Verunglückter Lokführer von Geseke überlud Güterzug
Vor knapp drei Jahren stirbt ein Lokführer, weil sein Güterzug entgleist. Laut Untersuchungsbericht zu dem Unglück hatte er den Zementzug überladen – um pünktlich zu einem zweiten Job zu kommen.
Erschienen am: 20.08.2026 /Quelle: schiene.de – Bahnverkehr und Infrastruktur
Untersuchungsbericht: Verunglückter Lokführer von Geseke überlud Güterzug
Vor knapp drei Jahren stirbt ein Lokführer, weil sein Güterzug entgleist. Laut Untersuchungsbericht zu dem Unglück hatte er den Zementzug überladen – um pünktlich zu einem zweiten Job zu kommen. Überladung um Zeit zu sparen? Drei Jahre nach einem tödlichen Güterzugunglück bei Geseke nennt ein Untersuchungsbericht Fehler des unter Zeitdruck…
Erschienen am: 20.08.2026 /Quelle: Bahnblogstelle
Mann mit Softair-Waffe im Zug löst Großeinsatz aus
Der erste Hinweis klingt dramatisch: Ein Mann soll mit einer geladenen Schusswaffe in einen Zug gestiegen sein. Was passiert dann? Ein 26-Jähriger ist mit einer Softair-Waffe im Osnabrücker Hauptbahnhof in einen Zug gestiegen und hat einen Großeinsatz der Polizei ausgelöst. Zeugen hatten zunächst gemeldet, dass ein Reisender am Mittwoch mit…
Erschienen am: 20.08.2026 /Quelle: Bahnblogstelle
Zehn Prozent des Sondertopfs für Infrastruktur aufgebraucht
Die Gelder aus dem milliardenschweren Kredittopf der Bundesregierung flossen erstmal nur zäh ab. Jetzt werde aber investiert, sagt der Finanzminister. Im milliardenschweren Sondertopf für Investitionen in Infrastruktur und Klimaschutz sind fast ein Jahr nach dem Start zehn Prozent der Mittel aufgebraucht. Bis Ende Juli flossen nach Zahlen des Finanzministeriums rund…
Erschienen am: 20.08.2026 /Quelle: Bahnblogstelle
DB InfraGO beantragt höhere Trassenpreise – Verband: Güterverkehr wird zum „Spielball“
Im Güterverkehr stehen für 2027 höhere Trassenentgelte im Raum. Geplante Aufschläge und ein laufendes Verfahren könnten die Kalkulationen der Bahnunternehmen erschweren. DB InfraGO hat nach Angaben des Verbands Die Güterbahnen konkrete Trassenpreise für 2027 beantragt. Im Standardsegment des Schienengüterverkehrs solle der Kilometerpreis von derzeit 3,48 auf 3,92 Euro steigen. Daraus…
Erschienen am: 20.08.2026 /Quelle: Bahnblogstelle
Tragischer Unfall in Japan – Vier Tote bei Arbeiten im Gleisbereich
Trotz strenger Sicherheitsvorschriften kam es in Japan zu einem tödlichen Unfall: Vier Gleisarbeiter wurden von einem Expresszug erfasst. Die Polizei prüft nun die Hintergründe. In Japan sind vier Gleisarbeiter beim Unkrautjäten von einem Zug tödlich erfasst worden. Der tragische Unfall ereignete sich an einem Bahnhof der nördlich von Tokio gelegenen…
Erschienen am: 20.08.2026 /Quelle: Bahnblogstelle
Mann mit Softair-Waffe im Zug löst Großeinsatz aus
Der erste Hinweis klingt dramatisch: Ein Mann soll mit einer geladenen Schusswaffe in einen Zug gestiegen sein. Was passiert dann?
Erschienen am: 20.08.2026 /Quelle: schiene.de – Bahnverkehr und Infrastruktur
Mutmaßliche Graffitisprayer an Grenze gestoppt
Spraydosen, Atemschutzmasken, eine Drohne und Pläne des Münchner U-Bahn-Netzes: Bei einer Kontrolle in Simbach am Inn stoßen Beamte auf verdächtige Ausrüstung. Drei mutmaßliche Graffitisprayer sind an der deutsch-österreichischen Grenze bei Simbach am Inn gestoppt worden. Ihnen sei die Einreise nach Deutschland verweigert worden, teilte die Bundespolizei mit. Sie wurden nach…
Erschienen am: 20.08.2026 /Quelle: Bahnblogstelle
Beim Unkrautjäten – Vier Tote bei tragischem Unfall in Japan
Trotz strenger Sicherheitsvorschriften kam es in Japan zu einem tödlichen Unfall: Vier Gleisarbeiter wurden von einem Expresszug erfasst. Die Polizei prüft nun die Hintergründe.
Erschienen am: 20.08.2026 /Quelle: schiene.de – Bahnverkehr und Infrastruktur
Rhein und Schiene gemeinsam denken
Niedrigwasser am Rhein ist kein überraschendes Ereignis mehr. Dass Binnenschiffe bei niedrigen Pegeln weniger Ladung aufnehmen können und Lieferketten dadurch unter Druck geraten, ist seit Jahren bekannt. Trotzdem wirkt die Reaktion häufig noch immer wie Krisenmanagement auf Zuruf: zusätzliche Wagen hier, kurzfristige Umleitungen dort. Das reicht nicht. Die erste Aufgabe muss sein, die Wasserstraße selbst […]
Das anhaltende Niedrigwasser am Rhein erhöht den Druck auf die Logistik. Weil Binnenschiffe wegen geringer Wasserstände weniger Ladung transportieren können, wächst der Bedarf an alternativen Transportmöglichkeiten. DB Cargo hat angeboten, kurzfristig rund 400 zusätzliche Güterwagen bereitzustellen. Fahrgastverband Pro Bahn und Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) sehen darin grundsätzlich eine Chance für die Schiene, setzen aber unterschiedliche […]
Mehr als 100 Fahrgäste bleiben unverletzt, als der «Rasende Roland» und ein Auto auf Rügen kollidieren. Wie es zu dem Zusammenstoß kam.
Erschienen am: 20.08.2026 /Quelle: schiene.de – Bahnverkehr und Infrastruktur
Respektkampagne in Detmold
Der Stadtverkehr Detmold (SVD) setzt seine Kampagne für mehr Respekt gegenüber dem Fahrpersonal fort. Hintergrund sind Berichte von Mitarbeitern über verbale Entgleisungen und aggressive Fahrgäste in den Stadtbussen. Tätliche Übergriffe, wie sie bundesweit zuletzt vor allem aus dem Bahnverkehr bekannt wurden, stehen in Detmold dabei nicht im Mittelpunkt. Die SVD und die beteiligten Verkehrsunternehmen BVO […]
Die Stadtwerke Bonn bzw. SWB Bus und Bahn arbeiten an der Wiederinbetriebnahme der stillgelegten Stadtbahnen. Das Verkehrsunternehmen erstellt dafür ein Prüf- und Überwachungskonzept sowie eine Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse (FMEA). Beide Unterlagen sollen der Technischen Aufsichtsbehörde vorgelegt werden. Die FMEA bildet die Grundlage für das Überwachungskonzept. Auf dieser Basis entscheidet die Behörde über eine Betriebserlaubnis für […]
Der Schweizer Schienenpersonenverkehr hat im zweiten Quartal 2026 einen neuen Höchststand erreicht. Mit 6,30 Milliarden Personenkilometern lag die Verkehrsleistung um 5,2 Prozent über dem Wert des Vorjahresquartals. Damit wurde auch der bisherige Rekord aus dem vierten Quartal 2025 mit 6,11 Milliarden Personenkilometern übertroffen. Das geht aus dem aktuellen Quartalsreporting Bahn von LITRA und dem Verband […]
Der Aufgabenträger go.Rheinland erweitert das Angebot in seinen go.Centern. An den Standorten Köln Hauptbahnhof, Köln/Bonn Flughafen und Aachen Hauptbahnhof können Fahrgäste ab sofort auch Tickets für Flixbus und Flixtrain kaufen. Damit ergänzt der Aufgabenträger den bisherigen Verkauf von Nah- und Fernverkehrsangeboten um weitere Verbindungen im Bus- und Bahnfernverkehr. Das neue Angebot richtet sich insbesondere an […]
Neuer Verkehrsvertrag für Ausbau der Regionalbahn ab Dresden
Ab Dezember 2026 gibt es mehr Platz und Komfort im Zug zwischen Dresden, Leipzig und der Lausitz: Neue Doppelstockzüge und ein Fahrradwagen sollen für Verbesserungen sorgen. Der neue Verkehrsvertrag für mehr Kapazitäten und moderne Züge im Schienenverkehr zwischen Dresden, Leipzig und der Lausitz ist unterzeichnet. Das neue Elektronetz Oberelbe wird…
Erschienen am: 20.08.2026 /Quelle: Bahnblogstelle
Bauarbeiten: Keine Züge zwischen Luxemburg und Trier
Zugreisende nach Luxemburg müssen sich in den nächsten Wochen auf Einschränkungen einstellen. Wie lange keine Züge fahren. Wegen Bauarbeiten fahren zwischen Luxemburg-Stadt und Trier ab Montag (24. August) für drei Wochen keine Züge. Das luxemburgische Eisenbahnverkehrsunternehmen CFL richte in der Zeit ein umfangreiches Ersatzbusangebot ein, teilte der Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz…
Erschienen am: 20.08.2026 /Quelle: Bahnblogstelle
SPD in Schleswig-Holstein will das Ruder in der Verkehrspolitik herumreißen
Verkehrsprobleme in Schleswig-Holstein, etwa durch Baustellen, betreffen viele Menschen. Was die SPD mit Landesbussen, Konzepten für den ländlichen Raum und günstigerer Elektromobilität erreichen will. Acht Monate vor der Landtagswahl in Schleswig-Holstein macht die SPD die Verkehrspolitik zu einem Schwerpunkt ihrer Kampagne. „Alle haben es satt“, sagte Spitzenkandidat Ulf Kämpfer mit…
Erschienen am: 20.08.2026 /Quelle: Bahnblogstelle
Bahn bündelt Bauarbeiten zwischen München und Buchloe
Zwischen München und Buchloe müssen Fahrgäste von Ende August bis Anfang September mit deutlichen Einschränkungen rechnen. Wegen Gleis-, Weichen- und Brückenarbeiten werden S-Bahnen sowie Regional- und Fernzüge teilweise durch Busse ersetzt. Auf der Bahnstrecke zwischen München und Buchloe kommt es vom 26. August, 4 Uhr, bis zum 5. September, 4…
Erschienen am: 20.08.2026 /Quelle: Bahnblogstelle
63-Jährige von Stadtbahn erfasst | 37-Jähriger stirbt nach Unfall mit Zug | Auto stößt gegen Rasenden Roland
In Stuttgart und Speyer werden zwei Menschen von Schienenfahrzeugen erfasst und tödlich verletzt. Auf Rügen kollidieren der „Rasende Roland“ und ein Auto an einem unbeschrankten Bahnübergang. +++ Stuttgart: 63-Jährige von Stadtbahn erfasst und tödlich verletzt +++ Eine 63-jährige Frau ist in Stuttgart von einer Stadtbahn erfasst und tödlich verletzt worden.…
Erschienen am: 20.08.2026 /Quelle: Bahnblogstelle
Gremium empfiehlt Entwurf für Dresdner Carolabrücke
Ein Gremium empfiehlt dem Stadtrat einen Entwurf für die Dresdner Carolabrücke. Die Entscheidung fällt äußerst knapp aus. Nun hat der Stadtrat die Qual der Wahl. Das Begleitgremium zum Wiederaufbau der Dresdner Carolabrücke empfiehlt dem Stadtrat den Entwurf des Planungsteams LAP und Knight Architects zur Umsetzung. Nach Angaben der Stadtverwaltung fiel…
Erschienen am: 20.08.2026 /Quelle: Bahnblogstelle
Comeback für alte Güterwagen – DB Cargo sieht keine Lärmschutz-Hürde
Hunderte ältere Güterwagen will DB Cargo wegen der Niedrigwasser-Situation für die Verlagerung von Fracht auf die Schiene reaktivieren. Auf eine Nachrüstung mit leiseren Flüsterbremsen kann bei den eigenen Wagen verzichtet werden – sie sind nach Angaben der Bahn bereits entsprechend ausgestattet. Bei den eigenen DB-Cargo-Wagen ist eine zusätzliche Nachrüstung der…
Erschienen am: 20.08.2026 /Quelle: Bahnblogstelle
ICE muss zweimal wegen gezogener Notbremse stoppen
Zweimal kommt ein ICE zwischen Frankfurt am Main und Ulm plötzlich zum Stehen – die Notbremse wurde gezogen. Am Ziel kontrolliert die Bundespolizei einen jungen Mann. Ist er verantwortlich? In einem ICE von Frankfurt am Main nach Ulm ist zweimal die Notbremse gezogen worden. Ein zunächst Unbekannter habe am frühen…
Erschienen am: 19.08.2026 /Quelle: Bahnblogstelle
Diese Namen bekommen die neuen Mosel-Lux-Züge
Moselkern, Oberbillig und Ürzig: Das sind drei von insgesamt 18 Gemeinden, die es als Namenspaten auf die neuen Regionalzüge an der Mosel geschafft haben.
Erschienen am: 19.08.2026 /Quelle: schiene.de – Bahnverkehr und Infrastruktur
Schaden am Gleis legt Bahnstrecke Crailsheim–Aalen lahm
Ein Schienenschaden sorgt für eine Sperrung der Bahnstrecke Crailsheim–Aalen. Was Reisende jetzt wissen müssen und wie lange die Reparaturen dauern könnten. Wegen Schäden an den Schienen ist die Bahnstrecke zwischen Crailsheim und Aalen gesperrt worden. Dies teilte das Bahnunternehmen Averio mit. Grund für die Sperrung sei ein Schienenbruch. Es kommt…
Erschienen am: 19.08.2026 /Quelle: Bahnblogstelle
European Sleeper verlängert Winter-Frühbucherrabatt
Reisende bekommen bei European Sleeper länger Zeit für Wintertickets mit Frühbucherrabatt. Der Nachlass beträgt 20 Prozent und gilt für Fahrten vom 3. Januar bis 18. März 2027. Der belgisch-niederländische Nachtzugbetreiber European Sleeper hat seinen Winter-Frühbucherrabatt bis Ende der Woche verlängert, wie das Unternehmen mitteilte. Der Nachlass betrage 20 Prozent und…
Reparaturen an der Bahnstrecke zwischen Crailsheim und Aalen dauern länger als geplant. Fahrgäste müssen weiter mit Zugausfällen und Umleitungen rechnen – wie lange noch ist unklar.
Erschienen am: 19.08.2026 /Quelle: schiene.de – Bahnverkehr und Infrastruktur
Diese Namen bekommen die neuen Mosel-Lux-Züge
Moselkern, Oberbillig und Ürzig: Das sind drei von insgesamt 18 Gemeinden, die es als Namenspaten auf die neuen Regionalzüge an der Mosel geschafft haben. Die neuen Regionalzüge im Mosel-Lux-Netz tragen künftig die Namen von 18 Ortsgemeinden an der Mosel. Bürger hatten in einem Abstimmungswettbewerb mehr als 10.000 Stimmen abgegeben: Die…
Erschienen am: 19.08.2026 /Quelle: Bahnblogstelle
Streit um fehlendes Klopapier in Zügen wird zur Chefsache
Drei Millionen Rollen pro Jahr reichen offenbar nicht: Nach Bürgerbeschwerden fordert Parlamentspräsident Okamura mehr Toilettenpapier in tschechischen Zügen – und droht dem Bahnchef. In Tschechien ist auf höchster Ebene ein Streit um fehlendes Toilettenpapier in den Zügen, insbesondere des Fernverkehrs, entbrannt. Parlamentspräsident Tomio Okamura machte das Problem zur Chefsache –…
Erschienen am: 19.08.2026 /Quelle: Bahnblogstelle
Vandalismusschäden von über 30 Millionen Euro bei der Bahn
Graffitis an Bahnhofswänden, Kabeldiebstahl, zerkratzte oder eingeschlagene Scheiben in Zügen – die Deutsche Bahn ist ständig mit Vandalismus konfrontiert. Die Höhe des Schadens ist beträchtlich. Durch Vandalismus sind bei der Deutschen Bahn im vergangenen Jahr Schäden von 34 Millionen Euro entstanden. 19,6 Millionen Euro entfielen dabei auf die Infrastruktur, wie…
Erschienen am: 19.08.2026 /Quelle: Bahnblogstelle
PayPal und Deutsche Bahn starten Cashback-Aktion für Bahnreisende
Kunden der Deutschen Bahn können aktuell beim Ticketkauf mit PayPal sparen. Bis Mitte September erhalten Teilnehmer fünf Prozent Cashback in Form von PayPal-Punkten, wenn sie die Aktion vorher in der App aktivieren. Bahnreisende können beim Ticketkauf zeitweise Geld zurückerhalten: Wer das Angebot in der PayPal-App aktiviert und auf der Website…
Erschienen am: 19.08.2026 /Quelle: Bahnblogstelle
Neuer Verkehrsvertrag für Elektronetz Oberelbe unterzeichnet
Ab Dezember 2026 gibt es mehr Platz und Komfort im Zug zwischen Dresden, Leipzig und der Lausitz: Neue Doppelstockzüge und ein Fahrradwagen sollen für Verbesserungen sorgen.
Erschienen am: 19.08.2026 /Quelle: schiene.de – Bahnverkehr und Infrastruktur
Keine Züge zwischen Luxemburg und Trier
Zugreisende nach Luxemburg müssen sich in den nächsten Wochen auf Einschränkungen einstellen. Wie lange keine Züge fahren.
Erschienen am: 19.08.2026 /Quelle: schiene.de – Bahnverkehr und Infrastruktur
Vandalismusschäden von über 30 Millionen Euro
Graffitis an Bahnhofswänden, Kabeldiebstahl, zerkratzte Scheiben in Zügen – die Deutsche Bahn ist ständig mit Vandalismus konfrontiert. Die Höhe des Schadens ist beträchtlich.
Erschienen am: 19.08.2026 /Quelle: schiene.de – Bahnverkehr und Infrastruktur
Mann von Zug erfasst – tödlicher Zwischenfall in Speyer
Die Polizei geht von einem Unfall aus. Vieles ist bislang unklar.
Erschienen am: 19.08.2026 /Quelle: schiene.de – Bahnverkehr und Infrastruktur
Streit um fehlendes Klopapier in Zügen wird zu Chefsache
Drei Millionen Rollen pro Jahr reichen offenbar nicht: Nach Bürgerbeschwerden fordert Parlamentspräsident Okamura mehr Toilettenpapier in tschechischen Zügen – und droht dem Bahnchef.
Erschienen am: 19.08.2026 /Quelle: schiene.de – Bahnverkehr und Infrastruktur
ICE muss zweimal wegen gezogener Notbremse stoppen
Zweimal kommt ein ICE zwischen Frankfurt am Main und Ulm plötzlich zum Stehen +ndash; die Notbremse wurde gezogen. Am Ziel kontrolliert die Bundespolizei einen jungen Mann. Ist er verantwortlich?
