3.700 Tonnen schwer: Hamburgs Brücken-Koloss ist am Ziel angekommen
3.700 Tonnen Stahl, 1.088 Räder und jede Menge Action: So rollte Hamburgs neue Sternbrücke durch Hamburg-Altona. Eine spektakuläre, seltene Bauaktion der Bahn, die viele Menschen angelockt hat. aktualisiert So etwas erlebt selbst eine Großstadt selten: In Hamburg ist eine mehr als 100 lange und 21 Meter breite Eisenbahnbrücke in…
Erschienen am: 31.07.2026 /Quelle: Bahnblogstelle
Bahn geht weiter gegen ZDF-Doku mit Dunja Hayali vor
Der Streit um eine Bahn-Doku des ZDF hält an. Die Bahn will nach Darstellung des Senders, dass der Film depubliziert wird. Inzwischen sind die Anwälte eingeschaltet. Die Deutsche Bahn geht weiterhin juristisch gegen eine Dokumentation des ZDF über den schlechten Zustand des Bahnverkehrs in Deutschland vor – trotz zweier Berichtigungen,…
Erschienen am: 31.07.2026 /Quelle: Bahnblogstelle
Aus Start wird DB Regio – Übergang wird zum 1. August 2026 abgeschlossen
DB Regio übernimmt Verträge und Mitarbeitende • Qualitätssteigerung für Fahrgäste in Sicht
Bahn geht weiter gegen ZDF-Doku mit Dunja Hayali vor
Der Streit um eine Bahn-Doku des ZDF hält an. Die Bahn will nach Darstellung des Senders, dass der Film depubliziert wird. Inzwischen sind die Anwälte eingeschaltet.
Erschienen am: 31.07.2026 /Quelle: schiene.de – Bahnverkehr und Infrastruktur
Lübecker Bahnhof im August ein Wochenende ohne Zugverkehr
Letztes Ferienwochenende, Pride und keine Züge: Lübeck erwartet Tausende Reisende, die auf Busse umsteigen müssen. Was bedeutet das für die Reiseplanung?
Erschienen am: 31.07.2026 /Quelle: schiene.de – Bahnverkehr und Infrastruktur
Sanierung der Strecke Nürnberg-Regensburg günstiger
Viele Busfahrten für Fahrgäste, längere Sperrung als geplant: Die erste Korridorsanierung in Bayern brachte in einigen Bereichen Probleme mit sich. Zum Abschluss meldet die Bahn auch Positives.
Erschienen am: 31.07.2026 /Quelle: schiene.de – Bahnverkehr und Infrastruktur
Bahn: Hamburgs neue Sternbrücke ist eingebaut
Was für ein Projekt: Tagelang fährt eine mehr als 100 Meter lange Eisenbahnbrücke in Hamburg-Altona durch eine enge Straßenschlucht. Nun ist sie da, wo sie hingehört. Bis Züge rollen, dauert es noch.
Erschienen am: 31.07.2026 /Quelle: schiene.de – Bahnverkehr und Infrastruktur
«Alex» fährt bis 2031 weiter auf der Strecke München-Prag
Nach einer gescheiterten Ausschreibung sichern Übergangsverträge den Weiterbetrieb der Bahnlinie zwischen München und Prag bis Ende 2031.
Erschienen am: 31.07.2026 /Quelle: schiene.de – Bahnverkehr und Infrastruktur
Alex fährt bis 2031 weiter auf der Strecke München–Prag
Nach einer gescheiterten Ausschreibung sichern Übergangsverträge den Weiterbetrieb der Bahnlinie zwischen München und Prag bis Ende 2031. Das Eisenbahnunternehmen Länderbahn wird auch nach 2028 noch für mindestens drei Jahre die Bahnlinie von München bis an die tschechische Grenze betreiben. Nach Angaben der Bayerischen Eisenbahngesellschaft (BEG) hat das Unternehmen den Zuschlag…
Erschienen am: 31.07.2026 /Quelle: Bahnblogstelle
Bahn schließt Sanierung der Strecke Nürnberg-Regensburg ab
Viele Busfahrten für Fahrgäste, längere Sperrung als geplant: Die erste Korridorsanierung in Bayern brachte in einigen Bereichen Probleme mit sich. Zum Abschluss meldet die Bahn auch Positives. Die Sanierung der dafür monatelang gesperrten Strecke Nürnberg–Regensburg könnte für die Bahn günstiger werden als zunächst geplant. Die DB InfraGO habe ihre Kostenprognose…
Erschienen am: 31.07.2026 /Quelle: Bahnblogstelle
Oberleitungen in Niedersachsen weiter gestört
Störungen an Oberleitungen sorgen für Beeinträchtigungen auf Zugstrecken in Niedersachsen, Hamburg und Bremen. Wie die Deutsche Bahn mitteilte, ist die Strecke zwischen Hamburg und Hannover nur eingeschränkt befahrbar.
Erschienen am: 31.07.2026 /Quelle: schiene.de – Bahnverkehr und Infrastruktur
Oberleitungen gestört – Wo Bahnreisende Geduld brauchen
Auf mehreren Strecken in Niedersachsen, Hamburg und Bremen kommt es zu Ausfällen und Verspätungen. Folgende Regionen sind betroffen. Störungen an Oberleitungen sorgen für Beeinträchtigungen auf Zugstrecken in Niedersachsen, Hamburg und Bremen. Wie die Deutsche Bahn mitteilte, ist die Strecke zwischen Hamburg und Hannover nur eingeschränkt befahrbar. Wegen einer Oberleitungsstörung bei…
Erschienen am: 31.07.2026 /Quelle: Bahnblogstelle
Ticketpreise im Nahverkehr rund um Sachsen steigen zum 1. August
Regelmäßig zum 1. August werden die Ticketpreise im Nahverkehr erhöht. Das ist auch in diesem Jahr wieder so. Wo Fahrgäste mehr zahlen müssen. Die Fahrgäste im Nahverkehr in Sachsen müssen ab 1. August vielerorts mehr für die Tickets zahlen. Die Verkehrsverbünde in Ostsachsen, im Vogtland und der Mitteldeutsche Verkehrsverbund (MDV)…
Erschienen am: 31.07.2026 /Quelle: Bahnblogstelle
AlphaTrains und Talbot: Mehr Kooperation
Alpha Trains und die Talbot Services GmbH haben ihre langjährige Zusammenarbeit mit einem strategischen Kooperationsvertrag ausgebaut. Die Vereinbarung sieht eine langfristige Planung von Werkstattkapazitäten für die Instandhaltung, Modernisierung und Revision von Schienenfahrzeugen vor. Ziel der Kooperation ist es, Fahrzeugflotten verschiedener Betreiber zu bündeln und Werkstattkapazitäten langfristig zu sichern. Nach Angaben der Unternehmen sollen dadurch die […]
Der Bundesverband Schienennahverkehr (BSN) und der Deutschlandtarifverbund (DTV) haben ein gemeinsames Positionspapier zum künftigen Vertrieb im Nah- und Regionalverkehr vorgelegt. Ziel ist es, persönliche Beratung stärker mit digitalen Angeboten zu verbinden und den Ticketvertrieb an das veränderte Kaufverhalten der Fahrgäste anzupassen. Kern des Papiers ist ein Sieben-Punkte-Plan, der unter anderem den Ausbau digitaler Vertriebswege sowie […]
Jahr für Jahr überprüft die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) die Servicequalität der Eisenbahnverkehrsunternehmen im bayerischen Regionalverkehr. Im Servicequalitätsranking 2025 erreichten die 30 bewerteten Regionalverkehrsnetze auf einer Skala von -100 bis +100 Punkten im Durchschnitt 31,23 Punkte. Damit blieb das Niveau gegenüber dem Vorjahr (31,54 Punkte) nahezu unverändert. Insgesamt übertrafen 25 Netze die Mindeststandards der BEG, 17 […]
Ein ICE L der Deutschen Bahn trägt seit letzter Woche den Namen „Wetterau“. Die Zugtaufe fand im Bahnhof Friedberg (Hessen) anlässlich der Umstellung der Fernverkehrsverbindung zwischen Frankfurt und Westerland (Sylt) auf die neue ICE-L-Generation statt. An der Zeremonie nahmen unter anderem der DB-Konzernbevollmächtigte für Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland, Ismail Ertug, Friedbergs Bürgermeister Kjetil Dahlhaus […]
Die Stadtwerke Bonn (SWB) haben weitere Einzelheiten zu den Untersuchungen an ihren aus dem Verkehr genommenen B-Stadtbahnwagen veröffentlicht. Nachdem SWB Bus und Bahn, die Elektrischen Bahnen der Stadt Bonn und des Rhein-Sieg-Kreises (SSB) sowie die Technische Aufsichtsbehörde (TAB) am 20. Juli entschieden hatten, 60 Fahrzeuge vorsorglich stillzulegen, liegen inzwischen erste Ergebnisse der laufenden technischen Überprüfung […]
Rund 300 neu gewählte und wiedergewählte Betriebsräte haben an der Betriebsräte-Fachkonferenz der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) im Hotel Esperanto in Fulda teilgenommen. Im Mittelpunkt der dreitägigen Veranstaltung standen Schulungen für die betriebliche Interessenvertretung, aktuelle tarifpolitische Entwicklungen sowie die Herausforderungen der kommenden Amtszeit. Die Konferenz richtete sich sowohl an erstmals gewählte Betriebsräte als auch an erfahrene […]
Bahn modernisiert drei Stationen an der Niedtalbahn
Drei Stationen an der Niedtalbahn im Saarland werden barrierefrei ausgebaut. In Siersburg, Hemmersdorf und Niedaltdorf entstehen erhöhte Bahnsteige, neue Zugänge, Wetterschutz und moderne Fahrgastinformation. Die Investition liegt bei rund neun Millionen Euro. An der Niedtalbahn im Saarland werden drei Stationen umfassend erneuert. Die Deutsche Bahn teilte mit, DB InfraGO modernisiere…
Erschienen am: 30.07.2026 /Quelle: Bahnblogstelle
Hamburgs Brücken-Koloss ist am Ziel angekommen
3.700 Tonnen Stahl, 1.088 Räder und jede Menge Action: So rollte Hamburgs neue Sternbrücke durchs Herz der Stadt. Was dafür alles weichen musste +ndash; und was jetzt noch kommt.
Erschienen am: 30.07.2026 /Quelle: schiene.de – Bahnverkehr und Infrastruktur
Oberleitungsschaden: Verspätungen zwischen Hamburg und Hannover
Regionalbahnen verspäten sich, Fernzüge werden umgeleitet: Auf der Bahnstrecke zwischen Hamburg und Hannover gibt es Probleme.
Erschienen am: 30.07.2026 /Quelle: schiene.de – Bahnverkehr und Infrastruktur
Straßenbahnverkehr in Leipzig vorsorglich eingeschränkt
Wegen Hitzeschäden kam der Straßenbahnverkehr in Leipzig Ende Juni komplett zum Erliegen. Jetzt haben die Verkehrsbetriebe auf erneut sehr hohe Temperaturen reagiert.
Erschienen am: 30.07.2026 /Quelle: schiene.de – Bahnverkehr und Infrastruktur
Mann wird auf Salzgitter-Werksgelände von Zug erfasst
Auf dem Gelände des Stahlproduzenten Salzgitter kommt es zu einem Unfall. Die Hintergründe sind unklar.
Erschienen am: 30.07.2026 /Quelle: schiene.de – Bahnverkehr und Infrastruktur
Wieder Hitze: Bus- und Straßenbahnverkehr in Leipzig vorsorglich eingeschränkt
Wegen Hitzeschäden kam der Straßenbahnverkehr in Leipzig Ende Juni komplett zum Erliegen. Jetzt haben die Verkehrsbetriebe auf erneut sehr hohe Temperaturen reagiert. Rund einen Monat nach der kompletten Einstellung des Straßenbahnverkehrs in Leipzig wegen Hitzeschäden ist der Bus- und Bahnbetrieb in Sachsens größter Stadt erneut eingeschränkt worden. Mehrere Bus- und…
Erschienen am: 30.07.2026 /Quelle: Bahnblogstelle
Stadler übergibt ersten FLIRT für neue GYSEV-Intercity-Flotte
Den ersten von elf neuen FLIRT-Intercity-Zügen hat Stadler für die ungarische Bahngesellschaft GYSEV fertiggestellt. Die Fahrzeuge sollen ab 2027 schrittweise auf Verbindungen nach Budapest und weiter nach Österreich eingesetzt werden. Stadler hat den ersten von insgesamt elf bestellten FLIRT-Intercity-Zügen für die ungarische Bahngesellschaft GYSEV fertiggestellt. Das Fahrzeug wurde im polnischen…
Erschienen am: 30.07.2026 /Quelle: Bahnblogstelle
MVG nimmt letzten C2-Zug für Münchner U-Bahn in Betrieb
Zehn Jahre nach dem Start der ersten C2-Züge bringt die Münchner Verkehrsgesellschaft den letzten Zug der Serie in den Fahrgastbetrieb. Insgesamt wurden 85 Fahrzeuge beschafft, die vor allem ältere U-Bahn-Wagen ersetzen sollen. Die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) nimmt den letzten von insgesamt 85 C2-Zügen für die U-Bahn der bayerischen Landeshauptstadt in…
Erschienen am: 30.07.2026 /Quelle: Bahnblogstelle
Verkehrsminister Bilger kündigt Neubewertung der Bahn-Korridorsanierungen an
Die Korridorsanierungen der Deutschen Bahn sollen nach Ansicht von Bundesverkehrsminister Steffen Bilger auf den Prüfstand, weil das bisherige Konzept nicht die erhofften Ergebnisse gebracht habe. Der neue Bundesverkehrsminister Steffen Bilger (CDU) hat eine Überprüfung und Neubewertung der Korridorsanierungen der Deutschen Bahn angekündigt. „Stand jetzt muss ich feststellen, dass die Korridorsanierungen nicht…
Erschienen am: 30.07.2026 /Quelle: Bahnblogstelle
Bauzug-Unfall: Strecke Aachen–Köln länger gesperrt
Wegen schwerer Schäden durch einen entgleisten Bauzug bleibt die Bahnstrecke Aachen–Köln bis zum 10. August dicht. Es kommt zu weitreichenden Umleitungen im Fernverkehr und Ausfällen im Regionalnetz. Nach einem Unfall mit einem Bauzug bleibt die wichtige Bahnverbindung zwischen Aachen und Köln voraussichtlich bis zum 10. August gesperrt. Wie die Deutsche…
Erschienen am: 30.07.2026 /Quelle: Bahnblogstelle
Bauzug-Unfall: Strecke Aachen–Köln bis 10.8. gesperrt
Wegen schwerer Schäden durch einen entgleisten Bauzug bleibt die Bahnstrecke Aachen+ndash;Köln bis zum 10. August dicht. Es kommt zu weitreichenden Umleitungen im Fernverkehr und Ausfällen im Regionalnetz.
Erschienen am: 30.07.2026 /Quelle: schiene.de – Bahnverkehr und Infrastruktur
Sanierung der Berliner U6 soll im kommenden Jahr abgeschlossen werden
Seit mehr als 3,5 Jahren müssen die Menschen in Berlin-Tegel ohne die U6 auskommen. Warum die Sanierung länger dauert als geplant und was die BVG zum Schulstart 2027 verspricht. Die jahrelangen Bauarbeiten auf dem nördlichen Abschnitt der U6 sollen noch gut ein Jahr andauern. Wie die Berliner Verkehrsbetriebe (BVG) mitteilten,…
Erschienen am: 30.07.2026 /Quelle: Bahnblogstelle
Bauarbeiten am Augsburger Hauptbahnhof – Südunterführung wird gesperrt
Am Augsburger Hauptbahnhof beginnt die nächste Bauetappe: Von 3. August an ist die Südhalle mit Südunterführung für mehrere Jahre gesperrt. Reisende müssen andere Zugänge nutzen; der Bahnverkehr läuft weiter, es kann aber zu Gleisänderungen und längeren Wegen kommen. Die Modernisierung des Augsburger Hauptbahnhofs erreicht Anfang August eine neue Phase. Wie…
Erschienen am: 30.07.2026 /Quelle: Bahnblogstelle
Krischer: Bauprojekte in NRW müssen Priorität bekommen
Kaputte Autobahnbrücken und ein marodes Schienennetz: Die Infrastruktur in NRW ist überholungsbedürftig. Der Landesverkehrsminister hofft, dass sein neuer Bundeskollege diese Probleme beherzt angeht. Der nordrhein-westfälische Verkehrsminister Oliver Krischer erwartet, dass der neue Bundesverkehrsminister Steffen Bilger (CDU) die Sanierung der maroden Autobahnbrücken und des Schienennetzes in NRW zur Priorität macht. Der…
Erschienen am: 30.07.2026 /Quelle: Bahnblogstelle
Stadler und VIA Rail Canada schließen Vertrag über Hybridlokomotiven
Stadler hat einen Auftrag von VIA Rail Canada über 45 Hybridlokomotiven erhalten. Die Fahrzeuge sollen den Personenverkehr modernisieren und durch batteriegestützte Traktion den Kraftstoffverbrauch und die Emissionen senken. Der Zughersteller Stadler hat mit VIA Rail Canada einen Vertrag über die Lieferung von 45 Hybridlokomotiven unterzeichnet. Laut Unternehmensangaben umfasst die Vereinbarung…
Erschienen am: 30.07.2026 /Quelle: Bahnblogstelle
Deutsche Bahn: Hohe Nachfrage und Gewinn – Konzernchefin Palla sieht Erfolge
Fast eine Milliarde Fahrgäste und erstmals seit Jahren wieder Gewinn: Die Bahnchefin und der neue Verkehrsminister sind erfreut. Der derzeit laufende Konzernumbau hat derweil einen Namen bekommen. aktualisiert Die Deutsche Bahn sieht sich auf einem guten Weg aus der Krise. Erstmals seit Jahren machte der bundeseigene Konzern im ersten…
Erschienen am: 30.07.2026 /Quelle: Bahnblogstelle
Bilger stellt Zeitplan für Korridorsanierungen infrage
Der neue Bundesverkehrsminister Steffen Bilger (CDU) hat eine Überprüfung und Neubewertung der Korridorsanierungen der Deutschen Bahn angekündigt.
Erschienen am: 30.07.2026 /Quelle: schiene.de – Bahnverkehr und Infrastruktur
Siemens-Konsortium erhält drei Bahn-Signaltechnikaufträge in Rumänien
Siemens Mobility und die Partner ELSITEL und IMSAT sollen die Signal- und Stellwerkstechnik auf rund 560 Kilometern in Rumänien modernisieren. Die drei Aufträge haben laut Siemens ein Gesamtvolumen von rund 308 Millionen Euro. Der Bahntechnikhersteller Siemens Mobility hat gemeinsam mit ELSITEL und IMSAT drei Aufträge zur Modernisierung der Bahnsignaltechnik in…
Erschienen am: 30.07.2026 /Quelle: Bahnblogstelle
Deutsche Bahn erzielt Plus von 147 Millionen Euro
Fast eine Milliarde Fahrgäste und erstmals seit Jahren wieder Gewinn: Die Bahnchefin und der neue Verkehrsminister sind erfreut. Der derzeit laufende Konzernumbau hat derweil einen Namen bekommen.
Erschienen am: 30.07.2026 /Quelle: schiene.de – Bahnverkehr und Infrastruktur
Deutsche Bahn: Ergebnis nach Steuern erstmals seit 2019 mit 147 Millionen Euro wieder positiv
Ergebnissprung von 907 Millionen Euro • Bereinigtes EBIT im ersten Halbjahr 2026 um rund 650 Millionen Euro auf 415 Millionen Euro verbessert • Konzernumsatz leicht gestiegen • DB-Chefin Palla: „Wir liefern Schritt für Schritt, was wir versprochen haben!“ • Rekord-Investitionen in Infrastruktur
Mehr Oberleitungsrisse bei der Bahn – Droht ein neuer Höchststand?
Im Streckennetz der Deutschen Bahn sind bis Ende Mai insgesamt 88 Risse an Tragseilen und Fahrdrähten registriert worden. Im Vergleich zu den Vorjahren ist ein Anstieg festzustellen. Die Deutsche Bahn hat bis einschließlich Mai dieses Jahres insgesamt 88 Fälle von Rissen an Tragseilen und Fahrdrähten registriert. Das geht aus der…
Erschienen am: 30.07.2026 /Quelle: Bahnblogstelle
Verkehrsminister Bilger: Bahn muss schneller besser werden
Mit der Deutschen Bahn fahren so viele Menschen wie nie, doch häufig brauchen sie Geduld. Der neue Verkehrsminister will das Thema sofort angehen. Der neue Verkehrsminister Steffen Bilger dringt auf schnellere Verbesserungen für Fahrgäste der Bahn. Der CDU-Politiker hatte angekündigt, an diesem Donnerstag mit Bahnchefin Evelyn Palla zu sprechen. Nach…
Erschienen am: 30.07.2026 /Quelle: Bahnblogstelle
Bilger: Bahn muss schneller besser werden
Mit der Deutschen Bahn fahren so viele Menschen wie nie, doch häufig brauchen sie Geduld. Der neue Verkehrsminister will das Thema sofort angehen.
Erschienen am: 30.07.2026 /Quelle: schiene.de – Bahnverkehr und Infrastruktur
Störungen an Signal: Regionalverkehr in Essen fährt wieder
Umleitungen, Teilausfälle und Verspätungen. Rund um den Essener Hauptbahnhof sorgte ein kaputtes Signal für Chaos im Berufsverkehr. Nun ist das Problem behoben.
Erschienen am: 30.07.2026 /Quelle: schiene.de – Bahnverkehr und Infrastruktur
Hamburgs Brücken-Koloss stoppt nach wenigen Metern
Auf 1.088 Rädern bewegt sich Hamburgs neue Sternbrücke zu ihrem Bestimmungsort. Nach wenigen Metern ist dann aber schon Schluss. Am Abend soll die Reise weitergehen.
Erschienen am: 30.07.2026 /Quelle: schiene.de – Bahnverkehr und Infrastruktur
Ernsthafte Verbesserungen vorantreiben
Die Deutsche Bahn zieht die Reißleine und verbietet den Alkoholkonsum an ihren Bahnhöfen. Nach den jüngsten Gewalttaten gegen Mitarbeiter ist das ein nachvollziehbarer Schritt. Wer sich an einem Bahnhof betrinkt, trägt selten zu einer angenehmen Atmosphäre bei. Wo Alkohol im Spiel ist, eskalieren Konflikte häufiger. Insofern ist das Verbot ein sinnvolles Signal. Mehr aber zunächst […]
Die Deutsche Bahn führt bis Mitte Oktober ein bundesweites Alkoholkonsumverbot an ihren rund 5.400 Bahnhöfen ein. Mit der schrittweisen Einführung reagiert das Unternehmen nach eigenen Angaben auf die zunehmende Gewalt gegenüber Mitarbeitern und Fahrgästen. Anlass für die Entscheidung war unter anderem der schwere Angriff auf einen Sicherheitsmitarbeiter in Baden-Württemberg. Künftig ist der Konsum alkoholischer Getränke […]
Die Verbandsversammlung des Zweckverbands go.Rheinland hat einstimmig das ÖPNV-Investitionsprogramm für die Jahre 2026 bis 2030 verabschiedet. Im go.Rheinland-Gebiet werden 50 neue Investitionsvorhaben rund um Bus, Bahn und Schiene mit zusätzlich rund 33 Millionen Euro gefördert. Die Kommunen und Verkehrsunternehmen sind nun aufgefordert, prüffähige Finanzierungsanträge einzureichen und Baurecht herzustellen. Für Maßnahmen im Stadtgebiet Köln werden rund […]
Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) hat seinen Rücktritt angekündigt und Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) gebeten, dem Bundespräsidenten seine Entlassung vorzuschlagen. Hintergrund ist die gescheiterte Nachfolgeregelung im Bundesverkehrsministerium. Bereits in der vergangenen Woche hatten sich Merz und der Bundestagsabgeordnete Fritz Güntzler (CDU) auf dessen Wechsel an die Spitze des Ministeriums verständigt. Die geplante Kabinettsumbildung scheiterte jedoch kurzfristig, […]
Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter (CSU) will mit einer Bundesratsinitiative die Anbindung von Fernverkehrshalten sowie den Schienenpersonennahverkehr (SPNV) stärken. Der Freistaat will den Vorstoß nach der politischen Sommerpause in den Bundesrat einbringen. Hintergrund ist eine Entscheidung der Bundesnetzagentur zur Vergabe von Verkehrstrassen im Schienenpersonenfernverkehr. „Auslöser ist die Entscheidung der Bundesnetzagentur, neuen Anbietern den Zugang zum Fernverkehr […]
Die Verkehrsverbund Großraum Nürnberg GmbH (VGN) hat ihre App „VGN Fahrplan & Tickets“ um mehrere Funktionen erweitert. Nutzer können ab sofort auf einer Karte den aktuellen Standort von Bussen und Bahnen verfolgen, sofern die Fahrzeuge entsprechende Echtzeitdaten übermitteln. „Wenn man auf ein Verkehrsmittel wartet, ist es sehr hilfreich zu wissen, ob man noch drei oder […]
Bilger: Verbesserungen beim Verkehr brauchen auch Zeit
Der neue Verkehrsminister setzt auf die Zusatz-Milliarden für die Infrastruktur, warnt aber: Von heute auf morgen wird nicht alles gut.
Erschienen am: 30.07.2026 /Quelle: schiene.de – Bahnverkehr und Infrastruktur
Berichte: Bahn macht wieder Gewinn im Kerngeschäft
Unpünktliche Züge, marode Infrastruktur, schwache Zahlen: Die Bahn liefert regelmäßig negative Schlagzeilen. Im ersten Halbjahr konnte der Konzern nun aber anscheinend einen Rekord verbuchen.
Erschienen am: 30.07.2026 /Quelle: schiene.de – Bahnverkehr und Infrastruktur
Nürnberg bereitet Straßenbahnen auf neue Hitzewelle vor
Tagelang fuhren kürzlich in Nürnberg keine Straßenbahnen: Die Hitze machte dem Schienennetz zu schaffen. Nun will die Verkehrsgesellschaft besser gewappnet sein.
Erschienen am: 29.07.2026 /Quelle: schiene.de – Bahnverkehr und Infrastruktur
Flixtrain kritisiert Italo für Sonderbehandlung
Flixtrain kritisiert den italienischen Anbieter Italo für die angestrebte “Sonderbehandlung”. Der private Münchner Zugbetreiber sieht seine eigenen Wachstumspläne dadurch aber nicht gefährdet und denkt bereits über eine weitere Expansion nach.
