Zehntausende Reisende pendeln täglich mit der Bahn über die Hamburger Elbbrücken. Wegen Bauarbeiten können vier Wochen lang nur wenige Züge die Strecke nutzen. Reicht die S-Bahn als Alternative?
Erschienen am: 24.10.2026 /Quelle: schiene.de – Bahnverkehr und Infrastruktur
Bilger: Deutschlandticket für Gelegenheitsfahrer «spannende Idee»
Mit dem Handy in Bus und Regionalbahn einchecken und am Ende den besten Tarif bekommen +ndash; auch wenn man sich nicht auskennt. Für den Verkehrsminister ist die Idee eines neuen Tickets nicht vom Tisch.
Erschienen am: 24.10.2026 /Quelle: schiene.de – Bahnverkehr und Infrastruktur
Bilger: Deutschlandticket für Gelegenheitsfahrer „spannende Idee“
Mit dem Handy in Bus und Regionalbahn einchecken und am Ende den besten Tarif bekommen – auch wenn man sich nicht auskennt. Für den Verkehrsminister ist die Idee eines neuen Tickets nicht vom Tisch. Bundesverkehrsminister Steffen Bilger hält den Vorschlag eines neuen bundesweit geltenden Tickets für gelegentliche Fahrten in öffentlichen…
Erschienen am: 23.10.2026 /Quelle: Bahnblogstelle
Umgestürzte Bäume blockieren Bahnstrecke bei Saarbrücken
Umgestürzte Bäume an der Oberleitung: Das Sturmtief Luise hat am Freitag im Saarland deutliche Spuren hinterlassen. Auch der Bahnverkehr zwischen Saarbrücken und Mannheim war betroffen. Das Sturmtief „Luise“ hat am Freitag im Saarland Schäden verursacht und zahlreiche Einsätze von Polizei und Feuerwehr ausgelöst. Dabei wurde auch die Bahnstrecke zwischen Saarbrücken…
Erschienen am: 23.10.2026 /Quelle: Bahnblogstelle
Tarifkonflikt bei der Saarbahn: GDL mobilisiert Unterstützer
Der Streit um die gewerkschaftliche Vertretung bei der Saarbahn beschäftigt längst nicht mehr nur die Tarifparteien. In Saarbrücken gingen rund 300 Menschen auf die Straße. Die GDL fordert eine Rückkehr zu ernsthaften Verhandlungen und Transparenz über die Kosten des Ersatzverkehrs. Rund 300 Menschen haben sich am Freitag an einer Demonstration…
Erschienen am: 23.10.2026 /Quelle: Bahnblogstelle
Zugverkehr am Hauptbahnhof Karlsruhe kurzzeitig eingestellt
Ein Gegenstand fliegt in die Oberleitung, Reisende berichten von massivem Funkenschlag: Am Karlsruher Hauptbahnhof stand der Zugverkehr zeitweise völlig still. Wegen eines Sturmschadens ist der Bahnverkehr am Hauptbahnhof in Karlsruhe vorübergehend komplett eingestellt worden. Ein Gegenstand sei am Bahnsteig 2 in die Oberleitung geflogen, sagte eine Sprecherin der Bundespolizei. Reisende…
Erschienen am: 23.10.2026 /Quelle: Bahnblogstelle
Kleintransporter und Regionalzug stoßen zusammen – Fahrer schwer verletzt
Ein zerstörtes Fahrzeug, ein schwer verletzter Fahrer und eine stundenlang gesperrte Bahnstrecke: In Fritzlar ist ein Regionalzug mit einem Kleintransporter zusammengestoßen. Was bislang bekannt ist. Ein Regionalzug hat am Freitagmittag am Bahnübergang Pappelallee in Fritzlar im Schwalm-Eder-Kreis einen Kleintransporter erfasst und rund 100 Meter weit mitgeschleift. Der 73-jährige Fahrer des…
Erschienen am: 23.10.2026 /Quelle: Bahnblogstelle
Stürmisches Wetter führt in NRW zu Störungen im Bahnverkehr
Umgestürzte Bäume und Oberleitungsschäden aufgrund der starken bis stürmischen Böen haben am Freitagnachmittag im Bahnverkehr in Nordrhein-Westfalen zu Problemen geführt. In Nordrhein-Westfalen wirkt sich das stürmische Herbstwetter auf den Zugverkehr aus. Auf der Strecke zwischen Stolberg und Aachen Rothe Erde kam es nach Angaben eines Bahnsprechers zu einem Oberleitungsschaden als…
Erschienen am: 23.10.2026 /Quelle: Bahnblogstelle
Stuttgart 21 – Neuer Fußweg soll «Fernwanderweg» ersetzen
Der provisorische Weg zwischen Stuttgarts Innenstadt und den Gleisen gilt manchen als «Fernwanderweg». Ab Ende 2027 soll ein anderer Weg durch den Bonatzbau und über das neue Bahnhofsdach führen.
Erschienen am: 23.10.2026 /Quelle: schiene.de – Bahnverkehr und Infrastruktur
Regionalzug kollidiert mit Ast – viele Fahrgäste an Bord
Ein Ast trifft die Frontscheibe einer Regionalbahn. An Bord sind viele Reisende. Nun wird geprüft, ob der Zug noch weiterfahren kann. Bei einem Sturm ist eine Regionalbahn mit hunderten Fahrgästen im Südwesten mit einem Ast kollidiert. Der Zug wurde an der Frontscheibe getroffen und hielt auf der Strecke bei Pforzheim…
Erschienen am: 23.10.2026 /Quelle: Bahnblogstelle
Stürmisches Wetter führt zu Störungen in NRW
Umgestürzte Bäume und Oberleitungsschäden aufgrund der starken bis stürmischen Böen haben am Nachmittag im Bahnverkehr in Nordrhein-Westfalen zu Problemen geführt.
Erschienen am: 23.10.2026 /Quelle: schiene.de – Bahnverkehr und Infrastruktur
Zugverkehr in Karlsruhe kurzzeitig eingestellt
Hunderte Fahrgäste sitzen in einer Regionalbahn bei Pforzheim fest, während in Karlsruhe zeitweise kein Zug in den Hauptbahnhof fahren kann. Sturmtief «Luise» bläst den Südwesten kräftig durch.
Erschienen am: 23.10.2026 /Quelle: schiene.de – Bahnverkehr und Infrastruktur
Stuttgart 21 – Neuer Fußweg soll „Fernwanderweg“ ersetzen
Der provisorische Weg zwischen Stuttgarts Innenstadt und den Gleisen gilt manchen als „Fernwanderweg“. Ab Ende 2027 soll ein anderer Weg durch den Bonatzbau und über das neue Bahnhofsdach führen. „Stadtspaziergang“ anstatt „Fernwanderweg“: Die Deutsche Bahn setzt von Ende 2027 an auf einen deutlich kürzeren Weg für Reisende zwischen Stuttgarter Innenstadt…
Erschienen am: 23.10.2026 /Quelle: Bahnblogstelle
Südostbayernbahn rüstet Doppelstockwagen für besseren Empfang um
Wer unterwegs telefonieren oder im Internet surfen möchte, ist auf einen guten Empfang angewiesen. Bei der Südostbayernbahn soll eine spezielle Lasertechnik die Mobilfunkverbindung verbessern – ohne dass dafür die Fensterscheiben der Züge ausgetauscht werden müssen. Die Südostbayernbahn hat 69 Doppelstockwagen mit einer speziellen Lasertechnik zur Verbesserung des Mobilfunkempfangs nachgerüstet, wie…
kurz&kompakt Die Deutsche Bahn treibt mehrere Infrastrukturprojekte voran: In Rheinfelden-Warmbach beginnt der Bau eines neuen Haltepunkts, die Korridorsanierung zwischen Troisdorf und Wiesbaden liegt im Zeitplan. Zwischen Eilenburg und Mockrehna werden Gleise erneuert. +++ Rheinfelden-Warmbach: Bau eines neuen Bahnhaltepunkts gestartet +++ In Rheinfelden-Warmbach im Landkreis Lörrach haben die Bauarbeiten für…
Erschienen am: 23.10.2026 /Quelle: Bahnblogstelle
Umstieg RE1/RE8 am Wochenende wieder am Schwerin Hbf möglich
Ab Samstag gibt es Anpassungen im Fahrplan, kündigt die ODEG an. Das betrifft Fahrgäste, die zwischen RE1 und RE8 umsteigen müssen. Was sich jetzt genau für Reisende ändert. aktualisiert Wer an den Wochenenden mit dem Deutschlandticket zwischen Hamburg und Berlin unterwegs ist, kann ab sofort wieder am Schweriner Hauptbahnhof…
Erschienen am: 23.10.2026 /Quelle: Bahnblogstelle
Zwei Verletzte nach Angriff in Regionalzug
In einem Regionalzug zwischen zwei Münchner Bahnhöfen eskaliert eine Auseinandersetzung. Ein 32-Jähriger erleidet mehrere Knochenbrüche im Gesicht. Bei einer gewalttätigen Auseinandersetzung in einem Regionalzug in München sind zwei Männer verletzt worden, einer davon schwer. Ein 32-Jähriger erlitt mehrere Knochenbrüche im Gesicht, wie die Bundespolizei mitteilte. Nach bisherigen Erkenntnissen ereignete sich…
Erschienen am: 23.10.2026 /Quelle: Bahnblogstelle
Hamburg: Keine S-Bahnen zwischen Wedel und Altona am Wochenende
Im Westen Hamburgs fahren an diesem Wochenende keine S-Bahnen. Auf der Linie S1 werden Gleise erneuert. Auch auf anderen Strecken im Hamburger Bahnnetz wird gebaut. Auf der Hamburger S-Bahn-Linie S1 werden an diesem Wochenende keine Züge zwischen Wedel und Altona verkehren. Es seien Gleisbauarbeiten geplant, teilte die Deutsche Bahn mit.…
Erschienen am: 23.10.2026 /Quelle: Bahnblogstelle
Umstieg RE1-RE8 am Wochenende wieder am Schwerin Hbf möglich
Ab Samstag gibt es Anpassungen im Fahrplan, kündigt die Odeg an. Das betrifft Fahrgäste, die zwischen RE1 und RE8 umsteigen müssen. Was genau sich jetzt für Reisende ändert.
Erschienen am: 23.10.2026 /Quelle: schiene.de – Bahnverkehr und Infrastruktur
Keine S-Bahnen zwischen Wedel und Altona am Wochenende
Im Westen Hamburgs fahren an diesem Wochenende keine S-Bahnen. Auf der Linie S1 werden Gleise erneuert. Auch auf anderen Strecken im Hamburger Bahnnetz wird gebaut.
Erschienen am: 23.10.2026 /Quelle: schiene.de – Bahnverkehr und Infrastruktur
Zufahrt zu Frankfurter Hauptbahnhof wird eingeschränkt
Bauarbeiten am Bahnknoten Frankfurt-Stadion treffen Regional- und Fernverkehrsverbindungen. Welche Linien betroffen sind und wo Fahrgäste mit Ausfällen rechnen müssen.
Erschienen am: 23.10.2026 /Quelle: schiene.de – Bahnverkehr und Infrastruktur
Alkoholverbot an DB-Bahnhöfen
Seit dem 15. Oktober gilt an allen Bahnhöfen der Deutschen Bahn ein Alkoholkonsumverbot. Die Regelung ist Bestandteil des Hausrechts der DB und soll nach Angaben des Unternehmens Sicherheit und Sauberkeit in den Stationen verbessern. An knapp 40 größeren Bahnhöfen bestand ein entsprechendes Verbot bereits zuvor. Dazu gehören unter anderem Köln Hbf, Heidelberg Hbf, München Hbf […]
Die National Express Rail GmbH testet seit Ende September den Einsatz von Bodycams im laufenden Fahrgastbetrieb auf mehreren Linien des Rhein-Ruhr-Express. Das Pilotprojekt läuft ein Jahr und soll klären, ob sichtbare Kameras Kundenbetreuer vor Beleidigungen, Bedrohungen und körperlichen Übergriffen schützen können. Neben Bildaufnahmen zeichnen die Geräte auch Ton auf. Zum Einsatz kommen die Bodycams abwechselnd […]
Siemens Mobility hat von der Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen (LNVG) und dem Regionalverband Großraum Braunschweig einen Auftrag über 113 dreiteilige Batteriezüge des Typs Mireo Plus B erhalten. Zum Paket gehören außerdem ein 30 Jahre laufender Servicevertrag und der Aufbau von zwei neuen Rail Service Centern in Niedersachsen. Zusätzlich bestehen Optionen für bis zu 132 weitere Fahrzeuge. Der […]
Die Berliner Verkehrsbetriebe AöR plant ab 2029 eine neue Generation der Verkaufstechnik in Bussen, Straßenbahnen und U-Bahnhöfen. Kern des Systems sind rund 3.600 sogenannte Validatoren, an denen Fahrgäste Tickets künftig kontaktlos mit Bankkarte, Smartphone oder BVG-Guthabenkarte kaufen können. Die Geräte sollen die bisher unterschiedlichen Verkaufssysteme schrittweise ersetzen. In Bus, Straßenbahn und U-Bahn kommen derzeit teils […]
Der Entwurf des Bundeshaushalts 2027 sieht vor, die Förderung für Elektrobusse von 403 Millionen Euro in diesem Jahr auf 130 Millionen Euro zu reduzieren. Gegen die geplante Kürzung wenden sich mehrere Organisationen aus Verkehrsbranche, Industrie, Gewerkschaften und Zivilgesellschaft. Sie fordern den Bundestag auf, die Mittel in den laufenden Haushaltsberatungen wieder anzuheben. Grundlage der Kritik ist […]
Die Bogestra AG hat das frühere Schlaraffia-Gelände in Bochum-Wattenscheid übernommen und will dort einen neuen E-Busstandort errichten. Das rund 70.000 Quadratmeter große Areal wurde dem Unternehmen am 14. Oktober übergeben. Auf dem Gelände soll ein Betriebshof entstehen, der ausschließlich für Elektrobusse vorgesehen ist. In einer ersten Ausbaustufe sind Flächen für 120 Fahrzeuge geplant. Eine spätere […]
Finanzstreit um Kosten im Regionalverkehr – Einschnitte in Fahrplänen?
Bei der Verkehrsministerkonferenz geht es wieder einmal vor allem ums Geld. Die Leidtragenden könnten die Fahrgäste sein. Trotz drohender Einschnitte bei Fahrplänen sieht die Bundesregierung keine Spielräume, um Finanzlücken im Nah- und Regionalverkehr auf der Schiene zu schließen. Die Folge könnten höhere Ticketpreise oder seltener fahrende Bahnen sein. Bundesverkehrsminister Steffen…
Erschienen am: 22.10.2026 /Quelle: Bahnblogstelle
Saarbahn bildet weitere Busfahrer zu Straßenbahnfahrern aus
Vom Bus in die Straßenbahn: Die Saarbahn erweitert ihr Qualifizierungsmodell für erfahrene Mitarbeiter. Die zweite Ausbildungsgruppe beginnt Ende Oktober. Bei bestandener Prüfung könnten die Teilnehmer bereits Mitte Dezember im Straßenbahnverkehr eingesetzt werden. Die Saarbahn startet am 28. Oktober eine zweite Ausbildungsgruppe, in der Busfahrer zu Straßenbahnfahrern weiterqualifiziert werden. Wie das…
Erschienen am: 22.10.2026 /Quelle: Bahnblogstelle
Nach Sprengstoffverdacht an Bahnhof: Polizei nennt mögliche Ursache
Gleise gesperrt, Gebäude geräumt, Züge stundenlang gestoppt: Ein Fund nahe dem Treuchtlinger Bahnhof alarmiert vor einigen Wochen die Einsatzkräfte. Jetzt ist klar, was wohl im Gleis lag. Keine Bombenattrappe, sondern Müll hat den Ermittlungen zufolge den Großeinsatz wegen Sprengstoffverdachts in Mittelfranken im August ausgelöst. „Nach derzeitigem Ermittlungsstand geht man davon…
Erschienen am: 22.10.2026 /Quelle: Bahnblogstelle
Frau in Tram belästigt – Fahrer kommt ihr zu Hilfe
Ein 22-Jähriger soll eine junge Frau in einer Münchner Straßenbahn mehrfach gegen ihren Willen berührt haben. Als sie Hilfe sucht, reagiert der Fahrer sofort. Ein Tramfahrer hat einer 21 Jahre alten Frau in München geholfen, die in der Straßenbahn sexuell belästigt worden sein soll. Der Fahrer ließ die Frau in…
Erschienen am: 22.10.2026 /Quelle: Bahnblogstelle
„Zum Ersten, zum … “: BVG versteigert vergessene Schätze
Alle drei Monate versteigert die BVG die Sachen, die Fahrgäste in Bussen und Bahnen liegenlassen. Ein buntgemischtes Publikum findet sich ein. Zwischen viel Krams gibt es auch einige Schätze. Taucherflosse, Versace-Brille, Staubsauger: Die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) haben ihre „vergessenen Schätze“ unter die Leute gebracht. Bei der Auktion gingen verschiedenste Gegenstände…
Erschienen am: 22.10.2026 /Quelle: Bahnblogstelle
Wochenlang kein Zug: Warum die Strecke Nürnberg–Ingolstadt gesperrt wird
Vor 20 Jahren wurde die Strecke zwischen Nürnberg und Ingolstadt eröffnet. Jetzt müssen neue Gleise her. Was das für Zugreisende bedeutet – und wer auf Busse umsteigen muss. Bahnnutzer müssen wochenlang auf die schnellste Verbindung zwischen Bayerns größten Städten verzichten. Die Schnellfahrstrecke Nürnberg–Ingolstadt, auf der ICE-Züge und Regionalzüge von und…
Erschienen am: 22.10.2026 /Quelle: Bahnblogstelle
NRW stellt klar: Bei neuer Ticketform keine Obergrenze
Ein Vorstoß von NRW und Hamburg sah einen »bundesweiten elektronischen Gelegenheitstarif« vor. Der NRW-Verkehrsminister will die Idee weiter verfolgen und präzisiert Angaben.
Erschienen am: 22.10.2026 /Quelle: schiene.de – Bahnverkehr und Infrastruktur
HHLA senkt Gewinnprognose für das aktuelle Geschäftsjahr
Der Containerterminal-Betreiber rechnet mit deutlich weniger Umschlag. Zuletzt kam es bei der HHLA in Hamburg zu Warnstreiks.
Erschienen am: 22.10.2026 /Quelle: schiene.de – Bahnverkehr und Infrastruktur
Bernreiter trifft Warken im Streit um Bahn-Nahverkehr
Der Vorsitzende der Verkehrsministerkonferenz, Christian Bernreiter (CSU), will sich in der kommenden Woche mit Kanzleramtschefin Nina Warken treffen, um eine Lösung im Streit um die Finanzierung des Bahn-Nahverkehrs zu finden. Das berichtet das Magazin Politico.
Erschienen am: 22.10.2026 /Quelle: schiene.de – Bahnverkehr und Infrastruktur
Bernreiter trifft Warken im Kostenstreit um Schienennahverkehr
Die Länder machen beim Nahverkehr auf der Schiene weiter Druck: Sie verlangen 14 Milliarden Euro mehr vom Bund und drohen sonst mit Abbestellungen. Christian Bernreiter sucht nun kommende Woche mit Kanzleramtschefin Nina Warken einen Ausweg aus dem Finanzstreit. Der Vorsitzende der Verkehrsministerkonferenz, Christian Bernreiter (CSU), will sich in der kommenden…
Erschienen am: 22.10.2026 /Quelle: Bahnblogstelle
Verkehrsminister machen Druck bei Trassenpreis-Reform
Die Verkehrsminister der Länder erhöhen bei der Trassenpreis-Reform den Druck auf den Bund.
Erschienen am: 22.10.2026 /Quelle: schiene.de – Bahnverkehr und Infrastruktur
Bahnstrecke Münster-Sendenhorst: Gericht macht Weg für Bauarbeiten frei
Das Oberverwaltungsgericht lässt die ersten Bauarbeiten für die Bahnstrecke von Münster nach Sendenhorst vorläufig zu. Anwohner aus Münster sahen sich in ihren Rechten verletzt – zu Unrecht.
Erschienen am: 22.10.2026 /Quelle: schiene.de – Bahnverkehr und Infrastruktur
Nagl: Ab 2029 soll Pünktlichkeit wieder besser werden
Die Bahn wird unpünktlicher, obwohl sie Strecken saniert. DB InfraGo-Chef Philipp Nagl nennt 2029 als Wendepunkt +ndash; doch bis dahin warten noch heikle Baustellen.
Erschienen am: 22.10.2026 /Quelle: schiene.de – Bahnverkehr und Infrastruktur
Ab Dezember wieder Direktverbindung Berlin–Paris
Die Bahn-Direktverbindung zwischen der deutschen und der französischen Hauptstadt ist derzeit unterbrochen. Grund sind technische Probleme. Nun nennt die Bahn einen Zeithorizont.
Erschienen am: 22.10.2026 /Quelle: schiene.de – Bahnverkehr und Infrastruktur
Lkw reißt Oberleitung herunter – Bahnstrecke weiter gesperrt
Nach dem Unfall an einem Bahnübergang im Landkreis Tuttlingen dauern die Reparaturen an. Was das für Fahrgäste bedeutet.
Erschienen am: 22.10.2026 /Quelle: schiene.de – Bahnverkehr und Infrastruktur
Was nach Olympia bleibt
Die Debatte über eine neue Münchner Olympiabewerbung wird kontrovers geführt werden. Kosten, Flächenverbrauch, Sicherheitsaufwand, Anforderungen des IOC und die Frage, ob solche Großereignisse noch zeitgemäß sind, gehören dazu. Aus Sicht von Eisenbahn und öffentlichem Nahverkehr sollte man trotzdem einen Punkt nicht aus den Augen verlieren: Wenn München diesen Weg geht, muss der dauerhafte verkehrliche Nutzen […]
München geht als deutscher Bewerber in das internationale Auswahlverfahren für die Olympischen und Paralympischen Sommerspiele 2036, 2040 oder 2044. Welches Austragungsjahr angestrebt wird, ist offen. Pro Bahn München hat ein Verkehrskonzept vorgelegt, mit dem der öffentliche Verkehr in Stadt und Umland auf einen möglichen Zuschlag vorbereitet werden soll. Aus Sicht des Fahrgastverbands liegt die besondere […]
Der Bahnhof Ansbach in Mittelfranken ist von der Allianz pro Schiene zum „Bahnhof des Jahres“ gewählt worden. Die Jury würdigte vor allem die Kombination aus modernisierter Bahnhofshalle, guter Verknüpfung mit anderen Verkehrsmitteln und zusätzlichen Serviceangeboten. Für Bayern ist es bereits die achte Auszeichnung eines Bahnhofs mit diesem Titel. Nach Einschätzung der Jury wurde bei der […]
Der Aufgabenträger go.Rheinland erweitert das Angebot in seinen Kundencentern. Ab sofort sind in allen go.Centern auch Tickets für FlixBus und Flixtrain erhältlich. Damit können Reisende dort neben Fahrscheinen für den Nahverkehr künftig auch Fahrkarten für weitere Fernverkehrsangebote kaufen. Das neue Angebot richtet sich insbesondere an Fahrgäste, die ihre Reise persönlich planen oder Tickets vor Ort […]
Der Bundesverband Schienennahverkehr (BSN) hat letzte Woche bei einem Parlamentarischen Frühstück mit Mitgliedern des Verkehrsausschusses des Deutschen Bundestags einen Fünf-Punkte-Plan zur Absicherung des Schienenpersonennahverkehrs vorgestellt. Hintergrund sind zunehmende Nutzungskonflikte auf stark ausgelasteten Strecken und in überlasteten Knoten. Nach Einschätzung des Verbands treffen im deutschen Schienennetz dichte Zugfolgen im Nah- und Fernverkehr auf begrenzte Infrastrukturkapazitäten. Der […]
Die Düsseldorfer Regiobahn reduziert ihre Integral-Flotte weiter und nutzt ausgemusterte Fahrzeuge gezielt als Ersatzteilspender. Am vergangenen Sonntag wurden die Triebwagen VT 109 und VT 112 zu einem auf die Verwertung von Schienenfahrzeugen spezialisierten Unternehmen transportiert. Zuvor ließ die Regiobahn noch verwendbare Komponenten ausbauen, die künftig bei der Instandhaltung der verbleibenden Fahrzeuge eingesetzt werden sollen. Die […]
Im bayerischen Hohenschwangau treffen sich seit Mittwoch die Verkehrsminister der Länder. Es geht unter anderem um die Bahn +ndash; ein heißes Thema auch aus MV-Sicht.
Erschienen am: 22.10.2026 /Quelle: schiene.de – Bahnverkehr und Infrastruktur
Bahnverkehr unter Druck: Länder fordern mehr Geld vom Bund
Unweit von Schloss Neuschwanstein kommen die Verkehrsminister der Länder mit dem neuen Kollegen aus dem Bund zusammen. Auf der Agenda stehen viele Streitthemen und immer wieder das gleiche Problem.
Erschienen am: 22.10.2026 /Quelle: schiene.de – Bahnverkehr und Infrastruktur
SFS Nürnberg–Ingolstadt wird wochenlang gesperrt
Vor 20 Jahren wurde die Strecke zwischen Nürnberg und Ingolstadt eröffnet. Jetzt müssen neue Gleise her. Was das für ICE-Fahrten aus München gen Norden bedeutet – und wer auf Busse umsteigen muss.
Erschienen am: 22.10.2026 /Quelle: schiene.de – Bahnverkehr und Infrastruktur
«Deutschlandticket light»: Länder vertagen Vorstoß
Wer nur ab und an Bus und Bahn fährt, soll genauso unkompliziert unterwegs sein wie Vielfahrer mit dem D-Ticket: Das ist die Idee von NRW und Hamburg – ein Antrag hat aber zunächst keinen Erfolg.
