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Laufende Nummer |
Anschriften und Zeichen |
Bedeutung/Beschreibung/Erklärung |
ALLGEMEINE ANSCHRIFTEN |
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1 |
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Zeichen für Länge über PufferFahrzeuglänge mit entspannte Puffer in Meter.Anordnung: Auf jeder Seitenwand links.
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2 |
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EigenmasseLeergewicht des Fahrzeugs in KilogrammAnordnung: Auf jeder Seitenwand links.
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3 |
|
Zeichen für AbständeAnordnung: An jedem Langträger rechts bzw. an den Langträgern der Drehgestelle (es genügt, wenn das Zeichen auf der Wange des linken Drehgestells jeder Wagenseite angebracht wird) oder an den die Langträger überdeckenden Bauteilen oder an besonderen Tafeln in Höhe der Langträger.
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4 |
Bild 1
Bild 2Bild 3Bild 4 |
Zulassungsraster & HöchstgeschwindigkeitHier sind die Staaten aufgeführt, auf denen das Fahrzeug auf Grund seiner Zulassung verkehren darf.Bild 1)
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5 |
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Zeichen für Drehgestellwagen, die nur Bögen befahren können, deren Halbmesser mehr als 35 m betragenHalbmesser (Radius) des kleinsten befahrbaren Bogens bei Drehgestellwagen in Meter.
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6 |
Bild 1 und 2
Bild 4
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Warnzeichen für Hochspannung (Blitzpfeil)Bild 1, 2 und 3)
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7 |
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Druckluftanschlüsse (Bremse)HBL: Hauptluftbehälterleitung (10 bar)HL / HLL: Hauptluftleitung (5 bar) |
8 |
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LaufkreisdurchmesserAngabe des maximal zulässigen Laufkreisdurchmessers des Rades (hier 940 Millimeter). |
9 |
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Bremsanschrift ohne UmstellvorrichtungAnrechenbar ist das angeschriebene Bremsgewicht des Fahrzeugs oder, wenn dieses fehlt, das Eigengewicht des Fahrzeugs. |
10 |
Bild 1
Bild 2
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Fahrzeugnummer & Ländercode (Betriebsnummer/Kernbetriebsnummer) mit HalterkurzzeichenAufbau, Bedeutung und Details zu Fahrzeugnummern siehe Fahrzeugnummernsystematik.Bild 1)
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11 |
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Bremsanschrift mit selbsttätiger LastabbremsungAnrechenbar ist das Gesamtgewicht, höchstens jedoch das angegebene maximale Bremsgewicht. Ist in der Anschrift zusätzlich zum Bremsgewicht das Bremsverhältnis angegeben, so gilt dieses angeschriebene Bremsverhältnis unabhängig der Beladung. |
12 |
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Notlöseeinrichtung für die Federspeicherbremse |
13 |
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Belastbarkeit der MittelpufferkupplungMaximal zulässige Kräfte der Kupplung. |
14 |
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Zeichen für Knickwinkel beim Befahren von FährenDiese Anschrift ist für Fahrzeuge erforderlich, wenn beim Befahren von Fähren ein Knickwinkel von weniger als 2°30′ zugelassen ist. Angeschrieben wird der Wert in Grad und Minuten für den höchstzulässigen Knickwinkel.Anordnung: An jedem Langträger links oder an den überdeckenden Bauteilen oder an besonderen Tafeln in Höhe der Langträger. |
15 |
Bild 1)
Bild 2)
Bild 3)
Bild 4)
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Zeichen für Fahrzeuge mit automatischer LastabbremsungBeispiel Bild 1: Fahrzeug mit einer Knorr-Bremse mit Einheitswirkung (KE), mit G/P-Wechsel und automatischer Lastabbremsung (A). Darunter die Angabe, dass die automatische Lastabbremsung bis zu einem Gesamtgewicht (Fahrzeuggewicht plus Betriebsstoffe) von 72 Tonnen wirkt.> Liste der Abkürzungen für Bremsbauarten, Bremsstellungen am Bremsartwechsel sowie zusätzliche Bremseinrichtungen [hier klicken]Anordnung: An jedem Langträger in einem Rahmen.
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16 |
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Zeichen für Fahrzeuge, die keine Ablaufberge befahren dürfenDiese Anschrift ist erforderlich, wenn ein Fahrzeug „nicht ablaufen“ darf. |
17 |
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Zeichen für Fahrzeuge, die nicht alle Ablaufberge befahren dürfenAnordnung: An jedem Langträger links oder an den die Langträger überdeckenden Bauteilen
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18 |
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Zeichen für Drehgestell-Fahrzeuge, die mit einem Abstand der inneren Radsätze von mehr als 14,0 m Ablaufberge befahren dürfenAnordnung: An jedem Langträger links oder an den die Langträger überdeckenden Bauteilen
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19 |
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Zeichen für Fahrzeuge mit VerbundstoffbremsklotzsohlenAnordnung: Auf beiden Fahrzeugseiten unmittelbar rechts neben der Anschrift zur Bremsbauart.
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20 |
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Zeichen für Handbremse |
21 |
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Hinweis zum Standort der Handbremse/Feststellbremse |
22 |
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HandbremswirkungAbgebildetes Beispiel:
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23 |
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Anzahl der Handbremsen bei festgekuppelten FahrzeugeinheitenVerfügt ein Eisenbahnfahrzeug über mehr als eine Handbremse, ist dies anzugeben. Neben dem Symbol für eine Handbremse ist dann die genaue Anzahl angeschrieben. |
24 |
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Handbremsgewicht im Verhältnis zum Gesamtgewicht (Spindelbremse) |
25 |
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Handbremsgewicht bei Federspeicherbremse |
26 |
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Federspeicherbremse |
27 |
Abbildung 1:
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Instandhaltungsraster / Revisionsdaten / Anschrift von Untersuchungsfristen nach § 32 Abs. 2 EBOEine Revision ist eine technische Hauptuntersuchung welche in vorgeschriebenen Abständen durchgeführt werden muss, da das Fahrzeug sonst nicht mehr regulär im Bahnbetrieb teilnehmen darf.Anordnung: An jedem Langträger rechts oder an den die Langträger überdeckenden Bauteilen oder an besonderen Tafeln in Höhe der Langträger.
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28 |
|
GrundcheckrasterIm Grundcheckraster – oder auch „Schmierraster“ genannt – wird das Datum der nächsten Untersuchung eingetragen. |
29 |
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GewährleistungsanschriftFür die Gewährleistung am Fahrzeug verantwortliche Firma mit den Gewährleistungsfristen. |
30 |
|
Anschrift der FahrzeugbegrenzungslinieKennzeichnung von Fahrzeugen, die nach der Begrenzungslinie „G 1“ gebaut und für den interoperablen Verkehr zugelassen sind.G1-Profil = Internationales Lademaß,
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31 |
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Zeichen für Verkehre von und nach GroßbritannienCT-Zeichen (ab 1994):
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32 |
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Spurkranzschmieranlage |
33 |
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Anzahl Radsätze |
34 |
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Zeichen für Automatische KupplungAnordnung: An beiden Enden der Fahrzeugseiten oder der Langträger sowie an jeder Stirnseite.
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35 |
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Zeichen für ständig gekuppelte Fahrzeuge (Steifkupplung)Anordnung: An jedem Kopfstück, neben dem rechten Puffer.
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36
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Bild 1
Bild 2Bild 3
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Zeichen für Anheben des Fahrzeugkastens (Anhebezeichen)Bild 1)
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37 |
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Erdung / Erdungspunkt / ErdungsverbindungFahrzeug mit Erdleitungsverbindung zwischen Rahmen und Drehgestell. |
38 |
Bild 1)
|
Führerstandsnummer /
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39 |
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Motorkühlwasser |
40 |
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Zeichen für Motorkraftstoff
Einfüllstelle für Kraftstoff. |
41 |
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EUROFIMAEisenbahnfahrzeuge, die über die Eurofima (Europäische Gesellschaft zur Finanzierung von rollendem Material) finanziert wurden, sind mit dem entsprechenden Schriftzug gekennzeichnet. |
42 |
Bild 1Bild 2Bild 3 |
Heimatanschrift/TypenschuldBeispiele von Typenschildern an Nebenfahrzeugen/Kleinwagen inkl. Heimatanschrift in Form der Adresse des Fahrzeughalters. |
43 |
Bild 1
Bild 2
Bild 3 |
Bild 1)Zeichen für Abstoß- und AuflaufverbotAnordnung: An jedem Langträger links oder an den überdeckenden Bauteilen oder an besonderen Tafeln in Höhe der Langträger.
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44 |
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Warnung vor elektrischen Fahrleitungen, hochsteigen verbotenStromschlaggefahr / Hochspannung an Oberleitung / Benutzen von Aufstiegsmöglichkeiten bei eingeschalteter Oberleitung verboten.Stromschlag durch Oberleitung & Besteigen des Fahrzeugs verbotenAnordnung: An Fahrzeugen mit Aufstiegstritten oder Leitern in deren unmittelbarer Nähe und zwar in einer Höhe, dass das Zeichen vor Erreichen der Gefahrenzone gesehen werden kann. Anzubringen bei Fahrzeugen, bei denen der oberste Aufstiegstritt oder die oberste Leitersprosse höher als 2,0 m über der Schienenoberkante liegt oder bei Fahrzeugen, deren Aufbau ein Aufklettern ermöglicht.
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45 |
|
EBA-PlaketteDas Eisenbahn-Bundesamt (EBA) ist Aufsichts- und Genehmigungsbehörde für inländische, mehrheitlich im Besitz des Bundes befindliche Eisenbahninfrastrukturunternehmen (EIU) und für deutsche sowie deutschlandweit operierende ausländische Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU).Eine der zahlreichen Tätigkeiten des operativen Geschäfts des EBA ist die Zulassung von Eisenbahnfahrzeugen. Als offizielles Zeichen, dass ein Fahrzeug zugelassen ist, trägt dieses Fahrzeug eine Plakette mit einem eindeutigen Zulassungscode (als Beispiel siehe Abbildung rechts). Die letzten drei Zahlen dieser Zulassung sind in der Regel identisch mit der Ordnungsnummer des Fahrzeugs, sie können sich aber auch auf einen Teil der Fabriknummer beziehen. |
46 |
|
Zeichen für Ölkannen |
47 |
|
Untersuchungsschild / „Messingfähnchen“Das Untersuchungsschild umfasst Blechplättchen (ursprünglich aus Messing), welche auf eine auf den Langträger aufgeschweißte Grundplatte geschraubt oder genietet sind. Diese geben Auskunft über die Fahrzeugnummer und Untersuchung (Art, Datum und Werkkurzzeichen).
|
48 |
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Zeichen für Streusand |
49 |
|
Zeichen für RadreifenprüfungAnordnung: An jedem Langträger rechts oder an den die Langträger überdeckenden Bauteilen oder an besonderen Tafeln in Höhe der Langträger.
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50 |
|
Zeichen für Reservekupplungsschlauch |
51 |
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Zeichen für Fahrzeuge mit ScheibenbremseAnordnung: Auf beiden Fahrzeugseiten unmittelbar rechts neben der Anschrift zur Bremsbauart.
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52 |
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Kombinierte Scheiben- und Klotzbremsen |
53 |
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Trommelbremsen |
54 |
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RIC-Bremse (entspricht Bremsart „P“) bei Reisezugwagen im internationalen Verkehr |
55 |
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Schnellbremsbeschleuniger (Bremsverhältnis von mindestens 150% im Leerzustand) bei Reisezugfahrzeugen im internationalen Verkehr |
56 |
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Magnetschienenbremse |
57 |
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Zeichen für Fahrzeuge mit Zugsammelschiene (elektrische Heizleitung)Anordnung: An den Stirn- und Längsseiten der Ecksäulen, unten. Es wird empfohlen, auf den
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58 |
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Lautsprecherleitung |
59 |
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42-polige Vielfachsteuerleitung (SBB = System III d) |
60 |
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Zentrale Energieversorgung (inkl. Batterieladung) ab Zugsammelschiene |
61 |
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Geschlossenes WC-System |
62 |
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Vorspannlok mit elektrischer Heizung erforderlich (WRm Zürich-München). |
63 |
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Zulässige Höchstgeschwindigkeit und Zulassung für besondere Streckenabschnitte in der SchweizNBS: Neubaustrecke
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64 |
|
Hitzewarnung / AnleitungWarnung vor heißen Fahrzeugteilen
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65 |
|
Aufenthalt im Gefahrenbereich |
66 |
|
Maximal mögliche Tankinhalt(e) des Fahrzeugs |
67 |
|
DruckertüchtigtFahrzeug darf im Tunnel verkehren (hält hohe Luftdruckänderungen bei Begegnungsgeschwindigkeiten mindestens bis zur angeschriebenen Höchstgeschwindigkeit aus). |
68 |
Bild 1)Bild 2) |
BatteriefachFahrzeugbatterie ist hier enthalten.Beispielbild 1:
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69 |
|
Sicherungskasten |
70 |
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Zeichen für Fahrzeuge, die Gleisbremsen und andere Rangier- und Hemmeinrichtungen in wirksamer Stellung nicht befahren dürfenAnordnung: An jedem Langträger links oder an den die Langträger überdeckenden Bauteilen
|
71 |
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Zeichen für Heizöl |
72 |
|
Zeichen für Heizkessel für Speisewasser |
73 |
|
Zeichen für Werkzeuge |
74 |
Bild 1)
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Vermessungszeichen (historisch)Lokomotiven, die bei der Wiederherstellung in der Werkstatt
|
75 |
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Nachbargleis GeschwindigkeitenBei einem arbeitenden Nebenfahrzeug im Nachbargleis können Züge bis zu den angegebenen Geschwindigkeiten verkehren. |
76 |
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SchwenkbereichGefahr! Fahrzeug schwenkt aus. |
77 |
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Nummer des Fahrzeug oder Fahrzeugteil innerhalb fest verbundener WageneinheitenBeispielbild: Fahrzeug 2 in einer Einheit von mehreren fest gekuppelten Fahrzeugen. |
LAUTSPRECHERANLAGE SYSTEM „RIC“/“UIC“ |
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78 |
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Lautsprecher-GrundausrüstungEinrichtung ohne Anschluß für ein mobiles Ansage- und Musikgerät. Sprechstelle ist ebenfalls nicht vorhanden. |
79 |
![]() |
Lautsprecher-VollausrüstungEinrichtung ohne Anschluß für ein mobiles Ansage- und Musikgerät. Sprechstelle ist aber vorhanden.Wird z.B. in folgenden Fahrzeuggattungen eingesetzt:Gepäckwagen, D, Dms (Schweiz) |
80 |
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Lautsprecher-VollausrüstungEinrichtung mit 8-poligem Anschluß für ein mobiles Ansage- und Musikgerät (MAMG). Sprechstelle ist vorhanden.Wird z.B. in folgenden Fahrzeuggattungen eingesetzt: RBDe 560, IC-Bt, IC 2000-Bt, IC-2000 A, AD, B, WR (Schweiz) |
81 |
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Einrichtung mit Anschluß für ein mobiles Ansage- und Musikgerät (MAMG). Keine Sprechstelle vorhanden.Wird z.B. in folgenden Fahrzeuggattungen eingesetzt: EW I, II, IV (Schweiz), Bt NPZ, BDt, Dt, DPZ Bt, AB, B |
82 |
![]() |
· Vereinfachte Lautsprecher-Grundausrüstung
|
FERNSTEUERUNG (UIC) |
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83 |
![]() |
13-polige Steuerleitung / 12-poliges IS-Kabel (alte Bezeichnung: UIC-Kabel) |
84 |
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13-polige Steuerleitung / 12-poliges IS-Kabel und Hauptluftbehälterleitung / Speiseleitung mit 10 bar |
85 |
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13-polige Steuerleitung / 12-poliges IS-Kabel mit Fernsteuerung der Beleuchtung und Türschließeinrichtung |
86 |
![]() |
18-polige Steuerleitung / IS-Kabel mit Fernsteuerung der Beleuchtung und Türschließeinrichtung |
87 |
![]() |
18-polige Steuerleitung mit Fernsteuerung der Beleuchtung und Türschließeinrichtung mit seitenselektiver Türfreigabe und Rückmeldung |
88 |
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18-polige Steuerleitung mit Fernsteuerung der Beleuchtung und Türschließeinrichtung mit seitenselektiver Türfreigabe und Rückmeldung sowie Zugbusstation |
NOTBREMSÜBERBRÜCKUNG (NBÜ) |
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89 |
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· System „UIC“ über 13 oder 18-polige UIC-Steuerleitung· System „S-Bahn Zürich“ über 13 oder 18-polige UIC-Steuerleitung· System „S-Bahn Zürich“ über Vielfachsteuerleitung VSt6 |
90 |
![]() |
System „UIC“ Notbremsüberbrückung über 9-polige Steuerleitung |
ELEKTROPNEUMATISCHE BREMSSTEUERUNG |
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91 |
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4-polige Durchgangsleitung |
92 |
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Vollständige Ausrüstung über 4-polige Steuerleitung |
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9-polige Durchgangsleitung |
94 |
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Vollständige Ausrüstung über 9-polige Steuerleitung |
95 |
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Vollständige Ausrüstung über 13 oder 18-polige UIC-Steuerleitung |
96 |
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Vollständige Ausrüstung und Notbremsüberbrückung vom System „UIC“ über 9-polige Steuerleitung |
Laufende Nummer |
Anschriften und Zeichen |
Bedeutung/Beschreibung/Erklärung |
ALLGEMEINE ANSCHRIFTEN |
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1 |
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Zeichen für Länge über PufferFahrzeuglänge mit entspannte Puffer in Meter.Anordnung: Auf jeder Seitenwand links.
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2 |
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EigenmasseLeergewicht des Fahrzeugs in KilogrammAnordnung: Auf jeder Seitenwand links.
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3 |
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Zeichen für AbständeAnordnung: An jedem Langträger rechts bzw. an den Langträgern der Drehgestelle (es genügt, wenn das Zeichen auf der Wange des linken Drehgestells jeder Wagenseite angebracht wird) oder an den die Langträger überdeckenden Bauteilen oder an besonderen Tafeln in Höhe der Langträger.
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4 |
Bild 1
Bild 2Bild 3Bild 4 |
Zulassungsraster & HöchstgeschwindigkeitHier sind die Staaten aufgeführt, auf denen das Fahrzeug auf Grund seiner Zulassung verkehren darf.Bild 1)
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5 |
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Zeichen für Drehgestellwagen, die nur Bögen befahren können, deren Halbmesser mehr als 35 m betragenHalbmesser (Radius) des kleinsten befahrbaren Bogens bei Drehgestellwagen in Meter.
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6 |
Bild 1 und 2:
Bild 4:
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Warnzeichen für Hochspannung (Blitzpfeil)Bild 1, 2 und 3)
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7 |
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Druckluftanschlüsse (Bremse)HBL: Hauptluftbehälterleitung (10 bar)HL / HLL: Hauptluftleitung (5 bar) |
8 |
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LaufkreisdurchmesserAngabe des maximal zulässigen Laufkreisdurchmessers des Rades (hier 940 Millimeter). |
9 |
![]() |
Bremsanschrift ohne UmstellvorrichtungAnrechenbar ist das angeschriebene Bremsgewicht des Fahrzeugs oder, wenn dieses fehlt, das Eigengewicht des Fahrzeugs. |
10 |
Bild 1
Bild 2Bild 3
Bild 4Bild 5Bild 6 |
Fahrzeugnummer & Ländercode (Betriebsnummer/Kernbetriebsnummer) mit HalterkurzzeichenAufbau, Bedeutung und Details zu Fahrzeugnummern siehe Fahrzeugnummernsystematik.Bild 1)
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11 |
![]() |
Bremsanschrift mit selbsttätiger LastabbremsungAnrechenbar ist das Gesamtgewicht, höchstens jedoch das angegebene maximale Bremsgewicht. Ist in der Anschrift zusätzlich zum Bremsgewicht das Bremsverhältnis angegeben, so gilt dieses angeschriebene Bremsverhältnis unabhängig der Beladung. |
12 |
![]() |
Notlöseeinrichtung für die Federspeicherbremse |
13 |
![]() |
Belastbarkeit der MittelpufferkupplungMaximal zulässige Kräfte der Kupplung. |
14 |
|
Zeichen für Knickwinkel beim Befahren von FährenDiese Anschrift ist für Fahrzeuge erforderlich, wenn beim Befahren von Fähren ein Knickwinkel von weniger als 2°30′ zugelassen ist. Angeschrieben wird der Wert in Grad und Minuten für den höchstzulässigen Knickwinkel.Anordnung: An jedem Langträger links oder an den überdeckenden Bauteilen oder an besonderen Tafeln in Höhe der Langträger. |
15 |
Bild 1)
Bild 2)
Bild 3)
Bild 4)
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Zeichen für Fahrzeuge mit automatischer LastabbremsungBeispiel Bild 1: Fahrzeug mit einer Knorr-Bremse mit Einheitswirkung (KE), mit G/P-Wechsel und automatischer Lastabbremsung (A). Darunter die Angabe, dass die automatische Lastabbremsung bis zu einem Gesamtgewicht (Fahrzeuggewicht plus Betriebsstoffe) von 72 Tonnen wirkt.> Liste der Abkürzungen für Bremsbauarten, Bremsstellungen am Bremsartwechsel sowie zusätzliche Bremseinrichtungen [hier klicken]Anordnung: An jedem Langträger in einem Rahmen.
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16 |
![]() |
Zeichen für Fahrzeuge, die keine Ablaufberge befahren dürfenDiese Anschrift ist erforderlich, wenn ein Fahrzeug „nicht ablaufen“ darf. |
17 |
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Zeichen für Fahrzeuge, die nicht alle Ablaufberge befahren dürfenAnordnung: An jedem Langträger links oder an den die Langträger überdeckenden Bauteilen
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18 |
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Zeichen für Drehgestell-Fahrzeuge, die mit einem Abstand der inneren Radsätze von mehr als 14,0 m Ablaufberge befahren dürfenAnordnung: An jedem Langträger links oder an den die Langträger überdeckenden Bauteilen
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Zeichen für Fahrzeuge mit VerbundstoffbremsklotzsohlenAnordnung: Auf beiden Fahrzeugseiten unmittelbar rechts neben der Anschrift zur Bremsbauart.
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20 |
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Zeichen für Handbremse |
21 |
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HandbremswirkungAbgebildetes Beispiel:
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22 |
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Anzahl der Handbremsen bei festgekuppelten FahrzeugeinheitenVerfügt ein Eisenbahnfahrzeug über mehr als eine Handbremse, ist dies anzugeben. Neben dem Symbol für eine Handbremse ist dann die genaue Anzahl angeschrieben. |
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Handbremsgewicht im Verhältnis zum Gesamtgewicht (Spindelbremse) |
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Handbremsgewicht bei Federspeicherbremse |
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Federspeicherbremse |
26 |
Abbildung 1:
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Instandhaltungsraster / Revisionsdaten / Anschrift von Untersuchungsfristen nach § 32 Abs. 2 EBOEine Revision ist eine technische Hauptuntersuchung welche in vorgeschriebenen Abständen durchgeführt werden muss, da das Fahrzeug sonst nicht mehr regulär im Bahnbetrieb teilnehmen darf.Anordnung: An jedem Langträger rechts oder an den die Langträger überdeckenden Bauteilen oder an besonderen Tafeln in Höhe der Langträger.
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27 |
|
GrundcheckrasterIm Grundcheckraster – oder auch „Schmierraster“ genannt – wird das Datum der nächsten Untersuchung eingetragen. |
28 |
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GewährleistungsanschriftFür die Gewährleistung am Fahrzeug verantwortliche Firma mit den Gewährleistungsfristen. |
29 |
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Anschrift der FahrzeugbegrenzungslinieKennzeichnung von Fahrzeugen, die nach der Begrenzungslinie „G 1“ gebaut und für den interoperablen Verkehr zugelassen sind.G1-Profil = Internationales Lademaß,
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Zeichen für Verkehre von und nach GroßbritannienCT-Zeichen (ab 1994):
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31 |
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Spurkranzschmieranlage |
32 |
– kein Eintrag – |
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33 |
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Zeichen für Automatische KupplungAnordnung: An beiden Enden der Fahrzeugseiten oder der Langträger sowie an jeder Stirnseite.