Erschienen am: 29.07.2026 /Quelle: schiene.de – Bahnverkehr und Infrastruktur
VDV kritisiert E-Bus-Kürzungen
Der Bund will die Förderung für die Beschaffung von Bussen mit alternativen Antrieben im Klima- und Transformationsfonds (KTF) deutlich reduzieren. Nach den Planungen der Bundesregierung sollen die Mittel im Jahr 2027 von 403 Millionen auf 130 Millionen Euro sinken. Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) kritisiert die Kürzung und warnt vor negativen Folgen für Verkehrsunternehmen und […]
Für die beschädigte Wupper-Brücke in Leverkusen-Opladen hat die DB InfraGo ein Reparaturkonzept vorgelegt. Ab Ende September sollen Züge die Brücke wieder auf beiden Gleisen befahren können. Bis dahin wird das beschädigte Lager der Brücke so instand gesetzt, dass ein sicherer Bahnverkehr mit verminderter Geschwindigkeit möglich ist. Das zweite Gleis bleibt weiterhin ohne Geschwindigkeitsbeschränkung befahrbar. Im […]
Die Murtalbahn soll elektrifiziert werden. Mit dem Doppelbudget 2027/2028 hat die österreichische Bundesregierung das „Mittelfristige Investitionsprogramm für Privatbahnen“ (MIP) deutlich aufgestockt und damit die Finanzierung des Vorhabens ermöglicht. Die 66 Kilometer lange Schmalspurbahn verbindet Unzmarkt an der Rudolfsbahn mit Murau, Predlitz-Turrach an der Grenze zum Land Salzburg sowie Tamsweg. Sie ist die wichtigste Schienenverbindung im […]
Die Stadt Essen und die Ruhrbahn GmbH haben das Online-Portal „myVIA“ für die Beantragung von Schülertickets eingeführt. Damit wird das bisher papiergebundene Antragsverfahren vollständig digitalisiert. Eltern können Anträge künftig online stellen, erforderliche Nachweise hochladen und den Bearbeitungsstand digital verfolgen. Bislang mussten Anträge auf Schülertickets in Papierform eingereicht werden. Bereits während der Antragstellung prüft das System […]
Schüler mit der Note „Sehr gut“ oder einer Eins im Zeugnis können am ersten Tag der bayerischen Sommerferien, Montag, 3. August, kostenlos in Regionalzügen in Bayern fahren. Das Angebot gilt auch für Schüler von Schulen oder Klassenstufen, in denen keine Noten vergeben werden. Sie können die Freifahrt nutzen, wenn sie eine entsprechende sehr gute schriftliche […]
Arverio erweitert sein Geschäft um Personaldienstleistungen für Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU). Künftig bietet das in Süddeutschland tätige Unternehmen die kurzfristige Überlassung von Triebfahrzeugführern, die Ausbildung von Personal sowie Unterstützung bei der Personalgewinnung an. Das neue Angebot stellte Arverio kürzlich auf zwei Fachveranstaltungen vor. „Wir wissen, was EVU brauchen und kennen ganz genau die Herausforderungen im betrieblichen Alltag, […]
Die Bochum-Gelsenkirchener Straßenbahnen AG (Bogestra) hat ihre Bilanz für das Geschäftsjahr 2025 vorgestellt. Trotz schwieriger finanzieller Rahmenbedingungen blieb das Verkehrsangebot weitgehend stabil. Gleichzeitig verweist das Unternehmen auf den zunehmenden Kostendruck im öffentlichen Nahverkehr und fordert eine dauerhaft auskömmliche Finanzierung durch Bund und Länder. Im vergangenen Jahr verzeichnete die Bogestra etwas mehr als 120 Millionen Fahrgastfahrten. […]
Elektrobusse einsetzen, folgt nun der nächste Schritt: Während der Sommerferien sollen im regulären Betrieb keine Dieselbusse mehr unterwegs sein. „Unser ambitioniertes Ziel ist es, in den Sommerferien keinen einzigen Dieselbus einzusetzen und nur mit Ökostrom im Tank unterwegs zu sein“, erklärt Stadtwerke-Geschäftsführer Frank Gäfgen. Eine Ausnahme bildet der NRW-Tag am letzten Augustwochenende. „Da verstärken wir […]
Die Škoda Group hat in der vergangenen Woche gemeinsam mit Vertretern der Stadt Esslingen am Neckar und des Städtischen Verkehrsbetriebs Esslingen am Neckar (SVE) die ersten beiden neuen Batterie-Oberleitungsbusse für den Einsatz in der Stadt vorgestellt. Mit der Auslieferung der ersten beiden Fahrzeuge beginnt ein Auftrag über insgesamt 52 Batterie-Oberleitungsbusse. Sie sollen eine zentrale Rolle […]
Die Stadtwerke Konstanz Mobil GmbH (KMG) wird den Stadtbusverkehr in Konstanz auch über das Jahr 2027 hinaus betreiben. Der Gemeinderat hat am 16. Juli einen entsprechenden öffentlichen Dienstleistungsauftrag (ÖDA) beschlossen. Der Vertrag beginnt am 1. August 2027 und hat eine Laufzeit von zehn Jahren bis zum 31. Juli 2037. „Der neue Dienstleistungsauftrag schafft die Grundlage […]
Die Berliner Verkehrsbetriebe AöR (BVG) starten ein neues Pilotprojekt für mehr Orientierung und Sicherheit an U-Bahnhöfen. Das Pilotprojekt trägt den Arbeitstitel „Pink*Zone“. PINK steht dabei für „Punkt für Information, Notruf und Kontakt“, das Sternchen für alle. Getestet werden auffällige Markierungen rund um die Notruf- und Informationssäulen. Wer sich unwohl fühlt oder Hilfe benötigt, erreicht über […]
Stadler und die Austin Transit Partnership (ATP) haben einen Vertrag über die Entwicklung und Lieferung von 21 Stadtbahnfahrzeugen abgeschlossen. Der Vertrag umfasst zudem Optionen auf weitere 19 Fahrzeuge. Mit dem Projekt entsteht in Austin im US-Bundesstaat Texas die erste Stadtbahnlinie der Stadt. Sie soll 15 Haltestellen entlang einer rund 16 Kilometer langen Strecke bedienen. Tagsüber […]
Planbare Entlastung: Bahnverkehr soll bei Extrem-Hitze verlässlicher werden
Neue Regelung der DB InfraGO • Möglichkeit zur gezielten temporären Entlastung des Bahnbetriebs • Trassenpreisregelungen werden für bestimmte Zeiträume angepasst • Entscheidung liegt bei Aufgabenträgern und Eisenbahnverkehrsunternehmen
Sie ziehen es also tatsächlich durch: Es werden Hochgeschwindigkeitszüge bestellt, die den heutigen ICE-Fahrzeugen ähneln, in Ferrari-Rot lackiert sind und deren Instandhaltung Siemens am Standort Dortmund übernimmt. Gerade das hat eine gewisse Ironie. Denn ausgerechnet jene Stimmen, die heute den Markteintritt von Italo kritisch begleiten, waren vor zwölf oder 15 Jahren auch entschiedene Gegner der […]
Die Ankündigung des italienischen Eisenbahnverkehrsunternehmens Italo S.p.A., ab April 2028 innerdeutschen Hochgeschwindigkeitsverkehr anzubieten, sorgt in der Eisenbahnbranche für intensive Diskussionen. Während Unternehmen des DB-Konzerns und insbesondere die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) den Markteintritt kritisch sehen und Aufgabenträger vor möglichen Auswirkungen auf den Schienenpersonennahverkehr warnen, bewertet der Wettbewerberverband Mofair die Pläne überwiegend positiv. Verbandspräsident Martin Becker-Rethmann […]
Die Unternehmen S-Bahn Berlin, Siemens Mobility und Stadler Deutschland haben den Zuschlag im Vergabeverfahren für die Berliner S-Bahn erhalten. Mit Erhalt des Zuteilungsbescheids ist die Vergabe rechtskräftig. Betriebsaufnahme und Einflottung der neuen S-Bahn-Fahrzeuge beginnen Anfang 2032 und sollen planmäßig bis 2038 abgeschlossen werden. Die Neufahrzeuge ersetzen in den Teilnetzen Stadtbahn und Nord-Süd die Fahrzeuge der […]
Der Oberösterreichische Landtag hat die finanzielle Mehrjahresverpflichtung für das Forschungsprojekt „Roberta OÖ – Real World Automated Bus Operation“ beschlossen. Damit ist der Weg frei für die Erprobung eines hochautomatisierten Busses im öffentlichen Linienverkehr zwischen Pregarten und Hagenberg. „Automatisierte Mobilität wird den öffentlichen Verkehr in Zukunft wesentlich mitprägen. Mit Roberta OÖ schaffen wir die Möglichkeit, diese […]
Im Rahmen routinemäßiger Prüfungen haben die Stadtwerke Bonn (SWB) festgestellt, dass an bestimmten Bauteilen ihrer Stadtbahnwagen Materialermüdungen früher auftreten können als bislang angenommen. Gemeinsam mit der Technischen Aufsichtsbehörde wurde die Situation am heutigen Tag bewertet. Um Sicherheitsrisiken auszuschließen, werden 60 der insgesamt 75 Stadtbahnwagen von SWB Bus und Bahn sowie der Elektrischen Bahnen der Stadt […]
Die Kieler Verkehrsgesellschaft mbH (KVG) hat einen weiteren Meilenstein bei der Elektrifizierung ihrer Busflotte erreicht. In der vergangenen Woche ging der 100. vollelektrische Bus in den Linienbetrieb. Das Jubiläumsfahrzeug mit der Betriebsnummer 541 erhält eine besondere Folierung und wird künftig im Kieler Stadtgebiet eingesetzt. Insgesamt verfügt die KVG inzwischen über 122 Elektrobusse. Davon befinden sich […]
In Deutschland wurde im vergangenen Jahr erneut auf hohem Niveau in das Bundesschienennetz investiert. Das geht aus einer Auswertung der Pro-Kopf-Investitionen von Allianz pro Schiene und SCI Verkehr hervor. Demnach erhöhte der Bund seine Ausgaben für das Schienennetz im Jahr 2025 auf 222 Euro je Einwohner. Die Allianz pro Schiene appelliert an die Bundesregierung, das […]
Bahnfahren in Hessen ist derzeit für viele Fahrgäste eine Geduldsprobe. Verspätungen und Zugausfälle dürften auch in den kommenden Wochen und Monaten an der Tagesordnung bleiben. Ursache dafür sind jedoch nicht allein die zahlreichen Baustellen. Je nach Strecke kommen unterschiedliche Probleme zusammen. Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) und der Fahrgastverband Pro Bahn haben die Situation auf den […]
Die neue, 50 Meter lange Straßenbahn für Berlin ist im Fahrgastbetrieb. In der vergangenen Woche nahm die BVG AöR nach Abschluss der letzten Praxistests den ersten Urbanliner offiziell in Betrieb. Mit einer Länge von 50 Metern sind die Fahrzeuge die bislang längsten Straßenbahnen Berlins. Erstes Einsatzgebiet ist die Metrotram-Linie M4, die seit Jahren zu den […]
Die Stadtwerke Münster haben ihre neue Leitstelle für den Busverkehr in Betrieb genommen. Sie befindet sich im umfassend sanierten Verwaltungsgebäude auf dem Betriebshof. „Mit der Sanierung des 50 Jahre alten Gebäudes haben wir die Räumlichkeiten für unsere Leitstelle erweitert, die Technik modernisiert und damit die Arbeitsbedingungen für die Verkehrsmeisterinnen und Verkehrsmeister deutlich verbessert“, erklärt Stadtwerke-Geschäftsführer […]
Der Verkehrsverbund Großraum Nürnberg (VGN) hat den Vertretern der Städte und Landkreise im Grundvertragsausschuss seine Pläne für eine grundlegende Reform von Tarif und Vertrieb vorgestellt. Vorgesehen ist, das Ticketsortiment ab 2027 deutlich zu verschlanken und damit übersichtlicher zu gestalten. Langfristig soll das VGN-Angebot bis 2030 weitgehend auf digitale Fahrscheine umgestellt und der Vertrieb grundsätzlich bargeldlos […]
Die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) und der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) haben den Zuschlag für beide Lose des Vergabeverfahrens Regionalverkehr Mainfranken an das Eisenbahnverkehrsunternehmen Benex Regionalverkehr erteilt. Das Unternehmen, das unter dem Markennamen Agilis bereits zwei Netze im Freistaat betreibt, wird von Dezember 2030 bis Dezember 2042 im Großraum Würzburg insgesamt 7,2 Millionen Zugkilometer pro Jahr mit neuen […]
Wenn über den öffentlichen Nahverkehr gesprochen wird, dominieren meist große Visionen. Neue Strecken, neue Linien, die Verkehrswende – all das prägt die Debatte. Dabei gerät leicht in Vergessenheit, dass selbst das ambitionierteste Ausbauprogramm scheitert, wenn die vorhandene Infrastruktur nicht zuverlässig funktioniert. Dazu gehören in diesem Fall ausdrücklich auch die Schienenfahrzeuge. Genau deshalb sind die jetzt […]
Mit neuen Investitionen in Gleise, Haltestellen und Bahnstromanlagen treiben das Land Nordrhein-Westfalen und der Bund die Modernisierung des öffentlichen Nahverkehrs zwischen Rhein und Weser voran. Verkehrsminister Oliver Krischer (Grüne) übergab in Köln Förderbescheide über insgesamt 196 Millionen Euro an sieben Verkehrsunternehmen und eine Kommune. Damit werden Investitionen von mehr als 323 Millionen Euro ermöglicht. Die […]
Die Düsseldorfer Rheinbahn AG blickt insgesamt positiv auf das Geschäftsjahr 2025 zurück. Es war geprägt von steigenden Personal-, Energie- und Materialkosten, einem hohen Investitionsbedarf sowie der technischen Weiterentwicklung des Unternehmens. Trotz dieser anspruchsvollen Rahmenbedingungen entwickelte sich die wirtschaftliche Lage besser als geplant. Das operative Ergebnis lag rund 60 Millionen Euro über den ursprünglichen Mittelfristplanungen für […]
Die Hallesche Verkehrs-AG (HAVAG) öffnet am 8. August ihren Betriebshof in der Freiimfelder Straße für die diesjährige „Tour der Hoffnung“. Die Benefiz-Radrundfahrt unterstützt krebskranke Kinder und ihre Familien. Ziel der Veranstaltung ist es, Spenden für die unmittelbare Hilfe und die Krebsforschung zu sammeln. Als Startort der dritten Etappe ist die HAVAG Teil der seit 43 […]
Siemens Mobility wurde vom brasilianischen Infrastrukturunternehmen Motiva mit der signaltechnischen Ausrüstung der Verlängerung der Linie 4-Gelb der Metro São Paulo beauftragt. Die Linie war die erste vollautomatisch und fahrerlos betriebene Metro in Lateinamerika. Zum Lieferumfang gehören unter anderem das Zugbeeinflussungssystem Communications-Based Train Control (CBTC) in der höchsten Automatisierungsstufe GoA4 sowie weitere Signaltechnik. Das Projekt umfasst […]
Zum Start des neuen Schuljahres unterstützen die Verkehrsunternehmen im Westfalentarif Schulanfänger und ihre Eltern mit dem sogenannten Eltern-Kind-Ticket. Es ermöglicht ihnen, den künftigen Schulweg zwischen dem 17. August und dem 11. September 2026 kostenlos mit Bus und Bahn zu erproben und das richtige Verhalten im öffentlichen Nahverkehr kennenzulernen. Ergänzend informieren ein neuer Flyer und ein […]
Die Berliner Verkehrsbetriebe AöR haben in der vergangenen Woche den Startschuss für die Erneuerung des Waisentunnels gegeben. Das Bauvorhaben ist ein wesentlicher Meilenstein für mehr Flexibilität und damit auch für mehr Stabilität im Berliner U-Bahn-Netz. Der Tunnel verbindet die U5 mit dem übrigen Großprofilnetz, also den Linien U6 bis U9. Mit dem Neubau wird diese […]
Zum Start der nordrhein-westfälischen Sommerferien geht Hochstift-Bewegt mit dem zweiten Teil der Kampagne „IMMER DABEI“ an den Start. Die neue ÖPNV-Marke in der Region begleitet die Ferien mit passenden Angeboten zu den schönsten Ausflugszielen im Hochstift. Dafür erweitert Hochstift-Bewegt seine Internetseite um die neue Rubrik „Freizeit“. Dort finden Interessierte zahlreiche Ausflugstipps und Sehenswürdigkeiten in den […]
Die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) testet neue Fahrzeuge für den Busbetrieb. Mit Blick auf eine nachfragegerechte Weiterentwicklung des Busnetzes will das Unternehmen den Einsatz kleinerer Fahrzeuge erproben. Dazu werden in den kommenden Wochen drei elektrische Midibusse im Linienbetrieb getestet, um Erkenntnisse aus dem Praxiseinsatz zu gewinnen: der Wisdom Motor Sigma 8, der Wrightbus WB9 sowie der […]
Die Nachfrage im schleswig-holsteinischen Schienenpersonennahverkehr ist von 2019 bis 2025 um 19,7 Prozent gestiegen. Die Zahl der Personenkilometer erhöhte sich in diesem Zeitraum von 1,98 auf 2,37 Milliarden. Im Jahr 2025 ging die Nachfrage gegenüber dem Vorjahr leicht um 2,7 Prozent zurück. Sie liegt damit jedoch weiterhin deutlich über dem Niveau vor der Corona-Pandemie. Gründe […]
Der neu gestaltete Bahnhofsvorplatz mit seinem modernen Zentralen Omnibusbahnhof (ZOB) in Gerolstein ist weitgehend fertiggestellt und bereit, wieder zum zentralen Knotenpunkt des öffentlichen Verkehrs zu werden. Fast fünf Jahre lang wurde eine Ersatzhaltestelle am Hutterplatz genutzt. Nun dürfen sich die Menschen in der Region auf einen deutlich verbesserten Umsteigepunkt freuen. Der neue ZOB überzeugt gegenüber […]
Zum 1. August 2026 startet das neu vergebene Linienbündel RMK12 im Raum Murrhardt im Rems-Murr-Kreis. Mit dem neuen Linienbündel wird das Busangebot weiterentwickelt. Die Verdichtung und Neuordnung des Angebots zwischen Murrhardt und Großerlach sorgt für bessere und regelmäßigere Verbindungen im Schwäbischen Wald. Das Linienbündel umfasst rund 309.000 Fahrplankilometer pro Jahr und wurde für acht Jahre […]
Konsequentere Strafen für Angriffe auf Bahnbeschäftigte
Berlin, 21.07.2026. Die Allianz pro Schiene fordert den Bund dazu auf, Gewalt gegen Bahnbeschäftigte konsequenter zu bestrafen. Dazu müssten Beschäftigte in Zügen und an Bahnhöfen im Strafgesetz anderen dem Gemeinwohl dienenden Berufen gleichgestellt werden, sagte Geschäftsführer Dirk Flege am Dienstag in Berlin. Das geplante Alkoholkonsumverbot an deutschen Bahnhöfen begrüßte die Allianz pro Schiene. Es müsse […]
Erschienen am: 21.07.2026 /Quelle: Allianz pro Schiene
Deutsche Bahn: Alkoholkonsumverbot an allen Bahnhöfen
DB-Chefin Evelyn Palla: „Wir greifen durch“ • Brutaler Angriff von Freitag zeigt einmal mehr, dass Alkohol und Gewalt oft zusammenhängen • Neue Regel gilt bundesweit und wird schrittweise bis zum 15. Oktober 2026 umgesetzt
Siemens Mobility und Technis haben eine Partnerschaftsvereinbarung unterzeichnet, um die Instandhaltung künftiger Vectron-Lokomotiven in Frankreich vorzubereiten. Im Rahmen der Vereinbarung wird Siemens Mobility das etablierte Technis-Netzwerk mit elf Wartungsstandorten nutzen, um künftigen Vectron-Betreibern einen flächendeckenden Service in Frankreich anzubieten. Die Zusammenarbeit verbindet die Expertise von Siemens Mobility rund um die Vectron-Plattform, digitale Wartungstools, Ersatzteillogistik und […]
Mit dem Programm Stadtbahn Halle investieren die Stadtwerke Halle und die Hallesche Verkehrs-AG (HAVAG) in die Zukunft der Saalestadt. Am Hauptbahnhof Halle entsteht voraussichtlich ab Oktober 2026 unter der Eisenbahnunterführung ein drittes Abstellgleis. Die neue Straßenbahnendstelle ermöglicht es künftig, Bahnen dort warten und wenden zu lassen, ohne den laufenden Betrieb zu behindern. Davon soll die […]
Im Rahmen des sogenannten Masterplans Frankfurt Hauptbahnhof macht die DB InfraGo den Bahnhof mit umfangreichen Umbauarbeiten fit für die Zukunft. Mit der Eröffnung der ersten Geschäfte in der neu gestalteten B-Ebene wurde ein weiterer sichtbarer Meilenstein der seit 2021 laufenden Kernsanierung erreicht: Schritt für Schritt kehren barrierefreie Zugänge, eine höhere Aufenthaltsqualität und moderne Einkaufsmöglichkeiten in […]
Stadler hat von der Benex-Gruppe den Auftrag erhalten, sieben FLIRT-Triebzüge zu modernisieren. Die Arbeiten beginnen bereits im Sommer 2026 in der Werkstatt der Nordbahn in Hamburg sowie am Stadler-Standort Berlin-Reinickendorf. Die Modernisierung soll den Fahrgästen mehr Reisekomfort, eine zeitgemäße Ausstattung und zusätzlichen Platz für Gepäck bieten. Die Ausschreibung zur Modernisierung der FLIRT-Fahrzeuge erfolgte durch die […]
Anfang Juli haben die Berliner Verkehrsbetriebe AöR gemeinsam mit Wall an der Bushaltestelle Spandauer Straße/Marienkirche eine neue Test-Wartehalle in Betrieb genommen. Sie zeigt, welche Funktionen moderne Haltestellen künftig bieten könnten: eine direkte Sprechverbindung zur Sicherheitsleitstelle der BVG AöR, digitale Fahrgastinformation, USB-Lademöglichkeiten, einen digitalen City-Light-Screen, Solarmodule auf dem Dach sowie einen integrierten Defibrillator für medizinische Notfälle. […]
Die Reaktivierung der Ratinger Weststrecke für den Personenverkehr kommt einen wichtigen Schritt voran: Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) und die Deutsche Bahn haben in der vergangenen Woche eine Planungsvereinbarung für die Aufnahme der Leistungsphase 1+ unterzeichnet. Damit werden die Voraussetzungen geschaffen, um die nächsten Planungsschritte für den Ausbau der Strecke auf den Weg zu bringen. Bereits […]
Nicht jede Verbesserung im öffentlichen Verkehr muss groß, teuer oder spektakulär sein. Manchmal sind es gerade die kleinen Veränderungen, die den Alltag der Fahrgäste spürbar erleichtern. Das neue CALO-Skytrain-Ticket am Düsseldorfer Flughafen gehört in diese Kategorie. Wer künftig den Skytrain nutzt, kann einfach mit seiner Bank- oder Kreditkarte oder dem Smartphone ein- und auschecken. Tarifkenntnisse […]
Zum Start der Sommerferien und der damit verbundenen Urlaubszeit setzen die Düsseldorfer Rheinbahn AG, der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) und der Flughafen Düsseldorf ein starkes Signal für die Zukunft der Mobilität: Mit dem neuen CALO-Skytrain-Ticket wird die Nutzung des Skytrain ab sofort so einfach, intuitiv und nutzerfreundlich wie nie. Fahrgäste checken an Lesegeräten an den Haltestellen […]
Ab sofort startet HEAG mobilo gemeinsam mit der IVU Traffic Technologies AG und unter Begleitung des Rhein-Main-Verkehrsverbundes (RMV) ein Pilotprojekt für ID-based Ticketing. Fahrgäste, die bereits eine Zeitkarte, ein Jobticket oder ein Deutschlandticket besitzen und lediglich den für die Strecke erforderlichen Zuschlag zahlen müssen, können diesen nach dem Einstieg bequem mit ihrem digitalen Bezahlmedium lösen, […]
Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) hat einen wichtigen Schritt zur weiteren Stabilisierung des Schienenpersonennahverkehrs (SPNV) im Verbundraum beschlossen. Die zuständigen Gremien haben der Vergabe zur Bereitstellung einer Busflotte für Schienenersatzverkehre an die Busverkehr Rheinland GmbH zugestimmt. Damit stehen voraussichtlich ab Sommer 2027 insgesamt 20 Gelenkbusse einschließlich Fahrpersonal jederzeit für längerfristige Schienenersatzverkehre im VRR-Gebiet bereit. Aktuell steht […]
Mit dem Abschluss der Tunnelvortriebsarbeiten ist ein zentraler Meilenstein der ersten Baustufe erreicht: Die Tunnelvortriebsmaschine (TVM) „Debohra“ hat ihr Ziel am Augustinplatz im 7. Wiener Gemeindebezirk erreicht und zwei neue U2-Tunnelröhren mit einer Gesamtlänge von 4,2 Kilometern vom Matzleinsdorfer Platz bis zum Augustinplatz hergestellt. Die neuen U2-Tunnel verbinden künftig die Stationen Matzleinsdorfer Platz, Reinprechtsdorfer Straße, […]
Bei der Eurobahn sind noch Ausbildungsplätze in mehreren Berufsfeldern frei, darunter als Mechatroniker, Fachlagerist und Eisenbahner im Betriebsdienst (EiB), Fachrichtung Lokführer und Transport. Bewerbungen sind noch bis zum 10. August möglich. Die Eurobahn bietet zum Ausbildungsstart im September 2026 insgesamt zehn Ausbildungsplätze an. Für den kommenden Jahrgang sind derzeit noch vier Plätze in den Berufen […]
Deutsche Bahn besetzt regionale Führungspositionen neu
Neue Konzernbevollmächtigte für die Regionen Nord, Südost und Südwest • Martin Walden folgt auf Ute Plambeck im Norden • Cornelia Kadatz übernimmt Region Südost • Clarissa Freundorfer übergibt an Dirk Rothenstein im Südwesten
Um autonome Fahrzeuge im ÖPNV auf die Straße zu bringen, werden Daten benötigt – für die Navigation, zur Erfassung der Fahrgastnachfrage und zur Verbesserung der Leistungsfähigkeit der eingesetzten Fahrzeuge. Eine Datenbank, mit der sich solche zentralen Kennzahlen auswerten lassen, entwickelt ab sofort vhh.mobility, Deutschlands drittgrößtes kommunales Busunternehmen. Das Unternehmen mit Sitz in Hamburg arbeitet im […]
Der Heilbronner-Hohenloher-Haller-Nahverkehr (HNV) hat in der vergangenen Woche darauf hingewiesen, dass der Verbund in eine erhebliche finanzielle Schieflage gerät, weil die laufenden Kosten ebenso steigen wie die Kluft zu den Einnahmen. Erhalt und Ausbau des ÖPNV-Angebots geraten dadurch zunehmend unter finanziellen Druck. Seit Jahren steigen die Kosten im ÖPNV kontinuierlich – getrieben von höheren Ausgaben […]
Die Nachfrage nach Bus und Stadtbahn in Bielefeld steigt weiter und erreicht mit 60,7 Millionen Fahrgastfahrten ein neues Rekordniveau. Gleichzeitig steht die Branche vor erheblichen wirtschaftlichen Herausforderungen. Auch für moBiel gilt: Trotz steigender Fahrgastzahlen bleibt die Finanzierung des ÖPNV eine zentrale Aufgabe. „Die außerordentliche Nachfrageentwicklung unterstreicht die Bedeutung des Angebots für Klimaschutz, Erreichbarkeit und Lebensqualität […]
Wie kann der öffentliche Personennahverkehr in Sachsen-Anhalt langfristig einfacher, leistungsfähiger und wirtschaftlicher werden? Mit dieser Frage beschäftigen sich seit einem Jahr Land, Aufgabenträger, Verkehrsunternehmen und Verkehrsverbünde im Rahmen der ÖPNV-Brancheninitiative. Ende Juni zogen die Beteiligten in Magdeburg eine erste Zwischenbilanz. In der vom Land, der NASA GmbH sowie den Verkehrsverbünden marego und MDV ins Leben […]
Die Deutsche Bahn hat am 7. Juli mitgeteilt, dass die Strecke Nürnberg–Regensburg nach der Generalsanierung nicht wie geplant am 10. Juli, sondern erst am 31. Juli wieder in Betrieb gehen kann. Als Grund wird die noch ausstehende sicherheitstechnische Überprüfung der neuen Stellwerkstechnik genannt. Gleise, Weichen und Oberleitungen sind fertiggestellt – das Nadelöhr liegt allein bei […]
Die MVV-Gesellschafter haben in ihrer Sitzung am 9. Juli beschlossen, den Landkreis Ostallgäu mit seinen Gemeinden sowie die vollständig davon umschlossene kreisfreie Stadt Kaufbeuren zum 1. Januar 2027 in den Münchner Verkehrs- und Tarifverbund (MVV) zu integrieren. Durch den Beitritt in der vierten Phase der Verbundraumerweiterung („Welle 4“) wächst der MVV-Verbundraum auf rund 14.950 Quadratkilometer. […]
Dass die Deutsche Bahn zusätzlich 50 Millionen Euro in eine bessere Kundenkommunikation investiert, ist zunächst eine gute Nachricht. Wer regelmäßig mit der Bahn unterwegs ist, weiß, wie wichtig schnelle Informationen über Verspätungen, Gleiswechsel oder Zugausfälle sind. Wenn Fahrgäste künftig innerhalb weniger Sekunden statt erst nach einer Minute über Änderungen informiert werden, ist das ein echter […]
Die Deutsche Bahn investiert bis Ende 2027 rund 50 Millionen Euro zusätzlich in eine bessere Kundenkommunikation. DB-Vorstandsvorsitzende Evelyn Palla und Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) haben dazu in der vergangenen Woche die Eckpunkte des Sofortprogramms „Bessere Kundenkommunikation“ vorgestellt. Damit will die DB die Fahrgastinformation kurzfristig verbessern. Evelyn Palla, DB-Vorstandsvorsitzende: „Wir investieren 50 Millionen Euro zusätzlich in […]
Mit einer Jubiläumsveranstaltung beim Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) in Gelsenkirchen feierte die muTiger-Stiftung in der vergangenen Woche ihr 15-jähriges Bestehen. Vertreter aus Politik, Wirtschaft, öffentlichen Institutionen sowie langjährige Partner würdigten den nachhaltigen Einsatz für mehr Zivilcourage. Seit ihrer Gründung im Jahr 2011 hat die gemeinsame Initiative von VRR und der Kötter-Unternehmensgruppe, die von einem breiten Netzwerk […]
Die Ruhrbahn baut ihr Angebot im Bereich der ergänzenden Mobilität weiter aus und richtet ihre Services noch gezielter an den Bedürfnissen der Fahrgäste aus. Mit Anpassungen beim On-Demand-Angebot Bussi, dem Neuaufbau des Leihfahrradsystems Metropolradruhr sowie bewährten Kooperationen mit dott und stadtmobil wird die Vernetzung unterschiedlicher Mobilitätsangebote weiter vorangetrieben. Davon profitieren die Fahrgäste ganz konkret, etwa […]
Bis zum Schluss war das Engagement der teilnehmenden Gemeinden und Städte beim Namenswettbewerb entlang der Mosel beeindruckend. Gut zwei Monate lang hatte die Aktion des Zweckverbands Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Nord (SPNV-Nord) und von DB Regio Mitte die Menschen an der Mosel in Atem gehalten. Unter dem Motto „Dein Ort. Dein Zug. Deine Stimme“ waren die Bürger […]
Die Berlin Welcomecard, der Easy-City-Pass sowie vielfältige Kombitickets werden ab sofort über das zentrale Ticketing-Backend der BVG AöR, basierend auf der neuen eos.ticketingsuite 4, vertrieben. Mit dieser Implementierung erweitert eos.uptrade die Möglichkeiten der BVG und ihrer Partner im Drittvertrieb erheblich. Die Berlin WelcomeCard ist das meistverkaufte Touristenticket der Stadt und wird monatlich bis zu 20.000 […]
Schienennetz: Deutschland hält Investitionen auf hohem Niveau
Berlin, 15.07.2026. Deutschland hat im vergangenen Jahr erneut auf hohem Niveau in das Bundesschienennetz investiert. Das geht aus der Auswertung der Pro-Kopf-Investitionen von Allianz pro Schiene und SCI Verkehr hervor. Demnach hat der Bund seine Ausgaben für das Schienennetz im Jahr 2025 auf 222 Euro pro Kopf erhöht. Die Allianz pro Schiene appelliert an die […]
Erschienen am: 15.07.2026 /Quelle: Allianz pro Schiene
Pfaffenwinkelbahn wird saniert
Am 20. Juli starten die umfangreichen Sanierungsarbeiten an der Pfaffenwinkelbahn im oberbayerischen Landkreis Weilheim-Schongau. Der Betrieb auf der Strecke zwischen Augsburg und Schongau ist derzeit durch mehrere Langsamfahrstellen beeinträchtigt, weshalb der Fahrplan angepasst werden musste. Damit die Züge wieder schneller fahren können, muss der Gleisuntergrund aufwendig stabilisiert werden. Bis voraussichtlich 12. Dezember saniert DB InfraGo […]