Erschienen am: 21.10.2026 /Quelle: schiene.de – Bahnverkehr und Infrastruktur
DB-Mitarbeitendenbefragung 2026: Eisenbahnerinnen und Eisenbahner wieder stolzer und optimistischer
Deutliche Mehrheit der Mitarbeitenden hält Neustart der DB für richtig • Zukunftsoptimismus erstmals seit sechs Jahren wieder im Plus • DB-Chefin Palla: „Kurswechsel schafft Zuversicht“ • DB-Personalvorstand Seiler: „Ergebnisse sind Vertrauensvorschuss“
Die Düsseldorfer Rheinbahn AG bereitet die Einführung ihres neuen Ticketsystems CALO mit zusätzlichen Informations- und Schulungsangeboten vor. Das System soll Ende 2026 zunächst in den Bussen starten, die Straßenbahnen und Stadtbahnen werden anschließend schrittweise im Jahr 2027 umgerüstet. Fahrgäste sollen sich bereits vor dem Start mit der neuen Technik vertraut machen können. Mit CALO wird […]
Die DB InfraGO hat mit dem zweigleisigen Ausbau der Bahnstrecke zwischen Lübbenau und Cottbus begonnen. Vertreter von Bahn, Bund, Land Brandenburg und Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg gaben in der vergangenen Woche in Raddusch den symbolischen Startschuss für die Arbeiten. Bis zum Fahrplanwechsel am 13. Dezember führt DB InfraGO vorbereitende Maßnahmen durch. Anschließend wird die Strecke für die […]
Mit der Veranstaltung „Bayern gemeinsam bewegen“ haben das Bayerische Staatsministerium für Wohnen, Bau und Verkehr sowie Verbände, Kammern und Unternehmen aus Transport, Logistik und Mobilität am vergangenen Samstag in Kempten für Berufe der Branche geworben. Auf dem Rathausplatz konnten Besucher verschiedene Tätigkeitsfelder kennenlernen und Arbeitsabläufe praktisch ausprobieren. Im Mittelpunkt standen Berufe im Personenverkehr, im Gütertransport, […]
Die DB InfraGO nimmt die modernisierte Lahn-Kinzig-Bahn zwischen Gießen und Nidda später als geplant vollständig in Betrieb. Ursache sind verzögerte Lieferungen von Komponenten, Baustoffen und Materialien sowie begrenzte Kapazitäten bei Fachkräften. Zum Fahrplanwechsel am 13. Dezember soll zunächst der Abschnitt zwischen Gießen und Hungen wieder für den Zugverkehr freigegeben werden. Die Inbetriebnahme des verbleibenden Streckenabschnitts […]
Die Stadt Kassel und die Kasseler Verkehrsgesellschaft (KVG) verbessern die Barrierefreiheit an insgesamt 80 bestehenden Straßenbahn- und Bushaltestellen. Dafür werden die Bahnsteige nicht vollständig umgebaut, sondern gezielt angepasst. Zum Einsatz kommen neue Klapprampen, veränderte Türen und zusätzliche Bordsteinerhöhungen aus glasfaserverstärktem Kunststoff. Bislang betrug die Stufe zwischen Bahnsteig und Straßenbahn je nach Fahrzeugtyp im unbeladenen Zustand […]
Die IVU Traffic Technologies AG wird die neuen E-Bus-Betriebshöfe der BVG AöR in Marienfelde und Treptow-Köpenick mit einem digitalen Betriebshofmanagement ausstatten. Den Zuschlag für das künftige System hat das Berliner Verkehrsunternehmen jetzt erteilt. Zum Einsatz kommt eine Lösung aus der IVU.suite. Sie soll zentrale Betriebs- und Instandhaltungsprozesse auf den Höfen koordinieren und ein Lade- und […]
Die Deutsche Bahn hat den klassischen Intercity 1 offiziell aus dem regulären Fernverkehr verabschiedet. In der vergangenen Woche fuhren dazu Sonderzüge aus Hamburg und München nach Wiesbaden. Dort erinnerte eine Fahrzeugausstellung mit Reisezugwagen und Lokomotiven aus 55 Jahren Intercity-Geschichte an eine Zuggattung, die den deutschen Fernverkehr über Jahrzehnte geprägt hat. Der Intercity-Verkehr der damaligen Deutschen […]
Die DB InfraGO verfolgt ihre zwischenzeitlich geplanten Kürzungen im Schienenpersonennahverkehr ab 2028 nicht weiter. Aus einer Mitteilung des Infrastrukturbetreibers an die Bundesnetzagentur geht hervor, dass künftig deutlich mehr Nahverkehrsverbindungen berücksichtigt werden sollen als zunächst angekündigt. Besonders deutlich waren die ursprünglichen Pläne auf der Strecke München–Augsburg. Dort stand zeitweise im Raum, das Nahverkehrsangebot in der Hauptverkehrszeit […]
Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) fordert für den öffentlichen Nahverkehr in ländlichen Regionen ein verlässliches Grundangebot an allen Tagen. Als Orientierung nennt die Branche einen Stundentakt, ergänzt um bedarfsgerechte Angebote und verlässliche Anschlüsse. Die Reisezeit mit Bus und Bahn soll möglichst nicht mehr als das 1,5-Fache einer Autofahrt betragen, auch bei einer Haustür-zu-Haustür-Rechnung. Nach Einschätzung […]
Die Eurobahn hat unter dem Titel „Fit für die Ausbildung“ ein neues Angebot für Schulen und Berufskollegs gestartet. Das Unternehmen bietet kostenlose Bewerbungstrainings an, die Schüler auf Bewerbungsverfahren und den Einstieg in eine Ausbildung vorbereiten sollen. Die Termine finden direkt an den Schulen statt und werden von Mitarbeitern aus der Personalabteilung durchgeführt. Je nach Abstimmung […]
Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) passt zum 1. Januar 2027 seine Tarife an. Die politischen Gremien beschlossen am 8. Oktober, die Preise im übrigen VRR-Tarif um durchschnittlich 4,9 Prozent zu erhöhen. Ausgenommen sind der elektronische Tarif eezy.nrw im VRR und das Einzelticket für Kinder. Der Preis des Deutschlandtickets steigt unabhängig davon bundesweit auf 66,80 Euro. Beim […]
Der belgische Eisenbahninfrastrukturbetreiber Infrabel hat Teleste mit der Lieferung neuer TFT-LCD-Informationsdisplays für Bahnhöfe beauftragt. Die Anzeigen sollen im Zuge der weiteren Modernisierung der Fahrgastinformationssysteme im belgischen Schienennetz eingesetzt werden. Die neuen Displays sollen Echtzeitinformationen für Fahrgäste bereitstellen und zugleich den Betrieb in den Bahnhöfen unterstützen. Nach Angaben von Teleste sind die Systeme für den dauerhaften […]
Mehr Verbindungen, neue Sprinter, zusätzliche Direktzüge ins Ausland: Der Fahrplan 2027 zeigt, dass es bei der Deutschen Bahn durchaus Ideen für einen attraktiveren Fernverkehr gibt. Das Problem ist nur, dass das Netz diesen Anspruch immer öfter wieder einholt. Auf dem Papier sieht vieles gut aus. Zwischen Stuttgart, Nürnberg und Berlin kommen weitere Sprinter hinzu, Richtung […]
Die Deutsche Bahn erweitert zum Fahrplanwechsel am 13. Dezember 2026 ihr Fernverkehrsangebot. Der Fahrplan 2027 bringt zusätzliche ICE- und TGV-Verbindungen, mehr internationale Direktzüge und neue Sprinter zwischen deutschen Großstädten. Die Fahrpreise sollen stabil bleiben. Gleichzeitig prägen zahlreiche Baustellen auch im kommenden Jahr den Fahrplan und führen zeitweise zu Umleitungen, längeren Fahrzeiten und einzelnen Angebotskürzungen. Ein […]
Das Bundesministerium für Verkehr hat die Einführung von Wasserstoff- und Batteriezügen bei der Niederbarnimer Eisenbahn (NEB) sowie den Aufbau der dafür benötigten Infrastruktur mit rund 33,7 Millionen Euro unterstützt. Aktuell sind sieben Wasserstoff- und 31 Batteriezüge der NEB im Regelbetrieb unterwegs. Die alternativen Antriebe werden seit 2024 im Regionalverkehr in Berlin und Brandenburg eingesetzt. Die […]
Die Ruhrbahn testet von Oktober bis Dezember 2026 eine persönliche Sprechstunde zum digitalen Tarif eezy.nrw. Jeden Mittwoch von 11 bis 13 Uhr können sich Interessierte im Kundencenter Essen ohne Anmeldung beraten lassen. Im Mittelpunkt stehen Fragen zur Nutzung des Tarifs und der App. Mitarbeiter erklären unter anderem, wie das Ein- und Auschecken funktioniert, wie die […]
Die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) hat zum zweiten Mal ihr Ranking zur Betriebsqualität im bayerischen Schienenpersonennahverkehr veröffentlicht. Für 2025 erreichten die 28 bewerteten Regionalverkehrsnetze im Durchschnitt 93,7 von 100 Punkten. Im Vorjahr waren es 92,2 Punkte. Der Gesamtwert setzt sich aus Zugfahrquote, Pünktlichkeit, Regelzugbildung und Anschlussquote zusammen. An der Spitze liegt das Netz Franken-Südthüringen von DB […]
Saudi Arabia Railways (SAR) hat bei Stadler zehn weitere Intercity-Züge bestellt und damit eine Option aus einem 2024 geschlossenen Vertrag gezogen. Die Flotte der speziell für Saudi-Arabien entwickelten Fahrzeuge wächst damit auf insgesamt 20 Züge. Das Auftragsvolumen beträgt mehr als 300 Millionen Franken. Auch der bestehende Wartungsvertrag wird auf die zusätzlichen Fahrzeuge ausgeweitet. Die rund […]
Baden-Württemberg führt für Mobilstationen im Land ein einheitliches Erscheinungsbild ein. Die Stationen sollen künftig in den Farben der Mobilitätsmarke bwegt gestaltet werden und dadurch landesweit leichter erkennbar sein. Zugleich unterstützt das Land Kommunen weiterhin finanziell beim Aufbau solcher Verknüpfungspunkte. Mobilstationen bündeln an zentralen Orten unterschiedliche Verkehrsangebote. Dazu gehören je nach Standort Bus und Bahn, Fahrradabstellanlagen, […]
Die Hochbahn U5 Projekt GmbH erweitert ihre Kommunikation zum Bau der neuen Hamburger U-Bahn-Linie U5. Unter dem Namen „u5hamburg“ ist das Projekt künftig auch auf Instagram vertreten. Der Kanal soll über Planung, Baufortschritt und wichtige Projektmeilensteine informieren. Die U5 soll auf rund 29 Kilometern Länge 24 Haltestellen erhalten und das Hamburger U-Bahn-Netz deutlich erweitern. Unter […]
Berlin und Brandenburg bauen zum Fahrplanwechsel am 13. Dezember gemeinsam mit dem VBB das Regionalverkehrsangebot aus. Besonders betroffen sind die Linien RE3, RE4 und RE5, die mit dem Start des Netzes Nord-Süd 2 auf ihren gesamten Laufwegen künftig stündlich verkehren sollen. Parallel gehen die neuen Netze Nord-Süd und Berlin-Stettin in Betrieb. Trotz angespannter Haushaltslagen halten […]
Der MVV bietet seine Stadtrallye erstmals außerhalb Münchens an. Ab sofort steht das kostenlose Angebot auch in Landshut zur Verfügung. Die neue Rallye wurde gemeinsam mit der Stadt Landshut entwickelt und kann per Smartphone genutzt werden. Die Teilnehmer werden über verschiedene Stationen durch die Stadt geführt und lösen dabei Fragen, Rätsel und Aufgaben zu Geschichte […]
Die Berliner Verkehrsbetriebe AöR erweitert ihre Angebote zur Personalgewinnung und eröffnet mit der „Jobstation“ einen neuen Anlaufpunkt für Frauen, die sich über berufliche Möglichkeiten im Unternehmen informieren wollen. Der Standort befindet sich im ehemaligen Kundenzentrum an der Hauptverwaltung in der Holzmarktstraße 15-17. Dort wurden bislang Fahrgäste zu Tickets und Tarifen beraten. Auf rund 50 Quadratmetern […]
Die Bundespolizei warnt erneut vor dem Betreten von Bahnanlagen. Anlass sind mehrere Fälle im Raum Köln, bei denen Steine oder andere Gegenstände im Gleisbereich abgelegt wurden. Züge können Hindernissen nicht ausweichen und haben lange Bremswege. Besonders gefährlich sind auch Ablenkungen durch Smartphones oder Kopfhörer. Ebenso warnt die Bundespolizei vor Mutproben, Selfies auf Gleisen und dem […]
Quadratisch, praktisch, durchdacht: Ansbach ist Bahnhof des Jahres 2026
Berlin, 15.10.2026. Atmosphärische Leuchten, geschwungene Holzbänke und ein frisches Türkis an Boden und Wänden: Der Bahnhof Ansbach überzeugt nicht nur mit einem ansprechenden Design. Auch die Verknüpfung zum Rad-, Bus- und Autoverkehr, die Service-Angebote in der Bahnhofshalle und die Gestaltung der Wartebereiche im Außenbereich gefielen der Jury. Die Verkehrs- und Tourismusexperten, die im Auftrag der […]
Erschienen am: 15.10.2026 /Quelle: Allianz pro Schiene
Weniger ist mehr
Weniger Korridorsanierungen sind zunächst einmal kein Scheitern. Im Gegenteil: Wenn 21 Großprojekte in fünf Jahren nicht verlässlich zu schaffen sind, ist es vernünftiger, 13 Korridore sauber zu planen und abzuarbeiten, als sich mit einem überladenen Programm selbst zu überfordern. Interessant ist aber die Begründung von Bundesverkehrsministerium und DB InfraGO. Sie sagen es übrigens selbst, auch […]
Das Bundesministerium für Verkehr (BMV) und die DB InfraGO haben das Konzept der Korridorsanierungen überarbeitet. Zwischen 2027 und 2031 sollen nur noch 13 statt bislang 21 Streckenabschnitte grundlegend saniert werden. Die übrigen Vorhaben werden verschoben, aber nicht gestrichen. Mit der Neuordnung reagieren Bund und Bahn auf die hohe Zahl paralleler Baustellen, begrenzte Umleitungskapazitäten im Netz […]
Der Hersteller Stadler Rail hat sechs neue elektrische FLIRT-Züge für das Aostatal in Nordwestitalien ausgeliefert. Die Fahrzeuge wurden am Bahnhof Torino Porta Nuova vorgestellt und sollen schrittweise im Regionalverkehr eingesetzt werden. Voraussetzung für den vollständigen Einsatz ist der Fortschritt der Elektrifizierung auf der Strecke Ivrea–Aosta. Die neuen Züge ergänzen die bereits vorhandene Stadler-Flotte in der […]
Kinder und Jugendliche zwischen sechs und einschließlich 20 Jahren können in den Herbstferien mit dem Ferienticket NRW landesweit Busse und Bahnen nutzen. Das Ticket kostet 38,60 Euro und gilt von Samstag, 17. Oktober 2026, bis Sonntag, 1. November 2026. Das Ferienticket NRW ist nicht übertragbar. Es berechtigt zur Nutzung aller Nahverkehrsmittel in Nordrhein-Westfalen. Dazu gehören […]
Die neue direkte Eisenbahnverbindung von Annaberg-Buchholz über Chemnitz nach Leipzig soll zum Fahrplanwechsel am 13. Dezember 2026 starten. Voraussetzung dafür war die erfolgreiche Inbetriebnahme der Ladeinfrastruktur in Annaberg-Buchholz Süd. Nach Abschluss der letzten Tests steht die Anlage nun für den Regelbetrieb bereit und betriebsfähig. Zum Einsatz kommen Akkutriebzüge des Typs Coradia Continental BEMU. Sie sollen […]
Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr hat der Stadt Witten im Ennepe-Ruhr-Kreis in der vergangenen Woche einen Bewilligungsbescheid über 1.230.100 Euro übersandt. Mit den Mitteln wird der barrierefreie Ausbau von 18 Bushaltestellen unterstützt. Die Gesamtausgaben für die Maßnahmen belaufen sich auf 1.562.500 Euro. Die betroffenen Haltestellen werden zu Niederflurhaltestellen umgebaut. Dafür erhalten die Bussteige Buskapsteine mit einer Auftrittshöhe […]
Die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) modernisieren die zweite und dritte Fahrzeuggeneration der Zürcher S-Bahn. Insgesamt investieren die SBB, der Zürcher Verkehrsverbund (ZVV), mehrere Kantone und der Bund rund 500 Millionen Schweizer Franken in die Erneuerung der Doppelstockzüge. Die Arbeiten erfolgen schrittweise im SBB-Werk Olten. Nach Angaben der SBB nutzen täglich mehr als 700.000 Fahrgäste die Zürcher […]
Das Land Baden-Württemberg hat den stationären Fahrkartenverkauf für den Schienenpersonennahverkehr im Südwesten des Landes an DB Vertrieb vergeben. Ab Dezember 2027 übernimmt das Unternehmen den Verkauf in bwegt-Fahrgastcentern und an bwegt-Fahrkartenautomaten. Die Vertragslaufzeit reicht bis Dezember 2036. Mit der Vergabe an einen einzigen Dienstleister will das Land den Vertrieb vereinheitlichen und stärker steuern. Fahrgäste sollen […]
Die Berliner Verkehrsbetriebe AöR (BVG) weiten den Einsatz ihrer neuen U-Bahnbaureihe J aus. In dieser Woche sollen die ersten Züge auch auf der Linie U9 zwischen Rathaus Steglitz und Osloer Straße verkehren. Seit Mai sind die Fahrzeuge bereits auf der U5 im Dauereinsatz. Die Baureihe J bietet unter anderem größere Mehrzweckbereiche für Rollstuhlfahrer, Fahrräder und […]
Die Düsseldorfer Rheinbahn AG erweitert ihre Befragung zum Sicherheitsempfinden an Haltestellen. Fahrgäste können ihre Erfahrungen ab sofort nicht nur über die Internetseite, sondern auch direkt in der Rheinbahn-App mitteilen. Ziel ist es, das subjektive Sicherheitsgefühl im gesamten Netz systematischer zu erfassen und mit der fachlichen Bewertung des Unternehmens zu verbinden. Die Rückmeldungen fließen in eine […]
Der Aufsichtsrat der ÖBB-Infrastruktur AG hat dem Rückkauf des Bahnhofs Wien Mitte zugestimmt. Verkäufer ist eine Investorengruppe unter Führung von Morgan Stanley Real Estate Investing. Die Übernahme umfasst neben den Bahnanlagen auch das Shoppingcenter und die Büroflächen am Standort. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Die Transaktion steht noch unter den üblichen Bedingungen. Nach der […]
Die Bogestra AG verlegt den geplanten Standort für ihre künftige Elektrobusflotte in Bochum. Statt an der Essener Straße in Weitmar soll der neue Betriebshof auf dem ehemaligen Schlaraffiagelände in Wattenscheid entstehen. Das rund 70.000 Quadratmeter große Areal wurde inzwischen von der Bogestra AG gekauft. Für das Gelände besteht bereits Planrecht, sodass das Unternehmen direkt mit […]
Fahrplan 2027: stabile Preise, neue Sprinter, mehr europäische Verbindungen
Drei Mal täglich pro Richtung mit neuen ICE-Sprintern von Hamburg nach München und Berlin nach Stuttgart • Wieder Halbstundentakt zwischen Berlin und Hamburg • Täglich über 320 internationale Fahrten • Erstmals ab Sommer mit Frecciarossa von München nach Mailand und Rom • Mehr Züge nach Paris und Wien • Fahrplanwechsel am 13. Dezember, Tickets ab 14. Oktober buchbar
Der Bundesverband Schienennahverkehr (BSN) fordert Bund und Deutsche Bahn auf, die Aufgabenträger des Schienenpersonennahverkehrs in die weitere Planung der Korridorsanierungen einzubeziehen. Hintergrund ist die angekündigte Überarbeitung des bisherigen Sanierungskonzepts. Nach Angaben des Verbands soll die Zahl der jährlich umgesetzten Korridorsanierungen weiter reduziert und ein Teil der Maßnahmen zeitlich gestreckt werden. Die SPNV-Aufgabenträger verantworten nach Angaben […]
Der Verkehrsverbund naldo stellt Städten, Gemeinden, Landkreisen, Unternehmen, Organisationen und Verkehrsunternehmen ein neues kostenloses Fahrplan-Widget zur Verfügung. Damit lässt sich die elektronische Fahrplanauskunft direkt in bestehende Internetseiten einbinden. Besucher können auf der jeweiligen Website nach Bus- und Bahnverbindungen suchen, ohne die Seite verlassen zu müssen. Das Fahrtziel kann dabei bereits mit einer Adresse oder einer […]
Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) fördert die Beschaffung von 22 batterieelektrischen Bussen für zwei neue XBus-Linien der Niederrheinischen Verkehrsbetriebe AG (NIAG). Für die Fahrzeuge auf den Linien X25 und X31 stellt der VRR insgesamt rund 16 Millionen Euro bereit. Die Förderung erfolgt nach § 11 des ÖPNV-Gesetzes Nordrhein-Westfalen. Für die neue Linie X25 erhält die NIAG […]
DB Regio Schiene setzt für die Planung und Disposition seines Fahrpersonals auf das Mitarbeiterportal IVU.pad von IVU Traffic Technologies. Die Anwendung ist in die bereits genutzte Software IVU.rail integriert und verbindet das Fahrpersonal direkt mit der Personaldisposition. Über das Portal können rund 12.000 Triebfahrzeugführer sowie etwa 6.000 Kundenbetreuer ihre Dienstpläne, Arbeitszeiten, Qualifikationen und Nachweise mobil […]
Auf dem Betriebshof von vhh.mobility in Hamburg-Billbrook ist eine neue Photovoltaikanlage in Betrieb gegangen. Sie soll jährlich rund 340.000 Kilowattstunden Strom erzeugen, der direkt am Standort genutzt und unter anderem zum Laden der Elektrobusse eingesetzt wird. Zusammen mit der bereits bestehenden Anlage auf dem Betriebshof Schenefeld steigt die jährliche Eigenproduktion des Unternehmens auf rund 910.000 […]
Der Verkehrsverbund Großraum Nürnberg (VGN) erhöht zum 1. Januar 2027 die Preise seiner klassischen Tickets um durchschnittlich 5,86 Prozent. Betroffen sind unter anderem Einzel- und Mehrfahrtenkarten sowie Zeitkarten. Grundlage der Anpassung ist ein Mobilitätsindex, der zu gleichen Teilen die erwartete Kostenentwicklung bei den Verkehrsunternehmen und die Einkommensentwicklung der privaten Haushalte berücksichtigt. Auf der Kostenseite wirken […]
Mit dem Infraplan 2026 macht der Bund einen wichtigen Schritt. Erstmals werden Erhalt, Ausbau, Elektrifizierung, Bahnhöfe, Korridorsanierungen und kleinere Maßnahmen in einer gemeinsamen Perspektive betrachtet. Das ist sinnvoll, weil die Schieneninfrastruktur nicht aus voneinander getrennten Einzelprogrammen besteht. Wer ein leistungsfähiges Netz will, muss das Ganze sehen. Doch genau hier beginnt auch das Problem: Ein Plan […]
Das Bundesverkehrsministerium hat das Konzept Infraplan vorgestellt. Es bündelt die Maßnahmen zur Entwicklung der Eisenbahninfrastruktur und zeigt die vorgesehenen Vorhaben für 2026 bis 2030. Der Plan ist Teil eines neuen Gesamtkonzepts des Bundes. Künftig sollen Leitstrategie, Zielnetz 2035 und Infraplan miteinander verzahnt werden – von langfristigen Zielen über Prioritäten für das Netz bis zur konkreten […]
Das Angebot im öffentlichen Nahverkehr in Bayern ist 2025 weiter gewachsen. Nach dem aktuellen Monitoring zur ÖPNV-Strategie 2030 stieg die Zahl der Fahrplankilometer gegenüber dem Vorjahr landesweit um drei Prozent. Besonders deutlich fiel das Plus im ländlichen Raum aus. Dort nahm das Angebot nach Angaben des Verkehrsministeriums um 4,8 Prozent zu. In den Verdichtungsräumen rund […]
Die Geschäftsführungen des Aachener Verkehrsverbunds (AVV) und von go.Rheinland sind wieder vollständig besetzt. Anja Höhn hat zum 1. Oktober 2026 ihre neuen Aufgaben übernommen. Die Aufsichtsräte beider Organisationen hatten die 49-Jährige im März beziehungsweise Juli 2026 jeweils einstimmig für fünf Jahre zur Geschäftsführerin bestellt. Höhn ist Diplom-Kauffrau und war bereits von 2003 bis 2016 in […]
Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) und der Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik (BME) fordern den Bund auf, die geplante Kürzung der Gleisanschlussförderung zurückzunehmen. Nach dem Entwurf des Bundeshaushalts 2027 sollen dafür nur noch 20 Millionen Euro bereitstehen. Bislang lag das Fördervolumen bei 30 Millionen Euro. VDV-Vizepräsident Joachim Berends warnt vor negativen Folgen für den Schienengüterverkehr. […]
Der Vergabeausschuss des Aufgabenträgers go.Rheinland hat den Betrieb der Linien RB 21, RB 23 und RB 28 im „Dürener Stern“ an die Rurtalbahn GmbH vergeben. Die Leistungen wurden erstmals gebündelt ausgeschrieben. Der neue Verkehrsvertrag beginnt zum Fahrplanwechsel am 13. Dezember 2026 und läuft zunächst elf Jahre. Abhängig vom Fortschritt der bereits in Vorplanung befindlichen Elektrifizierung […]
Deutsche Bahn verabschiedet Intercity 1 – moderne ICE und Intercity 2 übernehmen
Sternfahrt von Hamburg und München nach Wiesbaden mit klassischen Intercity-Zügen • Bahn verfügt heute mit rund 400 Zügen über modernste ICE-Flotte jemals • 70 Intercity 2 für Anbindung der Fläche
BMV und DB InfraGO entwickeln Strategie der Korridorsanierungen umfassend weiter
Bauplanung bis 2031 angepasst und verschlankt • Bessere Balance zwischen Bauen und Fahren durch stabilere Umleiter und stufenweise Inbetriebnahmen • Standard zu ETCS vereinbart • Prinzip der Korridorsanierung bleibt richtig • Dialog mit Ländern und Branche gestartet
Der Münchner Stadtrat hat am 30. September weitere Entscheidungen für zwei große Tramneubauprojekte getroffen. Bei der Tram Münchner Norden können die Bauarbeiten zwischen Schwabing Nord und Kieferngarten fortgesetzt werden. Für die Tram-Westtangente wurde beschlossen, das bestehende P+R-Parkhaus an der Aidenbachstraße zu erhalten und zu sanieren. Die geplanten Inbetriebnahmetermine bleiben bestehen. Bei der Tram Münchner Norden […]
Der erste umgebaute FV-Dosto der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) ist seit dem 30. September 2026 im regulären Fahrgastbetrieb. Damit kommt erstmals ein Fahrzeug der Baureihe mit umgebauten Drehgestellen ohne Wankkompensation planmäßig zum Einsatz. Voraussetzung dafür war die Betriebsbewilligung des Bundesamtes für Verkehr (BAV), welche die SBB Ende August erhalten hatte. Mit dem Umbau verfolgt die SBB […]
Die DB InfraGO hat beim Neubau des Cornberger Tunnels einen wichtigen Bauabschnitt abgeschlossen. Nach rund fünf Monaten Vortrieb wurde die 681 Meter lange Röhre zwischen Bebra und Sontra durchgeschlagen. Gemeinsam mit Tunnelpatin und Cornbergs Bürgermeisterin Katja Gonzalez Contreras (parteilos) feierten die Mineure den Abschluss der Arbeiten im Berg. Seit April war der Tunnel vom östlichen […]
Das Bundesamt für Verkehr (BAV) hat die Baubewilligung für die Neubaustrecke des Trams Bern – Ostermundigen erteilt. Die sogenannte Plangenehmigung betrifft die gut 4,4 Kilometer lange Strecke vom Berner Viktoriaplatz bis ins Oberfeld in Ostermundigen. Damit ist mehrere Jahre nach den politischen Zustimmungen in Bern, Ostermundigen und im Kanton Bern ein weiterer wichtiger Schritt erreicht. […]
Die Wiener Linien bauen ihre digitalen Fahrgastservices weiter aus. Über die WienMobil App und die Web-Angebote können Fahrgäste unter anderem Tickets kaufen, Routen planen, aktuelle Störungen abrufen und persönliche Kundendaten verwalten. Auch das HelpCenter bündelt zahlreiche Anliegen, die ohne Besuch einer Servicestelle erledigt werden können. Gleichzeitig sollen Verkaufsstellen und persönliche Beratung als Bestandteil des Angebots […]
Die Deutsche Bahn hat das neue ESTW in Gerwisch in Betrieb genommen. Es ersetzt das Stellwerk, das bei einem Brand im September 2025 vollständig zerstört worden war. Der Wiederaufbau auf der wichtigen Verbindung zwischen Magdeburg und Berlin dauerte zwölf Monate. Mit dem neuen ESTW wird die Zugsteuerung vollständig erneuert. Gleichzeitig modernisierte die DB InfraGO die […]
Die möglichen Trassenpreissteigerungen von 16 bis 17 Prozent im Schienenpersonennahverkehr für 2027 sind mehr als ein weiteres Kostenproblem. Sie zeigen einen grundlegenden Konstruktionsfehler: Der Bund reicht steigende Kosten seiner Infrastrukturtochter DB InfraGO über die Trassenpreise an diejenigen weiter, die Züge bestellen und fahren lassen. Wenn die Kosten bei DB InfraGO steigen, muss der Bund entweder […]
Das Verwaltungsgericht Köln hat im Streit um die Trassenpreise 2027 der DB InfraGO im Eilverfahren Recht gegeben. Die Obergrenze der Gesamtkosten (OGK) für die Netzfahrplanperiode 2026/2027 ist demnach auf rund 8,2 Milliarden Euro festzusetzen. Die Bundesnetzagentur hatte am 24. Juni 2026 lediglich 7,317 Milliarden Euro anerkannt. Die Differenz beträgt rund 880 Millionen Euro. Gegenüber der […]
Die InnoTrans 2026 hat zu ihrem 30-jährigen Bestehen neue Höchstwerte bei Besucher- und Ausstellerzahlen erreicht. Vom 22. bis 25. September kamen 175.591 Fachbesucher aus 128 Ländern auf das Berliner Messegelände. Insgesamt beteiligten sich 3.190 Aussteller aus 59 Ländern an der Messe. Sie nutzten alle 42 Hallen sowie das Frei- und Gleisgelände mit einer Nettogesamtfläche von […]
Das Deutschlandticket hat sich bei den Berliner Verkehrsbetrieben AöR als wichtigstes Abo-Angebot etabliert. Nach Angaben des Unternehmens nutzen derzeit rund 561.000 Kunden ein reguläres Deutschlandticket. Weitere etwa 185.000 Fahrgäste sind mit einem Deutschlandticket Job unterwegs. Zusammen entfallen damit 95 Prozent aller BVG-Abonnements auf diese beiden Angebote, Schülertickets nicht eingerechnet. BVG-Vorstandsvorsitzender Henrik Falk sieht die Zahlen […]
Die Albtal-Verkehrs-Gesellschaft (AVG) erhält weitere Fördermittel für die Erneuerung der Infrastruktur auf der Albtalbahn. Das Regierungspräsidium Karlsruhe hat für den zweiten Teilantrag des Programms rund 17,3 Millionen Euro bewilligt. Grundlage ist das Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG) des Bundes. Der entsprechende Zuwendungsbescheid wurde der AVG inzwischen zugestellt. Die Gesamtkosten des zweiten Maßnahmenpakets liegen bei rund 23,9 Millionen Euro. […]
Der Verwaltungsrat des Schweizer Schienenfahrzeugherstellers Stadler Rail hat Philipp Brunner zum neuen Group CEO berufen. Der 42-Jährige übernimmt die operative Führung des Konzerns zum 1. Januar 2027. Er folgt auf Markus Bernsteiner, der Stadler seit Anfang 2023 führt und sich künftig auf Verwaltungsratsmandate konzentrieren will. Bernsteiner arbeitet seit 1999 für Stadler. Er begann als Maschinenmechaniker, […]
RDC Deutschland erweitert die Flotte des Autozug Sylt um zwei neue Lokomotiven vom Typ Vectron X Dual Mode. Die Zweikraftlokomotiven von Siemens Mobility ersetzen ältere Fahrzeuge und sollen allein im Autozug-Sylt-Verkehr rund 275 Tonnen CO₂ pro Jahr einsparen. Die neuen Maschinen verbinden die Eigenschaften einer Diesellokomotive mit denen einer Elektrolok. Im Dieselbetrieb leisten sie 2.000 […]
Die Niederbarnimer Eisenbahn (NEB) baut ihre Zusammenarbeit mit der IVU Traffic Technologies AG aus. Auf der InnoTrans unterzeichnete das Unternehmen ein erweitertes Lizenzpaket für die Software IVU.rail. Künftig sollen zusätzliche Funktionen bei der Planung von Fahrzeugen, Personal und Trassen unterstützen und eine schnellere Reaktion auf kurzfristige Änderungen ermöglichen. Die Zusammenarbeit zwischen NEB und IVU besteht […]
Railpool und Siemens Mobility haben auf der InnoTrans im September einen Auftrag über Bau und Lieferung Lieferung von 100 Lokomotiven der neuen Vectron X Generation geschlossen. Für Siemens Mobility ist dies der erste Großauftrag für die neue Lokomotivplattform. Railpool ruft zunächst 30 Vectron X und 50 Vectron X Dual Mode fest ab, weitere 20 Fahrzeuge […]
Infozettel und Bauzäune weisen die Fahrgäste an den drei Abgängen der U-Bahnstation „Bad Godesberg Bahnhof“ auf bevorstehende Arbeiten hin. Gemeinsam mit der Stadt Bonn begrünt SWB Bus und Bahn die Dächer der Zugänge. Dafür müssen die Abgänge zeitweise gesperrt werden. Das Projekt gehört zum Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzept (ISEK) Bad Godesberg und wird über das Bundesprogramm […]
Stadler hat gemeinsam mit drei süditalienischen Verkehrsunternehmen den weltweit ersten Schmalspur-Wasserstoffzug vorgestellt. Die Fahrzeuge sind für den Einsatz auf Sardinien, in Kalabrien und auf Sizilien vorgesehen und sollen Dieselzüge auf nicht elektrifizierten Strecken ersetzen. Der Hersteller fertigt derzeit insgesamt 21 Wasserstoffzüge für die sardische Azienda Regionale Sarda Trasporti (ARST), Ferrovie della Calabria (FdC) und die […]
Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) kritisiert geplante Änderungen bei der Ausbildung neuer Zugchefs bei DB Fernverkehr. Nach Angaben der Gewerkschaft soll künftig auf die Vermittlung der Bremsprobeberechtigung für neue Zugchefs verzichtet werden. Damit würde eine technische Qualifikation entfallen, die bislang Bestandteil der Ausbildung und Tätigkeit ist. Die GDL sieht darin eine Abwertung des Berufsbildes. Nach […]
Berlin, 06.10.2026. Die Allianz pro Schiene sieht im heute vorgestellten Infraplan den Einstieg in einen Systemwechsel bei der Steuerung und Entwicklung der Schieneninfrastruktur in Deutschland. Im nächsten Schritt müsse es darum gehen, den Infraplan auch finanziell abzusichern. Dazu brauche es die zügige Umsetzung des bereits im Koalitionsvertrag angekündigten Eisenbahninfrastrukturfonds für eine überjährige Finanzierung. Der Geschäftsführer […]
Erschienen am: 06.10.2026 /Quelle: Allianz pro Schiene
BeNEX: 56 Regionalzüge für Mainfranken
BeNEX hat Siemens Mobility auf der Innotrans in Berlin mit der Lieferung von 56 Regionalzügen für das Netz Regionalverkehr Mainfranken beauftragt. Der Auftrag umfasst 26 vierteilige Desiro HC sowie 30 dreiteilige Mireo-Züge. Die Fahrzeuge werden mit European Train Control System (ETCS), Punktförmiger Zugbeeinflussung (PZB) und Onboard Units ausgestattet. Der Betriebsstart auf den Strecken Frankfurt–Würzburg–Nürnberg/Bamberg ist […]
Die Elektrifizierung der HADAG-Flotte schreitet planmäßig voran. Nach dem Baubeginn der ersten von drei neuen vollelektrischen Hafenfähren im Juni wurde nun bei der SET-Schiffbau- und Entwicklungsgesellschaft Tangermünde die Kiellegung des zweiten Schiffes gefeiert. Traditionell wurde dabei eine Münze unter dem Rumpf platziert – ein 2-Euro-Stück soll dem Schiff allzeit gute Fahrt und Glück bringen. Auch […]
Nach Abschluss des Vergabeverfahrens hat die Braunschweiger Verkehrs-GmbH (BSVG) den Auftrag zur Lieferung von zwölf neuen Niederflur-Stadtbahnfahrzeugen an den polnischen Hersteller PESA Bydgoszcz SA vergeben. Die Vereinbarung wurde auf der InnoTrans 2026 in Berlin unterzeichnet. Die neuen Fahrzeuge vom Typ Twist 3.0 Braunschweig ersetzen die derzeit eingesetzten Stadtbahnen aus dem Baujahr 1995. Zusätzlich besteht eine […]
