Berlin bekommt Direktzüge zurück – doch Baustellen bremsen
Mehr Direktverbindungen und ein weiterer Sprinter nach Stuttgart: Der neue Fahrplan bringt ab Mitte Dezember einige Verbesserungen für Berliner Reisende. Es gibt aber auch Ärgernisse. Der neue Fahrplan der Deutschen Bahn bringt für Fahrgäste in der Hauptstadt ab Mitte Dezember einige Direktverbindungen zurück und zusätzliche Sprinter. Zwischen Berlin und Stuttgart…
Erschienen am: 13.10.2026 /Quelle: Bahnblogstelle
Mehr als zwei Milliarden Euro für neue Batteriezüge
Mehr Mobilität für Niedersachsen: 113 Batteriezüge sind bestellt worden, das Bahnangebot soll damit ausgebaut, modernisiert und schrittweise emissionsfrei gestaltet werden. Wann werden sie eingesetzt? Mehr als zwei Milliarden Euro werden in Niedersachsen in den Schienenverkehr investiert. Insgesamt 113 neue Batteriezüge sollen die Mobilität im Land stärken, wie ein Sprecher des…
Erschienen am: 13.10.2026 /Quelle: Bahnblogstelle
Niedersachsen: Mehr als 2 Mrd. Euro für neue Akkuzüge
Mehr Mobilität für Niedersachsen: 113 Batteriezüge sind bestellt worden, das Bahnangebot soll damit ausgebaut, modernisiert und schrittweise emissionsfrei gestaltet werden. Wann werden sie eingesetzt?
Erschienen am: 13.10.2026 /Quelle: schiene.de – Bahnverkehr und Infrastruktur
Alkoholverbot erreicht letzte Bahnhöfe in Ostdeutschland
Die Bahnhöfe in Leipzig, Dresden und Erfurt gehören zu den letzten Bahnhöfen in Deutschland, an denen die Deutsche Bahn das Alkoholverbot umsetzt. In den Zügen darf hingegen weiter getrunken werden. Das von der Deutschen Bahn im Sommer angekündigte Alkoholkonsumverbot gilt an vielen Bahnhöfen bereits – am Donnerstag tritt es nun…
Erschienen am: 13.10.2026 /Quelle: Bahnblogstelle
Alkoholverbot erreicht letzte Bahnhöfe in Ostdeutschland
Die Bahnhöfe in Leipzig, Dresden und Erfurt gehören zu den letzten Bahnhöfen in Deutschland, an denen die Deutsche Bahn das Alkoholverbot umsetzt. In den Zügen darf hingegen weiter getrunken werden.
Erschienen am: 13.10.2026 /Quelle: schiene.de – Bahnverkehr und Infrastruktur
Baustellen bringen Verschiebungen in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen
Die Deutsche Bahn baut bundesweit an vielen Strecken. Das wirkt sich auf den Fahrplan 2027 aus. Wo Reisende mit längeren Fahrzeiten rechnen müssen – und wo Fahrgäste davon profitieren. Der neue Fahrplan der Deutschen Bahn bringt für Reisende in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen vor allem baustellenbedingte Veränderungen. Teils verlängern sich…
Erschienen am: 13.10.2026 /Quelle: Bahnblogstelle
Linienbus fährt sich fest – Tramgleis blockiert
In München ist ein Linienbus am Montagabend in den Gleisbereich einer Tramstrecke geraten und stecken geblieben. Die Feuerwehr befreite das Fahrzeug. Verletzt wurde niemand. Bei einem Bergungsmanöver in der Orleansstraße in München-Haidhausen haben Einsatzkräfte am Montagabend einen festgefahrenen Linienbus befreit, wie die Feuerwehr München mitteilte. Der Bus war über einen…
Erschienen am: 13.10.2026 /Quelle: Bahnblogstelle
Straßenbahn kollidiert mit Transporter in Braunschweig
In Braunschweig ist eine Straßenbahn mit einem geparkten Transporter zusammengestoßen. Eine geöffnete Seitenklappe ragte in die Fahrbahn und wurde bei der Kollision abgerissen. Der Sachschaden liegt im fünfstelligen Bereich. Am Samstag gegen 11.15 Uhr kam es auf der Siegfriedstraße zu einem seitlichen Zusammenstoß zwischen einer Straßenbahn und einem geparkten Transporter.…
Erschienen am: 13.10.2026 /Quelle: Bahnblogstelle
München feiert 150 Jahre Tram: Historische Straßenbahnen und Tag der offenen Tür
Mit historischen Fahrzeugen, einer kostenlosen Jubiläumslinie und einem Tag der offenen Tür feiert München am kommenden Wochenende das 150-jährige Bestehen seiner Tram. Am Samstag kommt es deshalb zu Einschränkungen auf mehreren Straßenbahnlinien. München feiert am 17. und 18. Oktober 2026 das 150-jährige Bestehen seiner Straßenbahn. Nach Angaben der Münchner Verkehrsgesellschaft…
Erschienen am: 13.10.2026 /Quelle: Bahnblogstelle
Mehr als 200 Meter Kupferkabel von Bahnbaustelle gestohlen
Auf einer Baustelle im Landkreis Regensburg fehlen mehr als 200 Meter Kupferkabel. Der Schaden wird auf 25.000 Euro geschätzt. Die Bundespolizei ermittelt. Mehr als 200 Meter Kupferkabel sollen Unbekannte auf einer Bahnbaustelle bei Mintraching (Landkreis Regensburg) gestohlen haben. Ein Bahnmitarbeiter stellte vor rund drei Wochen fest, dass die Kabel fehlten,…
Erschienen am: 13.10.2026 /Quelle: Bahnblogstelle
Flixtrain baut Zugangebot aus – mehr Verbindungen und neue Direktzüge
Zum Fahrplanwechsel im Dezember will Flixtrain sein Streckennetz deutlich erweitern. Das Unternehmen kündigt mehr Abfahrten, zusätzliche Verbindungen und kürzere Reisezeiten an. Flixtrain will sein Angebot zum Fahrplanwechsel am 13. Dezember deutlich ausbauen. Wie das Unternehmen in einer Mitteilung ankündigt, sollen die Kapazitäten verdoppelt und die Zahl der wöchentlichen Abfahrten um…
Erschienen am: 13.10.2026 /Quelle: Bahnblogstelle
Fahrplan 2027: Was sich für Bahnreisende ändert
Die schlechte Pünktlichkeit bleibt für Bahnreisende ein Dauerärgernis. Dafür geht es bald auf direktem Weg von München nach Rom. Doch das ist nicht die einzige Änderung im neuen Fahrplan. Mit mehr Verbindungen ins Ausland sowie einer weiteren Sprinter-Linie will die kriselnde Deutsche Bahn ab Mitte Dezember Fahrgäste in ihre Züge…
Erschienen am: 13.10.2026 /Quelle: Bahnblogstelle
GDL setzt Streik bei Saarbahn für sechs Stunden aus
Die GDL unterbricht den Streik bei der Saarbahn kurzfristig. Was die Gewerkschaft damit erreichen möchte.
Erschienen am: 13.10.2026 /Quelle: schiene.de – Bahnverkehr und Infrastruktur
Fahrplan 2027: stabile Preise, neue Sprinter, mehr europäische Verbindungen
Drei Mal täglich pro Richtung mit neuen ICE-Sprintern von Hamburg nach München und Berlin nach Stuttgart • Wieder Halbstundentakt zwischen Berlin und Hamburg • Täglich über 320 internationale Fahrten • Erstmals ab Sommer mit Frecciarossa von München nach Mailand und Rom • Mehr Züge nach Paris und Wien • Fahrplanwechsel am 13. Dezember, Tickets ab 14. Oktober buchbar
Die Pünktlichkeit bleibt für Bahnreisende teils eine Zumutung. Dafür geht es bald auf direktem Weg von München nach Rom. Doch das ist nicht die einzige Änderung im neuen Fahrplan.
Erschienen am: 13.10.2026 /Quelle: schiene.de – Bahnverkehr und Infrastruktur
SPNV fordert Mitsprache bei Sanierungen
Der Bundesverband Schienennahverkehr (BSN) fordert Bund und Deutsche Bahn auf, die Aufgabenträger des Schienenpersonennahverkehrs in die weitere Planung der Korridorsanierungen einzubeziehen. Hintergrund ist die angekündigte Überarbeitung des bisherigen Sanierungskonzepts. Nach Angaben des Verbands soll die Zahl der jährlich umgesetzten Korridorsanierungen weiter reduziert und ein Teil der Maßnahmen zeitlich gestreckt werden. Die SPNV-Aufgabenträger verantworten nach Angaben […]
Der Verkehrsverbund naldo stellt Städten, Gemeinden, Landkreisen, Unternehmen, Organisationen und Verkehrsunternehmen ein neues kostenloses Fahrplan-Widget zur Verfügung. Damit lässt sich die elektronische Fahrplanauskunft direkt in bestehende Internetseiten einbinden. Besucher können auf der jeweiligen Website nach Bus- und Bahnverbindungen suchen, ohne die Seite verlassen zu müssen. Das Fahrtziel kann dabei bereits mit einer Adresse oder einer […]
Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) fördert die Beschaffung von 22 batterieelektrischen Bussen für zwei neue XBus-Linien der Niederrheinischen Verkehrsbetriebe AG (NIAG). Für die Fahrzeuge auf den Linien X25 und X31 stellt der VRR insgesamt rund 16 Millionen Euro bereit. Die Förderung erfolgt nach § 11 des ÖPNV-Gesetzes Nordrhein-Westfalen. Für die neue Linie X25 erhält die NIAG […]
DB Regio Schiene setzt für die Planung und Disposition seines Fahrpersonals auf das Mitarbeiterportal IVU.pad von IVU Traffic Technologies. Die Anwendung ist in die bereits genutzte Software IVU.rail integriert und verbindet das Fahrpersonal direkt mit der Personaldisposition. Über das Portal können rund 12.000 Triebfahrzeugführer sowie etwa 6.000 Kundenbetreuer ihre Dienstpläne, Arbeitszeiten, Qualifikationen und Nachweise mobil […]
Auf dem Betriebshof von vhh.mobility in Hamburg-Billbrook ist eine neue Photovoltaikanlage in Betrieb gegangen. Sie soll jährlich rund 340.000 Kilowattstunden Strom erzeugen, der direkt am Standort genutzt und unter anderem zum Laden der Elektrobusse eingesetzt wird. Zusammen mit der bereits bestehenden Anlage auf dem Betriebshof Schenefeld steigt die jährliche Eigenproduktion des Unternehmens auf rund 910.000 […]
Der Verkehrsverbund Großraum Nürnberg (VGN) erhöht zum 1. Januar 2027 die Preise seiner klassischen Tickets um durchschnittlich 5,86 Prozent. Betroffen sind unter anderem Einzel- und Mehrfahrtenkarten sowie Zeitkarten. Grundlage der Anpassung ist ein Mobilitätsindex, der zu gleichen Teilen die erwartete Kostenentwicklung bei den Verkehrsunternehmen und die Einkommensentwicklung der privaten Haushalte berücksichtigt. Auf der Kostenseite wirken […]
Vertreter von Politik und Bahn feiern Baustart des Pfaffensteigtunnels
Nicht nur im Stuttgarter Talkessel wird der Bahnknoten neu geordnet – auch südlich der Stadt soll ein teurer neuer Tunnel entstehen. Wofür er benötigt wird – und was Kritiker daran auszusetzen haben. Vertreter von Politik und Deutscher Bahn haben den symbolischen Start für den Bau des Pfaffensteigtunnels gegeben. Der rund…
Erschienen am: 12.10.2026 /Quelle: Bahnblogstelle
München–Augsburg: Doch keine Streichungen im Regionalverkehr
In den vergangenen Monaten hatten in Bayern Befürchtungen für Unruhe gesorgt, wonach es im Regionalverkehr künftig weniger Angebote geben sollte. Nun gibt es Klarheit und ein großes Aufatmen. Entgegen früherer Befürchtungen streicht die Infrastrukturgesellschaft der Deutschen Bahn ab dem Jahr 2028 keine Verbindungen im bayerischen Regional- und Nahverkehr. Wie aus…
Erschienen am: 12.10.2026 /Quelle: Bahnblogstelle
Strecke Cottbus–Lübbenau für Woidke „Schlüsselprojekt“
Die Bahnstrecke zwischen Lübbenau und Cottbus soll zukünftig zweigleisig befahrbar sein. Für den Ministerpräsidenten ist der Ausbau eines der wichtigsten Verkehrsprojekte in der Lausitz. Der zweigleisige Ausbau der Bahnstrecke Cottbus–Lübbenau ist laut Brandenburgs Ministerpräsidenten eines der wichtigsten Infrastrukturprojekte im Süden des Landes. Es sei „ein Schlüsselprojekt für die Strukturentwicklung in…
Erschienen am: 12.10.2026 /Quelle: Bahnblogstelle
Bahn baut Angebote in Bayerns Schienennahverkehr aus
In den vergangenen Monaten hatten in Bayern Befürchtungen für Unruhe gesorgt, wonach es im Nahverkehr künftig weniger Angebote geben sollte. Nun gibt es Klarheit und ein großes Aufatmen.
Erschienen am: 12.10.2026 /Quelle: schiene.de – Bahnverkehr und Infrastruktur
Ticketautomat aufgebrochen | S-Bahn mit Steinen beworfen | Suche nach Ursache für Geruchsproblem an Bahnhof
Kurzmeldungen Unbekannte brechen einen Fahrscheinautomaten auf und entwenden Geldkassetten. Eine S-Bahn wird mit Steinen beworfen, der Lokführer geblendet. Nach einem Chemikaliengeruch an einem Bahnhof bleibt die Ursache eines möglichen Lecks unklar. +++ Agathenburg: Ticketautomat aufgebrochen +++ Unbekannte haben am Samstag gegen 2:10 Uhr einen Fahrscheinautomaten am Bahnhof aufgebrochen und…
Erschienen am: 12.10.2026 /Quelle: Bahnblogstelle
Baustart für Pfaffensteigtunnel – Warum er wichtig ist
Nicht nur im Stuttgarter Talkessel wird der Bahnknoten neu geordnet – auch südlich der Stadt soll ein teurer neuer Tunnel entstehen. Wofür er benötigt wird – und was Kritiker daran auszusetzen haben.
Erschienen am: 12.10.2026 /Quelle: schiene.de – Bahnverkehr und Infrastruktur
Bahn-Verspätungen bekannt – Keine Erstattung für Flug
Ein Ehepaar verpasst wegen eines verspäteten Zugs seinen Flug. Nach einem Urteil steht fest: Es bleibt auf den Kosten für den Ersatzflug sitzen. Wieso entschied das Gericht so? Weil ein Ehepaar nach Ansicht eines Gerichts seine Bahnfahrt zum Münchner Flughafen zu knapp kalkuliert hat, hat es keinen Anspruch auf Erstattung…
Erschienen am: 12.10.2026 /Quelle: Bahnblogstelle
Bahnverspätungen bekannt – Keine Erstattung für Flug
Ein Ehepaar verpasst wegen eines verspäteten Zugs seinen Flug. Nach einem Urteil steht fest: Es bleibt auf den Kosten für den Ersatzflug sitzen. Wieso entschied das Gericht so?
Erschienen am: 12.10.2026 /Quelle: schiene.de – Bahnverkehr und Infrastruktur
Mann fährt auf Puffer von Regionalbahn mit
Statt im Waggon fährt ein Mann auf dem Puffer einer Regionalbahn mit. Der Lokführer stoppt den Zug. Jetzt ermittelt die Polizei. Ein 27-Jähriger ist im Kreis Nordfriesland auf dem Puffer einer Regionalbahn mitgefahren. Auf der Fahrt zwischen Westerland und Husum sei der Mann am Sonntagmorgen von einem Zugbegleiter zwischen der…
Erschienen am: 12.10.2026 /Quelle: Bahnblogstelle
Bahnstrecke bei Münster nach Lkw-Unfall gesperrt
Aus unbekannter Ursache ist ein Lastwagen auf einer Straße neben einer Bahnstrecke in den Graben gerutscht. Das hat Folgen für den Regionalverkehr. Ein in den Straßengraben gerutschter Lastwagen führt in NRW zu Einschränkungen im regionalen Bahnverkehr auf der Strecke Münster–Emden. Nach ersten Erkenntnissen der Feuerwehr lehnt der mit Baumaterial beladene…
Erschienen am: 12.10.2026 /Quelle: Bahnblogstelle
Schwarzfahrer schubst Zugbegleiter und wirft Steine auf Zug
Ein junger Mann wird ohne Fahrschein erwischt und greift den Zugbegleiter an. Wie es am Bahnhof weiterging und was den Mann jetzt erwartet. Ein 22-Jähriger hat in einem Regionalzug kurz vor Wörth an der Isar (Landkreis Landshut) einen Zugbegleiter angegriffen. Nach Angaben der Bundespolizei konnte der Mann bei einer Kontrolle…
Erschienen am: 12.10.2026 /Quelle: Bahnblogstelle
Bahnstrecke bei Münster nach Lkw-Unfall gesperrt
Aus unbekannter Ursache ist ein Laster auf einer Straße neben einer Bahnstrecke in den Graben gerutscht. Das hat Folgen für den Regionalverkehr.
Erschienen am: 12.10.2026 /Quelle: schiene.de – Bahnverkehr und Infrastruktur
Schwarzfahrer schubst Zugbegleiter und wirft Steine auf Zug
Ein 22-Jähriger wird ohne Fahrschein erwischt und greift den Zugbegleiter an. Wie es am Bahnhof weiterging und was den Mann jetzt erwartet.
Erschienen am: 12.10.2026 /Quelle: schiene.de – Bahnverkehr und Infrastruktur
ÖBB starten Bewerbungsphase für Lehrstellen im kommenden Jahr
Für den Ausbildungsstart im September 2027 plant die ÖBB in Salzburg rund 50 Lehrstellen. Gesucht werden Nachwuchskräfte für technische und kaufmännische Berufe. Auch in der Steiermark, in Kärnten und Niederösterreich gibt es freie Plätze. aktualisiert Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) suchen für den Ausbildungsbeginn im September 2027 rund 50 neue…
Erschienen am: 12.10.2026 /Quelle: Bahnblogstelle
Züge fahren wieder – Brandleitetunnel nach Sperrung geöffnet
Für mehrere Wochen war der Brandleitetunnel im Thüringer Wald wegen Bauarbeiten gesperrt. Nun können die Züge wieder dort hindurchfahren. Nach drei Monaten Sperrung rollen seit diesem Montag die Züge wieder durch den Brandleitetunnel im Thüringer Wald. Gesperrt war er, da er von Mitte Juli an eine neue sicherheitstechnische Ausstattung erhielt,…
Erschienen am: 12.10.2026 /Quelle: Bahnblogstelle
Jugendlicher bei Trainsurfing lebensgefährlich verletzt
In Köln wird ein Regionalzug gestoppt, nachdem Fahrgäste Schreie hören. Rettungskräfte finden einen Jungen vor, der nun um sein Leben kämpft.
Erschienen am: 12.10.2026 /Quelle: schiene.de – Bahnverkehr und Infrastruktur
Jetzt muss das Geld folgen
Mit dem Infraplan 2026 macht der Bund einen wichtigen Schritt. Erstmals werden Erhalt, Ausbau, Elektrifizierung, Bahnhöfe, Korridorsanierungen und kleinere Maßnahmen in einer gemeinsamen Perspektive betrachtet. Das ist sinnvoll, weil die Schieneninfrastruktur nicht aus voneinander getrennten Einzelprogrammen besteht. Wer ein leistungsfähiges Netz will, muss das Ganze sehen. Doch genau hier beginnt auch das Problem: Ein Plan […]
Das Bundesverkehrsministerium hat das Konzept Infraplan vorgestellt. Es bündelt die Maßnahmen zur Entwicklung der Eisenbahninfrastruktur und zeigt die vorgesehenen Vorhaben für 2026 bis 2030. Der Plan ist Teil eines neuen Gesamtkonzepts des Bundes. Künftig sollen Leitstrategie, Zielnetz 2035 und Infraplan miteinander verzahnt werden – von langfristigen Zielen über Prioritäten für das Netz bis zur konkreten […]
Das Angebot im öffentlichen Nahverkehr in Bayern ist 2025 weiter gewachsen. Nach dem aktuellen Monitoring zur ÖPNV-Strategie 2030 stieg die Zahl der Fahrplankilometer gegenüber dem Vorjahr landesweit um drei Prozent. Besonders deutlich fiel das Plus im ländlichen Raum aus. Dort nahm das Angebot nach Angaben des Verkehrsministeriums um 4,8 Prozent zu. In den Verdichtungsräumen rund […]
Die Geschäftsführungen des Aachener Verkehrsverbunds (AVV) und von go.Rheinland sind wieder vollständig besetzt. Anja Höhn hat zum 1. Oktober 2026 ihre neuen Aufgaben übernommen. Die Aufsichtsräte beider Organisationen hatten die 49-Jährige im März beziehungsweise Juli 2026 jeweils einstimmig für fünf Jahre zur Geschäftsführerin bestellt. Höhn ist Diplom-Kauffrau und war bereits von 2003 bis 2016 in […]
Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) und der Bundesverband Materialwirtschaft, Einkauf und Logistik (BME) fordern den Bund auf, die geplante Kürzung der Gleisanschlussförderung zurückzunehmen. Nach dem Entwurf des Bundeshaushalts 2027 sollen dafür nur noch 20 Millionen Euro bereitstehen. Bislang lag das Fördervolumen bei 30 Millionen Euro. VDV-Vizepräsident Joachim Berends warnt vor negativen Folgen für den Schienengüterverkehr. […]
Der Vergabeausschuss des Aufgabenträgers go.Rheinland hat den Betrieb der Linien RB 21, RB 23 und RB 28 im „Dürener Stern“ an die Rurtalbahn GmbH vergeben. Die Leistungen wurden erstmals gebündelt ausgeschrieben. Der neue Verkehrsvertrag beginnt zum Fahrplanwechsel am 13. Dezember 2026 und läuft zunächst elf Jahre. Abhängig vom Fortschritt der bereits in Vorplanung befindlichen Elektrifizierung […]
Nach drei Monaten öffnet der Brandleitetunnel wieder
Für mehrere Wochen war der Brandleitetunnel im Thüringer Wald wegen Bauarbeiten gesperrt. Nun können die Züge wieder dort hindurchfahren.
Erschienen am: 12.10.2026 /Quelle: schiene.de – Bahnverkehr und Infrastruktur
RMV: Deutlich weniger Ausfälle wegen kranker Lokführer
Mal eine gute Nachricht von den S-Bahnen: Im ersten Halbjahr waren nur noch 3,4 Prozent der Fahrtausfälle krankheitsbedingt.
Erschienen am: 12.10.2026 /Quelle: schiene.de – Bahnverkehr und Infrastruktur
Bahn startet Bau für mehr Züge zwischen Berlin und Cottbus
Mehr Züge, weniger Wartezeit: Mit dem Ausbau der Strecke Lübbenau-Cottbus will die Bahn den Halbstundentakt ab Berlin ermöglichen. Der Bau des zweiten Gleises startet noch dieses Jahr.
Erschienen am: 12.10.2026 /Quelle: schiene.de – Bahnverkehr und Infrastruktur
Polizeieinsatz wegen Fahrgästen mit Pfefferspray-Pistolen
Ein Zugpassagier hat offenbar eine Waffe unter seiner Jacke versteckt. Die Bundespolizei greift ein – kann aber schnell Entwarnung geben.
Erschienen am: 11.10.2026 /Quelle: schiene.de – Bahnverkehr und Infrastruktur
Einschränkungen bei Zügen zwischen Hamburg und Uelzen
Zwischen Lüneburg und Winsen fahren vorerst keine Züge. Metronom rät Fahrgästen, ihre Verbindung vor der Abfahrt zu prüfen und mehr Reisezeit einzuplanen.
Erschienen am: 10.10.2026 /Quelle: schiene.de – Bahnverkehr und Infrastruktur
Probleme bei der Bahn zwischen Elmshorn und Neumünster
Eine Stellwerksstörung bremst den Zugverkehr auf einer wichtigen Nord-Süd-Strecke in Schleswig-Holstein. Fahrgäste brauchen etwas Geduld.
Erschienen am: 10.10.2026 /Quelle: schiene.de – Bahnverkehr und Infrastruktur
Deutsche Bahn verabschiedet Intercity 1 – moderne ICE und Intercity 2 übernehmen
Sternfahrt von Hamburg und München nach Wiesbaden mit klassischen Intercity-Zügen • Bahn verfügt heute mit rund 400 Zügen über modernste ICE-Flotte jemals • 70 Intercity 2 für Anbindung der Fläche
Diese Bahnstrecken werden vorerst nicht reaktiviert
Elf stillgelegte Bahnstrecken sollen auch künftig vorerst nicht wieder in Betrieb genommen werden. Welche Strecken sind betroffen? Und was sagt das Verkehrsministerium dazu? Ein Überblick.
Erschienen am: 10.10.2026 /Quelle: schiene.de – Bahnverkehr und Infrastruktur
GDL setzt Streik bei Saarbahn übers Wochenende aus
Die GDL unterbricht den Streik bei der Saarbahn kurzfristig. Was die Gewerkschaft damit erreichen möchte.
Erschienen am: 10.10.2026 /Quelle: schiene.de – Bahnverkehr und Infrastruktur
Feuer an Bahnstrecke in der Schweiz
Nach dem nächtlichen Brand nahe Lausanne bleibt die Bahnstrecke gesperrt. Stromkabel sind beschädigt. Wer steht hinter dem Vorfall?
Erschienen am: 09.10.2026 /Quelle: schiene.de – Bahnverkehr und Infrastruktur
Bahn saniert bis 2031 deutlich weniger wichtige Strecken
Fast jeder zweite Fernzug kommt unpünktlich ans Ziel. Grund dafür ist auch der schlechte Zustand der Infrastruktur. Die soll nun jedoch deutlich langsamer fit gemacht werden als bislang geplant.