Die DB InfraGo hat die Vorplanung für den Nordzulauf zum Brenner-Basistunnel abgeschlossen und eine Vorzugstrasse ermittelt. Sie hat damit die Voraussetzungen für die parlamentarische Befassung des Bahnprojekts im Deutschen Bundestag geschaffen. Nun entscheidet der Deutsche Bundestag über den weiteren Fortgang des Projekts. Das Projektteam der DB InfraGo hat in enger Zusammenarbeit mit der Region und […]
Der Cloppenburger Softwarehersteller Amcon Software GmbH hat gemeinsam mit der Transdev Vertrieb GmbH ein umfangreiches Modernisierungsprojekt für die Erfurter Bahn erfolgreich abgeschlossen. Ziel des Projekts war die Einführung neuer mobiler Kontrollgeräte sowie die Implementierung einer modernen Software für den stationären Ticketverkauf, um die Vertriebs- und Kontrollprozesse nachhaltig zu digitalisieren und zu optimieren. Die Transdev Vertrieb […]
Die Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen (LNVG) hat Metronom beauftragt, ab Dezember 2027 erneut die Linie RE 5 von Hamburg nach Cuxhaven zu betreiben. Die Strecke wurde von der LNVG Ende letzten Jahres turnusmäßig ausgeschrieben, und Metronom hat das wirtschaftlichste Angebot abgegeben. Natürlich ist die Freude bei Metronom-Geschäftsführer Nicolai Volkmann groß: „Wir haben die Strecke Hamburg–Cuxhaven wirklich vermisst […]
So viel Frelo gab es in Freiburg noch nie: Mit 94.632 Ausleihen hat das Fahrradvermietsystem im Juni die bisherige Bestmarke aus dem Juli 2025 (87.913 Ausleihen) sowie den Vorjahresmonat (Juni 2025: 77.079 Ausleihen) weit übertroffen. Die Freiburger Verkehrs-AG und der Regio-Verkehrsverbund Freiburg (RVF) hatten das Vermietsystem im März 2026 auf vilee Gemeinden im RVF-Gebiet ausgeweitet. […]
Die VAG Nürnberg setzt im Juli 2026 über mehrere Wochen einen fahrergesteuerten U-Bahn-Zug der Baureihe G1 im Fahrgastbetrieb auf der automatisierten U-Bahn-Linie U2 (Röthenbach – Flughafen) ein. Der Mischbetrieb ist vielen Fahrgästen sicherlich noch aus der Zeit der Automatisierung der U2 in den Jahren 2008 bis 2010 bekannt. Damals fuhren nur auf der U-Bahn-Linie U3 […]
Seit dieser Woche läuft die Korridorsanierung auf der rechten Rheinstrecke zwischen Troisdorf und der hessischen Landeshauptstadt Wiesbaden. DB InfraGo modernisiert voraussichtlich bis zum 12. Dezember eine der bedeutendsten Eisenbahnachsen Europas – betroffen sind der Regionalverkehr, vor allem aber auch der dort stark vertretene Güterverkehr. go.Rheinland, der Aufgabenträger für den SPNV im südlichen Nordrhein-Westfalen, begrüßt die […]
Mit einem weiteren Elektrobus baut die Verkehrsgesellschaft Vorpommern-Rügen mbH (VVR) ihr Angebot im emissionsfreien öffentlichen Nahverkehr auf der Insel Rügen aus. Seit vergangener Woche ist der neue, blau gestaltete Zwölf-Meter-Elektrobus auf der innerörtlichen Linie 27 zwischen Binz und Prora unterwegs. Zugleich war der Fototermin der letzte Arbeitstag des Binzer Tourismusdirektors Kai Gardeja. Über viele Jahre […]
Die Baumaßnahmen für die neue Halle (Halle 1) des ICE-Instandhaltungswerks der Deutschen Bahn (DB) in Cottbus gehen in Rekordtempo weiter. Auf der Baustelle der Halle 1 machten sich Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD), DB-Vorstand Personenfernverkehr Michael Peterson, der Parlamentarische Staatssekretär beim Bundesverkehrsminister Ulrich Lange (CSU) sowie DB InfraGO-Vorständin Fahrweg Imke Kellner letzte Woche ein Bild […]
Der Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Nord (SPNV-Nord) kritisiert die derzeit erheblichen Zugausfälle auf der Oberwesterwaldstrecke (RB 90) zwischen Altenkirchen und Limburg. „Als Ursache wird derzeit Personalmangel in Stellwerken genannt. Wir haben die DB InfraGo um eine kurzfristige Erläuterung der konkreten Ursachen und des betroffenen Streckenabschnitts gebeten“, erklärt Verbandsdirektor Thorsten Müller. „Wir erwarten, dass alle Möglichkeiten ausgeschöpft […]
Mit Unterstützung künstlicher Intelligenz versucht die Hamburger Hochbahn AG gemeinsam mit der Hochbahn-Wache aktuell, die Verkehrssicherheit zu erhöhen – etwa wenn jemand auf dem Bahnsteig kollabiert oder Personen unbefugt die Gleise betreten. Durch den Einsatz von KI soll die Reaktionszeit deutlich verkürzt werden. Die Kameras sollen mithilfe einer KI-gestützten Videobildanalyse eine automatische Mustererkennung zur schnelleren […]
Der RBS, der Kanton Solothurn und die Gemeinde Lohn-Ammannsegg haben einen wichtigen Meilenstein im Projekt „Ausbau Bahnhof Lohn-Lüterkofen“ erreicht: Mit dem Erhalt der Plangenehmigungsverfügung des Bundesamts für Verkehr (BAV) ist das komplexe Bewilligungsverfahren abgeschlossen. Damit liegen die Voraussetzungen für die Realisierung des Projekts vor. Der Baustart ist für Oktober 2026 vorgesehen. Mit dem Ausbau wird […]
70 von 130 sind schon schicker: DB zieht bei zukunftsfähigen Bahnhöfen positive Halbjahresbilanz
DB InfraGO-Chef Nagl: „Serienfertigung mit gleichbleibend hohem Qualitätsniveau für attraktive Stationen“ • Bessere Reisendeninformation und mehr Aufenthaltskomfort • Berlin Olympiastadion ist zukunftsfähiger Bahnhof Nummer 70 • Bahnhof bereit für Fußballfans und Konzertbesuchende
Wer den Haushaltsentwurf der Bundesregierung liest, könnte zunächst den Eindruck gewinnen, dass es für die Schiene gut läuft. Mehr als zwanzig Milliarden Euro sollen 2027 in die Eisenbahninfrastruktur fließen, insgesamt will der Bund die Verkehrsinvestitionen auf hohem Niveau halten. Das klingt nach einem klaren Bekenntnis zur Schiene. Doch der zweite Blick zeigt ein anderes Bild. […]
Im Rahmen der Haushaltsberatungen des Bundes hat das Kabinett in der letzten Woche sowohl die konkrete Finanzplanung für 2027 als auch den mittelfristigen Finanzbedarf der Schiene festgelegt. Im Jahr 2027 sollen etwas mehr als zwanzig Milliarden Euro in die Schiene fließen. Für die Eisenbahnverbände ist das jedoch deutlich zu wenig. Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU): „Deutschland […]
Zum angekündigten Italo-Einstieg in den deutschen Fernverkehr haben sich sowohl die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) als auch die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) geäußert. Die GDL sieht den Markteintritt grundsätzlich positiv, die EVG hingegen fordert mehr Regulierung und einen Schutz bestehender Verkehre sowohl im Regional- als auch im Fernverkehr. Der EVG-Vorsitzende Martin Burkert hatte sich zuletzt […]
Die Berliner Verkehrsbetriebe AöR und das japanische Modeunternehmen UNIQLO starten erstmals eine gemeinsame Kollektion. Kunden können seit dem 2. Juli im Berliner UNIQLO-Store an der Tauentzienstraße T-Shirts und Taschen mit exklusiven BVG-Motiven gestalten und direkt vor Ort bedrucken lassen. Grundlage der Zusammenarbeit ist das UNIQLO-Konzept UTme!, mit dem individuelle Designs auf Textilien gedruckt werden können. […]
Stadler US feierte Anfang Juli mit der offiziellen Einweihung seines erweiterten Werks in Salt Lake City und dem zehnjährigen Bestehen des Unternehmens in den Vereinigten Staaten einen wichtigen Meilenstein. An der Veranstaltung nahmen der Schweizer Bundespräsident Guy Parmelin sowie lokale Regierungsvertreter und Branchenvertreter teil. Durch die Erweiterung des Werks entstehen 22.761 Quadratmeter zusätzliche Produktionsfläche und […]
Vossloh stattet weitere Hochgeschwindigkeitsverbindungen in China mit Befestigungssystemen aus. Das Unternehmen hat zwei Aufträge für Neubaustrecken in der Provinz Shandong im Osten Chinas gewonnen. Die Lieferungen sollen 2027 beginnen, die Produktion erfolgt im Vossloh-Werk in Kunshan. Der Auftragswert beträgt rund 60 Millionen Euro. Die neue Hochgeschwindigkeitsstrecke Jinan–Zhaozhuang hat eine Länge von rund 269 Kilometern und […]
Ende 2027 werden in Tübingen 47 Linienbusse elektrisch, leise und emissionsfrei durch die Universitätsstadt rollen. Das entspricht rund 60 Prozent der TüBus-Flotte. An der Elektrifizierung des Tübinger ÖPNV arbeiten die Stadtwerke Tübingen und die TüBus GmbH seit vielen Jahren. Jetzt erhielten sie aus den Händen von Ministerialdirektor Christian Schneider den Förderbescheid des Landes Baden-Württemberg über […]
Zum 1. Juli wurde Marco Bär zum neuen Geschäftsführer der Zentral-Omnibus-Bahnhof „ZOB“ Hamburg GmbH bestellt. Damit folgt er auf Thorsten Rath, der sich nach acht Jahren als Geschäftsführer des ZOB künftig ausschließlich auf seine Tätigkeit innerhalb der Hamburger Hochbahn AG konzentriert. Die Position wird traditionell von der Hochbahn als größter Gesellschafterin der Gesellschaft besetzt. Saskia […]
Die Deutsche Bahn sucht noch Auszubildende und dual Studierende für den Start in diesem Herbst. Kurzentschlossene können sich insbesondere für freie Plätze in operativen Berufen bewerben. Insgesamt rekrutiert das Unternehmen in diesem Jahr rund 5.200 Nachwuchskräfte. Die DB bietet ein breites Spektrum an Einstiegsmöglichkeiten. Ob im Zug, im Stellwerk oder in der Werkstatt: Insgesamt stehen […]
Die technische Einbauphase der neuen Automatischen Fahrgastzählsysteme (AFZS) im Bereich des Zweckverbands Verkehrsverbund Süd-Niedersachsen (ZVSN) ist erfolgreich abgeschlossen. Im Rahmen des mit EU-Mitteln geförderten Programms „Zukunftsregionen in Niedersachsen“ wurden insgesamt 128 Busse in den Landkreisen Göttingen, Holzminden und Northeim mit moderner Zähltechnik ausgerüstet. Die Umsetzung des Projekts in der Zukunftsregion Südniedersachsen wird mit rund 398.500 […]
Der Padersprinter schickt zwei neue, vollständig elektrisch betriebene Solobusse in den Liniendienst und nimmt damit einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung Zukunft für den ÖPNV in der Stadt. Möglich ist dies auch durch den Erhalt von Fördermitteln. „In den letzten Jahren hat der Padersprinter Fahrzeuge mit verschiedenen Antriebstechnologien im regulären Betriebsalltag getestet. Dazu gehörten bereits […]
Ein Jahr nach der Vorstellung der Machbarkeitsstudie laden die Stadt Reutlingen und der Zweckverband Regional-Stadtbahn Neckar-Alb die Öffentlichkeit erneut auf das Gelände des ehemaligen Güter- und Containerbahnhofs in Reutlingen ein. Bei drei geführten Rundgängen am Mittwoch, 15. Juli 2026, um jeweils 18 Uhr, 18.30 Uhr und 19 Uhr erhalten Bürger Einblicke in die aktuellen Planungen […]
Wettbewerb auf der Schiene soll den Fahrgästen bessere Angebote, mehr Qualität und attraktivere Preise bringen. Insofern ist das Vorhaben der Bundesnetzagentur nachvollziehbar: Wer neue Fernverkehrsangebote etablieren will, muss Milliarden in Fahrzeuge, Personal und Vertrieb investieren. Diese Investitionen werden nur getätigt, wenn Unternehmen darauf vertrauen können, später auch tatsächlich auf die Strecke zu kommen. Planungssicherheit ist […]
Die Bundesnetzagentur hat letzte Woche dem Eisenbahninfrastrukturbeirat den Entwurf eines Beschlusses zur Anhörung übersandt. Damit wird der Markteintritt neuer Anbieter im vertakteten Schienenpersonenfernverkehr bei Engpässen leichter als bisher ermöglicht. „Wir stärken den Wettbewerb im Fernverkehr. Für Bahnkunden bedeutet Wettbewerb bessere Qualität und niedrigere Preise“, erklärt Klaus Müller, Präsident der Bundesnetzagentur. „Wettbewerber der DB Fernverkehr wie […]
Die Verlängerung der Berliner Linie U8 ins Märkische Viertel nimmt Fahrt auf. Nachdem der Berliner Senat Ende April 2026 die Fortführung der Planungen beschlossen hat, liegt nun auch der offizielle Planungsauftrag für die nächste Projektphase vor. Die zuständige Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt hat die BVG AöR und ihre Tochtergesellschaft BVG Projekt GmbH […]
Seit dieser Woche laufen im Freistaat Sachsen die Sommerferien. Gleichzeitig fährt auch die Seenlandbahn zwischen Dresden, Kamenz und Senftenberg wieder. Die Stadt Bernsdorf, der Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) und der Landkreis Bautzen engagieren sich mit finanzieller Unterstützung des Freistaats Sachsen für die saisonale Wiederinbetriebnahme der Strecke an den Wochenenden bis einschließlich 16. August – bevor am […]
Die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) hat gemeinsam mit dem Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg das Vergabeverfahren „S-Bahn Nürnberg 2031+“ im Umfang von 8,3 Millionen Zugkilometern pro Jahr gestartet. Im Rahmen des europaweit offenen Vergabeverfahrens wird nun jenes Unternehmen gesucht, das künftig von Dezember 2030 bis Dezember 2044 die S-Bahn-Linien im Großraum Nürnberg betreibt. Der Zuschlag wird voraussichtlich […]
Schulen können ab sofort wieder die bewährten Unterrichtsmaterialien der „Bus- und Bahn-Detektive“ beim Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) bestellen. Auch für das kommende Schuljahr werden Arbeitsblätter sowie praktische Handlungshinweise zur Nutzung von Bus und Bahn angeboten – speziell konzipiert für die Klassen drei und vier. Ziel ist es, Kinder in diesem Alter im Rahmen von Verkehrserziehung und […]
Bahn und Bund stellen Sofortprogramm „Bessere Kundenkommunikation“ vor
DB investiert rund 50 Millionen Euro zusätzlich • Branchenweite integrierte Reisendeninformation • KI für präzisere und individuellere Reiseauskunft • Neue Infomonitore an den Bahnhöfen • DB Info: neue Info-App für Bahnreisende ab Ende 2026
Die Öffis im niedersächsischen Landkreis Hameln-Pyrmont blicken auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2025 zurück. Rekordfahrgastzahlen, steigende Erlöse und ein deutlich besseres Ergebnis als geplant unterstreichen die positive Entwicklung des Unternehmens. Mit dem neuen öffentlichen Dienstleistungsauftrag für die kommenden 15 Jahre und Investitionen in klimafreundliche Mobilität wurden zugleich wichtige Weichen für die Zukunft gestellt. Im vergangenen Jahr […]
Wie gut sind die Fahrgastinformationen des Nordhessischen Verkehrsverbunds? Das haben Fahrgäste jetzt bei der Veranstaltungsreihe „Lass uns reden“ getestet. Ziel war es, zu erfahren, wie Fahrgäste ihre Fahrten planen und erleben und welche Informationen vor, während und nach der Fahrt besonders wichtig sind. Dabei haben die NVV-Mitarbeiter wertvolle Hinweise von den Teilnehmern erhalten, wie die […]
Gemeinsam mit der DB Vertrieb GmbH hat die Hamburger Hochbahn-Wache GmbH ein modernes Prüfsystem für die mobile Ticketkontrolle im Hamburger Nahverkehr erfolgreich in Betrieb genommen. Mit dem neuen Prüfsystem modernisiert die Hamburger Hochbahn-Wache zentrale Prozesse rund um die Ticketprüfung und die digitale Erfassung erhöhter Beförderungsentgelte. Ziel war es, die bestehenden mobilen Kontrollprozesse und insbesondere die […]
Seit dieser Woche laufen im Freistaat Sachsen die Sommerferien. Für Touren durch den ganzen Freistaat in den Ferien bieten die sächsischen Verkehrsverbünde mit dem Ferienticket Sachsen das passende Ticket für Schüler, Auszubildende und Freiwilligendienstleister an, die am ersten Ferientag unter 21 Jahre alt sind. Schmalspurbahnen und Badegewässer sind mit dem Ticket ebenso erreichbar wie zahlreiche […]
Die Eröffnung der neuen Düsseldorfer Stadtbahnlinie U80/81 steht kurz bevor. In der letzten Woche konnte die technische Fertigstellung des ersten Bauabschnitts erfolgreich abgeschlossen werden. Die Abnahme durch die Technische Aufsichtsbehörde (TAB) ist erfolgt. Über den Sommer werden noch erforderliche Feuerwehrübungen im Rahmen des Brandschutzes sowie die Schulungen der Fahrer der Rheinbahn vorgenommen. Bei einem gemeinsamen […]
Seit dem 1. Juli gibt es in Innsbruck beim IVB-Stadtrad einen neuen und günstigeren Tarif für alle bis 26 Jahre. „Junge Menschen sollen sich in Innsbruck unabhängig davon, ob sie in die Schule gehen, studieren, eine Lehre machen oder bereits arbeiten, einfach und leistbar fortbewegen können. Mit dem neuen U26-Tarif machen wir das Stadtrad für […]
Korridorsanierung Hagen – Wuppertal – Köln und Qualitätsoffensive Hamburg – Hannover im Plan. Inbetriebnahme der Strecke Nürnberg – Regensburg verzögert sich
Sicherheitsüberprüfung der neuen Stellwerkstechnik in Bayern dauert länger als geplant • Durchgehender Zugverkehr zum Beginn der bayerischen Sommerferien wieder möglich • Umleitungskonzept und Ersatzverkehre werden in Bayern unverändert fortgeführt
Evelyn Palla stellt Aufsichtsrat neue DB-Strategie vor
DB-Chefin legt Marschroute für die nächsten zehn Jahre fest: Realismus statt unerreichbarer Ziele • Abkehr von der „Starken Schiene“ • Evelyn Palla: Wir konzentrieren uns auf das, was unmittelbar den Kunden und dem Geschäft hilft • Grundlage für Erfolg: eine andere Leistungskultur – Umbau wirkt
Mit den zuletzt eingebrachten Verbesserungen bei Planungsbeschleunigung, Elektrifizierung und grenzüberschreitenden Verbindungen setzt das Parlament wichtige zusätzliche Impulse im Infrastrukturzukunftsgesetz (IZG). Das jüngst durch den Bundestag beschlossene Gesetz enthält aus Branchensicht zahlreiche positive Elemente, um Bauprojekte auf der Schiene und im ÖPNV künftig deutlich einfacher und schneller umzusetzen. Die Planungsbeschleunigung muss laut Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) […]
Entscheidende Veränderungen grundsätzlicher Art fordern der VCD und Pro Bahn in Hessen als Reaktion auf die Böschungsbrände im Bereich Karben/Wöllstadt an mehreren Stellen auf acht Kilometern der Main-Weser-Bahn sowie den gleichzeitigen Stellwerksausfall. Es braucht neben Notfallplänen vor allem ein vertrauenswürdiges Informationsmanagement. Dafür machen die Verbände sowohl den Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) als auch die hessische Landespolitik verantwortlich. […]
Die Wuppertaler Stadtwerke (WSW) setzen Maßnahmen für die Energie- und Verkehrswende um und investieren in eine zukunftssichere Daseinsvorsorge. Die Jahresbilanz 2025 entspricht den eigenen Erwartungen. Die WSW haben das Geschäftsjahr 2025 mit einem Gewinn von 11,7 Millionen Euro abgeschlossen und liegen damit etwas über dem geplanten Ergebnis. Die Umsatzerlöse der Unternehmensgruppe beliefen sich auf rund […]
Die Länder fordern bei der Ministerpräsidentenkonferenz vom 25. Juni 2026, die Regionalisierungsmittel deutlich zu erhöhen, wie es der Koalitionsvertrag auch vorsieht. Dies unterstützen die Aufgabenträger des SPNV ausdrücklich. „Die Finanzlage im SPNV ist angespannter denn je. Nachzahlungen in dreistelliger Millionenhöhe bei den Trassenpreisen in den Jahren 2025 und 2026 können die Aufgabenträger nicht tragen, ebenso […]
Mehr als eine Million Euro kostet jedes Jahr die Beseitigung von mutwillig herbeigeführten Schäden in Bussen, Stadtbahnen und an Haltestellen der Kölner Verkehrsbetriebe AG. Zugenommen haben insbesondere die Graffiti-Schmierereien an Bahnen – allein hier mussten im vergangenen Jahr mit großem Aufwand rund 12.000 Quadratmeter aufgesprühter Farbe beseitigt werden. Der Gesamtschaden durch Graffiti stieg zuletzt auf […]
Die Reaktivierung der Siemensbahn nimmt Formen an. In der letzten Woche begannen erste Arbeiten. Dabei geht es zunächst um die Sanierung des Stahlviadukts. Die ersten Arbeiten laufen auf einem Testfeld, auf dem zentrale Verfahren für die Instandsetzung des Stahlviadukts untersucht werden. Das denkmalgeschützte Viadukt stammt aus dem Jahr 1928 und besteht aus insgesamt 71 Einzelbauwerken. […]
Berlin, 06.07.2026. Trotz Rekordschulden und Sondervermögen hat die Bundesregierung im Haushaltsentwurf für das kommende Jahr 1,3 Milliarden Euro bei den Investitionen in die Schieneninfrastruktur gekürzt. Damit riskiere die Bundesregierung den Erfolg der Korridorsanierungen, kritisierte die Allianz pro Schiene. Als positiv bewertet das Verkehrsbündnis, dass eine halbe Milliarde Euro mehr für den Aus- und Neubau des […]
Erschienen am: 06.07.2026 /Quelle: Allianz pro Schiene
Eine Brücke in die Zukunft
Schon beim Bau der Müngstener Brücke Ende des 19. Jahrhunderts war vor allem Remscheid die treibende Kraft, weil man eine Schienenverbindung über das Wuppertal nach Düsseldorf und Köln haben wollte. Deshalb ist es auch heute wichtig, dass mit der Linie RE 47 wieder eine Direktverbindung von Remscheid in die Landeshauptstadt geschaffen wird und gleichzeitig in […]
Seit dem 1. Juli verkehrt die VRR-Linie RE 47 wieder von Remscheid über Solingen in die Landeshauptstadt Düsseldorf. Nach drei Jahren kehrt diese wichtige Eisenbahnverbindung über die Müngstener Brücke in den Regionalverkehr zurück. Zum Einsatz kommen neue Züge vom Typ Mireo Smart Plus B des Herstellers Siemens Mobility. Die Fahrzeuge wurden durch das Unternehmen Smart […]
Die Berliner Verkehrsbetriebe AöR treibt die Elektrifizierung ihrer Busflotte voran. Bis 2027 kommen 270 zusätzliche Elektrobusse hinzu. Insgesamt werden damit rund 550 elektrisch betriebene Fahrzeuge auf Berlins Straßen unterwegs sein. Das stärkt die Betriebsstabilität und verbessert das Angebot für Fahrgäste: Die neuen Busse bieten mehr Platz und Komfort auf ihren täglichen Fahrten. Mehr Elektrobusse brauchen […]
Mit der Übergabe des Planfeststellungsbeschlusses für den Neubau der Stadtbahnstrecke durch das Mannheimer Glückstein-Quartier ist ein zentraler Schritt auf dem Weg zur Realisierung des Projekts erreicht. Der Beschluss bildet die rechtliche Grundlage für den Bau der etwa 1,5 Kilometer langen neuen Stadtbahntrasse, die künftig die bestehenden Strecken im Bereich der Haltestelle MA Hauptbahnhof Süd und […]
Auch im Schuljahr 2026/27 wird die Nah.SH wieder rund 40.000 Kinderkalender an Grundschulen im Norden verteilen. Neu hinzu kommen im Rahmen eines Pilotprojekts etwa 20.000 Jugendkalender. Letzte Woche haben Landesverkehrsminister Claus Ruhe Madsen (CDU) gemeinsam mit Birgit Austen, Geschäftsführerin der Nah.SH GmbH, die neuen Jugendplaner und auch die Hausaufgabenhefte für Grundschüler für das Schuljahr 2026/2027 […]
Im Rahmen des Stadtbahn-Projekts in der Dessauer Straße werden die Bauarbeiten durch die Hallesche Verkehrs-AG (HAVAG) unter Berücksichtigung der örtlichen Randbedingungen fortgeführt. Ein Ende ist in Sicht: Die Wiederaufnahme des Straßenbahnverkehrs ist voraussichtlich ab Ende September geplant, die Gesamtfertigstellung der Baumaßnahme bis zum Ende des Jahres. Der Bauablauf ist derzeit insbesondere durch sicherheitsrelevante Untersuchungen und […]
DB Museum: Ausstellung „Tunnel“ bringt Licht in die Welt der dunklen Röhren
Rund 200 Objekte, Bilder und Dokumente geben Einblicke in die Unterwelt der Eisenbahn • vom historischen Tunnelbau bis zu Megaprojekten der Gegenwart • Begleitmagazin zum Nachlesen und Rätseln • vielfältiges Rahmenprogramm mit Führungen des Ausstellungsteams, Sommerferienprogramm und Vorträgen
Mehr Sicherheit für alle: Bodycams in Zügen des Fernverkehrs
Sicherheit für Mitarbeitende und Fahrgäste hat für die Deutsche Bahn höchste Priorität • DB stattet über 2.000 Mitarbeitende im Fernverkehr mit Bodycams aus • Einführung ist Teil des „Aktionsplans für mehr Sicherheit auf der Schiene“
Aufsichtsrat bestellt erfahrenen VW-Spitzenmanager • AR-Vorsitzender Werner Gatzer: „Führungspersönlichkeit mit herausragender Expertise als CFO in einem Großkonzern“ macht Vorstand komplett
Berlin, 24.06.2026. Die Allianz pro Schiene fordert nach der deutschlandweiten Störung des Bahnfunksystems GSM-R und dem zweistündigen bundesweiten Zugstillstand eine gemeinsame Initiative von Bund und Bahnbranche für ein moderneres Funksystem. „So etwas wie gestern Nacht darf nicht passieren. Es ist völlig unverständlich, wie der Tausch einer technischen Komponente das ganze Netz lahmlegen kann. Die Ursachen […]
Korridorsanierung Lehrte – Berlin: Ab Oktober startet erste Phase der Bauarbeiten
Fernverkehrszüge zwischen Berlin und Hannover fahren Umleitung und brauchen zwischen Oktober und Dezember rund eine Stunde länger • Angepasstes Konzept mit zeitweise eingleisigem Betrieb • Ersatzbusse für entfallende Nahverkehrsverbindungen
Gemeinsam die Versorgung der systemkritischen Industrie sichern
Dialog der DB-Vorstandsvorsitzenden Evelyn Palla und der Ministerpräsidenten der Länder Saarland, Niedersachsen und Brandenburg zu aktuellen Herausforderungen bei der Versorgung der Stahlindustrie • Ad-hoc-Runde zur Stabilisierung kritischer Rohstoffverkehre auf der Schiene vereinbart
Bundesregierung bremst Aus- und Neubau auf der Schiene
Berlin, 15.06.2026. Die Bundesregierung bremst derzeit dutzende zentrale Aus- und Neubauprojekte im deutschen Schienenverkehr aus. Weil der Bund kein Geld dafür bereitstellt, droht mehr als 90 Projekten in verschiedenen Planungsphasen Stillstand und einzelnen bereits im Bau befindlichen Strecken sogar der Baustopp. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage von Bündnis 90/Die Grünen […]
Erschienen am: 15.06.2026 /Quelle: Allianz pro Schiene
Lok Report: Wegen Stromausfalles derzeit keine Updates
Liebe Leserinnen und Leser!
Lok Report bedauert mitteilen zu müssen, dass die Redaktion vom Stromausfall in Teilen von Berlin betroffen ist.
Die Redaktionsarbeit kann leider erst nach Wiederherstellung der Energieversorgung wieder aufgenommen werden.
Wir bedauern die Situation und bitten um Entschuldigung
Die Redaktion
Erschienen am: 04.01.2026 /Quelle: LOK Report – News
Rückwärtsrollen und Schneckentempo: DB InfraGO müht sich am 740-Meter-Netz ab
Mit dem Sonderprogramm „740-Meter-Netz“ will der Bund bis 2030 das Schienennetz für 740 Meter lange Güterzüge ertüchtigen. Diese Bestrebung ist auch im Bundesverkehrswegeplan (BVWP – siehe Infobox für weitere Infos zum BVWP und BSWAG) verankert. Dafür sind bundesweit zahlreiche Anpassungen und Baumaßnahmen erforderlich. Doch bei der Realisierung kommt die dafür verantwortliche DB InfraGO AG nur schleppend voran.
Genauer gesagt: Im Verlauf der vergangenen Jahre hat die Infrastruktur-Tochter der Deutschen Bahn die Zielwerte für das Programm sukzessive nach unten angepasst – und selbst diese abgesenkten Ziele verfehlt. Das geht aus den von der DB InfraGO quartalsweise veröffentlichten „Tickern“ hervor, die DB-Watch analysiert hat.
War im November 2022 noch die Umsetzung von 35 Maßnahmen bis Ende 2025 geplant, wurde dieser Zielwert innerhalb von zwei Jahren gleich zwei Mal auf letztlich 32 nach unten korrigiert (siehe auch DB-Watch-News vom 3. April 2024). Abgeschlossen waren zum Ende des vergangenen Jahres dann lediglich 28 Maßnahmen.
Noch ernüchternder ist der Blick auf die angepassten Zielvorgaben für das laufende Jahr 2026: Während die DB InfraGO noch im November 2022 von 46 realisierten Projekten ausgegangen war, senkte sie zwei Jahre später diesen Wert zunächst auf 40 – um ihn dann noch einmal auf 36 zu reduzieren.
Mit Blick auf die Vielzahl der mitunter in kurzen zeitlichen Abständen vorgenommenen Anpassungen wirft die Planung der DB InfraGO abermals erhebliche Fragen bezüglich der Professionalität und eines seriösen Baustellenmanagements auf. Zugleich liegt in Anbetracht der wiederkehrenden Muster der Verdacht nahe, dass ein Ende des Zahlenwirrwarrs längst noch nicht erreicht ist.
Zumindest gilt als gesichert, dass die planmäßige Realisierung der Bauvorhaben bis 2030 verfehlt wird. Auch die Zielvorgaben für das Jahr 2030 hatte die DB InfraGO seit 2022 kontinuierlich von 71 Maßnahmen nach unten korrigiert – am 25. Februar 2026 kündigte dann der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, Christian Hirte, in der Fragestunde im Bundestag die Vollendung von insgesamt 60 Maßnahmen bis Ende 2030 an. Der komplette Bauplan der DB InfraGO umfasst allerdings 71 Maßnahmen. „Die verbleibenden 11 Maßnahmen werden nach 2030 in Betrieb genommen“, sagte Hirte.
Die Rückwärtsrollentaktik im Schneckentempo liegt bei der DB InfraGO also weiter im Trend.
Die Negativ-Serie beim DB-Konzern hört nicht auf – heute gab es gleich zwei unschöne Nachrichten zu Großprojekten der DB InfraGO: Das Bahnhofs- und Infrastrukturprojekt Stuttgart 21 wird nicht nur erst 2031 fertiggestellt, auch die Kosten steigen nochmal um 3 Milliarden Euro auf nunmehr 14,5 Milliarden Euro. Gleichzeitig wurden die geschätzten Gesamtkosten für die Korridorsanierung Hamburg – Berlin nach oben korrigiert. Aus 2,2 Milliarden Euro werden nun 2,7…
Am 19. Juni berichtete die Süddeutsche Zeitung über den „Bahnsinn“ bei Großprojekten. Tenor: Die Deutsche Bahn AG tut sich mit Großprojekten aktuell sehr schwer. So weit, so bekannt. Irritierend ist allerdings eine Metapher des InfraGO-Vorstands Dr. Philipp Nagl: Er gesteht Schwierigkeiten bei Großprojekten ein. Es würden Erfahrungen im Konzern fehlen. Die scheint man wohl mit…
Nach einer Sperrung von insgesamt zehneinhalb Monaten rollt der Zugverkehr auf der Strecke zwischen Hamburg und Berlin wieder. Insbesondere nach dem Chaos der vergangenen Wochen (u. a. Verkehrsrundschau vom 10. Juni 2026), vor allem rund um den Knoten Hannover, sorgt das für Entlastung.