Der Verkehrsverbund naldo zieht wenige Monate nach dem Start seiner neuen App eine positive Zwischenbilanz. Seit der Einführung wurden mehr als 70.000 Downloads registriert. Rund 10.000 Kunden nutzen die Anwendung inzwischen für den Ticketkauf, seit Anfang Juli wurden nach Angaben des Verbunds etwa 16.000 Gelegenheitstickets über die App verkauft. Über gespeicherte Favoriten können Nutzer eine […]
Alpha Trains hat den Verkauf von elf Talent-Dieseltriebzügen des Herstellers Bombardier, heute Alstom, an Public Transport Service (PTS) und Modertrans Poznań abgeschlossen. Damit wird eine auf der TRAKO 2025 in Danzig angekündigte Vereinbarung umgesetzt. Die Fahrzeuge sollen künftig im polnischen Regionalverkehr eingesetzt werden. Der Abschluss der Transaktion wurde auf der InnoTrans 2026 in Berlin gemeinsam […]
Das Fahrradvermietsystem meinRad verzeichnet 2026 eine Nachfrage. Von Januar bis Ende August wurden rund 350.000 Fahrten registriert. Stark war der Juli mit mehr als 62.000 Fahrten – so viele wie in keinem anderen Monat seit Bestehen des Systems. Im bisherigen Rekordjahr 2015 wurden innerhalb von zwölf Monaten 479.000 Fahrten gezählt. Die Entwicklung setzt den Wachstumstrend […]
Das Deutschlandticket sollte die Tarifwelt des öffentlichen Nahverkehrs vereinfachen und gleichzeitig eine finanzielle Hürde abbauen. Die Idee war einfach: ein bundesweit gültiger Fahrschein zu einem festen monatlichen Preis, ohne Tarifgrenzen und ohne die regelmäßigen Diskussionen über regionale Preiserhöhungen. Genau dieses Versprechen gerät nun zunehmend unter Druck. Dass Busse und Bahnen Geld kosten, ist unbestritten. Personal, […]
Das Deutschlandticket wird ab Januar 2027 teurer. Der monatliche Preis steigt von derzeit 63 Euro auf 66,80 Euro. Die Anpassung wurde vom Koordinierungsrat Deutschlandticket beschlossen und erfolgt erstmals nach einem neuen Verfahren, das sich an der Entwicklung bestimmter Kostenfaktoren orientiert. Berücksichtigt werden dabei unter anderem Personal-, Energie- und Betriebskosten im öffentlichen Verkehr. Das seit Mai […]
Nach rund elf Monaten Bauzeit hat die Aachener Straßenbahn und Energieversorgungs-AG (ASEAG) ihre neue Leitstelle in Betrieb genommen. Von hier aus wird künftig der gesamte Busverkehr in Aachen und der Städteregion gesteuert. Neben moderner Technik wurden auch die räumlichen Bedingungen für die Mitarbeiter verbessert. In die neue Leitstellentechnik investierte die ASEAG 909.900 Euro. Das Land […]
Die Eisenbahnen und Verkehrsbetriebe Elbe-Weser GmbH (evb) wird auch in den kommenden zehn Jahren den Schienenpersonennahverkehr zwischen Cuxhaven, Bremerhaven, Bremervörde und Buxtehude betreiben. Das Unternehmen setzte sich in einer europaweiten Ausschreibung der Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen (LNVG) und der Freien Hansestadt Bremen durch. Der neue Verkehrsvertrag beginnt im Dezember 2027. Bestandteil ist der Betrieb der Regionalbahnlinie RB […]
Bayern hat eine Bundesratsinitiative für neue Wettbewerbsregeln im Schienenpersonenfernverkehr gestartet. Der Freistaat will verhindern, dass zusätzliche Fernverkehrsangebote auf stark ausgelasteten Strecken zulasten des Nahverkehrs oder bestehender Fernverkehrshalte gehen. Zugleich soll der Wettbewerb zwischen verschiedenen Anbietern für Fahrgäste keine Nachteile bei Tickets und Fahrgastrechten bringen. Ausgangspunkt ist eine Entscheidung der Bundesnetzagentur vom Juli 2026, die neuen […]
hristine Stockhammer-Kostelka wird zum 1. Januar 2027 neue Geschäftsführerin des europäischen Eisenbahnverbandes CER (Community of European Railway and Infrastructure Companies). Die Generalversammlung des Verbands wählte die Leiterin des Teams für Europäische und Internationale Angelegenheiten der ÖBB-Holding AG einstimmig zur Nachfolgerin des bisherigen Geschäftsführers Alberto Mazzola. Der CER mit Sitz in Brüssel vertritt die Interessen von […]
Stadler und Norske tog haben in der vergangenen Woche den Flirt Nordic Express vorgestellt. Die neue Fahrzeuggeneration wurde speziell für den norwegischen Fernverkehr entwickelt und soll künftig auf Tages- und Nachtverbindungen eingesetzt werden. Das Fahrzeugkonzept verbindet die Eigenschaften eines modernen Triebzugs mit der Flexibilität klassischer Fernverkehrszüge. Je nach Strecke, Kapazitätsbedarf und Saison können verschiedene Wagenmodule […]
Der SCI Railindex ist auf 12 Zähler gestiegen und liegt damit deutlich über dem Vorjahreswert. Ausschlaggebend sind eine gute Geschäftslage und positive Erwartungen für das kommende Quartal. Gleichzeitig bleibt die Nachfrage nach Produkten und Dienstleistungen hinter den Erwartungen zurück. Nach Einschätzung von SCI Verkehr wächst der weltweite Bahnmarkt weiterhin solide. Belastend wirkt die schwächere Weltkonjunktur, […]
Mannheim will ab Mitte Februar 2027 mit dem Bau der Stadtbahnanbindung für das Glückstein-Quartier beginnen. Die zweigleisige Neubaustrecke soll 1,9 Kilometer lang werden und vier neue Haltestellen erhalten. Nach rund zwei Jahren Bauzeit ist die Inbetriebnahme Anfang 2029 vorgesehen. Grundlage ist der inzwischen bestandskräftige Planfeststellungsbeschluss des Regierungspräsidiums Karlsruhe. Die Strecke soll tausende Arbeitsplätze, rund 500 […]
Die Freiburger Verkehrs AG startet am heutigen 1. Oktober einen Testlauf zur Fahrradmitnahme in Straßenbahnen. Bis zum 31. März können Fahrgäste ihre Fahrräder kostenlos mitnehmen. Erlaubt ist die Mitnahme ausschließlich ab 22 Uhr. Von Sonntag bis Donnerstag gilt die Regelung jeweils bis 3 Uhr des Folgetags, freitags, samstags und vor Feiertagen bis 5 Uhr. In […]
Siemens Mobility und der belgische Infrastrukturbetreiber Infrabel haben einen Rahmenvertrag zur Modernisierung und Instandhaltung der digitalen Betriebssteuerung des belgischen Bahnnetzes geschlossen. Der Vertrag läuft über elf Jahre und hat ein Gesamtvolumen von rund 215 Millionen Euro. Im Mittelpunkt steht die sogenannte OCS-Umgebung (Operational Control System). Dabei handelt es sich um die digitalen Systeme, mit denen […]
Die Wiener Linien erweitern ihr Netz begrünter Straßenbahngleise. Derzeit gibt es in Wien rund zwölf Kilometer Grüngleise, im Laufe des Jahres 2026 kommen weitere rund 600 Meter hinzu. Bereits heute sind begrünte Abschnitte auf den Linien 1, 2, 6, 11, 12, 18, 25, 26, 27, 31, 62, 71, O und D vorhanden. Rund 8,5 Kilometer […]
Die Bayerische Eisenbahngesellschaft vergibt den Betrieb der Münchner S-Bahn neu – als ein Paket. Rund 23,7 Millionen Zugkilometer pro Jahr, ein hochkomplexes Netz und hohe Anforderungen an Personal und Finanzkraft: Wer mitbieten will, muss alles können. Wer das Risiko scheut, bleibt draußen. Natürlich darf die BEG wirtschaftliche und technische Gründe gegen eine Losbildung anführen. Man […]
Die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) hat das europaweite Vergabeverfahren für den zweiten Münchner S-Bahn-Vertrag gestartet. Der neue Vertrag soll den Betrieb des gesamten Münchner S-Bahn-Netzes ab dem Fahrplanwechsel im Dezember 2034 regeln. Vorgesehen ist zunächst eine Laufzeit bis Dezember 2041; bis zu drei Verlängerungen um jeweils ein Jahr sind möglich. Der Zuschlag soll nach derzeitiger Planung […]
Der spanische Hersteller CAF hat in der vergangenen Woche auf der InnoTrans in Berlin erstmals den neuen batterieelektrischen Triebzug für das Niederrhein-Münsterland-Netz einem internationalen Fachpublikum vorgestellt. Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) und Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) beschaffen insgesamt 76 Fahrzeuge des Typs Civity BEMU. Die neuen Züge sollen auf Strecken ohne durchgehende Oberleitung schrittweise Dieseltriebzüge ersetzen. Unter […]
Ein Jahr nach der Vorstellung der „Agenda für zufriedene Kunden auf der Schiene“ ist die angekündigte Reform der Trassenpreise weiterhin nicht umgesetzt. Allianz pro Schiene, Die Güterbahnen, Mofair und der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) fordern, das Preissystem spätestens zum Fahrplan 2028 grundlegend neu aufzustellen. Die Verbände kritisieren vor allem fehlende Planungssicherheit. Für das Fahrplanjahr 2027 […]
Die Stuttgarter Straßenbahnen AG (SSB) und Stadler haben letzte Woche die erste Stadtbahn der neuen Generation S-DT8.16 vorgestellt. Die Fahrzeuge wurden speziell für die Anforderungen des Stuttgarter Netzes entwickelt. Insgesamt fertigt Stadler in seinem Berliner Werk 70 Stadtbahnen für die baden-württembergische Landeshauptstadt. Eine Besonderheit ist der Allachsantrieb. Damit sollen die Fahrzeuge auch auf den anspruchsvollen […]
Der Hamburger Verkehrsverbund (hvv) will seine Tarife zum 1. Januar 2027 anpassen. Der Hamburger Senat befasste sich in der vergangenen Woche mit dem entsprechenden Antrag. Mit der Anpassung soll ein Teil der gestiegenen Kosten für Energie und Personal an die Fahrgäste weitergegeben werden. Unverändert bleiben die Preise für den Nahbereich sowie die häufig verkauften Einzel- […]
Mit dem offiziellen Baustart für die Attraktivierung der Verbindungsbahn haben in Wien die Hauptbauarbeiten an einem der wichtigsten Bahnprojekte der Stadt begonnen. Bundesverkehrsminister Peter Hanke, Wiens Mobilitätsstadträtin Ulli Sima (beide SPÖ) und ÖBB-Chef Andreas Matthä gaben den Startschuss für das Vorhaben, das die West-Ost-Verbindung durch Wien deutlich leistungsfähiger machen soll. Nach Abschluss der Arbeiten soll […]
Rund 2.000 Bürger haben sich zwischen April und Juni 2026 bei neun Informationsveranstaltungen über die geplante Pfalztram informiert. Damit ist die vorgezogene Bürgerbeteiligung für eines der größten Nahverkehrsprojekte der Region gestartet. Beteiligt sind die Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (rnv), der Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN), der Zweckverband Öffentlicher Personennahverkehr Rheinland-Pfalz Süd (ZÖPNV Süd) und das Land Rheinland-Pfalz. Die PfalzTram […]
Siemens Mobility hat von der ÖBB-Infrastruktur AG einen Auftrag über rund 1,3 Milliarden Euro zur Digitalisierung der österreichischen Stellwerkstechnik erhalten. Die Vergabe ist Teil einer langfristigen Rahmenvereinbarung mit einem Gesamtvolumen von 2,6 Milliarden Euro. Damit soll die schrittweise Einführung digitaler Stellwerke in Österreich vorbereitet werden. Ein erstes Pilotprojekt ist für das vierte Quartal 2030 vorgesehen. […]
Die S-Bahn Berlin weitet ihre Auslastungsanzeige Lightgate aus. Fahrgäste können inzwischen an 14 Stationen sehen, wie voll die einzelnen Wagen des nächsten Zuges voraussichtlich sein werden. Erstmals zeigt das System auch Prognosen für nachfolgende Züge an. Bis zum Jahresende sollen alle 50 S-Bahnhöfe der Ring- und Stadtbahn entsprechende Informationen erhalten. Grundlage sind Messdaten von Sensoren […]
Falsch abgestellte Fahrzeuge behindern in Magdeburg immer wieder den Straßenbahnverkehr. Besonders betroffen ist die Genthiner Straße in Cracau. Dort hat die MVB nun zusätzliche Hinweisschilder aufgestellt, um Autofahrer auf den nötigen Abstand zu den Gleisen hinzuweisen. Allein in diesem Jahr wurde die Straßenbahnlinie 4 in der Genthiner Straße bereits 22-mal durch falsch abgestellte Fahrzeuge blockiert. […]
Der Zweckverband Verkehrsverbund Mittelsachsen (ZVMS) hat eine neue Direktverbindung zwischen dem Erzgebirge und Leipzig über Chemnitz beschlossen. Die Züge sollen in Tagesrandlage ohne Umstieg zwischen Annaberg-Buchholz Süd, Chemnitz und Leipzig verkehren. Zum Einsatz kommen Akkuzüge des Typs Coradia Continental BEMU, die bereits auf der Linie RE 6 zwischen Chemnitz und Leipzig fahren. Betreiber der neuen […]
Baustart Hannover – Berlin: DB InfraGO beginnt am 2. Oktober die umfangreichen Bauarbeiten
Bauteams bündeln bis Ende 2027 die Sanierung der Festen Fahrbahn, die abschnittsweise Elektrifizierung der Lehrter Stammbahn und die Korridorsanierung zwischen Lehrte und Berlin • Erneuerung von 52 Kilometern Feste Fahrbahn besonders aufwendig und langwierig • Fernverkehr fährt durchgängig über Braunschweig und Magdeburg • Leistungsfähiger Ersatzverkehr mit Bussen für ausfallende Regionalzüge
Die Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) testen erstmals Bodycams bei Fahrausweisprüfungen. Freiwillig teilnehmende Mitarbeiter tragen die Kameras im Dienst. Ziel ist es, Beschäftigte und Fahrgäste in kritischen Situationen besser zu schützen, Konflikte frühzeitig zu entschärfen und Vorfälle im Ernstfall nachvollziehen zu können. Eine dauerhafte oder anlasslose Aufzeichnung ist nach Angaben der LVB nicht vorgesehen. Die Bodycams dürfen […]
Der erste Jobticket-Tag der neuen ÖPNV-Marke Hochstift-Bewegt im Paderborner Kreishaus ist auf großes Interesse gestoßen. Im September konnten sich die Beschäftigten des Kreises rund um die Kantine über das Deutschlandticket Job informieren, Fragen zu Verbindungen und Ticketangeboten klären und sich persönlich beraten lassen. Zahlreiche Mitarbeiter nutzten die Gelegenheit, sich über Möglichkeiten für den täglichen Arbeitsweg […]
Gut eine Woche nach dem Jubiläumswochenende zum 125-jährigen Bestehen der Wuppertaler Schwebebahn ziehen die Veranstalter eine positive Bilanz. Das große Familienfest selbst hatte am Samstag, 19. September, von 12 bis 18 Uhr rund um den Wuppertaler Hauptbahnhof stattgefunden. Tausende Menschen kamen zusammen, um das Wahrzeichen der Stadt zu feiern. Die Wuppertaler Stadtwerke (WSW) und die […]
Karsten Kamutzki übernimmt zum 1. Januar 2027 die Geschäftsführung der Braunschweiger Verkehrs-GmbH (BSVG). Der 51-Jährige wurde nach einem Ausschreibungsverfahren vom Aufsichtsrat berufen. Er folgt auf Jörg Reincke, der das Unternehmen Ende Juni auf eigenen Wunsch verlassen hatte. Kamutzki kommt aus Kassel und verfügt über langjährige Erfahrung im kommunalen Nahverkehr. Er ist Geschäftsführer der Regionalbahn Kassel […]
Tirol, Salzburg und die Steiermark wollen neue Fahrzeuge für die Zillertalbahn, die Pinzgauer Lokalbahn und die Murtalbahn gemeinsam beschaffen. Die drei Schmalspurbahnen sollen in den kommenden Jahren von Dieselantrieb auf elektrische beziehungsweise Akku-Hybrid-Fahrzeuge umgestellt werden. Mit einer gemeinsamen Ausschreibung wollen die Länder größere Stückzahlen bündeln und dadurch bei Anschaffung und späterer Instandhaltung Kosten senken. Eine […]
SCI Verkehr erweitert seine Führungsebene: Anka Solbrig ist zum 1. September zur Prokuristin des auf die Bahn- und Logistikbranche spezialisierten Beratungsunternehmens bestellt worden. Sie ist seit 2020 für SCI Verkehr tätig und bringt langjährige Erfahrung aus dem Verkehrssektor mit. Vor ihrem Wechsel in die Bahnbranche war sie in der Luftfahrt tätig. Bei SCI Verkehr ist […]
Das „Jahrzehnt der Baustellen“ klingt euphemistisch. Wer sich den Zustand der deutschen Eisenbahninfrastruktur ansieht, muss sich darauf einstellen, dass Sanierungen, Sperrungen und Ersatzverkehre bis weit in die 2040er Jahre hinaus zum Alltag gehören werden. Die Generalsanierung der Hochleistungskorridore ist bis 2036 gestreckt. Aber damit ist nur ein Teil des Netzes erfasst. Wer die Masse an […]
Nordrhein-Westfalen will die Sanierung von Brücken über alle Verkehrsträger hinweg beschleunigen. Für die Eisenbahn hat die DB Infrago dabei ein eigenes Programm angekündigt. Ab 2027 soll die Zahl der jährlich erneuerten Eisenbahnbrücken im Land von derzeit 14 auf 23 steigen. Gleichzeitig sollen die Mittel für die Instandhaltung erhöht und zusätzliche Fachkräfte eingestellt werden. Die Pläne […]
Der hessische Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) und DB Regio gestalten die 98 S-Bahnen der Baureihe ET 430 der S-Bahn Rhein-Main umfassend neu. Das erste umgebaute Fahrzeug wurde letzte Woche am Frankfurter Hauptbahnhof vorgestellt. Im Herbst soll es in den Fahrgastbetrieb gehen, gleichzeitig beginnt die Serienumrüstung. Bis Sommer 2029 sollen alle Fahrzeuge modernisiert sein. Mit dem neuen Innenraumkonzept […]
Eurostar setzt bis Ende 2026 einen speziell gestalteten Zug mit Motiven aus den Welten von Disney, Marvel und Pixar ein. Auf der Außenseite sind unter anderem Elsa, Iron Man und Buzz Lightyear zu sehen. Der Zug fährt im regulären Eurostar-Netz in Deutschland, Belgien, den Niederlanden und Frankreich. Anlass für die Gestaltung ist die Eröffnung von […]
Eine Woche nach dem fünften Tag der Schiene zieht die Allianz pro Schiene eine positive Bilanz. Vom 18. bis 20. September besuchten nach Angaben des Verbandes weit über 100.000 Menschen mehr als 300 Veranstaltungen in ganz Deutschland. Bahnbeschäftigte, Ehrenamtliche und Kulturschaffende gewährten dabei Einblicke in unterschiedliche Bereiche des Eisenbahnverkehrs. Das Programm reichte von Führungen durch […]
Der Bundesverband Schienennahverkehr (BSN) fordert kurzfristig einen Trassenrabatt für den Schienenpersonennahverkehr. Hintergrund sind die zusätzlichen Belastungen durch höhere Trassenentgelte für 2025 und 2026 sowie das neue Entlastungspaket von Bund und Ländern für Autofahrer. Für die Senkung der Energiesteuer auf Benzin und Diesel bis Ende 2026 stellen Bund und Länder insgesamt rund 2,5 Milliarden Euro bereit. […]
Autonome Shuttle: Behörden, Industrie und ÖPNV-Branche wollen Genehmigung beschleunigen
Ziel ist kurze Genehmigungszeit • Grundlagen für sichere Zulassung • Vollständiger Durchlauf des Genehmigungsprozesses zur Betriebsbereichsgenehmigung auf Basis des HOLON urban und realer Betriebsgebiete in Hessen und Bayern
Ab Sommer 2027: neue Direktverbindungen von München über Innsbruck nach Mailand und Rom starten
Kooperation von DB, Trenitalia und ÖBB • Zweites EU-Pilotprojekt für neue grenzüberschreitende Fernverkehrsverbindungen • Frecciarossa auf der InnoTrans
Berlin, 22.09.2026. Ein Jahr nach Vorstellung der „Agenda für zufriedene Kunden auf der Schiene“ durch den damaligen Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder ist der Bund die angekündigte Trassenpreisreform bislang schuldig geblieben. Der darin angekündigte Termin, die Reform der Schienenmaut zum 1. Januar 2027 umzusetzen, ist nicht mehr zu halten. Mehrere Bahnverbände fordern deshalb eine Umsetzung zum Fahrplan […]
Erschienen am: 22.09.2026 /Quelle: Allianz pro Schiene
Ein Wochenende voller Bahnbegeisterung
Berlin, 21.09.2026. Weit über 100.000 Menschen haben am Wochenende in ganz Deutschland den fünften Tag der Schiene gefeiert. Bahnbeschäftigte, Ehrenamtliche und Kulturschaffende zeigten bei mehr als 300 Veranstaltungen bundesweit, wie vielseitig die Eisenbahn ist. Ob Konzerte im Lokschuppen, exklusive Führungen durch Stellwerke und Bahnhöfe, Lesungen in der Straßenbahn, Einblicke in Rangierbahnhöfe und Umschlagterminals, Familienfeste oder Job-Events […]
Erschienen am: 21.09.2026 /Quelle: Allianz pro Schiene
Tag der Schiene hat begonnen
Berlin, 18.09.2026. Mit einer feierlichen Auftaktveranstaltung haben am Vormittag zahlreiche Gäste aus Politik und Bahnbranche den Tag der Schiene 2026 in Freilassing (Bayern) eröffnet. Das Fest-Wochenende rund um die Eisenbahn richtet sich mit mehr als 300 Events bundesweit an alle, die einmal hinter die Kulissen des Bahnbetriebs schauen wollen: etwa bei einer Baustellenführung, einem Besuch […]
Erschienen am: 18.09.2026 /Quelle: Allianz pro Schiene
Für mehr Sicherheit: DB geht konsequent gegen Gewalt und Angriffe vor
Gedenktafel für getöteten DB-Mitarbeitenden Serkan Çalar • Test von Tonaufzeichnungen bei Bodycams ab Oktober • Verbesserte Schutzausrüstung • Bundesweites Alkoholkonsumverbot am Bahnhof
Abonnieren und profitieren: Ab sofort mit dem Deutschland-Ticket bares Geld sparen
DB baut Vorteilswelt rund um Deutschland-Ticket • Exklusive Angebote auf Mobilität, Reisen, Freizeit, Shopping und digitale Services • Bereits über 120.000 neue Abonnenten
Deutsche Bahn zieht sich aus den globalen Aktivitäten im Bahnbetrieb zurück • DB E.C.O. Group aufgelöst • Bisheriger CEO der Sparte legt Tätigkeit nieder
Hannover – Berlin: DB InfraGO legt erste Details zu angepasstem Bau- und Verkehrskonzept ab Dezember vor
Neues Umleitungskonzept aufgrund von Verzögerungen bei Elektrifizierung der Lehrter Stammbahn erforderlich • Fernverkehr fährt durchgängig über Braunschweig und Magdeburg • Detailliertes Nahverkehrsangebot noch in Abstimmung
Ab sofort und ohne Umstieg: ICE verbindet Köln mit Brüsseler Flughafen und Antwerpen
Neue internationale Verbindung startet jetzt • Flughafen Brüssel erstmals direkt ans ICE-Netz angebunden • Moderne ICE 3neo-Züge sorgen für mehr Komfort und Zuverlässigkeit
Deutsche Bahn richtet Marke neu aus und rückt Verantwortung in den Mittelpunkt
Neue Markenpersönlichkeit, neues Erscheinungsbild: Mit der Neuausrichtung des Unternehmens beginnt auch in der Markenführung ein neues Kapitel. Die neue Markenpersönlichkeit stellt diejenigen in den Mittelpunkt, die jeden Tag Verantwortung für eine bessere Bahn übernehmen: Die Macherinnen und Macher.
5.200 Nachwuchskräfte: Ausbildungsstart bei der DB
Personalvorstand Martin Seiler: „Nachwuchs unverzichtbar für Sanierung und nachhaltige Mobilität“ • Übernahmeangebot nach erfolgreichem Abschluss • Schwerpunkt auf Nachwuchs für operativen Betrieb
Überprüfung der Korridorsanierung: Veränderungen sind gut, Verbesserungen sind besser
Ende vergangener Woche veröffentlichten DB InfraGO und das Bundesverkehrsministerium ein Zwischenergebnis bei der Überprüfung der Korridorsanierungen und stellten den Branchenverbänden ihre Überlegungen vor: Bis 2031 sollen nur noch 13 statt 21 Korridorsanierungen umgesetzt werden, der Rest wird verschoben. Der auch auf DB-Watch regelmäßig geäußerten Kritik an mangelhaften Umleiterkapazitäten soll durch eine bessere Vorbereitung besagter Umleiter begegnet werden; verspätete Inbetriebnahmen sollen durch ein gestuftes System vermieden werden; alle Korridore sollen ETCS-ready gemacht und ab 2030 direkt mit dem modernen Leit- und Sicherungssystem ausgestattet werden. Erste Reaktionen aus der Branche fielen tendenziell positiv aus, auch wenn veränderte Planungen noch keine Veränderungen in der Realität bedeuten: Das geplante Gegensteuern wird begrüßt und immerhin zeigen sich Bund und DB offen für Kritik und wollen reagieren. Bei einem Branchendialog sollen weitere Details abgestimmt werden. Noch offen ist allerdings, inwiefern die InfraGO empfänglich für Input aus der Branche sein wird, denn in der unabgesprochen veröffentlichten Presseinformation von DB und BMV wurde sich bereits für den konstruktiven Dialog bedankt – der eigentlich erst startet.
Die geplanten Anpassungen müssen zudem in einen Kontext gesetzt werden:
Gegenüber der Branche begründete die InfraGO das geringere Pensum damit, dass für mehr die Bundesmittel fehlen und man bisher mit der Anzahl der Korridorsanierungen das Netz „überfordert“ habe. Beide Argumente sind nicht von der Hand zu weisen. Allerdings sind sie nicht systemimmanent, sondern weitgehend hausgemacht. Die Sicherung von Netzkapazitäten während Korridorsanierungen gelingt auch durch eine bessere Koordinierung der Baustellen, eine bessere Vorbereitung der Umleiterstrecken (durch Ertüchtigung und Ausbau) und das schlichte Einhalten von Zeitplänen. Eine Reduzierung der Korridorsanierungen ist daher nicht zwingend notwendig, sondern eher der Weg der Symptombekämpfung, statt an die Ursachen der Probleme heranzutreten. Auch die Finanzlinie des Bundes ist kein zwingender Grund. Ja, im kommenden Jahr stehen voraussichtlich nur noch 11,5 statt 16 Milliarden Euro für die Schienennetzsanierung im Sondervermögen zur Verfügung. Ja, eine langfristige Finanzierungssicherheit, etwa durch einen Eisenbahninfrastrukturfonds (der im Koalitionsvertrag angekündigt ist), ist noch nicht gegeben. Trotzdem stehen der InfraGO Rekordsummen zur Verfügung, die sie nicht effizient genug einsetzt. In keinem anderen Baubereich steigen die Preise so massiv wie bei der Eisenbahn. Die Kosten der Riedbahnsanierung haben sich von 0,5 auf über 1,5 Milliarden Euro erhöht und damit mehr als verdreifacht. Hamburg – Berlin ist voraussichtlich fast eine Milliarde Euro teurer als geplant, obwohl aus Kostengründen auf den Einbau von ETCS verzichtet wurde. Für die Preisexplosionen trägt auch die InfraGO als Bauherrin Verantwortung.
Seit Beginn des Programms zeigten sich massive Defizite bei der Planung der Großprojekte. Regelmäßig fallen erst nach Maßnahmenbeginn weitere Sanierungsbedarfe auf (Beispiel Riedbahn, Nürnberg-Regensburg). Laut Insidern gab es vor Beginn der Korridorsanierung keine abgeschlossene, vollwertige Entwurfsplanung und viel Planung geschah parallel zu den Arbeiten. Das bestärkt das Gefühl, dass die Veröffentlichung des Konzepts der Korridorsanierungen 2022 ein in erster Linie politisch getriebener Prozess war, der nicht auf sicherer Grundlage gebaut war und in dem Defizite durch spätere Planungen aufgefangen werden sollten. Fehlende Industriekapazitäten, besonders in den Bereichen Oberleitung und Leit- und Sicherungstechnik, sind hinlänglich bekannt und hätten von Beginn an eingeplant werden müssen. Auch langwierige Abnahmen sind ein altes Problem. All diese Schwächen in der Planung und Durchführung der Baustellen führen zu extrem hohen Kosten und Unsicherheiten beim Maßnahmenumfang.
Die sich verschlechternde Planungsqualität bemängelte bereits der Bundesrechnungshof in einem Bericht. Er empfahl 2025 dem Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages, keine weiteren Mittel für die Korridorsanierung zur Verfügung zu stellen, solange keine ausreichende Planungstiefe sichergestellt ist. Auch InfraGO-intern ist die Planungsqualität Streitthema, wie The Pioneer berichtet. Die DB selbst berichtete im Rahmen der Riedbahnsanierung von verkürzten Planungsabläufen.
Es ist gut, dass Probleme bei den Korridorsanierungen angegangen werden. Die Rolle und Performance der InfraGO darf dabei aber nicht ausgeklammert werden. Auch bei einem verringerten Pensum muss die Planungsqualität der InfraGO auf höchstem Niveau sein. Mit dem Fortschreiten des Programms wachsen die Planungsvorläufe. Politik und Steuerzahler: innen dürfen eine hohe Planungsqualität erwarten. Unabhängig von den bereitgestellten Mitteln muss die InfraGO so viel Infrastruktur wie möglich aus jedem Euro herausholen. Dieser Anspruch muss weiter bestehen.
Die DB InfraGO kündigt kurz nach Wiederinbetriebnahme der Strecke erneut eine deutliche Einschränkung an: Vom 18. bis 23. September steht im Abschnitt Glöwen–Breddin südöstlich von Wittenberge wegen Arbeiten an einer Langsamfahrstelle nur ein Streckengleis zur Verfügung; das zweite darf zum Schutz der Arbeiten nur mit 160 km/h befahren werden.
Die DB InfraGO kündigt kurz nach Wiederinbetriebnahme der Strecke erneut eine deutliche Einschränkung an: Vom 18. bis 23. September steht im Abschnitt Glöwen–Breddin südöstlich von Wittenberge wegen Arbeiten an einer Langsamfahrstelle nur ein Streckengleis zur Verfügung; das zweite darf zum Schutz der Arbeiten nur mit 160 km/h befahren werden.
Die DB InfraGO kündigt kurz nach Wiederinbetriebnahme der Strecke erneut eine deutliche Einschränkung an: Vom 18. bis 23. September steht im Abschnitt Glöwen–Breddin südöstlich von Wittenberge wegen Arbeiten an einer Langsamfahrstelle nur ein Streckengleis zur Verfügung; das zweite darf zum Schutz der Arbeiten nur mit 160 km/h befahren werden.
Bekanntlich kann auf der frisch sanierten Strecke zwischen Hamburg und Berlin noch nicht überall mit der gewohnten Höchstgeschwindigkeit von 230 km/h gefahren werden. Die Linienförmige Zugbeeinflussung (LZB) konnte noch nicht überall in Betrieb genommen werden und auch der Fernverkehr ist abschnittsweise nur mit 160 km/h unterwegs.
Die Negativ-Serie beim DB-Konzern hört nicht auf – heute gab es gleich zwei unschöne Nachrichten zu Großprojekten der DB InfraGO: Das Bahnhofs- und Infrastrukturprojekt Stuttgart 21 wird nicht nur erst 2031 fertiggestellt, auch die Kosten steigen nochmal um 3 Milliarden Euro auf nunmehr 14,5 Milliarden Euro. Gleichzeitig wurden die geschätzten Gesamtkosten für die Korridorsanierung Hamburg – Berlin nach oben korrigiert. Aus 2,2 Milliarden Euro werden nun 2,7…
Am 19. Juni berichtete die Süddeutsche Zeitung über den „Bahnsinn“ bei Großprojekten. Tenor: Die Deutsche Bahn AG tut sich mit Großprojekten aktuell sehr schwer. So weit, so bekannt. Irritierend ist allerdings eine Metapher des InfraGO-Vorstands Dr. Philipp Nagl: Er gesteht Schwierigkeiten bei Großprojekten ein. Es würden Erfahrungen im Konzern fehlen. Die scheint man wohl mit…
Nach einer Sperrung von insgesamt zehneinhalb Monaten rollt der Zugverkehr auf der Strecke zwischen Hamburg und Berlin wieder. Insbesondere nach dem Chaos der vergangenen Wochen (u. a. Verkehrsrundschau vom 10. Juni 2026), vor allem rund um den Knoten Hannover, sorgt das für Entlastung.
Nachdem wir gestern noch die erfreulich reibungsfreie Inbetriebnahme des ersten Teilabschnitts nach der Korridorsanierung Hamburg – Berlin vermeldet hatten, meldete sich die Realität des deutschen Schienennetzes schnell zurück. Die InfraGO nahm am 15. Mai den Streckenabschnitt zwischen Hamburg und Hagenow in Betrieb, um Verkehre Richtung Nordost und eine wertvolle Umleitung nach Berlin zu ermöglichen.
Seit dem 15. Mai ist der erste Abschnitt der Strecke Hamburg – Berlin wieder befahrbar. Zwischen Hamburg und Hagenow Land rollt der Verkehr wieder. Das ist eine echte Entlastung, weil damit vor allem der Güterverkehr damit eine weitere Umleiterroute zwischen Hamburg und Berlin (und weiter Richtung östliche Nachbarländer) nehmen kann: Die Strecke über Schwerin und…
Auf dem Korridor Hamburg – Berlin kehrt keine Ruhe ein. Die vollständige Inbetriebnahme der Leit- und Sicherungstechnik verzögert sich wohl noch weiter. Im März erst gab die InfraGO bekannt, dass die für den 01. Mai geplante Wiederinbetriebnahmen der Strecke nicht zu halten sei. Winterbedingungen und Probleme mit der Montage der Leit- und Sicherungstechnik wurden als…
Entlang des Rheins verläuft von Troisdorf bei Köln über Koblenz bis nach Wiesbaden der Rhein-Alpin-Korridor – eine der wichtigsten Güterverkehrsachsen Deutschlands und zentrale Verbindung von den Nordseehäfen über Süddeutschland bis in den Alpenraum und nach Italien. Im zweiten Halbjahr 2026 soll auch dieser Abschnitt im Rahmen der Korridorsanierung modernisiert werden. Allerdings ist bereits im Vorfeld…
Nach den winterlichen Problemen bei der Korridorsanierung zwischen Hamburg und Berlin ist nun klar: Der Frost zu Jahresbeginn scheint die Bauarbeiten völlig aus der Bahn geworfen zu haben. Die Inbetriebnahme der wichtigen Strecke verzögert sich um sechs Wochen. Die Nachricht verwundert ein wenig, teilte die InfraGO der Branche doch mit, dass man mit ca. drei…
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
Der Jahresbeginn startet mit einem Überblick zum aktuellen Stand der abgeschlossenen und noch laufenden Korridorsanierungen sowie einem Blick auf die kommenden Vollsperrungen 2026.
Die ersten 100 Tage der neunmonatigen Vollsperrung zwischen Hamburg und Berlin sind geschafft. In der Branche will sich nicht so recht Entspannung einstellen, denn auf anfängliche „Kinderkrankheiten“ folgte zügig die Erkenntnis, dass Probleme nicht nur Anfangs auftreten werden.
Die Oberleitungsstörung bei Uelzen vom 21. bis zum 23. September 2025 ist kein isolierter Betriebsunfall, sondern ein Stresstest für das ohnehin ausgedünnte Netz in Norddeutschland – mitten in der laufenden Korridorsanierung Hamburg–Berlin.
Die Sanierung der Strecke Hamburg–Berlin läuft seit einem knappen Monat. Güterbahnen erleben auf den Strecken eine Mischung aus Improvisation, langen Umwegen und verbesserungswürdiger Kommunikation.
Bereits in der zweiten von 38 Wochen „Generalsanierung Hamburg-Berlin“ melden EVU erhebliche Probleme: Auf den Umleitungsstrecken sind gleich zwei Baustellen eingerichtet.
Die dritte der sogenannten „Korridorsanierungen” der DB zwischen Hamburg und Berlin ist ein Belastungstest für die Schienenkunden, die Eisenbahnunternehmen, aber auch für das Vertrauen in das Großprojektmanagement der DB InfraGO.