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34 |
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Zeichen für ständig gekuppelte Fahrzeuge (Steifkupplung)Anordnung: An jedem Kopfstück, neben dem rechten Puffer.
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35
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Bild 1
Bild 2Bild 3
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Zeichen für Anheben des Fahrzeugkastens (Anhebezeichen)Bild 1)
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36 |
![]() |
Erdung / Erdungspunkt / ErdungsverbindungFahrzeug mit Erdleitungsverbindung zwischen Rahmen und Drehgestell. |
37 |
Bild 1)
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Führerstandsnummer /
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38 |
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Motorkühlwasser |
39 |
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Zeichen für Motorkraftstoff
Einfüllstelle für Kraftstoff. |
40 |
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EUROFIMAEisenbahnfahrzeuge, die über die Eurofima (Europäische Gesellschaft zur Finanzierung von rollendem Material) finanziert wurden, sind mit dem entsprechenden Schriftzug gekennzeichnet. |
41 |
Bild 1
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HeimatanschriftFahrzeughalter und Heimatbahnhof (Bild 1 und 2).Bild 3)
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42 |
Bild 1
Bild 2
Bild 3 |
Bild 1)Zeichen für Abstoß- und AuflaufverbotAnordnung: An jedem Langträger links oder an den überdeckenden Bauteilen oder an besonderen Tafeln in Höhe der Langträger.
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43 |
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Warnung vor elektrischen Fahrleitungen, hochsteigen verbotenStromschlag durch Oberleitung & Besteigen des Fahrzeugs verbotenAnordnung: An Fahrzeugen mit Aufstiegstritten oder Leitern in deren unmittelbarer Nähe und zwar in einer Höhe, dass das Zeichen vor Erreichen der Gefahrenzone gesehen werden kann. Anzubringen bei Fahrzeugen, bei denen der oberste Aufstiegstritt oder die oberste Leitersprosse höher als 2,0 m über der Schienenoberkante liegt oder bei Fahrzeugen, deren Aufbau ein Aufklettern ermöglicht.
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44 |
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EBA-PlaketteDas Eisenbahn-Bundesamt (EBA) ist Aufsichts- und Genehmigungsbehörde für inländische, mehrheitlich im Besitz des Bundes befindliche Eisenbahninfrastrukturunternehmen (EIU) und für deutsche sowie deutschlandweit operierende ausländische Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU).Eine der zahlreichen Tätigkeiten des operativen Geschäfts des EBA ist die Zulassung von Eisenbahnfahrzeugen. Als offizielles Zeichen, dass ein Fahrzeug zugelassen ist, trägt dieses Fahrzeug eine Plakette mit einem eindeutigen Zulassungscode (als Beispiel siehe Abbildung rechts). Die letzten drei Zahlen dieser Zulassung sind in der Regel identisch mit der Ordnungsnummer des Fahrzeugs, sie können sich aber auch auf einen Teil der Fabriknummer beziehen. |
45 |
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Zeichen für Ölkannen |
46 |
|
Untersuchungsschild / „Messingfähnchen“Das Untersuchungsschild umfasst Blechplättchen (ursprünglich aus Messing), welche auf eine auf den Langträger aufgeschweißte Grundplatte geschraubt oder genietet sind. Diese geben Auskunft über die Fahrzeugnummer und Untersuchung (Art, Datum und Werkkurzzeichen).
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47 |
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Zeichen für Streusand |
48 |
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Zeichen für RadreifenprüfungAnordnung: An jedem Langträger rechts oder an den die Langträger überdeckenden Bauteilen oder an besonderen Tafeln in Höhe der Langträger.
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49 |
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Zeichen für Reservekupplungsschlauch |
50 |
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Zeichen für Fahrzeuge mit ScheibenbremseAnordnung: Auf beiden Fahrzeugseiten unmittelbar rechts neben der Anschrift zur Bremsbauart.
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51 |
![]() |
Kombinierte Scheiben- und Klotzbremsen |
52 |
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Trommelbremsen |
53 |
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RIC-Bremse (entspricht Bremsart „P“) bei Reisezugwagen im internationalen Verkehr |
54 |
![]() |
Schnellbremsbeschleuniger (Bremsverhältnis von mindestens 150% im Leerzustand) bei Reisezugfahrzeugen im internationalen Verkehr |
55 |
![]() |
Magnetschienenbremse |
56 |
![]() |
Zeichen für Fahrzeuge mit Zugsammelschiene (elektrische Heizleitung)Anordnung: An den Stirn- und Längsseiten der Ecksäulen, unten. Es wird empfohlen, auf den
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57 |
![]() |
Lautsprecherleitung |
58 |
![]() |
42-polige Vielfachsteuerleitung (SBB = System III d) |
59 |
![]() |
Zentrale Energieversorgung (inkl. Batterieladung) ab Zugsammelschiene |
60 |
![]() |
Geschlossenes WC-System |
61 |
![]() |
Vorspannlok mit elektrischer Heizung erforderlich (WRm Zürich-München). |
62 |
![]() |
Zulässige Höchstgeschwindigkeit und Zulassung für besondere Streckenabschnitte in der SchweizNBS: Neubaustrecke
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63 |
![]() |
TürblockierungTB 0 = Türblockierung ab 0 km/h (Türen können vom Führerstand des Tf freigegeben und geschlossen werden)
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64 |
o.ZubSATTAV |
Türsteuerungo.Zub: „ohne Zugbegleiter“ = Rechner für seitenselektive Türsteuerung vorhande, Einsatz ohne Zugbegleiter möglich.SAT: Selbstabfertigung durch Tf
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65 |
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Heizungsbauart |
66 |
|
DruckertüchtigtFahrzeug darf im Tunnel verkehren (hält hohe Luftdruckänderungen bei Begegnungsgeschwindigkeiten mindestens bis zur angeschriebenen Höchstgeschwindigkeit aus). |
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Bild 1)Bild 2) |
BatteriefachFahrzeugbatterie ist hier enthalten.Beispielbild 1:
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68 |
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Sicherungskasten |
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Zeichen für Fahrzeuge, die Gleisbremsen und andere Rangier- und Hemmeinrichtungen in wirksamer Stellung nicht befahren dürfenAnordnung: An jedem Langträger links oder an den die Langträger überdeckenden Bauteilen
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70 |
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Zeichen für Heizöl |
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Zeichen für Heizkessel für Speisewasser |
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Zeichen für Werkzeuge |
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Bild 1)
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Vermessungszeichen (historisch)Lokomotiven, die bei der Wiederherstellung in der Werkstatt
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LAUTSPRECHERANLAGE SYSTEM „RIC“/“UIC“ |
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Lautsprecher-GrundausrüstungEinrichtung ohne Anschluß für ein mobiles Ansage- und Musikgerät. Sprechstelle ist ebenfalls nicht vorhanden. |
75 |
![]() |
Lautsprecher-VollausrüstungEinrichtung ohne Anschluß für ein mobiles Ansage- und Musikgerät. Sprechstelle ist aber vorhanden.Wird z.B. in folgenden Fahrzeuggattungen eingesetzt:Gepäckwagen, D, Dms (Schweiz) |
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Lautsprecher-VollausrüstungEinrichtung mit 8-poligem Anschluß für ein mobiles Ansage- und Musikgerät (MAMG). Sprechstelle ist vorhanden.Wird z.B. in folgenden Fahrzeuggattungen eingesetzt: RBDe 560, IC-Bt, IC 2000-Bt, IC-2000 A, AD, B, WR (Schweiz) |
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Einrichtung mit Anschluß für ein mobiles Ansage- und Musikgerät (MAMG). Keine Sprechstelle vorhanden.Wird z.B. in folgenden Fahrzeuggattungen eingesetzt: EW I, II, IV (Schweiz), Bt NPZ, BDt, Dt, DPZ Bt, AB, B |
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· Vereinfachte Lautsprecher-Grundausrüstung
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FERNSTEUERUNG (UIC) |
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13-polige Steuerleitung / 12-poliges IS-Kabel (alte Bezeichnung: UIC-Kabel) |
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13-polige Steuerleitung / 12-poliges IS-Kabel und Hauptluftbehälterleitung / Speiseleitung mit 10 bar |
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13-polige Steuerleitung / 12-poliges IS-Kabel mit Fernsteuerung der Beleuchtung und Türschließeinrichtung |
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18-polige Steuerleitung / IS-Kabel mit Fernsteuerung der Beleuchtung und Türschließeinrichtung |
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18-polige Steuerleitung mit Fernsteuerung der Beleuchtung und Türschließeinrichtung mit seitenselektiver Türfreigabe und Rückmeldung |
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18-polige Steuerleitung mit Fernsteuerung der Beleuchtung und Türschließeinrichtung mit seitenselektiver Türfreigabe und Rückmeldung sowie Zugbusstation |
NOTBREMSÜBERBRÜCKUNG (NBÜ) |
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· System „UIC“ über 13 oder 18-polige UIC-Steuerleitung· System „S-Bahn Zürich“ über 13 oder 18-polige UIC-Steuerleitung· System „S-Bahn Zürich“ über Vielfachsteuerleitung VSt6 |
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System „UIC“ Notbremsüberbrückung über 9-polige Steuerleitung |
ELEKTROPNEUMATISCHE BREMSSTEUERUNG |
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4-polige Durchgangsleitung |
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Vollständige Ausrüstung über 4-polige Steuerleitung |
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9-polige Durchgangsleitung |
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Vollständige Ausrüstung über 9-polige Steuerleitung |
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Vollständige Ausrüstung über 13 oder 18-polige UIC-Steuerleitung |
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Vollständige Ausrüstung und Notbremsüberbrückung vom System „UIC“ über 9-polige Steuerleitung |
ECKZEICHEN AN TRIEBWAGEN/TRIEBZÜGE (PERSONENTRANSPORT) |
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Einsatz im EW-IV Pendelzug zugelassen |
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13-polige Steuerleitung mit Fernsteuerung der Beleuchtung und Türschließeinrichtung |
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Fahrzeug mit Sprechstelle |
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Tauglichkeit für Vmax 200 km/h und für NBS-Strecken |
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Tauglichkeit für Vmax 160 km/h und für NBS-Strecken |
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Behindertengerechtes WC |
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Eigenspannungsarme Vollräder und Kunststoffbremssohlen |
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Tauglichkeit für Vmax 200 km/h und für GBT-Strecken |
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Nicht zugelassen in Pendelzügen (nicht voll kompatibel mit UIC-Steuerleitung) |
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Einsatz bei Fußballextrazug (Fußball-Sonderzug), Fenster können nicht komplett geöffnet werden. |
WAGENKLASSEN AN TRIEBWAGEN/TRIEBZÜGE (PERSONENTRANSPORT) |
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1. Klasse)
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Die „Wagenklasse“ bezeichnet den Personentransport in Beförderungsklassen mit einem abgestuften Komfortniveau. Das Konzept wird auch bei Triebwagen und Triebzügen angewandt. Üblicherweise werden die Klassen nummeriert, die 1. Klasse bezeichnet die Klasse mit dem höchsten Komfort, während die 4. Klasse (historisch) den niedrigsten Komfort hatte (z.B. Sitzbänke aus Holz). Die 3. Klasse wurde am 03. Juni 1956 bei der Deutschen Bundesbahn und Deutschen Reichsbahn abgeschafft. Die 4. Klasse wurde bereits 1928 bei der Deutschen Reichsbahn Gesellschaft abgeschafft, so das es im deutschen und allgemein europäischen Eisenbahnverkehr nur noch die 1. und 2. Wagenklasse regulär gibt.
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Trotz der Überschrift gibt es kein Bokel oder einen Bahnhof Bokel an der Strecke (Hamburg-) Neumünster – Rendsburg (-Flensburg). Das Häuschen im Bild rechts dient Reisenden als Unterstand. Aber sonst? Gleichwohl heißt das Fleckchen Erde Bokel Bahnhof. So steht es auf den gelben Schildern, die jeder Ort in Deutschland hat. Des Rätsels Lösung: Bis 1987/88 war Bokel ein Haltepunkt der Bahn. Da konnte man hier in einen Zug steigen. Danach war das vorbei. Und wer weiß, vielleicht war das in Urzeiten sogar mal ein richtige Bahnhof, mit Weichen und Ladegleisen. Zum Zug: Sonntag, 18.6.2023,18.42 Uhr 193 293 fährt mit EC 174 Praha hl. n. – Flensburg auf den ehemaligen Hp und den Bü zu Peter Tadsen
Ehemalige Loks aus DB- und DR-Zeiten
Viel altes aus DB- und DR-Zeiten gab es Montag in Duisburg Rheinhausen. Zuerst kam eine der wenigen noch betriebsfähigen 151 von Hector Rail Daniel 162 008 (151 003 Baujahr 1973) durch. 243 179 von Delta Rail war gerade mit dem Containerzug angekommen und präsentierte sich vor der alten Häuserkulisse. Martin Wehmeyer
RB31-Verstärkerverkehr mit 111 213 SRI und TRI-Wagen
Derzeit werden einige Fahrten auf der RB 31 zwischen Duisburg und Moers mit einer Wagengarnitur von TRI gefahren; als Zuglok dient die SRI 111 213. Die Aufnahmen entstanden bei Rheinberg, Rheinkamp und in Duisburg-Rheinhausen Bernd Piplack
Köln-Deutz auf’s neue mit Fernverkehrsumleitern rechte Rheinstrecke
Das „entsetzlich“ gute Wetter veranlasste mich, gestern dann doch noch einmal nach Köln-Deutz zu fahren wegen der dort außerplanmäßig fahrenden Fernverkehrs-Umleiterzügen. Auf dem Bahnsteig der Gleise 1 und 2 in Köln-Deutz war ich zunächst eigentlich nur wegen der beiden planmässig mit 101 verkehrenden Itercity IC 2310 nach Itzehoe(-Westerland) und IC 2155 nach Gotha: Offenbar muss IC 2310 aber an diesem 02.04.2025 nach Westerland über den linken Rhein bis Düsseldorf gefahren sein, zumindest sah ich ihn hier nicht. Und IC 2155 wurde planmässig geschoben, so daß ein Foto niocht wirklich nötig war. Getröstet wurde ich dann an die Class-66 von Rhein-Cargo, die zuvor durch den Habf und dann über die Hohenzollernbrücke gefahren war, was auch eben eher zu den Besonderheiten in Köln gehört. Auf Fotos aus Köln darf theoretisch der Kölner Dom eigentlich gar nicht fehlen! Die guten Motive sind aber eher rar: Als ich zuletzt den 101-EC aus der anderen Richtung (also aus Nord) an praktisch gleicher Stelle aufnahm, meinte ich doch zur selben Tageszeit hier auch etwas machen zu können aus der Gegenrichtung eben mit Dom. Und tatsächlich, dort angekommen war diese Aufnahme des nach Essen weiterfahrenden ICE3 mit Dom-Hintergrund möflich! In dieser Woche sieht es für durchgehende Züge auf der linken Rheinstrecke südlich von Köln nun wirklich schlecht aus. Zwischen Andernach und Koblenz-Lützel iost die Strecke parktisch gesperrt, weil dort eine Brücke ersetzt oder deren Ersatz vorbereitet wird. Demzufolge muss der durchgehende Luxemburg-IC die ganze Woche hier durchkommen: IC 5107 kurz nach der Abfahrt aus Kööln-Deutz mit dem Dom und dem „Colonius“ (Sendeturm) im Kölner Hintergrund. Auch die mittlerweile auf der Rhein-Altbaustrecke verkehrenden ICE1 dere Baureihe 401 müssen auf der östlichen Rheinseite „entlangbummeln“: Hier hat einer der ersten ICE gerade diesen abschnitt durchfahren, um in eines der „Quergleise“ in der Unteretage der Deutzer Bahnhofs gleich einzufahren. Hanno Fabian
Der Nachmittag des 02.04.2025 brachte in Woltorf bei Peine bunte Züge vor die Objektive: unter anderem rollten DBG 143 637 mit fotogenen Drahtrollen und HSL 193 801 mit Autozug westwärts vorbei auf der KBS 310. Sebastian Bollmann
Für ein Morgenprogramm eignet sich ein Ausflug zur RB31 Duisburg – Moers ganz gut. In Duisburg wird der Zug erst kurz vor der Abfahrt wegen der durch die Baustelle im HBF verursachten Gleisknappheit bereitgestellt. Seit 24. März und voraussichtlich erstmal bis Juni verkehrt der angemietete Ersatzzug, um Triebwagen der Rhein Ruhr Bahn für den RE10 nach Kleve frei zusetzen. Dabei stellt Smart Rail die Lok in Form von 111 213 und TRI die Dostowagen, die vor kurzem noch testweise auf der RB37 eine Woche liefen. Die Aufnahmen entstanden in Duisburg, Moers, Trompet. Die 648 der Rhein Ruhrbahn laufen durch bis Xanten und bedienen aber auch zum Teil den Zwischentakt bis Moers. Martin Wehmeyer
So könnte man sagen und damit sind nicht nur die Bäume gemeint, denn was die Leverkusener Fans in Bielefeld beim Pokalspiel erwarten sollte, wusste am gestrigen Nachmittag noch niemand. Mit 10 Wagen legt sich die TRI 110 469 in Düsseldorf Volksgarten in die Kurve. Wenig später sollte auch der Westerländer IC2311 mit der üblichen Verspätung mit 101 030 die NRW Landeshauptstadt erreichen. Martin Wehmeyer
118 719 auf Messfahrt in Herford
Für westdeutsche Augen immer noch ungewohnt – und das 35 Jahre nach der politisch-gesellschaftlichen Wende in der ehemaligen DDR – und zugleich eine Augenweide: die Lokomotiven der DR-Baureihe V180/118/228. Am Montag, dem 31. März 2025, durchfuhr die hervorragend aufgearbeitete 118 719 mit ihrer Messeinrichtung den Bahnhof der ostwestfälischen Hansestadt Herford aus Richtung Löhne/Westf kommend und weiter in Richtung Bielefeld fahrend auf Gleis 2. Der Zufallstreffer gelang mir, als ich – zunächst vergeblich – auf das autonom fahrende Ultimo-Versuchsfahrzeug wartete. Jörn Fries
Taurus-Loks in Großhesselohe Isartalbahnhof abgestellt
Am Montag 31.3. konnte ich am Bahnhof Großhesselohe Isartalbahnhof drei abgestellte Taurus-Loks von BEACON & Loc&More beobachten. Es waren ES 64 U2 -001, -010 und -021. Bernhard Siedel
Heute wurde wieder eine NSI 186 überführt. Dieses Mal wurde die Lok aber nicht von Talbot Aachen revidiert sonder durch Akiem in Krefeld (Rev 28-3-25). Wilco Trumpie
Duisburg-Rheinhausen und Düsseldorf-Oberbilk
Heute, 01.04.2025, ging es in den Pott, das erste Ziel war die RB31, mit den Zwischentakten Duisburg Hbf nach Moers, welche mit Smartrail 111 213 und die beiden TRI-Dostos bespannt sind. In Duisburg-Rheinhausen mit 111 213 an der Spitze als 99059 nach Duisburg Hbf, in der Gegenrichtung als 99076 nach Moers mit den TRI-Dostos an der Zugspitze. Weiter ging es nach Düsseldorf-Oberbilk, wo auf dem Fußballsonderzuges von Bayer 04 aus Leverkusen-Mitte nach Bielefeld gewartet wurde. Relativ pünktlich mit nur 8 Minuten Verspätung zog der Sonderzug, gezogen von TRI 110 469 und 10 Wagen, am Düsseldorfer S-Bahnhof Oberbilk vorbei. Holger Grunow
Der blaue Tauraus ist weg! Nun ist Beacon 182 505 in Fahrtrichtung Düsseldorf seit Montag vor dem TRI RE3 Ersatzzug aktiv und braust heute Morgen am alten Unterrather Bf, in dem früher ein Restaurant war, vorbei. 182 505 war bisher sehr fleißig auf der RB37 Neuss – Krefeld aktiv. Martin Wehmeyer
Die Fotos zeigen 4110 616 (Tz 4116) als IC 494 Wien Hbf – Warnemünde und 445 002 als RE 5 RE 4355 Rostock Hbf – Oranienburg in Neustrelitz Hbf am 28.03.25 . 445 006 als RE 51 RE 13053 Burg Stargard(Meckl) – Neustrelitz Hbf in Neustrelitz Hbf und SEV-Bus von Burg Stargard (Meckl) nach Demmin in Burg Stargard (Meckl). 143 267 mit RE 5 RE 22370 Demmin – Stralsund Hbf in Demmin. Torsten Liermann
Am Freitag war der Güterverkehr dort recht überschaubar. Silberpiecer 193 110 begegnete auf Südkurs dem „schrägen Otto“, der diesmal Stahlplatten in Richtung Norden geladen hatte. Der Kohleleerzug aus Linz/Österreich hatte am Zugschluss einen Reisezugwagen und die aufgebügelte 185 207 dabei. Martin Wehmeyer
Die Zeit der IC-Doppelstock-Triebwagen (Baureihe 4110) in Deutschland geht bald schon wieder zu Ende und die Züge sollen ihren Dienst laut aktueller Meldungen wieder in der alten Heimat Österreich fortsetzen. Grund genug für einen Ausflug mit diesem Modell an die Ostsee nach Warnemünde. Am 29.03.2025 wurden soweit feststellbar alle Umläufe mit diesen Triebwagen gefahren und alle gesichteten Züge waren auch nahezu pünktlich. Die Zahl der Reisenden bis zum Endbahnhof war für einen Märzsamstag durchaus ordentlich, bis/ab Rostock aber natürlich deutlich höher. Die Fotos sind im Bahnhof Warnemünde bzw. nahe dem S- Bahn-Haltepunkt Warnemünde Werft entstanden. Werner Nüse
Die Fotos zeigen die Ausfahrt des leeren Baustoffzugs vom Industriegleis Sande nach Wilhelmshaven mit der hvle Eurodual 2159 014-0 am Abend des 31.03.2025. Die Lok hatte mit Dieselmotor in Richtung Bodenwerder trotz der Länge des Zuges überhaupt keine Probleme, den Zug zu beschleunigen. Siegfried Kramer
Am 30. März fuhr ich wieder mit Tw M 262.1183, diesmal aber nach Praha-Cibulka. Am Schlösschen Cibulka wurde zum 29. März ein Café eröffnet. Das Schlösschen diente einst dem letzten fürstlichen Bischof von Passau Leopold Leonhard Fürstbischof Graf Thun-Hohenstein (1748 Tetschen – 1826 Praha-Cibulka) als Exilsitz. Im Schlösschen befindet sich ein Heim für kranke Kinder. Fotos • Prag-Hbf, Bhstg. 1A um 14:38 Uhr • Kreuzung am letzten Rest Prag-Smíchov, Buschtěhrader Eisenbahn KŽC Tw M 262.1183 und ČD Tw 810 296-4 • Führerstand aus Tw M 262.1183 • Am Hp Praha-Cibulka (Prager Semmeringbahn) • Schlösschen Cibulka• Café am Schlösschen, im Hintergrund das Krankenhaus Motol, der ehemalige Direktor wurde durch langjärige Korruption im März verhaftet • Sasanka (Buschwindröschen) am Bach im Park Cibulka• Bier der Marke Staropramen in der echten Volkskneipe Na Zámyšli – Prag Košíře, vor seine Tod im Jahre 2001 spielte hier Mejla Hlavsa (1951-2001) – Musiker der Plastic People – Billard. Martin Kubík-
Bushaltestelle „Bahnhof“ seit Jahrzehnten ohne Bahnhof
Im Steinheimer Ortsteil Bergheim gibt es in der Driburger Straße zwei Bushaltestellen, die den Namen „Bahnhof“ tragen – auf jeder Straßenseite jeweils eine. Angefahren werden die beiden Bushaltestellen von den Linien R78 von und nach Bad Driburg sowie R83 von und nach Nieheim (via Oeynhausen). Der letzte Zug hielt am 1872 in Betrieb genommenen Bergheimer Bahnhof vor 35 Jahren. Wäre es da nicht sinnvoll, die Bushaltestelle zeitnah in „Feuerwehr“ umzubenennen? Schließlich hat dort seit wenigen Monaten die Löschgruppe Bergheim der Freiwilligen Feuerwehr Steinheim ihr neues Domizil. Ich persönlich wäre natürlich für „Engelmann & FRIES“, aber das tut hier nix zur Sache. Die gegenüber dem ehemaligen Bahnhof liegende einstige Bahnhofsgaststätte, die seit Jahren nicht mehr geöffnet hat, hat erst kürzlich ihren Namen verloren. Genauer gesagt: Der Name über der Eingangstüre wurde unkenntlich gemacht. Zur Zeit kann man allerdings mit dem Bus nicht mehr direkt von Bergheim nach Oeynhausen und weiter nach Nieheim bzw. Bad Driburg fahren – die Bauarbeiten am Bahnübergang in der Landstraße machen einen U-Turn und somit längere Umwege nötig. Jörn Fries
Ich hatte am 27.03.2025 wieder mal Gelegenheit, auf dem Hennigsdorfer Bahnhof vorbeizuschauen. Auf den Übergabegleisen zum Alstom-Werk stand eine private 187 (187 320 HLG- Güterbahn und Holzlogistik) – wohl ein Zeichen für den sich abzeichnenden Wechsel im Alstom-Werk. Die Neuproduktion von Fahrzeugen soll mit dem Auslaufen der bestehenden beiden Aufträge für Schweden – u.a. U-Bahn C-30 für Stockholm – im nächsten auslaufen. Verbleiben würde evtl. der Bau von Prototypen, Musterfahrzeugen etc. Dafür will man verstärkt in das Servicegeschäft einsteigen, nicht nur für Triebwagen, auch für Lokomotiven. Einige erste Aufträge sind bereits in Arbeit. Nach kurzer Zeit erschien 346-002 von KOEF (Laeger & Wöstendörfer GmbH & Co. KG, Berlin) im Einsatz für die HVLE und „eilte“ mit einem Uiks-Wagen Richtung Güter- Bahnhof . Etwas später kam sie zurück mit einem neuen C-30- U-Bahnzug, der von der Teststrecke nach Velten zurück ins Werk gebracht wurde. Andreas Bogott
Am 28.03.2025 konnten 41 1144 auf der Fahrt von Eisenach nach Dresden Altstadt und 52 8079 in Leipzig beobachtet werden. 52 8079 machte sich auf den Weg von Leipzig nach Staßfurt. In Leipzig Hbf rangierete die Alstom-Lok 1002 025, die RPRS 218 319 machte auf ihrer Fahrt von Brieske nach Gotha eine Pause. Sven Molle
Kiel – „schneeweiße“ DE 18 für Willke Logistics?
