Unwetter im Westen Deutschlands bremsen Bahnverkehr aus
Heftige Gewitter, Starkregen und Hagel ziehen über den Westen Deutschlands. Bäume stürzen um, Straßen sind überflutet, Fernzüge werden zurückgehalten.
Erschienen am: 30.05.2026 /Quelle: schiene.de – Bahnverkehr und Infrastruktur
Stadler liefert erstmals FLIRT-Züge nach Montenegro
Montenegro setzt auf neue Züge aus der Schweiz: Stadler liefert erstmals elektrische FLIRT-Triebzüge in das Balkanland. Die Fahrzeuge sollen Komfort, Sicherheit und die grenzüberschreitende Mobilität deutlich verbessern. Mit der Unterzeichnung eines Liefervertrags für drei neue elektrische FLIRT-Triebzüge haben der Schweizer Schienenfahrzeughersteller Stadler und die montenegrinische Bahngesellschaft Željeznički prevoz Crne Gore…
Erschienen am: 29.05.2026 /Quelle: Bahnblogstelle
SBB: Einschränkungen wegen Bauarbeiten im Hauenstein-Basistunnel
Wegen umfangreicher Bauarbeiten im Hauenstein-Basistunnel kommt es ab Anfang Juni zu Änderungen im Bahnverkehr zwischen Basel und Olten. Reisende müssen sich bis Ende Juli auf Ausfälle, Umleitungen und längere Fahrzeiten einstellen. Die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) beginnen Anfang Juni mit der Erneuerung eines Tunnelgleises im Hauenstein-Basistunnel auf der wichtigen Bahnverbindung zwischen…
Der Zugang in den Bahnhof ist nun freundlicher und der Weg zur S- und U-Bahn barrierearm. Was sich noch in dem Bahnhof ändert. Am Frankfurter Hauptbahnhof ist der zentrale Eingang Kaisertor aus Richtung Innenstadt nach einer umfassenden Modernisierung wieder offen. Er sei nun übersichtlicher, heller und komfortabler, teilte die Deutsche…
Erschienen am: 29.05.2026 /Quelle: Bahnblogstelle
Mann mit mutmaßlicher Waffe – Polizei stoppt Zug
Ein Mann, der mutmaßlich eine Waffe bei sich getragen haben soll, sorgt für einen Polizeieinsatz. Im Rucksack des 22-Jährigen finden Einsatzkräfte dann aber einen anderen Gegenstand. Ein mutmaßlich mit einer Schusswaffe bewaffneter Mann hat an den Bahnhöfen in Göttingen und Northeim einen größeren Polizeieinsatz ausgelöst. Ein Zeuge hatte der Polizei…
Erschienen am: 29.05.2026 /Quelle: Bahnblogstelle
Unwetter sorgt für Einschränkungen im Bahnverkehr in NRW
Heftige Gewitter mit Sturmböen beeinträchtigen den Bahnverkehr in Nordrhein-Westfalen. Wegen umgestürzter Bäume auf Gleisen kommt es auf mehreren Strecken zu Sperrungen und Zugausfällen. Aufgrund einer schweren Unwetterfront kam es in Nordrhein-Westfalen zu erheblichen Einschränkungen im Zugverkehr. Nach Angaben der Bahn lagen auf mehreren Strecken Bäume auf den Gleisen; es kam…
Eine Bombendrohung hat den Zwickauer Hauptbahnhof am Freitagabend kurzzeitig lahmgelegt. Doch die Bundespolizei fand nichts Verdächtiges. Nach einer Bombendrohung ist die Sperrung des Zwickauer Hauptbahnhofs wieder aufgehoben. “Der Zugverkehr läuft wieder an”, teilte die Mitteldeutsche Regiobahn am Abend mit. “Es muss bis zum späten Abend weiterhin mit Teilausfällen und Verspätungen…
Eine Bombendrohung hat den Zwickauer Hauptbahnhof am Abend kurzzeitig lahmgelegt. Doch die Bundespolizei fand nichts Verdächtiges.
Erschienen am: 29.05.2026 /Quelle: schiene.de – Bahnverkehr und Infrastruktur
Neue S-Bahn-Züge starten ab Juni mit mehr Platz
Ab Juni rollen neue S-Bahnen zwischen Halle, Leipzig und Zwickau. Was Fahrgäste auf den Linien S5 und S5X erwartet +ndash; und wie die Länderbahn den Wechsel von DB Regio vorbereitet hat.
Erschienen am: 29.05.2026 /Quelle: schiene.de – Bahnverkehr und Infrastruktur
VMS: Ein Tag Gratisfahrt für Kinder im Nahverkehr
Zum Internationalen Kindertag am 1. Juni können Kinder bis einschließlich 15 Jahre den Nahverkehr im Verkehrsverbund Mittelsachsen kostenlos nutzen. Sonderregelungen gelten für touristische Bahnangebote. Kinder bis einschließlich ihres 15. Geburtstags können am 1. Juni im Gebiet des Verkehrsverbunds Mittelsachsen (VMS) kostenlos den planmäßigen Nahverkehr nutzen. Anlass ist nach Angaben des…
Erschienen am: 29.05.2026 /Quelle: Bahnblogstelle
Nach Brand: Neubau des Stellwerks in Gerwisch beginnt
Nach dem Brand des Stellwerks in Gerwisch treibt die Deutsche Bahn den Wiederaufbau voran. Im Rahmen der Arbeiten kommt es bis September zu Einschränkungen auf der Strecke zwischen Magdeburg und Berlin. Die Deutsche Bahn beginnt mit den Bauarbeiten für ein neues Elektronisches Stellwerk (ESTW) im sachsen-anhaltischen Gerwisch. Ziel des Projekts…
Erschienen am: 29.05.2026 /Quelle: Bahnblogstelle
Flaschensammler soll Zugreisende mit Pistole bedroht haben
Nach einem Vorfall in einem Zug bei Waldenburg ermittelt die Polizei: Ein Unbekannter soll mit einer Pistole mehrere Fahrgäste eingeschüchtert haben. aktualisiert Ein Pfandflaschensammler soll in einem Regionalzug bei Waldenburg eine Pistole gezückt und mehrere Reisende bedroht haben. Der noch unbekannte Mann sei auf seiner Suche nach Pfandflaschen zur…
Erschienen am: 29.05.2026 /Quelle: Bahnblogstelle
Neue S-Bahn-Züge für Länderbahn starten bald – Premierenfahrt absolviert
Ab Juni rollen neue S-Bahnen zwischen Halle, Leipzig und Zwickau. Was Fahrgäste auf den Linien S5 und S5X erwartet – und wie die Länderbahn den Wechsel von DB Regio vorbereitet hat. Pendlerinnen und Pendler auf mehreren S-Bahn-Strecken zwischen Halle, Leipzig und Zwickau sollen ab Mitte Juni schrittweise von neuen und…
Erschienen am: 29.05.2026 /Quelle: Bahnblogstelle
Neue Güterzugstrecke im Rheintal: Deutsche Bahn stärkt europäische Verkehrsader
Deutsche Bahn baut zwei neue Gleise für mehr Güterverkehr zwischen Offenburg und Müllheim im Markgräflerland • Güterzüge umfahren Freiburg und machen Platz für zusätzlichen Nah- und Fernverkehr auf der Rheintalbahn • Spatenstich für ersten Abschnitt zwischen Riegel und March
U3-Sperrung in Hamburg weitet sich am Wochenende aus
Bauarbeiten an Gleisen sorgen am Wochenende für weitere Sperrungen und Einschränkungen auf der U3. Was Fahrgäste jetzt wissen müssen. Auf Fahrgäste der Hamburger U-Bahn-Linie U3 kommen am Wochenende weitere Einschränkungen zu. Wegen Bauarbeiten wird nun auch der Abschnitt zwischen Mundsburg und der Station Berliner Tor gesperrt, wie die Hochbahn mitteilte.…
Erschienen am: 29.05.2026 /Quelle: Bahnblogstelle
Verkehrsministerium sieht sich bei Sondervermögen-Verwendung auf Kurs
Fließen die Gelder aus dem Milliarden-Sondervermögen auch ab? Ein Großteil soll in Schienen und Straßen gehen. Das Verkehrsministerium sieht sich bei der Verwendung auf Kurs. Das Bundesverkehrsministerium sieht sich bei der Verwendung der Gelder aus dem Milliarden-Sondervermögen zur Modernisierung der Infrastruktur auf Kurs. Mit Stand vom 26. Mai seien für…
Erschienen am: 29.05.2026 /Quelle: Bahnblogstelle
Unfall bei Wendemanöver – Auto und Stadtbahn kollidieren
Unfall nahe Stuttgart: Bei einem Wendemanöver kollidiert ein Auto mit einer Stadtbahn. Drei Menschen werden verletzt. Was das für den Verkehr bedeutet. Bei einem Zusammenstoß zwischen einer Stadtbahn und einem Auto in Fellbach (Rems-Murr-Kreis) sind drei Menschen verletzt worden. Nach Angaben eines Polizeisprechers wollte ein 55-Jähriger an einer Einmündung wenden,…
Erschienen am: 29.05.2026 /Quelle: Bahnblogstelle
Betrunkener löst Großeinsatz der Polizei im S-Bahnhof aus
Ein Mann mit 2,70 Promille setzt sich im Hamburger S-Bahnhof auf eine Stromschienen-Abdeckung – die Polizei muss eingreifen. Wie die Situation glimpflich ausgeht. Ein stark alkoholisierter Mann hat im Hamburger S-Bahnhof Holstenstraße einen größeren Polizeieinsatz ausgelöst. Der 23-Jährige hielt sich am Donnerstagabend im Gleisbereich auf und setzte sich nach Angaben…
Erschienen am: 29.05.2026 /Quelle: Bahnblogstelle
Landgericht lässt Anklage gegen Ex-Verkehrsminister Scheuer zu
Der frühere Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer soll wegen des Verdachts der Falschaussage im Zusammenhang mit der gescheiterten Pkw-Maut vor Gericht. Das Landgericht Berlin hat die Anklage zugelassen. Im Zusammenhang mit der gescheiterten Pkw-Maut muss sich der frühere Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) voraussichtlich vor Gericht verantworten. Das Landgericht Berlin ließ eine Anklage wegen…
Erschienen am: 29.05.2026 /Quelle: Bahnblogstelle
Ärger über marode Bahnstrecken bei Magdeburg wächst
Tempo 20, Verspätungen und marode Infrastruktur: In Sachsen-Anhalt wächst der Ärger über zunehmende Störungen im Bahnverkehr. Das Land fordert schnelle Reparaturen.
Erschienen am: 29.05.2026 /Quelle: schiene.de – Bahnverkehr und Infrastruktur
Stellwerksneubau Gerwisch – Was bedeutet das für Reisende
Jetzt wird+rsquo;s eng: Zwischen Biederitz und Möser rollen Züge nur noch eingleisig +ndash; und zwischendurch gar nicht. Die Bahn baut ein neues Stellwerk. Das dauert mehrere Monate.
Erschienen am: 29.05.2026 /Quelle: schiene.de – Bahnverkehr und Infrastruktur
Mobifair bewertet Südwestpolitik
Im März fanden in Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz Landtagswahlen statt. In der Zwischenzeit haben die neuen Landesregierungen ihre Arbeit aufgenommen. Grundlage dafür bildet jeweils ein Koalitionsvertrag. Der Verband Mobifair hat sich die beiden Koalitionsverträge angesehen und im Hinblick auf die Beschäftigungsbedingungen der betroffenen Arbeitnehmer umfassend bewertet. Rheinland-Pfalz verfügt seit vielen Jahren über ein Tariftreuegesetz, das im […]
In den frühen Abendstunden des 22. Mai wurde die Feuerwehr Düren zur Unterstützung des Notfallmanagers der Deutsche Bahn AG auf die Bahnstrecke zwischen Düren und Langerwehe alarmiert. Dort war ein Regionalzug aufgrund eines technischen Defekts auf freier Strecke zum Stillstand gekommen und konnte seine Fahrt nicht fortsetzen. Zum Zeitpunkt des Einsatzes befanden sich rund 200 […]
Die erste Tunnelbohrmaschine (TBM) für den Bau der zweiten Stammstrecke in München steht bereit: Der Hersteller Herrenknecht hat die Maschine in der vergangenen Woche dem Bauherrn DB InfraGo vorgestellt und an die ARGE Tunnel Hauptbahnhof übergeben. Damit rückt der Start des maschinellen Tunnelbaus für eines der größten Infrastrukturprojekte Deutschlands näher. Die TBM wird nun in […]
Am 21. Mai setzten die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) und der für die Saarbahn verhandelnde Kommunale Arbeitgeberverband Saar (KAV Saar) die Tarifverhandlungen mit der zweiten Verhandlungsrunde fort – allerdings ohne Annäherung. Die Tarifverhandlungen sind daher durch die GDL formal für gescheitert erklärt worden. In der Folge will man in den nächsten Tagen eine Urabstimmung einleiten […]
DB Cargo plant in den kommenden vier Jahren, also bis 2030, rund 6.200 Stellen abzubauen, damit das Unternehmen aus den roten in die schwarzen Zahlen fahren kann. Das hat Unternehmenschef Bernhard Osburg in der vergangenen Woche in der Rheinischen Post noch einmal bestätigt. Aktuell hat das Unternehmen rund 14.000 Beschäftigte – damit würde nahezu jeder […]
Vertreter der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) haben sich in Wien mit Robert Hofmann von der österreichischen Gewerkschaft VIDA und Betriebsrat bei ÖBB-Infrastruktur zu einem fachlichen Austausch getroffen. Im Mittelpunkt standen die aktuellen Entwicklungen im Konzernumbau, strategische Fragen der Eisenbahninfrastruktur sowie gemeinsame Herausforderungen im europäischen Schienenverkehr. Die Gespräche zeigten deutlich, wie eng die Themen beider Länder […]
Hamburg: U4-Ausbau im Zeitplan – Neuer 600-Meter-Tunnel fast fertig
Die U-Bahn-Linie 4 fährt von den Elbbrücken über den Hauptbahnhof bis nach Billstedt. Künftig soll sie stattdessen auf die Horner Geest fahren. Dafür brauchte es aber erst einmal einen langen Tunnel. aktualisiert Beim Ausbau der U-Bahn-Linie 4 in Hamburgs Osten ist ein wichtiger Schritt in Richtung Fertigstellung geschafft: Der…
Erschienen am: 29.05.2026 /Quelle: Bahnblogstelle
Feuerwehren üben Notfallsituation auf Bahnbaustelle
Rund 70 Einsatzkräfte haben vor einigen Wochen bei Parsberg eine Notfallsituation auf einer Bahnbaustelle geprobt. Ziel der Übung gemeinsam mit der Deutschen Bahn war es, Abläufe und die Zusammenarbeit verschiedener Einsatzkräfte zu testen. Im Zuge der Bauarbeiten an der Bahnstrecke zwischen Nürnberg und Regensburg haben örtliche Feuerwehren eine gemeinsame Notfallübung…
Erschienen am: 29.05.2026 /Quelle: Bahnblogstelle
Mietwagen kollidiert mit Saarbahn – Autofahrer schwer verletzt
Ein Mietwagen ist in Saarbrücken beim verbotswidrigen Wenden auf Gleisen mit einer Saarbahn zusammengestoßen. Der Fahrer wurde schwer verletzt, zwei Mitfahrer erlitten leichte Verletzungen. Bei einer Kollision zwischen einer Saarbahn und einem Mietwagen in Saarbrücken ist der Autofahrer schwer verletzt worden. Nach Angaben der Polizei habe der Mann im Stadtteil…
Erschienen am: 29.05.2026 /Quelle: Bahnblogstelle
Streit um Toilette – Bahnmitarbeiter flüchtet vor Bikern
Zwei Motorradfahrer wollen auf die Toilette, doch die Situation an einem Bahnübergang eskaliert. Die Polizei ermittelt nun. Weil ihnen die Nutzung einer Toilette verwehrt worden ist, haben zwei Motorradfahrer einen Bahnmitarbeiter bei Hattorf am Harz bedroht und für die Blockade eines Bahnübergangs gesorgt. Nach Angaben der Bundespolizei sollen ihn die…
Erschienen am: 29.05.2026 /Quelle: Bahnblogstelle
GoVolta startet Ticketverkauf für neuen Direktzug Amsterdam–Paris
Der neue Bahnanbieter GoVolta erweitert sein Angebot in Europa: Ab Dezember soll ein täglicher Direktzug zwischen Amsterdam und Paris verkehren. Gleichzeitig werden Verbindungen nach Berlin deutlich ausgebaut. Der private Fernzuganbieter GoVolta plant eine Erweiterung seines internationalen Zugangebots und startet am 14. Dezember eine tägliche Direktverbindung zwischen Amsterdam und Paris. Nach…
Erschienen am: 28.05.2026 /Quelle: Bahnblogstelle
Strecke München-Ingolstadt wieder frei
Ein Lastwagen beschädigte eine Bahnbrücke im nördlichen Oberbayern. Züge auf der ICE-Route zwischen München und Nürnberg wurden umgeleitet oder fielen aus. Nach wenigen Stunden: Entwarnung.
Erschienen am: 28.05.2026 /Quelle: schiene.de – Bahnverkehr und Infrastruktur
Erfurter Standort der Bahn-Tochter Systel bleibt
Die Deutsche Bahn will einen Neustart und den Konzern umbauen. Betroffen ist auch die IT-Tochter DB Systel. Ihr kleinster Standort in Erfurt soll bleiben. Doch konkrete Zahlen werden nicht genannt.
Erschienen am: 28.05.2026 /Quelle: schiene.de – Bahnverkehr und Infrastruktur
Streit zwischen Schneider und Schnieder über Infrastrukturausbau
Der geplante beschleunigte Ausbau der Infrastruktur sorgt offenbar für Streit zwischen Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) und Bundesumweltminister Carsten Schneider (SPD).
Erschienen am: 28.05.2026 /Quelle: schiene.de – Bahnverkehr und Infrastruktur
Neuer 600-Meter-Tunnel für Hamburger U4 fast fertig
Die U-Bahn-Linie 4 fährt von den Elbbrücken über den Hauptbahnhof bis nach Billstedt. Künftig soll sie stattdessen auf die Horner Geest fahren. Dafür brauchte es aber erst einmal einen langen Tunnel.
Erschienen am: 28.05.2026 /Quelle: schiene.de – Bahnverkehr und Infrastruktur
Schweiz: Messer-Angreifer sticht auf Passanten ein
Am Bahnhof in Winterthur im Nordosten der Schweiz hat ein Mann am Donnerstag drei Personen mit einem Messer angegriffen.
Erschienen am: 28.05.2026 /Quelle: schiene.de – Bahnverkehr und Infrastruktur
Stellwerk repariert: Zugverkehr Hamburg-Berlin rollt wieder
Aufgrund einer Stellwerksstörung in Niedersachsen wurden längere Beeinträchtigungen auf der wichtigen Strecke zwischen Berlin und Hamburg befürchtet. Am Morgen kommt aber schon eine gute Nachricht.
Erschienen am: 28.05.2026 /Quelle: schiene.de – Bahnverkehr und Infrastruktur
Stadtbahn-Unfall in Hannover – ca. 1 Million Euro Schaden
Nach dem Zusammenstoß zweier Stadtbahnen in Hannover schätzt die Üstra den Schaden auf bis zu eine Million Euro. Mehrere Menschen werden verletzt, die genaue Ursache ist noch unklar.
Erschienen am: 28.05.2026 /Quelle: schiene.de – Bahnverkehr und Infrastruktur
Schnieder erhöht Druck auf Bahn-Chefin Palla
Verkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) erhöht den Druck auf Bahn-Chefin Evelyn Palla. Die Unpünktlichkeit der Bahn sei inakzeptabel, sagte Schnieder dem “Handelsblatt”. Er hoffe, dass man in diesem Jahr die Talsohle im Fernverkehr erreicht habe.
Erschienen am: 28.05.2026 /Quelle: schiene.de – Bahnverkehr und Infrastruktur
Open Access stößt an Grenzen
Grundsätzlich gilt das Prinzip „Open Access“ für alle und für jeden: Jedermann darf sich ein Eisenbahnverkehrsunternehmen gründen, Züge beschaffen und damit Trassen bei DB InfraGo anmelden. Die Trassenvergabe verläuft auch diskriminierungsfrei. Das ist keine Ironie: Natürlich freut sich DB InfraGo über jede zusätzlich angemeldete Zugfahrt, und wenn eine Wettbewerbsbahn wegen hoher Nachfrage zusätzliche Spät- und […]
Im Rahmen der Bestrebungen des italienischen Eisenbahnanbieters Italo, auch in Deutschland bundesweit in den SPFV einzusteigen, gibt es umfassende Diskussionen über Trassenvergaben, Rahmenverträge und die grundsätzliche Frage, ob die Eisenbahninfrastruktur überhaupt noch in der Lage ist, in nennenswertem Umfang zusätzliche Eisenbahnleistungen neuer Betreiber aufzunehmen. Grundsätzlich steht man bei DB InfraGo „für fairen Wettbewerb auf der […]
Wieder tödlicher Unfall an Bahnübergang in Viersen
Ein Mann will mit seinem Hund die Gleise queren – und wird von einem Zug erfasst. An dem Bahnübergang mit Halbschranke waren schon 2025 zwei Menschen ums Leben gekommen.
Erschienen am: 28.05.2026 /Quelle: schiene.de – Bahnverkehr und Infrastruktur
VRR stellt Akkutriebzüge erstmals vor
Im Rahmen der dritten Niederrheinkonferenz hat der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) in der vergangenen Woche erstmals die neuen Akkutriebzüge des spanischen Herstellers CAF der Öffentlichkeit präsentiert. Diese sollen künftig im Niederrhein-Münsterland-Netz zum Einsatz kommen; der Betreiber steht allerdings noch nicht fest. Die Instandhaltung wird CAF am neuen Standort Gelsenkirchen-Bismarck übernehmen. Bereits im Vorprogramm erhielten die Teilnehmer […]
Bei einem Verkehrsunfall in Düsseldorf-Friedrichstadt am Samstagvormittag, dem 23. Mai, wurden mehrere Menschen zum Teil schwer verletzt. Zwei Tramtriebzüge der Rheinbahn AG waren aus bislang unklarer Ursache auf einer Kreuzung kollidiert. Nach den bisherigen Ermittlungen näherten sich zur Unfallzeit aus entgegengesetzten Richtungen zwei Straßenbahnen der Linie 709 der Kreuzung Graf-Adolf-Straße / Berliner Allee. Während die […]
Die DB InfraGo hat die Korridorsanierung auf dem nördlichen Streckenabschnitt von Deutschlands wichtigster Städteverbindung zwischen Hamburg und Berlin abgeschlossen. Zwischen Hamburg und Hagenow Land können die Züge des Personen- und Güterverkehrs wieder regulär fahren. Damit ist auch die Voraussetzung geschaffen, dass die Verkehre von Hamburg in Richtung Schwerin und weiter an die Ostseeküste wieder verkehren […]
Vor dem Hintergrund der aktuellen politischen Debatte um Elektroautoförderungen und Tankrabatt hat sich der Die Güterbahnen eingeschaltet und fordert ein umfassendes Programm zur Elektrifizierung von Eisenbahnstrecken. Der Verband ist der Auffassung, man solle die „staatliche Förderung fossiler Mobilität grundsätzlich überdenken“. Statt auf importierte Kohlenwasserstoffe zu setzen, müsse Deutschland seine eigene Infrastruktur ausbauen. Verbandsgeschäftsführerin Neele Wesseln […]
Neue Skyline-Bahn am Frankfurter Flughafen steht schon wieder still
Kaum gestartet, schon außer Gefecht: Die neue Skyline-Bahn am Frankfurter Flughafen soll eigentlich Tausende Passagiere pro Stunde zu den Terminals bringen – doch nach Pannen steht sie vorerst still.
Erschienen am: 27.05.2026 /Quelle: schiene.de – Bahnverkehr und Infrastruktur
ICE-Lokführer stoppt – und sichert Bahnübergang selbst
Auf der Fahrt von Hamburg nach Berlin hält ein ICE plötzlich auf freier Strecke an. Der Lokführer steigt aus – und für die Fahrgäste gibt es eine ungewöhnliche Durchsage.
Erschienen am: 27.05.2026 /Quelle: schiene.de – Bahnverkehr und Infrastruktur
Bahnstrecke Chemnitz-Leipzig: Ausbaupläne stoßen auf Hürden
Der Ausbau der Bahntrasse von Chemnitz nach Leipzig wird weit teurer als bisher geplant. Eine Machbarkeitsstudie soll Lösungen liefern – doch konkrete Details stehen aus.
Erschienen am: 27.05.2026 /Quelle: schiene.de – Bahnverkehr und Infrastruktur
Wegen Bauarbeiten müssen Pendler bei der Münchner S-Bahn seit Tagen mehr Geduld aufbringen. Jetzt werden die Arbeiten nicht pünktlich fertig – was zu einer besonderen Ausnahmeregel führt.
Erschienen am: 27.05.2026 /Quelle: schiene.de – Bahnverkehr und Infrastruktur
Straßenbahn-Kollision: Technische Probleme
Nach dem Straßenbahnunfall mit 30 Verletzten in Düsseldorf räumt die Rheinbahn technische Probleme ein. Warum Sicherheitsbarrieren und Signale versagten, wird untersucht.