Nachdem wir gestern noch die erfreulich reibungsfreie Inbetriebnahme des ersten Teilabschnitts nach der Korridorsanierung Hamburg – Berlin vermeldet hatten, meldete sich die Realität des deutschen Schienennetzes schnell zurück. Die InfraGO nahm am 15. Mai den Streckenabschnitt zwischen Hamburg und Hagenow in Betrieb, um Verkehre Richtung Nordost und eine wertvolle Umleitung nach Berlin zu ermöglichen.
Seit dem 15. Mai ist der erste Abschnitt der Strecke Hamburg – Berlin wieder befahrbar. Zwischen Hamburg und Hagenow Land rollt der Verkehr wieder. Das ist eine echte Entlastung, weil damit vor allem der Güterverkehr damit eine weitere Umleiterroute zwischen Hamburg und Berlin (und weiter Richtung östliche Nachbarländer) nehmen kann: Die Strecke über Schwerin und…
Auf dem Korridor Hamburg – Berlin kehrt keine Ruhe ein. Die vollständige Inbetriebnahme der Leit- und Sicherungstechnik verzögert sich wohl noch weiter. Im März erst gab die InfraGO bekannt, dass die für den 01. Mai geplante Wiederinbetriebnahmen der Strecke nicht zu halten sei. Winterbedingungen und Probleme mit der Montage der Leit- und Sicherungstechnik wurden als…
Entlang des Rheins verläuft von Troisdorf bei Köln über Koblenz bis nach Wiesbaden der Rhein-Alpin-Korridor – eine der wichtigsten Güterverkehrsachsen Deutschlands und zentrale Verbindung von den Nordseehäfen über Süddeutschland bis in den Alpenraum und nach Italien. Im zweiten Halbjahr 2026 soll auch dieser Abschnitt im Rahmen der Korridorsanierung modernisiert werden. Allerdings ist bereits im Vorfeld…
Nach den winterlichen Problemen bei der Korridorsanierung zwischen Hamburg und Berlin ist nun klar: Der Frost zu Jahresbeginn scheint die Bauarbeiten völlig aus der Bahn geworfen zu haben. Die Inbetriebnahme der wichtigen Strecke verzögert sich um sechs Wochen. Die Nachricht verwundert ein wenig, teilte die InfraGO der Branche doch mit, dass man mit ca. drei…
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
Der Jahresbeginn startet mit einem Überblick zum aktuellen Stand der abgeschlossenen und noch laufenden Korridorsanierungen sowie einem Blick auf die kommenden Vollsperrungen 2026.
Die ersten 100 Tage der neunmonatigen Vollsperrung zwischen Hamburg und Berlin sind geschafft. In der Branche will sich nicht so recht Entspannung einstellen, denn auf anfängliche „Kinderkrankheiten“ folgte zügig die Erkenntnis, dass Probleme nicht nur Anfangs auftreten werden.
Die Oberleitungsstörung bei Uelzen vom 21. bis zum 23. September 2025 ist kein isolierter Betriebsunfall, sondern ein Stresstest für das ohnehin ausgedünnte Netz in Norddeutschland – mitten in der laufenden Korridorsanierung Hamburg–Berlin.
Die Sanierung der Strecke Hamburg–Berlin läuft seit einem knappen Monat. Güterbahnen erleben auf den Strecken eine Mischung aus Improvisation, langen Umwegen und verbesserungswürdiger Kommunikation.
Bereits in der zweiten von 38 Wochen „Generalsanierung Hamburg-Berlin“ melden EVU erhebliche Probleme: Auf den Umleitungsstrecken sind gleich zwei Baustellen eingerichtet.
Die dritte der sogenannten „Korridorsanierungen” der DB zwischen Hamburg und Berlin ist ein Belastungstest für die Schienenkunden, die Eisenbahnunternehmen, aber auch für das Vertrauen in das Großprojektmanagement der DB InfraGO.
Am Mittwoch, den 09. Juli 2025, fand auf Einladung der DB InfraGO in Frankfurt am Main ein Branchendialog mit rund 200 Vertreter:innen aus der Branche statt. Es ging um das WO, WANN und WIE der Korridorsanierung – bedarfsgerecht im Sinne der Betroffenen.
Die Reihung der geplanten Korridore dürfte sich verzögern. Zusammen mit Branche und Politik sollen die bisherigen Konzepte für alle Korridore, die ab 2028 geplant wurden, überarbeitet werden. Was zunächst nach einem Scheitern klingt, könnte sich als notwendige Korrektur herausstellen.
Die Korridorsanierung auf 70 Kilometern Strecke der sogenannten Riedbahn zwischen Frankfurt am Main und Mannheim, sollte ein Vorzeigeprojekt der Deutschen Bahn werden – ein symbolträchtiger Auftakt zur sogenannten Korridorsanierung.
Seit der Wiedereröffnung der Riedbahn am 15. Dezember 2024 haben einige Pannen auf der frisch, generalüberholten Strecke den Verkehr mehrmals verlangsamt, auf die bekannten Umleiterstrecken zurückverlagert oder zum Ausfall gebracht.
Seit Sonntagnacht rollen wieder Züge über die Riedbahn. Wir danken den vielen Mitarbeiter:innen der DB und den beteiligten Baufirmen für die Realisierung des Projekts. Der Betrieb der erneuerten Anlagen hat in den ersten beiden Tagen weitestgehend planmäßig funktioniert.
Die Sanierung des deutschen Schienennetzes hat mit der Riedbahn gerade erst begonnen, und noch bevor das erste von 41 Projekten abgeschlossen ist, gibt es massive Änderungen bei der Reihenfolge.
Die Riedbahn ist aktuell das größte Schieneninfrastrukturprojekt in Deutschland und zugleich der Auftakt zur umfassenden „Generalsanierung“ des deutschen Schienennetzes. Ziel ist es, die gesamte Schieneninfrastruktur nachhaltig zu verbessern und den Betrieb langfristig zu stabilisieren
100 Tage nach dem Baustart berichtet die DB InfraGO in einer Pressemitteilung über den Baufortschritt der Riedbahn. Wer sich auskennt, sieht schnell, dass viele Aussagen nur Halbwahrheiten sind.
In einem Artikel der FAZ vermittelt der Leiter der Infrastruktur im Regionalbereich Mitte den Eindruck, dass auf der Riedbahn eine umfassende Erneuerung aller Gewerke stattfindet. Doch DB-Watch weiß: Das entspricht nicht der Wirklichkeit
Laut einem Medienbericht könnte sich die vollständige Inbetriebnahme von Anfang 2025 auf Ende 2025 verzögern. Worst Case schmälert das die Kapazität auf der Riedbahn einige Monate, statt sie zu steigern.
Es wurde final, dass die Strecke 2026 für drei Monate und 2029 für fünf Monate komplett gesperrt werden soll. Kapazitätssteigernde Maßnahmen der stark belasteten Strecke wird es jedoch kaum geben.
Zum Start des Riedbahn-Live-Tickers äußert sich der Konzernbevollmächtigte für Gemeinwohlorientierte Schieneninfrastruktur Tobias Heinemann zur anstehenden Sanierung der Riedbahn.
Mehrere Wochen liefen die Verhandlungsrunden zwischen Bund und Ländern im Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat zur Novelle des Bundesschienenwegeausbaugesetzes (BSWAG). Jetzt steht das Ergebnis fest.
Die InfraGO AG verkündet, dass während der Generalsanierung der Riedbahn alle 400 bis 500 Güterzüge pro Woche über die verkehrsgünstige Main-Neckar-Bahn oder die Ludwigsbahn umgeleitet werden können. Mehrere EVU bestätigen, dass es zu Zurückweisungen bei Trassenbestellungen kam.
Am 29. Januar lädt die DB InfraGO zu einer Kundenveranstaltung bezüglich der beiden bayerischen Korridore Obertraubling – Passau und Nürnberg – Regensburg. Zentraler Konfliktpunkt: die langen Umwege und Umleiterstrecken für den Schienengüterverkehr. Sie hinterließ jedoch mehr Fragen als Antworten.
Die vorbereitenden Maßnahmen auf der Riedbahn zwischen Mannheim und Frankfurt verzögern sich. Kund:innen und Unternehmen können nur auf ein Sprichwort hoffen, das eigentlich im Theater gilt: „Wenn die Generalprobe schief geht, wird die Aufführung großartig“.
Am 15. Juni beginnt die fünfmonatige Sanierung der Riedbahn, der erste der 40 Korridore, die „generalsaniert“ werden sollen. Allerdings wird die 70 Kilometer lange Strecke zwischen Frankfurt am Main und Mannheim bereits zwischen dem 01. Januar bis zum 22. Januar 2024 komplett gesperrt – für mindestens drei Wochen, um den Testlauf zu starten!
Durch das Urteil des Bundesverfassungsgerichts, dass die Umschichtung von Corona-begründeten Kreditermächtigungen in den Klima- und Transformationsfonds (KTF) verfassungswidrig sei, gerät die Finanzierung der so genannten Generalsanierung unter Druck.
Die DB gibt in einer Pressemeldung bekannt, dass sich die Kosten der Riedbahn statt 500 Millionen auf 1,3 Milliarden Euro belaufen werden. Wenn alle Projekte so teuer werden, werden die 45 Zusatz-Milliarden für die Schiene, die der Bund bereitstellt, komplett aufgebraucht.
Wie zuvor bereits diskutiert, wird die Korridorsanierung der Strecke Hamburg-Hannover auf 2029 geschoben. Das soll mehr Zeit zu Vorbereitungen liefern, um nicht nur Sanierungen, sondern auch Ausbaumaßnahmen durchzuführen.
Auf dem Schienengipfel geben BMDV und DB die finale zeitliche Reihung der Korridore bekannt, die generalsaniert werden sollen. Die Anzahl verringert sich von 43 auf 40 Korridore.
Eine bundesweite Arbeitsgruppe, die sich speziell den Bedürfnissen des Güterverkehrs widmet, finden viele Branchenvertreter:innen sinnvoll. Doch sie legt auch viele Probleme offen.
Versprochenes Geld ist im bisherigen Haushaltsentwurf nicht abgebildet. Es bleibt fraglich, ob die Zusatz-Milliarden für die Schiene kommen und wenn ja, wofür sie ausgegeben werden.
Eine Novelle der Lkw-Maut soll einen Teil der versprochenen 45 Zusatz-Milliarden für die Schiene finanzieren. Einnahmen der Straßen-Maut können künftig auch für die Schiene aufgewendet werden.
Im Koalitionsausschuss werden der Schiene zusätzlich 45 Milliarden Euro bis 2027 zugesichert. Ursprung und Einsatz der Mittel bleiben aber zunächst vage.
Die Branche reicht weitere Änderungs- und Ergänzungswünsche bezüglich der Kriterienliste zur Priorisierung der Auswahl der Korridore ein. Ein wichtiger Punkt ist dabei das europäische Zugbeeinflussungssystem ETCS.
Mehrfach bitter: Korridorsanierung Hamburg – Berlin wird nach Verzögerungen nochmal teurer
Die Negativ-Serie beim DB-Konzern hört nicht auf: Nach dem zweiwöchigen Schienenchaos in Norddeutschland um Himmelfahrt und dem bundesweiten Ausfall des Bahnfunks gab es heute gleich zwei unschöne Nachrichten zu Großprojekten der DB InfraGO: Das Bahnhofs- und Infrastrukturprojekt Stuttgart 21 wird nach Angaben von Konzernchefin Evelyn Palla nicht nur erst 2031 fertiggestellt, auch die Kosten steigen demnach nochmal um 3 Milliarden Euro auf nunmehr 14,5 Milliarden Euro. Gleichzeitig wurden auf Nachfrage des Linken-Abgeordneten Christian Görke nun auch die geschätzten Gesamtkosten für die Korridorsanierung Hamburg – Berlin nach oben korrigiert. Aus 2,2 Milliarden Euro werden nun 2,7 Milliarden Euro, wie das Bundesverkehrsministerium mitteilte.
Die Kostensteigerungen resultieren demnach aus den sechs Wochen Verzögerungen und können auch noch weiter steigen. Ursprünglich waren Kosten in Höhe von 1,8 Milliarden Euro vorgesehen, dazu ein Risikopuffer in Höhe von 400 Millionen Euro für mögliche Kostensteigerungen. Dieser wurde wohl zwischenzeitlich ausgeschöpft, denn auf die 2,2 Milliarden Euro wurde nach Angaben der Bundesregierung ein weiterer Risikopuffer in Höhe von 300 Millionen Euro gesetzt. Mit der neuesten Kostenkalkulation reicht jedoch auch dieser nicht mehr aus.
Verglichen mit der Riedbahn sind die Kosten pro saniertem Kilometer immer noch gering (ca. 9,6 Millionen Euro vs. mindestens 20 Millionen Euro bei der Riedbahn). Und für Baupreissteigerungen ist die InfraGO nicht allein verantwortlich. Angesichts des reduzierten Maßnahmenumfangs (z.B. kein ETCS) sind die Kostensteigerungen aber bitter. Zumal die wirtschaftlichen Folgen für die Unternehmen und Industrien, die auf die Strecke angewiesen sind, in der Kalkulation gar keine Berücksichtigung finden.
Ausgefallene Züge, massiver Rückstau und chaotische Zustände waren um Himmelfahrt die Folge der verspäteten Inbetriebnahme der Strecke Hamburg – Berlin. Die Stahlindustrie musste teilweise ihre Produktion herunterfahren (u.a. SZ vom 04. Juni 2026), da die Rohstoffe im Schienennetz feststeckten. Auch private Güterbahnen hatten in der Zeit mit massiven Umsatzverlusten zu kämpfen: Noch fehlt ein Gesamtüberblick, jedoch meldeten bereits mehrere EVU Umsatzverluste im mittleren sechsstelligen Bereich. Diese volkswirtschaftlichen Folgekosten kommen bei Debatten um Verzögerungen von Infrastrukturprojekten leider oft zu kurz.
Die Negativ-Serie beim DB-Konzern hört nicht auf – heute gab es gleich zwei unschöne Nachrichten zu Großprojekten der DB InfraGO: Das Bahnhofs- und Infrastrukturprojekt Stuttgart 21 wird nicht nur erst 2031 fertiggestellt, auch die Kosten steigen nochmal um 3 Milliarden Euro auf nunmehr 14,5 Milliarden Euro. Gleichzeitig wurden die geschätzten Gesamtkosten für die Korridorsanierung Hamburg – Berlin nach oben korrigiert. Aus 2,2 Milliarden Euro werden nun 2,7…
Am 19. Juni berichtete die Süddeutsche Zeitung über den „Bahnsinn“ bei Großprojekten. Tenor: Die Deutsche Bahn AG tut sich mit Großprojekten aktuell sehr schwer. So weit, so bekannt. Irritierend ist allerdings eine Metapher des InfraGO-Vorstands Dr. Philipp Nagl: Er gesteht Schwierigkeiten bei Großprojekten ein. Es würden Erfahrungen im Konzern fehlen. Die scheint man wohl mit…
Nach einer Sperrung von insgesamt zehneinhalb Monaten rollt der Zugverkehr auf der Strecke zwischen Hamburg und Berlin wieder. Insbesondere nach dem Chaos der vergangenen Wochen (u. a. Verkehrsrundschau vom 10. Juni 2026), vor allem rund um den Knoten Hannover, sorgt das für Entlastung.
Nachdem wir gestern noch die erfreulich reibungsfreie Inbetriebnahme des ersten Teilabschnitts nach der Korridorsanierung Hamburg – Berlin vermeldet hatten, meldete sich die Realität des deutschen Schienennetzes schnell zurück. Die InfraGO nahm am 15. Mai den Streckenabschnitt zwischen Hamburg und Hagenow in Betrieb, um Verkehre Richtung Nordost und eine wertvolle Umleitung nach Berlin zu ermöglichen.
Seit dem 15. Mai ist der erste Abschnitt der Strecke Hamburg – Berlin wieder befahrbar. Zwischen Hamburg und Hagenow Land rollt der Verkehr wieder. Das ist eine echte Entlastung, weil damit vor allem der Güterverkehr damit eine weitere Umleiterroute zwischen Hamburg und Berlin (und weiter Richtung östliche Nachbarländer) nehmen kann: Die Strecke über Schwerin und…
Auf dem Korridor Hamburg – Berlin kehrt keine Ruhe ein. Die vollständige Inbetriebnahme der Leit- und Sicherungstechnik verzögert sich wohl noch weiter. Im März erst gab die InfraGO bekannt, dass die für den 01. Mai geplante Wiederinbetriebnahmen der Strecke nicht zu halten sei. Winterbedingungen und Probleme mit der Montage der Leit- und Sicherungstechnik wurden als…
Entlang des Rheins verläuft von Troisdorf bei Köln über Koblenz bis nach Wiesbaden der Rhein-Alpin-Korridor – eine der wichtigsten Güterverkehrsachsen Deutschlands und zentrale Verbindung von den Nordseehäfen über Süddeutschland bis in den Alpenraum und nach Italien. Im zweiten Halbjahr 2026 soll auch dieser Abschnitt im Rahmen der Korridorsanierung modernisiert werden. Allerdings ist bereits im Vorfeld…
Nach den winterlichen Problemen bei der Korridorsanierung zwischen Hamburg und Berlin ist nun klar: Der Frost zu Jahresbeginn scheint die Bauarbeiten völlig aus der Bahn geworfen zu haben. Die Inbetriebnahme der wichtigen Strecke verzögert sich um sechs Wochen. Die Nachricht verwundert ein wenig, teilte die InfraGO der Branche doch mit, dass man mit ca. drei…
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
Der Jahresbeginn startet mit einem Überblick zum aktuellen Stand der abgeschlossenen und noch laufenden Korridorsanierungen sowie einem Blick auf die kommenden Vollsperrungen 2026.
Die ersten 100 Tage der neunmonatigen Vollsperrung zwischen Hamburg und Berlin sind geschafft. In der Branche will sich nicht so recht Entspannung einstellen, denn auf anfängliche „Kinderkrankheiten“ folgte zügig die Erkenntnis, dass Probleme nicht nur Anfangs auftreten werden.
Die Oberleitungsstörung bei Uelzen vom 21. bis zum 23. September 2025 ist kein isolierter Betriebsunfall, sondern ein Stresstest für das ohnehin ausgedünnte Netz in Norddeutschland – mitten in der laufenden Korridorsanierung Hamburg–Berlin.
Die Sanierung der Strecke Hamburg–Berlin läuft seit einem knappen Monat. Güterbahnen erleben auf den Strecken eine Mischung aus Improvisation, langen Umwegen und verbesserungswürdiger Kommunikation.
Bereits in der zweiten von 38 Wochen „Generalsanierung Hamburg-Berlin“ melden EVU erhebliche Probleme: Auf den Umleitungsstrecken sind gleich zwei Baustellen eingerichtet.
Die dritte der sogenannten „Korridorsanierungen” der DB zwischen Hamburg und Berlin ist ein Belastungstest für die Schienenkunden, die Eisenbahnunternehmen, aber auch für das Vertrauen in das Großprojektmanagement der DB InfraGO.
Am Mittwoch, den 09. Juli 2025, fand auf Einladung der DB InfraGO in Frankfurt am Main ein Branchendialog mit rund 200 Vertreter:innen aus der Branche statt. Es ging um das WO, WANN und WIE der Korridorsanierung – bedarfsgerecht im Sinne der Betroffenen.
Die Reihung der geplanten Korridore dürfte sich verzögern. Zusammen mit Branche und Politik sollen die bisherigen Konzepte für alle Korridore, die ab 2028 geplant wurden, überarbeitet werden. Was zunächst nach einem Scheitern klingt, könnte sich als notwendige Korrektur herausstellen.
Die Korridorsanierung auf 70 Kilometern Strecke der sogenannten Riedbahn zwischen Frankfurt am Main und Mannheim, sollte ein Vorzeigeprojekt der Deutschen Bahn werden – ein symbolträchtiger Auftakt zur sogenannten Korridorsanierung.
Seit der Wiedereröffnung der Riedbahn am 15. Dezember 2024 haben einige Pannen auf der frisch, generalüberholten Strecke den Verkehr mehrmals verlangsamt, auf die bekannten Umleiterstrecken zurückverlagert oder zum Ausfall gebracht.
Seit Sonntagnacht rollen wieder Züge über die Riedbahn. Wir danken den vielen Mitarbeiter:innen der DB und den beteiligten Baufirmen für die Realisierung des Projekts. Der Betrieb der erneuerten Anlagen hat in den ersten beiden Tagen weitestgehend planmäßig funktioniert.
Die Sanierung des deutschen Schienennetzes hat mit der Riedbahn gerade erst begonnen, und noch bevor das erste von 41 Projekten abgeschlossen ist, gibt es massive Änderungen bei der Reihenfolge.
Die Riedbahn ist aktuell das größte Schieneninfrastrukturprojekt in Deutschland und zugleich der Auftakt zur umfassenden „Generalsanierung“ des deutschen Schienennetzes. Ziel ist es, die gesamte Schieneninfrastruktur nachhaltig zu verbessern und den Betrieb langfristig zu stabilisieren
100 Tage nach dem Baustart berichtet die DB InfraGO in einer Pressemitteilung über den Baufortschritt der Riedbahn. Wer sich auskennt, sieht schnell, dass viele Aussagen nur Halbwahrheiten sind.
In einem Artikel der FAZ vermittelt der Leiter der Infrastruktur im Regionalbereich Mitte den Eindruck, dass auf der Riedbahn eine umfassende Erneuerung aller Gewerke stattfindet. Doch DB-Watch weiß: Das entspricht nicht der Wirklichkeit
Laut einem Medienbericht könnte sich die vollständige Inbetriebnahme von Anfang 2025 auf Ende 2025 verzögern. Worst Case schmälert das die Kapazität auf der Riedbahn einige Monate, statt sie zu steigern.
Es wurde final, dass die Strecke 2026 für drei Monate und 2029 für fünf Monate komplett gesperrt werden soll. Kapazitätssteigernde Maßnahmen der stark belasteten Strecke wird es jedoch kaum geben.
Zum Start des Riedbahn-Live-Tickers äußert sich der Konzernbevollmächtigte für Gemeinwohlorientierte Schieneninfrastruktur Tobias Heinemann zur anstehenden Sanierung der Riedbahn.
Mehrere Wochen liefen die Verhandlungsrunden zwischen Bund und Ländern im Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat zur Novelle des Bundesschienenwegeausbaugesetzes (BSWAG). Jetzt steht das Ergebnis fest.
Die InfraGO AG verkündet, dass während der Generalsanierung der Riedbahn alle 400 bis 500 Güterzüge pro Woche über die verkehrsgünstige Main-Neckar-Bahn oder die Ludwigsbahn umgeleitet werden können. Mehrere EVU bestätigen, dass es zu Zurückweisungen bei Trassenbestellungen kam.
Am 29. Januar lädt die DB InfraGO zu einer Kundenveranstaltung bezüglich der beiden bayerischen Korridore Obertraubling – Passau und Nürnberg – Regensburg. Zentraler Konfliktpunkt: die langen Umwege und Umleiterstrecken für den Schienengüterverkehr. Sie hinterließ jedoch mehr Fragen als Antworten.
Die vorbereitenden Maßnahmen auf der Riedbahn zwischen Mannheim und Frankfurt verzögern sich. Kund:innen und Unternehmen können nur auf ein Sprichwort hoffen, das eigentlich im Theater gilt: „Wenn die Generalprobe schief geht, wird die Aufführung großartig“.
Am 15. Juni beginnt die fünfmonatige Sanierung der Riedbahn, der erste der 40 Korridore, die „generalsaniert“ werden sollen. Allerdings wird die 70 Kilometer lange Strecke zwischen Frankfurt am Main und Mannheim bereits zwischen dem 01. Januar bis zum 22. Januar 2024 komplett gesperrt – für mindestens drei Wochen, um den Testlauf zu starten!
Durch das Urteil des Bundesverfassungsgerichts, dass die Umschichtung von Corona-begründeten Kreditermächtigungen in den Klima- und Transformationsfonds (KTF) verfassungswidrig sei, gerät die Finanzierung der so genannten Generalsanierung unter Druck.
Die DB gibt in einer Pressemeldung bekannt, dass sich die Kosten der Riedbahn statt 500 Millionen auf 1,3 Milliarden Euro belaufen werden. Wenn alle Projekte so teuer werden, werden die 45 Zusatz-Milliarden für die Schiene, die der Bund bereitstellt, komplett aufgebraucht.
Wie zuvor bereits diskutiert, wird die Korridorsanierung der Strecke Hamburg-Hannover auf 2029 geschoben. Das soll mehr Zeit zu Vorbereitungen liefern, um nicht nur Sanierungen, sondern auch Ausbaumaßnahmen durchzuführen.
Auf dem Schienengipfel geben BMDV und DB die finale zeitliche Reihung der Korridore bekannt, die generalsaniert werden sollen. Die Anzahl verringert sich von 43 auf 40 Korridore.
Eine bundesweite Arbeitsgruppe, die sich speziell den Bedürfnissen des Güterverkehrs widmet, finden viele Branchenvertreter:innen sinnvoll. Doch sie legt auch viele Probleme offen.
Versprochenes Geld ist im bisherigen Haushaltsentwurf nicht abgebildet. Es bleibt fraglich, ob die Zusatz-Milliarden für die Schiene kommen und wenn ja, wofür sie ausgegeben werden.
Eine Novelle der Lkw-Maut soll einen Teil der versprochenen 45 Zusatz-Milliarden für die Schiene finanzieren. Einnahmen der Straßen-Maut können künftig auch für die Schiene aufgewendet werden.
Im Koalitionsausschuss werden der Schiene zusätzlich 45 Milliarden Euro bis 2027 zugesichert. Ursprung und Einsatz der Mittel bleiben aber zunächst vage.
Die Branche reicht weitere Änderungs- und Ergänzungswünsche bezüglich der Kriterienliste zur Priorisierung der Auswahl der Korridore ein. Ein wichtiger Punkt ist dabei das europäische Zugbeeinflussungssystem ETCS.
Das Trainingslager ist lange beendet, wir sind in der K.o.-Phase, Dr. Nagl!
Am 19. Juni berichtete die Süddeutsche Zeitung über den „Bahnsinn“ bei Großprojekten.
Tenor: Die Deutsche Bahn AG tut sich mit Großprojekten aktuell sehr schwer. So weit, so bekannt. Irritierend ist allerdings eine Metapher des InfraGO-Vorstands Dr. Philipp Nagl: Er gesteht Schwierigkeiten bei Großprojekten ein. Es würden Erfahrungen im Konzern fehlen. Die scheint man wohl mit dem laufenden Programm der Korridorsanierung sammeln zu wollen: „Eine Korridorsanierung ist nichts anderes als ein Trainingslager für Großprojekte.“
Natürlich darf, ja soll bei den Korridorsanierungen noch dazugelernt werden, aber mehrmonatige, teils milliardenschwere Vollsperrung hoch ausgelasteter Strecken dürfen nicht als Training angesehen werden. Die Folgen der Sperrungen sind bitterer Ernst, wie man zuletzt gesehen hat (z.B. Spiegel Online vom 5. Juni 2026).
Für die verladende Wirtschaft und die EVU hat längst das Spiel begonnen, sie können sich kein Trainingslager mehr leisten, um im Bild zu bleiben. Das Programm der Korridorsanierung ist bisher auf vielen Korridoren durch Kostensteigerungen, Verzögerungen und Umleitungschaos geprägt. Für die betroffenen EVU ist das bitterer Ernst, teilweise geht es bereits ums Überleben einzelner Unternehmen. Hier ein paar anonymisierte Beispiele, was das „Trainingslager“ Korridorsanierung für Menschen und Unternehmen im Schienengüterverkehr in den letzten Wochen bedeutet hat:
Allein über die besonders kritischen Mai-Feiertage verzeichnete Unternehmen 1 einen Umsatzverlust in Höhe von 500.000 Euro.
Bei Unternehmen 2 sollte ein Güterzug von Großkorbetha (südliches Sachsen-Anhalt) nach Schweinfurt verkehren. Aufgrund einer Totalsperrung zwischen Großkorbetha und Naumburg, der Eingleisigkeit zwischen Sangerhausen und Erfurt mit fehlenden freien Trassenkapazitäten sowie einer Totalsperrung zwischen Gerstungen (Westthüringen) und Wildeck-Hönebach ab 21 Uhr musste der Zug über Angersdorf (bei Halle), Nordhausen, Eichenberg, Bebra, Fulda und Gemünden umgeleitet werden. Die planmäßige Abfahrt war für den 15. Juni 2026 um 18:02 Uhr vorgesehen, tatsächlich erfolgte sie um 18:01 Uhr. Die tatsächliche Ankunft in Schweinfurt erfolgte erst am 17. Juni 2026 um 16:49 Uhr. Zudem konnte der Fahrplan ab Eichenberg nicht weiterbearbeitet werden, da der Zug für die Strecke zwischen Eichenberg und Bebra zu schwer war. Dieser Umstand wurde erst nach der Bearbeitung durch den Regionalbereich Südost festgestellt. Der geplante Entladeslot in Schweinfurt lag am 16. Juni 2026 zwischen 03:00 Uhr und 12:00 Uhr. Die zurückgelegte Strecke betrug 423,9 Kilometer.
Unternehmen 3 meldete den Ausfall von etwa zehn KV-Zügen. Die Ausfallkosten aufgrund kurzfristiger Stornierungen beliefen sich auf rund 12.000 Euro. Darüber hinaus fielen Schwerlastzüge aus, die über Hannover nach Hamburg oder ins Emsland verkehren sollten. Weitere Ausfälle entstanden durch extrem hohe Wartezeiten und daraus resultierende Lenkzeitüberschreitungen trotz einwandfreier Fahrpläne. Hierdurch entstand ein Schaden von rund 50.000 Euro zuzüglich entsprechender Ausfallpönalen der Kunden in Höhe von 15.000 Euro. In den genannten Kosten sind auch die Trassenkosten enthalten, die bei den betroffenen Zügen angefallen sind und aufgrund der kurzfristigen Ausfälle nicht mehr storniert werden konnten. Diese Kosten belaufen sich auf etwa 6.000 Euro und sind bereits in den genannten 50.000 Euro enthalten.
Diese Beispiele verdeutlichen, dass die deutsche Wirtschaft auf eine funktionierende Infrastruktur angewiesen ist und die Korridorsanierungen erhebliche betriebliche Folgen nach sich ziehen. Angesichts eines hohen Anteils an Fixkosten können sich die Unternehmen hohe und regelmäßig auftretende Umsatzverluste, wie sie zuletzt zu verzeichnen waren, nicht leisten. Von einem „Trainingslager“ kann daher keine Rede sein – die Branche befindet sich bereits in der K.-o.-Phase.