Erschienen am: 09.10.2026 /Quelle: schiene.de – Bahnverkehr und Infrastruktur
BMV und DB InfraGO entwickeln Strategie der Korridorsanierungen umfassend weiter
Bauplanung bis 2031 angepasst und verschlankt • Bessere Balance zwischen Bauen und Fahren durch stabilere Umleiter und stufenweise Inbetriebnahmen • Standard zu ETCS vereinbart • Prinzip der Korridorsanierung bleibt richtig • Dialog mit Ländern und Branche gestartet
Der Münchner Stadtrat hat am 30. September weitere Entscheidungen für zwei große Tramneubauprojekte getroffen. Bei der Tram Münchner Norden können die Bauarbeiten zwischen Schwabing Nord und Kieferngarten fortgesetzt werden. Für die Tram-Westtangente wurde beschlossen, das bestehende P+R-Parkhaus an der Aidenbachstraße zu erhalten und zu sanieren. Die geplanten Inbetriebnahmetermine bleiben bestehen. Bei der Tram Münchner Norden […]
Der erste umgebaute FV-Dosto der Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) ist seit dem 30. September 2026 im regulären Fahrgastbetrieb. Damit kommt erstmals ein Fahrzeug der Baureihe mit umgebauten Drehgestellen ohne Wankkompensation planmäßig zum Einsatz. Voraussetzung dafür war die Betriebsbewilligung des Bundesamtes für Verkehr (BAV), welche die SBB Ende August erhalten hatte. Mit dem Umbau verfolgt die SBB […]
Die DB InfraGO hat beim Neubau des Cornberger Tunnels einen wichtigen Bauabschnitt abgeschlossen. Nach rund fünf Monaten Vortrieb wurde die 681 Meter lange Röhre zwischen Bebra und Sontra durchgeschlagen. Gemeinsam mit Tunnelpatin und Cornbergs Bürgermeisterin Katja Gonzalez Contreras (parteilos) feierten die Mineure den Abschluss der Arbeiten im Berg. Seit April war der Tunnel vom östlichen […]
Das Bundesamt für Verkehr (BAV) hat die Baubewilligung für die Neubaustrecke des Trams Bern – Ostermundigen erteilt. Die sogenannte Plangenehmigung betrifft die gut 4,4 Kilometer lange Strecke vom Berner Viktoriaplatz bis ins Oberfeld in Ostermundigen. Damit ist mehrere Jahre nach den politischen Zustimmungen in Bern, Ostermundigen und im Kanton Bern ein weiterer wichtiger Schritt erreicht. […]
Die Wiener Linien bauen ihre digitalen Fahrgastservices weiter aus. Über die WienMobil App und die Web-Angebote können Fahrgäste unter anderem Tickets kaufen, Routen planen, aktuelle Störungen abrufen und persönliche Kundendaten verwalten. Auch das HelpCenter bündelt zahlreiche Anliegen, die ohne Besuch einer Servicestelle erledigt werden können. Gleichzeitig sollen Verkaufsstellen und persönliche Beratung als Bestandteil des Angebots […]
Die Deutsche Bahn hat das neue ESTW in Gerwisch in Betrieb genommen. Es ersetzt das Stellwerk, das bei einem Brand im September 2025 vollständig zerstört worden war. Der Wiederaufbau auf der wichtigen Verbindung zwischen Magdeburg und Berlin dauerte zwölf Monate. Mit dem neuen ESTW wird die Zugsteuerung vollständig erneuert. Gleichzeitig modernisierte die DB InfraGO die […]
Die möglichen Trassenpreissteigerungen von 16 bis 17 Prozent im Schienenpersonennahverkehr für 2027 sind mehr als ein weiteres Kostenproblem. Sie zeigen einen grundlegenden Konstruktionsfehler: Der Bund reicht steigende Kosten seiner Infrastrukturtochter DB InfraGO über die Trassenpreise an diejenigen weiter, die Züge bestellen und fahren lassen. Wenn die Kosten bei DB InfraGO steigen, muss der Bund entweder […]
Das Verwaltungsgericht Köln hat im Streit um die Trassenpreise 2027 der DB InfraGO im Eilverfahren Recht gegeben. Die Obergrenze der Gesamtkosten (OGK) für die Netzfahrplanperiode 2026/2027 ist demnach auf rund 8,2 Milliarden Euro festzusetzen. Die Bundesnetzagentur hatte am 24. Juni 2026 lediglich 7,317 Milliarden Euro anerkannt. Die Differenz beträgt rund 880 Millionen Euro. Gegenüber der […]
Die InnoTrans 2026 hat zu ihrem 30-jährigen Bestehen neue Höchstwerte bei Besucher- und Ausstellerzahlen erreicht. Vom 22. bis 25. September kamen 175.591 Fachbesucher aus 128 Ländern auf das Berliner Messegelände. Insgesamt beteiligten sich 3.190 Aussteller aus 59 Ländern an der Messe. Sie nutzten alle 42 Hallen sowie das Frei- und Gleisgelände mit einer Nettogesamtfläche von […]
Das Deutschlandticket hat sich bei den Berliner Verkehrsbetrieben AöR als wichtigstes Abo-Angebot etabliert. Nach Angaben des Unternehmens nutzen derzeit rund 561.000 Kunden ein reguläres Deutschlandticket. Weitere etwa 185.000 Fahrgäste sind mit einem Deutschlandticket Job unterwegs. Zusammen entfallen damit 95 Prozent aller BVG-Abonnements auf diese beiden Angebote, Schülertickets nicht eingerechnet. BVG-Vorstandsvorsitzender Henrik Falk sieht die Zahlen […]
Die Albtal-Verkehrs-Gesellschaft (AVG) erhält weitere Fördermittel für die Erneuerung der Infrastruktur auf der Albtalbahn. Das Regierungspräsidium Karlsruhe hat für den zweiten Teilantrag des Programms rund 17,3 Millionen Euro bewilligt. Grundlage ist das Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetz (GVFG) des Bundes. Der entsprechende Zuwendungsbescheid wurde der AVG inzwischen zugestellt. Die Gesamtkosten des zweiten Maßnahmenpakets liegen bei rund 23,9 Millionen Euro. […]
Der Verwaltungsrat des Schweizer Schienenfahrzeugherstellers Stadler Rail hat Philipp Brunner zum neuen Group CEO berufen. Der 42-Jährige übernimmt die operative Führung des Konzerns zum 1. Januar 2027. Er folgt auf Markus Bernsteiner, der Stadler seit Anfang 2023 führt und sich künftig auf Verwaltungsratsmandate konzentrieren will. Bernsteiner arbeitet seit 1999 für Stadler. Er begann als Maschinenmechaniker, […]
RDC Deutschland erweitert die Flotte des Autozug Sylt um zwei neue Lokomotiven vom Typ Vectron X Dual Mode. Die Zweikraftlokomotiven von Siemens Mobility ersetzen ältere Fahrzeuge und sollen allein im Autozug-Sylt-Verkehr rund 275 Tonnen CO₂ pro Jahr einsparen. Die neuen Maschinen verbinden die Eigenschaften einer Diesellokomotive mit denen einer Elektrolok. Im Dieselbetrieb leisten sie 2.000 […]
Die Niederbarnimer Eisenbahn (NEB) baut ihre Zusammenarbeit mit der IVU Traffic Technologies AG aus. Auf der InnoTrans unterzeichnete das Unternehmen ein erweitertes Lizenzpaket für die Software IVU.rail. Künftig sollen zusätzliche Funktionen bei der Planung von Fahrzeugen, Personal und Trassen unterstützen und eine schnellere Reaktion auf kurzfristige Änderungen ermöglichen. Die Zusammenarbeit zwischen NEB und IVU besteht […]
Railpool und Siemens Mobility haben auf der InnoTrans im September einen Auftrag über Bau und Lieferung Lieferung von 100 Lokomotiven der neuen Vectron X Generation geschlossen. Für Siemens Mobility ist dies der erste Großauftrag für die neue Lokomotivplattform. Railpool ruft zunächst 30 Vectron X und 50 Vectron X Dual Mode fest ab, weitere 20 Fahrzeuge […]
Infozettel und Bauzäune weisen die Fahrgäste an den drei Abgängen der U-Bahnstation „Bad Godesberg Bahnhof“ auf bevorstehende Arbeiten hin. Gemeinsam mit der Stadt Bonn begrünt SWB Bus und Bahn die Dächer der Zugänge. Dafür müssen die Abgänge zeitweise gesperrt werden. Das Projekt gehört zum Integrierten Städtebaulichen Entwicklungskonzept (ISEK) Bad Godesberg und wird über das Bundesprogramm […]
Stadler hat gemeinsam mit drei süditalienischen Verkehrsunternehmen den weltweit ersten Schmalspur-Wasserstoffzug vorgestellt. Die Fahrzeuge sind für den Einsatz auf Sardinien, in Kalabrien und auf Sizilien vorgesehen und sollen Dieselzüge auf nicht elektrifizierten Strecken ersetzen. Der Hersteller fertigt derzeit insgesamt 21 Wasserstoffzüge für die sardische Azienda Regionale Sarda Trasporti (ARST), Ferrovie della Calabria (FdC) und die […]
Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) kritisiert geplante Änderungen bei der Ausbildung neuer Zugchefs bei DB Fernverkehr. Nach Angaben der Gewerkschaft soll künftig auf die Vermittlung der Bremsprobeberechtigung für neue Zugchefs verzichtet werden. Damit würde eine technische Qualifikation entfallen, die bislang Bestandteil der Ausbildung und Tätigkeit ist. Die GDL sieht darin eine Abwertung des Berufsbildes. Nach […]
Berlin, 06.10.2026. Die Allianz pro Schiene sieht im heute vorgestellten Infraplan den Einstieg in einen Systemwechsel bei der Steuerung und Entwicklung der Schieneninfrastruktur in Deutschland. Im nächsten Schritt müsse es darum gehen, den Infraplan auch finanziell abzusichern. Dazu brauche es die zügige Umsetzung des bereits im Koalitionsvertrag angekündigten Eisenbahninfrastrukturfonds für eine überjährige Finanzierung. Der Geschäftsführer […]
Erschienen am: 06.10.2026 /Quelle: Allianz pro Schiene
BeNEX: 56 Regionalzüge für Mainfranken
BeNEX hat Siemens Mobility auf der Innotrans in Berlin mit der Lieferung von 56 Regionalzügen für das Netz Regionalverkehr Mainfranken beauftragt. Der Auftrag umfasst 26 vierteilige Desiro HC sowie 30 dreiteilige Mireo-Züge. Die Fahrzeuge werden mit European Train Control System (ETCS), Punktförmiger Zugbeeinflussung (PZB) und Onboard Units ausgestattet. Der Betriebsstart auf den Strecken Frankfurt–Würzburg–Nürnberg/Bamberg ist […]
Die Elektrifizierung der HADAG-Flotte schreitet planmäßig voran. Nach dem Baubeginn der ersten von drei neuen vollelektrischen Hafenfähren im Juni wurde nun bei der SET-Schiffbau- und Entwicklungsgesellschaft Tangermünde die Kiellegung des zweiten Schiffes gefeiert. Traditionell wurde dabei eine Münze unter dem Rumpf platziert – ein 2-Euro-Stück soll dem Schiff allzeit gute Fahrt und Glück bringen. Auch […]
Nach Abschluss des Vergabeverfahrens hat die Braunschweiger Verkehrs-GmbH (BSVG) den Auftrag zur Lieferung von zwölf neuen Niederflur-Stadtbahnfahrzeugen an den polnischen Hersteller PESA Bydgoszcz SA vergeben. Die Vereinbarung wurde auf der InnoTrans 2026 in Berlin unterzeichnet. Die neuen Fahrzeuge vom Typ Twist 3.0 Braunschweig ersetzen die derzeit eingesetzten Stadtbahnen aus dem Baujahr 1995. Zusätzlich besteht eine […]
Der Verkehrsverbund naldo zieht wenige Monate nach dem Start seiner neuen App eine positive Zwischenbilanz. Seit der Einführung wurden mehr als 70.000 Downloads registriert. Rund 10.000 Kunden nutzen die Anwendung inzwischen für den Ticketkauf, seit Anfang Juli wurden nach Angaben des Verbunds etwa 16.000 Gelegenheitstickets über die App verkauft. Über gespeicherte Favoriten können Nutzer eine […]
Alpha Trains hat den Verkauf von elf Talent-Dieseltriebzügen des Herstellers Bombardier, heute Alstom, an Public Transport Service (PTS) und Modertrans Poznań abgeschlossen. Damit wird eine auf der TRAKO 2025 in Danzig angekündigte Vereinbarung umgesetzt. Die Fahrzeuge sollen künftig im polnischen Regionalverkehr eingesetzt werden. Der Abschluss der Transaktion wurde auf der InnoTrans 2026 in Berlin gemeinsam […]
Das Fahrradvermietsystem meinRad verzeichnet 2026 eine Nachfrage. Von Januar bis Ende August wurden rund 350.000 Fahrten registriert. Stark war der Juli mit mehr als 62.000 Fahrten – so viele wie in keinem anderen Monat seit Bestehen des Systems. Im bisherigen Rekordjahr 2015 wurden innerhalb von zwölf Monaten 479.000 Fahrten gezählt. Die Entwicklung setzt den Wachstumstrend […]
Das Deutschlandticket sollte die Tarifwelt des öffentlichen Nahverkehrs vereinfachen und gleichzeitig eine finanzielle Hürde abbauen. Die Idee war einfach: ein bundesweit gültiger Fahrschein zu einem festen monatlichen Preis, ohne Tarifgrenzen und ohne die regelmäßigen Diskussionen über regionale Preiserhöhungen. Genau dieses Versprechen gerät nun zunehmend unter Druck. Dass Busse und Bahnen Geld kosten, ist unbestritten. Personal, […]
Das Deutschlandticket wird ab Januar 2027 teurer. Der monatliche Preis steigt von derzeit 63 Euro auf 66,80 Euro. Die Anpassung wurde vom Koordinierungsrat Deutschlandticket beschlossen und erfolgt erstmals nach einem neuen Verfahren, das sich an der Entwicklung bestimmter Kostenfaktoren orientiert. Berücksichtigt werden dabei unter anderem Personal-, Energie- und Betriebskosten im öffentlichen Verkehr. Das seit Mai […]
Nach rund elf Monaten Bauzeit hat die Aachener Straßenbahn und Energieversorgungs-AG (ASEAG) ihre neue Leitstelle in Betrieb genommen. Von hier aus wird künftig der gesamte Busverkehr in Aachen und der Städteregion gesteuert. Neben moderner Technik wurden auch die räumlichen Bedingungen für die Mitarbeiter verbessert. In die neue Leitstellentechnik investierte die ASEAG 909.900 Euro. Das Land […]
Die Eisenbahnen und Verkehrsbetriebe Elbe-Weser GmbH (evb) wird auch in den kommenden zehn Jahren den Schienenpersonennahverkehr zwischen Cuxhaven, Bremerhaven, Bremervörde und Buxtehude betreiben. Das Unternehmen setzte sich in einer europaweiten Ausschreibung der Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen (LNVG) und der Freien Hansestadt Bremen durch. Der neue Verkehrsvertrag beginnt im Dezember 2027. Bestandteil ist der Betrieb der Regionalbahnlinie RB […]
Bayern hat eine Bundesratsinitiative für neue Wettbewerbsregeln im Schienenpersonenfernverkehr gestartet. Der Freistaat will verhindern, dass zusätzliche Fernverkehrsangebote auf stark ausgelasteten Strecken zulasten des Nahverkehrs oder bestehender Fernverkehrshalte gehen. Zugleich soll der Wettbewerb zwischen verschiedenen Anbietern für Fahrgäste keine Nachteile bei Tickets und Fahrgastrechten bringen. Ausgangspunkt ist eine Entscheidung der Bundesnetzagentur vom Juli 2026, die neuen […]
hristine Stockhammer-Kostelka wird zum 1. Januar 2027 neue Geschäftsführerin des europäischen Eisenbahnverbandes CER (Community of European Railway and Infrastructure Companies). Die Generalversammlung des Verbands wählte die Leiterin des Teams für Europäische und Internationale Angelegenheiten der ÖBB-Holding AG einstimmig zur Nachfolgerin des bisherigen Geschäftsführers Alberto Mazzola. Der CER mit Sitz in Brüssel vertritt die Interessen von […]
Stadler und Norske tog haben in der vergangenen Woche den Flirt Nordic Express vorgestellt. Die neue Fahrzeuggeneration wurde speziell für den norwegischen Fernverkehr entwickelt und soll künftig auf Tages- und Nachtverbindungen eingesetzt werden. Das Fahrzeugkonzept verbindet die Eigenschaften eines modernen Triebzugs mit der Flexibilität klassischer Fernverkehrszüge. Je nach Strecke, Kapazitätsbedarf und Saison können verschiedene Wagenmodule […]
Der SCI Railindex ist auf 12 Zähler gestiegen und liegt damit deutlich über dem Vorjahreswert. Ausschlaggebend sind eine gute Geschäftslage und positive Erwartungen für das kommende Quartal. Gleichzeitig bleibt die Nachfrage nach Produkten und Dienstleistungen hinter den Erwartungen zurück. Nach Einschätzung von SCI Verkehr wächst der weltweite Bahnmarkt weiterhin solide. Belastend wirkt die schwächere Weltkonjunktur, […]
Mannheim will ab Mitte Februar 2027 mit dem Bau der Stadtbahnanbindung für das Glückstein-Quartier beginnen. Die zweigleisige Neubaustrecke soll 1,9 Kilometer lang werden und vier neue Haltestellen erhalten. Nach rund zwei Jahren Bauzeit ist die Inbetriebnahme Anfang 2029 vorgesehen. Grundlage ist der inzwischen bestandskräftige Planfeststellungsbeschluss des Regierungspräsidiums Karlsruhe. Die Strecke soll tausende Arbeitsplätze, rund 500 […]
Die Freiburger Verkehrs AG startet am heutigen 1. Oktober einen Testlauf zur Fahrradmitnahme in Straßenbahnen. Bis zum 31. März können Fahrgäste ihre Fahrräder kostenlos mitnehmen. Erlaubt ist die Mitnahme ausschließlich ab 22 Uhr. Von Sonntag bis Donnerstag gilt die Regelung jeweils bis 3 Uhr des Folgetags, freitags, samstags und vor Feiertagen bis 5 Uhr. In […]
Siemens Mobility und der belgische Infrastrukturbetreiber Infrabel haben einen Rahmenvertrag zur Modernisierung und Instandhaltung der digitalen Betriebssteuerung des belgischen Bahnnetzes geschlossen. Der Vertrag läuft über elf Jahre und hat ein Gesamtvolumen von rund 215 Millionen Euro. Im Mittelpunkt steht die sogenannte OCS-Umgebung (Operational Control System). Dabei handelt es sich um die digitalen Systeme, mit denen […]
Die Wiener Linien erweitern ihr Netz begrünter Straßenbahngleise. Derzeit gibt es in Wien rund zwölf Kilometer Grüngleise, im Laufe des Jahres 2026 kommen weitere rund 600 Meter hinzu. Bereits heute sind begrünte Abschnitte auf den Linien 1, 2, 6, 11, 12, 18, 25, 26, 27, 31, 62, 71, O und D vorhanden. Rund 8,5 Kilometer […]
Die Bayerische Eisenbahngesellschaft vergibt den Betrieb der Münchner S-Bahn neu – als ein Paket. Rund 23,7 Millionen Zugkilometer pro Jahr, ein hochkomplexes Netz und hohe Anforderungen an Personal und Finanzkraft: Wer mitbieten will, muss alles können. Wer das Risiko scheut, bleibt draußen. Natürlich darf die BEG wirtschaftliche und technische Gründe gegen eine Losbildung anführen. Man […]
Die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) hat das europaweite Vergabeverfahren für den zweiten Münchner S-Bahn-Vertrag gestartet. Der neue Vertrag soll den Betrieb des gesamten Münchner S-Bahn-Netzes ab dem Fahrplanwechsel im Dezember 2034 regeln. Vorgesehen ist zunächst eine Laufzeit bis Dezember 2041; bis zu drei Verlängerungen um jeweils ein Jahr sind möglich. Der Zuschlag soll nach derzeitiger Planung […]
Der spanische Hersteller CAF hat in der vergangenen Woche auf der InnoTrans in Berlin erstmals den neuen batterieelektrischen Triebzug für das Niederrhein-Münsterland-Netz einem internationalen Fachpublikum vorgestellt. Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) und Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) beschaffen insgesamt 76 Fahrzeuge des Typs Civity BEMU. Die neuen Züge sollen auf Strecken ohne durchgehende Oberleitung schrittweise Dieseltriebzüge ersetzen. Unter […]
Ein Jahr nach der Vorstellung der „Agenda für zufriedene Kunden auf der Schiene“ ist die angekündigte Reform der Trassenpreise weiterhin nicht umgesetzt. Allianz pro Schiene, Die Güterbahnen, Mofair und der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) fordern, das Preissystem spätestens zum Fahrplan 2028 grundlegend neu aufzustellen. Die Verbände kritisieren vor allem fehlende Planungssicherheit. Für das Fahrplanjahr 2027 […]
Die Stuttgarter Straßenbahnen AG (SSB) und Stadler haben letzte Woche die erste Stadtbahn der neuen Generation S-DT8.16 vorgestellt. Die Fahrzeuge wurden speziell für die Anforderungen des Stuttgarter Netzes entwickelt. Insgesamt fertigt Stadler in seinem Berliner Werk 70 Stadtbahnen für die baden-württembergische Landeshauptstadt. Eine Besonderheit ist der Allachsantrieb. Damit sollen die Fahrzeuge auch auf den anspruchsvollen […]
Der Hamburger Verkehrsverbund (hvv) will seine Tarife zum 1. Januar 2027 anpassen. Der Hamburger Senat befasste sich in der vergangenen Woche mit dem entsprechenden Antrag. Mit der Anpassung soll ein Teil der gestiegenen Kosten für Energie und Personal an die Fahrgäste weitergegeben werden. Unverändert bleiben die Preise für den Nahbereich sowie die häufig verkauften Einzel- […]
Mit dem offiziellen Baustart für die Attraktivierung der Verbindungsbahn haben in Wien die Hauptbauarbeiten an einem der wichtigsten Bahnprojekte der Stadt begonnen. Bundesverkehrsminister Peter Hanke, Wiens Mobilitätsstadträtin Ulli Sima (beide SPÖ) und ÖBB-Chef Andreas Matthä gaben den Startschuss für das Vorhaben, das die West-Ost-Verbindung durch Wien deutlich leistungsfähiger machen soll. Nach Abschluss der Arbeiten soll […]
Rund 2.000 Bürger haben sich zwischen April und Juni 2026 bei neun Informationsveranstaltungen über die geplante Pfalztram informiert. Damit ist die vorgezogene Bürgerbeteiligung für eines der größten Nahverkehrsprojekte der Region gestartet. Beteiligt sind die Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (rnv), der Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN), der Zweckverband Öffentlicher Personennahverkehr Rheinland-Pfalz Süd (ZÖPNV Süd) und das Land Rheinland-Pfalz. Die PfalzTram […]
Siemens Mobility hat von der ÖBB-Infrastruktur AG einen Auftrag über rund 1,3 Milliarden Euro zur Digitalisierung der österreichischen Stellwerkstechnik erhalten. Die Vergabe ist Teil einer langfristigen Rahmenvereinbarung mit einem Gesamtvolumen von 2,6 Milliarden Euro. Damit soll die schrittweise Einführung digitaler Stellwerke in Österreich vorbereitet werden. Ein erstes Pilotprojekt ist für das vierte Quartal 2030 vorgesehen. […]
Die S-Bahn Berlin weitet ihre Auslastungsanzeige Lightgate aus. Fahrgäste können inzwischen an 14 Stationen sehen, wie voll die einzelnen Wagen des nächsten Zuges voraussichtlich sein werden. Erstmals zeigt das System auch Prognosen für nachfolgende Züge an. Bis zum Jahresende sollen alle 50 S-Bahnhöfe der Ring- und Stadtbahn entsprechende Informationen erhalten. Grundlage sind Messdaten von Sensoren […]
Falsch abgestellte Fahrzeuge behindern in Magdeburg immer wieder den Straßenbahnverkehr. Besonders betroffen ist die Genthiner Straße in Cracau. Dort hat die MVB nun zusätzliche Hinweisschilder aufgestellt, um Autofahrer auf den nötigen Abstand zu den Gleisen hinzuweisen. Allein in diesem Jahr wurde die Straßenbahnlinie 4 in der Genthiner Straße bereits 22-mal durch falsch abgestellte Fahrzeuge blockiert. […]
Der Zweckverband Verkehrsverbund Mittelsachsen (ZVMS) hat eine neue Direktverbindung zwischen dem Erzgebirge und Leipzig über Chemnitz beschlossen. Die Züge sollen in Tagesrandlage ohne Umstieg zwischen Annaberg-Buchholz Süd, Chemnitz und Leipzig verkehren. Zum Einsatz kommen Akkuzüge des Typs Coradia Continental BEMU, die bereits auf der Linie RE 6 zwischen Chemnitz und Leipzig fahren. Betreiber der neuen […]
Baustart Hannover – Berlin: DB InfraGO beginnt am 2. Oktober die umfangreichen Bauarbeiten
Bauteams bündeln bis Ende 2027 die Sanierung der Festen Fahrbahn, die abschnittsweise Elektrifizierung der Lehrter Stammbahn und die Korridorsanierung zwischen Lehrte und Berlin • Erneuerung von 52 Kilometern Feste Fahrbahn besonders aufwendig und langwierig • Fernverkehr fährt durchgängig über Braunschweig und Magdeburg • Leistungsfähiger Ersatzverkehr mit Bussen für ausfallende Regionalzüge
Die Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) testen erstmals Bodycams bei Fahrausweisprüfungen. Freiwillig teilnehmende Mitarbeiter tragen die Kameras im Dienst. Ziel ist es, Beschäftigte und Fahrgäste in kritischen Situationen besser zu schützen, Konflikte frühzeitig zu entschärfen und Vorfälle im Ernstfall nachvollziehen zu können. Eine dauerhafte oder anlasslose Aufzeichnung ist nach Angaben der LVB nicht vorgesehen. Die Bodycams dürfen […]
Der erste Jobticket-Tag der neuen ÖPNV-Marke Hochstift-Bewegt im Paderborner Kreishaus ist auf großes Interesse gestoßen. Im September konnten sich die Beschäftigten des Kreises rund um die Kantine über das Deutschlandticket Job informieren, Fragen zu Verbindungen und Ticketangeboten klären und sich persönlich beraten lassen. Zahlreiche Mitarbeiter nutzten die Gelegenheit, sich über Möglichkeiten für den täglichen Arbeitsweg […]
Gut eine Woche nach dem Jubiläumswochenende zum 125-jährigen Bestehen der Wuppertaler Schwebebahn ziehen die Veranstalter eine positive Bilanz. Das große Familienfest selbst hatte am Samstag, 19. September, von 12 bis 18 Uhr rund um den Wuppertaler Hauptbahnhof stattgefunden. Tausende Menschen kamen zusammen, um das Wahrzeichen der Stadt zu feiern. Die Wuppertaler Stadtwerke (WSW) und die […]
Karsten Kamutzki übernimmt zum 1. Januar 2027 die Geschäftsführung der Braunschweiger Verkehrs-GmbH (BSVG). Der 51-Jährige wurde nach einem Ausschreibungsverfahren vom Aufsichtsrat berufen. Er folgt auf Jörg Reincke, der das Unternehmen Ende Juni auf eigenen Wunsch verlassen hatte. Kamutzki kommt aus Kassel und verfügt über langjährige Erfahrung im kommunalen Nahverkehr. Er ist Geschäftsführer der Regionalbahn Kassel […]
Tirol, Salzburg und die Steiermark wollen neue Fahrzeuge für die Zillertalbahn, die Pinzgauer Lokalbahn und die Murtalbahn gemeinsam beschaffen. Die drei Schmalspurbahnen sollen in den kommenden Jahren von Dieselantrieb auf elektrische beziehungsweise Akku-Hybrid-Fahrzeuge umgestellt werden. Mit einer gemeinsamen Ausschreibung wollen die Länder größere Stückzahlen bündeln und dadurch bei Anschaffung und späterer Instandhaltung Kosten senken. Eine […]
SCI Verkehr erweitert seine Führungsebene: Anka Solbrig ist zum 1. September zur Prokuristin des auf die Bahn- und Logistikbranche spezialisierten Beratungsunternehmens bestellt worden. Sie ist seit 2020 für SCI Verkehr tätig und bringt langjährige Erfahrung aus dem Verkehrssektor mit. Vor ihrem Wechsel in die Bahnbranche war sie in der Luftfahrt tätig. Bei SCI Verkehr ist […]
Das „Jahrzehnt der Baustellen“ klingt euphemistisch. Wer sich den Zustand der deutschen Eisenbahninfrastruktur ansieht, muss sich darauf einstellen, dass Sanierungen, Sperrungen und Ersatzverkehre bis weit in die 2040er Jahre hinaus zum Alltag gehören werden. Die Generalsanierung der Hochleistungskorridore ist bis 2036 gestreckt. Aber damit ist nur ein Teil des Netzes erfasst. Wer die Masse an […]
Nordrhein-Westfalen will die Sanierung von Brücken über alle Verkehrsträger hinweg beschleunigen. Für die Eisenbahn hat die DB Infrago dabei ein eigenes Programm angekündigt. Ab 2027 soll die Zahl der jährlich erneuerten Eisenbahnbrücken im Land von derzeit 14 auf 23 steigen. Gleichzeitig sollen die Mittel für die Instandhaltung erhöht und zusätzliche Fachkräfte eingestellt werden. Die Pläne […]
Der hessische Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) und DB Regio gestalten die 98 S-Bahnen der Baureihe ET 430 der S-Bahn Rhein-Main umfassend neu. Das erste umgebaute Fahrzeug wurde letzte Woche am Frankfurter Hauptbahnhof vorgestellt. Im Herbst soll es in den Fahrgastbetrieb gehen, gleichzeitig beginnt die Serienumrüstung. Bis Sommer 2029 sollen alle Fahrzeuge modernisiert sein. Mit dem neuen Innenraumkonzept […]
Eurostar setzt bis Ende 2026 einen speziell gestalteten Zug mit Motiven aus den Welten von Disney, Marvel und Pixar ein. Auf der Außenseite sind unter anderem Elsa, Iron Man und Buzz Lightyear zu sehen. Der Zug fährt im regulären Eurostar-Netz in Deutschland, Belgien, den Niederlanden und Frankreich. Anlass für die Gestaltung ist die Eröffnung von […]
Eine Woche nach dem fünften Tag der Schiene zieht die Allianz pro Schiene eine positive Bilanz. Vom 18. bis 20. September besuchten nach Angaben des Verbandes weit über 100.000 Menschen mehr als 300 Veranstaltungen in ganz Deutschland. Bahnbeschäftigte, Ehrenamtliche und Kulturschaffende gewährten dabei Einblicke in unterschiedliche Bereiche des Eisenbahnverkehrs. Das Programm reichte von Führungen durch […]
Der Bundesverband Schienennahverkehr (BSN) fordert kurzfristig einen Trassenrabatt für den Schienenpersonennahverkehr. Hintergrund sind die zusätzlichen Belastungen durch höhere Trassenentgelte für 2025 und 2026 sowie das neue Entlastungspaket von Bund und Ländern für Autofahrer. Für die Senkung der Energiesteuer auf Benzin und Diesel bis Ende 2026 stellen Bund und Länder insgesamt rund 2,5 Milliarden Euro bereit. […]
Die Planungen für die Sanierung und Umgestaltung des Empfangsgebäudes am Bahnhof Haltern am See im Kreis Recklinghausen gehen in die nächste Phase. DB InfraGO und die Stadt hatten das Vorhaben bereits im vergangenen Jahr vorgestellt. Nun wurden die erforderlichen Planungsleistungen ausgeschrieben und beauftragt. Grundlage ist die im Oktober 2025 geschlossene Realisierungs- und Finanzierungsvereinbarung. Parallel zur […]
Zum Tag der Deutschen Einheit können Fahrgäste im gesamten Gebiet des Verkehrsverbunds Bremen/Niedersachsen (VBN) kostenlos mit Bussen, Straßenbahnen und Regionalbahnen fahren. Das Sonderangebot gilt von Freitag, 2. Oktober, 14 Uhr, bis Sonntag, 4. Oktober, 3 Uhr des Folgetages. Bremen richtet in diesem Jahr die zentralen Feierlichkeiten zum Tag der Deutschen Einheit aus und erwartet dazu […]
Eurostar baut sein Angebot für Geschäftsreisende in Europa aus. Seit Anfang September gilt ein neues Firmenkundenprogramm, mit dem Unternehmen leichter auf das gesamte Eurostar-Netz zugreifen können. Zugleich erweitert das Bahnunternehmen seine Vertriebswege und arbeitet an neuen internationalen Verbindungen. Nach Angaben von Eurostar entwickelt sich der Geschäftsreiseverkehr weiter positiv. 2025 beförderte das Unternehmen insgesamt 20 Millionen […]
Mit dem Start der Tunnelbohrmaschine „Donna Maria“ hat bei der zweiten S-Bahn-Stammstrecke München der erste maschinelle Tunnelvortrieb begonnen. Die rund 178 Meter lange und etwa 700 Tonnen schwere Maschine baut vom Tunnelportal West an der Donnersbergerbrücke aus einen rund drei Kilometer langen Erkundungs- und Rettungsstollen in Richtung Marienhof. Die sogenannte Mixshield-Maschine arbeitet in bis zu […]
Die Hochbahn U5 Projekt GmbH hat ihren dritten Jahresbericht zur CO₂-Reduktionsstrategie beim Bau der Hamburger U5 vorgelegt. Die baubedingten Emissionen sollen gegenüber konventioneller Bauweise um rund 70 Prozent sinken. Statt rechnerisch 2,6 Millionen Tonnen CO₂ sollen im aktuellen Zielszenario noch etwa 780.000 Tonnen anfallen. Die Werte wurden gegenüber früheren Berechnungen angepasst, weil sich der Streckenverlauf […]
Der Fahrgastbeirat Frankfurt am Main hat sich für die Arbeitsperiode 2026 bis 2030 neu konstituiert. Zum Sprecherteam wurden Dennis Bichiou, Kristine Schaal und Kai Werner gewählt. Der bei traffiQ angesiedelte Beirat vertritt seit 1998 die Interessen der Nutzer von Bussen und Bahnen in Frankfurt. Erstmals dauert die Arbeitsperiode fünf statt bislang vier Jahre. Auf den […]
Autonome Shuttle: Behörden, Industrie und ÖPNV-Branche wollen Genehmigung beschleunigen
Ziel ist kurze Genehmigungszeit • Grundlagen für sichere Zulassung • Vollständiger Durchlauf des Genehmigungsprozesses zur Betriebsbereichsgenehmigung auf Basis des HOLON urban und realer Betriebsgebiete in Hessen und Bayern
Die InnoTrans ist das große Schaufenster der Bahnbranche. In den Messehallen werden neue Fahrzeuge, digitale Plattformen, KI-Anwendungen, Robotik und Lösungen für eine effizientere Instandhaltung präsentiert. Wer das Messegelände jedoch nicht mit dem Auto oder Taxi erreicht, sondern mit Bahn, S-Bahn oder U-Bahn anreist, erlebt einen Kontrast: Auf der einen Seite wird gezeigt, was technisch längst […]
Die InnoTrans 2026 ist am 22. September in Berlin mit einem neuen Ausstellerrekord eröffnet worden. Bis zum 25. September präsentieren 3.170 Unternehmen aus 59 Ländern ihre Fahrzeuge, Komponenten und technischen Lösungen für den Bahn- und Verkehrssektor. Damit nehmen rund 200 Aussteller mehr teil als bei der vorherigen Ausgabe 2024. Die Messe belegt mit rund 200.000 […]
Bei einer Straßenbahnentgleisung in Bochum sind am Freitagnachmittag (18. September) drei Menschen leicht verletzt worden. Die Feuerwehr wurde um 15.33 Uhr zur Alleestraße an der Ecke Wattenscheider Straße gerufen. Insgesamt befanden sich 38 Personen in der Bahn. Durch die Entgleisung wurde auch der Stromabnehmer beschädigt. Da dieser Kontakt zum Fahrzeuggehäuse hatte, musste zunächst von einer […]