Erschienen am: 27.05.2026 /Quelle: schiene.de – Bahnverkehr und Infrastruktur
Bonn: Zukunftsbus gilt Klimatipps
Die Stiftung Umwelt und Entwicklung Nordrhein-Westfalen und die Stadtwerke Bonn haben vergangene Woche gemeinsam den Bonner Zukunftsbus vorgestellt. Der neu gestaltete Elektrobus wird ab sofort im Linienbetrieb unterwegs sein und Fahrgästen Tipps zur Klimaanpassung geben. Die Idee sowie das inhaltliche Konzept stammen von der Stiftung, die in diesem Jahr ihr 25-jähriges Bestehen feiert. „Klimaschutz und […]
Auf den Dächern der Ruhrbahn GmbH schlummert viel Potenzial für die Produktion von Solarstrom. Das großflächige Dach der Halle 8 auf dem Ruhrbahn-Betriebshof Duisburger Straße eignet sich ideal für eine leistungsstarke Photovoltaikanlage. Die Ruhrbahn GmbH hat sich größtmögliche Klimaneutralität zum Ziel gesetzt. Investitionen in PV-Anlagen spielen dabei eine wichtige Rolle. Die Photovoltaikanlage mit 824 Modulen, […]
Vossloh hat digitale Bahnlösungen als strategische Priorität identifiziert und eine feste Absicht zur Übernahme des britischen Unternehmens Cordel Group angekündigt, das ein spezialisiertes Portfolio digitaler Technologien zur Anlagenüberwachung und -optimierung anbietet. Cordel entwickelt moderne Hard- und Softwarelösungen für die globale Bahnindustrie zur Erfassung, Verarbeitung und Analyse digitaler Vermessungsbilder und Punktwolken in Bahnkorridoren. Das Unternehmen stellt […]
Anlässlich des Hessentags in Fulda erweitern die hessischen Verkehrsverbünde Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) und Nordhessischer Verkehrsverbund (NVV) das ÖPNV-Angebot, um Besuchern noch bessere Anreisemöglichkeiten zu bieten. Das verdichtete Angebot gilt von Donnerstag bis Montag, 11. bis 22. Juni, und greift damit bereits einen Tag vor Beginn des Hessentags sowie bis einen Tag nach dessen Ende. In beiden […]
Erstmals wurde ein Zug der jüngsten ICE-Generation getauft – auf den Namen „Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer“. An der Taufzeremonie im Bahnhof Westerland anlässlich der offiziellen Betriebsaufnahme des ICE L zwischen Westerland und Hamburg nahmen Ute Plambeck, Konzernbevollmächtigte der Deutsche Bahn AG, Verkehrsminister Claus Ruhe Madsen (CDU) sowie Franziska Junge, Leiterin des Nationalpark Schleswig-Holsteinisches Wattenmeer, teil. Der […]
Ein besonderes Geschenk für den Panik-Rocker: Zum achtzigsten Geburtstag von Udo Lindenberg bringt die Hamburger Hochbahn AG ein Kunstwerk auf die Straße. Ein Linienbus wurde als Sonderedition mit großformatigen Karikaturen von Udo Lindenberg und Jan Delay gestaltet. Das Projekt basiert auf einem Entwurf des Hamburger Schülers Teoman Baykurt und geht auf eine persönliche Initiative von […]
Es ist eine gute Nachricht, dass die Reaktivierung von Eisenbahnstrecken endlich eine Ernsthaftigkeit erreicht hat, die lange Zeit fehlte. Wenn Eisenbahnstrecken, die einst der Axt der alten Behördenbahn zum Opfer gefallen sind, für den Personenverkehr reaktiviert werden, dann zeigt sich in aller Regel: Am Ende gibt es deutlich mehr Nachfrage, als selbst optimistische Gutachter zuvor […]
Das Tempo von Streckenreaktivierungen im deutschen Eisenbahnwesen hat zuletzt wieder deutlich zugenommen. Wie die Allianz pro Schiene errechnet hat, könnten bis zum Jahr 2030 rund 900 Kilometer Eisenbahnstrecken wieder ans Netz gehen und vom SPNV regulär genutzt werden. Die Chancen für die Umsetzung von Reaktivierungsvorhaben seien damit so groß wie nie zuvor. Das Verkehrsbündnis appellierte […]
Die Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen (LNVG) feiert in diesen Tagen ihr dreißigjähriges Bestehen: Seit dem Start der Regionalisierung im Jahr 1996 wird der SPNV in Nordwestdeutschland bestellt. Alte Fahrzeuge aus Bundesbahn-Beständen sind verschwunden, neue Fahrzeuge aus dem landeseigenen Pool gingen erstmals auf die Schiene. Die NordWestBahn nahm im Auftrag der LNVG mit zunächst 23 modernen Triebzügen den […]
Wer über die Apps RMVgo, RMVplus oder die Web-Auskunft nach Fahrten sucht, erhält neben Verbindungen mit Bus und Bahn nun auch Vorschläge für passende On-Demand-Fahrten. Alle zwölf On-Demand-Verkehre im Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) sind integriert. „Mit der Integration der On-Demand-Angebote in die App RMVgo sehen unsere Fahrgäste nun auf einen Blick die individuell besten Verbindungsoptionen – und […]
Unter dem Motto „Mobilität gestalten. Marke stärken. Menschen gewinnen.“ kamen beim 16. Stuttgarter ÖPNV-Forum des Verkehrs- und Tarifverbund Stuttgart (VVS) vergangene Woche Vertreter aus Politik, Wissenschaft, Verkehrsbranche und Kommunikation zusammen, um aktuelle Herausforderungen und Zukunftsperspektiven des öffentlichen Nahverkehrs zu diskutieren. Zum Auftakt begrüßten die VVS-Geschäftsführung sowie Rainer Wieland, Vorsitzender des Verband Region Stuttgart, die Teilnehmer […]
Im Zuge der umfangreichen Baumaßnahme der Deutsche Bahn im Rahmen der Korridorsanierung „Rechter Rhein“ wird der öffentliche Verkehr zwischen dem 10. Juli und dem 11. Dezember 2026 um ein besonderes Angebot erweitert: Die Rheinfähre auf der Strecke zwischen Königswinter und Mehlem wird von go.Rheinland in den Schienenersatzverkehr integriert. Ziel dieser Maßnahme ist es, den Fahrgästen […]
Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) hat nun auch für das Saarland seine Leistungskostengutachten vorgelegt. Mit den beiden Szenarien „Modernisierung 2040“ und „Deutschlandangebot 2040“ beschreibt das Gutachten, wie sich der ÖPNV im Saarland entwickeln kann. Beide Wege führen jedoch nur dann zum Erfolg, wenn die Finanzierung entsprechend mitwächst. Schon heute tragen die Verkehrsunternehmen stark gestiegene Kosten […]
Seit vergangener Woche sind die MVV-Garmischer Sommertickets Classic und Zugspitze erhältlich. Die neuen Kombitickets bündeln die Hin- und Rückfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln mit Berg- und Talfahrten sowie ausgewählten Rundfahrten. Das spart Geld und erleichtert die Planung, da sowohl ein Tarifvergleich als auch das separate Lösen von Tickets vor Ort entfallen. Das MVV-Garmischer Sommerticket Classic umfasst […]
Im September beginnt die Ertüchtigung der Verbindungsbahn in Vienna. Die Hauptarbeiten starten im Nordabschnitt zwischen Wien Hütteldorf und Schrutkagasse mit der Hochlage der Strecke. Herzstück der ersten Bauetappe ist die neue Haltestelle Wien Hietzinger Hauptstraße. Die Evaluierungen der vergangenen Monate nach dem Erkenntnis aus dem 1.300 Tage dauernden Rechtsmittelverfahren sind abgeschlossen. Die behördliche Genehmigung liegt […]
Der globale Mobilitätsdienstleister Free2move hat vergangene Woche den Start seiner neuen Markenkampagne in Deutschland unter dem Titel „From App to Anywhere“ bekanntgegeben. Nach der erfolgreichen Fusion mit Sharenow markiert die Kampagne den Wandel von der Markensynergie hin zum gelebten Kundenerlebnis und positioniert die Free2move-App als zentralen Baustein des urbanen Lebens. Im Mittelpunkt der neuen Kampagne […]
Stadler Rail baut erstmals Züge für die irische Insel. Die irischen Bahngesellschaften Iarnród Éireann (IÉ) und Northern Ireland Railways (NIR) haben bei Stadler acht FLIRT-Züge inklusive deren Wartung bestellt. Die Fahrzeuge sollen ab 2030 die Hauptstädte Dublin und Belfast miteinander verbinden. Dank der neuen Züge können der Fahrkomfort gesteigert, die Reisezeit reduziert und die Zahl […]
Die Planungen für den Stadtbahnausbau schreiten voran, und die Vorbereitungen für die Bauphasen in Gliesmarode und Volkmarode laufen. Das Stadt.Bahn.Plus.-Projektteam möchte daher mit interessierten Bürgern vor Ort in den direkten Austausch treten und bestehende Fragen zum Projekt erörtern. Zu diesem Zweck werden Vertreter des Projektteams am Dienstag, 2. Juni, sowie am Dienstag, 23. Juni, jeweils […]
Großes Jubiläumsfest zum 25. Geburtstag im DB Museum Koblenz
Mit dem Jubiläumszug von Köln und Heidelberg zum Fest • Tickets unter dbmuseum.de/sonderfahrten • Fahrzeugparade und Fahrten mit dem Adler-Zug • abwechslungsreiches Programm für Kinder und Familien • Mitfahreisenbahnen
Die Deutsche Bahn entdeckt den Niederrhein wieder. Das ist die eigentliche Botschaft hinter den zahlreichen Bauprojekten zwischen Kleve, Krefeld, Xanten und Moers. Denn über viele Jahre entstand gerade der Eindruck, als würden regionale Strecken zwar gern für Sonntagsreden über die Verkehrswende genutzt, bei Investitionen jedoch oft nur eine Nebenrolle spielen. Nun fließen mehr als 160 […]
Die DB InfraGo investiert über 160 Millionen Euro aus dem LuFV-Budget des Bundes in die Eisenbahninfrastruktur am Niederrhein. Auf den Strecken zwischen Kleve und Krefeld sowie zwischen Xanten und Moers erneuern die Fachleute in diesem Jahr Gleise und Weichen. Außerdem statten sie die Strecke zwischen Xanten und Rheinberg mit moderner Stellwerkstechnik aus und bauen den […]
Die Allianz pro Schiene kritisiert, dass Deutschland bei der Digitalisierung der Eisenbahn „nur schleppend“ vorankomme. Weniger als zwei Prozent der bundeseigenen Eisenbahninfrastruktur seien bislang mit dem Zugsicherungssystem European Train Control System ausgestattet – deutlich weniger als im europäischen Vergleich. Laut Zahlen der Unternehmensberatung SCI Verkehr sind bereits neun Prozent des europäischen Schienennetzes mit ETCS ausgerüstet. […]
Die Berliner Verkehrsbetriebe AöR betreibt bereits heute mit etwa 280 Fahrzeugen eine der größten Elektrobusflotten Deutschlands und will künftig auch die Fahrzeuge privater Subunternehmen elektrifizieren. Wie im Verkehrsvertrag vorgesehen und seit Jahrzehnten erfolgreiche Praxis, vergibt die BVG AöR rund acht Prozent ihrer Linienleistungen an private Unternehmen. Für die Fahrgäste macht das zunächst keinen Unterschied. Die […]
Im Instandhaltungswerk Kaiserslautern von DB Regio wurde vergangene Woche der neue Wartungsbereich für die Akkuzüge vom Typ Stadler FLIRT für das Pfalznetz vorgestellt. Das Werk im Herzen des Pfälzerwaldes wird künftig insgesamt 44 der modernen Akkuzüge beheimaten, die nun nach und nach werksneu in die Pfalz kommen. Für Katrin Eder (Grüne) war es einer ihrer […]
Nach der Entgleisung eines Güterzugs im Gotthard-Basistunnel im August 2023 hat die SBB Maßnahmen geprüft, um im Ereignisfall die Auswirkungen zu reduzieren. Dazu gehören Entgleisungsdetektoren. Solche hat die SBB nun vor dem Gotthard-Basistunnel installiert. Um die Sicherheit weiter zu erhöhen, müssen jedoch die Instandhaltung von Güterwagen verbessert und das Haftungsrecht im Schienengüterverkehr angepasst werden. In […]
Die Albtal-Verkehrs-Gesellschaft (AVG) erhält vom Land Baden-Württemberg Fördermittel in Höhe von rund 1,06 Millionen Euro für ein zukunftsweisendes Infrastrukturprojekt. Gefördert wird die technische Sicherung von Reisendenübergängen als zentrale Voraussetzung für einen vollautomatischen Stadtbahnbetrieb. Dieser soll in den kommenden Jahren als Pilotvorhaben auf der Stadtbahnstrecke der Linien S1 und S11 umgesetzt werden. Im Rahmen des geförderten […]
Im Ranking der Arbeitgeber-Vergleichsplattform Kununu „Welche Betriebe sind die besten Arbeitgeber Ulms 2026“ erreichte der Donau-Iller-Nahverkehrsverbund (DING) in der Kategorie kleinere und mittlere Unternehmen den achten Platz. Seit 2024 haben Mitarbeiter den DING mit durchschnittlich 4,5 Punkten bewertet – deutlich mehr als der bundesweite Durchschnitt der Branche Transport, Verkehr und Logistik mit 3,4 Punkten. Vor […]
Die Stadtwerke München (SWM) und die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) setzen künftig neue Gleiskraftwagen für Arbeiten und Transporte im U-Bahnnetz ein. Insgesamt sollen bis Dezember 2026 zehn neue Arbeitsfahrzeuge des Herstellers Robel Bahnbaumaschinen vom Typ Rorunner Level 3 E³ sowie acht dazu passende Anhänger den Fuhrpark verstärken. Die ersten Fahrzeuge sollen bereits in den kommenden Wochen […]
Der Tarifverbund Nordwestschweiz (TNW) erzielte 2025 Erlöse von rund 249,9 Millionen Franken. Verglichen mit dem Vorjahr entspricht dies einem Mehrertrag von neun Millionen Franken beziehungsweise 3,8 Prozent. Damit lagen die Einnahmen erstmals wieder um 4,8 Millionen Franken beziehungsweise 1,9 Prozent über dem letzten Vor-Corona-Jahr 2019. Zur positiven Entwicklung trugen anhaltend hohe Erlöse aus Ticketverkäufen sowie […]
Die Stadtwerke Trier (SWT) haben für einen Teil ihrer Busfahrer ein spezielles Fahrsicherheitstraining im ADAC-Fahrsicherheitszentrum Nürburgring organisiert. Die Teilnehmer absolvieren die Trainings mit ihren regulären Linienbussen und üben dabei gezielt das sichere Reagieren in Extremsituationen. Das Training am Nürburgring ergänzt die regelmäßigen internen und externen Schulungen, die im Rahmen der gesetzlich vorgeschriebenen Berufskraftfahrerqualifikation stattfinden. Diese […]
Einsatzkräfte der Bundespolizei haben in der vergangenen Woche im Hauptbahnhof Hamm zwei Männer verhaftet und zwei Mädchen in Gewahrsam genommen. Am Mittwochmorgen (13. Mai) stellten die Beamten bei der polizeilichen Kontrolle eines 43-jährigen Mannes fest, dass dieser durch die Staatsanwaltschaft Bochum zur Festnahme ausgeschrieben war. Der georgische Staatsangehörige war wegen besonders schweren Diebstahls zu einer […]
Berlin, 19.05.2026. Nach jahrelangem Schneckentempo nimmt die Reaktivierung von Schienenwegen in Deutschland nun Fahrt auf. Wie eine Recherche der Allianz pro Schiene ergeben hat, könnten bis 2035 mehr als 900 Kilometer Schiene wiederbelebt werden. Die Chancen für die Umsetzung von Reaktivierungsvorhaben seien damit so groß wie nie zuvor. Das Verkehrsbündnis appellierte im Rahmen einer Pressekonferenz […]
Erschienen am: 19.05.2026 /Quelle: Allianz pro Schiene
HAVAG informiert zu TINA-Bahnen
Anfang Mai haben sich Vertreter der Hallesche Verkehrs-AG (HAVAG) und der Stadler Rail AG, dem Hersteller der TINA-Straßenbahnen, zu einem ersten offenen Austausch getroffen. HAVAG und Stadler begrüßten den konstruktiven Dialog, den die Bürgerinitiative sucht, und luden diese zu einem direkten Gespräch ein. Im Mittelpunkt standen Hinweise von Anwohnern zu Erschütterungen und Vibrationen im Zusammenhang […]
Die Uckermärkische Verkehrsgesellschaft mbH passt zum 1. Juni 2026 den Fahrplan der Buslinie 515 zwischen Templin und Joachimsthal an. Die Buslinie, die seit mehreren Jahren die Städte Templin und Joachimsthal verbindet, wurde im Rahmen eines dreijährigen Pilotprojekts als Plusbus-Linie betrieben. Ziel dieses Projekts war es, durch ein erweitertes Fahrplanangebot und verbesserte Anschlüsse die Attraktivität des […]
Alpha Trains, der führende private Leasinggeber von Lokomotiven und Personenzügen in Kontinentaleuropa, bekräftigt sein langfristiges Engagement für die Zukunft der Bahnbranche als Hauptsponsor der „Alpha Trains European Railway Challenge“. Der jährlich stattfindende Wettbewerb, initiiert und organisiert von der FH Aachen, bietet angehenden Ingenieuren eine einzigartige, stark praxisorientierte Plattform zur Entwicklung und Erprobung innovativer Schienenfahrzeugkonzepte. Studentische […]
Niedersachsen stellt künftig jährlich 200.000 Euro für Fußverkehrs-Checks bereit. Das kündigte Matthias Wunderling-Weilbier (SPD), Staatssekretär im Niedersächsischen Verkehrsministerium, jetzt an. Bei den Checks geht es beispielsweise um die Sicherheit von Schulwegen oder um Barrierefreiheit. Zehn Kommunen können pro Jahr teilnehmen. Zwanzig Kommunen haben in den vergangenen zwei Jahren bereits von der Aktion profitiert. „Vor Ort […]
Die im März zwischen Schweizerische Bundesbahnen (SBB) und SNCF Voyageurs unterzeichnete Kooperationsvereinbarung zur Stärkung der Partnerschaft zwischen beiden Unternehmen und zur Entwicklung neuer Linien trägt erste Früchte: Nun haben SBB, SNCF Voyageurs und Eurostar eine Absichtserklärung zur Einführung einer möglichen Direktverbindung zwischen der Schweiz und London unterzeichnet. Die Absichtserklärung bildet einen wichtigen Meilenstein in der […]
Die derzeitige Situation im Bahnverkehr in Hessen stellt viele Fahrgäste und Pendler täglich vor große Herausforderungen. Zahlreiche Baustellen, kurzfristige Einschränkungen, Ersatzverkehre sowie Verspätungen und Zugausfälle belasten aktuell insbesondere das Rhein-Main-Gebiet und wichtige Pendlerstrecken im gesamten Land. Pro Bahn Hessen unterstützt die dringend notwendigen Investitionen in die Schieneninfrastruktur ausdrücklich. Gleichzeitig fordert der Fahrgastverband jedoch eine deutlich […]
Es gibt Realitäten, die sind einfach da, und die kann ein Verkehrsverbund nur gestalten: Die Digitalisierung ist eine solche. Natürlich gibt es hin und wieder noch Fahrgäste, die sich ihren Einzelfahrschein entweder beim Busfahrer oder am Verkaufsautomaten auf dem Bahnsteig kaufen, aber es werden immer weniger. Das Konzept eezy.nrw richtet sich gerade an Gelegenheits- und […]
Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) setzt seine umfassende Tarifstrukturreform fort. Zum 1. Juni 2026 tritt die zweite Stufe in Kraft. Im Mittelpunkt stehen deutlich vereinfachte Tarifgebiete, transparentere Grenzen sowie der Wegfall der bisherigen Wabenstruktur und des Zwei-Waben-Tarifs. Weniger Tarifvarianten, klarere Gebietsgrenzen und eine verständliche Preislogik tragen dazu bei, den ÖPNV für neue und bestehende Kunden attraktiver […]
Mit der ersten „Sicher FFM Infomeile“ 2026 im Foyer des Frankfurter Hauptbahnhof machen die Partner der Ordnungspartnerschaft ihre Zusammenarbeit für die Öffentlichkeit sichtbar. Die Ordnungspartnerschaft wurde im Herbst 2025 gegründet. Ziel ist es, die bewährte Zusammenarbeit zu intensivieren und besser zu vernetzen, um wirksamer gegen Ordnungswidrigkeiten und Kriminalität vorzugehen. Gleichzeitig soll das subjektive Sicherheitsempfinden für […]
Die neuen Berliner Straßenbahnen des Typs Urbanliner sollen noch im Sommer dieses Jahres in den Fahrgasteinsatz gehen. Für die noch offenen Fragen im Zusammenhang mit der Linienzulassung des neuen Fahrzeugs auf der Tramlinie M4 zeichnet sich inzwischen eine Lösung ab. Es liege ein belastbarer Plan vor, der bereits von externen Gutachtern geprüft worden sei. Im […]
Anfang Mai lud der Bundesverband Schienennahverkehr (BSN) zum dritten Mal zur Fachtagung „Fahrzeuge“ in den Kulturbahnhof Kassel ein. Mehr als hundert Branchenexperten diskutierten gemeinsam die in der Charta zur Fahrzeugstandardisierung definierten Ziele und Themenfelder und entwickelten sie weiter. „Die Branche steht an einem Wendepunkt“, betonte Bärbel Fuchs, Geschäftsführerin der Bayerische Eisenbahngesellschaft und Präsidiumsmitglied des BSN, […]
Nach dem erfolgreichen Geschäftsjahr 2025 erhöht die Vossloh AG die Dividende auf 1,15 Euro je Aktie (Vorjahr: 1,10 Euro). Auf der Hauptversammlung in Düsseldorf präsentierte der Vorstand die Geschäftsergebnisse und kündigte einen weiteren Ausbau des Digitalgeschäfts an. Mit Rekorden bei Umsatz und Auftragslage war 2025 ein überaus erfolgreiches Jahr für Vossloh. Die Umsatzerlöse stiegen auf […]
Wenn ganz Europa am Wochenende im Zeichen des Eurovision Song Contest steht, stimmt auch Karlsruhe ein – und zwar mit einer ganz besonderen Straßenbahn: Am heutigen Freitag, den 15., und am morgigen Samstag, den 16. Mai wird die beliebte Karaoke-Bahn erneut zur rollenden Bühne und bringt echtes ESC-Feeling in den öffentlichen Nahverkehr. Unter dem Motto […]
Wer seit Anfang Mai am Flughafen Frankfurt landet und seine Verbindung in die Innenstadt mit einem Android-Smartphone über Google Maps plant, kann Bus- und Bahntickets jetzt besonders einfach kaufen. Das „Airport-to-City-Ticket“ des RMV ist ab sofort direkt in der Navigations-App verfügbar: Neben der ÖPNV-Verbindung zeigt Google Maps die Option „Ticket hier kaufen“ an, die zur […]
Die ÖBB Postbus hat in der vergangenen Woche in Kärnten ihre wasserstoffbetriebenen Regionalbusse samt der ersten Wasserstoff-Tankstelle Österreichs vorgestellt. Mit 35 von ÖBB Postbus betriebenen Bussen kommt damit eine groß angelegte Wasserstoffbusflotte im Regionalverkehr zum Einsatz. Die Anschaffung der Busse sowie die Errichtung der Tankstelle wurden im Rahmen des Projekts „DeCarB – Decarbonising Carinthian Bus […]
Die Hamburger Hochbahn AG befürwortet eine Bewerbung der Hamburg um die Ausrichtung der Olympischen und Paralympischen Spiele. Die Hochbahn sieht in einer möglichen Austragung erhebliche Chancen für einen beschleunigten und nachhaltigen Ausbau des ÖPNV sowie für die Mobilität der Hamburger. Eine Bewerbung Hamburgs wird als wichtiger Impuls für Innovationen, Investitionen und einen beschleunigten Ausbau im […]
Die seit Dezember 2008 zwischen Köln, Koblenz und Mainz verkehrenden Züge der Mittelrheinbahn werden umfassend modernisiert: Die Aufgabenträger investierten rund drei Millionen Euro, und auch die Eigentümerin Alpha Trains beteiligte sich mit einem hohen Millionenbetrag. Insgesamt haben die Partner erhebliche Mittel aufgewendet, um die 17 Fahrzeuge vom Typ Siemens Desiro Mainline (ML) der Mittelrheinbahn technisch […]
Die Digitalisierung des Schienennetzes im Abschnitt Ratingen–Leverkusen des Projektes Korridor Rhine-Alpine wird in den nächsten Jahren vorangetrieben. Dafür wird in dem Abschnitt die vorhandene Punktförmige Zugbeeinflussung (PZB) um das europäische Zugbeeinflussungssystem ETCS Level 2 mit Signalen (mS) erweitert. Die beauftragte Firma Alstom hat dafür Mittel aus dem Volumenvertrag für digitale Leit- und Sicherungstechnik (dLST) abgerufen. […]
Nach Korridorsanierung: DB nimmt Nordabschnitt der Strecke Hamburg – Berlin wieder in Betrieb
Zugverkehr zwischen Hamburg und Hagenow Land/Schwerin ist am Freitag, 15. Mai angelaufen • Zum kleinen Fahrplanwechsel am 14. Juni gesamte Strecke zwischen Hamburg und Berlin wieder regulär befahrbar
Digitalisierung der Schiene braucht Beschleunigung
Berlin, 14.05.2026. Deutschland kommt bei der Digitalisierung der Schiene nur schleppend voran. Weniger als 2 Prozent der Bundesschienenwege sind bislang mit dem Zugsicherungssystem ETCS ausgestattet. Damit hinkt Deutschland im europäischen Vergleich hinterher: Laut Zahlen der Unternehmensberatung SCI Verkehr sind bereits 9 Prozent des europäischen Schienennetzes mit ETCS ausgestattet. Mit der nun eingerichteten ERTMS-Koordinierungsstelle zur Steuerung […]
Auch wenn sich der Zustand der bundesdeutschen Eisenbahninfrastruktur auf mittelmäßigem Niveau leicht verbessert hat, heißt das noch lange nicht, dass man in irgendeiner Form „fertig“ wäre; bestenfalls kann man sagen, man ist „auf guter Wegstrecke“. Denn natürlich brauchen wir eine Verkehrsinfrastruktur, die nicht nur den Status quo bewältigen kann, sondern die außerdem in der Lage […]
Der Zustand des deutschen Schienennetzes stabilisiert sich – so sagt es der Eigenbericht von DB InfraGo für das Kalenderjahr 2025. Die Zustandsnote für das gesamte Schienennetz in Deutschland beträgt im Mittel 3,00 und liegt auf Vorjahresniveau. Damit scheint der langjährige Abwärtstrend gestoppt zu sein. Die Bahnhöfe konnten sich mit der Note 2,96 gegenüber 3,03 im […]
Die Düsseldorfer Rheinbahn AG macht die Landesgartenschau Neuss 2026 im Stadtbild sichtbar: Ab sofort ist eine farbenfroh mit Blumenmotiven gestaltete Straßenbahn im Liniennetz unterwegs und wirbt für das Großereignis in Neuss. Die Bahn vom Typ NF10 trägt eine Vollfolierung im Design der Landesgartenschau und ist bis Ende Oktober 2026 im Einsatz. So wird die Kooperation […]
INIT wird ein kontenbasiertes Ticketingsystem (Account-based Ticketing, ABT) für Transport for NSW, den Nahverkehrsbetreiber in Sydney, implementieren. Der Auftrag für das Projekt Opal 2.0 umfasst die Modernisierung des bestehenden Opal-Ticketingsystems. INIT wird dafür 25.000 Validatoren im gesamten Bediengebiet von Sydney installieren, um kontaktloses Bezahlen zu ermöglichen. Das hochmoderne System soll die Nutzung des ÖPNV für […]
Im Vorfeld der VDV-Jahrestagung vom 9. bis 11. Juni in Karlsruhe meldet der Branchenverband einen neuen Mitgliederhöchststand: Aktuell sind 685 Unternehmen im Branchenverband des öffentlichen Personen- und Eisenbahnverkehrs organisiert, davon 615 ordentliche und siebzig außerordentliche Mitglieder. „Diese Zahlen sind ein starkes Signal in bewegten Zeiten“, so VDV-Präsident Ingo Wortmann. „Mitglieder, Branche und Branchenverband stehen bereit […]
Der Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) treibt die Digitalisierung seiner Services weiter voran: Seit einiger Zeit stehen die VVO-Kundenkarten auch digital in den Wallets von Apple und Google zur Verfügung. Fahrgäste haben ihre Kundenkarte damit jederzeit griffbereit auf dem Smartphone – komfortabel, sicher und nachhaltig. „Die Wallet-Integration ist ein großer Schritt, mit dem wir unseren Service zeitgemäß […]
Mit der Inbetriebnahme des letzten digitalen Großanzeigers in der Gemeinde Schladen-Werla ist nun eines der größten regionalen Digitalisierungsprojekte im Großraum Braunschweig abgeschlossen. Der Regionalverband hat die Digitalisierung in den vergangenen Jahren zusammen mit Kommunen und Verkehrsunternehmen in der Region vorangetrieben. In mehr als zwanzig Kommunen zeigen rund 460 sogenannte Dynamische Fahrgastinformationsanzeiger (DFI) in Echtzeit an, […]
Vossloh versorgt die California High-Speed Rail mit Betonschwellen und Befestigungssystemen. Die Lieferung ist für den ersten rund 192 Kilometer langen Bauabschnitt des Projekts vorgesehen und hat einen Wert von über vierzig Millionen Euro. Der Auftrag umfasst 335.000 Betonschwellen inklusive der Befestigungssysteme für die Schienen. Die Schwellen werden in Vosslohs Werk in Pueblo, Colorado, produziert und […]
Die SBB hat letzte Woche den Vertrag mit Siemens Mobility Schweiz über die Lieferung von 116 sechsteiligen Desiro-DoSto-Doppelstockzügen sowie einer Option auf bis zu 84 weitere Züge unterzeichnet. Der Auftragswert liegt bei rund zwei Milliarden Schweizer Franken. Die neuen Doppelstockzüge kommen ab dem Jahr 2031 auf dem Netz der Zürcher S-Bahn zum Einsatz. „Dieser Auftrag […]
Neben Neubauvorhaben wie der aktuell im Bau befindlichen Strecke durch die Binger Straße investiert die Mainzer Verkehrsgesellschaft intensiv in die Erneuerung des Bestandsnetzes. Nach dem Abschluss des ersten Grunderneuerungspakets in Richtung Gonsenheim-Finthen investiert die Mainzer Verkehrsgesellschaft nun rund 23 Millionen Euro in ein zweites Grunderneuerungspaket. Ziel ist es, die Strecken nach Bretzenheim und nach Hechtsheim […]
Zwei junge Kölner Radsportfans haben eine besondere sportliche Herausforderung in Angriff genommen: Jonathan (27) und Hendrik (23) werden am 17. Mai mit KVB-Rädern beim populären Radrennen „Rund um Köln“ an den Start gehen und dort die Dreißig-Kilometer-Runde in der Domstadt absolvieren. Derzeit bereiten sie sich intensiv auf das Event vor – zum Beispiel mit einem […]
Die SWEG Schienenwege GmbH kommt mit der Grunderneuerung ihrer Schieneninfrastruktur, die gesamthaft die Gleisanlagen, Brücken und Stellwerke umfasst, gut voran. So ist auf der Zollern-Alb-Bahn 2 (Hechingen – Gammertingen, Gammertingen – Sigmaringen) die Modernisierung der Gleisanlagen und Brücken weit vorangeschritten. Die Stellwerkstechnik ist auf dieser Strecke inzwischen sogar komplett erneuert worden – zuletzt konnte die […]
Das klingt erst mal alles gut: Die Zugbegleiter sollen öfter in Zweierteams unterwegs sein statt alleine, Bodycams sollen die Regel werden, und wir brauchen eine breite Akzeptanz für all die Berufsgruppen, die sich täglich im öffentlichen Raum aufhalten. Doch so schön das alles klingt: Das können nicht die DB AG und der VDV alleine tun. […]
Die Deutsche Bahn hat in der letzten Woche die neue Respektkampagne #MehrAchtung vorgestellt. Sie soll Fahrgäste aufrütteln und dabei helfen, steigende Übergriffe gegen Mitarbeiter der Eisenbahnunternehmen zu verhindern. Rund drei Monate ist der tödliche Angriff auf den Zugbegleiter Serkan Çalar her. Nun setzt sein Arbeitgeber DB AG gemeinsam mit dem Bundesverkehrsministerium und dem Verband Deutscher […]