Erschienen am: 19.08.2026 /Quelle: schiene.de – Bahnverkehr und Infrastruktur
Fünf Ziele für den Bundesverkehrsminister
Berlin, 19.08.2026. In seinen ersten drei Wochen im Amt wurde Bundesverkehrsminister Steffen Bilger bereits mit einer Menge Herausforderungen konfrontiert, zuletzt insbesondere aufgrund des Niedrigwassers. Neben den akuten verkehrspolitischen Baustellen müssen aus Sicht der Allianz pro Schiene nun aber die Weichen für langfristige Veränderungen in der Verkehrspolitik gestellt werden. Das gemeinnützige Verkehrsbündnis sieht fünf zentrale To-dos […]
Erschienen am: 19.08.2026 /Quelle: Allianz pro Schiene
Daimler Truck unterstützt Verkehrsschulung
Mercedes-Benz Trucks und Daimler Buses unterstützen in diesem Jahr die bundesweite Verkehrssicherheitsinitiative „Deutschland blickt’s“ des Vereins Blicki. Im Mittelpunkt stehen vor allem Vorschul- und Grundschulkinder, die für Gefahren im Straßenverkehr sensibilisiert werden sollen. Zum Einsatz kommen dabei der Mercedes-Benz Safety Truck und der Mercedes-Benz Safety Coach, mit denen Sicherheitstechnik und typische Gefahrensituationen praxisnah vermittelt werden. […]
Die Bauarbeiten an der Franz-Josefs-Bahn zwischen Kritzendorf und St. Andrä-Wördern liegen nach Angaben der ÖBB im Zeitplan. Nach sechs Wochen Bauzeit sind die Arbeiten an Gleisen und Entwässerungsanlagen auf rund sieben Kilometern weit fortgeschritten. Auch die Kabeltröge sowie die 420 Meter lange Lärmschutzwand im Bahnhof St. Andrä-Wördern werden planmäßig errichtet. Mit Schulbeginn am 7. September […]
Der On-Demand-Dienst Holibri von HochstiftBewegt ist ab sofort auch über die landesweite Plattform rufmobil.nrw buchbar. Fahrgäste können Fahrten dort suchen, buchen und bezahlen. Damit erhält das Angebot im Hochstift einen zusätzlichen digitalen Zugang. Holibri ergänzt den klassischen Linienverkehr vor allem dort, wo Busse nur eingeschränkt oder nicht durchgehend verkehren. Dazu gehören insbesondere Abendstunden und Gebiete […]
Die Mainzer Verkehrsgesellschaft (MVG) bekommt zum Jahreswechsel eine neue Technische Geschäftsführerin. Nadine Gottschalk übernimmt die Position zum 1. Januar 2027 und folgt auf Jochen Erlhof, der nach 25 Jahren im Unternehmen in den Ruhestand tritt. Gemeinsam mit dem Kaufmännischen Geschäftsführer Florian Wiesemann, der seit Juni 2024 im Amt ist, wird sie künftig die Geschäfte der […]
Seit Beginn des neuen Schuljahres in Niedersachsen hat die Üstra in Hannover ihr Busangebot im Schulverkehr in Hannover und der Region angepasst. Seit dem 13. August gelten auf mehreren Linien zusätzliche Fahrten, veränderte Abfahrtszeiten und neue Anschlüsse. Im Bereich Wettbergen ist die Linie 130 nach einer baubedingten Einstellung während der Sommerferien wieder unterwegs. Auf der […]
Die DB InfraGO erneuert vom 28. August bis zum 20. November in Hagen-Dahl die Brücke „Untergraben“. Das acht Meter lange Bauwerk stammt aus dem Jahr 1912 und führt über einen kleinen Flutgraben zur Volme. Die Kosten für den Neubau liegen bei rund 4,6 Millionen Euro. Parallel werden zwei weitere Brücken über die Volme in Hagen-Eilpe […]
Bundespolizei untersucht Ursache zu entgleistem Güterwaggon in Mannheim
Im Rangierbahnhof Mannheim kommt ein Waggon nachts von den Schienen ab – wer oder was dahintersteckt, ist noch nicht bekannt.
Erschienen am: 18.08.2026 /Quelle: schiene.de – Bahnverkehr und Infrastruktur
Erfurter Brückenteile werden auf Schäden untersucht
An einer Großbaustelle der Deutschen Bahn in Thüringen ist eine entscheidende Phase angebrochen: Ein riesiges Brückenteil in Erfurt wird aus der Verankerung gehoben +ndash; und dann teilweise untersucht.
Erschienen am: 18.08.2026 /Quelle: schiene.de – Bahnverkehr und Infrastruktur
Grüne fordern stärkere Regulierung des Fernverkehrs
Die Grünen fordern eine stärkere staatliche Regulierung des Fernverkehrs auf der Schiene in Deutschland. So soll verhindert werden, dass Städte wie Bamberg und Münster nach dem geplanten Einstieg des italienischen Zugbetreibers Italo ihren ICE-Anschluss verlieren.
Erschienen am: 18.08.2026 /Quelle: schiene.de – Bahnverkehr und Infrastruktur
DB Regio verstärkt Mitarbeiterschutz
Die Deutsche Bahn verschärft nach Übergriffen auf Beschäftigte ihre Sicherheitsmaßnahmen im Regionalverkehr. Im ersten Halbjahr 2026 registrierte DB Regio insgesamt 989 Übergriffe auf Mitarbeiter. Davon entfielen 781 Fälle auf einfache Körperverletzungen wie Schubsen, Greifen oder Bespucken, weitere 185 Fälle auf versuchte Körperverletzungen. In 22 Fällen wurden Beschäftigte Opfer schwerer Körperverletzungen. Zu Beginn des Jahres war […]
Die Freiburger Verkehrs AG (VAG) und der Regio-Verkehrsverbund Freiburg (RVF) erweitern das Fahrradvermietsystem Frelo um 13 neue Probestationen. Damit wächst das Netz in Freiburg von bislang 93 Stationen und wird stärker in äußere Stadtteile sowie Gewerbegebiete ausgeweitet. Damit entstehen zusätzliche Möglichkeiten für Wege zur Arbeit, zum Einkauf und in der Freizeit. Die ersten neuen Standorte […]
Zum Schulbeginn am 17. August schließen die Erfurter Verkehrsbetriebe (EVAG) die Gleiserneuerung in der Bahnhofsunterführung planmäßig ab. Damit kehren die Stadtbahn-Linien 1, 2, 3, 5 und 6 auf ihre regulären Linienwege zurück. Gleichzeitig treten zum Start des neuen Schuljahres mehrere Änderungen im Stadtbahn- und Busverkehr in Kraft. Die Fahrzeiten der Stadtbahn-Linien 1, 2, 3, 4 […]
Der Zweckverband SPNV Rheinland-Pfalz Nord kritisiert die Fahrgastinformation der DB Regio zu den Störungen auf der Pellenzstrecke zwischen Andernach und Mayen Ost. Seit Anfang Juli ist dort der Zugfunk gestört, weshalb das Zugangebot bereits deutlich eingeschränkt werden musste. Seit dem vergangenen Montag kam zusätzlich ein Gleislagefehler bei Thür hinzu. Die Strecke zwischen Andernach und Mayen […]
Die Berliner Verkehrsbetriebe AöR testen am U-Bahnhof Kottbusser Tor einen neuen Meldeweg über WhatsApp. Fahrgäste können dort ab sofort Verschmutzungen, beschädigte Einrichtungen, Graffiti, Vandalismus oder andere Auffälligkeiten direkt an das Unternehmen melden. Der Versuch ist zunächst auf den Bahnhof Kottbusser Tor beschränkt. Damit ergänzt die BVG ihre Kontaktmöglichkeiten um einen digitalen Meldeweg, der unmittelbar vor […]
Auf der Bahnstrecke München – Buchloe – Memmingen – Lindau müssen sich Fahrgäste seit einigen Tagen auf umfangreiche Einschränkungen einstellen. Seit dem 13. August führen zahlreiche Baustellen der DB InfraGO zu Zugausfällen auf den Linien RE 96, RE 72 und RB 92. Nach Angaben von Arverio dauern die Behinderungen nach bisherigem Planungsstand bis mindestens 16. […]
Mit der S-Bahn zum BER? Derzeit nicht zu empfehlen
Die S-Bahnlinien aus der Berliner Innenstadt zum BER sind seit den frühen Morgenstunden wegen Bauarbeiten unterbrochen. Die Arbeiten dauern noch bis Ende August.
Erschienen am: 18.08.2026 /Quelle: schiene.de – Bahnverkehr und Infrastruktur
Warum der S21-Bahnhof keine Klimaanlage bekommt
Der neue Tiefbahnhof von Stuttgart 21 bleibe auch ohne Klimaanlage im Sommer kühl, erklärt die Bahn und erntet dafür im Netz Hohn und Spott. So soll die Klimatisierung des Bahnhofs funktionieren.
Erschienen am: 18.08.2026 /Quelle: schiene.de – Bahnverkehr und Infrastruktur
GDL-Streik bei Saarbahn – Ersatzkonzept auch am Dienstag
Erst rollt die S1 wieder an, dann steht sie erneut still: Die GDL legt die Saarbahn ab Montagabend erneut lahm – und auch am Dienstag fahren die Bahnen nur nach Notplan.
Erschienen am: 18.08.2026 /Quelle: schiene.de – Bahnverkehr und Infrastruktur
Hafenarbeiter bestreiken sechs deutsche Seehäfen
Verdi hat zu Warnstreiks in Hamburg, Bremen und Niedersachsen aufgerufen. Die Gewerkschaft ist unzufrieden mit einem Arbeitgeberangebot. Kommt erneut Bewegung in die Verhandlungen?
Erschienen am: 17.08.2026 /Quelle: schiene.de – Bahnverkehr und Infrastruktur
PayPal und Deutsche Bahn starten Cashback-Aktion für Reisende
Angebot vom 17. August bis 13. September – 5 Prozent Cashback für PayPal-Kunden bei Ticketkauf auf bahn.de
Wegen der hohen Waldbrandgefahr in Sachsen-Anhalt ist die Brockenbahn seit Wochen nicht mit Dampfloks gefahren. Ab Mittwoch startet wieder der reguläre Betrieb.
Erschienen am: 17.08.2026 /Quelle: schiene.de – Bahnverkehr und Infrastruktur
ETCS-Software-Lösung ermöglicht mehr Güterverkehr auf Strecke Bamberg – Erfurt
DB InfraGO-Chef Philipp Nagl: „Mit dieser innovativen Lösung können wir die vorhandene Infrastruktur effizienter nutzen.“ • Zusätzliche Trassen für Güterzüge insbesondere nachts und in Tagesrandlagen
Wasserstoffbusse können nur dann zuverlässig fahren, wenn der benötigte Kraftstoff jederzeit verfügbar ist. Das klingt banal, ist aber genau der Punkt, an dem Wasserstoffprojekte in der Vergangenheit immer wieder ins Stolpern geraten sind. Im Schienenverkehr hat sich bereits gezeigt, dass technisch einsatzbereite Wasserstoffzüge zeitweise nicht fahren konnten, weil der Kraftstoff fehlte oder die Versorgung nicht […]
Mit einem Spatenstich in der vergangenen Woche hat die Regionalverkehr Köln (RVK) in Mechernich den Bau einer eigenen Wasserstoffproduktion begonnen. Auf dem Gelände des geplanten Aus- und Weiterbildungszentrums für klimaneutrale und digitale Mobilität (AWM) entsteht eine Anlage aus Elektrolyseur und Tankstelle. Ende 2026 soll sie in Betrieb gehen. Damit will die RVK grünen Wasserstoff künftig […]
Die DB InfraGO bündelt ab dem 21. August zahlreiche Instandhaltungs- und Modernisierungsarbeiten auf der Bahnstrecke zwischen Düsseldorf und Köln. Bis zum 4. September ist zunächst die gesamte Strecke zwischen Köln-Mülheim und Düsseldorf Hauptbahnhof gesperrt. Anschließend bleibt bis zum 4. Dezember die S-Bahn-Strecke außer Betrieb. Fern-, Regional- und S-Bahn-Züge werden während der Sperrungen umgeleitet oder durch […]
Die Verkehrsverbünde Oberelbe (VVO) und Oberlausitz-Niederschlesien (ZVON) starten im Zuge ihrer geplanten Zusammenführung zum neuen Verkehrsverbund Ostsachsen eine umfangreiche Befragung in der Region. Dabei soll ermittelt werden, wie die Einwohner den öffentlichen Nahverkehr derzeit bewerten und welche Erwartungen sie an den künftigen gemeinsamen Verbund haben. Die Befragung beginnt am 17. August und läuft bis Mitte […]
Der Eigenbetrieb Beteiligungen der Landeshauptstadt Kiel (EBK) treibt die Elektrifizierung des Busverkehrs weiter voran. Auf dem Betriebshof der Kieler Verkehrsgesellschaft (KVG) in der Werftstraße beginnt mit dem Rückbau der früheren Wagenhalle ein weiterer Bauabschnitt. Auf der freiwerdenden Fläche soll zusätzliche Infrastruktur für Elektrobusse entstehen, die ab 2029 eingesetzt werden sollen. Kiel verfolgt das Ziel, den […]
Hitachi Rail investiert im laufenden und kommenden Geschäftsjahr rund sieben Millionen Euro in die Weiterentwicklung seines Standorts in Arnstadt. Hintergrund ist die steigende Nachfrage nach digitalen Signal- und Sicherungssystemen. Mit der Investition sollen zusätzliche Produktionskapazitäten geschaffen und bestehende Gebäude modernisiert werden. Im Mittelpunkt steht die Neuordnung und Erweiterung von Büroflächen. Dadurch entstehen nach Angaben des […]
DB InfraGO plant Anpassungen bei Bauarbeiten zwischen Hannover und Berlin
Zwischen Oktober 2026 und Dezember 2027 drei große Baumaßnahmen gebündelt auf wichtiger Ost-West-Achse • Verzögerungen bei Elektrifizierung Lehrter Stammbahn machen Anpassungen im Umleitungskonzept für 2027 notwendig • Anpassung des Verkehrskonzepts startet zeitnah im Dialog mit Unternehmen, Aufgabenträgern und Ländern
Die Mainzer Mobilität hat die neue Straßenbahnstrecke durch die Binger Straße in Betrieb genommen. Damit fährt die Straßenbahn erstmals zwischen Hauptbahnhof West und Münsterplatz über die neu ausgebaute Verbindung. Die Strecke ist Teil des Ausbauprogramms „M wie Zukunft: Meine Straßenbahnstadt“ und bildet dessen erstes abgeschlossenes Teilprojekt. Mit der Inbetriebnahme wurde die Linie 53 neu geführt. […]
Die Deutsche Bahn hat mit der umfassenden Modernisierung des Bahnhofs Wetzlar begonnen. Im Rahmen des Programms für sogenannte zukunftsfähige Bahnhöfe sollen Komfort, Aufenthaltsqualität und Fahrgastinformation verbessert werden. Die Arbeiten sollen voraussichtlich Ende 2026 abgeschlossen sein. Geplant ist unter anderem eine Neugestaltung der Personenunterführung und des Empfangsgebäudes. Dazu gehören Putz- und Malerarbeiten, Verbesserungen im Wartebereich, die […]
Der Landkreis Miltenberg bereitet sich auf die Vorgaben des Saubere-Fahrzeug-Beschaffungs-Gesetzes vor. Dieses setzt die europäische Clean Vehicles Directive in Deutschland um und verpflichtet öffentliche Auftraggeber, bei neuen Verkehrsverträgen Mindestquoten für emissionsarme und emissionsfreie Fahrzeuge vorzusehen. Für Verkehrsunternehmen bedeutet dies nicht nur die Beschaffung neuer Busse, sondern auch erhebliche Investitionen in Betriebshöfe und Ladeinfrastruktur. Vertreter des […]
Die Oberbergische Verkehrsgesellschaft (OVAG) richtet auch in diesem Jahr wieder einen Fotowettbewerb für Busfreunde aus. Nach der Premiere im vergangenen Jahr wird erneut der „OVAG-Busspotting Award“ vergeben. Gesucht werden besonders gelungene und kreative Aufnahmen von Fahrzeugen des Verkehrsunternehmens. Der diesjährige Wettbewerb steht unter dem Motto „Bus trifft Stadt“. Während im Vorjahr die neuen Wasserstoffbusse der […]
Die Deutsche Bahn setzt den Ausbau der Sachsen-Franken-Magistrale fort. Vom 17. August bis 12. Dezember bündelt die DB InfraGO umfangreiche Bauarbeiten im Eisenbahnknoten Gößnitz und im Bahnhof Werdau. Gleichzeitig wurden einzelne Bauabläufe an veränderte Rahmenbedingungen angepasst. Ziel ist es, möglichst viele Maßnahmen in einer gemeinsamen Sperrpause umzusetzen und damit Kapazität, Qualität und Zuverlässigkeit auf der […]
Die Deutsche Bahn setzt in Sachsen-Anhalt neue mobile Handwerkerteams ein, um Schäden an Bahnhöfen schneller zu beseitigen. Die Teams sollen kleinere und größere Reparaturen direkt vor Ort erledigen und damit vor allem Stationen außerhalb der großen Städte zügiger instand halten. Im nördlichen Sachsen-Anhalt arbeiten künftig vier zusätzliche Mitarbeiter im Bahnhofsmanagement Magdeburg. Für den Süden des […]
Mehr Sicherheit an Bahnhöfen: DB stattet Service-Mitarbeitende mit Bodycams aus
Sicherheit für Mitarbeitende und Fahrgäste hat für die Deutsche Bahn höchste Priorität • Auch Mitarbeitende im Service an den Bahnhöfen bekommen Bodycams • Bahnhofschefin Katja Hüske: „Weiterer Baustein im Sicherheitskonzept der Bahnhöfe“
Die Digitalisierung der Eisenbahn wird in Deutschland mit Milliardenbeträgen vorangetrieben. ETCS, digitale Stellwerke und moderne Leit- und Sicherungstechnik sollen mehr Kapazität, höhere Zuverlässigkeit und einen effizienteren Betrieb ermöglichen. Doch was nützt die modernste Technik, wenn ihre Inbetriebnahme an Verfahren hängt, die aus einer anderen technischen Epoche stammen? Genau hier setzt die Forderung des TÜV-Verbands an. […]
Die Digitalisierung der Eisenbahninfrastruktur stellt nicht nur technische, sondern auch regulatorische Anforderungen. Mit dem Ausbau von ETCS, digitalen Stellwerken und vernetzten Leit- und Sicherungssystemen verändert sich auch die Art, wie sicherheitsrelevante Anlagen geprüft, anerkannt und zugelassen werden. Der TÜV-Verband fordert deshalb eine grundlegende Modernisierung der bestehenden Verfahren für Signal-, Telekommunikations- und elektrotechnische Anlagen, sogenannte STE-Anlagen. […]
Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) fordert einen einheitlichen und herstellerunabhängigen Zugang zu Fahrzeugdaten bei Linienbussen. Hintergrund ist, dass Verkehrsunternehmen zunehmend Flotten mit Fahrzeugen verschiedener Hersteller betreiben. Proprietäre Cloud-Lösungen und unterschiedliche technische Schnittstellen verursachten dabei nach Einschätzung des Verbandes einen hohen Integrations- und Wartungsaufwand. In einem neuen Positionspapier spricht sich der VDV deshalb für die konsequente […]
Der elektronische Tarif eezy.nrw ist mit einem Update benutzerfreundlicher geworden. Künftig müssen Fahrgäste bei der Mitnahme weiterer Personen keine personenbezogenen Daten mehr eingeben. Erwachsene und Kinder können vor Fahrtbeginn über ein Plus-Symbol gemeinsam eingecheckt werden. Auch die Mitnahme eines Fahrrads lässt sich auf diesem Weg buchen. eezy.nrw richtet sich insbesondere an Fahrgäste, die den öffentlichen […]
Die Düsseldorfer Rheinbahn AG hat auf der Stadtbahnstrecke nach Holthausen eine neue Koppelspule für das Zugbeeinflussungssystem ZUB installiert. Die Technik soll die Sicherheit im Fahrbetrieb erhöhen und ist Bestandteil der „Sicherheitsstrategie 2030“ des kommunalen Unternehmens der nordrhein-westfälischen Landeshauptstadt. Sie ermöglicht eine berührungslose Kommunikation zwischen Strecke und Fahrzeug und überwacht unter anderem die Einhaltung zulässiger Geschwindigkeiten. […]
Die Planungen für mögliche Straßenbahnverlängerungen von Darmstadt nach Weiterstadt sowie nach Roßdorf und Groß-Zimmern werden fortgesetzt. Nach ersten Berechnungen gehen die Projektpartner HEAG mobilo und DADINA davon aus, dass beide Vorhaben grundsätzlich mit Bundes- und Landesmitteln förderfähig sein könnten. Nun sollen weitere Varianten geprüft und offene Fragen geklärt werden. Ein zentraler Bestandteil der Untersuchungen ist […]