Die Nahverkehrsgesellschaft Baden-Württemberg (NVBW) soll nach Vorstellungen der CDU-Landtagsfraktion Personal abbauen. Die Fraktion hatte bei ihrer Klausur ein Positionspapier beschlossen, nach dem die Zahl der Stellen in der Landesverwaltung bis 2031 deutlich sinken soll. Bei nachgeordneten Behörden und Landesagenturen, zu denen die CDU ausdrücklich auch die NVBW zählt, soll der Abbau nach dem Papier mehr […]
Mit dem 100. batterieelektrischen Bus erreicht die ASEAG einen weiteren Schritt bei der Umstellung ihrer Flotte. Parallel dazu baut das Unternehmen die technische Infrastruktur auf dem Betriebshof aus. Die elektrische Anschlussleistung wurde von 2,1 auf sieben Megawatt mehr als verdreifacht. Derzeit stehen 92 Ladepunkte zur Verfügung, bis Ende 2026 sollen es 117 sein. Über den […]
Zum Halleschen Salz- und Salinefest bietet die Hallesche Verkehrs-AG (HAVAG) kostenlose Fahrten mit Bus und Straßenbahn an. Von Freitag, 25. September, 9 Uhr, bis Sonntag, 27. September, 19 Uhr, können Fahrgäste in der Tarifzone 210 die Check-In/Check-Out-Funktion der movemix_app nutzen, ohne dass ein Fahrpreis berechnet wird. Das Salz- und Salinefest findet an diesem Wochenende (25. […]
Ab Sommer 2027: neue Direktverbindungen von München über Innsbruck nach Mailand und Rom starten
Kooperation von DB, Trenitalia und ÖBB • Zweites EU-Pilotprojekt für neue grenzüberschreitende Fernverkehrsverbindungen • Frecciarossa auf der InnoTrans
Der weltweite Bahnmarkt soll bis 2030 im Durchschnitt um 3,9 Prozent pro Jahr wachsen und ein Volumen von mehr als 275 Milliarden Euro erreichen. Das geht aus der Studie „Worldwide Market for Railway Industries 2026“ hervor. Europa ist demnach mit 77,7 Milliarden Euro inzwischen der größte regionale Bahnmarkt und hat Asien vom ersten Platz verdrängt. […]
Der Fahrgastverband Pro Bahn lehnt eine Reservierungspflicht im deutschen Fernverkehr ab. Hintergrund sind Überlegungen von DB-Chefin Evelyn Palla, den ICE weiterzuentwickeln und dabei auch Konzepte aus anderen europäischen Ländern zu prüfen. In Frankreich, Italien und Spanien ist die Nutzung vieler Hochgeschwindigkeitszüge nur mit reserviertem Sitzplatz möglich. „Ein Aushängeschild bleibt der ICE aber nur, solange jeder […]
Die Regiobahn Fahrbetriebsgesellschaft mbH ist dem nordrhein-westfälischen Landesprogramm „Vereinbarkeit Beruf & Pflege“ beigetreten. Am vergangenen Freitag unterzeichneten Geschäftsführer Götz Nink und Nordrhein-Westfalens Arbeits- und Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann (CDU) in Mettmann die entsprechende Charta. Auch der Kreis Mettmann, der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) und die Kreishandwerkerschaft Mettmann beteiligen sich. Mit dem Beitritt will die Regiobahn Beschäftigte unterstützen, […]
Stadler baut seinen Produktionsstandort in der kasachischen Hauptstadt Astana weiter aus. Das Unternehmen investiert mehr als 14 Milliarden Tenge, rund 25 Millionen Franken, in neue Werkstätten für das Schweißen und Lackieren von Aluminium-Wagenkästen. Damit entsteht die erste hochautomatisierte Produktionsstätte dieser Art für Schienenfahrzeuge in Zentralasien. Mit dem Ausbau sollen zusätzliche Arbeitsplätze entstehen. Stadler Kasachstan beschäftigt […]
Die VAG Nürnberg will ihre NürnbergMOBIL-App gemeinsam mit Nutzern weiterentwickeln. Dafür ist vom 28. September bis 4. Oktober ein einwöchiger Praxistest geplant. Gesucht werden interessierte Teilnehmer, die die Anwendung im Alltag nutzen und ihre Erfahrungen direkt an die VAG zurückmelden. Während der Testwoche verwenden die Teilnehmer die App wie gewohnt und erhalten zusätzlich Aufgaben, mit […]
Die elektrische Straßenbahn in Heidelberg feiert in diesem Jahr ihr 125-jähriges Bestehen. 1901 beschloss die Heidelberger Straßen- und Bergbahn GmbH (HSB), die damalige Pferdebahn auf elektrischen Betrieb umzustellen. Damit wurde der Grundstein für den elektrifizierten Nahverkehr in der Stadt gelegt. Zum Jubiläum lädt die Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (rnv) am Sonntag, 27. September, ab 11 Uhr zu […]
Berlin, 22.09.2026. Ein Jahr nach Vorstellung der „Agenda für zufriedene Kunden auf der Schiene“ durch den damaligen Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder ist der Bund die angekündigte Trassenpreisreform bislang schuldig geblieben. Der darin angekündigte Termin, die Reform der Schienenmaut zum 1. Januar 2027 umzusetzen, ist nicht mehr zu halten. Mehrere Bahnverbände fordern deshalb eine Umsetzung zum Fahrplan […]
Erschienen am: 22.09.2026 /Quelle: Allianz pro Schiene
HEAG mobilo verbessert Barrierefreiheit
Die HEAG mobilo hat in diesem Sommer an 63 Haltepunkten in Darmstadt und im Landkreis Darmstadt-Dieburg Bahnsteigerhöhungen eingebaut. Sie verringern den Höhenunterschied zwischen Bahnsteig und Straßenbahn und sollen damit insbesondere mobilitätseingeschränkten Fahrgästen den selbstständigen Ein- und Ausstieg erleichtern. Bereits 2022 und 2023 hatte das Verkehrsunternehmen an 16 Haltepunkten solche Elemente getestet. Nach erfolgreichen Langzeittests wird […]
Nach den schweren Hitzeschäden im Sommer 2026 wollen die Leipziger Verkehrsbetriebe (LVB) ihre Gleisinfrastruktur besser gegen extreme Temperaturen absichern. Ein Abschlussbericht von TÜV SÜD Rail kommt zu dem Ergebnis, dass nicht ein einzelner Auslöser, sondern das Zusammenwirken mehrerer Faktoren zu den Schäden geführt hat. Ende Juni waren rund 36 Kilometer Gleisnetz durch ausgetretenes Fugenbitumen verunreinigt […]
Die Hamburger Hochbahn AG plant eine Modernisierung der Busanlage am Niendorf Markt. Rund 16.000 Fahrgäste nutzen den wichtigen Umsteigepunkt täglich. Die Entwurfsplanung befindet sich derzeit in der finalen Phase, der Baubeginn ist nach aktuellem Stand ab 2028 vorgesehen. Die bestehende Anlage stammt aus den 1980er-Jahren und entspricht in mehreren Punkten nicht mehr heutigen Anforderungen. Besonders […]
Vossloh übernimmt den australischen Schieneninspektions-Spezialisten Rail Technology International (RTI). Mit der Akquisition erweitert der Konzern sein Angebot bei der Zustandsbewertung von Schienen sowie seine Daten- und Analysekompetenz. RTI nutzt Ultraschall- und Wirbelstrommessungen, um innere und oberflächennahe Schäden an Schienen frühzeitig zu erkennen. Speziell entwickelte Software übernimmt die Auswertung und Visualisierung der Messdaten. Die Systeme können […]
Bund und Land fördern die weitere Grunderneuerung des Frankfurter Straßen- und Stadtbahnnetzes mit zusätzlichen 20,55 Millionen Euro. Rund 13 Millionen Euro kommen vom Bund, etwa sieben Millionen Euro vom Land Hessen. Die Gesamtausgaben der aktuell geförderten Maßnahmen liegen bei rund 35 Millionen Euro. Hessens Wirtschafts- und Verkehrsminister Kaweh Mansoori (SPD) übergab den entsprechenden Förderbescheid an […]
Der Luftlinientarif eezy.nrw ist nun auch für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren direkt nutzbar. Die bisherige Beschränkung des Ticketkaufs auf Erwachsene wurde aufgehoben. Nutzer zwischen sechs und 17 Jahren können in mehreren Apps ein eigenes Kundenkonto anlegen und ihre Fahrten selbst buchen. Verfügbar ist die Funktion unter anderem in der KVB-App, der OVAG App, […]
Berlin, 21.09.2026. Weit über 100.000 Menschen haben am Wochenende in ganz Deutschland den fünften Tag der Schiene gefeiert. Bahnbeschäftigte, Ehrenamtliche und Kulturschaffende zeigten bei mehr als 300 Veranstaltungen bundesweit, wie vielseitig die Eisenbahn ist. Ob Konzerte im Lokschuppen, exklusive Führungen durch Stellwerke und Bahnhöfe, Lesungen in der Straßenbahn, Einblicke in Rangierbahnhöfe und Umschlagterminals, Familienfeste oder Job-Events […]
Erschienen am: 21.09.2026 /Quelle: Allianz pro Schiene
Eisenbahnverkehr braucht langen Atem
Neue Akkuzüge im Pfalznetz und ein langfristig gesicherter personenbedienter Verkauf in Landau wirken zunächst wie zwei verschiedene Themen. Tatsächlich geht es in beiden Fällen darum, ob Bahnverkehr für die Fahrgäste auf Dauer verlässlich organisiert ist. Bei den neuen Fahrzeugen sollte weniger über die Antriebsart gesprochen werden als über ihre Qualität. Dem Fahrgast ist weitgehend egal, […]
Im Pfalznetz beginnt der Abschied vom Diesel nun sichtbar zu werden. Am heutigen Montag sollen die ersten neuen Akkutriebzüge mit Fahrgästen zwischen Landau und Neustadt an der Weinstraße sowie zwischen Pirmasens, Zweibrücken und Saarbrücken verkehren. Gleichzeitig sichert der Zweckverband SPNV Rheinland-Pfalz Süd den Fortbestand des Reisezentrums im Bahnhof Landau. Beide Maßnahmen betreffen unterschiedliche Bereiche, zeigen […]
Die neuen TINA-Straßenbahnen der Halleschen Verkehrs-AG (HAVAG) haben sich im bisherigen Betrieb grundsätzlich bewährt. Die Fahrzeuge seien zuverlässig durch Winter und Sommer gekommen. Auch die Rückmeldungen der Fahrgäste fielen überwiegend positiv aus, besonders zur Barrierefreiheit und zu den Klimaanlagen. Gleichzeitig bleibt die von Anwohnern wahrgenommene Belastung durch Erschütterungen und Vibrationen ein zentrales Thema. HAVAG und […]
Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr AöR (VRR) unterstützt zwei Nahverkehrsprojekte in Hattingen mit insgesamt 129.700 Euro. Die Stadt im Ennepe-Ruhr-Kreis erhält Fördermittel für den barrierefreien Ausbau der Bushaltestelle „Feldstraße“ und für sechs neue Fahrradboxen am Bahnhof Hattingen. Die Gesamtausgaben beider Maßnahmen liegen bei 146.400 Euro. Die Haltestelle „Feldstraße“ in der Nordstraße wird in beiden Fahrtrichtungen barrierefrei umgebaut. […]
Siemens Mobility erweitert sein europäisches Servicenetz mit einem neuen Rail Service Center in Gądki bei Posen. Die Anlage soll 2027 eröffnet werden und Lokomotiven betreuen, die in Polen sowie in Mittel- und Osteuropa eingesetzt werden. Auf 4.300 Quadratmetern entstehen Kapazitäten für bis zu sieben Lokomotiven gleichzeitig. Zum Standort gehören rund fünf Kilometer elektrifizierte Gleise, eine […]
Die ÖBB bereiten den Führungswechsel an der Spitze des Konzerns vor. Die Funktionsperiode des Vorstandsvorsitzenden Andreas Matthä endet nach elf Jahren am 30. Juni 2027. Bereits seit dem 12. September sucht das Unternehmen einen Nachfolger. Gesucht wird eine Führungspersönlichkeit mit mehrjähriger Erfahrung in einem Mobilitätsunternehmen, wirtschaftlicher Kompetenz, unternehmerischem Denken und internationaler Erfahrung. Die ÖBB sind […]
Berlin, 18.09.2026. Mit einer feierlichen Auftaktveranstaltung haben am Vormittag zahlreiche Gäste aus Politik und Bahnbranche den Tag der Schiene 2026 in Freilassing (Bayern) eröffnet. Das Fest-Wochenende rund um die Eisenbahn richtet sich mit mehr als 300 Events bundesweit an alle, die einmal hinter die Kulissen des Bahnbetriebs schauen wollen: etwa bei einer Baustellenführung, einem Besuch […]
Erschienen am: 18.09.2026 /Quelle: Allianz pro Schiene
Bonn: Stadtbahnen kehren zurück
Bei den Stadtwerken Bonn kehren weitere Stadtbahnwagen in den Betrieb zurück. Am vergangenen Freitag wurden die ersten beiden Fahrzeuge der fünften Serie wieder eingesetzt. SWB Bus und Bahn und die Elektrischen Bahnen Bonn/Rhein-Sieg (SSB) wollen weitere Wagen jeweils nach ihrer Freigabe schrittweise in den Fahrgastbetrieb übernehmen. Die beiden zunächst verfügbaren Fahrzeuge kamen während Pützchens Markt […]
Der Verkehrsverbund Region Trier (VRT) hat Julia Gieseking (SPD), Landrätin des Vulkaneifelkreises, zur neuen stellvertretenden Verbandsvorsteherin gewählt. Die Verbandsversammlung bestimmte sie am 9. September zur Stellvertreterin von Verbandsvorsteher Stefan Metzdorf (SPD). Zugleich beschloss die Verbandsversammlung Änderungen beim Deutschlandticket Jobticket. Unternehmen können das Angebot künftig bereits nutzen, wenn sich nur ein Mitarbeiter dafür interessiert. Damit soll […]
Das Forschungsprojekt Automated Train hat einen wichtigen Schritt zum vollautomatisierten Bahnverkehr erreicht. Siemens Mobility hat gemeinsam mit der Deutschen Bahn sowie weiteren Partnern aus Industrie und Wissenschaft die technische Machbarkeit fahrerloser Bereitstellungs- und Abstellfahrten demonstriert. Dafür wurden neue Automatisierungsfunktionen in einen Mireo-Zug integriert. Der Zug erhält einen Startbefehl, macht sich selbständig fahrbereit und führt die […]
Die DB InfraGO hat den Rahmenvertrag mit Vossloh zur präventiven Schienenpflege um ein weiteres Jahr verlängert. Seit 2023 wurden im stark belasteten Streckennetz der Deutschen Bahn rund 40.000 Kilometer Gleise mit dem sogenannten High Speed Grinding bearbeitet und vermessen. Die Arbeiten erfolgen ohne Streckensperrungen im laufenden Betrieb. Nach Angaben der Unternehmen konnten dadurch bislang mehr […]
Die DB InfraGO hat die Ausbaupläne für den RRX-Abschnitt zwischen Düsseldorf-Angermund und Duisburg-Schlenk überarbeitet. Im Planfeststellungsabschnitt 3.2 wurden zahlreiche Einwendungen aus dem bisherigen Verfahren berücksichtigt. Unter anderem änderte das Projektteam die vorgesehenen Höhen mehrerer Schallschutzwände und vertiefte weitere Teile der Planung. Die geänderten Unterlagen liegen seit dem 14. September öffentlich aus und können bis einschließlich […]
Der Ende August veröffentlichte ÖV-Atlas 2026 der Denkfabrik Agora Verkehrswende bescheinigt dem Rhein-Nahe Nahverkehrsverbund (RNN) eine überdurchschnittlich gute Anbindung an den öffentlichen Verkehr. Das gilt nach Angaben der Studie ausdrücklich auch für ländliche Räume. Grundlage des Atlas sind Fahrplandaten mit Stand 31. Januar 2026 sowie Bevölkerungsdaten des Zensus. Untersucht wurden rund 11.000 Gemeinden und 400 […]
Generationenprojekt statt Jahrzehnt der Baustellen
Die Deutsche Bahn will künftig weniger Hochleistungskorridore gleichzeitig generalsanieren. Zwei, möglicherweise drei große Projekte pro Jahr sollen es noch sein. Das ist vor allem eines: ein Eingeständnis der Realität. Das deutsche Schienennetz ist zu überlastet, zu störanfällig und vielerorts zu wenig redundant, um Jahr für Jahr immer neue Hauptstrecken für Monate vollständig aus dem Betrieb […]
Die Deutsche Bahn will bei der Sanierung besonders stark belasteter Strecken künftig langsamer vorgehen als bislang vorgesehen. Konzernchefin Evelyn Palla kündigte an, pro Jahr nur noch zwei, in technisch begründeten Fällen drei sogenannte Korridorsanierungen einzuplanen. Bislang waren bis zu vier Großprojekte jährlich vorgesehen. Damit dürfte sich das Gesamtprogramm über das bisher genannte Zieljahr 2036 hinaus […]
Der Nordhessische Verkehrsverbund (NVV), der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) und der Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) erweitern ihr Regionalbahnangebot um drei Akku-Triebzüge. Die Fahrzeuge vom Typ Mireo Plus B von Siemens werden von der DB Regionetz Kurhessenbahn eingesetzt und sollen über fünf Jahre im Nordwesthessen-Netz erprobt werden. Während dieser Zeit ersetzen sie drei dieselbetriebene Triebwagen. Die neuen Fahrzeuge […]
Die Düsseldorfer Rheinbahn AG macht auf ihren Service „Halt auf Wunsch“ aufmerksam. Zwischen 21 Uhr und 6 Uhr können Fahrgäste in den Bussen des Unternehmens auch zwischen regulären Haltestellen aussteigen, sofern Verkehrslage und Sicherheit dies zulassen. Das Angebot richtet sich an alle Fahrgäste, soll aber besonders Frauen, älteren Menschen und Jugendlichen kürzere und möglichst sichere […]
Vom 22. bis 25. September zeigt die InnoTrans 2026 in Berlin erneut einen großen Querschnitt durch die internationale Bahnindustrie. Auf dem Frei- und Gleisgelände werden 113 Fahrzeuge aus 17 Ländern präsentiert. Insgesamt sind dort 130 Aussteller vertreten, darunter 30 Unternehmen erstmals in diesem Bereich. Das Gelände umfasst rund 20.000 Quadratmeter Bruttofläche. Die Fahrzeugschau reicht von […]
Busfahrer der Hamburger Hochbahn AG sind von der Deutschen Verkehrswacht für langjährige unfallfreie Fahrleistungen ausgezeichnet worden. Sie erhielten die Verdienstnadel „Bewährter Kraftfahrer“, mit der besonders sichere Berufskraftfahrer geehrt werden. Die Auszeichnung würdigt Fahrer, die über viele Jahre hinweg zuverlässig und unfallfrei unterwegs sind. Damit leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit ihrer Fahrgäste und gelten […]
Die ÜSTRA-Tochter protec testet in einer halbjährigen Pilotphase den Einsatz von Bodycams im Sicherheitsdienst. Ziel ist es, Erfahrungen mit der Technik zu sammeln und zu prüfen, welchen Beitrag die Kameras zur Deeskalation sowie zur Sicherheit von Fahrgästen und Mitarbeitern leisten können. Rund 80 der mehr als 300 Beschäftigten sind im Sicherheitsdienst tätig und kümmern sich […]
Die Deutsche Bahn bereitet den weiteren Ausbau der Zollern-Alb-Bahn zwischen Tübingen und Sigmaringen vor. Bis 2040 soll die Strecke modernisiert, elektrifiziert und abschnittsweise ausgebaut werden. Für den Übergang in die Entwurfs- und Genehmigungsplanung sind nun weitere Baugrunduntersuchungen notwendig. Vom 21. September bis 16. Oktober untersucht die DB den Untergrund in Tübingen-Derendingen. Dabei geht es um […]
Die Freiburger Verkehrs AG baut ihren Betriebshof auf der Haid zu einem großen Standort für eigene Solarstromerzeugung aus. Bis 2031 sollen in vier Ausbaustufen alle geeigneten Dächer mit Photovoltaikanlagen ausgestattet werden. Zusätzliche Flächen müssen dafür nicht versiegelt werden. Die Anlagen sollen zusammen eine Leistung von 3.700 Kilowatt-Peak erreichen und rechnerisch rund die Hälfte des Strombedarfs […]
Die ÖBB testen beim European Forum Alpbach 2026 erstmals in Österreich einen Elektrobus mit vollautomatisierter Fahrfunktion nach SAE Level 4 im Fahrgastbetrieb. Das Fahrzeug fährt auf einer festgelegten Strecke durch Alpbach und soll Erfahrungen unter realen Bedingungen liefern. Die Nutzung ist kostenlos, an Bord befindet sich weiterhin ein geschulter Sicherheitsfahrer. Der Einsatz gilt als Praxistest […]
Die Captrain Deutschland-Gruppe erprobt mit ihrer Tochtergesellschaft Dortmunder Eisenbahn (DE) ein neues Verfahren zur Modernisierung älterer Rangierlokomotiven. Gemeinsam mit Liebherr und dem Schweizer Motorenspezialisten Demtech wurde dafür das Projekt „Motor am Haken“ entwickelt. Dabei wird ein Liebherr-Motor in einen von Demtech konstruierten Rahmen eingebaut und zusammen mit einer neuen Kühlanlage in die Lokomotive eingesetzt. Ein […]
Bei der Kieler Verkehrsgesellschaft (KVG) können Fahrgäste ihre Tickets in den Bussen inzwischen nahezu flächendeckend bargeldlos bezahlen. Nach einer Testphase seit dem Frühjahr ist das neue Bezahlsystem seit dem 1. September fast im gesamten Fuhrpark verfügbar. Dafür hat die KVG ihre Fahrzeuge mit neuen Fahrscheindruckern ausgestattet. Ausgenommen sind nur wenige ältere Dieselbusse, die kurz vor […]
Für mehr Sicherheit: DB geht konsequent gegen Gewalt und Angriffe vor
Gedenktafel für getöteten DB-Mitarbeitenden Serkan Çalar • Test von Tonaufzeichnungen bei Bodycams ab Oktober • Verbesserte Schutzausrüstung • Bundesweites Alkoholkonsumverbot am Bahnhof
Abonnieren und profitieren: Ab sofort mit dem Deutschland-Ticket bares Geld sparen
DB baut Vorteilswelt rund um Deutschland-Ticket • Exklusive Angebote auf Mobilität, Reisen, Freizeit, Shopping und digitale Services • Bereits über 120.000 neue Abonnenten
Deutsche Bahn zieht sich aus den globalen Aktivitäten im Bahnbetrieb zurück • DB E.C.O. Group aufgelöst • Bisheriger CEO der Sparte legt Tätigkeit nieder
Hannover – Berlin: DB InfraGO legt erste Details zu angepasstem Bau- und Verkehrskonzept ab Dezember vor
Neues Umleitungskonzept aufgrund von Verzögerungen bei Elektrifizierung der Lehrter Stammbahn erforderlich • Fernverkehr fährt durchgängig über Braunschweig und Magdeburg • Detailliertes Nahverkehrsangebot noch in Abstimmung
Ab sofort und ohne Umstieg: ICE verbindet Köln mit Brüsseler Flughafen und Antwerpen
Neue internationale Verbindung startet jetzt • Flughafen Brüssel erstmals direkt ans ICE-Netz angebunden • Moderne ICE 3neo-Züge sorgen für mehr Komfort und Zuverlässigkeit
Interview mit Dirk Flege: Bahnpolitische Baustellen nach der Sommerpause
Viel ist passiert während der parlamentarischen Sommerpause, die in wenigen Tagen zu Ende geht. Der Bundeskanzler hat sein Kabinett umgebildet und unter anderen einen neuen Bundesverkehrsminister ernannt. Steffen Bilger wird in der kommenden Woche vor dem Deutschen Bundestag vereidigt. Auf ihn warten zahlreiche Reformvorhaben, die keinen Aufschub dulden. Fragen zu den drängendsten bahnpolitischen Baustellen beantwortet […]
Erschienen am: 02.09.2026 /Quelle: Allianz pro Schiene
Deutsche Bahn richtet Marke neu aus und rückt Verantwortung in den Mittelpunkt
Neue Markenpersönlichkeit, neues Erscheinungsbild: Mit der Neuausrichtung des Unternehmens beginnt auch in der Markenführung ein neues Kapitel. Die neue Markenpersönlichkeit stellt diejenigen in den Mittelpunkt, die jeden Tag Verantwortung für eine bessere Bahn übernehmen: Die Macherinnen und Macher.
5.200 Nachwuchskräfte: Ausbildungsstart bei der DB
Personalvorstand Martin Seiler: „Nachwuchs unverzichtbar für Sanierung und nachhaltige Mobilität“ • Übernahmeangebot nach erfolgreichem Abschluss • Schwerpunkt auf Nachwuchs für operativen Betrieb
ETCS-Software-Lösung ermöglicht mehr Güterverkehr auf Strecke Bamberg – Erfurt
DB InfraGO-Chef Philipp Nagl: „Mit dieser innovativen Lösung können wir die vorhandene Infrastruktur effizienter nutzen.“ • Zusätzliche Trassen für Güterzüge insbesondere nachts und in Tagesrandlagen
DB InfraGO plant Anpassungen bei Bauarbeiten zwischen Hannover und Berlin
Zwischen Oktober 2026 und Dezember 2027 drei große Baumaßnahmen gebündelt auf wichtiger Ost-West-Achse • Verzögerungen bei Elektrifizierung Lehrter Stammbahn machen Anpassungen im Umleitungskonzept für 2027 notwendig • Anpassung des Verkehrskonzepts startet zeitnah im Dialog mit Unternehmen, Aufgabenträgern und Ländern
Lok Report: Wegen Stromausfalles derzeit keine Updates
Liebe Leserinnen und Leser!
Lok Report bedauert mitteilen zu müssen, dass die Redaktion vom Stromausfall in Teilen von Berlin betroffen ist.
Die Redaktionsarbeit kann leider erst nach Wiederherstellung der Energieversorgung wieder aufgenommen werden.
Wir bedauern die Situation und bitten um Entschuldigung
Die Redaktion
Erschienen am: 04.01.2026 /Quelle: LOK Report – News
Sperrung Lehrte–Berlin: Jetzt beginnt das große Zittern
Am kommenden Freitag beginnt die Korridorsanierung der wichtigen Ost-West-Achse zwischen Lehrte (bei Hannover) und Berlin. Mit 227 Kilometern ist sie nach Hamburg–Berlin die zweitlängste Korridorsanierung. Hinzu kommt eine außergewöhnlich lange Bauzeit von 14 Monaten, fast dreimal so lange wie grundsätzlich für Korridorsanierungen vorgesehen (fünf Monate). Das Besondere an dieser Korridorsanierung: Parallel laufen gleich zwei weitere Großprojekte der InfraGO. Die Lehrter Stammbahn wird auf zwei Streckenabschnitten elektrifiziert, gleichzeitig wird die Feste Fahrbahn auf der Schnellfahrstrecke erneuert. Die beiden Strecken verlaufen weitgehend parallel zueinander, eine gemeinsame Betrachtung macht also durchaus Sinn. Der Grundgedanke war: Eine Verknüpfung der drei Projekte führt zu weniger Kapazitätseinschränkungen, da wechselseitig Umleitungen möglich sind. Voraussetzung dafür ist jedoch die strenge Einhaltung der Zeitpläne. Ansonsten wirken sich Verzögerungen eines Projekts auf die anderen aus.
Genau das ist nun eingetreten. Betroffene EVU sind entsprechend frustriert. Auslöser des Schlamassels ist die Verzögerung des Elektrifizierungsprojekts auf der Stammbahn. Wie es zu einer Verzögerung von gleich 14 Monaten kommen konnte, ist aus Sicht der betroffenen Unternehmen bislang nicht ausreichend erklärt. Eine frühzeitige Inbetriebnahme der Stammbahn würde die Situation spürbar entschärfen – dazu scheint die InfraGO jedoch nicht in der Lage zu sein. Auch eine Verschiebung der Korridorsanierung, bis die Lehrter Stammbahn wieder zur Verfügung steht, wurde von der InfraGO abgelehnt.
Ursprünglich sollte die Elektrifizierung der Stammbahn bis Ende 2026 abgeschlossen sein, damit diese als nahe gelegene und damit besonders geeignete Umleiterstrecke fungieren kann. Der vorherige Ausbau von Umleiterstrecken ist eine Kernforderung der Branche von Beginn an, um das Netz auf die Korridorsanierungen vorzubereiten. Unter dieser Prämisse bestand durchaus Grund für Optimismus, dass der Eisenbahnbetrieb durch die lange Sperrung nicht zu sehr eingeschränkt werden würde. Mitte August – also weniger als zwei Monate vor dem Start der Sperrung – kam dann die Hiobsbotschaft: Das Elektrifizierungsprojekt verzögert sich um über ein Jahr und die Lehrter Stammbahn ist während der Korridorsanierung nicht verfügbar. Noch Mitte Juni ging die InfraGO öffentlich von einer Fertigstellung Ende 2026 aus.
Für das Umleiterkonzept löste diese Nachricht einen Kaskadeneffekt aus: Der Fernverkehr, der ursprünglich zumindest in eine Richtung über die Stammbahn geleitet werden sollte, muss nun komplett auf die Umleiterstrecke über Braunschweig und Magdeburg ausweichen, was eine Fahrzeitverlängerung von rund 80 Minuten zwischen Berlin und Hannover bedeutet. Der Güterverkehr, der ursprünglich vollständig über diese Strecke umgeleitet werden sollte, wird nun teilweise auf die südlicher gelegene Route über Halle (Saale) und Eichenberg verdrängt, mit Folgen für den dortigen Nahverkehr. Ohne die Lehrter Stammbahn sind die Kapazitäten für alle drei Verkehrsarten knapp bemessen. Erschwerend kommt hinzu, dass Bauarbeiten bzw. Mängel an der Strecke Halle (Saale)–Eichenberg die dort verfügbare Kapazität zusätzlich einschränken.
Zwischen Halle (Saale) und Eichenberg findet aktuell eine „regionale Korridorsanierung“ statt. Die Strecke ist ebenfalls in einem schlechten Zustand und wird umfangreich erneuert. In vier Stufen sollen die Arbeiten bis Ende 2028 beendet sein. Die aktuell laufende Baustufe sollte eigentlich bis Ende Dezember abgeschlossen sein, zieht sich nun aber bis Ende Januar 2027. Erst danach steht die Strecke wieder vollständig für die Umleiterverkehre der Korridorsanierung zur Verfügung. Doch auch dann bleiben Einschränkungen bestehen. Immerhin: Der Start der nächsten Baustufe wurde verschoben, bis die Korridorsanierung Lehrte–Berlin beendet ist.
Auch eine zustandsbedingt nur eingleisig befahrbare Brücke zwischen Lehrte und Braunschweig schränkt die Kapazität weiter ein. Das Verkehrskonzept ist damit über 14 Monate hinweg insgesamt sehr auf Kante genäht. Durch die vielen Einschränkungen und Nichtverfügbarkeiten fehlen Reserven, um Störungen auf den Umleitern abzufedern. Das haben die Güterbahnen bereits rund um Himmelfahrt im Raum Hannover erlebt.
Umso wichtiger wird die Strecke Berlin–Magdeburg–Braunschweig. Sie muss für 14 Monate einen Großteil der Verkehre in der Region aufnehmen. Dabei ist sie bereits heute für ihre Störanfälligkeit bekannt. Die beiden besonders störungsrelevanten Gewerke „Bahnübergänge“ und „Leit- und Sicherungstechnik“ sind mit 4,2 bzw. 4,0 bewertet. Zwar hat die InfraGO an vielen kleinen Stellschrauben gedreht, um die Situation zu entschärfen. So wurden etwa verschiedene Ertüchtigungsmaßnahmen durchgeführt und auch um eine schnelle Entstörung ist man bei der InfraGO bemüht. Doch es bestehen große Zweifel, ob das ausreicht, um die Strecke über 14 Monate stabil genug für ihre neue Schlüsselrolle zu halten.
Damit beginnen nun 14 Monate, in denen die Branche hoffen muss, dass auf den ohnehin hoch belasteten Umleitern möglichst wenig zusätzlich schiefgeht. Oder kürzer: 14 Monate Zittern.
Angesichts der Bedeutung der Achse für den Fern- und Güterverkehr sowie für die ansässige Industrie – insbesondere Salzgitter AG und Volkswagen – wäre ein konsequentes Handeln notwendig gewesen: entweder bei der Fertigstellung der Stammbahn oder bei der Terminierung der Korridorsanierung. Stattdessen müssen nun vor allem die EVU und ihre Kunden die Folgen der fehlenden Termintreue tragen.
Der Fall Lehrte–Berlin ist deshalb mehr als ein Problem einzelner Baustellen. Er wirft die grundsätzliche Frage auf, wie belastbar die Planungen der Korridorsanierungen sind, wenn voneinander abhängige Großprojekte nicht rechtzeitig fertig werden. Gerade weil die Korridorsanierungen auf eine enge Verzahnung zahlreicher Bauprojekte angewiesen sind, ist Termintreue keine Nebensache, sondern Voraussetzung dafür, dass das Konzept überhaupt funktioniert. Für die Branche jedenfalls ist der Vorgang ein weiterer Dämpfer für das Vertrauen in die Fähigkeit der InfraGO, die notwendige Netzsanierung effizient, schnell und transparent umzusetzen. Wer drei Großprojekte miteinander verzahnt, muss die Termine im Griff haben.
Die DB InfraGO kündigt kurz nach Wiederinbetriebnahme der Strecke erneut eine deutliche Einschränkung an: Vom 18. bis 23. September steht im Abschnitt Glöwen–Breddin südöstlich von Wittenberge wegen Arbeiten an einer Langsamfahrstelle nur ein Streckengleis zur Verfügung; das zweite darf zum Schutz der Arbeiten nur mit 160 km/h befahren werden.
Die DB InfraGO kündigt kurz nach Wiederinbetriebnahme der Strecke erneut eine deutliche Einschränkung an: Vom 18. bis 23. September steht im Abschnitt Glöwen–Breddin südöstlich von Wittenberge wegen Arbeiten an einer Langsamfahrstelle nur ein Streckengleis zur Verfügung; das zweite darf zum Schutz der Arbeiten nur mit 160 km/h befahren werden.
Bekanntlich kann auf der frisch sanierten Strecke zwischen Hamburg und Berlin noch nicht überall mit der gewohnten Höchstgeschwindigkeit von 230 km/h gefahren werden. Die Linienförmige Zugbeeinflussung (LZB) konnte noch nicht überall in Betrieb genommen werden und auch der Fernverkehr ist abschnittsweise nur mit 160 km/h unterwegs.
Die Negativ-Serie beim DB-Konzern hört nicht auf – heute gab es gleich zwei unschöne Nachrichten zu Großprojekten der DB InfraGO: Das Bahnhofs- und Infrastrukturprojekt Stuttgart 21 wird nicht nur erst 2031 fertiggestellt, auch die Kosten steigen nochmal um 3 Milliarden Euro auf nunmehr 14,5 Milliarden Euro. Gleichzeitig wurden die geschätzten Gesamtkosten für die Korridorsanierung Hamburg – Berlin nach oben korrigiert. Aus 2,2 Milliarden Euro werden nun 2,7…
Am 19. Juni berichtete die Süddeutsche Zeitung über den „Bahnsinn“ bei Großprojekten. Tenor: Die Deutsche Bahn AG tut sich mit Großprojekten aktuell sehr schwer. So weit, so bekannt. Irritierend ist allerdings eine Metapher des InfraGO-Vorstands Dr. Philipp Nagl: Er gesteht Schwierigkeiten bei Großprojekten ein. Es würden Erfahrungen im Konzern fehlen. Die scheint man wohl mit…
Nach einer Sperrung von insgesamt zehneinhalb Monaten rollt der Zugverkehr auf der Strecke zwischen Hamburg und Berlin wieder. Insbesondere nach dem Chaos der vergangenen Wochen (u. a. Verkehrsrundschau vom 10. Juni 2026), vor allem rund um den Knoten Hannover, sorgt das für Entlastung.