Die Mobilität der Zukunft stand im Zentrum des sechsten nordrhein-westfälischen Mobilitätsforums Anfang Mai in Köln. Eingeladen hatten die drei Aufgabenträger go.Rheinland, Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) und Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR). Zum Auftakt der Veranstaltung hielt Oliver Krischer (Grüne) einen Impulsvortrag. Er zeichnete ein klares Bild des tiefgreifenden Wandels, den die Mobilität zwischen Rhein und Weser derzeit durchläuft: […]
Die Fördermitglieder der Allianz pro Schiene haben bei einem Treffen in der Schweiz ihre Sprecher neu gewählt. Gerhard Greiter, CEO von Siemens Mobility für Nordosteuropa und Leiter Deutschland, wurde als Sprecher der in der Allianz pro Schiene organisierten Unternehmen wiedergewählt. Auch seine Stellvertreterin Berit Börke, Geschäftsführerin der Partner for Pioneers GmbH, wurde in ihrem Amt […]
Die Berliner Verkehrsbetriebe AöR hat 2025 die Trendwende geschafft: Messbar ist das an steigender Zuverlässigkeit, stabilisierter Teamstärke und einem deutlich verbesserten wirtschaftlichen Ergebnis. Im Zentrum standen zwei der größten Herausforderungen der vergangenen Jahre: die Zuverlässigkeit der U-Bahn und die angespannte personelle Lage. In beiden Bereichen ist die BVG AöR 2025 entscheidend vorangekommen. Mit der Erneuerung […]
nde europäische Unternehmen im Bereich Nachhaltigkeit abbildet. Die Indexaufnahme bestätigt, dass Knorr-Bremse Nachhaltigkeit erfolgreich in seine Geschäftsprozesse integriert und mit seinen Produkten und Serviceleistungen einen wichtigen Beitrag für sichere und nachhaltige Mobilität leistet. Frank Weber, Finanzvorstand der Knorr-Bremse AG und verantwortlich für den Bereich Sustainability: „Die Aufnahme von Knorr-Bremse in den Dow Jones Best-in-Class Index […]
Mit dem Spatenstich in der vergangenen Woche begann in Kaltenkirchen ein zentraler Bauabschnitt im Projekt S5: das neue Umrichterwerk als Herzstück der künftigen Stromversorgung für den elektrischen S-Bahn-Betrieb bis Kaltenkirchen. Die AKN Eisenbahn GmbH realisiert das Projekt im Auftrag der Länder für eine bessere Bahnverbindung zwischen Hamburg und Schleswig-Holstein. Das Umrichterwerk sorgt künftig dafür, dass […]
Ab 11. Juli bietet die Deutsche Bahn einmal täglich je Richtung eine umsteigefreie Verbindung zwischen Frankfurt am Main und Westerland auf Sylt mit den neuen ICE L-Zügen an. Die Direktzüge von und zur beliebten Urlaubsinsel halten auch in Mittel- und Nordhessen sowie in Südniedersachsen. Fahrgäste aus Nordhessen können somit umsteigefrei oder mit maximal einem Umstieg […]
Siemens Mobility hat von der rumänischen Eisenbahnreformbehörde Autoritatea pentru Reformă Feroviară einen Auftrag über die Lieferung von zwölf zweiteiligen Wasserstoffzügen des Typs Mireo Plus H erhalten. Es handelt sich um den ersten Vertrag über wasserstoffbetriebene Züge in Rumänien und um eines der ersten Wasserstoffprojekte in Osteuropa. Das Projekt gilt als bedeutender Schritt zur Dekarbonisierung des […]
Um die Installation einer eigenen App zu umgehen, ist das Unternehmen Bremerhaven Bus ab sofort auch mit einem eigenen WhatsApp-Kanal im Internet unterwegs. Dort werden geplante Umleitungen von Linienführungen, Ankündigungen von Änderungen in den Abfahrtzeiten oder zu erwartende Haltestellenverlegungen bekanntgegeben. Der neue Kanal ergänzt etablierte Fahrgastinformationssysteme wie den Fahrplaner und die Fahrplaner-App des Verkehrsverbundes Bremen/Niedersachsen […]
Die Hamburger Hochbahn AG setzt ihren eingeschlagenen Weg zur Umstellung der Busflotte auf batterieelektrische Antriebe fort. Bis zum Jahr 2031 will das Unternehmen bis zu 240 weitere batterieelektrische Busse beschaffen. Gleichzeitig wird die Flotte um bis zu 150 zusätzliche Fahrzeuge ergänzt, die flexibel und unabhängig von der betriebseigenen Ladeinfrastruktur eingesetzt werden können. Damit reagiert die […]
Zum 1. Mai startet das Naldo-Freizeit-Netz in die neue Saison und bietet die Möglichkeit, die Region umweltfreundlich ohne Auto zu entdecken. Das Naldo-Freizeit-Netz ist ein gut funktionierendes Netz aus Bahnen und Bussen, das Ausflügler, Wanderer und Radfahrer mit unzähligen Verbindungen und Anschlüssen kreuz und quer durchs Naldoland bringt. „In den vier Naldo-Landkreisen Reutlingen, Tübingen, Sigmaringen […]
InfraGO-Zustandsbericht: Investitionsstau systematisch mit Fonds abbauen
Berlin, 07.05.2026. Ob Gleise, Stellwerke oder Bahnsteige: Trotz Rekordinvestitionen des Bundes gibt es bei der Schieneninfrastruktur in Deutschland noch immer einen gewaltigen Investitionsstau von 124 Milliarden Euro. Das geht aus dem am Donnerstag veröffentlichten InfraGO-Zustandsbericht der Deutschen Bahn für das Jahr 2025 hervor. Die Allianz pro Schiene bewertet es als Hoffnungsschimmer, dass sich der Zustand […]
Erschienen am: 07.05.2026 /Quelle: Allianz pro Schiene
Wie die DB InfraGO Stabilität und Pünktlichkeit zurückgewinnen will
Betriebliche Maßnahmen für schnelle Verbesserungen • Sanierung des Schienennetzes ist der Schlüssel für mehr Qualität im Betrieb • InfraGO-Zustandsbericht 2025 zeigt, dass sich die Investitionen lohnen
DB InfraGO: Zustandsnote des Schienennetzes 2025 konstant geblieben
InfraGO-Zustandsbericht 2025: Gesamtnote 3,00 für alle Anlagen im Schienennetz • Mehr als 380.000 Anlagen nach Schulnotenlogik bewertet • Bahnhöfe verbessern sich leicht auf 2,96
Mit dem Deutschlandticket wurden gerade Berufspendler auf weiteren Strecken ganz massiv entlastet – und zwar teilweise auch deutlich stärker als die von Dirk Flege bereits genannten Summen. Ein einfaches Beispiel: Wer täglich mit dem Zug von Wuppertal nach Köln fahren musste, hatte im April 2023 ein Monatsticket, das rund 250 Euro kostete, und landete dann […]
Vor drei Jahren ist das Deutschlandticket erstmals verkauft worden: Am 1. Mai 2023 war es zunächst für 49 Euro im Monat zu haben und galt als direkte Nachfolgeregelung für das Neun-Euro-Ticket, das im Juni, Juli und August 2022 die Bürger entlasten sollte. Im Jahr 2025 stieg der Preis auf 58 Euro, 2026 auf 63 Euro. […]
2,4 Prozent aller Züge im Gebiet der Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen sind im vergangenen Jahr ungeplant ausgefallen – ein besserer Wert als 2024. Damals waren es noch 3,3 Prozent. Ungeplant ausgefallene Züge sind für Fahrgäste besonders ärgerlich, da sie sich nicht darauf einstellen können. Laut LNVG haben mehrere Faktoren zu der Verbesserung geführt: Es gab weniger Störungen […]
Im Rahmen einer gemeinsamen Pressekonferenz zur Einführung der Preisobergrenze beim landesweiten Check-in/Check-out-System CiCoBW hat der Verkehrs- und Tarifverbund Stuttgart (VVS) den scheidenden Landesverkehrsminister Winfried Hermann (Grüne) mit dem Ehrenpreis „Goldene Orange“ ausgezeichnet. Mit der Auszeichnung würdigt der VVS das langjährige und kontinuierliche Engagement Hermanns für den öffentlichen Nahverkehr in Baden-Württemberg. Als dienstältester Verkehrsminister der Bundesrepublik […]
Mit dem regionalen Bikesharing-System „MyRadl“ sind Einheimische wie auch Touristen am heutigen Donnerstag (7. Mai) in München und 36 umliegenden Städten und Gemeinden noch flexibler unterwegs. Insgesamt wird es im Münchner Verkehrs- und Tarifverbund knapp tausend „MyRadl“-Standorte und über 6.700 Fahrräder geben, die über Kommunen- und Landkreisgrenzen hinweg ausgeliehen, genutzt und zurückgegeben werden können. Die […]
Seit dem 1. Mai läuft die Pilotphase beim Sozialticket in der sachsen-anhaltinischen Landeshauptstadt Magdeburg. Anspruchsberechtigte Personen können das Ticket an allen bekannten Verkaufsstellen erwerben. Voraussetzung sind eine gültige Otto-City-Card sowie die Vorlage des Personalausweises. Der Preis beträgt 19 Euro im Monat Für bestehende Abo-Verträge gilt ein Sonderkündigungsrecht. Die Otto-City-Card ist ein digitaler Sozialpass der Stadt […]
Der Aufsichtsrat der Üstra Hannoversche Verkehrsbetriebe AG hat letzte Woche in Hannover den Jahresabschluss 2025 gebilligt. Die Fahrgastzahlen sind im vergangenen Jahr auf 163,0 Millionen (Vorjahr: 156,8 Millionen) angestiegen. Damit zeigt sich, dass wiederholt mehr Fahrgäste den ÖPNV nutzen und die Qualität und Attraktivität des Angebots in den Stadtbahnen und Bussen der Üstra zu schätzen […]
Künftig können die Züge auf der Innkreisbahn mit hundert Prozent grünem Bahnstrom fahren. Bis Ende 2029 wird die rund 55 Kilometer lange Strecke vollständig elektrifiziert. Das bringt mehr Komfort für Fahrgäste und ist zugleich ein wichtiger Beitrag für den Klimaschutz in Oberösterreich. Am Bahnhof Ried im Innkreis erfolgte dazu letzte Woche der offizielle Baustart. Die […]
Der hessische Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) hat den Betrieb auf den S-Bahn-Linien S3 (Bad Soden – Frankfurt Süd), S4 (Kronberg – Frankfurt Süd), S5 (Usingen – Frankfurt Süd) und S6 (Friedberg – Darmstadt) für weitere vier Jahre an die aktuelle Betreiberin DB Regio AG S-Bahn Rhein-Main vergeben. Der Interimsvertrag für das sogenannte S-Bahn-Teilnetz Gallus läuft von Dezember […]
Beamte der Bundespolizei haben am 27. April gemeinsam mit dem Hauptzollamt Münster und der Kreispolizeibehörde Steinfurt einen Schwerpunkteinsatz am Bahnhof Rheine durchgeführt. Ziel waren Maßnahmen zur Bekämpfung typischer bahnpolizeilicher sowie grenzüberschreitender Kriminalitätsformen. Aufgrund der Lage im deutsch-niederländischen Grenzkorridor mit zahlreichen Anschlussmöglichkeiten im ÖPNV stand der Bahnhof besonders im Fokus. Die Bundespolizisten führten 47 Identitätsfeststellungen durch […]
Der Freistaat Bayern, DB InfraGo, die Landkreise Günzburg und Unterallgäu, zahlreiche Städte und Gemeinden entlang der Strecke und der Verein Regio-S-Bahn Donau-Iller e.V. haben eine gemeinsame Absichtserklärung zur Weiterentwicklung der Mittelschwabenbahn unterzeichnet. Ziel ist es, das Angebot im Schienenpersonennahverkehr auf der rund 55 Kilometer langen Bahnstrecke zwischen Günzburg und Mindelheim für die Fahrgäste attraktiver zu […]
Die Deutsche Bahn hat letzte Woche eine umfassende Reinigungsaktion am Hauptbahnhof Augsburg durchgeführt. Am Frühjahrsputz beteiligten sich zahlreiche DB-Mitarbeiter. Sie nahmen sich Rolltreppen, Bahnsteige, Außenflächen und das Mobiliar vor. Auch Schrotträder wurden am Bahnhofsvorplatz entfernt. Das Ziel: Das Erscheinungsbild vor Ort sichtbar zu verbessern. Ebenfalls packten Mieter im Bahnhof mit an. Auch Shops und Flächen […]
#mehrAchtung: Neue Kampagne fordert mehr Respekt für Mitarbeitende in Bussen und Bahnen
Motive bundesweit in Zügen und Bahnhöfen • Gemeinsames Projekt von BMV, VDV und DB • Teil des Aktionsplans für mehr Sicherheit • Bundesverkehrsminister Schnieder: „Deutliches Signal für mehr Respekt und gegen Gewalt.“ • DB-Chefin Palla: „Unsere Kolleginnen und Kollegen verdienen Schutz und uneingeschränkte Achtung.“
Der Ridesharing-Dienst swaxi der Stadtwerke Augsburg (swa) ersetzt in einem zweiwöchigen Testbetrieb erstmals eine Buslinie. In den Pfingstferien, von Montag, 25. Mai bis Freitag, 5. Juni, sind die swaxi-Autos im Bereich der Buslinie 37 im Stadtteil Lechhausen unterwegs. Anstatt nur spärlich besetzter Busse in einem starren Fahrplan kann das swaxi in den Betriebszeiten der Linie […]
In der Woche vom 11. bis 16. Mai trägt der ORF im Namen der European Broadcasting Union unter dem Motto ’United by Music’ den Eurovision Song Contest in Wien aus. Als Nationaler Mobilitätspartner greifen die ÖBB dieses Motto auf und erweitern es in einer eigenen Kampagne zu ’United by Music, Moved by ÖBB’. Mit diesem […]
Der Seniorenbeirat und die Beauftragte für mobilitätseingeschränkte Menschen, Julia Braun, zeichneten die Mobilitäts- und VerkehrsgesellschaftmbH (MVG) Gunzenhausen als seniorenfreundlichen Betrieb aus. Seit 2010 kooperiert der Seniorenbeirat mit der städtischen Wirtschaftsförderung und verleiht regelmäßig entsprechende Urkunden an ortsansässige Unternehmen aus den Bereichen Dienstleistung, Handel und Handwerk. MVG-Geschäftsführer Stefan Dietz: „Unsere Gesellschaft und damit verbunden unsere Fahrgäste […]
Die Verbandsversammlung des Zweckverbands Regional-Stadtbahn Neckar-Alb treibt Planung und Umsetzung der Regional-Stadtbahn weiter konsequent voran. Dies war das wichtigste Thema der heutigen Sitzung in Dußlingen im Landkreis Landkreis Tübingen. In den vergangenen Monaten wurden mit der Einführung des Halbstundentakts auf der Ermstalbahn, der Finanzierungsvereinbarung für die Obere Neckarbahn und dem Abschluss der Vorplanung rund um […]
Am 23. April hat die Eurobahn wieder Mädchen zum Girl´s Day in ihre Werkstatt nach Hamm-Heessen eingeladen. Elf Teilnehmerinnen im Alter von zwölf und 13 Jahren hatten die Möglichkeit, hinter die Kulissen der Werkstatt zu gucken. Vor Ort erhielten die Teilnehmerinnen tiefe Einblicke: Sie erkundeten die Werkstatthalle, begutachteten Werkzeuge und Bauteile und kamen mit Mitarbeitern […]
Siemens Mobility erhält gemeinsam mit L.K. Comstock (LKC), einem führenden Elektronik-Unternehmen mit Spezialisierung auf Schienenverkehrssysteme, einen Auftrag der Metropolitan Transportation Authority (MTA), die Fulton-Liberty Lines in New York City mit dem modernen Zugsteuerungssystem Communications-Based Train Control (CBTC) auszurüsten. Der Vertrag hat für Siemens Mobility ein Volumen von fast 390 Millionen US-Dollar (rund 330,8 Millionen Euro) […]
Landquart/Berlin, 04.05.2026. Die Fördermitglieder der Allianz pro Schiene haben bei einem Treffen in der Schweiz ihre Sprecherinnen und Sprecher neu gewählt. Gerhard Greiter, CEO von Siemens Mobility für Nordosteuropa und Leiter Deutschland, wurde wiedergewählt als Sprecher der in der Allianz pro Schiene organisierten Unternehmen. Auch seine Stellvertreterin Berit Börke, Geschäftsführerin der Partner for Pioneers GmbH, […]
Erschienen am: 04.05.2026 /Quelle: Allianz pro Schiene
Sicherheit von Bahnbeschäftigten muss sich erhöhen
Berlin, 04.05.2026. Die Zahl der Straftaten an deutschen Bahnhöfen ist im vergangenen Jahr zurückgegangen. Das zeigt die Polizeiliche Kriminalstatistik für die Jahre 2024 und 2025, die die Allianz pro Schiene ausgewertet hat. Der Geschäftsführer des gemeinnützigen Verkehrsbündnisses, Dirk Flege, sieht darin eine ermutigende Entwicklung. Gleichzeitig hat aber die Gewalt gegenüber Bahn-Beschäftigten in den zurückliegenden Jahren […]
Erschienen am: 04.05.2026 /Quelle: Allianz pro Schiene
Das Gesamtsystem zählt
Der Verkehrsverbund Rhein-Neckar liefert mit seinem Vorstoß ein bemerkenswertes Signal: Wer die Verkehrswende ernsthaft betreiben will, darf sich nicht auf die Infrastruktur der DB AG beschränken. Vielmehr ist es notwendig, auch die regionale Schiene systematisch in die Gesamtplanung einzubeziehen – und genau das tut der VRN in vorbildlicher Weise. Man braucht einen integrativen Ansatz statt […]
Der Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) drängt auf eine beschleunigte und koordinierte Weiterentwicklung des Schienenpersonennahverkehrs in der Metropolregion Rhein-Neckar. Im Fokus stehen zwei große Zukunftsthemen: der leistungsfähige Ausbau des Schienenknotens Rhein-Neckar als bundesweit bedeutende Mobilitätsdrehscheibe sowie die gezielte Erweiterung des Meterspurnetzes als regional wirksame Ergänzung zum DB-Netz. Beide Vorhaben sollen dazu beitragen, Kapazitäten zu erhöhen, die Betriebsqualität […]
Im Koalitionsvertrag des Bundes ist sie als innovativer Ansatz im öffentlichen Personennahverkehr genannt, und auch beim letzten Treffen der Verkehrsministerkonferenz (VMK) in Lindau am Bodensee war das Thema Magnetschwebebahn plötzlich wieder präsent. Auf Einladung von Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter (CSU), der auch Vorsitzender der bundesweiten Verkehrsministerkonferenz ist, haben zahlreiche Verkehrsminister in der vergangenen Woche die […]
In den kommenden Jahren wird die Südstrecke zwischen Werndorf und Spielfeld-Straß zweigleisig ausgebaut. Um die Bevölkerung schon frühzeitig zu informieren, fanden bereits erste Informationsveranstaltungen statt. Auch im Bereich Wildon stehen die ÖBB mit Vertretern der Region in engem Austausch. Zusätzlich steht für die Bevölkerung seit letztem Jahr ein eigenes Projektbüro als Anlaufstelle zur Verfügung. Letzte […]
Ein Vierteljahrhundert im Zeichen der umweltfreundlichen Mobilität: Im Potsdamer Kaiserbahnhof haben Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland, Naturschutzbund Deutschland, Verkehrsclub Deutschland und die Deutsche Bahn gemeinsam mit rund hundert geladenen Gästen den 25. Geburtstag der Kooperation Fahrtziel Natur gefeiert. Das Konzept soll den Freizeitverkehr auf der Schiene fördern. Bundesumweltminister Carsten Schneider gratulierte zum Jubiläum und […]
In der von der Staatsregierung initiierten Erklärung bekennen sich der Freistaat Sachsen, Kommunen, Unternehmen und Verbände zu einer konsequenten Weiterentwicklung autonomen Fahrens als integraler Bestandteil moderner ÖPNV-Konzepte im Freistaat Sachsen. Ziel ist die alltagstaugliche und wirtschaftliche Anwendung autonom fahrender Fahrzeuge (SAE Level 4) im Regelbetrieb bis Ende 2030 – was beim Fortschritt der KI-Technik als […]
Mit der Präsentation der Bewertungsmatrix erreicht die Machbarkeitsstudie „Reaktivierung und Neubau der Revierbahn West“ ein wichtiges Zwischenziel. Die beiden zuständigen Aufgabenträger Verkehrsverbund Rhein-Ruhr und go.Rheinland haben im Rahmen der vierten Sitzung des Lenkungskreises die insgesamt zwölf untersuchten Trassenvarianten vorgestellt. Diese verteilen sich auf jeweils sechs Varianten in den beiden sogenannten Lupenräumen. Mit diesem Schritt rückt […]
Das Bikesharing-Angebot VAG-Rad Nürnberg ist schwungvoll in die Fahrradsaison 2026 gestartet. Bereits im März wurden – trotz Spätwinterwetters – rund 122.000 Ausleihen registriert. Das entspricht einem Plus von 37 Prozent gegenüber dem März 2025. Auch die Gesamtbilanz des ersten Quartals fällt deutlich positiv aus: Die Zahl der Ausleihen stieg um 22 Prozent, die Zahl der […]
Die Hübner-Gruppe bringt in einer Straßenbahn in Kassel erstmals einen Faltenbalg in den Einsatz, der die Stoff-Innovation Hübner EcoTex enthält. Das Material basiert unter anderem auf vollständig recyceltem Nylon aus Fischernetzen sowie auf nachhaltigen Rohstoffen. Möglich wird dies durch die langjährige Zusammenarbeit mit der Kasseler Verkehrs-Gesellschaft (KVG), die im Rahmen einer Rundumerneuerung eine Straßenbahn entsprechend […]
Für den Neubau einer Eisenbahnlinie im afrikanischen Tansania liefert Vossloh Weichen und Befestigungssysteme. Die Strecke wird die Metropole Daressalaam an der Ostküste mit dem Victoriasee im Landesinneren verbinden. Vossloh hat den Zuschlag für die Abschnitte 3 und 4 erhalten. Der Wert der Aufträge beträgt rund dreißig Millionen Euro. Die Teilstücke Makutupora-Tabora und Tabora-Isaka umfassen eine […]
Siemens Mobility hat die letzte von insgesamt achtzig Vectron-Elektrolokomotiven aus dem Erstabruf an das finnische staatliche Eisenbahnunternehmen VR Group übergeben und damit den Anfang 2014 unterzeichneten Liefervertrag abgeschlossen. Zum Zeitpunkt der Vertragsunterzeichnung war dies der größte Einzelauftrag für die Vectron-Plattform und markierte zugleich deren erstmaligen Einsatz im finnischen Breitspurnetz. Gleichzeitig stellte der Auftrag die größte […]
Die Deutsche Bahn bzw. DB InfraGo sichern die Müngstener Brücke zwischen Remscheid und Solingen mit einer neuartigen Radaranlage vor dem Zutritt Unbefugter und setzt dabei ein innovatives Konzept zur Suizidprävention um. Mit einer Lichtschranke, die beim Betreten der Anlage die Polizei verständigt, sowie Hinweisschildern für das Angebot der Telefonseelsorge begegnet die DB damit der zunehmenden […]
Potenzielle Fahrgäste versuchen, die Eisenbahn zu vermeiden: Ja, man kann mit dem Zug zur Arbeit fahren, aber wenn es regelmäßig zu Zugausfällen oder Schienenersatzverkehren kommt, wird es schnell unangenehm. Gerade jemand, der jeden Tag morgens hin und abends zurückfahren muss, überlegt sich, ob der mehrwöchige Schienenersatzverkehr nicht doch besser mit dem Auto bewältigt werden soll […]
Eine aktuelle Studie der Versicherung HUK-Coburg kommt zu dem Ergebnis, dass die Bundesbürger inzwischen „massiv auf die Zuverlässigkeitsprobleme der Bahn“ reagieren. Ein Drittel der repräsentativ befragten Personen würde den Verkehrsträger Schiene inzwischen sogar meiden oder für wichtige Termine nicht nutzen. Weitere fahren nur mit dem Zug, wenn sie einen massiven Zeitpuffer einplanen, weil sie wissen, […]
DB InfraGo hat bereits die Hälfte der Generalsanierung im Bergischen Land zwischen Hagen, Wuppertal und Köln erfolgreich abgeschlossen. Seit dem Baustart am 6. Februar 2026 haben die Bauteams bereits knapp 37 Kilometer Gleis und 23 Weichen erneuert. Mit Hilfe eines 800 Meter langen Bauzugs wurde zudem auf über 35 Kilometern das Gleisbett gereinigt oder ausgetauscht. […]
Mit der neuen Fahrtassistenz wird mobilitätseingeschränkten und sehbehinderten Fahrgästen der Zugang zum ÖPNV im niedersächsischen Landkreis Hameln-Pyrmont deutlich erleichtert. Die Funktion erweitert die barrierefreie Nutzung der Fahrzeuge der Öffis und sorgt für mehr Selbstständigkeit, Sicherheit und Komfort im öffentlichen Verkehr. In der Meine Öffis-App steht die neue Funktion bereits zur Verfügung. Direkt auf der Startseite […]
In der letzten Woche warnten Eisenbahngewerkschaften aus ganz Europa in Brüssel vor einem drohenden Niedergang des europäischen Schienengüterverkehrs. Unter dem Titel „Den Schienengüterverkehr auf Kurs halten: Lösungen der Beschäftigten für eine Branche in der Krise“ versammelten sich Vertreter der Europäische Transportarbeiter-Föderation (ETF) und ihrer Mitgliedsgewerkschaften, um der EU-Politik konkrete und machbare Lösungen zu präsentieren. Gleichzeitig […]
Die Bundesregierung hat einen Tankrabatt beschlossen, welcher regelmäßigen Kunden des ÖPNV nicht zugutekommt. Michael Koch, stellvertretender Bundesvorsitzender vom Fahrgastverband Pro Bahn fordert daher: „Um die Fahrgäste zu entlasten, sollte die durch den Preisindex festgeschriebene Erhöhung des Deutschlandtickets für die Jahre 2027 und 2028 ausgesetzt werden. Die dafür nötigen Finanzmittel wären geringer als die benötigten 1,6 […]
Lkw Kartell: Deutsche Bahn und MAN einigen sich auf Zahlung von Schadensersatz
Vergleich beendet fast zehnjähriges Verfahren • Auch Bundeswehr und weitere Unternehmen profitieren • Martin Seiler, Vorstand Personal & Recht: „Gute Lösung für beide Seiten“ • Verfahren gegen Iveco läuft weiter
Eisenbahner:in mit Herz 2026: Fünf Auszeichnungen für DB-Mitarbeitende
Preisträger:innen erhalten Ehrung der „Allianz pro Schiene“ • Auswahl aus hunderten Einsendungen von Reisenden • DB-Chefin Evelyn Palla gratuliert bei Gala: „Mit dem Neustart der Deutschen Bahn stärken wir genau die Macherinnen und Macher, die mit viel Leidenschaft, Herz und Empathie vor Ort dafür sorgen, dass die Menschen gut an ihr Ziel kommen.“
Region profitiert: Ausbau Müllheim – Auggen sorgt für stabilere und schnellere Verbindungen
Deutsche Bahn schließt Bauarbeiten im Abschnitt Müllheim – Auggen erfolgreich ab • Mehr Kapazität, höhere Qualität und schnellere Verbindungen im Personen- und Güterverkehr • Vier Gleise sorgen für stabileren Betrieb auf der Rheintalbahn • Bahnhof Müllheim im Markgräflerland jetzt vollständig barrierefrei zugänglich
Großes Osterfest zum Saisonstart im DB Museum Koblenz
Zweitägiges Osterfest mit Ostereiersuche, Lokmitfahrten und vielem mehr • Im Mai: Großes Jubiläumsfest zum 25. Geburtstag • Fahrten mit Jubiläumssonderzug • Abwechslungsreiches Jahresprogramm für Familien und Eisenbahnfans
Deutsche Bahn: Schritt nach vorn bei Umsatz und operativem Ergebnis
Bereinigtes EBIT 2025 mit rund 300 Millionen Euro wieder positiv • DB-Chefin Palla: „Zufriedenheit wäre fehl am Platz – besser ist nicht gut genug“ • 2026 Jahr des Umbaus
Mehr Komfort und neuer Glanz: DB Reisezentrum und DB Lounge im Kölner Hauptbahnhof nach Modernisierung wiedereröffnet
Fokus auf persönlichem Service und Beratung • Verbesserte Fokus auf persönlichem Service und Beratung • Verbesserte Orientierung durch größeren Empfang und neues Aufrufsystem im Reisezentrum • DB Lounge mit Comfort und Premium BereichOrientierung durch größeren Empfang und neues Aufrufsystem im Reisezentrum • DB Lounge mit Comfort und Premium Bereich
Deutsche Bahn startet Frühjahrsputz an über 1.400 Stationen: Mehr als jeder vierte Bahnhof dabei
Rekordzahl an zusätzlichen Reinigungen: doppelt so viele Stationen wie im Vorjahr • DB sorgt mit Sofortprogramm für mehr Sicherheit und Sauberkeit an Bahnhöfen • Allein im Jahr 2026 rund 50 Millionen Euro zusätzlich für besseren Aufenthalt und Sicherheitsempfinden der Reisenden und Bahnhofsbesucher:innen
BahnCard 50 vom 1. April bis 31. Juli für nur 199 Euro erhältlich • Senioren BahnCard 50 und My BahnCard 50 im Aktionszeitraum ebenfalls günstiger • Züge an Hauptreisetagen gut gebucht • DB empfiehlt Platzreservierung
Inbetriebnahme der Strecke Hamburg – Berlin in zwei Stufen: Erste Zugfahrten ab 15. Mai
Zugverkehr zwischen Hamburg und Hagenow Land kann ab 15. Mai wieder rollen • Zum kleinen Fahrplanwechsel am 14. Juni gesamte Strecke zwischen Hamburg und Berlin wieder regulär befahrbar • Qualitätsoffensive zwischen Hamburg und Hannover startet am 1. Mai schrittweise mit angepasstem Konzept
Zu früh gefreut: Störung auf frisch eröffnetem Umleiter und Knoten kurz vor dem Infarkt
Nachdem wir gestern noch die erfreulich reibungsfreie Inbetriebnahme des ersten Teilabschnitts nach der Korridorsanierung Hamburg – Berlin vermeldet hatten, meldete sich die Realität des deutschen Schienennetzes schnell zurück. Die InfraGO nahm am 15. Mai den Streckenabschnitt zwischen Hamburg und Hagenow in Betrieb, um Verkehre Richtung Nordost und eine wertvolle Umleitung nach Berlin zu ermöglichen. Kurz hinter dem eröffneten Abschnitt, zwischen Hagenow und Schwerin, kam es nun zu einer Störung, die den Eisenbahnverkehr direkt wieder einschränkt. In beide Richtungen gibt es eine sogenannte Rotausleuchtung: Die Signale zeigen an, dass ein Zug den entsprechenden Abschnitt (Block) blockiert, für den ankommenden Verkehr heißt es also auf Halt. Da im Bereich des Knotens Hagenow Land Arbeiten an der Stellwerkstechnik gemacht wurden, die auch die Strecke nach Schwerin Süd betreffen, liegt ein technischer Fehler nahe, etwa im Bereich der Achszähltechnik.
Jetzt gilt es, die Störung schnellstmöglich zu beheben und die Kapazität der Strecke wieder herzustellen. Immerhin sollen bis zu 50 Güterzüge über diese Strecke rollen und eine alternative Route über den Knoten Hannover ist aktuell kaum möglich. Der steht aktuell kurz vor dem Infarkt. Neben der Totalsperrung in Richtung Celle („Qualitätsoffensive“) gibt es diverse weitere Bauarbeiten und Störungen im Knoten Hannover. Vor allem die Ost-West Achse von Wunstorf nach Lehrte ist erneut ein Flaschenhals. Hier sollen eigentlich auch Züge zwischen Hamburg und Berlin verkehren. Im gesamten Regionalbereich Nord kommt es aktuell zu Verspätungen von bis zu mehreren Stunden.
Der Knoten Hannover ist seit langem komplett überlastet. Die zusätzlichen Umleiterverkehre zwischen Hamburg und Berlin verschärfen die Lage nun noch weiter. Der Tag, an dem der Korridor Hamburg – Berlin wieder vollständig ans Netz geht, kann für Eisenbahner:innen in Norddeutschland also nicht zu früh kommen.
Nachdem wir gestern noch die erfreulich reibungsfreie Inbetriebnahme des ersten Teilabschnitts nach der Korridorsanierung Hamburg – Berlin vermeldet hatten, meldete sich die Realität des deutschen Schienennetzes schnell zurück. Die InfraGO nahm am 15. Mai den Streckenabschnitt zwischen Hamburg und Hagenow in Betrieb, um Verkehre Richtung Nordost und eine wertvolle Umleitung nach Berlin zu ermöglichen.