Die Negativ-Serie beim DB-Konzern hört nicht auf – heute gab es gleich zwei unschöne Nachrichten zu Großprojekten der DB InfraGO: Das Bahnhofs- und Infrastrukturprojekt Stuttgart 21 wird nicht nur erst 2031 fertiggestellt, auch die Kosten steigen nochmal um 3 Milliarden Euro auf nunmehr 14,5 Milliarden Euro. Gleichzeitig wurden die geschätzten Gesamtkosten für die Korridorsanierung Hamburg – Berlin nach oben korrigiert. Aus 2,2 Milliarden Euro werden nun 2,7…
Am 19. Juni berichtete die Süddeutsche Zeitung über den „Bahnsinn“ bei Großprojekten. Tenor: Die Deutsche Bahn AG tut sich mit Großprojekten aktuell sehr schwer. So weit, so bekannt. Irritierend ist allerdings eine Metapher des InfraGO-Vorstands Dr. Philipp Nagl: Er gesteht Schwierigkeiten bei Großprojekten ein. Es würden Erfahrungen im Konzern fehlen. Die scheint man wohl mit…
Nach einer Sperrung von insgesamt zehneinhalb Monaten rollt der Zugverkehr auf der Strecke zwischen Hamburg und Berlin wieder. Insbesondere nach dem Chaos der vergangenen Wochen (u. a. Verkehrsrundschau vom 10. Juni 2026), vor allem rund um den Knoten Hannover, sorgt das für Entlastung.
Nachdem wir gestern noch die erfreulich reibungsfreie Inbetriebnahme des ersten Teilabschnitts nach der Korridorsanierung Hamburg – Berlin vermeldet hatten, meldete sich die Realität des deutschen Schienennetzes schnell zurück. Die InfraGO nahm am 15. Mai den Streckenabschnitt zwischen Hamburg und Hagenow in Betrieb, um Verkehre Richtung Nordost und eine wertvolle Umleitung nach Berlin zu ermöglichen.
Seit dem 15. Mai ist der erste Abschnitt der Strecke Hamburg – Berlin wieder befahrbar. Zwischen Hamburg und Hagenow Land rollt der Verkehr wieder. Das ist eine echte Entlastung, weil damit vor allem der Güterverkehr damit eine weitere Umleiterroute zwischen Hamburg und Berlin (und weiter Richtung östliche Nachbarländer) nehmen kann: Die Strecke über Schwerin und…
Auf dem Korridor Hamburg – Berlin kehrt keine Ruhe ein. Die vollständige Inbetriebnahme der Leit- und Sicherungstechnik verzögert sich wohl noch weiter. Im März erst gab die InfraGO bekannt, dass die für den 01. Mai geplante Wiederinbetriebnahmen der Strecke nicht zu halten sei. Winterbedingungen und Probleme mit der Montage der Leit- und Sicherungstechnik wurden als…
Entlang des Rheins verläuft von Troisdorf bei Köln über Koblenz bis nach Wiesbaden der Rhein-Alpin-Korridor – eine der wichtigsten Güterverkehrsachsen Deutschlands und zentrale Verbindung von den Nordseehäfen über Süddeutschland bis in den Alpenraum und nach Italien. Im zweiten Halbjahr 2026 soll auch dieser Abschnitt im Rahmen der Korridorsanierung modernisiert werden. Allerdings ist bereits im Vorfeld…
Nach den winterlichen Problemen bei der Korridorsanierung zwischen Hamburg und Berlin ist nun klar: Der Frost zu Jahresbeginn scheint die Bauarbeiten völlig aus der Bahn geworfen zu haben. Die Inbetriebnahme der wichtigen Strecke verzögert sich um sechs Wochen. Die Nachricht verwundert ein wenig, teilte die InfraGO der Branche doch mit, dass man mit ca. drei…
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
Der Jahresbeginn startet mit einem Überblick zum aktuellen Stand der abgeschlossenen und noch laufenden Korridorsanierungen sowie einem Blick auf die kommenden Vollsperrungen 2026.
Die ersten 100 Tage der neunmonatigen Vollsperrung zwischen Hamburg und Berlin sind geschafft. In der Branche will sich nicht so recht Entspannung einstellen, denn auf anfängliche „Kinderkrankheiten“ folgte zügig die Erkenntnis, dass Probleme nicht nur Anfangs auftreten werden.
Die Oberleitungsstörung bei Uelzen vom 21. bis zum 23. September 2025 ist kein isolierter Betriebsunfall, sondern ein Stresstest für das ohnehin ausgedünnte Netz in Norddeutschland – mitten in der laufenden Korridorsanierung Hamburg–Berlin.
Die Sanierung der Strecke Hamburg–Berlin läuft seit einem knappen Monat. Güterbahnen erleben auf den Strecken eine Mischung aus Improvisation, langen Umwegen und verbesserungswürdiger Kommunikation.
Bereits in der zweiten von 38 Wochen „Generalsanierung Hamburg-Berlin“ melden EVU erhebliche Probleme: Auf den Umleitungsstrecken sind gleich zwei Baustellen eingerichtet.
Die dritte der sogenannten „Korridorsanierungen” der DB zwischen Hamburg und Berlin ist ein Belastungstest für die Schienenkunden, die Eisenbahnunternehmen, aber auch für das Vertrauen in das Großprojektmanagement der DB InfraGO.
Am Mittwoch, den 09. Juli 2025, fand auf Einladung der DB InfraGO in Frankfurt am Main ein Branchendialog mit rund 200 Vertreter:innen aus der Branche statt. Es ging um das WO, WANN und WIE der Korridorsanierung – bedarfsgerecht im Sinne der Betroffenen.
Die Reihung der geplanten Korridore dürfte sich verzögern. Zusammen mit Branche und Politik sollen die bisherigen Konzepte für alle Korridore, die ab 2028 geplant wurden, überarbeitet werden. Was zunächst nach einem Scheitern klingt, könnte sich als notwendige Korrektur herausstellen.
Die Korridorsanierung auf 70 Kilometern Strecke der sogenannten Riedbahn zwischen Frankfurt am Main und Mannheim, sollte ein Vorzeigeprojekt der Deutschen Bahn werden – ein symbolträchtiger Auftakt zur sogenannten Korridorsanierung.
Seit der Wiedereröffnung der Riedbahn am 15. Dezember 2024 haben einige Pannen auf der frisch, generalüberholten Strecke den Verkehr mehrmals verlangsamt, auf die bekannten Umleiterstrecken zurückverlagert oder zum Ausfall gebracht.
Seit Sonntagnacht rollen wieder Züge über die Riedbahn. Wir danken den vielen Mitarbeiter:innen der DB und den beteiligten Baufirmen für die Realisierung des Projekts. Der Betrieb der erneuerten Anlagen hat in den ersten beiden Tagen weitestgehend planmäßig funktioniert.
Die Sanierung des deutschen Schienennetzes hat mit der Riedbahn gerade erst begonnen, und noch bevor das erste von 41 Projekten abgeschlossen ist, gibt es massive Änderungen bei der Reihenfolge.
Die Riedbahn ist aktuell das größte Schieneninfrastrukturprojekt in Deutschland und zugleich der Auftakt zur umfassenden „Generalsanierung“ des deutschen Schienennetzes. Ziel ist es, die gesamte Schieneninfrastruktur nachhaltig zu verbessern und den Betrieb langfristig zu stabilisieren
100 Tage nach dem Baustart berichtet die DB InfraGO in einer Pressemitteilung über den Baufortschritt der Riedbahn. Wer sich auskennt, sieht schnell, dass viele Aussagen nur Halbwahrheiten sind.
In einem Artikel der FAZ vermittelt der Leiter der Infrastruktur im Regionalbereich Mitte den Eindruck, dass auf der Riedbahn eine umfassende Erneuerung aller Gewerke stattfindet. Doch DB-Watch weiß: Das entspricht nicht der Wirklichkeit
Laut einem Medienbericht könnte sich die vollständige Inbetriebnahme von Anfang 2025 auf Ende 2025 verzögern. Worst Case schmälert das die Kapazität auf der Riedbahn einige Monate, statt sie zu steigern.
Es wurde final, dass die Strecke 2026 für drei Monate und 2029 für fünf Monate komplett gesperrt werden soll. Kapazitätssteigernde Maßnahmen der stark belasteten Strecke wird es jedoch kaum geben.
Zum Start des Riedbahn-Live-Tickers äußert sich der Konzernbevollmächtigte für Gemeinwohlorientierte Schieneninfrastruktur Tobias Heinemann zur anstehenden Sanierung der Riedbahn.
Mehrere Wochen liefen die Verhandlungsrunden zwischen Bund und Ländern im Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat zur Novelle des Bundesschienenwegeausbaugesetzes (BSWAG). Jetzt steht das Ergebnis fest.
Die InfraGO AG verkündet, dass während der Generalsanierung der Riedbahn alle 400 bis 500 Güterzüge pro Woche über die verkehrsgünstige Main-Neckar-Bahn oder die Ludwigsbahn umgeleitet werden können. Mehrere EVU bestätigen, dass es zu Zurückweisungen bei Trassenbestellungen kam.
Am 29. Januar lädt die DB InfraGO zu einer Kundenveranstaltung bezüglich der beiden bayerischen Korridore Obertraubling – Passau und Nürnberg – Regensburg. Zentraler Konfliktpunkt: die langen Umwege und Umleiterstrecken für den Schienengüterverkehr. Sie hinterließ jedoch mehr Fragen als Antworten.
Die vorbereitenden Maßnahmen auf der Riedbahn zwischen Mannheim und Frankfurt verzögern sich. Kund:innen und Unternehmen können nur auf ein Sprichwort hoffen, das eigentlich im Theater gilt: „Wenn die Generalprobe schief geht, wird die Aufführung großartig“.
Am 15. Juni beginnt die fünfmonatige Sanierung der Riedbahn, der erste der 40 Korridore, die „generalsaniert“ werden sollen. Allerdings wird die 70 Kilometer lange Strecke zwischen Frankfurt am Main und Mannheim bereits zwischen dem 01. Januar bis zum 22. Januar 2024 komplett gesperrt – für mindestens drei Wochen, um den Testlauf zu starten!
Durch das Urteil des Bundesverfassungsgerichts, dass die Umschichtung von Corona-begründeten Kreditermächtigungen in den Klima- und Transformationsfonds (KTF) verfassungswidrig sei, gerät die Finanzierung der so genannten Generalsanierung unter Druck.
Die DB gibt in einer Pressemeldung bekannt, dass sich die Kosten der Riedbahn statt 500 Millionen auf 1,3 Milliarden Euro belaufen werden. Wenn alle Projekte so teuer werden, werden die 45 Zusatz-Milliarden für die Schiene, die der Bund bereitstellt, komplett aufgebraucht.
Wie zuvor bereits diskutiert, wird die Korridorsanierung der Strecke Hamburg-Hannover auf 2029 geschoben. Das soll mehr Zeit zu Vorbereitungen liefern, um nicht nur Sanierungen, sondern auch Ausbaumaßnahmen durchzuführen.
Auf dem Schienengipfel geben BMDV und DB die finale zeitliche Reihung der Korridore bekannt, die generalsaniert werden sollen. Die Anzahl verringert sich von 43 auf 40 Korridore.
Eine bundesweite Arbeitsgruppe, die sich speziell den Bedürfnissen des Güterverkehrs widmet, finden viele Branchenvertreter:innen sinnvoll. Doch sie legt auch viele Probleme offen.
Versprochenes Geld ist im bisherigen Haushaltsentwurf nicht abgebildet. Es bleibt fraglich, ob die Zusatz-Milliarden für die Schiene kommen und wenn ja, wofür sie ausgegeben werden.
Eine Novelle der Lkw-Maut soll einen Teil der versprochenen 45 Zusatz-Milliarden für die Schiene finanzieren. Einnahmen der Straßen-Maut können künftig auch für die Schiene aufgewendet werden.
Im Koalitionsausschuss werden der Schiene zusätzlich 45 Milliarden Euro bis 2027 zugesichert. Ursprung und Einsatz der Mittel bleiben aber zunächst vage.
Die Branche reicht weitere Änderungs- und Ergänzungswünsche bezüglich der Kriterienliste zur Priorisierung der Auswahl der Korridore ein. Ein wichtiger Punkt ist dabei das europäische Zugbeeinflussungssystem ETCS.
Korridorsanierung Hamburg – Berlin (fast) abgeschlossen: Norddeutschland atmet verlangsamt auf
Nach einer Sperrung von insgesamt zehneinhalb Monaten rollt der Zugverkehr auf der Strecke zwischen Hamburg und Berlin wieder. Insbesondere nach dem Chaos der vergangenen Wochen (u. a. Verkehrsrundschau vom 10. Juni 2026), vor allem rund um den Knoten Hannover, sorgt das für Entlastung.
Der Güterverkehr rollt in den ersten Tagen relativ stabil. Genau das ist zu Beginn der Wiedereröffnung gleich doppelt wichtig: Nicht nur können Industrie und Hafen nun wieder zuverlässiger versorgt werden, sondern nach umfangreichen Oberbauarbeiten wie im Fall der Korridorsanierung Hamburg – Berlin muss auch das Schotterbett verdichtet werden. Das geschieht in der Regel, indem schwere Züge – also Güterzüge – über die Strecke fahren. Deshalb kamen auch private Schienengüterverkehrsunternehmen den kurzfristigen Bitten der InfraGO nach Aushilfe nach. Hierzu wurden einige schwere Güterzüge auf die frische Strecke umgeleitet, um diese schnellstmöglich mit den notwendigen Lasttonnen zu befahren.
Reisende im Fernverkehr haben allerdings mit Fahrzeitverlängerungen zu kämpfen: Viele Fernverkehrszüge sind 10 bis 15 Minuten verspätet. Der DB InfraGO zufolge sollen diese Beeinträchtigungen noch bis einschließlich 30. Juni bestehen. Die Begründung, warum der Fernverkehr nach Wiedereröffnung länger braucht, ist bei der DB dabei nicht einheitlich. Zwischenzeitlich war von Fahrplanänderungen die Rede oder davon, dass nun mehr Züge über die Strecke fahren würden. Der wichtigste Grund dürfte aber sein, dass abschnittsweise noch nicht die gewohnte Maximalgeschwindigkeit erreicht werden kann.
Von den Verzögerungen bei der vollständigen Inbetriebnahme der Linienförmigen Zugbeeinflussung (LZB) haben wir bereits berichtet (News vom 06. Mai 2026). Demnach wurde auf der Strecke entgegen vorherigen Ankündigungen nicht das moderne Zugleit- und Sicherungssystem ETCS verbaut, sondern lediglich die bestehende LZB-Technik erneuert. Zudem ist bis auf Weiteres wegen Stellwerksarbeiten abschnittsweise nur die noch ältere Punktförmige Zugbeeinflussung (PZB) nutzbar, wie InfraGO-Vorstandsvorsitzender Dr. Philipp Nagl selbst auf dem Eisenbahn-Blog „Drehscheibe Online“ (03. Mai 2026) schreibt. Die Höchstgeschwindigkeit in diesen Abschnitten liegt bei 160 km/h, bei LZB sind es allerdings 230 km/h. Fahrzeiten sind nicht monokausal, viele Faktoren spielen eine Rolle. Es stellt sich aber die Frage, ob es nicht zumindest ehrlicher wäre, auch dieses technische Detail bei Presseanfragen zu erwähnen.
Die Negativ-Serie beim DB-Konzern hört nicht auf – heute gab es gleich zwei unschöne Nachrichten zu Großprojekten der DB InfraGO: Das Bahnhofs- und Infrastrukturprojekt Stuttgart 21 wird nicht nur erst 2031 fertiggestellt, auch die Kosten steigen nochmal um 3 Milliarden Euro auf nunmehr 14,5 Milliarden Euro. Gleichzeitig wurden die geschätzten Gesamtkosten für die Korridorsanierung Hamburg – Berlin nach oben korrigiert. Aus 2,2 Milliarden Euro werden nun 2,7…
Am 19. Juni berichtete die Süddeutsche Zeitung über den „Bahnsinn“ bei Großprojekten. Tenor: Die Deutsche Bahn AG tut sich mit Großprojekten aktuell sehr schwer. So weit, so bekannt. Irritierend ist allerdings eine Metapher des InfraGO-Vorstands Dr. Philipp Nagl: Er gesteht Schwierigkeiten bei Großprojekten ein. Es würden Erfahrungen im Konzern fehlen. Die scheint man wohl mit…
Nach einer Sperrung von insgesamt zehneinhalb Monaten rollt der Zugverkehr auf der Strecke zwischen Hamburg und Berlin wieder. Insbesondere nach dem Chaos der vergangenen Wochen (u. a. Verkehrsrundschau vom 10. Juni 2026), vor allem rund um den Knoten Hannover, sorgt das für Entlastung.
Nachdem wir gestern noch die erfreulich reibungsfreie Inbetriebnahme des ersten Teilabschnitts nach der Korridorsanierung Hamburg – Berlin vermeldet hatten, meldete sich die Realität des deutschen Schienennetzes schnell zurück. Die InfraGO nahm am 15. Mai den Streckenabschnitt zwischen Hamburg und Hagenow in Betrieb, um Verkehre Richtung Nordost und eine wertvolle Umleitung nach Berlin zu ermöglichen.
Seit dem 15. Mai ist der erste Abschnitt der Strecke Hamburg – Berlin wieder befahrbar. Zwischen Hamburg und Hagenow Land rollt der Verkehr wieder. Das ist eine echte Entlastung, weil damit vor allem der Güterverkehr damit eine weitere Umleiterroute zwischen Hamburg und Berlin (und weiter Richtung östliche Nachbarländer) nehmen kann: Die Strecke über Schwerin und…
Auf dem Korridor Hamburg – Berlin kehrt keine Ruhe ein. Die vollständige Inbetriebnahme der Leit- und Sicherungstechnik verzögert sich wohl noch weiter. Im März erst gab die InfraGO bekannt, dass die für den 01. Mai geplante Wiederinbetriebnahmen der Strecke nicht zu halten sei. Winterbedingungen und Probleme mit der Montage der Leit- und Sicherungstechnik wurden als…
Entlang des Rheins verläuft von Troisdorf bei Köln über Koblenz bis nach Wiesbaden der Rhein-Alpin-Korridor – eine der wichtigsten Güterverkehrsachsen Deutschlands und zentrale Verbindung von den Nordseehäfen über Süddeutschland bis in den Alpenraum und nach Italien. Im zweiten Halbjahr 2026 soll auch dieser Abschnitt im Rahmen der Korridorsanierung modernisiert werden. Allerdings ist bereits im Vorfeld…
Nach den winterlichen Problemen bei der Korridorsanierung zwischen Hamburg und Berlin ist nun klar: Der Frost zu Jahresbeginn scheint die Bauarbeiten völlig aus der Bahn geworfen zu haben. Die Inbetriebnahme der wichtigen Strecke verzögert sich um sechs Wochen. Die Nachricht verwundert ein wenig, teilte die InfraGO der Branche doch mit, dass man mit ca. drei…
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
Der Jahresbeginn startet mit einem Überblick zum aktuellen Stand der abgeschlossenen und noch laufenden Korridorsanierungen sowie einem Blick auf die kommenden Vollsperrungen 2026.
Die ersten 100 Tage der neunmonatigen Vollsperrung zwischen Hamburg und Berlin sind geschafft. In der Branche will sich nicht so recht Entspannung einstellen, denn auf anfängliche „Kinderkrankheiten“ folgte zügig die Erkenntnis, dass Probleme nicht nur Anfangs auftreten werden.
Die Oberleitungsstörung bei Uelzen vom 21. bis zum 23. September 2025 ist kein isolierter Betriebsunfall, sondern ein Stresstest für das ohnehin ausgedünnte Netz in Norddeutschland – mitten in der laufenden Korridorsanierung Hamburg–Berlin.
Die Sanierung der Strecke Hamburg–Berlin läuft seit einem knappen Monat. Güterbahnen erleben auf den Strecken eine Mischung aus Improvisation, langen Umwegen und verbesserungswürdiger Kommunikation.
Bereits in der zweiten von 38 Wochen „Generalsanierung Hamburg-Berlin“ melden EVU erhebliche Probleme: Auf den Umleitungsstrecken sind gleich zwei Baustellen eingerichtet.
Die dritte der sogenannten „Korridorsanierungen” der DB zwischen Hamburg und Berlin ist ein Belastungstest für die Schienenkunden, die Eisenbahnunternehmen, aber auch für das Vertrauen in das Großprojektmanagement der DB InfraGO.
Am Mittwoch, den 09. Juli 2025, fand auf Einladung der DB InfraGO in Frankfurt am Main ein Branchendialog mit rund 200 Vertreter:innen aus der Branche statt. Es ging um das WO, WANN und WIE der Korridorsanierung – bedarfsgerecht im Sinne der Betroffenen.
Die Reihung der geplanten Korridore dürfte sich verzögern. Zusammen mit Branche und Politik sollen die bisherigen Konzepte für alle Korridore, die ab 2028 geplant wurden, überarbeitet werden. Was zunächst nach einem Scheitern klingt, könnte sich als notwendige Korrektur herausstellen.
Die Korridorsanierung auf 70 Kilometern Strecke der sogenannten Riedbahn zwischen Frankfurt am Main und Mannheim, sollte ein Vorzeigeprojekt der Deutschen Bahn werden – ein symbolträchtiger Auftakt zur sogenannten Korridorsanierung.
Seit der Wiedereröffnung der Riedbahn am 15. Dezember 2024 haben einige Pannen auf der frisch, generalüberholten Strecke den Verkehr mehrmals verlangsamt, auf die bekannten Umleiterstrecken zurückverlagert oder zum Ausfall gebracht.
Seit Sonntagnacht rollen wieder Züge über die Riedbahn. Wir danken den vielen Mitarbeiter:innen der DB und den beteiligten Baufirmen für die Realisierung des Projekts. Der Betrieb der erneuerten Anlagen hat in den ersten beiden Tagen weitestgehend planmäßig funktioniert.
Die Sanierung des deutschen Schienennetzes hat mit der Riedbahn gerade erst begonnen, und noch bevor das erste von 41 Projekten abgeschlossen ist, gibt es massive Änderungen bei der Reihenfolge.
Die Riedbahn ist aktuell das größte Schieneninfrastrukturprojekt in Deutschland und zugleich der Auftakt zur umfassenden „Generalsanierung“ des deutschen Schienennetzes. Ziel ist es, die gesamte Schieneninfrastruktur nachhaltig zu verbessern und den Betrieb langfristig zu stabilisieren
100 Tage nach dem Baustart berichtet die DB InfraGO in einer Pressemitteilung über den Baufortschritt der Riedbahn. Wer sich auskennt, sieht schnell, dass viele Aussagen nur Halbwahrheiten sind.
In einem Artikel der FAZ vermittelt der Leiter der Infrastruktur im Regionalbereich Mitte den Eindruck, dass auf der Riedbahn eine umfassende Erneuerung aller Gewerke stattfindet. Doch DB-Watch weiß: Das entspricht nicht der Wirklichkeit
Laut einem Medienbericht könnte sich die vollständige Inbetriebnahme von Anfang 2025 auf Ende 2025 verzögern. Worst Case schmälert das die Kapazität auf der Riedbahn einige Monate, statt sie zu steigern.
Es wurde final, dass die Strecke 2026 für drei Monate und 2029 für fünf Monate komplett gesperrt werden soll. Kapazitätssteigernde Maßnahmen der stark belasteten Strecke wird es jedoch kaum geben.
Zum Start des Riedbahn-Live-Tickers äußert sich der Konzernbevollmächtigte für Gemeinwohlorientierte Schieneninfrastruktur Tobias Heinemann zur anstehenden Sanierung der Riedbahn.
Mehrere Wochen liefen die Verhandlungsrunden zwischen Bund und Ländern im Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat zur Novelle des Bundesschienenwegeausbaugesetzes (BSWAG). Jetzt steht das Ergebnis fest.
Die InfraGO AG verkündet, dass während der Generalsanierung der Riedbahn alle 400 bis 500 Güterzüge pro Woche über die verkehrsgünstige Main-Neckar-Bahn oder die Ludwigsbahn umgeleitet werden können. Mehrere EVU bestätigen, dass es zu Zurückweisungen bei Trassenbestellungen kam.
Am 29. Januar lädt die DB InfraGO zu einer Kundenveranstaltung bezüglich der beiden bayerischen Korridore Obertraubling – Passau und Nürnberg – Regensburg. Zentraler Konfliktpunkt: die langen Umwege und Umleiterstrecken für den Schienengüterverkehr. Sie hinterließ jedoch mehr Fragen als Antworten.
Die vorbereitenden Maßnahmen auf der Riedbahn zwischen Mannheim und Frankfurt verzögern sich. Kund:innen und Unternehmen können nur auf ein Sprichwort hoffen, das eigentlich im Theater gilt: „Wenn die Generalprobe schief geht, wird die Aufführung großartig“.
Am 15. Juni beginnt die fünfmonatige Sanierung der Riedbahn, der erste der 40 Korridore, die „generalsaniert“ werden sollen. Allerdings wird die 70 Kilometer lange Strecke zwischen Frankfurt am Main und Mannheim bereits zwischen dem 01. Januar bis zum 22. Januar 2024 komplett gesperrt – für mindestens drei Wochen, um den Testlauf zu starten!
Durch das Urteil des Bundesverfassungsgerichts, dass die Umschichtung von Corona-begründeten Kreditermächtigungen in den Klima- und Transformationsfonds (KTF) verfassungswidrig sei, gerät die Finanzierung der so genannten Generalsanierung unter Druck.
Die DB gibt in einer Pressemeldung bekannt, dass sich die Kosten der Riedbahn statt 500 Millionen auf 1,3 Milliarden Euro belaufen werden. Wenn alle Projekte so teuer werden, werden die 45 Zusatz-Milliarden für die Schiene, die der Bund bereitstellt, komplett aufgebraucht.
Wie zuvor bereits diskutiert, wird die Korridorsanierung der Strecke Hamburg-Hannover auf 2029 geschoben. Das soll mehr Zeit zu Vorbereitungen liefern, um nicht nur Sanierungen, sondern auch Ausbaumaßnahmen durchzuführen.
Auf dem Schienengipfel geben BMDV und DB die finale zeitliche Reihung der Korridore bekannt, die generalsaniert werden sollen. Die Anzahl verringert sich von 43 auf 40 Korridore.
Eine bundesweite Arbeitsgruppe, die sich speziell den Bedürfnissen des Güterverkehrs widmet, finden viele Branchenvertreter:innen sinnvoll. Doch sie legt auch viele Probleme offen.
Versprochenes Geld ist im bisherigen Haushaltsentwurf nicht abgebildet. Es bleibt fraglich, ob die Zusatz-Milliarden für die Schiene kommen und wenn ja, wofür sie ausgegeben werden.
Eine Novelle der Lkw-Maut soll einen Teil der versprochenen 45 Zusatz-Milliarden für die Schiene finanzieren. Einnahmen der Straßen-Maut können künftig auch für die Schiene aufgewendet werden.
Im Koalitionsausschuss werden der Schiene zusätzlich 45 Milliarden Euro bis 2027 zugesichert. Ursprung und Einsatz der Mittel bleiben aber zunächst vage.
Die Branche reicht weitere Änderungs- und Ergänzungswünsche bezüglich der Kriterienliste zur Priorisierung der Auswahl der Korridore ein. Ein wichtiger Punkt ist dabei das europäische Zugbeeinflussungssystem ETCS.
Zu früh gefreut: Störung auf frisch eröffnetem Umleiter und Knoten kurz vor dem Infarkt
Nachdem wir gestern noch die erfreulich reibungsfreie Inbetriebnahme des ersten Teilabschnitts nach der Korridorsanierung Hamburg – Berlin vermeldet hatten, meldete sich die Realität des deutschen Schienennetzes schnell zurück. Die InfraGO nahm am 15. Mai den Streckenabschnitt zwischen Hamburg und Hagenow in Betrieb, um Verkehre Richtung Nordost und eine wertvolle Umleitung nach Berlin zu ermöglichen. Kurz hinter dem eröffneten Abschnitt, zwischen Hagenow und Schwerin, kam es nun zu einer Störung, die den Eisenbahnverkehr direkt wieder einschränkt. In beide Richtungen gibt es eine sogenannte Rotausleuchtung: Die Signale zeigen an, dass ein Zug den entsprechenden Abschnitt (Block) blockiert, für den ankommenden Verkehr heißt es also auf Halt. Da im Bereich des Knotens Hagenow Land Arbeiten an der Stellwerkstechnik gemacht wurden, die auch die Strecke nach Schwerin Süd betreffen, liegt ein technischer Fehler nahe, etwa im Bereich der Achszähltechnik.
Jetzt gilt es, die Störung schnellstmöglich zu beheben und die Kapazität der Strecke wieder herzustellen. Immerhin sollen bis zu 50 Güterzüge über diese Strecke rollen und eine alternative Route über den Knoten Hannover ist aktuell kaum möglich. Der steht aktuell kurz vor dem Infarkt. Neben der Totalsperrung in Richtung Celle („Qualitätsoffensive“) gibt es diverse weitere Bauarbeiten und Störungen im Knoten Hannover. Vor allem die Ost-West Achse von Wunstorf nach Lehrte ist erneut ein Flaschenhals. Hier sollen eigentlich auch Züge zwischen Hamburg und Berlin verkehren. Im gesamten Regionalbereich Nord kommt es aktuell zu Verspätungen von bis zu mehreren Stunden.
Der Knoten Hannover ist seit langem komplett überlastet. Die zusätzlichen Umleiterverkehre zwischen Hamburg und Berlin verschärfen die Lage nun noch weiter. Der Tag, an dem der Korridor Hamburg – Berlin wieder vollständig ans Netz geht, kann für Eisenbahner:innen in Norddeutschland also nicht zu früh kommen.
Die Negativ-Serie beim DB-Konzern hört nicht auf – heute gab es gleich zwei unschöne Nachrichten zu Großprojekten der DB InfraGO: Das Bahnhofs- und Infrastrukturprojekt Stuttgart 21 wird nicht nur erst 2031 fertiggestellt, auch die Kosten steigen nochmal um 3 Milliarden Euro auf nunmehr 14,5 Milliarden Euro. Gleichzeitig wurden die geschätzten Gesamtkosten für die Korridorsanierung Hamburg – Berlin nach oben korrigiert. Aus 2,2 Milliarden Euro werden nun 2,7…
Am 19. Juni berichtete die Süddeutsche Zeitung über den „Bahnsinn“ bei Großprojekten. Tenor: Die Deutsche Bahn AG tut sich mit Großprojekten aktuell sehr schwer. So weit, so bekannt. Irritierend ist allerdings eine Metapher des InfraGO-Vorstands Dr. Philipp Nagl: Er gesteht Schwierigkeiten bei Großprojekten ein. Es würden Erfahrungen im Konzern fehlen. Die scheint man wohl mit…
Nach einer Sperrung von insgesamt zehneinhalb Monaten rollt der Zugverkehr auf der Strecke zwischen Hamburg und Berlin wieder. Insbesondere nach dem Chaos der vergangenen Wochen (u. a. Verkehrsrundschau vom 10. Juni 2026), vor allem rund um den Knoten Hannover, sorgt das für Entlastung.