Am Mittwoch, den 09. Juli 2025, fand auf Einladung der DB InfraGO in Frankfurt am Main ein Branchendialog mit rund 200 Vertreter:innen aus der Branche statt. Es ging um das WO, WANN und WIE der Korridorsanierung – bedarfsgerecht im Sinne der Betroffenen.
Die Reihung der geplanten Korridore dürfte sich verzögern. Zusammen mit Branche und Politik sollen die bisherigen Konzepte für alle Korridore, die ab 2028 geplant wurden, überarbeitet werden. Was zunächst nach einem Scheitern klingt, könnte sich als notwendige Korrektur herausstellen.
Die Korridorsanierung auf 70 Kilometern Strecke der sogenannten Riedbahn zwischen Frankfurt am Main und Mannheim, sollte ein Vorzeigeprojekt der Deutschen Bahn werden – ein symbolträchtiger Auftakt zur sogenannten Korridorsanierung.
Seit der Wiedereröffnung der Riedbahn am 15. Dezember 2024 haben einige Pannen auf der frisch, generalüberholten Strecke den Verkehr mehrmals verlangsamt, auf die bekannten Umleiterstrecken zurückverlagert oder zum Ausfall gebracht.
Seit Sonntagnacht rollen wieder Züge über die Riedbahn. Wir danken den vielen Mitarbeiter:innen der DB und den beteiligten Baufirmen für die Realisierung des Projekts. Der Betrieb der erneuerten Anlagen hat in den ersten beiden Tagen weitestgehend planmäßig funktioniert.
Die Sanierung des deutschen Schienennetzes hat mit der Riedbahn gerade erst begonnen, und noch bevor das erste von 41 Projekten abgeschlossen ist, gibt es massive Änderungen bei der Reihenfolge.
Die Riedbahn ist aktuell das größte Schieneninfrastrukturprojekt in Deutschland und zugleich der Auftakt zur umfassenden „Generalsanierung“ des deutschen Schienennetzes. Ziel ist es, die gesamte Schieneninfrastruktur nachhaltig zu verbessern und den Betrieb langfristig zu stabilisieren
100 Tage nach dem Baustart berichtet die DB InfraGO in einer Pressemitteilung über den Baufortschritt der Riedbahn. Wer sich auskennt, sieht schnell, dass viele Aussagen nur Halbwahrheiten sind.
In einem Artikel der FAZ vermittelt der Leiter der Infrastruktur im Regionalbereich Mitte den Eindruck, dass auf der Riedbahn eine umfassende Erneuerung aller Gewerke stattfindet. Doch DB-Watch weiß: Das entspricht nicht der Wirklichkeit
Laut einem Medienbericht könnte sich die vollständige Inbetriebnahme von Anfang 2025 auf Ende 2025 verzögern. Worst Case schmälert das die Kapazität auf der Riedbahn einige Monate, statt sie zu steigern.
Es wurde final, dass die Strecke 2026 für drei Monate und 2029 für fünf Monate komplett gesperrt werden soll. Kapazitätssteigernde Maßnahmen der stark belasteten Strecke wird es jedoch kaum geben.
Zum Start des Riedbahn-Live-Tickers äußert sich der Konzernbevollmächtigte für Gemeinwohlorientierte Schieneninfrastruktur Tobias Heinemann zur anstehenden Sanierung der Riedbahn.
Mehrere Wochen liefen die Verhandlungsrunden zwischen Bund und Ländern im Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat zur Novelle des Bundesschienenwegeausbaugesetzes (BSWAG). Jetzt steht das Ergebnis fest.
Die InfraGO AG verkündet, dass während der Generalsanierung der Riedbahn alle 400 bis 500 Güterzüge pro Woche über die verkehrsgünstige Main-Neckar-Bahn oder die Ludwigsbahn umgeleitet werden können. Mehrere EVU bestätigen, dass es zu Zurückweisungen bei Trassenbestellungen kam.
Am 29. Januar lädt die DB InfraGO zu einer Kundenveranstaltung bezüglich der beiden bayerischen Korridore Obertraubling – Passau und Nürnberg – Regensburg. Zentraler Konfliktpunkt: die langen Umwege und Umleiterstrecken für den Schienengüterverkehr. Sie hinterließ jedoch mehr Fragen als Antworten.
Die vorbereitenden Maßnahmen auf der Riedbahn zwischen Mannheim und Frankfurt verzögern sich. Kund:innen und Unternehmen können nur auf ein Sprichwort hoffen, das eigentlich im Theater gilt: „Wenn die Generalprobe schief geht, wird die Aufführung großartig“.
Am 15. Juni beginnt die fünfmonatige Sanierung der Riedbahn, der erste der 40 Korridore, die „generalsaniert“ werden sollen. Allerdings wird die 70 Kilometer lange Strecke zwischen Frankfurt am Main und Mannheim bereits zwischen dem 01. Januar bis zum 22. Januar 2024 komplett gesperrt – für mindestens drei Wochen, um den Testlauf zu starten!
Durch das Urteil des Bundesverfassungsgerichts, dass die Umschichtung von Corona-begründeten Kreditermächtigungen in den Klima- und Transformationsfonds (KTF) verfassungswidrig sei, gerät die Finanzierung der so genannten Generalsanierung unter Druck.
Die DB gibt in einer Pressemeldung bekannt, dass sich die Kosten der Riedbahn statt 500 Millionen auf 1,3 Milliarden Euro belaufen werden. Wenn alle Projekte so teuer werden, werden die 45 Zusatz-Milliarden für die Schiene, die der Bund bereitstellt, komplett aufgebraucht.
Wie zuvor bereits diskutiert, wird die Korridorsanierung der Strecke Hamburg-Hannover auf 2029 geschoben. Das soll mehr Zeit zu Vorbereitungen liefern, um nicht nur Sanierungen, sondern auch Ausbaumaßnahmen durchzuführen.
Auf dem Schienengipfel geben BMDV und DB die finale zeitliche Reihung der Korridore bekannt, die generalsaniert werden sollen. Die Anzahl verringert sich von 43 auf 40 Korridore.
Eine bundesweite Arbeitsgruppe, die sich speziell den Bedürfnissen des Güterverkehrs widmet, finden viele Branchenvertreter:innen sinnvoll. Doch sie legt auch viele Probleme offen.
Versprochenes Geld ist im bisherigen Haushaltsentwurf nicht abgebildet. Es bleibt fraglich, ob die Zusatz-Milliarden für die Schiene kommen und wenn ja, wofür sie ausgegeben werden.
Eine Novelle der Lkw-Maut soll einen Teil der versprochenen 45 Zusatz-Milliarden für die Schiene finanzieren. Einnahmen der Straßen-Maut können künftig auch für die Schiene aufgewendet werden.
Im Koalitionsausschuss werden der Schiene zusätzlich 45 Milliarden Euro bis 2027 zugesichert. Ursprung und Einsatz der Mittel bleiben aber zunächst vage.
Die Branche reicht weitere Änderungs- und Ergänzungswünsche bezüglich der Kriterienliste zur Priorisierung der Auswahl der Korridore ein. Ein wichtiger Punkt ist dabei das europäische Zugbeeinflussungssystem ETCS.
Sperrung Lehrte–Berlin: Jetzt beginnt das große Zittern
Am kommenden Freitag beginnt die Korridorsanierung der wichtigen Ost-West-Achse zwischen Lehrte (bei Hannover) und Berlin. Mit 227 Kilometern ist sie nach Hamburg–Berlin die zweitlängste Korridorsanierung. Hinzu kommt eine außergewöhnlich lange Bauzeit von 14 Monaten, fast dreimal so lange wie grundsätzlich für Korridorsanierungen vorgesehen (fünf Monate). Das Besondere an dieser Korridorsanierung: Parallel laufen gleich zwei weitere Großprojekte der InfraGO. Die Lehrter Stammbahn wird auf zwei Streckenabschnitten elektrifiziert, gleichzeitig wird die Feste Fahrbahn auf der Schnellfahrstrecke erneuert. Die beiden Strecken verlaufen weitgehend parallel zueinander, eine gemeinsame Betrachtung macht also durchaus Sinn. Der Grundgedanke war: Eine Verknüpfung der drei Projekte führt zu weniger Kapazitätseinschränkungen, da wechselseitig Umleitungen möglich sind. Voraussetzung dafür ist jedoch die strenge Einhaltung der Zeitpläne. Ansonsten wirken sich Verzögerungen eines Projekts auf die anderen aus.
Genau das ist nun eingetreten. Betroffene EVU sind entsprechend frustriert. Auslöser des Schlamassels ist die Verzögerung des Elektrifizierungsprojekts auf der Stammbahn. Wie es zu einer Verzögerung von gleich 14 Monaten kommen konnte, ist aus Sicht der betroffenen Unternehmen bislang nicht ausreichend erklärt. Eine frühzeitige Inbetriebnahme der Stammbahn würde die Situation spürbar entschärfen – dazu scheint die InfraGO jedoch nicht in der Lage zu sein. Auch eine Verschiebung der Korridorsanierung, bis die Lehrter Stammbahn wieder zur Verfügung steht, wurde von der InfraGO abgelehnt.
Ursprünglich sollte die Elektrifizierung der Stammbahn bis Ende 2026 abgeschlossen sein, damit diese als nahe gelegene und damit besonders geeignete Umleiterstrecke fungieren kann. Der vorherige Ausbau von Umleiterstrecken ist eine Kernforderung der Branche von Beginn an, um das Netz auf die Korridorsanierungen vorzubereiten. Unter dieser Prämisse bestand durchaus Grund für Optimismus, dass der Eisenbahnbetrieb durch die lange Sperrung nicht zu sehr eingeschränkt werden würde. Mitte August – also weniger als zwei Monate vor dem Start der Sperrung – kam dann die Hiobsbotschaft: Das Elektrifizierungsprojekt verzögert sich um über ein Jahr und die Lehrter Stammbahn ist während der Korridorsanierung nicht verfügbar. Noch Mitte Juni ging die InfraGO öffentlich von einer Fertigstellung Ende 2026 aus.
Für das Umleiterkonzept löste diese Nachricht einen Kaskadeneffekt aus: Der Fernverkehr, der ursprünglich zumindest in eine Richtung über die Stammbahn geleitet werden sollte, muss nun komplett auf die Umleiterstrecke über Braunschweig und Magdeburg ausweichen, was eine Fahrzeitverlängerung von rund 80 Minuten zwischen Berlin und Hannover bedeutet. Der Güterverkehr, der ursprünglich vollständig über diese Strecke umgeleitet werden sollte, wird nun teilweise auf die südlicher gelegene Route über Halle (Saale) und Eichenberg verdrängt, mit Folgen für den dortigen Nahverkehr. Ohne die Lehrter Stammbahn sind die Kapazitäten für alle drei Verkehrsarten knapp bemessen. Erschwerend kommt hinzu, dass Bauarbeiten bzw. Mängel an der Strecke Halle (Saale)–Eichenberg die dort verfügbare Kapazität zusätzlich einschränken.
Zwischen Halle (Saale) und Eichenberg findet aktuell eine „regionale Korridorsanierung“ statt. Die Strecke ist ebenfalls in einem schlechten Zustand und wird umfangreich erneuert. In vier Stufen sollen die Arbeiten bis Ende 2028 beendet sein. Die aktuell laufende Baustufe sollte eigentlich bis Ende Dezember abgeschlossen sein, zieht sich nun aber bis Ende Januar 2027. Erst danach steht die Strecke wieder vollständig für die Umleiterverkehre der Korridorsanierung zur Verfügung. Doch auch dann bleiben Einschränkungen bestehen. Immerhin: Der Start der nächsten Baustufe wurde verschoben, bis die Korridorsanierung Lehrte–Berlin beendet ist.
Auch eine zustandsbedingt nur eingleisig befahrbare Brücke zwischen Lehrte und Braunschweig schränkt die Kapazität weiter ein. Das Verkehrskonzept ist damit über 14 Monate hinweg insgesamt sehr auf Kante genäht. Durch die vielen Einschränkungen und Nichtverfügbarkeiten fehlen Reserven, um Störungen auf den Umleitern abzufedern. Das haben die Güterbahnen bereits rund um Himmelfahrt im Raum Hannover erlebt.
Umso wichtiger wird die Strecke Berlin–Magdeburg–Braunschweig. Sie muss für 14 Monate einen Großteil der Verkehre in der Region aufnehmen. Dabei ist sie bereits heute für ihre Störanfälligkeit bekannt. Die beiden besonders störungsrelevanten Gewerke „Bahnübergänge“ und „Leit- und Sicherungstechnik“ sind mit 4,2 bzw. 4,0 bewertet. Zwar hat die InfraGO an vielen kleinen Stellschrauben gedreht, um die Situation zu entschärfen. So wurden etwa verschiedene Ertüchtigungsmaßnahmen durchgeführt und auch um eine schnelle Entstörung ist man bei der InfraGO bemüht. Doch es bestehen große Zweifel, ob das ausreicht, um die Strecke über 14 Monate stabil genug für ihre neue Schlüsselrolle zu halten.
Damit beginnen nun 14 Monate, in denen die Branche hoffen muss, dass auf den ohnehin hoch belasteten Umleitern möglichst wenig zusätzlich schiefgeht. Oder kürzer: 14 Monate Zittern.
Angesichts der Bedeutung der Achse für den Fern- und Güterverkehr sowie für die ansässige Industrie – insbesondere Salzgitter AG und Volkswagen – wäre ein konsequentes Handeln notwendig gewesen: entweder bei der Fertigstellung der Stammbahn oder bei der Terminierung der Korridorsanierung. Stattdessen müssen nun vor allem die EVU und ihre Kunden die Folgen der fehlenden Termintreue tragen.
Der Fall Lehrte–Berlin ist deshalb mehr als ein Problem einzelner Baustellen. Er wirft die grundsätzliche Frage auf, wie belastbar die Planungen der Korridorsanierungen sind, wenn voneinander abhängige Großprojekte nicht rechtzeitig fertig werden. Gerade weil die Korridorsanierungen auf eine enge Verzahnung zahlreicher Bauprojekte angewiesen sind, ist Termintreue keine Nebensache, sondern Voraussetzung dafür, dass das Konzept überhaupt funktioniert. Für die Branche jedenfalls ist der Vorgang ein weiterer Dämpfer für das Vertrauen in die Fähigkeit der InfraGO, die notwendige Netzsanierung effizient, schnell und transparent umzusetzen. Wer drei Großprojekte miteinander verzahnt, muss die Termine im Griff haben.
Die DB InfraGO kündigt kurz nach Wiederinbetriebnahme der Strecke erneut eine deutliche Einschränkung an: Vom 18. bis 23. September steht im Abschnitt Glöwen–Breddin südöstlich von Wittenberge wegen Arbeiten an einer Langsamfahrstelle nur ein Streckengleis zur Verfügung; das zweite darf zum Schutz der Arbeiten nur mit 160 km/h befahren werden.
Die DB InfraGO kündigt kurz nach Wiederinbetriebnahme der Strecke erneut eine deutliche Einschränkung an: Vom 18. bis 23. September steht im Abschnitt Glöwen–Breddin südöstlich von Wittenberge wegen Arbeiten an einer Langsamfahrstelle nur ein Streckengleis zur Verfügung; das zweite darf zum Schutz der Arbeiten nur mit 160 km/h befahren werden.
Die DB InfraGO kündigt kurz nach Wiederinbetriebnahme der Strecke erneut eine deutliche Einschränkung an: Vom 18. bis 23. September steht im Abschnitt Glöwen–Breddin südöstlich von Wittenberge wegen Arbeiten an einer Langsamfahrstelle nur ein Streckengleis zur Verfügung; das zweite darf zum Schutz der Arbeiten nur mit 160 km/h befahren werden.
Bekanntlich kann auf der frisch sanierten Strecke zwischen Hamburg und Berlin noch nicht überall mit der gewohnten Höchstgeschwindigkeit von 230 km/h gefahren werden. Die Linienförmige Zugbeeinflussung (LZB) konnte noch nicht überall in Betrieb genommen werden und auch der Fernverkehr ist abschnittsweise nur mit 160 km/h unterwegs.
Die Negativ-Serie beim DB-Konzern hört nicht auf – heute gab es gleich zwei unschöne Nachrichten zu Großprojekten der DB InfraGO: Das Bahnhofs- und Infrastrukturprojekt Stuttgart 21 wird nicht nur erst 2031 fertiggestellt, auch die Kosten steigen nochmal um 3 Milliarden Euro auf nunmehr 14,5 Milliarden Euro. Gleichzeitig wurden die geschätzten Gesamtkosten für die Korridorsanierung Hamburg – Berlin nach oben korrigiert. Aus 2,2 Milliarden Euro werden nun 2,7…
Am 19. Juni berichtete die Süddeutsche Zeitung über den „Bahnsinn“ bei Großprojekten. Tenor: Die Deutsche Bahn AG tut sich mit Großprojekten aktuell sehr schwer. So weit, so bekannt. Irritierend ist allerdings eine Metapher des InfraGO-Vorstands Dr. Philipp Nagl: Er gesteht Schwierigkeiten bei Großprojekten ein. Es würden Erfahrungen im Konzern fehlen. Die scheint man wohl mit…
Nach einer Sperrung von insgesamt zehneinhalb Monaten rollt der Zugverkehr auf der Strecke zwischen Hamburg und Berlin wieder. Insbesondere nach dem Chaos der vergangenen Wochen (u. a. Verkehrsrundschau vom 10. Juni 2026), vor allem rund um den Knoten Hannover, sorgt das für Entlastung.
Nachdem wir gestern noch die erfreulich reibungsfreie Inbetriebnahme des ersten Teilabschnitts nach der Korridorsanierung Hamburg – Berlin vermeldet hatten, meldete sich die Realität des deutschen Schienennetzes schnell zurück. Die InfraGO nahm am 15. Mai den Streckenabschnitt zwischen Hamburg und Hagenow in Betrieb, um Verkehre Richtung Nordost und eine wertvolle Umleitung nach Berlin zu ermöglichen.
Seit dem 15. Mai ist der erste Abschnitt der Strecke Hamburg – Berlin wieder befahrbar. Zwischen Hamburg und Hagenow Land rollt der Verkehr wieder. Das ist eine echte Entlastung, weil damit vor allem der Güterverkehr damit eine weitere Umleiterroute zwischen Hamburg und Berlin (und weiter Richtung östliche Nachbarländer) nehmen kann: Die Strecke über Schwerin und…
Auf dem Korridor Hamburg – Berlin kehrt keine Ruhe ein. Die vollständige Inbetriebnahme der Leit- und Sicherungstechnik verzögert sich wohl noch weiter. Im März erst gab die InfraGO bekannt, dass die für den 01. Mai geplante Wiederinbetriebnahmen der Strecke nicht zu halten sei. Winterbedingungen und Probleme mit der Montage der Leit- und Sicherungstechnik wurden als…
Entlang des Rheins verläuft von Troisdorf bei Köln über Koblenz bis nach Wiesbaden der Rhein-Alpin-Korridor – eine der wichtigsten Güterverkehrsachsen Deutschlands und zentrale Verbindung von den Nordseehäfen über Süddeutschland bis in den Alpenraum und nach Italien. Im zweiten Halbjahr 2026 soll auch dieser Abschnitt im Rahmen der Korridorsanierung modernisiert werden. Allerdings ist bereits im Vorfeld…
Nach den winterlichen Problemen bei der Korridorsanierung zwischen Hamburg und Berlin ist nun klar: Der Frost zu Jahresbeginn scheint die Bauarbeiten völlig aus der Bahn geworfen zu haben. Die Inbetriebnahme der wichtigen Strecke verzögert sich um sechs Wochen. Die Nachricht verwundert ein wenig, teilte die InfraGO der Branche doch mit, dass man mit ca. drei…
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
Der Jahresbeginn startet mit einem Überblick zum aktuellen Stand der abgeschlossenen und noch laufenden Korridorsanierungen sowie einem Blick auf die kommenden Vollsperrungen 2026.
Die ersten 100 Tage der neunmonatigen Vollsperrung zwischen Hamburg und Berlin sind geschafft. In der Branche will sich nicht so recht Entspannung einstellen, denn auf anfängliche „Kinderkrankheiten“ folgte zügig die Erkenntnis, dass Probleme nicht nur Anfangs auftreten werden.
Die Oberleitungsstörung bei Uelzen vom 21. bis zum 23. September 2025 ist kein isolierter Betriebsunfall, sondern ein Stresstest für das ohnehin ausgedünnte Netz in Norddeutschland – mitten in der laufenden Korridorsanierung Hamburg–Berlin.
Die Sanierung der Strecke Hamburg–Berlin läuft seit einem knappen Monat. Güterbahnen erleben auf den Strecken eine Mischung aus Improvisation, langen Umwegen und verbesserungswürdiger Kommunikation.
Bereits in der zweiten von 38 Wochen „Generalsanierung Hamburg-Berlin“ melden EVU erhebliche Probleme: Auf den Umleitungsstrecken sind gleich zwei Baustellen eingerichtet.
Die dritte der sogenannten „Korridorsanierungen” der DB zwischen Hamburg und Berlin ist ein Belastungstest für die Schienenkunden, die Eisenbahnunternehmen, aber auch für das Vertrauen in das Großprojektmanagement der DB InfraGO.
Am Mittwoch, den 09. Juli 2025, fand auf Einladung der DB InfraGO in Frankfurt am Main ein Branchendialog mit rund 200 Vertreter:innen aus der Branche statt. Es ging um das WO, WANN und WIE der Korridorsanierung – bedarfsgerecht im Sinne der Betroffenen.
Die Reihung der geplanten Korridore dürfte sich verzögern. Zusammen mit Branche und Politik sollen die bisherigen Konzepte für alle Korridore, die ab 2028 geplant wurden, überarbeitet werden. Was zunächst nach einem Scheitern klingt, könnte sich als notwendige Korrektur herausstellen.
Die Korridorsanierung auf 70 Kilometern Strecke der sogenannten Riedbahn zwischen Frankfurt am Main und Mannheim, sollte ein Vorzeigeprojekt der Deutschen Bahn werden – ein symbolträchtiger Auftakt zur sogenannten Korridorsanierung.
Seit der Wiedereröffnung der Riedbahn am 15. Dezember 2024 haben einige Pannen auf der frisch, generalüberholten Strecke den Verkehr mehrmals verlangsamt, auf die bekannten Umleiterstrecken zurückverlagert oder zum Ausfall gebracht.
Seit Sonntagnacht rollen wieder Züge über die Riedbahn. Wir danken den vielen Mitarbeiter:innen der DB und den beteiligten Baufirmen für die Realisierung des Projekts. Der Betrieb der erneuerten Anlagen hat in den ersten beiden Tagen weitestgehend planmäßig funktioniert.
Die Sanierung des deutschen Schienennetzes hat mit der Riedbahn gerade erst begonnen, und noch bevor das erste von 41 Projekten abgeschlossen ist, gibt es massive Änderungen bei der Reihenfolge.
Die Riedbahn ist aktuell das größte Schieneninfrastrukturprojekt in Deutschland und zugleich der Auftakt zur umfassenden „Generalsanierung“ des deutschen Schienennetzes. Ziel ist es, die gesamte Schieneninfrastruktur nachhaltig zu verbessern und den Betrieb langfristig zu stabilisieren
100 Tage nach dem Baustart berichtet die DB InfraGO in einer Pressemitteilung über den Baufortschritt der Riedbahn. Wer sich auskennt, sieht schnell, dass viele Aussagen nur Halbwahrheiten sind.
In einem Artikel der FAZ vermittelt der Leiter der Infrastruktur im Regionalbereich Mitte den Eindruck, dass auf der Riedbahn eine umfassende Erneuerung aller Gewerke stattfindet. Doch DB-Watch weiß: Das entspricht nicht der Wirklichkeit
Laut einem Medienbericht könnte sich die vollständige Inbetriebnahme von Anfang 2025 auf Ende 2025 verzögern. Worst Case schmälert das die Kapazität auf der Riedbahn einige Monate, statt sie zu steigern.
Es wurde final, dass die Strecke 2026 für drei Monate und 2029 für fünf Monate komplett gesperrt werden soll. Kapazitätssteigernde Maßnahmen der stark belasteten Strecke wird es jedoch kaum geben.
Zum Start des Riedbahn-Live-Tickers äußert sich der Konzernbevollmächtigte für Gemeinwohlorientierte Schieneninfrastruktur Tobias Heinemann zur anstehenden Sanierung der Riedbahn.
Mehrere Wochen liefen die Verhandlungsrunden zwischen Bund und Ländern im Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat zur Novelle des Bundesschienenwegeausbaugesetzes (BSWAG). Jetzt steht das Ergebnis fest.
Die InfraGO AG verkündet, dass während der Generalsanierung der Riedbahn alle 400 bis 500 Güterzüge pro Woche über die verkehrsgünstige Main-Neckar-Bahn oder die Ludwigsbahn umgeleitet werden können. Mehrere EVU bestätigen, dass es zu Zurückweisungen bei Trassenbestellungen kam.
Am 29. Januar lädt die DB InfraGO zu einer Kundenveranstaltung bezüglich der beiden bayerischen Korridore Obertraubling – Passau und Nürnberg – Regensburg. Zentraler Konfliktpunkt: die langen Umwege und Umleiterstrecken für den Schienengüterverkehr. Sie hinterließ jedoch mehr Fragen als Antworten.
Die vorbereitenden Maßnahmen auf der Riedbahn zwischen Mannheim und Frankfurt verzögern sich. Kund:innen und Unternehmen können nur auf ein Sprichwort hoffen, das eigentlich im Theater gilt: „Wenn die Generalprobe schief geht, wird die Aufführung großartig“.
Am 15. Juni beginnt die fünfmonatige Sanierung der Riedbahn, der erste der 40 Korridore, die „generalsaniert“ werden sollen. Allerdings wird die 70 Kilometer lange Strecke zwischen Frankfurt am Main und Mannheim bereits zwischen dem 01. Januar bis zum 22. Januar 2024 komplett gesperrt – für mindestens drei Wochen, um den Testlauf zu starten!
Durch das Urteil des Bundesverfassungsgerichts, dass die Umschichtung von Corona-begründeten Kreditermächtigungen in den Klima- und Transformationsfonds (KTF) verfassungswidrig sei, gerät die Finanzierung der so genannten Generalsanierung unter Druck.
Die DB gibt in einer Pressemeldung bekannt, dass sich die Kosten der Riedbahn statt 500 Millionen auf 1,3 Milliarden Euro belaufen werden. Wenn alle Projekte so teuer werden, werden die 45 Zusatz-Milliarden für die Schiene, die der Bund bereitstellt, komplett aufgebraucht.
Wie zuvor bereits diskutiert, wird die Korridorsanierung der Strecke Hamburg-Hannover auf 2029 geschoben. Das soll mehr Zeit zu Vorbereitungen liefern, um nicht nur Sanierungen, sondern auch Ausbaumaßnahmen durchzuführen.
Auf dem Schienengipfel geben BMDV und DB die finale zeitliche Reihung der Korridore bekannt, die generalsaniert werden sollen. Die Anzahl verringert sich von 43 auf 40 Korridore.
Eine bundesweite Arbeitsgruppe, die sich speziell den Bedürfnissen des Güterverkehrs widmet, finden viele Branchenvertreter:innen sinnvoll. Doch sie legt auch viele Probleme offen.
Versprochenes Geld ist im bisherigen Haushaltsentwurf nicht abgebildet. Es bleibt fraglich, ob die Zusatz-Milliarden für die Schiene kommen und wenn ja, wofür sie ausgegeben werden.
Eine Novelle der Lkw-Maut soll einen Teil der versprochenen 45 Zusatz-Milliarden für die Schiene finanzieren. Einnahmen der Straßen-Maut können künftig auch für die Schiene aufgewendet werden.
Im Koalitionsausschuss werden der Schiene zusätzlich 45 Milliarden Euro bis 2027 zugesichert. Ursprung und Einsatz der Mittel bleiben aber zunächst vage.
Die Branche reicht weitere Änderungs- und Ergänzungswünsche bezüglich der Kriterienliste zur Priorisierung der Auswahl der Korridore ein. Ein wichtiger Punkt ist dabei das europäische Zugbeeinflussungssystem ETCS.
Sanierter Korridor Hamburg–Berlin erneut eingeschränkt: Wie belastbar ist die Strecke wirklich?
Nur knapp drei Monate nach der um sechs Wochen verzögerten Wiederaufnahme durchgehender Zugfahrten auf dem sanierten Korridor Hamburg–Berlin kündigt die DB InfraGO erneut eine deutliche Einschränkung an: Vom 18. bis 23. September steht im Abschnitt Glöwen–Breddin südöstlich von Wittenberge wegen Arbeiten an einer Langsamfahrstelle nur ein Streckengleis zur Verfügung; das zweite darf zum Schutz der Arbeiten nur mit 160 km/h befahren werden.
Für kurzfristig angefragte Güterverkehre (für die DB InfraGO „Gelegenheitsverkehr“) stehen damit nach der Mitteilung des Infrastrukturbetreibers täglich zwischen 5 und 21 Uhr nur stark eingeschränkte Trassenkapazitäten zur Verfügung. DB InfraGO begründet die kurzfristige Maßnahme mit punktuellen Schäden an der festen Fahrbahn infolge temperaturbedingter Kräfte. Ohne Reparatur drohe ab 01. Oktober eine weitergehende Sperrung.
Die technische Begründung der DB InfraGO ist ernst zu nehmen. Für DB-Watch stellt sich dennoch eine grundsätzliche Frage: Wie nachhaltig ist eine Korridorsanierung, wenn ein Abschnitt wenige Monate nach der vollständigen Wiederinbetriebnahme bereits wieder betrieblich eingeschränkt werden muss?
Der zeitliche Zusammenhang ist dabei entscheidend. Die Sanierung des Korridors Hamburg–Berlin lief vom 01. August 2025 bis zum 14. Juni 2026. Nach insgesamt zehneinhalb Monaten wurde die Strecke vollständig wieder für Fern-, Regional- und Güterverkehr in Betrieb genommen. Gerade eine derart lange und umfassende Sperrung eröffnet die Möglichkeit, Infrastrukturprobleme möglichst dauerhaft zu beseitigen und anschließend verlässliche Betriebsbedingungen zu schaffen. Der Ersatz der Festen Fahrbahn war dabei von DB InfraGO als wesentlicher Grund für die Sperrung genannt worden – neben Stellwerkserrichtungen und Vorarbeiten für das künftige Leit- und Sicherungssystem ETCS sowie, bei der Verlängerung der Sperrung, der Abnahme der erneut eingebauten älteren Leit- und Sicherungstechnik LZB.
Dabei war der heute betroffene Abschnitt keineswegs ein unbekanntes Thema. Bereits am 25. August 2025 hatte der Verband DIE GÜTERBAHNEN Bedenken hinsichtlich des Bereichs Glöwen–Breddin geäußert. Anlass waren nach Angaben von Mitgliedsunternehmen festgestellte Höhenfehler und mit bloßem Auge erkennbare Wellen in den Schienen. Sie baten die DB InfraGO um eine Bewertung, ob sich die Qualität des Abschnitts innerhalb weniger Jahre so verschlechtern könnte, dass Langsamfahrstellen erforderlich würden.
DB InfraGO verwies daraufhin am 27. August 2025 auf eine gutachterliche Bewertung aus dem Dezember 2024. Danach könne die Feste Fahrbahn mit geeigneten Instandhaltungsmaßnahmen noch zehn Jahre genutzt werden, genannt wurden unter anderem Füllbetoninjektionen, Fugenverpressungen, das Fixieren loser Schwellen, das Aufbohren von Entwässerungslöchern und die Reparatur schadhafter Betonstellen. Nach Darstellung von DB InfraGO sei ein vorzeitiger Komplettaustausch zudem aufgrund der geltenden Finanzierungsvorgaben des Bundes (LuFV III) nicht möglich gewesen.
Die heutige Entwicklung mit der aktuellen Langsamfahrstelle konkretisiert nun aber die bereits am 25. August 2025 aufgeworfene Frage nach der langfristigen Betriebsqualität dieses Abschnitts: Denn genau dort, wo DB InfraGO noch nach Sanierungsbeginn Ende August 2025 von einer weiteren Nutzbarkeit von zehn Jahren mit Instandhaltungsmaßnahmen ausging, sind nun Schäden an der Festen Fahrbahn aufgetreten, die kurzfristige Arbeiten und eine betriebliche Einschränkung erforderlich machen.
Es stellt sich also die Frage, ob die monatelange Vollsperrung des Korridors für eine langfristig belastbare Lösung genutzt wurde. Zwischen Wittenberge und Dergenthin wurde die Feste Fahrbahn im Zuge der Korridorsanierung durch einen Schotteroberbau ersetzt. Für den anschließenden Abschnitt Glöwen–Breddin wurde dagegen auf die weitere Nutzung mit Instandhaltungsmaßnahmen gesetzt. Angesichts der aktuellen Entwicklung muss DB InfraGO nachvollziehbar erklären, ob diese Entscheidung unter dem Gesichtspunkt langfristiger Verfügbarkeit die richtige war.