Am 27.03.2025 konnte ich nördlich des Nord-Ostsee-Kanals nahe Kiel eine fabrikneue „schneeweiße“ DE 18 (Vossloh 5502651/2025) in der Länderversion Deutschland mit der Rasterangabe: REV/VL/20.03.25 abgestellt antreffen. Ihre zwölfstellige NVR-Nummer nebst ISO-Ländercode und Halterkürzel lautete: 92 80 4185 048-0 D-WWL. Gemäß VKM-Register ist die Halterkennung WWL der Willke Logistics GmbH zugeordnet. Deren Loks tragen bekanntlich eigentlich schwarz. Insofern liegt die Vermutung nahe, dass WWL 4185 048-0 noch entsprechend foliert wird. Des weiteren war zeitgleich ebendort noch eine fabrikneue DE 18 SmartHybrid in der Mehrländerversion F/B/L auf einer Probefahrt unterwegs. Die augenscheinlich für die in Luxemburg ansässige Nexrail AssetCo SàrL bestimmmte dieselelektrische Hybridlokomotive für den schweren Rangier- und Streckendienst hatte folgende NVR-Nummer: 92 82 4185 211-2 L-NXRL. Tomke Scheel
Gestern alltäglich und heute eine Rarität! Wann kommen gleich zwei 120 noch nach Düsseldorf HBF? Mit zehn Wagen waren die zwei Starloks von SEL 120 144 (REV 25.04.2023) und 143 (seit 2022 wieder in Betrieb) gen Süden unterwegs. HTH Hanse Touristik Hamburg GmbH hatte eine Reise von Bad Bentheim nach Domodossola veranstaltet. Der Zug schien gut besucht zu sein, denn in Düsseldorf war der Bahnsteig voll. Interessant auch die Wagenschlange, die sich aus SEL eigenen Wagen als auch TRI und Happy Train zusammen setzte: • D-SEL 61 80 19-95 076-4, Avmz111.2• D-SEL 61 80 19-95 051-7, Avmz111.6• D-SEL 60 80 19-95 109-3, Avmz111.2• D-TRAIN 56 80 85-95 155-2, BRmz211• D-HAPPY 61 80 88-90 509-5, WRmz134.5• D-TRAIN 61 80 85-91 513-9, ARkimmbz288.5• D-SEL 61 80 19-95 285-1, Avmz109.2• D-SEL 61 80 19-95 278-6, Avmmz109.2• D-SEL 61 80 19-95 259-6, Avmz109.2• D-SEL 61 80 29-95 204-0, Bvmz111.2 Zusammentreffen mit dem Flix30 nach Berlin und damit von zwei Generationen E-loks! Vielen Dank auch noch an den Lokführer des Flixzuges, der noch einen kurzen Moment mit der Abfahrt wartete, damit die Fotos entstehen konnten. Martin Wehmeyer
Mit dem Schutzengelschweinchen ist Flix20 nach Hamburg in guten Händen. Heute Morgen startete 242 503 Balboa vollbesetzt ab Düsseldorf gen Norden. Martin Wehmeyer
Eigentlich sollte am Freitag der Europa 406 kommen, der aber schadhaft in Köln endete. So blieben die beiden 101 138 mit IC2013 Allgäu und 101 136 mit EC8 als Fotomotiv , die durch Düsseldorf Unterrath ihrem Endziel entgegen fegten. Martin Wehmeyer
Aktuell nehmen die Novelis-Züge zwischen Göttingen und Nachterstedt die Route am nördlichen Harzrand entlang. Am 28.03.2025 war die Class 66 von Beacon Rail Leasing „PB 18“ mit Nummer 266 022 im Einsatz, als Stephan Penk die morgendliche Leistung aus Göttingen vor Ilsenburg dokumentierte und am Nachmittag Helmut Bollmann den Zug aus Nachterstedt auf Höhe Rangierbahnhof Walzwerk Ilsenburg abpasste. Sebastian Bollmann
Eisenbahnfreunde Bebra e.V. starten in Jubiläumssaison
Fotos Patrick Rehn. Als die Stadt Bebra sich Anfang der 1980er Jahre begann um die Zukunft des 1910 gebauten Wasserturms zu kümmern ahnte wohl niemand, welche Erfolgsgeschichte daraus resultieren würde. Im Jahr 2025 können die Eisenbahnfreunde Bebra e.V. auf ihr 40-jähriges Vereinsbestehen zurückblicken – und haben für dieses Jubiläumsjahr bereits einige Aktionen geplant. Los geht es am kommenden Sonntag, den 6. April: Zwischen 10:00 Uhr und 17:00 Uhr werden die beliebten Schmalspurbahnen „Biber-Blitz“, „Wasserturm-Express“ und „Bebraer Bimmelbahn“ auf 600 mm Spurweite unterwegs sein. Alle 10 bis 15 Minuten werden sie zwischen dem Wasserturm und Weiterode West pendeln. Für das leibliche Wohl sorgt das Team vom Kiosk, wo es wieder die beliebten Waffeln, Kaffee, Kaltgetränke und jede Menge mehr geben wird. Das Museum im Wasserturm hat ebenfalls wieder bei freiem Eintritt geöffnet, wo es an der historischen Fahrkartenausgabe auch die Einzel-, Dreier- und Zehnerkarten für die Schmalspurbahnen zu kaufen gibt. Weitere Highlights im Jahr werden die Fahrtage unter Anderem am Ostermontag, den 21. April mit Frau Osterhase sein. Am 4. Mai stehen die Denkmaldampflok „Lindlar“ sowie die Diesellok mit der Nummer 7 im Rampenlicht. An Pfingsten (8. und 9. Juni) feiern die Eisenbahnfreunde ihr Vereinsjubiläum mit einem umfangreichen Bühnenprogramm und der kleinen Dampflok „Kyra“, welche wieder zu Gast am Wasserturm sein wird. Unsere Öffnungs- und Betriebstage im Jahr 2025 • 06. April (Saisoneröffnung),• 21. April Ostermontag (Fahrtag mit Frau Osterhase),• 04. Mai (100 Jahre Denkmal-Dampflok „Lindlar“),• 08 + 09. Juni (40 Jahre Eisenbahnfreunde Bebra e.V. mit der Dampflok „Kyra“ / jeweils 10:00 Uhr – 18:00 Uhr),• 03. August 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr• 16. + 17. August („Blauer Sonntag“, kein Fahrbetrieb – nur Besichtigung/Führungen im Wasserturm)• 07. September (Teddybärentag),• 28. September (Güterzug-Fahrtag), jeweils 10:00 – 17:00 Uhr• 26. Oktober (Grusel-Fahrtag / 14:00 – 18:00 Uhr)• 15. November Samstag (Lampion-Fahrtag / 14:00 – 18:00 Uhr)• 06. Dezember Samstag (Nikolaus-Fahrtag / 14:00 – 18:00 Uhr) Für Gruppen ab 10 Personen öffnet das Eisenbahnmuseum und fahren „Biber-Blitz“, „Wasserturm-Express“ oder „Bebraer Bimmelbahn“ auf 600 mm Gleisen nach Voranmeldung unter 06622 / 6744 oder 0178 / 72 65 251 oder E-Mail an ef-bebra@web.de auch an anderen Tagen. Pressemeldung Eisenbahnfreunde Bebra, https://ef-bebra.de/
Am 29.03.2025 fuhr 03 2155 einen Sonderzug von Berlin nach Saalfeld. Am Nachmittag und am 30.03.2025 machte sie dann Rundfahrten in Thüringen. Die Rundfahrten gingen von Saalfeld aus über Erfurt, Weimar nach Saalfeld bzw umgekehrt. Sven Molle
Am Wochenende veranstalteten die Eisenbahnfreunde des Traditionsbahnbetriebswerk Staßfurt das diesjährige Frühjahrslokfest. Einige Gastfahrzeuge sorgten für Stimmung und Bewegung auf dem Bw Gelände. Führerstandsmitfahrten, Showfotogüterzüge, Präsentation der Fahrzeuge auf der Drehscheibe und weitere verteilt auf dem weitläufigen Gelände. Vor dem aus 14 4-achsigen beladenen Schotterwagen bestehenden Zug, hatten die Loks, mit Ausnahme der Ludmilla ganz schön zu kämpfen um den Zug in Bewegung zu bringen, ein Schauspiel für Auge und Ohren und die Kameras. Zu Gast waren die Dampfloks 95 1027 der IG Rübelandbahn und die 52 8079 der Leipziger Dampfkultur. Den Pendel zwischen Bahnhof und Museumsgelände übernahm die Ferkel-Taxe. Vor dem Güterzug quälten sich die Dieselloks 345 119 der SKL, die V100 003 der LDK, die 112 364 und die 232 903 von Lok Ost. Hinzu kam noch der Esslinger Triebwagen. Der Schienentrabbi war meist vor dem Fotogüterzug unterwegs. Die Modellbahnausstellung, Sammlerbörse, Kinderhüpfburg, historische Straßenfahrzeuge und Gastronomische Angebote Runde den den Tag ab. Der Samstag war lange trüb und kam mit eisigem Wind da her, die Sonne ließ sich erst am späten Nachmittag blicken. Harald Becker
Bei Hügelheim und Sissach wurde ein Sonderzug mit 120 144 und Re 421 393 TEE von Bad Bentheim nach Domodossola in Italien fotogtrafiert. André Niederberger
Die PRESS hatte am 29.03.2025 zur Firmenausfahrt geladen. Von Zwickau ging es mit 103 245 über Dresden nach Leipzig. Im Leipziger Hbf wurde Kopf gemacht und 218 137 übernahm den Rheingold. In Zeitz kam EBS 142 001 noch dazu, da die 218 zu „schwach“ für diesen Zug ist. Die 103 245 wurde am Zugschluss mitgeschleppt. Über Gera ging es zurück. Am Nachmittag folgte noch eine 2. Runde, wo ich diese Fotos machte. Corinna Stein
Mit der Unstrutbahn zum Naumburger Wochenmarkt
Am 01.03.2025 wurde erfreulicherweise der Zugverkehr auf der Unstrutbahn nach Beendigung der umfangreichen Bauarbeiten wieder aufgenommen. Mit dem neuen Betreiber „Start Mitteldeutschland“ möchte die IG Unstrutbahn e.V. deshalb auch 2025 wieder zahlreiche Sonderfahrten realisieren. Es wird dieses Jahr erstmals einen „Markt-Express“ geben, mit es möglich ist ab dem thüringischen Roßleben mit dem Zug über die Unstrutbahn zum Wochenmarkt nach Naumburg (Saale) zu fahren. Er verkehrt jeweils Mittwoch den 02.04., 07.05. und 04.06.2025. Die Fahrzeiten und die Übersicht aller weiteren 2025 geplanten Fahrten gibt es hier: https://www.unstrutbahn.de/#zug Zum Einsatz kommen Triebwagen der BR 1648 von Start Mitteldeutschland, die an den Tagen ab Wangen (Unstrut) als RB bis nach Roßleben in Thüringen verlängert werden. Frank Thomas
03 2155 fuhr am 29.03.2025 einen Sonderzug von Berlin- Schöneweide nach Saalfeld. Die Lok ist an den kommenden Wochenenden Rund um Saalfeld anzutreffen. Leicht verspätet passierte sie bei trüben Wetter Radis. Im Blockabstand folgte 232 359 auf dem gleichen Wege. Die Niederlausitzer Eisenbahnfreunde fuhren am 29.03.2025 mit 2 Ferkeltaxen von Lübben (Spreewald) nach Leipzig- Plagwitz zu den Eisenbahntagen im Eisenbahnmuseum Bayrischer Bahnhof. Überpünktlich passierte das Gespann Jesewitz (b. Leipzig). Max Berger
Der Zug vom LDC nach Most (Brüx) sollte eigentlich von Cottbus bis Bischofswerda mit 41 1114 gefahren werden, überraschender Weise war 232 701 am Zug und konnte in Radebeul-Naundorf abgelichtet werden. Die PRESS hatte 103 245 mit TEE Wagen gechartert und war damit in Sachsen unterwegs. Der Zug konnte am Nachmittag nördlich von Weinböhla aufgenommen werden. Lutz Liebing
Immer donnerstags (März- Mai & September- November) kommt 670 003 zum Einsatz auf der Dessau-Wörlitzer Eisenbahn. Dieser Einsatz ist auch im Fahrplan der Stadtwerke Dessau bekannt gegeben: https://www.dvv-dessau.de/verkehr/fahrplan-woerlitzer-eisenbahn/ Am Morgen fotografierte ich die Fürstin an ihrem Zielbahnhof in Wörlitz. Am frühen Abend fotografierte ich die „Fürstin Louise“ am Haltepunkt Adria auf der letzten Fahrt des Tages von Wörlitz nach Dessau in der Abendsonne, wir selbst waren sogar auch mit auf dem Bild. In Griesen im Hintergrund Wörlitz inklusive der Kirche zu sehen. Das Fahrzeug erhielt zuletzt Anfang 2023 eine Hauptuntersuchung. Corinna Stein
670 003 „Fürstin Louise“ Dessau- Wörlitzer Eisenbahn
Nach gut knapp 10 Monaten Pause – wegen eines defekten Bremszylinders – fuhr 670 003 wieder auf der Dessau- Wörlitzer Eisenbahn. Immer donnerstags (März- Mai & September- November) kommt 670 003 zum Einsatz, ansonsten ein VT 672. Am 27.03.2025 machte ich am ersten planmäßigen Einsatztag ein paar Bilder entlang der Strecke von Dessau nach Wörlitz. Der Fahrplan für die DWE ist unter https://www.dvv-dessau.de/verkehr/fahrplan-woerlitzer-eisenbahn/ einzusehen. Max Berger
Neues Leben für alte Dame im Prignitzer Kleinbahnmuseum Lindenberg
Fotos Stefan Hoeppner, Steve Domschke. Seit 1968 ist das Feuer im Kessel der Schmalspurlokomotive 99 4644 erloschen. Nun beginnt beim Prignitzer Kleinbahnmuseum Lindenberg e.V. die betriebsfähige Aufarbeitung der Lok. 2027 soll sie wieder fahren. Foto Andrea Woltschek. Es ist ein Meilenstein in der Geschichte des „Pollo“-Vereins. Nach langer Planung kann die Aufarbeitung des Kessels von 99 4644 (Orenstein & Koppel, 1923) starten. Dank zahlreicher Spenden und Förderungen der Ostdeutschen Sparkassenstiftung, der Sparkasse Prignitz und des Vereins Energie Dezent e.V. ist die Finanzierung dieses Teilvorhabens bereits gesichert. Nun wurde der vier Tonnen schwere Kessel nach Oberwiesenthal in die Lokwerkstatt der Sächsischen Dampfeisenbahngesellschaft mbH transportiert, wo er im Laufe des Jahres instandgesetzt wird. Die über 100 Jahre alte Schmalspurlokomotive befindet sich seit 1994 im Eigentum des Vereins und ist das einzige erhalten gebliebene Exemplar dieser Bauart. Einst war sie auf den Strecken der Rosenberger Kreisbahn, bei der KJ-1 in Sachsen-Anhalt, im Netz Perleberg und zuletzt bei der Rügenschen Kleinbahn unterwegs. Nach der Restaurierung soll sie wieder auf den Gleisen zwischen Lindenberg und Mesendorf dampfen. Die Sanierung des Kessels ist dabei ein entscheidender Schritt, um die betriebsfähige Wiederinbetriebnahme der Lok zu ermöglichen. „Dies ist ein großer Moment für unseren Verein und für alle Freunde historischer Eisenbahnen“, erklärt der Vereinsvorsitzende. „Die Lok 99 4644 ist ein bedeutendes Stück regionaler Geschichte, und wir setzen alles daran, sie wieder in Betrieb zu nehmen. Die erfolgreiche Finanzierung der Kesselaufarbeitung zeigt, wie groß das Interesse und die Unterstützung für unser Projekt sind.“ Während der Kessel in der Werkstatt überholt wird, laufen in Mesendorf Arbeiten für die weitere Instandsetzung des Rahmens der Lokomotive. Sobald der Kessel zurückkehrt, sollen die nächsten Schritte folgen – darunter Arbeiten an Fahrwerk und Kesselverkleidung. Der Verein hofft, die Dampflok ab Mitte 2027 wieder für Sonderfahrten und Veranstaltungen nutzen zu können. Der Prignitzer Kleinbahnmuseum Lindenberg e.V. bedankt sich herzlich bei allen Spendern und Unterstützern, die dieses Projekt möglich machen. Wer die Restaurierung weiterhin begleiten oder fördern möchte, findet aktuelle Informationen auf der Website des Vereins unter www.pollo.de. Pressemeldung Prignitzer Kleinbahnmuseum Lindenberg e.V.
Härtsfeld-Museumsbahn e.V.: Generalversammlung im Landhotel „Zur Kanne“
Am Samstag, 22. März 2025 fand im Landhotel „Zur Kanne“ in Neresheim-Ohmenheim die ordentliche Generalversammlung für das Jahr 2024 des Härtsfeld-Museumsbahn e.V. statt. Der 1. Vorsitzende des Vereins, Werner Kuhn, begrüßte die zahlreich erschienenen Vereinsmitglieder, stellte die notwendigen Formalien fest, bedauerte die Abwesenheit von Vertretern der Kommunen im Jubiläumsjahr, und übermittelte die Grußworte von Ehrenmitglied Dr. Alfred Geisel, Landtagsvizepräsident a.D. Sodann wurde der im Berichtsjahr verstorbenen Vereinsmitglieder und eng verbundener, verdienter Vereinsfreunde mit einer Schweigeminute gedacht. Seit der Generalversammlung 2023 ist mit 12 Neumitgliedern die Zahl von 349 Mitgliedern nahezu konstant geblieben. Kuhn berichtete über den Museumsbetrieb und Arbeiten des vergangenen Jahres, das ganz im Zeichen der Heimattage Baden-Württemberg stand. Die Härtsfeld-Museumsbahn war mit vielen Veranstaltungen eingebunden. Zum Landesfestumzug am 8. September hat die Museumsbahn mit 4 Triebwagenfahrten Zubringerdienste geleistet. Das Betriebspersonal und die Aktiven des HMB sind in Uniform als Fußtruppe mitgelaufen und mit Beifall begrüßt worden. Kuhn zeigte sich sehr erfreut, dass gewürdigt wird, dass die Härtsfeld-Museumsbahn nicht nur Teil der Heimat ist, sondern Wichtiges dazu beiträgt. Mit ca. 8.300 Fahrgästen wurden etwas weniger Personen befördert als 2023, aber zu Aller Zufriedenheit wiederum ohne Unfälle oder Schäden. Etwas mehr, nämlich 102 Zugfahrten wurden bis weit in den Oktober hinein durchgeführt, es war mit 15 vorgeplanten und zwei zusätzlichen Betriebstagen (Blaulichttage, Aktionstag Landwirtschaft) eine lange Saison. 38 Sonderfahrten – 12 mit der Dampflok und 26 mit dem Triebwagen – wurden durchgeführt. Die Royal Academy of Music aus London ist immer ein besonders lieber Ehrengast, aber auch Fahrten für den Lionsclub Dillingen, die CDU-Landtagsfraktion mit Manuel Hagel, das Ferienprogramm Dischingen, den Landesfestumzug und nicht zuletzt die kleinste je durchgeführte Sonderfahrt mit nur 2 Fahrgästen verdienen besondere Erwähnung. Die Mitglieder wurden ausführlich über die durchgeführten Arbeiten unterrichtet. Wesentliche Projekte an Fahrzeugen konnten mit Hauptuntersuchungen abgeschlossen werden, Diesellok D4 JUMBO wurde eingeweiht, der Rungenwagen 322 dem Betrieb übergeben, die Fahrzeughalle im Lokschuppen wurde gründlich ausgebaut und renoviert, im Lagerhaus eine viel Arbeit sparende Sandstrahlkabine eingebaut, und nicht zuletzt wurden und werden noch umfangreiche Gleisbauarbeiten durchgeführt. Kuhn dankte allen Beteiligten für ihren aktiven Einsatz. Besonders hob er auch abgeschlossene Ausbildungen zum Zugführer von Luis Heinrich und Lukas Mutschler sowie zum Triebfahrzeugführer Diesellokomotive von Lukas Mutschler hervor, die intern durchgeführt werden konnten, auch das eine große Leistung. Bernd Sontheimer übernahm die Entlastung der Vorstandschaft sowie die Wahlen des neuen Vorstandes und der Kassenprüfer. Nachdem der Rechnungsführer Harald Hofbauer die solide Finanzlage erläutert und die Kassenprüfer das positive Prüfungsergebnis bekannt gegeben hatten, wurde der Vorstand einstimmig entlastet. Die turnusmäßigen Neuwahlen bestätigten den 1. Vorsitzenden Werner Kuhn, den 2. Vorsitzenden Dietmar Fischer, Rechnungsführer Harald Hofbauer, Protokollführer Ingo Adam, Pressewart Dr. Walter Gekeler, Platzwart Lukas Mutschler und die Kassenprüfer Hans-Joachim Weisbach und Sabine Fischer in ihren Ämtern. Bernd Sontheimer lobte die geleistete Arbeit und dankte den ehrenamtlich tätigen Aktiven für ihren Einsatz. Der Rechnungsführer erläuterte die Finanzplanung, die wie bewährt die Einnahmen konservativ und die Ausgaben pessimistisch fortschreibt. Der Haushaltsplan wurde einstimmig angenommen. Der Vorsitzende, Werner Kuhn, dankte sodann herzlich all seinen Aktiven, den Mitgliedern und den Förderern, Spendern und Sponsoren, insbesondere der Gudrun & Joachim Falk Stiftung, den Landkreisen, Kommunen, der Stadt Neresheim und Gemeinde Dischingen, die das große Ganze erst ermöglichen. Ein Wermutstropfen im Kelch der Zuversicht sei jedoch die zögerliche Haltung der Gemeinde Dischingen, die den Weiterbau der Museumsstrecke bis zum Endpunkt Dischingen doch dem Wunsch der Bevölkerung entsprechend fördern sollte. Dazu werden intensiv weitere Gespräche geführt. Für langjährige Mitgliedschaft von 15 Jahren wurden 3 Mitglieder geehrt, 8 Mitglieder für 25 Jahre Mitgliedschaft, und, erstmalig dieses Jahr, für 40-jährige Mitgliedschaft 18 Personen, darunter die Gründungsmitglieder. Geehrt wurden: • 15 Jahre: Josef Albrecht, Lothar Moosbrugger und Reinhold Schnell. • 25 Jahre: Roswitha Fiechtner, Marcus Heuschmid, Reinhard Kabus, Franz Rieger, Jürgen Schneider, Marco Weigel, Dr. Michael Weinmann und Fa. Leonhard Weiss GmbH & Co. KG. • 40 Jahre: Ursula Blohmann, Jürgen Bucher, Manfred Bucher, Jürgen Fischer, Artur Grimm, Dr. Helmut Kausen, Werner Kuhn, Gaby Lörch, Hans-Jochen Münnich, Dr. Andreas Räntzsch, Bernd Sontheimer, Stadt Aalen, Adolf Wahl, Reinhard Walloschke, Georg Weber, Elke Weis, Peter Weis und Dieter Zöpf. In seinem Ausblick erwartet Kuhn ein hoffentlich schönes und zahlreich besuchtes Jubiläumsjahr. Zur Saisonvorbereitung stehen noch etliche Arbeiten an: Lok 12 und Wagen 1 werden noch fertig hergerichtet, wagentechnische Untersuchungen durchgeführt, und nicht zuletzt ein Wagenputztag am 26. April. Mithelfer sind herzlich willkommen! Langjährige Restaurierungsprojekte wie Lok 11 und Triebwagen T 37 sollen, auch mit Investitionen in Auftragsvergabe, energisch vorangetrieben werden. Auf eine Fernsehsendung sei an dieser Stelle hingewiesen: Das Anheizen der Dampflok wird am 23. April live im ARD und ZDF-Mittagsmagazin gegen 12:15 und 13:15 Uhr gesendet. Der Beginn der 24. Betriebssaison ist dann am 1. Mai mit einem Regelbetriebstag. Die weiteren Regelbetriebstage finden jeweils ersten Sonntag im Monat bis Oktober statt, am 6. Juli und 7. September mit geführten Bibertouren. Am Himmelfahrtstag, 29. Mai ist dann „Tag der offenen Lokschuppentür“, zu Pfingsten, Fronleichnam und zum Stadtfest sind weitere Sonderbetriebstage. Die Hauptfestveranstaltung zum Vereinsjubiläum findet dann mit der Bahnhofshocketse am 9. und 10. August statt, mit Bewirtung, Oldtimertreffen, Kinderdampfbahn und vielen Extras. Es folgt noch der Tag des offenen Denkmals – am 14. September ist der Bahnhof Dischingen wieder geöffnet und wenigstens mit einem historischen Buspendel angeschlossen. Am 18. Oktober ist, welche Freude, die Neresheimer Lichternacht mit Kneipenfest „reloaded“ eingeplant! Am 8. Dezember finden dann noch Nikolausfahrten statt. Kuhn schloss die Versammlung mit herzlichem Dank und den besten Wünschen für alle Aktiven, Mitglieder, Unterstützer und Freunde. Pressemeldung HMB e.V.