Nachdem wir gestern noch die erfreulich reibungsfreie Inbetriebnahme des ersten Teilabschnitts nach der Korridorsanierung Hamburg – Berlin vermeldet hatten, meldete sich die Realität des deutschen Schienennetzes schnell zurück. Die InfraGO nahm am 15. Mai den Streckenabschnitt zwischen Hamburg und Hagenow in Betrieb, um Verkehre Richtung Nordost und eine wertvolle Umleitung nach Berlin zu ermöglichen.
Seit dem 15. Mai ist der erste Abschnitt der Strecke Hamburg – Berlin wieder befahrbar. Zwischen Hamburg und Hagenow Land rollt der Verkehr wieder. Das ist eine echte Entlastung, weil damit vor allem der Güterverkehr damit eine weitere Umleiterroute zwischen Hamburg und Berlin (und weiter Richtung östliche Nachbarländer) nehmen kann: Die Strecke über Schwerin und…
Auf dem Korridor Hamburg – Berlin kehrt keine Ruhe ein. Die vollständige Inbetriebnahme der Leit- und Sicherungstechnik verzögert sich wohl noch weiter. Im März erst gab die InfraGO bekannt, dass die für den 01. Mai geplante Wiederinbetriebnahmen der Strecke nicht zu halten sei. Winterbedingungen und Probleme mit der Montage der Leit- und Sicherungstechnik wurden als…
Entlang des Rheins verläuft von Troisdorf bei Köln über Koblenz bis nach Wiesbaden der Rhein-Alpin-Korridor – eine der wichtigsten Güterverkehrsachsen Deutschlands und zentrale Verbindung von den Nordseehäfen über Süddeutschland bis in den Alpenraum und nach Italien. Im zweiten Halbjahr 2026 soll auch dieser Abschnitt im Rahmen der Korridorsanierung modernisiert werden. Allerdings ist bereits im Vorfeld…
Nach den winterlichen Problemen bei der Korridorsanierung zwischen Hamburg und Berlin ist nun klar: Der Frost zu Jahresbeginn scheint die Bauarbeiten völlig aus der Bahn geworfen zu haben. Die Inbetriebnahme der wichtigen Strecke verzögert sich um sechs Wochen. Die Nachricht verwundert ein wenig, teilte die InfraGO der Branche doch mit, dass man mit ca. drei…
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
Der Jahresbeginn startet mit einem Überblick zum aktuellen Stand der abgeschlossenen und noch laufenden Korridorsanierungen sowie einem Blick auf die kommenden Vollsperrungen 2026.
Die ersten 100 Tage der neunmonatigen Vollsperrung zwischen Hamburg und Berlin sind geschafft. In der Branche will sich nicht so recht Entspannung einstellen, denn auf anfängliche „Kinderkrankheiten“ folgte zügig die Erkenntnis, dass Probleme nicht nur Anfangs auftreten werden.
Die Oberleitungsstörung bei Uelzen vom 21. bis zum 23. September 2025 ist kein isolierter Betriebsunfall, sondern ein Stresstest für das ohnehin ausgedünnte Netz in Norddeutschland – mitten in der laufenden Korridorsanierung Hamburg–Berlin.
Die Sanierung der Strecke Hamburg–Berlin läuft seit einem knappen Monat. Güterbahnen erleben auf den Strecken eine Mischung aus Improvisation, langen Umwegen und verbesserungswürdiger Kommunikation.
Bereits in der zweiten von 38 Wochen „Generalsanierung Hamburg-Berlin“ melden EVU erhebliche Probleme: Auf den Umleitungsstrecken sind gleich zwei Baustellen eingerichtet.
Die dritte der sogenannten „Korridorsanierungen” der DB zwischen Hamburg und Berlin ist ein Belastungstest für die Schienenkunden, die Eisenbahnunternehmen, aber auch für das Vertrauen in das Großprojektmanagement der DB InfraGO.
Am Mittwoch, den 09. Juli 2025, fand auf Einladung der DB InfraGO in Frankfurt am Main ein Branchendialog mit rund 200 Vertreter:innen aus der Branche statt. Es ging um das WO, WANN und WIE der Korridorsanierung – bedarfsgerecht im Sinne der Betroffenen.
Die Reihung der geplanten Korridore dürfte sich verzögern. Zusammen mit Branche und Politik sollen die bisherigen Konzepte für alle Korridore, die ab 2028 geplant wurden, überarbeitet werden. Was zunächst nach einem Scheitern klingt, könnte sich als notwendige Korrektur herausstellen.
Die Korridorsanierung auf 70 Kilometern Strecke der sogenannten Riedbahn zwischen Frankfurt am Main und Mannheim, sollte ein Vorzeigeprojekt der Deutschen Bahn werden – ein symbolträchtiger Auftakt zur sogenannten Korridorsanierung.
Seit der Wiedereröffnung der Riedbahn am 15. Dezember 2024 haben einige Pannen auf der frisch, generalüberholten Strecke den Verkehr mehrmals verlangsamt, auf die bekannten Umleiterstrecken zurückverlagert oder zum Ausfall gebracht.
Seit Sonntagnacht rollen wieder Züge über die Riedbahn. Wir danken den vielen Mitarbeiter:innen der DB und den beteiligten Baufirmen für die Realisierung des Projekts. Der Betrieb der erneuerten Anlagen hat in den ersten beiden Tagen weitestgehend planmäßig funktioniert.
Die Sanierung des deutschen Schienennetzes hat mit der Riedbahn gerade erst begonnen, und noch bevor das erste von 41 Projekten abgeschlossen ist, gibt es massive Änderungen bei der Reihenfolge.
Die Riedbahn ist aktuell das größte Schieneninfrastrukturprojekt in Deutschland und zugleich der Auftakt zur umfassenden „Generalsanierung“ des deutschen Schienennetzes. Ziel ist es, die gesamte Schieneninfrastruktur nachhaltig zu verbessern und den Betrieb langfristig zu stabilisieren
100 Tage nach dem Baustart berichtet die DB InfraGO in einer Pressemitteilung über den Baufortschritt der Riedbahn. Wer sich auskennt, sieht schnell, dass viele Aussagen nur Halbwahrheiten sind.
In einem Artikel der FAZ vermittelt der Leiter der Infrastruktur im Regionalbereich Mitte den Eindruck, dass auf der Riedbahn eine umfassende Erneuerung aller Gewerke stattfindet. Doch DB-Watch weiß: Das entspricht nicht der Wirklichkeit
Laut einem Medienbericht könnte sich die vollständige Inbetriebnahme von Anfang 2025 auf Ende 2025 verzögern. Worst Case schmälert das die Kapazität auf der Riedbahn einige Monate, statt sie zu steigern.
Es wurde final, dass die Strecke 2026 für drei Monate und 2029 für fünf Monate komplett gesperrt werden soll. Kapazitätssteigernde Maßnahmen der stark belasteten Strecke wird es jedoch kaum geben.
Zum Start des Riedbahn-Live-Tickers äußert sich der Konzernbevollmächtigte für Gemeinwohlorientierte Schieneninfrastruktur Tobias Heinemann zur anstehenden Sanierung der Riedbahn.
Mehrere Wochen liefen die Verhandlungsrunden zwischen Bund und Ländern im Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat zur Novelle des Bundesschienenwegeausbaugesetzes (BSWAG). Jetzt steht das Ergebnis fest.
Die InfraGO AG verkündet, dass während der Generalsanierung der Riedbahn alle 400 bis 500 Güterzüge pro Woche über die verkehrsgünstige Main-Neckar-Bahn oder die Ludwigsbahn umgeleitet werden können. Mehrere EVU bestätigen, dass es zu Zurückweisungen bei Trassenbestellungen kam.
Am 29. Januar lädt die DB InfraGO zu einer Kundenveranstaltung bezüglich der beiden bayerischen Korridore Obertraubling – Passau und Nürnberg – Regensburg. Zentraler Konfliktpunkt: die langen Umwege und Umleiterstrecken für den Schienengüterverkehr. Sie hinterließ jedoch mehr Fragen als Antworten.
Die vorbereitenden Maßnahmen auf der Riedbahn zwischen Mannheim und Frankfurt verzögern sich. Kund:innen und Unternehmen können nur auf ein Sprichwort hoffen, das eigentlich im Theater gilt: „Wenn die Generalprobe schief geht, wird die Aufführung großartig“.
Am 15. Juni beginnt die fünfmonatige Sanierung der Riedbahn, der erste der 40 Korridore, die „generalsaniert“ werden sollen. Allerdings wird die 70 Kilometer lange Strecke zwischen Frankfurt am Main und Mannheim bereits zwischen dem 01. Januar bis zum 22. Januar 2024 komplett gesperrt – für mindestens drei Wochen, um den Testlauf zu starten!
Durch das Urteil des Bundesverfassungsgerichts, dass die Umschichtung von Corona-begründeten Kreditermächtigungen in den Klima- und Transformationsfonds (KTF) verfassungswidrig sei, gerät die Finanzierung der so genannten Generalsanierung unter Druck.
Die DB gibt in einer Pressemeldung bekannt, dass sich die Kosten der Riedbahn statt 500 Millionen auf 1,3 Milliarden Euro belaufen werden. Wenn alle Projekte so teuer werden, werden die 45 Zusatz-Milliarden für die Schiene, die der Bund bereitstellt, komplett aufgebraucht.
Wie zuvor bereits diskutiert, wird die Korridorsanierung der Strecke Hamburg-Hannover auf 2029 geschoben. Das soll mehr Zeit zu Vorbereitungen liefern, um nicht nur Sanierungen, sondern auch Ausbaumaßnahmen durchzuführen.
Auf dem Schienengipfel geben BMDV und DB die finale zeitliche Reihung der Korridore bekannt, die generalsaniert werden sollen. Die Anzahl verringert sich von 43 auf 40 Korridore.
Eine bundesweite Arbeitsgruppe, die sich speziell den Bedürfnissen des Güterverkehrs widmet, finden viele Branchenvertreter:innen sinnvoll. Doch sie legt auch viele Probleme offen.
Versprochenes Geld ist im bisherigen Haushaltsentwurf nicht abgebildet. Es bleibt fraglich, ob die Zusatz-Milliarden für die Schiene kommen und wenn ja, wofür sie ausgegeben werden.
Eine Novelle der Lkw-Maut soll einen Teil der versprochenen 45 Zusatz-Milliarden für die Schiene finanzieren. Einnahmen der Straßen-Maut können künftig auch für die Schiene aufgewendet werden.
Im Koalitionsausschuss werden der Schiene zusätzlich 45 Milliarden Euro bis 2027 zugesichert. Ursprung und Einsatz der Mittel bleiben aber zunächst vage.
Die Branche reicht weitere Änderungs- und Ergänzungswünsche bezüglich der Kriterienliste zur Priorisierung der Auswahl der Korridore ein. Ein wichtiger Punkt ist dabei das europäische Zugbeeinflussungssystem ETCS.
Sanierter Korridor Hamburg–Berlin erneut eingeschränkt: Wie belastbar ist die Strecke wirklich?
Nur knapp drei Monate nach der um sechs Wochen verzögerten Wiederaufnahme durchgehender Zugfahrten auf dem sanierten Korridor Hamburg–Berlin kündigt die DB InfraGO erneut eine deutliche Einschränkung an: Vom 18. bis 23. September steht im Abschnitt Glöwen–Breddin südöstlich von Wittenberge wegen Arbeiten an einer Langsamfahrstelle nur ein Streckengleis zur Verfügung; das zweite darf zum Schutz der Arbeiten nur mit 160 km/h befahren werden.
Für kurzfristig angefragte Güterverkehre (für die DB InfraGO „Gelegenheitsverkehr“) stehen damit nach der Mitteilung des Infrastrukturbetreibers täglich zwischen 5 und 21 Uhr nur stark eingeschränkte Trassenkapazitäten zur Verfügung. DB InfraGO begründet die kurzfristige Maßnahme mit punktuellen Schäden an der festen Fahrbahn infolge temperaturbedingter Kräfte. Ohne Reparatur drohe ab 01. Oktober eine weitergehende Sperrung.
Die technische Begründung der DB InfraGO ist ernst zu nehmen. Für DB-Watch stellt sich dennoch eine grundsätzliche Frage: Wie nachhaltig ist eine Korridorsanierung, wenn ein Abschnitt wenige Monate nach der vollständigen Wiederinbetriebnahme bereits wieder betrieblich eingeschränkt werden muss?
Der zeitliche Zusammenhang ist dabei entscheidend. Die Sanierung des Korridors Hamburg–Berlin lief vom 01. August 2025 bis zum 14. Juni 2026. Nach insgesamt zehneinhalb Monaten wurde die Strecke vollständig wieder für Fern-, Regional- und Güterverkehr in Betrieb genommen. Gerade eine derart lange und umfassende Sperrung eröffnet die Möglichkeit, Infrastrukturprobleme möglichst dauerhaft zu beseitigen und anschließend verlässliche Betriebsbedingungen zu schaffen. Der Ersatz der Festen Fahrbahn war dabei von DB InfraGO als wesentlicher Grund für die Sperrung genannt worden – neben Stellwerkserrichtungen und Vorarbeiten für das künftige Leit- und Sicherungssystem ETCS sowie, bei der Verlängerung der Sperrung, der Abnahme der erneut eingebauten älteren Leit- und Sicherungstechnik LZB.
Dabei war der heute betroffene Abschnitt keineswegs ein unbekanntes Thema. Bereits am 25. August 2025 hatte der Verband DIE GÜTERBAHNEN Bedenken hinsichtlich des Bereichs Glöwen–Breddin geäußert. Anlass waren nach Angaben von Mitgliedsunternehmen festgestellte Höhenfehler und mit bloßem Auge erkennbare Wellen in den Schienen. Sie baten die DB InfraGO um eine Bewertung, ob sich die Qualität des Abschnitts innerhalb weniger Jahre so verschlechtern könnte, dass Langsamfahrstellen erforderlich würden.
DB InfraGO verwies daraufhin am 27. August 2025 auf eine gutachterliche Bewertung aus dem Dezember 2024. Danach könne die Feste Fahrbahn mit geeigneten Instandhaltungsmaßnahmen noch zehn Jahre genutzt werden, genannt wurden unter anderem Füllbetoninjektionen, Fugenverpressungen, das Fixieren loser Schwellen, das Aufbohren von Entwässerungslöchern und die Reparatur schadhafter Betonstellen. Nach Darstellung von DB InfraGO sei ein vorzeitiger Komplettaustausch zudem aufgrund der geltenden Finanzierungsvorgaben des Bundes (LuFV III) nicht möglich gewesen.
Die heutige Entwicklung mit der aktuellen Langsamfahrstelle konkretisiert nun aber die bereits am 25. August 2025 aufgeworfene Frage nach der langfristigen Betriebsqualität dieses Abschnitts: Denn genau dort, wo DB InfraGO noch nach Sanierungsbeginn Ende August 2025 von einer weiteren Nutzbarkeit von zehn Jahren mit Instandhaltungsmaßnahmen ausging, sind nun Schäden an der Festen Fahrbahn aufgetreten, die kurzfristige Arbeiten und eine betriebliche Einschränkung erforderlich machen.
Es stellt sich also die Frage, ob die monatelange Vollsperrung des Korridors für eine langfristig belastbare Lösung genutzt wurde. Zwischen Wittenberge und Dergenthin wurde die Feste Fahrbahn im Zuge der Korridorsanierung durch einen Schotteroberbau ersetzt. Für den anschließenden Abschnitt Glöwen–Breddin wurde dagegen auf die weitere Nutzung mit Instandhaltungsmaßnahmen gesetzt. Angesichts der aktuellen Entwicklung muss DB InfraGO nachvollziehbar erklären, ob diese Entscheidung unter dem Gesichtspunkt langfristiger Verfügbarkeit die richtige war.
Hinzu kommt: Die aktuelle Einschränkung steht nicht isoliert. Bereits zur Wiederinbetriebnahme waren Abnahmefahrten und Geschwindigkeitsbeschränkungen erforderlich. In den folgenden Wochen blieben Restarbeiten und Optimierungen zu erledigen. Im August wurden zudem mehrere nächtliche Sperrungen zur Beseitigung von Restmängeln angekündigt, die einzelne Fern- und Güterzüge zu Umleitungen zwangen. Auch die Bundesregierung verwies auf weitere nächtliche Sperrungen. Ende August stellte sie ausdrücklich fest, dass die Pünktlichkeit auf der Strecke das Zielniveau nach der Korridorsanierung noch nicht erreicht habe. Deutlich wird damit, dass auch Monate nach der Wiederinbetriebnahme noch Arbeiten und Einschränkungen bestehen.
Das ist insbesondere deshalb problematisch, weil DB InfraGO im Zusammenhang mit der Korridorsanierung nicht nur grundsätzlich nur fünf Monate sperren wollte, sondern zugleich eine mehrjährige Baufreiheit in Aussicht gestellt hatte. Das Versprechen schließt notwendige Instandhaltung nicht aus. Wenn aber bereits wenige Monate nach einer fast einjährigen Vollsperrung erneut relevante betriebliche Einschränkungen wegen Schäden an der Infrastruktur erforderlich werden, stellt sich die Frage, wie belastbar dieses Baufreiheitsversprechen tatsächlich ist. Es geht daher nicht nur um die technische Notwendigkeit der aktuellen Reparatur, sondern auch darum, ob die mit der Korridorsanierung verbundene Erwartung einer verlässlich nutzbaren Infrastruktur erfüllt wird.
Für den Schienengüterverkehr geht es dabei darum, dass jede erneute Einschränkung des Korridors die Planbarkeit und Wirtschaftlichkeit beeinträchtigt. DB InfraGO nennt Salzwedel–Stendal, Wittenberge–Stendal und Hagenow Land–Neustrelitz–Oranienburg als Ausweichwege. Umleitungen führen zu längeren Laufwegen und Fahrzeiten und verursachen zusätzliche Umlauf-, Energie-, Trassen- und Personalkosten.
Besonders relevant ist dies ab dem 02. Oktober 2026, wenn die erste Bauphase der Korridorsanierung Lehrte–Berlin beginnt. Für notwendige Umleitungen sind bereits mehrere Strecken als (temporär) überlastet eingestuft, weil sie den zusätzlichen Verkehr nicht vollständig aufnehmen können. Gerade dann muss der Korridor Hamburg–Berlin als wichtige Umleitungsachse ohne Wenn und Aber zur Verfügung stehen.
Entscheidend ist, ob es sich tatsächlich um einen unvermeidbaren Einzelfall handelt – oder ob die nur wenige Monate alte Sanierung beziehungsweise die dabei getroffenen Entscheidungen Probleme bei der langfristigen Verfügbarkeit der Infrastruktur offenbaren. Korridorsanierungen mit monatelangen Vollsperrungen sind nur zu rechtfertigen, wenn die Versprechen der DB zu Sperrdauer, anschließender Baufreiheit und der regelmäßig zu erledigenden Arbeiten und Verbesserungen der Streckenleistung (in der Sprache der DB InfraGO Layoutstandards) eingehalten werden.
Die DB InfraGO kündigt kurz nach Wiederinbetriebnahme der Strecke erneut eine deutliche Einschränkung an: Vom 18. bis 23. September steht im Abschnitt Glöwen–Breddin südöstlich von Wittenberge wegen Arbeiten an einer Langsamfahrstelle nur ein Streckengleis zur Verfügung; das zweite darf zum Schutz der Arbeiten nur mit 160 km/h befahren werden.
Die DB InfraGO kündigt kurz nach Wiederinbetriebnahme der Strecke erneut eine deutliche Einschränkung an: Vom 18. bis 23. September steht im Abschnitt Glöwen–Breddin südöstlich von Wittenberge wegen Arbeiten an einer Langsamfahrstelle nur ein Streckengleis zur Verfügung; das zweite darf zum Schutz der Arbeiten nur mit 160 km/h befahren werden.
Bekanntlich kann auf der frisch sanierten Strecke zwischen Hamburg und Berlin noch nicht überall mit der gewohnten Höchstgeschwindigkeit von 230 km/h gefahren werden. Die Linienförmige Zugbeeinflussung (LZB) konnte noch nicht überall in Betrieb genommen werden und auch der Fernverkehr ist abschnittsweise nur mit 160 km/h unterwegs.
Die Negativ-Serie beim DB-Konzern hört nicht auf – heute gab es gleich zwei unschöne Nachrichten zu Großprojekten der DB InfraGO: Das Bahnhofs- und Infrastrukturprojekt Stuttgart 21 wird nicht nur erst 2031 fertiggestellt, auch die Kosten steigen nochmal um 3 Milliarden Euro auf nunmehr 14,5 Milliarden Euro. Gleichzeitig wurden die geschätzten Gesamtkosten für die Korridorsanierung Hamburg – Berlin nach oben korrigiert. Aus 2,2 Milliarden Euro werden nun 2,7…
Am 19. Juni berichtete die Süddeutsche Zeitung über den „Bahnsinn“ bei Großprojekten. Tenor: Die Deutsche Bahn AG tut sich mit Großprojekten aktuell sehr schwer. So weit, so bekannt. Irritierend ist allerdings eine Metapher des InfraGO-Vorstands Dr. Philipp Nagl: Er gesteht Schwierigkeiten bei Großprojekten ein. Es würden Erfahrungen im Konzern fehlen. Die scheint man wohl mit…
Nach einer Sperrung von insgesamt zehneinhalb Monaten rollt der Zugverkehr auf der Strecke zwischen Hamburg und Berlin wieder. Insbesondere nach dem Chaos der vergangenen Wochen (u. a. Verkehrsrundschau vom 10. Juni 2026), vor allem rund um den Knoten Hannover, sorgt das für Entlastung.
Nachdem wir gestern noch die erfreulich reibungsfreie Inbetriebnahme des ersten Teilabschnitts nach der Korridorsanierung Hamburg – Berlin vermeldet hatten, meldete sich die Realität des deutschen Schienennetzes schnell zurück. Die InfraGO nahm am 15. Mai den Streckenabschnitt zwischen Hamburg und Hagenow in Betrieb, um Verkehre Richtung Nordost und eine wertvolle Umleitung nach Berlin zu ermöglichen.
Seit dem 15. Mai ist der erste Abschnitt der Strecke Hamburg – Berlin wieder befahrbar. Zwischen Hamburg und Hagenow Land rollt der Verkehr wieder. Das ist eine echte Entlastung, weil damit vor allem der Güterverkehr damit eine weitere Umleiterroute zwischen Hamburg und Berlin (und weiter Richtung östliche Nachbarländer) nehmen kann: Die Strecke über Schwerin und…
Auf dem Korridor Hamburg – Berlin kehrt keine Ruhe ein. Die vollständige Inbetriebnahme der Leit- und Sicherungstechnik verzögert sich wohl noch weiter. Im März erst gab die InfraGO bekannt, dass die für den 01. Mai geplante Wiederinbetriebnahmen der Strecke nicht zu halten sei. Winterbedingungen und Probleme mit der Montage der Leit- und Sicherungstechnik wurden als…
Entlang des Rheins verläuft von Troisdorf bei Köln über Koblenz bis nach Wiesbaden der Rhein-Alpin-Korridor – eine der wichtigsten Güterverkehrsachsen Deutschlands und zentrale Verbindung von den Nordseehäfen über Süddeutschland bis in den Alpenraum und nach Italien. Im zweiten Halbjahr 2026 soll auch dieser Abschnitt im Rahmen der Korridorsanierung modernisiert werden. Allerdings ist bereits im Vorfeld…
Nach den winterlichen Problemen bei der Korridorsanierung zwischen Hamburg und Berlin ist nun klar: Der Frost zu Jahresbeginn scheint die Bauarbeiten völlig aus der Bahn geworfen zu haben. Die Inbetriebnahme der wichtigen Strecke verzögert sich um sechs Wochen. Die Nachricht verwundert ein wenig, teilte die InfraGO der Branche doch mit, dass man mit ca. drei…
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
Der Jahresbeginn startet mit einem Überblick zum aktuellen Stand der abgeschlossenen und noch laufenden Korridorsanierungen sowie einem Blick auf die kommenden Vollsperrungen 2026.
Die ersten 100 Tage der neunmonatigen Vollsperrung zwischen Hamburg und Berlin sind geschafft. In der Branche will sich nicht so recht Entspannung einstellen, denn auf anfängliche „Kinderkrankheiten“ folgte zügig die Erkenntnis, dass Probleme nicht nur Anfangs auftreten werden.
Die Oberleitungsstörung bei Uelzen vom 21. bis zum 23. September 2025 ist kein isolierter Betriebsunfall, sondern ein Stresstest für das ohnehin ausgedünnte Netz in Norddeutschland – mitten in der laufenden Korridorsanierung Hamburg–Berlin.
Die Sanierung der Strecke Hamburg–Berlin läuft seit einem knappen Monat. Güterbahnen erleben auf den Strecken eine Mischung aus Improvisation, langen Umwegen und verbesserungswürdiger Kommunikation.
Bereits in der zweiten von 38 Wochen „Generalsanierung Hamburg-Berlin“ melden EVU erhebliche Probleme: Auf den Umleitungsstrecken sind gleich zwei Baustellen eingerichtet.
Die dritte der sogenannten „Korridorsanierungen” der DB zwischen Hamburg und Berlin ist ein Belastungstest für die Schienenkunden, die Eisenbahnunternehmen, aber auch für das Vertrauen in das Großprojektmanagement der DB InfraGO.
Am Mittwoch, den 09. Juli 2025, fand auf Einladung der DB InfraGO in Frankfurt am Main ein Branchendialog mit rund 200 Vertreter:innen aus der Branche statt. Es ging um das WO, WANN und WIE der Korridorsanierung – bedarfsgerecht im Sinne der Betroffenen.
Die Reihung der geplanten Korridore dürfte sich verzögern. Zusammen mit Branche und Politik sollen die bisherigen Konzepte für alle Korridore, die ab 2028 geplant wurden, überarbeitet werden. Was zunächst nach einem Scheitern klingt, könnte sich als notwendige Korrektur herausstellen.
Die Korridorsanierung auf 70 Kilometern Strecke der sogenannten Riedbahn zwischen Frankfurt am Main und Mannheim, sollte ein Vorzeigeprojekt der Deutschen Bahn werden – ein symbolträchtiger Auftakt zur sogenannten Korridorsanierung.
Seit der Wiedereröffnung der Riedbahn am 15. Dezember 2024 haben einige Pannen auf der frisch, generalüberholten Strecke den Verkehr mehrmals verlangsamt, auf die bekannten Umleiterstrecken zurückverlagert oder zum Ausfall gebracht.
Seit Sonntagnacht rollen wieder Züge über die Riedbahn. Wir danken den vielen Mitarbeiter:innen der DB und den beteiligten Baufirmen für die Realisierung des Projekts. Der Betrieb der erneuerten Anlagen hat in den ersten beiden Tagen weitestgehend planmäßig funktioniert.
Die Sanierung des deutschen Schienennetzes hat mit der Riedbahn gerade erst begonnen, und noch bevor das erste von 41 Projekten abgeschlossen ist, gibt es massive Änderungen bei der Reihenfolge.
Die Riedbahn ist aktuell das größte Schieneninfrastrukturprojekt in Deutschland und zugleich der Auftakt zur umfassenden „Generalsanierung“ des deutschen Schienennetzes. Ziel ist es, die gesamte Schieneninfrastruktur nachhaltig zu verbessern und den Betrieb langfristig zu stabilisieren
100 Tage nach dem Baustart berichtet die DB InfraGO in einer Pressemitteilung über den Baufortschritt der Riedbahn. Wer sich auskennt, sieht schnell, dass viele Aussagen nur Halbwahrheiten sind.
In einem Artikel der FAZ vermittelt der Leiter der Infrastruktur im Regionalbereich Mitte den Eindruck, dass auf der Riedbahn eine umfassende Erneuerung aller Gewerke stattfindet. Doch DB-Watch weiß: Das entspricht nicht der Wirklichkeit
Laut einem Medienbericht könnte sich die vollständige Inbetriebnahme von Anfang 2025 auf Ende 2025 verzögern. Worst Case schmälert das die Kapazität auf der Riedbahn einige Monate, statt sie zu steigern.
Es wurde final, dass die Strecke 2026 für drei Monate und 2029 für fünf Monate komplett gesperrt werden soll. Kapazitätssteigernde Maßnahmen der stark belasteten Strecke wird es jedoch kaum geben.
Zum Start des Riedbahn-Live-Tickers äußert sich der Konzernbevollmächtigte für Gemeinwohlorientierte Schieneninfrastruktur Tobias Heinemann zur anstehenden Sanierung der Riedbahn.
Mehrere Wochen liefen die Verhandlungsrunden zwischen Bund und Ländern im Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat zur Novelle des Bundesschienenwegeausbaugesetzes (BSWAG). Jetzt steht das Ergebnis fest.
Die InfraGO AG verkündet, dass während der Generalsanierung der Riedbahn alle 400 bis 500 Güterzüge pro Woche über die verkehrsgünstige Main-Neckar-Bahn oder die Ludwigsbahn umgeleitet werden können. Mehrere EVU bestätigen, dass es zu Zurückweisungen bei Trassenbestellungen kam.
Am 29. Januar lädt die DB InfraGO zu einer Kundenveranstaltung bezüglich der beiden bayerischen Korridore Obertraubling – Passau und Nürnberg – Regensburg. Zentraler Konfliktpunkt: die langen Umwege und Umleiterstrecken für den Schienengüterverkehr. Sie hinterließ jedoch mehr Fragen als Antworten.
Die vorbereitenden Maßnahmen auf der Riedbahn zwischen Mannheim und Frankfurt verzögern sich. Kund:innen und Unternehmen können nur auf ein Sprichwort hoffen, das eigentlich im Theater gilt: „Wenn die Generalprobe schief geht, wird die Aufführung großartig“.
Am 15. Juni beginnt die fünfmonatige Sanierung der Riedbahn, der erste der 40 Korridore, die „generalsaniert“ werden sollen. Allerdings wird die 70 Kilometer lange Strecke zwischen Frankfurt am Main und Mannheim bereits zwischen dem 01. Januar bis zum 22. Januar 2024 komplett gesperrt – für mindestens drei Wochen, um den Testlauf zu starten!
Durch das Urteil des Bundesverfassungsgerichts, dass die Umschichtung von Corona-begründeten Kreditermächtigungen in den Klima- und Transformationsfonds (KTF) verfassungswidrig sei, gerät die Finanzierung der so genannten Generalsanierung unter Druck.
Die DB gibt in einer Pressemeldung bekannt, dass sich die Kosten der Riedbahn statt 500 Millionen auf 1,3 Milliarden Euro belaufen werden. Wenn alle Projekte so teuer werden, werden die 45 Zusatz-Milliarden für die Schiene, die der Bund bereitstellt, komplett aufgebraucht.
Wie zuvor bereits diskutiert, wird die Korridorsanierung der Strecke Hamburg-Hannover auf 2029 geschoben. Das soll mehr Zeit zu Vorbereitungen liefern, um nicht nur Sanierungen, sondern auch Ausbaumaßnahmen durchzuführen.
Auf dem Schienengipfel geben BMDV und DB die finale zeitliche Reihung der Korridore bekannt, die generalsaniert werden sollen. Die Anzahl verringert sich von 43 auf 40 Korridore.
Eine bundesweite Arbeitsgruppe, die sich speziell den Bedürfnissen des Güterverkehrs widmet, finden viele Branchenvertreter:innen sinnvoll. Doch sie legt auch viele Probleme offen.
Versprochenes Geld ist im bisherigen Haushaltsentwurf nicht abgebildet. Es bleibt fraglich, ob die Zusatz-Milliarden für die Schiene kommen und wenn ja, wofür sie ausgegeben werden.
Eine Novelle der Lkw-Maut soll einen Teil der versprochenen 45 Zusatz-Milliarden für die Schiene finanzieren. Einnahmen der Straßen-Maut können künftig auch für die Schiene aufgewendet werden.
Im Koalitionsausschuss werden der Schiene zusätzlich 45 Milliarden Euro bis 2027 zugesichert. Ursprung und Einsatz der Mittel bleiben aber zunächst vage.