Die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) bereiten die Einführung einer neuen Generation der Bahnsteuerung vor. In den kommenden Jahren soll ein neues digitales Leitsystem beschafft werden, das ab den 2030er-Jahren schrittweise die bisher eingesetzte Technik ersetzt. Ziel ist es, die Kapazität des Schienennetzes zu erhöhen, den Bahnbetrieb weiter zu stabilisieren und den Zugverkehr flexibler steuern zu können. […]
Die Deutsche Bahn hat am Bahnhof Bamberg ein neues Video-Reisezentrum eröffnet. Reisende können sich dort künftig per Videokonferenz persönlich zu Reiseverbindungen, Fahrpreisen und Ticketangeboten beraten lassen. Mit dem neuen Angebot erweitert die DB ihr digitales Vertriebsnetz, das bundesweit inzwischen mehr als 140 Video-Reisezentren umfasst. Die Nutzung erfolgt über eine Videokabine am Bahnhof. Per Knopfdruck werden […]
Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) unterstützt seine Mitgliedsunternehmen mit einem kostenfreien Beratungsangebot bei Neu- und Umbauten von Betriebshöfen und Werkstätten. Ziel ist es, Planungsfehler frühzeitig zu erkennen und die Anlagen an die wachsenden Anforderungen eines modernen öffentlichen Nahverkehrs anzupassen. Nach Angaben des Verbandes wird das Angebot von den Verkehrsunternehmen zunehmend nachgefragt. Zwischen 2022 und 2024 […]
Die Berliner Verkehrsbetriebe AöR (BVG) haben den Zeitplan für die Sanierung des nördlichen Abschnitts der U-Bahn-Linie U6 aktualisiert. Nach derzeitigem Stand sollen die Züge zum Beginn des Schuljahres 2027 wieder auf der vollständig erneuerten Strecke verkehren. Damit geht eines der größten Infrastrukturprojekte der vergangenen Jahre in die Schlussphase. Ursprünglich war lediglich die Instandsetzung einzelner Brücken […]
Die neue Hamburger Sternbrücke hat ihre endgültige Position erreicht. Die rund 108 Meter lange und etwa 20 Meter hohe Eisenbahnbrücke wurde nach einem mehrstündigen Transport erfolgreich auf ihren Widerlagern abgelegt. Zuvor hatten spezielle Schwerlasttransporter die Brücke innerhalb von rund sieben Stunden etwa 500 Meter von der Montagefläche bis zu ihrem endgültigen Standort über der Stresemannstraße […]
Anlässlich des Winnender Weinfests können Fahrgäste am 29. und 30. August die Busse im Stadtgebiet kostenlos nutzen. Das Angebot gilt auf allen Buslinien innerhalb Winnendens sowie in den Stadtteilen Baach, Birkmannsweiler, Breuningsweiler, Bürg, Hanweiler, Hertmannsweiler und Höfen. Die Freifahrt richtet sich insbesondere an Besucher, die kein Deutschlandticket, Deutschlandticket JugendBW oder anderes Zeitticket des Verkehrs- und […]
Zum Nordrhein-Westfalen-Tag vom 28. bis 30. August erweitern die Stadtwerke Münster ihr Nahverkehrsangebot deutlich. Gleichzeitig können Besucher das gesamte Veranstaltungswochenende über alle Bus- und Bahnlinien innerhalb des Stadtgebiets kostenlos nutzen. Mit dem zusätzlichen Angebot wollen die Stadtwerke die erwarteten Hunderttausenden Besucher möglichst komfortabel und ohne viel Aufwand zu den Veranstaltungsorten bringen und den Autoverkehr in […]
Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) unterstützt den barrierefreien Ausbau der Straßenbahnhaltestelle Wasserturm in Essen mit rund 591.900 Euro. Den entsprechenden Förderbescheid nach § 12 des ÖPNV-Gesetzes Nordrhein-Westfalen erhielt die Ruhrbahn AG jetzt vom Verbund. Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf rund 653.200 Euro. Die Haltestelle Wasserturm liegt an der Steeler Straße und wird von den […]
Die Knorr-Bremse AG hat im ersten Halbjahr 2026 Umsatz und Ergebnis gegenüber dem Vorjahreszeitraum deutlich gesteigert. Der Hersteller von Bremssystemen und weiteren technischen Ausrüstungen für Schienenfahrzeuge und Nutzfahrzeuge profitierte dabei sowohl von einer anhaltend hohen Nachfrage als auch von einer verbesserten Kostenstruktur. Besonders das zweite Quartal entwickelte sich nach Unternehmensangaben sehr erfolgreich und trug maßgeblich […]
Der Verkehrsverbund Region Braunschweig (VRB) unterstützt Schulanfänger und Schüler, die nach den Sommerferien eine neue Schule besuchen, mit der Aktion „Schulweg auf Probe“. Noch bis morgen können künftige Erst- und Fünftklässler ihren neuen Schulweg gemeinsam mit bis zu zwei erwachsenen Begleitpersonen kostenlos mit Bus, Straßenbahn oder Regionalzug testen. Ziel der Aktion ist es, den Kindern […]
Die Regionalverkehre Start Deutschland GmbH ist zum 1. August vollständig in die DB Regio AG integriert worden. Grundlage dafür ist ein Beschluss des Vorstands der DB Regio AG zu Beginn des Jahres. Mit der Eingliederung verfolgt das Unternehmen das Ziel, den Regionalverkehr langfristig stabiler, wirtschaftlicher und zukunftsfähiger aufzustellen. Die bisher von Start betriebenen Verkehrsverträge werden […]
Die Duisburger Verkehrsgesellschaft (DVG) hat ihre Internetseite grundlegend überarbeitet. Mit dem Relaunch soll Fahrgästen der Zugang zu Fahrplanauskünften, Ticketinformationen, Verkehrsmeldungen und digitalen Serviceangeboten erleichtert werden. Nach Angaben des Unternehmens standen bei der Neugestaltung vor allem die Bedürfnisse der Nutzer im Mittelpunkt. Die Inhalte der Internetseite wurden vollständig neu strukturiert. Im Fokus stehen die Bereiche Fahrplanauskunft, […]
DB Junior Express startet: Deutsche Bahn bietet Begleitservice für allein reisende Kinder
Ab 21. August freitags und sonntags auf sechs ICE-Verbindungen • Geschultes Personal betreut Kinder zwischen 6 und 14 Jahren durchgehend vom Start- bis zum Zielbahnhof • Service für 69 Euro pro Strecke zzgl. Kinderticket ab 12. August buchbar
Wenn über die Zukunft der Eisenbahn gesprochen wird, geht es häufig um Milliardeninvestitionen in Strecken, Bahnhöfe oder neue Fahrzeuge. All das ist notwendig. Doch die wichtigste Ressource lässt sich weder bestellen noch kurzfristig beschaffen: gute Mitarbeiter. Die aktuelle Debatte um die Halbjahresbilanz der Deutschen Bahn zeigt das einmal mehr. Schwarze Zahlen sind wichtig. Ein Unternehmen, […]
Die Halbjahresbilanz der Deutschen Bahn hat nicht nur bei Politik und Wirtschaft, sondern auch bei der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) Aufmerksamkeit ausgelöst. Während der bundeseigene Konzern die Rückkehr in die Gewinnzone als wichtigen Meilenstein seines laufenden Transformationsprogramms wertet, richtet die Gewerkschaft den Blick auf einen anderen Aspekt. Nach ihrer Auffassung entscheidet sich die Zukunft der […]
Die Albtal-Verkehrs-Gesellschaft (AVG) und Arverio Baden-Württemberg haben ihre Zusammenarbeit auf betrieblicher Ebene vertieft. In Karlsruhe trafen sich erstmals Mitarbeiter der Leitstellen beider Eisenbahnverkehrsunternehmen zu einem gemeinsamen Erfahrungsaustausch. Ziel war es, die Arbeitsweisen der jeweils anderen Leitstelle kennenzulernen, betriebliche Abläufe zu vergleichen und Möglichkeiten für eine engere Zusammenarbeit im regionalen Schienenpersonennahverkehr auszuloten. Beide Unternehmen sind in […]
Anlässlich ihres 30-jährigen Bestehens hat die Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main (VGF) eine Ausstellung eröffnet, die die Menschen der Stadt in den Mittelpunkt stellt. Unter dem Titel „30 Jahre VGF“ werden Fotografien gezeigt, die direkt im Frankfurter Nahverkehr entstanden sind. Ergänzt wird die Ausstellung durch kurze Interviews mit Kooperationspartnern der VGF, die die Rolle des Unternehmens […]
Der Stadtverkehr Friedrichshafen hat seine Fahrzeugflotte zum 1. August um sieben vollelektrische Linienbusse erweitert. Mit der Indienststellung der neuen Fahrzeuge umfasst die Flotte nun insgesamt 38 Busse, darunter sieben Elektrobusse. Nach Angaben des Unternehmens gehört der Fuhrpark mit einem Durchschnittsalter von rund zwei Jahren zu den modernsten in der Bodenseeregion. Künftig wird damit knapp jeder […]
Der Regensburger Verkehrsverbund (RVV) erweitert Anfang August den Funktionsumfang seiner App. Künftig können Fahrgäste Handy-Tickets sowie die Check-in/Check-out-Funktion „RVVswipe“ auch mit Apple Pay und Google Pay bezahlen. Bislang standen hierfür Debit- und Kreditkarten sowie PayPal zur Verfügung. Mit der Erweiterung will der Verkehrsverbund den digitalen Ticketkauf weiter vereinfachen. Neu ist außerdem, dass „RVVswipe“ künftig auch […]
Die CDU-Fraktion in der Verbandsversammlung des Verkehrsverbunds Rhein-Ruhr (VRR) will den Einsatz künstlicher Intelligenz zur Verbesserung der Sicherheit im öffentlichen Nahverkehr vorantreiben. Mit einem Antrag für den Verwaltungsrat der VRR AöR fordert sie, die laufenden Pilotprojekte zur KI-gestützten Videoanalyse auszuwerten und Möglichkeiten für einen breiteren Einsatz der Technik zu prüfen. Im Mittelpunkt stehen die derzeitigen […]
Der hessische Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) sucht neue Mitglieder für seinen Fahrgastbeirat. Interessierte können sich noch bis zum 28. August bewerben. Die neue Amtszeit beginnt im Herbst 2026 und endet im Herbst 2029. In dieser Zeit kommt das Gremium viermal jährlich in Hofheim zusammen. Nach Angaben des RMV ist für die Mitarbeit weder besonderes Fachwissen noch eine […]
Die Freiburger Verkehrs-AG (VAG) hat das Geschäftsjahr 2025 trotz schwieriger Rahmenbedingungen mit einer positiven Bilanz abgeschlossen. Das Unternehmen verzeichnete höhere Umsätze, eine steigende Zahl von Deutschlandticket-Abonnenten und Fortschritte bei der Modernisierung der Fahrzeugflotte. Gleichzeitig wächst der finanzielle Druck durch steigende Personal- und Energiekosten sowie zahlreiche Investitionsvorhaben. Das Jahresdefizit stieg gegenüber dem Vorjahr auf 31,24 Millionen […]
Die Kölner Verkehrsbetriebe AG (KVB) setzen ihre Unterstützung für die Stadtwerke Bonn (SWB) fort. Bis zum 15. August stellt die KVB den Bonner Verkehrsbetrieben weiterhin Hochflur-Stadtbahnen zur Verfügung. Allerdings reduziert sich die Zahl der Leihfahrzeuge von bisher 20 auf künftig 14. Für das letzte Wochenende sind alle 20 Fahrzeuge zunächst nach Köln zurückgekehrt. Hintergrund sind […]
Die Üstra in Hannover hat im Jahr 2025 ihre bislang beste Klimabilanz erreicht. Erstmals verursachte der Betrieb von Stadtbahnen und Bussen weniger als zehn Gramm Kohlendioxid je Personenkilometer. Der Wert sank auf 9,3 Gramm und unterschritt damit erstmals diese Marke. Gegenüber dem Jahr 2011, als der Ausstoß noch bei 56,9 Gramm je Personenkilometer lag, entspricht […]
Mit Beginn des neuen Schuljahres treten bei den Öffis im Landkreis Hameln-Pyrmont am 13. August die jährlichen Fahrplanänderungen in Kraft. Die Anpassungen betreffen vor allem den Schülerverkehr und reagieren auf geänderte Unterrichtszeiten sowie den Ausbau der Ganztagsbetreuung an mehreren Schulen. Den größten Änderungsbedarf gibt es im Raum Hessisch Oldendorf. Dort werden auf den Linien 20, […]
Wirtschaftlichkeit und Qualität sind kein Widerspruch
Die Deutsche Bahn schreibt erstmals seit 2019 wieder schwarze Zahlen. Das ist eine gute Nachricht – nicht nur für den Konzern selbst, sondern auch für den Schienenverkehr insgesamt. Denn eines sollte bei aller Kritik an der Deutschen Bahn unstrittig sein: Ein Unternehmen, das dauerhaft Milliardenverluste erwirtschaftet, kann auf Dauer nicht erfolgreich sein. In den vergangenen […]
Die Deutsche Bahn hat im ersten Halbjahr 2026 erstmals seit 2019 wieder einen Gewinn nach Steuern erzielt. Aus den fortgeführten Geschäftsbereichen weist der bundeseigene Konzern einen Überschuss von 147 Millionen Euro aus. Damit setzt sich die Entwicklung fort, die sich bereits im Geschäftsjahr 2025 angedeutet hatte. Während damals das operative Ergebnis wieder deutlich verbessert werden […]
Stadler hat seinen ersten Lokomotivauftrag in Kanada gewonnen. Das Schweizer Unternehmen liefert 45 Hybridlokomotiven an den kanadischen Personenverkehrsbetreiber VIA Rail. Neben der Fahrzeuglieferung umfasst der Vertrag auch eine auf 20 Jahre angelegte Vereinbarung über technische Unterstützung und die Versorgung mit Ersatzteilen. Mit dem Auftrag stärkt Stadler seine Präsenz auf dem nordamerikanischen Markt und unterstützt zugleich […]
Bis Ende des Jahres erhalten alle ÖPNV-Haltestellen im Bediengebiet der Kieler Verkehrsgesellschaft (KVG) neue Haltestellenschilder. Insgesamt werden an rund 460 Haltestellen etwa 900 Schilder ausgetauscht. Ziel ist eine landesweit einheitliche und besser lesbare Fahrgastinformation nach dem Design des Verkehrsverbundes Nah.SH. Die neuen Schilder bieten eine übersichtlichere Gestaltung mit hohen Kontrasten und reflexionsarmen Oberflächen. Angaben zu […]
Der Münchner Stadtrat hat den Fahrplan der Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) für das Jahr 2027 beschlossen. Das neue Angebot tritt mit dem Fahrplanwechsel am 13. Dezember 2026 in Kraft und steht ganz im Zeichen der angespannten Haushaltslage der Landeshauptstadt. Steigende Personal- und Energiekosten sowie aus Sicht der Stadt unzureichende Ausgleichszahlungen für das Deutschlandticket zwingen die MVG […]
Der elektronische Luftlinientarif eezy.nrw erfreut sich im Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) wachsender Beliebtheit. Jetzt wurde die fünfmillionste Fahrt mit der VRS-eezy.nrw-App registriert. Nach Angaben des Verbundes sind die Fahrgastzahlen zwischen Juni 2025 und Juni 2026 um 257 Prozent gestiegen. Mit eezy.nrw können Fahrgäste ohne Tarifkenntnisse Busse und Bahnen nutzen. Statt ein Ticket im Voraus zu kaufen, […]
Siemens Mobility hat im Lokomotivwerk München-Allach die 2.000. elektrische Lokomotive der Baureihe Vectron an die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) übergeben. Nach Unternehmensangaben wurden seit der Markteinführung im Jahr 2010 inzwischen fast 3.000 Vectron-Lokomotiven an 118 Kunden verkauft. Damit zählt die Plattform zu den erfolgreichsten Lokomotivfamilien Europas. Die Vectron-Lokomotiven werden für den grenzüberschreitenden Verkehr entwickelt und gefertigt. […]
Die umfangreichen Bauarbeiten entlang der Oberbergischen Bahn (RB 25) gehen in die nächste Phase. Ab dem 8. August soll der durchgehende Zugverkehr zwischen Köln, Gummersbach und Lüdenscheid zwar wieder aufgenommen werden, mehrere Projekte entlang der Strecke verzögern sich jedoch. Bund, der SPNV-Aufgabenträger go.Rheinland und die DB InfraGo investieren insgesamt mehr als 20 Millionen Euro in […]
Die Bauarbeiten an der Hamburger U-Bahn-Haltestelle Sengelmannstraße erreichen während der aktuellen Sperrung der U1 einen entscheidenden Abschnitt. Bis zur Wiederaufnahme des Verkehrs Mitte Oktober soll die Linie ihre endgültige Gleislage erhalten. Damit schafft die Hamburger Hochbahn die Voraussetzungen für den weiteren Bau der neuen U5 und den späteren bahnsteiggleichen Umstieg zwischen beiden Linien. Künftig werden […]
Vossloh baut sein Geschäft in Nordafrika aus. Gemeinsam mit dem portugiesischen Unternehmen Futrifer Indústrias Ferroviárias hat die Konzerntochter Vossloh Services France zum 1. Juli das Gemeinschaftsunternehmen Vossloh Futrifer Services Maroc mit Sitz in Casablanca gegründet. Das neue Unternehmen soll Instandhaltungsleistungen für den wachsenden marokkanischen Schienenverkehrsmarkt anbieten. Das Leistungsspektrum umfasst die Instandhaltung von Weichen und Kreuzungen, […]
Das neue Stellwerk in Lage an der Lippe konnte nicht wie geplant diese Woche in Betrieb gehen. Der Grund ist, dass der Bauablauf nochmal angepasst werden musste. Das hatte eine Überprüfung ergeben. Aufgrund der Änderungen konnten die Arbeiten am Bediensystem im Zentralstellwerk noch nicht beginnen. Alle Beteiligten arbeiten unter Hochdruck daran, das neue, moderne Stellwerk […]
Der Nordhessische Verkehrsverbund (NVV) erweitert in Zusammenarbeit mit dem Kasseler Software- und Technologie-Unternehmen Yatta die Möglichkeiten für die Integrierung von digitalen Tickets. Fahrgäste können nun ganz einfach ihr digitales NVV-Ticket auf dem Smartphone in der Wallet speichern. Über die NVV-App oder per E-Mail-Link können auf iOS-Geräten alle digital verfügbaren NVV-Tickets in der Apple Wallet und […]
Die Düsseldorfer Rheinbahn AG investiert rund zwei Millionen Euro in den Neubau eines Gleichrichterunterwerks am Reeser Platz. Die Anlage gehört zu den technischen Einrichtungen, die für den Betrieb der Straßen- und Stadtbahnen unverzichtbar sind. Dort wird der aus dem öffentlichen Stromnetz bezogene Wechselstrom in den Gleichstrom umgewandelt, den die Bahnen für ihren Betrieb benötigen. Die […]
Im Landkreis Uelzen sollen ab Mitte 2027 insgesamt 18 Elektrobusse zum Einsatz kommen. Möglich wird dies durch einen Förderbescheid der Investitions- und Förderbank Niedersachsen (NBank) über rund 9,2 Millionen Euro, der an die Regionalbus Braunschweig GmbH übergeben wurde. Die Förderung deckt nach Angaben der Beteiligten 90 Prozent der Mehrkosten für die Beschaffung der Fahrzeuge. Finanziert […]