Nachdem wir gestern noch die erfreulich reibungsfreie Inbetriebnahme des ersten Teilabschnitts nach der Korridorsanierung Hamburg – Berlin vermeldet hatten, meldete sich die Realität des deutschen Schienennetzes schnell zurück. Die InfraGO nahm am 15. Mai den Streckenabschnitt zwischen Hamburg und Hagenow in Betrieb, um Verkehre Richtung Nordost und eine wertvolle Umleitung nach Berlin zu ermöglichen.
Seit dem 15. Mai ist der erste Abschnitt der Strecke Hamburg – Berlin wieder befahrbar. Zwischen Hamburg und Hagenow Land rollt der Verkehr wieder. Das ist eine echte Entlastung, weil damit vor allem der Güterverkehr damit eine weitere Umleiterroute zwischen Hamburg und Berlin (und weiter Richtung östliche Nachbarländer) nehmen kann: Die Strecke über Schwerin und…
Auf dem Korridor Hamburg – Berlin kehrt keine Ruhe ein. Die vollständige Inbetriebnahme der Leit- und Sicherungstechnik verzögert sich wohl noch weiter. Im März erst gab die InfraGO bekannt, dass die für den 01. Mai geplante Wiederinbetriebnahmen der Strecke nicht zu halten sei. Winterbedingungen und Probleme mit der Montage der Leit- und Sicherungstechnik wurden als…
Entlang des Rheins verläuft von Troisdorf bei Köln über Koblenz bis nach Wiesbaden der Rhein-Alpin-Korridor – eine der wichtigsten Güterverkehrsachsen Deutschlands und zentrale Verbindung von den Nordseehäfen über Süddeutschland bis in den Alpenraum und nach Italien. Im zweiten Halbjahr 2026 soll auch dieser Abschnitt im Rahmen der Korridorsanierung modernisiert werden. Allerdings ist bereits im Vorfeld…
Nach den winterlichen Problemen bei der Korridorsanierung zwischen Hamburg und Berlin ist nun klar: Der Frost zu Jahresbeginn scheint die Bauarbeiten völlig aus der Bahn geworfen zu haben. Die Inbetriebnahme der wichtigen Strecke verzögert sich um sechs Wochen. Die Nachricht verwundert ein wenig, teilte die InfraGO der Branche doch mit, dass man mit ca. drei…
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
Der Jahresbeginn startet mit einem Überblick zum aktuellen Stand der abgeschlossenen und noch laufenden Korridorsanierungen sowie einem Blick auf die kommenden Vollsperrungen 2026.
Die ersten 100 Tage der neunmonatigen Vollsperrung zwischen Hamburg und Berlin sind geschafft. In der Branche will sich nicht so recht Entspannung einstellen, denn auf anfängliche „Kinderkrankheiten“ folgte zügig die Erkenntnis, dass Probleme nicht nur Anfangs auftreten werden.
Die Oberleitungsstörung bei Uelzen vom 21. bis zum 23. September 2025 ist kein isolierter Betriebsunfall, sondern ein Stresstest für das ohnehin ausgedünnte Netz in Norddeutschland – mitten in der laufenden Korridorsanierung Hamburg–Berlin.
Die Sanierung der Strecke Hamburg–Berlin läuft seit einem knappen Monat. Güterbahnen erleben auf den Strecken eine Mischung aus Improvisation, langen Umwegen und verbesserungswürdiger Kommunikation.
Bereits in der zweiten von 38 Wochen „Generalsanierung Hamburg-Berlin“ melden EVU erhebliche Probleme: Auf den Umleitungsstrecken sind gleich zwei Baustellen eingerichtet.
Die dritte der sogenannten „Korridorsanierungen” der DB zwischen Hamburg und Berlin ist ein Belastungstest für die Schienenkunden, die Eisenbahnunternehmen, aber auch für das Vertrauen in das Großprojektmanagement der DB InfraGO.
Am Mittwoch, den 09. Juli 2025, fand auf Einladung der DB InfraGO in Frankfurt am Main ein Branchendialog mit rund 200 Vertreter:innen aus der Branche statt. Es ging um das WO, WANN und WIE der Korridorsanierung – bedarfsgerecht im Sinne der Betroffenen.
Die Reihung der geplanten Korridore dürfte sich verzögern. Zusammen mit Branche und Politik sollen die bisherigen Konzepte für alle Korridore, die ab 2028 geplant wurden, überarbeitet werden. Was zunächst nach einem Scheitern klingt, könnte sich als notwendige Korrektur herausstellen.
Die Korridorsanierung auf 70 Kilometern Strecke der sogenannten Riedbahn zwischen Frankfurt am Main und Mannheim, sollte ein Vorzeigeprojekt der Deutschen Bahn werden – ein symbolträchtiger Auftakt zur sogenannten Korridorsanierung.
Seit der Wiedereröffnung der Riedbahn am 15. Dezember 2024 haben einige Pannen auf der frisch, generalüberholten Strecke den Verkehr mehrmals verlangsamt, auf die bekannten Umleiterstrecken zurückverlagert oder zum Ausfall gebracht.
Seit Sonntagnacht rollen wieder Züge über die Riedbahn. Wir danken den vielen Mitarbeiter:innen der DB und den beteiligten Baufirmen für die Realisierung des Projekts. Der Betrieb der erneuerten Anlagen hat in den ersten beiden Tagen weitestgehend planmäßig funktioniert.
Die Sanierung des deutschen Schienennetzes hat mit der Riedbahn gerade erst begonnen, und noch bevor das erste von 41 Projekten abgeschlossen ist, gibt es massive Änderungen bei der Reihenfolge.
Die Riedbahn ist aktuell das größte Schieneninfrastrukturprojekt in Deutschland und zugleich der Auftakt zur umfassenden „Generalsanierung“ des deutschen Schienennetzes. Ziel ist es, die gesamte Schieneninfrastruktur nachhaltig zu verbessern und den Betrieb langfristig zu stabilisieren
100 Tage nach dem Baustart berichtet die DB InfraGO in einer Pressemitteilung über den Baufortschritt der Riedbahn. Wer sich auskennt, sieht schnell, dass viele Aussagen nur Halbwahrheiten sind.
In einem Artikel der FAZ vermittelt der Leiter der Infrastruktur im Regionalbereich Mitte den Eindruck, dass auf der Riedbahn eine umfassende Erneuerung aller Gewerke stattfindet. Doch DB-Watch weiß: Das entspricht nicht der Wirklichkeit
Laut einem Medienbericht könnte sich die vollständige Inbetriebnahme von Anfang 2025 auf Ende 2025 verzögern. Worst Case schmälert das die Kapazität auf der Riedbahn einige Monate, statt sie zu steigern.
Es wurde final, dass die Strecke 2026 für drei Monate und 2029 für fünf Monate komplett gesperrt werden soll. Kapazitätssteigernde Maßnahmen der stark belasteten Strecke wird es jedoch kaum geben.
Zum Start des Riedbahn-Live-Tickers äußert sich der Konzernbevollmächtigte für Gemeinwohlorientierte Schieneninfrastruktur Tobias Heinemann zur anstehenden Sanierung der Riedbahn.
Mehrere Wochen liefen die Verhandlungsrunden zwischen Bund und Ländern im Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat zur Novelle des Bundesschienenwegeausbaugesetzes (BSWAG). Jetzt steht das Ergebnis fest.
Die InfraGO AG verkündet, dass während der Generalsanierung der Riedbahn alle 400 bis 500 Güterzüge pro Woche über die verkehrsgünstige Main-Neckar-Bahn oder die Ludwigsbahn umgeleitet werden können. Mehrere EVU bestätigen, dass es zu Zurückweisungen bei Trassenbestellungen kam.
Am 29. Januar lädt die DB InfraGO zu einer Kundenveranstaltung bezüglich der beiden bayerischen Korridore Obertraubling – Passau und Nürnberg – Regensburg. Zentraler Konfliktpunkt: die langen Umwege und Umleiterstrecken für den Schienengüterverkehr. Sie hinterließ jedoch mehr Fragen als Antworten.
Die vorbereitenden Maßnahmen auf der Riedbahn zwischen Mannheim und Frankfurt verzögern sich. Kund:innen und Unternehmen können nur auf ein Sprichwort hoffen, das eigentlich im Theater gilt: „Wenn die Generalprobe schief geht, wird die Aufführung großartig“.
Am 15. Juni beginnt die fünfmonatige Sanierung der Riedbahn, der erste der 40 Korridore, die „generalsaniert“ werden sollen. Allerdings wird die 70 Kilometer lange Strecke zwischen Frankfurt am Main und Mannheim bereits zwischen dem 01. Januar bis zum 22. Januar 2024 komplett gesperrt – für mindestens drei Wochen, um den Testlauf zu starten!
Durch das Urteil des Bundesverfassungsgerichts, dass die Umschichtung von Corona-begründeten Kreditermächtigungen in den Klima- und Transformationsfonds (KTF) verfassungswidrig sei, gerät die Finanzierung der so genannten Generalsanierung unter Druck.
Die DB gibt in einer Pressemeldung bekannt, dass sich die Kosten der Riedbahn statt 500 Millionen auf 1,3 Milliarden Euro belaufen werden. Wenn alle Projekte so teuer werden, werden die 45 Zusatz-Milliarden für die Schiene, die der Bund bereitstellt, komplett aufgebraucht.
Wie zuvor bereits diskutiert, wird die Korridorsanierung der Strecke Hamburg-Hannover auf 2029 geschoben. Das soll mehr Zeit zu Vorbereitungen liefern, um nicht nur Sanierungen, sondern auch Ausbaumaßnahmen durchzuführen.
Auf dem Schienengipfel geben BMDV und DB die finale zeitliche Reihung der Korridore bekannt, die generalsaniert werden sollen. Die Anzahl verringert sich von 43 auf 40 Korridore.
Eine bundesweite Arbeitsgruppe, die sich speziell den Bedürfnissen des Güterverkehrs widmet, finden viele Branchenvertreter:innen sinnvoll. Doch sie legt auch viele Probleme offen.
Versprochenes Geld ist im bisherigen Haushaltsentwurf nicht abgebildet. Es bleibt fraglich, ob die Zusatz-Milliarden für die Schiene kommen und wenn ja, wofür sie ausgegeben werden.
Eine Novelle der Lkw-Maut soll einen Teil der versprochenen 45 Zusatz-Milliarden für die Schiene finanzieren. Einnahmen der Straßen-Maut können künftig auch für die Schiene aufgewendet werden.
Im Koalitionsausschuss werden der Schiene zusätzlich 45 Milliarden Euro bis 2027 zugesichert. Ursprung und Einsatz der Mittel bleiben aber zunächst vage.
Die Branche reicht weitere Änderungs- und Ergänzungswünsche bezüglich der Kriterienliste zur Priorisierung der Auswahl der Korridore ein. Ein wichtiger Punkt ist dabei das europäische Zugbeeinflussungssystem ETCS.
Seit dem 15. Mai ist der erste Abschnitt der Strecke Hamburg – Berlin wieder befahrbar. Zwischen Hamburg und Hagenow Land rollt der Verkehr wieder. Das ist eine echte Entlastung, weil damit vor allem der Güterverkehr damit eine weitere Umleiterroute zwischen Hamburg und Berlin (und weiter Richtung östliche Nachbarländer) nehmen kann: Die Strecke über Schwerin und Neustrelitz verbindet nun zusätzlich die beiden Metropolen.
Nach ersten Berichten aus der Branche ist die Inbetriebnahme des Streckenabschnitts auch weitgehend reibungsfrei geglückt und die Verkehre laufen aktuell stabil. Allerdings ist die Strecke nicht besonders leistungsfähig: Die Nahverkehrslinien RE 4 (Bützow – Lalendorf) und RE 50 (Rostock – Langhagen) müssen ausgedünnt werden, damit auf der teilweise eingleisigen Strecke auch für den Güterverkehr Platz ist. Der kann seit Freitag nämlich nicht mehr über Uelzen, Celle und Lehrte Richtung Osten fahren. Die „Qualitätsoffensive“ zwischen Hamburg und Hannover schreitet voran und der Streckenabschnitt zwischen Uelzen und Celle ist gesperrt worden. Damit wird eine wichtige Schienenanbindung an den Hamburger Hafen gekappt.
Die Lage des Eisenbahnverkehrs in Norddeutschland bleibt also nach der Verzögerung der Korridorsanierung zwischen Hamburg und Berlin vorerst angespannt. Vor allem, dass jetzt doch gleichzeitig Arbeiten zwischen Hamburg und Hannover stattfinden, verschärft die Lage. Wir müssen noch bis zum 14. Juni warten, bis der wichtige Korridor wieder ganz ans Netz geht.
Auf die vollständige Inbetriebnahme der Leit- und Sicherungstechnik müssen wir aber auch dann noch weiter warten. Dazu gibt es hier weitere Informationen.
Die Negativ-Serie beim DB-Konzern hört nicht auf – heute gab es gleich zwei unschöne Nachrichten zu Großprojekten der DB InfraGO: Das Bahnhofs- und Infrastrukturprojekt Stuttgart 21 wird nicht nur erst 2031 fertiggestellt, auch die Kosten steigen nochmal um 3 Milliarden Euro auf nunmehr 14,5 Milliarden Euro. Gleichzeitig wurden die geschätzten Gesamtkosten für die Korridorsanierung Hamburg – Berlin nach oben korrigiert. Aus 2,2 Milliarden Euro werden nun 2,7…
Am 19. Juni berichtete die Süddeutsche Zeitung über den „Bahnsinn“ bei Großprojekten. Tenor: Die Deutsche Bahn AG tut sich mit Großprojekten aktuell sehr schwer. So weit, so bekannt. Irritierend ist allerdings eine Metapher des InfraGO-Vorstands Dr. Philipp Nagl: Er gesteht Schwierigkeiten bei Großprojekten ein. Es würden Erfahrungen im Konzern fehlen. Die scheint man wohl mit…
Nach einer Sperrung von insgesamt zehneinhalb Monaten rollt der Zugverkehr auf der Strecke zwischen Hamburg und Berlin wieder. Insbesondere nach dem Chaos der vergangenen Wochen (u. a. Verkehrsrundschau vom 10. Juni 2026), vor allem rund um den Knoten Hannover, sorgt das für Entlastung.
Nachdem wir gestern noch die erfreulich reibungsfreie Inbetriebnahme des ersten Teilabschnitts nach der Korridorsanierung Hamburg – Berlin vermeldet hatten, meldete sich die Realität des deutschen Schienennetzes schnell zurück. Die InfraGO nahm am 15. Mai den Streckenabschnitt zwischen Hamburg und Hagenow in Betrieb, um Verkehre Richtung Nordost und eine wertvolle Umleitung nach Berlin zu ermöglichen.
Seit dem 15. Mai ist der erste Abschnitt der Strecke Hamburg – Berlin wieder befahrbar. Zwischen Hamburg und Hagenow Land rollt der Verkehr wieder. Das ist eine echte Entlastung, weil damit vor allem der Güterverkehr damit eine weitere Umleiterroute zwischen Hamburg und Berlin (und weiter Richtung östliche Nachbarländer) nehmen kann: Die Strecke über Schwerin und…
Auf dem Korridor Hamburg – Berlin kehrt keine Ruhe ein. Die vollständige Inbetriebnahme der Leit- und Sicherungstechnik verzögert sich wohl noch weiter. Im März erst gab die InfraGO bekannt, dass die für den 01. Mai geplante Wiederinbetriebnahmen der Strecke nicht zu halten sei. Winterbedingungen und Probleme mit der Montage der Leit- und Sicherungstechnik wurden als…
Entlang des Rheins verläuft von Troisdorf bei Köln über Koblenz bis nach Wiesbaden der Rhein-Alpin-Korridor – eine der wichtigsten Güterverkehrsachsen Deutschlands und zentrale Verbindung von den Nordseehäfen über Süddeutschland bis in den Alpenraum und nach Italien. Im zweiten Halbjahr 2026 soll auch dieser Abschnitt im Rahmen der Korridorsanierung modernisiert werden. Allerdings ist bereits im Vorfeld…
Nach den winterlichen Problemen bei der Korridorsanierung zwischen Hamburg und Berlin ist nun klar: Der Frost zu Jahresbeginn scheint die Bauarbeiten völlig aus der Bahn geworfen zu haben. Die Inbetriebnahme der wichtigen Strecke verzögert sich um sechs Wochen. Die Nachricht verwundert ein wenig, teilte die InfraGO der Branche doch mit, dass man mit ca. drei…
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
Der Jahresbeginn startet mit einem Überblick zum aktuellen Stand der abgeschlossenen und noch laufenden Korridorsanierungen sowie einem Blick auf die kommenden Vollsperrungen 2026.
Die ersten 100 Tage der neunmonatigen Vollsperrung zwischen Hamburg und Berlin sind geschafft. In der Branche will sich nicht so recht Entspannung einstellen, denn auf anfängliche „Kinderkrankheiten“ folgte zügig die Erkenntnis, dass Probleme nicht nur Anfangs auftreten werden.
Die Oberleitungsstörung bei Uelzen vom 21. bis zum 23. September 2025 ist kein isolierter Betriebsunfall, sondern ein Stresstest für das ohnehin ausgedünnte Netz in Norddeutschland – mitten in der laufenden Korridorsanierung Hamburg–Berlin.
Die Sanierung der Strecke Hamburg–Berlin läuft seit einem knappen Monat. Güterbahnen erleben auf den Strecken eine Mischung aus Improvisation, langen Umwegen und verbesserungswürdiger Kommunikation.
Bereits in der zweiten von 38 Wochen „Generalsanierung Hamburg-Berlin“ melden EVU erhebliche Probleme: Auf den Umleitungsstrecken sind gleich zwei Baustellen eingerichtet.
Die dritte der sogenannten „Korridorsanierungen” der DB zwischen Hamburg und Berlin ist ein Belastungstest für die Schienenkunden, die Eisenbahnunternehmen, aber auch für das Vertrauen in das Großprojektmanagement der DB InfraGO.
Am Mittwoch, den 09. Juli 2025, fand auf Einladung der DB InfraGO in Frankfurt am Main ein Branchendialog mit rund 200 Vertreter:innen aus der Branche statt. Es ging um das WO, WANN und WIE der Korridorsanierung – bedarfsgerecht im Sinne der Betroffenen.
Die Reihung der geplanten Korridore dürfte sich verzögern. Zusammen mit Branche und Politik sollen die bisherigen Konzepte für alle Korridore, die ab 2028 geplant wurden, überarbeitet werden. Was zunächst nach einem Scheitern klingt, könnte sich als notwendige Korrektur herausstellen.
Die Korridorsanierung auf 70 Kilometern Strecke der sogenannten Riedbahn zwischen Frankfurt am Main und Mannheim, sollte ein Vorzeigeprojekt der Deutschen Bahn werden – ein symbolträchtiger Auftakt zur sogenannten Korridorsanierung.
Seit der Wiedereröffnung der Riedbahn am 15. Dezember 2024 haben einige Pannen auf der frisch, generalüberholten Strecke den Verkehr mehrmals verlangsamt, auf die bekannten Umleiterstrecken zurückverlagert oder zum Ausfall gebracht.
Seit Sonntagnacht rollen wieder Züge über die Riedbahn. Wir danken den vielen Mitarbeiter:innen der DB und den beteiligten Baufirmen für die Realisierung des Projekts. Der Betrieb der erneuerten Anlagen hat in den ersten beiden Tagen weitestgehend planmäßig funktioniert.
Die Sanierung des deutschen Schienennetzes hat mit der Riedbahn gerade erst begonnen, und noch bevor das erste von 41 Projekten abgeschlossen ist, gibt es massive Änderungen bei der Reihenfolge.
Die Riedbahn ist aktuell das größte Schieneninfrastrukturprojekt in Deutschland und zugleich der Auftakt zur umfassenden „Generalsanierung“ des deutschen Schienennetzes. Ziel ist es, die gesamte Schieneninfrastruktur nachhaltig zu verbessern und den Betrieb langfristig zu stabilisieren
100 Tage nach dem Baustart berichtet die DB InfraGO in einer Pressemitteilung über den Baufortschritt der Riedbahn. Wer sich auskennt, sieht schnell, dass viele Aussagen nur Halbwahrheiten sind.
In einem Artikel der FAZ vermittelt der Leiter der Infrastruktur im Regionalbereich Mitte den Eindruck, dass auf der Riedbahn eine umfassende Erneuerung aller Gewerke stattfindet. Doch DB-Watch weiß: Das entspricht nicht der Wirklichkeit
Laut einem Medienbericht könnte sich die vollständige Inbetriebnahme von Anfang 2025 auf Ende 2025 verzögern. Worst Case schmälert das die Kapazität auf der Riedbahn einige Monate, statt sie zu steigern.
Es wurde final, dass die Strecke 2026 für drei Monate und 2029 für fünf Monate komplett gesperrt werden soll. Kapazitätssteigernde Maßnahmen der stark belasteten Strecke wird es jedoch kaum geben.
Zum Start des Riedbahn-Live-Tickers äußert sich der Konzernbevollmächtigte für Gemeinwohlorientierte Schieneninfrastruktur Tobias Heinemann zur anstehenden Sanierung der Riedbahn.
Mehrere Wochen liefen die Verhandlungsrunden zwischen Bund und Ländern im Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat zur Novelle des Bundesschienenwegeausbaugesetzes (BSWAG). Jetzt steht das Ergebnis fest.
Die InfraGO AG verkündet, dass während der Generalsanierung der Riedbahn alle 400 bis 500 Güterzüge pro Woche über die verkehrsgünstige Main-Neckar-Bahn oder die Ludwigsbahn umgeleitet werden können. Mehrere EVU bestätigen, dass es zu Zurückweisungen bei Trassenbestellungen kam.
Am 29. Januar lädt die DB InfraGO zu einer Kundenveranstaltung bezüglich der beiden bayerischen Korridore Obertraubling – Passau und Nürnberg – Regensburg. Zentraler Konfliktpunkt: die langen Umwege und Umleiterstrecken für den Schienengüterverkehr. Sie hinterließ jedoch mehr Fragen als Antworten.
Die vorbereitenden Maßnahmen auf der Riedbahn zwischen Mannheim und Frankfurt verzögern sich. Kund:innen und Unternehmen können nur auf ein Sprichwort hoffen, das eigentlich im Theater gilt: „Wenn die Generalprobe schief geht, wird die Aufführung großartig“.
Am 15. Juni beginnt die fünfmonatige Sanierung der Riedbahn, der erste der 40 Korridore, die „generalsaniert“ werden sollen. Allerdings wird die 70 Kilometer lange Strecke zwischen Frankfurt am Main und Mannheim bereits zwischen dem 01. Januar bis zum 22. Januar 2024 komplett gesperrt – für mindestens drei Wochen, um den Testlauf zu starten!
Durch das Urteil des Bundesverfassungsgerichts, dass die Umschichtung von Corona-begründeten Kreditermächtigungen in den Klima- und Transformationsfonds (KTF) verfassungswidrig sei, gerät die Finanzierung der so genannten Generalsanierung unter Druck.
Die DB gibt in einer Pressemeldung bekannt, dass sich die Kosten der Riedbahn statt 500 Millionen auf 1,3 Milliarden Euro belaufen werden. Wenn alle Projekte so teuer werden, werden die 45 Zusatz-Milliarden für die Schiene, die der Bund bereitstellt, komplett aufgebraucht.
Wie zuvor bereits diskutiert, wird die Korridorsanierung der Strecke Hamburg-Hannover auf 2029 geschoben. Das soll mehr Zeit zu Vorbereitungen liefern, um nicht nur Sanierungen, sondern auch Ausbaumaßnahmen durchzuführen.
Auf dem Schienengipfel geben BMDV und DB die finale zeitliche Reihung der Korridore bekannt, die generalsaniert werden sollen. Die Anzahl verringert sich von 43 auf 40 Korridore.
Eine bundesweite Arbeitsgruppe, die sich speziell den Bedürfnissen des Güterverkehrs widmet, finden viele Branchenvertreter:innen sinnvoll. Doch sie legt auch viele Probleme offen.
Versprochenes Geld ist im bisherigen Haushaltsentwurf nicht abgebildet. Es bleibt fraglich, ob die Zusatz-Milliarden für die Schiene kommen und wenn ja, wofür sie ausgegeben werden.
Eine Novelle der Lkw-Maut soll einen Teil der versprochenen 45 Zusatz-Milliarden für die Schiene finanzieren. Einnahmen der Straßen-Maut können künftig auch für die Schiene aufgewendet werden.
Im Koalitionsausschuss werden der Schiene zusätzlich 45 Milliarden Euro bis 2027 zugesichert. Ursprung und Einsatz der Mittel bleiben aber zunächst vage.
Die Branche reicht weitere Änderungs- und Ergänzungswünsche bezüglich der Kriterienliste zur Priorisierung der Auswahl der Korridore ein. Ein wichtiger Punkt ist dabei das europäische Zugbeeinflussungssystem ETCS.
Korridorsanierung Hamburg – Berlin: Nach der Nachspielzeit kommt nun die Verlängerung?
Auf dem Korridor Hamburg – Berlin kehrt keine Ruhe ein. Die vollständige Inbetriebnahme der Leit- und Sicherungstechnik verzögert sich wohl noch weiter. Im März erst gab die InfraGO bekannt, dass die für den 01. Mai geplante Wiederinbetriebnahmen der Strecke nicht zu halten sei. Winterbedingungen und Probleme mit der Montage der Leit- und Sicherungstechnik wurden als Grund genannt. Als neues Inbetriebnahmedatum wurde der 14. Juni verkündet. Die Folgen für den Eisenbahnverkehr in Norddeutschland haben wir hier dargestellt.
Über die Probleme mit der Leit- und Sicherungstechnik wurde zwischenzeitlich viel spekuliert. Nun meldete sich Dr. Philipp Nagl selbst über das Forum Drehscheibe zu Wort. Am 14. Juni sei es noch nicht möglich, auf der gesamten Strecke die Linienförmige Zugbeeinflussung (LZB) wieder in Betrieb zu nehmen. Vor allem die neu errichteten Stellwerke führen wohl zu weiteren Verzögerungen. Auf Anfrage teilte die InfraGO mit, dass auf den Streckenabschnitten vor Hamburg und Berlin Stellwerkstechnik noch nicht in Betrieb genommen werden kann. Konkret heißt das, dass die auf der Strecke zuvor gewohnte Maximalgeschwindigkeit von 230 km/h zunächst nur zwischen Büchen und Neustadt (Dosse) erreicht werden wird. Ansonsten muss wohl auf die ältere Technik der Punktförmigen Zugbeeinflussung (PZB) zurückgegriffen werden, was eine Maximalgeschwindigkeit von nur 160 km/h ermöglicht. Nach zehneinhalb Monaten Totalsperrung und Kosten von mindestens 2,2 Milliarden Euro wird die Strecke also zunächst erstmal langsamer sein als vorher.
Die InfraGO teilte mit, dass die vollständige Inbetriebnahme der LZB auf ganzer Strecke „in den Wochen nach dem Start“ am 14. Juni erfolgen soll. Dafür müssen wir erneut mit Sperrungen rechnen. Erst danach sind wieder durchgehend 230 km/h möglich. Die verringerte Maximalgeschwindigkeit wird man laut InfraGO bis dahin kaum merken.
Das Grundversprechen des Prinzips Korridorsanierung, wonach große Einschränkungen (Totalsperrung) auch große Vorteile (Bautempo, Effizienzgewinne, anschließende Baufreiheit) mit sich bringen, gerät weiter unter Druck. Zumal auf den ursprünglich geplanten Einbau der Leit- und Sicherungstechnik ETCS anstelle der nun verzögerten LZB aus Zeit- und Kostengründen verzichtet wurde. Eine Nachrüstung ist erst in den 2030er Jahren vorgesehen – inklusive neuer Sperrpausen.
Die Negativ-Serie beim DB-Konzern hört nicht auf – heute gab es gleich zwei unschöne Nachrichten zu Großprojekten der DB InfraGO: Das Bahnhofs- und Infrastrukturprojekt Stuttgart 21 wird nicht nur erst 2031 fertiggestellt, auch die Kosten steigen nochmal um 3 Milliarden Euro auf nunmehr 14,5 Milliarden Euro. Gleichzeitig wurden die geschätzten Gesamtkosten für die Korridorsanierung Hamburg – Berlin nach oben korrigiert. Aus 2,2 Milliarden Euro werden nun 2,7…
Am 19. Juni berichtete die Süddeutsche Zeitung über den „Bahnsinn“ bei Großprojekten. Tenor: Die Deutsche Bahn AG tut sich mit Großprojekten aktuell sehr schwer. So weit, so bekannt. Irritierend ist allerdings eine Metapher des InfraGO-Vorstands Dr. Philipp Nagl: Er gesteht Schwierigkeiten bei Großprojekten ein. Es würden Erfahrungen im Konzern fehlen. Die scheint man wohl mit…
Nach einer Sperrung von insgesamt zehneinhalb Monaten rollt der Zugverkehr auf der Strecke zwischen Hamburg und Berlin wieder. Insbesondere nach dem Chaos der vergangenen Wochen (u. a. Verkehrsrundschau vom 10. Juni 2026), vor allem rund um den Knoten Hannover, sorgt das für Entlastung.
Nachdem wir gestern noch die erfreulich reibungsfreie Inbetriebnahme des ersten Teilabschnitts nach der Korridorsanierung Hamburg – Berlin vermeldet hatten, meldete sich die Realität des deutschen Schienennetzes schnell zurück. Die InfraGO nahm am 15. Mai den Streckenabschnitt zwischen Hamburg und Hagenow in Betrieb, um Verkehre Richtung Nordost und eine wertvolle Umleitung nach Berlin zu ermöglichen.