Die Branche reicht weitere Änderungs- und Ergänzungswünsche bezüglich der Kriterienliste zur Priorisierung der Auswahl der Korridore ein. Ein wichtiger Punkt ist dabei das europäische Zugbeeinflussungssystem ETCS.
Probleme zwischen Hamburg und Berlin reißen einfach nicht ab
Bekanntlich kann auf der frisch sanierten Strecke zwischen Hamburg und Berlin noch nicht überall mit der gewohnten Höchstgeschwindigkeit von 230 km/h gefahren werden. Die Linienförmige Zugbeeinflussung (LZB) konnte noch nicht überall in Betrieb genommen werden und auch der Fernverkehr ist abschnittsweise nur mit 160 km/h unterwegs.
Nun hat die InfraGO über ihre Pläne informiert, wie die ursprüngliche Geschwindigkeit wieder erreicht werden soll: Bis zum 31. August soll bei insgesamt fünf nächtlichen Vollsperrungen erneut an der Strecke gearbeitet werden. Die InfraGO spricht von „Störungsbeseitigung“, tatsächlich handelt es sich jedoch eher um Nacharbeiten nach der Korridorsanierung. Softwarewechsel, Oberleitungsarbeiten und auch Arbeiten am Oberbau sollen notwendig sein. Angesichts der langen und entbehrungsreichen Sperrdauer inklusive der nochmaligen Verschiebung der Inbetriebnahme haben die Kund:innen gehofft, eine fertige Strecke vorzufinden. Dass nun erneut Sperrungen und Arbeiten notwendig sind, ist vor allem für den Schienengüterverkehr ärgerlich, der viel in den Nachtstunden unterwegs ist. Das Versprechen, die Strecken nach einer Korridorsanierung für mehrere Jahre baufrei zu halten, ist damit ebenfalls für diese Strecke dahin.
Ein Lichtblick ist, dass Umleitungsstrecken verfügbar sind, die nach monatelanger Übung hoffentlich reibungsfrei genutzt werden können – wenngleich es auch hier während der vielen Monate immer wieder zu Engpässen und Problemen kam. Die Erwartungen sind also eher gedämpft. Ob nach dem 31. August die gesamte Strecke wieder mit 230 km/h gefahren werden kann, bleibt offen. Die LZB-Zentrale in Büchen wird bei diesen Arbeiten laut DB InfraGO nämlich nicht mit in Betrieb genommen, sondern zu einem späteren Zeitpunkt.
Für die Korridorsanierung zwischen Obertraubling und Passau vermeldet die InfraGO übrigens Planmäßigkeit. Allerdings bleibt nach der vorherigen Korridorsanierung zwischen Nürnberg und Regensburg Skepsis: Hier wurde lange Planmäßigkeit propagiert, letztlich kam die Info zu verspäteter Inbetriebnahme drei Tage vor der geplanten Wiederinbetriebnahme.
Die DB InfraGO kündigt kurz nach Wiederinbetriebnahme der Strecke erneut eine deutliche Einschränkung an: Vom 18. bis 23. September steht im Abschnitt Glöwen–Breddin südöstlich von Wittenberge wegen Arbeiten an einer Langsamfahrstelle nur ein Streckengleis zur Verfügung; das zweite darf zum Schutz der Arbeiten nur mit 160 km/h befahren werden.
Die DB InfraGO kündigt kurz nach Wiederinbetriebnahme der Strecke erneut eine deutliche Einschränkung an: Vom 18. bis 23. September steht im Abschnitt Glöwen–Breddin südöstlich von Wittenberge wegen Arbeiten an einer Langsamfahrstelle nur ein Streckengleis zur Verfügung; das zweite darf zum Schutz der Arbeiten nur mit 160 km/h befahren werden.
Bekanntlich kann auf der frisch sanierten Strecke zwischen Hamburg und Berlin noch nicht überall mit der gewohnten Höchstgeschwindigkeit von 230 km/h gefahren werden. Die Linienförmige Zugbeeinflussung (LZB) konnte noch nicht überall in Betrieb genommen werden und auch der Fernverkehr ist abschnittsweise nur mit 160 km/h unterwegs.
Die Negativ-Serie beim DB-Konzern hört nicht auf – heute gab es gleich zwei unschöne Nachrichten zu Großprojekten der DB InfraGO: Das Bahnhofs- und Infrastrukturprojekt Stuttgart 21 wird nicht nur erst 2031 fertiggestellt, auch die Kosten steigen nochmal um 3 Milliarden Euro auf nunmehr 14,5 Milliarden Euro. Gleichzeitig wurden die geschätzten Gesamtkosten für die Korridorsanierung Hamburg – Berlin nach oben korrigiert. Aus 2,2 Milliarden Euro werden nun 2,7…
Am 19. Juni berichtete die Süddeutsche Zeitung über den „Bahnsinn“ bei Großprojekten. Tenor: Die Deutsche Bahn AG tut sich mit Großprojekten aktuell sehr schwer. So weit, so bekannt. Irritierend ist allerdings eine Metapher des InfraGO-Vorstands Dr. Philipp Nagl: Er gesteht Schwierigkeiten bei Großprojekten ein. Es würden Erfahrungen im Konzern fehlen. Die scheint man wohl mit…
Nach einer Sperrung von insgesamt zehneinhalb Monaten rollt der Zugverkehr auf der Strecke zwischen Hamburg und Berlin wieder. Insbesondere nach dem Chaos der vergangenen Wochen (u. a. Verkehrsrundschau vom 10. Juni 2026), vor allem rund um den Knoten Hannover, sorgt das für Entlastung.
Nachdem wir gestern noch die erfreulich reibungsfreie Inbetriebnahme des ersten Teilabschnitts nach der Korridorsanierung Hamburg – Berlin vermeldet hatten, meldete sich die Realität des deutschen Schienennetzes schnell zurück. Die InfraGO nahm am 15. Mai den Streckenabschnitt zwischen Hamburg und Hagenow in Betrieb, um Verkehre Richtung Nordost und eine wertvolle Umleitung nach Berlin zu ermöglichen.
Seit dem 15. Mai ist der erste Abschnitt der Strecke Hamburg – Berlin wieder befahrbar. Zwischen Hamburg und Hagenow Land rollt der Verkehr wieder. Das ist eine echte Entlastung, weil damit vor allem der Güterverkehr damit eine weitere Umleiterroute zwischen Hamburg und Berlin (und weiter Richtung östliche Nachbarländer) nehmen kann: Die Strecke über Schwerin und…
Auf dem Korridor Hamburg – Berlin kehrt keine Ruhe ein. Die vollständige Inbetriebnahme der Leit- und Sicherungstechnik verzögert sich wohl noch weiter. Im März erst gab die InfraGO bekannt, dass die für den 01. Mai geplante Wiederinbetriebnahmen der Strecke nicht zu halten sei. Winterbedingungen und Probleme mit der Montage der Leit- und Sicherungstechnik wurden als…
Entlang des Rheins verläuft von Troisdorf bei Köln über Koblenz bis nach Wiesbaden der Rhein-Alpin-Korridor – eine der wichtigsten Güterverkehrsachsen Deutschlands und zentrale Verbindung von den Nordseehäfen über Süddeutschland bis in den Alpenraum und nach Italien. Im zweiten Halbjahr 2026 soll auch dieser Abschnitt im Rahmen der Korridorsanierung modernisiert werden. Allerdings ist bereits im Vorfeld…
Nach den winterlichen Problemen bei der Korridorsanierung zwischen Hamburg und Berlin ist nun klar: Der Frost zu Jahresbeginn scheint die Bauarbeiten völlig aus der Bahn geworfen zu haben. Die Inbetriebnahme der wichtigen Strecke verzögert sich um sechs Wochen. Die Nachricht verwundert ein wenig, teilte die InfraGO der Branche doch mit, dass man mit ca. drei…
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
Der Jahresbeginn startet mit einem Überblick zum aktuellen Stand der abgeschlossenen und noch laufenden Korridorsanierungen sowie einem Blick auf die kommenden Vollsperrungen 2026.
Die ersten 100 Tage der neunmonatigen Vollsperrung zwischen Hamburg und Berlin sind geschafft. In der Branche will sich nicht so recht Entspannung einstellen, denn auf anfängliche „Kinderkrankheiten“ folgte zügig die Erkenntnis, dass Probleme nicht nur Anfangs auftreten werden.
Die Oberleitungsstörung bei Uelzen vom 21. bis zum 23. September 2025 ist kein isolierter Betriebsunfall, sondern ein Stresstest für das ohnehin ausgedünnte Netz in Norddeutschland – mitten in der laufenden Korridorsanierung Hamburg–Berlin.
Die Sanierung der Strecke Hamburg–Berlin läuft seit einem knappen Monat. Güterbahnen erleben auf den Strecken eine Mischung aus Improvisation, langen Umwegen und verbesserungswürdiger Kommunikation.
Bereits in der zweiten von 38 Wochen „Generalsanierung Hamburg-Berlin“ melden EVU erhebliche Probleme: Auf den Umleitungsstrecken sind gleich zwei Baustellen eingerichtet.
Die dritte der sogenannten „Korridorsanierungen” der DB zwischen Hamburg und Berlin ist ein Belastungstest für die Schienenkunden, die Eisenbahnunternehmen, aber auch für das Vertrauen in das Großprojektmanagement der DB InfraGO.
Am Mittwoch, den 09. Juli 2025, fand auf Einladung der DB InfraGO in Frankfurt am Main ein Branchendialog mit rund 200 Vertreter:innen aus der Branche statt. Es ging um das WO, WANN und WIE der Korridorsanierung – bedarfsgerecht im Sinne der Betroffenen.
Die Reihung der geplanten Korridore dürfte sich verzögern. Zusammen mit Branche und Politik sollen die bisherigen Konzepte für alle Korridore, die ab 2028 geplant wurden, überarbeitet werden. Was zunächst nach einem Scheitern klingt, könnte sich als notwendige Korrektur herausstellen.
Die Korridorsanierung auf 70 Kilometern Strecke der sogenannten Riedbahn zwischen Frankfurt am Main und Mannheim, sollte ein Vorzeigeprojekt der Deutschen Bahn werden – ein symbolträchtiger Auftakt zur sogenannten Korridorsanierung.
Seit der Wiedereröffnung der Riedbahn am 15. Dezember 2024 haben einige Pannen auf der frisch, generalüberholten Strecke den Verkehr mehrmals verlangsamt, auf die bekannten Umleiterstrecken zurückverlagert oder zum Ausfall gebracht.
Seit Sonntagnacht rollen wieder Züge über die Riedbahn. Wir danken den vielen Mitarbeiter:innen der DB und den beteiligten Baufirmen für die Realisierung des Projekts. Der Betrieb der erneuerten Anlagen hat in den ersten beiden Tagen weitestgehend planmäßig funktioniert.
Die Sanierung des deutschen Schienennetzes hat mit der Riedbahn gerade erst begonnen, und noch bevor das erste von 41 Projekten abgeschlossen ist, gibt es massive Änderungen bei der Reihenfolge.
Die Riedbahn ist aktuell das größte Schieneninfrastrukturprojekt in Deutschland und zugleich der Auftakt zur umfassenden „Generalsanierung“ des deutschen Schienennetzes. Ziel ist es, die gesamte Schieneninfrastruktur nachhaltig zu verbessern und den Betrieb langfristig zu stabilisieren
100 Tage nach dem Baustart berichtet die DB InfraGO in einer Pressemitteilung über den Baufortschritt der Riedbahn. Wer sich auskennt, sieht schnell, dass viele Aussagen nur Halbwahrheiten sind.
In einem Artikel der FAZ vermittelt der Leiter der Infrastruktur im Regionalbereich Mitte den Eindruck, dass auf der Riedbahn eine umfassende Erneuerung aller Gewerke stattfindet. Doch DB-Watch weiß: Das entspricht nicht der Wirklichkeit
Laut einem Medienbericht könnte sich die vollständige Inbetriebnahme von Anfang 2025 auf Ende 2025 verzögern. Worst Case schmälert das die Kapazität auf der Riedbahn einige Monate, statt sie zu steigern.
Es wurde final, dass die Strecke 2026 für drei Monate und 2029 für fünf Monate komplett gesperrt werden soll. Kapazitätssteigernde Maßnahmen der stark belasteten Strecke wird es jedoch kaum geben.
Zum Start des Riedbahn-Live-Tickers äußert sich der Konzernbevollmächtigte für Gemeinwohlorientierte Schieneninfrastruktur Tobias Heinemann zur anstehenden Sanierung der Riedbahn.
Mehrere Wochen liefen die Verhandlungsrunden zwischen Bund und Ländern im Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat zur Novelle des Bundesschienenwegeausbaugesetzes (BSWAG). Jetzt steht das Ergebnis fest.
Die InfraGO AG verkündet, dass während der Generalsanierung der Riedbahn alle 400 bis 500 Güterzüge pro Woche über die verkehrsgünstige Main-Neckar-Bahn oder die Ludwigsbahn umgeleitet werden können. Mehrere EVU bestätigen, dass es zu Zurückweisungen bei Trassenbestellungen kam.
Am 29. Januar lädt die DB InfraGO zu einer Kundenveranstaltung bezüglich der beiden bayerischen Korridore Obertraubling – Passau und Nürnberg – Regensburg. Zentraler Konfliktpunkt: die langen Umwege und Umleiterstrecken für den Schienengüterverkehr. Sie hinterließ jedoch mehr Fragen als Antworten.
Die vorbereitenden Maßnahmen auf der Riedbahn zwischen Mannheim und Frankfurt verzögern sich. Kund:innen und Unternehmen können nur auf ein Sprichwort hoffen, das eigentlich im Theater gilt: „Wenn die Generalprobe schief geht, wird die Aufführung großartig“.
Am 15. Juni beginnt die fünfmonatige Sanierung der Riedbahn, der erste der 40 Korridore, die „generalsaniert“ werden sollen. Allerdings wird die 70 Kilometer lange Strecke zwischen Frankfurt am Main und Mannheim bereits zwischen dem 01. Januar bis zum 22. Januar 2024 komplett gesperrt – für mindestens drei Wochen, um den Testlauf zu starten!
Durch das Urteil des Bundesverfassungsgerichts, dass die Umschichtung von Corona-begründeten Kreditermächtigungen in den Klima- und Transformationsfonds (KTF) verfassungswidrig sei, gerät die Finanzierung der so genannten Generalsanierung unter Druck.
Die DB gibt in einer Pressemeldung bekannt, dass sich die Kosten der Riedbahn statt 500 Millionen auf 1,3 Milliarden Euro belaufen werden. Wenn alle Projekte so teuer werden, werden die 45 Zusatz-Milliarden für die Schiene, die der Bund bereitstellt, komplett aufgebraucht.
Wie zuvor bereits diskutiert, wird die Korridorsanierung der Strecke Hamburg-Hannover auf 2029 geschoben. Das soll mehr Zeit zu Vorbereitungen liefern, um nicht nur Sanierungen, sondern auch Ausbaumaßnahmen durchzuführen.
Auf dem Schienengipfel geben BMDV und DB die finale zeitliche Reihung der Korridore bekannt, die generalsaniert werden sollen. Die Anzahl verringert sich von 43 auf 40 Korridore.
Eine bundesweite Arbeitsgruppe, die sich speziell den Bedürfnissen des Güterverkehrs widmet, finden viele Branchenvertreter:innen sinnvoll. Doch sie legt auch viele Probleme offen.
Versprochenes Geld ist im bisherigen Haushaltsentwurf nicht abgebildet. Es bleibt fraglich, ob die Zusatz-Milliarden für die Schiene kommen und wenn ja, wofür sie ausgegeben werden.
Eine Novelle der Lkw-Maut soll einen Teil der versprochenen 45 Zusatz-Milliarden für die Schiene finanzieren. Einnahmen der Straßen-Maut können künftig auch für die Schiene aufgewendet werden.
Im Koalitionsausschuss werden der Schiene zusätzlich 45 Milliarden Euro bis 2027 zugesichert. Ursprung und Einsatz der Mittel bleiben aber zunächst vage.
Die Branche reicht weitere Änderungs- und Ergänzungswünsche bezüglich der Kriterienliste zur Priorisierung der Auswahl der Korridore ein. Ein wichtiger Punkt ist dabei das europäische Zugbeeinflussungssystem ETCS.
Rückwärtsrollen und Schneckentempo: DB InfraGO müht sich am 740-Meter-Netz ab
Mit dem Sonderprogramm „740-Meter-Netz“ will der Bund bis 2030 das Schienennetz für 740 Meter lange Güterzüge ertüchtigen. Diese Bestrebung ist auch im Bundesverkehrswegeplan (BVWP – siehe Infobox für weitere Infos zum BVWP und BSWAG) verankert. Dafür sind bundesweit zahlreiche Anpassungen und Baumaßnahmen erforderlich. Doch bei der Realisierung kommt die dafür verantwortliche DB InfraGO AG nur schleppend voran.
Genauer gesagt: Im Verlauf der vergangenen Jahre hat die Infrastruktur-Tochter der Deutschen Bahn die Zielwerte für das Programm sukzessive nach unten angepasst – und selbst diese abgesenkten Ziele verfehlt. Das geht aus den von der DB InfraGO quartalsweise veröffentlichten „Tickern“ hervor, die DB-Watch analysiert hat.
War im November 2022 noch die Umsetzung von 35 Maßnahmen bis Ende 2025 geplant, wurde dieser Zielwert innerhalb von zwei Jahren gleich zwei Mal auf letztlich 32 nach unten korrigiert (siehe auch DB-Watch-News vom 3. April 2024). Abgeschlossen waren zum Ende des vergangenen Jahres dann lediglich 28 Maßnahmen.
Noch ernüchternder ist der Blick auf die angepassten Zielvorgaben für das laufende Jahr 2026: Während die DB InfraGO noch im November 2022 von 46 realisierten Projekten ausgegangen war, senkte sie zwei Jahre später diesen Wert zunächst auf 40 – um ihn dann noch einmal auf 36 zu reduzieren.
Mit Blick auf die Vielzahl der mitunter in kurzen zeitlichen Abständen vorgenommenen Anpassungen wirft die Planung der DB InfraGO abermals erhebliche Fragen bezüglich der Professionalität und eines seriösen Baustellenmanagements auf. Zugleich liegt in Anbetracht der wiederkehrenden Muster der Verdacht nahe, dass ein Ende des Zahlenwirrwarrs längst noch nicht erreicht ist.
Zumindest gilt als gesichert, dass die planmäßige Realisierung der Bauvorhaben bis 2030 verfehlt wird. Auch die Zielvorgaben für das Jahr 2030 hatte die DB InfraGO seit 2022 kontinuierlich von 71 Maßnahmen nach unten korrigiert – am 25. Februar 2026 kündigte dann der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, Christian Hirte, in der Fragestunde im Bundestag die Vollendung von insgesamt 60 Maßnahmen bis Ende 2030 an. Der komplette Bauplan der DB InfraGO umfasst allerdings 71 Maßnahmen. „Die verbleibenden 11 Maßnahmen werden nach 2030 in Betrieb genommen“, sagte Hirte.
Die Rückwärtsrollentaktik im Schneckentempo liegt bei der DB InfraGO also weiter im Trend.
Die DB InfraGO kündigt kurz nach Wiederinbetriebnahme der Strecke erneut eine deutliche Einschränkung an: Vom 18. bis 23. September steht im Abschnitt Glöwen–Breddin südöstlich von Wittenberge wegen Arbeiten an einer Langsamfahrstelle nur ein Streckengleis zur Verfügung; das zweite darf zum Schutz der Arbeiten nur mit 160 km/h befahren werden.
Die DB InfraGO kündigt kurz nach Wiederinbetriebnahme der Strecke erneut eine deutliche Einschränkung an: Vom 18. bis 23. September steht im Abschnitt Glöwen–Breddin südöstlich von Wittenberge wegen Arbeiten an einer Langsamfahrstelle nur ein Streckengleis zur Verfügung; das zweite darf zum Schutz der Arbeiten nur mit 160 km/h befahren werden.
Bekanntlich kann auf der frisch sanierten Strecke zwischen Hamburg und Berlin noch nicht überall mit der gewohnten Höchstgeschwindigkeit von 230 km/h gefahren werden. Die Linienförmige Zugbeeinflussung (LZB) konnte noch nicht überall in Betrieb genommen werden und auch der Fernverkehr ist abschnittsweise nur mit 160 km/h unterwegs.
Die Negativ-Serie beim DB-Konzern hört nicht auf – heute gab es gleich zwei unschöne Nachrichten zu Großprojekten der DB InfraGO: Das Bahnhofs- und Infrastrukturprojekt Stuttgart 21 wird nicht nur erst 2031 fertiggestellt, auch die Kosten steigen nochmal um 3 Milliarden Euro auf nunmehr 14,5 Milliarden Euro. Gleichzeitig wurden die geschätzten Gesamtkosten für die Korridorsanierung Hamburg – Berlin nach oben korrigiert. Aus 2,2 Milliarden Euro werden nun 2,7…
Am 19. Juni berichtete die Süddeutsche Zeitung über den „Bahnsinn“ bei Großprojekten. Tenor: Die Deutsche Bahn AG tut sich mit Großprojekten aktuell sehr schwer. So weit, so bekannt. Irritierend ist allerdings eine Metapher des InfraGO-Vorstands Dr. Philipp Nagl: Er gesteht Schwierigkeiten bei Großprojekten ein. Es würden Erfahrungen im Konzern fehlen. Die scheint man wohl mit…
Nach einer Sperrung von insgesamt zehneinhalb Monaten rollt der Zugverkehr auf der Strecke zwischen Hamburg und Berlin wieder. Insbesondere nach dem Chaos der vergangenen Wochen (u. a. Verkehrsrundschau vom 10. Juni 2026), vor allem rund um den Knoten Hannover, sorgt das für Entlastung.
Nachdem wir gestern noch die erfreulich reibungsfreie Inbetriebnahme des ersten Teilabschnitts nach der Korridorsanierung Hamburg – Berlin vermeldet hatten, meldete sich die Realität des deutschen Schienennetzes schnell zurück. Die InfraGO nahm am 15. Mai den Streckenabschnitt zwischen Hamburg und Hagenow in Betrieb, um Verkehre Richtung Nordost und eine wertvolle Umleitung nach Berlin zu ermöglichen.
Seit dem 15. Mai ist der erste Abschnitt der Strecke Hamburg – Berlin wieder befahrbar. Zwischen Hamburg und Hagenow Land rollt der Verkehr wieder. Das ist eine echte Entlastung, weil damit vor allem der Güterverkehr damit eine weitere Umleiterroute zwischen Hamburg und Berlin (und weiter Richtung östliche Nachbarländer) nehmen kann: Die Strecke über Schwerin und…
Auf dem Korridor Hamburg – Berlin kehrt keine Ruhe ein. Die vollständige Inbetriebnahme der Leit- und Sicherungstechnik verzögert sich wohl noch weiter. Im März erst gab die InfraGO bekannt, dass die für den 01. Mai geplante Wiederinbetriebnahmen der Strecke nicht zu halten sei. Winterbedingungen und Probleme mit der Montage der Leit- und Sicherungstechnik wurden als…
Entlang des Rheins verläuft von Troisdorf bei Köln über Koblenz bis nach Wiesbaden der Rhein-Alpin-Korridor – eine der wichtigsten Güterverkehrsachsen Deutschlands und zentrale Verbindung von den Nordseehäfen über Süddeutschland bis in den Alpenraum und nach Italien. Im zweiten Halbjahr 2026 soll auch dieser Abschnitt im Rahmen der Korridorsanierung modernisiert werden. Allerdings ist bereits im Vorfeld…
Nach den winterlichen Problemen bei der Korridorsanierung zwischen Hamburg und Berlin ist nun klar: Der Frost zu Jahresbeginn scheint die Bauarbeiten völlig aus der Bahn geworfen zu haben. Die Inbetriebnahme der wichtigen Strecke verzögert sich um sechs Wochen. Die Nachricht verwundert ein wenig, teilte die InfraGO der Branche doch mit, dass man mit ca. drei…
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
Der Jahresbeginn startet mit einem Überblick zum aktuellen Stand der abgeschlossenen und noch laufenden Korridorsanierungen sowie einem Blick auf die kommenden Vollsperrungen 2026.
Die ersten 100 Tage der neunmonatigen Vollsperrung zwischen Hamburg und Berlin sind geschafft. In der Branche will sich nicht so recht Entspannung einstellen, denn auf anfängliche „Kinderkrankheiten“ folgte zügig die Erkenntnis, dass Probleme nicht nur Anfangs auftreten werden.
Die Oberleitungsstörung bei Uelzen vom 21. bis zum 23. September 2025 ist kein isolierter Betriebsunfall, sondern ein Stresstest für das ohnehin ausgedünnte Netz in Norddeutschland – mitten in der laufenden Korridorsanierung Hamburg–Berlin.
Die Sanierung der Strecke Hamburg–Berlin läuft seit einem knappen Monat. Güterbahnen erleben auf den Strecken eine Mischung aus Improvisation, langen Umwegen und verbesserungswürdiger Kommunikation.
Bereits in der zweiten von 38 Wochen „Generalsanierung Hamburg-Berlin“ melden EVU erhebliche Probleme: Auf den Umleitungsstrecken sind gleich zwei Baustellen eingerichtet.
Die dritte der sogenannten „Korridorsanierungen” der DB zwischen Hamburg und Berlin ist ein Belastungstest für die Schienenkunden, die Eisenbahnunternehmen, aber auch für das Vertrauen in das Großprojektmanagement der DB InfraGO.
Am Mittwoch, den 09. Juli 2025, fand auf Einladung der DB InfraGO in Frankfurt am Main ein Branchendialog mit rund 200 Vertreter:innen aus der Branche statt. Es ging um das WO, WANN und WIE der Korridorsanierung – bedarfsgerecht im Sinne der Betroffenen.
Die Reihung der geplanten Korridore dürfte sich verzögern. Zusammen mit Branche und Politik sollen die bisherigen Konzepte für alle Korridore, die ab 2028 geplant wurden, überarbeitet werden. Was zunächst nach einem Scheitern klingt, könnte sich als notwendige Korrektur herausstellen.
Die Korridorsanierung auf 70 Kilometern Strecke der sogenannten Riedbahn zwischen Frankfurt am Main und Mannheim, sollte ein Vorzeigeprojekt der Deutschen Bahn werden – ein symbolträchtiger Auftakt zur sogenannten Korridorsanierung.
Seit der Wiedereröffnung der Riedbahn am 15. Dezember 2024 haben einige Pannen auf der frisch, generalüberholten Strecke den Verkehr mehrmals verlangsamt, auf die bekannten Umleiterstrecken zurückverlagert oder zum Ausfall gebracht.
Seit Sonntagnacht rollen wieder Züge über die Riedbahn. Wir danken den vielen Mitarbeiter:innen der DB und den beteiligten Baufirmen für die Realisierung des Projekts. Der Betrieb der erneuerten Anlagen hat in den ersten beiden Tagen weitestgehend planmäßig funktioniert.
Die Sanierung des deutschen Schienennetzes hat mit der Riedbahn gerade erst begonnen, und noch bevor das erste von 41 Projekten abgeschlossen ist, gibt es massive Änderungen bei der Reihenfolge.
Die Riedbahn ist aktuell das größte Schieneninfrastrukturprojekt in Deutschland und zugleich der Auftakt zur umfassenden „Generalsanierung“ des deutschen Schienennetzes. Ziel ist es, die gesamte Schieneninfrastruktur nachhaltig zu verbessern und den Betrieb langfristig zu stabilisieren
100 Tage nach dem Baustart berichtet die DB InfraGO in einer Pressemitteilung über den Baufortschritt der Riedbahn. Wer sich auskennt, sieht schnell, dass viele Aussagen nur Halbwahrheiten sind.
In einem Artikel der FAZ vermittelt der Leiter der Infrastruktur im Regionalbereich Mitte den Eindruck, dass auf der Riedbahn eine umfassende Erneuerung aller Gewerke stattfindet. Doch DB-Watch weiß: Das entspricht nicht der Wirklichkeit
Laut einem Medienbericht könnte sich die vollständige Inbetriebnahme von Anfang 2025 auf Ende 2025 verzögern. Worst Case schmälert das die Kapazität auf der Riedbahn einige Monate, statt sie zu steigern.
Es wurde final, dass die Strecke 2026 für drei Monate und 2029 für fünf Monate komplett gesperrt werden soll. Kapazitätssteigernde Maßnahmen der stark belasteten Strecke wird es jedoch kaum geben.
Zum Start des Riedbahn-Live-Tickers äußert sich der Konzernbevollmächtigte für Gemeinwohlorientierte Schieneninfrastruktur Tobias Heinemann zur anstehenden Sanierung der Riedbahn.
Mehrere Wochen liefen die Verhandlungsrunden zwischen Bund und Ländern im Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat zur Novelle des Bundesschienenwegeausbaugesetzes (BSWAG). Jetzt steht das Ergebnis fest.
Die InfraGO AG verkündet, dass während der Generalsanierung der Riedbahn alle 400 bis 500 Güterzüge pro Woche über die verkehrsgünstige Main-Neckar-Bahn oder die Ludwigsbahn umgeleitet werden können. Mehrere EVU bestätigen, dass es zu Zurückweisungen bei Trassenbestellungen kam.
Am 29. Januar lädt die DB InfraGO zu einer Kundenveranstaltung bezüglich der beiden bayerischen Korridore Obertraubling – Passau und Nürnberg – Regensburg. Zentraler Konfliktpunkt: die langen Umwege und Umleiterstrecken für den Schienengüterverkehr. Sie hinterließ jedoch mehr Fragen als Antworten.
Die vorbereitenden Maßnahmen auf der Riedbahn zwischen Mannheim und Frankfurt verzögern sich. Kund:innen und Unternehmen können nur auf ein Sprichwort hoffen, das eigentlich im Theater gilt: „Wenn die Generalprobe schief geht, wird die Aufführung großartig“.
Am 15. Juni beginnt die fünfmonatige Sanierung der Riedbahn, der erste der 40 Korridore, die „generalsaniert“ werden sollen. Allerdings wird die 70 Kilometer lange Strecke zwischen Frankfurt am Main und Mannheim bereits zwischen dem 01. Januar bis zum 22. Januar 2024 komplett gesperrt – für mindestens drei Wochen, um den Testlauf zu starten!
Durch das Urteil des Bundesverfassungsgerichts, dass die Umschichtung von Corona-begründeten Kreditermächtigungen in den Klima- und Transformationsfonds (KTF) verfassungswidrig sei, gerät die Finanzierung der so genannten Generalsanierung unter Druck.
Die DB gibt in einer Pressemeldung bekannt, dass sich die Kosten der Riedbahn statt 500 Millionen auf 1,3 Milliarden Euro belaufen werden. Wenn alle Projekte so teuer werden, werden die 45 Zusatz-Milliarden für die Schiene, die der Bund bereitstellt, komplett aufgebraucht.
Wie zuvor bereits diskutiert, wird die Korridorsanierung der Strecke Hamburg-Hannover auf 2029 geschoben. Das soll mehr Zeit zu Vorbereitungen liefern, um nicht nur Sanierungen, sondern auch Ausbaumaßnahmen durchzuführen.
Auf dem Schienengipfel geben BMDV und DB die finale zeitliche Reihung der Korridore bekannt, die generalsaniert werden sollen. Die Anzahl verringert sich von 43 auf 40 Korridore.
Eine bundesweite Arbeitsgruppe, die sich speziell den Bedürfnissen des Güterverkehrs widmet, finden viele Branchenvertreter:innen sinnvoll. Doch sie legt auch viele Probleme offen.
Versprochenes Geld ist im bisherigen Haushaltsentwurf nicht abgebildet. Es bleibt fraglich, ob die Zusatz-Milliarden für die Schiene kommen und wenn ja, wofür sie ausgegeben werden.
Eine Novelle der Lkw-Maut soll einen Teil der versprochenen 45 Zusatz-Milliarden für die Schiene finanzieren. Einnahmen der Straßen-Maut können künftig auch für die Schiene aufgewendet werden.
Im Koalitionsausschuss werden der Schiene zusätzlich 45 Milliarden Euro bis 2027 zugesichert. Ursprung und Einsatz der Mittel bleiben aber zunächst vage.
Die Branche reicht weitere Änderungs- und Ergänzungswünsche bezüglich der Kriterienliste zur Priorisierung der Auswahl der Korridore ein. Ein wichtiger Punkt ist dabei das europäische Zugbeeinflussungssystem ETCS.