Der Rufbus ILSE der Verkehrsgesellschaft Vorpommern-Greifswald (VVG) setzt sein Wachstum fort. Im ersten Halbjahr 2026 nutzten 16.536 Fahrgäste das flexible Mobilitätsangebot. Damit wurde nahezu das Fahrgastaufkommen des gesamten Vorjahres erreicht, als 16.914 Fahrgäste gezählt wurden. Gleichzeitig stieg auch die Zahl der Buchungen weiter an. ILSE war im Dezember 2017 zunächst als Pilotprojekt im Amt Peenetal/Loitz […]
Vossloh hat einen weiteren Großauftrag für die schwedische Bahninfrastruktur erhalten. Das Unternehmen schloss mit dem staatlichen Infrastrukturbetreiber Trafikverket einen Rahmenvertrag über die Lieferung vormontierter Weichen. Der Vertrag beginnt 2027, läuft zunächst fünf Jahre und kann um weitere drei Jahre verlängert werden. Auf Grundlage der erwarteten Abrufmengen beziffert Vossloh den Auftragswert auf rund 70 Millionen Euro. […]
Mit der Unterzeichnung einer Planungs- und Finanzierungsvereinbarung ist ein weiterer Schritt für den Ausbau und die Elektrifizierung der Oberen Neckarbahn zwischen Tübingen und Horb erfolgt. In der vergangenen Woche unterzeichneten Baden-Württembergs Verkehrsministerin Nicole Razavi (CDU), der Vorsitzende des Zweckverbands Regional-Stadtbahn Neckar-Alb, Eugen Höschele, und Michael Weller von der DB InfraGo die Vereinbarung in Tübingen. An […]
Die DB InfraGo beginnt mit der langfristigen Sicherung eines rutschgefährdeten Hangabschnitts entlang der Bahnstrecke zwischen Wolfratshausen und Icking-Schlederloh. Hintergrund sind mehrere Hangrutschungen in den vergangenen Jahren, die den Zugverkehr wiederholt beeinträchtigt und zeitweise unterbrochen hatten. Die vorbereitenden Arbeiten laufen bereits seit Anfang Juli. Der erste Bauabschnitt ist vom 12. August bis 18. September vorgesehen. Während […]
Die Diskussion über die Trassenpreise wird häufig so geführt, als ginge es um einen Streit zwischen verschiedenen Bereichen der Eisenbahn. Der Güterverkehr fordert Entlastung, der Nahverkehr ebenfalls, der Fernverkehr hat seine eigenen Interessen. Tatsächlich geht es aber um eine viel grundsätzlichere Frage: Wie ernst meint es die Politik mit dem Ziel, mehr Verkehr auf die […]
Die von der Bundesnetzagentur festgelegten Trassenpreise für das Fahrplanjahr 2026 stoßen in der Bahnbranche auf unterschiedliche Reaktionen. Während der Schienenpersonenfernverkehr und der Schienengüterverkehr gegenüber den ursprünglich vorgesehenen Entgelten entlastet werden, steigen die Trassenpreise im Schienenpersonennahverkehr. Ungeachtet der unterschiedlichen Auswirkungen sehen der Bundesverband Schienennahverkehr (BSN), der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) und der Verband Die Güterbahnen darin […]
Zum 1. August tritt eine neue Ausbildungsordnung für den Beruf Kaufmann für Mobilität und Verkehrsservice in Kraft. Sie ersetzt die bisherige Regelung für den Beruf Kaufmann für Verkehrsservice aus dem Jahr 1998 und soll die Ausbildung an die veränderten Anforderungen im öffentlichen Verkehr anpassen. Hintergrund sind unter anderem die fortschreitende Digitalisierung, neue Mobilitätsangebote sowie veränderte […]
Der Zweckverband Verkehrsverbund Ostsachsen (ZVVO) hat seit Jahresbeginn mehr als 1,5 Millionen Euro für Investitionen in den öffentlichen Nahverkehr bereitgestellt. Insgesamt profitieren 25 Städte und Gemeinden im Verbundgebiet von den Fördermitteln. Damit sollen insbesondere der barrierefreie Ausbau der Infrastruktur sowie die Attraktivität des Nahverkehrs verbessert werden. Nach Angaben des ZVVO fließt ein Großteil der Mittel […]
Die Menschen im Gebiet des Verkehrsverbundes go.Rheinland sind im Alltag etwas seltener und kürzer unterwegs als noch vor einigen Jahren. Das geht aus der aktuellen regionalen Auswertung der bundesweiten Studie „Mobilität in Deutschland“ (MiD) hervor. Gleichzeitig bestätigt die Untersuchung deutliche Unterschiede zwischen dem Mobilitätsverhalten in den Städten und im ländlichen Raum. Demnach unternehmen die Einwohner […]
Die Schweizerischen Bundesbahnen (SBB) halten an ihrem Konzept der Fanzüge für Fußballspiele fest. Das Unternehmen widersprach damit Berichten, wonach das Angebot schrittweise eingestellt werden solle. Gleichzeitig kündigte die SBB Anpassungen für die Saison 2026/27 an und reagierte damit auf einen Zwischenfall vom vergangenen Wochenende. Nach Angaben der SBB hatten Fans des Grasshopper Club Zürich einen […]
Alpha Trains und die Talbot Services GmbH haben ihre langjährige Zusammenarbeit mit einem strategischen Kooperationsvertrag ausgebaut. Die Vereinbarung sieht eine langfristige Planung von Werkstattkapazitäten für die Instandhaltung, Modernisierung und Revision von Schienenfahrzeugen vor. Ziel der Kooperation ist es, Fahrzeugflotten verschiedener Betreiber zu bündeln und Werkstattkapazitäten langfristig zu sichern. Nach Angaben der Unternehmen sollen dadurch die […]
Der Bundesverband Schienennahverkehr (BSN) und der Deutschlandtarifverbund (DTV) haben ein gemeinsames Positionspapier zum künftigen Vertrieb im Nah- und Regionalverkehr vorgelegt. Ziel ist es, persönliche Beratung stärker mit digitalen Angeboten zu verbinden und den Ticketvertrieb an das veränderte Kaufverhalten der Fahrgäste anzupassen. Kern des Papiers ist ein Sieben-Punkte-Plan, der unter anderem den Ausbau digitaler Vertriebswege sowie […]
Jahr für Jahr überprüft die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) die Servicequalität der Eisenbahnverkehrsunternehmen im bayerischen Regionalverkehr. Im Servicequalitätsranking 2025 erreichten die 30 bewerteten Regionalverkehrsnetze auf einer Skala von -100 bis +100 Punkten im Durchschnitt 31,23 Punkte. Damit blieb das Niveau gegenüber dem Vorjahr (31,54 Punkte) nahezu unverändert. Insgesamt übertrafen 25 Netze die Mindeststandards der BEG, 17 […]
Ein ICE L der Deutschen Bahn trägt seit letzter Woche den Namen „Wetterau“. Die Zugtaufe fand im Bahnhof Friedberg (Hessen) anlässlich der Umstellung der Fernverkehrsverbindung zwischen Frankfurt und Westerland (Sylt) auf die neue ICE-L-Generation statt. An der Zeremonie nahmen unter anderem der DB-Konzernbevollmächtigte für Hessen, Rheinland-Pfalz und das Saarland, Ismail Ertug, Friedbergs Bürgermeister Kjetil Dahlhaus […]
Die Stadtwerke Bonn (SWB) haben weitere Einzelheiten zu den Untersuchungen an ihren aus dem Verkehr genommenen B-Stadtbahnwagen veröffentlicht. Nachdem SWB Bus und Bahn, die Elektrischen Bahnen der Stadt Bonn und des Rhein-Sieg-Kreises (SSB) sowie die Technische Aufsichtsbehörde (TAB) am 20. Juli entschieden hatten, 60 Fahrzeuge vorsorglich stillzulegen, liegen inzwischen erste Ergebnisse der laufenden technischen Überprüfung […]
Rund 300 neu gewählte und wiedergewählte Betriebsräte haben an der Betriebsräte-Fachkonferenz der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) im Hotel Esperanto in Fulda teilgenommen. Im Mittelpunkt der dreitägigen Veranstaltung standen Schulungen für die betriebliche Interessenvertretung, aktuelle tarifpolitische Entwicklungen sowie die Herausforderungen der kommenden Amtszeit. Die Konferenz richtete sich sowohl an erstmals gewählte Betriebsräte als auch an erfahrene […]
Deutsche Bahn: Ergebnis nach Steuern erstmals seit 2019 mit 147 Millionen Euro wieder positiv
Ergebnissprung von 907 Millionen Euro • Bereinigtes EBIT im ersten Halbjahr 2026 um rund 650 Millionen Euro auf 415 Millionen Euro verbessert • Konzernumsatz leicht gestiegen • DB-Chefin Palla: „Wir liefern Schritt für Schritt, was wir versprochen haben!“ • Rekord-Investitionen in Infrastruktur
Die Deutsche Bahn zieht die Reißleine und verbietet den Alkoholkonsum an ihren Bahnhöfen. Nach den jüngsten Gewalttaten gegen Mitarbeiter ist das ein nachvollziehbarer Schritt. Wer sich an einem Bahnhof betrinkt, trägt selten zu einer angenehmen Atmosphäre bei. Wo Alkohol im Spiel ist, eskalieren Konflikte häufiger. Insofern ist das Verbot ein sinnvolles Signal. Mehr aber zunächst […]
Die Deutsche Bahn führt bis Mitte Oktober ein bundesweites Alkoholkonsumverbot an ihren rund 5.400 Bahnhöfen ein. Mit der schrittweisen Einführung reagiert das Unternehmen nach eigenen Angaben auf die zunehmende Gewalt gegenüber Mitarbeitern und Fahrgästen. Anlass für die Entscheidung war unter anderem der schwere Angriff auf einen Sicherheitsmitarbeiter in Baden-Württemberg. Künftig ist der Konsum alkoholischer Getränke […]
Die Verbandsversammlung des Zweckverbands go.Rheinland hat einstimmig das ÖPNV-Investitionsprogramm für die Jahre 2026 bis 2030 verabschiedet. Im go.Rheinland-Gebiet werden 50 neue Investitionsvorhaben rund um Bus, Bahn und Schiene mit zusätzlich rund 33 Millionen Euro gefördert. Die Kommunen und Verkehrsunternehmen sind nun aufgefordert, prüffähige Finanzierungsanträge einzureichen und Baurecht herzustellen. Für Maßnahmen im Stadtgebiet Köln werden rund […]
Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) hat seinen Rücktritt angekündigt und Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) gebeten, dem Bundespräsidenten seine Entlassung vorzuschlagen. Hintergrund ist die gescheiterte Nachfolgeregelung im Bundesverkehrsministerium. Bereits in der vergangenen Woche hatten sich Merz und der Bundestagsabgeordnete Fritz Güntzler (CDU) auf dessen Wechsel an die Spitze des Ministeriums verständigt. Die geplante Kabinettsumbildung scheiterte jedoch kurzfristig, […]
Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter (CSU) will mit einer Bundesratsinitiative die Anbindung von Fernverkehrshalten sowie den Schienenpersonennahverkehr (SPNV) stärken. Der Freistaat will den Vorstoß nach der politischen Sommerpause in den Bundesrat einbringen. Hintergrund ist eine Entscheidung der Bundesnetzagentur zur Vergabe von Verkehrstrassen im Schienenpersonenfernverkehr. „Auslöser ist die Entscheidung der Bundesnetzagentur, neuen Anbietern den Zugang zum Fernverkehr […]
Die Verkehrsverbund Großraum Nürnberg GmbH (VGN) hat ihre App „VGN Fahrplan & Tickets“ um mehrere Funktionen erweitert. Nutzer können ab sofort auf einer Karte den aktuellen Standort von Bussen und Bahnen verfolgen, sofern die Fahrzeuge entsprechende Echtzeitdaten übermitteln. „Wenn man auf ein Verkehrsmittel wartet, ist es sehr hilfreich zu wissen, ob man noch drei oder […]
Der Bund will die Förderung für die Beschaffung von Bussen mit alternativen Antrieben im Klima- und Transformationsfonds (KTF) deutlich reduzieren. Nach den Planungen der Bundesregierung sollen die Mittel im Jahr 2027 von 403 Millionen auf 130 Millionen Euro sinken. Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) kritisiert die Kürzung und warnt vor negativen Folgen für Verkehrsunternehmen und […]
Für die beschädigte Wupper-Brücke in Leverkusen-Opladen hat die DB InfraGo ein Reparaturkonzept vorgelegt. Ab Ende September sollen Züge die Brücke wieder auf beiden Gleisen befahren können. Bis dahin wird das beschädigte Lager der Brücke so instand gesetzt, dass ein sicherer Bahnverkehr mit verminderter Geschwindigkeit möglich ist. Das zweite Gleis bleibt weiterhin ohne Geschwindigkeitsbeschränkung befahrbar. Im […]
Die Murtalbahn soll elektrifiziert werden. Mit dem Doppelbudget 2027/2028 hat die österreichische Bundesregierung das „Mittelfristige Investitionsprogramm für Privatbahnen“ (MIP) deutlich aufgestockt und damit die Finanzierung des Vorhabens ermöglicht. Die 66 Kilometer lange Schmalspurbahn verbindet Unzmarkt an der Rudolfsbahn mit Murau, Predlitz-Turrach an der Grenze zum Land Salzburg sowie Tamsweg. Sie ist die wichtigste Schienenverbindung im […]
Die Stadt Essen und die Ruhrbahn GmbH haben das Online-Portal „myVIA“ für die Beantragung von Schülertickets eingeführt. Damit wird das bisher papiergebundene Antragsverfahren vollständig digitalisiert. Eltern können Anträge künftig online stellen, erforderliche Nachweise hochladen und den Bearbeitungsstand digital verfolgen. Bislang mussten Anträge auf Schülertickets in Papierform eingereicht werden. Bereits während der Antragstellung prüft das System […]
Schüler mit der Note „Sehr gut“ oder einer Eins im Zeugnis können am ersten Tag der bayerischen Sommerferien, Montag, 3. August, kostenlos in Regionalzügen in Bayern fahren. Das Angebot gilt auch für Schüler von Schulen oder Klassenstufen, in denen keine Noten vergeben werden. Sie können die Freifahrt nutzen, wenn sie eine entsprechende sehr gute schriftliche […]
Arverio erweitert sein Geschäft um Personaldienstleistungen für Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU). Künftig bietet das in Süddeutschland tätige Unternehmen die kurzfristige Überlassung von Triebfahrzeugführern, die Ausbildung von Personal sowie Unterstützung bei der Personalgewinnung an. Das neue Angebot stellte Arverio kürzlich auf zwei Fachveranstaltungen vor. „Wir wissen, was EVU brauchen und kennen ganz genau die Herausforderungen im betrieblichen Alltag, […]
Die Bochum-Gelsenkirchener Straßenbahnen AG (Bogestra) hat ihre Bilanz für das Geschäftsjahr 2025 vorgestellt. Trotz schwieriger finanzieller Rahmenbedingungen blieb das Verkehrsangebot weitgehend stabil. Gleichzeitig verweist das Unternehmen auf den zunehmenden Kostendruck im öffentlichen Nahverkehr und fordert eine dauerhaft auskömmliche Finanzierung durch Bund und Länder. Im vergangenen Jahr verzeichnete die Bogestra etwas mehr als 120 Millionen Fahrgastfahrten. […]
Elektrobusse einsetzen, folgt nun der nächste Schritt: Während der Sommerferien sollen im regulären Betrieb keine Dieselbusse mehr unterwegs sein. „Unser ambitioniertes Ziel ist es, in den Sommerferien keinen einzigen Dieselbus einzusetzen und nur mit Ökostrom im Tank unterwegs zu sein“, erklärt Stadtwerke-Geschäftsführer Frank Gäfgen. Eine Ausnahme bildet der NRW-Tag am letzten Augustwochenende. „Da verstärken wir […]
Die Škoda Group hat in der vergangenen Woche gemeinsam mit Vertretern der Stadt Esslingen am Neckar und des Städtischen Verkehrsbetriebs Esslingen am Neckar (SVE) die ersten beiden neuen Batterie-Oberleitungsbusse für den Einsatz in der Stadt vorgestellt. Mit der Auslieferung der ersten beiden Fahrzeuge beginnt ein Auftrag über insgesamt 52 Batterie-Oberleitungsbusse. Sie sollen eine zentrale Rolle […]
Die Stadtwerke Konstanz Mobil GmbH (KMG) wird den Stadtbusverkehr in Konstanz auch über das Jahr 2027 hinaus betreiben. Der Gemeinderat hat am 16. Juli einen entsprechenden öffentlichen Dienstleistungsauftrag (ÖDA) beschlossen. Der Vertrag beginnt am 1. August 2027 und hat eine Laufzeit von zehn Jahren bis zum 31. Juli 2037. „Der neue Dienstleistungsauftrag schafft die Grundlage […]
Die Berliner Verkehrsbetriebe AöR (BVG) starten ein neues Pilotprojekt für mehr Orientierung und Sicherheit an U-Bahnhöfen. Das Pilotprojekt trägt den Arbeitstitel „Pink*Zone“. PINK steht dabei für „Punkt für Information, Notruf und Kontakt“, das Sternchen für alle. Getestet werden auffällige Markierungen rund um die Notruf- und Informationssäulen. Wer sich unwohl fühlt oder Hilfe benötigt, erreicht über […]
Stadler und die Austin Transit Partnership (ATP) haben einen Vertrag über die Entwicklung und Lieferung von 21 Stadtbahnfahrzeugen abgeschlossen. Der Vertrag umfasst zudem Optionen auf weitere 19 Fahrzeuge. Mit dem Projekt entsteht in Austin im US-Bundesstaat Texas die erste Stadtbahnlinie der Stadt. Sie soll 15 Haltestellen entlang einer rund 16 Kilometer langen Strecke bedienen. Tagsüber […]
Planbare Entlastung: Bahnverkehr soll bei Extrem-Hitze verlässlicher werden
Neue Regelung der DB InfraGO • Möglichkeit zur gezielten temporären Entlastung des Bahnbetriebs • Trassenpreisregelungen werden für bestimmte Zeiträume angepasst • Entscheidung liegt bei Aufgabenträgern und Eisenbahnverkehrsunternehmen
Sie ziehen es also tatsächlich durch: Es werden Hochgeschwindigkeitszüge bestellt, die den heutigen ICE-Fahrzeugen ähneln, in Ferrari-Rot lackiert sind und deren Instandhaltung Siemens am Standort Dortmund übernimmt. Gerade das hat eine gewisse Ironie. Denn ausgerechnet jene Stimmen, die heute den Markteintritt von Italo kritisch begleiten, waren vor zwölf oder 15 Jahren auch entschiedene Gegner der […]
Die Ankündigung des italienischen Eisenbahnverkehrsunternehmens Italo S.p.A., ab April 2028 innerdeutschen Hochgeschwindigkeitsverkehr anzubieten, sorgt in der Eisenbahnbranche für intensive Diskussionen. Während Unternehmen des DB-Konzerns und insbesondere die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) den Markteintritt kritisch sehen und Aufgabenträger vor möglichen Auswirkungen auf den Schienenpersonennahverkehr warnen, bewertet der Wettbewerberverband Mofair die Pläne überwiegend positiv. Verbandspräsident Martin Becker-Rethmann […]
Die Unternehmen S-Bahn Berlin, Siemens Mobility und Stadler Deutschland haben den Zuschlag im Vergabeverfahren für die Berliner S-Bahn erhalten. Mit Erhalt des Zuteilungsbescheids ist die Vergabe rechtskräftig. Betriebsaufnahme und Einflottung der neuen S-Bahn-Fahrzeuge beginnen Anfang 2032 und sollen planmäßig bis 2038 abgeschlossen werden. Die Neufahrzeuge ersetzen in den Teilnetzen Stadtbahn und Nord-Süd die Fahrzeuge der […]
Der Oberösterreichische Landtag hat die finanzielle Mehrjahresverpflichtung für das Forschungsprojekt „Roberta OÖ – Real World Automated Bus Operation“ beschlossen. Damit ist der Weg frei für die Erprobung eines hochautomatisierten Busses im öffentlichen Linienverkehr zwischen Pregarten und Hagenberg. „Automatisierte Mobilität wird den öffentlichen Verkehr in Zukunft wesentlich mitprägen. Mit Roberta OÖ schaffen wir die Möglichkeit, diese […]