Seit dem 15. Mai ist der erste Abschnitt der Strecke Hamburg – Berlin wieder befahrbar. Zwischen Hamburg und Hagenow Land rollt der Verkehr wieder. Das ist eine echte Entlastung, weil damit vor allem der Güterverkehr damit eine weitere Umleiterroute zwischen Hamburg und Berlin (und weiter Richtung östliche Nachbarländer) nehmen kann: Die Strecke über Schwerin und…
Auf dem Korridor Hamburg – Berlin kehrt keine Ruhe ein. Die vollständige Inbetriebnahme der Leit- und Sicherungstechnik verzögert sich wohl noch weiter. Im März erst gab die InfraGO bekannt, dass die für den 01. Mai geplante Wiederinbetriebnahmen der Strecke nicht zu halten sei. Winterbedingungen und Probleme mit der Montage der Leit- und Sicherungstechnik wurden als…
Entlang des Rheins verläuft von Troisdorf bei Köln über Koblenz bis nach Wiesbaden der Rhein-Alpin-Korridor – eine der wichtigsten Güterverkehrsachsen Deutschlands und zentrale Verbindung von den Nordseehäfen über Süddeutschland bis in den Alpenraum und nach Italien. Im zweiten Halbjahr 2026 soll auch dieser Abschnitt im Rahmen der Korridorsanierung modernisiert werden. Allerdings ist bereits im Vorfeld…
Nach den winterlichen Problemen bei der Korridorsanierung zwischen Hamburg und Berlin ist nun klar: Der Frost zu Jahresbeginn scheint die Bauarbeiten völlig aus der Bahn geworfen zu haben. Die Inbetriebnahme der wichtigen Strecke verzögert sich um sechs Wochen. Die Nachricht verwundert ein wenig, teilte die InfraGO der Branche doch mit, dass man mit ca. drei…
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
Der Jahresbeginn startet mit einem Überblick zum aktuellen Stand der abgeschlossenen und noch laufenden Korridorsanierungen sowie einem Blick auf die kommenden Vollsperrungen 2026.
Die ersten 100 Tage der neunmonatigen Vollsperrung zwischen Hamburg und Berlin sind geschafft. In der Branche will sich nicht so recht Entspannung einstellen, denn auf anfängliche „Kinderkrankheiten“ folgte zügig die Erkenntnis, dass Probleme nicht nur Anfangs auftreten werden.
Die Oberleitungsstörung bei Uelzen vom 21. bis zum 23. September 2025 ist kein isolierter Betriebsunfall, sondern ein Stresstest für das ohnehin ausgedünnte Netz in Norddeutschland – mitten in der laufenden Korridorsanierung Hamburg–Berlin.
Die Sanierung der Strecke Hamburg–Berlin läuft seit einem knappen Monat. Güterbahnen erleben auf den Strecken eine Mischung aus Improvisation, langen Umwegen und verbesserungswürdiger Kommunikation.
Bereits in der zweiten von 38 Wochen „Generalsanierung Hamburg-Berlin“ melden EVU erhebliche Probleme: Auf den Umleitungsstrecken sind gleich zwei Baustellen eingerichtet.
Die dritte der sogenannten „Korridorsanierungen” der DB zwischen Hamburg und Berlin ist ein Belastungstest für die Schienenkunden, die Eisenbahnunternehmen, aber auch für das Vertrauen in das Großprojektmanagement der DB InfraGO.
Am Mittwoch, den 09. Juli 2025, fand auf Einladung der DB InfraGO in Frankfurt am Main ein Branchendialog mit rund 200 Vertreter:innen aus der Branche statt. Es ging um das WO, WANN und WIE der Korridorsanierung – bedarfsgerecht im Sinne der Betroffenen.
Die Reihung der geplanten Korridore dürfte sich verzögern. Zusammen mit Branche und Politik sollen die bisherigen Konzepte für alle Korridore, die ab 2028 geplant wurden, überarbeitet werden. Was zunächst nach einem Scheitern klingt, könnte sich als notwendige Korrektur herausstellen.
Die Korridorsanierung auf 70 Kilometern Strecke der sogenannten Riedbahn zwischen Frankfurt am Main und Mannheim, sollte ein Vorzeigeprojekt der Deutschen Bahn werden – ein symbolträchtiger Auftakt zur sogenannten Korridorsanierung.
Seit der Wiedereröffnung der Riedbahn am 15. Dezember 2024 haben einige Pannen auf der frisch, generalüberholten Strecke den Verkehr mehrmals verlangsamt, auf die bekannten Umleiterstrecken zurückverlagert oder zum Ausfall gebracht.
Seit Sonntagnacht rollen wieder Züge über die Riedbahn. Wir danken den vielen Mitarbeiter:innen der DB und den beteiligten Baufirmen für die Realisierung des Projekts. Der Betrieb der erneuerten Anlagen hat in den ersten beiden Tagen weitestgehend planmäßig funktioniert.
Die Sanierung des deutschen Schienennetzes hat mit der Riedbahn gerade erst begonnen, und noch bevor das erste von 41 Projekten abgeschlossen ist, gibt es massive Änderungen bei der Reihenfolge.
Die Riedbahn ist aktuell das größte Schieneninfrastrukturprojekt in Deutschland und zugleich der Auftakt zur umfassenden „Generalsanierung“ des deutschen Schienennetzes. Ziel ist es, die gesamte Schieneninfrastruktur nachhaltig zu verbessern und den Betrieb langfristig zu stabilisieren
100 Tage nach dem Baustart berichtet die DB InfraGO in einer Pressemitteilung über den Baufortschritt der Riedbahn. Wer sich auskennt, sieht schnell, dass viele Aussagen nur Halbwahrheiten sind.
In einem Artikel der FAZ vermittelt der Leiter der Infrastruktur im Regionalbereich Mitte den Eindruck, dass auf der Riedbahn eine umfassende Erneuerung aller Gewerke stattfindet. Doch DB-Watch weiß: Das entspricht nicht der Wirklichkeit
Laut einem Medienbericht könnte sich die vollständige Inbetriebnahme von Anfang 2025 auf Ende 2025 verzögern. Worst Case schmälert das die Kapazität auf der Riedbahn einige Monate, statt sie zu steigern.
Es wurde final, dass die Strecke 2026 für drei Monate und 2029 für fünf Monate komplett gesperrt werden soll. Kapazitätssteigernde Maßnahmen der stark belasteten Strecke wird es jedoch kaum geben.
Zum Start des Riedbahn-Live-Tickers äußert sich der Konzernbevollmächtigte für Gemeinwohlorientierte Schieneninfrastruktur Tobias Heinemann zur anstehenden Sanierung der Riedbahn.
Mehrere Wochen liefen die Verhandlungsrunden zwischen Bund und Ländern im Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat zur Novelle des Bundesschienenwegeausbaugesetzes (BSWAG). Jetzt steht das Ergebnis fest.
Die InfraGO AG verkündet, dass während der Generalsanierung der Riedbahn alle 400 bis 500 Güterzüge pro Woche über die verkehrsgünstige Main-Neckar-Bahn oder die Ludwigsbahn umgeleitet werden können. Mehrere EVU bestätigen, dass es zu Zurückweisungen bei Trassenbestellungen kam.
Am 29. Januar lädt die DB InfraGO zu einer Kundenveranstaltung bezüglich der beiden bayerischen Korridore Obertraubling – Passau und Nürnberg – Regensburg. Zentraler Konfliktpunkt: die langen Umwege und Umleiterstrecken für den Schienengüterverkehr. Sie hinterließ jedoch mehr Fragen als Antworten.
Die vorbereitenden Maßnahmen auf der Riedbahn zwischen Mannheim und Frankfurt verzögern sich. Kund:innen und Unternehmen können nur auf ein Sprichwort hoffen, das eigentlich im Theater gilt: „Wenn die Generalprobe schief geht, wird die Aufführung großartig“.
Am 15. Juni beginnt die fünfmonatige Sanierung der Riedbahn, der erste der 40 Korridore, die „generalsaniert“ werden sollen. Allerdings wird die 70 Kilometer lange Strecke zwischen Frankfurt am Main und Mannheim bereits zwischen dem 01. Januar bis zum 22. Januar 2024 komplett gesperrt – für mindestens drei Wochen, um den Testlauf zu starten!
Durch das Urteil des Bundesverfassungsgerichts, dass die Umschichtung von Corona-begründeten Kreditermächtigungen in den Klima- und Transformationsfonds (KTF) verfassungswidrig sei, gerät die Finanzierung der so genannten Generalsanierung unter Druck.
Die DB gibt in einer Pressemeldung bekannt, dass sich die Kosten der Riedbahn statt 500 Millionen auf 1,3 Milliarden Euro belaufen werden. Wenn alle Projekte so teuer werden, werden die 45 Zusatz-Milliarden für die Schiene, die der Bund bereitstellt, komplett aufgebraucht.
Wie zuvor bereits diskutiert, wird die Korridorsanierung der Strecke Hamburg-Hannover auf 2029 geschoben. Das soll mehr Zeit zu Vorbereitungen liefern, um nicht nur Sanierungen, sondern auch Ausbaumaßnahmen durchzuführen.
Auf dem Schienengipfel geben BMDV und DB die finale zeitliche Reihung der Korridore bekannt, die generalsaniert werden sollen. Die Anzahl verringert sich von 43 auf 40 Korridore.
Eine bundesweite Arbeitsgruppe, die sich speziell den Bedürfnissen des Güterverkehrs widmet, finden viele Branchenvertreter:innen sinnvoll. Doch sie legt auch viele Probleme offen.
Versprochenes Geld ist im bisherigen Haushaltsentwurf nicht abgebildet. Es bleibt fraglich, ob die Zusatz-Milliarden für die Schiene kommen und wenn ja, wofür sie ausgegeben werden.
Eine Novelle der Lkw-Maut soll einen Teil der versprochenen 45 Zusatz-Milliarden für die Schiene finanzieren. Einnahmen der Straßen-Maut können künftig auch für die Schiene aufgewendet werden.
Im Koalitionsausschuss werden der Schiene zusätzlich 45 Milliarden Euro bis 2027 zugesichert. Ursprung und Einsatz der Mittel bleiben aber zunächst vage.
Die Branche reicht weitere Änderungs- und Ergänzungswünsche bezüglich der Kriterienliste zur Priorisierung der Auswahl der Korridore ein. Ein wichtiger Punkt ist dabei das europäische Zugbeeinflussungssystem ETCS.
Entlang des Rheins verläuft von Troisdorf bei Köln über Koblenz bis nach Wiesbaden der Rhein-Alpin-Korridor – eine der wichtigsten Güterverkehrsachsen Deutschlands und zentrale Verbindung von den Nordseehäfen über Süddeutschland bis in den Alpenraum und nach Italien. Im zweiten Halbjahr 2026 soll auch dieser Abschnitt im Rahmen der Korridorsanierung modernisiert werden. Allerdings ist bereits im Vorfeld klar, dass entscheidende Bedingungen für eine gelungene Korridorsanierung nicht erfüllt werden. So folgt der mehrmonatigen Sperrzeit keine mehrjährige baufreie Zeit. Auf die vollständige Ausstattung des Korridors mit dem europäischen Zugleitsystems ETCS wird, wie auch auf dem Korridor zwischen Hamburg und Berlin, erneut verzichtet.
Besonders kritisch ist die Frage der versprochenen Baufreiheit nach der Sanierung. Ursprünglich versprach die DB InfraGO, auf sanierten Strecken zehn Jahre lang nicht erneut sperren zu müssen, später acht Jahre und nun sollen es immerhin noch fünf Jahre sein. Aber auch diese fünf Jahre könnten nun auf diesem Korridor untergraben werden: Für die Inbetriebnahme von Stellwerkstechnik soll die Strecke im Juli 2027, also ein halbes Jahr nach dem eigentlichen Abschluss der Korridorsanierung, erneut gesperrt werden. Aus DB-Kreisen ist zu hören, dass diese nachträglichen Sperrungen für die Inbetriebnahme von Stellwerkstechnik auch auf spätere Korridorsanierungen übertragen werden könnten.
Das würde das Konzept der Korridorsanierungen endgültig ad absurdum führen: Betroffene Unternehmen sollten Vollsperrungen als notwendiges Übel in Kauf nehmen, damit anschließend mehrere Jahre keine Bauarbeiten notwendig sind. Für EVU und ihre Kunden ist genau diese Planungssicherheit entscheidend. Entsprechend wächst in der Branche die Sorge, dass kurzfristige Änderungen am Bauprogramm das Vertrauen in das Konzept der Korridorsanierung insgesamt schwächen könnten. Besonders enttäuschend ist, dass bei diesem Vorgehen noch nicht einmal ETCS verbaut wird und die Layoutstandards erneut nicht eingehalten werden.
Auch die Projektplanung selbst steht zunehmend in der Kritik. Viele EVU bemängeln fehlende verbindliche Zusagen zu Maßnahmenumfang (Layoutstandards), Zeitplan und Betriebskonzept. Ohne diese Planungssicherheit wird es schwierig, Verkehre und Kundenbeziehungen zuverlässig zu organisieren. Auch die Bundesnetzagentur hat zuletzt öffentlich auf Defizite bei Planungssicherheit und Kommunikation hingewiesen (vgl. heise online, Malte Kirchner, 09. November 2025)
Während die ICE-Züge des Personenverkehrs größtenteils über die gut ausgebaute Schnellfahrstrecke zwischen Köln und Frankfurt verkehren, muss der Schienengüterverkehr auf Umleiterstrecken ausweichen. Vorgesehen sind vor allem die ebenfalls sanierungsbedürftigen und störungsanfälligen Dillstrecke (zwischen Siegen und Gießen) und Siegstrecke (zwischen Köln und Siegen). Für Güterbahnen bedeutet das massive Mehrbelastungen – etwa durch längere Fahrzeiten, höheren Energie- und Personalbedarf sowie stärkeren Verschleiß.
Der Umweg beträgt teilweise rund 100 Kilometer, die Fahrzeit kann sich von drei auf bis zu sieben Stunden erhöhen. Branchenvertreter:innen erwarten zudem zusätzliche Probleme durch störanfällige Bahnübergänge entlang der Umleitungsstrecken. Möglichkeiten, diese Infrastruktur im Vorfeld gezielt zu ertüchtigen, wurden bislang nur begrenzt genutzt.
Die Negativ-Serie beim DB-Konzern hört nicht auf – heute gab es gleich zwei unschöne Nachrichten zu Großprojekten der DB InfraGO: Das Bahnhofs- und Infrastrukturprojekt Stuttgart 21 wird nicht nur erst 2031 fertiggestellt, auch die Kosten steigen nochmal um 3 Milliarden Euro auf nunmehr 14,5 Milliarden Euro. Gleichzeitig wurden die geschätzten Gesamtkosten für die Korridorsanierung Hamburg – Berlin nach oben korrigiert. Aus 2,2 Milliarden Euro werden nun 2,7…
Am 19. Juni berichtete die Süddeutsche Zeitung über den „Bahnsinn“ bei Großprojekten. Tenor: Die Deutsche Bahn AG tut sich mit Großprojekten aktuell sehr schwer. So weit, so bekannt. Irritierend ist allerdings eine Metapher des InfraGO-Vorstands Dr. Philipp Nagl: Er gesteht Schwierigkeiten bei Großprojekten ein. Es würden Erfahrungen im Konzern fehlen. Die scheint man wohl mit…
Nach einer Sperrung von insgesamt zehneinhalb Monaten rollt der Zugverkehr auf der Strecke zwischen Hamburg und Berlin wieder. Insbesondere nach dem Chaos der vergangenen Wochen (u. a. Verkehrsrundschau vom 10. Juni 2026), vor allem rund um den Knoten Hannover, sorgt das für Entlastung.
Nachdem wir gestern noch die erfreulich reibungsfreie Inbetriebnahme des ersten Teilabschnitts nach der Korridorsanierung Hamburg – Berlin vermeldet hatten, meldete sich die Realität des deutschen Schienennetzes schnell zurück. Die InfraGO nahm am 15. Mai den Streckenabschnitt zwischen Hamburg und Hagenow in Betrieb, um Verkehre Richtung Nordost und eine wertvolle Umleitung nach Berlin zu ermöglichen.
Seit dem 15. Mai ist der erste Abschnitt der Strecke Hamburg – Berlin wieder befahrbar. Zwischen Hamburg und Hagenow Land rollt der Verkehr wieder. Das ist eine echte Entlastung, weil damit vor allem der Güterverkehr damit eine weitere Umleiterroute zwischen Hamburg und Berlin (und weiter Richtung östliche Nachbarländer) nehmen kann: Die Strecke über Schwerin und…
Auf dem Korridor Hamburg – Berlin kehrt keine Ruhe ein. Die vollständige Inbetriebnahme der Leit- und Sicherungstechnik verzögert sich wohl noch weiter. Im März erst gab die InfraGO bekannt, dass die für den 01. Mai geplante Wiederinbetriebnahmen der Strecke nicht zu halten sei. Winterbedingungen und Probleme mit der Montage der Leit- und Sicherungstechnik wurden als…
Entlang des Rheins verläuft von Troisdorf bei Köln über Koblenz bis nach Wiesbaden der Rhein-Alpin-Korridor – eine der wichtigsten Güterverkehrsachsen Deutschlands und zentrale Verbindung von den Nordseehäfen über Süddeutschland bis in den Alpenraum und nach Italien. Im zweiten Halbjahr 2026 soll auch dieser Abschnitt im Rahmen der Korridorsanierung modernisiert werden. Allerdings ist bereits im Vorfeld…
Nach den winterlichen Problemen bei der Korridorsanierung zwischen Hamburg und Berlin ist nun klar: Der Frost zu Jahresbeginn scheint die Bauarbeiten völlig aus der Bahn geworfen zu haben. Die Inbetriebnahme der wichtigen Strecke verzögert sich um sechs Wochen. Die Nachricht verwundert ein wenig, teilte die InfraGO der Branche doch mit, dass man mit ca. drei…
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
Der Jahresbeginn startet mit einem Überblick zum aktuellen Stand der abgeschlossenen und noch laufenden Korridorsanierungen sowie einem Blick auf die kommenden Vollsperrungen 2026.
Die ersten 100 Tage der neunmonatigen Vollsperrung zwischen Hamburg und Berlin sind geschafft. In der Branche will sich nicht so recht Entspannung einstellen, denn auf anfängliche „Kinderkrankheiten“ folgte zügig die Erkenntnis, dass Probleme nicht nur Anfangs auftreten werden.
Die Oberleitungsstörung bei Uelzen vom 21. bis zum 23. September 2025 ist kein isolierter Betriebsunfall, sondern ein Stresstest für das ohnehin ausgedünnte Netz in Norddeutschland – mitten in der laufenden Korridorsanierung Hamburg–Berlin.
Die Sanierung der Strecke Hamburg–Berlin läuft seit einem knappen Monat. Güterbahnen erleben auf den Strecken eine Mischung aus Improvisation, langen Umwegen und verbesserungswürdiger Kommunikation.
Bereits in der zweiten von 38 Wochen „Generalsanierung Hamburg-Berlin“ melden EVU erhebliche Probleme: Auf den Umleitungsstrecken sind gleich zwei Baustellen eingerichtet.
Die dritte der sogenannten „Korridorsanierungen” der DB zwischen Hamburg und Berlin ist ein Belastungstest für die Schienenkunden, die Eisenbahnunternehmen, aber auch für das Vertrauen in das Großprojektmanagement der DB InfraGO.
Am Mittwoch, den 09. Juli 2025, fand auf Einladung der DB InfraGO in Frankfurt am Main ein Branchendialog mit rund 200 Vertreter:innen aus der Branche statt. Es ging um das WO, WANN und WIE der Korridorsanierung – bedarfsgerecht im Sinne der Betroffenen.
Die Reihung der geplanten Korridore dürfte sich verzögern. Zusammen mit Branche und Politik sollen die bisherigen Konzepte für alle Korridore, die ab 2028 geplant wurden, überarbeitet werden. Was zunächst nach einem Scheitern klingt, könnte sich als notwendige Korrektur herausstellen.
Die Korridorsanierung auf 70 Kilometern Strecke der sogenannten Riedbahn zwischen Frankfurt am Main und Mannheim, sollte ein Vorzeigeprojekt der Deutschen Bahn werden – ein symbolträchtiger Auftakt zur sogenannten Korridorsanierung.
Seit der Wiedereröffnung der Riedbahn am 15. Dezember 2024 haben einige Pannen auf der frisch, generalüberholten Strecke den Verkehr mehrmals verlangsamt, auf die bekannten Umleiterstrecken zurückverlagert oder zum Ausfall gebracht.
Seit Sonntagnacht rollen wieder Züge über die Riedbahn. Wir danken den vielen Mitarbeiter:innen der DB und den beteiligten Baufirmen für die Realisierung des Projekts. Der Betrieb der erneuerten Anlagen hat in den ersten beiden Tagen weitestgehend planmäßig funktioniert.
Die Sanierung des deutschen Schienennetzes hat mit der Riedbahn gerade erst begonnen, und noch bevor das erste von 41 Projekten abgeschlossen ist, gibt es massive Änderungen bei der Reihenfolge.
Die Riedbahn ist aktuell das größte Schieneninfrastrukturprojekt in Deutschland und zugleich der Auftakt zur umfassenden „Generalsanierung“ des deutschen Schienennetzes. Ziel ist es, die gesamte Schieneninfrastruktur nachhaltig zu verbessern und den Betrieb langfristig zu stabilisieren
100 Tage nach dem Baustart berichtet die DB InfraGO in einer Pressemitteilung über den Baufortschritt der Riedbahn. Wer sich auskennt, sieht schnell, dass viele Aussagen nur Halbwahrheiten sind.
In einem Artikel der FAZ vermittelt der Leiter der Infrastruktur im Regionalbereich Mitte den Eindruck, dass auf der Riedbahn eine umfassende Erneuerung aller Gewerke stattfindet. Doch DB-Watch weiß: Das entspricht nicht der Wirklichkeit
Laut einem Medienbericht könnte sich die vollständige Inbetriebnahme von Anfang 2025 auf Ende 2025 verzögern. Worst Case schmälert das die Kapazität auf der Riedbahn einige Monate, statt sie zu steigern.
Es wurde final, dass die Strecke 2026 für drei Monate und 2029 für fünf Monate komplett gesperrt werden soll. Kapazitätssteigernde Maßnahmen der stark belasteten Strecke wird es jedoch kaum geben.
Zum Start des Riedbahn-Live-Tickers äußert sich der Konzernbevollmächtigte für Gemeinwohlorientierte Schieneninfrastruktur Tobias Heinemann zur anstehenden Sanierung der Riedbahn.
Mehrere Wochen liefen die Verhandlungsrunden zwischen Bund und Ländern im Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat zur Novelle des Bundesschienenwegeausbaugesetzes (BSWAG). Jetzt steht das Ergebnis fest.
Die InfraGO AG verkündet, dass während der Generalsanierung der Riedbahn alle 400 bis 500 Güterzüge pro Woche über die verkehrsgünstige Main-Neckar-Bahn oder die Ludwigsbahn umgeleitet werden können. Mehrere EVU bestätigen, dass es zu Zurückweisungen bei Trassenbestellungen kam.
Am 29. Januar lädt die DB InfraGO zu einer Kundenveranstaltung bezüglich der beiden bayerischen Korridore Obertraubling – Passau und Nürnberg – Regensburg. Zentraler Konfliktpunkt: die langen Umwege und Umleiterstrecken für den Schienengüterverkehr. Sie hinterließ jedoch mehr Fragen als Antworten.
Die vorbereitenden Maßnahmen auf der Riedbahn zwischen Mannheim und Frankfurt verzögern sich. Kund:innen und Unternehmen können nur auf ein Sprichwort hoffen, das eigentlich im Theater gilt: „Wenn die Generalprobe schief geht, wird die Aufführung großartig“.
Am 15. Juni beginnt die fünfmonatige Sanierung der Riedbahn, der erste der 40 Korridore, die „generalsaniert“ werden sollen. Allerdings wird die 70 Kilometer lange Strecke zwischen Frankfurt am Main und Mannheim bereits zwischen dem 01. Januar bis zum 22. Januar 2024 komplett gesperrt – für mindestens drei Wochen, um den Testlauf zu starten!
Durch das Urteil des Bundesverfassungsgerichts, dass die Umschichtung von Corona-begründeten Kreditermächtigungen in den Klima- und Transformationsfonds (KTF) verfassungswidrig sei, gerät die Finanzierung der so genannten Generalsanierung unter Druck.
Die DB gibt in einer Pressemeldung bekannt, dass sich die Kosten der Riedbahn statt 500 Millionen auf 1,3 Milliarden Euro belaufen werden. Wenn alle Projekte so teuer werden, werden die 45 Zusatz-Milliarden für die Schiene, die der Bund bereitstellt, komplett aufgebraucht.
Wie zuvor bereits diskutiert, wird die Korridorsanierung der Strecke Hamburg-Hannover auf 2029 geschoben. Das soll mehr Zeit zu Vorbereitungen liefern, um nicht nur Sanierungen, sondern auch Ausbaumaßnahmen durchzuführen.
Auf dem Schienengipfel geben BMDV und DB die finale zeitliche Reihung der Korridore bekannt, die generalsaniert werden sollen. Die Anzahl verringert sich von 43 auf 40 Korridore.
Eine bundesweite Arbeitsgruppe, die sich speziell den Bedürfnissen des Güterverkehrs widmet, finden viele Branchenvertreter:innen sinnvoll. Doch sie legt auch viele Probleme offen.
Versprochenes Geld ist im bisherigen Haushaltsentwurf nicht abgebildet. Es bleibt fraglich, ob die Zusatz-Milliarden für die Schiene kommen und wenn ja, wofür sie ausgegeben werden.
Eine Novelle der Lkw-Maut soll einen Teil der versprochenen 45 Zusatz-Milliarden für die Schiene finanzieren. Einnahmen der Straßen-Maut können künftig auch für die Schiene aufgewendet werden.
Im Koalitionsausschuss werden der Schiene zusätzlich 45 Milliarden Euro bis 2027 zugesichert. Ursprung und Einsatz der Mittel bleiben aber zunächst vage.
Die Branche reicht weitere Änderungs- und Ergänzungswünsche bezüglich der Kriterienliste zur Priorisierung der Auswahl der Korridore ein. Ein wichtiger Punkt ist dabei das europäische Zugbeeinflussungssystem ETCS.
Korridorsanierung Hamburg – Berlin: Versuch der Schadensbegrenzung nach Frost-Fiasko
Nach den winterlichen Problemen bei der Korridorsanierung zwischen Hamburg und Berlin ist nun klar: Der Frost zu Jahresbeginn scheint die Bauarbeiten völlig aus der Bahn geworfen zu haben. Die Inbetriebnahme der wichtigen Strecke verzögert sich um sechs Wochen. Die Nachricht verwundert ein wenig, teilte die InfraGO der Branche doch mit, dass man mit ca. drei Wochen Frost gerechnet habe, und es nun ca. sechs Wochen Frost gab. In jedem Fall ist die Verzögerung ein herber Schlag für den Bahnverkehr in Norddeutschland.
Die InfraGO stellte der Branche schließlich noch vor Ablauf der selbstgesetzten Frist ein Inbetriebnahmekonzept vor, das den Schaden gleichmäßig verteilt. Die befürchteten Dominoeffekte im Zusammenhang mit weiteren, zeitlich und örtlich zusammenhängenden Sperrungen sollen durch eine mehrstufige Inbetriebnahme der Strecke abgeschwächt werden. Vor allem die für den 01. Mai geplante Sperrung des Korridors Hamburg – Hannover („Qualitätsoffensive“) musste mehrstufig angepasst werden, damit Umleiterverkehre möglich sind.
Die Details: Ehe die gesamte Strecke zwischen Hamburg und Berlin am 14. Juni wieder in Betrieb gehen soll, wird ab dem 15. Mai zunächst der Streckenabschnitt zwischen Hamburg und Hagenow Land geöffnet. Dadurch werden Verkehre von Hamburg über Schwerin und Güstrow in Richtung Berlin und weiter an die Landesgrenzen nach Polen und Tschechien ermöglicht. Entscheidend für den Güterverkehr ist, dass die für den 01. Mai vorgesehene Sperrung zwischen Hamburg und Hannover angepasst wird. Die Strecke zwischen Lüneburg, Uelzen und Celle wird bis zum 15. Mai offengehalten, um Verkehre aus Hamburg in Richtung Süden und Osten zu ermöglichen. Über Salzwedel und Stendal, sowie Braunschweig und Magdeburg ist dann Berlin erreichbar. Ab dem 15. Mai wird dann auch der Streckenabschnitt zwischen Uelzen und Celle für die „Qualitätsoffensive“ gesperrt und die Umleitung über Braunschweig und Magdeburg ist nur noch über den großen Umweg über Rotenburg (Wümme) und Verden erreichbar. Aktuell arbeitet die DB InfraGO mit den Eisenbahnverkehrsunternehmen die Fahrpläne aus. Angesichts der dynamischen Umleitersituation ist das eine Herausforderung.
Abb. 54 Umleiterkonzept Hamburg – Berlin 15.05-13.06.2026; Copyright DB InfraGO
Zwar grenzt das Konzept den verkehrlichen und wirtschaftlichen Schaden ein wenig ein und verteilt ihn auf die Verkehrsarten (um die nördliche Umleitung über Hagenow Land und Schwerin zu ermöglichen, werden dem Nahverkehr Kapazitäten genommen). Ein Großteil des Schadens ist jedoch bereits angerichtet. Sechs Wochen Verzögerung bedeuten auch sechs Wochen teils weiträumige Umleitungen und sechs Wochen stark begrenzte Kapazitäten sowie sechs Wochen erhöhte Personal- und Energiekosten für die EVU. Vor allem zwischen dem 15. Mai und dem 14. Juni, wenn die Strecke zwischen Hannover und Uelzen bereits gesperrt ist, die Strecke zwischen Hamburg und Berlin aber noch nicht wieder in Betrieb gegangen ist, wird es massive Kapazitätsprobleme geben. Die nördliche Strecke über Hagenow Land, Schwerin und Güstrow nach Berlin hat kaum Restkapazitäten und ist teilweise eingleisig. Damit dort Schienengüterverkehr überhaupt fahren kann, muss sogar ein Teil des Nahverkehrs weichen. Auf der Strecke zwischen Uelzen, Salzwedel und Stendal verkehrt bis zum 14. Juni noch der gesamte Fernverkehr. Dadurch wird es dort auch kaum Kapazitäten für Schienengüterverkehr geben. Es bleibt also nur die weiträumige Umleitung über Rotenburg (Wümme), Verden, Hannover und dann weiter über Braunschweig und Magdeburg. Da der Knoten Hannover bereits jetzt überlastet ist, wird auch diese Route an ihre Kapazitätsgrenzen kommen. Erst, wenn der Korridor Hamburg – Berlin wieder voll in Betrieb ist, wird sich die Lage entspannen können.
Man muss der InfraGO anrechnen, dass bei diesem Konzept auf die Belange des Güterverkehrs gehört wurde und die geringen Kapazitäten, die es gibt, relativ ausgeglichen verteilt wurden. In Anbetracht der nun sechs Wochen verspäteten Wiederinbetriebnahme trotz bereits sehr langer Vollsperrung von neun Monaten und ohne Installation von ETCS ist das jedoch nur Makulatur. Die Kapazitäts-Krise ist hausgemacht. Und kann sich bald wiederholen: Früher oder später werden an der Strecke erneut Sperrungen notwendig werden, um das zunächst nicht verbaute ETCS einzubauen. Laut InfraGO plant man mit dem Einbau in den „frühen 2030er Jahren“. 2031 läuft das fünfjährige Baufreiheitsversprechen für die Strecke ab.