Mehrfach bitter: Korridorsanierung Hamburg – Berlin wird nach Verzögerungen nochmal teurer
Die Negativ-Serie beim DB-Konzern hört nicht auf: Nach dem zweiwöchigen Schienenchaos in Norddeutschland um Himmelfahrt und dem bundesweiten Ausfall des Bahnfunks gab es heute gleich zwei unschöne Nachrichten zu Großprojekten der DB InfraGO: Das Bahnhofs- und Infrastrukturprojekt Stuttgart 21 wird nach Angaben von Konzernchefin Evelyn Palla nicht nur erst 2031 fertiggestellt, auch die Kosten steigen demnach nochmal um 3 Milliarden Euro auf nunmehr 14,5 Milliarden Euro. Gleichzeitig wurden auf Nachfrage des Linken-Abgeordneten Christian Görke nun auch die geschätzten Gesamtkosten für die Korridorsanierung Hamburg – Berlin nach oben korrigiert. Aus 2,2 Milliarden Euro werden nun 2,7 Milliarden Euro, wie das Bundesverkehrsministerium mitteilte.
Die Kostensteigerungen resultieren demnach aus den sechs Wochen Verzögerungen und können auch noch weiter steigen. Ursprünglich waren Kosten in Höhe von 1,8 Milliarden Euro vorgesehen, dazu ein Risikopuffer in Höhe von 400 Millionen Euro für mögliche Kostensteigerungen. Dieser wurde wohl zwischenzeitlich ausgeschöpft, denn auf die 2,2 Milliarden Euro wurde nach Angaben der Bundesregierung ein weiterer Risikopuffer in Höhe von 300 Millionen Euro gesetzt. Mit der neuesten Kostenkalkulation reicht jedoch auch dieser nicht mehr aus.
Verglichen mit der Riedbahn sind die Kosten pro saniertem Kilometer immer noch gering (ca. 9,6 Millionen Euro vs. mindestens 20 Millionen Euro bei der Riedbahn). Und für Baupreissteigerungen ist die InfraGO nicht allein verantwortlich. Angesichts des reduzierten Maßnahmenumfangs (z.B. kein ETCS) sind die Kostensteigerungen aber bitter. Zumal die wirtschaftlichen Folgen für die Unternehmen und Industrien, die auf die Strecke angewiesen sind, in der Kalkulation gar keine Berücksichtigung finden.
Ausgefallene Züge, massiver Rückstau und chaotische Zustände waren um Himmelfahrt die Folge der verspäteten Inbetriebnahme der Strecke Hamburg – Berlin. Die Stahlindustrie musste teilweise ihre Produktion herunterfahren (u.a. SZ vom 04. Juni 2026), da die Rohstoffe im Schienennetz feststeckten. Auch private Güterbahnen hatten in der Zeit mit massiven Umsatzverlusten zu kämpfen: Noch fehlt ein Gesamtüberblick, jedoch meldeten bereits mehrere EVU Umsatzverluste im mittleren sechsstelligen Bereich. Diese volkswirtschaftlichen Folgekosten kommen bei Debatten um Verzögerungen von Infrastrukturprojekten leider oft zu kurz.
Die DB InfraGO kündigt kurz nach Wiederinbetriebnahme der Strecke erneut eine deutliche Einschränkung an: Vom 18. bis 23. September steht im Abschnitt Glöwen–Breddin südöstlich von Wittenberge wegen Arbeiten an einer Langsamfahrstelle nur ein Streckengleis zur Verfügung; das zweite darf zum Schutz der Arbeiten nur mit 160 km/h befahren werden.
Die DB InfraGO kündigt kurz nach Wiederinbetriebnahme der Strecke erneut eine deutliche Einschränkung an: Vom 18. bis 23. September steht im Abschnitt Glöwen–Breddin südöstlich von Wittenberge wegen Arbeiten an einer Langsamfahrstelle nur ein Streckengleis zur Verfügung; das zweite darf zum Schutz der Arbeiten nur mit 160 km/h befahren werden.
Bekanntlich kann auf der frisch sanierten Strecke zwischen Hamburg und Berlin noch nicht überall mit der gewohnten Höchstgeschwindigkeit von 230 km/h gefahren werden. Die Linienförmige Zugbeeinflussung (LZB) konnte noch nicht überall in Betrieb genommen werden und auch der Fernverkehr ist abschnittsweise nur mit 160 km/h unterwegs.
Die Negativ-Serie beim DB-Konzern hört nicht auf – heute gab es gleich zwei unschöne Nachrichten zu Großprojekten der DB InfraGO: Das Bahnhofs- und Infrastrukturprojekt Stuttgart 21 wird nicht nur erst 2031 fertiggestellt, auch die Kosten steigen nochmal um 3 Milliarden Euro auf nunmehr 14,5 Milliarden Euro. Gleichzeitig wurden die geschätzten Gesamtkosten für die Korridorsanierung Hamburg – Berlin nach oben korrigiert. Aus 2,2 Milliarden Euro werden nun 2,7…
Am 19. Juni berichtete die Süddeutsche Zeitung über den „Bahnsinn“ bei Großprojekten. Tenor: Die Deutsche Bahn AG tut sich mit Großprojekten aktuell sehr schwer. So weit, so bekannt. Irritierend ist allerdings eine Metapher des InfraGO-Vorstands Dr. Philipp Nagl: Er gesteht Schwierigkeiten bei Großprojekten ein. Es würden Erfahrungen im Konzern fehlen. Die scheint man wohl mit…
Nach einer Sperrung von insgesamt zehneinhalb Monaten rollt der Zugverkehr auf der Strecke zwischen Hamburg und Berlin wieder. Insbesondere nach dem Chaos der vergangenen Wochen (u. a. Verkehrsrundschau vom 10. Juni 2026), vor allem rund um den Knoten Hannover, sorgt das für Entlastung.
Nachdem wir gestern noch die erfreulich reibungsfreie Inbetriebnahme des ersten Teilabschnitts nach der Korridorsanierung Hamburg – Berlin vermeldet hatten, meldete sich die Realität des deutschen Schienennetzes schnell zurück. Die InfraGO nahm am 15. Mai den Streckenabschnitt zwischen Hamburg und Hagenow in Betrieb, um Verkehre Richtung Nordost und eine wertvolle Umleitung nach Berlin zu ermöglichen.
Seit dem 15. Mai ist der erste Abschnitt der Strecke Hamburg – Berlin wieder befahrbar. Zwischen Hamburg und Hagenow Land rollt der Verkehr wieder. Das ist eine echte Entlastung, weil damit vor allem der Güterverkehr damit eine weitere Umleiterroute zwischen Hamburg und Berlin (und weiter Richtung östliche Nachbarländer) nehmen kann: Die Strecke über Schwerin und…
Auf dem Korridor Hamburg – Berlin kehrt keine Ruhe ein. Die vollständige Inbetriebnahme der Leit- und Sicherungstechnik verzögert sich wohl noch weiter. Im März erst gab die InfraGO bekannt, dass die für den 01. Mai geplante Wiederinbetriebnahmen der Strecke nicht zu halten sei. Winterbedingungen und Probleme mit der Montage der Leit- und Sicherungstechnik wurden als…
Entlang des Rheins verläuft von Troisdorf bei Köln über Koblenz bis nach Wiesbaden der Rhein-Alpin-Korridor – eine der wichtigsten Güterverkehrsachsen Deutschlands und zentrale Verbindung von den Nordseehäfen über Süddeutschland bis in den Alpenraum und nach Italien. Im zweiten Halbjahr 2026 soll auch dieser Abschnitt im Rahmen der Korridorsanierung modernisiert werden. Allerdings ist bereits im Vorfeld…
Nach den winterlichen Problemen bei der Korridorsanierung zwischen Hamburg und Berlin ist nun klar: Der Frost zu Jahresbeginn scheint die Bauarbeiten völlig aus der Bahn geworfen zu haben. Die Inbetriebnahme der wichtigen Strecke verzögert sich um sechs Wochen. Die Nachricht verwundert ein wenig, teilte die InfraGO der Branche doch mit, dass man mit ca. drei…
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
Der Jahresbeginn startet mit einem Überblick zum aktuellen Stand der abgeschlossenen und noch laufenden Korridorsanierungen sowie einem Blick auf die kommenden Vollsperrungen 2026.
Die ersten 100 Tage der neunmonatigen Vollsperrung zwischen Hamburg und Berlin sind geschafft. In der Branche will sich nicht so recht Entspannung einstellen, denn auf anfängliche „Kinderkrankheiten“ folgte zügig die Erkenntnis, dass Probleme nicht nur Anfangs auftreten werden.
Die Oberleitungsstörung bei Uelzen vom 21. bis zum 23. September 2025 ist kein isolierter Betriebsunfall, sondern ein Stresstest für das ohnehin ausgedünnte Netz in Norddeutschland – mitten in der laufenden Korridorsanierung Hamburg–Berlin.
Die Sanierung der Strecke Hamburg–Berlin läuft seit einem knappen Monat. Güterbahnen erleben auf den Strecken eine Mischung aus Improvisation, langen Umwegen und verbesserungswürdiger Kommunikation.
Bereits in der zweiten von 38 Wochen „Generalsanierung Hamburg-Berlin“ melden EVU erhebliche Probleme: Auf den Umleitungsstrecken sind gleich zwei Baustellen eingerichtet.
Die dritte der sogenannten „Korridorsanierungen” der DB zwischen Hamburg und Berlin ist ein Belastungstest für die Schienenkunden, die Eisenbahnunternehmen, aber auch für das Vertrauen in das Großprojektmanagement der DB InfraGO.
Am Mittwoch, den 09. Juli 2025, fand auf Einladung der DB InfraGO in Frankfurt am Main ein Branchendialog mit rund 200 Vertreter:innen aus der Branche statt. Es ging um das WO, WANN und WIE der Korridorsanierung – bedarfsgerecht im Sinne der Betroffenen.
Die Reihung der geplanten Korridore dürfte sich verzögern. Zusammen mit Branche und Politik sollen die bisherigen Konzepte für alle Korridore, die ab 2028 geplant wurden, überarbeitet werden. Was zunächst nach einem Scheitern klingt, könnte sich als notwendige Korrektur herausstellen.
Die Korridorsanierung auf 70 Kilometern Strecke der sogenannten Riedbahn zwischen Frankfurt am Main und Mannheim, sollte ein Vorzeigeprojekt der Deutschen Bahn werden – ein symbolträchtiger Auftakt zur sogenannten Korridorsanierung.
Seit der Wiedereröffnung der Riedbahn am 15. Dezember 2024 haben einige Pannen auf der frisch, generalüberholten Strecke den Verkehr mehrmals verlangsamt, auf die bekannten Umleiterstrecken zurückverlagert oder zum Ausfall gebracht.
Seit Sonntagnacht rollen wieder Züge über die Riedbahn. Wir danken den vielen Mitarbeiter:innen der DB und den beteiligten Baufirmen für die Realisierung des Projekts. Der Betrieb der erneuerten Anlagen hat in den ersten beiden Tagen weitestgehend planmäßig funktioniert.
Die Sanierung des deutschen Schienennetzes hat mit der Riedbahn gerade erst begonnen, und noch bevor das erste von 41 Projekten abgeschlossen ist, gibt es massive Änderungen bei der Reihenfolge.
Die Riedbahn ist aktuell das größte Schieneninfrastrukturprojekt in Deutschland und zugleich der Auftakt zur umfassenden „Generalsanierung“ des deutschen Schienennetzes. Ziel ist es, die gesamte Schieneninfrastruktur nachhaltig zu verbessern und den Betrieb langfristig zu stabilisieren
100 Tage nach dem Baustart berichtet die DB InfraGO in einer Pressemitteilung über den Baufortschritt der Riedbahn. Wer sich auskennt, sieht schnell, dass viele Aussagen nur Halbwahrheiten sind.
In einem Artikel der FAZ vermittelt der Leiter der Infrastruktur im Regionalbereich Mitte den Eindruck, dass auf der Riedbahn eine umfassende Erneuerung aller Gewerke stattfindet. Doch DB-Watch weiß: Das entspricht nicht der Wirklichkeit
Laut einem Medienbericht könnte sich die vollständige Inbetriebnahme von Anfang 2025 auf Ende 2025 verzögern. Worst Case schmälert das die Kapazität auf der Riedbahn einige Monate, statt sie zu steigern.
Es wurde final, dass die Strecke 2026 für drei Monate und 2029 für fünf Monate komplett gesperrt werden soll. Kapazitätssteigernde Maßnahmen der stark belasteten Strecke wird es jedoch kaum geben.
Zum Start des Riedbahn-Live-Tickers äußert sich der Konzernbevollmächtigte für Gemeinwohlorientierte Schieneninfrastruktur Tobias Heinemann zur anstehenden Sanierung der Riedbahn.
Mehrere Wochen liefen die Verhandlungsrunden zwischen Bund und Ländern im Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat zur Novelle des Bundesschienenwegeausbaugesetzes (BSWAG). Jetzt steht das Ergebnis fest.
Die InfraGO AG verkündet, dass während der Generalsanierung der Riedbahn alle 400 bis 500 Güterzüge pro Woche über die verkehrsgünstige Main-Neckar-Bahn oder die Ludwigsbahn umgeleitet werden können. Mehrere EVU bestätigen, dass es zu Zurückweisungen bei Trassenbestellungen kam.
Am 29. Januar lädt die DB InfraGO zu einer Kundenveranstaltung bezüglich der beiden bayerischen Korridore Obertraubling – Passau und Nürnberg – Regensburg. Zentraler Konfliktpunkt: die langen Umwege und Umleiterstrecken für den Schienengüterverkehr. Sie hinterließ jedoch mehr Fragen als Antworten.
Die vorbereitenden Maßnahmen auf der Riedbahn zwischen Mannheim und Frankfurt verzögern sich. Kund:innen und Unternehmen können nur auf ein Sprichwort hoffen, das eigentlich im Theater gilt: „Wenn die Generalprobe schief geht, wird die Aufführung großartig“.
Am 15. Juni beginnt die fünfmonatige Sanierung der Riedbahn, der erste der 40 Korridore, die „generalsaniert“ werden sollen. Allerdings wird die 70 Kilometer lange Strecke zwischen Frankfurt am Main und Mannheim bereits zwischen dem 01. Januar bis zum 22. Januar 2024 komplett gesperrt – für mindestens drei Wochen, um den Testlauf zu starten!
Durch das Urteil des Bundesverfassungsgerichts, dass die Umschichtung von Corona-begründeten Kreditermächtigungen in den Klima- und Transformationsfonds (KTF) verfassungswidrig sei, gerät die Finanzierung der so genannten Generalsanierung unter Druck.
Die DB gibt in einer Pressemeldung bekannt, dass sich die Kosten der Riedbahn statt 500 Millionen auf 1,3 Milliarden Euro belaufen werden. Wenn alle Projekte so teuer werden, werden die 45 Zusatz-Milliarden für die Schiene, die der Bund bereitstellt, komplett aufgebraucht.
Wie zuvor bereits diskutiert, wird die Korridorsanierung der Strecke Hamburg-Hannover auf 2029 geschoben. Das soll mehr Zeit zu Vorbereitungen liefern, um nicht nur Sanierungen, sondern auch Ausbaumaßnahmen durchzuführen.
Auf dem Schienengipfel geben BMDV und DB die finale zeitliche Reihung der Korridore bekannt, die generalsaniert werden sollen. Die Anzahl verringert sich von 43 auf 40 Korridore.
Eine bundesweite Arbeitsgruppe, die sich speziell den Bedürfnissen des Güterverkehrs widmet, finden viele Branchenvertreter:innen sinnvoll. Doch sie legt auch viele Probleme offen.
Versprochenes Geld ist im bisherigen Haushaltsentwurf nicht abgebildet. Es bleibt fraglich, ob die Zusatz-Milliarden für die Schiene kommen und wenn ja, wofür sie ausgegeben werden.
Eine Novelle der Lkw-Maut soll einen Teil der versprochenen 45 Zusatz-Milliarden für die Schiene finanzieren. Einnahmen der Straßen-Maut können künftig auch für die Schiene aufgewendet werden.
Im Koalitionsausschuss werden der Schiene zusätzlich 45 Milliarden Euro bis 2027 zugesichert. Ursprung und Einsatz der Mittel bleiben aber zunächst vage.
Die Branche reicht weitere Änderungs- und Ergänzungswünsche bezüglich der Kriterienliste zur Priorisierung der Auswahl der Korridore ein. Ein wichtiger Punkt ist dabei das europäische Zugbeeinflussungssystem ETCS.
Das Trainingslager ist lange beendet, wir sind in der K.o.-Phase, Dr. Nagl!
Am 19. Juni berichtete die Süddeutsche Zeitung über den „Bahnsinn“ bei Großprojekten.
Tenor: Die Deutsche Bahn AG tut sich mit Großprojekten aktuell sehr schwer. So weit, so bekannt. Irritierend ist allerdings eine Metapher des InfraGO-Vorstands Dr. Philipp Nagl: Er gesteht Schwierigkeiten bei Großprojekten ein. Es würden Erfahrungen im Konzern fehlen. Die scheint man wohl mit dem laufenden Programm der Korridorsanierung sammeln zu wollen: „Eine Korridorsanierung ist nichts anderes als ein Trainingslager für Großprojekte.“
Natürlich darf, ja soll bei den Korridorsanierungen noch dazugelernt werden, aber mehrmonatige, teils milliardenschwere Vollsperrung hoch ausgelasteter Strecken dürfen nicht als Training angesehen werden. Die Folgen der Sperrungen sind bitterer Ernst, wie man zuletzt gesehen hat (z.B. Spiegel Online vom 5. Juni 2026).
Für die verladende Wirtschaft und die EVU hat längst das Spiel begonnen, sie können sich kein Trainingslager mehr leisten, um im Bild zu bleiben. Das Programm der Korridorsanierung ist bisher auf vielen Korridoren durch Kostensteigerungen, Verzögerungen und Umleitungschaos geprägt. Für die betroffenen EVU ist das bitterer Ernst, teilweise geht es bereits ums Überleben einzelner Unternehmen. Hier ein paar anonymisierte Beispiele, was das „Trainingslager“ Korridorsanierung für Menschen und Unternehmen im Schienengüterverkehr in den letzten Wochen bedeutet hat:
Allein über die besonders kritischen Mai-Feiertage verzeichnete Unternehmen 1 einen Umsatzverlust in Höhe von 500.000 Euro.
Bei Unternehmen 2 sollte ein Güterzug von Großkorbetha (südliches Sachsen-Anhalt) nach Schweinfurt verkehren. Aufgrund einer Totalsperrung zwischen Großkorbetha und Naumburg, der Eingleisigkeit zwischen Sangerhausen und Erfurt mit fehlenden freien Trassenkapazitäten sowie einer Totalsperrung zwischen Gerstungen (Westthüringen) und Wildeck-Hönebach ab 21 Uhr musste der Zug über Angersdorf (bei Halle), Nordhausen, Eichenberg, Bebra, Fulda und Gemünden umgeleitet werden. Die planmäßige Abfahrt war für den 15. Juni 2026 um 18:02 Uhr vorgesehen, tatsächlich erfolgte sie um 18:01 Uhr. Die tatsächliche Ankunft in Schweinfurt erfolgte erst am 17. Juni 2026 um 16:49 Uhr. Zudem konnte der Fahrplan ab Eichenberg nicht weiterbearbeitet werden, da der Zug für die Strecke zwischen Eichenberg und Bebra zu schwer war. Dieser Umstand wurde erst nach der Bearbeitung durch den Regionalbereich Südost festgestellt. Der geplante Entladeslot in Schweinfurt lag am 16. Juni 2026 zwischen 03:00 Uhr und 12:00 Uhr. Die zurückgelegte Strecke betrug 423,9 Kilometer.
Unternehmen 3 meldete den Ausfall von etwa zehn KV-Zügen. Die Ausfallkosten aufgrund kurzfristiger Stornierungen beliefen sich auf rund 12.000 Euro. Darüber hinaus fielen Schwerlastzüge aus, die über Hannover nach Hamburg oder ins Emsland verkehren sollten. Weitere Ausfälle entstanden durch extrem hohe Wartezeiten und daraus resultierende Lenkzeitüberschreitungen trotz einwandfreier Fahrpläne. Hierdurch entstand ein Schaden von rund 50.000 Euro zuzüglich entsprechender Ausfallpönalen der Kunden in Höhe von 15.000 Euro. In den genannten Kosten sind auch die Trassenkosten enthalten, die bei den betroffenen Zügen angefallen sind und aufgrund der kurzfristigen Ausfälle nicht mehr storniert werden konnten. Diese Kosten belaufen sich auf etwa 6.000 Euro und sind bereits in den genannten 50.000 Euro enthalten.
Diese Beispiele verdeutlichen, dass die deutsche Wirtschaft auf eine funktionierende Infrastruktur angewiesen ist und die Korridorsanierungen erhebliche betriebliche Folgen nach sich ziehen. Angesichts eines hohen Anteils an Fixkosten können sich die Unternehmen hohe und regelmäßig auftretende Umsatzverluste, wie sie zuletzt zu verzeichnen waren, nicht leisten. Von einem „Trainingslager“ kann daher keine Rede sein – die Branche befindet sich bereits in der K.-o.-Phase.
Die DB InfraGO kündigt kurz nach Wiederinbetriebnahme der Strecke erneut eine deutliche Einschränkung an: Vom 18. bis 23. September steht im Abschnitt Glöwen–Breddin südöstlich von Wittenberge wegen Arbeiten an einer Langsamfahrstelle nur ein Streckengleis zur Verfügung; das zweite darf zum Schutz der Arbeiten nur mit 160 km/h befahren werden.
Die DB InfraGO kündigt kurz nach Wiederinbetriebnahme der Strecke erneut eine deutliche Einschränkung an: Vom 18. bis 23. September steht im Abschnitt Glöwen–Breddin südöstlich von Wittenberge wegen Arbeiten an einer Langsamfahrstelle nur ein Streckengleis zur Verfügung; das zweite darf zum Schutz der Arbeiten nur mit 160 km/h befahren werden.
Bekanntlich kann auf der frisch sanierten Strecke zwischen Hamburg und Berlin noch nicht überall mit der gewohnten Höchstgeschwindigkeit von 230 km/h gefahren werden. Die Linienförmige Zugbeeinflussung (LZB) konnte noch nicht überall in Betrieb genommen werden und auch der Fernverkehr ist abschnittsweise nur mit 160 km/h unterwegs.
Die Negativ-Serie beim DB-Konzern hört nicht auf – heute gab es gleich zwei unschöne Nachrichten zu Großprojekten der DB InfraGO: Das Bahnhofs- und Infrastrukturprojekt Stuttgart 21 wird nicht nur erst 2031 fertiggestellt, auch die Kosten steigen nochmal um 3 Milliarden Euro auf nunmehr 14,5 Milliarden Euro. Gleichzeitig wurden die geschätzten Gesamtkosten für die Korridorsanierung Hamburg – Berlin nach oben korrigiert. Aus 2,2 Milliarden Euro werden nun 2,7…
Am 19. Juni berichtete die Süddeutsche Zeitung über den „Bahnsinn“ bei Großprojekten. Tenor: Die Deutsche Bahn AG tut sich mit Großprojekten aktuell sehr schwer. So weit, so bekannt. Irritierend ist allerdings eine Metapher des InfraGO-Vorstands Dr. Philipp Nagl: Er gesteht Schwierigkeiten bei Großprojekten ein. Es würden Erfahrungen im Konzern fehlen. Die scheint man wohl mit…
Nach einer Sperrung von insgesamt zehneinhalb Monaten rollt der Zugverkehr auf der Strecke zwischen Hamburg und Berlin wieder. Insbesondere nach dem Chaos der vergangenen Wochen (u. a. Verkehrsrundschau vom 10. Juni 2026), vor allem rund um den Knoten Hannover, sorgt das für Entlastung.
Nachdem wir gestern noch die erfreulich reibungsfreie Inbetriebnahme des ersten Teilabschnitts nach der Korridorsanierung Hamburg – Berlin vermeldet hatten, meldete sich die Realität des deutschen Schienennetzes schnell zurück. Die InfraGO nahm am 15. Mai den Streckenabschnitt zwischen Hamburg und Hagenow in Betrieb, um Verkehre Richtung Nordost und eine wertvolle Umleitung nach Berlin zu ermöglichen.
Seit dem 15. Mai ist der erste Abschnitt der Strecke Hamburg – Berlin wieder befahrbar. Zwischen Hamburg und Hagenow Land rollt der Verkehr wieder. Das ist eine echte Entlastung, weil damit vor allem der Güterverkehr damit eine weitere Umleiterroute zwischen Hamburg und Berlin (und weiter Richtung östliche Nachbarländer) nehmen kann: Die Strecke über Schwerin und…
Auf dem Korridor Hamburg – Berlin kehrt keine Ruhe ein. Die vollständige Inbetriebnahme der Leit- und Sicherungstechnik verzögert sich wohl noch weiter. Im März erst gab die InfraGO bekannt, dass die für den 01. Mai geplante Wiederinbetriebnahmen der Strecke nicht zu halten sei. Winterbedingungen und Probleme mit der Montage der Leit- und Sicherungstechnik wurden als…
Entlang des Rheins verläuft von Troisdorf bei Köln über Koblenz bis nach Wiesbaden der Rhein-Alpin-Korridor – eine der wichtigsten Güterverkehrsachsen Deutschlands und zentrale Verbindung von den Nordseehäfen über Süddeutschland bis in den Alpenraum und nach Italien. Im zweiten Halbjahr 2026 soll auch dieser Abschnitt im Rahmen der Korridorsanierung modernisiert werden. Allerdings ist bereits im Vorfeld…
Nach den winterlichen Problemen bei der Korridorsanierung zwischen Hamburg und Berlin ist nun klar: Der Frost zu Jahresbeginn scheint die Bauarbeiten völlig aus der Bahn geworfen zu haben. Die Inbetriebnahme der wichtigen Strecke verzögert sich um sechs Wochen. Die Nachricht verwundert ein wenig, teilte die InfraGO der Branche doch mit, dass man mit ca. drei…
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
Der Jahresbeginn startet mit einem Überblick zum aktuellen Stand der abgeschlossenen und noch laufenden Korridorsanierungen sowie einem Blick auf die kommenden Vollsperrungen 2026.
Die ersten 100 Tage der neunmonatigen Vollsperrung zwischen Hamburg und Berlin sind geschafft. In der Branche will sich nicht so recht Entspannung einstellen, denn auf anfängliche „Kinderkrankheiten“ folgte zügig die Erkenntnis, dass Probleme nicht nur Anfangs auftreten werden.
Die Oberleitungsstörung bei Uelzen vom 21. bis zum 23. September 2025 ist kein isolierter Betriebsunfall, sondern ein Stresstest für das ohnehin ausgedünnte Netz in Norddeutschland – mitten in der laufenden Korridorsanierung Hamburg–Berlin.
Die Sanierung der Strecke Hamburg–Berlin läuft seit einem knappen Monat. Güterbahnen erleben auf den Strecken eine Mischung aus Improvisation, langen Umwegen und verbesserungswürdiger Kommunikation.
Bereits in der zweiten von 38 Wochen „Generalsanierung Hamburg-Berlin“ melden EVU erhebliche Probleme: Auf den Umleitungsstrecken sind gleich zwei Baustellen eingerichtet.
Die dritte der sogenannten „Korridorsanierungen” der DB zwischen Hamburg und Berlin ist ein Belastungstest für die Schienenkunden, die Eisenbahnunternehmen, aber auch für das Vertrauen in das Großprojektmanagement der DB InfraGO.
Am Mittwoch, den 09. Juli 2025, fand auf Einladung der DB InfraGO in Frankfurt am Main ein Branchendialog mit rund 200 Vertreter:innen aus der Branche statt. Es ging um das WO, WANN und WIE der Korridorsanierung – bedarfsgerecht im Sinne der Betroffenen.
Die Reihung der geplanten Korridore dürfte sich verzögern. Zusammen mit Branche und Politik sollen die bisherigen Konzepte für alle Korridore, die ab 2028 geplant wurden, überarbeitet werden. Was zunächst nach einem Scheitern klingt, könnte sich als notwendige Korrektur herausstellen.
Die Korridorsanierung auf 70 Kilometern Strecke der sogenannten Riedbahn zwischen Frankfurt am Main und Mannheim, sollte ein Vorzeigeprojekt der Deutschen Bahn werden – ein symbolträchtiger Auftakt zur sogenannten Korridorsanierung.
Seit der Wiedereröffnung der Riedbahn am 15. Dezember 2024 haben einige Pannen auf der frisch, generalüberholten Strecke den Verkehr mehrmals verlangsamt, auf die bekannten Umleiterstrecken zurückverlagert oder zum Ausfall gebracht.
Seit Sonntagnacht rollen wieder Züge über die Riedbahn. Wir danken den vielen Mitarbeiter:innen der DB und den beteiligten Baufirmen für die Realisierung des Projekts. Der Betrieb der erneuerten Anlagen hat in den ersten beiden Tagen weitestgehend planmäßig funktioniert.
Die Sanierung des deutschen Schienennetzes hat mit der Riedbahn gerade erst begonnen, und noch bevor das erste von 41 Projekten abgeschlossen ist, gibt es massive Änderungen bei der Reihenfolge.
Die Riedbahn ist aktuell das größte Schieneninfrastrukturprojekt in Deutschland und zugleich der Auftakt zur umfassenden „Generalsanierung“ des deutschen Schienennetzes. Ziel ist es, die gesamte Schieneninfrastruktur nachhaltig zu verbessern und den Betrieb langfristig zu stabilisieren
100 Tage nach dem Baustart berichtet die DB InfraGO in einer Pressemitteilung über den Baufortschritt der Riedbahn. Wer sich auskennt, sieht schnell, dass viele Aussagen nur Halbwahrheiten sind.
In einem Artikel der FAZ vermittelt der Leiter der Infrastruktur im Regionalbereich Mitte den Eindruck, dass auf der Riedbahn eine umfassende Erneuerung aller Gewerke stattfindet. Doch DB-Watch weiß: Das entspricht nicht der Wirklichkeit
Laut einem Medienbericht könnte sich die vollständige Inbetriebnahme von Anfang 2025 auf Ende 2025 verzögern. Worst Case schmälert das die Kapazität auf der Riedbahn einige Monate, statt sie zu steigern.
Es wurde final, dass die Strecke 2026 für drei Monate und 2029 für fünf Monate komplett gesperrt werden soll. Kapazitätssteigernde Maßnahmen der stark belasteten Strecke wird es jedoch kaum geben.
Zum Start des Riedbahn-Live-Tickers äußert sich der Konzernbevollmächtigte für Gemeinwohlorientierte Schieneninfrastruktur Tobias Heinemann zur anstehenden Sanierung der Riedbahn.
Mehrere Wochen liefen die Verhandlungsrunden zwischen Bund und Ländern im Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat zur Novelle des Bundesschienenwegeausbaugesetzes (BSWAG). Jetzt steht das Ergebnis fest.
Die InfraGO AG verkündet, dass während der Generalsanierung der Riedbahn alle 400 bis 500 Güterzüge pro Woche über die verkehrsgünstige Main-Neckar-Bahn oder die Ludwigsbahn umgeleitet werden können. Mehrere EVU bestätigen, dass es zu Zurückweisungen bei Trassenbestellungen kam.
Am 29. Januar lädt die DB InfraGO zu einer Kundenveranstaltung bezüglich der beiden bayerischen Korridore Obertraubling – Passau und Nürnberg – Regensburg. Zentraler Konfliktpunkt: die langen Umwege und Umleiterstrecken für den Schienengüterverkehr. Sie hinterließ jedoch mehr Fragen als Antworten.
Die vorbereitenden Maßnahmen auf der Riedbahn zwischen Mannheim und Frankfurt verzögern sich. Kund:innen und Unternehmen können nur auf ein Sprichwort hoffen, das eigentlich im Theater gilt: „Wenn die Generalprobe schief geht, wird die Aufführung großartig“.
Am 15. Juni beginnt die fünfmonatige Sanierung der Riedbahn, der erste der 40 Korridore, die „generalsaniert“ werden sollen. Allerdings wird die 70 Kilometer lange Strecke zwischen Frankfurt am Main und Mannheim bereits zwischen dem 01. Januar bis zum 22. Januar 2024 komplett gesperrt – für mindestens drei Wochen, um den Testlauf zu starten!
Durch das Urteil des Bundesverfassungsgerichts, dass die Umschichtung von Corona-begründeten Kreditermächtigungen in den Klima- und Transformationsfonds (KTF) verfassungswidrig sei, gerät die Finanzierung der so genannten Generalsanierung unter Druck.
Die DB gibt in einer Pressemeldung bekannt, dass sich die Kosten der Riedbahn statt 500 Millionen auf 1,3 Milliarden Euro belaufen werden. Wenn alle Projekte so teuer werden, werden die 45 Zusatz-Milliarden für die Schiene, die der Bund bereitstellt, komplett aufgebraucht.