Seit dem 15. Mai ist der erste Abschnitt der Strecke Hamburg – Berlin wieder befahrbar. Zwischen Hamburg und Hagenow Land rollt der Verkehr wieder. Das ist eine echte Entlastung, weil damit vor allem der Güterverkehr damit eine weitere Umleiterroute zwischen Hamburg und Berlin (und weiter Richtung östliche Nachbarländer) nehmen kann: Die Strecke über Schwerin und…
Auf dem Korridor Hamburg – Berlin kehrt keine Ruhe ein. Die vollständige Inbetriebnahme der Leit- und Sicherungstechnik verzögert sich wohl noch weiter. Im März erst gab die InfraGO bekannt, dass die für den 01. Mai geplante Wiederinbetriebnahmen der Strecke nicht zu halten sei. Winterbedingungen und Probleme mit der Montage der Leit- und Sicherungstechnik wurden als…
Entlang des Rheins verläuft von Troisdorf bei Köln über Koblenz bis nach Wiesbaden der Rhein-Alpin-Korridor – eine der wichtigsten Güterverkehrsachsen Deutschlands und zentrale Verbindung von den Nordseehäfen über Süddeutschland bis in den Alpenraum und nach Italien. Im zweiten Halbjahr 2026 soll auch dieser Abschnitt im Rahmen der Korridorsanierung modernisiert werden. Allerdings ist bereits im Vorfeld…
Nach den winterlichen Problemen bei der Korridorsanierung zwischen Hamburg und Berlin ist nun klar: Der Frost zu Jahresbeginn scheint die Bauarbeiten völlig aus der Bahn geworfen zu haben. Die Inbetriebnahme der wichtigen Strecke verzögert sich um sechs Wochen. Die Nachricht verwundert ein wenig, teilte die InfraGO der Branche doch mit, dass man mit ca. drei…
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
Der Jahresbeginn startet mit einem Überblick zum aktuellen Stand der abgeschlossenen und noch laufenden Korridorsanierungen sowie einem Blick auf die kommenden Vollsperrungen 2026.
Die ersten 100 Tage der neunmonatigen Vollsperrung zwischen Hamburg und Berlin sind geschafft. In der Branche will sich nicht so recht Entspannung einstellen, denn auf anfängliche „Kinderkrankheiten“ folgte zügig die Erkenntnis, dass Probleme nicht nur Anfangs auftreten werden.
Die Oberleitungsstörung bei Uelzen vom 21. bis zum 23. September 2025 ist kein isolierter Betriebsunfall, sondern ein Stresstest für das ohnehin ausgedünnte Netz in Norddeutschland – mitten in der laufenden Korridorsanierung Hamburg–Berlin.
Die Sanierung der Strecke Hamburg–Berlin läuft seit einem knappen Monat. Güterbahnen erleben auf den Strecken eine Mischung aus Improvisation, langen Umwegen und verbesserungswürdiger Kommunikation.
Bereits in der zweiten von 38 Wochen „Generalsanierung Hamburg-Berlin“ melden EVU erhebliche Probleme: Auf den Umleitungsstrecken sind gleich zwei Baustellen eingerichtet.
Die dritte der sogenannten „Korridorsanierungen” der DB zwischen Hamburg und Berlin ist ein Belastungstest für die Schienenkunden, die Eisenbahnunternehmen, aber auch für das Vertrauen in das Großprojektmanagement der DB InfraGO.
Am Mittwoch, den 09. Juli 2025, fand auf Einladung der DB InfraGO in Frankfurt am Main ein Branchendialog mit rund 200 Vertreter:innen aus der Branche statt. Es ging um das WO, WANN und WIE der Korridorsanierung – bedarfsgerecht im Sinne der Betroffenen.
Die Reihung der geplanten Korridore dürfte sich verzögern. Zusammen mit Branche und Politik sollen die bisherigen Konzepte für alle Korridore, die ab 2028 geplant wurden, überarbeitet werden. Was zunächst nach einem Scheitern klingt, könnte sich als notwendige Korrektur herausstellen.
Die Korridorsanierung auf 70 Kilometern Strecke der sogenannten Riedbahn zwischen Frankfurt am Main und Mannheim, sollte ein Vorzeigeprojekt der Deutschen Bahn werden – ein symbolträchtiger Auftakt zur sogenannten Korridorsanierung.
Seit der Wiedereröffnung der Riedbahn am 15. Dezember 2024 haben einige Pannen auf der frisch, generalüberholten Strecke den Verkehr mehrmals verlangsamt, auf die bekannten Umleiterstrecken zurückverlagert oder zum Ausfall gebracht.
Seit Sonntagnacht rollen wieder Züge über die Riedbahn. Wir danken den vielen Mitarbeiter:innen der DB und den beteiligten Baufirmen für die Realisierung des Projekts. Der Betrieb der erneuerten Anlagen hat in den ersten beiden Tagen weitestgehend planmäßig funktioniert.
Die Sanierung des deutschen Schienennetzes hat mit der Riedbahn gerade erst begonnen, und noch bevor das erste von 41 Projekten abgeschlossen ist, gibt es massive Änderungen bei der Reihenfolge.
Die Riedbahn ist aktuell das größte Schieneninfrastrukturprojekt in Deutschland und zugleich der Auftakt zur umfassenden „Generalsanierung“ des deutschen Schienennetzes. Ziel ist es, die gesamte Schieneninfrastruktur nachhaltig zu verbessern und den Betrieb langfristig zu stabilisieren
100 Tage nach dem Baustart berichtet die DB InfraGO in einer Pressemitteilung über den Baufortschritt der Riedbahn. Wer sich auskennt, sieht schnell, dass viele Aussagen nur Halbwahrheiten sind.
In einem Artikel der FAZ vermittelt der Leiter der Infrastruktur im Regionalbereich Mitte den Eindruck, dass auf der Riedbahn eine umfassende Erneuerung aller Gewerke stattfindet. Doch DB-Watch weiß: Das entspricht nicht der Wirklichkeit
Laut einem Medienbericht könnte sich die vollständige Inbetriebnahme von Anfang 2025 auf Ende 2025 verzögern. Worst Case schmälert das die Kapazität auf der Riedbahn einige Monate, statt sie zu steigern.
Es wurde final, dass die Strecke 2026 für drei Monate und 2029 für fünf Monate komplett gesperrt werden soll. Kapazitätssteigernde Maßnahmen der stark belasteten Strecke wird es jedoch kaum geben.
Zum Start des Riedbahn-Live-Tickers äußert sich der Konzernbevollmächtigte für Gemeinwohlorientierte Schieneninfrastruktur Tobias Heinemann zur anstehenden Sanierung der Riedbahn.
Mehrere Wochen liefen die Verhandlungsrunden zwischen Bund und Ländern im Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat zur Novelle des Bundesschienenwegeausbaugesetzes (BSWAG). Jetzt steht das Ergebnis fest.
Die InfraGO AG verkündet, dass während der Generalsanierung der Riedbahn alle 400 bis 500 Güterzüge pro Woche über die verkehrsgünstige Main-Neckar-Bahn oder die Ludwigsbahn umgeleitet werden können. Mehrere EVU bestätigen, dass es zu Zurückweisungen bei Trassenbestellungen kam.
Am 29. Januar lädt die DB InfraGO zu einer Kundenveranstaltung bezüglich der beiden bayerischen Korridore Obertraubling – Passau und Nürnberg – Regensburg. Zentraler Konfliktpunkt: die langen Umwege und Umleiterstrecken für den Schienengüterverkehr. Sie hinterließ jedoch mehr Fragen als Antworten.
Die vorbereitenden Maßnahmen auf der Riedbahn zwischen Mannheim und Frankfurt verzögern sich. Kund:innen und Unternehmen können nur auf ein Sprichwort hoffen, das eigentlich im Theater gilt: „Wenn die Generalprobe schief geht, wird die Aufführung großartig“.
Am 15. Juni beginnt die fünfmonatige Sanierung der Riedbahn, der erste der 40 Korridore, die „generalsaniert“ werden sollen. Allerdings wird die 70 Kilometer lange Strecke zwischen Frankfurt am Main und Mannheim bereits zwischen dem 01. Januar bis zum 22. Januar 2024 komplett gesperrt – für mindestens drei Wochen, um den Testlauf zu starten!
Durch das Urteil des Bundesverfassungsgerichts, dass die Umschichtung von Corona-begründeten Kreditermächtigungen in den Klima- und Transformationsfonds (KTF) verfassungswidrig sei, gerät die Finanzierung der so genannten Generalsanierung unter Druck.
Die DB gibt in einer Pressemeldung bekannt, dass sich die Kosten der Riedbahn statt 500 Millionen auf 1,3 Milliarden Euro belaufen werden. Wenn alle Projekte so teuer werden, werden die 45 Zusatz-Milliarden für die Schiene, die der Bund bereitstellt, komplett aufgebraucht.
Wie zuvor bereits diskutiert, wird die Korridorsanierung der Strecke Hamburg-Hannover auf 2029 geschoben. Das soll mehr Zeit zu Vorbereitungen liefern, um nicht nur Sanierungen, sondern auch Ausbaumaßnahmen durchzuführen.
Auf dem Schienengipfel geben BMDV und DB die finale zeitliche Reihung der Korridore bekannt, die generalsaniert werden sollen. Die Anzahl verringert sich von 43 auf 40 Korridore.
Eine bundesweite Arbeitsgruppe, die sich speziell den Bedürfnissen des Güterverkehrs widmet, finden viele Branchenvertreter:innen sinnvoll. Doch sie legt auch viele Probleme offen.
Versprochenes Geld ist im bisherigen Haushaltsentwurf nicht abgebildet. Es bleibt fraglich, ob die Zusatz-Milliarden für die Schiene kommen und wenn ja, wofür sie ausgegeben werden.
Eine Novelle der Lkw-Maut soll einen Teil der versprochenen 45 Zusatz-Milliarden für die Schiene finanzieren. Einnahmen der Straßen-Maut können künftig auch für die Schiene aufgewendet werden.
Im Koalitionsausschuss werden der Schiene zusätzlich 45 Milliarden Euro bis 2027 zugesichert. Ursprung und Einsatz der Mittel bleiben aber zunächst vage.
Die Branche reicht weitere Änderungs- und Ergänzungswünsche bezüglich der Kriterienliste zur Priorisierung der Auswahl der Korridore ein. Ein wichtiger Punkt ist dabei das europäische Zugbeeinflussungssystem ETCS.
Seit dem 15. Mai ist der erste Abschnitt der Strecke Hamburg – Berlin wieder befahrbar. Zwischen Hamburg und Hagenow Land rollt der Verkehr wieder. Das ist eine echte Entlastung, weil damit vor allem der Güterverkehr damit eine weitere Umleiterroute zwischen Hamburg und Berlin (und weiter Richtung östliche Nachbarländer) nehmen kann: Die Strecke über Schwerin und Neustrelitz verbindet nun zusätzlich die beiden Metropolen.
Nach ersten Berichten aus der Branche ist die Inbetriebnahme des Streckenabschnitts auch weitgehend reibungsfrei geglückt und die Verkehre laufen aktuell stabil. Allerdings ist die Strecke nicht besonders leistungsfähig: Die Nahverkehrslinien RE 4 (Bützow – Lalendorf) und RE 50 (Rostock – Langhagen) müssen ausgedünnt werden, damit auf der teilweise eingleisigen Strecke auch für den Güterverkehr Platz ist. Der kann seit Freitag nämlich nicht mehr über Uelzen, Celle und Lehrte Richtung Osten fahren. Die „Qualitätsoffensive“ zwischen Hamburg und Hannover schreitet voran und der Streckenabschnitt zwischen Uelzen und Celle ist gesperrt worden. Damit wird eine wichtige Schienenanbindung an den Hamburger Hafen gekappt.
Die Lage des Eisenbahnverkehrs in Norddeutschland bleibt also nach der Verzögerung der Korridorsanierung zwischen Hamburg und Berlin vorerst angespannt. Vor allem, dass jetzt doch gleichzeitig Arbeiten zwischen Hamburg und Hannover stattfinden, verschärft die Lage. Wir müssen noch bis zum 14. Juni warten, bis der wichtige Korridor wieder ganz ans Netz geht.
Auf die vollständige Inbetriebnahme der Leit- und Sicherungstechnik müssen wir aber auch dann noch weiter warten. Dazu gibt es hier weitere Informationen.
Nachdem wir gestern noch die erfreulich reibungsfreie Inbetriebnahme des ersten Teilabschnitts nach der Korridorsanierung Hamburg – Berlin vermeldet hatten, meldete sich die Realität des deutschen Schienennetzes schnell zurück. Die InfraGO nahm am 15. Mai den Streckenabschnitt zwischen Hamburg und Hagenow in Betrieb, um Verkehre Richtung Nordost und eine wertvolle Umleitung nach Berlin zu ermöglichen.
Seit dem 15. Mai ist der erste Abschnitt der Strecke Hamburg – Berlin wieder befahrbar. Zwischen Hamburg und Hagenow Land rollt der Verkehr wieder. Das ist eine echte Entlastung, weil damit vor allem der Güterverkehr damit eine weitere Umleiterroute zwischen Hamburg und Berlin (und weiter Richtung östliche Nachbarländer) nehmen kann: Die Strecke über Schwerin und…
Auf dem Korridor Hamburg – Berlin kehrt keine Ruhe ein. Die vollständige Inbetriebnahme der Leit- und Sicherungstechnik verzögert sich wohl noch weiter. Im März erst gab die InfraGO bekannt, dass die für den 01. Mai geplante Wiederinbetriebnahmen der Strecke nicht zu halten sei. Winterbedingungen und Probleme mit der Montage der Leit- und Sicherungstechnik wurden als…
Entlang des Rheins verläuft von Troisdorf bei Köln über Koblenz bis nach Wiesbaden der Rhein-Alpin-Korridor – eine der wichtigsten Güterverkehrsachsen Deutschlands und zentrale Verbindung von den Nordseehäfen über Süddeutschland bis in den Alpenraum und nach Italien. Im zweiten Halbjahr 2026 soll auch dieser Abschnitt im Rahmen der Korridorsanierung modernisiert werden. Allerdings ist bereits im Vorfeld…
Nach den winterlichen Problemen bei der Korridorsanierung zwischen Hamburg und Berlin ist nun klar: Der Frost zu Jahresbeginn scheint die Bauarbeiten völlig aus der Bahn geworfen zu haben. Die Inbetriebnahme der wichtigen Strecke verzögert sich um sechs Wochen. Die Nachricht verwundert ein wenig, teilte die InfraGO der Branche doch mit, dass man mit ca. drei…
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
Der Jahresbeginn startet mit einem Überblick zum aktuellen Stand der abgeschlossenen und noch laufenden Korridorsanierungen sowie einem Blick auf die kommenden Vollsperrungen 2026.
Die ersten 100 Tage der neunmonatigen Vollsperrung zwischen Hamburg und Berlin sind geschafft. In der Branche will sich nicht so recht Entspannung einstellen, denn auf anfängliche „Kinderkrankheiten“ folgte zügig die Erkenntnis, dass Probleme nicht nur Anfangs auftreten werden.
Die Oberleitungsstörung bei Uelzen vom 21. bis zum 23. September 2025 ist kein isolierter Betriebsunfall, sondern ein Stresstest für das ohnehin ausgedünnte Netz in Norddeutschland – mitten in der laufenden Korridorsanierung Hamburg–Berlin.
Die Sanierung der Strecke Hamburg–Berlin läuft seit einem knappen Monat. Güterbahnen erleben auf den Strecken eine Mischung aus Improvisation, langen Umwegen und verbesserungswürdiger Kommunikation.
Bereits in der zweiten von 38 Wochen „Generalsanierung Hamburg-Berlin“ melden EVU erhebliche Probleme: Auf den Umleitungsstrecken sind gleich zwei Baustellen eingerichtet.
Die dritte der sogenannten „Korridorsanierungen” der DB zwischen Hamburg und Berlin ist ein Belastungstest für die Schienenkunden, die Eisenbahnunternehmen, aber auch für das Vertrauen in das Großprojektmanagement der DB InfraGO.
Am Mittwoch, den 09. Juli 2025, fand auf Einladung der DB InfraGO in Frankfurt am Main ein Branchendialog mit rund 200 Vertreter:innen aus der Branche statt. Es ging um das WO, WANN und WIE der Korridorsanierung – bedarfsgerecht im Sinne der Betroffenen.
Die Reihung der geplanten Korridore dürfte sich verzögern. Zusammen mit Branche und Politik sollen die bisherigen Konzepte für alle Korridore, die ab 2028 geplant wurden, überarbeitet werden. Was zunächst nach einem Scheitern klingt, könnte sich als notwendige Korrektur herausstellen.
Die Korridorsanierung auf 70 Kilometern Strecke der sogenannten Riedbahn zwischen Frankfurt am Main und Mannheim, sollte ein Vorzeigeprojekt der Deutschen Bahn werden – ein symbolträchtiger Auftakt zur sogenannten Korridorsanierung.
Seit der Wiedereröffnung der Riedbahn am 15. Dezember 2024 haben einige Pannen auf der frisch, generalüberholten Strecke den Verkehr mehrmals verlangsamt, auf die bekannten Umleiterstrecken zurückverlagert oder zum Ausfall gebracht.
Seit Sonntagnacht rollen wieder Züge über die Riedbahn. Wir danken den vielen Mitarbeiter:innen der DB und den beteiligten Baufirmen für die Realisierung des Projekts. Der Betrieb der erneuerten Anlagen hat in den ersten beiden Tagen weitestgehend planmäßig funktioniert.
Die Sanierung des deutschen Schienennetzes hat mit der Riedbahn gerade erst begonnen, und noch bevor das erste von 41 Projekten abgeschlossen ist, gibt es massive Änderungen bei der Reihenfolge.
Die Riedbahn ist aktuell das größte Schieneninfrastrukturprojekt in Deutschland und zugleich der Auftakt zur umfassenden „Generalsanierung“ des deutschen Schienennetzes. Ziel ist es, die gesamte Schieneninfrastruktur nachhaltig zu verbessern und den Betrieb langfristig zu stabilisieren
100 Tage nach dem Baustart berichtet die DB InfraGO in einer Pressemitteilung über den Baufortschritt der Riedbahn. Wer sich auskennt, sieht schnell, dass viele Aussagen nur Halbwahrheiten sind.
In einem Artikel der FAZ vermittelt der Leiter der Infrastruktur im Regionalbereich Mitte den Eindruck, dass auf der Riedbahn eine umfassende Erneuerung aller Gewerke stattfindet. Doch DB-Watch weiß: Das entspricht nicht der Wirklichkeit
Laut einem Medienbericht könnte sich die vollständige Inbetriebnahme von Anfang 2025 auf Ende 2025 verzögern. Worst Case schmälert das die Kapazität auf der Riedbahn einige Monate, statt sie zu steigern.
Es wurde final, dass die Strecke 2026 für drei Monate und 2029 für fünf Monate komplett gesperrt werden soll. Kapazitätssteigernde Maßnahmen der stark belasteten Strecke wird es jedoch kaum geben.
Zum Start des Riedbahn-Live-Tickers äußert sich der Konzernbevollmächtigte für Gemeinwohlorientierte Schieneninfrastruktur Tobias Heinemann zur anstehenden Sanierung der Riedbahn.
Mehrere Wochen liefen die Verhandlungsrunden zwischen Bund und Ländern im Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat zur Novelle des Bundesschienenwegeausbaugesetzes (BSWAG). Jetzt steht das Ergebnis fest.
Die InfraGO AG verkündet, dass während der Generalsanierung der Riedbahn alle 400 bis 500 Güterzüge pro Woche über die verkehrsgünstige Main-Neckar-Bahn oder die Ludwigsbahn umgeleitet werden können. Mehrere EVU bestätigen, dass es zu Zurückweisungen bei Trassenbestellungen kam.
Am 29. Januar lädt die DB InfraGO zu einer Kundenveranstaltung bezüglich der beiden bayerischen Korridore Obertraubling – Passau und Nürnberg – Regensburg. Zentraler Konfliktpunkt: die langen Umwege und Umleiterstrecken für den Schienengüterverkehr. Sie hinterließ jedoch mehr Fragen als Antworten.
Die vorbereitenden Maßnahmen auf der Riedbahn zwischen Mannheim und Frankfurt verzögern sich. Kund:innen und Unternehmen können nur auf ein Sprichwort hoffen, das eigentlich im Theater gilt: „Wenn die Generalprobe schief geht, wird die Aufführung großartig“.
Am 15. Juni beginnt die fünfmonatige Sanierung der Riedbahn, der erste der 40 Korridore, die „generalsaniert“ werden sollen. Allerdings wird die 70 Kilometer lange Strecke zwischen Frankfurt am Main und Mannheim bereits zwischen dem 01. Januar bis zum 22. Januar 2024 komplett gesperrt – für mindestens drei Wochen, um den Testlauf zu starten!
Durch das Urteil des Bundesverfassungsgerichts, dass die Umschichtung von Corona-begründeten Kreditermächtigungen in den Klima- und Transformationsfonds (KTF) verfassungswidrig sei, gerät die Finanzierung der so genannten Generalsanierung unter Druck.
Die DB gibt in einer Pressemeldung bekannt, dass sich die Kosten der Riedbahn statt 500 Millionen auf 1,3 Milliarden Euro belaufen werden. Wenn alle Projekte so teuer werden, werden die 45 Zusatz-Milliarden für die Schiene, die der Bund bereitstellt, komplett aufgebraucht.
Wie zuvor bereits diskutiert, wird die Korridorsanierung der Strecke Hamburg-Hannover auf 2029 geschoben. Das soll mehr Zeit zu Vorbereitungen liefern, um nicht nur Sanierungen, sondern auch Ausbaumaßnahmen durchzuführen.
Auf dem Schienengipfel geben BMDV und DB die finale zeitliche Reihung der Korridore bekannt, die generalsaniert werden sollen. Die Anzahl verringert sich von 43 auf 40 Korridore.
Eine bundesweite Arbeitsgruppe, die sich speziell den Bedürfnissen des Güterverkehrs widmet, finden viele Branchenvertreter:innen sinnvoll. Doch sie legt auch viele Probleme offen.
Versprochenes Geld ist im bisherigen Haushaltsentwurf nicht abgebildet. Es bleibt fraglich, ob die Zusatz-Milliarden für die Schiene kommen und wenn ja, wofür sie ausgegeben werden.
Eine Novelle der Lkw-Maut soll einen Teil der versprochenen 45 Zusatz-Milliarden für die Schiene finanzieren. Einnahmen der Straßen-Maut können künftig auch für die Schiene aufgewendet werden.
Im Koalitionsausschuss werden der Schiene zusätzlich 45 Milliarden Euro bis 2027 zugesichert. Ursprung und Einsatz der Mittel bleiben aber zunächst vage.
Die Branche reicht weitere Änderungs- und Ergänzungswünsche bezüglich der Kriterienliste zur Priorisierung der Auswahl der Korridore ein. Ein wichtiger Punkt ist dabei das europäische Zugbeeinflussungssystem ETCS.
Korridorsanierung Hamburg – Berlin: Nach der Nachspielzeit kommt nun die Verlängerung?
Auf dem Korridor Hamburg – Berlin kehrt keine Ruhe ein. Die vollständige Inbetriebnahme der Leit- und Sicherungstechnik verzögert sich wohl noch weiter. Im März erst gab die InfraGO bekannt, dass die für den 01. Mai geplante Wiederinbetriebnahmen der Strecke nicht zu halten sei. Winterbedingungen und Probleme mit der Montage der Leit- und Sicherungstechnik wurden als Grund genannt. Als neues Inbetriebnahmedatum wurde der 14. Juni verkündet. Die Folgen für den Eisenbahnverkehr in Norddeutschland haben wir hier dargestellt.
Über die Probleme mit der Leit- und Sicherungstechnik wurde zwischenzeitlich viel spekuliert. Nun meldete sich Dr. Philipp Nagl selbst über das Forum Drehscheibe zu Wort. Am 14. Juni sei es noch nicht möglich, auf der gesamten Strecke die Linienförmige Zugbeeinflussung (LZB) wieder in Betrieb zu nehmen. Vor allem die neu errichteten Stellwerke führen wohl zu weiteren Verzögerungen. Auf Anfrage teilte die InfraGO mit, dass auf den Streckenabschnitten vor Hamburg und Berlin Stellwerkstechnik noch nicht in Betrieb genommen werden kann. Konkret heißt das, dass die auf der Strecke zuvor gewohnte Maximalgeschwindigkeit von 230 km/h zunächst nur zwischen Büchen und Neustadt (Dosse) erreicht werden wird. Ansonsten muss wohl auf die ältere Technik der Punktförmigen Zugbeeinflussung (PZB) zurückgegriffen werden, was eine Maximalgeschwindigkeit von nur 160 km/h ermöglicht. Nach zehneinhalb Monaten Totalsperrung und Kosten von mindestens 2,2 Milliarden Euro wird die Strecke also zunächst erstmal langsamer sein als vorher.
Die InfraGO teilte mit, dass die vollständige Inbetriebnahme der LZB auf ganzer Strecke „in den Wochen nach dem Start“ am 14. Juni erfolgen soll. Dafür müssen wir erneut mit Sperrungen rechnen. Erst danach sind wieder durchgehend 230 km/h möglich. Die verringerte Maximalgeschwindigkeit wird man laut InfraGO bis dahin kaum merken.
Das Grundversprechen des Prinzips Korridorsanierung, wonach große Einschränkungen (Totalsperrung) auch große Vorteile (Bautempo, Effizienzgewinne, anschließende Baufreiheit) mit sich bringen, gerät weiter unter Druck. Zumal auf den ursprünglich geplanten Einbau der Leit- und Sicherungstechnik ETCS anstelle der nun verzögerten LZB aus Zeit- und Kostengründen verzichtet wurde. Eine Nachrüstung ist erst in den 2030er Jahren vorgesehen – inklusive neuer Sperrpausen.
Nachdem wir gestern noch die erfreulich reibungsfreie Inbetriebnahme des ersten Teilabschnitts nach der Korridorsanierung Hamburg – Berlin vermeldet hatten, meldete sich die Realität des deutschen Schienennetzes schnell zurück. Die InfraGO nahm am 15. Mai den Streckenabschnitt zwischen Hamburg und Hagenow in Betrieb, um Verkehre Richtung Nordost und eine wertvolle Umleitung nach Berlin zu ermöglichen.
Seit dem 15. Mai ist der erste Abschnitt der Strecke Hamburg – Berlin wieder befahrbar. Zwischen Hamburg und Hagenow Land rollt der Verkehr wieder. Das ist eine echte Entlastung, weil damit vor allem der Güterverkehr damit eine weitere Umleiterroute zwischen Hamburg und Berlin (und weiter Richtung östliche Nachbarländer) nehmen kann: Die Strecke über Schwerin und…
Auf dem Korridor Hamburg – Berlin kehrt keine Ruhe ein. Die vollständige Inbetriebnahme der Leit- und Sicherungstechnik verzögert sich wohl noch weiter. Im März erst gab die InfraGO bekannt, dass die für den 01. Mai geplante Wiederinbetriebnahmen der Strecke nicht zu halten sei. Winterbedingungen und Probleme mit der Montage der Leit- und Sicherungstechnik wurden als…
Entlang des Rheins verläuft von Troisdorf bei Köln über Koblenz bis nach Wiesbaden der Rhein-Alpin-Korridor – eine der wichtigsten Güterverkehrsachsen Deutschlands und zentrale Verbindung von den Nordseehäfen über Süddeutschland bis in den Alpenraum und nach Italien. Im zweiten Halbjahr 2026 soll auch dieser Abschnitt im Rahmen der Korridorsanierung modernisiert werden. Allerdings ist bereits im Vorfeld…
Nach den winterlichen Problemen bei der Korridorsanierung zwischen Hamburg und Berlin ist nun klar: Der Frost zu Jahresbeginn scheint die Bauarbeiten völlig aus der Bahn geworfen zu haben. Die Inbetriebnahme der wichtigen Strecke verzögert sich um sechs Wochen. Die Nachricht verwundert ein wenig, teilte die InfraGO der Branche doch mit, dass man mit ca. drei…
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
Der Jahresbeginn startet mit einem Überblick zum aktuellen Stand der abgeschlossenen und noch laufenden Korridorsanierungen sowie einem Blick auf die kommenden Vollsperrungen 2026.
Die ersten 100 Tage der neunmonatigen Vollsperrung zwischen Hamburg und Berlin sind geschafft. In der Branche will sich nicht so recht Entspannung einstellen, denn auf anfängliche „Kinderkrankheiten“ folgte zügig die Erkenntnis, dass Probleme nicht nur Anfangs auftreten werden.
Die Oberleitungsstörung bei Uelzen vom 21. bis zum 23. September 2025 ist kein isolierter Betriebsunfall, sondern ein Stresstest für das ohnehin ausgedünnte Netz in Norddeutschland – mitten in der laufenden Korridorsanierung Hamburg–Berlin.
Die Sanierung der Strecke Hamburg–Berlin läuft seit einem knappen Monat. Güterbahnen erleben auf den Strecken eine Mischung aus Improvisation, langen Umwegen und verbesserungswürdiger Kommunikation.
Bereits in der zweiten von 38 Wochen „Generalsanierung Hamburg-Berlin“ melden EVU erhebliche Probleme: Auf den Umleitungsstrecken sind gleich zwei Baustellen eingerichtet.
Die dritte der sogenannten „Korridorsanierungen” der DB zwischen Hamburg und Berlin ist ein Belastungstest für die Schienenkunden, die Eisenbahnunternehmen, aber auch für das Vertrauen in das Großprojektmanagement der DB InfraGO.
Am Mittwoch, den 09. Juli 2025, fand auf Einladung der DB InfraGO in Frankfurt am Main ein Branchendialog mit rund 200 Vertreter:innen aus der Branche statt. Es ging um das WO, WANN und WIE der Korridorsanierung – bedarfsgerecht im Sinne der Betroffenen.
Die Reihung der geplanten Korridore dürfte sich verzögern. Zusammen mit Branche und Politik sollen die bisherigen Konzepte für alle Korridore, die ab 2028 geplant wurden, überarbeitet werden. Was zunächst nach einem Scheitern klingt, könnte sich als notwendige Korrektur herausstellen.
Die Korridorsanierung auf 70 Kilometern Strecke der sogenannten Riedbahn zwischen Frankfurt am Main und Mannheim, sollte ein Vorzeigeprojekt der Deutschen Bahn werden – ein symbolträchtiger Auftakt zur sogenannten Korridorsanierung.
Seit der Wiedereröffnung der Riedbahn am 15. Dezember 2024 haben einige Pannen auf der frisch, generalüberholten Strecke den Verkehr mehrmals verlangsamt, auf die bekannten Umleiterstrecken zurückverlagert oder zum Ausfall gebracht.
Seit Sonntagnacht rollen wieder Züge über die Riedbahn. Wir danken den vielen Mitarbeiter:innen der DB und den beteiligten Baufirmen für die Realisierung des Projekts. Der Betrieb der erneuerten Anlagen hat in den ersten beiden Tagen weitestgehend planmäßig funktioniert.
Die Sanierung des deutschen Schienennetzes hat mit der Riedbahn gerade erst begonnen, und noch bevor das erste von 41 Projekten abgeschlossen ist, gibt es massive Änderungen bei der Reihenfolge.