Im Rahmen routinemäßiger Prüfungen haben die Stadtwerke Bonn (SWB) festgestellt, dass an bestimmten Bauteilen ihrer Stadtbahnwagen Materialermüdungen früher auftreten können als bislang angenommen. Gemeinsam mit der Technischen Aufsichtsbehörde wurde die Situation am heutigen Tag bewertet. Um Sicherheitsrisiken auszuschließen, werden 60 der insgesamt 75 Stadtbahnwagen von SWB Bus und Bahn sowie der Elektrischen Bahnen der Stadt […]
Die Kieler Verkehrsgesellschaft mbH (KVG) hat einen weiteren Meilenstein bei der Elektrifizierung ihrer Busflotte erreicht. In der vergangenen Woche ging der 100. vollelektrische Bus in den Linienbetrieb. Das Jubiläumsfahrzeug mit der Betriebsnummer 541 erhält eine besondere Folierung und wird künftig im Kieler Stadtgebiet eingesetzt. Insgesamt verfügt die KVG inzwischen über 122 Elektrobusse. Davon befinden sich […]
In Deutschland wurde im vergangenen Jahr erneut auf hohem Niveau in das Bundesschienennetz investiert. Das geht aus einer Auswertung der Pro-Kopf-Investitionen von Allianz pro Schiene und SCI Verkehr hervor. Demnach erhöhte der Bund seine Ausgaben für das Schienennetz im Jahr 2025 auf 222 Euro je Einwohner. Die Allianz pro Schiene appelliert an die Bundesregierung, das […]
Bahnfahren in Hessen ist derzeit für viele Fahrgäste eine Geduldsprobe. Verspätungen und Zugausfälle dürften auch in den kommenden Wochen und Monaten an der Tagesordnung bleiben. Ursache dafür sind jedoch nicht allein die zahlreichen Baustellen. Je nach Strecke kommen unterschiedliche Probleme zusammen. Der Verkehrsclub Deutschland (VCD) und der Fahrgastverband Pro Bahn haben die Situation auf den […]
Die neue, 50 Meter lange Straßenbahn für Berlin ist im Fahrgastbetrieb. In der vergangenen Woche nahm die BVG AöR nach Abschluss der letzten Praxistests den ersten Urbanliner offiziell in Betrieb. Mit einer Länge von 50 Metern sind die Fahrzeuge die bislang längsten Straßenbahnen Berlins. Erstes Einsatzgebiet ist die Metrotram-Linie M4, die seit Jahren zu den […]
Die Stadtwerke Münster haben ihre neue Leitstelle für den Busverkehr in Betrieb genommen. Sie befindet sich im umfassend sanierten Verwaltungsgebäude auf dem Betriebshof. „Mit der Sanierung des 50 Jahre alten Gebäudes haben wir die Räumlichkeiten für unsere Leitstelle erweitert, die Technik modernisiert und damit die Arbeitsbedingungen für die Verkehrsmeisterinnen und Verkehrsmeister deutlich verbessert“, erklärt Stadtwerke-Geschäftsführer […]
Der Verkehrsverbund Großraum Nürnberg (VGN) hat den Vertretern der Städte und Landkreise im Grundvertragsausschuss seine Pläne für eine grundlegende Reform von Tarif und Vertrieb vorgestellt. Vorgesehen ist, das Ticketsortiment ab 2027 deutlich zu verschlanken und damit übersichtlicher zu gestalten. Langfristig soll das VGN-Angebot bis 2030 weitgehend auf digitale Fahrscheine umgestellt und der Vertrieb grundsätzlich bargeldlos […]
Die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) und der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) haben den Zuschlag für beide Lose des Vergabeverfahrens Regionalverkehr Mainfranken an das Eisenbahnverkehrsunternehmen Benex Regionalverkehr erteilt. Das Unternehmen, das unter dem Markennamen Agilis bereits zwei Netze im Freistaat betreibt, wird von Dezember 2030 bis Dezember 2042 im Großraum Würzburg insgesamt 7,2 Millionen Zugkilometer pro Jahr mit neuen […]
Konsequentere Strafen für Angriffe auf Bahnbeschäftigte
Berlin, 21.07.2026. Die Allianz pro Schiene fordert den Bund dazu auf, Gewalt gegen Bahnbeschäftigte konsequenter zu bestrafen. Dazu müssten Beschäftigte in Zügen und an Bahnhöfen im Strafgesetz anderen dem Gemeinwohl dienenden Berufen gleichgestellt werden, sagte Geschäftsführer Dirk Flege am Dienstag in Berlin. Das geplante Alkoholkonsumverbot an deutschen Bahnhöfen begrüßte die Allianz pro Schiene. Es müsse […]
Erschienen am: 21.07.2026 /Quelle: Allianz pro Schiene
Deutsche Bahn: Alkoholkonsumverbot an allen Bahnhöfen
DB-Chefin Evelyn Palla: „Wir greifen durch“ • Brutaler Angriff von Freitag zeigt einmal mehr, dass Alkohol und Gewalt oft zusammenhängen • Neue Regel gilt bundesweit und wird schrittweise bis zum 15. Oktober 2026 umgesetzt
Deutsche Bahn besetzt regionale Führungspositionen neu
Neue Konzernbevollmächtigte für die Regionen Nord, Südost und Südwest • Martin Walden folgt auf Ute Plambeck im Norden • Cornelia Kadatz übernimmt Region Südost • Clarissa Freundorfer übergibt an Dirk Rothenstein im Südwesten
Schienennetz: Deutschland hält Investitionen auf hohem Niveau
Berlin, 15.07.2026. Deutschland hat im vergangenen Jahr erneut auf hohem Niveau in das Bundesschienennetz investiert. Das geht aus der Auswertung der Pro-Kopf-Investitionen von Allianz pro Schiene und SCI Verkehr hervor. Demnach hat der Bund seine Ausgaben für das Schienennetz im Jahr 2025 auf 222 Euro pro Kopf erhöht. Die Allianz pro Schiene appelliert an die […]
Erschienen am: 15.07.2026 /Quelle: Allianz pro Schiene
70 von 130 sind schon schicker: DB zieht bei zukunftsfähigen Bahnhöfen positive Halbjahresbilanz
DB InfraGO-Chef Nagl: „Serienfertigung mit gleichbleibend hohem Qualitätsniveau für attraktive Stationen“ • Bessere Reisendeninformation und mehr Aufenthaltskomfort • Berlin Olympiastadion ist zukunftsfähiger Bahnhof Nummer 70 • Bahnhof bereit für Fußballfans und Konzertbesuchende
Bahn und Bund stellen Sofortprogramm „Bessere Kundenkommunikation“ vor
DB investiert rund 50 Millionen Euro zusätzlich • Branchenweite integrierte Reisendeninformation • KI für präzisere und individuellere Reiseauskunft • Neue Infomonitore an den Bahnhöfen • DB Info: neue Info-App für Bahnreisende ab Ende 2026
Korridorsanierung Hagen – Wuppertal – Köln und Qualitätsoffensive Hamburg – Hannover im Plan. Inbetriebnahme der Strecke Nürnberg – Regensburg verzögert sich
Sicherheitsüberprüfung der neuen Stellwerkstechnik in Bayern dauert länger als geplant • Durchgehender Zugverkehr zum Beginn der bayerischen Sommerferien wieder möglich • Umleitungskonzept und Ersatzverkehre werden in Bayern unverändert fortgeführt
Berlin, 06.07.2026. Trotz Rekordschulden und Sondervermögen hat die Bundesregierung im Haushaltsentwurf für das kommende Jahr 1,3 Milliarden Euro bei den Investitionen in die Schieneninfrastruktur gekürzt. Damit riskiere die Bundesregierung den Erfolg der Korridorsanierungen, kritisierte die Allianz pro Schiene. Als positiv bewertet das Verkehrsbündnis, dass eine halbe Milliarde Euro mehr für den Aus- und Neubau des […]
DB Museum: Ausstellung „Tunnel“ bringt Licht in die Welt der dunklen Röhren
Rund 200 Objekte, Bilder und Dokumente geben Einblicke in die Unterwelt der Eisenbahn • vom historischen Tunnelbau bis zu Megaprojekten der Gegenwart • Begleitmagazin zum Nachlesen und Rätseln • vielfältiges Rahmenprogramm mit Führungen des Ausstellungsteams, Sommerferienprogramm und Vorträgen
Mehr Sicherheit für alle: Bodycams in Zügen des Fernverkehrs
Sicherheit für Mitarbeitende und Fahrgäste hat für die Deutsche Bahn höchste Priorität • DB stattet über 2.000 Mitarbeitende im Fernverkehr mit Bodycams aus • Einführung ist Teil des „Aktionsplans für mehr Sicherheit auf der Schiene“
Berlin, 24.06.2026. Die Allianz pro Schiene fordert nach der deutschlandweiten Störung des Bahnfunksystems GSM-R und dem zweistündigen bundesweiten Zugstillstand eine gemeinsame Initiative von Bund und Bahnbranche für ein moderneres Funksystem. „So etwas wie gestern Nacht darf nicht passieren. Es ist völlig unverständlich, wie der Tausch einer technischen Komponente das ganze Netz lahmlegen kann. Die Ursachen […]
Erschienen am: 24.06.2026 /Quelle: Allianz pro Schiene
Lok Report: Wegen Stromausfalles derzeit keine Updates
Liebe Leserinnen und Leser!
Lok Report bedauert mitteilen zu müssen, dass die Redaktion vom Stromausfall in Teilen von Berlin betroffen ist.
Die Redaktionsarbeit kann leider erst nach Wiederherstellung der Energieversorgung wieder aufgenommen werden.
Wir bedauern die Situation und bitten um Entschuldigung
Die Redaktion
Erschienen am: 04.01.2026 /Quelle: LOK Report – News
Probleme zwischen Hamburg und Berlin reißen einfach nicht ab
Bekanntlich kann auf der frisch sanierten Strecke zwischen Hamburg und Berlin noch nicht überall mit der gewohnten Höchstgeschwindigkeit von 230 km/h gefahren werden. Die Linienförmige Zugbeeinflussung (LZB) konnte noch nicht überall in Betrieb genommen werden und auch der Fernverkehr ist abschnittsweise nur mit 160 km/h unterwegs.
Nun hat die InfraGO über ihre Pläne informiert, wie die ursprüngliche Geschwindigkeit wieder erreicht werden soll: Bis zum 31. August soll bei insgesamt fünf nächtlichen Vollsperrungen erneut an der Strecke gearbeitet werden. Die InfraGO spricht von „Störungsbeseitigung“, tatsächlich handelt es sich jedoch eher um Nacharbeiten nach der Korridorsanierung. Softwarewechsel, Oberleitungsarbeiten und auch Arbeiten am Oberbau sollen notwendig sein. Angesichts der langen und entbehrungsreichen Sperrdauer inklusive der nochmaligen Verschiebung der Inbetriebnahme haben die Kund:innen gehofft, eine fertige Strecke vorzufinden. Dass nun erneut Sperrungen und Arbeiten notwendig sind, ist vor allem für den Schienengüterverkehr ärgerlich, der viel in den Nachtstunden unterwegs ist. Das Versprechen, die Strecken nach einer Korridorsanierung für mehrere Jahre baufrei zu halten, ist damit ebenfalls für diese Strecke dahin.
Ein Lichtblick ist, dass Umleitungsstrecken verfügbar sind, die nach monatelanger Übung hoffentlich reibungsfrei genutzt werden können – wenngleich es auch hier während der vielen Monate immer wieder zu Engpässen und Problemen kam. Die Erwartungen sind also eher gedämpft. Ob nach dem 31. August die gesamte Strecke wieder mit 230 km/h gefahren werden kann, bleibt offen. Die LZB-Zentrale in Büchen wird bei diesen Arbeiten laut DB InfraGO nämlich nicht mit in Betrieb genommen, sondern zu einem späteren Zeitpunkt.
Für die Korridorsanierung zwischen Obertraubling und Passau vermeldet die InfraGO übrigens Planmäßigkeit. Allerdings bleibt nach der vorherigen Korridorsanierung zwischen Nürnberg und Regensburg Skepsis: Hier wurde lange Planmäßigkeit propagiert, letztlich kam die Info zu verspäteter Inbetriebnahme drei Tage vor der geplanten Wiederinbetriebnahme.
Bekanntlich kann auf der frisch sanierten Strecke zwischen Hamburg und Berlin noch nicht überall mit der gewohnten Höchstgeschwindigkeit von 230 km/h gefahren werden. Die Linienförmige Zugbeeinflussung (LZB) konnte noch nicht überall in Betrieb genommen werden und auch der Fernverkehr ist abschnittsweise nur mit 160 km/h unterwegs.
Die Negativ-Serie beim DB-Konzern hört nicht auf – heute gab es gleich zwei unschöne Nachrichten zu Großprojekten der DB InfraGO: Das Bahnhofs- und Infrastrukturprojekt Stuttgart 21 wird nicht nur erst 2031 fertiggestellt, auch die Kosten steigen nochmal um 3 Milliarden Euro auf nunmehr 14,5 Milliarden Euro. Gleichzeitig wurden die geschätzten Gesamtkosten für die Korridorsanierung Hamburg – Berlin nach oben korrigiert. Aus 2,2 Milliarden Euro werden nun 2,7…
Am 19. Juni berichtete die Süddeutsche Zeitung über den „Bahnsinn“ bei Großprojekten. Tenor: Die Deutsche Bahn AG tut sich mit Großprojekten aktuell sehr schwer. So weit, so bekannt. Irritierend ist allerdings eine Metapher des InfraGO-Vorstands Dr. Philipp Nagl: Er gesteht Schwierigkeiten bei Großprojekten ein. Es würden Erfahrungen im Konzern fehlen. Die scheint man wohl mit…
Nach einer Sperrung von insgesamt zehneinhalb Monaten rollt der Zugverkehr auf der Strecke zwischen Hamburg und Berlin wieder. Insbesondere nach dem Chaos der vergangenen Wochen (u. a. Verkehrsrundschau vom 10. Juni 2026), vor allem rund um den Knoten Hannover, sorgt das für Entlastung.
Nachdem wir gestern noch die erfreulich reibungsfreie Inbetriebnahme des ersten Teilabschnitts nach der Korridorsanierung Hamburg – Berlin vermeldet hatten, meldete sich die Realität des deutschen Schienennetzes schnell zurück. Die InfraGO nahm am 15. Mai den Streckenabschnitt zwischen Hamburg und Hagenow in Betrieb, um Verkehre Richtung Nordost und eine wertvolle Umleitung nach Berlin zu ermöglichen.
Seit dem 15. Mai ist der erste Abschnitt der Strecke Hamburg – Berlin wieder befahrbar. Zwischen Hamburg und Hagenow Land rollt der Verkehr wieder. Das ist eine echte Entlastung, weil damit vor allem der Güterverkehr damit eine weitere Umleiterroute zwischen Hamburg und Berlin (und weiter Richtung östliche Nachbarländer) nehmen kann: Die Strecke über Schwerin und…
Auf dem Korridor Hamburg – Berlin kehrt keine Ruhe ein. Die vollständige Inbetriebnahme der Leit- und Sicherungstechnik verzögert sich wohl noch weiter. Im März erst gab die InfraGO bekannt, dass die für den 01. Mai geplante Wiederinbetriebnahmen der Strecke nicht zu halten sei. Winterbedingungen und Probleme mit der Montage der Leit- und Sicherungstechnik wurden als…
Entlang des Rheins verläuft von Troisdorf bei Köln über Koblenz bis nach Wiesbaden der Rhein-Alpin-Korridor – eine der wichtigsten Güterverkehrsachsen Deutschlands und zentrale Verbindung von den Nordseehäfen über Süddeutschland bis in den Alpenraum und nach Italien. Im zweiten Halbjahr 2026 soll auch dieser Abschnitt im Rahmen der Korridorsanierung modernisiert werden. Allerdings ist bereits im Vorfeld…
Nach den winterlichen Problemen bei der Korridorsanierung zwischen Hamburg und Berlin ist nun klar: Der Frost zu Jahresbeginn scheint die Bauarbeiten völlig aus der Bahn geworfen zu haben. Die Inbetriebnahme der wichtigen Strecke verzögert sich um sechs Wochen. Die Nachricht verwundert ein wenig, teilte die InfraGO der Branche doch mit, dass man mit ca. drei…
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
Der Jahresbeginn startet mit einem Überblick zum aktuellen Stand der abgeschlossenen und noch laufenden Korridorsanierungen sowie einem Blick auf die kommenden Vollsperrungen 2026.
Die ersten 100 Tage der neunmonatigen Vollsperrung zwischen Hamburg und Berlin sind geschafft. In der Branche will sich nicht so recht Entspannung einstellen, denn auf anfängliche „Kinderkrankheiten“ folgte zügig die Erkenntnis, dass Probleme nicht nur Anfangs auftreten werden.
Die Oberleitungsstörung bei Uelzen vom 21. bis zum 23. September 2025 ist kein isolierter Betriebsunfall, sondern ein Stresstest für das ohnehin ausgedünnte Netz in Norddeutschland – mitten in der laufenden Korridorsanierung Hamburg–Berlin.
Die Sanierung der Strecke Hamburg–Berlin läuft seit einem knappen Monat. Güterbahnen erleben auf den Strecken eine Mischung aus Improvisation, langen Umwegen und verbesserungswürdiger Kommunikation.
Bereits in der zweiten von 38 Wochen „Generalsanierung Hamburg-Berlin“ melden EVU erhebliche Probleme: Auf den Umleitungsstrecken sind gleich zwei Baustellen eingerichtet.
Die dritte der sogenannten „Korridorsanierungen” der DB zwischen Hamburg und Berlin ist ein Belastungstest für die Schienenkunden, die Eisenbahnunternehmen, aber auch für das Vertrauen in das Großprojektmanagement der DB InfraGO.
Am Mittwoch, den 09. Juli 2025, fand auf Einladung der DB InfraGO in Frankfurt am Main ein Branchendialog mit rund 200 Vertreter:innen aus der Branche statt. Es ging um das WO, WANN und WIE der Korridorsanierung – bedarfsgerecht im Sinne der Betroffenen.
Die Reihung der geplanten Korridore dürfte sich verzögern. Zusammen mit Branche und Politik sollen die bisherigen Konzepte für alle Korridore, die ab 2028 geplant wurden, überarbeitet werden. Was zunächst nach einem Scheitern klingt, könnte sich als notwendige Korrektur herausstellen.
Die Korridorsanierung auf 70 Kilometern Strecke der sogenannten Riedbahn zwischen Frankfurt am Main und Mannheim, sollte ein Vorzeigeprojekt der Deutschen Bahn werden – ein symbolträchtiger Auftakt zur sogenannten Korridorsanierung.
Seit der Wiedereröffnung der Riedbahn am 15. Dezember 2024 haben einige Pannen auf der frisch, generalüberholten Strecke den Verkehr mehrmals verlangsamt, auf die bekannten Umleiterstrecken zurückverlagert oder zum Ausfall gebracht.
Seit Sonntagnacht rollen wieder Züge über die Riedbahn. Wir danken den vielen Mitarbeiter:innen der DB und den beteiligten Baufirmen für die Realisierung des Projekts. Der Betrieb der erneuerten Anlagen hat in den ersten beiden Tagen weitestgehend planmäßig funktioniert.
Die Sanierung des deutschen Schienennetzes hat mit der Riedbahn gerade erst begonnen, und noch bevor das erste von 41 Projekten abgeschlossen ist, gibt es massive Änderungen bei der Reihenfolge.
Die Riedbahn ist aktuell das größte Schieneninfrastrukturprojekt in Deutschland und zugleich der Auftakt zur umfassenden „Generalsanierung“ des deutschen Schienennetzes. Ziel ist es, die gesamte Schieneninfrastruktur nachhaltig zu verbessern und den Betrieb langfristig zu stabilisieren
100 Tage nach dem Baustart berichtet die DB InfraGO in einer Pressemitteilung über den Baufortschritt der Riedbahn. Wer sich auskennt, sieht schnell, dass viele Aussagen nur Halbwahrheiten sind.