Letzten Samstag fuhr ein Sonderzug, gezogen von der Bügelfalten-E10 350 in Kobaltblau, von Herford zur Meyer-Werft in Papenburg, wo es ein Besichtigungsprogramm gab. Mit etwa ½ Stunde Verspätung passierte der Zug die Rollklappbrücke über die Hunte in Oldenburg. Zum Zug gehörte diesmal auch der Krombacher-Partywagen. Jacek Rużyczka
Am 22.03.2025 war Railpool 155 138 mit einem Schotterzug von Halle nach Frankfurt unterwegs und wurde in Stotternheim fotografiert. Sven Molle
Frühlingserwachen im Vogtsbauernhof
Am vergangenen Sonntag war der historische Schienenbus „Roter-Flitzer“ unter dem Motto „Frühlingserwachen im Vogtsbauernhof“ unterwegs. Von Bietigheim-Bissingen, Ludwigsburg, Stuttgart-Vaihingen und Böblingen über die Gäubahn bis Eutigen und dann weiter über die Freudenstädter Viadukte und Freudenstadt in die Kloster und Brauereistadt Alpirsbach, durch die Flöserstadt Schiltach und das Kinzigtal nach Hausach. Dort war Richtungswechsel und dann konnten die Fahrgäste am Haltepunkt Gutach Freilichtmuseum aussteigen und diesem einen Besuch abstatten, während der Schienenbus zur Abstellung zurück nach Hausach fuhr. Das Wetter war trüb und in Gutach und Hausach kam sogar mal der Regen. Später ging es über die Schwarzwaldbahn nach Villingen (schwarzwald) und zu einer Stadtbesichtigung und später über die Gäubahn zurück zu den morgendlichen Ausgangspunkten. Harald Becker
Bergbaulok als Denkmal in Möhlau
In Möhlau – einem Ortsteil von Gräfenhainichen, wurde von der Interessengemeinschaft Bergbau ein Denkmal errichtet, das an die historische Verbindung des Ortes zum Bergbau erinnern soll. Im Zentrum des Ortes wurden eine 50-Tonnen-Lok sowie eine Baggerschaufel platziert. Ein Sonderling war die zweiachsige 3-191. Das 1942 von SSW gebaute Fahrzeug gehörte zu einer Serie von elektrischen Werklokomotiven und war bis 1986 im Streckendienst beim VEB Braunkohlenwerk Golpa, Grube Golpa eingesetzt. Anschließend war sie noch im Werkstattverschub im Einsatz. Folke Brockmann
Rätselhafte (Oster)Abenteuer in der Dauerausstellung Bahnhof Bebra
Fotos Dauerausstellung Bahnhof Bebra. Die Osterferien stehen vor der Tür, und die Dauerausstellung Bahnhof Bebra lädt alle kleinen und großen Rätselfreunde zu einer spannenden Entdeckungsreise ein! Von Samstag, 5. April bis Sonntag, 20. April, verwandelt sich die Ausstellung in ein echtes Abenteuerland mit einem Oster-Gewinnspiel der Extraklasse. Zehn tolle Preise warten darauf, von den besten Detektiven ergattert zu werden. Während der Osterzeit werden die Modellanlagen der Ausstellung in riesige Wimmelbilder verwandelt, die es genau zu durchsuchen gilt. Doch nicht nur dort gibt es Geheimnisse zu lüften – auch in der Ausstellung hat der Osterhase einige Überraschungen versteckt! Jeder Besucher erhält eine Teilnehmerkarte mit kniffligen Fragen, deren Antworten sich beim aufmerksamen Erkunden der Ausstellung offenbaren. Romy Grimm, Tourismusbeauftragte und kreative Ideengeberin des Rätselspaßes, erklärt: „Ein Besuch in der Dauerausstellung ist in der Osterzeit nicht nur ein tolles Familienerlebnis, sondern auch eine Herausforderung für alle, die gerne knobeln und rätseln.“ Tolle Preise für clevere Spürnasen Alle Besucher der Bahnhofsausstellung können teilnehmen. Und das Beste: Wer das Museum öfter besucht, steigert seine Chancen auf einen der begehrten Gewinne! Die Preise im Überblick: 1. Preis: Outdoor Escape für 8 Personen „Schicksalsfahrt Biber-Express“2.–3. Preis: je 2 Karten für die Schienenbusfahrt „Ferkeltaxi“ am 16.08.20254. Preis:Familienkarte für den Kletterpark in Rotenburg5. Preis:Familienkarte für eine Ziegenwanderung6. Preis:Familienkarte für den Highwalk in Rotenburg7.-8. Preis: Familienkarte für eine Naturführung mit den Bebraer Rangern9.–10. Preis: je 2 Karten für die Feldbahnfahrten am Wasserturm Öffnungszeiten und Teilnahmebedingungen Die Dauerausstellung Bahnhof Bebra ist mittwochs bis sonntags von 10 bis 17 Uhr geöffnet – auch an den Osterfeiertagen. Eine Teilnahme ist mit dem regulären Museumseintritt möglich. Nutzen Sie die Gelegenheit, die Osterferien mit einer spannenden und unterhaltsamen Aktion in der Bahnhofsausstellung Bebra zu verbringen. Pressemeldung Dauerausstellung Bahnhof Bebra / Tourist-Information Bebra
Königlich-sächsischer Osterzauber mit Hase und Dackel
Fotos Traditionsbahn Radebeul. Eigentlich vertragen sich Dackel und Hase ja nicht. Aber einmal im Jahr zu Ostern schaffen es die Mitglieder des Traditionsbahnverein Radebeul e.V., dass beide Vierbeiner sich verbünden und gemeinsam mit dem Dampfzug königlich sächsisch von Radebeul nach Moritzburg fahren. Gezogen von einer 112 Jahre alten, aber rüstigen Dampflok fährt der aus bis zu 130 Jahre alten Wagen bestehende Zug durch den erblühenden Lößnitzgrund. Dabei geht es an Mühlen vorbei, die Teichlandschaft durchquerend, hinauf zur Moritzburger Osterwiese. Die Freude an der gemeinsamen Reise teilen Hase und Dackel gern und laden alle Kinder mit Eltern und Großeltern ein, mitzufahren. Denn viele kleine Überraschungen sind dort versteckt und warten nur darauf, gefunden und vernascht zu werden. Und dafür ist genügend Zeit. An allen Tagen reisen Osterhase und Dackel pünktlich um 12.35 Uhr ab Radebeul Ost hinauf nach Moritzburg, am Sonntag und Montag zusätzlich bereits für Frühaufsteher um 09.12 Uhr. Wer zu späterer Stunde mit Hase und Dackel unterwegs sein möchte, kann am Samstag und Sonntag den Zug 15:30 Uhr nutzen. Ankunftszeit in Radebeul Ost ist jeweils um 11.32 Uhr, 14.48 Uhr und 17.51 Uhr. Interessierte sollten sich beeilen: Viele Plätze sind schon reserviert. Fahrkarten bestellen Sie unter www.trr.de, per Mail an verein@trr.de oder telefonisch unter 0351 79696277. Für Kurzentschlossene sind erfahrungsgemäß am Zug noch Restkarten zu vergeben. Dabei gilt allerdings: Frühes Kommen sichert die besten Plätze. Pressemeldung Traditionsbahn Radebeul e.V.
„Jungfernfahrt“ des restaurierten Wismarer Schienenbus VT 509 der Museumsbahnen Schönberger Strand
Ein Retter von Kleinbahnen für Jahrzehnte war der Wismarer Schienenbus. Bei den Museumsbahnen Schönberger Strand ist der ehemalige T2 der Kleinbahn Lüneburg-Bleckede erhalten. Der Wagen des Typs Hannover C ist einer wenigen, die noch mit ihren originalen Ford Motoren BB fahren. Bei der OHE wurde er VT 509 wie er noch heute heißt. Nach der Fristabnahme am 12.10.2024 war nun am Sonntag seine erste Fahrgastfahrt. Der Projektleiter und Hauptakteur der neunjährigen Restauration bat zu einer Charterfahrt auf seiner Stammstrecke Schönberg (Holst.) – Museumsbahnhof Schönberger Strand. Er steht ab sofort für weitere Charterfahrten zur Verfügung. Meine Photos wurden im Bahnhof Schönberg und im Museumsbahnhof Schönberger Strand aufgenommen. Detlef Schulze-Hagenest
Der Extrazug Lyss-Arth-Goldau-Luzern-Lyss mit Re 4/4 I 10009 wurde in Mengen fotografiert. André Niederberger
Saisonstart Dessau- Wörlitzer Eisenbahn
Am 22. und 23.03.2025 fand auf der Dessau- Wörlitzer Eisenbahn der Saisonstart zum Frühlingserwachen im Wörlitzer Park statt. Zum Einsatz kam 672 913. Aufgrund eines Defektes kam 672 915 nicht mit zum Einsatz, sodass nur ein Triebwagen zur Verfügung stand. Teilweise musste auch ein Bus der Stadtwerke die vielen Fahrgäste fahren, da der Triebwagen an seine Grenzen gestoßen ist. Die DWE fährt nun bis zum 02.11.2025 wieder täglich ins Gartenreich. Von März bis Mai und September bis November kommt donnerstags immer 670 003 „Fürstin Louise“ zum Einsatz. Alle übrigen Tage bestreitet ein VT 672 den Fahrplan. Das Bild entstand am 23.03.2025 am Vormittag in Wörlitz. Max Berger
Am 15.3 veranstalten die Euro Vapor Sektion Deutschland eine Sonderfahrt von Würzburg entlang des Main’s und Saale mit zwei Umläufen. Start war in Würzburg über Schweinfurt nach Bad Kissingen, Hammelburg, Gräfendorf und Gemünden zurück nach Würzburg. Gezogen wurde der Sonderzug von der Österreichischen Schnellzug Tenderdampflok 77 250. Die Fotos entstanden bei Hammelburg und Retzbach-Zellingen. Ron Hempel
670 002 „Alma“ erstmals auf Usedom
Am 16.03.2025 startete „Alma“ in Chemnitz nach Zinnowitz. Erstmals konnte dadurch ein VT 670 auf der Insel Usedom erlebt werden. Abgestellt wurde sie in Zinnowitz, wo auch die Reisegruppe untergebracht war. Am 17.03. ging es von Zinnowitz bis Schmollensee, dann mit einem UBB-Bus weiter zur UBB-Werkstatt nach Heringsdorf. Am späten Nachmittag ging es wieder zurück. Der anschließende Tag stand den Leuten frei zur Verfügung, bevor es am Vormittag des 19.03. wieder zurück nach Hause ging. Bei der Hinfahrt wurde Zinnowitz fast 2 h eher erreicht und auf der Rückfahrt wurde Chemnitz ebenso knapp 90 min eher erreicht, als es der Fahrplan sagte. Die jeweils 500 km pro Richtung legte 670 002 ohne Probleme zurück. Laufweg war: Chemnitz- Riesa- Falkenberg- Calau (NL)- Königs Wusterhausen- Karower Kreuz- Angermünde- Pasewalk- Züssow- Zinnowitz Max Berger
Am 16.03.2025 waren die Ostsächsischen Eisenbahnfreunde aus Löbau auf Rundfahrt in den Schluckenauer Zipfel unterwegs. Die Fahrt führte über Ebersbach, Rumburk und Mikulášovice dolni nádraži nach Šluknov und zurück. Die Fotos entstanden in Ebersbach, Brtniky, Mikulášovice und Šluknov. Jens Reising
Heute ist 50 3616 vom Dampflokwerk Meiningen nach Schwarzenberg unterwegs. Die Fotos entstanden im Bahnhof Weimar. Sven Molle
Fotos ODEG. Die ODEG – Ostdeutsche Eisenbahn GmbH hat heute gemeinsam mit dem ZVON – Zweckverband Verkehrsverbund Oberlausitz-Niederschlesien und dem VBB – Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg feierlich einen rollenden Botschafter eingeweiht und diesen auf seine erste Reise geschickt. Das ZVON-Projekt „Euronahverkehr“ steht für eine langjährige Partnerschaft und Zusammenarbeit zwischen Deutschland, Polen und Tschechien. Der Freistaat Sachsen pflegt intensive Beziehungen zu seinen europäischen Nachbarn, die durch die geografische Nähe und die EU-Osterweiterung weiter gestärkt wurden. Die hohe Zahl an Gästen aus Polen und Tschechien bei dieser Sonderfahrt zeigt die Verbundenheit mit unseren polnischen und tschechischen Nachbarn. Octavian Ursu, Oberbürgermeister der Stadt Görlitz, freut sich, dass Görlitz einen starken Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) hat, der bis über die Landesgrenzen vernetzt ist: „Europa wächst zusammen, insbesondere in grenznahen Regionen spielt die enge Zusammenarbeit der Länder eine entscheidende Rolle. Der ÖPNV ist für die Menschen im Dreiländereck unter verschiedenen Aspekten wichtig: für Arbeits- oder Einkaufswege, aber auch zur Nutzung der touristischen Möglichkeiten sowie zum Genuss in der Freizeit. In Bezug auf die Grenze haben wir eine große Verantwortung, der wir uns bewusst sind.“ Thomas Zenker, Oberbürgermeister von Zittau, ergänzt: „Die verlässliche Verbindung zwischen den Hochschulstädten Zittau und Görlitz ist für die Entwicklung des südlichen Landkreises Görlitz von großer Bedeutung. Eine starke Schienenverbindung ist wichtige und nachhaltige Lebensader für den Pendelverkehr im Berufslalltag wie im Tourismus und notwendige Anbindung unserer Region an die europäischen Fernverkehrsknotenpunkte. Das wird mit dem Projekt nochmals verdeutlicht. Ich danke allen Unternehmen, die sich verlässlich und engagiert für die Infrastruktur unserer Einwohner einsetzen.“ Christoph Mehnert, Geschäftsführer des ZVON, unterstreicht: „Die Bürgerinnen und Bürger aus Deutschland, Polen und Tschechien nutzen für ihre Wege unseren starken ÖPNV, der regelmäßige und sichere Reisemöglichkeiten bietet. Das beliebte EURO-NEISSE-Ticket+ vereinfacht Ausflüge im Dreiländereck für alle.“ Ausführliche Informationen zum ZVON-Tarif, den Vertriebswegen sowie der Mitnahmeregelung beim grenzenlosen Reisen finden Sie hier: EURO-NEISSE-Ticket+ Ein starkes Zeichen für grenzüberschreitenden Verkehr Der Zug vom Typ Desiro Classic mit seinem unverkennbaren Euronahverkehr-Design spiegelt die Vielfalt und Attraktivität der Dreiländerregion Deutschland, Polen und Tschechien wider. Um die enge Verbundenheit aller drei Länder zu unterstreichen und die einfache grenzüberschreitende Mobilität zu fördern, präsentieren die ODEG, der ZVON und VBB zusammen das Projekt Euronahverkehr. Das langfristige Ziel des gemeinsamen Projektes ist, das Ineinandergreifen von ÖPNV, EURO-NEISSE-Ticket+ und Tourismus für die Menschen in der Region weiter zu stärken. Durch das auffällige Design des Zuges soll die Aufmerksamkeit auf ausgewählte touristische Highlights im Dreiländereck gelenkt und die Bedeutung des grenzüberschreitenden Euronahverkehrs betont werden. Auf dem Zug sind die Nationalflaggen der drei Länder sowie typische Destinationen aus jeder Nation abgebildet. • Deutschland: Kurort Oybin, Bautzen, Zittau• Polen: Jelenia Góra, Świeradów-Zdrój, Bolesławiec• Tschechien: Liberec, Doksy Der ODEG-Euronahverkehr-Zug wird am Freitag, den 4. April 2025 regulär den Verkehr auf den Linien RB65 und RB46 aufnehmen. Der ZVON, gegründet am 28. Juni 1995 in Niesky, ist eine Körperschaft des öffentlichen Rechts und erstreckt sich über den östlichen Landkreis Bautzen und den gesamten Landkreis Görlitz. Der ZVON sorgt für eine optimale Abstimmung und Gestaltung des ÖPNV-Angebots in der Region und arbeitet eng mit den benachbarten Aufgabenträgern an der Entwicklung grenzüberschreitender Verkehrsverbindungen. Weitere Informationen zum Euronahverkehr und den Destinationen unter odeg.de/veranstaltungen/euronahverkehr Pressemeldung ODEG – Ostdeutsche Eisenbahn GmbH, Zweckverband Verkehrsverbund Oberlausitz-Niederschlesien, VBB Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg GmbH
Baden-Württemberg: Girls’ Day bei den VBK und der AVG – Berufsorientierung für Schülerinnen
Fotos VBK, AVG. Der bundesweite Berufsorientierungstag Girls’ Day findet auch dieses Jahr bei den Verkehrsbetrieben Karlsruhe (VBK) statt. Erstmalig beteiligt sich auch die Albtal-Verkehrs- Gesellschaft (AVG). Beim Girls’ Day werden Berufe vorgestellt, die hauptsächlich von Männern gewählt und ausgeübt werden. Die Hemmschwelle zum Berufseinstieg für Frauen soll mit Events wie dem Girls’ Day verringert und Rollenklischees überwunden werden. Bei den VBK konnten 15 Schülerinnen heute Einblicke in technische Berufsfelder erhalten, sowie einen Rundgang durch die Werkstätten im Betriebshof West und der Lehrwerkstatt machen. Auf dem Programm standen zusätzlich noch verschiedene Ausbildungsberufe und Studiengänge, die den Teilnehmerinnen vorgestellt wurden. Ein besonderes Highlight wartete dann noch am Nachmittag auf die Jugendlichen: Auf einem Außengleis des Betriebshofes am Karlsruher Rheinhafen durften sie im Führerstand einer Trambahn Platz nehmen und das rund 50 Tonnen schwere Fahrzeug über das Areal steuern. So konnten sie sich hautnah ein Bild vom verantwortungsvollen Beruf als Triebfahrzeugführer*in machen. „Noch immer beeinflussen Rollenbilder und Klischees unsere Gesellschaft und beeinflussen die Berufswahl junger Menschen. Wir wollen Frauen ermutigen, sich bei ihrer Entscheidung für ihren späteren Karriereweg vielmehr an ihren persönlichen Interessen, Neigungen und Stärken zu orientieren“, erklärt Diana Rodriguez, Gleichstellungsbeauftrage der VBK. Außerdem hat sich die AVG erstmalig am Girls’ Day beteiligt und so konnten weiteren 14 Mädchen exklusive Einblicke hinter die Kulissen der Leitstelle gegeben und den Schülerinnen gezeigt werden, wie die Bahnen in unserer Region gesteuert und koordiniert werden.Darüber hinaus stellte die AVG verschiedene Ausbildungsberufe vor, wie zum Beispiel den Beruf der Eisenbahnerin im Betriebsdienst oder der Fahrdienstleiterin vor. Anschließend gab es eine Stadtrundfahrt mit einem historischen Stadtbahnwagen und darauf anknüpfend durften die Teilnehmerinnen das Steuer selbst in die Hand nehmen – am Fahrsimulator der AVG. Somit konnten sie ihre ersten Fahreindrücke einer Stadtbahn sammeln. „Die Arbeit bei der Albtal-Verkehrs-Gesellschaft ist nicht nur spannend und abwechslungsreich, sondern bietet auch Jobs mit sicherer Zukunftsperspektive und eine gute Vereinbarkeit von Familie und Beruf“, sagt die AVG-Gleichstellungsbeauftragte Sina Houdelet. „Es ist wichtig bei so einem Tag wie dem Girls’ Day, veraltete Rollenmuster aufzubrechen und junge Frauen für MINT-Berufe zu begeistern und neue Karrierechancen zu ermöglichen. Die Teilnehmerinnen erhielten heute einen guten Überblick von den spannenden Berufsfeldern der VBK und AVG, die später im Rahmen einer Ausbildung ausgeübt werden können“, betont Personalchefin Stephanie Schulze. Junge Menschen, die in Kürze vor einem Schulabschluss stehen und sich für eine Ausbildung oder ein Duales Studium bei den VBK oder der AVG interessieren, können sich online auf der Website (www.stelle-deines-lebens.de) informieren und mit wenigen Klicks bewerben. Die aktuelle Arbeitsmarktsituation stellt die Nahverkehrsbranche vor große Herausforderungen. Um die klimafreundliche Verkehrswende in der Region voranzutreiben, bieten die VBK und die AVG vielfältige Karrieremöglichkeiten. Auf der Karriere-Website (www.wir-bewegen-alle.de) finden interessierte Bewerber*innen alle Informationen und offene Stellenausschreibungen. Pressemeldung VBK, AVG
Bayern: Vier zukunftsweisende Projekte mit dem CNA InnovationsPreis 2025 ausgezeichnet
Fotos CNA. Im feierlichen Rahmen des BahnCongress | Bayern 2025 hat der CNA e.V. zum 23. Mal den renommierten CNA | Innovati- onsPreis „Intelligenz für Mobilität, Transport & Logistik“ verlie- hen. Die Auszeichnung würdigt zukunftsweisende Ideen und Entwicklungen, die das Mobilitäts- und Logistiksystem von morgen nachhaltig gestalten. Mehr als 300 Gäste aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik verfolgten die Preisverleihung live vor Ort. Die Laudatio hielt Herr Prof. Dr. Siegfried Balleis, der als Stimme von Politik und Wissenschaft in seiner Rede die Innova- tionskraft der Branche würdigte. Gemeinsam mit Ihm über- nahm Dean Balatinac, Clustersprecher des Clusters Bahntechnik | Bayern, die Preisübergabe. Aus 26 hochkarätigen Nominierten wurden vier Preisträger in den Kategorien Innovation, Science, Sustainability sowie mit dem Sonderpreis Coup de Cœur für außergewöhnliche Leis- tungen an der Schnittstelle von Digitalisierung und Nachhaltigkeit ausgezeichnet: CNA Innovationspreis 2025 | Innovation – Conroo GmbH Projekt: Digitale Vernetzung | Trucks + Terminals Die App-basierte Plattform CONROO Connect vernetzt Trucker, Speditionen und Terminals digital – inklusive Echtzeit-Slotbuchung und digitalem Dokumentenhandling. Bereits an über 30 Standorten im Einsatz, optimiert das System die Logistikprozesse von der Küste bis ins Hinterland. CNA Innovationspreis 2025 | Science – Julius-Maximilians-Universität Würzburg Projekt: Foundation Model | Logistikplanung als GPT Das KI-basierte Foundation Model unterstützt die logistische Bestandsplanung durch Vorschläge auf Basis numerischer und historischer Daten. Erste Pilotanwendungen zeigen vielverspre- chende Ergebnisse für eine datengetriebene Zukunft der Logistik. CNA Innovationspreis 2025 | Sustainability – power2move GmbH & Co. KG & berta.energy GbR Projekt: Simulation | Elektrifizierung von Fahrzeugflotten Eine gemeinsam entwickelte Simulationssoftware kalkuliert auf Grundlage realer Betriebs- und Wetterdaten den Energiebe- darf und die passende Infrastruktur für E-Flotten. Bereits erfolg-reich in Kempten realisiert. CNA Innovationspreis 2025 | Coup de Cœur – Industrieanlagen-Betriebsgesellschaft mbH, Stadtwerke München GmbH, Gersys GmbH, optify GmbH Projekt: ATO | Tram-Simulator Der realitätsnahe Simulator ermöglicht die praxisnahe Erpro- bung von Fahrassistenzsystemen im Straßenbahnbetrieb – von elektronischen Rückspiegeln bis hin zu Fahrwegassistenten.Bereits heute im Einsatz bei der Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG). Pressemeldung CNA e.V./Logistik Initiative Bayern