Die Riedbahn ist aktuell das größte Schieneninfrastrukturprojekt in Deutschland und zugleich der Auftakt zur umfassenden „Generalsanierung“ des deutschen Schienennetzes. Ziel ist es, die gesamte Schieneninfrastruktur nachhaltig zu verbessern und den Betrieb langfristig zu stabilisieren
100 Tage nach dem Baustart berichtet die DB InfraGO in einer Pressemitteilung über den Baufortschritt der Riedbahn. Wer sich auskennt, sieht schnell, dass viele Aussagen nur Halbwahrheiten sind.
In einem Artikel der FAZ vermittelt der Leiter der Infrastruktur im Regionalbereich Mitte den Eindruck, dass auf der Riedbahn eine umfassende Erneuerung aller Gewerke stattfindet. Doch DB-Watch weiß: Das entspricht nicht der Wirklichkeit
Laut einem Medienbericht könnte sich die vollständige Inbetriebnahme von Anfang 2025 auf Ende 2025 verzögern. Worst Case schmälert das die Kapazität auf der Riedbahn einige Monate, statt sie zu steigern.
Es wurde final, dass die Strecke 2026 für drei Monate und 2029 für fünf Monate komplett gesperrt werden soll. Kapazitätssteigernde Maßnahmen der stark belasteten Strecke wird es jedoch kaum geben.
Zum Start des Riedbahn-Live-Tickers äußert sich der Konzernbevollmächtigte für Gemeinwohlorientierte Schieneninfrastruktur Tobias Heinemann zur anstehenden Sanierung der Riedbahn.
Mehrere Wochen liefen die Verhandlungsrunden zwischen Bund und Ländern im Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat zur Novelle des Bundesschienenwegeausbaugesetzes (BSWAG). Jetzt steht das Ergebnis fest.
Die InfraGO AG verkündet, dass während der Generalsanierung der Riedbahn alle 400 bis 500 Güterzüge pro Woche über die verkehrsgünstige Main-Neckar-Bahn oder die Ludwigsbahn umgeleitet werden können. Mehrere EVU bestätigen, dass es zu Zurückweisungen bei Trassenbestellungen kam.
Am 29. Januar lädt die DB InfraGO zu einer Kundenveranstaltung bezüglich der beiden bayerischen Korridore Obertraubling – Passau und Nürnberg – Regensburg. Zentraler Konfliktpunkt: die langen Umwege und Umleiterstrecken für den Schienengüterverkehr. Sie hinterließ jedoch mehr Fragen als Antworten.
Die vorbereitenden Maßnahmen auf der Riedbahn zwischen Mannheim und Frankfurt verzögern sich. Kund:innen und Unternehmen können nur auf ein Sprichwort hoffen, das eigentlich im Theater gilt: „Wenn die Generalprobe schief geht, wird die Aufführung großartig“.
Am 15. Juni beginnt die fünfmonatige Sanierung der Riedbahn, der erste der 40 Korridore, die „generalsaniert“ werden sollen. Allerdings wird die 70 Kilometer lange Strecke zwischen Frankfurt am Main und Mannheim bereits zwischen dem 01. Januar bis zum 22. Januar 2024 komplett gesperrt – für mindestens drei Wochen, um den Testlauf zu starten!
Durch das Urteil des Bundesverfassungsgerichts, dass die Umschichtung von Corona-begründeten Kreditermächtigungen in den Klima- und Transformationsfonds (KTF) verfassungswidrig sei, gerät die Finanzierung der so genannten Generalsanierung unter Druck.
Die DB gibt in einer Pressemeldung bekannt, dass sich die Kosten der Riedbahn statt 500 Millionen auf 1,3 Milliarden Euro belaufen werden. Wenn alle Projekte so teuer werden, werden die 45 Zusatz-Milliarden für die Schiene, die der Bund bereitstellt, komplett aufgebraucht.
Wie zuvor bereits diskutiert, wird die Korridorsanierung der Strecke Hamburg-Hannover auf 2029 geschoben. Das soll mehr Zeit zu Vorbereitungen liefern, um nicht nur Sanierungen, sondern auch Ausbaumaßnahmen durchzuführen.
Auf dem Schienengipfel geben BMDV und DB die finale zeitliche Reihung der Korridore bekannt, die generalsaniert werden sollen. Die Anzahl verringert sich von 43 auf 40 Korridore.
Eine bundesweite Arbeitsgruppe, die sich speziell den Bedürfnissen des Güterverkehrs widmet, finden viele Branchenvertreter:innen sinnvoll. Doch sie legt auch viele Probleme offen.
Versprochenes Geld ist im bisherigen Haushaltsentwurf nicht abgebildet. Es bleibt fraglich, ob die Zusatz-Milliarden für die Schiene kommen und wenn ja, wofür sie ausgegeben werden.
Eine Novelle der Lkw-Maut soll einen Teil der versprochenen 45 Zusatz-Milliarden für die Schiene finanzieren. Einnahmen der Straßen-Maut können künftig auch für die Schiene aufgewendet werden.
Im Koalitionsausschuss werden der Schiene zusätzlich 45 Milliarden Euro bis 2027 zugesichert. Ursprung und Einsatz der Mittel bleiben aber zunächst vage.
Die Branche reicht weitere Änderungs- und Ergänzungswünsche bezüglich der Kriterienliste zur Priorisierung der Auswahl der Korridore ein. Ein wichtiger Punkt ist dabei das europäische Zugbeeinflussungssystem ETCS.
Entlang des Rheins verläuft von Troisdorf bei Köln über Koblenz bis nach Wiesbaden der Rhein-Alpin-Korridor – eine der wichtigsten Güterverkehrsachsen Deutschlands und zentrale Verbindung von den Nordseehäfen über Süddeutschland bis in den Alpenraum und nach Italien. Im zweiten Halbjahr 2026 soll auch dieser Abschnitt im Rahmen der Korridorsanierung modernisiert werden. Allerdings ist bereits im Vorfeld klar, dass entscheidende Bedingungen für eine gelungene Korridorsanierung nicht erfüllt werden. So folgt der mehrmonatigen Sperrzeit keine mehrjährige baufreie Zeit. Auf die vollständige Ausstattung des Korridors mit dem europäischen Zugleitsystems ETCS wird, wie auch auf dem Korridor zwischen Hamburg und Berlin, erneut verzichtet.
Besonders kritisch ist die Frage der versprochenen Baufreiheit nach der Sanierung. Ursprünglich versprach die DB InfraGO, auf sanierten Strecken zehn Jahre lang nicht erneut sperren zu müssen, später acht Jahre und nun sollen es immerhin noch fünf Jahre sein. Aber auch diese fünf Jahre könnten nun auf diesem Korridor untergraben werden: Für die Inbetriebnahme von Stellwerkstechnik soll die Strecke im Juli 2027, also ein halbes Jahr nach dem eigentlichen Abschluss der Korridorsanierung, erneut gesperrt werden. Aus DB-Kreisen ist zu hören, dass diese nachträglichen Sperrungen für die Inbetriebnahme von Stellwerkstechnik auch auf spätere Korridorsanierungen übertragen werden könnten.
Das würde das Konzept der Korridorsanierungen endgültig ad absurdum führen: Betroffene Unternehmen sollten Vollsperrungen als notwendiges Übel in Kauf nehmen, damit anschließend mehrere Jahre keine Bauarbeiten notwendig sind. Für EVU und ihre Kunden ist genau diese Planungssicherheit entscheidend. Entsprechend wächst in der Branche die Sorge, dass kurzfristige Änderungen am Bauprogramm das Vertrauen in das Konzept der Korridorsanierung insgesamt schwächen könnten. Besonders enttäuschend ist, dass bei diesem Vorgehen noch nicht einmal ETCS verbaut wird und die Layoutstandards erneut nicht eingehalten werden.
Auch die Projektplanung selbst steht zunehmend in der Kritik. Viele EVU bemängeln fehlende verbindliche Zusagen zu Maßnahmenumfang (Layoutstandards), Zeitplan und Betriebskonzept. Ohne diese Planungssicherheit wird es schwierig, Verkehre und Kundenbeziehungen zuverlässig zu organisieren. Auch die Bundesnetzagentur hat zuletzt öffentlich auf Defizite bei Planungssicherheit und Kommunikation hingewiesen (vgl. heise online, Malte Kirchner, 09. November 2025)
Während die ICE-Züge des Personenverkehrs größtenteils über die gut ausgebaute Schnellfahrstrecke zwischen Köln und Frankfurt verkehren, muss der Schienengüterverkehr auf Umleiterstrecken ausweichen. Vorgesehen sind vor allem die ebenfalls sanierungsbedürftigen und störungsanfälligen Dillstrecke (zwischen Siegen und Gießen) und Siegstrecke (zwischen Köln und Siegen). Für Güterbahnen bedeutet das massive Mehrbelastungen – etwa durch längere Fahrzeiten, höheren Energie- und Personalbedarf sowie stärkeren Verschleiß.
Der Umweg beträgt teilweise rund 100 Kilometer, die Fahrzeit kann sich von drei auf bis zu sieben Stunden erhöhen. Branchenvertreter:innen erwarten zudem zusätzliche Probleme durch störanfällige Bahnübergänge entlang der Umleitungsstrecken. Möglichkeiten, diese Infrastruktur im Vorfeld gezielt zu ertüchtigen, wurden bislang nur begrenzt genutzt.
Nachdem wir gestern noch die erfreulich reibungsfreie Inbetriebnahme des ersten Teilabschnitts nach der Korridorsanierung Hamburg – Berlin vermeldet hatten, meldete sich die Realität des deutschen Schienennetzes schnell zurück. Die InfraGO nahm am 15. Mai den Streckenabschnitt zwischen Hamburg und Hagenow in Betrieb, um Verkehre Richtung Nordost und eine wertvolle Umleitung nach Berlin zu ermöglichen.
Seit dem 15. Mai ist der erste Abschnitt der Strecke Hamburg – Berlin wieder befahrbar. Zwischen Hamburg und Hagenow Land rollt der Verkehr wieder. Das ist eine echte Entlastung, weil damit vor allem der Güterverkehr damit eine weitere Umleiterroute zwischen Hamburg und Berlin (und weiter Richtung östliche Nachbarländer) nehmen kann: Die Strecke über Schwerin und…
Auf dem Korridor Hamburg – Berlin kehrt keine Ruhe ein. Die vollständige Inbetriebnahme der Leit- und Sicherungstechnik verzögert sich wohl noch weiter. Im März erst gab die InfraGO bekannt, dass die für den 01. Mai geplante Wiederinbetriebnahmen der Strecke nicht zu halten sei. Winterbedingungen und Probleme mit der Montage der Leit- und Sicherungstechnik wurden als…
Entlang des Rheins verläuft von Troisdorf bei Köln über Koblenz bis nach Wiesbaden der Rhein-Alpin-Korridor – eine der wichtigsten Güterverkehrsachsen Deutschlands und zentrale Verbindung von den Nordseehäfen über Süddeutschland bis in den Alpenraum und nach Italien. Im zweiten Halbjahr 2026 soll auch dieser Abschnitt im Rahmen der Korridorsanierung modernisiert werden. Allerdings ist bereits im Vorfeld…
Nach den winterlichen Problemen bei der Korridorsanierung zwischen Hamburg und Berlin ist nun klar: Der Frost zu Jahresbeginn scheint die Bauarbeiten völlig aus der Bahn geworfen zu haben. Die Inbetriebnahme der wichtigen Strecke verzögert sich um sechs Wochen. Die Nachricht verwundert ein wenig, teilte die InfraGO der Branche doch mit, dass man mit ca. drei…
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
Der Jahresbeginn startet mit einem Überblick zum aktuellen Stand der abgeschlossenen und noch laufenden Korridorsanierungen sowie einem Blick auf die kommenden Vollsperrungen 2026.
Die ersten 100 Tage der neunmonatigen Vollsperrung zwischen Hamburg und Berlin sind geschafft. In der Branche will sich nicht so recht Entspannung einstellen, denn auf anfängliche „Kinderkrankheiten“ folgte zügig die Erkenntnis, dass Probleme nicht nur Anfangs auftreten werden.
Die Oberleitungsstörung bei Uelzen vom 21. bis zum 23. September 2025 ist kein isolierter Betriebsunfall, sondern ein Stresstest für das ohnehin ausgedünnte Netz in Norddeutschland – mitten in der laufenden Korridorsanierung Hamburg–Berlin.
Die Sanierung der Strecke Hamburg–Berlin läuft seit einem knappen Monat. Güterbahnen erleben auf den Strecken eine Mischung aus Improvisation, langen Umwegen und verbesserungswürdiger Kommunikation.
Bereits in der zweiten von 38 Wochen „Generalsanierung Hamburg-Berlin“ melden EVU erhebliche Probleme: Auf den Umleitungsstrecken sind gleich zwei Baustellen eingerichtet.
Die dritte der sogenannten „Korridorsanierungen” der DB zwischen Hamburg und Berlin ist ein Belastungstest für die Schienenkunden, die Eisenbahnunternehmen, aber auch für das Vertrauen in das Großprojektmanagement der DB InfraGO.
Am Mittwoch, den 09. Juli 2025, fand auf Einladung der DB InfraGO in Frankfurt am Main ein Branchendialog mit rund 200 Vertreter:innen aus der Branche statt. Es ging um das WO, WANN und WIE der Korridorsanierung – bedarfsgerecht im Sinne der Betroffenen.
Die Reihung der geplanten Korridore dürfte sich verzögern. Zusammen mit Branche und Politik sollen die bisherigen Konzepte für alle Korridore, die ab 2028 geplant wurden, überarbeitet werden. Was zunächst nach einem Scheitern klingt, könnte sich als notwendige Korrektur herausstellen.
Die Korridorsanierung auf 70 Kilometern Strecke der sogenannten Riedbahn zwischen Frankfurt am Main und Mannheim, sollte ein Vorzeigeprojekt der Deutschen Bahn werden – ein symbolträchtiger Auftakt zur sogenannten Korridorsanierung.
Seit der Wiedereröffnung der Riedbahn am 15. Dezember 2024 haben einige Pannen auf der frisch, generalüberholten Strecke den Verkehr mehrmals verlangsamt, auf die bekannten Umleiterstrecken zurückverlagert oder zum Ausfall gebracht.
Seit Sonntagnacht rollen wieder Züge über die Riedbahn. Wir danken den vielen Mitarbeiter:innen der DB und den beteiligten Baufirmen für die Realisierung des Projekts. Der Betrieb der erneuerten Anlagen hat in den ersten beiden Tagen weitestgehend planmäßig funktioniert.
Die Sanierung des deutschen Schienennetzes hat mit der Riedbahn gerade erst begonnen, und noch bevor das erste von 41 Projekten abgeschlossen ist, gibt es massive Änderungen bei der Reihenfolge.
Die Riedbahn ist aktuell das größte Schieneninfrastrukturprojekt in Deutschland und zugleich der Auftakt zur umfassenden „Generalsanierung“ des deutschen Schienennetzes. Ziel ist es, die gesamte Schieneninfrastruktur nachhaltig zu verbessern und den Betrieb langfristig zu stabilisieren
100 Tage nach dem Baustart berichtet die DB InfraGO in einer Pressemitteilung über den Baufortschritt der Riedbahn. Wer sich auskennt, sieht schnell, dass viele Aussagen nur Halbwahrheiten sind.
In einem Artikel der FAZ vermittelt der Leiter der Infrastruktur im Regionalbereich Mitte den Eindruck, dass auf der Riedbahn eine umfassende Erneuerung aller Gewerke stattfindet. Doch DB-Watch weiß: Das entspricht nicht der Wirklichkeit
Laut einem Medienbericht könnte sich die vollständige Inbetriebnahme von Anfang 2025 auf Ende 2025 verzögern. Worst Case schmälert das die Kapazität auf der Riedbahn einige Monate, statt sie zu steigern.
Es wurde final, dass die Strecke 2026 für drei Monate und 2029 für fünf Monate komplett gesperrt werden soll. Kapazitätssteigernde Maßnahmen der stark belasteten Strecke wird es jedoch kaum geben.
Zum Start des Riedbahn-Live-Tickers äußert sich der Konzernbevollmächtigte für Gemeinwohlorientierte Schieneninfrastruktur Tobias Heinemann zur anstehenden Sanierung der Riedbahn.
Mehrere Wochen liefen die Verhandlungsrunden zwischen Bund und Ländern im Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat zur Novelle des Bundesschienenwegeausbaugesetzes (BSWAG). Jetzt steht das Ergebnis fest.
Die InfraGO AG verkündet, dass während der Generalsanierung der Riedbahn alle 400 bis 500 Güterzüge pro Woche über die verkehrsgünstige Main-Neckar-Bahn oder die Ludwigsbahn umgeleitet werden können. Mehrere EVU bestätigen, dass es zu Zurückweisungen bei Trassenbestellungen kam.
Am 29. Januar lädt die DB InfraGO zu einer Kundenveranstaltung bezüglich der beiden bayerischen Korridore Obertraubling – Passau und Nürnberg – Regensburg. Zentraler Konfliktpunkt: die langen Umwege und Umleiterstrecken für den Schienengüterverkehr. Sie hinterließ jedoch mehr Fragen als Antworten.
Die vorbereitenden Maßnahmen auf der Riedbahn zwischen Mannheim und Frankfurt verzögern sich. Kund:innen und Unternehmen können nur auf ein Sprichwort hoffen, das eigentlich im Theater gilt: „Wenn die Generalprobe schief geht, wird die Aufführung großartig“.
Am 15. Juni beginnt die fünfmonatige Sanierung der Riedbahn, der erste der 40 Korridore, die „generalsaniert“ werden sollen. Allerdings wird die 70 Kilometer lange Strecke zwischen Frankfurt am Main und Mannheim bereits zwischen dem 01. Januar bis zum 22. Januar 2024 komplett gesperrt – für mindestens drei Wochen, um den Testlauf zu starten!
Durch das Urteil des Bundesverfassungsgerichts, dass die Umschichtung von Corona-begründeten Kreditermächtigungen in den Klima- und Transformationsfonds (KTF) verfassungswidrig sei, gerät die Finanzierung der so genannten Generalsanierung unter Druck.
Die DB gibt in einer Pressemeldung bekannt, dass sich die Kosten der Riedbahn statt 500 Millionen auf 1,3 Milliarden Euro belaufen werden. Wenn alle Projekte so teuer werden, werden die 45 Zusatz-Milliarden für die Schiene, die der Bund bereitstellt, komplett aufgebraucht.
Wie zuvor bereits diskutiert, wird die Korridorsanierung der Strecke Hamburg-Hannover auf 2029 geschoben. Das soll mehr Zeit zu Vorbereitungen liefern, um nicht nur Sanierungen, sondern auch Ausbaumaßnahmen durchzuführen.
Auf dem Schienengipfel geben BMDV und DB die finale zeitliche Reihung der Korridore bekannt, die generalsaniert werden sollen. Die Anzahl verringert sich von 43 auf 40 Korridore.
Eine bundesweite Arbeitsgruppe, die sich speziell den Bedürfnissen des Güterverkehrs widmet, finden viele Branchenvertreter:innen sinnvoll. Doch sie legt auch viele Probleme offen.
Versprochenes Geld ist im bisherigen Haushaltsentwurf nicht abgebildet. Es bleibt fraglich, ob die Zusatz-Milliarden für die Schiene kommen und wenn ja, wofür sie ausgegeben werden.
Eine Novelle der Lkw-Maut soll einen Teil der versprochenen 45 Zusatz-Milliarden für die Schiene finanzieren. Einnahmen der Straßen-Maut können künftig auch für die Schiene aufgewendet werden.
Im Koalitionsausschuss werden der Schiene zusätzlich 45 Milliarden Euro bis 2027 zugesichert. Ursprung und Einsatz der Mittel bleiben aber zunächst vage.
Die Branche reicht weitere Änderungs- und Ergänzungswünsche bezüglich der Kriterienliste zur Priorisierung der Auswahl der Korridore ein. Ein wichtiger Punkt ist dabei das europäische Zugbeeinflussungssystem ETCS.
Korridorsanierung Hamburg – Berlin: Versuch der Schadensbegrenzung nach Frost-Fiasko
Nach den winterlichen Problemen bei der Korridorsanierung zwischen Hamburg und Berlin ist nun klar: Der Frost zu Jahresbeginn scheint die Bauarbeiten völlig aus der Bahn geworfen zu haben. Die Inbetriebnahme der wichtigen Strecke verzögert sich um sechs Wochen. Die Nachricht verwundert ein wenig, teilte die InfraGO der Branche doch mit, dass man mit ca. drei Wochen Frost gerechnet habe, und es nun ca. sechs Wochen Frost gab. In jedem Fall ist die Verzögerung ein herber Schlag für den Bahnverkehr in Norddeutschland.
Die InfraGO stellte der Branche schließlich noch vor Ablauf der selbstgesetzten Frist ein Inbetriebnahmekonzept vor, das den Schaden gleichmäßig verteilt. Die befürchteten Dominoeffekte im Zusammenhang mit weiteren, zeitlich und örtlich zusammenhängenden Sperrungen sollen durch eine mehrstufige Inbetriebnahme der Strecke abgeschwächt werden. Vor allem die für den 01. Mai geplante Sperrung des Korridors Hamburg – Hannover („Qualitätsoffensive“) musste mehrstufig angepasst werden, damit Umleiterverkehre möglich sind.
Die Details: Ehe die gesamte Strecke zwischen Hamburg und Berlin am 14. Juni wieder in Betrieb gehen soll, wird ab dem 15. Mai zunächst der Streckenabschnitt zwischen Hamburg und Hagenow Land geöffnet. Dadurch werden Verkehre von Hamburg über Schwerin und Güstrow in Richtung Berlin und weiter an die Landesgrenzen nach Polen und Tschechien ermöglicht. Entscheidend für den Güterverkehr ist, dass die für den 01. Mai vorgesehene Sperrung zwischen Hamburg und Hannover angepasst wird. Die Strecke zwischen Lüneburg, Uelzen und Celle wird bis zum 15. Mai offengehalten, um Verkehre aus Hamburg in Richtung Süden und Osten zu ermöglichen. Über Salzwedel und Stendal, sowie Braunschweig und Magdeburg ist dann Berlin erreichbar. Ab dem 15. Mai wird dann auch der Streckenabschnitt zwischen Uelzen und Celle für die „Qualitätsoffensive“ gesperrt und die Umleitung über Braunschweig und Magdeburg ist nur noch über den großen Umweg über Rotenburg (Wümme) und Verden erreichbar. Aktuell arbeitet die DB InfraGO mit den Eisenbahnverkehrsunternehmen die Fahrpläne aus. Angesichts der dynamischen Umleitersituation ist das eine Herausforderung.
Abb. 54 Umleiterkonzept Hamburg – Berlin 15.05-13.06.2026; Copyright DB InfraGO
Zwar grenzt das Konzept den verkehrlichen und wirtschaftlichen Schaden ein wenig ein und verteilt ihn auf die Verkehrsarten (um die nördliche Umleitung über Hagenow Land und Schwerin zu ermöglichen, werden dem Nahverkehr Kapazitäten genommen). Ein Großteil des Schadens ist jedoch bereits angerichtet. Sechs Wochen Verzögerung bedeuten auch sechs Wochen teils weiträumige Umleitungen und sechs Wochen stark begrenzte Kapazitäten sowie sechs Wochen erhöhte Personal- und Energiekosten für die EVU. Vor allem zwischen dem 15. Mai und dem 14. Juni, wenn die Strecke zwischen Hannover und Uelzen bereits gesperrt ist, die Strecke zwischen Hamburg und Berlin aber noch nicht wieder in Betrieb gegangen ist, wird es massive Kapazitätsprobleme geben. Die nördliche Strecke über Hagenow Land, Schwerin und Güstrow nach Berlin hat kaum Restkapazitäten und ist teilweise eingleisig. Damit dort Schienengüterverkehr überhaupt fahren kann, muss sogar ein Teil des Nahverkehrs weichen. Auf der Strecke zwischen Uelzen, Salzwedel und Stendal verkehrt bis zum 14. Juni noch der gesamte Fernverkehr. Dadurch wird es dort auch kaum Kapazitäten für Schienengüterverkehr geben. Es bleibt also nur die weiträumige Umleitung über Rotenburg (Wümme), Verden, Hannover und dann weiter über Braunschweig und Magdeburg. Da der Knoten Hannover bereits jetzt überlastet ist, wird auch diese Route an ihre Kapazitätsgrenzen kommen. Erst, wenn der Korridor Hamburg – Berlin wieder voll in Betrieb ist, wird sich die Lage entspannen können.
Man muss der InfraGO anrechnen, dass bei diesem Konzept auf die Belange des Güterverkehrs gehört wurde und die geringen Kapazitäten, die es gibt, relativ ausgeglichen verteilt wurden. In Anbetracht der nun sechs Wochen verspäteten Wiederinbetriebnahme trotz bereits sehr langer Vollsperrung von neun Monaten und ohne Installation von ETCS ist das jedoch nur Makulatur. Die Kapazitäts-Krise ist hausgemacht. Und kann sich bald wiederholen: Früher oder später werden an der Strecke erneut Sperrungen notwendig werden, um das zunächst nicht verbaute ETCS einzubauen. Laut InfraGO plant man mit dem Einbau in den „frühen 2030er Jahren“. 2031 läuft das fünfjährige Baufreiheitsversprechen für die Strecke ab.
Dass die InfraGO auf die aktuellen Verzögerungen nun halbwegs angemessen reagiert, löst bei den Betroffenen auf der Schiene keinen Jubel aus. Das Konzept der Korridorsanierung leidet unter zu vielen Planänderungen, Verzögerungen, ausgelassenen Maßnahmen und gestiegenen Kosten. Die InfraGO tritt aktuell eher als Nachlassverwalterin eines zerfallenden Netzes auf und nicht als Gestalterin einer wachsenden Infrastruktur.
Nachdem wir gestern noch die erfreulich reibungsfreie Inbetriebnahme des ersten Teilabschnitts nach der Korridorsanierung Hamburg – Berlin vermeldet hatten, meldete sich die Realität des deutschen Schienennetzes schnell zurück. Die InfraGO nahm am 15. Mai den Streckenabschnitt zwischen Hamburg und Hagenow in Betrieb, um Verkehre Richtung Nordost und eine wertvolle Umleitung nach Berlin zu ermöglichen.
Seit dem 15. Mai ist der erste Abschnitt der Strecke Hamburg – Berlin wieder befahrbar. Zwischen Hamburg und Hagenow Land rollt der Verkehr wieder. Das ist eine echte Entlastung, weil damit vor allem der Güterverkehr damit eine weitere Umleiterroute zwischen Hamburg und Berlin (und weiter Richtung östliche Nachbarländer) nehmen kann: Die Strecke über Schwerin und…
Auf dem Korridor Hamburg – Berlin kehrt keine Ruhe ein. Die vollständige Inbetriebnahme der Leit- und Sicherungstechnik verzögert sich wohl noch weiter. Im März erst gab die InfraGO bekannt, dass die für den 01. Mai geplante Wiederinbetriebnahmen der Strecke nicht zu halten sei. Winterbedingungen und Probleme mit der Montage der Leit- und Sicherungstechnik wurden als…
Entlang des Rheins verläuft von Troisdorf bei Köln über Koblenz bis nach Wiesbaden der Rhein-Alpin-Korridor – eine der wichtigsten Güterverkehrsachsen Deutschlands und zentrale Verbindung von den Nordseehäfen über Süddeutschland bis in den Alpenraum und nach Italien. Im zweiten Halbjahr 2026 soll auch dieser Abschnitt im Rahmen der Korridorsanierung modernisiert werden. Allerdings ist bereits im Vorfeld…
Nach den winterlichen Problemen bei der Korridorsanierung zwischen Hamburg und Berlin ist nun klar: Der Frost zu Jahresbeginn scheint die Bauarbeiten völlig aus der Bahn geworfen zu haben. Die Inbetriebnahme der wichtigen Strecke verzögert sich um sechs Wochen. Die Nachricht verwundert ein wenig, teilte die InfraGO der Branche doch mit, dass man mit ca. drei…
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
Der Jahresbeginn startet mit einem Überblick zum aktuellen Stand der abgeschlossenen und noch laufenden Korridorsanierungen sowie einem Blick auf die kommenden Vollsperrungen 2026.
Die ersten 100 Tage der neunmonatigen Vollsperrung zwischen Hamburg und Berlin sind geschafft. In der Branche will sich nicht so recht Entspannung einstellen, denn auf anfängliche „Kinderkrankheiten“ folgte zügig die Erkenntnis, dass Probleme nicht nur Anfangs auftreten werden.
Die Oberleitungsstörung bei Uelzen vom 21. bis zum 23. September 2025 ist kein isolierter Betriebsunfall, sondern ein Stresstest für das ohnehin ausgedünnte Netz in Norddeutschland – mitten in der laufenden Korridorsanierung Hamburg–Berlin.
Die Sanierung der Strecke Hamburg–Berlin läuft seit einem knappen Monat. Güterbahnen erleben auf den Strecken eine Mischung aus Improvisation, langen Umwegen und verbesserungswürdiger Kommunikation.
Bereits in der zweiten von 38 Wochen „Generalsanierung Hamburg-Berlin“ melden EVU erhebliche Probleme: Auf den Umleitungsstrecken sind gleich zwei Baustellen eingerichtet.
Die dritte der sogenannten „Korridorsanierungen” der DB zwischen Hamburg und Berlin ist ein Belastungstest für die Schienenkunden, die Eisenbahnunternehmen, aber auch für das Vertrauen in das Großprojektmanagement der DB InfraGO.
Am Mittwoch, den 09. Juli 2025, fand auf Einladung der DB InfraGO in Frankfurt am Main ein Branchendialog mit rund 200 Vertreter:innen aus der Branche statt. Es ging um das WO, WANN und WIE der Korridorsanierung – bedarfsgerecht im Sinne der Betroffenen.
Die Reihung der geplanten Korridore dürfte sich verzögern. Zusammen mit Branche und Politik sollen die bisherigen Konzepte für alle Korridore, die ab 2028 geplant wurden, überarbeitet werden. Was zunächst nach einem Scheitern klingt, könnte sich als notwendige Korrektur herausstellen.
Die Korridorsanierung auf 70 Kilometern Strecke der sogenannten Riedbahn zwischen Frankfurt am Main und Mannheim, sollte ein Vorzeigeprojekt der Deutschen Bahn werden – ein symbolträchtiger Auftakt zur sogenannten Korridorsanierung.
Seit der Wiedereröffnung der Riedbahn am 15. Dezember 2024 haben einige Pannen auf der frisch, generalüberholten Strecke den Verkehr mehrmals verlangsamt, auf die bekannten Umleiterstrecken zurückverlagert oder zum Ausfall gebracht.
Seit Sonntagnacht rollen wieder Züge über die Riedbahn. Wir danken den vielen Mitarbeiter:innen der DB und den beteiligten Baufirmen für die Realisierung des Projekts. Der Betrieb der erneuerten Anlagen hat in den ersten beiden Tagen weitestgehend planmäßig funktioniert.