In einem Artikel der FAZ vermittelt der Leiter der Infrastruktur im Regionalbereich Mitte den Eindruck, dass auf der Riedbahn eine umfassende Erneuerung aller Gewerke stattfindet. Doch DB-Watch weiß: Das entspricht nicht der Wirklichkeit
Laut einem Medienbericht könnte sich die vollständige Inbetriebnahme von Anfang 2025 auf Ende 2025 verzögern. Worst Case schmälert das die Kapazität auf der Riedbahn einige Monate, statt sie zu steigern.
Es wurde final, dass die Strecke 2026 für drei Monate und 2029 für fünf Monate komplett gesperrt werden soll. Kapazitätssteigernde Maßnahmen der stark belasteten Strecke wird es jedoch kaum geben.
Zum Start des Riedbahn-Live-Tickers äußert sich der Konzernbevollmächtigte für Gemeinwohlorientierte Schieneninfrastruktur Tobias Heinemann zur anstehenden Sanierung der Riedbahn.
Mehrere Wochen liefen die Verhandlungsrunden zwischen Bund und Ländern im Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat zur Novelle des Bundesschienenwegeausbaugesetzes (BSWAG). Jetzt steht das Ergebnis fest.
Die InfraGO AG verkündet, dass während der Generalsanierung der Riedbahn alle 400 bis 500 Güterzüge pro Woche über die verkehrsgünstige Main-Neckar-Bahn oder die Ludwigsbahn umgeleitet werden können. Mehrere EVU bestätigen, dass es zu Zurückweisungen bei Trassenbestellungen kam.
Am 29. Januar lädt die DB InfraGO zu einer Kundenveranstaltung bezüglich der beiden bayerischen Korridore Obertraubling – Passau und Nürnberg – Regensburg. Zentraler Konfliktpunkt: die langen Umwege und Umleiterstrecken für den Schienengüterverkehr. Sie hinterließ jedoch mehr Fragen als Antworten.
Die vorbereitenden Maßnahmen auf der Riedbahn zwischen Mannheim und Frankfurt verzögern sich. Kund:innen und Unternehmen können nur auf ein Sprichwort hoffen, das eigentlich im Theater gilt: „Wenn die Generalprobe schief geht, wird die Aufführung großartig“.
Am 15. Juni beginnt die fünfmonatige Sanierung der Riedbahn, der erste der 40 Korridore, die „generalsaniert“ werden sollen. Allerdings wird die 70 Kilometer lange Strecke zwischen Frankfurt am Main und Mannheim bereits zwischen dem 01. Januar bis zum 22. Januar 2024 komplett gesperrt – für mindestens drei Wochen, um den Testlauf zu starten!
Durch das Urteil des Bundesverfassungsgerichts, dass die Umschichtung von Corona-begründeten Kreditermächtigungen in den Klima- und Transformationsfonds (KTF) verfassungswidrig sei, gerät die Finanzierung der so genannten Generalsanierung unter Druck.
Die DB gibt in einer Pressemeldung bekannt, dass sich die Kosten der Riedbahn statt 500 Millionen auf 1,3 Milliarden Euro belaufen werden. Wenn alle Projekte so teuer werden, werden die 45 Zusatz-Milliarden für die Schiene, die der Bund bereitstellt, komplett aufgebraucht.
Wie zuvor bereits diskutiert, wird die Korridorsanierung der Strecke Hamburg-Hannover auf 2029 geschoben. Das soll mehr Zeit zu Vorbereitungen liefern, um nicht nur Sanierungen, sondern auch Ausbaumaßnahmen durchzuführen.
Auf dem Schienengipfel geben BMDV und DB die finale zeitliche Reihung der Korridore bekannt, die generalsaniert werden sollen. Die Anzahl verringert sich von 43 auf 40 Korridore.
Eine bundesweite Arbeitsgruppe, die sich speziell den Bedürfnissen des Güterverkehrs widmet, finden viele Branchenvertreter:innen sinnvoll. Doch sie legt auch viele Probleme offen.
Versprochenes Geld ist im bisherigen Haushaltsentwurf nicht abgebildet. Es bleibt fraglich, ob die Zusatz-Milliarden für die Schiene kommen und wenn ja, wofür sie ausgegeben werden.
Eine Novelle der Lkw-Maut soll einen Teil der versprochenen 45 Zusatz-Milliarden für die Schiene finanzieren. Einnahmen der Straßen-Maut können künftig auch für die Schiene aufgewendet werden.
Im Koalitionsausschuss werden der Schiene zusätzlich 45 Milliarden Euro bis 2027 zugesichert. Ursprung und Einsatz der Mittel bleiben aber zunächst vage.
Die Branche reicht weitere Änderungs- und Ergänzungswünsche bezüglich der Kriterienliste zur Priorisierung der Auswahl der Korridore ein. Ein wichtiger Punkt ist dabei das europäische Zugbeeinflussungssystem ETCS.
Rückwärtsrollen und Schneckentempo: DB InfraGO müht sich am 740-Meter-Netz ab
Mit dem Sonderprogramm „740-Meter-Netz“ will der Bund bis 2030 das Schienennetz für 740 Meter lange Güterzüge ertüchtigen. Diese Bestrebung ist auch im Bundesverkehrswegeplan (BVWP – siehe Infobox für weitere Infos zum BVWP und BSWAG) verankert. Dafür sind bundesweit zahlreiche Anpassungen und Baumaßnahmen erforderlich. Doch bei der Realisierung kommt die dafür verantwortliche DB InfraGO AG nur schleppend voran.
Genauer gesagt: Im Verlauf der vergangenen Jahre hat die Infrastruktur-Tochter der Deutschen Bahn die Zielwerte für das Programm sukzessive nach unten angepasst – und selbst diese abgesenkten Ziele verfehlt. Das geht aus den von der DB InfraGO quartalsweise veröffentlichten „Tickern“ hervor, die DB-Watch analysiert hat.
War im November 2022 noch die Umsetzung von 35 Maßnahmen bis Ende 2025 geplant, wurde dieser Zielwert innerhalb von zwei Jahren gleich zwei Mal auf letztlich 32 nach unten korrigiert (siehe auch DB-Watch-News vom 3. April 2024). Abgeschlossen waren zum Ende des vergangenen Jahres dann lediglich 28 Maßnahmen.
Noch ernüchternder ist der Blick auf die angepassten Zielvorgaben für das laufende Jahr 2026: Während die DB InfraGO noch im November 2022 von 46 realisierten Projekten ausgegangen war, senkte sie zwei Jahre später diesen Wert zunächst auf 40 – um ihn dann noch einmal auf 36 zu reduzieren.
Mit Blick auf die Vielzahl der mitunter in kurzen zeitlichen Abständen vorgenommenen Anpassungen wirft die Planung der DB InfraGO abermals erhebliche Fragen bezüglich der Professionalität und eines seriösen Baustellenmanagements auf. Zugleich liegt in Anbetracht der wiederkehrenden Muster der Verdacht nahe, dass ein Ende des Zahlenwirrwarrs längst noch nicht erreicht ist.
Zumindest gilt als gesichert, dass die planmäßige Realisierung der Bauvorhaben bis 2030 verfehlt wird. Auch die Zielvorgaben für das Jahr 2030 hatte die DB InfraGO seit 2022 kontinuierlich von 71 Maßnahmen nach unten korrigiert – am 25. Februar 2026 kündigte dann der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, Christian Hirte, in der Fragestunde im Bundestag die Vollendung von insgesamt 60 Maßnahmen bis Ende 2030 an. Der komplette Bauplan der DB InfraGO umfasst allerdings 71 Maßnahmen. „Die verbleibenden 11 Maßnahmen werden nach 2030 in Betrieb genommen“, sagte Hirte.
Die Rückwärtsrollentaktik im Schneckentempo liegt bei der DB InfraGO also weiter im Trend.
Bekanntlich kann auf der frisch sanierten Strecke zwischen Hamburg und Berlin noch nicht überall mit der gewohnten Höchstgeschwindigkeit von 230 km/h gefahren werden. Die Linienförmige Zugbeeinflussung (LZB) konnte noch nicht überall in Betrieb genommen werden und auch der Fernverkehr ist abschnittsweise nur mit 160 km/h unterwegs.
Die Negativ-Serie beim DB-Konzern hört nicht auf – heute gab es gleich zwei unschöne Nachrichten zu Großprojekten der DB InfraGO: Das Bahnhofs- und Infrastrukturprojekt Stuttgart 21 wird nicht nur erst 2031 fertiggestellt, auch die Kosten steigen nochmal um 3 Milliarden Euro auf nunmehr 14,5 Milliarden Euro. Gleichzeitig wurden die geschätzten Gesamtkosten für die Korridorsanierung Hamburg – Berlin nach oben korrigiert. Aus 2,2 Milliarden Euro werden nun 2,7…
Am 19. Juni berichtete die Süddeutsche Zeitung über den „Bahnsinn“ bei Großprojekten. Tenor: Die Deutsche Bahn AG tut sich mit Großprojekten aktuell sehr schwer. So weit, so bekannt. Irritierend ist allerdings eine Metapher des InfraGO-Vorstands Dr. Philipp Nagl: Er gesteht Schwierigkeiten bei Großprojekten ein. Es würden Erfahrungen im Konzern fehlen. Die scheint man wohl mit…
Nach einer Sperrung von insgesamt zehneinhalb Monaten rollt der Zugverkehr auf der Strecke zwischen Hamburg und Berlin wieder. Insbesondere nach dem Chaos der vergangenen Wochen (u. a. Verkehrsrundschau vom 10. Juni 2026), vor allem rund um den Knoten Hannover, sorgt das für Entlastung.
Nachdem wir gestern noch die erfreulich reibungsfreie Inbetriebnahme des ersten Teilabschnitts nach der Korridorsanierung Hamburg – Berlin vermeldet hatten, meldete sich die Realität des deutschen Schienennetzes schnell zurück. Die InfraGO nahm am 15. Mai den Streckenabschnitt zwischen Hamburg und Hagenow in Betrieb, um Verkehre Richtung Nordost und eine wertvolle Umleitung nach Berlin zu ermöglichen.
Seit dem 15. Mai ist der erste Abschnitt der Strecke Hamburg – Berlin wieder befahrbar. Zwischen Hamburg und Hagenow Land rollt der Verkehr wieder. Das ist eine echte Entlastung, weil damit vor allem der Güterverkehr damit eine weitere Umleiterroute zwischen Hamburg und Berlin (und weiter Richtung östliche Nachbarländer) nehmen kann: Die Strecke über Schwerin und…
Auf dem Korridor Hamburg – Berlin kehrt keine Ruhe ein. Die vollständige Inbetriebnahme der Leit- und Sicherungstechnik verzögert sich wohl noch weiter. Im März erst gab die InfraGO bekannt, dass die für den 01. Mai geplante Wiederinbetriebnahmen der Strecke nicht zu halten sei. Winterbedingungen und Probleme mit der Montage der Leit- und Sicherungstechnik wurden als…
Entlang des Rheins verläuft von Troisdorf bei Köln über Koblenz bis nach Wiesbaden der Rhein-Alpin-Korridor – eine der wichtigsten Güterverkehrsachsen Deutschlands und zentrale Verbindung von den Nordseehäfen über Süddeutschland bis in den Alpenraum und nach Italien. Im zweiten Halbjahr 2026 soll auch dieser Abschnitt im Rahmen der Korridorsanierung modernisiert werden. Allerdings ist bereits im Vorfeld…
Nach den winterlichen Problemen bei der Korridorsanierung zwischen Hamburg und Berlin ist nun klar: Der Frost zu Jahresbeginn scheint die Bauarbeiten völlig aus der Bahn geworfen zu haben. Die Inbetriebnahme der wichtigen Strecke verzögert sich um sechs Wochen. Die Nachricht verwundert ein wenig, teilte die InfraGO der Branche doch mit, dass man mit ca. drei…
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
Der Jahresbeginn startet mit einem Überblick zum aktuellen Stand der abgeschlossenen und noch laufenden Korridorsanierungen sowie einem Blick auf die kommenden Vollsperrungen 2026.
Die ersten 100 Tage der neunmonatigen Vollsperrung zwischen Hamburg und Berlin sind geschafft. In der Branche will sich nicht so recht Entspannung einstellen, denn auf anfängliche „Kinderkrankheiten“ folgte zügig die Erkenntnis, dass Probleme nicht nur Anfangs auftreten werden.
Die Oberleitungsstörung bei Uelzen vom 21. bis zum 23. September 2025 ist kein isolierter Betriebsunfall, sondern ein Stresstest für das ohnehin ausgedünnte Netz in Norddeutschland – mitten in der laufenden Korridorsanierung Hamburg–Berlin.
Die Sanierung der Strecke Hamburg–Berlin läuft seit einem knappen Monat. Güterbahnen erleben auf den Strecken eine Mischung aus Improvisation, langen Umwegen und verbesserungswürdiger Kommunikation.
Bereits in der zweiten von 38 Wochen „Generalsanierung Hamburg-Berlin“ melden EVU erhebliche Probleme: Auf den Umleitungsstrecken sind gleich zwei Baustellen eingerichtet.
Die dritte der sogenannten „Korridorsanierungen” der DB zwischen Hamburg und Berlin ist ein Belastungstest für die Schienenkunden, die Eisenbahnunternehmen, aber auch für das Vertrauen in das Großprojektmanagement der DB InfraGO.
Am Mittwoch, den 09. Juli 2025, fand auf Einladung der DB InfraGO in Frankfurt am Main ein Branchendialog mit rund 200 Vertreter:innen aus der Branche statt. Es ging um das WO, WANN und WIE der Korridorsanierung – bedarfsgerecht im Sinne der Betroffenen.
Die Reihung der geplanten Korridore dürfte sich verzögern. Zusammen mit Branche und Politik sollen die bisherigen Konzepte für alle Korridore, die ab 2028 geplant wurden, überarbeitet werden. Was zunächst nach einem Scheitern klingt, könnte sich als notwendige Korrektur herausstellen.
Die Korridorsanierung auf 70 Kilometern Strecke der sogenannten Riedbahn zwischen Frankfurt am Main und Mannheim, sollte ein Vorzeigeprojekt der Deutschen Bahn werden – ein symbolträchtiger Auftakt zur sogenannten Korridorsanierung.
Seit der Wiedereröffnung der Riedbahn am 15. Dezember 2024 haben einige Pannen auf der frisch, generalüberholten Strecke den Verkehr mehrmals verlangsamt, auf die bekannten Umleiterstrecken zurückverlagert oder zum Ausfall gebracht.
Seit Sonntagnacht rollen wieder Züge über die Riedbahn. Wir danken den vielen Mitarbeiter:innen der DB und den beteiligten Baufirmen für die Realisierung des Projekts. Der Betrieb der erneuerten Anlagen hat in den ersten beiden Tagen weitestgehend planmäßig funktioniert.
Die Sanierung des deutschen Schienennetzes hat mit der Riedbahn gerade erst begonnen, und noch bevor das erste von 41 Projekten abgeschlossen ist, gibt es massive Änderungen bei der Reihenfolge.
Die Riedbahn ist aktuell das größte Schieneninfrastrukturprojekt in Deutschland und zugleich der Auftakt zur umfassenden „Generalsanierung“ des deutschen Schienennetzes. Ziel ist es, die gesamte Schieneninfrastruktur nachhaltig zu verbessern und den Betrieb langfristig zu stabilisieren
100 Tage nach dem Baustart berichtet die DB InfraGO in einer Pressemitteilung über den Baufortschritt der Riedbahn. Wer sich auskennt, sieht schnell, dass viele Aussagen nur Halbwahrheiten sind.
In einem Artikel der FAZ vermittelt der Leiter der Infrastruktur im Regionalbereich Mitte den Eindruck, dass auf der Riedbahn eine umfassende Erneuerung aller Gewerke stattfindet. Doch DB-Watch weiß: Das entspricht nicht der Wirklichkeit
Laut einem Medienbericht könnte sich die vollständige Inbetriebnahme von Anfang 2025 auf Ende 2025 verzögern. Worst Case schmälert das die Kapazität auf der Riedbahn einige Monate, statt sie zu steigern.
Es wurde final, dass die Strecke 2026 für drei Monate und 2029 für fünf Monate komplett gesperrt werden soll. Kapazitätssteigernde Maßnahmen der stark belasteten Strecke wird es jedoch kaum geben.
Zum Start des Riedbahn-Live-Tickers äußert sich der Konzernbevollmächtigte für Gemeinwohlorientierte Schieneninfrastruktur Tobias Heinemann zur anstehenden Sanierung der Riedbahn.
Mehrere Wochen liefen die Verhandlungsrunden zwischen Bund und Ländern im Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat zur Novelle des Bundesschienenwegeausbaugesetzes (BSWAG). Jetzt steht das Ergebnis fest.
Die InfraGO AG verkündet, dass während der Generalsanierung der Riedbahn alle 400 bis 500 Güterzüge pro Woche über die verkehrsgünstige Main-Neckar-Bahn oder die Ludwigsbahn umgeleitet werden können. Mehrere EVU bestätigen, dass es zu Zurückweisungen bei Trassenbestellungen kam.
Am 29. Januar lädt die DB InfraGO zu einer Kundenveranstaltung bezüglich der beiden bayerischen Korridore Obertraubling – Passau und Nürnberg – Regensburg. Zentraler Konfliktpunkt: die langen Umwege und Umleiterstrecken für den Schienengüterverkehr. Sie hinterließ jedoch mehr Fragen als Antworten.
Die vorbereitenden Maßnahmen auf der Riedbahn zwischen Mannheim und Frankfurt verzögern sich. Kund:innen und Unternehmen können nur auf ein Sprichwort hoffen, das eigentlich im Theater gilt: „Wenn die Generalprobe schief geht, wird die Aufführung großartig“.
Am 15. Juni beginnt die fünfmonatige Sanierung der Riedbahn, der erste der 40 Korridore, die „generalsaniert“ werden sollen. Allerdings wird die 70 Kilometer lange Strecke zwischen Frankfurt am Main und Mannheim bereits zwischen dem 01. Januar bis zum 22. Januar 2024 komplett gesperrt – für mindestens drei Wochen, um den Testlauf zu starten!
Durch das Urteil des Bundesverfassungsgerichts, dass die Umschichtung von Corona-begründeten Kreditermächtigungen in den Klima- und Transformationsfonds (KTF) verfassungswidrig sei, gerät die Finanzierung der so genannten Generalsanierung unter Druck.
Die DB gibt in einer Pressemeldung bekannt, dass sich die Kosten der Riedbahn statt 500 Millionen auf 1,3 Milliarden Euro belaufen werden. Wenn alle Projekte so teuer werden, werden die 45 Zusatz-Milliarden für die Schiene, die der Bund bereitstellt, komplett aufgebraucht.
Wie zuvor bereits diskutiert, wird die Korridorsanierung der Strecke Hamburg-Hannover auf 2029 geschoben. Das soll mehr Zeit zu Vorbereitungen liefern, um nicht nur Sanierungen, sondern auch Ausbaumaßnahmen durchzuführen.
Auf dem Schienengipfel geben BMDV und DB die finale zeitliche Reihung der Korridore bekannt, die generalsaniert werden sollen. Die Anzahl verringert sich von 43 auf 40 Korridore.
Eine bundesweite Arbeitsgruppe, die sich speziell den Bedürfnissen des Güterverkehrs widmet, finden viele Branchenvertreter:innen sinnvoll. Doch sie legt auch viele Probleme offen.
Versprochenes Geld ist im bisherigen Haushaltsentwurf nicht abgebildet. Es bleibt fraglich, ob die Zusatz-Milliarden für die Schiene kommen und wenn ja, wofür sie ausgegeben werden.
Eine Novelle der Lkw-Maut soll einen Teil der versprochenen 45 Zusatz-Milliarden für die Schiene finanzieren. Einnahmen der Straßen-Maut können künftig auch für die Schiene aufgewendet werden.