Bayern: DB vergibt Aufträge für Stammstrecken-Bau im Osten
Die Deutsche Bahn (DB) hat die Aufträge für den Bau der ersten Hauptbaumaßnahmen im Ostabschnitt der 2. Stammstrecke vergeben. Der Auftrag für die unterirdischen Rohbauten geht an eine Bietergemeinschaft der Unternehmen Hochtief Infrastructure und der Implenia AG. Zu den zentralen Bauleistungen gehören die Errichtung der neuen Tiefstation am Ostbahnhof, der Bau zweier Verkehrstunnel, eines Erkundungs- und Rettungstunnels sowie zweier Rettungsschächte. Der Bauauftrag hat ein Volumen im hohen dreistelligen Millionenbereich. Hinzu kommt der Auftrag für die Bauüberwachung. Diese übernimmt eine Ingenieurgemeinschaft der Firmen Sweco GmbH, Vössing Ingenieurgesellschaft mbH, Inros Lackner SE, Bernd Gebauer Ingenieur GmbH sowie der österreichischen IGT Geotechnik und der Tunnelbau Ziviltechniker Gesellschaft. Der Baubeginn ist für Sommer 2025 geplant. Zu Spitzenzeiten werden im Ostabschnitt mehr als 500 Menschen für das Großprojekt 2. Stammstrecke im Einsatz sein. „Die 2. Stammstrecke erreicht eine neue Phase. Wir können nun endlich im gesamten Innenstadtbereich bauen. Im Osten werden sich drei große Tunnelbohrmaschinen wie gigantische Maulwürfe durch das Erdreich graben und so die Grundlage für einen besseren ÖPNV schaffen. Zudem setzen wir mit dem Bau der 2. Stammstrecke einen positiven wirtschaftlichen Impuls für München“, sagt Gesamtprojektleiter Kai Kruschinski-Wüst. „Wir freuen uns, mit Hochtief und Implenia zwei schlagkräftige Partner mit viel Erfahrung im innerstädtischen Bau vertraglich gebunden zu haben. Dass wir die Aufträge trotz der angespannten Lage im Bausektor termingerecht vergeben konnten, spricht auch für die Bedeutung der 2. Stammstrecke für die gesamte Metropolregion.“ Teil des Projekts im Ostabschnitt ist der Einsatz von drei Tunnelbohrmaschinen mit einem Durchmesser von bis zu 8,70 Metern, die sich ab 2027 auf einer Strecke von rund 2,9 Kilometern durch den Untergrund graben werden – auch unter der Isar hindurch. Eine spezielle Stützflüssigkeit stabilisiert den Boden, minimiert dadurch Oberflächensetzungen und trägt gleichzeitig das abgebaute Material ab. Der reine Tunnelvortrieb im Ostabschnitt wird voraussichtlich zwei Jahre dauern. Technisch herausfordernd sind besonders die Arbeiten an den Rettungsschächten. Der Rettungsschacht 7 liegt zum Beispiel 40 Meter unter Tage und wird auch ein Abzweigbauwerk beinhalten, dass eine spätere Erweiterung der 2. Stammstrecke um einen Südast ermöglicht. Dieses Abzweigbauwerk hat einen Ausbruchsquerschnitt mit einer Fläche von 270 Quadratmetern – das ist so groß wie ein Tennisfeld. Mit dem Großprojekt 2. Stammstrecke München wollen DB, Stadt, Freistaat und der Bund das S-Bahnsystem in München leistungsstärker, zuverlässiger und attraktiver machen und mehr Verkehr auf die umweltfreundliche Schiene verlagern. Dafür wird eine zweite S-Bahn-Stammstrecke auf rund zehn Kilometern und in bis zu 48 Metern Tiefe zwischen Laim und Leuchtenbergring gebaut. Zudem baut die DB fünf Bahnhöfe neu oder um, sorgt für eine bessere Flughafenanbindung, die Stärkung der S-Bahn-Außenäste, die Einführung neuer Regional-S-Bahnlinien oder ein neues Stellwerk am Ostbahnhof. Die DB wird das Projekt nach derzeitiger Planung zwischen 2035 und 2037 fertig stellen. Pressemeldung Deutsche Bahn
Schleswig-Holstein: ÖPNV-Modellprojekt SMILE24 feiert 1. Geburtstag
Seit einem Jahr rollt mit SMILE24 das deutschlandweit umfangreichste Nahverkehrsangebot im ländlichen Raum durch die Region an Schlei und Ostsee. Zum ersten Betriebsgeburtstag des Modellprojektes kamen Verkehrsstaatssekretär Tobias von der Heide, NAH.SH-Geschäftsführer Dr. Arne Beck sowie Florian Zander vom ÖPNV-Referat des Kreises Schleswig-Flensburg am Mittwoch, 2. April 2025, an den Eckernförder Hafen. Gemeinsam mit Ostseefjord Schlei GmbH-Geschäftsführer Max Triphaus und DB Autokraft GmbH-Geschäftsführer Daniel Marx blickten Sie auf Projekterfolge und -herausforderungen – vor einer besonderen Kulisse: dem neuen SMILE24- Fahrradbus. Verkehrsstaatssekretär Tobias von der Heide gratulierte dem Modellprojekt und lobte die bun- desweite Strahlkraft: „SMILE24 trifft einen Nerv – das zeigen die Auszeichnungen und das große Interesse am Projekt aus dem Bundesgebiet und darüber hinaus. Es ist toll, dass Schleswig-Holstein hier eine Vorreiterrolle einnehmen kann. Dafür, dass in so kurzer Zeit ein so umfangreicher Betrieb auf die Beine gestellt wurde, der mehr Menschen in den ÖPNV lockt, möchte ich mich bei allen, die an der Umsetzung so engagiert mitgearbeitet haben und die Region jeden Tag mobil machen, ganz herzlich bedanken.“ Vor allem in Kombination mit dem Deutschlandticket ist das 24/7-Angebot von SMILE24 ein echter Überall-Hinbringer. Das haben sich auch Arbeitgeber*innen in der Region zu Nutze gemacht: Die Zahl an Nutzer*innen des Deutschland-Jobtickets hat sich im ersten Betriebsjahr von SMILE24 ver- fünffacht. In der Projektregion bieten knapp 30 Unternehmen ihren Mitarbeiter*innen das Deutsch- land-Jobticket an – sieben Mal mehr als vor dem Start von SMILE24.Dr. Arne Beck, Geschäftsführer der NAH.SH unterstrich, dass SMILE24 viel mehr ist als ein reines Mobilitätswendeprojekt: „SMILE24 zeigt ganz praktisch, welchen Mehrwert der ÖPNV für die Ge- sellschaft stiftet. Gute Mobilität eröffnet Perspektiven für die Menschen, ermöglicht gesellschaftliche Teilhabe, entlastet überfüllte Straßen und leistet einen wichtigen Beitrag für die Wirtschaft und die Mobilität von Arbeitskräften im ländlichen Raum.“Florian Zander aus dem ÖPNV-Referat des Kreises Schleswig-Flensburg freut sich über die Verbesserungen, die seit Projektstart im On-Demand-Verkehr erreicht werden konnten: „Beliebt war das On-Demand-Angebot erfreulicherweise direkt ab dem Start, aber durch Anpassungen haben wir die Betriebseffizienz gesteigert. Wir können Fahrgästen öfter ein Fahrtangebot machen und auch die Leerkilometer der Fahrzeuge senken, sodass die Shuttlefahrten wirklich zur Erschließung der Fläche genutzt werden.“ Max Triphaus, Geschäftsführer der Ostseefjord Schlei GmbH, erläuterte: „Durch die umfangrei- che Angebotsverbesserung hat sich der Anteil der ÖPNV-Nutzer im touristischen Ausflugsverkehr im Jahr 2024 nahezu verdoppelt und liegt nun bei 9%. Ich freue mich, dass SMILE24 nun auch die Möglichkeit der Radmitnahme in der Strandlinie 719 testet und sehe darin einen wichtigen Service- baustein beim Aufbau unserer Radreiseregion am Radfjord Schlei.“ Daniel Marx, Geschäftsführer der DB-Autokraft-GmbH, stellte den neuen SMILE24-Fahrradbus vor und freute sich über die hohen Zufriedenheitswerte der Fahrgäste in Bussen und NAHSHUTTLE: „Es ist ein riesiger Mehrwert für die Fahrgäste, wenn Verkehrsunternehmen und Landkreise partner- schaftlich an einem Strang ziehen. Die Buslinien von SMILE24 bekommen von unseren Reisenden fast ausschließlich Bestnoten. Ein Viertel der Menschen nutzt den ÖPNV dank SMILE24 sogar öfter als vor dem Projektstart. Mit dem neuen SMILE24-Fahrradbus erweitern wir das breite Angebot zusätzlich.“ Der SMILE24-Fahrradbus auf der Strandlinie 719 fährt ab 12. April 2025 an Wochenenden mehrmals täglich zwischen Eckernförde, Damp und Kappeln. Die DB Autokraft hat den Bus im Rahmen des Projektes umgebaut, um bei der Fahrradmitnahme neue Möglichkeiten aufzuzeigen. Bis zu zwölf Fahrräder können Fahrgäste im Fahrzeug mitnehmen. Dafür stehen drei unterschiedliche Ab- stell-Möglichkeiten bereit. Was ist SMILE24? Der Projektname SMILE24 steht für Schlei-Mobilität: innovativ, ländlich, emissionsfrei und 24/7. SMILE24 ist ein ÖPNV- Modellprojekt, das als deutschlandweites Vorbild für Mobilität im ländlichen Raum dienen soll. Das Angebot an verschie- denen Verkehrsmitteln soll die Bewohner*innen der Region an Schlei und Ostsee und Tourist*innen rund um die Uhr mobil machen – ganz ohne eigenes Auto. Gemeinsam mit den Kreisen Schleswig-Flensburg und Rendsburg-Eckernförde hat NAH.SH das Projekt auf den Weg gebracht. SMILE24 ist Teil des Förderaufrufs für „Modellprojekte zur Stärkung des ÖPNV“ und erhielt im Januar 2023 den Zuwendungsbescheid über knapp 30 Millionen Euro vom Bundesministerium für Digitales und Verkehr. Das Land Schleswig-Holstein fördert SMILE24 mit weiteren 7 Millionen Euro. Express- und Tourismuslinien zwischen den regionalen Zentren ergänzen den bisher bestehenden Nahverkehr. Die E- Busse ermöglichen die Fahrradmitnahme und Fahrgäste erhalten Ausflugstipps über die Bildschirme und das Bus-WLAN. Außerdem fährt der On-Demand-Dienst NAHSHUTTLE rund um die Uhr dort, wo Buslinien nicht entlangführen und nachts, nach Betriebsschluss des Busverkehrs. Für mittlerweile gut 5.000 Fahrten pro Woche nutzen die Menschen das soge- nannte NAHSHUTTLE. Ein weiteres Element ist die Ausweitung des Bike- und Carsharings. Das Besondere ist hier, dass mehr als 50 Leihstationen, nicht nur in den regionalen Zentren, sondern auch im ländlichen Raum und an touristisch interessanten Orten positioniert sind. Die ersten 30 Minuten jeder Leihe sind kostenlos. Elektrische Carsharing-Autos ste- hen an 14 Standorten mit Ladesäule bereit und ermöglichen sowohl stunden- als auch tageweise flexible Leihen. Ein mehrstufiges Fortbildungsangebot, das im Rahmen von SMILE24 konzipiert wurde, bietet Mitarbeitenden von Städten, Gemeinden, Kreisen sowie Ämtern, die Möglichkeit tiefer in das Thema Kommunales Mobilitätsmanagement einzutau- chen. SMILE24 ist mit dem Deutschen Tourismuspreis 2024 und dem Mobilitätspreis 2024 ausgezeichnet. Pressemeldung NAH.SH
Berlin: Schneller Brückenabriss beste Voraussetzung für eine neue Ringbahnbrücke
Ute Bonde, Senatorin für Mobilität, Verkehr, Umwelt und Klimaschutz, begrüßt die Ankündigung der Autobahn GmbH des Bundes (AdB), wonach die Ringbahnbrücke und die Westendbrücke schon in den nächsten Wochen abgerissen werden. Senatorin Ute Bonde: „Das ist ein erstes gutes Ergebnis unseres Spitzengesprächs. Wie die Autobahn GmbH des Bundes gerade mitteilte, soll der Abriss der Ringbahnbrücke bis zum 25. April abgeschlossen sein. Dank des schnellen und kollegialen Miteinanders geht es nun zügig mit dem Abriss der Brücken an der A100 voran. Dass auch gleichzeitig der Abriss der Westendbrücke in Angriff genommen wird, beschleunigt den gesamten Prozess. Das ist insbesondere eine gute Nachricht für die vielen von der jetzigen Unterbrechung der Ringbahn betroffenen S-Bahnkunden, die dann schon Ende dieses Monats wieder auf ihre gewohnten Verbindungen zurückgreifen können. Ich setze auf unser gemeinsames professionelles Engagement, den dann folgenden Neubau ebenso zügig umzusetzen. Damit schaffen wir eine beispielgebende Blaupause für analoge Projekte im gesamten Bundesgebiet.“ Am Dienstagabend hatte es auf Einladung von Verkehrssenatorin Bonde ein Spitzentreffen zum Ersatzneubau der Ringbahnbrücke und der Westendbrücke über der Bundesautobahn 100 gegeben. An dem Termin hatten Spitzenvertreterinnen und Spitzenvertreter des Bundesverkehrsministeriums, des Fernstraßen-Bundesamtes, der S-Bahn, BVG, Berliner Feuerwehr, Berliner Polizei, der Senatsverwaltung für Inneres, der Deutschen Bahn, der AdB, der DEGES, des Bezirks Charlottenburg-Wilmersdorf, der Messe Berlin sowie des Hauptverbands der Deutschen Bauindustrie teilgenommen. Schon am kommenden Freitag ist die nächste Beratung in dieser Spitzenrunde geplant. Pressemeldung Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt
Bei Straßenbauarbeiten der niedersächsischen Landesverkehrsbehörde ist die Bahnstrecke Hannover–Bremen beschädigt worden. Im Bereich einer Hilfsbrücke für den Bau einer Umgehungsstraße bei Wunstorf sackte das Erdreich am Bahndamm ab. Der Damm muss nun aufwendig saniert werden. Während dieser Arbeiten ist zwischen Wunstorf, Poggenhagen und Neustadt am Rübenberge vom 7. April, 7 Uhr, bis 28. April, 4.25 Uhr, kein Zugverkehr möglich. Nach der Reparatur der Schäden am Bahndamm sind darüber hinaus abschließende Arbeiten an der Oberleitung erforderlich, die voraussichtlich bis Mitte Mai andauern. Bis dahin muss die Streckengeschwindigkeit auf 70 km/h begrenzt werden. Leider lassen sich längere Fahrzeiten im Regional- und Fernverkehr nicht vermeiden. Für Güterzüge sind weiträumige Umleitungen erforderlich. Die Deutsche Bahn (DB) bittet Fahrgäste und Güterverkehrsunternehmen um Verständnis. Alle Fahrplanänderungen sind in die Auskunftsmedien und Buchungssystemen eingepflegt. Die DB bittet Fahrgäste, sich vor einer Reise über die App DB Navigator oder auf www.bahn.de zu informieren. Auswirkungen auf den Fernverkehr Während der Sperrung können zwischen Hannover und Bremen keine Fernverkehrszüge verkehren. Ab Hannover bzw. Bremen besteht die Möglichkeit, mit den Fern- und Nahverkehrszügen bis Hamburg-Harburg zu fahren. Ab dort besteht Anschluss an Fern- und Nahverkehrszüge in Richtung Bremen bzw. Hannover. Die Fernverkehrshalte Nienburg (Weser) und Verden (Aller) können in dieser Zeit nicht angefahren werden. Zwischen Bremen und Emden bzw. Norddeich Mole verkehren die Züge wie gewohnt. ICE-Linie München–Nürnberg–Kassel–Hannover–Bremen • Diese Züge verkehren nur auf dem Abschnitt zwischen München und Hannover.• Hierdurch entfällt der Halt am Bremer Hauptbahnhof.• Aufgrund weiterer Bauarbeiten zwischen München und Nürnberg verkehren die Züge vom 3. bis 25. April nur ab/bis Nürnberg. Die Halte Ingolstadt Hbf und München Hbf entfallen.• Vom 18. bis 24. April werden die Züge zudem zwischen Fulda und Kassel umgeleitet. Dabei verlängert sich die Fahrzeit um rund 30 Minuten. IC-Linie Leipzig–Magdeburg–Hannover–Bremen–Emden–Norddeich Mole 4. April (21 Uhr) bis 7. April (5 Uhr): • Die Züge verkehren aufgrund weiterer Bauarbeiten nur auf dem Abschnitt zwischen Hannover und Norddeich Mole.• Die Halte Leipzig Hbf, Halle (Saale) Hbf, Köthen, Magdeburg Hbf, Helmstedt und Braunschweig Hbf entfallen. 7. April (5 Uhr) bis 14. April (5 Uhr): • Die Züge verkehren aufgrund weiterer Bauarbeiten nur auf dem Abschnitt zwischen Bremen und Norddeich Mole.• Die Halte Leipzig Hbf, Halle (Saale) Hbf, Köthen, Magdeburg Hbf, Helmstedt, Braunschweig Hbf, Hannover Hbf, Nienburg (Weser) und Verden (Aller) entfallen. 14. April (5 Uhr) bis 28. April (4.25 Uhr): • Die Züge verkehren nur auf den Abschnitten zwischen Leipzig und Hannover sowie zwischen Bremen und Norddeich Mole.• Hierdurch entfallen die Halte Nienburg (Weser) und Verden (Aller). Eine Übersicht findet sich hier: Aktuelle Fahrpläne Auswirkungen auf den Regionalverkehr Betroffen sind die Linien RE 1 und RE 8 von DB Regio Nord sowie die S-Bahn S 2 der Transdev: • RE 1 / RE 8: Die Züge fallen zwischen Hannover und Neustadt am Rübenberge aus.• S 2: Die S-Bahn fällt zwischen Wunstorf und Nienburg (Weser) aus. Alternativen • RE 1 / RE 8: Zwischen Wunstorf und Hannover nutzen Reisende die S-Bahn S 1 und S 2 sowie den RE 60 und RE 70 (Westfalenbahn).• Ein Ersatzverkehr mit Bussen ist zwischen Wunstorf und Neustadt am Rübenberge sowie teilweise zwischen Neustadt am Rübenberge und Hannover (ohne Halt in Wunstorf) eingerichtet.• S 2: Ein Ersatzverkehr mit Bus ist zwischen Wunstorf und Neustadt am Rübenberge mit Halt in Poggenhagen eingerichtet. Zwischen Neustadt und Nienburg (Weser) nutzen Reisende die Züge der Linie RE 1 und RE 8 mit Zusatzhalt in Eilvese, Hagen (Han), Linsburg. Pressemeldung Deutsche Bahn
Fotos Deutsche Bahn. Das bedeutende Infrastrukturprojekt 2. S-Bahn-Stammstrecke München wird die Kapazität der S-Bahn in München enorm verbessern. Im Rahmen einer Ingenieurgemeinschaft wurde Sweco nun mit der Bauüberwachung beauftragt. Das gegenwärtig beauftragte Teilprojekt (VE777a) umfasst den maschinellen Tunnelvortrieb zwischen Marienhof und Ostbahnhof sowie den Bau der neuen unterirdischen Station Ostbahnhof inklusive aller Zusammenhangsmaßnahmen. Die Bauüberwachungstätigkeiten, welche von der Sweco GmbH in Ingenieurgemeinschaft mit den Partnern Vössing Ingenieurgesellschaft mbH, Inros Lackner SE, Dipl.-Ing. Bernd Gebauer Ingenieur GmbH sowie der österreichischen IGT Geotechnik und Tunnelbau Ziviltechniker Gesellschaft m.b.H. durchgeführt werden, sind auf einen Leistungszeitraum von Mai 2025 bis Dezember 2035 angelegt. Innerhalb der Ingenieurgemeinschaft übernimmt Sweco die technische und Vössing die kaufmännische Federführung. In der Hauptbauzeit des Projektes werden voraussichtlich täglich bis zu 60 Personen in der Ingenieurgemeinschaft tätig sein. Weiterhin werden umfangreiche Maßnahmen bzgl. BIM und Digitalisierung umgesetzt. Marco Hartmann, Bereichsleiter Bau- und Projektmanagement der Sweco GmbH: „Mit der 2. S-Bahn-Stammstrecke schaffen wir die Grundlage für ein modernes und leistungsfähiges S-Bahn-Netz in München. Die meisten S-Bahnen werden im 15-Minuten-Takt fahren, es wird kürzere Fahrtzeiten, zusätzliche S-Bahnstationen im Umland und eine insgesamt stabilere S-Bahn geben.“ Die 2. Stammstrecke wird nicht nur die Mobilität in der Region verbessern, sondern auch für weniger Lärm, Abgase und Treibhausgasemissionen sorgen. Zusammen mit dem neuen Hauptbahnhof und dem neuen Ostbahnhof entsteht einer der modernsten ÖPNV-Knoten Europas. Pressemeldung Sweco GmbH
Thüringen: Stadler liefert BEMU für das Mittelthüringer Akku-Netz
Die DB Regio AG hat im Amtsblatt der Europäischen Union die Vergabe zur Beschaffung von Schienenfahrzeugen für das „Mittelthüringer Akku-Netz“ (MAN) an die Stadler Deutschland GmbH bekannt gegeben (213514-2025). Gegenstand der Vergabe ist ein Auftrag über die Entwicklung, Herstellung, Lieferung, Inbetriebsetzung und Zulassung von neuen, den anerkannten Regeln der Technik entsprechenden, funktionsfähigen, betriebsbereiten, komplett ausgestatteten, komfortablen und wirtschaftlich einsetzbaren, batterieelektrischen Triebzügen für den öffentlichen Schienenpersonennahverkehr einschließlich der Ersatzteilversorgung für Verkehre der Verkehrsausschreibung MAN Mittelthüringer Akku-Netz. Die fest zu liefernde Anzahl an Fahrzeugen wird zwischen 18 und 22 liegen. Die Mindestsitzplatzkapazität beträgt 160 Sitzplätze, wobei sich der Auftraggeber vorbehält, für fünf der festzuliefernden Fahrzeuge die Sitzplatzkapazität von 160 auf 100 Sitzplätze zu reduzieren. Darüber hinaus wird eine Option für maximal 18 weitere batterieelektrische Triebzüge im Vertrag vorgesehen. Es werden insbesondere für die Qualitätsüberwachung und -begleitung durch den Auftraggeber zusätzliche vom Auftragnehmer zu erfüllenden Anforderungen in Abhängigkeit von der Fahrzeugreife des Fahrzeugtyps vorgesehen. Die vom Aufgabenträger vorgesehenen Finanzierungshilfen (Wiederzulassungszusage, Weiterverwendungszusage, Abtretbarkeit von Teilen der Abschlagszahlungen) können zur Anwendung kommen. Der Auftraggeber behält sich ferner vor, den Bieter bei seiner Bauzeitfinanzierung zu unterstützen. Die Bekanntmachung bzw. die Vergabe steht unter dem Vorbehalt der Beauftragung der entsprechenden Verkehrsleistung durch die Aufgabenträger. Datum des Vertragsabschlusses war 14/03/2025. Quelle EU-Amtsblatt