Die Sanierung des deutschen Schienennetzes hat mit der Riedbahn gerade erst begonnen, und noch bevor das erste von 41 Projekten abgeschlossen ist, gibt es massive Änderungen bei der Reihenfolge.
Die Riedbahn ist aktuell das größte Schieneninfrastrukturprojekt in Deutschland und zugleich der Auftakt zur umfassenden „Generalsanierung“ des deutschen Schienennetzes. Ziel ist es, die gesamte Schieneninfrastruktur nachhaltig zu verbessern und den Betrieb langfristig zu stabilisieren
100 Tage nach dem Baustart berichtet die DB InfraGO in einer Pressemitteilung über den Baufortschritt der Riedbahn. Wer sich auskennt, sieht schnell, dass viele Aussagen nur Halbwahrheiten sind.
In einem Artikel der FAZ vermittelt der Leiter der Infrastruktur im Regionalbereich Mitte den Eindruck, dass auf der Riedbahn eine umfassende Erneuerung aller Gewerke stattfindet. Doch DB-Watch weiß: Das entspricht nicht der Wirklichkeit
Laut einem Medienbericht könnte sich die vollständige Inbetriebnahme von Anfang 2025 auf Ende 2025 verzögern. Worst Case schmälert das die Kapazität auf der Riedbahn einige Monate, statt sie zu steigern.
Es wurde final, dass die Strecke 2026 für drei Monate und 2029 für fünf Monate komplett gesperrt werden soll. Kapazitätssteigernde Maßnahmen der stark belasteten Strecke wird es jedoch kaum geben.
Zum Start des Riedbahn-Live-Tickers äußert sich der Konzernbevollmächtigte für Gemeinwohlorientierte Schieneninfrastruktur Tobias Heinemann zur anstehenden Sanierung der Riedbahn.
Mehrere Wochen liefen die Verhandlungsrunden zwischen Bund und Ländern im Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat zur Novelle des Bundesschienenwegeausbaugesetzes (BSWAG). Jetzt steht das Ergebnis fest.
Die InfraGO AG verkündet, dass während der Generalsanierung der Riedbahn alle 400 bis 500 Güterzüge pro Woche über die verkehrsgünstige Main-Neckar-Bahn oder die Ludwigsbahn umgeleitet werden können. Mehrere EVU bestätigen, dass es zu Zurückweisungen bei Trassenbestellungen kam.
Am 29. Januar lädt die DB InfraGO zu einer Kundenveranstaltung bezüglich der beiden bayerischen Korridore Obertraubling – Passau und Nürnberg – Regensburg. Zentraler Konfliktpunkt: die langen Umwege und Umleiterstrecken für den Schienengüterverkehr. Sie hinterließ jedoch mehr Fragen als Antworten.
Die vorbereitenden Maßnahmen auf der Riedbahn zwischen Mannheim und Frankfurt verzögern sich. Kund:innen und Unternehmen können nur auf ein Sprichwort hoffen, das eigentlich im Theater gilt: „Wenn die Generalprobe schief geht, wird die Aufführung großartig“.
Am 15. Juni beginnt die fünfmonatige Sanierung der Riedbahn, der erste der 40 Korridore, die „generalsaniert“ werden sollen. Allerdings wird die 70 Kilometer lange Strecke zwischen Frankfurt am Main und Mannheim bereits zwischen dem 01. Januar bis zum 22. Januar 2024 komplett gesperrt – für mindestens drei Wochen, um den Testlauf zu starten!
Durch das Urteil des Bundesverfassungsgerichts, dass die Umschichtung von Corona-begründeten Kreditermächtigungen in den Klima- und Transformationsfonds (KTF) verfassungswidrig sei, gerät die Finanzierung der so genannten Generalsanierung unter Druck.
Die DB gibt in einer Pressemeldung bekannt, dass sich die Kosten der Riedbahn statt 500 Millionen auf 1,3 Milliarden Euro belaufen werden. Wenn alle Projekte so teuer werden, werden die 45 Zusatz-Milliarden für die Schiene, die der Bund bereitstellt, komplett aufgebraucht.
Wie zuvor bereits diskutiert, wird die Korridorsanierung der Strecke Hamburg-Hannover auf 2029 geschoben. Das soll mehr Zeit zu Vorbereitungen liefern, um nicht nur Sanierungen, sondern auch Ausbaumaßnahmen durchzuführen.
Auf dem Schienengipfel geben BMDV und DB die finale zeitliche Reihung der Korridore bekannt, die generalsaniert werden sollen. Die Anzahl verringert sich von 43 auf 40 Korridore.
Eine bundesweite Arbeitsgruppe, die sich speziell den Bedürfnissen des Güterverkehrs widmet, finden viele Branchenvertreter:innen sinnvoll. Doch sie legt auch viele Probleme offen.
Versprochenes Geld ist im bisherigen Haushaltsentwurf nicht abgebildet. Es bleibt fraglich, ob die Zusatz-Milliarden für die Schiene kommen und wenn ja, wofür sie ausgegeben werden.
Eine Novelle der Lkw-Maut soll einen Teil der versprochenen 45 Zusatz-Milliarden für die Schiene finanzieren. Einnahmen der Straßen-Maut können künftig auch für die Schiene aufgewendet werden.
Im Koalitionsausschuss werden der Schiene zusätzlich 45 Milliarden Euro bis 2027 zugesichert. Ursprung und Einsatz der Mittel bleiben aber zunächst vage.
Die Branche reicht weitere Änderungs- und Ergänzungswünsche bezüglich der Kriterienliste zur Priorisierung der Auswahl der Korridore ein. Ein wichtiger Punkt ist dabei das europäische Zugbeeinflussungssystem ETCS.
Update zu den ersten bayerischen Korridoren: Lange Sperrungen treffen auf geringe Kapazitäten auf sanierungsbedürftigen Strecken
Seit dem 06. Februar fährt auf der Strecke Nürnberg – Regensburg kein Zug mehr. Damit begann die erste von vier Phasen, in denen die DB InfraGO die beiden aufeinanderfolgenden Korridore Nürnberg – Regensburg und Obertraubling – Passau sanieren möchte. Die beiden Korridore sind Teil des transeuropäischen Rhein-Donau-Korridors, der die Nordseehäfen Hamburg, Rotterdam und Antwerpen mit Mittel-, Ost- und Südosteuropa verbindet. Der Korridor endet in Konstanza am Schwarzen Meer und stellt eine zentrale Ost-West-Achse im europäischen Schienengüterverkehr dar. Sperrungen der bayrischen Korridore bedeuten also europaweite Einschränkungen im Schienengüterverkehr und erfordern robuste und tragfähige Umleitungskonzepte.
Das Umleitungskonzept sieht in der aktuellen, ersten Phase Umleitungen über Salzburg und München; Passau, Plattling und München; Ingolstadt und Treuchtlingen sowie, als Notfalloption, in Dieseltraktion über Schwandorf und Amberg vor. 158 Güterzüge, die eigentlich zwischen Nürnberg und Regensburg verkehren, können so theoretisch umgeleitet werden. Eine akzeptable Kapazität, die aktuell auch relativ stabil läuft – und trotzdem ächzen Schienengüterverkehrsunternehmen unter der Sperrung.
Ein Beispiel aus dem Feld ist BoxXpress. Das EVU mit Sitz in Hamburg fährt internationale Güterzugverkehre aus den Seehäfen Hamburg und Bremerhaven nach Österreich und Ungarn. Diese Züge werden aktuell über Passau, Plattling und München umgeleitet – und erreichen ihre Ziele im Schnitt sechs Stunden später als üblich. Circa drei Stunden sind von Anfang an durch die Umleitung eingeplant, die restlichen drei Stunden sind Verspätung on top. Umfangreiche Vorkehrungen auf Seiten des EVU, etwa die Besetzung der Loks mit drei, anstatt zwei Lokführer:innen, machen den Weg trotzdem möglich. Allein das zusätzliche Personal bedeutet jedoch ca. 1.000 Euro Mehrkosten pro Zugfahrt. Zieht man noch Energie und Kosten für die Fahrzeuge hinzu, kommt man im Schnitt auf 16,08 Euro Mehrkosten pro Kilometer Umleitung. Gerechnet auf die insgesamt ca. 1,7 Millionen Umleiterkilometer bei der Korridorsanierung Nürnberg – Regensburg entstehen bei den Betroffenen Mehrkosten in Höhe von ca. 27,4 Millionen Euro. Diese Zahlen basieren auf dem alten Umleiterkonzept der InfraGO. Die Einführung des vierphasigen Umleiterkonzepts wird ca. fünf bis zehn Prozent der Umleiterkilometer einsparen und die Mehrkosten dementsprechend leicht reduzieren.
Abb. 53 Umleiterkonzept Nürberg – Regensburg (Phase1); Copyright DB InfraGO
Nun droht, dass sich die verkehrliche Lage um die bayerischen Korridore herum noch weiter zuspitzt. In den Phasen 2, 3 und 4, sobald also der Korridor Obertraubling – Passau saniert wird, sinkt die Umleitungskapazität von 158 Züge pro Tag auf 121 bis 127 Züge pro Tag. Der Großteil der Umleiter soll in den Phasen 2 (14. Juni bis 10. Juli 2026) und 4 (21. September bis 12. Dezember 2026) über München und Salzburg laufen, in der Phase 3 ist eine eingleisige Befahrung der Strecke zwischen Passau und Plattling vorgesehen.
Vor allem während den Phasen 2 und 4 befürchten einige EVU noch größere Probleme. Die Umleiterstrecke zwischen München und Salzburg ist besonders störungsanfällig und zugleich hoch belastet. Bis die Sanierung der Korridore Rosenheim – Salzburg (05. Februar 2027 bis 09. Juli 2027) und München – Rosenheim (21. Januar 2028 bis 23. Juni 2028) abgeschlossen ist, sind kurzfristige Störungen nicht vermeidbar. Aktuell ist etwa der Streckenabschnitt zwischen Kreuzstraße und Westerham nach einem Dammrutsch für acht Wochen gesperrt. Die eingleisige Strecke verläuft parallel zur Hauptroute zwischen München und Rosenheim. Sollten auf der Hauptroute in den Phasen 2 und 4 Störungen auftreten, ist das Chaos vorprogrammiert.
Störungen liegen teilweise nicht in der Hand des Infrastrukturbetreibers, etwa bei Autounfällen im Bereich von Bahnübergängen. Es kommt dann darauf an, dass Störungen so schnell wie möglich beseitigt werden und Umleiterstrecken im Voraus so zu ertüchtigen, dass sie die Umleiterverkehre auch aufnehmen können. Für die Strecke München – Rosenheim, aber auch etwa die Strecke Würzburg – Treuchtlingen, die Umleiterverkehre nördlich von München aufnehmen soll, bestehen erhebliche Zweifel. Die mehrfach verschobene Inbetriebnahme des Stellwerks in Ansbach hätte Umleiterverkehre auf der Strecke Würzburg – Treuchtlingen fast zu Beginn der bayerischen Korridorsanierungen verhindert. Gerade rechtzeitig glückte noch die Inbetriebnahme des Stellwerks und Umleiterverkehre konnten die Strecke nutzen.
Bei der Vielzahl an Baumaßnahmen und Störungen ist eine enge Kommunikation zwischen Infrastrukturbetreiber und -nutzern besonders wichtig. Leider berichteten mehrere EVU, dass die Kommunikation mit der DB InfraGO durchwachsen bis schlecht ist, von einem Unternehmen wird sie sogar als „unterirdisch“ bezeichnet. Die zuständige Betriebszentrale in München ist so überlastet, dass sie zeitweise gar nicht erreichbar war. Das scheint sich nun zu verbessern. In Anbetracht der bevorstehenden und herausfordernden Korridorsanierung Obertraubling – Passau ist das ein gutes Zeichen.
Nachdem wir gestern noch die erfreulich reibungsfreie Inbetriebnahme des ersten Teilabschnitts nach der Korridorsanierung Hamburg – Berlin vermeldet hatten, meldete sich die Realität des deutschen Schienennetzes schnell zurück. Die InfraGO nahm am 15. Mai den Streckenabschnitt zwischen Hamburg und Hagenow in Betrieb, um Verkehre Richtung Nordost und eine wertvolle Umleitung nach Berlin zu ermöglichen.
Seit dem 15. Mai ist der erste Abschnitt der Strecke Hamburg – Berlin wieder befahrbar. Zwischen Hamburg und Hagenow Land rollt der Verkehr wieder. Das ist eine echte Entlastung, weil damit vor allem der Güterverkehr damit eine weitere Umleiterroute zwischen Hamburg und Berlin (und weiter Richtung östliche Nachbarländer) nehmen kann: Die Strecke über Schwerin und…
Auf dem Korridor Hamburg – Berlin kehrt keine Ruhe ein. Die vollständige Inbetriebnahme der Leit- und Sicherungstechnik verzögert sich wohl noch weiter. Im März erst gab die InfraGO bekannt, dass die für den 01. Mai geplante Wiederinbetriebnahmen der Strecke nicht zu halten sei. Winterbedingungen und Probleme mit der Montage der Leit- und Sicherungstechnik wurden als…
Entlang des Rheins verläuft von Troisdorf bei Köln über Koblenz bis nach Wiesbaden der Rhein-Alpin-Korridor – eine der wichtigsten Güterverkehrsachsen Deutschlands und zentrale Verbindung von den Nordseehäfen über Süddeutschland bis in den Alpenraum und nach Italien. Im zweiten Halbjahr 2026 soll auch dieser Abschnitt im Rahmen der Korridorsanierung modernisiert werden. Allerdings ist bereits im Vorfeld…
Nach den winterlichen Problemen bei der Korridorsanierung zwischen Hamburg und Berlin ist nun klar: Der Frost zu Jahresbeginn scheint die Bauarbeiten völlig aus der Bahn geworfen zu haben. Die Inbetriebnahme der wichtigen Strecke verzögert sich um sechs Wochen. Die Nachricht verwundert ein wenig, teilte die InfraGO der Branche doch mit, dass man mit ca. drei…
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
Der Jahresbeginn startet mit einem Überblick zum aktuellen Stand der abgeschlossenen und noch laufenden Korridorsanierungen sowie einem Blick auf die kommenden Vollsperrungen 2026.
Die ersten 100 Tage der neunmonatigen Vollsperrung zwischen Hamburg und Berlin sind geschafft. In der Branche will sich nicht so recht Entspannung einstellen, denn auf anfängliche „Kinderkrankheiten“ folgte zügig die Erkenntnis, dass Probleme nicht nur Anfangs auftreten werden.
Die Oberleitungsstörung bei Uelzen vom 21. bis zum 23. September 2025 ist kein isolierter Betriebsunfall, sondern ein Stresstest für das ohnehin ausgedünnte Netz in Norddeutschland – mitten in der laufenden Korridorsanierung Hamburg–Berlin.
Die Sanierung der Strecke Hamburg–Berlin läuft seit einem knappen Monat. Güterbahnen erleben auf den Strecken eine Mischung aus Improvisation, langen Umwegen und verbesserungswürdiger Kommunikation.
Bereits in der zweiten von 38 Wochen „Generalsanierung Hamburg-Berlin“ melden EVU erhebliche Probleme: Auf den Umleitungsstrecken sind gleich zwei Baustellen eingerichtet.
Die dritte der sogenannten „Korridorsanierungen” der DB zwischen Hamburg und Berlin ist ein Belastungstest für die Schienenkunden, die Eisenbahnunternehmen, aber auch für das Vertrauen in das Großprojektmanagement der DB InfraGO.
Am Mittwoch, den 09. Juli 2025, fand auf Einladung der DB InfraGO in Frankfurt am Main ein Branchendialog mit rund 200 Vertreter:innen aus der Branche statt. Es ging um das WO, WANN und WIE der Korridorsanierung – bedarfsgerecht im Sinne der Betroffenen.
Die Reihung der geplanten Korridore dürfte sich verzögern. Zusammen mit Branche und Politik sollen die bisherigen Konzepte für alle Korridore, die ab 2028 geplant wurden, überarbeitet werden. Was zunächst nach einem Scheitern klingt, könnte sich als notwendige Korrektur herausstellen.
Die Korridorsanierung auf 70 Kilometern Strecke der sogenannten Riedbahn zwischen Frankfurt am Main und Mannheim, sollte ein Vorzeigeprojekt der Deutschen Bahn werden – ein symbolträchtiger Auftakt zur sogenannten Korridorsanierung.
Seit der Wiedereröffnung der Riedbahn am 15. Dezember 2024 haben einige Pannen auf der frisch, generalüberholten Strecke den Verkehr mehrmals verlangsamt, auf die bekannten Umleiterstrecken zurückverlagert oder zum Ausfall gebracht.
Seit Sonntagnacht rollen wieder Züge über die Riedbahn. Wir danken den vielen Mitarbeiter:innen der DB und den beteiligten Baufirmen für die Realisierung des Projekts. Der Betrieb der erneuerten Anlagen hat in den ersten beiden Tagen weitestgehend planmäßig funktioniert.
Die Sanierung des deutschen Schienennetzes hat mit der Riedbahn gerade erst begonnen, und noch bevor das erste von 41 Projekten abgeschlossen ist, gibt es massive Änderungen bei der Reihenfolge.
Die Riedbahn ist aktuell das größte Schieneninfrastrukturprojekt in Deutschland und zugleich der Auftakt zur umfassenden „Generalsanierung“ des deutschen Schienennetzes. Ziel ist es, die gesamte Schieneninfrastruktur nachhaltig zu verbessern und den Betrieb langfristig zu stabilisieren
100 Tage nach dem Baustart berichtet die DB InfraGO in einer Pressemitteilung über den Baufortschritt der Riedbahn. Wer sich auskennt, sieht schnell, dass viele Aussagen nur Halbwahrheiten sind.
In einem Artikel der FAZ vermittelt der Leiter der Infrastruktur im Regionalbereich Mitte den Eindruck, dass auf der Riedbahn eine umfassende Erneuerung aller Gewerke stattfindet. Doch DB-Watch weiß: Das entspricht nicht der Wirklichkeit
Laut einem Medienbericht könnte sich die vollständige Inbetriebnahme von Anfang 2025 auf Ende 2025 verzögern. Worst Case schmälert das die Kapazität auf der Riedbahn einige Monate, statt sie zu steigern.
Es wurde final, dass die Strecke 2026 für drei Monate und 2029 für fünf Monate komplett gesperrt werden soll. Kapazitätssteigernde Maßnahmen der stark belasteten Strecke wird es jedoch kaum geben.
Zum Start des Riedbahn-Live-Tickers äußert sich der Konzernbevollmächtigte für Gemeinwohlorientierte Schieneninfrastruktur Tobias Heinemann zur anstehenden Sanierung der Riedbahn.
Mehrere Wochen liefen die Verhandlungsrunden zwischen Bund und Ländern im Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat zur Novelle des Bundesschienenwegeausbaugesetzes (BSWAG). Jetzt steht das Ergebnis fest.
Die InfraGO AG verkündet, dass während der Generalsanierung der Riedbahn alle 400 bis 500 Güterzüge pro Woche über die verkehrsgünstige Main-Neckar-Bahn oder die Ludwigsbahn umgeleitet werden können. Mehrere EVU bestätigen, dass es zu Zurückweisungen bei Trassenbestellungen kam.
Am 29. Januar lädt die DB InfraGO zu einer Kundenveranstaltung bezüglich der beiden bayerischen Korridore Obertraubling – Passau und Nürnberg – Regensburg. Zentraler Konfliktpunkt: die langen Umwege und Umleiterstrecken für den Schienengüterverkehr. Sie hinterließ jedoch mehr Fragen als Antworten.
Die vorbereitenden Maßnahmen auf der Riedbahn zwischen Mannheim und Frankfurt verzögern sich. Kund:innen und Unternehmen können nur auf ein Sprichwort hoffen, das eigentlich im Theater gilt: „Wenn die Generalprobe schief geht, wird die Aufführung großartig“.
Am 15. Juni beginnt die fünfmonatige Sanierung der Riedbahn, der erste der 40 Korridore, die „generalsaniert“ werden sollen. Allerdings wird die 70 Kilometer lange Strecke zwischen Frankfurt am Main und Mannheim bereits zwischen dem 01. Januar bis zum 22. Januar 2024 komplett gesperrt – für mindestens drei Wochen, um den Testlauf zu starten!
Durch das Urteil des Bundesverfassungsgerichts, dass die Umschichtung von Corona-begründeten Kreditermächtigungen in den Klima- und Transformationsfonds (KTF) verfassungswidrig sei, gerät die Finanzierung der so genannten Generalsanierung unter Druck.
Die DB gibt in einer Pressemeldung bekannt, dass sich die Kosten der Riedbahn statt 500 Millionen auf 1,3 Milliarden Euro belaufen werden. Wenn alle Projekte so teuer werden, werden die 45 Zusatz-Milliarden für die Schiene, die der Bund bereitstellt, komplett aufgebraucht.
Wie zuvor bereits diskutiert, wird die Korridorsanierung der Strecke Hamburg-Hannover auf 2029 geschoben. Das soll mehr Zeit zu Vorbereitungen liefern, um nicht nur Sanierungen, sondern auch Ausbaumaßnahmen durchzuführen.
Auf dem Schienengipfel geben BMDV und DB die finale zeitliche Reihung der Korridore bekannt, die generalsaniert werden sollen. Die Anzahl verringert sich von 43 auf 40 Korridore.
Eine bundesweite Arbeitsgruppe, die sich speziell den Bedürfnissen des Güterverkehrs widmet, finden viele Branchenvertreter:innen sinnvoll. Doch sie legt auch viele Probleme offen.
Versprochenes Geld ist im bisherigen Haushaltsentwurf nicht abgebildet. Es bleibt fraglich, ob die Zusatz-Milliarden für die Schiene kommen und wenn ja, wofür sie ausgegeben werden.
Eine Novelle der Lkw-Maut soll einen Teil der versprochenen 45 Zusatz-Milliarden für die Schiene finanzieren. Einnahmen der Straßen-Maut können künftig auch für die Schiene aufgewendet werden.
Im Koalitionsausschuss werden der Schiene zusätzlich 45 Milliarden Euro bis 2027 zugesichert. Ursprung und Einsatz der Mittel bleiben aber zunächst vage.
Die Branche reicht weitere Änderungs- und Ergänzungswünsche bezüglich der Kriterienliste zur Priorisierung der Auswahl der Korridore ein. Ein wichtiger Punkt ist dabei das europäische Zugbeeinflussungssystem ETCS.
Verzögerungen bei der Korridorsanierung Hamburg – Berlin: wackliges Konzept gerät weiter ins Wanken
Die seit dem vergangenen Jahr für den 01. Mai 2026 angekündigte Wiederinbetriebnahme der knapp 300 Kilometer langen Strecke Hamburg – Berlin (und anknüpfender, derzeit ebenfalls nicht bedienter Strecken) wurde von der DB InfraGO auf noch unbestimmte Zeit verschoben. Als Ursache für die Verzögerungen wurden Unregelmäßigkeiten im Bauablauf infolge der frostigen Temperaturen zu Jahresbeginn genannt. Mit der Installation des sicherheitsrelevanten Leit- und Sicherungssystem sei man dadurch ca. vier Wochen in Verzug. Am 13. März will die DB den neuen Inbetriebnahmetermin verkünden.
Besonders vor dem Hintergrund, dass Ende 2023 die geplante Bauzeit von fünf auf neun Monate verlängert wurde, sind das schlechte Nachrichten für den Eisenbahnverkehr in Norddeutschland. Damals begründete die DB InfraGO, dass der Einbau der modernen Leit- und Sicherungstechnik ETCS eine längere Sperrzeit notwendig mache. Allerdings verwarfen DB InfraGO und das Bundesverkehrsministerium den Einbau von ETCS im Jahr 2024. Das Rekordbudget in Höhe von 2,2 Milliarden Euro wäre gesprengt worden. Was blieb, war die verlängerte Bauzeit von neun Monaten, die nun auch nicht mehr eingehalten wird. Der Grund ist ausgerechnet die Montage der Leit- und Sicherungstechnik LZB.
Die Linienförmige Zugbeeinflussung (LZB), die auf der Strecke die zuvor gewohnte Maximalgeschwindigkeit von 230 km/h ermöglichte, wird zum 01. Mai nicht fertig montiert sein. Womöglich könne dann jedoch bereits auf die Punktförmige Zugbeeinflussung (PZB) zugegriffen werden, womit die Strecke zumindest mit bis zu 160 km/h befahren werden könnte.
Die massiven Einschränkungen, die der Schienengüterverkehr durch die Vollsperrung hinnehmen muss, werden also noch länger als die geplanten neun Monate andauern. Die Strecke ist eine zentrale Ader der Hinterlandanbindung des Hamburger Hafens.
Das Eisenbahnverkehrsunternehmen METRANS Rail (Deutschland) GmbH wickelt viele Hinterlandverkehre des Hamburger Hafens ab und verbindet auch Länder in Mittel- und Osteuropa mit dem Hamburger Hafen. Sie sind von der Sperrung zwischen Hamburg und Berlin besonders betroffen. Güterzüge, die von und zu dem Hamburger Hafen fahren, werden regelmäßig weiträumig über Hannover und Bremen umgeleitet. Das verlängert den Laufweg um bis zu 100 Kilometer und die Fahrtzeit um zwei bis drei Stunden. Mit entsprechenden Folgen für den Betriebsablauf und für Betriebsmehrkosten. Kritisch wird es, wenn es zu Störungen auf der Umleitung kommt. Dann muss, oft kurzfristig, eine Umleitung der Umleitung über Leipzig, Bebra, Münster und Bremen gefahren werden. Unterjährige Baustellen auf Umleiterstrecken verstärken das Problem.
Die zeitliche Abfolge der Korridorsanierungen sowie weiterer Baustellen und Sperrungen waren von Anfang an auf Kante genäht. Sperrungen und Wiedereröffnungen sind sehr eng, teilweise auf den Tag genau, aufeinander folgend. Verzögerungen können also einen überregionalen und überjährigen Dominoeffekt auslösen, wie man bereits sieht: Die, entgegen der Branchenempfehlung, nahtlos anschließende „Qualitätsoffensive“ auf der Strecke Hamburg – Hannover (geplanter Start der zweieinhalbmonatigen Vollsperrung war der 01. Mai 2026) wird sich nun ebenfalls verzögern. Angesichts der sehr geringen Umleiterkapazitäten ist das eine schmerzhafte, aber richtige Konsequenz: Die beiden Strecken dienen wechselseitig für Umleiterverkehre. Eine gleichzeitige Sperrung beider Strecken hätte verheerende Folgen für den Eisenbahnverkehr in Norddeutschland und die Hinterlandanbindung des Hamburger Hafens.
Auch die ab dem 23. Juni 2028 geplante Sperrung und Korridorsanierung Lübeck – Hamburg könnte sich nun verzögern: Durch die geplante Sperrung werden Umleiterverkehre über die Strecke Lübeck – Bad Kleinen notwendig. Aktuell wird die Strecke bereits für Umleiterverkehre um die Sperrung Hamburg – Berlin herum genutzt. Aber auch auf der Strecke Lübeck – Bad Kleinen sind ab dem 01. Mai 2026 Bauarbeiten geplant. Die Strecke soll nach der Wiederinbetriebnahme von Hamburg – Berlin elektrifiziert werden und bei Gallentin soll eine Verbindungskurve gebaut werden. Es besteht also die akute Gefahr, dass es hier zu einem Dominoeffekt kommt.
Das Konzept der Korridorsanierung versprach dem Schienenverkehr große Einschränkungen durch die Totalsperrungen, aber auch große Vorteile durch anschließende Baufreiheit für mehrere Jahre. Mangelhafte Umleiterkonzepte und immer eingeschränktere Baufreiheitsversprechen lassen die Rechnung für die Eisenbahnverkehrsunternehmen aktuell nicht mehr aufgehen.
Nachdem wir gestern noch die erfreulich reibungsfreie Inbetriebnahme des ersten Teilabschnitts nach der Korridorsanierung Hamburg – Berlin vermeldet hatten, meldete sich die Realität des deutschen Schienennetzes schnell zurück. Die InfraGO nahm am 15. Mai den Streckenabschnitt zwischen Hamburg und Hagenow in Betrieb, um Verkehre Richtung Nordost und eine wertvolle Umleitung nach Berlin zu ermöglichen.
Seit dem 15. Mai ist der erste Abschnitt der Strecke Hamburg – Berlin wieder befahrbar. Zwischen Hamburg und Hagenow Land rollt der Verkehr wieder. Das ist eine echte Entlastung, weil damit vor allem der Güterverkehr damit eine weitere Umleiterroute zwischen Hamburg und Berlin (und weiter Richtung östliche Nachbarländer) nehmen kann: Die Strecke über Schwerin und…
Auf dem Korridor Hamburg – Berlin kehrt keine Ruhe ein. Die vollständige Inbetriebnahme der Leit- und Sicherungstechnik verzögert sich wohl noch weiter. Im März erst gab die InfraGO bekannt, dass die für den 01. Mai geplante Wiederinbetriebnahmen der Strecke nicht zu halten sei. Winterbedingungen und Probleme mit der Montage der Leit- und Sicherungstechnik wurden als…
Entlang des Rheins verläuft von Troisdorf bei Köln über Koblenz bis nach Wiesbaden der Rhein-Alpin-Korridor – eine der wichtigsten Güterverkehrsachsen Deutschlands und zentrale Verbindung von den Nordseehäfen über Süddeutschland bis in den Alpenraum und nach Italien. Im zweiten Halbjahr 2026 soll auch dieser Abschnitt im Rahmen der Korridorsanierung modernisiert werden. Allerdings ist bereits im Vorfeld…
Nach den winterlichen Problemen bei der Korridorsanierung zwischen Hamburg und Berlin ist nun klar: Der Frost zu Jahresbeginn scheint die Bauarbeiten völlig aus der Bahn geworfen zu haben. Die Inbetriebnahme der wichtigen Strecke verzögert sich um sechs Wochen. Die Nachricht verwundert ein wenig, teilte die InfraGO der Branche doch mit, dass man mit ca. drei…
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
Der Jahresbeginn startet mit einem Überblick zum aktuellen Stand der abgeschlossenen und noch laufenden Korridorsanierungen sowie einem Blick auf die kommenden Vollsperrungen 2026.
Die ersten 100 Tage der neunmonatigen Vollsperrung zwischen Hamburg und Berlin sind geschafft. In der Branche will sich nicht so recht Entspannung einstellen, denn auf anfängliche „Kinderkrankheiten“ folgte zügig die Erkenntnis, dass Probleme nicht nur Anfangs auftreten werden.