Im Koalitionsausschuss werden der Schiene zusätzlich 45 Milliarden Euro bis 2027 zugesichert. Ursprung und Einsatz der Mittel bleiben aber zunächst vage.
Die Branche reicht weitere Änderungs- und Ergänzungswünsche bezüglich der Kriterienliste zur Priorisierung der Auswahl der Korridore ein. Ein wichtiger Punkt ist dabei das europäische Zugbeeinflussungssystem ETCS.
Mehrfach bitter: Korridorsanierung Hamburg – Berlin wird nach Verzögerungen nochmal teurer
Die Negativ-Serie beim DB-Konzern hört nicht auf: Nach dem zweiwöchigen Schienenchaos in Norddeutschland um Himmelfahrt und dem bundesweiten Ausfall des Bahnfunks gab es heute gleich zwei unschöne Nachrichten zu Großprojekten der DB InfraGO: Das Bahnhofs- und Infrastrukturprojekt Stuttgart 21 wird nach Angaben von Konzernchefin Evelyn Palla nicht nur erst 2031 fertiggestellt, auch die Kosten steigen demnach nochmal um 3 Milliarden Euro auf nunmehr 14,5 Milliarden Euro. Gleichzeitig wurden auf Nachfrage des Linken-Abgeordneten Christian Görke nun auch die geschätzten Gesamtkosten für die Korridorsanierung Hamburg – Berlin nach oben korrigiert. Aus 2,2 Milliarden Euro werden nun 2,7 Milliarden Euro, wie das Bundesverkehrsministerium mitteilte.
Die Kostensteigerungen resultieren demnach aus den sechs Wochen Verzögerungen und können auch noch weiter steigen. Ursprünglich waren Kosten in Höhe von 1,8 Milliarden Euro vorgesehen, dazu ein Risikopuffer in Höhe von 400 Millionen Euro für mögliche Kostensteigerungen. Dieser wurde wohl zwischenzeitlich ausgeschöpft, denn auf die 2,2 Milliarden Euro wurde nach Angaben der Bundesregierung ein weiterer Risikopuffer in Höhe von 300 Millionen Euro gesetzt. Mit der neuesten Kostenkalkulation reicht jedoch auch dieser nicht mehr aus.
Verglichen mit der Riedbahn sind die Kosten pro saniertem Kilometer immer noch gering (ca. 9,6 Millionen Euro vs. mindestens 20 Millionen Euro bei der Riedbahn). Und für Baupreissteigerungen ist die InfraGO nicht allein verantwortlich. Angesichts des reduzierten Maßnahmenumfangs (z.B. kein ETCS) sind die Kostensteigerungen aber bitter. Zumal die wirtschaftlichen Folgen für die Unternehmen und Industrien, die auf die Strecke angewiesen sind, in der Kalkulation gar keine Berücksichtigung finden.
Ausgefallene Züge, massiver Rückstau und chaotische Zustände waren um Himmelfahrt die Folge der verspäteten Inbetriebnahme der Strecke Hamburg – Berlin. Die Stahlindustrie musste teilweise ihre Produktion herunterfahren (u.a. SZ vom 04. Juni 2026), da die Rohstoffe im Schienennetz feststeckten. Auch private Güterbahnen hatten in der Zeit mit massiven Umsatzverlusten zu kämpfen: Noch fehlt ein Gesamtüberblick, jedoch meldeten bereits mehrere EVU Umsatzverluste im mittleren sechsstelligen Bereich. Diese volkswirtschaftlichen Folgekosten kommen bei Debatten um Verzögerungen von Infrastrukturprojekten leider oft zu kurz.
Bekanntlich kann auf der frisch sanierten Strecke zwischen Hamburg und Berlin noch nicht überall mit der gewohnten Höchstgeschwindigkeit von 230 km/h gefahren werden. Die Linienförmige Zugbeeinflussung (LZB) konnte noch nicht überall in Betrieb genommen werden und auch der Fernverkehr ist abschnittsweise nur mit 160 km/h unterwegs.
Die Negativ-Serie beim DB-Konzern hört nicht auf – heute gab es gleich zwei unschöne Nachrichten zu Großprojekten der DB InfraGO: Das Bahnhofs- und Infrastrukturprojekt Stuttgart 21 wird nicht nur erst 2031 fertiggestellt, auch die Kosten steigen nochmal um 3 Milliarden Euro auf nunmehr 14,5 Milliarden Euro. Gleichzeitig wurden die geschätzten Gesamtkosten für die Korridorsanierung Hamburg – Berlin nach oben korrigiert. Aus 2,2 Milliarden Euro werden nun 2,7…
Am 19. Juni berichtete die Süddeutsche Zeitung über den „Bahnsinn“ bei Großprojekten. Tenor: Die Deutsche Bahn AG tut sich mit Großprojekten aktuell sehr schwer. So weit, so bekannt. Irritierend ist allerdings eine Metapher des InfraGO-Vorstands Dr. Philipp Nagl: Er gesteht Schwierigkeiten bei Großprojekten ein. Es würden Erfahrungen im Konzern fehlen. Die scheint man wohl mit…
Nach einer Sperrung von insgesamt zehneinhalb Monaten rollt der Zugverkehr auf der Strecke zwischen Hamburg und Berlin wieder. Insbesondere nach dem Chaos der vergangenen Wochen (u. a. Verkehrsrundschau vom 10. Juni 2026), vor allem rund um den Knoten Hannover, sorgt das für Entlastung.
Nachdem wir gestern noch die erfreulich reibungsfreie Inbetriebnahme des ersten Teilabschnitts nach der Korridorsanierung Hamburg – Berlin vermeldet hatten, meldete sich die Realität des deutschen Schienennetzes schnell zurück. Die InfraGO nahm am 15. Mai den Streckenabschnitt zwischen Hamburg und Hagenow in Betrieb, um Verkehre Richtung Nordost und eine wertvolle Umleitung nach Berlin zu ermöglichen.
Seit dem 15. Mai ist der erste Abschnitt der Strecke Hamburg – Berlin wieder befahrbar. Zwischen Hamburg und Hagenow Land rollt der Verkehr wieder. Das ist eine echte Entlastung, weil damit vor allem der Güterverkehr damit eine weitere Umleiterroute zwischen Hamburg und Berlin (und weiter Richtung östliche Nachbarländer) nehmen kann: Die Strecke über Schwerin und…
Auf dem Korridor Hamburg – Berlin kehrt keine Ruhe ein. Die vollständige Inbetriebnahme der Leit- und Sicherungstechnik verzögert sich wohl noch weiter. Im März erst gab die InfraGO bekannt, dass die für den 01. Mai geplante Wiederinbetriebnahmen der Strecke nicht zu halten sei. Winterbedingungen und Probleme mit der Montage der Leit- und Sicherungstechnik wurden als…
Entlang des Rheins verläuft von Troisdorf bei Köln über Koblenz bis nach Wiesbaden der Rhein-Alpin-Korridor – eine der wichtigsten Güterverkehrsachsen Deutschlands und zentrale Verbindung von den Nordseehäfen über Süddeutschland bis in den Alpenraum und nach Italien. Im zweiten Halbjahr 2026 soll auch dieser Abschnitt im Rahmen der Korridorsanierung modernisiert werden. Allerdings ist bereits im Vorfeld…
Nach den winterlichen Problemen bei der Korridorsanierung zwischen Hamburg und Berlin ist nun klar: Der Frost zu Jahresbeginn scheint die Bauarbeiten völlig aus der Bahn geworfen zu haben. Die Inbetriebnahme der wichtigen Strecke verzögert sich um sechs Wochen. Die Nachricht verwundert ein wenig, teilte die InfraGO der Branche doch mit, dass man mit ca. drei…
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
Der Jahresbeginn startet mit einem Überblick zum aktuellen Stand der abgeschlossenen und noch laufenden Korridorsanierungen sowie einem Blick auf die kommenden Vollsperrungen 2026.
Die ersten 100 Tage der neunmonatigen Vollsperrung zwischen Hamburg und Berlin sind geschafft. In der Branche will sich nicht so recht Entspannung einstellen, denn auf anfängliche „Kinderkrankheiten“ folgte zügig die Erkenntnis, dass Probleme nicht nur Anfangs auftreten werden.
Die Oberleitungsstörung bei Uelzen vom 21. bis zum 23. September 2025 ist kein isolierter Betriebsunfall, sondern ein Stresstest für das ohnehin ausgedünnte Netz in Norddeutschland – mitten in der laufenden Korridorsanierung Hamburg–Berlin.
Die Sanierung der Strecke Hamburg–Berlin läuft seit einem knappen Monat. Güterbahnen erleben auf den Strecken eine Mischung aus Improvisation, langen Umwegen und verbesserungswürdiger Kommunikation.
Bereits in der zweiten von 38 Wochen „Generalsanierung Hamburg-Berlin“ melden EVU erhebliche Probleme: Auf den Umleitungsstrecken sind gleich zwei Baustellen eingerichtet.
Die dritte der sogenannten „Korridorsanierungen” der DB zwischen Hamburg und Berlin ist ein Belastungstest für die Schienenkunden, die Eisenbahnunternehmen, aber auch für das Vertrauen in das Großprojektmanagement der DB InfraGO.
Am Mittwoch, den 09. Juli 2025, fand auf Einladung der DB InfraGO in Frankfurt am Main ein Branchendialog mit rund 200 Vertreter:innen aus der Branche statt. Es ging um das WO, WANN und WIE der Korridorsanierung – bedarfsgerecht im Sinne der Betroffenen.
Die Reihung der geplanten Korridore dürfte sich verzögern. Zusammen mit Branche und Politik sollen die bisherigen Konzepte für alle Korridore, die ab 2028 geplant wurden, überarbeitet werden. Was zunächst nach einem Scheitern klingt, könnte sich als notwendige Korrektur herausstellen.
Die Korridorsanierung auf 70 Kilometern Strecke der sogenannten Riedbahn zwischen Frankfurt am Main und Mannheim, sollte ein Vorzeigeprojekt der Deutschen Bahn werden – ein symbolträchtiger Auftakt zur sogenannten Korridorsanierung.
Seit der Wiedereröffnung der Riedbahn am 15. Dezember 2024 haben einige Pannen auf der frisch, generalüberholten Strecke den Verkehr mehrmals verlangsamt, auf die bekannten Umleiterstrecken zurückverlagert oder zum Ausfall gebracht.
Seit Sonntagnacht rollen wieder Züge über die Riedbahn. Wir danken den vielen Mitarbeiter:innen der DB und den beteiligten Baufirmen für die Realisierung des Projekts. Der Betrieb der erneuerten Anlagen hat in den ersten beiden Tagen weitestgehend planmäßig funktioniert.
Die Sanierung des deutschen Schienennetzes hat mit der Riedbahn gerade erst begonnen, und noch bevor das erste von 41 Projekten abgeschlossen ist, gibt es massive Änderungen bei der Reihenfolge.
Die Riedbahn ist aktuell das größte Schieneninfrastrukturprojekt in Deutschland und zugleich der Auftakt zur umfassenden „Generalsanierung“ des deutschen Schienennetzes. Ziel ist es, die gesamte Schieneninfrastruktur nachhaltig zu verbessern und den Betrieb langfristig zu stabilisieren
100 Tage nach dem Baustart berichtet die DB InfraGO in einer Pressemitteilung über den Baufortschritt der Riedbahn. Wer sich auskennt, sieht schnell, dass viele Aussagen nur Halbwahrheiten sind.
In einem Artikel der FAZ vermittelt der Leiter der Infrastruktur im Regionalbereich Mitte den Eindruck, dass auf der Riedbahn eine umfassende Erneuerung aller Gewerke stattfindet. Doch DB-Watch weiß: Das entspricht nicht der Wirklichkeit
Laut einem Medienbericht könnte sich die vollständige Inbetriebnahme von Anfang 2025 auf Ende 2025 verzögern. Worst Case schmälert das die Kapazität auf der Riedbahn einige Monate, statt sie zu steigern.
Es wurde final, dass die Strecke 2026 für drei Monate und 2029 für fünf Monate komplett gesperrt werden soll. Kapazitätssteigernde Maßnahmen der stark belasteten Strecke wird es jedoch kaum geben.
Zum Start des Riedbahn-Live-Tickers äußert sich der Konzernbevollmächtigte für Gemeinwohlorientierte Schieneninfrastruktur Tobias Heinemann zur anstehenden Sanierung der Riedbahn.
Mehrere Wochen liefen die Verhandlungsrunden zwischen Bund und Ländern im Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat zur Novelle des Bundesschienenwegeausbaugesetzes (BSWAG). Jetzt steht das Ergebnis fest.
Die InfraGO AG verkündet, dass während der Generalsanierung der Riedbahn alle 400 bis 500 Güterzüge pro Woche über die verkehrsgünstige Main-Neckar-Bahn oder die Ludwigsbahn umgeleitet werden können. Mehrere EVU bestätigen, dass es zu Zurückweisungen bei Trassenbestellungen kam.
Am 29. Januar lädt die DB InfraGO zu einer Kundenveranstaltung bezüglich der beiden bayerischen Korridore Obertraubling – Passau und Nürnberg – Regensburg. Zentraler Konfliktpunkt: die langen Umwege und Umleiterstrecken für den Schienengüterverkehr. Sie hinterließ jedoch mehr Fragen als Antworten.
Die vorbereitenden Maßnahmen auf der Riedbahn zwischen Mannheim und Frankfurt verzögern sich. Kund:innen und Unternehmen können nur auf ein Sprichwort hoffen, das eigentlich im Theater gilt: „Wenn die Generalprobe schief geht, wird die Aufführung großartig“.
Am 15. Juni beginnt die fünfmonatige Sanierung der Riedbahn, der erste der 40 Korridore, die „generalsaniert“ werden sollen. Allerdings wird die 70 Kilometer lange Strecke zwischen Frankfurt am Main und Mannheim bereits zwischen dem 01. Januar bis zum 22. Januar 2024 komplett gesperrt – für mindestens drei Wochen, um den Testlauf zu starten!
Durch das Urteil des Bundesverfassungsgerichts, dass die Umschichtung von Corona-begründeten Kreditermächtigungen in den Klima- und Transformationsfonds (KTF) verfassungswidrig sei, gerät die Finanzierung der so genannten Generalsanierung unter Druck.
Die DB gibt in einer Pressemeldung bekannt, dass sich die Kosten der Riedbahn statt 500 Millionen auf 1,3 Milliarden Euro belaufen werden. Wenn alle Projekte so teuer werden, werden die 45 Zusatz-Milliarden für die Schiene, die der Bund bereitstellt, komplett aufgebraucht.
Wie zuvor bereits diskutiert, wird die Korridorsanierung der Strecke Hamburg-Hannover auf 2029 geschoben. Das soll mehr Zeit zu Vorbereitungen liefern, um nicht nur Sanierungen, sondern auch Ausbaumaßnahmen durchzuführen.
Auf dem Schienengipfel geben BMDV und DB die finale zeitliche Reihung der Korridore bekannt, die generalsaniert werden sollen. Die Anzahl verringert sich von 43 auf 40 Korridore.
Eine bundesweite Arbeitsgruppe, die sich speziell den Bedürfnissen des Güterverkehrs widmet, finden viele Branchenvertreter:innen sinnvoll. Doch sie legt auch viele Probleme offen.
Versprochenes Geld ist im bisherigen Haushaltsentwurf nicht abgebildet. Es bleibt fraglich, ob die Zusatz-Milliarden für die Schiene kommen und wenn ja, wofür sie ausgegeben werden.
Eine Novelle der Lkw-Maut soll einen Teil der versprochenen 45 Zusatz-Milliarden für die Schiene finanzieren. Einnahmen der Straßen-Maut können künftig auch für die Schiene aufgewendet werden.
Im Koalitionsausschuss werden der Schiene zusätzlich 45 Milliarden Euro bis 2027 zugesichert. Ursprung und Einsatz der Mittel bleiben aber zunächst vage.
Die Branche reicht weitere Änderungs- und Ergänzungswünsche bezüglich der Kriterienliste zur Priorisierung der Auswahl der Korridore ein. Ein wichtiger Punkt ist dabei das europäische Zugbeeinflussungssystem ETCS.
Das Trainingslager ist lange beendet, wir sind in der K.o.-Phase, Dr. Nagl!
Am 19. Juni berichtete die Süddeutsche Zeitung über den „Bahnsinn“ bei Großprojekten.
Tenor: Die Deutsche Bahn AG tut sich mit Großprojekten aktuell sehr schwer. So weit, so bekannt. Irritierend ist allerdings eine Metapher des InfraGO-Vorstands Dr. Philipp Nagl: Er gesteht Schwierigkeiten bei Großprojekten ein. Es würden Erfahrungen im Konzern fehlen. Die scheint man wohl mit dem laufenden Programm der Korridorsanierung sammeln zu wollen: „Eine Korridorsanierung ist nichts anderes als ein Trainingslager für Großprojekte.“
Natürlich darf, ja soll bei den Korridorsanierungen noch dazugelernt werden, aber mehrmonatige, teils milliardenschwere Vollsperrung hoch ausgelasteter Strecken dürfen nicht als Training angesehen werden. Die Folgen der Sperrungen sind bitterer Ernst, wie man zuletzt gesehen hat (z.B. Spiegel Online vom 5. Juni 2026).
Für die verladende Wirtschaft und die EVU hat längst das Spiel begonnen, sie können sich kein Trainingslager mehr leisten, um im Bild zu bleiben. Das Programm der Korridorsanierung ist bisher auf vielen Korridoren durch Kostensteigerungen, Verzögerungen und Umleitungschaos geprägt. Für die betroffenen EVU ist das bitterer Ernst, teilweise geht es bereits ums Überleben einzelner Unternehmen. Hier ein paar anonymisierte Beispiele, was das „Trainingslager“ Korridorsanierung für Menschen und Unternehmen im Schienengüterverkehr in den letzten Wochen bedeutet hat:
Allein über die besonders kritischen Mai-Feiertage verzeichnete Unternehmen 1 einen Umsatzverlust in Höhe von 500.000 Euro.
Bei Unternehmen 2 sollte ein Güterzug von Großkorbetha (südliches Sachsen-Anhalt) nach Schweinfurt verkehren. Aufgrund einer Totalsperrung zwischen Großkorbetha und Naumburg, der Eingleisigkeit zwischen Sangerhausen und Erfurt mit fehlenden freien Trassenkapazitäten sowie einer Totalsperrung zwischen Gerstungen (Westthüringen) und Wildeck-Hönebach ab 21 Uhr musste der Zug über Angersdorf (bei Halle), Nordhausen, Eichenberg, Bebra, Fulda und Gemünden umgeleitet werden. Die planmäßige Abfahrt war für den 15. Juni 2026 um 18:02 Uhr vorgesehen, tatsächlich erfolgte sie um 18:01 Uhr. Die tatsächliche Ankunft in Schweinfurt erfolgte erst am 17. Juni 2026 um 16:49 Uhr. Zudem konnte der Fahrplan ab Eichenberg nicht weiterbearbeitet werden, da der Zug für die Strecke zwischen Eichenberg und Bebra zu schwer war. Dieser Umstand wurde erst nach der Bearbeitung durch den Regionalbereich Südost festgestellt. Der geplante Entladeslot in Schweinfurt lag am 16. Juni 2026 zwischen 03:00 Uhr und 12:00 Uhr. Die zurückgelegte Strecke betrug 423,9 Kilometer.
Unternehmen 3 meldete den Ausfall von etwa zehn KV-Zügen. Die Ausfallkosten aufgrund kurzfristiger Stornierungen beliefen sich auf rund 12.000 Euro. Darüber hinaus fielen Schwerlastzüge aus, die über Hannover nach Hamburg oder ins Emsland verkehren sollten. Weitere Ausfälle entstanden durch extrem hohe Wartezeiten und daraus resultierende Lenkzeitüberschreitungen trotz einwandfreier Fahrpläne. Hierdurch entstand ein Schaden von rund 50.000 Euro zuzüglich entsprechender Ausfallpönalen der Kunden in Höhe von 15.000 Euro. In den genannten Kosten sind auch die Trassenkosten enthalten, die bei den betroffenen Zügen angefallen sind und aufgrund der kurzfristigen Ausfälle nicht mehr storniert werden konnten. Diese Kosten belaufen sich auf etwa 6.000 Euro und sind bereits in den genannten 50.000 Euro enthalten.