Hinzu kommt: Die aktuelle Einschränkung steht nicht isoliert. Bereits zur Wiederinbetriebnahme waren Abnahmefahrten und Geschwindigkeitsbeschränkungen erforderlich. In den folgenden Wochen blieben Restarbeiten und Optimierungen zu erledigen. Im August wurden zudem mehrere nächtliche Sperrungen zur Beseitigung von Restmängeln angekündigt, die einzelne Fern- und Güterzüge zu Umleitungen zwangen. Auch die Bundesregierung verwies auf weitere nächtliche Sperrungen. Ende August stellte sie ausdrücklich fest, dass die Pünktlichkeit auf der Strecke das Zielniveau nach der Korridorsanierung noch nicht erreicht habe. Deutlich wird damit, dass auch Monate nach der Wiederinbetriebnahme noch Arbeiten und Einschränkungen bestehen.
Das ist insbesondere deshalb problematisch, weil DB InfraGO im Zusammenhang mit der Korridorsanierung nicht nur grundsätzlich nur fünf Monate sperren wollte, sondern zugleich eine mehrjährige Baufreiheit in Aussicht gestellt hatte. Das Versprechen schließt notwendige Instandhaltung nicht aus. Wenn aber bereits wenige Monate nach einer fast einjährigen Vollsperrung erneut relevante betriebliche Einschränkungen wegen Schäden an der Infrastruktur erforderlich werden, stellt sich die Frage, wie belastbar dieses Baufreiheitsversprechen tatsächlich ist. Es geht daher nicht nur um die technische Notwendigkeit der aktuellen Reparatur, sondern auch darum, ob die mit der Korridorsanierung verbundene Erwartung einer verlässlich nutzbaren Infrastruktur erfüllt wird.
Für den Schienengüterverkehr geht es dabei darum, dass jede erneute Einschränkung des Korridors die Planbarkeit und Wirtschaftlichkeit beeinträchtigt. DB InfraGO nennt Salzwedel–Stendal, Wittenberge–Stendal und Hagenow Land–Neustrelitz–Oranienburg als Ausweichwege. Umleitungen führen zu längeren Laufwegen und Fahrzeiten und verursachen zusätzliche Umlauf-, Energie-, Trassen- und Personalkosten.
Besonders relevant ist dies ab dem 02. Oktober 2026, wenn die erste Bauphase der Korridorsanierung Lehrte–Berlin beginnt. Für notwendige Umleitungen sind bereits mehrere Strecken als (temporär) überlastet eingestuft, weil sie den zusätzlichen Verkehr nicht vollständig aufnehmen können. Gerade dann muss der Korridor Hamburg–Berlin als wichtige Umleitungsachse ohne Wenn und Aber zur Verfügung stehen.
Entscheidend ist, ob es sich tatsächlich um einen unvermeidbaren Einzelfall handelt – oder ob die nur wenige Monate alte Sanierung beziehungsweise die dabei getroffenen Entscheidungen Probleme bei der langfristigen Verfügbarkeit der Infrastruktur offenbaren. Korridorsanierungen mit monatelangen Vollsperrungen sind nur zu rechtfertigen, wenn die Versprechen der DB zu Sperrdauer, anschließender Baufreiheit und der regelmäßig zu erledigenden Arbeiten und Verbesserungen der Streckenleistung (in der Sprache der DB InfraGO Layoutstandards) eingehalten werden.
Die DB InfraGO kündigt kurz nach Wiederinbetriebnahme der Strecke erneut eine deutliche Einschränkung an: Vom 18. bis 23. September steht im Abschnitt Glöwen–Breddin südöstlich von Wittenberge wegen Arbeiten an einer Langsamfahrstelle nur ein Streckengleis zur Verfügung; das zweite darf zum Schutz der Arbeiten nur mit 160 km/h befahren werden.
Die DB InfraGO kündigt kurz nach Wiederinbetriebnahme der Strecke erneut eine deutliche Einschränkung an: Vom 18. bis 23. September steht im Abschnitt Glöwen–Breddin südöstlich von Wittenberge wegen Arbeiten an einer Langsamfahrstelle nur ein Streckengleis zur Verfügung; das zweite darf zum Schutz der Arbeiten nur mit 160 km/h befahren werden.
Die DB InfraGO kündigt kurz nach Wiederinbetriebnahme der Strecke erneut eine deutliche Einschränkung an: Vom 18. bis 23. September steht im Abschnitt Glöwen–Breddin südöstlich von Wittenberge wegen Arbeiten an einer Langsamfahrstelle nur ein Streckengleis zur Verfügung; das zweite darf zum Schutz der Arbeiten nur mit 160 km/h befahren werden.
Bekanntlich kann auf der frisch sanierten Strecke zwischen Hamburg und Berlin noch nicht überall mit der gewohnten Höchstgeschwindigkeit von 230 km/h gefahren werden. Die Linienförmige Zugbeeinflussung (LZB) konnte noch nicht überall in Betrieb genommen werden und auch der Fernverkehr ist abschnittsweise nur mit 160 km/h unterwegs.
Die Negativ-Serie beim DB-Konzern hört nicht auf – heute gab es gleich zwei unschöne Nachrichten zu Großprojekten der DB InfraGO: Das Bahnhofs- und Infrastrukturprojekt Stuttgart 21 wird nicht nur erst 2031 fertiggestellt, auch die Kosten steigen nochmal um 3 Milliarden Euro auf nunmehr 14,5 Milliarden Euro. Gleichzeitig wurden die geschätzten Gesamtkosten für die Korridorsanierung Hamburg – Berlin nach oben korrigiert. Aus 2,2 Milliarden Euro werden nun 2,7…
Am 19. Juni berichtete die Süddeutsche Zeitung über den „Bahnsinn“ bei Großprojekten. Tenor: Die Deutsche Bahn AG tut sich mit Großprojekten aktuell sehr schwer. So weit, so bekannt. Irritierend ist allerdings eine Metapher des InfraGO-Vorstands Dr. Philipp Nagl: Er gesteht Schwierigkeiten bei Großprojekten ein. Es würden Erfahrungen im Konzern fehlen. Die scheint man wohl mit…
Nach einer Sperrung von insgesamt zehneinhalb Monaten rollt der Zugverkehr auf der Strecke zwischen Hamburg und Berlin wieder. Insbesondere nach dem Chaos der vergangenen Wochen (u. a. Verkehrsrundschau vom 10. Juni 2026), vor allem rund um den Knoten Hannover, sorgt das für Entlastung.
Nachdem wir gestern noch die erfreulich reibungsfreie Inbetriebnahme des ersten Teilabschnitts nach der Korridorsanierung Hamburg – Berlin vermeldet hatten, meldete sich die Realität des deutschen Schienennetzes schnell zurück. Die InfraGO nahm am 15. Mai den Streckenabschnitt zwischen Hamburg und Hagenow in Betrieb, um Verkehre Richtung Nordost und eine wertvolle Umleitung nach Berlin zu ermöglichen.
Seit dem 15. Mai ist der erste Abschnitt der Strecke Hamburg – Berlin wieder befahrbar. Zwischen Hamburg und Hagenow Land rollt der Verkehr wieder. Das ist eine echte Entlastung, weil damit vor allem der Güterverkehr damit eine weitere Umleiterroute zwischen Hamburg und Berlin (und weiter Richtung östliche Nachbarländer) nehmen kann: Die Strecke über Schwerin und…
Auf dem Korridor Hamburg – Berlin kehrt keine Ruhe ein. Die vollständige Inbetriebnahme der Leit- und Sicherungstechnik verzögert sich wohl noch weiter. Im März erst gab die InfraGO bekannt, dass die für den 01. Mai geplante Wiederinbetriebnahmen der Strecke nicht zu halten sei. Winterbedingungen und Probleme mit der Montage der Leit- und Sicherungstechnik wurden als…
Entlang des Rheins verläuft von Troisdorf bei Köln über Koblenz bis nach Wiesbaden der Rhein-Alpin-Korridor – eine der wichtigsten Güterverkehrsachsen Deutschlands und zentrale Verbindung von den Nordseehäfen über Süddeutschland bis in den Alpenraum und nach Italien. Im zweiten Halbjahr 2026 soll auch dieser Abschnitt im Rahmen der Korridorsanierung modernisiert werden. Allerdings ist bereits im Vorfeld…
Nach den winterlichen Problemen bei der Korridorsanierung zwischen Hamburg und Berlin ist nun klar: Der Frost zu Jahresbeginn scheint die Bauarbeiten völlig aus der Bahn geworfen zu haben. Die Inbetriebnahme der wichtigen Strecke verzögert sich um sechs Wochen. Die Nachricht verwundert ein wenig, teilte die InfraGO der Branche doch mit, dass man mit ca. drei…
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
Der Jahresbeginn startet mit einem Überblick zum aktuellen Stand der abgeschlossenen und noch laufenden Korridorsanierungen sowie einem Blick auf die kommenden Vollsperrungen 2026.
Die ersten 100 Tage der neunmonatigen Vollsperrung zwischen Hamburg und Berlin sind geschafft. In der Branche will sich nicht so recht Entspannung einstellen, denn auf anfängliche „Kinderkrankheiten“ folgte zügig die Erkenntnis, dass Probleme nicht nur Anfangs auftreten werden.
Die Oberleitungsstörung bei Uelzen vom 21. bis zum 23. September 2025 ist kein isolierter Betriebsunfall, sondern ein Stresstest für das ohnehin ausgedünnte Netz in Norddeutschland – mitten in der laufenden Korridorsanierung Hamburg–Berlin.
Die Sanierung der Strecke Hamburg–Berlin läuft seit einem knappen Monat. Güterbahnen erleben auf den Strecken eine Mischung aus Improvisation, langen Umwegen und verbesserungswürdiger Kommunikation.
Bereits in der zweiten von 38 Wochen „Generalsanierung Hamburg-Berlin“ melden EVU erhebliche Probleme: Auf den Umleitungsstrecken sind gleich zwei Baustellen eingerichtet.
Die dritte der sogenannten „Korridorsanierungen” der DB zwischen Hamburg und Berlin ist ein Belastungstest für die Schienenkunden, die Eisenbahnunternehmen, aber auch für das Vertrauen in das Großprojektmanagement der DB InfraGO.
Am Mittwoch, den 09. Juli 2025, fand auf Einladung der DB InfraGO in Frankfurt am Main ein Branchendialog mit rund 200 Vertreter:innen aus der Branche statt. Es ging um das WO, WANN und WIE der Korridorsanierung – bedarfsgerecht im Sinne der Betroffenen.
Die Reihung der geplanten Korridore dürfte sich verzögern. Zusammen mit Branche und Politik sollen die bisherigen Konzepte für alle Korridore, die ab 2028 geplant wurden, überarbeitet werden. Was zunächst nach einem Scheitern klingt, könnte sich als notwendige Korrektur herausstellen.
Die Korridorsanierung auf 70 Kilometern Strecke der sogenannten Riedbahn zwischen Frankfurt am Main und Mannheim, sollte ein Vorzeigeprojekt der Deutschen Bahn werden – ein symbolträchtiger Auftakt zur sogenannten Korridorsanierung.
Seit der Wiedereröffnung der Riedbahn am 15. Dezember 2024 haben einige Pannen auf der frisch, generalüberholten Strecke den Verkehr mehrmals verlangsamt, auf die bekannten Umleiterstrecken zurückverlagert oder zum Ausfall gebracht.
Seit Sonntagnacht rollen wieder Züge über die Riedbahn. Wir danken den vielen Mitarbeiter:innen der DB und den beteiligten Baufirmen für die Realisierung des Projekts. Der Betrieb der erneuerten Anlagen hat in den ersten beiden Tagen weitestgehend planmäßig funktioniert.
Die Sanierung des deutschen Schienennetzes hat mit der Riedbahn gerade erst begonnen, und noch bevor das erste von 41 Projekten abgeschlossen ist, gibt es massive Änderungen bei der Reihenfolge.
Die Riedbahn ist aktuell das größte Schieneninfrastrukturprojekt in Deutschland und zugleich der Auftakt zur umfassenden „Generalsanierung“ des deutschen Schienennetzes. Ziel ist es, die gesamte Schieneninfrastruktur nachhaltig zu verbessern und den Betrieb langfristig zu stabilisieren
100 Tage nach dem Baustart berichtet die DB InfraGO in einer Pressemitteilung über den Baufortschritt der Riedbahn. Wer sich auskennt, sieht schnell, dass viele Aussagen nur Halbwahrheiten sind.
In einem Artikel der FAZ vermittelt der Leiter der Infrastruktur im Regionalbereich Mitte den Eindruck, dass auf der Riedbahn eine umfassende Erneuerung aller Gewerke stattfindet. Doch DB-Watch weiß: Das entspricht nicht der Wirklichkeit
Laut einem Medienbericht könnte sich die vollständige Inbetriebnahme von Anfang 2025 auf Ende 2025 verzögern. Worst Case schmälert das die Kapazität auf der Riedbahn einige Monate, statt sie zu steigern.
Es wurde final, dass die Strecke 2026 für drei Monate und 2029 für fünf Monate komplett gesperrt werden soll. Kapazitätssteigernde Maßnahmen der stark belasteten Strecke wird es jedoch kaum geben.
Zum Start des Riedbahn-Live-Tickers äußert sich der Konzernbevollmächtigte für Gemeinwohlorientierte Schieneninfrastruktur Tobias Heinemann zur anstehenden Sanierung der Riedbahn.
Mehrere Wochen liefen die Verhandlungsrunden zwischen Bund und Ländern im Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat zur Novelle des Bundesschienenwegeausbaugesetzes (BSWAG). Jetzt steht das Ergebnis fest.
Die InfraGO AG verkündet, dass während der Generalsanierung der Riedbahn alle 400 bis 500 Güterzüge pro Woche über die verkehrsgünstige Main-Neckar-Bahn oder die Ludwigsbahn umgeleitet werden können. Mehrere EVU bestätigen, dass es zu Zurückweisungen bei Trassenbestellungen kam.
Am 29. Januar lädt die DB InfraGO zu einer Kundenveranstaltung bezüglich der beiden bayerischen Korridore Obertraubling – Passau und Nürnberg – Regensburg. Zentraler Konfliktpunkt: die langen Umwege und Umleiterstrecken für den Schienengüterverkehr. Sie hinterließ jedoch mehr Fragen als Antworten.
Die vorbereitenden Maßnahmen auf der Riedbahn zwischen Mannheim und Frankfurt verzögern sich. Kund:innen und Unternehmen können nur auf ein Sprichwort hoffen, das eigentlich im Theater gilt: „Wenn die Generalprobe schief geht, wird die Aufführung großartig“.
Am 15. Juni beginnt die fünfmonatige Sanierung der Riedbahn, der erste der 40 Korridore, die „generalsaniert“ werden sollen. Allerdings wird die 70 Kilometer lange Strecke zwischen Frankfurt am Main und Mannheim bereits zwischen dem 01. Januar bis zum 22. Januar 2024 komplett gesperrt – für mindestens drei Wochen, um den Testlauf zu starten!
Durch das Urteil des Bundesverfassungsgerichts, dass die Umschichtung von Corona-begründeten Kreditermächtigungen in den Klima- und Transformationsfonds (KTF) verfassungswidrig sei, gerät die Finanzierung der so genannten Generalsanierung unter Druck.
Die DB gibt in einer Pressemeldung bekannt, dass sich die Kosten der Riedbahn statt 500 Millionen auf 1,3 Milliarden Euro belaufen werden. Wenn alle Projekte so teuer werden, werden die 45 Zusatz-Milliarden für die Schiene, die der Bund bereitstellt, komplett aufgebraucht.
Wie zuvor bereits diskutiert, wird die Korridorsanierung der Strecke Hamburg-Hannover auf 2029 geschoben. Das soll mehr Zeit zu Vorbereitungen liefern, um nicht nur Sanierungen, sondern auch Ausbaumaßnahmen durchzuführen.
Auf dem Schienengipfel geben BMDV und DB die finale zeitliche Reihung der Korridore bekannt, die generalsaniert werden sollen. Die Anzahl verringert sich von 43 auf 40 Korridore.
Eine bundesweite Arbeitsgruppe, die sich speziell den Bedürfnissen des Güterverkehrs widmet, finden viele Branchenvertreter:innen sinnvoll. Doch sie legt auch viele Probleme offen.
Versprochenes Geld ist im bisherigen Haushaltsentwurf nicht abgebildet. Es bleibt fraglich, ob die Zusatz-Milliarden für die Schiene kommen und wenn ja, wofür sie ausgegeben werden.
Eine Novelle der Lkw-Maut soll einen Teil der versprochenen 45 Zusatz-Milliarden für die Schiene finanzieren. Einnahmen der Straßen-Maut können künftig auch für die Schiene aufgewendet werden.
Im Koalitionsausschuss werden der Schiene zusätzlich 45 Milliarden Euro bis 2027 zugesichert. Ursprung und Einsatz der Mittel bleiben aber zunächst vage.
Die Branche reicht weitere Änderungs- und Ergänzungswünsche bezüglich der Kriterienliste zur Priorisierung der Auswahl der Korridore ein. Ein wichtiger Punkt ist dabei das europäische Zugbeeinflussungssystem ETCS.
Probleme zwischen Hamburg und Berlin reißen einfach nicht ab
Bekanntlich kann auf der frisch sanierten Strecke zwischen Hamburg und Berlin noch nicht überall mit der gewohnten Höchstgeschwindigkeit von 230 km/h gefahren werden. Die Linienförmige Zugbeeinflussung (LZB) konnte noch nicht überall in Betrieb genommen werden und auch der Fernverkehr ist abschnittsweise nur mit 160 km/h unterwegs.
Nun hat die InfraGO über ihre Pläne informiert, wie die ursprüngliche Geschwindigkeit wieder erreicht werden soll: Bis zum 31. August soll bei insgesamt fünf nächtlichen Vollsperrungen erneut an der Strecke gearbeitet werden. Die InfraGO spricht von „Störungsbeseitigung“, tatsächlich handelt es sich jedoch eher um Nacharbeiten nach der Korridorsanierung. Softwarewechsel, Oberleitungsarbeiten und auch Arbeiten am Oberbau sollen notwendig sein. Angesichts der langen und entbehrungsreichen Sperrdauer inklusive der nochmaligen Verschiebung der Inbetriebnahme haben die Kund:innen gehofft, eine fertige Strecke vorzufinden. Dass nun erneut Sperrungen und Arbeiten notwendig sind, ist vor allem für den Schienengüterverkehr ärgerlich, der viel in den Nachtstunden unterwegs ist. Das Versprechen, die Strecken nach einer Korridorsanierung für mehrere Jahre baufrei zu halten, ist damit ebenfalls für diese Strecke dahin.
Ein Lichtblick ist, dass Umleitungsstrecken verfügbar sind, die nach monatelanger Übung hoffentlich reibungsfrei genutzt werden können – wenngleich es auch hier während der vielen Monate immer wieder zu Engpässen und Problemen kam. Die Erwartungen sind also eher gedämpft. Ob nach dem 31. August die gesamte Strecke wieder mit 230 km/h gefahren werden kann, bleibt offen. Die LZB-Zentrale in Büchen wird bei diesen Arbeiten laut DB InfraGO nämlich nicht mit in Betrieb genommen, sondern zu einem späteren Zeitpunkt.
Für die Korridorsanierung zwischen Obertraubling und Passau vermeldet die InfraGO übrigens Planmäßigkeit. Allerdings bleibt nach der vorherigen Korridorsanierung zwischen Nürnberg und Regensburg Skepsis: Hier wurde lange Planmäßigkeit propagiert, letztlich kam die Info zu verspäteter Inbetriebnahme drei Tage vor der geplanten Wiederinbetriebnahme.
Die DB InfraGO kündigt kurz nach Wiederinbetriebnahme der Strecke erneut eine deutliche Einschränkung an: Vom 18. bis 23. September steht im Abschnitt Glöwen–Breddin südöstlich von Wittenberge wegen Arbeiten an einer Langsamfahrstelle nur ein Streckengleis zur Verfügung; das zweite darf zum Schutz der Arbeiten nur mit 160 km/h befahren werden.
Die DB InfraGO kündigt kurz nach Wiederinbetriebnahme der Strecke erneut eine deutliche Einschränkung an: Vom 18. bis 23. September steht im Abschnitt Glöwen–Breddin südöstlich von Wittenberge wegen Arbeiten an einer Langsamfahrstelle nur ein Streckengleis zur Verfügung; das zweite darf zum Schutz der Arbeiten nur mit 160 km/h befahren werden.
Die DB InfraGO kündigt kurz nach Wiederinbetriebnahme der Strecke erneut eine deutliche Einschränkung an: Vom 18. bis 23. September steht im Abschnitt Glöwen–Breddin südöstlich von Wittenberge wegen Arbeiten an einer Langsamfahrstelle nur ein Streckengleis zur Verfügung; das zweite darf zum Schutz der Arbeiten nur mit 160 km/h befahren werden.
Bekanntlich kann auf der frisch sanierten Strecke zwischen Hamburg und Berlin noch nicht überall mit der gewohnten Höchstgeschwindigkeit von 230 km/h gefahren werden. Die Linienförmige Zugbeeinflussung (LZB) konnte noch nicht überall in Betrieb genommen werden und auch der Fernverkehr ist abschnittsweise nur mit 160 km/h unterwegs.
Die Negativ-Serie beim DB-Konzern hört nicht auf – heute gab es gleich zwei unschöne Nachrichten zu Großprojekten der DB InfraGO: Das Bahnhofs- und Infrastrukturprojekt Stuttgart 21 wird nicht nur erst 2031 fertiggestellt, auch die Kosten steigen nochmal um 3 Milliarden Euro auf nunmehr 14,5 Milliarden Euro. Gleichzeitig wurden die geschätzten Gesamtkosten für die Korridorsanierung Hamburg – Berlin nach oben korrigiert. Aus 2,2 Milliarden Euro werden nun 2,7…
Am 19. Juni berichtete die Süddeutsche Zeitung über den „Bahnsinn“ bei Großprojekten. Tenor: Die Deutsche Bahn AG tut sich mit Großprojekten aktuell sehr schwer. So weit, so bekannt. Irritierend ist allerdings eine Metapher des InfraGO-Vorstands Dr. Philipp Nagl: Er gesteht Schwierigkeiten bei Großprojekten ein. Es würden Erfahrungen im Konzern fehlen. Die scheint man wohl mit…
Nach einer Sperrung von insgesamt zehneinhalb Monaten rollt der Zugverkehr auf der Strecke zwischen Hamburg und Berlin wieder. Insbesondere nach dem Chaos der vergangenen Wochen (u. a. Verkehrsrundschau vom 10. Juni 2026), vor allem rund um den Knoten Hannover, sorgt das für Entlastung.
Nachdem wir gestern noch die erfreulich reibungsfreie Inbetriebnahme des ersten Teilabschnitts nach der Korridorsanierung Hamburg – Berlin vermeldet hatten, meldete sich die Realität des deutschen Schienennetzes schnell zurück. Die InfraGO nahm am 15. Mai den Streckenabschnitt zwischen Hamburg und Hagenow in Betrieb, um Verkehre Richtung Nordost und eine wertvolle Umleitung nach Berlin zu ermöglichen.
Seit dem 15. Mai ist der erste Abschnitt der Strecke Hamburg – Berlin wieder befahrbar. Zwischen Hamburg und Hagenow Land rollt der Verkehr wieder. Das ist eine echte Entlastung, weil damit vor allem der Güterverkehr damit eine weitere Umleiterroute zwischen Hamburg und Berlin (und weiter Richtung östliche Nachbarländer) nehmen kann: Die Strecke über Schwerin und…
Auf dem Korridor Hamburg – Berlin kehrt keine Ruhe ein. Die vollständige Inbetriebnahme der Leit- und Sicherungstechnik verzögert sich wohl noch weiter. Im März erst gab die InfraGO bekannt, dass die für den 01. Mai geplante Wiederinbetriebnahmen der Strecke nicht zu halten sei. Winterbedingungen und Probleme mit der Montage der Leit- und Sicherungstechnik wurden als…
Entlang des Rheins verläuft von Troisdorf bei Köln über Koblenz bis nach Wiesbaden der Rhein-Alpin-Korridor – eine der wichtigsten Güterverkehrsachsen Deutschlands und zentrale Verbindung von den Nordseehäfen über Süddeutschland bis in den Alpenraum und nach Italien. Im zweiten Halbjahr 2026 soll auch dieser Abschnitt im Rahmen der Korridorsanierung modernisiert werden. Allerdings ist bereits im Vorfeld…
Nach den winterlichen Problemen bei der Korridorsanierung zwischen Hamburg und Berlin ist nun klar: Der Frost zu Jahresbeginn scheint die Bauarbeiten völlig aus der Bahn geworfen zu haben. Die Inbetriebnahme der wichtigen Strecke verzögert sich um sechs Wochen. Die Nachricht verwundert ein wenig, teilte die InfraGO der Branche doch mit, dass man mit ca. drei…
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
Der Jahresbeginn startet mit einem Überblick zum aktuellen Stand der abgeschlossenen und noch laufenden Korridorsanierungen sowie einem Blick auf die kommenden Vollsperrungen 2026.
Die ersten 100 Tage der neunmonatigen Vollsperrung zwischen Hamburg und Berlin sind geschafft. In der Branche will sich nicht so recht Entspannung einstellen, denn auf anfängliche „Kinderkrankheiten“ folgte zügig die Erkenntnis, dass Probleme nicht nur Anfangs auftreten werden.
Die Oberleitungsstörung bei Uelzen vom 21. bis zum 23. September 2025 ist kein isolierter Betriebsunfall, sondern ein Stresstest für das ohnehin ausgedünnte Netz in Norddeutschland – mitten in der laufenden Korridorsanierung Hamburg–Berlin.
Die Sanierung der Strecke Hamburg–Berlin läuft seit einem knappen Monat. Güterbahnen erleben auf den Strecken eine Mischung aus Improvisation, langen Umwegen und verbesserungswürdiger Kommunikation.
Bereits in der zweiten von 38 Wochen „Generalsanierung Hamburg-Berlin“ melden EVU erhebliche Probleme: Auf den Umleitungsstrecken sind gleich zwei Baustellen eingerichtet.
Die dritte der sogenannten „Korridorsanierungen” der DB zwischen Hamburg und Berlin ist ein Belastungstest für die Schienenkunden, die Eisenbahnunternehmen, aber auch für das Vertrauen in das Großprojektmanagement der DB InfraGO.
Am Mittwoch, den 09. Juli 2025, fand auf Einladung der DB InfraGO in Frankfurt am Main ein Branchendialog mit rund 200 Vertreter:innen aus der Branche statt. Es ging um das WO, WANN und WIE der Korridorsanierung – bedarfsgerecht im Sinne der Betroffenen.
Die Reihung der geplanten Korridore dürfte sich verzögern. Zusammen mit Branche und Politik sollen die bisherigen Konzepte für alle Korridore, die ab 2028 geplant wurden, überarbeitet werden. Was zunächst nach einem Scheitern klingt, könnte sich als notwendige Korrektur herausstellen.
Die Korridorsanierung auf 70 Kilometern Strecke der sogenannten Riedbahn zwischen Frankfurt am Main und Mannheim, sollte ein Vorzeigeprojekt der Deutschen Bahn werden – ein symbolträchtiger Auftakt zur sogenannten Korridorsanierung.
Seit der Wiedereröffnung der Riedbahn am 15. Dezember 2024 haben einige Pannen auf der frisch, generalüberholten Strecke den Verkehr mehrmals verlangsamt, auf die bekannten Umleiterstrecken zurückverlagert oder zum Ausfall gebracht.
Seit Sonntagnacht rollen wieder Züge über die Riedbahn. Wir danken den vielen Mitarbeiter:innen der DB und den beteiligten Baufirmen für die Realisierung des Projekts. Der Betrieb der erneuerten Anlagen hat in den ersten beiden Tagen weitestgehend planmäßig funktioniert.
Die Sanierung des deutschen Schienennetzes hat mit der Riedbahn gerade erst begonnen, und noch bevor das erste von 41 Projekten abgeschlossen ist, gibt es massive Änderungen bei der Reihenfolge.
Die Riedbahn ist aktuell das größte Schieneninfrastrukturprojekt in Deutschland und zugleich der Auftakt zur umfassenden „Generalsanierung“ des deutschen Schienennetzes. Ziel ist es, die gesamte Schieneninfrastruktur nachhaltig zu verbessern und den Betrieb langfristig zu stabilisieren
100 Tage nach dem Baustart berichtet die DB InfraGO in einer Pressemitteilung über den Baufortschritt der Riedbahn. Wer sich auskennt, sieht schnell, dass viele Aussagen nur Halbwahrheiten sind.
In einem Artikel der FAZ vermittelt der Leiter der Infrastruktur im Regionalbereich Mitte den Eindruck, dass auf der Riedbahn eine umfassende Erneuerung aller Gewerke stattfindet. Doch DB-Watch weiß: Das entspricht nicht der Wirklichkeit
Laut einem Medienbericht könnte sich die vollständige Inbetriebnahme von Anfang 2025 auf Ende 2025 verzögern. Worst Case schmälert das die Kapazität auf der Riedbahn einige Monate, statt sie zu steigern.
Es wurde final, dass die Strecke 2026 für drei Monate und 2029 für fünf Monate komplett gesperrt werden soll. Kapazitätssteigernde Maßnahmen der stark belasteten Strecke wird es jedoch kaum geben.
Zum Start des Riedbahn-Live-Tickers äußert sich der Konzernbevollmächtigte für Gemeinwohlorientierte Schieneninfrastruktur Tobias Heinemann zur anstehenden Sanierung der Riedbahn.
Mehrere Wochen liefen die Verhandlungsrunden zwischen Bund und Ländern im Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat zur Novelle des Bundesschienenwegeausbaugesetzes (BSWAG). Jetzt steht das Ergebnis fest.
Die InfraGO AG verkündet, dass während der Generalsanierung der Riedbahn alle 400 bis 500 Güterzüge pro Woche über die verkehrsgünstige Main-Neckar-Bahn oder die Ludwigsbahn umgeleitet werden können. Mehrere EVU bestätigen, dass es zu Zurückweisungen bei Trassenbestellungen kam.
Am 29. Januar lädt die DB InfraGO zu einer Kundenveranstaltung bezüglich der beiden bayerischen Korridore Obertraubling – Passau und Nürnberg – Regensburg. Zentraler Konfliktpunkt: die langen Umwege und Umleiterstrecken für den Schienengüterverkehr. Sie hinterließ jedoch mehr Fragen als Antworten.
Die vorbereitenden Maßnahmen auf der Riedbahn zwischen Mannheim und Frankfurt verzögern sich. Kund:innen und Unternehmen können nur auf ein Sprichwort hoffen, das eigentlich im Theater gilt: „Wenn die Generalprobe schief geht, wird die Aufführung großartig“.
Am 15. Juni beginnt die fünfmonatige Sanierung der Riedbahn, der erste der 40 Korridore, die „generalsaniert“ werden sollen. Allerdings wird die 70 Kilometer lange Strecke zwischen Frankfurt am Main und Mannheim bereits zwischen dem 01. Januar bis zum 22. Januar 2024 komplett gesperrt – für mindestens drei Wochen, um den Testlauf zu starten!
Durch das Urteil des Bundesverfassungsgerichts, dass die Umschichtung von Corona-begründeten Kreditermächtigungen in den Klima- und Transformationsfonds (KTF) verfassungswidrig sei, gerät die Finanzierung der so genannten Generalsanierung unter Druck.
Die DB gibt in einer Pressemeldung bekannt, dass sich die Kosten der Riedbahn statt 500 Millionen auf 1,3 Milliarden Euro belaufen werden. Wenn alle Projekte so teuer werden, werden die 45 Zusatz-Milliarden für die Schiene, die der Bund bereitstellt, komplett aufgebraucht.
Wie zuvor bereits diskutiert, wird die Korridorsanierung der Strecke Hamburg-Hannover auf 2029 geschoben. Das soll mehr Zeit zu Vorbereitungen liefern, um nicht nur Sanierungen, sondern auch Ausbaumaßnahmen durchzuführen.
Auf dem Schienengipfel geben BMDV und DB die finale zeitliche Reihung der Korridore bekannt, die generalsaniert werden sollen. Die Anzahl verringert sich von 43 auf 40 Korridore.
Eine bundesweite Arbeitsgruppe, die sich speziell den Bedürfnissen des Güterverkehrs widmet, finden viele Branchenvertreter:innen sinnvoll. Doch sie legt auch viele Probleme offen.
Versprochenes Geld ist im bisherigen Haushaltsentwurf nicht abgebildet. Es bleibt fraglich, ob die Zusatz-Milliarden für die Schiene kommen und wenn ja, wofür sie ausgegeben werden.
Eine Novelle der Lkw-Maut soll einen Teil der versprochenen 45 Zusatz-Milliarden für die Schiene finanzieren. Einnahmen der Straßen-Maut können künftig auch für die Schiene aufgewendet werden.
Im Koalitionsausschuss werden der Schiene zusätzlich 45 Milliarden Euro bis 2027 zugesichert. Ursprung und Einsatz der Mittel bleiben aber zunächst vage.
Die Branche reicht weitere Änderungs- und Ergänzungswünsche bezüglich der Kriterienliste zur Priorisierung der Auswahl der Korridore ein. Ein wichtiger Punkt ist dabei das europäische Zugbeeinflussungssystem ETCS.
Rückwärtsrollen und Schneckentempo: DB InfraGO müht sich am 740-Meter-Netz ab
Mit dem Sonderprogramm „740-Meter-Netz“ will der Bund bis 2030 das Schienennetz für 740 Meter lange Güterzüge ertüchtigen. Diese Bestrebung ist auch im Bundesverkehrswegeplan (BVWP – siehe Infobox für weitere Infos zum BVWP und BSWAG) verankert. Dafür sind bundesweit zahlreiche Anpassungen und Baumaßnahmen erforderlich. Doch bei der Realisierung kommt die dafür verantwortliche DB InfraGO AG nur schleppend voran.