Die Oberleitungsstörung bei Uelzen vom 21. bis zum 23. September 2025 ist kein isolierter Betriebsunfall, sondern ein Stresstest für das ohnehin ausgedünnte Netz in Norddeutschland – mitten in der laufenden Korridorsanierung Hamburg–Berlin.
Die Sanierung der Strecke Hamburg–Berlin läuft seit einem knappen Monat. Güterbahnen erleben auf den Strecken eine Mischung aus Improvisation, langen Umwegen und verbesserungswürdiger Kommunikation.
Bereits in der zweiten von 38 Wochen „Generalsanierung Hamburg-Berlin“ melden EVU erhebliche Probleme: Auf den Umleitungsstrecken sind gleich zwei Baustellen eingerichtet.
Die dritte der sogenannten „Korridorsanierungen” der DB zwischen Hamburg und Berlin ist ein Belastungstest für die Schienenkunden, die Eisenbahnunternehmen, aber auch für das Vertrauen in das Großprojektmanagement der DB InfraGO.
Am Mittwoch, den 09. Juli 2025, fand auf Einladung der DB InfraGO in Frankfurt am Main ein Branchendialog mit rund 200 Vertreter:innen aus der Branche statt. Es ging um das WO, WANN und WIE der Korridorsanierung – bedarfsgerecht im Sinne der Betroffenen.
Die Reihung der geplanten Korridore dürfte sich verzögern. Zusammen mit Branche und Politik sollen die bisherigen Konzepte für alle Korridore, die ab 2028 geplant wurden, überarbeitet werden. Was zunächst nach einem Scheitern klingt, könnte sich als notwendige Korrektur herausstellen.
Die Korridorsanierung auf 70 Kilometern Strecke der sogenannten Riedbahn zwischen Frankfurt am Main und Mannheim, sollte ein Vorzeigeprojekt der Deutschen Bahn werden – ein symbolträchtiger Auftakt zur sogenannten Korridorsanierung.
Seit der Wiedereröffnung der Riedbahn am 15. Dezember 2024 haben einige Pannen auf der frisch, generalüberholten Strecke den Verkehr mehrmals verlangsamt, auf die bekannten Umleiterstrecken zurückverlagert oder zum Ausfall gebracht.
Seit Sonntagnacht rollen wieder Züge über die Riedbahn. Wir danken den vielen Mitarbeiter:innen der DB und den beteiligten Baufirmen für die Realisierung des Projekts. Der Betrieb der erneuerten Anlagen hat in den ersten beiden Tagen weitestgehend planmäßig funktioniert.
Die Sanierung des deutschen Schienennetzes hat mit der Riedbahn gerade erst begonnen, und noch bevor das erste von 41 Projekten abgeschlossen ist, gibt es massive Änderungen bei der Reihenfolge.
Die Riedbahn ist aktuell das größte Schieneninfrastrukturprojekt in Deutschland und zugleich der Auftakt zur umfassenden „Generalsanierung“ des deutschen Schienennetzes. Ziel ist es, die gesamte Schieneninfrastruktur nachhaltig zu verbessern und den Betrieb langfristig zu stabilisieren
100 Tage nach dem Baustart berichtet die DB InfraGO in einer Pressemitteilung über den Baufortschritt der Riedbahn. Wer sich auskennt, sieht schnell, dass viele Aussagen nur Halbwahrheiten sind.
In einem Artikel der FAZ vermittelt der Leiter der Infrastruktur im Regionalbereich Mitte den Eindruck, dass auf der Riedbahn eine umfassende Erneuerung aller Gewerke stattfindet. Doch DB-Watch weiß: Das entspricht nicht der Wirklichkeit
Laut einem Medienbericht könnte sich die vollständige Inbetriebnahme von Anfang 2025 auf Ende 2025 verzögern. Worst Case schmälert das die Kapazität auf der Riedbahn einige Monate, statt sie zu steigern.
Es wurde final, dass die Strecke 2026 für drei Monate und 2029 für fünf Monate komplett gesperrt werden soll. Kapazitätssteigernde Maßnahmen der stark belasteten Strecke wird es jedoch kaum geben.
Zum Start des Riedbahn-Live-Tickers äußert sich der Konzernbevollmächtigte für Gemeinwohlorientierte Schieneninfrastruktur Tobias Heinemann zur anstehenden Sanierung der Riedbahn.
Mehrere Wochen liefen die Verhandlungsrunden zwischen Bund und Ländern im Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat zur Novelle des Bundesschienenwegeausbaugesetzes (BSWAG). Jetzt steht das Ergebnis fest.
Die InfraGO AG verkündet, dass während der Generalsanierung der Riedbahn alle 400 bis 500 Güterzüge pro Woche über die verkehrsgünstige Main-Neckar-Bahn oder die Ludwigsbahn umgeleitet werden können. Mehrere EVU bestätigen, dass es zu Zurückweisungen bei Trassenbestellungen kam.
Am 29. Januar lädt die DB InfraGO zu einer Kundenveranstaltung bezüglich der beiden bayerischen Korridore Obertraubling – Passau und Nürnberg – Regensburg. Zentraler Konfliktpunkt: die langen Umwege und Umleiterstrecken für den Schienengüterverkehr. Sie hinterließ jedoch mehr Fragen als Antworten.
Die vorbereitenden Maßnahmen auf der Riedbahn zwischen Mannheim und Frankfurt verzögern sich. Kund:innen und Unternehmen können nur auf ein Sprichwort hoffen, das eigentlich im Theater gilt: „Wenn die Generalprobe schief geht, wird die Aufführung großartig“.
Am 15. Juni beginnt die fünfmonatige Sanierung der Riedbahn, der erste der 40 Korridore, die „generalsaniert“ werden sollen. Allerdings wird die 70 Kilometer lange Strecke zwischen Frankfurt am Main und Mannheim bereits zwischen dem 01. Januar bis zum 22. Januar 2024 komplett gesperrt – für mindestens drei Wochen, um den Testlauf zu starten!
Durch das Urteil des Bundesverfassungsgerichts, dass die Umschichtung von Corona-begründeten Kreditermächtigungen in den Klima- und Transformationsfonds (KTF) verfassungswidrig sei, gerät die Finanzierung der so genannten Generalsanierung unter Druck.
Die DB gibt in einer Pressemeldung bekannt, dass sich die Kosten der Riedbahn statt 500 Millionen auf 1,3 Milliarden Euro belaufen werden. Wenn alle Projekte so teuer werden, werden die 45 Zusatz-Milliarden für die Schiene, die der Bund bereitstellt, komplett aufgebraucht.
Wie zuvor bereits diskutiert, wird die Korridorsanierung der Strecke Hamburg-Hannover auf 2029 geschoben. Das soll mehr Zeit zu Vorbereitungen liefern, um nicht nur Sanierungen, sondern auch Ausbaumaßnahmen durchzuführen.
Auf dem Schienengipfel geben BMDV und DB die finale zeitliche Reihung der Korridore bekannt, die generalsaniert werden sollen. Die Anzahl verringert sich von 43 auf 40 Korridore.
Eine bundesweite Arbeitsgruppe, die sich speziell den Bedürfnissen des Güterverkehrs widmet, finden viele Branchenvertreter:innen sinnvoll. Doch sie legt auch viele Probleme offen.
Versprochenes Geld ist im bisherigen Haushaltsentwurf nicht abgebildet. Es bleibt fraglich, ob die Zusatz-Milliarden für die Schiene kommen und wenn ja, wofür sie ausgegeben werden.
Eine Novelle der Lkw-Maut soll einen Teil der versprochenen 45 Zusatz-Milliarden für die Schiene finanzieren. Einnahmen der Straßen-Maut können künftig auch für die Schiene aufgewendet werden.
Im Koalitionsausschuss werden der Schiene zusätzlich 45 Milliarden Euro bis 2027 zugesichert. Ursprung und Einsatz der Mittel bleiben aber zunächst vage.
Die Branche reicht weitere Änderungs- und Ergänzungswünsche bezüglich der Kriterienliste zur Priorisierung der Auswahl der Korridore ein. Ein wichtiger Punkt ist dabei das europäische Zugbeeinflussungssystem ETCS.
Korridorsanierung Hagen–Wuppertal–Köln: Antworten der Bundesregierung offenbaren Defizite
Die Schienenstrecke Hagen–Wuppertal–Köln ist im Frühjahr 2026 für mehr als fünf Monate komplett gesperrt. Bis zum 10. Juli sollen für 800 Millionen Euro u. a. Gleise, Oberleitungen und Weichen erneuert und instandgesetzt werden, eine neue Überleitverbindung eingebaut und Bahnhöfe saniert werden. Die unterschiedlichen Angaben, welche bzw. wie viele Maßnahmen genau durchgeführt werden, sind nochmal ein ganz eigenes Thema, dem wir uns weiter unten widmen.
Wie stark die Verbesserung der Zustandsnote (2024: 3,58) auf der Strecke sein soll – was letztlich Qualitätsverbesserungen auf der Strecke signalisiert–, kann nach den Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN (Bundestags-Drucksache 21/3554) jedoch nicht gesagt werden. Auch, weil das Bundesverkehrsministerium darauf verweist, dass es sich bei der Netzzustandsnote um eine interne Kennzahl der DB InfraGO AG handelt, „deren Herleitung und Systematik das Bundesministerium für Verkehr (BMV) bislang nicht validieren kann“. Das Verkehrsministerium muss der DB InfraGO uneingeschränkt vertrauen, weil es kein besseres Kontrollsystem hat und hoffen, dass die Maßnahmen schon ein relevantes Ergebnis erzielen werden. Grundsätzlich ist das auch in anderen Ländern eingesetzte Notensystem sinnvoll, allerdings muss die Notenvergabe stichprobenartig kontrolliert werden, sonst kontrolliert sich die InfraGO selbst.
Was laut den Antworten der Bundesregierung auf jeden Fall erst im Nachgang erneuert wird, sind die Stellwerke. Sie sind eine der zentralen Schwachpunkte der Strecke, da sie von der DB InfraGO mit 3,2 (RSTW Leichlingen) im besten Fall und 6,0 (RSTW Wuppertal-Oberbarmen und ESTW Wuppertal-Steinbeck) im schlechtesten Fall bewertet werden. 6,0 ist die schlechteste Note im Bewertungssystem der DB InfraGO, die bereits auf „potenziell schwerwiegende Auswirkungen auf den Betrieb“ hinweist.
Abb. Korridorsanierung 51: Bundestags-Drucksache 21/3554 vom 09. Januar 2026, Stellwerke im Bereich der Korridorsanierung Hagen–Wuppertal–Köln und ihre aktuelle Zustandsnote (2024)
Auf die Frage, welche Stellwerke im Zuge der „Generalsanierung“ ausgetauscht, angepasst oder saniert werden, lautet die Antwort schlicht: „Es sind durch die DB InfraGO AG keine Maßnahmen vorgesehen.“ Außerdem wird das europäische Zugbeeinflussungssystem ETCS nicht während der Korridorsperrung auf der Strecke verbaut und kommt voraussichtlich erst Anfang der 30er-Jahre, sodass später noch einmal gesperrt werden muss, um nachzurüsten. Korridorsanierungen und entsprechende Strecken-Vollsperrungen werden getätigt, um möglichst gebündelt zu sanieren, um anschließend die Strecke auf Jahre nicht mehr zu sperren. Damit entfallen weitere Argumente dafür, eine der höchst belasteten Strecken über fünf Monate voll für den Schienenverkehr zu sperren.
Die Begründung der DB: Zu kurze Vorlaufzeit und keine laufende Projektplanung für die Stellwerke. Die Planungen für die Korridorsanierungen laufen jedoch bereits seit 2022, Planungen zur Erneuerung oder Sanierung von Stellwerken dürften noch älter sein, da die Notwendigkeit bereits vor der Idee Korridorsanierung existiert haben sollte – Zeit hätte es wohl gegeben. In Gesprächen mit Branchenvertretern wurden von der InfraGO sechs Mal je zwei Wochen Zusatzsperren nur für den nachträglichen Ersatz der Stellwerke genannt. Es ist zu befürchten, dass die InfraGO ihr Versprechen, nach den Korridorsanierungen mindestens fünf bis acht Jahre auf den sanierten Strecken nicht mehr zu bauen, brechen muss, um die Stellwerke zu ersetzen.
Auch andere Antworten auf die Kleine Anfrage werfen Fragen auf: So wird die Frage, ob eine eingleisige Sperrung geprüft wurde, mit „Nein“ beantwortet. Eine Antwort später wird jedoch eine erstellte Wirtschaftlichkeitsprüfung in Form eines Kostenvergleichs und einem Vergleich der verkehrlichen Effekte erwähnt. Der Kostenvergleich einer eingleisigen Sperre (ESP) und einer Voll- bzw. Totalsperrung (TSP) ergäbe einen Vorzug von 8 Millionen Euro für die Korridorsanierungslösung. Der Vergleich der verkehrlichen Effekte fiel mit 5 Millionen Euro pro Korridorsanierung aus. Der niedrige Betrag ist ein Indiz, dass schon kleine Änderungen bei den Grundannahmen der Berechnung oder des tatsächlichen Verlaufs (ist der verschobene Stellwerksersatz berücksichtigt oder nicht?) die Berechnung kippen könnten.
Weiterhin weist eine Antwort der Bundesregierung aus, dass die Bauablaufplanung für das Projekt noch nicht abgeschlossen sei. Das Dokument ist auf den 09. Januar 2026 datiert, somit bescheinigt sich die InfraGO (die typischerweise die aus dem Verkehrsministerium weitergeleiteten Fragen der Abgeordneten beantwortet), dass sie weniger als einen Monat vor Baubeginn nicht weiß, in welchem Zeitraum genau welche Baumaßnahme auf der Strecke durchgeführt wird.
Eine Begründung der DB InfraGO aus einem Artikel der Süddeutschen Zeitung (SZ vom 15. Januar) irritiert besonders: Die Strecke sei für den Schienengüterverkehr nicht wichtig. Das ist falsch, denn vor allem im südlichen Teil (Opladen–Köln) läuft ein großer Teil des Schienengüterverkehrs, der auf der Rheinschiene aus den Niederlanden über Duisburg und Düsseldorf Opladen erreicht. Hinzu kommen Güterzüge, die aus Richtung Dortmund/Unna in Richtung Köln fahren. Zudem liegt in Hagen einer der größten Rangierbahnhöfe der DB Cargo. Und der Güterverkehr dürfte während der Sperrungen auf den Umleitern (Duisburg–Düsseldorf–Leverkusen–Köln und auf der Ruhr-Sieg-Strecke) durch den umgeleiteten Fernverkehr beeinträchtigt werden.
Die neuesten veröffentlichten Zahlen zu den Maßnahmen der Korridorsanierungen, in diesem Fall der Strecke Hagen–Wuppertal–Köln, verdienen nochmal eine ganz eigene Betrachtung. Für Außenstehende ist es schwer nachzuvollziehen, welche Maßnahmen und wie viele davon letztlich geplant sind. Allein im noch jungen Jahr 2026 gibt es aus verschiedenen Quellen verschiedene Zahlen zum Thema. Es mögen manchmal nur kleine Abweichungen sein, doch ist schwer nachvollziehbar, wieso zu diesem späten Zeitpunkt vor Baubeginn noch immer mit verschiedenen Zahlen hantiert wird.
Nachdem wir gestern noch die erfreulich reibungsfreie Inbetriebnahme des ersten Teilabschnitts nach der Korridorsanierung Hamburg – Berlin vermeldet hatten, meldete sich die Realität des deutschen Schienennetzes schnell zurück. Die InfraGO nahm am 15. Mai den Streckenabschnitt zwischen Hamburg und Hagenow in Betrieb, um Verkehre Richtung Nordost und eine wertvolle Umleitung nach Berlin zu ermöglichen.
Seit dem 15. Mai ist der erste Abschnitt der Strecke Hamburg – Berlin wieder befahrbar. Zwischen Hamburg und Hagenow Land rollt der Verkehr wieder. Das ist eine echte Entlastung, weil damit vor allem der Güterverkehr damit eine weitere Umleiterroute zwischen Hamburg und Berlin (und weiter Richtung östliche Nachbarländer) nehmen kann: Die Strecke über Schwerin und…
Auf dem Korridor Hamburg – Berlin kehrt keine Ruhe ein. Die vollständige Inbetriebnahme der Leit- und Sicherungstechnik verzögert sich wohl noch weiter. Im März erst gab die InfraGO bekannt, dass die für den 01. Mai geplante Wiederinbetriebnahmen der Strecke nicht zu halten sei. Winterbedingungen und Probleme mit der Montage der Leit- und Sicherungstechnik wurden als…
Entlang des Rheins verläuft von Troisdorf bei Köln über Koblenz bis nach Wiesbaden der Rhein-Alpin-Korridor – eine der wichtigsten Güterverkehrsachsen Deutschlands und zentrale Verbindung von den Nordseehäfen über Süddeutschland bis in den Alpenraum und nach Italien. Im zweiten Halbjahr 2026 soll auch dieser Abschnitt im Rahmen der Korridorsanierung modernisiert werden. Allerdings ist bereits im Vorfeld…
Nach den winterlichen Problemen bei der Korridorsanierung zwischen Hamburg und Berlin ist nun klar: Der Frost zu Jahresbeginn scheint die Bauarbeiten völlig aus der Bahn geworfen zu haben. Die Inbetriebnahme der wichtigen Strecke verzögert sich um sechs Wochen. Die Nachricht verwundert ein wenig, teilte die InfraGO der Branche doch mit, dass man mit ca. drei…
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
Der Jahresbeginn startet mit einem Überblick zum aktuellen Stand der abgeschlossenen und noch laufenden Korridorsanierungen sowie einem Blick auf die kommenden Vollsperrungen 2026.
Die ersten 100 Tage der neunmonatigen Vollsperrung zwischen Hamburg und Berlin sind geschafft. In der Branche will sich nicht so recht Entspannung einstellen, denn auf anfängliche „Kinderkrankheiten“ folgte zügig die Erkenntnis, dass Probleme nicht nur Anfangs auftreten werden.
Die Oberleitungsstörung bei Uelzen vom 21. bis zum 23. September 2025 ist kein isolierter Betriebsunfall, sondern ein Stresstest für das ohnehin ausgedünnte Netz in Norddeutschland – mitten in der laufenden Korridorsanierung Hamburg–Berlin.
Die Sanierung der Strecke Hamburg–Berlin läuft seit einem knappen Monat. Güterbahnen erleben auf den Strecken eine Mischung aus Improvisation, langen Umwegen und verbesserungswürdiger Kommunikation.
Bereits in der zweiten von 38 Wochen „Generalsanierung Hamburg-Berlin“ melden EVU erhebliche Probleme: Auf den Umleitungsstrecken sind gleich zwei Baustellen eingerichtet.
Die dritte der sogenannten „Korridorsanierungen” der DB zwischen Hamburg und Berlin ist ein Belastungstest für die Schienenkunden, die Eisenbahnunternehmen, aber auch für das Vertrauen in das Großprojektmanagement der DB InfraGO.
Am Mittwoch, den 09. Juli 2025, fand auf Einladung der DB InfraGO in Frankfurt am Main ein Branchendialog mit rund 200 Vertreter:innen aus der Branche statt. Es ging um das WO, WANN und WIE der Korridorsanierung – bedarfsgerecht im Sinne der Betroffenen.
Die Reihung der geplanten Korridore dürfte sich verzögern. Zusammen mit Branche und Politik sollen die bisherigen Konzepte für alle Korridore, die ab 2028 geplant wurden, überarbeitet werden. Was zunächst nach einem Scheitern klingt, könnte sich als notwendige Korrektur herausstellen.
Die Korridorsanierung auf 70 Kilometern Strecke der sogenannten Riedbahn zwischen Frankfurt am Main und Mannheim, sollte ein Vorzeigeprojekt der Deutschen Bahn werden – ein symbolträchtiger Auftakt zur sogenannten Korridorsanierung.
Seit der Wiedereröffnung der Riedbahn am 15. Dezember 2024 haben einige Pannen auf der frisch, generalüberholten Strecke den Verkehr mehrmals verlangsamt, auf die bekannten Umleiterstrecken zurückverlagert oder zum Ausfall gebracht.
Seit Sonntagnacht rollen wieder Züge über die Riedbahn. Wir danken den vielen Mitarbeiter:innen der DB und den beteiligten Baufirmen für die Realisierung des Projekts. Der Betrieb der erneuerten Anlagen hat in den ersten beiden Tagen weitestgehend planmäßig funktioniert.
Die Sanierung des deutschen Schienennetzes hat mit der Riedbahn gerade erst begonnen, und noch bevor das erste von 41 Projekten abgeschlossen ist, gibt es massive Änderungen bei der Reihenfolge.
Die Riedbahn ist aktuell das größte Schieneninfrastrukturprojekt in Deutschland und zugleich der Auftakt zur umfassenden „Generalsanierung“ des deutschen Schienennetzes. Ziel ist es, die gesamte Schieneninfrastruktur nachhaltig zu verbessern und den Betrieb langfristig zu stabilisieren
100 Tage nach dem Baustart berichtet die DB InfraGO in einer Pressemitteilung über den Baufortschritt der Riedbahn. Wer sich auskennt, sieht schnell, dass viele Aussagen nur Halbwahrheiten sind.
In einem Artikel der FAZ vermittelt der Leiter der Infrastruktur im Regionalbereich Mitte den Eindruck, dass auf der Riedbahn eine umfassende Erneuerung aller Gewerke stattfindet. Doch DB-Watch weiß: Das entspricht nicht der Wirklichkeit
Laut einem Medienbericht könnte sich die vollständige Inbetriebnahme von Anfang 2025 auf Ende 2025 verzögern. Worst Case schmälert das die Kapazität auf der Riedbahn einige Monate, statt sie zu steigern.
Es wurde final, dass die Strecke 2026 für drei Monate und 2029 für fünf Monate komplett gesperrt werden soll. Kapazitätssteigernde Maßnahmen der stark belasteten Strecke wird es jedoch kaum geben.
Zum Start des Riedbahn-Live-Tickers äußert sich der Konzernbevollmächtigte für Gemeinwohlorientierte Schieneninfrastruktur Tobias Heinemann zur anstehenden Sanierung der Riedbahn.
Mehrere Wochen liefen die Verhandlungsrunden zwischen Bund und Ländern im Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat zur Novelle des Bundesschienenwegeausbaugesetzes (BSWAG). Jetzt steht das Ergebnis fest.
Die InfraGO AG verkündet, dass während der Generalsanierung der Riedbahn alle 400 bis 500 Güterzüge pro Woche über die verkehrsgünstige Main-Neckar-Bahn oder die Ludwigsbahn umgeleitet werden können. Mehrere EVU bestätigen, dass es zu Zurückweisungen bei Trassenbestellungen kam.
Am 29. Januar lädt die DB InfraGO zu einer Kundenveranstaltung bezüglich der beiden bayerischen Korridore Obertraubling – Passau und Nürnberg – Regensburg. Zentraler Konfliktpunkt: die langen Umwege und Umleiterstrecken für den Schienengüterverkehr. Sie hinterließ jedoch mehr Fragen als Antworten.
Die vorbereitenden Maßnahmen auf der Riedbahn zwischen Mannheim und Frankfurt verzögern sich. Kund:innen und Unternehmen können nur auf ein Sprichwort hoffen, das eigentlich im Theater gilt: „Wenn die Generalprobe schief geht, wird die Aufführung großartig“.
Am 15. Juni beginnt die fünfmonatige Sanierung der Riedbahn, der erste der 40 Korridore, die „generalsaniert“ werden sollen. Allerdings wird die 70 Kilometer lange Strecke zwischen Frankfurt am Main und Mannheim bereits zwischen dem 01. Januar bis zum 22. Januar 2024 komplett gesperrt – für mindestens drei Wochen, um den Testlauf zu starten!
Durch das Urteil des Bundesverfassungsgerichts, dass die Umschichtung von Corona-begründeten Kreditermächtigungen in den Klima- und Transformationsfonds (KTF) verfassungswidrig sei, gerät die Finanzierung der so genannten Generalsanierung unter Druck.
Die DB gibt in einer Pressemeldung bekannt, dass sich die Kosten der Riedbahn statt 500 Millionen auf 1,3 Milliarden Euro belaufen werden. Wenn alle Projekte so teuer werden, werden die 45 Zusatz-Milliarden für die Schiene, die der Bund bereitstellt, komplett aufgebraucht.
Wie zuvor bereits diskutiert, wird die Korridorsanierung der Strecke Hamburg-Hannover auf 2029 geschoben. Das soll mehr Zeit zu Vorbereitungen liefern, um nicht nur Sanierungen, sondern auch Ausbaumaßnahmen durchzuführen.
Auf dem Schienengipfel geben BMDV und DB die finale zeitliche Reihung der Korridore bekannt, die generalsaniert werden sollen. Die Anzahl verringert sich von 43 auf 40 Korridore.
Eine bundesweite Arbeitsgruppe, die sich speziell den Bedürfnissen des Güterverkehrs widmet, finden viele Branchenvertreter:innen sinnvoll. Doch sie legt auch viele Probleme offen.
Versprochenes Geld ist im bisherigen Haushaltsentwurf nicht abgebildet. Es bleibt fraglich, ob die Zusatz-Milliarden für die Schiene kommen und wenn ja, wofür sie ausgegeben werden.
Eine Novelle der Lkw-Maut soll einen Teil der versprochenen 45 Zusatz-Milliarden für die Schiene finanzieren. Einnahmen der Straßen-Maut können künftig auch für die Schiene aufgewendet werden.
Im Koalitionsausschuss werden der Schiene zusätzlich 45 Milliarden Euro bis 2027 zugesichert. Ursprung und Einsatz der Mittel bleiben aber zunächst vage.
Die Branche reicht weitere Änderungs- und Ergänzungswünsche bezüglich der Kriterienliste zur Priorisierung der Auswahl der Korridore ein. Ein wichtiger Punkt ist dabei das europäische Zugbeeinflussungssystem ETCS.
Rekapitulation und der Blick nach vorn: Stand der Korridorsperrungen und Ausblick 2026
Zum Jahresbeginn wollen wir mit einer etwas längeren Zusammenfassung des derzeitigen Standes bei den Korridorsanierungen einsteigen und auch das Jahr 2026 betrachten: 2026 will die DB die Zahl der Baustellen im Schienennetz trotz wachsender Kritik an den Auswirkungen auf den Zugverkehr noch einmal steigern: von 26.000 auf 28.000. Die noch bis 30. April laufende Großsperrung zwischen Hamburg und Berlin sowie vier weitere Korridore sind als mehrmonatige „Generalsanierungen“ vorgesehen.
Ab Anfang Februar werden die Strecken Hagen–Köln und Nürnberg–Regensburg voll gesperrt und saniert.
In der zweiten Jahreshälfte folgen Obertraubling (bei Regensburg)–Passau und Troisdorf (bei Bonn)–Wiesbaden (der „rechte Rhein“).
Hinzu kommt eine mehrmonatige Vollsperrung zwischen Hamburg und Hannover ab dem 01. Mai, die jedoch von der DB bei den 42 Korridorsanierungen nicht mitgezählt wird.
Zwei der seit 2024 laufenden Korridorsanierungen sind offiziell abgeschlossen – die Riedbahn zwischen Frankfurt und Mannheim und Emmerich–Oberhausen. Während die sehr kleine Maßnahmen zwischen Emmerich und Oberhausen besser als geplant lief, fliegt das Pilotprojekt Riedbahn noch immer nicht richtig.
Riedbahn: DB räumt Zielverfehlung ein
Am 08. Dezember 2025 berichtete die Süddeutsche Zeitung exklusiv: Statt der angekündigten „Reduzierung des Störgeschehens“ (vgl. Pressemitteilung Deutsche Bahn, 14. Dezember 2025) um 80 Prozent gegenüber der Situation vor der Sanierung liegt der Rückgang im Jahresdurchschnitt bei rund 60 Prozent, im November 2025 sogar nur bei etwa 40 Prozent. Im November 2025 habe der Anteil der Fernzüge, die auf der Strecke zwischen Frankfurt und Mannheim eine zusätzliche Verspätung eingefahren haben, bei sieben Prozent gelegen. Im November 2023, also vor der Sanierung, habe dies für 19 Prozent dieser Züge gegolten. Es gibt also Verbesserungen, allerdings ist man nach wie vor weit entfernt von den eigenen Zielen oder gar dem Versprechen des ehemaligen Bundesverkehrsministers Dr. Volker Wissing, der von „faktisch störungsfrei“ nach der Sanierung gesprochen hatte (vgl. fdp.de, 14. Juni 2024).
Die DB verweist auf Fortschritte bei der Pünktlichkeit. Die Regionalzüge seien zuletzt zu 81 Prozent pünktlich gewesen. Vor einem Jahr habe die Quote bei 59 Prozent gelegen. Auch im Fernverkehr träten heute weniger zusätzliche Verspätungen auf als vor der Sanierung. Gleichzeitig gaben die Projektverantwortlichen bekannt, dass die angestrebte Zustandsnote von 1,8 nicht erreicht wurde, sondern 2,2. Man erklärte, man sei „noch nicht dort, wo man hinwill“, es spreche aber „nichts dagegen, dieses Ziel auch noch zu erreichen“. Die DB InfraGO belegt die Zielverfehlung damit erstmals mit konkreten Zahlen und relativiert die eigene Erfolgserzählung offen – das ist neu und gut in Sachen Transparenz. Die Wortwahl erinnert allerdings an eine Durchsage in einem stundenlang verspäteten ICE: Man sei zwar noch nicht am Ziel, aber grundsätzlich spreche nichts dagegen, irgendwann anzukommen.
Diese Offenheit suggeriert Einsicht, ändert jedoch an den Tatsachen nichts: Die DB hat nach Ausgabe von bislang 1,5 Mrd. Euro Steuergeld – die Endabrechnung erfolgt 2026 – die Ziele nicht erreicht (und ursprünglich geplant waren eigentlich 500 Mio. Euro). Entscheidend ist nicht die punktuelle Verbesserung einzelner Kennzahlen. Technisch verursachte Probleme auf der Strecke sollten verlässlich behoben werden sowie strukturelle Engpässe im Netz beseitigt. Die Zahlen der Riedbahn geben das aktuell nicht her. Störanfällige Weichen, Bahnübergänge und neue Sensortechnik benennt die DB selbst als technische Ursachen für die weiterhin bestehenden Probleme.
Hamburg-Berlin: Voll im Plan?!