Sachsen: Spende von Bimmelbahn und Lichterglanz an die Glückskäfer in Dippoldiswalde überreicht
Am ersten Adventswochenende präsentierte das Osterzgebirge Deutschlands längsten Weihnachtsmarkt unter dem Titel „Bimmelbahn und Lichterglanz“. Die Erlöse wurden heute von den Veranstaltern an die Kindertagesstätte „Die Glückskäfer“ in Dippoldiswalde überreicht. „Am Stand für das Stockbrot in Kurort Kipsdorf leisteten die Besucher einen Unkostenbeitrag“, erläutert Gabriele Clauss, Marketingleiterin des Verkehrsverbundes Oberelbe (VVO). „Insgesamt kamen 200 Euro zusammen, die nun einer Einrichtung in Dippoldiswalde zugutekommen.“ Die Veranstaltung konnte zahlreiche Besucher anlocken: An den Stationen wurden rund 15.000 Besucher gezählt – auf der Weißeritztalbahn waren rund 7.200 Fahrgäste unterwegs. Für das Projekt ziehen neben dem Tourismusverband Erzgebirge die Sächsische Dampfeisenbahngesellschaft (SDG), der Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) und viele Partner und Kommunen entlang der Strecke an einem Strang. Bimmelbahn und Lichterglanz findet auch 2025 am ersten Adventswochenende, vom 29. bis 30. November, statt. Pressemeldung SDG, VVO, Tourismusverband Erzgebirge e.V
NRW: Inbetriebnahmephase für ESTW „Linker Rhein“ läuft vom 2. bis 19. Mai
Foto Deutsche Bahn AG / Axel Hartmann. Die heiße Phase beginnt: Die Deutsche Bahn (DB) nimmt am 19. Mai 2025 das neue elektronische Stellwerk (ESTW) „Linker Rhein“ in Betrieb. In den vergangenen fünf Jahren hat die DB hierfür u.a. 400 Kilometer Kabel verlegt und 200 neue Signale installiert. Ab 2. Mai 2025 geht das Projektteam nun in den Endspurt: Die Technik wird auf Herz und Nieren geprüft, damit sie an das Bestandsnetz angeschlossen werden kann. Während der notwendigen Sperrung der Strecken werden über 100 Signale und weitere nicht mehr notwendige Anlagen demontiert und die restlichen 15 neuen Signale montiert. Um den Betrieb vollständig von der alten auf die neue Technik umzuschwenken, muss die neue Technik an die bestehenden neun Randstellwerke angeschlossen werden. Zukünftig wird die moderne Schaltzentrale in der Kölner City die Züge zwischen Köln und Bonn steuern und für einen zuverlässigeren und robusteren Zugverkehr in der Domstadt sorgen. Derzeit werden die Zugverkehrssteuerer an einer Simulationsanlage hierfür geschult, damit der Start möglichst reibungslos funktioniert. „Mit der Inbetriebnahme des neuen elektronischen Stellwerks „Linker Rhein“ und der 2. Baustufe des ESTW Köln Hbf Ende dieses Jahres erreichen wir einen weiteren wichtigen Meilenstein für den Bahnverkehr in Köln. Auch für die kommenden Jahre haben wir in und um Köln wieder einiges geplant. Uns ist bewusst, dass wir unseren Fahrgästen mit den Bauarbeiten einiges zumuten. Klar ist aber auch: Die Modernisierung der Infrastruktur ist zwingend notwendig. Denn: Nur mit robusten und zuverlässigen Anlagen werden wir es schaffen, noch mehr Menschen vom Verkehrsmittel Bahn zu überzeugen und so gemeinsam die Verkehrswende zu schaffen,” so Jens Schäfer, Leiter Ausbau Knoten Köln bei der DB InfraGO. Marcel Winter, Geschäftsführer von go.Rheinland, ergänzt: „Diese Baustelle hat über einen Zeitraum von gut zwei Wochen massive Auswirkungen auf einen Großteil unserer Fahrgäste. Alle Beteiligten wissen, dass wir den Fahrgästen in dieser Zeit viel zumuten. Daher haben wir Vollgas gegeben, um einen umfassenden und guten Schienenersatzverkehr zu organisieren und um die Fahrgäste über alle möglichen Kanäle zu informieren.“ Zweite Baustufe des ESTW „Köln Hbf“ folgt bis Ende des Jahres Mit der vollständigen Inbetriebnahme des ESTW Köln bis Ende dieses Jahres hat die DB einen weiteren wichtigen Meilenstein vor der Brust: Nachdem Ende 2021 mit der ersten Baustufe bereits die Technik für den S-Bahnverkehr umgestellt wurde, folgt nun der Regional- und Fernverkehr. Auch hierfür werden in diesem Jahr noch weitere Bauarbeiten nötig sein. Über die detaillierten Auswirkungen informiert die DB gemeinsam mit go.Rheinland wie gewohnt frühzeitig über die bekannten Kundenkanäle. Die neuen Stellwerke sorgen zukünftig dafür, dass die Züge im Bahnknoten Köln flexibler und weniger störungsanfällig verkehren können. Die verbaute Technik ist zudem auch mit künftigen Technikgenerationen kompatibel. Letztlich bildet ESTW die Grundlage für die Digitalisierung der Schiene in Deutschland (ETCS). Allein in die beiden neuen Stellwerke im Knoten Köln investiert die DB rund 360 Millionen Euro. Die Modernisierung des Knoten Köln zahlt voll auf das Sanierungsprogramm „S3“ der Deutschen Bahn ein. Ziel ist, die Leistungsfähigkeit der Schiene wiederherzustellen, das Kundenerlebnis deutlich zu verbessern und die finanzielle Tragfähigkeit der DB abzusichern. Kurz: Die DB soll pünktlicher, verlässlicher und profitabler werden. In der Infrastruktur steht die Bestandssanierung im Fokus. Dies beinhaltet die Generalsanierung wichtiger Korridore sowie weitere umfangreiche Maßnahmen wie das Ersetzen störanfälliger Anlagen in der gesamten Infrastruktur oder der Austausch von 200 alten, störanfälligen Stellwerken. Auswirkungen auf den Zugverkehr Wann immer möglich, baut die DB „unter rollendem Rad“ – also ohne Beeinflussung des Zugverkehrs. Für Arbeiten im Gleisbereich ist eine Sperrung der Strecke jedoch unvermeidlich. Für die wichtige Inbetriebnahmephase ist eine Vollsperrung der Strecke zwischen Köln und Koblenz in der Zeit von Freitag, 2. Mai, 21 Uhr bis Montag, 19. Mai, 5 Uhr erforderlich. Nahverkehr: • Im Regionalverkehr kommt es zu großen Einschränkungen. Betroffen sind die Linien RE 1, RE 5, RE 8, RE 9, RE 12, RE 22, RB 24, RB 26, RB 27, RB 30, RB 38, RB 48, S 12, S 19 und S 23. Details zu den Auswirkungen finden Sie unter zuginfo.nrw Fernverkehr: • ICE-Züge in/aus Richtung Aachen/Brüssel: Züge mit Start-/Zielbahnhof Aachen Hbf entfallen zwischen Aachen und Köln. Züge von/nach Brüssel werden via Krefeld umgeleitet. Dabei verlängert sich die Fahrzeit um bis zu 75 Minuten. • ICE-Züge in/aus Richtung Amsterdam: Die Züge halten nicht am Kölner Hauptbahnhof. Ersatzweise halten sie in Köln Messe/Deutz. Lediglich am Wochenende 10/11. Mai werden die Züge wegen weiterer Bauarbeiten via Venlo umgeleitet und halten dabei am Kölner Hauptbahnhof. Auf dem Umleitungsweg können die Züge nicht wie gewohnt in Mönchengladbach halten. • ICE-Züge in/aus Richtung Berlin: Die Sprinter-Züge Bonn–Köln–Berlin entfallen. Alle weiteren Züge verkehren wie gewohnt. • ICE-Züge in/aus Richtung Frankfurt via SFS: Diese Züge verkehren wie gewohnt. Über Köln hinaus verkehrende Züge halten in Köln Messe/Deutz und nicht am Hbf. • ICE/IC-Züge in/aus Richtung Bonn/Koblenz/Mainz: Diese Züge werden über die rechte Rheinseite umgeleitet. Halte Köln Hbf, Bonn Hbf, Remagen und Andernach entfallen. Ersatzhalt ist Köln Messe/Deutz, für alle IC-Züge zudem Bonn-Beuel. • ICE/IC-Züge in/aus Richtung Bremen/Hamburg/Norddeich: Züge verkehren wie gewohnt. Lediglich am 8. Mai entfallen die IC-Züge in/aus Richtung Norddeich auf dem Abschnitt zwischen Köln und Düsseldorf. Im Schienenersatzverkehr werden insgesamt mehr als 100 Gelenkbusse eingesetzt, die eine Leistung von etwa 700.000 Buskilometern erbringen. In Köln Hbf und Köln Messe/Deutz, Köln-Hansaring, sowie Horrem, Bonn Hbf und Euskirchen sind während der ersten vier Tage zusätzliche Servicekräfte zur Unterstützung der Reisenden im Einsatz. Die Fahrplanänderungen sind in den Online-Auskunftssystemen der Deutschen Bahn etwa zwei Wochen vor Baubeginn enthalten und werden über Aushänge an den Bahnsteigen bekannt gegeben. Außerdem sind sie unter bauinfos.deutschebahn.com/nrw, über die App „DB Bauarbeiten“ sowie unter zuginfo.nrw/bauarbeiten abrufbar. Trotz des Einsatzes modernster Arbeitsgeräte ist Baulärm leider nicht zu vermeiden. Wir bitten hierfür um Verständnis. Redaktioneller Hinweis: In diesem Jahr stehen zusätzlich zu den Bauarbeiten für die beiden neuen Stellwerke weitere Arbeiten in und um den Bahnknoten Köln an. Eine detaillierte Übersicht über die einzelnen Baustellen gibt es im Faktenblatt “Daten und Fakten Baumaßnahmen” Bitte beachten Sie auch folgende Präsentation vom 02.04.2025: Baumaßnahmen im Knoten Köln 2025 Pressemeldung Deutsche Bahn, go-Rheinland
Saarland: Modernisierung des Eurobahnhofs Saarbrücken
Foto Kathrin Hinsberger. Ministerin Petra Berg, der Regionalbereichsleiter Mitte der DB InfraGo AG, Stefan Schwinn, und der Leiter Finanzen/Controlling Regionalbereich Mitte der DB InfraGO AG, Stefan Worm, haben im März 2025 einen gemeinsamen Letter of Intent unterschrieben. In der Absichtserklärung geht es darum, den Eurobahnhof Saarbrücken bis zum Tag der Deutschen Einheit am 3. Oktober 2025 und darüber hinaus durch verschiedene Maßnahmen zu modernisieren. „Bahnhöfe sind Visitenkarten ihrer Städte, aber auch des gesamten öffentlichen Personennahverkehrs. Der Hauptbahnhof Saarbrücken ist nicht nur für den regionalen ÖPNV, sondern auch für den Fernverkehr ein wichtiger Knotenpunkt“, sagt Berg. „Am Tag der Deutschen Einheit kann sich das Saarland in Deutschland und international präsentieren und zeigen, wie die Transformation im Verkehrsbereich zu einer nachhaltigen Mobilität erfolgreich gestaltet werden kann.“ „Mit der Attraktivierung des Europabahnhofs Saarbrücken wollen wir für die Bürgerinnen und Bürger, Fahrgäste und Besuchende einen einladenden Raum schaffen und gleichzeitig Lust machen, die Bahn noch stärker für die Reise zu nutzen“, erläutert Schwinn. „Wir wollen hier in der wichtigen Station einen lebendigen Eindruck der Region und ihrer Rolle innerhalb Europas vermitteln. Dafür werden wir die Geschichte und Identität des Saarlandes und Saarbrückens im Bahnhof ansprechend und informativ präsentierten. Gemeinsam mit der saarländischen Landesregierung soll so nicht nur zum Tag der Deutschen Einheit ein Ort der Begegnung entstehen, an dem man gern ankommt und sich gern aufhält.“ Das Ministerium und die Deutsche Bahn haben einen Arbeitskreis eingerichtet, um über einzelne Maßnahmen, deren Planung und Umsetzung zu beraten. So sollen beispielsweise neue Sitzmöbel in der Wartezone im Empfangsgebäude installiert werden. Darüber hinaus wertet die DB die Personenunterführungen, den Ostzugang und die Schließfächer auf. Sämtliche defekte Fahrgastanzeigen an den Gleisaufgängen sollen ebenfalls erneuert werden. Die Kosten der Maßnahmen übernehmen beide Partner zu gleichen Teilen. Die Beteiligung des Ministeriums an den Kosten ist im Rahmen von Fördermitteln geplant. Die Modernisierung soll bis September 2025 abgeschlossen sein. Bei der Gestaltung arbeiten der deutsche Künstler Florian Budke und der französische Künstler Andreij Cojocaru zusammen und verstärken damit die freundschaftlichen Beziehungen beider Länder in einem konkreten Projekt. Hierbei setzen beide auf einer Fläche von rund 200 Quadratmetern mehrere großformatige Kunstwerke im Europabahnhof Saarbrücken um – darunter an den Decken sowie an der Eingangswand im Warteraum. Das saarländische Verkehrsministerium und die Deutsche Bahn arbeiten bereits an etlichen Stellen zur Gestaltung einer nachhaltigen Mobilität eng zusammen, beispielsweise im Rahmen des Bahnhofsentwicklungsprogramms, der Umsetzung eines S-Bahn-Netzes im Saarland oder der Modellregion für integrierte Mobilität. Pressemeldung Ministerium für Umwelt, Klima, Mobilität, Agrar und Verbraucherschutz | Mobilität
NRW: Touristiklinie 792 fährt wieder
Foto Jörn Fries. Gute Nachrichten für alle Ausflügler und Naturfreunde: Die Touristiklinie 792 nimmt Karfreitag, 18. April, ihren Betrieb wieder auf und ist bis zum 1. November im 60-Minuten-Takt durch den Naturpark Teutoburger Wald unterwegs. Eine Busfahrt zum LWL-Freilichtmuseum Detmold, dem Hermannsdenkmal mit dem neuen Hermanneum, den Externsteinen oder zum SchiederSee – Die Touristiklinie steuert im Naturpark Teutoburger Wald insgesamt 14 Ausflugsziele von Detmold bis nach Bad Pyrmont an und bietet eine komfortable und umweltfreundliche Alternative zur Anreise mit dem Auto. „Es freut mich außerordentlich, dass wir die beliebte Buslinie passend zum Naturpark-Jubiläum und zur Eröffnung des Hermanneums in diesem Jahr wieder anbieten können“, sagt Landrat Dr. Axel Lehmann. „Der Kreis Lippe ist eine sehr attraktive Region mit tollen Sehenswürdigkeiten. Die 792 ist daher ein wichtiger Faktor für unseren Tourismus, den wir mit dem Wiederangebot ankurbeln“, ergänzt er. Besonders attraktiv ist die Touristiklinie für Wanderfreunde und Radfahrer. Viele Haltestellen liegen direkt an Wanderwegen, sodass Interessierte ihre Fahrräder im Bus mitnehmen können. So lassen sich Busfahrten mit Radtouren gezielt kombinieren. Dank des Deutschlandtickets können Fahrgäste die Linie außerdem ohne zusätzliche Kosten nutzen. Zudem gibt es Tages- und Gruppentickets, sodass sich ein Ausflug mit der ganzen Familie oder mit Freunden besonders lohnt. „Tickets für die Touristiklinie 792 können Interessierte sowohl direkt im Bus kaufen als auch bequem über den Ticketshop der Lippemobil App“, sagt Achim Oberwöhrmeier, Geschäftsführer der Kommunalen Verkehrsgesellschaft Lippe (KVG). Mit der Touristiklinie 792 wird nachhaltiger Tourismus in der Region gefördert. Besucher können Orte im Teutoburger Wald ganz einfach ohne Parkplatzsuche und Stau erreichen und gleichzeitig die Umwelt schonen. Weitere Informationen finden Sie auf der Website der KVG Lippe mbH. Pressemeldung Kreis Lippe
Berlin: Spitzentreffen zum Wiederaufbau der Ringbahnbrücke
Foto Geoportal Berlin. Am gestrigen Abend gab es auf Einladung von Verkehrssenatorin Ute Bonde ein Spitzentreffen zum Wiederaufbau der Ringbahnbrücke über der Bundesautobahn 100. Erörtert wurden der aktuelle Zustand der Brücke, deren Abriss und Neubau sowie die konkreten Auswirkungen auf die Mobilität der Berlinerinnen und Berliner. Insbesondere die verkehrlichen Effekte auf umliegende Bezirke, den ÖPNV, Not- und Rettungsdienste sowie den Wirtschaftsverkehr standen im Mittelpunkt der Abstimmungen. Besprochen wurden auch die zu erwartenden Bauarbeiten (und Abläufe), deren Finanzierung durch den Bund zugesagt wurde. In dem Termin sicherten die verantwortliche Autobahn GmbH des Bundes und die DEGES zu, alle relevanten Informationen aktuell, direkt und reibungslos weiterzugeben. Deutlich wurden die großen Herausforderungen für den Fern- und Güterbahnverkehr sowie den Messebetrieb. Positiv: Unternehmen der Bauindustrie stehen bereit, Kapazitäten beim Brückenbau sind vorhanden, gerade auch wenn es darum geht, innovativ und möglichst schnell zu bauen. Senatorin Ute Bonde appellierte an die Teilnehmer, alle Möglichkeiten zu ergreifen, um die Maßnahmen so schnell wie möglich umzusetzen. Zudem informierte die Senatorin den Teilnehmerkreis darüber, dass sie in ihrer Verwaltung ein Gremium installieren wird, dessen Aufgabe es ist, auf der Grundlage der Informationen alle operativen Themen direkt und in engem Austausch mit allen Beteiligten zu erfassen und zu steuern. Ziel ist, die konkreten Auswirkungen auf die Mobilität in und um Berlin, bei BVG und S-Bahn und den innerstädtischen Auto- und Wirtschaftsverkehr so gering wie möglich zu halten. Pressemeldung Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt
Bayern: Ausbauprogramm S-Bahn Nürnberg
Foto StMB. Es ist ein Wunsch, für den sich der Landkreis Roth und die Städte Roth und Hilpoltstein schon lange engagieren: die Verlängerung der Nürnberger S-Bahn über Roth hinaus bis nach Hilpoltstein. Nun hat der Freistaat dafür mit dem „Ausbauprogramm S-Bahn Nürnberg“ (AuSbauNü) die Weichen gestellt. Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter hat heute die regionalen Mandatsträger über das weitere Vorgehen informiert: „Unsere Gutachter haben für die S-Bahn-Verlängerung nach Hilpoltstein ein positives Nutzen-Kosten-Verhältnis ermittelt. Um schnellstmöglich voranzukommen, beauftragt der Freistaat noch in diesem Jahr die Deutsche Bahn mit den Planungen. Für die dafür erforderlichen Mittel geht der Freistaat in finanzielle Vorleistung. Der zukunftsweisende Ausbau der ‚Gredl‘ ermöglicht ein attraktives S-Bahn-Angebot mit umsteigefreien Verbindungen nach Nürnberg.“ Schon lange besteht im Landkreis Roth der Wunsch, die elf Kilometer lange Bahnstrecke Roth – Hilpoltstein („Gredl“) in das S-Bahn-Netz zu integrieren. Der Freistaat hat die Maßnahme im Rahmen seines „Ausbauprogramms S-Bahn Nürnberg“ auf den verkehrlichen Nutzen, die bautechnische Machbarkeit und die volkswirtschaftliche Tragfähigkeit untersuchen lassen. Die Gutachter bestätigten die Machbarkeit und haben ein Nutzen-Kosten-Verhältnis von 1,7 ermittelt. Damit liegt der Nachweis vor, dass der Nutzen der Maßnahme die zu erwartenden Kosten deutlich übersteigt. Dies ist wichtige Voraussetzung für eine Finanzierungsperspektive durch den Bund, der für den Aus- und Neubau der Schieneninfrastruktur verantwortlich ist. Für die S-Bahn-Verlängerung soll die Strecke zwischen Roth und Hilpoltstein elektrifiziert und ausgebaut werden. Dies ermöglicht kürzere Fahrzeiten und der Dieselbetrieb gehört dann der Vergangenheit an. Auch die Stationen werden für den S-Bahn-Verkehr barrierefrei ausgebaut. Verkehrsminister Bernreiter: „Die S-Bahn Nürnberg ist das Rückgrat für den öffentlichen Verkehr in der Region. Ich freue mich, dass wir mit unserem ,Ausbauprogramm S-Bahn Nürnberg‘ die Weichen für ein noch attraktiveres Bahn-Angebot stellen. Die S-Bahn-Verlängerung nach Hilpoltstein profitiert als eine der ersten Maßnahmen vom Programm. Wichtig ist vor allem, dass jetzt alle an einem Strang ziehen.“ Ben Schwarz, Landrat des Landkreises Roth: „Das ist ein wichtiges Signal vom Freistaat für die Bahn-Infrastruktur im Landkreis Roth. Wir freuen uns, dass die gute Vorarbeit der lokalen Initiative und der Nahverkehrsverwaltung Unterstützung – auch finanzieller Art – aus München erfährt und nun gemeinsam an der Umsetzung des Projekts gearbeitet wird. Ich bin überzeugt, dass eine S-Bahn bis Hilpoltstein ein Riesensprung nach vorne ist.“ Markus Mahl, Erster Bürgermeister der Stadt Hilpoltstein: „Was vor wenigen Jahren noch als Vision galt, kann nun als sehr realistisches Projekt angesehen werden, das speziell für den südlichen Landkreis Roth von größter verkehrspolitischer Bedeutung ist. Ein besonderer Dank an dieser Stelle dem ehrenamtlichen und interkommunalen Arbeitskreis, der dieses Thema vehement vorangetrieben hat.“ Roths Erster Bürgermeister Andreas Buckreus bekräftigt: „Im weiteren Planungsprozess der Deutschen Bahn ist mir der Dialog und die Kommunikation mit den Anliegern der Strecke und den Nutzern der Bahnübergänge sehr wichtig.“ Pressemeldung Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr
Baden-Württemberg: DB Regio gewinnt Ausschreibung für Neckartal und Südbahn