Dass die InfraGO auf die aktuellen Verzögerungen nun halbwegs angemessen reagiert, löst bei den Betroffenen auf der Schiene keinen Jubel aus. Das Konzept der Korridorsanierung leidet unter zu vielen Planänderungen, Verzögerungen, ausgelassenen Maßnahmen und gestiegenen Kosten. Die InfraGO tritt aktuell eher als Nachlassverwalterin eines zerfallenden Netzes auf und nicht als Gestalterin einer wachsenden Infrastruktur.
Die Negativ-Serie beim DB-Konzern hört nicht auf – heute gab es gleich zwei unschöne Nachrichten zu Großprojekten der DB InfraGO: Das Bahnhofs- und Infrastrukturprojekt Stuttgart 21 wird nicht nur erst 2031 fertiggestellt, auch die Kosten steigen nochmal um 3 Milliarden Euro auf nunmehr 14,5 Milliarden Euro. Gleichzeitig wurden die geschätzten Gesamtkosten für die Korridorsanierung Hamburg – Berlin nach oben korrigiert. Aus 2,2 Milliarden Euro werden nun 2,7…
Am 19. Juni berichtete die Süddeutsche Zeitung über den „Bahnsinn“ bei Großprojekten. Tenor: Die Deutsche Bahn AG tut sich mit Großprojekten aktuell sehr schwer. So weit, so bekannt. Irritierend ist allerdings eine Metapher des InfraGO-Vorstands Dr. Philipp Nagl: Er gesteht Schwierigkeiten bei Großprojekten ein. Es würden Erfahrungen im Konzern fehlen. Die scheint man wohl mit…
Nach einer Sperrung von insgesamt zehneinhalb Monaten rollt der Zugverkehr auf der Strecke zwischen Hamburg und Berlin wieder. Insbesondere nach dem Chaos der vergangenen Wochen (u. a. Verkehrsrundschau vom 10. Juni 2026), vor allem rund um den Knoten Hannover, sorgt das für Entlastung.
Nachdem wir gestern noch die erfreulich reibungsfreie Inbetriebnahme des ersten Teilabschnitts nach der Korridorsanierung Hamburg – Berlin vermeldet hatten, meldete sich die Realität des deutschen Schienennetzes schnell zurück. Die InfraGO nahm am 15. Mai den Streckenabschnitt zwischen Hamburg und Hagenow in Betrieb, um Verkehre Richtung Nordost und eine wertvolle Umleitung nach Berlin zu ermöglichen.
Seit dem 15. Mai ist der erste Abschnitt der Strecke Hamburg – Berlin wieder befahrbar. Zwischen Hamburg und Hagenow Land rollt der Verkehr wieder. Das ist eine echte Entlastung, weil damit vor allem der Güterverkehr damit eine weitere Umleiterroute zwischen Hamburg und Berlin (und weiter Richtung östliche Nachbarländer) nehmen kann: Die Strecke über Schwerin und…
Auf dem Korridor Hamburg – Berlin kehrt keine Ruhe ein. Die vollständige Inbetriebnahme der Leit- und Sicherungstechnik verzögert sich wohl noch weiter. Im März erst gab die InfraGO bekannt, dass die für den 01. Mai geplante Wiederinbetriebnahmen der Strecke nicht zu halten sei. Winterbedingungen und Probleme mit der Montage der Leit- und Sicherungstechnik wurden als…
Entlang des Rheins verläuft von Troisdorf bei Köln über Koblenz bis nach Wiesbaden der Rhein-Alpin-Korridor – eine der wichtigsten Güterverkehrsachsen Deutschlands und zentrale Verbindung von den Nordseehäfen über Süddeutschland bis in den Alpenraum und nach Italien. Im zweiten Halbjahr 2026 soll auch dieser Abschnitt im Rahmen der Korridorsanierung modernisiert werden. Allerdings ist bereits im Vorfeld…
Nach den winterlichen Problemen bei der Korridorsanierung zwischen Hamburg und Berlin ist nun klar: Der Frost zu Jahresbeginn scheint die Bauarbeiten völlig aus der Bahn geworfen zu haben. Die Inbetriebnahme der wichtigen Strecke verzögert sich um sechs Wochen. Die Nachricht verwundert ein wenig, teilte die InfraGO der Branche doch mit, dass man mit ca. drei…
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
Der Jahresbeginn startet mit einem Überblick zum aktuellen Stand der abgeschlossenen und noch laufenden Korridorsanierungen sowie einem Blick auf die kommenden Vollsperrungen 2026.
Die ersten 100 Tage der neunmonatigen Vollsperrung zwischen Hamburg und Berlin sind geschafft. In der Branche will sich nicht so recht Entspannung einstellen, denn auf anfängliche „Kinderkrankheiten“ folgte zügig die Erkenntnis, dass Probleme nicht nur Anfangs auftreten werden.
Die Oberleitungsstörung bei Uelzen vom 21. bis zum 23. September 2025 ist kein isolierter Betriebsunfall, sondern ein Stresstest für das ohnehin ausgedünnte Netz in Norddeutschland – mitten in der laufenden Korridorsanierung Hamburg–Berlin.
Die Sanierung der Strecke Hamburg–Berlin läuft seit einem knappen Monat. Güterbahnen erleben auf den Strecken eine Mischung aus Improvisation, langen Umwegen und verbesserungswürdiger Kommunikation.
Bereits in der zweiten von 38 Wochen „Generalsanierung Hamburg-Berlin“ melden EVU erhebliche Probleme: Auf den Umleitungsstrecken sind gleich zwei Baustellen eingerichtet.
Die dritte der sogenannten „Korridorsanierungen” der DB zwischen Hamburg und Berlin ist ein Belastungstest für die Schienenkunden, die Eisenbahnunternehmen, aber auch für das Vertrauen in das Großprojektmanagement der DB InfraGO.
Am Mittwoch, den 09. Juli 2025, fand auf Einladung der DB InfraGO in Frankfurt am Main ein Branchendialog mit rund 200 Vertreter:innen aus der Branche statt. Es ging um das WO, WANN und WIE der Korridorsanierung – bedarfsgerecht im Sinne der Betroffenen.
Die Reihung der geplanten Korridore dürfte sich verzögern. Zusammen mit Branche und Politik sollen die bisherigen Konzepte für alle Korridore, die ab 2028 geplant wurden, überarbeitet werden. Was zunächst nach einem Scheitern klingt, könnte sich als notwendige Korrektur herausstellen.
Die Korridorsanierung auf 70 Kilometern Strecke der sogenannten Riedbahn zwischen Frankfurt am Main und Mannheim, sollte ein Vorzeigeprojekt der Deutschen Bahn werden – ein symbolträchtiger Auftakt zur sogenannten Korridorsanierung.
Seit der Wiedereröffnung der Riedbahn am 15. Dezember 2024 haben einige Pannen auf der frisch, generalüberholten Strecke den Verkehr mehrmals verlangsamt, auf die bekannten Umleiterstrecken zurückverlagert oder zum Ausfall gebracht.
Seit Sonntagnacht rollen wieder Züge über die Riedbahn. Wir danken den vielen Mitarbeiter:innen der DB und den beteiligten Baufirmen für die Realisierung des Projekts. Der Betrieb der erneuerten Anlagen hat in den ersten beiden Tagen weitestgehend planmäßig funktioniert.
Die Sanierung des deutschen Schienennetzes hat mit der Riedbahn gerade erst begonnen, und noch bevor das erste von 41 Projekten abgeschlossen ist, gibt es massive Änderungen bei der Reihenfolge.
Die Riedbahn ist aktuell das größte Schieneninfrastrukturprojekt in Deutschland und zugleich der Auftakt zur umfassenden „Generalsanierung“ des deutschen Schienennetzes. Ziel ist es, die gesamte Schieneninfrastruktur nachhaltig zu verbessern und den Betrieb langfristig zu stabilisieren
100 Tage nach dem Baustart berichtet die DB InfraGO in einer Pressemitteilung über den Baufortschritt der Riedbahn. Wer sich auskennt, sieht schnell, dass viele Aussagen nur Halbwahrheiten sind.
In einem Artikel der FAZ vermittelt der Leiter der Infrastruktur im Regionalbereich Mitte den Eindruck, dass auf der Riedbahn eine umfassende Erneuerung aller Gewerke stattfindet. Doch DB-Watch weiß: Das entspricht nicht der Wirklichkeit
Laut einem Medienbericht könnte sich die vollständige Inbetriebnahme von Anfang 2025 auf Ende 2025 verzögern. Worst Case schmälert das die Kapazität auf der Riedbahn einige Monate, statt sie zu steigern.
Es wurde final, dass die Strecke 2026 für drei Monate und 2029 für fünf Monate komplett gesperrt werden soll. Kapazitätssteigernde Maßnahmen der stark belasteten Strecke wird es jedoch kaum geben.
Zum Start des Riedbahn-Live-Tickers äußert sich der Konzernbevollmächtigte für Gemeinwohlorientierte Schieneninfrastruktur Tobias Heinemann zur anstehenden Sanierung der Riedbahn.
Mehrere Wochen liefen die Verhandlungsrunden zwischen Bund und Ländern im Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat zur Novelle des Bundesschienenwegeausbaugesetzes (BSWAG). Jetzt steht das Ergebnis fest.
Die InfraGO AG verkündet, dass während der Generalsanierung der Riedbahn alle 400 bis 500 Güterzüge pro Woche über die verkehrsgünstige Main-Neckar-Bahn oder die Ludwigsbahn umgeleitet werden können. Mehrere EVU bestätigen, dass es zu Zurückweisungen bei Trassenbestellungen kam.
Am 29. Januar lädt die DB InfraGO zu einer Kundenveranstaltung bezüglich der beiden bayerischen Korridore Obertraubling – Passau und Nürnberg – Regensburg. Zentraler Konfliktpunkt: die langen Umwege und Umleiterstrecken für den Schienengüterverkehr. Sie hinterließ jedoch mehr Fragen als Antworten.
Die vorbereitenden Maßnahmen auf der Riedbahn zwischen Mannheim und Frankfurt verzögern sich. Kund:innen und Unternehmen können nur auf ein Sprichwort hoffen, das eigentlich im Theater gilt: „Wenn die Generalprobe schief geht, wird die Aufführung großartig“.
Am 15. Juni beginnt die fünfmonatige Sanierung der Riedbahn, der erste der 40 Korridore, die „generalsaniert“ werden sollen. Allerdings wird die 70 Kilometer lange Strecke zwischen Frankfurt am Main und Mannheim bereits zwischen dem 01. Januar bis zum 22. Januar 2024 komplett gesperrt – für mindestens drei Wochen, um den Testlauf zu starten!
Durch das Urteil des Bundesverfassungsgerichts, dass die Umschichtung von Corona-begründeten Kreditermächtigungen in den Klima- und Transformationsfonds (KTF) verfassungswidrig sei, gerät die Finanzierung der so genannten Generalsanierung unter Druck.
Die DB gibt in einer Pressemeldung bekannt, dass sich die Kosten der Riedbahn statt 500 Millionen auf 1,3 Milliarden Euro belaufen werden. Wenn alle Projekte so teuer werden, werden die 45 Zusatz-Milliarden für die Schiene, die der Bund bereitstellt, komplett aufgebraucht.
Wie zuvor bereits diskutiert, wird die Korridorsanierung der Strecke Hamburg-Hannover auf 2029 geschoben. Das soll mehr Zeit zu Vorbereitungen liefern, um nicht nur Sanierungen, sondern auch Ausbaumaßnahmen durchzuführen.
Auf dem Schienengipfel geben BMDV und DB die finale zeitliche Reihung der Korridore bekannt, die generalsaniert werden sollen. Die Anzahl verringert sich von 43 auf 40 Korridore.
Eine bundesweite Arbeitsgruppe, die sich speziell den Bedürfnissen des Güterverkehrs widmet, finden viele Branchenvertreter:innen sinnvoll. Doch sie legt auch viele Probleme offen.
Versprochenes Geld ist im bisherigen Haushaltsentwurf nicht abgebildet. Es bleibt fraglich, ob die Zusatz-Milliarden für die Schiene kommen und wenn ja, wofür sie ausgegeben werden.
Eine Novelle der Lkw-Maut soll einen Teil der versprochenen 45 Zusatz-Milliarden für die Schiene finanzieren. Einnahmen der Straßen-Maut können künftig auch für die Schiene aufgewendet werden.
Im Koalitionsausschuss werden der Schiene zusätzlich 45 Milliarden Euro bis 2027 zugesichert. Ursprung und Einsatz der Mittel bleiben aber zunächst vage.
Die Branche reicht weitere Änderungs- und Ergänzungswünsche bezüglich der Kriterienliste zur Priorisierung der Auswahl der Korridore ein. Ein wichtiger Punkt ist dabei das europäische Zugbeeinflussungssystem ETCS.
Update zu den ersten bayerischen Korridoren: Lange Sperrungen treffen auf geringe Kapazitäten auf sanierungsbedürftigen Strecken
Seit dem 06. Februar fährt auf der Strecke Nürnberg – Regensburg kein Zug mehr. Damit begann die erste von vier Phasen, in denen die DB InfraGO die beiden aufeinanderfolgenden Korridore Nürnberg – Regensburg und Obertraubling – Passau sanieren möchte. Die beiden Korridore sind Teil des transeuropäischen Rhein-Donau-Korridors, der die Nordseehäfen Hamburg, Rotterdam und Antwerpen mit Mittel-, Ost- und Südosteuropa verbindet. Der Korridor endet in Konstanza am Schwarzen Meer und stellt eine zentrale Ost-West-Achse im europäischen Schienengüterverkehr dar. Sperrungen der bayrischen Korridore bedeuten also europaweite Einschränkungen im Schienengüterverkehr und erfordern robuste und tragfähige Umleitungskonzepte.
Das Umleitungskonzept sieht in der aktuellen, ersten Phase Umleitungen über Salzburg und München; Passau, Plattling und München; Ingolstadt und Treuchtlingen sowie, als Notfalloption, in Dieseltraktion über Schwandorf und Amberg vor. 158 Güterzüge, die eigentlich zwischen Nürnberg und Regensburg verkehren, können so theoretisch umgeleitet werden. Eine akzeptable Kapazität, die aktuell auch relativ stabil läuft – und trotzdem ächzen Schienengüterverkehrsunternehmen unter der Sperrung.
Ein Beispiel aus dem Feld ist BoxXpress. Das EVU mit Sitz in Hamburg fährt internationale Güterzugverkehre aus den Seehäfen Hamburg und Bremerhaven nach Österreich und Ungarn. Diese Züge werden aktuell über Passau, Plattling und München umgeleitet – und erreichen ihre Ziele im Schnitt sechs Stunden später als üblich. Circa drei Stunden sind von Anfang an durch die Umleitung eingeplant, die restlichen drei Stunden sind Verspätung on top. Umfangreiche Vorkehrungen auf Seiten des EVU, etwa die Besetzung der Loks mit drei, anstatt zwei Lokführer:innen, machen den Weg trotzdem möglich. Allein das zusätzliche Personal bedeutet jedoch ca. 1.000 Euro Mehrkosten pro Zugfahrt. Zieht man noch Energie und Kosten für die Fahrzeuge hinzu, kommt man im Schnitt auf 16,08 Euro Mehrkosten pro Kilometer Umleitung. Gerechnet auf die insgesamt ca. 1,7 Millionen Umleiterkilometer bei der Korridorsanierung Nürnberg – Regensburg entstehen bei den Betroffenen Mehrkosten in Höhe von ca. 27,4 Millionen Euro. Diese Zahlen basieren auf dem alten Umleiterkonzept der InfraGO. Die Einführung des vierphasigen Umleiterkonzepts wird ca. fünf bis zehn Prozent der Umleiterkilometer einsparen und die Mehrkosten dementsprechend leicht reduzieren.
Abb. 53 Umleiterkonzept Nürberg – Regensburg (Phase1); Copyright DB InfraGO
Nun droht, dass sich die verkehrliche Lage um die bayerischen Korridore herum noch weiter zuspitzt. In den Phasen 2, 3 und 4, sobald also der Korridor Obertraubling – Passau saniert wird, sinkt die Umleitungskapazität von 158 Züge pro Tag auf 121 bis 127 Züge pro Tag. Der Großteil der Umleiter soll in den Phasen 2 (14. Juni bis 10. Juli 2026) und 4 (21. September bis 12. Dezember 2026) über München und Salzburg laufen, in der Phase 3 ist eine eingleisige Befahrung der Strecke zwischen Passau und Plattling vorgesehen.
Vor allem während den Phasen 2 und 4 befürchten einige EVU noch größere Probleme. Die Umleiterstrecke zwischen München und Salzburg ist besonders störungsanfällig und zugleich hoch belastet. Bis die Sanierung der Korridore Rosenheim – Salzburg (05. Februar 2027 bis 09. Juli 2027) und München – Rosenheim (21. Januar 2028 bis 23. Juni 2028) abgeschlossen ist, sind kurzfristige Störungen nicht vermeidbar. Aktuell ist etwa der Streckenabschnitt zwischen Kreuzstraße und Westerham nach einem Dammrutsch für acht Wochen gesperrt. Die eingleisige Strecke verläuft parallel zur Hauptroute zwischen München und Rosenheim. Sollten auf der Hauptroute in den Phasen 2 und 4 Störungen auftreten, ist das Chaos vorprogrammiert.
Störungen liegen teilweise nicht in der Hand des Infrastrukturbetreibers, etwa bei Autounfällen im Bereich von Bahnübergängen. Es kommt dann darauf an, dass Störungen so schnell wie möglich beseitigt werden und Umleiterstrecken im Voraus so zu ertüchtigen, dass sie die Umleiterverkehre auch aufnehmen können. Für die Strecke München – Rosenheim, aber auch etwa die Strecke Würzburg – Treuchtlingen, die Umleiterverkehre nördlich von München aufnehmen soll, bestehen erhebliche Zweifel. Die mehrfach verschobene Inbetriebnahme des Stellwerks in Ansbach hätte Umleiterverkehre auf der Strecke Würzburg – Treuchtlingen fast zu Beginn der bayerischen Korridorsanierungen verhindert. Gerade rechtzeitig glückte noch die Inbetriebnahme des Stellwerks und Umleiterverkehre konnten die Strecke nutzen.
Bei der Vielzahl an Baumaßnahmen und Störungen ist eine enge Kommunikation zwischen Infrastrukturbetreiber und -nutzern besonders wichtig. Leider berichteten mehrere EVU, dass die Kommunikation mit der DB InfraGO durchwachsen bis schlecht ist, von einem Unternehmen wird sie sogar als „unterirdisch“ bezeichnet. Die zuständige Betriebszentrale in München ist so überlastet, dass sie zeitweise gar nicht erreichbar war. Das scheint sich nun zu verbessern. In Anbetracht der bevorstehenden und herausfordernden Korridorsanierung Obertraubling – Passau ist das ein gutes Zeichen.
Die Negativ-Serie beim DB-Konzern hört nicht auf – heute gab es gleich zwei unschöne Nachrichten zu Großprojekten der DB InfraGO: Das Bahnhofs- und Infrastrukturprojekt Stuttgart 21 wird nicht nur erst 2031 fertiggestellt, auch die Kosten steigen nochmal um 3 Milliarden Euro auf nunmehr 14,5 Milliarden Euro. Gleichzeitig wurden die geschätzten Gesamtkosten für die Korridorsanierung Hamburg – Berlin nach oben korrigiert. Aus 2,2 Milliarden Euro werden nun 2,7…
Am 19. Juni berichtete die Süddeutsche Zeitung über den „Bahnsinn“ bei Großprojekten. Tenor: Die Deutsche Bahn AG tut sich mit Großprojekten aktuell sehr schwer. So weit, so bekannt. Irritierend ist allerdings eine Metapher des InfraGO-Vorstands Dr. Philipp Nagl: Er gesteht Schwierigkeiten bei Großprojekten ein. Es würden Erfahrungen im Konzern fehlen. Die scheint man wohl mit…
Nach einer Sperrung von insgesamt zehneinhalb Monaten rollt der Zugverkehr auf der Strecke zwischen Hamburg und Berlin wieder. Insbesondere nach dem Chaos der vergangenen Wochen (u. a. Verkehrsrundschau vom 10. Juni 2026), vor allem rund um den Knoten Hannover, sorgt das für Entlastung.
Nachdem wir gestern noch die erfreulich reibungsfreie Inbetriebnahme des ersten Teilabschnitts nach der Korridorsanierung Hamburg – Berlin vermeldet hatten, meldete sich die Realität des deutschen Schienennetzes schnell zurück. Die InfraGO nahm am 15. Mai den Streckenabschnitt zwischen Hamburg und Hagenow in Betrieb, um Verkehre Richtung Nordost und eine wertvolle Umleitung nach Berlin zu ermöglichen.
Seit dem 15. Mai ist der erste Abschnitt der Strecke Hamburg – Berlin wieder befahrbar. Zwischen Hamburg und Hagenow Land rollt der Verkehr wieder. Das ist eine echte Entlastung, weil damit vor allem der Güterverkehr damit eine weitere Umleiterroute zwischen Hamburg und Berlin (und weiter Richtung östliche Nachbarländer) nehmen kann: Die Strecke über Schwerin und…
Auf dem Korridor Hamburg – Berlin kehrt keine Ruhe ein. Die vollständige Inbetriebnahme der Leit- und Sicherungstechnik verzögert sich wohl noch weiter. Im März erst gab die InfraGO bekannt, dass die für den 01. Mai geplante Wiederinbetriebnahmen der Strecke nicht zu halten sei. Winterbedingungen und Probleme mit der Montage der Leit- und Sicherungstechnik wurden als…
Entlang des Rheins verläuft von Troisdorf bei Köln über Koblenz bis nach Wiesbaden der Rhein-Alpin-Korridor – eine der wichtigsten Güterverkehrsachsen Deutschlands und zentrale Verbindung von den Nordseehäfen über Süddeutschland bis in den Alpenraum und nach Italien. Im zweiten Halbjahr 2026 soll auch dieser Abschnitt im Rahmen der Korridorsanierung modernisiert werden. Allerdings ist bereits im Vorfeld…
Nach den winterlichen Problemen bei der Korridorsanierung zwischen Hamburg und Berlin ist nun klar: Der Frost zu Jahresbeginn scheint die Bauarbeiten völlig aus der Bahn geworfen zu haben. Die Inbetriebnahme der wichtigen Strecke verzögert sich um sechs Wochen. Die Nachricht verwundert ein wenig, teilte die InfraGO der Branche doch mit, dass man mit ca. drei…
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
Der Jahresbeginn startet mit einem Überblick zum aktuellen Stand der abgeschlossenen und noch laufenden Korridorsanierungen sowie einem Blick auf die kommenden Vollsperrungen 2026.
Die ersten 100 Tage der neunmonatigen Vollsperrung zwischen Hamburg und Berlin sind geschafft. In der Branche will sich nicht so recht Entspannung einstellen, denn auf anfängliche „Kinderkrankheiten“ folgte zügig die Erkenntnis, dass Probleme nicht nur Anfangs auftreten werden.
Die Oberleitungsstörung bei Uelzen vom 21. bis zum 23. September 2025 ist kein isolierter Betriebsunfall, sondern ein Stresstest für das ohnehin ausgedünnte Netz in Norddeutschland – mitten in der laufenden Korridorsanierung Hamburg–Berlin.
Die Sanierung der Strecke Hamburg–Berlin läuft seit einem knappen Monat. Güterbahnen erleben auf den Strecken eine Mischung aus Improvisation, langen Umwegen und verbesserungswürdiger Kommunikation.
Bereits in der zweiten von 38 Wochen „Generalsanierung Hamburg-Berlin“ melden EVU erhebliche Probleme: Auf den Umleitungsstrecken sind gleich zwei Baustellen eingerichtet.
Die dritte der sogenannten „Korridorsanierungen” der DB zwischen Hamburg und Berlin ist ein Belastungstest für die Schienenkunden, die Eisenbahnunternehmen, aber auch für das Vertrauen in das Großprojektmanagement der DB InfraGO.
Am Mittwoch, den 09. Juli 2025, fand auf Einladung der DB InfraGO in Frankfurt am Main ein Branchendialog mit rund 200 Vertreter:innen aus der Branche statt. Es ging um das WO, WANN und WIE der Korridorsanierung – bedarfsgerecht im Sinne der Betroffenen.
Die Reihung der geplanten Korridore dürfte sich verzögern. Zusammen mit Branche und Politik sollen die bisherigen Konzepte für alle Korridore, die ab 2028 geplant wurden, überarbeitet werden. Was zunächst nach einem Scheitern klingt, könnte sich als notwendige Korrektur herausstellen.
Die Korridorsanierung auf 70 Kilometern Strecke der sogenannten Riedbahn zwischen Frankfurt am Main und Mannheim, sollte ein Vorzeigeprojekt der Deutschen Bahn werden – ein symbolträchtiger Auftakt zur sogenannten Korridorsanierung.
Seit der Wiedereröffnung der Riedbahn am 15. Dezember 2024 haben einige Pannen auf der frisch, generalüberholten Strecke den Verkehr mehrmals verlangsamt, auf die bekannten Umleiterstrecken zurückverlagert oder zum Ausfall gebracht.
Seit Sonntagnacht rollen wieder Züge über die Riedbahn. Wir danken den vielen Mitarbeiter:innen der DB und den beteiligten Baufirmen für die Realisierung des Projekts. Der Betrieb der erneuerten Anlagen hat in den ersten beiden Tagen weitestgehend planmäßig funktioniert.
Die Sanierung des deutschen Schienennetzes hat mit der Riedbahn gerade erst begonnen, und noch bevor das erste von 41 Projekten abgeschlossen ist, gibt es massive Änderungen bei der Reihenfolge.
Die Riedbahn ist aktuell das größte Schieneninfrastrukturprojekt in Deutschland und zugleich der Auftakt zur umfassenden „Generalsanierung“ des deutschen Schienennetzes. Ziel ist es, die gesamte Schieneninfrastruktur nachhaltig zu verbessern und den Betrieb langfristig zu stabilisieren
100 Tage nach dem Baustart berichtet die DB InfraGO in einer Pressemitteilung über den Baufortschritt der Riedbahn. Wer sich auskennt, sieht schnell, dass viele Aussagen nur Halbwahrheiten sind.
In einem Artikel der FAZ vermittelt der Leiter der Infrastruktur im Regionalbereich Mitte den Eindruck, dass auf der Riedbahn eine umfassende Erneuerung aller Gewerke stattfindet. Doch DB-Watch weiß: Das entspricht nicht der Wirklichkeit
Laut einem Medienbericht könnte sich die vollständige Inbetriebnahme von Anfang 2025 auf Ende 2025 verzögern. Worst Case schmälert das die Kapazität auf der Riedbahn einige Monate, statt sie zu steigern.
Es wurde final, dass die Strecke 2026 für drei Monate und 2029 für fünf Monate komplett gesperrt werden soll. Kapazitätssteigernde Maßnahmen der stark belasteten Strecke wird es jedoch kaum geben.
Zum Start des Riedbahn-Live-Tickers äußert sich der Konzernbevollmächtigte für Gemeinwohlorientierte Schieneninfrastruktur Tobias Heinemann zur anstehenden Sanierung der Riedbahn.
Mehrere Wochen liefen die Verhandlungsrunden zwischen Bund und Ländern im Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat zur Novelle des Bundesschienenwegeausbaugesetzes (BSWAG). Jetzt steht das Ergebnis fest.
Die InfraGO AG verkündet, dass während der Generalsanierung der Riedbahn alle 400 bis 500 Güterzüge pro Woche über die verkehrsgünstige Main-Neckar-Bahn oder die Ludwigsbahn umgeleitet werden können. Mehrere EVU bestätigen, dass es zu Zurückweisungen bei Trassenbestellungen kam.
Am 29. Januar lädt die DB InfraGO zu einer Kundenveranstaltung bezüglich der beiden bayerischen Korridore Obertraubling – Passau und Nürnberg – Regensburg. Zentraler Konfliktpunkt: die langen Umwege und Umleiterstrecken für den Schienengüterverkehr. Sie hinterließ jedoch mehr Fragen als Antworten.
Die vorbereitenden Maßnahmen auf der Riedbahn zwischen Mannheim und Frankfurt verzögern sich. Kund:innen und Unternehmen können nur auf ein Sprichwort hoffen, das eigentlich im Theater gilt: „Wenn die Generalprobe schief geht, wird die Aufführung großartig“.
Am 15. Juni beginnt die fünfmonatige Sanierung der Riedbahn, der erste der 40 Korridore, die „generalsaniert“ werden sollen. Allerdings wird die 70 Kilometer lange Strecke zwischen Frankfurt am Main und Mannheim bereits zwischen dem 01. Januar bis zum 22. Januar 2024 komplett gesperrt – für mindestens drei Wochen, um den Testlauf zu starten!
Durch das Urteil des Bundesverfassungsgerichts, dass die Umschichtung von Corona-begründeten Kreditermächtigungen in den Klima- und Transformationsfonds (KTF) verfassungswidrig sei, gerät die Finanzierung der so genannten Generalsanierung unter Druck.
Die DB gibt in einer Pressemeldung bekannt, dass sich die Kosten der Riedbahn statt 500 Millionen auf 1,3 Milliarden Euro belaufen werden. Wenn alle Projekte so teuer werden, werden die 45 Zusatz-Milliarden für die Schiene, die der Bund bereitstellt, komplett aufgebraucht.
Wie zuvor bereits diskutiert, wird die Korridorsanierung der Strecke Hamburg-Hannover auf 2029 geschoben. Das soll mehr Zeit zu Vorbereitungen liefern, um nicht nur Sanierungen, sondern auch Ausbaumaßnahmen durchzuführen.
Auf dem Schienengipfel geben BMDV und DB die finale zeitliche Reihung der Korridore bekannt, die generalsaniert werden sollen. Die Anzahl verringert sich von 43 auf 40 Korridore.
Eine bundesweite Arbeitsgruppe, die sich speziell den Bedürfnissen des Güterverkehrs widmet, finden viele Branchenvertreter:innen sinnvoll. Doch sie legt auch viele Probleme offen.
Versprochenes Geld ist im bisherigen Haushaltsentwurf nicht abgebildet. Es bleibt fraglich, ob die Zusatz-Milliarden für die Schiene kommen und wenn ja, wofür sie ausgegeben werden.
Eine Novelle der Lkw-Maut soll einen Teil der versprochenen 45 Zusatz-Milliarden für die Schiene finanzieren. Einnahmen der Straßen-Maut können künftig auch für die Schiene aufgewendet werden.
Im Koalitionsausschuss werden der Schiene zusätzlich 45 Milliarden Euro bis 2027 zugesichert. Ursprung und Einsatz der Mittel bleiben aber zunächst vage.
Die Branche reicht weitere Änderungs- und Ergänzungswünsche bezüglich der Kriterienliste zur Priorisierung der Auswahl der Korridore ein. Ein wichtiger Punkt ist dabei das europäische Zugbeeinflussungssystem ETCS.
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