Die DB veröffentlichte zudem im Dezember, man hätte inzwischen, nach der Hälfte der geplanten Bauzeit, die Arbeiten am Oberbau abgeschlossen (vgl. Pressemitteilung Deutsche Bahn, 16. Dezember 2025). Man sei somit im Zeitplan. Circa 165 Kilometer Gleise, 241 Weichen, Oberleitungen, Signale, Schallschutzwände und Bahnsteige sollen erneuert worden sein. Doch die Rechnung geht nicht auf: Im Sommer wurde jeweils ein Monat sequenzieller (statt gebündelten) Oberbauarbeiten in den drei Abschnitten genannt. Somit hätten die Oberbauarbeiten etwa Ende Oktober abgeschlossen sein müssen. Dass die DB von einem eingehaltenen Zeitplan ausgeht, ist irritierend.
Am Ende ist weiterhin entscheidend, ob der 01. Mai 2026 weiterhin als Eröffnungsdatum für die Strecke gehalten werden kann. Die restliche Sperrdauer von gut vier Monaten wird vor allem für die Erneuerung der bisherigen Leit- und Sicherungstechnik und die Inbetriebnahme der neuen Stellwerke und vor allem deren Abnahme durch Prüfer angesetzt. Genau an diesem Punkt hatte es schon bei der Riedbahn große und teilweise immer noch bestehende Probleme gegeben, die zur Wiederinbetriebnahme in verzögerten Teilschritten führte (mehr dazu weiter unten).
Mit Blick auf die letzten Monate der Sanierung des Korridors Hamburg–Berlin zeigt sich, dass die bekannten Risiken, die bei der Riedbahn auftraten, sich fortsetzen. Ab dem 01. Mai, also mit Inbetriebnahme der Strecke Hamburg–Berlin, soll zusätzlich die Strecke Hamburg–Hannover für rund zweieinhalb Monate voll gesperrt werden. Diese trägt derzeit einen Großteil des Umleiterverkehrs für Hamburg–Berlin, dementsprechend groß ist die Verunsicherung der EVU angesichts des Zeitplans. Bereits im Dezember 2023 hatte die Branche die DB InfraGO vor den Risiken dieser nahtlosen Planung gewarnt. Als Beruhigung wurde wiederholt ein „qualifizierter Abbruch“ der Bauarbeiten zwischen Hamburg und Berlin in Aussicht gestellt. Dieses Szenario lässt sich nur auf die laufenden Abnahmen der Strecke beziehen, denn die Bauarbeiten selbst werden zu diesem Zeitpunkt abgeschlossen sein. Wenn die DB jedoch den mehrere Monate in Anspruch nehmenden Prüf- und Freigabeprozess nicht fristgerecht beendet, kann es keinen „qualifizierten Abbruch“ geben. Das würde einen Abbruch der Freigabeprozedur bedeuten. Diese ist aber vor einer (Wieder-)Inbetriebnahme obligatorisch, sodass ihr Stopp einer Verlängerung der Sperre gleichkäme. Eine echte Absicherung ist diese Zusicherung also nicht. Im Worst Case drohen parallele Einschränkungen beider Strecken, sodass als letzter verbliebener Bypass möglicherweise nur noch die Relation Hamburg–Rotenburg–Verden–Wunstorf–Hannover bleibt – zu wenig für den Güterverkehr zum und vom Hamburger Hafen und den Personenfernverkehr.
Das Problem mit der Digitalisierung der Riedbahn
Eines der Kernprobleme der Riedbahn liegt derzeit in der Leit- und Sicherungstechnik, insbesondere im elektronischen Stellwerk. Noch immer ist die vollständige Inbetriebnahme nicht erfolgt. Am 03. Dezember 2025 berichtete der parlamentarische Staatssekretär Christian Hirte, dass die Sicherheitsprüfung der ETCS-Software nicht abgeschlossen sei. Erst dann soll mit dem Inbetriebnahmeprozess im nördlichen Teil der Strecke begonnen werden, die notwendigen Abnahmefahrten können somit frühestens Mitte Februar 2026 stattfinden. Der bereits verspätete Inbetriebnahmetermin im zweiten Quartal 2025 wird um viele Monate verpasst.
Bis dahin bleiben die betrieblichen Bedingungen auf großen Teilen der Riedbahn schlechter als vor der Generalsanierung. Die zuvor durch die sogenannte LZB (Linienförmige Zugbeeinflussung) ermöglichte dichtere Zugfolge und höhere Geschwindigkeit entfällt zurzeit, da das System in Erwartung der ETCS-Ausrüstung außer Betrieb genommen wurde und im Moment nur mit PZB (Punktförmiger Zugbeeinflussung) gefahren werden kann. Die Leistungsfähigkeit der Strecke ist seitdem begrenzt: Schnellzüge können nur mit reduzierter Höchstgeschwindigkeit fahren, was die Fahrtzeiten verlängert.
Für diese enttäuschenden Ergebnisse zahlt der Bund einen hohen Preis. Die DB berichtete im September 2025 dem Haushaltsausschuss noch einmal zum Stand der Riedbahn: Der Zeitpunkt für die Endabrechnung des Projekts wurde auf Ende 2026 verschoben. Es zeichnet sich ab, dass zwar im Moment noch 1,5 Mrd. Euro für das Projekt gelten, aber befürchtet werden muss, dass aufgrund anhaltender Nachbesserungen noch mehr Geld in die Hand genommen wird.
Trotz der Milliardeninvestitionen bleibt die Strecke hoch ausgelastet, Verspätungen wirken sich weiter als Dominoeffekte im Gesamtnetz aus, und zusätzliche Güterzüge lassen sich kaum unterbringen. Es zeigt sich, dass Sanierungen allein eben nicht ausreichen, um die Kapazität auf den Strecken zu erhöhen. Neben zusätzlichen örtlichen Maßnahmen zur Erhöhung der Kapazität und Resilienz (bei der DB InfraGO sog. „Layoutstandards“) muss es für substanzielle Kapazitätssteigerungen in den meisten Fällen auch Neu- und Ausbauprojekte in den jeweiligen Regionen geben.
Diese Erfahrung hat direkte Konsequenzen für weitere Korridorsanierungen. Laut DB InfraGO ist abzusehen, dass bei künftigen Projekten darauf verzichtet werden muss, ETCS gleichzeitig mit den Bauarbeiten vollständig in Betrieb zu nehmen. Stattdessen sollen viele Korridore nur noch „ETCS-ready“ übergeben werden – ein Begriff, der gar nicht von der DB InfraGO definiert ist.
Für das System Eisenbahn ist das eine schlechte Nachricht. Wenn ETCS erst Jahre später nachgerüstet wird, drohen neue Bauphasen und erneute Eingriffe in den Betrieb – zusätzliche Totalsperrungen zur Inbetriebnahme wären dann die Folge. Die damit verbundenen Kosten und Risiken tragen erneut die betroffenen EVU. Für den Schienengüterverkehr bedeutet das: erst massive Belastungen durch die Korridorsanierung, dann jahrelanges Warten auf den digitalen Nutzen – und schließlich ein gebrochenes Versprechen, die Strecken nach den Korridorsanierungen mindestens fünf bis acht Jahre baufrei zu halten.
Nachdem wir gestern noch die erfreulich reibungsfreie Inbetriebnahme des ersten Teilabschnitts nach der Korridorsanierung Hamburg – Berlin vermeldet hatten, meldete sich die Realität des deutschen Schienennetzes schnell zurück. Die InfraGO nahm am 15. Mai den Streckenabschnitt zwischen Hamburg und Hagenow in Betrieb, um Verkehre Richtung Nordost und eine wertvolle Umleitung nach Berlin zu ermöglichen.
Seit dem 15. Mai ist der erste Abschnitt der Strecke Hamburg – Berlin wieder befahrbar. Zwischen Hamburg und Hagenow Land rollt der Verkehr wieder. Das ist eine echte Entlastung, weil damit vor allem der Güterverkehr damit eine weitere Umleiterroute zwischen Hamburg und Berlin (und weiter Richtung östliche Nachbarländer) nehmen kann: Die Strecke über Schwerin und…
Auf dem Korridor Hamburg – Berlin kehrt keine Ruhe ein. Die vollständige Inbetriebnahme der Leit- und Sicherungstechnik verzögert sich wohl noch weiter. Im März erst gab die InfraGO bekannt, dass die für den 01. Mai geplante Wiederinbetriebnahmen der Strecke nicht zu halten sei. Winterbedingungen und Probleme mit der Montage der Leit- und Sicherungstechnik wurden als…
Entlang des Rheins verläuft von Troisdorf bei Köln über Koblenz bis nach Wiesbaden der Rhein-Alpin-Korridor – eine der wichtigsten Güterverkehrsachsen Deutschlands und zentrale Verbindung von den Nordseehäfen über Süddeutschland bis in den Alpenraum und nach Italien. Im zweiten Halbjahr 2026 soll auch dieser Abschnitt im Rahmen der Korridorsanierung modernisiert werden. Allerdings ist bereits im Vorfeld…
Nach den winterlichen Problemen bei der Korridorsanierung zwischen Hamburg und Berlin ist nun klar: Der Frost zu Jahresbeginn scheint die Bauarbeiten völlig aus der Bahn geworfen zu haben. Die Inbetriebnahme der wichtigen Strecke verzögert sich um sechs Wochen. Die Nachricht verwundert ein wenig, teilte die InfraGO der Branche doch mit, dass man mit ca. drei…
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
Der Jahresbeginn startet mit einem Überblick zum aktuellen Stand der abgeschlossenen und noch laufenden Korridorsanierungen sowie einem Blick auf die kommenden Vollsperrungen 2026.
Die ersten 100 Tage der neunmonatigen Vollsperrung zwischen Hamburg und Berlin sind geschafft. In der Branche will sich nicht so recht Entspannung einstellen, denn auf anfängliche „Kinderkrankheiten“ folgte zügig die Erkenntnis, dass Probleme nicht nur Anfangs auftreten werden.
Die Oberleitungsstörung bei Uelzen vom 21. bis zum 23. September 2025 ist kein isolierter Betriebsunfall, sondern ein Stresstest für das ohnehin ausgedünnte Netz in Norddeutschland – mitten in der laufenden Korridorsanierung Hamburg–Berlin.
Die Sanierung der Strecke Hamburg–Berlin läuft seit einem knappen Monat. Güterbahnen erleben auf den Strecken eine Mischung aus Improvisation, langen Umwegen und verbesserungswürdiger Kommunikation.
Bereits in der zweiten von 38 Wochen „Generalsanierung Hamburg-Berlin“ melden EVU erhebliche Probleme: Auf den Umleitungsstrecken sind gleich zwei Baustellen eingerichtet.
Die dritte der sogenannten „Korridorsanierungen” der DB zwischen Hamburg und Berlin ist ein Belastungstest für die Schienenkunden, die Eisenbahnunternehmen, aber auch für das Vertrauen in das Großprojektmanagement der DB InfraGO.
Am Mittwoch, den 09. Juli 2025, fand auf Einladung der DB InfraGO in Frankfurt am Main ein Branchendialog mit rund 200 Vertreter:innen aus der Branche statt. Es ging um das WO, WANN und WIE der Korridorsanierung – bedarfsgerecht im Sinne der Betroffenen.
Die Reihung der geplanten Korridore dürfte sich verzögern. Zusammen mit Branche und Politik sollen die bisherigen Konzepte für alle Korridore, die ab 2028 geplant wurden, überarbeitet werden. Was zunächst nach einem Scheitern klingt, könnte sich als notwendige Korrektur herausstellen.
Die Korridorsanierung auf 70 Kilometern Strecke der sogenannten Riedbahn zwischen Frankfurt am Main und Mannheim, sollte ein Vorzeigeprojekt der Deutschen Bahn werden – ein symbolträchtiger Auftakt zur sogenannten Korridorsanierung.
Seit der Wiedereröffnung der Riedbahn am 15. Dezember 2024 haben einige Pannen auf der frisch, generalüberholten Strecke den Verkehr mehrmals verlangsamt, auf die bekannten Umleiterstrecken zurückverlagert oder zum Ausfall gebracht.
Seit Sonntagnacht rollen wieder Züge über die Riedbahn. Wir danken den vielen Mitarbeiter:innen der DB und den beteiligten Baufirmen für die Realisierung des Projekts. Der Betrieb der erneuerten Anlagen hat in den ersten beiden Tagen weitestgehend planmäßig funktioniert.
Die Sanierung des deutschen Schienennetzes hat mit der Riedbahn gerade erst begonnen, und noch bevor das erste von 41 Projekten abgeschlossen ist, gibt es massive Änderungen bei der Reihenfolge.
Die Riedbahn ist aktuell das größte Schieneninfrastrukturprojekt in Deutschland und zugleich der Auftakt zur umfassenden „Generalsanierung“ des deutschen Schienennetzes. Ziel ist es, die gesamte Schieneninfrastruktur nachhaltig zu verbessern und den Betrieb langfristig zu stabilisieren
100 Tage nach dem Baustart berichtet die DB InfraGO in einer Pressemitteilung über den Baufortschritt der Riedbahn. Wer sich auskennt, sieht schnell, dass viele Aussagen nur Halbwahrheiten sind.
In einem Artikel der FAZ vermittelt der Leiter der Infrastruktur im Regionalbereich Mitte den Eindruck, dass auf der Riedbahn eine umfassende Erneuerung aller Gewerke stattfindet. Doch DB-Watch weiß: Das entspricht nicht der Wirklichkeit
Laut einem Medienbericht könnte sich die vollständige Inbetriebnahme von Anfang 2025 auf Ende 2025 verzögern. Worst Case schmälert das die Kapazität auf der Riedbahn einige Monate, statt sie zu steigern.
Es wurde final, dass die Strecke 2026 für drei Monate und 2029 für fünf Monate komplett gesperrt werden soll. Kapazitätssteigernde Maßnahmen der stark belasteten Strecke wird es jedoch kaum geben.
Zum Start des Riedbahn-Live-Tickers äußert sich der Konzernbevollmächtigte für Gemeinwohlorientierte Schieneninfrastruktur Tobias Heinemann zur anstehenden Sanierung der Riedbahn.
Mehrere Wochen liefen die Verhandlungsrunden zwischen Bund und Ländern im Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat zur Novelle des Bundesschienenwegeausbaugesetzes (BSWAG). Jetzt steht das Ergebnis fest.
Die InfraGO AG verkündet, dass während der Generalsanierung der Riedbahn alle 400 bis 500 Güterzüge pro Woche über die verkehrsgünstige Main-Neckar-Bahn oder die Ludwigsbahn umgeleitet werden können. Mehrere EVU bestätigen, dass es zu Zurückweisungen bei Trassenbestellungen kam.
Am 29. Januar lädt die DB InfraGO zu einer Kundenveranstaltung bezüglich der beiden bayerischen Korridore Obertraubling – Passau und Nürnberg – Regensburg. Zentraler Konfliktpunkt: die langen Umwege und Umleiterstrecken für den Schienengüterverkehr. Sie hinterließ jedoch mehr Fragen als Antworten.
Die vorbereitenden Maßnahmen auf der Riedbahn zwischen Mannheim und Frankfurt verzögern sich. Kund:innen und Unternehmen können nur auf ein Sprichwort hoffen, das eigentlich im Theater gilt: „Wenn die Generalprobe schief geht, wird die Aufführung großartig“.
Am 15. Juni beginnt die fünfmonatige Sanierung der Riedbahn, der erste der 40 Korridore, die „generalsaniert“ werden sollen. Allerdings wird die 70 Kilometer lange Strecke zwischen Frankfurt am Main und Mannheim bereits zwischen dem 01. Januar bis zum 22. Januar 2024 komplett gesperrt – für mindestens drei Wochen, um den Testlauf zu starten!
Durch das Urteil des Bundesverfassungsgerichts, dass die Umschichtung von Corona-begründeten Kreditermächtigungen in den Klima- und Transformationsfonds (KTF) verfassungswidrig sei, gerät die Finanzierung der so genannten Generalsanierung unter Druck.
Die DB gibt in einer Pressemeldung bekannt, dass sich die Kosten der Riedbahn statt 500 Millionen auf 1,3 Milliarden Euro belaufen werden. Wenn alle Projekte so teuer werden, werden die 45 Zusatz-Milliarden für die Schiene, die der Bund bereitstellt, komplett aufgebraucht.
Wie zuvor bereits diskutiert, wird die Korridorsanierung der Strecke Hamburg-Hannover auf 2029 geschoben. Das soll mehr Zeit zu Vorbereitungen liefern, um nicht nur Sanierungen, sondern auch Ausbaumaßnahmen durchzuführen.
Auf dem Schienengipfel geben BMDV und DB die finale zeitliche Reihung der Korridore bekannt, die generalsaniert werden sollen. Die Anzahl verringert sich von 43 auf 40 Korridore.
Eine bundesweite Arbeitsgruppe, die sich speziell den Bedürfnissen des Güterverkehrs widmet, finden viele Branchenvertreter:innen sinnvoll. Doch sie legt auch viele Probleme offen.
Versprochenes Geld ist im bisherigen Haushaltsentwurf nicht abgebildet. Es bleibt fraglich, ob die Zusatz-Milliarden für die Schiene kommen und wenn ja, wofür sie ausgegeben werden.
Eine Novelle der Lkw-Maut soll einen Teil der versprochenen 45 Zusatz-Milliarden für die Schiene finanzieren. Einnahmen der Straßen-Maut können künftig auch für die Schiene aufgewendet werden.
Im Koalitionsausschuss werden der Schiene zusätzlich 45 Milliarden Euro bis 2027 zugesichert. Ursprung und Einsatz der Mittel bleiben aber zunächst vage.
Die Branche reicht weitere Änderungs- und Ergänzungswünsche bezüglich der Kriterienliste zur Priorisierung der Auswahl der Korridore ein. Ein wichtiger Punkt ist dabei das europäische Zugbeeinflussungssystem ETCS.
Kapazität, Kapazität, Kapazität – sowohl im Normalbetrieb ist auf hoch belasteten Strecken und in den großen Knoten die Zahl der möglichen Züge entscheidend für die Wettbewerbsfähigkeit des Schienengüterverkehrs: je länger der Zug sein kann, desto wirtschaftlicher. Die „Produktionskosten“ sind weitgehend unabhängig von der Zuglänge. Die Verlängerung von Überholgleisen auf die europäische Normlänge 740 Meter schont aber auch die knappen Umleiterkapazitäten, wenn einzelne Strecken bei der sogenannten „Korridorsanierung“ für mehrere Monate ersetzt werden müssen. Wie relevant dies sein kann, zeigt vor allem die 2026 geplante Sperrung der Donaustrecke zwischen Passau und Obertraubling. Weil auf der einzigen relevanten Umleiterstrecke über München, Rosenheim und Salzburg nur kürzere Güterzüge fahren können, müssen mehr Zugfahrten stattfinden. Das hat die DB InfraGO erstaunlicherweise bei der Ausarbeitung des Jahresfahrplans 2026 überrascht: mehr Trassenanträge hatte sie nicht erwartet. Tragisch: entgegen der 2022 geäußerten Versprechungen der DB, bei Korridorsanierungen standardmäßig vorgesehene 740-Meter-Gleisverlängerungen umzusetzen, ist dies 2026 bei den Korridorsperrungen in Bayern nicht vorgesehen.
Zwischen Nürnberg und Passau sind seit Jahren insgesamt sieben solcher Erweiterungen vorgesehen – in der Theorie. Darauf angesprochen, dass wegen des weiteren Versprechens einer fünfjährigen „Baufreiheit“ nach Abschluss der Korridorsanierung auch bis 2031 die 740-Meter-Projekte nicht kämen, entgegnete die DB InfraGO, das Bundesverkehrsministerium habe ihr ausnahmsweise erlaubt, für die 740-Meter-Projekte ihr Baufreiheitsversprechen brechen zu dürfen. Ein Stück aus dem Tollhaus, das die GÜTERBAHNEN am 20. November im Rahmen ihres (bereits sechsten) Pressegesprächs zum Status der Korridorsanierung kritisiert haben. In der laufenden Korridorsanierung zwischen Hamburg und Berlin soll tatsächlich ein, aber auch nur ein einziges 740-Meter-Gleis in Neustadt an der Dosse realisiert werden.
Nachdem wir gestern noch die erfreulich reibungsfreie Inbetriebnahme des ersten Teilabschnitts nach der Korridorsanierung Hamburg – Berlin vermeldet hatten, meldete sich die Realität des deutschen Schienennetzes schnell zurück. Die InfraGO nahm am 15. Mai den Streckenabschnitt zwischen Hamburg und Hagenow in Betrieb, um Verkehre Richtung Nordost und eine wertvolle Umleitung nach Berlin zu ermöglichen.
Seit dem 15. Mai ist der erste Abschnitt der Strecke Hamburg – Berlin wieder befahrbar. Zwischen Hamburg und Hagenow Land rollt der Verkehr wieder. Das ist eine echte Entlastung, weil damit vor allem der Güterverkehr damit eine weitere Umleiterroute zwischen Hamburg und Berlin (und weiter Richtung östliche Nachbarländer) nehmen kann: Die Strecke über Schwerin und…
Auf dem Korridor Hamburg – Berlin kehrt keine Ruhe ein. Die vollständige Inbetriebnahme der Leit- und Sicherungstechnik verzögert sich wohl noch weiter. Im März erst gab die InfraGO bekannt, dass die für den 01. Mai geplante Wiederinbetriebnahmen der Strecke nicht zu halten sei. Winterbedingungen und Probleme mit der Montage der Leit- und Sicherungstechnik wurden als…
Entlang des Rheins verläuft von Troisdorf bei Köln über Koblenz bis nach Wiesbaden der Rhein-Alpin-Korridor – eine der wichtigsten Güterverkehrsachsen Deutschlands und zentrale Verbindung von den Nordseehäfen über Süddeutschland bis in den Alpenraum und nach Italien. Im zweiten Halbjahr 2026 soll auch dieser Abschnitt im Rahmen der Korridorsanierung modernisiert werden. Allerdings ist bereits im Vorfeld…
Nach den winterlichen Problemen bei der Korridorsanierung zwischen Hamburg und Berlin ist nun klar: Der Frost zu Jahresbeginn scheint die Bauarbeiten völlig aus der Bahn geworfen zu haben. Die Inbetriebnahme der wichtigen Strecke verzögert sich um sechs Wochen. Die Nachricht verwundert ein wenig, teilte die InfraGO der Branche doch mit, dass man mit ca. drei…
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
Der Jahresbeginn startet mit einem Überblick zum aktuellen Stand der abgeschlossenen und noch laufenden Korridorsanierungen sowie einem Blick auf die kommenden Vollsperrungen 2026.
Die ersten 100 Tage der neunmonatigen Vollsperrung zwischen Hamburg und Berlin sind geschafft. In der Branche will sich nicht so recht Entspannung einstellen, denn auf anfängliche „Kinderkrankheiten“ folgte zügig die Erkenntnis, dass Probleme nicht nur Anfangs auftreten werden.
Die Oberleitungsstörung bei Uelzen vom 21. bis zum 23. September 2025 ist kein isolierter Betriebsunfall, sondern ein Stresstest für das ohnehin ausgedünnte Netz in Norddeutschland – mitten in der laufenden Korridorsanierung Hamburg–Berlin.
Die Sanierung der Strecke Hamburg–Berlin läuft seit einem knappen Monat. Güterbahnen erleben auf den Strecken eine Mischung aus Improvisation, langen Umwegen und verbesserungswürdiger Kommunikation.
Bereits in der zweiten von 38 Wochen „Generalsanierung Hamburg-Berlin“ melden EVU erhebliche Probleme: Auf den Umleitungsstrecken sind gleich zwei Baustellen eingerichtet.
Die dritte der sogenannten „Korridorsanierungen” der DB zwischen Hamburg und Berlin ist ein Belastungstest für die Schienenkunden, die Eisenbahnunternehmen, aber auch für das Vertrauen in das Großprojektmanagement der DB InfraGO.
Am Mittwoch, den 09. Juli 2025, fand auf Einladung der DB InfraGO in Frankfurt am Main ein Branchendialog mit rund 200 Vertreter:innen aus der Branche statt. Es ging um das WO, WANN und WIE der Korridorsanierung – bedarfsgerecht im Sinne der Betroffenen.
Die Reihung der geplanten Korridore dürfte sich verzögern. Zusammen mit Branche und Politik sollen die bisherigen Konzepte für alle Korridore, die ab 2028 geplant wurden, überarbeitet werden. Was zunächst nach einem Scheitern klingt, könnte sich als notwendige Korrektur herausstellen.
Die Korridorsanierung auf 70 Kilometern Strecke der sogenannten Riedbahn zwischen Frankfurt am Main und Mannheim, sollte ein Vorzeigeprojekt der Deutschen Bahn werden – ein symbolträchtiger Auftakt zur sogenannten Korridorsanierung.
Seit der Wiedereröffnung der Riedbahn am 15. Dezember 2024 haben einige Pannen auf der frisch, generalüberholten Strecke den Verkehr mehrmals verlangsamt, auf die bekannten Umleiterstrecken zurückverlagert oder zum Ausfall gebracht.
Seit Sonntagnacht rollen wieder Züge über die Riedbahn. Wir danken den vielen Mitarbeiter:innen der DB und den beteiligten Baufirmen für die Realisierung des Projekts. Der Betrieb der erneuerten Anlagen hat in den ersten beiden Tagen weitestgehend planmäßig funktioniert.
Die Sanierung des deutschen Schienennetzes hat mit der Riedbahn gerade erst begonnen, und noch bevor das erste von 41 Projekten abgeschlossen ist, gibt es massive Änderungen bei der Reihenfolge.
Die Riedbahn ist aktuell das größte Schieneninfrastrukturprojekt in Deutschland und zugleich der Auftakt zur umfassenden „Generalsanierung“ des deutschen Schienennetzes. Ziel ist es, die gesamte Schieneninfrastruktur nachhaltig zu verbessern und den Betrieb langfristig zu stabilisieren
100 Tage nach dem Baustart berichtet die DB InfraGO in einer Pressemitteilung über den Baufortschritt der Riedbahn. Wer sich auskennt, sieht schnell, dass viele Aussagen nur Halbwahrheiten sind.
In einem Artikel der FAZ vermittelt der Leiter der Infrastruktur im Regionalbereich Mitte den Eindruck, dass auf der Riedbahn eine umfassende Erneuerung aller Gewerke stattfindet. Doch DB-Watch weiß: Das entspricht nicht der Wirklichkeit
Laut einem Medienbericht könnte sich die vollständige Inbetriebnahme von Anfang 2025 auf Ende 2025 verzögern. Worst Case schmälert das die Kapazität auf der Riedbahn einige Monate, statt sie zu steigern.
Es wurde final, dass die Strecke 2026 für drei Monate und 2029 für fünf Monate komplett gesperrt werden soll. Kapazitätssteigernde Maßnahmen der stark belasteten Strecke wird es jedoch kaum geben.
Zum Start des Riedbahn-Live-Tickers äußert sich der Konzernbevollmächtigte für Gemeinwohlorientierte Schieneninfrastruktur Tobias Heinemann zur anstehenden Sanierung der Riedbahn.
Mehrere Wochen liefen die Verhandlungsrunden zwischen Bund und Ländern im Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat zur Novelle des Bundesschienenwegeausbaugesetzes (BSWAG). Jetzt steht das Ergebnis fest.
Die InfraGO AG verkündet, dass während der Generalsanierung der Riedbahn alle 400 bis 500 Güterzüge pro Woche über die verkehrsgünstige Main-Neckar-Bahn oder die Ludwigsbahn umgeleitet werden können. Mehrere EVU bestätigen, dass es zu Zurückweisungen bei Trassenbestellungen kam.
Am 29. Januar lädt die DB InfraGO zu einer Kundenveranstaltung bezüglich der beiden bayerischen Korridore Obertraubling – Passau und Nürnberg – Regensburg. Zentraler Konfliktpunkt: die langen Umwege und Umleiterstrecken für den Schienengüterverkehr. Sie hinterließ jedoch mehr Fragen als Antworten.
Die vorbereitenden Maßnahmen auf der Riedbahn zwischen Mannheim und Frankfurt verzögern sich. Kund:innen und Unternehmen können nur auf ein Sprichwort hoffen, das eigentlich im Theater gilt: „Wenn die Generalprobe schief geht, wird die Aufführung großartig“.
Am 15. Juni beginnt die fünfmonatige Sanierung der Riedbahn, der erste der 40 Korridore, die „generalsaniert“ werden sollen. Allerdings wird die 70 Kilometer lange Strecke zwischen Frankfurt am Main und Mannheim bereits zwischen dem 01. Januar bis zum 22. Januar 2024 komplett gesperrt – für mindestens drei Wochen, um den Testlauf zu starten!
Durch das Urteil des Bundesverfassungsgerichts, dass die Umschichtung von Corona-begründeten Kreditermächtigungen in den Klima- und Transformationsfonds (KTF) verfassungswidrig sei, gerät die Finanzierung der so genannten Generalsanierung unter Druck.
Die DB gibt in einer Pressemeldung bekannt, dass sich die Kosten der Riedbahn statt 500 Millionen auf 1,3 Milliarden Euro belaufen werden. Wenn alle Projekte so teuer werden, werden die 45 Zusatz-Milliarden für die Schiene, die der Bund bereitstellt, komplett aufgebraucht.
Wie zuvor bereits diskutiert, wird die Korridorsanierung der Strecke Hamburg-Hannover auf 2029 geschoben. Das soll mehr Zeit zu Vorbereitungen liefern, um nicht nur Sanierungen, sondern auch Ausbaumaßnahmen durchzuführen.
Auf dem Schienengipfel geben BMDV und DB die finale zeitliche Reihung der Korridore bekannt, die generalsaniert werden sollen. Die Anzahl verringert sich von 43 auf 40 Korridore.
Eine bundesweite Arbeitsgruppe, die sich speziell den Bedürfnissen des Güterverkehrs widmet, finden viele Branchenvertreter:innen sinnvoll. Doch sie legt auch viele Probleme offen.
Versprochenes Geld ist im bisherigen Haushaltsentwurf nicht abgebildet. Es bleibt fraglich, ob die Zusatz-Milliarden für die Schiene kommen und wenn ja, wofür sie ausgegeben werden.
Eine Novelle der Lkw-Maut soll einen Teil der versprochenen 45 Zusatz-Milliarden für die Schiene finanzieren. Einnahmen der Straßen-Maut können künftig auch für die Schiene aufgewendet werden.
Im Koalitionsausschuss werden der Schiene zusätzlich 45 Milliarden Euro bis 2027 zugesichert. Ursprung und Einsatz der Mittel bleiben aber zunächst vage.
Die Branche reicht weitere Änderungs- und Ergänzungswünsche bezüglich der Kriterienliste zur Priorisierung der Auswahl der Korridore ein. Ein wichtiger Punkt ist dabei das europäische Zugbeeinflussungssystem ETCS.
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