Genauer gesagt: Im Verlauf der vergangenen Jahre hat die Infrastruktur-Tochter der Deutschen Bahn die Zielwerte für das Programm sukzessive nach unten angepasst – und selbst diese abgesenkten Ziele verfehlt. Das geht aus den von der DB InfraGO quartalsweise veröffentlichten „Tickern“ hervor, die DB-Watch analysiert hat.
War im November 2022 noch die Umsetzung von 35 Maßnahmen bis Ende 2025 geplant, wurde dieser Zielwert innerhalb von zwei Jahren gleich zwei Mal auf letztlich 32 nach unten korrigiert (siehe auch DB-Watch-News vom 3. April 2024). Abgeschlossen waren zum Ende des vergangenen Jahres dann lediglich 28 Maßnahmen.
Noch ernüchternder ist der Blick auf die angepassten Zielvorgaben für das laufende Jahr 2026: Während die DB InfraGO noch im November 2022 von 46 realisierten Projekten ausgegangen war, senkte sie zwei Jahre später diesen Wert zunächst auf 40 – um ihn dann noch einmal auf 36 zu reduzieren.
Mit Blick auf die Vielzahl der mitunter in kurzen zeitlichen Abständen vorgenommenen Anpassungen wirft die Planung der DB InfraGO abermals erhebliche Fragen bezüglich der Professionalität und eines seriösen Baustellenmanagements auf. Zugleich liegt in Anbetracht der wiederkehrenden Muster der Verdacht nahe, dass ein Ende des Zahlenwirrwarrs längst noch nicht erreicht ist.
Zumindest gilt als gesichert, dass die planmäßige Realisierung der Bauvorhaben bis 2030 verfehlt wird. Auch die Zielvorgaben für das Jahr 2030 hatte die DB InfraGO seit 2022 kontinuierlich von 71 Maßnahmen nach unten korrigiert – am 25. Februar 2026 kündigte dann der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, Christian Hirte, in der Fragestunde im Bundestag die Vollendung von insgesamt 60 Maßnahmen bis Ende 2030 an. Der komplette Bauplan der DB InfraGO umfasst allerdings 71 Maßnahmen. „Die verbleibenden 11 Maßnahmen werden nach 2030 in Betrieb genommen“, sagte Hirte.
Die Rückwärtsrollentaktik im Schneckentempo liegt bei der DB InfraGO also weiter im Trend.
Die DB InfraGO kündigt kurz nach Wiederinbetriebnahme der Strecke erneut eine deutliche Einschränkung an: Vom 18. bis 23. September steht im Abschnitt Glöwen–Breddin südöstlich von Wittenberge wegen Arbeiten an einer Langsamfahrstelle nur ein Streckengleis zur Verfügung; das zweite darf zum Schutz der Arbeiten nur mit 160 km/h befahren werden.
Die DB InfraGO kündigt kurz nach Wiederinbetriebnahme der Strecke erneut eine deutliche Einschränkung an: Vom 18. bis 23. September steht im Abschnitt Glöwen–Breddin südöstlich von Wittenberge wegen Arbeiten an einer Langsamfahrstelle nur ein Streckengleis zur Verfügung; das zweite darf zum Schutz der Arbeiten nur mit 160 km/h befahren werden.
Die DB InfraGO kündigt kurz nach Wiederinbetriebnahme der Strecke erneut eine deutliche Einschränkung an: Vom 18. bis 23. September steht im Abschnitt Glöwen–Breddin südöstlich von Wittenberge wegen Arbeiten an einer Langsamfahrstelle nur ein Streckengleis zur Verfügung; das zweite darf zum Schutz der Arbeiten nur mit 160 km/h befahren werden.
Bekanntlich kann auf der frisch sanierten Strecke zwischen Hamburg und Berlin noch nicht überall mit der gewohnten Höchstgeschwindigkeit von 230 km/h gefahren werden. Die Linienförmige Zugbeeinflussung (LZB) konnte noch nicht überall in Betrieb genommen werden und auch der Fernverkehr ist abschnittsweise nur mit 160 km/h unterwegs.
Die Negativ-Serie beim DB-Konzern hört nicht auf – heute gab es gleich zwei unschöne Nachrichten zu Großprojekten der DB InfraGO: Das Bahnhofs- und Infrastrukturprojekt Stuttgart 21 wird nicht nur erst 2031 fertiggestellt, auch die Kosten steigen nochmal um 3 Milliarden Euro auf nunmehr 14,5 Milliarden Euro. Gleichzeitig wurden die geschätzten Gesamtkosten für die Korridorsanierung Hamburg – Berlin nach oben korrigiert. Aus 2,2 Milliarden Euro werden nun 2,7…
Am 19. Juni berichtete die Süddeutsche Zeitung über den „Bahnsinn“ bei Großprojekten. Tenor: Die Deutsche Bahn AG tut sich mit Großprojekten aktuell sehr schwer. So weit, so bekannt. Irritierend ist allerdings eine Metapher des InfraGO-Vorstands Dr. Philipp Nagl: Er gesteht Schwierigkeiten bei Großprojekten ein. Es würden Erfahrungen im Konzern fehlen. Die scheint man wohl mit…
Nach einer Sperrung von insgesamt zehneinhalb Monaten rollt der Zugverkehr auf der Strecke zwischen Hamburg und Berlin wieder. Insbesondere nach dem Chaos der vergangenen Wochen (u. a. Verkehrsrundschau vom 10. Juni 2026), vor allem rund um den Knoten Hannover, sorgt das für Entlastung.
Nachdem wir gestern noch die erfreulich reibungsfreie Inbetriebnahme des ersten Teilabschnitts nach der Korridorsanierung Hamburg – Berlin vermeldet hatten, meldete sich die Realität des deutschen Schienennetzes schnell zurück. Die InfraGO nahm am 15. Mai den Streckenabschnitt zwischen Hamburg und Hagenow in Betrieb, um Verkehre Richtung Nordost und eine wertvolle Umleitung nach Berlin zu ermöglichen.
Seit dem 15. Mai ist der erste Abschnitt der Strecke Hamburg – Berlin wieder befahrbar. Zwischen Hamburg und Hagenow Land rollt der Verkehr wieder. Das ist eine echte Entlastung, weil damit vor allem der Güterverkehr damit eine weitere Umleiterroute zwischen Hamburg und Berlin (und weiter Richtung östliche Nachbarländer) nehmen kann: Die Strecke über Schwerin und…
Auf dem Korridor Hamburg – Berlin kehrt keine Ruhe ein. Die vollständige Inbetriebnahme der Leit- und Sicherungstechnik verzögert sich wohl noch weiter. Im März erst gab die InfraGO bekannt, dass die für den 01. Mai geplante Wiederinbetriebnahmen der Strecke nicht zu halten sei. Winterbedingungen und Probleme mit der Montage der Leit- und Sicherungstechnik wurden als…
Entlang des Rheins verläuft von Troisdorf bei Köln über Koblenz bis nach Wiesbaden der Rhein-Alpin-Korridor – eine der wichtigsten Güterverkehrsachsen Deutschlands und zentrale Verbindung von den Nordseehäfen über Süddeutschland bis in den Alpenraum und nach Italien. Im zweiten Halbjahr 2026 soll auch dieser Abschnitt im Rahmen der Korridorsanierung modernisiert werden. Allerdings ist bereits im Vorfeld…
Nach den winterlichen Problemen bei der Korridorsanierung zwischen Hamburg und Berlin ist nun klar: Der Frost zu Jahresbeginn scheint die Bauarbeiten völlig aus der Bahn geworfen zu haben. Die Inbetriebnahme der wichtigen Strecke verzögert sich um sechs Wochen. Die Nachricht verwundert ein wenig, teilte die InfraGO der Branche doch mit, dass man mit ca. drei…
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
Der Jahresbeginn startet mit einem Überblick zum aktuellen Stand der abgeschlossenen und noch laufenden Korridorsanierungen sowie einem Blick auf die kommenden Vollsperrungen 2026.
Die ersten 100 Tage der neunmonatigen Vollsperrung zwischen Hamburg und Berlin sind geschafft. In der Branche will sich nicht so recht Entspannung einstellen, denn auf anfängliche „Kinderkrankheiten“ folgte zügig die Erkenntnis, dass Probleme nicht nur Anfangs auftreten werden.
Die Oberleitungsstörung bei Uelzen vom 21. bis zum 23. September 2025 ist kein isolierter Betriebsunfall, sondern ein Stresstest für das ohnehin ausgedünnte Netz in Norddeutschland – mitten in der laufenden Korridorsanierung Hamburg–Berlin.
Die Sanierung der Strecke Hamburg–Berlin läuft seit einem knappen Monat. Güterbahnen erleben auf den Strecken eine Mischung aus Improvisation, langen Umwegen und verbesserungswürdiger Kommunikation.
Bereits in der zweiten von 38 Wochen „Generalsanierung Hamburg-Berlin“ melden EVU erhebliche Probleme: Auf den Umleitungsstrecken sind gleich zwei Baustellen eingerichtet.
Die dritte der sogenannten „Korridorsanierungen” der DB zwischen Hamburg und Berlin ist ein Belastungstest für die Schienenkunden, die Eisenbahnunternehmen, aber auch für das Vertrauen in das Großprojektmanagement der DB InfraGO.
Am Mittwoch, den 09. Juli 2025, fand auf Einladung der DB InfraGO in Frankfurt am Main ein Branchendialog mit rund 200 Vertreter:innen aus der Branche statt. Es ging um das WO, WANN und WIE der Korridorsanierung – bedarfsgerecht im Sinne der Betroffenen.
Die Reihung der geplanten Korridore dürfte sich verzögern. Zusammen mit Branche und Politik sollen die bisherigen Konzepte für alle Korridore, die ab 2028 geplant wurden, überarbeitet werden. Was zunächst nach einem Scheitern klingt, könnte sich als notwendige Korrektur herausstellen.
Die Korridorsanierung auf 70 Kilometern Strecke der sogenannten Riedbahn zwischen Frankfurt am Main und Mannheim, sollte ein Vorzeigeprojekt der Deutschen Bahn werden – ein symbolträchtiger Auftakt zur sogenannten Korridorsanierung.
Seit der Wiedereröffnung der Riedbahn am 15. Dezember 2024 haben einige Pannen auf der frisch, generalüberholten Strecke den Verkehr mehrmals verlangsamt, auf die bekannten Umleiterstrecken zurückverlagert oder zum Ausfall gebracht.
Seit Sonntagnacht rollen wieder Züge über die Riedbahn. Wir danken den vielen Mitarbeiter:innen der DB und den beteiligten Baufirmen für die Realisierung des Projekts. Der Betrieb der erneuerten Anlagen hat in den ersten beiden Tagen weitestgehend planmäßig funktioniert.
Die Sanierung des deutschen Schienennetzes hat mit der Riedbahn gerade erst begonnen, und noch bevor das erste von 41 Projekten abgeschlossen ist, gibt es massive Änderungen bei der Reihenfolge.
Die Riedbahn ist aktuell das größte Schieneninfrastrukturprojekt in Deutschland und zugleich der Auftakt zur umfassenden „Generalsanierung“ des deutschen Schienennetzes. Ziel ist es, die gesamte Schieneninfrastruktur nachhaltig zu verbessern und den Betrieb langfristig zu stabilisieren
100 Tage nach dem Baustart berichtet die DB InfraGO in einer Pressemitteilung über den Baufortschritt der Riedbahn. Wer sich auskennt, sieht schnell, dass viele Aussagen nur Halbwahrheiten sind.
In einem Artikel der FAZ vermittelt der Leiter der Infrastruktur im Regionalbereich Mitte den Eindruck, dass auf der Riedbahn eine umfassende Erneuerung aller Gewerke stattfindet. Doch DB-Watch weiß: Das entspricht nicht der Wirklichkeit
Laut einem Medienbericht könnte sich die vollständige Inbetriebnahme von Anfang 2025 auf Ende 2025 verzögern. Worst Case schmälert das die Kapazität auf der Riedbahn einige Monate, statt sie zu steigern.
Es wurde final, dass die Strecke 2026 für drei Monate und 2029 für fünf Monate komplett gesperrt werden soll. Kapazitätssteigernde Maßnahmen der stark belasteten Strecke wird es jedoch kaum geben.
Zum Start des Riedbahn-Live-Tickers äußert sich der Konzernbevollmächtigte für Gemeinwohlorientierte Schieneninfrastruktur Tobias Heinemann zur anstehenden Sanierung der Riedbahn.
Mehrere Wochen liefen die Verhandlungsrunden zwischen Bund und Ländern im Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat zur Novelle des Bundesschienenwegeausbaugesetzes (BSWAG). Jetzt steht das Ergebnis fest.
Die InfraGO AG verkündet, dass während der Generalsanierung der Riedbahn alle 400 bis 500 Güterzüge pro Woche über die verkehrsgünstige Main-Neckar-Bahn oder die Ludwigsbahn umgeleitet werden können. Mehrere EVU bestätigen, dass es zu Zurückweisungen bei Trassenbestellungen kam.
Am 29. Januar lädt die DB InfraGO zu einer Kundenveranstaltung bezüglich der beiden bayerischen Korridore Obertraubling – Passau und Nürnberg – Regensburg. Zentraler Konfliktpunkt: die langen Umwege und Umleiterstrecken für den Schienengüterverkehr. Sie hinterließ jedoch mehr Fragen als Antworten.
Die vorbereitenden Maßnahmen auf der Riedbahn zwischen Mannheim und Frankfurt verzögern sich. Kund:innen und Unternehmen können nur auf ein Sprichwort hoffen, das eigentlich im Theater gilt: „Wenn die Generalprobe schief geht, wird die Aufführung großartig“.
Am 15. Juni beginnt die fünfmonatige Sanierung der Riedbahn, der erste der 40 Korridore, die „generalsaniert“ werden sollen. Allerdings wird die 70 Kilometer lange Strecke zwischen Frankfurt am Main und Mannheim bereits zwischen dem 01. Januar bis zum 22. Januar 2024 komplett gesperrt – für mindestens drei Wochen, um den Testlauf zu starten!
Durch das Urteil des Bundesverfassungsgerichts, dass die Umschichtung von Corona-begründeten Kreditermächtigungen in den Klima- und Transformationsfonds (KTF) verfassungswidrig sei, gerät die Finanzierung der so genannten Generalsanierung unter Druck.
Die DB gibt in einer Pressemeldung bekannt, dass sich die Kosten der Riedbahn statt 500 Millionen auf 1,3 Milliarden Euro belaufen werden. Wenn alle Projekte so teuer werden, werden die 45 Zusatz-Milliarden für die Schiene, die der Bund bereitstellt, komplett aufgebraucht.
Wie zuvor bereits diskutiert, wird die Korridorsanierung der Strecke Hamburg-Hannover auf 2029 geschoben. Das soll mehr Zeit zu Vorbereitungen liefern, um nicht nur Sanierungen, sondern auch Ausbaumaßnahmen durchzuführen.
Auf dem Schienengipfel geben BMDV und DB die finale zeitliche Reihung der Korridore bekannt, die generalsaniert werden sollen. Die Anzahl verringert sich von 43 auf 40 Korridore.
Eine bundesweite Arbeitsgruppe, die sich speziell den Bedürfnissen des Güterverkehrs widmet, finden viele Branchenvertreter:innen sinnvoll. Doch sie legt auch viele Probleme offen.
Versprochenes Geld ist im bisherigen Haushaltsentwurf nicht abgebildet. Es bleibt fraglich, ob die Zusatz-Milliarden für die Schiene kommen und wenn ja, wofür sie ausgegeben werden.
Eine Novelle der Lkw-Maut soll einen Teil der versprochenen 45 Zusatz-Milliarden für die Schiene finanzieren. Einnahmen der Straßen-Maut können künftig auch für die Schiene aufgewendet werden.
Im Koalitionsausschuss werden der Schiene zusätzlich 45 Milliarden Euro bis 2027 zugesichert. Ursprung und Einsatz der Mittel bleiben aber zunächst vage.
Die Branche reicht weitere Änderungs- und Ergänzungswünsche bezüglich der Kriterienliste zur Priorisierung der Auswahl der Korridore ein. Ein wichtiger Punkt ist dabei das europäische Zugbeeinflussungssystem ETCS.
Mehrfach bitter: Korridorsanierung Hamburg – Berlin wird nach Verzögerungen nochmal teurer
Die Negativ-Serie beim DB-Konzern hört nicht auf: Nach dem zweiwöchigen Schienenchaos in Norddeutschland um Himmelfahrt und dem bundesweiten Ausfall des Bahnfunks gab es heute gleich zwei unschöne Nachrichten zu Großprojekten der DB InfraGO: Das Bahnhofs- und Infrastrukturprojekt Stuttgart 21 wird nach Angaben von Konzernchefin Evelyn Palla nicht nur erst 2031 fertiggestellt, auch die Kosten steigen demnach nochmal um 3 Milliarden Euro auf nunmehr 14,5 Milliarden Euro. Gleichzeitig wurden auf Nachfrage des Linken-Abgeordneten Christian Görke nun auch die geschätzten Gesamtkosten für die Korridorsanierung Hamburg – Berlin nach oben korrigiert. Aus 2,2 Milliarden Euro werden nun 2,7 Milliarden Euro, wie das Bundesverkehrsministerium mitteilte.
Die Kostensteigerungen resultieren demnach aus den sechs Wochen Verzögerungen und können auch noch weiter steigen. Ursprünglich waren Kosten in Höhe von 1,8 Milliarden Euro vorgesehen, dazu ein Risikopuffer in Höhe von 400 Millionen Euro für mögliche Kostensteigerungen. Dieser wurde wohl zwischenzeitlich ausgeschöpft, denn auf die 2,2 Milliarden Euro wurde nach Angaben der Bundesregierung ein weiterer Risikopuffer in Höhe von 300 Millionen Euro gesetzt. Mit der neuesten Kostenkalkulation reicht jedoch auch dieser nicht mehr aus.
Verglichen mit der Riedbahn sind die Kosten pro saniertem Kilometer immer noch gering (ca. 9,6 Millionen Euro vs. mindestens 20 Millionen Euro bei der Riedbahn). Und für Baupreissteigerungen ist die InfraGO nicht allein verantwortlich. Angesichts des reduzierten Maßnahmenumfangs (z.B. kein ETCS) sind die Kostensteigerungen aber bitter. Zumal die wirtschaftlichen Folgen für die Unternehmen und Industrien, die auf die Strecke angewiesen sind, in der Kalkulation gar keine Berücksichtigung finden.
Ausgefallene Züge, massiver Rückstau und chaotische Zustände waren um Himmelfahrt die Folge der verspäteten Inbetriebnahme der Strecke Hamburg – Berlin. Die Stahlindustrie musste teilweise ihre Produktion herunterfahren (u.a. SZ vom 04. Juni 2026), da die Rohstoffe im Schienennetz feststeckten. Auch private Güterbahnen hatten in der Zeit mit massiven Umsatzverlusten zu kämpfen: Noch fehlt ein Gesamtüberblick, jedoch meldeten bereits mehrere EVU Umsatzverluste im mittleren sechsstelligen Bereich. Diese volkswirtschaftlichen Folgekosten kommen bei Debatten um Verzögerungen von Infrastrukturprojekten leider oft zu kurz.
Die DB InfraGO kündigt kurz nach Wiederinbetriebnahme der Strecke erneut eine deutliche Einschränkung an: Vom 18. bis 23. September steht im Abschnitt Glöwen–Breddin südöstlich von Wittenberge wegen Arbeiten an einer Langsamfahrstelle nur ein Streckengleis zur Verfügung; das zweite darf zum Schutz der Arbeiten nur mit 160 km/h befahren werden.
Die DB InfraGO kündigt kurz nach Wiederinbetriebnahme der Strecke erneut eine deutliche Einschränkung an: Vom 18. bis 23. September steht im Abschnitt Glöwen–Breddin südöstlich von Wittenberge wegen Arbeiten an einer Langsamfahrstelle nur ein Streckengleis zur Verfügung; das zweite darf zum Schutz der Arbeiten nur mit 160 km/h befahren werden.
Die DB InfraGO kündigt kurz nach Wiederinbetriebnahme der Strecke erneut eine deutliche Einschränkung an: Vom 18. bis 23. September steht im Abschnitt Glöwen–Breddin südöstlich von Wittenberge wegen Arbeiten an einer Langsamfahrstelle nur ein Streckengleis zur Verfügung; das zweite darf zum Schutz der Arbeiten nur mit 160 km/h befahren werden.
Bekanntlich kann auf der frisch sanierten Strecke zwischen Hamburg und Berlin noch nicht überall mit der gewohnten Höchstgeschwindigkeit von 230 km/h gefahren werden. Die Linienförmige Zugbeeinflussung (LZB) konnte noch nicht überall in Betrieb genommen werden und auch der Fernverkehr ist abschnittsweise nur mit 160 km/h unterwegs.
Die Negativ-Serie beim DB-Konzern hört nicht auf – heute gab es gleich zwei unschöne Nachrichten zu Großprojekten der DB InfraGO: Das Bahnhofs- und Infrastrukturprojekt Stuttgart 21 wird nicht nur erst 2031 fertiggestellt, auch die Kosten steigen nochmal um 3 Milliarden Euro auf nunmehr 14,5 Milliarden Euro. Gleichzeitig wurden die geschätzten Gesamtkosten für die Korridorsanierung Hamburg – Berlin nach oben korrigiert. Aus 2,2 Milliarden Euro werden nun 2,7…
Am 19. Juni berichtete die Süddeutsche Zeitung über den „Bahnsinn“ bei Großprojekten. Tenor: Die Deutsche Bahn AG tut sich mit Großprojekten aktuell sehr schwer. So weit, so bekannt. Irritierend ist allerdings eine Metapher des InfraGO-Vorstands Dr. Philipp Nagl: Er gesteht Schwierigkeiten bei Großprojekten ein. Es würden Erfahrungen im Konzern fehlen. Die scheint man wohl mit…
Nach einer Sperrung von insgesamt zehneinhalb Monaten rollt der Zugverkehr auf der Strecke zwischen Hamburg und Berlin wieder. Insbesondere nach dem Chaos der vergangenen Wochen (u. a. Verkehrsrundschau vom 10. Juni 2026), vor allem rund um den Knoten Hannover, sorgt das für Entlastung.
Nachdem wir gestern noch die erfreulich reibungsfreie Inbetriebnahme des ersten Teilabschnitts nach der Korridorsanierung Hamburg – Berlin vermeldet hatten, meldete sich die Realität des deutschen Schienennetzes schnell zurück. Die InfraGO nahm am 15. Mai den Streckenabschnitt zwischen Hamburg und Hagenow in Betrieb, um Verkehre Richtung Nordost und eine wertvolle Umleitung nach Berlin zu ermöglichen.
Seit dem 15. Mai ist der erste Abschnitt der Strecke Hamburg – Berlin wieder befahrbar. Zwischen Hamburg und Hagenow Land rollt der Verkehr wieder. Das ist eine echte Entlastung, weil damit vor allem der Güterverkehr damit eine weitere Umleiterroute zwischen Hamburg und Berlin (und weiter Richtung östliche Nachbarländer) nehmen kann: Die Strecke über Schwerin und…
Auf dem Korridor Hamburg – Berlin kehrt keine Ruhe ein. Die vollständige Inbetriebnahme der Leit- und Sicherungstechnik verzögert sich wohl noch weiter. Im März erst gab die InfraGO bekannt, dass die für den 01. Mai geplante Wiederinbetriebnahmen der Strecke nicht zu halten sei. Winterbedingungen und Probleme mit der Montage der Leit- und Sicherungstechnik wurden als…
Entlang des Rheins verläuft von Troisdorf bei Köln über Koblenz bis nach Wiesbaden der Rhein-Alpin-Korridor – eine der wichtigsten Güterverkehrsachsen Deutschlands und zentrale Verbindung von den Nordseehäfen über Süddeutschland bis in den Alpenraum und nach Italien. Im zweiten Halbjahr 2026 soll auch dieser Abschnitt im Rahmen der Korridorsanierung modernisiert werden. Allerdings ist bereits im Vorfeld…
Nach den winterlichen Problemen bei der Korridorsanierung zwischen Hamburg und Berlin ist nun klar: Der Frost zu Jahresbeginn scheint die Bauarbeiten völlig aus der Bahn geworfen zu haben. Die Inbetriebnahme der wichtigen Strecke verzögert sich um sechs Wochen. Die Nachricht verwundert ein wenig, teilte die InfraGO der Branche doch mit, dass man mit ca. drei…
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
Der Jahresbeginn startet mit einem Überblick zum aktuellen Stand der abgeschlossenen und noch laufenden Korridorsanierungen sowie einem Blick auf die kommenden Vollsperrungen 2026.
Die ersten 100 Tage der neunmonatigen Vollsperrung zwischen Hamburg und Berlin sind geschafft. In der Branche will sich nicht so recht Entspannung einstellen, denn auf anfängliche „Kinderkrankheiten“ folgte zügig die Erkenntnis, dass Probleme nicht nur Anfangs auftreten werden.
Die Oberleitungsstörung bei Uelzen vom 21. bis zum 23. September 2025 ist kein isolierter Betriebsunfall, sondern ein Stresstest für das ohnehin ausgedünnte Netz in Norddeutschland – mitten in der laufenden Korridorsanierung Hamburg–Berlin.
Die Sanierung der Strecke Hamburg–Berlin läuft seit einem knappen Monat. Güterbahnen erleben auf den Strecken eine Mischung aus Improvisation, langen Umwegen und verbesserungswürdiger Kommunikation.
Bereits in der zweiten von 38 Wochen „Generalsanierung Hamburg-Berlin“ melden EVU erhebliche Probleme: Auf den Umleitungsstrecken sind gleich zwei Baustellen eingerichtet.
Die dritte der sogenannten „Korridorsanierungen” der DB zwischen Hamburg und Berlin ist ein Belastungstest für die Schienenkunden, die Eisenbahnunternehmen, aber auch für das Vertrauen in das Großprojektmanagement der DB InfraGO.
Am Mittwoch, den 09. Juli 2025, fand auf Einladung der DB InfraGO in Frankfurt am Main ein Branchendialog mit rund 200 Vertreter:innen aus der Branche statt. Es ging um das WO, WANN und WIE der Korridorsanierung – bedarfsgerecht im Sinne der Betroffenen.
Die Reihung der geplanten Korridore dürfte sich verzögern. Zusammen mit Branche und Politik sollen die bisherigen Konzepte für alle Korridore, die ab 2028 geplant wurden, überarbeitet werden. Was zunächst nach einem Scheitern klingt, könnte sich als notwendige Korrektur herausstellen.
Die Korridorsanierung auf 70 Kilometern Strecke der sogenannten Riedbahn zwischen Frankfurt am Main und Mannheim, sollte ein Vorzeigeprojekt der Deutschen Bahn werden – ein symbolträchtiger Auftakt zur sogenannten Korridorsanierung.
Seit der Wiedereröffnung der Riedbahn am 15. Dezember 2024 haben einige Pannen auf der frisch, generalüberholten Strecke den Verkehr mehrmals verlangsamt, auf die bekannten Umleiterstrecken zurückverlagert oder zum Ausfall gebracht.
Seit Sonntagnacht rollen wieder Züge über die Riedbahn. Wir danken den vielen Mitarbeiter:innen der DB und den beteiligten Baufirmen für die Realisierung des Projekts. Der Betrieb der erneuerten Anlagen hat in den ersten beiden Tagen weitestgehend planmäßig funktioniert.
Die Sanierung des deutschen Schienennetzes hat mit der Riedbahn gerade erst begonnen, und noch bevor das erste von 41 Projekten abgeschlossen ist, gibt es massive Änderungen bei der Reihenfolge.
Die Riedbahn ist aktuell das größte Schieneninfrastrukturprojekt in Deutschland und zugleich der Auftakt zur umfassenden „Generalsanierung“ des deutschen Schienennetzes. Ziel ist es, die gesamte Schieneninfrastruktur nachhaltig zu verbessern und den Betrieb langfristig zu stabilisieren
100 Tage nach dem Baustart berichtet die DB InfraGO in einer Pressemitteilung über den Baufortschritt der Riedbahn. Wer sich auskennt, sieht schnell, dass viele Aussagen nur Halbwahrheiten sind.
In einem Artikel der FAZ vermittelt der Leiter der Infrastruktur im Regionalbereich Mitte den Eindruck, dass auf der Riedbahn eine umfassende Erneuerung aller Gewerke stattfindet. Doch DB-Watch weiß: Das entspricht nicht der Wirklichkeit
Laut einem Medienbericht könnte sich die vollständige Inbetriebnahme von Anfang 2025 auf Ende 2025 verzögern. Worst Case schmälert das die Kapazität auf der Riedbahn einige Monate, statt sie zu steigern.
Es wurde final, dass die Strecke 2026 für drei Monate und 2029 für fünf Monate komplett gesperrt werden soll. Kapazitätssteigernde Maßnahmen der stark belasteten Strecke wird es jedoch kaum geben.
Zum Start des Riedbahn-Live-Tickers äußert sich der Konzernbevollmächtigte für Gemeinwohlorientierte Schieneninfrastruktur Tobias Heinemann zur anstehenden Sanierung der Riedbahn.
Mehrere Wochen liefen die Verhandlungsrunden zwischen Bund und Ländern im Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat zur Novelle des Bundesschienenwegeausbaugesetzes (BSWAG). Jetzt steht das Ergebnis fest.
Die InfraGO AG verkündet, dass während der Generalsanierung der Riedbahn alle 400 bis 500 Güterzüge pro Woche über die verkehrsgünstige Main-Neckar-Bahn oder die Ludwigsbahn umgeleitet werden können. Mehrere EVU bestätigen, dass es zu Zurückweisungen bei Trassenbestellungen kam.
Am 29. Januar lädt die DB InfraGO zu einer Kundenveranstaltung bezüglich der beiden bayerischen Korridore Obertraubling – Passau und Nürnberg – Regensburg. Zentraler Konfliktpunkt: die langen Umwege und Umleiterstrecken für den Schienengüterverkehr. Sie hinterließ jedoch mehr Fragen als Antworten.
Die vorbereitenden Maßnahmen auf der Riedbahn zwischen Mannheim und Frankfurt verzögern sich. Kund:innen und Unternehmen können nur auf ein Sprichwort hoffen, das eigentlich im Theater gilt: „Wenn die Generalprobe schief geht, wird die Aufführung großartig“.
Am 15. Juni beginnt die fünfmonatige Sanierung der Riedbahn, der erste der 40 Korridore, die „generalsaniert“ werden sollen. Allerdings wird die 70 Kilometer lange Strecke zwischen Frankfurt am Main und Mannheim bereits zwischen dem 01. Januar bis zum 22. Januar 2024 komplett gesperrt – für mindestens drei Wochen, um den Testlauf zu starten!
Durch das Urteil des Bundesverfassungsgerichts, dass die Umschichtung von Corona-begründeten Kreditermächtigungen in den Klima- und Transformationsfonds (KTF) verfassungswidrig sei, gerät die Finanzierung der so genannten Generalsanierung unter Druck.
Die DB gibt in einer Pressemeldung bekannt, dass sich die Kosten der Riedbahn statt 500 Millionen auf 1,3 Milliarden Euro belaufen werden. Wenn alle Projekte so teuer werden, werden die 45 Zusatz-Milliarden für die Schiene, die der Bund bereitstellt, komplett aufgebraucht.
Wie zuvor bereits diskutiert, wird die Korridorsanierung der Strecke Hamburg-Hannover auf 2029 geschoben. Das soll mehr Zeit zu Vorbereitungen liefern, um nicht nur Sanierungen, sondern auch Ausbaumaßnahmen durchzuführen.
Auf dem Schienengipfel geben BMDV und DB die finale zeitliche Reihung der Korridore bekannt, die generalsaniert werden sollen. Die Anzahl verringert sich von 43 auf 40 Korridore.
Eine bundesweite Arbeitsgruppe, die sich speziell den Bedürfnissen des Güterverkehrs widmet, finden viele Branchenvertreter:innen sinnvoll. Doch sie legt auch viele Probleme offen.
Versprochenes Geld ist im bisherigen Haushaltsentwurf nicht abgebildet. Es bleibt fraglich, ob die Zusatz-Milliarden für die Schiene kommen und wenn ja, wofür sie ausgegeben werden.
Eine Novelle der Lkw-Maut soll einen Teil der versprochenen 45 Zusatz-Milliarden für die Schiene finanzieren. Einnahmen der Straßen-Maut können künftig auch für die Schiene aufgewendet werden.
Im Koalitionsausschuss werden der Schiene zusätzlich 45 Milliarden Euro bis 2027 zugesichert. Ursprung und Einsatz der Mittel bleiben aber zunächst vage.
Die Branche reicht weitere Änderungs- und Ergänzungswünsche bezüglich der Kriterienliste zur Priorisierung der Auswahl der Korridore ein. Ein wichtiger Punkt ist dabei das europäische Zugbeeinflussungssystem ETCS.
Das Trainingslager ist lange beendet, wir sind in der K.o.-Phase, Dr. Nagl!
Am 19. Juni berichtete die Süddeutsche Zeitung über den „Bahnsinn“ bei Großprojekten.