Foto Matzek, Leander (VM). Die DB Regio AG hat sich in einem Ausschreibungsverfahren für den Regionalverkehr im Land durchgesetzt. Sie soll damit auch die SWEG Bahn Stuttgart GmbH (SBS), aktuell Tochter der landeseigenen SWEG, übernehmen. Kern der Ausschreibung ist der Bahnbetrieb auf den Strecken im Neckartal und auf der Südbahn. Die Übernahme steht unter dem Vorbehalt einer fusionsrechtlichen Überprüfung durch das Bundeskartellamt sowie einer zehntägigen vergaberechtlichen Wartefrist. SWEG stellte Fahrbetrieb sicher Besonders an diesem Verfahren war: Nicht nur der Betrieb des Netzes, sondern damit verbunden der Kauf der gesamten Gesellschaft SBS wurde ausgeschrieben. Nach der Insolvenz der ehemaligen Abellio Rail Baden-Württemberg GmbH war die landeseigene Südwestdeutsche Landesverkehrs-GmbH (SWEG) kurzfristig im Rahmen einer sogenannten vergaberechtlichen Notmaßnahme eingesprungen und hat dafür das Unternehmen ab dem 1. Januar 2022 übernommen. Verkehrsminister Winfried Hermann erklärte: „So konnten wir sicherstellen, dass die Züge weiterhin stabil für die Fahrgäste fahren. Wie es in solchen Fällen gesetzlich notwendig ist, haben wir die Leistungen neu ausgeschrieben. Die frühere Abellio Baden-Württemberg wurde inzwischen in die SBS umfirmiert. Ich danke der SWEG dafür, dass sie damals so kurzfristig für einen stabilen Zugverkehr eingesprungen ist und ganz besonders allen Mitarbeitenden für das in den vergangenen Jahren Geleistete.“ Beschäftigte können Arbeitsplatz behalten Nun soll die Gesellschaft von der DB Regio übernommen werden, sobald das Kartellamt grünes Licht gibt. „Ich bin zuversichtlich, dass die Mitarbeitenden bei der DB Regio eine gute Perspektive für die Zukunft finden können“, so Winfried Hermann. Wie 2022 können alle Beschäftigten ihren Arbeitsplatz in der Gesellschaft behalten, nur die Eigentümerin wechselt. Der neue Vertrag gilt vom 1. August 2025 bis zum Fahrplanwechsel im Dezember 2032. Bei den konkreten Verkehrsleistungen geht es im Detail um das heutige Los 1 (Neckartal) der Stuttgarter Netze ab dem 1. August 2025 und um die Südbahn ab Dezember 2027. Gemeinsam sind diese Leistungen als Netz 35 Los 3 – Nordbaden-Oberschwaben zusammen mit der Bayrischen Eisenbahn Gesellschaft (BEG) ausgeschrieben worden. In den Gremien der BEG ist ebenfalls die Zustimmung zum Zuschlag erteilt worden. 68 landeseigene Züge und Werkstatt stehen bereit Die Landesanstalt Schienenfahrzeuge Baden-Württemberg (SFBW) wird die 52 bisher an die SBS verpachteten Fahrzeuge der Baureihe Talent 3 für das Netz 35 Los 3 weiter beistellen. Zusätzlich kommen weitere 16 Fahrzeuge der gleichen Baureihe im Eigentum des Landes dazu, die aus einem auslaufenden Verkehrsvertrag (Gäu-Murr) in das neue Netz Nordbaden-Oberschwaben überführt werden. „Die SFBW stellt auch die Werkstatt in Pforzheim zur Verfügung, die sie nach der Insolvenz der Abellio zur Sicherung des Standorts übernommen hatte. Die Wartung der Züge spielt für den Betrieb eine sehr wichtige Rolle“, erläuterte Hermann. Umrüstung der Fahrzeuge auf digitale Steuerungstechnik Zusätzlich stellt das Land Baden-Württemberg für den neuen Verkehrsvertrag weitere Fahrzeuge der Baureihe Talent 3plus zur Verfügung, um gleichzeitig die bisherige Bestandsflotte der SBS auf das European Train Control System (ETCS, deutsch Europäisches Zugbeeinflussungssystem) bis zum Fahrplanwechsel im Dezember 2026 umzurüsten. Dies ermöglicht beispielsweise kürzere Abstände der Züge während der Fahrt und erhöht damit die Kapazität der Strecken rund um die Landeshauptstadt. „Mit der Inbetriebnahme des neuen Durchgangsbahnhofs Ende 2026 wird der Schienenknoten Stuttgart mit ETCS betrieben werden. Dafür machen wir die Züge der Landesflotte fit, um die notwendige Leistungsfähigkeit des Bahnknoten zu erreichen“, so Hermann. Pressemeldung Verkehrsministerium
Die Wiederherstellung und der Ausbau der Eifelstrecke nach den schwersten Unwettern im Juli 2021 ist zuletzt ins Stocken geraten – so auch die Kommunikation der DB InfraGO als verantwortliches Infrastrukturunternehmen der Deutschen Bahn (DB). „Am Anfang des Wiederaufbaus hat es viele Informations-Veranstaltungen und lokale Gespräche der DB entlang der Eifelstrecke gegeben. Dann war der Informationsfluss ins Stocken geraten. Uns war es als Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Nord (SPNV-Nord) wichtig, den abgerissenen Gesprächsfaden wieder- zubeleben. Es geht darum, ehrlich und transparent zu informieren und miteinander zu reden, auch wenn es Schwierigkeiten gibt“, erläutert Verbandsdirektor Thorsten Müller den Anlass für einen Informationsabend am 12. März 2025 in Gerolstein. Der SPNV-Nord ist Besteller und Organisator der Zugleistungen im Nahverkehr auf der Schiene im Norden von Rheinland-Pfalz. Kommunikation mit der Region wieder verbessern „Beim Wiederaufbau der Eifelstrecke wurden viele Termine gerissen. Immer kam et- was später. Und jetzt kommt ja noch die ersehnte Elektrifizierung, da ist der Frust in der Region über die andauernden Einschränkungen im Schienennahverkehr hoch. Über die Gründe und den Stand der aktuellen Planungen wurde am 12. März im ehemaligen Bahnbetriebswerk Gerolstein geredet, “ so Müller weiter. Der SPNV-Nord hatte für den Termin rund 50 relevante Akteure in den Lokschuppen auf dem Gelände des ehemaligen Bahnbetriebswerks Gerolstein eingeladen, darunter die betroffenen kommunalen Mitglieder des SPNV-Nord (Landkreis Vulkaneifel, Eifel- kreis Bitburg, Landkreis Trier-Saarburg und Stadt Trier), die hauptamtlichen Bürger- meister der Kommunen, Unternehmen, Fahrgastverbände und interessierte Vereine und Verbände. Thorsten Müller moderierte das Podium, auf dem Dennis Klees, Be- reichsleiter Verkehrsmanagement des SPNV-Nord, sowie mit Christoph Michels, Gerd Bolte und Stefan Gleißner gleich drei Verantwortliche der DB-Infrastrukturgesellschaft DB InfraGO Rede und Antwort standen. Abschluss Wiederaufbau in Sichtweite Die Verantwortlichen der DB InfraGO berichteten zunächst ausführlich über die Bauar- beiten, die weiterhin von Engpässen bei Material und Fachkräften geprägt sind. Zu- dem gingen sie auf den immer wieder gezogenen Vergleich mit dem schnelleren Auf- bau der Ahrtalstrecke ein. Die DB-Vertreter machten deutlich, dass die Eifelstrecke mit 164 km Streckenlänge, alter Stellwerkstechnik und noch herzustellender Voraus- setzungen für eine Elektrifizierung vor einem erheblich höheren Bauvolumen stehe als das Ahrtal mit seiner Streckenlänge von 30 km.Zu einem Großteil der Verzögerungen kam es durch mehrfach erfolglos gebliebene eu- ropaweite Ausschreibungen für einzelne Bauabschnitte. Auch habe eine geringere Leistungsfähigkeit einer beteiligten Baufirma zu Verzögerungen geführt. Mittlerweile sei der Großteil des Wiederaufbaus geschafft und werde bis Ende Septem- ber 2025 mit der vollständigen Inbetriebnahme des elektronischen Stellwerks (ESTW) Gerolstein abgeschlossen. Für das elektronische Stellwerk Gerolstein rechnet die DB InfraGO mit dem 15. Juni 2025 als Termin der Inbetriebnahme für den Streckenab- schnitt Gerolstein – Nettersheim und mit dem 30. September 2025 für den Strecken- abschnitt Bitburg-Erdorf – Gerolstein. Seit dem 31. März ist der Streckenabschnitt Trier-Ehrang – Bitburg-Ehrdorf in Betrieb. Herausforderung Elektrifizierung Die Kritik vieler Teilnehmende betraf die noch lange Baudauer der Oberleitungsarbei- ten und der damit verbundenen Sperrungen. Eine durchgehende Befahrbarkeit erst nach 2028 sei einfach zu lang, so der Tenor der Anwesenden.Aufgrund der restlichen stufenweisen Arbeiten der Elektrifizierung gebe es leider wei- terhin große Sperrpausen, so die DB. „Alle Beteiligten waren sich einig, dass mit dem Wiederaufbau gleichzeitig die Chance genutzt werden sollte, die Eifelstrecke durch die Elektrifizierung zukunftsfähig zu machen. Dass es auch durch diese Entscheidung zu solchen Verzögerungen gekommen ist, war zu Beginn der Planungen nicht abzuse-hen“, so Gerd Bolte. „Auch uns ist es ein großes Anliegen, mit der Eifelstrecke mög- lichst schnell fertig zu werden.“ Mit dem Abschluss der gesamten Elektrifizierung der Eifelstrecke rechnet die DB In- fraGO im Jahresverlauf 2028. Insbesondere drei in Rheinland-Pfalz trotz mehrfacher Ausschreibung noch nicht vergebene Lose zur Elektrifizierung (jeweils Streckenab- schnitte von 16 bis 20 Kilometer) führen zu dieser Verzögerung. Die Lose wurden nun jeweils in Planung und Ausführung aufgeteilt, um das Verfahren zu beschleunigen. Erst wenn alle Firmen an Bord seien, könne man neue Zeitpläne erstellen und ver- bindliche Termine nennen, sagten die DB InfraGO-Vertreter. Besonders die letzte Bau- phase der Oberleitungen wolle man kompakter gestalten: Für diesen großen Eingriff brauche man alle Firmen gleichzeitig vor Ort. Stefan Gleißner von der DB InfraGO er- läuterte: „Eine besondere Herausforderung sind die Tunnel mit direkt anschließenden Brücken über die Kyll. Bei einem gleichzeitigen Bau von Brücken und Tunneln können keine Arbeitsfahrzeuge in die Tunnel gelangen, da die vorgelagerten Brücken dann nicht zur Verfügung stehen würden. Diese Kombination aus Oberleitungsneubau, Tun- nelausbau und Brückenmaßnahmen ist auch bislang bei keiner Generalsanierung um- gesetzt oder so geplant worden. Sie lässt sich nicht in einem Schritt umsetzen, son- dern muss aufeinander folgend umgesetzt werden.“ Schienenersatzverkehr Am 31. März 2025 ist der Verkehr wieder zwischen Trier und Bitburg-Erdorf mit dem neuen ESTW aufgenommen worden. Lediglich Auw an der Kyll kann erst wenige Tage später für Ein- und Ausstiege bedient werden. In den gesperrten Streckenabschnitten ist ein Ersatzangebot mit Bussen im Einsatz: • Vom 31.03.2025 bis zum 13.06.2025 wird der Streckenabschnitt Trier-Ehrang – Bitburg-Erdorf, an Montagen bis Freitagen, wieder regulär im Stundentakt von SPNV-Zügen bedient. Ergänzend verkehren zwei Verstärkerfahrten im Schüler-/Pendlerverkehr sowie drei Fahrtenpaare des Express-Autobahn-SEV zwischen Trier und Euskirchen mit Zwischenhalt in Hillesheim, Kölner Straße. Sobald die Sperrung der L26 im Bereich Hillesheim beginnt, wird auf einen anderen SEV- Halt im Gebiet des Vulkaneifelkreises umgeplant und dieser rechtzeitig bekannt gegeben.• Zwischen Gerolstein und Jünkerath wird der SEV auf einen 20-Minuten-Takt verdichtet. Ergänzt wird das Angebot durch die unabhängig vom SEV im Stun- dentakt verkehrende RegioBus-Linie 530 zwischen Gerolstein und Hillesheim.• An Wochenenden gilt weiterhin ein SEV auf der gesamten Strecke in RLP. Ein ergänzender Express-SEV zwischen Trier und Gerolstein ist in Planung und wird bald bekannt gegeben.• Von Mitte Juni bis September 2025 folgt eine erneute Phase des Schienener- satzverkehrs im Streckenabschnitt Gerolstein – Trier.• Zwischen Gerolstein und Köln soll die Strecke ab Mitte Juni 2025 für mehrere Monate, erstmals nach der Flut, wieder durchgehend befahrbar sein. Hier wird der RE 22 im Stundentakt verkehren.• Ab Oktober 2025 soll die durchgehende Befahrbarkeit des Abschnitts Gerolstein – Trier, ebenfalls für einige Monate, folgen.• Neu ab dem Fahrplanjahr 2026 (ab Dezember 2025) sind an Montagen bis Frei- tagen dreimal täglich ein schnelles RE12-Zugpaar zwischen Gerolstein und Köln sowie zusätzliche Verdichterfahrten der RB 24 zwischen Kall und Köln.• Auch die Schüler-Verdichterfahrten zwischen Gerolstein und Jünkerath kehren im Dezember 2025 mit vier Zugpaaren auf die Schiene zurück.• Weiterhin werden nächtliche Sperrpausen für ergänzende Bauarbeiten benötigt. In dieser Zeit (ca. 22-05 Uhr) verkehrt der Schienenersatzverkehr.• Für mögliche Güterverkehrskunden und auch für die Vulkaneifelbahn hat die DB ein Logistikkonzept erarbeitet, das die Versorgung der Güterverkehrskunden si- cherstellt. Insbesondere Gerolstein ist immer aus mindestens einer Richtung anfahrbar. Die Teilnehmenden beklagten den mitunter miserablen Zustand der eingesetzten Busse. Der SPNV-Nord versprach, angesichts der Verlängerung des Schienenersatz- verkehrs Möglichkeiten der qualitativen Verbesserungen der Fahrzeugflotte zu prüfen. Kommunikation der DB Die Vertreter der Gemeinden mahnten vor allem eine schnellere und ehrliche Kommu- nikation an. Die DB InfraGO versprach eine Verbesserung und kündigte an, die Kom- munen zukünftig kontinuierlicher und genauer über den Stand der Bauarbeiten zu in- formieren. Für die Stakeholder der Eifelstrecke stehen mit dem Leiter Korridor Koblenz-Trier, Ei- felstrecke, Ulf-Björn Wienke und Annegret Scheffler, Referentin Kommunikation, Pro- jekte Korridor Koblenz-Trier zwei Ansprechpartner zur Verfügung. Sie sind unter der Mail-Adresse eifel-strecke@deutschebahn.com zu erreichen. Die Webseite www.eifel-strecke.de ist mittlerweile wieder auf dem aktuellsten Stand: Hier findet man Antworten auf häufige Fragen, die Baumaßnahmen im Überblick, die Ansprechpartner für Kommunikation und Projektleitung sowie Unterlagen bisheriger Info-Termine. Zudem kann man sich auch für einen Newsletter anmelden, der über wichtige Projektfortschritte und intensive Bauphasen informiert. Vor Ort wird es weitere Info-Veranstaltungen geben, wie für Bürger*innen am 2. April 2025 in der Stadthalle Gerolstein oder in der Verbandsgemeinde Speicher am 28. Mai 2025. Pressemeldung SPNV-Nord
Die denkmalgeschützte Eisenbahnüberführung über die Schanzenstraße (amtsdeutsch: EÜ Schanzenstraße) wurde vor mehr als 120 Jahren gebaut. Sie ist ein typprägendes, ingenieurtechnisches Denkmal des Eisenbahnbrückenbaus jener Zeit. Jetzt wird sie komplett erneuert, nachdem die Deutsche Bahn (DB) diese Brücken in den letzten 20 Jahren bewusst hat verwahrlosen lassen. Dadurch ist eine Sanierung leider so gut wie ausgeschlossen, und es bleibt laut DB nur ein Neubau der Brücken. Dagegen ist im Prinzip dann nichts einzuwenden, wenn er in einer Form passiert, die den schlanken Charakter der Brücke, die gut zum Stadtviertel passt, wieder herstellt. Und natürlich unter der Voraussetzung, dass der Brückenneubau mit möglichst geringen Beeinträchtigungen für die Anwohner einhergehen muss. Ganz im Gegensatz zur Sternbrücke, die, weil die Stadt Hamburg die Hälfte der Kosten trägt, durch eine überdimensionierte Monsterbrücke ersetzt wird, hat die DB hier unerklärlicher Weise eine ebenfalls stadtbildunverträgliche Sparversion gewählt. Denn diesen Brückenneubau muss die DB selber bezahlen bzw. bekommt ihn nur zum Teil vom Bund bezahlt. Was genau ist geplant? • Es werden nicht, wie anfänglich angekündigt, nur die stählernen Brückenüberbauten erneuert, sondern auch die Brückenwiderlager sowie deren Fundamente. Ob diese überhaupt erneuerungsbedürftig sind, wurde leider nicht untersucht. • Die DB will die historischen, genieteten Stahlstützen, die für Bahnbrücken um 1900 charakteristisch sind, abreißen und durch eine stützenlose Brückenvariante ersetzen. • Die vom Erhaltungszustand noch guten und sanierungsfähigen historischen Brückenwiderlager sollen auf beiden Seiten hinter einer jeweils 1,90 Meter dicken Betonwand (sogenannte Vorsatzschalen) ver- schwinden. Dadurch verschmälert sich der Brückendurchlass auf Straßenebene um 3,80 Meter oder um ein Fünftel. • Durch den engen Brückendurchlass ist weniger Platz für Radfahrer und Fußgänger, da die Straße in der bisherigen Breite erhalten bleiben soll. Und es entsteht ein die subjektive Sicherheit der Fuß- gänger beeinträchtigender Tunneleffekt. • Die vorgesetzten neuen Widerlager zerstören wichtige städtebauliche Sichtachsen zu den gründer- zeitlichen Häuserfronten der Schanzenstraße, verletzten damit das Prinzip des Milieuschutzes und zer- stören den Charakter des Viertels. • Würde man die Brücke 1:1 ersetzen, wären die Brückenbauteile kürzer und könnten auf dem Parkplatz der Messe vormontiert und über die Schiene angefahren und eingehängt werden.Aus diesen Gründen klagt Prellbock-Altona e. V. seit April 2024 gegen die Art der Baudurchführung zur Erneuerung der Bahnbrücken Schanzenstraße vor dem Oberverwaltungsgericht Hamburg. Kernpunkte der Klage sind: • Angepasste denkmalgerechte Erneuerung der 4 Brücken • Erhalt der jetzigen Durchlassbreite der Brücke und damit des Stadtbildes an der Schanzenstraße • Schutz der Grundwasserleiter • Minimierung der Belastungen für die direkten Anwohner, wie auch für Radfahrer und Fußgänger während der Bauzeit (Kaum ein Stadtquartier in Hamburg hat so dichten Radverkehr wie das Schanzenviertel.) • Verzicht auf unnötige, klimaschädliche Betonarien, in diesem Fall Neubau der Widerlager und Fundamente Interessanterweise hat die DB aufgrund der Klage in zwei wesentlichen Punkten die Baudurchführung geändert: • Die Tiefgründungen für die geplanten neuen Brückenwiderlager mit 36 Meter langen Bohrpfählen, die in die ab 10 Meter unter Geländeoberkante anstehenden Grundwasserschichten reichen und womöglich die Grundwasserleiter kontaminieren könnten, wurden durch sogenannte Flachgründungen (wie bei der Bestandsbrücke, die über hundert Jahre lang gehalten haben) ersetzt. • Die Vormontage einzelner Brückenteile auf einer Stellage über der Schanzenstraße direkt vor den Wohn- häusern wurde ersetzt durch eine Anlieferung der fertig montierten Teile. Damit entfällt eine wesentliche Belastung der Anwohner in der Schanzenstraße. Allerdings besteht die DB nach wie vor auf der Vormon- tage des mittleren Brückenteils auf einer Stellage vor dem Bahnhof Sternschanze, wofür sie zwei alteBäume fällen lässt. In einem neuerlichen Schriftsatz der DB Anwälte kommen jetzt aber interessante Details ans Tageslicht: • Prellbock-Altona sei nicht berechtigt, denkmalschutzrechtliche Belange geltend zu machen (nun das kann man als typisches Anwaltsgeplänkel abtun). • „Die Planfeststellungsbehörde ist nicht verpflichtet, die Variantenprüfung bis zuletzt offenzuhalten und alle von ihr zu einem bestimmten Zeitpunkt erwogenen oder von dritter Seite (gemeint ist Prellbock) vorgeschlagenen Alternativen gleichermaßen detailliert und umfassend zu untersuchen.“ Ferner wird ausgeführt: „Unabhängig davon musste sich die Beklagte nicht sämtliche in den Antragsunterlagen erwähnten Dokumente vorlegen lassen, sondern durfte sich auf eine Plausibilitätskontrolle beschränken“. Damit wurden die Prellbock Vorschläge zur Sanierung und Weiternutzung der Bestandswiderlager sowie die Erneuerung der Brücke im historischen Stil unter Beibehaltung der Durchlassbreite und der Pendelstützen vom Tisch gefegt. • Der wichtigste Prellbock-Klagepunkt: Verringerung der Brückendurchlassbreite um 3,80 Meter oder fast 20 Prozent soll mit dem hoch interessanten und bislang nicht hervorgebrachten Argument: „dass die Freie und Hansestadt Hamburg für die Sanierung der EÜ Schanzenstraße – anders als bei an- deren Sanierungsobjekten im Stadtbereich – keine 1:1 Weite gefordert hat“ abgeräumt werden. Damit gibt die DB galant der Politik die Schuld für die Verunstaltung des Stadtbildes an der Schanzenstraße und den das subjektive Sicherheitsempfinden der Nutzer:innen beeinträchtigenden Tunneleffekt des Brückenneubaus. Und die Politik schweigt bisher dazu. Sie hat bei Vorstellung der Planungen keinen Einwand erhoben und sogar ohne nähere Prüfung im vorauseilenden Gehorsam den beste- henden Denkmalschutz für die EÜ Schanzenstraße aufgehoben. • Das gestörte Verhältnis der DB zum Denkmalschutz wird in den Ausführungen der DB Anwälte zum Denkmalschutz deutlich: „Es bestehen bereits Zweifel daran, dass es sich beim baulichen Bestand der derzeitigen EÜ Schanzenstraße um ein Denkmal im Sinne des Hamburgischen Denkmalschutzgesetzes handelt“ (obwohl es in der Liste der Denkmalobjekte geführt wird), denn „der Zustand des gesamten Brückenensembles ist derartig schlecht, dass dessen Schutzfähigkeit und damit dessen Denkmalfähigkeit in Frage steht.“ Dazu Michael, Jung, Sprecher der Bürgerinitiative Prellbock Altona e. V.: „Mit Neubau statt Sanierung der EÜ Schanzenstraße muss man sich aufgrund der Vorgeschichte wohl abfin- den, nicht aber mit dem völlig stadtbildunverträglichen Billigneubau der Brückenwiderlager. Noch besteht bei dem derzeitigen Bauzustand die Chance, die Pläne so zu ändern, dass der Brückendurchlass nicht oder nur geringfügig verschmälert wird, damit die Brücke wie bisher sich harmonisch in das gründerzeitliche Bauen- semble der Schanzenstraße auf beiden Seiten der Brücke einfügt. Die DB und die Stadt sollten die Bedenken der Bewohner zum Tunneleffekt der gewählten Schlichtlösung des Brückenneubaus ernst nehmen. Stünde die Brücke in Eppendorf, wäre das gewählte Konzept unter Denkmal- und Milieuschutzaspekten niemals genehmigungsfähig gewesen.“ PS: Ein Termin für die Hauptverhandlung der Prellbock-Klage vor dem Oberverwaltungsgericht Hamburg wurde bisher nicht anberaumt! Pressemeldung Prellbock Altona