Wie zuvor bereits diskutiert, wird die Korridorsanierung der Strecke Hamburg-Hannover auf 2029 geschoben. Das soll mehr Zeit zu Vorbereitungen liefern, um nicht nur Sanierungen, sondern auch Ausbaumaßnahmen durchzuführen.
Auf dem Schienengipfel geben BMDV und DB die finale zeitliche Reihung der Korridore bekannt, die generalsaniert werden sollen. Die Anzahl verringert sich von 43 auf 40 Korridore.
Eine bundesweite Arbeitsgruppe, die sich speziell den Bedürfnissen des Güterverkehrs widmet, finden viele Branchenvertreter:innen sinnvoll. Doch sie legt auch viele Probleme offen.
Versprochenes Geld ist im bisherigen Haushaltsentwurf nicht abgebildet. Es bleibt fraglich, ob die Zusatz-Milliarden für die Schiene kommen und wenn ja, wofür sie ausgegeben werden.
Eine Novelle der Lkw-Maut soll einen Teil der versprochenen 45 Zusatz-Milliarden für die Schiene finanzieren. Einnahmen der Straßen-Maut können künftig auch für die Schiene aufgewendet werden.
Im Koalitionsausschuss werden der Schiene zusätzlich 45 Milliarden Euro bis 2027 zugesichert. Ursprung und Einsatz der Mittel bleiben aber zunächst vage.
Die Branche reicht weitere Änderungs- und Ergänzungswünsche bezüglich der Kriterienliste zur Priorisierung der Auswahl der Korridore ein. Ein wichtiger Punkt ist dabei das europäische Zugbeeinflussungssystem ETCS.
Korridorsanierung Hamburg – Berlin (fast) abgeschlossen: Norddeutschland atmet verlangsamt auf
Nach einer Sperrung von insgesamt zehneinhalb Monaten rollt der Zugverkehr auf der Strecke zwischen Hamburg und Berlin wieder. Insbesondere nach dem Chaos der vergangenen Wochen (u. a. Verkehrsrundschau vom 10. Juni 2026), vor allem rund um den Knoten Hannover, sorgt das für Entlastung.
Der Güterverkehr rollt in den ersten Tagen relativ stabil. Genau das ist zu Beginn der Wiedereröffnung gleich doppelt wichtig: Nicht nur können Industrie und Hafen nun wieder zuverlässiger versorgt werden, sondern nach umfangreichen Oberbauarbeiten wie im Fall der Korridorsanierung Hamburg – Berlin muss auch das Schotterbett verdichtet werden. Das geschieht in der Regel, indem schwere Züge – also Güterzüge – über die Strecke fahren. Deshalb kamen auch private Schienengüterverkehrsunternehmen den kurzfristigen Bitten der InfraGO nach Aushilfe nach. Hierzu wurden einige schwere Güterzüge auf die frische Strecke umgeleitet, um diese schnellstmöglich mit den notwendigen Lasttonnen zu befahren.
Reisende im Fernverkehr haben allerdings mit Fahrzeitverlängerungen zu kämpfen: Viele Fernverkehrszüge sind 10 bis 15 Minuten verspätet. Der DB InfraGO zufolge sollen diese Beeinträchtigungen noch bis einschließlich 30. Juni bestehen. Die Begründung, warum der Fernverkehr nach Wiedereröffnung länger braucht, ist bei der DB dabei nicht einheitlich. Zwischenzeitlich war von Fahrplanänderungen die Rede oder davon, dass nun mehr Züge über die Strecke fahren würden. Der wichtigste Grund dürfte aber sein, dass abschnittsweise noch nicht die gewohnte Maximalgeschwindigkeit erreicht werden kann.
Von den Verzögerungen bei der vollständigen Inbetriebnahme der Linienförmigen Zugbeeinflussung (LZB) haben wir bereits berichtet (News vom 06. Mai 2026). Demnach wurde auf der Strecke entgegen vorherigen Ankündigungen nicht das moderne Zugleit- und Sicherungssystem ETCS verbaut, sondern lediglich die bestehende LZB-Technik erneuert. Zudem ist bis auf Weiteres wegen Stellwerksarbeiten abschnittsweise nur die noch ältere Punktförmige Zugbeeinflussung (PZB) nutzbar, wie InfraGO-Vorstandsvorsitzender Dr. Philipp Nagl selbst auf dem Eisenbahn-Blog „Drehscheibe Online“ (03. Mai 2026) schreibt. Die Höchstgeschwindigkeit in diesen Abschnitten liegt bei 160 km/h, bei LZB sind es allerdings 230 km/h. Fahrzeiten sind nicht monokausal, viele Faktoren spielen eine Rolle. Es stellt sich aber die Frage, ob es nicht zumindest ehrlicher wäre, auch dieses technische Detail bei Presseanfragen zu erwähnen.
Die DB InfraGO kündigt kurz nach Wiederinbetriebnahme der Strecke erneut eine deutliche Einschränkung an: Vom 18. bis 23. September steht im Abschnitt Glöwen–Breddin südöstlich von Wittenberge wegen Arbeiten an einer Langsamfahrstelle nur ein Streckengleis zur Verfügung; das zweite darf zum Schutz der Arbeiten nur mit 160 km/h befahren werden.
Die DB InfraGO kündigt kurz nach Wiederinbetriebnahme der Strecke erneut eine deutliche Einschränkung an: Vom 18. bis 23. September steht im Abschnitt Glöwen–Breddin südöstlich von Wittenberge wegen Arbeiten an einer Langsamfahrstelle nur ein Streckengleis zur Verfügung; das zweite darf zum Schutz der Arbeiten nur mit 160 km/h befahren werden.
Bekanntlich kann auf der frisch sanierten Strecke zwischen Hamburg und Berlin noch nicht überall mit der gewohnten Höchstgeschwindigkeit von 230 km/h gefahren werden. Die Linienförmige Zugbeeinflussung (LZB) konnte noch nicht überall in Betrieb genommen werden und auch der Fernverkehr ist abschnittsweise nur mit 160 km/h unterwegs.
Die Negativ-Serie beim DB-Konzern hört nicht auf – heute gab es gleich zwei unschöne Nachrichten zu Großprojekten der DB InfraGO: Das Bahnhofs- und Infrastrukturprojekt Stuttgart 21 wird nicht nur erst 2031 fertiggestellt, auch die Kosten steigen nochmal um 3 Milliarden Euro auf nunmehr 14,5 Milliarden Euro. Gleichzeitig wurden die geschätzten Gesamtkosten für die Korridorsanierung Hamburg – Berlin nach oben korrigiert. Aus 2,2 Milliarden Euro werden nun 2,7…
Am 19. Juni berichtete die Süddeutsche Zeitung über den „Bahnsinn“ bei Großprojekten. Tenor: Die Deutsche Bahn AG tut sich mit Großprojekten aktuell sehr schwer. So weit, so bekannt. Irritierend ist allerdings eine Metapher des InfraGO-Vorstands Dr. Philipp Nagl: Er gesteht Schwierigkeiten bei Großprojekten ein. Es würden Erfahrungen im Konzern fehlen. Die scheint man wohl mit…
Nach einer Sperrung von insgesamt zehneinhalb Monaten rollt der Zugverkehr auf der Strecke zwischen Hamburg und Berlin wieder. Insbesondere nach dem Chaos der vergangenen Wochen (u. a. Verkehrsrundschau vom 10. Juni 2026), vor allem rund um den Knoten Hannover, sorgt das für Entlastung.
Nachdem wir gestern noch die erfreulich reibungsfreie Inbetriebnahme des ersten Teilabschnitts nach der Korridorsanierung Hamburg – Berlin vermeldet hatten, meldete sich die Realität des deutschen Schienennetzes schnell zurück. Die InfraGO nahm am 15. Mai den Streckenabschnitt zwischen Hamburg und Hagenow in Betrieb, um Verkehre Richtung Nordost und eine wertvolle Umleitung nach Berlin zu ermöglichen.
Seit dem 15. Mai ist der erste Abschnitt der Strecke Hamburg – Berlin wieder befahrbar. Zwischen Hamburg und Hagenow Land rollt der Verkehr wieder. Das ist eine echte Entlastung, weil damit vor allem der Güterverkehr damit eine weitere Umleiterroute zwischen Hamburg und Berlin (und weiter Richtung östliche Nachbarländer) nehmen kann: Die Strecke über Schwerin und…
Auf dem Korridor Hamburg – Berlin kehrt keine Ruhe ein. Die vollständige Inbetriebnahme der Leit- und Sicherungstechnik verzögert sich wohl noch weiter. Im März erst gab die InfraGO bekannt, dass die für den 01. Mai geplante Wiederinbetriebnahmen der Strecke nicht zu halten sei. Winterbedingungen und Probleme mit der Montage der Leit- und Sicherungstechnik wurden als…
Entlang des Rheins verläuft von Troisdorf bei Köln über Koblenz bis nach Wiesbaden der Rhein-Alpin-Korridor – eine der wichtigsten Güterverkehrsachsen Deutschlands und zentrale Verbindung von den Nordseehäfen über Süddeutschland bis in den Alpenraum und nach Italien. Im zweiten Halbjahr 2026 soll auch dieser Abschnitt im Rahmen der Korridorsanierung modernisiert werden. Allerdings ist bereits im Vorfeld…
Nach den winterlichen Problemen bei der Korridorsanierung zwischen Hamburg und Berlin ist nun klar: Der Frost zu Jahresbeginn scheint die Bauarbeiten völlig aus der Bahn geworfen zu haben. Die Inbetriebnahme der wichtigen Strecke verzögert sich um sechs Wochen. Die Nachricht verwundert ein wenig, teilte die InfraGO der Branche doch mit, dass man mit ca. drei…
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
Der Jahresbeginn startet mit einem Überblick zum aktuellen Stand der abgeschlossenen und noch laufenden Korridorsanierungen sowie einem Blick auf die kommenden Vollsperrungen 2026.
Die ersten 100 Tage der neunmonatigen Vollsperrung zwischen Hamburg und Berlin sind geschafft. In der Branche will sich nicht so recht Entspannung einstellen, denn auf anfängliche „Kinderkrankheiten“ folgte zügig die Erkenntnis, dass Probleme nicht nur Anfangs auftreten werden.
Die Oberleitungsstörung bei Uelzen vom 21. bis zum 23. September 2025 ist kein isolierter Betriebsunfall, sondern ein Stresstest für das ohnehin ausgedünnte Netz in Norddeutschland – mitten in der laufenden Korridorsanierung Hamburg–Berlin.
Die Sanierung der Strecke Hamburg–Berlin läuft seit einem knappen Monat. Güterbahnen erleben auf den Strecken eine Mischung aus Improvisation, langen Umwegen und verbesserungswürdiger Kommunikation.
Bereits in der zweiten von 38 Wochen „Generalsanierung Hamburg-Berlin“ melden EVU erhebliche Probleme: Auf den Umleitungsstrecken sind gleich zwei Baustellen eingerichtet.
Die dritte der sogenannten „Korridorsanierungen” der DB zwischen Hamburg und Berlin ist ein Belastungstest für die Schienenkunden, die Eisenbahnunternehmen, aber auch für das Vertrauen in das Großprojektmanagement der DB InfraGO.
Am Mittwoch, den 09. Juli 2025, fand auf Einladung der DB InfraGO in Frankfurt am Main ein Branchendialog mit rund 200 Vertreter:innen aus der Branche statt. Es ging um das WO, WANN und WIE der Korridorsanierung – bedarfsgerecht im Sinne der Betroffenen.
Die Reihung der geplanten Korridore dürfte sich verzögern. Zusammen mit Branche und Politik sollen die bisherigen Konzepte für alle Korridore, die ab 2028 geplant wurden, überarbeitet werden. Was zunächst nach einem Scheitern klingt, könnte sich als notwendige Korrektur herausstellen.
Die Korridorsanierung auf 70 Kilometern Strecke der sogenannten Riedbahn zwischen Frankfurt am Main und Mannheim, sollte ein Vorzeigeprojekt der Deutschen Bahn werden – ein symbolträchtiger Auftakt zur sogenannten Korridorsanierung.
Seit der Wiedereröffnung der Riedbahn am 15. Dezember 2024 haben einige Pannen auf der frisch, generalüberholten Strecke den Verkehr mehrmals verlangsamt, auf die bekannten Umleiterstrecken zurückverlagert oder zum Ausfall gebracht.
Seit Sonntagnacht rollen wieder Züge über die Riedbahn. Wir danken den vielen Mitarbeiter:innen der DB und den beteiligten Baufirmen für die Realisierung des Projekts. Der Betrieb der erneuerten Anlagen hat in den ersten beiden Tagen weitestgehend planmäßig funktioniert.
Die Sanierung des deutschen Schienennetzes hat mit der Riedbahn gerade erst begonnen, und noch bevor das erste von 41 Projekten abgeschlossen ist, gibt es massive Änderungen bei der Reihenfolge.
Die Riedbahn ist aktuell das größte Schieneninfrastrukturprojekt in Deutschland und zugleich der Auftakt zur umfassenden „Generalsanierung“ des deutschen Schienennetzes. Ziel ist es, die gesamte Schieneninfrastruktur nachhaltig zu verbessern und den Betrieb langfristig zu stabilisieren
100 Tage nach dem Baustart berichtet die DB InfraGO in einer Pressemitteilung über den Baufortschritt der Riedbahn. Wer sich auskennt, sieht schnell, dass viele Aussagen nur Halbwahrheiten sind.
In einem Artikel der FAZ vermittelt der Leiter der Infrastruktur im Regionalbereich Mitte den Eindruck, dass auf der Riedbahn eine umfassende Erneuerung aller Gewerke stattfindet. Doch DB-Watch weiß: Das entspricht nicht der Wirklichkeit
Laut einem Medienbericht könnte sich die vollständige Inbetriebnahme von Anfang 2025 auf Ende 2025 verzögern. Worst Case schmälert das die Kapazität auf der Riedbahn einige Monate, statt sie zu steigern.
Es wurde final, dass die Strecke 2026 für drei Monate und 2029 für fünf Monate komplett gesperrt werden soll. Kapazitätssteigernde Maßnahmen der stark belasteten Strecke wird es jedoch kaum geben.
Zum Start des Riedbahn-Live-Tickers äußert sich der Konzernbevollmächtigte für Gemeinwohlorientierte Schieneninfrastruktur Tobias Heinemann zur anstehenden Sanierung der Riedbahn.
Mehrere Wochen liefen die Verhandlungsrunden zwischen Bund und Ländern im Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat zur Novelle des Bundesschienenwegeausbaugesetzes (BSWAG). Jetzt steht das Ergebnis fest.
Die InfraGO AG verkündet, dass während der Generalsanierung der Riedbahn alle 400 bis 500 Güterzüge pro Woche über die verkehrsgünstige Main-Neckar-Bahn oder die Ludwigsbahn umgeleitet werden können. Mehrere EVU bestätigen, dass es zu Zurückweisungen bei Trassenbestellungen kam.
Am 29. Januar lädt die DB InfraGO zu einer Kundenveranstaltung bezüglich der beiden bayerischen Korridore Obertraubling – Passau und Nürnberg – Regensburg. Zentraler Konfliktpunkt: die langen Umwege und Umleiterstrecken für den Schienengüterverkehr. Sie hinterließ jedoch mehr Fragen als Antworten.
Die vorbereitenden Maßnahmen auf der Riedbahn zwischen Mannheim und Frankfurt verzögern sich. Kund:innen und Unternehmen können nur auf ein Sprichwort hoffen, das eigentlich im Theater gilt: „Wenn die Generalprobe schief geht, wird die Aufführung großartig“.
Am 15. Juni beginnt die fünfmonatige Sanierung der Riedbahn, der erste der 40 Korridore, die „generalsaniert“ werden sollen. Allerdings wird die 70 Kilometer lange Strecke zwischen Frankfurt am Main und Mannheim bereits zwischen dem 01. Januar bis zum 22. Januar 2024 komplett gesperrt – für mindestens drei Wochen, um den Testlauf zu starten!
Durch das Urteil des Bundesverfassungsgerichts, dass die Umschichtung von Corona-begründeten Kreditermächtigungen in den Klima- und Transformationsfonds (KTF) verfassungswidrig sei, gerät die Finanzierung der so genannten Generalsanierung unter Druck.
Die DB gibt in einer Pressemeldung bekannt, dass sich die Kosten der Riedbahn statt 500 Millionen auf 1,3 Milliarden Euro belaufen werden. Wenn alle Projekte so teuer werden, werden die 45 Zusatz-Milliarden für die Schiene, die der Bund bereitstellt, komplett aufgebraucht.
Wie zuvor bereits diskutiert, wird die Korridorsanierung der Strecke Hamburg-Hannover auf 2029 geschoben. Das soll mehr Zeit zu Vorbereitungen liefern, um nicht nur Sanierungen, sondern auch Ausbaumaßnahmen durchzuführen.
Auf dem Schienengipfel geben BMDV und DB die finale zeitliche Reihung der Korridore bekannt, die generalsaniert werden sollen. Die Anzahl verringert sich von 43 auf 40 Korridore.
Eine bundesweite Arbeitsgruppe, die sich speziell den Bedürfnissen des Güterverkehrs widmet, finden viele Branchenvertreter:innen sinnvoll. Doch sie legt auch viele Probleme offen.
Versprochenes Geld ist im bisherigen Haushaltsentwurf nicht abgebildet. Es bleibt fraglich, ob die Zusatz-Milliarden für die Schiene kommen und wenn ja, wofür sie ausgegeben werden.
Eine Novelle der Lkw-Maut soll einen Teil der versprochenen 45 Zusatz-Milliarden für die Schiene finanzieren. Einnahmen der Straßen-Maut können künftig auch für die Schiene aufgewendet werden.
Im Koalitionsausschuss werden der Schiene zusätzlich 45 Milliarden Euro bis 2027 zugesichert. Ursprung und Einsatz der Mittel bleiben aber zunächst vage.
Die Branche reicht weitere Änderungs- und Ergänzungswünsche bezüglich der Kriterienliste zur Priorisierung der Auswahl der Korridore ein. Ein wichtiger Punkt ist dabei das europäische Zugbeeinflussungssystem ETCS.
Zu früh gefreut: Störung auf frisch eröffnetem Umleiter und Knoten kurz vor dem Infarkt
Nachdem wir gestern noch die erfreulich reibungsfreie Inbetriebnahme des ersten Teilabschnitts nach der Korridorsanierung Hamburg – Berlin vermeldet hatten, meldete sich die Realität des deutschen Schienennetzes schnell zurück. Die InfraGO nahm am 15. Mai den Streckenabschnitt zwischen Hamburg und Hagenow in Betrieb, um Verkehre Richtung Nordost und eine wertvolle Umleitung nach Berlin zu ermöglichen. Kurz hinter dem eröffneten Abschnitt, zwischen Hagenow und Schwerin, kam es nun zu einer Störung, die den Eisenbahnverkehr direkt wieder einschränkt. In beide Richtungen gibt es eine sogenannte Rotausleuchtung: Die Signale zeigen an, dass ein Zug den entsprechenden Abschnitt (Block) blockiert, für den ankommenden Verkehr heißt es also auf Halt. Da im Bereich des Knotens Hagenow Land Arbeiten an der Stellwerkstechnik gemacht wurden, die auch die Strecke nach Schwerin Süd betreffen, liegt ein technischer Fehler nahe, etwa im Bereich der Achszähltechnik.
Jetzt gilt es, die Störung schnellstmöglich zu beheben und die Kapazität der Strecke wieder herzustellen. Immerhin sollen bis zu 50 Güterzüge über diese Strecke rollen und eine alternative Route über den Knoten Hannover ist aktuell kaum möglich. Der steht aktuell kurz vor dem Infarkt. Neben der Totalsperrung in Richtung Celle („Qualitätsoffensive“) gibt es diverse weitere Bauarbeiten und Störungen im Knoten Hannover. Vor allem die Ost-West Achse von Wunstorf nach Lehrte ist erneut ein Flaschenhals. Hier sollen eigentlich auch Züge zwischen Hamburg und Berlin verkehren. Im gesamten Regionalbereich Nord kommt es aktuell zu Verspätungen von bis zu mehreren Stunden.
Der Knoten Hannover ist seit langem komplett überlastet. Die zusätzlichen Umleiterverkehre zwischen Hamburg und Berlin verschärfen die Lage nun noch weiter. Der Tag, an dem der Korridor Hamburg – Berlin wieder vollständig ans Netz geht, kann für Eisenbahner:innen in Norddeutschland also nicht zu früh kommen.
Die DB InfraGO kündigt kurz nach Wiederinbetriebnahme der Strecke erneut eine deutliche Einschränkung an: Vom 18. bis 23. September steht im Abschnitt Glöwen–Breddin südöstlich von Wittenberge wegen Arbeiten an einer Langsamfahrstelle nur ein Streckengleis zur Verfügung; das zweite darf zum Schutz der Arbeiten nur mit 160 km/h befahren werden.
Die DB InfraGO kündigt kurz nach Wiederinbetriebnahme der Strecke erneut eine deutliche Einschränkung an: Vom 18. bis 23. September steht im Abschnitt Glöwen–Breddin südöstlich von Wittenberge wegen Arbeiten an einer Langsamfahrstelle nur ein Streckengleis zur Verfügung; das zweite darf zum Schutz der Arbeiten nur mit 160 km/h befahren werden.
Bekanntlich kann auf der frisch sanierten Strecke zwischen Hamburg und Berlin noch nicht überall mit der gewohnten Höchstgeschwindigkeit von 230 km/h gefahren werden. Die Linienförmige Zugbeeinflussung (LZB) konnte noch nicht überall in Betrieb genommen werden und auch der Fernverkehr ist abschnittsweise nur mit 160 km/h unterwegs.
Die Negativ-Serie beim DB-Konzern hört nicht auf – heute gab es gleich zwei unschöne Nachrichten zu Großprojekten der DB InfraGO: Das Bahnhofs- und Infrastrukturprojekt Stuttgart 21 wird nicht nur erst 2031 fertiggestellt, auch die Kosten steigen nochmal um 3 Milliarden Euro auf nunmehr 14,5 Milliarden Euro. Gleichzeitig wurden die geschätzten Gesamtkosten für die Korridorsanierung Hamburg – Berlin nach oben korrigiert. Aus 2,2 Milliarden Euro werden nun 2,7…
Am 19. Juni berichtete die Süddeutsche Zeitung über den „Bahnsinn“ bei Großprojekten. Tenor: Die Deutsche Bahn AG tut sich mit Großprojekten aktuell sehr schwer. So weit, so bekannt. Irritierend ist allerdings eine Metapher des InfraGO-Vorstands Dr. Philipp Nagl: Er gesteht Schwierigkeiten bei Großprojekten ein. Es würden Erfahrungen im Konzern fehlen. Die scheint man wohl mit…
Nach einer Sperrung von insgesamt zehneinhalb Monaten rollt der Zugverkehr auf der Strecke zwischen Hamburg und Berlin wieder. Insbesondere nach dem Chaos der vergangenen Wochen (u. a. Verkehrsrundschau vom 10. Juni 2026), vor allem rund um den Knoten Hannover, sorgt das für Entlastung.
Nachdem wir gestern noch die erfreulich reibungsfreie Inbetriebnahme des ersten Teilabschnitts nach der Korridorsanierung Hamburg – Berlin vermeldet hatten, meldete sich die Realität des deutschen Schienennetzes schnell zurück. Die InfraGO nahm am 15. Mai den Streckenabschnitt zwischen Hamburg und Hagenow in Betrieb, um Verkehre Richtung Nordost und eine wertvolle Umleitung nach Berlin zu ermöglichen.
Seit dem 15. Mai ist der erste Abschnitt der Strecke Hamburg – Berlin wieder befahrbar. Zwischen Hamburg und Hagenow Land rollt der Verkehr wieder. Das ist eine echte Entlastung, weil damit vor allem der Güterverkehr damit eine weitere Umleiterroute zwischen Hamburg und Berlin (und weiter Richtung östliche Nachbarländer) nehmen kann: Die Strecke über Schwerin und…
Auf dem Korridor Hamburg – Berlin kehrt keine Ruhe ein. Die vollständige Inbetriebnahme der Leit- und Sicherungstechnik verzögert sich wohl noch weiter. Im März erst gab die InfraGO bekannt, dass die für den 01. Mai geplante Wiederinbetriebnahmen der Strecke nicht zu halten sei. Winterbedingungen und Probleme mit der Montage der Leit- und Sicherungstechnik wurden als…
Entlang des Rheins verläuft von Troisdorf bei Köln über Koblenz bis nach Wiesbaden der Rhein-Alpin-Korridor – eine der wichtigsten Güterverkehrsachsen Deutschlands und zentrale Verbindung von den Nordseehäfen über Süddeutschland bis in den Alpenraum und nach Italien. Im zweiten Halbjahr 2026 soll auch dieser Abschnitt im Rahmen der Korridorsanierung modernisiert werden. Allerdings ist bereits im Vorfeld…
Nach den winterlichen Problemen bei der Korridorsanierung zwischen Hamburg und Berlin ist nun klar: Der Frost zu Jahresbeginn scheint die Bauarbeiten völlig aus der Bahn geworfen zu haben. Die Inbetriebnahme der wichtigen Strecke verzögert sich um sechs Wochen. Die Nachricht verwundert ein wenig, teilte die InfraGO der Branche doch mit, dass man mit ca. drei…
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
Der Jahresbeginn startet mit einem Überblick zum aktuellen Stand der abgeschlossenen und noch laufenden Korridorsanierungen sowie einem Blick auf die kommenden Vollsperrungen 2026.
Die ersten 100 Tage der neunmonatigen Vollsperrung zwischen Hamburg und Berlin sind geschafft. In der Branche will sich nicht so recht Entspannung einstellen, denn auf anfängliche „Kinderkrankheiten“ folgte zügig die Erkenntnis, dass Probleme nicht nur Anfangs auftreten werden.
Die Oberleitungsstörung bei Uelzen vom 21. bis zum 23. September 2025 ist kein isolierter Betriebsunfall, sondern ein Stresstest für das ohnehin ausgedünnte Netz in Norddeutschland – mitten in der laufenden Korridorsanierung Hamburg–Berlin.
Die Sanierung der Strecke Hamburg–Berlin läuft seit einem knappen Monat. Güterbahnen erleben auf den Strecken eine Mischung aus Improvisation, langen Umwegen und verbesserungswürdiger Kommunikation.
Bereits in der zweiten von 38 Wochen „Generalsanierung Hamburg-Berlin“ melden EVU erhebliche Probleme: Auf den Umleitungsstrecken sind gleich zwei Baustellen eingerichtet.
Die dritte der sogenannten „Korridorsanierungen” der DB zwischen Hamburg und Berlin ist ein Belastungstest für die Schienenkunden, die Eisenbahnunternehmen, aber auch für das Vertrauen in das Großprojektmanagement der DB InfraGO.
Am Mittwoch, den 09. Juli 2025, fand auf Einladung der DB InfraGO in Frankfurt am Main ein Branchendialog mit rund 200 Vertreter:innen aus der Branche statt. Es ging um das WO, WANN und WIE der Korridorsanierung – bedarfsgerecht im Sinne der Betroffenen.
Die Reihung der geplanten Korridore dürfte sich verzögern. Zusammen mit Branche und Politik sollen die bisherigen Konzepte für alle Korridore, die ab 2028 geplant wurden, überarbeitet werden. Was zunächst nach einem Scheitern klingt, könnte sich als notwendige Korrektur herausstellen.
Die Korridorsanierung auf 70 Kilometern Strecke der sogenannten Riedbahn zwischen Frankfurt am Main und Mannheim, sollte ein Vorzeigeprojekt der Deutschen Bahn werden – ein symbolträchtiger Auftakt zur sogenannten Korridorsanierung.
Seit der Wiedereröffnung der Riedbahn am 15. Dezember 2024 haben einige Pannen auf der frisch, generalüberholten Strecke den Verkehr mehrmals verlangsamt, auf die bekannten Umleiterstrecken zurückverlagert oder zum Ausfall gebracht.
Seit Sonntagnacht rollen wieder Züge über die Riedbahn. Wir danken den vielen Mitarbeiter:innen der DB und den beteiligten Baufirmen für die Realisierung des Projekts. Der Betrieb der erneuerten Anlagen hat in den ersten beiden Tagen weitestgehend planmäßig funktioniert.
Die Sanierung des deutschen Schienennetzes hat mit der Riedbahn gerade erst begonnen, und noch bevor das erste von 41 Projekten abgeschlossen ist, gibt es massive Änderungen bei der Reihenfolge.
Die Riedbahn ist aktuell das größte Schieneninfrastrukturprojekt in Deutschland und zugleich der Auftakt zur umfassenden „Generalsanierung“ des deutschen Schienennetzes. Ziel ist es, die gesamte Schieneninfrastruktur nachhaltig zu verbessern und den Betrieb langfristig zu stabilisieren
100 Tage nach dem Baustart berichtet die DB InfraGO in einer Pressemitteilung über den Baufortschritt der Riedbahn. Wer sich auskennt, sieht schnell, dass viele Aussagen nur Halbwahrheiten sind.
In einem Artikel der FAZ vermittelt der Leiter der Infrastruktur im Regionalbereich Mitte den Eindruck, dass auf der Riedbahn eine umfassende Erneuerung aller Gewerke stattfindet. Doch DB-Watch weiß: Das entspricht nicht der Wirklichkeit
Laut einem Medienbericht könnte sich die vollständige Inbetriebnahme von Anfang 2025 auf Ende 2025 verzögern. Worst Case schmälert das die Kapazität auf der Riedbahn einige Monate, statt sie zu steigern.
Es wurde final, dass die Strecke 2026 für drei Monate und 2029 für fünf Monate komplett gesperrt werden soll. Kapazitätssteigernde Maßnahmen der stark belasteten Strecke wird es jedoch kaum geben.
Zum Start des Riedbahn-Live-Tickers äußert sich der Konzernbevollmächtigte für Gemeinwohlorientierte Schieneninfrastruktur Tobias Heinemann zur anstehenden Sanierung der Riedbahn.
Mehrere Wochen liefen die Verhandlungsrunden zwischen Bund und Ländern im Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat zur Novelle des Bundesschienenwegeausbaugesetzes (BSWAG). Jetzt steht das Ergebnis fest.
Die InfraGO AG verkündet, dass während der Generalsanierung der Riedbahn alle 400 bis 500 Güterzüge pro Woche über die verkehrsgünstige Main-Neckar-Bahn oder die Ludwigsbahn umgeleitet werden können. Mehrere EVU bestätigen, dass es zu Zurückweisungen bei Trassenbestellungen kam.
Am 29. Januar lädt die DB InfraGO zu einer Kundenveranstaltung bezüglich der beiden bayerischen Korridore Obertraubling – Passau und Nürnberg – Regensburg. Zentraler Konfliktpunkt: die langen Umwege und Umleiterstrecken für den Schienengüterverkehr. Sie hinterließ jedoch mehr Fragen als Antworten.
Die vorbereitenden Maßnahmen auf der Riedbahn zwischen Mannheim und Frankfurt verzögern sich. Kund:innen und Unternehmen können nur auf ein Sprichwort hoffen, das eigentlich im Theater gilt: „Wenn die Generalprobe schief geht, wird die Aufführung großartig“.
Am 15. Juni beginnt die fünfmonatige Sanierung der Riedbahn, der erste der 40 Korridore, die „generalsaniert“ werden sollen. Allerdings wird die 70 Kilometer lange Strecke zwischen Frankfurt am Main und Mannheim bereits zwischen dem 01. Januar bis zum 22. Januar 2024 komplett gesperrt – für mindestens drei Wochen, um den Testlauf zu starten!
Durch das Urteil des Bundesverfassungsgerichts, dass die Umschichtung von Corona-begründeten Kreditermächtigungen in den Klima- und Transformationsfonds (KTF) verfassungswidrig sei, gerät die Finanzierung der so genannten Generalsanierung unter Druck.
Die DB gibt in einer Pressemeldung bekannt, dass sich die Kosten der Riedbahn statt 500 Millionen auf 1,3 Milliarden Euro belaufen werden. Wenn alle Projekte so teuer werden, werden die 45 Zusatz-Milliarden für die Schiene, die der Bund bereitstellt, komplett aufgebraucht.
Wie zuvor bereits diskutiert, wird die Korridorsanierung der Strecke Hamburg-Hannover auf 2029 geschoben. Das soll mehr Zeit zu Vorbereitungen liefern, um nicht nur Sanierungen, sondern auch Ausbaumaßnahmen durchzuführen.
Auf dem Schienengipfel geben BMDV und DB die finale zeitliche Reihung der Korridore bekannt, die generalsaniert werden sollen. Die Anzahl verringert sich von 43 auf 40 Korridore.