Tenor: Die Deutsche Bahn AG tut sich mit Großprojekten aktuell sehr schwer. So weit, so bekannt. Irritierend ist allerdings eine Metapher des InfraGO-Vorstands Dr. Philipp Nagl: Er gesteht Schwierigkeiten bei Großprojekten ein. Es würden Erfahrungen im Konzern fehlen. Die scheint man wohl mit dem laufenden Programm der Korridorsanierung sammeln zu wollen: „Eine Korridorsanierung ist nichts anderes als ein Trainingslager für Großprojekte.“
Natürlich darf, ja soll bei den Korridorsanierungen noch dazugelernt werden, aber mehrmonatige, teils milliardenschwere Vollsperrung hoch ausgelasteter Strecken dürfen nicht als Training angesehen werden. Die Folgen der Sperrungen sind bitterer Ernst, wie man zuletzt gesehen hat (z.B. Spiegel Online vom 5. Juni 2026).
Für die verladende Wirtschaft und die EVU hat längst das Spiel begonnen, sie können sich kein Trainingslager mehr leisten, um im Bild zu bleiben. Das Programm der Korridorsanierung ist bisher auf vielen Korridoren durch Kostensteigerungen, Verzögerungen und Umleitungschaos geprägt. Für die betroffenen EVU ist das bitterer Ernst, teilweise geht es bereits ums Überleben einzelner Unternehmen. Hier ein paar anonymisierte Beispiele, was das „Trainingslager“ Korridorsanierung für Menschen und Unternehmen im Schienengüterverkehr in den letzten Wochen bedeutet hat:
Allein über die besonders kritischen Mai-Feiertage verzeichnete Unternehmen 1 einen Umsatzverlust in Höhe von 500.000 Euro.
Bei Unternehmen 2 sollte ein Güterzug von Großkorbetha (südliches Sachsen-Anhalt) nach Schweinfurt verkehren. Aufgrund einer Totalsperrung zwischen Großkorbetha und Naumburg, der Eingleisigkeit zwischen Sangerhausen und Erfurt mit fehlenden freien Trassenkapazitäten sowie einer Totalsperrung zwischen Gerstungen (Westthüringen) und Wildeck-Hönebach ab 21 Uhr musste der Zug über Angersdorf (bei Halle), Nordhausen, Eichenberg, Bebra, Fulda und Gemünden umgeleitet werden. Die planmäßige Abfahrt war für den 15. Juni 2026 um 18:02 Uhr vorgesehen, tatsächlich erfolgte sie um 18:01 Uhr. Die tatsächliche Ankunft in Schweinfurt erfolgte erst am 17. Juni 2026 um 16:49 Uhr. Zudem konnte der Fahrplan ab Eichenberg nicht weiterbearbeitet werden, da der Zug für die Strecke zwischen Eichenberg und Bebra zu schwer war. Dieser Umstand wurde erst nach der Bearbeitung durch den Regionalbereich Südost festgestellt. Der geplante Entladeslot in Schweinfurt lag am 16. Juni 2026 zwischen 03:00 Uhr und 12:00 Uhr. Die zurückgelegte Strecke betrug 423,9 Kilometer.
Unternehmen 3 meldete den Ausfall von etwa zehn KV-Zügen. Die Ausfallkosten aufgrund kurzfristiger Stornierungen beliefen sich auf rund 12.000 Euro. Darüber hinaus fielen Schwerlastzüge aus, die über Hannover nach Hamburg oder ins Emsland verkehren sollten. Weitere Ausfälle entstanden durch extrem hohe Wartezeiten und daraus resultierende Lenkzeitüberschreitungen trotz einwandfreier Fahrpläne. Hierdurch entstand ein Schaden von rund 50.000 Euro zuzüglich entsprechender Ausfallpönalen der Kunden in Höhe von 15.000 Euro. In den genannten Kosten sind auch die Trassenkosten enthalten, die bei den betroffenen Zügen angefallen sind und aufgrund der kurzfristigen Ausfälle nicht mehr storniert werden konnten. Diese Kosten belaufen sich auf etwa 6.000 Euro und sind bereits in den genannten 50.000 Euro enthalten.
Diese Beispiele verdeutlichen, dass die deutsche Wirtschaft auf eine funktionierende Infrastruktur angewiesen ist und die Korridorsanierungen erhebliche betriebliche Folgen nach sich ziehen. Angesichts eines hohen Anteils an Fixkosten können sich die Unternehmen hohe und regelmäßig auftretende Umsatzverluste, wie sie zuletzt zu verzeichnen waren, nicht leisten. Von einem „Trainingslager“ kann daher keine Rede sein – die Branche befindet sich bereits in der K.-o.-Phase.
Die DB InfraGO kündigt kurz nach Wiederinbetriebnahme der Strecke erneut eine deutliche Einschränkung an: Vom 18. bis 23. September steht im Abschnitt Glöwen–Breddin südöstlich von Wittenberge wegen Arbeiten an einer Langsamfahrstelle nur ein Streckengleis zur Verfügung; das zweite darf zum Schutz der Arbeiten nur mit 160 km/h befahren werden.
Die DB InfraGO kündigt kurz nach Wiederinbetriebnahme der Strecke erneut eine deutliche Einschränkung an: Vom 18. bis 23. September steht im Abschnitt Glöwen–Breddin südöstlich von Wittenberge wegen Arbeiten an einer Langsamfahrstelle nur ein Streckengleis zur Verfügung; das zweite darf zum Schutz der Arbeiten nur mit 160 km/h befahren werden.
Die DB InfraGO kündigt kurz nach Wiederinbetriebnahme der Strecke erneut eine deutliche Einschränkung an: Vom 18. bis 23. September steht im Abschnitt Glöwen–Breddin südöstlich von Wittenberge wegen Arbeiten an einer Langsamfahrstelle nur ein Streckengleis zur Verfügung; das zweite darf zum Schutz der Arbeiten nur mit 160 km/h befahren werden.
Bekanntlich kann auf der frisch sanierten Strecke zwischen Hamburg und Berlin noch nicht überall mit der gewohnten Höchstgeschwindigkeit von 230 km/h gefahren werden. Die Linienförmige Zugbeeinflussung (LZB) konnte noch nicht überall in Betrieb genommen werden und auch der Fernverkehr ist abschnittsweise nur mit 160 km/h unterwegs.
Die Negativ-Serie beim DB-Konzern hört nicht auf – heute gab es gleich zwei unschöne Nachrichten zu Großprojekten der DB InfraGO: Das Bahnhofs- und Infrastrukturprojekt Stuttgart 21 wird nicht nur erst 2031 fertiggestellt, auch die Kosten steigen nochmal um 3 Milliarden Euro auf nunmehr 14,5 Milliarden Euro. Gleichzeitig wurden die geschätzten Gesamtkosten für die Korridorsanierung Hamburg – Berlin nach oben korrigiert. Aus 2,2 Milliarden Euro werden nun 2,7…
Am 19. Juni berichtete die Süddeutsche Zeitung über den „Bahnsinn“ bei Großprojekten. Tenor: Die Deutsche Bahn AG tut sich mit Großprojekten aktuell sehr schwer. So weit, so bekannt. Irritierend ist allerdings eine Metapher des InfraGO-Vorstands Dr. Philipp Nagl: Er gesteht Schwierigkeiten bei Großprojekten ein. Es würden Erfahrungen im Konzern fehlen. Die scheint man wohl mit…
Nach einer Sperrung von insgesamt zehneinhalb Monaten rollt der Zugverkehr auf der Strecke zwischen Hamburg und Berlin wieder. Insbesondere nach dem Chaos der vergangenen Wochen (u. a. Verkehrsrundschau vom 10. Juni 2026), vor allem rund um den Knoten Hannover, sorgt das für Entlastung.
Nachdem wir gestern noch die erfreulich reibungsfreie Inbetriebnahme des ersten Teilabschnitts nach der Korridorsanierung Hamburg – Berlin vermeldet hatten, meldete sich die Realität des deutschen Schienennetzes schnell zurück. Die InfraGO nahm am 15. Mai den Streckenabschnitt zwischen Hamburg und Hagenow in Betrieb, um Verkehre Richtung Nordost und eine wertvolle Umleitung nach Berlin zu ermöglichen.
Seit dem 15. Mai ist der erste Abschnitt der Strecke Hamburg – Berlin wieder befahrbar. Zwischen Hamburg und Hagenow Land rollt der Verkehr wieder. Das ist eine echte Entlastung, weil damit vor allem der Güterverkehr damit eine weitere Umleiterroute zwischen Hamburg und Berlin (und weiter Richtung östliche Nachbarländer) nehmen kann: Die Strecke über Schwerin und…
Auf dem Korridor Hamburg – Berlin kehrt keine Ruhe ein. Die vollständige Inbetriebnahme der Leit- und Sicherungstechnik verzögert sich wohl noch weiter. Im März erst gab die InfraGO bekannt, dass die für den 01. Mai geplante Wiederinbetriebnahmen der Strecke nicht zu halten sei. Winterbedingungen und Probleme mit der Montage der Leit- und Sicherungstechnik wurden als…
Entlang des Rheins verläuft von Troisdorf bei Köln über Koblenz bis nach Wiesbaden der Rhein-Alpin-Korridor – eine der wichtigsten Güterverkehrsachsen Deutschlands und zentrale Verbindung von den Nordseehäfen über Süddeutschland bis in den Alpenraum und nach Italien. Im zweiten Halbjahr 2026 soll auch dieser Abschnitt im Rahmen der Korridorsanierung modernisiert werden. Allerdings ist bereits im Vorfeld…
Nach den winterlichen Problemen bei der Korridorsanierung zwischen Hamburg und Berlin ist nun klar: Der Frost zu Jahresbeginn scheint die Bauarbeiten völlig aus der Bahn geworfen zu haben. Die Inbetriebnahme der wichtigen Strecke verzögert sich um sechs Wochen. Die Nachricht verwundert ein wenig, teilte die InfraGO der Branche doch mit, dass man mit ca. drei…
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
Der Jahresbeginn startet mit einem Überblick zum aktuellen Stand der abgeschlossenen und noch laufenden Korridorsanierungen sowie einem Blick auf die kommenden Vollsperrungen 2026.
Die ersten 100 Tage der neunmonatigen Vollsperrung zwischen Hamburg und Berlin sind geschafft. In der Branche will sich nicht so recht Entspannung einstellen, denn auf anfängliche „Kinderkrankheiten“ folgte zügig die Erkenntnis, dass Probleme nicht nur Anfangs auftreten werden.
Die Oberleitungsstörung bei Uelzen vom 21. bis zum 23. September 2025 ist kein isolierter Betriebsunfall, sondern ein Stresstest für das ohnehin ausgedünnte Netz in Norddeutschland – mitten in der laufenden Korridorsanierung Hamburg–Berlin.
Die Sanierung der Strecke Hamburg–Berlin läuft seit einem knappen Monat. Güterbahnen erleben auf den Strecken eine Mischung aus Improvisation, langen Umwegen und verbesserungswürdiger Kommunikation.
Bereits in der zweiten von 38 Wochen „Generalsanierung Hamburg-Berlin“ melden EVU erhebliche Probleme: Auf den Umleitungsstrecken sind gleich zwei Baustellen eingerichtet.
Die dritte der sogenannten „Korridorsanierungen” der DB zwischen Hamburg und Berlin ist ein Belastungstest für die Schienenkunden, die Eisenbahnunternehmen, aber auch für das Vertrauen in das Großprojektmanagement der DB InfraGO.
Am Mittwoch, den 09. Juli 2025, fand auf Einladung der DB InfraGO in Frankfurt am Main ein Branchendialog mit rund 200 Vertreter:innen aus der Branche statt. Es ging um das WO, WANN und WIE der Korridorsanierung – bedarfsgerecht im Sinne der Betroffenen.
Die Reihung der geplanten Korridore dürfte sich verzögern. Zusammen mit Branche und Politik sollen die bisherigen Konzepte für alle Korridore, die ab 2028 geplant wurden, überarbeitet werden. Was zunächst nach einem Scheitern klingt, könnte sich als notwendige Korrektur herausstellen.
Die Korridorsanierung auf 70 Kilometern Strecke der sogenannten Riedbahn zwischen Frankfurt am Main und Mannheim, sollte ein Vorzeigeprojekt der Deutschen Bahn werden – ein symbolträchtiger Auftakt zur sogenannten Korridorsanierung.
Seit der Wiedereröffnung der Riedbahn am 15. Dezember 2024 haben einige Pannen auf der frisch, generalüberholten Strecke den Verkehr mehrmals verlangsamt, auf die bekannten Umleiterstrecken zurückverlagert oder zum Ausfall gebracht.
Seit Sonntagnacht rollen wieder Züge über die Riedbahn. Wir danken den vielen Mitarbeiter:innen der DB und den beteiligten Baufirmen für die Realisierung des Projekts. Der Betrieb der erneuerten Anlagen hat in den ersten beiden Tagen weitestgehend planmäßig funktioniert.
Die Sanierung des deutschen Schienennetzes hat mit der Riedbahn gerade erst begonnen, und noch bevor das erste von 41 Projekten abgeschlossen ist, gibt es massive Änderungen bei der Reihenfolge.
Die Riedbahn ist aktuell das größte Schieneninfrastrukturprojekt in Deutschland und zugleich der Auftakt zur umfassenden „Generalsanierung“ des deutschen Schienennetzes. Ziel ist es, die gesamte Schieneninfrastruktur nachhaltig zu verbessern und den Betrieb langfristig zu stabilisieren
100 Tage nach dem Baustart berichtet die DB InfraGO in einer Pressemitteilung über den Baufortschritt der Riedbahn. Wer sich auskennt, sieht schnell, dass viele Aussagen nur Halbwahrheiten sind.
In einem Artikel der FAZ vermittelt der Leiter der Infrastruktur im Regionalbereich Mitte den Eindruck, dass auf der Riedbahn eine umfassende Erneuerung aller Gewerke stattfindet. Doch DB-Watch weiß: Das entspricht nicht der Wirklichkeit
Laut einem Medienbericht könnte sich die vollständige Inbetriebnahme von Anfang 2025 auf Ende 2025 verzögern. Worst Case schmälert das die Kapazität auf der Riedbahn einige Monate, statt sie zu steigern.
Es wurde final, dass die Strecke 2026 für drei Monate und 2029 für fünf Monate komplett gesperrt werden soll. Kapazitätssteigernde Maßnahmen der stark belasteten Strecke wird es jedoch kaum geben.
Zum Start des Riedbahn-Live-Tickers äußert sich der Konzernbevollmächtigte für Gemeinwohlorientierte Schieneninfrastruktur Tobias Heinemann zur anstehenden Sanierung der Riedbahn.
Mehrere Wochen liefen die Verhandlungsrunden zwischen Bund und Ländern im Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat zur Novelle des Bundesschienenwegeausbaugesetzes (BSWAG). Jetzt steht das Ergebnis fest.
Die InfraGO AG verkündet, dass während der Generalsanierung der Riedbahn alle 400 bis 500 Güterzüge pro Woche über die verkehrsgünstige Main-Neckar-Bahn oder die Ludwigsbahn umgeleitet werden können. Mehrere EVU bestätigen, dass es zu Zurückweisungen bei Trassenbestellungen kam.
Am 29. Januar lädt die DB InfraGO zu einer Kundenveranstaltung bezüglich der beiden bayerischen Korridore Obertraubling – Passau und Nürnberg – Regensburg. Zentraler Konfliktpunkt: die langen Umwege und Umleiterstrecken für den Schienengüterverkehr. Sie hinterließ jedoch mehr Fragen als Antworten.
Die vorbereitenden Maßnahmen auf der Riedbahn zwischen Mannheim und Frankfurt verzögern sich. Kund:innen und Unternehmen können nur auf ein Sprichwort hoffen, das eigentlich im Theater gilt: „Wenn die Generalprobe schief geht, wird die Aufführung großartig“.
Am 15. Juni beginnt die fünfmonatige Sanierung der Riedbahn, der erste der 40 Korridore, die „generalsaniert“ werden sollen. Allerdings wird die 70 Kilometer lange Strecke zwischen Frankfurt am Main und Mannheim bereits zwischen dem 01. Januar bis zum 22. Januar 2024 komplett gesperrt – für mindestens drei Wochen, um den Testlauf zu starten!
Durch das Urteil des Bundesverfassungsgerichts, dass die Umschichtung von Corona-begründeten Kreditermächtigungen in den Klima- und Transformationsfonds (KTF) verfassungswidrig sei, gerät die Finanzierung der so genannten Generalsanierung unter Druck.
Die DB gibt in einer Pressemeldung bekannt, dass sich die Kosten der Riedbahn statt 500 Millionen auf 1,3 Milliarden Euro belaufen werden. Wenn alle Projekte so teuer werden, werden die 45 Zusatz-Milliarden für die Schiene, die der Bund bereitstellt, komplett aufgebraucht.
Wie zuvor bereits diskutiert, wird die Korridorsanierung der Strecke Hamburg-Hannover auf 2029 geschoben. Das soll mehr Zeit zu Vorbereitungen liefern, um nicht nur Sanierungen, sondern auch Ausbaumaßnahmen durchzuführen.
Auf dem Schienengipfel geben BMDV und DB die finale zeitliche Reihung der Korridore bekannt, die generalsaniert werden sollen. Die Anzahl verringert sich von 43 auf 40 Korridore.
Eine bundesweite Arbeitsgruppe, die sich speziell den Bedürfnissen des Güterverkehrs widmet, finden viele Branchenvertreter:innen sinnvoll. Doch sie legt auch viele Probleme offen.
Versprochenes Geld ist im bisherigen Haushaltsentwurf nicht abgebildet. Es bleibt fraglich, ob die Zusatz-Milliarden für die Schiene kommen und wenn ja, wofür sie ausgegeben werden.
Eine Novelle der Lkw-Maut soll einen Teil der versprochenen 45 Zusatz-Milliarden für die Schiene finanzieren. Einnahmen der Straßen-Maut können künftig auch für die Schiene aufgewendet werden.
Im Koalitionsausschuss werden der Schiene zusätzlich 45 Milliarden Euro bis 2027 zugesichert. Ursprung und Einsatz der Mittel bleiben aber zunächst vage.
Die Branche reicht weitere Änderungs- und Ergänzungswünsche bezüglich der Kriterienliste zur Priorisierung der Auswahl der Korridore ein. Ein wichtiger Punkt ist dabei das europäische Zugbeeinflussungssystem ETCS.
Korridorsanierung Hamburg – Berlin (fast) abgeschlossen: Norddeutschland atmet verlangsamt auf
Nach einer Sperrung von insgesamt zehneinhalb Monaten rollt der Zugverkehr auf der Strecke zwischen Hamburg und Berlin wieder. Insbesondere nach dem Chaos der vergangenen Wochen (u. a. Verkehrsrundschau vom 10. Juni 2026), vor allem rund um den Knoten Hannover, sorgt das für Entlastung.
Der Güterverkehr rollt in den ersten Tagen relativ stabil. Genau das ist zu Beginn der Wiedereröffnung gleich doppelt wichtig: Nicht nur können Industrie und Hafen nun wieder zuverlässiger versorgt werden, sondern nach umfangreichen Oberbauarbeiten wie im Fall der Korridorsanierung Hamburg – Berlin muss auch das Schotterbett verdichtet werden. Das geschieht in der Regel, indem schwere Züge – also Güterzüge – über die Strecke fahren. Deshalb kamen auch private Schienengüterverkehrsunternehmen den kurzfristigen Bitten der InfraGO nach Aushilfe nach. Hierzu wurden einige schwere Güterzüge auf die frische Strecke umgeleitet, um diese schnellstmöglich mit den notwendigen Lasttonnen zu befahren.
Reisende im Fernverkehr haben allerdings mit Fahrzeitverlängerungen zu kämpfen: Viele Fernverkehrszüge sind 10 bis 15 Minuten verspätet. Der DB InfraGO zufolge sollen diese Beeinträchtigungen noch bis einschließlich 30. Juni bestehen. Die Begründung, warum der Fernverkehr nach Wiedereröffnung länger braucht, ist bei der DB dabei nicht einheitlich. Zwischenzeitlich war von Fahrplanänderungen die Rede oder davon, dass nun mehr Züge über die Strecke fahren würden. Der wichtigste Grund dürfte aber sein, dass abschnittsweise noch nicht die gewohnte Maximalgeschwindigkeit erreicht werden kann.
Von den Verzögerungen bei der vollständigen Inbetriebnahme der Linienförmigen Zugbeeinflussung (LZB) haben wir bereits berichtet (News vom 06. Mai 2026). Demnach wurde auf der Strecke entgegen vorherigen Ankündigungen nicht das moderne Zugleit- und Sicherungssystem ETCS verbaut, sondern lediglich die bestehende LZB-Technik erneuert. Zudem ist bis auf Weiteres wegen Stellwerksarbeiten abschnittsweise nur die noch ältere Punktförmige Zugbeeinflussung (PZB) nutzbar, wie InfraGO-Vorstandsvorsitzender Dr. Philipp Nagl selbst auf dem Eisenbahn-Blog „Drehscheibe Online“ (03. Mai 2026) schreibt. Die Höchstgeschwindigkeit in diesen Abschnitten liegt bei 160 km/h, bei LZB sind es allerdings 230 km/h. Fahrzeiten sind nicht monokausal, viele Faktoren spielen eine Rolle. Es stellt sich aber die Frage, ob es nicht zumindest ehrlicher wäre, auch dieses technische Detail bei Presseanfragen zu erwähnen.
Die DB InfraGO kündigt kurz nach Wiederinbetriebnahme der Strecke erneut eine deutliche Einschränkung an: Vom 18. bis 23. September steht im Abschnitt Glöwen–Breddin südöstlich von Wittenberge wegen Arbeiten an einer Langsamfahrstelle nur ein Streckengleis zur Verfügung; das zweite darf zum Schutz der Arbeiten nur mit 160 km/h befahren werden.
Die DB InfraGO kündigt kurz nach Wiederinbetriebnahme der Strecke erneut eine deutliche Einschränkung an: Vom 18. bis 23. September steht im Abschnitt Glöwen–Breddin südöstlich von Wittenberge wegen Arbeiten an einer Langsamfahrstelle nur ein Streckengleis zur Verfügung; das zweite darf zum Schutz der Arbeiten nur mit 160 km/h befahren werden.
Die DB InfraGO kündigt kurz nach Wiederinbetriebnahme der Strecke erneut eine deutliche Einschränkung an: Vom 18. bis 23. September steht im Abschnitt Glöwen–Breddin südöstlich von Wittenberge wegen Arbeiten an einer Langsamfahrstelle nur ein Streckengleis zur Verfügung; das zweite darf zum Schutz der Arbeiten nur mit 160 km/h befahren werden.
Bekanntlich kann auf der frisch sanierten Strecke zwischen Hamburg und Berlin noch nicht überall mit der gewohnten Höchstgeschwindigkeit von 230 km/h gefahren werden. Die Linienförmige Zugbeeinflussung (LZB) konnte noch nicht überall in Betrieb genommen werden und auch der Fernverkehr ist abschnittsweise nur mit 160 km/h unterwegs.
Die Negativ-Serie beim DB-Konzern hört nicht auf – heute gab es gleich zwei unschöne Nachrichten zu Großprojekten der DB InfraGO: Das Bahnhofs- und Infrastrukturprojekt Stuttgart 21 wird nicht nur erst 2031 fertiggestellt, auch die Kosten steigen nochmal um 3 Milliarden Euro auf nunmehr 14,5 Milliarden Euro. Gleichzeitig wurden die geschätzten Gesamtkosten für die Korridorsanierung Hamburg – Berlin nach oben korrigiert. Aus 2,2 Milliarden Euro werden nun 2,7…
Am 19. Juni berichtete die Süddeutsche Zeitung über den „Bahnsinn“ bei Großprojekten. Tenor: Die Deutsche Bahn AG tut sich mit Großprojekten aktuell sehr schwer. So weit, so bekannt. Irritierend ist allerdings eine Metapher des InfraGO-Vorstands Dr. Philipp Nagl: Er gesteht Schwierigkeiten bei Großprojekten ein. Es würden Erfahrungen im Konzern fehlen. Die scheint man wohl mit…
Nach einer Sperrung von insgesamt zehneinhalb Monaten rollt der Zugverkehr auf der Strecke zwischen Hamburg und Berlin wieder. Insbesondere nach dem Chaos der vergangenen Wochen (u. a. Verkehrsrundschau vom 10. Juni 2026), vor allem rund um den Knoten Hannover, sorgt das für Entlastung.
Nachdem wir gestern noch die erfreulich reibungsfreie Inbetriebnahme des ersten Teilabschnitts nach der Korridorsanierung Hamburg – Berlin vermeldet hatten, meldete sich die Realität des deutschen Schienennetzes schnell zurück. Die InfraGO nahm am 15. Mai den Streckenabschnitt zwischen Hamburg und Hagenow in Betrieb, um Verkehre Richtung Nordost und eine wertvolle Umleitung nach Berlin zu ermöglichen.
Seit dem 15. Mai ist der erste Abschnitt der Strecke Hamburg – Berlin wieder befahrbar. Zwischen Hamburg und Hagenow Land rollt der Verkehr wieder. Das ist eine echte Entlastung, weil damit vor allem der Güterverkehr damit eine weitere Umleiterroute zwischen Hamburg und Berlin (und weiter Richtung östliche Nachbarländer) nehmen kann: Die Strecke über Schwerin und…
Auf dem Korridor Hamburg – Berlin kehrt keine Ruhe ein. Die vollständige Inbetriebnahme der Leit- und Sicherungstechnik verzögert sich wohl noch weiter. Im März erst gab die InfraGO bekannt, dass die für den 01. Mai geplante Wiederinbetriebnahmen der Strecke nicht zu halten sei. Winterbedingungen und Probleme mit der Montage der Leit- und Sicherungstechnik wurden als…
Entlang des Rheins verläuft von Troisdorf bei Köln über Koblenz bis nach Wiesbaden der Rhein-Alpin-Korridor – eine der wichtigsten Güterverkehrsachsen Deutschlands und zentrale Verbindung von den Nordseehäfen über Süddeutschland bis in den Alpenraum und nach Italien. Im zweiten Halbjahr 2026 soll auch dieser Abschnitt im Rahmen der Korridorsanierung modernisiert werden. Allerdings ist bereits im Vorfeld…
Nach den winterlichen Problemen bei der Korridorsanierung zwischen Hamburg und Berlin ist nun klar: Der Frost zu Jahresbeginn scheint die Bauarbeiten völlig aus der Bahn geworfen zu haben. Die Inbetriebnahme der wichtigen Strecke verzögert sich um sechs Wochen. Die Nachricht verwundert ein wenig, teilte die InfraGO der Branche doch mit, dass man mit ca. drei…
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
Der Jahresbeginn startet mit einem Überblick zum aktuellen Stand der abgeschlossenen und noch laufenden Korridorsanierungen sowie einem Blick auf die kommenden Vollsperrungen 2026.
Die ersten 100 Tage der neunmonatigen Vollsperrung zwischen Hamburg und Berlin sind geschafft. In der Branche will sich nicht so recht Entspannung einstellen, denn auf anfängliche „Kinderkrankheiten“ folgte zügig die Erkenntnis, dass Probleme nicht nur Anfangs auftreten werden.
Die Oberleitungsstörung bei Uelzen vom 21. bis zum 23. September 2025 ist kein isolierter Betriebsunfall, sondern ein Stresstest für das ohnehin ausgedünnte Netz in Norddeutschland – mitten in der laufenden Korridorsanierung Hamburg–Berlin.
Die Sanierung der Strecke Hamburg–Berlin läuft seit einem knappen Monat. Güterbahnen erleben auf den Strecken eine Mischung aus Improvisation, langen Umwegen und verbesserungswürdiger Kommunikation.
Bereits in der zweiten von 38 Wochen „Generalsanierung Hamburg-Berlin“ melden EVU erhebliche Probleme: Auf den Umleitungsstrecken sind gleich zwei Baustellen eingerichtet.
Die dritte der sogenannten „Korridorsanierungen” der DB zwischen Hamburg und Berlin ist ein Belastungstest für die Schienenkunden, die Eisenbahnunternehmen, aber auch für das Vertrauen in das Großprojektmanagement der DB InfraGO.
Am Mittwoch, den 09. Juli 2025, fand auf Einladung der DB InfraGO in Frankfurt am Main ein Branchendialog mit rund 200 Vertreter:innen aus der Branche statt. Es ging um das WO, WANN und WIE der Korridorsanierung – bedarfsgerecht im Sinne der Betroffenen.
Die Reihung der geplanten Korridore dürfte sich verzögern. Zusammen mit Branche und Politik sollen die bisherigen Konzepte für alle Korridore, die ab 2028 geplant wurden, überarbeitet werden. Was zunächst nach einem Scheitern klingt, könnte sich als notwendige Korrektur herausstellen.
Die Korridorsanierung auf 70 Kilometern Strecke der sogenannten Riedbahn zwischen Frankfurt am Main und Mannheim, sollte ein Vorzeigeprojekt der Deutschen Bahn werden – ein symbolträchtiger Auftakt zur sogenannten Korridorsanierung.
Seit der Wiedereröffnung der Riedbahn am 15. Dezember 2024 haben einige Pannen auf der frisch, generalüberholten Strecke den Verkehr mehrmals verlangsamt, auf die bekannten Umleiterstrecken zurückverlagert oder zum Ausfall gebracht.
Seit Sonntagnacht rollen wieder Züge über die Riedbahn. Wir danken den vielen Mitarbeiter:innen der DB und den beteiligten Baufirmen für die Realisierung des Projekts. Der Betrieb der erneuerten Anlagen hat in den ersten beiden Tagen weitestgehend planmäßig funktioniert.
Die Sanierung des deutschen Schienennetzes hat mit der Riedbahn gerade erst begonnen, und noch bevor das erste von 41 Projekten abgeschlossen ist, gibt es massive Änderungen bei der Reihenfolge.
Die Riedbahn ist aktuell das größte Schieneninfrastrukturprojekt in Deutschland und zugleich der Auftakt zur umfassenden „Generalsanierung“ des deutschen Schienennetzes. Ziel ist es, die gesamte Schieneninfrastruktur nachhaltig zu verbessern und den Betrieb langfristig zu stabilisieren
100 Tage nach dem Baustart berichtet die DB InfraGO in einer Pressemitteilung über den Baufortschritt der Riedbahn. Wer sich auskennt, sieht schnell, dass viele Aussagen nur Halbwahrheiten sind.
In einem Artikel der FAZ vermittelt der Leiter der Infrastruktur im Regionalbereich Mitte den Eindruck, dass auf der Riedbahn eine umfassende Erneuerung aller Gewerke stattfindet. Doch DB-Watch weiß: Das entspricht nicht der Wirklichkeit
Laut einem Medienbericht könnte sich die vollständige Inbetriebnahme von Anfang 2025 auf Ende 2025 verzögern. Worst Case schmälert das die Kapazität auf der Riedbahn einige Monate, statt sie zu steigern.
Es wurde final, dass die Strecke 2026 für drei Monate und 2029 für fünf Monate komplett gesperrt werden soll. Kapazitätssteigernde Maßnahmen der stark belasteten Strecke wird es jedoch kaum geben.
Zum Start des Riedbahn-Live-Tickers äußert sich der Konzernbevollmächtigte für Gemeinwohlorientierte Schieneninfrastruktur Tobias Heinemann zur anstehenden Sanierung der Riedbahn.
Mehrere Wochen liefen die Verhandlungsrunden zwischen Bund und Ländern im Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat zur Novelle des Bundesschienenwegeausbaugesetzes (BSWAG). Jetzt steht das Ergebnis fest.
Die InfraGO AG verkündet, dass während der Generalsanierung der Riedbahn alle 400 bis 500 Güterzüge pro Woche über die verkehrsgünstige Main-Neckar-Bahn oder die Ludwigsbahn umgeleitet werden können. Mehrere EVU bestätigen, dass es zu Zurückweisungen bei Trassenbestellungen kam.
Am 29. Januar lädt die DB InfraGO zu einer Kundenveranstaltung bezüglich der beiden bayerischen Korridore Obertraubling – Passau und Nürnberg – Regensburg. Zentraler Konfliktpunkt: die langen Umwege und Umleiterstrecken für den Schienengüterverkehr. Sie hinterließ jedoch mehr Fragen als Antworten.
Die vorbereitenden Maßnahmen auf der Riedbahn zwischen Mannheim und Frankfurt verzögern sich. Kund:innen und Unternehmen können nur auf ein Sprichwort hoffen, das eigentlich im Theater gilt: „Wenn die Generalprobe schief geht, wird die Aufführung großartig“.
Am 15. Juni beginnt die fünfmonatige Sanierung der Riedbahn, der erste der 40 Korridore, die „generalsaniert“ werden sollen. Allerdings wird die 70 Kilometer lange Strecke zwischen Frankfurt am Main und Mannheim bereits zwischen dem 01. Januar bis zum 22. Januar 2024 komplett gesperrt – für mindestens drei Wochen, um den Testlauf zu starten!
Durch das Urteil des Bundesverfassungsgerichts, dass die Umschichtung von Corona-begründeten Kreditermächtigungen in den Klima- und Transformationsfonds (KTF) verfassungswidrig sei, gerät die Finanzierung der so genannten Generalsanierung unter Druck.
Die DB gibt in einer Pressemeldung bekannt, dass sich die Kosten der Riedbahn statt 500 Millionen auf 1,3 Milliarden Euro belaufen werden. Wenn alle Projekte so teuer werden, werden die 45 Zusatz-Milliarden für die Schiene, die der Bund bereitstellt, komplett aufgebraucht.