Bayern: DB Energie schreibt Wasserstoffbetankungsanlage für Mühldorf am Inn aus
Die DB Energie GmbH hat im Amtsblatt der Europäischen Union eine Wasserstoffbetankungsanlage für Schienenfahrzeuge am Standort Mühldorf am Inn ausgeschrieben (211154-2025). Mit der Ausschreibung des Linienverkehrs in Mühldorf am Inn von Mühldorf nach Burghausen ist die Anforderung des Verkehrsträgers gestellt worden, drei dieselbetriebene Triebfahrzeuge durch sog. Wasserstoff-Triebfahrzeuge (HEMU) abzulösen. Hierfür sollen zum Weiterbetrieb der bisherigen Fahrleistung im Linienverkehr Mühldorf am Inn drei HEMU des Typs Siemens Mireo Plus H eingesetzt werden. Ziel des Projektes ist die Errichtung und Inbetriebnahme sowie Service- und Wartungsleistungen einer Wasserstoff-Betankungsanlage zur Versorgung der drei HEMU für die DB Energie GmbH als zukünftiger Betreiber der Betankungsanlage. Dafür wurde der o.g. Standort als der verkehrs- und betriebstechnisch bestmögliche ermittelt. Das Gleis 423 soll zur eingleisigen Betankung genutzt werden und ist für die Aufstellung der Dispenser vorgesehen. Die Versorgung der Tankstelle soll vollständig durch eine Vor-Ort-Erzeugung mittels Wasser-Elektrolyse erfolgen. Eine Containerlösung wird grundsätzlich präferiert. Im Rahmen eines vom AG vorbereiteten Umbaus der elektrischen Energieversorgung wird ein entsprechend dimensionierter Stromanschluss vorbereitet. Es handelt sich um ein Verhandlungsverfahren mit vorheriger Veröffentlichung eines Aufrufs zum Wettbewerb/Verhandlungsverfahren. Frist für den Eingang der Angebote ist der 05/05/2025. Quelle EU-Amtsblatt
NRW: VRS schreibt Beratungsleistungen für Ausbildung & Qualifizierung im Projekt Fokus Bahn NRW aus
Die Verkehrsverbund Rhein-Sieg GmbH hat im Amtsblatt der Europäischen Union Fokus Bahn NRW – Beratungsleistungen für das Projekt Ausbildung & Qualifizierung ausgeschrieben (210954-2025). Das übergeordnete Ziel von Fokus Bahn NRW ist die langfristige und nachhaltige Sicherung der Qualität im SPNV-Markt NRW. Aus dem Unterprojekt „Attraktive Arbeitgeber“ ergeben sich folgende Aufgaben für die Beratungsleistungen, die vom Bieter erbracht werden müssen: Aufgabe 1: Ermittlung des Triebfahrzeugführer*innen Bedarfs für ganz NRW und Sicherstellung der Ausbildungsplätze Dafür soll ein adäquater Bedarf der benötigten Triebfahrzeugführer*innen in NRW ermittelt und auf Basis der ermittelten Zahlen die dafür notwendigen Bildungskapazitäten festgelegt werden. Entsprechend der Kapazitätsplanung soll eine operative Unterstützung bei der Information potenzieller Kandidat*innen erfolgen. Außerdem sollen weitere Netzwerkpartner für die Ausbildung der Triebfahrzeugführer*innen gewonnen werden. In enger Abstimmung mit den Eisenbahnverkehrsunternehmen und den weiteren Netzwerkpartnern soll die Ausbildung neuer Triebfahrzeugführer*innen begleitet und sichergestellt werden. Aufgabe 2: Projektsteuerung zum Aufbau der Zukunftswerkstatt Bahn NRW Neben der Fortführung bestehender Maßnahmen soll zur Sicherstellung der nachhaltigen Personalquantität und -qualität ein Kompetenzcenter Personal aufgebaut werden. Zur Konkretisierung der Gründung und des Aufbaus des „Kompetenzcenters“ ist eine Projektsteuerung hinsichtlich des Recruitings von Personal erforderlich. Die Aufgabe besteht darin, ein Anforderungsprofil für das benötigte Personal zu erstellen, den Bewerbungsprozess zu begleiten und geeignete Kandidaten für das Kompetenzcenter zu gewinnen. Aufgabe 3: Mitwirkung bei dem Programm Fokus Bahn Es handelt sich dabei um die Planung, Durchführung, Koordination und Kontrolle der einzelnen Projektphasen. Außerdem müssen Projektmeetings vorbereitet, moderiert und nachbereitet werden. Es wird erwartet, dass die Projektergebnisse aufbereitet und in den entsprechenden Gremien in Bezug auf die Projektziele vorgestellt werden. Die Ergebnisse müssen dokumentiert werden. Es ist eine Laufzeit vom 01/05/2025 bis 31/12/2025 angegeben. Frist für den Eingang der Angebote ist der 02/05/2025. Quelle EU-Amtsblatt
Bayern: Siemens Mobility liefert Fahrzeuge für das Netz „Isar-Noris-Altmühl“ an die DB Regio AG
Die DB Regio AG hat im Amtsblatt der Europäischen Union dir Beschaffung von Fahrzeugen für den öffentlichen Schienenpersonennahverkehr und ggf. zugehöriger Dienstleistungen für die Verkehrsausschreibung Vergabe von SPNV-Leistungen „Isar-Noris-Altmühl“ (INA) im Los 1 an die Siemens Mobility GmbH bekannt gegeben (210667-2025). Gegenstand der Vergabe ist ein Auftrag über die Entwicklung, Herstellung, Lieferung, Inbetriebsetzung und Zulassung von bis zu 50 neuen, den anerkannten Regeln der Technik entsprechenden, funktionsfähigen, betriebsbereiten, komplett ausgestatteten, komfortablen und wirtschaftlich einsetzbaren, Fahrzeugen einschließlich der Ersatzteilversorgung für Verkehre der Verkehrsausschreibung Isar-Noris-Altmühl (INA). Die voraussichtliche Inbetriebnahme des Netzes ist für Dezember 2028 geplant. Ein vom Aufgabenträger BEG vorgegebenes Finanzierungsmodell kann Anwendung finden. Der Auftraggeber behält sich vor, den Bieter bei einer Bauzeitfinanzierung zu unterstützen. Die Einzelheiten zu dem bzw. den zur Anwendung kommenden Finanzierungsmodellen werden in den weiteren Vergabeunterlagen beschrieben. Sollte der Aufgabenträger seine Finanzierungshilfen ändern, anpassen oder das Fahrzeugfinanzierungsmodell wechseln, behält sich der Auftraggeber eine Anpassung, Änderung oder einen Wechsel der Finanzierungsbedingungen vor. Die Bekanntmachung bzw. die Vergabe steht unter dem Vorbehalt der Beauftragung der entsprechenden Verkehrsleistung durch den Aufgabenträger. Die Ausschreibung imfasst zwei Lose: Los 1: Bis zu 14 Fahrzeuge mit insgesamt mindestens 630 vorgesehenen Sitzplätzen gemäß den Anforderungen der Vergabeunterlagen. • Wettbewerbsgewinner: Siemens Mobility GmbH• Datum des Vertragsabschlusses: 31/03/2025• Anzahl der eingegangenen Angebote oder Teilnahmeanträge: 1 Los 2: Bis zu 9 elektrische Triebzüge mit insgesamt mindestens 380 vorgesehenen Sitzplätzen und bis zu 15 elektrische Triebzüge mit insgesamt mindestens 630 vorgesehenen Sitzplätzen gemäß den Anforderungen der Vergabeunterlagen. • Es wurde kein Wettbewerbsgewinner ermittelt, und der Wettbewerb ist abgeschlossen.• Grund, warum kein Gewinner ausgewählt wurde: Sonstiges • Anzahl der eingegangenen Angebote oder Teilnahmeanträge: 1 Quelle EU-Amtsblatt
Foto DB AG. Die Deutsche Bahn (DB) setzt ihre umfangreichen Arbeiten am viergleisigen Ausbau der Bahnstrecke zwischen Nürnberg und Bamberg fort. Schwerpunkt ist der letzte Abschnitt zwischen Altendorf und Strullendorf: Auf den rund zehn Kilometern baut die DB in den kommenden Monaten 15 Kilometer Gleise, 20 Kilometer Oberleitungen sowie eine Weiche. Des Weiteren bekommen die Haltepunkte in Buttenheim, Hirschaid und Strullendorf neue barrierefreie Bahnsteige. An der Bundesstraße 505 in Strullendorf entsteht bis Mai eine neue Straßenbrücke über die Gleise. An der Jurastraße in Altendorf stellt das Bauteam die neue Eisenbahnbrücke fertig, die den Bahnübergang ersetzt. In Hirschaid wird außerdem die Personenunterführung vollendet, die den neuen Mittelbahnsteig erschließt und eine Querungsmöglichkeit für Fuß- und Radverkehr bietet. Alle Bauarbeiten sollen im September abgeschlossen sein. Die Verbindung Nürnberg–Bamberg gehört zu den meistbefahrenen Strecken in Bayern und ist Teil der Schnellfahrstrecke München–Berlin. Aus zwei mach vier: Die DB schafft hier auf insgesamt 64 Kilometern eine hochmoderne viergleisige Schieneninfrastruktur und verbessert damit Stabilität und Pünktlichkeit im Zugbetrieb erheblich. Dank zusätzlicher Gleise in den schon fertiggestellten Abschnitten können bereits mehr Züge im Fern-, Regional und Güterverkehr sowie weitere Sprinterzüge zwischen München und Berlin angeboten werden. Nicole Kumpfmüller-Böhm, DB-Gesamtprojektleiterin für den Bahnausbau Nürnberg–Bamberg: „Wir befinden uns auf der Zielgeraden und sind voll im Zeitplan. Alle Gewerke greifen wie ein Puzzle perfekt ineinander. Jeder Tag bis September zählt. Dann nehmen wir die letzten Bauwerke in Betrieb und eröffnen die vollständig ausgebaute Strecke zwischen Nürnberg und südlich von Bamberg.“ Für Tiefbauarbeiten, darunter Entwässerungs- und Kabelarbeiten sowie das Errichten der Fundamente für Masten, Brückenbauarbeiten und Lärmschutzwände, muss die Bahnstrecke zwischen Forchheim und Bamberg vom 11. April, 21 Uhr, bis 21. April, 5 Uhr, voll gesperrt werden. Während der Vollsperrung wird auch die für die Bauzeit geschaffene Umfahrung und temporäre Brücke über der Bundesstraße 505 zurück gebaut. Um die Auswirkungen auf den Verkehr zu minimieren, bündelt die DB alle erforderlichen Arbeiten, die während des regulären Zugbetriebs nicht durchgeführt werden können. Fernverkehrszüge werden umgeleitet, Busse ersetzen Regional- und S-Bahn Für Fahrgäste der Regional- und S-Bahn stellt die DB vom Abend des 11. April bis 21. April einen umfangreichen Ersatzverkehr mit Bussen zur Verfügung. Zwischen Forchheim und Bamberg fahren Express- und Schnellbuslinien. Vom 14. April bis 16. April fallen einzelne Züge der S-Bahn und des Franken-Thüringen-Express bis Nürnberg aus und werden ebenfalls durch Busse ersetzt. Im Fernverkehr fahren die ICE-Züge zwischen München und Berlin etwa stündlich, Nürnberg wird dabei noch zweistündlich angefahren. Durch die großräumige Umleitung über Würzburg verlängert sich die Fahrzeit um bis zu 105 Minuten. Die ICE-Halte in Coburg, Bamberg und Erlangen entfallen wegen der Umleitung. Die IC-Verbindungen von Karlsruhe nach Leipzig entfallen zwischen Nürnberg und Leipzig. Alternativ bestehen zweistündliche Umsteigeverbindungen zwischen Nürnberg und Leipzig via Erfurt. Informationen zum Ersatzverkehr und geänderten Fahrplänen erhalten Fahrgäste über unsere Auskunftsmedien. Weitere Details zum Bahnausbau gibt es unter: www.bahnausbau-nuernberg-bamberg.de Zusätzlicher Hinweis zu Einschränkungen auf der Relation München–Nürnberg: Die DB führt an der Strecke wichtige Instandhaltungsarbeiten durch – für mehr Zuverlässigkeit und Pünktlichkeit. Für das Erneuern von Gleisen und Arbeiten an der Leit- und Sicherungstechnik kann die Bahnstrecke vom 3. April bis 25. April nur eingleisig genutzt werden. Fernverkehrszüge werden über Augsburg umgeleitet, das Angebot im Zugverkehr muss vorübergehend reduziert werden. Die DB empfiehlt den Fahrgästen, sich rechtzeitig über ihre Verbindungen in den Auskunftsmedien zu informieren. Pressemeldung Deutsche Bahn
Schleswig-Holstein: Deutsche Bahn baut Schulkooperationen aus
Die Deutsche Bahn (DB) stellt bundesweit auch in diesem Jahr 5.700 Nachwuchskräfte ein, 330 davon in Schleswig-Holstein und Hamburg. Der Bedarf in Berufen im operativen Bereich ist unverändert groß. Im Norden werden vorwiegend Auszubildende zum Zugverkehrssteuerer, Lokführer, Elektroniker und Instandhalter gesucht. Zugleich wird es schwieriger, neue Mitarbeitende zu finden. Deshalb geht die DB verstärkt an Schulen, um schon im Klassenzimmer potenziellen Nachwuchs zu erreichen. Dafür wurde jetzt eine weitere Schulkooperation mit der Friedrich-Junge-Gemeinschaftsschule in Kiel geschlossen; es ist die zwölfte in Schleswig-Holstein. Alexandra Görhardt, DB-Leiterin Personalgewinnung Schüler Region Nord: „Wir investieren konsequent im operativen Bereich in die qualifizierte Ausbildung. In Schleswig-Holstein stellen wir in diesem Jahr 80 Auszubildende ein. Deshalb gehen wir in die Klassenzimmer, denn Berufsorientierung beginnt in der Schule. Da hilft auch die enge Zusammenarbeit mit dem Netzwerk SCHULEWIRTSCHAFT. Perspektivisch wollen wir für Schleswig-Holstein weitere Kooperationen abschließen; mit 20 Schulen sind wir aktuell im Gespräch. Tendenz steigend!“ Margrit Gebel, Lehrerin an der Gemeinschaftsschule und Landeskoordination SCHULEWIRTSCHAFT Schleswig-Holstein: „Berufsorientierung ist für uns der Schlüssel zur gelungenen Anschlussperspektive für alle Schüler. Wir schaffen es seit Jahren, dass kein Schüler unsere Schule ohne Anschlussvertrag verlässt. Dafür ist die Berufsorientierung eine wichtige Säule. Die Zusammenarbeit mit der Deutschen Bahn ermöglicht uns, eine Vielzahl von interessanten Ausbildungen und Studiengängen anzubieten. Das hat Vorbildcharakter.“ Bis Ende 2027 wird die DB den Konzern während des Programms S3 in drei Handlungsfeldern sanieren – der Infrastruktur, dem Eisenbahnbetrieb und der Wirtschaftlichkeit. Dazu wird der Personalbedarf insgesamt zwar gesenkt, das Einstellungsniveau für die Eisenbahnberufe bleibt aber sehr hoch. Die DB soll damit pünktlicher, verlässlicher und profitabler werden.Um mit mehr Schulen einen engen Austausch zu pflegen, setzt die DB sogenannte Community Recruiter:innen ein – mit Erfolg: Mittlerweile arbeitet die Bahn bundesweit mit rund 700 Schulen zusammen, davon 110 Schulen in Norddeutschland. Schulkooperationen beinhalten neben Informationsveranstaltungen zu Berufsbildern, über die DB als Arbeitgeberin und zur beruflichen Orientierung auch, dass DB-Mitarbeitende als sogenannte Schulpaten den Schulen als Ansprechpartner:innen zur Verfügung stehen. Schülerpraktika und Praxistage zum Beispiel in Stellwerken und Werkstätten der DB sind ebenfalls im Angebot. Weitere Informationen finden Bewerbende unter: https://db.jobs/de-de Pressemeldung Deutsche Bahn
Rheinland-Pfalz: Deutsche Bahn lädt am 4. April zur interaktiven Karrieretour in Trier ein
Foto Deutsche Bahn AG / Volker Emersleben. Die Deutsche Bahn (DB) bietet Schülerinnen und Schülern, Fachkräften und akademischen Professionals bei der Job-Jagd in Trier Einblicke in die vielfältigen Karrieremöglichkeiten des Konzerns. Am 4. April von 11.00 bis 17.00 Uhr können Interessierte im Kasino Kornmarkt mit einer Schatzkarte Ausbildungsangebote, duale Studiengänge sowie Stellenangebote und Beratungsmöglichkeiten für Fachkräfte, Akademikerinnen und Akademiker sowie für den Direkteinstieg erkunden. An jeder Station haben die Teilnehmenden Gelegenheit, sich von Recruiter:innen zu individuellen Karrieremöglichkeiten in 500 Berufen bei der Deutschen Bahn beraten zu lassen. Außerdem haben die Besucher:innen die Möglichkeit, im Stellwerkssimulator selbst Züge über die Strecken zu lotsen, verschiedene Prüfgeräte auszuprobieren oder sich bei einem Fahrkarten-Echtheits-Check zu beweisen. Mehr Infos zur Veranstaltung und Anmeldung unter: https://db.jobs/jobjagd. Auch Kurzentschlossene sind herzlich willkommen! Pressemeldung Deutsche Bahn
Hessen: Dialogforum – Fünf Varianten für Station unter dem Hauptbahnhof in Prüfung
Foto Deutsche Bahn/ DB InfraGO. Auf der heutigen vierten Sitzung des Dialogforums hat die Deutsche Bahn (DB) den Vertretenden aus Politik, Wirtschaft und Verbänden die aktuellen Planungsstände zum künftigen Fernbahntunnel Frankfurt und insbesondere für den zukünftigen unterirdischen Bahnhof vorgestellt. Die DB plant, in Ergänzung des Frankfurter Hauptbahnhofs eine zusätzliche Tiefstation zu errichten. Züge des Fernverkehrs, die aktuell in den bestehenden Kopfbahnhof einfahren und wenden müssen, sollen künftig an dieser Station halten und im Fernbahntunnel weiterfahren. Damit ergeben sich im Hauptbahnhof Kapazitäten, die vor allem für das Angebot im ÖPNV zur Verfügung stehen. Reisende profitieren insgesamt von mehr und pünktlicheren Zügen. „Die Planungen für die ergänzende Station sind äußerst komplex. Wir wollen für die Reisenden und die Menschen hier in Frankfurt eine Lösung entwickeln, die ausreichend Platz für das künftige Zugaufkommen schafft. Wichtig ist, dass die Fahrgäste schnell und komfortabel umsteigen und sich leicht orientieren können. Die neue Station soll sich zudem gut in den Hauptbahnhof und seine Umgebung integrieren. Gleichzeitig wollen wir Eingriffe in den Betrieb, in das Bestandsgebäude und die Umgebung während der Bauzeit möglichst geringhalten – das alles unter Berücksichtigung des vorgegebenen Kostenrahmens“, erklärte Dr. Alexander Nolte, Gesamtprojektleiter für den Fernbahntunnel Frankfurt, auf der Sitzung. Vor diesem Hintergrund hat die DB fünf unterschiedliche Stationskonzepte entwickelt, die sich bei Position, Bauweise sowie Anbindung an das bestehende Bahnhofsgebäude und das städtische Umfeld unterscheiden. Die Varianten werden in den kommenden Monaten alle gleichermaßen weiter ausgearbeitet und bewertet. Dabei prüft die DB insbesondere, welche der Stationskonzepte die beste Balance zwischen den vielfältigen Anforderungen herstellen. Die Mitglieder des Dialogforums diskutierten die Vor- und Nachteile der vorgestellten Stationskonzepte. Einigkeit besteht darin, dass eine zukunftsfähige Lösung für die unterirdische Station gefunden werden muss, die im späteren Betrieb bestmöglich die Belange der Fahrgäste berücksichtigt. Zugleich sollen auch die Einschränkungen und Eingriffe während der Bauzeit möglichst gering ausfallen. Es wird unterstrichen, dass dafür eine möglichst objektive und sachliche Abwägung zwischen den Vor- und Nachteilen der Stationstypen in den kommenden Schritten erfolgen müsse. Dies sagte die Deutsche Bahn auf der Sitzung zu. Auf der Sitzung kündigte die DB einen Vertiefungstermin im Mai mit den Mitgliedern des Dialogforums an. Dabei soll es um die Vorschläge und Ideen gehen, die bislang zum Projekt Fernbahntunnel Frankfurt bei der DB eingegangen sind. Die fünfte reguläre Sitzung des Dialogforums soll im November stattfinden. Im Fokus werden dann der westliche Bereich des Hauptbahnhofs und die Anschlüsse der Bestandsstrecken an die unterirdische Station und an den Fernbahntunnel stehen. Nähere Informationen zum Projekt unter: https://www.fernbahntunnel-frankfurt.de/ Über das Dialogforum zum Fernbahntunnel Frankfurt Das Dialogforum ist Teil der von der Deutschen Bahn und des Bundeslandes Hessen initiierten frühen Öffentlichkeitbeteiligung zum Projekt „Fernbahntunnel Frankfurt“. Innerhalb des Forums können sich Mitglieder über Themen rund um Planung und Bau des Fernbahntunnels austauschen und Lösungen erarbeiten. Der Planungsprozess wird transparent und nachvollziehbar gestaltet. Seit November 2023 veranstaltet die Deutsche Bahn regelmäßig das planungsbegleitende Dialogforum zum Fernbahntunnel Frankfurt, um einen Einblick in die aktuelle Planung zu ermöglichen und Hinweise aus der Region aufzunehmen. Das Forum besteht aus Akteuren aus der Politik, Verwaltung und Wirtschaft, Bürgerinitiativen, Fahrgast- und Umweltverbänden, dem Land Hessen, der Stadt Frankfurt sowie der Deutschen Bahn zusammen und spiegelt damit die Perspektiven der Region auf das Vorhaben wider. Das Dialogforum ist ein Beratungsgremium, das im Vorfeld und als Ergänzung zu den formellen Verfahren durchgeführt wird. Dieses wird fachkompetent moderiert. Pressemeldung Deutsche Bahn