Eine bundesweite Arbeitsgruppe, die sich speziell den Bedürfnissen des Güterverkehrs widmet, finden viele Branchenvertreter:innen sinnvoll. Doch sie legt auch viele Probleme offen.
Versprochenes Geld ist im bisherigen Haushaltsentwurf nicht abgebildet. Es bleibt fraglich, ob die Zusatz-Milliarden für die Schiene kommen und wenn ja, wofür sie ausgegeben werden.
Eine Novelle der Lkw-Maut soll einen Teil der versprochenen 45 Zusatz-Milliarden für die Schiene finanzieren. Einnahmen der Straßen-Maut können künftig auch für die Schiene aufgewendet werden.
Im Koalitionsausschuss werden der Schiene zusätzlich 45 Milliarden Euro bis 2027 zugesichert. Ursprung und Einsatz der Mittel bleiben aber zunächst vage.
Die Branche reicht weitere Änderungs- und Ergänzungswünsche bezüglich der Kriterienliste zur Priorisierung der Auswahl der Korridore ein. Ein wichtiger Punkt ist dabei das europäische Zugbeeinflussungssystem ETCS.
Seit dem 15. Mai ist der erste Abschnitt der Strecke Hamburg – Berlin wieder befahrbar. Zwischen Hamburg und Hagenow Land rollt der Verkehr wieder. Das ist eine echte Entlastung, weil damit vor allem der Güterverkehr damit eine weitere Umleiterroute zwischen Hamburg und Berlin (und weiter Richtung östliche Nachbarländer) nehmen kann: Die Strecke über Schwerin und Neustrelitz verbindet nun zusätzlich die beiden Metropolen.
Nach ersten Berichten aus der Branche ist die Inbetriebnahme des Streckenabschnitts auch weitgehend reibungsfrei geglückt und die Verkehre laufen aktuell stabil. Allerdings ist die Strecke nicht besonders leistungsfähig: Die Nahverkehrslinien RE 4 (Bützow – Lalendorf) und RE 50 (Rostock – Langhagen) müssen ausgedünnt werden, damit auf der teilweise eingleisigen Strecke auch für den Güterverkehr Platz ist. Der kann seit Freitag nämlich nicht mehr über Uelzen, Celle und Lehrte Richtung Osten fahren. Die „Qualitätsoffensive“ zwischen Hamburg und Hannover schreitet voran und der Streckenabschnitt zwischen Uelzen und Celle ist gesperrt worden. Damit wird eine wichtige Schienenanbindung an den Hamburger Hafen gekappt.
Die Lage des Eisenbahnverkehrs in Norddeutschland bleibt also nach der Verzögerung der Korridorsanierung zwischen Hamburg und Berlin vorerst angespannt. Vor allem, dass jetzt doch gleichzeitig Arbeiten zwischen Hamburg und Hannover stattfinden, verschärft die Lage. Wir müssen noch bis zum 14. Juni warten, bis der wichtige Korridor wieder ganz ans Netz geht.
Auf die vollständige Inbetriebnahme der Leit- und Sicherungstechnik müssen wir aber auch dann noch weiter warten. Dazu gibt es hier weitere Informationen.
Die DB InfraGO kündigt kurz nach Wiederinbetriebnahme der Strecke erneut eine deutliche Einschränkung an: Vom 18. bis 23. September steht im Abschnitt Glöwen–Breddin südöstlich von Wittenberge wegen Arbeiten an einer Langsamfahrstelle nur ein Streckengleis zur Verfügung; das zweite darf zum Schutz der Arbeiten nur mit 160 km/h befahren werden.
Die DB InfraGO kündigt kurz nach Wiederinbetriebnahme der Strecke erneut eine deutliche Einschränkung an: Vom 18. bis 23. September steht im Abschnitt Glöwen–Breddin südöstlich von Wittenberge wegen Arbeiten an einer Langsamfahrstelle nur ein Streckengleis zur Verfügung; das zweite darf zum Schutz der Arbeiten nur mit 160 km/h befahren werden.
Bekanntlich kann auf der frisch sanierten Strecke zwischen Hamburg und Berlin noch nicht überall mit der gewohnten Höchstgeschwindigkeit von 230 km/h gefahren werden. Die Linienförmige Zugbeeinflussung (LZB) konnte noch nicht überall in Betrieb genommen werden und auch der Fernverkehr ist abschnittsweise nur mit 160 km/h unterwegs.
Die Negativ-Serie beim DB-Konzern hört nicht auf – heute gab es gleich zwei unschöne Nachrichten zu Großprojekten der DB InfraGO: Das Bahnhofs- und Infrastrukturprojekt Stuttgart 21 wird nicht nur erst 2031 fertiggestellt, auch die Kosten steigen nochmal um 3 Milliarden Euro auf nunmehr 14,5 Milliarden Euro. Gleichzeitig wurden die geschätzten Gesamtkosten für die Korridorsanierung Hamburg – Berlin nach oben korrigiert. Aus 2,2 Milliarden Euro werden nun 2,7…
Am 19. Juni berichtete die Süddeutsche Zeitung über den „Bahnsinn“ bei Großprojekten. Tenor: Die Deutsche Bahn AG tut sich mit Großprojekten aktuell sehr schwer. So weit, so bekannt. Irritierend ist allerdings eine Metapher des InfraGO-Vorstands Dr. Philipp Nagl: Er gesteht Schwierigkeiten bei Großprojekten ein. Es würden Erfahrungen im Konzern fehlen. Die scheint man wohl mit…
Nach einer Sperrung von insgesamt zehneinhalb Monaten rollt der Zugverkehr auf der Strecke zwischen Hamburg und Berlin wieder. Insbesondere nach dem Chaos der vergangenen Wochen (u. a. Verkehrsrundschau vom 10. Juni 2026), vor allem rund um den Knoten Hannover, sorgt das für Entlastung.
Nachdem wir gestern noch die erfreulich reibungsfreie Inbetriebnahme des ersten Teilabschnitts nach der Korridorsanierung Hamburg – Berlin vermeldet hatten, meldete sich die Realität des deutschen Schienennetzes schnell zurück. Die InfraGO nahm am 15. Mai den Streckenabschnitt zwischen Hamburg und Hagenow in Betrieb, um Verkehre Richtung Nordost und eine wertvolle Umleitung nach Berlin zu ermöglichen.
Seit dem 15. Mai ist der erste Abschnitt der Strecke Hamburg – Berlin wieder befahrbar. Zwischen Hamburg und Hagenow Land rollt der Verkehr wieder. Das ist eine echte Entlastung, weil damit vor allem der Güterverkehr damit eine weitere Umleiterroute zwischen Hamburg und Berlin (und weiter Richtung östliche Nachbarländer) nehmen kann: Die Strecke über Schwerin und…
Auf dem Korridor Hamburg – Berlin kehrt keine Ruhe ein. Die vollständige Inbetriebnahme der Leit- und Sicherungstechnik verzögert sich wohl noch weiter. Im März erst gab die InfraGO bekannt, dass die für den 01. Mai geplante Wiederinbetriebnahmen der Strecke nicht zu halten sei. Winterbedingungen und Probleme mit der Montage der Leit- und Sicherungstechnik wurden als…
Entlang des Rheins verläuft von Troisdorf bei Köln über Koblenz bis nach Wiesbaden der Rhein-Alpin-Korridor – eine der wichtigsten Güterverkehrsachsen Deutschlands und zentrale Verbindung von den Nordseehäfen über Süddeutschland bis in den Alpenraum und nach Italien. Im zweiten Halbjahr 2026 soll auch dieser Abschnitt im Rahmen der Korridorsanierung modernisiert werden. Allerdings ist bereits im Vorfeld…
Nach den winterlichen Problemen bei der Korridorsanierung zwischen Hamburg und Berlin ist nun klar: Der Frost zu Jahresbeginn scheint die Bauarbeiten völlig aus der Bahn geworfen zu haben. Die Inbetriebnahme der wichtigen Strecke verzögert sich um sechs Wochen. Die Nachricht verwundert ein wenig, teilte die InfraGO der Branche doch mit, dass man mit ca. drei…
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
Der Jahresbeginn startet mit einem Überblick zum aktuellen Stand der abgeschlossenen und noch laufenden Korridorsanierungen sowie einem Blick auf die kommenden Vollsperrungen 2026.
Die ersten 100 Tage der neunmonatigen Vollsperrung zwischen Hamburg und Berlin sind geschafft. In der Branche will sich nicht so recht Entspannung einstellen, denn auf anfängliche „Kinderkrankheiten“ folgte zügig die Erkenntnis, dass Probleme nicht nur Anfangs auftreten werden.
Die Oberleitungsstörung bei Uelzen vom 21. bis zum 23. September 2025 ist kein isolierter Betriebsunfall, sondern ein Stresstest für das ohnehin ausgedünnte Netz in Norddeutschland – mitten in der laufenden Korridorsanierung Hamburg–Berlin.
Die Sanierung der Strecke Hamburg–Berlin läuft seit einem knappen Monat. Güterbahnen erleben auf den Strecken eine Mischung aus Improvisation, langen Umwegen und verbesserungswürdiger Kommunikation.
Bereits in der zweiten von 38 Wochen „Generalsanierung Hamburg-Berlin“ melden EVU erhebliche Probleme: Auf den Umleitungsstrecken sind gleich zwei Baustellen eingerichtet.
Die dritte der sogenannten „Korridorsanierungen” der DB zwischen Hamburg und Berlin ist ein Belastungstest für die Schienenkunden, die Eisenbahnunternehmen, aber auch für das Vertrauen in das Großprojektmanagement der DB InfraGO.
Am Mittwoch, den 09. Juli 2025, fand auf Einladung der DB InfraGO in Frankfurt am Main ein Branchendialog mit rund 200 Vertreter:innen aus der Branche statt. Es ging um das WO, WANN und WIE der Korridorsanierung – bedarfsgerecht im Sinne der Betroffenen.
Die Reihung der geplanten Korridore dürfte sich verzögern. Zusammen mit Branche und Politik sollen die bisherigen Konzepte für alle Korridore, die ab 2028 geplant wurden, überarbeitet werden. Was zunächst nach einem Scheitern klingt, könnte sich als notwendige Korrektur herausstellen.
Die Korridorsanierung auf 70 Kilometern Strecke der sogenannten Riedbahn zwischen Frankfurt am Main und Mannheim, sollte ein Vorzeigeprojekt der Deutschen Bahn werden – ein symbolträchtiger Auftakt zur sogenannten Korridorsanierung.
Seit der Wiedereröffnung der Riedbahn am 15. Dezember 2024 haben einige Pannen auf der frisch, generalüberholten Strecke den Verkehr mehrmals verlangsamt, auf die bekannten Umleiterstrecken zurückverlagert oder zum Ausfall gebracht.
Seit Sonntagnacht rollen wieder Züge über die Riedbahn. Wir danken den vielen Mitarbeiter:innen der DB und den beteiligten Baufirmen für die Realisierung des Projekts. Der Betrieb der erneuerten Anlagen hat in den ersten beiden Tagen weitestgehend planmäßig funktioniert.
Die Sanierung des deutschen Schienennetzes hat mit der Riedbahn gerade erst begonnen, und noch bevor das erste von 41 Projekten abgeschlossen ist, gibt es massive Änderungen bei der Reihenfolge.
Die Riedbahn ist aktuell das größte Schieneninfrastrukturprojekt in Deutschland und zugleich der Auftakt zur umfassenden „Generalsanierung“ des deutschen Schienennetzes. Ziel ist es, die gesamte Schieneninfrastruktur nachhaltig zu verbessern und den Betrieb langfristig zu stabilisieren
100 Tage nach dem Baustart berichtet die DB InfraGO in einer Pressemitteilung über den Baufortschritt der Riedbahn. Wer sich auskennt, sieht schnell, dass viele Aussagen nur Halbwahrheiten sind.
In einem Artikel der FAZ vermittelt der Leiter der Infrastruktur im Regionalbereich Mitte den Eindruck, dass auf der Riedbahn eine umfassende Erneuerung aller Gewerke stattfindet. Doch DB-Watch weiß: Das entspricht nicht der Wirklichkeit
Laut einem Medienbericht könnte sich die vollständige Inbetriebnahme von Anfang 2025 auf Ende 2025 verzögern. Worst Case schmälert das die Kapazität auf der Riedbahn einige Monate, statt sie zu steigern.
Es wurde final, dass die Strecke 2026 für drei Monate und 2029 für fünf Monate komplett gesperrt werden soll. Kapazitätssteigernde Maßnahmen der stark belasteten Strecke wird es jedoch kaum geben.
Zum Start des Riedbahn-Live-Tickers äußert sich der Konzernbevollmächtigte für Gemeinwohlorientierte Schieneninfrastruktur Tobias Heinemann zur anstehenden Sanierung der Riedbahn.
Mehrere Wochen liefen die Verhandlungsrunden zwischen Bund und Ländern im Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat zur Novelle des Bundesschienenwegeausbaugesetzes (BSWAG). Jetzt steht das Ergebnis fest.
Die InfraGO AG verkündet, dass während der Generalsanierung der Riedbahn alle 400 bis 500 Güterzüge pro Woche über die verkehrsgünstige Main-Neckar-Bahn oder die Ludwigsbahn umgeleitet werden können. Mehrere EVU bestätigen, dass es zu Zurückweisungen bei Trassenbestellungen kam.
Am 29. Januar lädt die DB InfraGO zu einer Kundenveranstaltung bezüglich der beiden bayerischen Korridore Obertraubling – Passau und Nürnberg – Regensburg. Zentraler Konfliktpunkt: die langen Umwege und Umleiterstrecken für den Schienengüterverkehr. Sie hinterließ jedoch mehr Fragen als Antworten.
Die vorbereitenden Maßnahmen auf der Riedbahn zwischen Mannheim und Frankfurt verzögern sich. Kund:innen und Unternehmen können nur auf ein Sprichwort hoffen, das eigentlich im Theater gilt: „Wenn die Generalprobe schief geht, wird die Aufführung großartig“.
Am 15. Juni beginnt die fünfmonatige Sanierung der Riedbahn, der erste der 40 Korridore, die „generalsaniert“ werden sollen. Allerdings wird die 70 Kilometer lange Strecke zwischen Frankfurt am Main und Mannheim bereits zwischen dem 01. Januar bis zum 22. Januar 2024 komplett gesperrt – für mindestens drei Wochen, um den Testlauf zu starten!
Durch das Urteil des Bundesverfassungsgerichts, dass die Umschichtung von Corona-begründeten Kreditermächtigungen in den Klima- und Transformationsfonds (KTF) verfassungswidrig sei, gerät die Finanzierung der so genannten Generalsanierung unter Druck.
Die DB gibt in einer Pressemeldung bekannt, dass sich die Kosten der Riedbahn statt 500 Millionen auf 1,3 Milliarden Euro belaufen werden. Wenn alle Projekte so teuer werden, werden die 45 Zusatz-Milliarden für die Schiene, die der Bund bereitstellt, komplett aufgebraucht.
Wie zuvor bereits diskutiert, wird die Korridorsanierung der Strecke Hamburg-Hannover auf 2029 geschoben. Das soll mehr Zeit zu Vorbereitungen liefern, um nicht nur Sanierungen, sondern auch Ausbaumaßnahmen durchzuführen.
Auf dem Schienengipfel geben BMDV und DB die finale zeitliche Reihung der Korridore bekannt, die generalsaniert werden sollen. Die Anzahl verringert sich von 43 auf 40 Korridore.
Eine bundesweite Arbeitsgruppe, die sich speziell den Bedürfnissen des Güterverkehrs widmet, finden viele Branchenvertreter:innen sinnvoll. Doch sie legt auch viele Probleme offen.
Versprochenes Geld ist im bisherigen Haushaltsentwurf nicht abgebildet. Es bleibt fraglich, ob die Zusatz-Milliarden für die Schiene kommen und wenn ja, wofür sie ausgegeben werden.
Eine Novelle der Lkw-Maut soll einen Teil der versprochenen 45 Zusatz-Milliarden für die Schiene finanzieren. Einnahmen der Straßen-Maut können künftig auch für die Schiene aufgewendet werden.
Im Koalitionsausschuss werden der Schiene zusätzlich 45 Milliarden Euro bis 2027 zugesichert. Ursprung und Einsatz der Mittel bleiben aber zunächst vage.
Die Branche reicht weitere Änderungs- und Ergänzungswünsche bezüglich der Kriterienliste zur Priorisierung der Auswahl der Korridore ein. Ein wichtiger Punkt ist dabei das europäische Zugbeeinflussungssystem ETCS.
Korridorsanierung Hamburg – Berlin: Nach der Nachspielzeit kommt nun die Verlängerung?
Auf dem Korridor Hamburg – Berlin kehrt keine Ruhe ein. Die vollständige Inbetriebnahme der Leit- und Sicherungstechnik verzögert sich wohl noch weiter. Im März erst gab die InfraGO bekannt, dass die für den 01. Mai geplante Wiederinbetriebnahmen der Strecke nicht zu halten sei. Winterbedingungen und Probleme mit der Montage der Leit- und Sicherungstechnik wurden als Grund genannt. Als neues Inbetriebnahmedatum wurde der 14. Juni verkündet. Die Folgen für den Eisenbahnverkehr in Norddeutschland haben wir hier dargestellt.
Über die Probleme mit der Leit- und Sicherungstechnik wurde zwischenzeitlich viel spekuliert. Nun meldete sich Dr. Philipp Nagl selbst über das Forum Drehscheibe zu Wort. Am 14. Juni sei es noch nicht möglich, auf der gesamten Strecke die Linienförmige Zugbeeinflussung (LZB) wieder in Betrieb zu nehmen. Vor allem die neu errichteten Stellwerke führen wohl zu weiteren Verzögerungen. Auf Anfrage teilte die InfraGO mit, dass auf den Streckenabschnitten vor Hamburg und Berlin Stellwerkstechnik noch nicht in Betrieb genommen werden kann. Konkret heißt das, dass die auf der Strecke zuvor gewohnte Maximalgeschwindigkeit von 230 km/h zunächst nur zwischen Büchen und Neustadt (Dosse) erreicht werden wird. Ansonsten muss wohl auf die ältere Technik der Punktförmigen Zugbeeinflussung (PZB) zurückgegriffen werden, was eine Maximalgeschwindigkeit von nur 160 km/h ermöglicht. Nach zehneinhalb Monaten Totalsperrung und Kosten von mindestens 2,2 Milliarden Euro wird die Strecke also zunächst erstmal langsamer sein als vorher.
Die InfraGO teilte mit, dass die vollständige Inbetriebnahme der LZB auf ganzer Strecke „in den Wochen nach dem Start“ am 14. Juni erfolgen soll. Dafür müssen wir erneut mit Sperrungen rechnen. Erst danach sind wieder durchgehend 230 km/h möglich. Die verringerte Maximalgeschwindigkeit wird man laut InfraGO bis dahin kaum merken.
Das Grundversprechen des Prinzips Korridorsanierung, wonach große Einschränkungen (Totalsperrung) auch große Vorteile (Bautempo, Effizienzgewinne, anschließende Baufreiheit) mit sich bringen, gerät weiter unter Druck. Zumal auf den ursprünglich geplanten Einbau der Leit- und Sicherungstechnik ETCS anstelle der nun verzögerten LZB aus Zeit- und Kostengründen verzichtet wurde. Eine Nachrüstung ist erst in den 2030er Jahren vorgesehen – inklusive neuer Sperrpausen.
Die DB InfraGO kündigt kurz nach Wiederinbetriebnahme der Strecke erneut eine deutliche Einschränkung an: Vom 18. bis 23. September steht im Abschnitt Glöwen–Breddin südöstlich von Wittenberge wegen Arbeiten an einer Langsamfahrstelle nur ein Streckengleis zur Verfügung; das zweite darf zum Schutz der Arbeiten nur mit 160 km/h befahren werden.
Die DB InfraGO kündigt kurz nach Wiederinbetriebnahme der Strecke erneut eine deutliche Einschränkung an: Vom 18. bis 23. September steht im Abschnitt Glöwen–Breddin südöstlich von Wittenberge wegen Arbeiten an einer Langsamfahrstelle nur ein Streckengleis zur Verfügung; das zweite darf zum Schutz der Arbeiten nur mit 160 km/h befahren werden.
Bekanntlich kann auf der frisch sanierten Strecke zwischen Hamburg und Berlin noch nicht überall mit der gewohnten Höchstgeschwindigkeit von 230 km/h gefahren werden. Die Linienförmige Zugbeeinflussung (LZB) konnte noch nicht überall in Betrieb genommen werden und auch der Fernverkehr ist abschnittsweise nur mit 160 km/h unterwegs.
Die Negativ-Serie beim DB-Konzern hört nicht auf – heute gab es gleich zwei unschöne Nachrichten zu Großprojekten der DB InfraGO: Das Bahnhofs- und Infrastrukturprojekt Stuttgart 21 wird nicht nur erst 2031 fertiggestellt, auch die Kosten steigen nochmal um 3 Milliarden Euro auf nunmehr 14,5 Milliarden Euro. Gleichzeitig wurden die geschätzten Gesamtkosten für die Korridorsanierung Hamburg – Berlin nach oben korrigiert. Aus 2,2 Milliarden Euro werden nun 2,7…
Am 19. Juni berichtete die Süddeutsche Zeitung über den „Bahnsinn“ bei Großprojekten. Tenor: Die Deutsche Bahn AG tut sich mit Großprojekten aktuell sehr schwer. So weit, so bekannt. Irritierend ist allerdings eine Metapher des InfraGO-Vorstands Dr. Philipp Nagl: Er gesteht Schwierigkeiten bei Großprojekten ein. Es würden Erfahrungen im Konzern fehlen. Die scheint man wohl mit…
Nach einer Sperrung von insgesamt zehneinhalb Monaten rollt der Zugverkehr auf der Strecke zwischen Hamburg und Berlin wieder. Insbesondere nach dem Chaos der vergangenen Wochen (u. a. Verkehrsrundschau vom 10. Juni 2026), vor allem rund um den Knoten Hannover, sorgt das für Entlastung.
Nachdem wir gestern noch die erfreulich reibungsfreie Inbetriebnahme des ersten Teilabschnitts nach der Korridorsanierung Hamburg – Berlin vermeldet hatten, meldete sich die Realität des deutschen Schienennetzes schnell zurück. Die InfraGO nahm am 15. Mai den Streckenabschnitt zwischen Hamburg und Hagenow in Betrieb, um Verkehre Richtung Nordost und eine wertvolle Umleitung nach Berlin zu ermöglichen.
Seit dem 15. Mai ist der erste Abschnitt der Strecke Hamburg – Berlin wieder befahrbar. Zwischen Hamburg und Hagenow Land rollt der Verkehr wieder. Das ist eine echte Entlastung, weil damit vor allem der Güterverkehr damit eine weitere Umleiterroute zwischen Hamburg und Berlin (und weiter Richtung östliche Nachbarländer) nehmen kann: Die Strecke über Schwerin und…
Auf dem Korridor Hamburg – Berlin kehrt keine Ruhe ein. Die vollständige Inbetriebnahme der Leit- und Sicherungstechnik verzögert sich wohl noch weiter. Im März erst gab die InfraGO bekannt, dass die für den 01. Mai geplante Wiederinbetriebnahmen der Strecke nicht zu halten sei. Winterbedingungen und Probleme mit der Montage der Leit- und Sicherungstechnik wurden als…
Entlang des Rheins verläuft von Troisdorf bei Köln über Koblenz bis nach Wiesbaden der Rhein-Alpin-Korridor – eine der wichtigsten Güterverkehrsachsen Deutschlands und zentrale Verbindung von den Nordseehäfen über Süddeutschland bis in den Alpenraum und nach Italien. Im zweiten Halbjahr 2026 soll auch dieser Abschnitt im Rahmen der Korridorsanierung modernisiert werden. Allerdings ist bereits im Vorfeld…
Nach den winterlichen Problemen bei der Korridorsanierung zwischen Hamburg und Berlin ist nun klar: Der Frost zu Jahresbeginn scheint die Bauarbeiten völlig aus der Bahn geworfen zu haben. Die Inbetriebnahme der wichtigen Strecke verzögert sich um sechs Wochen. Die Nachricht verwundert ein wenig, teilte die InfraGO der Branche doch mit, dass man mit ca. drei…
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
Der Jahresbeginn startet mit einem Überblick zum aktuellen Stand der abgeschlossenen und noch laufenden Korridorsanierungen sowie einem Blick auf die kommenden Vollsperrungen 2026.
Die ersten 100 Tage der neunmonatigen Vollsperrung zwischen Hamburg und Berlin sind geschafft. In der Branche will sich nicht so recht Entspannung einstellen, denn auf anfängliche „Kinderkrankheiten“ folgte zügig die Erkenntnis, dass Probleme nicht nur Anfangs auftreten werden.
Die Oberleitungsstörung bei Uelzen vom 21. bis zum 23. September 2025 ist kein isolierter Betriebsunfall, sondern ein Stresstest für das ohnehin ausgedünnte Netz in Norddeutschland – mitten in der laufenden Korridorsanierung Hamburg–Berlin.
Die Sanierung der Strecke Hamburg–Berlin läuft seit einem knappen Monat. Güterbahnen erleben auf den Strecken eine Mischung aus Improvisation, langen Umwegen und verbesserungswürdiger Kommunikation.
Bereits in der zweiten von 38 Wochen „Generalsanierung Hamburg-Berlin“ melden EVU erhebliche Probleme: Auf den Umleitungsstrecken sind gleich zwei Baustellen eingerichtet.
Die dritte der sogenannten „Korridorsanierungen” der DB zwischen Hamburg und Berlin ist ein Belastungstest für die Schienenkunden, die Eisenbahnunternehmen, aber auch für das Vertrauen in das Großprojektmanagement der DB InfraGO.
Am Mittwoch, den 09. Juli 2025, fand auf Einladung der DB InfraGO in Frankfurt am Main ein Branchendialog mit rund 200 Vertreter:innen aus der Branche statt. Es ging um das WO, WANN und WIE der Korridorsanierung – bedarfsgerecht im Sinne der Betroffenen.
Die Reihung der geplanten Korridore dürfte sich verzögern. Zusammen mit Branche und Politik sollen die bisherigen Konzepte für alle Korridore, die ab 2028 geplant wurden, überarbeitet werden. Was zunächst nach einem Scheitern klingt, könnte sich als notwendige Korrektur herausstellen.
Die Korridorsanierung auf 70 Kilometern Strecke der sogenannten Riedbahn zwischen Frankfurt am Main und Mannheim, sollte ein Vorzeigeprojekt der Deutschen Bahn werden – ein symbolträchtiger Auftakt zur sogenannten Korridorsanierung.
Seit der Wiedereröffnung der Riedbahn am 15. Dezember 2024 haben einige Pannen auf der frisch, generalüberholten Strecke den Verkehr mehrmals verlangsamt, auf die bekannten Umleiterstrecken zurückverlagert oder zum Ausfall gebracht.
Seit Sonntagnacht rollen wieder Züge über die Riedbahn. Wir danken den vielen Mitarbeiter:innen der DB und den beteiligten Baufirmen für die Realisierung des Projekts. Der Betrieb der erneuerten Anlagen hat in den ersten beiden Tagen weitestgehend planmäßig funktioniert.
Die Sanierung des deutschen Schienennetzes hat mit der Riedbahn gerade erst begonnen, und noch bevor das erste von 41 Projekten abgeschlossen ist, gibt es massive Änderungen bei der Reihenfolge.
Die Riedbahn ist aktuell das größte Schieneninfrastrukturprojekt in Deutschland und zugleich der Auftakt zur umfassenden „Generalsanierung“ des deutschen Schienennetzes. Ziel ist es, die gesamte Schieneninfrastruktur nachhaltig zu verbessern und den Betrieb langfristig zu stabilisieren
100 Tage nach dem Baustart berichtet die DB InfraGO in einer Pressemitteilung über den Baufortschritt der Riedbahn. Wer sich auskennt, sieht schnell, dass viele Aussagen nur Halbwahrheiten sind.
In einem Artikel der FAZ vermittelt der Leiter der Infrastruktur im Regionalbereich Mitte den Eindruck, dass auf der Riedbahn eine umfassende Erneuerung aller Gewerke stattfindet. Doch DB-Watch weiß: Das entspricht nicht der Wirklichkeit
Laut einem Medienbericht könnte sich die vollständige Inbetriebnahme von Anfang 2025 auf Ende 2025 verzögern. Worst Case schmälert das die Kapazität auf der Riedbahn einige Monate, statt sie zu steigern.
Es wurde final, dass die Strecke 2026 für drei Monate und 2029 für fünf Monate komplett gesperrt werden soll. Kapazitätssteigernde Maßnahmen der stark belasteten Strecke wird es jedoch kaum geben.
Zum Start des Riedbahn-Live-Tickers äußert sich der Konzernbevollmächtigte für Gemeinwohlorientierte Schieneninfrastruktur Tobias Heinemann zur anstehenden Sanierung der Riedbahn.
Mehrere Wochen liefen die Verhandlungsrunden zwischen Bund und Ländern im Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat zur Novelle des Bundesschienenwegeausbaugesetzes (BSWAG). Jetzt steht das Ergebnis fest.
Die InfraGO AG verkündet, dass während der Generalsanierung der Riedbahn alle 400 bis 500 Güterzüge pro Woche über die verkehrsgünstige Main-Neckar-Bahn oder die Ludwigsbahn umgeleitet werden können. Mehrere EVU bestätigen, dass es zu Zurückweisungen bei Trassenbestellungen kam.
Am 29. Januar lädt die DB InfraGO zu einer Kundenveranstaltung bezüglich der beiden bayerischen Korridore Obertraubling – Passau und Nürnberg – Regensburg. Zentraler Konfliktpunkt: die langen Umwege und Umleiterstrecken für den Schienengüterverkehr. Sie hinterließ jedoch mehr Fragen als Antworten.
Die vorbereitenden Maßnahmen auf der Riedbahn zwischen Mannheim und Frankfurt verzögern sich. Kund:innen und Unternehmen können nur auf ein Sprichwort hoffen, das eigentlich im Theater gilt: „Wenn die Generalprobe schief geht, wird die Aufführung großartig“.
Am 15. Juni beginnt die fünfmonatige Sanierung der Riedbahn, der erste der 40 Korridore, die „generalsaniert“ werden sollen. Allerdings wird die 70 Kilometer lange Strecke zwischen Frankfurt am Main und Mannheim bereits zwischen dem 01. Januar bis zum 22. Januar 2024 komplett gesperrt – für mindestens drei Wochen, um den Testlauf zu starten!
Durch das Urteil des Bundesverfassungsgerichts, dass die Umschichtung von Corona-begründeten Kreditermächtigungen in den Klima- und Transformationsfonds (KTF) verfassungswidrig sei, gerät die Finanzierung der so genannten Generalsanierung unter Druck.
Die DB gibt in einer Pressemeldung bekannt, dass sich die Kosten der Riedbahn statt 500 Millionen auf 1,3 Milliarden Euro belaufen werden. Wenn alle Projekte so teuer werden, werden die 45 Zusatz-Milliarden für die Schiene, die der Bund bereitstellt, komplett aufgebraucht.
Wie zuvor bereits diskutiert, wird die Korridorsanierung der Strecke Hamburg-Hannover auf 2029 geschoben. Das soll mehr Zeit zu Vorbereitungen liefern, um nicht nur Sanierungen, sondern auch Ausbaumaßnahmen durchzuführen.
Auf dem Schienengipfel geben BMDV und DB die finale zeitliche Reihung der Korridore bekannt, die generalsaniert werden sollen. Die Anzahl verringert sich von 43 auf 40 Korridore.
Eine bundesweite Arbeitsgruppe, die sich speziell den Bedürfnissen des Güterverkehrs widmet, finden viele Branchenvertreter:innen sinnvoll. Doch sie legt auch viele Probleme offen.
Versprochenes Geld ist im bisherigen Haushaltsentwurf nicht abgebildet. Es bleibt fraglich, ob die Zusatz-Milliarden für die Schiene kommen und wenn ja, wofür sie ausgegeben werden.
Eine Novelle der Lkw-Maut soll einen Teil der versprochenen 45 Zusatz-Milliarden für die Schiene finanzieren. Einnahmen der Straßen-Maut können künftig auch für die Schiene aufgewendet werden.
Im Koalitionsausschuss werden der Schiene zusätzlich 45 Milliarden Euro bis 2027 zugesichert. Ursprung und Einsatz der Mittel bleiben aber zunächst vage.
Die Branche reicht weitere Änderungs- und Ergänzungswünsche bezüglich der Kriterienliste zur Priorisierung der Auswahl der Korridore ein. Ein wichtiger Punkt ist dabei das europäische Zugbeeinflussungssystem ETCS.
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