Wie zuvor bereits diskutiert, wird die Korridorsanierung der Strecke Hamburg-Hannover auf 2029 geschoben. Das soll mehr Zeit zu Vorbereitungen liefern, um nicht nur Sanierungen, sondern auch Ausbaumaßnahmen durchzuführen.
Auf dem Schienengipfel geben BMDV und DB die finale zeitliche Reihung der Korridore bekannt, die generalsaniert werden sollen. Die Anzahl verringert sich von 43 auf 40 Korridore.
Eine bundesweite Arbeitsgruppe, die sich speziell den Bedürfnissen des Güterverkehrs widmet, finden viele Branchenvertreter:innen sinnvoll. Doch sie legt auch viele Probleme offen.
Versprochenes Geld ist im bisherigen Haushaltsentwurf nicht abgebildet. Es bleibt fraglich, ob die Zusatz-Milliarden für die Schiene kommen und wenn ja, wofür sie ausgegeben werden.
Eine Novelle der Lkw-Maut soll einen Teil der versprochenen 45 Zusatz-Milliarden für die Schiene finanzieren. Einnahmen der Straßen-Maut können künftig auch für die Schiene aufgewendet werden.
Im Koalitionsausschuss werden der Schiene zusätzlich 45 Milliarden Euro bis 2027 zugesichert. Ursprung und Einsatz der Mittel bleiben aber zunächst vage.
Die Branche reicht weitere Änderungs- und Ergänzungswünsche bezüglich der Kriterienliste zur Priorisierung der Auswahl der Korridore ein. Ein wichtiger Punkt ist dabei das europäische Zugbeeinflussungssystem ETCS.
Zu früh gefreut: Störung auf frisch eröffnetem Umleiter und Knoten kurz vor dem Infarkt
Nachdem wir gestern noch die erfreulich reibungsfreie Inbetriebnahme des ersten Teilabschnitts nach der Korridorsanierung Hamburg – Berlin vermeldet hatten, meldete sich die Realität des deutschen Schienennetzes schnell zurück. Die InfraGO nahm am 15. Mai den Streckenabschnitt zwischen Hamburg und Hagenow in Betrieb, um Verkehre Richtung Nordost und eine wertvolle Umleitung nach Berlin zu ermöglichen. Kurz hinter dem eröffneten Abschnitt, zwischen Hagenow und Schwerin, kam es nun zu einer Störung, die den Eisenbahnverkehr direkt wieder einschränkt. In beide Richtungen gibt es eine sogenannte Rotausleuchtung: Die Signale zeigen an, dass ein Zug den entsprechenden Abschnitt (Block) blockiert, für den ankommenden Verkehr heißt es also auf Halt. Da im Bereich des Knotens Hagenow Land Arbeiten an der Stellwerkstechnik gemacht wurden, die auch die Strecke nach Schwerin Süd betreffen, liegt ein technischer Fehler nahe, etwa im Bereich der Achszähltechnik.
Jetzt gilt es, die Störung schnellstmöglich zu beheben und die Kapazität der Strecke wieder herzustellen. Immerhin sollen bis zu 50 Güterzüge über diese Strecke rollen und eine alternative Route über den Knoten Hannover ist aktuell kaum möglich. Der steht aktuell kurz vor dem Infarkt. Neben der Totalsperrung in Richtung Celle („Qualitätsoffensive“) gibt es diverse weitere Bauarbeiten und Störungen im Knoten Hannover. Vor allem die Ost-West Achse von Wunstorf nach Lehrte ist erneut ein Flaschenhals. Hier sollen eigentlich auch Züge zwischen Hamburg und Berlin verkehren. Im gesamten Regionalbereich Nord kommt es aktuell zu Verspätungen von bis zu mehreren Stunden.
Der Knoten Hannover ist seit langem komplett überlastet. Die zusätzlichen Umleiterverkehre zwischen Hamburg und Berlin verschärfen die Lage nun noch weiter. Der Tag, an dem der Korridor Hamburg – Berlin wieder vollständig ans Netz geht, kann für Eisenbahner:innen in Norddeutschland also nicht zu früh kommen.
Die DB InfraGO kündigt kurz nach Wiederinbetriebnahme der Strecke erneut eine deutliche Einschränkung an: Vom 18. bis 23. September steht im Abschnitt Glöwen–Breddin südöstlich von Wittenberge wegen Arbeiten an einer Langsamfahrstelle nur ein Streckengleis zur Verfügung; das zweite darf zum Schutz der Arbeiten nur mit 160 km/h befahren werden.
Die DB InfraGO kündigt kurz nach Wiederinbetriebnahme der Strecke erneut eine deutliche Einschränkung an: Vom 18. bis 23. September steht im Abschnitt Glöwen–Breddin südöstlich von Wittenberge wegen Arbeiten an einer Langsamfahrstelle nur ein Streckengleis zur Verfügung; das zweite darf zum Schutz der Arbeiten nur mit 160 km/h befahren werden.
Die DB InfraGO kündigt kurz nach Wiederinbetriebnahme der Strecke erneut eine deutliche Einschränkung an: Vom 18. bis 23. September steht im Abschnitt Glöwen–Breddin südöstlich von Wittenberge wegen Arbeiten an einer Langsamfahrstelle nur ein Streckengleis zur Verfügung; das zweite darf zum Schutz der Arbeiten nur mit 160 km/h befahren werden.
Bekanntlich kann auf der frisch sanierten Strecke zwischen Hamburg und Berlin noch nicht überall mit der gewohnten Höchstgeschwindigkeit von 230 km/h gefahren werden. Die Linienförmige Zugbeeinflussung (LZB) konnte noch nicht überall in Betrieb genommen werden und auch der Fernverkehr ist abschnittsweise nur mit 160 km/h unterwegs.
Die Negativ-Serie beim DB-Konzern hört nicht auf – heute gab es gleich zwei unschöne Nachrichten zu Großprojekten der DB InfraGO: Das Bahnhofs- und Infrastrukturprojekt Stuttgart 21 wird nicht nur erst 2031 fertiggestellt, auch die Kosten steigen nochmal um 3 Milliarden Euro auf nunmehr 14,5 Milliarden Euro. Gleichzeitig wurden die geschätzten Gesamtkosten für die Korridorsanierung Hamburg – Berlin nach oben korrigiert. Aus 2,2 Milliarden Euro werden nun 2,7…
Am 19. Juni berichtete die Süddeutsche Zeitung über den „Bahnsinn“ bei Großprojekten. Tenor: Die Deutsche Bahn AG tut sich mit Großprojekten aktuell sehr schwer. So weit, so bekannt. Irritierend ist allerdings eine Metapher des InfraGO-Vorstands Dr. Philipp Nagl: Er gesteht Schwierigkeiten bei Großprojekten ein. Es würden Erfahrungen im Konzern fehlen. Die scheint man wohl mit…
Nach einer Sperrung von insgesamt zehneinhalb Monaten rollt der Zugverkehr auf der Strecke zwischen Hamburg und Berlin wieder. Insbesondere nach dem Chaos der vergangenen Wochen (u. a. Verkehrsrundschau vom 10. Juni 2026), vor allem rund um den Knoten Hannover, sorgt das für Entlastung.
Nachdem wir gestern noch die erfreulich reibungsfreie Inbetriebnahme des ersten Teilabschnitts nach der Korridorsanierung Hamburg – Berlin vermeldet hatten, meldete sich die Realität des deutschen Schienennetzes schnell zurück. Die InfraGO nahm am 15. Mai den Streckenabschnitt zwischen Hamburg und Hagenow in Betrieb, um Verkehre Richtung Nordost und eine wertvolle Umleitung nach Berlin zu ermöglichen.
Seit dem 15. Mai ist der erste Abschnitt der Strecke Hamburg – Berlin wieder befahrbar. Zwischen Hamburg und Hagenow Land rollt der Verkehr wieder. Das ist eine echte Entlastung, weil damit vor allem der Güterverkehr damit eine weitere Umleiterroute zwischen Hamburg und Berlin (und weiter Richtung östliche Nachbarländer) nehmen kann: Die Strecke über Schwerin und…
Auf dem Korridor Hamburg – Berlin kehrt keine Ruhe ein. Die vollständige Inbetriebnahme der Leit- und Sicherungstechnik verzögert sich wohl noch weiter. Im März erst gab die InfraGO bekannt, dass die für den 01. Mai geplante Wiederinbetriebnahmen der Strecke nicht zu halten sei. Winterbedingungen und Probleme mit der Montage der Leit- und Sicherungstechnik wurden als…
Entlang des Rheins verläuft von Troisdorf bei Köln über Koblenz bis nach Wiesbaden der Rhein-Alpin-Korridor – eine der wichtigsten Güterverkehrsachsen Deutschlands und zentrale Verbindung von den Nordseehäfen über Süddeutschland bis in den Alpenraum und nach Italien. Im zweiten Halbjahr 2026 soll auch dieser Abschnitt im Rahmen der Korridorsanierung modernisiert werden. Allerdings ist bereits im Vorfeld…
Nach den winterlichen Problemen bei der Korridorsanierung zwischen Hamburg und Berlin ist nun klar: Der Frost zu Jahresbeginn scheint die Bauarbeiten völlig aus der Bahn geworfen zu haben. Die Inbetriebnahme der wichtigen Strecke verzögert sich um sechs Wochen. Die Nachricht verwundert ein wenig, teilte die InfraGO der Branche doch mit, dass man mit ca. drei…
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
Der Jahresbeginn startet mit einem Überblick zum aktuellen Stand der abgeschlossenen und noch laufenden Korridorsanierungen sowie einem Blick auf die kommenden Vollsperrungen 2026.
Die ersten 100 Tage der neunmonatigen Vollsperrung zwischen Hamburg und Berlin sind geschafft. In der Branche will sich nicht so recht Entspannung einstellen, denn auf anfängliche „Kinderkrankheiten“ folgte zügig die Erkenntnis, dass Probleme nicht nur Anfangs auftreten werden.
Die Oberleitungsstörung bei Uelzen vom 21. bis zum 23. September 2025 ist kein isolierter Betriebsunfall, sondern ein Stresstest für das ohnehin ausgedünnte Netz in Norddeutschland – mitten in der laufenden Korridorsanierung Hamburg–Berlin.
Die Sanierung der Strecke Hamburg–Berlin läuft seit einem knappen Monat. Güterbahnen erleben auf den Strecken eine Mischung aus Improvisation, langen Umwegen und verbesserungswürdiger Kommunikation.
Bereits in der zweiten von 38 Wochen „Generalsanierung Hamburg-Berlin“ melden EVU erhebliche Probleme: Auf den Umleitungsstrecken sind gleich zwei Baustellen eingerichtet.
Die dritte der sogenannten „Korridorsanierungen” der DB zwischen Hamburg und Berlin ist ein Belastungstest für die Schienenkunden, die Eisenbahnunternehmen, aber auch für das Vertrauen in das Großprojektmanagement der DB InfraGO.
Am Mittwoch, den 09. Juli 2025, fand auf Einladung der DB InfraGO in Frankfurt am Main ein Branchendialog mit rund 200 Vertreter:innen aus der Branche statt. Es ging um das WO, WANN und WIE der Korridorsanierung – bedarfsgerecht im Sinne der Betroffenen.
Die Reihung der geplanten Korridore dürfte sich verzögern. Zusammen mit Branche und Politik sollen die bisherigen Konzepte für alle Korridore, die ab 2028 geplant wurden, überarbeitet werden. Was zunächst nach einem Scheitern klingt, könnte sich als notwendige Korrektur herausstellen.
Die Korridorsanierung auf 70 Kilometern Strecke der sogenannten Riedbahn zwischen Frankfurt am Main und Mannheim, sollte ein Vorzeigeprojekt der Deutschen Bahn werden – ein symbolträchtiger Auftakt zur sogenannten Korridorsanierung.
Seit der Wiedereröffnung der Riedbahn am 15. Dezember 2024 haben einige Pannen auf der frisch, generalüberholten Strecke den Verkehr mehrmals verlangsamt, auf die bekannten Umleiterstrecken zurückverlagert oder zum Ausfall gebracht.
Seit Sonntagnacht rollen wieder Züge über die Riedbahn. Wir danken den vielen Mitarbeiter:innen der DB und den beteiligten Baufirmen für die Realisierung des Projekts. Der Betrieb der erneuerten Anlagen hat in den ersten beiden Tagen weitestgehend planmäßig funktioniert.
Die Sanierung des deutschen Schienennetzes hat mit der Riedbahn gerade erst begonnen, und noch bevor das erste von 41 Projekten abgeschlossen ist, gibt es massive Änderungen bei der Reihenfolge.
Die Riedbahn ist aktuell das größte Schieneninfrastrukturprojekt in Deutschland und zugleich der Auftakt zur umfassenden „Generalsanierung“ des deutschen Schienennetzes. Ziel ist es, die gesamte Schieneninfrastruktur nachhaltig zu verbessern und den Betrieb langfristig zu stabilisieren
100 Tage nach dem Baustart berichtet die DB InfraGO in einer Pressemitteilung über den Baufortschritt der Riedbahn. Wer sich auskennt, sieht schnell, dass viele Aussagen nur Halbwahrheiten sind.
In einem Artikel der FAZ vermittelt der Leiter der Infrastruktur im Regionalbereich Mitte den Eindruck, dass auf der Riedbahn eine umfassende Erneuerung aller Gewerke stattfindet. Doch DB-Watch weiß: Das entspricht nicht der Wirklichkeit
Laut einem Medienbericht könnte sich die vollständige Inbetriebnahme von Anfang 2025 auf Ende 2025 verzögern. Worst Case schmälert das die Kapazität auf der Riedbahn einige Monate, statt sie zu steigern.
Es wurde final, dass die Strecke 2026 für drei Monate und 2029 für fünf Monate komplett gesperrt werden soll. Kapazitätssteigernde Maßnahmen der stark belasteten Strecke wird es jedoch kaum geben.
Zum Start des Riedbahn-Live-Tickers äußert sich der Konzernbevollmächtigte für Gemeinwohlorientierte Schieneninfrastruktur Tobias Heinemann zur anstehenden Sanierung der Riedbahn.
Mehrere Wochen liefen die Verhandlungsrunden zwischen Bund und Ländern im Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat zur Novelle des Bundesschienenwegeausbaugesetzes (BSWAG). Jetzt steht das Ergebnis fest.
Die InfraGO AG verkündet, dass während der Generalsanierung der Riedbahn alle 400 bis 500 Güterzüge pro Woche über die verkehrsgünstige Main-Neckar-Bahn oder die Ludwigsbahn umgeleitet werden können. Mehrere EVU bestätigen, dass es zu Zurückweisungen bei Trassenbestellungen kam.
Am 29. Januar lädt die DB InfraGO zu einer Kundenveranstaltung bezüglich der beiden bayerischen Korridore Obertraubling – Passau und Nürnberg – Regensburg. Zentraler Konfliktpunkt: die langen Umwege und Umleiterstrecken für den Schienengüterverkehr. Sie hinterließ jedoch mehr Fragen als Antworten.
Die vorbereitenden Maßnahmen auf der Riedbahn zwischen Mannheim und Frankfurt verzögern sich. Kund:innen und Unternehmen können nur auf ein Sprichwort hoffen, das eigentlich im Theater gilt: „Wenn die Generalprobe schief geht, wird die Aufführung großartig“.
Am 15. Juni beginnt die fünfmonatige Sanierung der Riedbahn, der erste der 40 Korridore, die „generalsaniert“ werden sollen. Allerdings wird die 70 Kilometer lange Strecke zwischen Frankfurt am Main und Mannheim bereits zwischen dem 01. Januar bis zum 22. Januar 2024 komplett gesperrt – für mindestens drei Wochen, um den Testlauf zu starten!
Durch das Urteil des Bundesverfassungsgerichts, dass die Umschichtung von Corona-begründeten Kreditermächtigungen in den Klima- und Transformationsfonds (KTF) verfassungswidrig sei, gerät die Finanzierung der so genannten Generalsanierung unter Druck.
Die DB gibt in einer Pressemeldung bekannt, dass sich die Kosten der Riedbahn statt 500 Millionen auf 1,3 Milliarden Euro belaufen werden. Wenn alle Projekte so teuer werden, werden die 45 Zusatz-Milliarden für die Schiene, die der Bund bereitstellt, komplett aufgebraucht.
Wie zuvor bereits diskutiert, wird die Korridorsanierung der Strecke Hamburg-Hannover auf 2029 geschoben. Das soll mehr Zeit zu Vorbereitungen liefern, um nicht nur Sanierungen, sondern auch Ausbaumaßnahmen durchzuführen.
Auf dem Schienengipfel geben BMDV und DB die finale zeitliche Reihung der Korridore bekannt, die generalsaniert werden sollen. Die Anzahl verringert sich von 43 auf 40 Korridore.
Eine bundesweite Arbeitsgruppe, die sich speziell den Bedürfnissen des Güterverkehrs widmet, finden viele Branchenvertreter:innen sinnvoll. Doch sie legt auch viele Probleme offen.
Versprochenes Geld ist im bisherigen Haushaltsentwurf nicht abgebildet. Es bleibt fraglich, ob die Zusatz-Milliarden für die Schiene kommen und wenn ja, wofür sie ausgegeben werden.
Eine Novelle der Lkw-Maut soll einen Teil der versprochenen 45 Zusatz-Milliarden für die Schiene finanzieren. Einnahmen der Straßen-Maut können künftig auch für die Schiene aufgewendet werden.
Im Koalitionsausschuss werden der Schiene zusätzlich 45 Milliarden Euro bis 2027 zugesichert. Ursprung und Einsatz der Mittel bleiben aber zunächst vage.
Die Branche reicht weitere Änderungs- und Ergänzungswünsche bezüglich der Kriterienliste zur Priorisierung der Auswahl der Korridore ein. Ein wichtiger Punkt ist dabei das europäische Zugbeeinflussungssystem ETCS.
Seit dem 15. Mai ist der erste Abschnitt der Strecke Hamburg – Berlin wieder befahrbar. Zwischen Hamburg und Hagenow Land rollt der Verkehr wieder. Das ist eine echte Entlastung, weil damit vor allem der Güterverkehr damit eine weitere Umleiterroute zwischen Hamburg und Berlin (und weiter Richtung östliche Nachbarländer) nehmen kann: Die Strecke über Schwerin und Neustrelitz verbindet nun zusätzlich die beiden Metropolen.
Nach ersten Berichten aus der Branche ist die Inbetriebnahme des Streckenabschnitts auch weitgehend reibungsfrei geglückt und die Verkehre laufen aktuell stabil. Allerdings ist die Strecke nicht besonders leistungsfähig: Die Nahverkehrslinien RE 4 (Bützow – Lalendorf) und RE 50 (Rostock – Langhagen) müssen ausgedünnt werden, damit auf der teilweise eingleisigen Strecke auch für den Güterverkehr Platz ist. Der kann seit Freitag nämlich nicht mehr über Uelzen, Celle und Lehrte Richtung Osten fahren. Die „Qualitätsoffensive“ zwischen Hamburg und Hannover schreitet voran und der Streckenabschnitt zwischen Uelzen und Celle ist gesperrt worden. Damit wird eine wichtige Schienenanbindung an den Hamburger Hafen gekappt.
Die Lage des Eisenbahnverkehrs in Norddeutschland bleibt also nach der Verzögerung der Korridorsanierung zwischen Hamburg und Berlin vorerst angespannt. Vor allem, dass jetzt doch gleichzeitig Arbeiten zwischen Hamburg und Hannover stattfinden, verschärft die Lage. Wir müssen noch bis zum 14. Juni warten, bis der wichtige Korridor wieder ganz ans Netz geht.
Auf die vollständige Inbetriebnahme der Leit- und Sicherungstechnik müssen wir aber auch dann noch weiter warten. Dazu gibt es hier weitere Informationen.
Die DB InfraGO kündigt kurz nach Wiederinbetriebnahme der Strecke erneut eine deutliche Einschränkung an: Vom 18. bis 23. September steht im Abschnitt Glöwen–Breddin südöstlich von Wittenberge wegen Arbeiten an einer Langsamfahrstelle nur ein Streckengleis zur Verfügung; das zweite darf zum Schutz der Arbeiten nur mit 160 km/h befahren werden.
Die DB InfraGO kündigt kurz nach Wiederinbetriebnahme der Strecke erneut eine deutliche Einschränkung an: Vom 18. bis 23. September steht im Abschnitt Glöwen–Breddin südöstlich von Wittenberge wegen Arbeiten an einer Langsamfahrstelle nur ein Streckengleis zur Verfügung; das zweite darf zum Schutz der Arbeiten nur mit 160 km/h befahren werden.
Die DB InfraGO kündigt kurz nach Wiederinbetriebnahme der Strecke erneut eine deutliche Einschränkung an: Vom 18. bis 23. September steht im Abschnitt Glöwen–Breddin südöstlich von Wittenberge wegen Arbeiten an einer Langsamfahrstelle nur ein Streckengleis zur Verfügung; das zweite darf zum Schutz der Arbeiten nur mit 160 km/h befahren werden.
Bekanntlich kann auf der frisch sanierten Strecke zwischen Hamburg und Berlin noch nicht überall mit der gewohnten Höchstgeschwindigkeit von 230 km/h gefahren werden. Die Linienförmige Zugbeeinflussung (LZB) konnte noch nicht überall in Betrieb genommen werden und auch der Fernverkehr ist abschnittsweise nur mit 160 km/h unterwegs.
Die Negativ-Serie beim DB-Konzern hört nicht auf – heute gab es gleich zwei unschöne Nachrichten zu Großprojekten der DB InfraGO: Das Bahnhofs- und Infrastrukturprojekt Stuttgart 21 wird nicht nur erst 2031 fertiggestellt, auch die Kosten steigen nochmal um 3 Milliarden Euro auf nunmehr 14,5 Milliarden Euro. Gleichzeitig wurden die geschätzten Gesamtkosten für die Korridorsanierung Hamburg – Berlin nach oben korrigiert. Aus 2,2 Milliarden Euro werden nun 2,7…
Am 19. Juni berichtete die Süddeutsche Zeitung über den „Bahnsinn“ bei Großprojekten. Tenor: Die Deutsche Bahn AG tut sich mit Großprojekten aktuell sehr schwer. So weit, so bekannt. Irritierend ist allerdings eine Metapher des InfraGO-Vorstands Dr. Philipp Nagl: Er gesteht Schwierigkeiten bei Großprojekten ein. Es würden Erfahrungen im Konzern fehlen. Die scheint man wohl mit…
Nach einer Sperrung von insgesamt zehneinhalb Monaten rollt der Zugverkehr auf der Strecke zwischen Hamburg und Berlin wieder. Insbesondere nach dem Chaos der vergangenen Wochen (u. a. Verkehrsrundschau vom 10. Juni 2026), vor allem rund um den Knoten Hannover, sorgt das für Entlastung.
Nachdem wir gestern noch die erfreulich reibungsfreie Inbetriebnahme des ersten Teilabschnitts nach der Korridorsanierung Hamburg – Berlin vermeldet hatten, meldete sich die Realität des deutschen Schienennetzes schnell zurück. Die InfraGO nahm am 15. Mai den Streckenabschnitt zwischen Hamburg und Hagenow in Betrieb, um Verkehre Richtung Nordost und eine wertvolle Umleitung nach Berlin zu ermöglichen.
Seit dem 15. Mai ist der erste Abschnitt der Strecke Hamburg – Berlin wieder befahrbar. Zwischen Hamburg und Hagenow Land rollt der Verkehr wieder. Das ist eine echte Entlastung, weil damit vor allem der Güterverkehr damit eine weitere Umleiterroute zwischen Hamburg und Berlin (und weiter Richtung östliche Nachbarländer) nehmen kann: Die Strecke über Schwerin und…
Auf dem Korridor Hamburg – Berlin kehrt keine Ruhe ein. Die vollständige Inbetriebnahme der Leit- und Sicherungstechnik verzögert sich wohl noch weiter. Im März erst gab die InfraGO bekannt, dass die für den 01. Mai geplante Wiederinbetriebnahmen der Strecke nicht zu halten sei. Winterbedingungen und Probleme mit der Montage der Leit- und Sicherungstechnik wurden als…
Entlang des Rheins verläuft von Troisdorf bei Köln über Koblenz bis nach Wiesbaden der Rhein-Alpin-Korridor – eine der wichtigsten Güterverkehrsachsen Deutschlands und zentrale Verbindung von den Nordseehäfen über Süddeutschland bis in den Alpenraum und nach Italien. Im zweiten Halbjahr 2026 soll auch dieser Abschnitt im Rahmen der Korridorsanierung modernisiert werden. Allerdings ist bereits im Vorfeld…
Nach den winterlichen Problemen bei der Korridorsanierung zwischen Hamburg und Berlin ist nun klar: Der Frost zu Jahresbeginn scheint die Bauarbeiten völlig aus der Bahn geworfen zu haben. Die Inbetriebnahme der wichtigen Strecke verzögert sich um sechs Wochen. Die Nachricht verwundert ein wenig, teilte die InfraGO der Branche doch mit, dass man mit ca. drei…
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
Der Jahresbeginn startet mit einem Überblick zum aktuellen Stand der abgeschlossenen und noch laufenden Korridorsanierungen sowie einem Blick auf die kommenden Vollsperrungen 2026.
Die ersten 100 Tage der neunmonatigen Vollsperrung zwischen Hamburg und Berlin sind geschafft. In der Branche will sich nicht so recht Entspannung einstellen, denn auf anfängliche „Kinderkrankheiten“ folgte zügig die Erkenntnis, dass Probleme nicht nur Anfangs auftreten werden.
Die Oberleitungsstörung bei Uelzen vom 21. bis zum 23. September 2025 ist kein isolierter Betriebsunfall, sondern ein Stresstest für das ohnehin ausgedünnte Netz in Norddeutschland – mitten in der laufenden Korridorsanierung Hamburg–Berlin.
Die Sanierung der Strecke Hamburg–Berlin läuft seit einem knappen Monat. Güterbahnen erleben auf den Strecken eine Mischung aus Improvisation, langen Umwegen und verbesserungswürdiger Kommunikation.
Bereits in der zweiten von 38 Wochen „Generalsanierung Hamburg-Berlin“ melden EVU erhebliche Probleme: Auf den Umleitungsstrecken sind gleich zwei Baustellen eingerichtet.
Die dritte der sogenannten „Korridorsanierungen” der DB zwischen Hamburg und Berlin ist ein Belastungstest für die Schienenkunden, die Eisenbahnunternehmen, aber auch für das Vertrauen in das Großprojektmanagement der DB InfraGO.
Am Mittwoch, den 09. Juli 2025, fand auf Einladung der DB InfraGO in Frankfurt am Main ein Branchendialog mit rund 200 Vertreter:innen aus der Branche statt. Es ging um das WO, WANN und WIE der Korridorsanierung – bedarfsgerecht im Sinne der Betroffenen.
Die Reihung der geplanten Korridore dürfte sich verzögern. Zusammen mit Branche und Politik sollen die bisherigen Konzepte für alle Korridore, die ab 2028 geplant wurden, überarbeitet werden. Was zunächst nach einem Scheitern klingt, könnte sich als notwendige Korrektur herausstellen.
Die Korridorsanierung auf 70 Kilometern Strecke der sogenannten Riedbahn zwischen Frankfurt am Main und Mannheim, sollte ein Vorzeigeprojekt der Deutschen Bahn werden – ein symbolträchtiger Auftakt zur sogenannten Korridorsanierung.
Seit der Wiedereröffnung der Riedbahn am 15. Dezember 2024 haben einige Pannen auf der frisch, generalüberholten Strecke den Verkehr mehrmals verlangsamt, auf die bekannten Umleiterstrecken zurückverlagert oder zum Ausfall gebracht.
Seit Sonntagnacht rollen wieder Züge über die Riedbahn. Wir danken den vielen Mitarbeiter:innen der DB und den beteiligten Baufirmen für die Realisierung des Projekts. Der Betrieb der erneuerten Anlagen hat in den ersten beiden Tagen weitestgehend planmäßig funktioniert.
Die Sanierung des deutschen Schienennetzes hat mit der Riedbahn gerade erst begonnen, und noch bevor das erste von 41 Projekten abgeschlossen ist, gibt es massive Änderungen bei der Reihenfolge.
Die Riedbahn ist aktuell das größte Schieneninfrastrukturprojekt in Deutschland und zugleich der Auftakt zur umfassenden „Generalsanierung“ des deutschen Schienennetzes. Ziel ist es, die gesamte Schieneninfrastruktur nachhaltig zu verbessern und den Betrieb langfristig zu stabilisieren
100 Tage nach dem Baustart berichtet die DB InfraGO in einer Pressemitteilung über den Baufortschritt der Riedbahn. Wer sich auskennt, sieht schnell, dass viele Aussagen nur Halbwahrheiten sind.
In einem Artikel der FAZ vermittelt der Leiter der Infrastruktur im Regionalbereich Mitte den Eindruck, dass auf der Riedbahn eine umfassende Erneuerung aller Gewerke stattfindet. Doch DB-Watch weiß: Das entspricht nicht der Wirklichkeit
Laut einem Medienbericht könnte sich die vollständige Inbetriebnahme von Anfang 2025 auf Ende 2025 verzögern. Worst Case schmälert das die Kapazität auf der Riedbahn einige Monate, statt sie zu steigern.
Es wurde final, dass die Strecke 2026 für drei Monate und 2029 für fünf Monate komplett gesperrt werden soll. Kapazitätssteigernde Maßnahmen der stark belasteten Strecke wird es jedoch kaum geben.
Zum Start des Riedbahn-Live-Tickers äußert sich der Konzernbevollmächtigte für Gemeinwohlorientierte Schieneninfrastruktur Tobias Heinemann zur anstehenden Sanierung der Riedbahn.
Mehrere Wochen liefen die Verhandlungsrunden zwischen Bund und Ländern im Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat zur Novelle des Bundesschienenwegeausbaugesetzes (BSWAG). Jetzt steht das Ergebnis fest.
Die InfraGO AG verkündet, dass während der Generalsanierung der Riedbahn alle 400 bis 500 Güterzüge pro Woche über die verkehrsgünstige Main-Neckar-Bahn oder die Ludwigsbahn umgeleitet werden können. Mehrere EVU bestätigen, dass es zu Zurückweisungen bei Trassenbestellungen kam.
Am 29. Januar lädt die DB InfraGO zu einer Kundenveranstaltung bezüglich der beiden bayerischen Korridore Obertraubling – Passau und Nürnberg – Regensburg. Zentraler Konfliktpunkt: die langen Umwege und Umleiterstrecken für den Schienengüterverkehr. Sie hinterließ jedoch mehr Fragen als Antworten.
Die vorbereitenden Maßnahmen auf der Riedbahn zwischen Mannheim und Frankfurt verzögern sich. Kund:innen und Unternehmen können nur auf ein Sprichwort hoffen, das eigentlich im Theater gilt: „Wenn die Generalprobe schief geht, wird die Aufführung großartig“.
Am 15. Juni beginnt die fünfmonatige Sanierung der Riedbahn, der erste der 40 Korridore, die „generalsaniert“ werden sollen. Allerdings wird die 70 Kilometer lange Strecke zwischen Frankfurt am Main und Mannheim bereits zwischen dem 01. Januar bis zum 22. Januar 2024 komplett gesperrt – für mindestens drei Wochen, um den Testlauf zu starten!
Durch das Urteil des Bundesverfassungsgerichts, dass die Umschichtung von Corona-begründeten Kreditermächtigungen in den Klima- und Transformationsfonds (KTF) verfassungswidrig sei, gerät die Finanzierung der so genannten Generalsanierung unter Druck.
Die DB gibt in einer Pressemeldung bekannt, dass sich die Kosten der Riedbahn statt 500 Millionen auf 1,3 Milliarden Euro belaufen werden. Wenn alle Projekte so teuer werden, werden die 45 Zusatz-Milliarden für die Schiene, die der Bund bereitstellt, komplett aufgebraucht.
Wie zuvor bereits diskutiert, wird die Korridorsanierung der Strecke Hamburg-Hannover auf 2029 geschoben. Das soll mehr Zeit zu Vorbereitungen liefern, um nicht nur Sanierungen, sondern auch Ausbaumaßnahmen durchzuführen.
Auf dem Schienengipfel geben BMDV und DB die finale zeitliche Reihung der Korridore bekannt, die generalsaniert werden sollen. Die Anzahl verringert sich von 43 auf 40 Korridore.
Eine bundesweite Arbeitsgruppe, die sich speziell den Bedürfnissen des Güterverkehrs widmet, finden viele Branchenvertreter:innen sinnvoll. Doch sie legt auch viele Probleme offen.
Versprochenes Geld ist im bisherigen Haushaltsentwurf nicht abgebildet. Es bleibt fraglich, ob die Zusatz-Milliarden für die Schiene kommen und wenn ja, wofür sie ausgegeben werden.
Eine Novelle der Lkw-Maut soll einen Teil der versprochenen 45 Zusatz-Milliarden für die Schiene finanzieren. Einnahmen der Straßen-Maut können künftig auch für die Schiene aufgewendet werden.
Im Koalitionsausschuss werden der Schiene zusätzlich 45 Milliarden Euro bis 2027 zugesichert. Ursprung und Einsatz der Mittel bleiben aber zunächst vage.
Die Branche reicht weitere Änderungs- und Ergänzungswünsche bezüglich der Kriterienliste zur Priorisierung der Auswahl der Korridore ein. Ein wichtiger Punkt ist dabei das europäische Zugbeeinflussungssystem ETCS.
Keine Kommentare erlaubt.