Diese Beispiele verdeutlichen, dass die deutsche Wirtschaft auf eine funktionierende Infrastruktur angewiesen ist und die Korridorsanierungen erhebliche betriebliche Folgen nach sich ziehen. Angesichts eines hohen Anteils an Fixkosten können sich die Unternehmen hohe und regelmäßig auftretende Umsatzverluste, wie sie zuletzt zu verzeichnen waren, nicht leisten. Von einem „Trainingslager“ kann daher keine Rede sein – die Branche befindet sich bereits in der K.-o.-Phase.
Bekanntlich kann auf der frisch sanierten Strecke zwischen Hamburg und Berlin noch nicht überall mit der gewohnten Höchstgeschwindigkeit von 230 km/h gefahren werden. Die Linienförmige Zugbeeinflussung (LZB) konnte noch nicht überall in Betrieb genommen werden und auch der Fernverkehr ist abschnittsweise nur mit 160 km/h unterwegs.
Die Negativ-Serie beim DB-Konzern hört nicht auf – heute gab es gleich zwei unschöne Nachrichten zu Großprojekten der DB InfraGO: Das Bahnhofs- und Infrastrukturprojekt Stuttgart 21 wird nicht nur erst 2031 fertiggestellt, auch die Kosten steigen nochmal um 3 Milliarden Euro auf nunmehr 14,5 Milliarden Euro. Gleichzeitig wurden die geschätzten Gesamtkosten für die Korridorsanierung Hamburg – Berlin nach oben korrigiert. Aus 2,2 Milliarden Euro werden nun 2,7…
Am 19. Juni berichtete die Süddeutsche Zeitung über den „Bahnsinn“ bei Großprojekten. Tenor: Die Deutsche Bahn AG tut sich mit Großprojekten aktuell sehr schwer. So weit, so bekannt. Irritierend ist allerdings eine Metapher des InfraGO-Vorstands Dr. Philipp Nagl: Er gesteht Schwierigkeiten bei Großprojekten ein. Es würden Erfahrungen im Konzern fehlen. Die scheint man wohl mit…
Nach einer Sperrung von insgesamt zehneinhalb Monaten rollt der Zugverkehr auf der Strecke zwischen Hamburg und Berlin wieder. Insbesondere nach dem Chaos der vergangenen Wochen (u. a. Verkehrsrundschau vom 10. Juni 2026), vor allem rund um den Knoten Hannover, sorgt das für Entlastung.
Nachdem wir gestern noch die erfreulich reibungsfreie Inbetriebnahme des ersten Teilabschnitts nach der Korridorsanierung Hamburg – Berlin vermeldet hatten, meldete sich die Realität des deutschen Schienennetzes schnell zurück. Die InfraGO nahm am 15. Mai den Streckenabschnitt zwischen Hamburg und Hagenow in Betrieb, um Verkehre Richtung Nordost und eine wertvolle Umleitung nach Berlin zu ermöglichen.
Seit dem 15. Mai ist der erste Abschnitt der Strecke Hamburg – Berlin wieder befahrbar. Zwischen Hamburg und Hagenow Land rollt der Verkehr wieder. Das ist eine echte Entlastung, weil damit vor allem der Güterverkehr damit eine weitere Umleiterroute zwischen Hamburg und Berlin (und weiter Richtung östliche Nachbarländer) nehmen kann: Die Strecke über Schwerin und…
Auf dem Korridor Hamburg – Berlin kehrt keine Ruhe ein. Die vollständige Inbetriebnahme der Leit- und Sicherungstechnik verzögert sich wohl noch weiter. Im März erst gab die InfraGO bekannt, dass die für den 01. Mai geplante Wiederinbetriebnahmen der Strecke nicht zu halten sei. Winterbedingungen und Probleme mit der Montage der Leit- und Sicherungstechnik wurden als…
Entlang des Rheins verläuft von Troisdorf bei Köln über Koblenz bis nach Wiesbaden der Rhein-Alpin-Korridor – eine der wichtigsten Güterverkehrsachsen Deutschlands und zentrale Verbindung von den Nordseehäfen über Süddeutschland bis in den Alpenraum und nach Italien. Im zweiten Halbjahr 2026 soll auch dieser Abschnitt im Rahmen der Korridorsanierung modernisiert werden. Allerdings ist bereits im Vorfeld…
Nach den winterlichen Problemen bei der Korridorsanierung zwischen Hamburg und Berlin ist nun klar: Der Frost zu Jahresbeginn scheint die Bauarbeiten völlig aus der Bahn geworfen zu haben. Die Inbetriebnahme der wichtigen Strecke verzögert sich um sechs Wochen. Die Nachricht verwundert ein wenig, teilte die InfraGO der Branche doch mit, dass man mit ca. drei…
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
Der Jahresbeginn startet mit einem Überblick zum aktuellen Stand der abgeschlossenen und noch laufenden Korridorsanierungen sowie einem Blick auf die kommenden Vollsperrungen 2026.
Die ersten 100 Tage der neunmonatigen Vollsperrung zwischen Hamburg und Berlin sind geschafft. In der Branche will sich nicht so recht Entspannung einstellen, denn auf anfängliche „Kinderkrankheiten“ folgte zügig die Erkenntnis, dass Probleme nicht nur Anfangs auftreten werden.
Die Oberleitungsstörung bei Uelzen vom 21. bis zum 23. September 2025 ist kein isolierter Betriebsunfall, sondern ein Stresstest für das ohnehin ausgedünnte Netz in Norddeutschland – mitten in der laufenden Korridorsanierung Hamburg–Berlin.
Die Sanierung der Strecke Hamburg–Berlin läuft seit einem knappen Monat. Güterbahnen erleben auf den Strecken eine Mischung aus Improvisation, langen Umwegen und verbesserungswürdiger Kommunikation.
Bereits in der zweiten von 38 Wochen „Generalsanierung Hamburg-Berlin“ melden EVU erhebliche Probleme: Auf den Umleitungsstrecken sind gleich zwei Baustellen eingerichtet.
Die dritte der sogenannten „Korridorsanierungen” der DB zwischen Hamburg und Berlin ist ein Belastungstest für die Schienenkunden, die Eisenbahnunternehmen, aber auch für das Vertrauen in das Großprojektmanagement der DB InfraGO.
Am Mittwoch, den 09. Juli 2025, fand auf Einladung der DB InfraGO in Frankfurt am Main ein Branchendialog mit rund 200 Vertreter:innen aus der Branche statt. Es ging um das WO, WANN und WIE der Korridorsanierung – bedarfsgerecht im Sinne der Betroffenen.
Die Reihung der geplanten Korridore dürfte sich verzögern. Zusammen mit Branche und Politik sollen die bisherigen Konzepte für alle Korridore, die ab 2028 geplant wurden, überarbeitet werden. Was zunächst nach einem Scheitern klingt, könnte sich als notwendige Korrektur herausstellen.
Die Korridorsanierung auf 70 Kilometern Strecke der sogenannten Riedbahn zwischen Frankfurt am Main und Mannheim, sollte ein Vorzeigeprojekt der Deutschen Bahn werden – ein symbolträchtiger Auftakt zur sogenannten Korridorsanierung.
Seit der Wiedereröffnung der Riedbahn am 15. Dezember 2024 haben einige Pannen auf der frisch, generalüberholten Strecke den Verkehr mehrmals verlangsamt, auf die bekannten Umleiterstrecken zurückverlagert oder zum Ausfall gebracht.
Seit Sonntagnacht rollen wieder Züge über die Riedbahn. Wir danken den vielen Mitarbeiter:innen der DB und den beteiligten Baufirmen für die Realisierung des Projekts. Der Betrieb der erneuerten Anlagen hat in den ersten beiden Tagen weitestgehend planmäßig funktioniert.
Die Sanierung des deutschen Schienennetzes hat mit der Riedbahn gerade erst begonnen, und noch bevor das erste von 41 Projekten abgeschlossen ist, gibt es massive Änderungen bei der Reihenfolge.
Die Riedbahn ist aktuell das größte Schieneninfrastrukturprojekt in Deutschland und zugleich der Auftakt zur umfassenden „Generalsanierung“ des deutschen Schienennetzes. Ziel ist es, die gesamte Schieneninfrastruktur nachhaltig zu verbessern und den Betrieb langfristig zu stabilisieren
100 Tage nach dem Baustart berichtet die DB InfraGO in einer Pressemitteilung über den Baufortschritt der Riedbahn. Wer sich auskennt, sieht schnell, dass viele Aussagen nur Halbwahrheiten sind.
In einem Artikel der FAZ vermittelt der Leiter der Infrastruktur im Regionalbereich Mitte den Eindruck, dass auf der Riedbahn eine umfassende Erneuerung aller Gewerke stattfindet. Doch DB-Watch weiß: Das entspricht nicht der Wirklichkeit
Laut einem Medienbericht könnte sich die vollständige Inbetriebnahme von Anfang 2025 auf Ende 2025 verzögern. Worst Case schmälert das die Kapazität auf der Riedbahn einige Monate, statt sie zu steigern.
Es wurde final, dass die Strecke 2026 für drei Monate und 2029 für fünf Monate komplett gesperrt werden soll. Kapazitätssteigernde Maßnahmen der stark belasteten Strecke wird es jedoch kaum geben.
Zum Start des Riedbahn-Live-Tickers äußert sich der Konzernbevollmächtigte für Gemeinwohlorientierte Schieneninfrastruktur Tobias Heinemann zur anstehenden Sanierung der Riedbahn.
Mehrere Wochen liefen die Verhandlungsrunden zwischen Bund und Ländern im Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat zur Novelle des Bundesschienenwegeausbaugesetzes (BSWAG). Jetzt steht das Ergebnis fest.
Die InfraGO AG verkündet, dass während der Generalsanierung der Riedbahn alle 400 bis 500 Güterzüge pro Woche über die verkehrsgünstige Main-Neckar-Bahn oder die Ludwigsbahn umgeleitet werden können. Mehrere EVU bestätigen, dass es zu Zurückweisungen bei Trassenbestellungen kam.
Am 29. Januar lädt die DB InfraGO zu einer Kundenveranstaltung bezüglich der beiden bayerischen Korridore Obertraubling – Passau und Nürnberg – Regensburg. Zentraler Konfliktpunkt: die langen Umwege und Umleiterstrecken für den Schienengüterverkehr. Sie hinterließ jedoch mehr Fragen als Antworten.
Die vorbereitenden Maßnahmen auf der Riedbahn zwischen Mannheim und Frankfurt verzögern sich. Kund:innen und Unternehmen können nur auf ein Sprichwort hoffen, das eigentlich im Theater gilt: „Wenn die Generalprobe schief geht, wird die Aufführung großartig“.
Am 15. Juni beginnt die fünfmonatige Sanierung der Riedbahn, der erste der 40 Korridore, die „generalsaniert“ werden sollen. Allerdings wird die 70 Kilometer lange Strecke zwischen Frankfurt am Main und Mannheim bereits zwischen dem 01. Januar bis zum 22. Januar 2024 komplett gesperrt – für mindestens drei Wochen, um den Testlauf zu starten!
Durch das Urteil des Bundesverfassungsgerichts, dass die Umschichtung von Corona-begründeten Kreditermächtigungen in den Klima- und Transformationsfonds (KTF) verfassungswidrig sei, gerät die Finanzierung der so genannten Generalsanierung unter Druck.
Die DB gibt in einer Pressemeldung bekannt, dass sich die Kosten der Riedbahn statt 500 Millionen auf 1,3 Milliarden Euro belaufen werden. Wenn alle Projekte so teuer werden, werden die 45 Zusatz-Milliarden für die Schiene, die der Bund bereitstellt, komplett aufgebraucht.
Wie zuvor bereits diskutiert, wird die Korridorsanierung der Strecke Hamburg-Hannover auf 2029 geschoben. Das soll mehr Zeit zu Vorbereitungen liefern, um nicht nur Sanierungen, sondern auch Ausbaumaßnahmen durchzuführen.
Auf dem Schienengipfel geben BMDV und DB die finale zeitliche Reihung der Korridore bekannt, die generalsaniert werden sollen. Die Anzahl verringert sich von 43 auf 40 Korridore.
Eine bundesweite Arbeitsgruppe, die sich speziell den Bedürfnissen des Güterverkehrs widmet, finden viele Branchenvertreter:innen sinnvoll. Doch sie legt auch viele Probleme offen.
Versprochenes Geld ist im bisherigen Haushaltsentwurf nicht abgebildet. Es bleibt fraglich, ob die Zusatz-Milliarden für die Schiene kommen und wenn ja, wofür sie ausgegeben werden.
Eine Novelle der Lkw-Maut soll einen Teil der versprochenen 45 Zusatz-Milliarden für die Schiene finanzieren. Einnahmen der Straßen-Maut können künftig auch für die Schiene aufgewendet werden.
Im Koalitionsausschuss werden der Schiene zusätzlich 45 Milliarden Euro bis 2027 zugesichert. Ursprung und Einsatz der Mittel bleiben aber zunächst vage.
Die Branche reicht weitere Änderungs- und Ergänzungswünsche bezüglich der Kriterienliste zur Priorisierung der Auswahl der Korridore ein. Ein wichtiger Punkt ist dabei das europäische Zugbeeinflussungssystem ETCS.
Korridorsanierung Hamburg – Berlin (fast) abgeschlossen: Norddeutschland atmet verlangsamt auf
Nach einer Sperrung von insgesamt zehneinhalb Monaten rollt der Zugverkehr auf der Strecke zwischen Hamburg und Berlin wieder. Insbesondere nach dem Chaos der vergangenen Wochen (u. a. Verkehrsrundschau vom 10. Juni 2026), vor allem rund um den Knoten Hannover, sorgt das für Entlastung.
Der Güterverkehr rollt in den ersten Tagen relativ stabil. Genau das ist zu Beginn der Wiedereröffnung gleich doppelt wichtig: Nicht nur können Industrie und Hafen nun wieder zuverlässiger versorgt werden, sondern nach umfangreichen Oberbauarbeiten wie im Fall der Korridorsanierung Hamburg – Berlin muss auch das Schotterbett verdichtet werden. Das geschieht in der Regel, indem schwere Züge – also Güterzüge – über die Strecke fahren. Deshalb kamen auch private Schienengüterverkehrsunternehmen den kurzfristigen Bitten der InfraGO nach Aushilfe nach. Hierzu wurden einige schwere Güterzüge auf die frische Strecke umgeleitet, um diese schnellstmöglich mit den notwendigen Lasttonnen zu befahren.
Reisende im Fernverkehr haben allerdings mit Fahrzeitverlängerungen zu kämpfen: Viele Fernverkehrszüge sind 10 bis 15 Minuten verspätet. Der DB InfraGO zufolge sollen diese Beeinträchtigungen noch bis einschließlich 30. Juni bestehen. Die Begründung, warum der Fernverkehr nach Wiedereröffnung länger braucht, ist bei der DB dabei nicht einheitlich. Zwischenzeitlich war von Fahrplanänderungen die Rede oder davon, dass nun mehr Züge über die Strecke fahren würden. Der wichtigste Grund dürfte aber sein, dass abschnittsweise noch nicht die gewohnte Maximalgeschwindigkeit erreicht werden kann.
Von den Verzögerungen bei der vollständigen Inbetriebnahme der Linienförmigen Zugbeeinflussung (LZB) haben wir bereits berichtet (News vom 06. Mai 2026). Demnach wurde auf der Strecke entgegen vorherigen Ankündigungen nicht das moderne Zugleit- und Sicherungssystem ETCS verbaut, sondern lediglich die bestehende LZB-Technik erneuert. Zudem ist bis auf Weiteres wegen Stellwerksarbeiten abschnittsweise nur die noch ältere Punktförmige Zugbeeinflussung (PZB) nutzbar, wie InfraGO-Vorstandsvorsitzender Dr. Philipp Nagl selbst auf dem Eisenbahn-Blog „Drehscheibe Online“ (03. Mai 2026) schreibt. Die Höchstgeschwindigkeit in diesen Abschnitten liegt bei 160 km/h, bei LZB sind es allerdings 230 km/h. Fahrzeiten sind nicht monokausal, viele Faktoren spielen eine Rolle. Es stellt sich aber die Frage, ob es nicht zumindest ehrlicher wäre, auch dieses technische Detail bei Presseanfragen zu erwähnen.
Bekanntlich kann auf der frisch sanierten Strecke zwischen Hamburg und Berlin noch nicht überall mit der gewohnten Höchstgeschwindigkeit von 230 km/h gefahren werden. Die Linienförmige Zugbeeinflussung (LZB) konnte noch nicht überall in Betrieb genommen werden und auch der Fernverkehr ist abschnittsweise nur mit 160 km/h unterwegs.
Die Negativ-Serie beim DB-Konzern hört nicht auf – heute gab es gleich zwei unschöne Nachrichten zu Großprojekten der DB InfraGO: Das Bahnhofs- und Infrastrukturprojekt Stuttgart 21 wird nicht nur erst 2031 fertiggestellt, auch die Kosten steigen nochmal um 3 Milliarden Euro auf nunmehr 14,5 Milliarden Euro. Gleichzeitig wurden die geschätzten Gesamtkosten für die Korridorsanierung Hamburg – Berlin nach oben korrigiert. Aus 2,2 Milliarden Euro werden nun 2,7…
Am 19. Juni berichtete die Süddeutsche Zeitung über den „Bahnsinn“ bei Großprojekten. Tenor: Die Deutsche Bahn AG tut sich mit Großprojekten aktuell sehr schwer. So weit, so bekannt. Irritierend ist allerdings eine Metapher des InfraGO-Vorstands Dr. Philipp Nagl: Er gesteht Schwierigkeiten bei Großprojekten ein. Es würden Erfahrungen im Konzern fehlen. Die scheint man wohl mit…
Nach einer Sperrung von insgesamt zehneinhalb Monaten rollt der Zugverkehr auf der Strecke zwischen Hamburg und Berlin wieder. Insbesondere nach dem Chaos der vergangenen Wochen (u. a. Verkehrsrundschau vom 10. Juni 2026), vor allem rund um den Knoten Hannover, sorgt das für Entlastung.
Nachdem wir gestern noch die erfreulich reibungsfreie Inbetriebnahme des ersten Teilabschnitts nach der Korridorsanierung Hamburg – Berlin vermeldet hatten, meldete sich die Realität des deutschen Schienennetzes schnell zurück. Die InfraGO nahm am 15. Mai den Streckenabschnitt zwischen Hamburg und Hagenow in Betrieb, um Verkehre Richtung Nordost und eine wertvolle Umleitung nach Berlin zu ermöglichen.
Seit dem 15. Mai ist der erste Abschnitt der Strecke Hamburg – Berlin wieder befahrbar. Zwischen Hamburg und Hagenow Land rollt der Verkehr wieder. Das ist eine echte Entlastung, weil damit vor allem der Güterverkehr damit eine weitere Umleiterroute zwischen Hamburg und Berlin (und weiter Richtung östliche Nachbarländer) nehmen kann: Die Strecke über Schwerin und…
Auf dem Korridor Hamburg – Berlin kehrt keine Ruhe ein. Die vollständige Inbetriebnahme der Leit- und Sicherungstechnik verzögert sich wohl noch weiter. Im März erst gab die InfraGO bekannt, dass die für den 01. Mai geplante Wiederinbetriebnahmen der Strecke nicht zu halten sei. Winterbedingungen und Probleme mit der Montage der Leit- und Sicherungstechnik wurden als…
Entlang des Rheins verläuft von Troisdorf bei Köln über Koblenz bis nach Wiesbaden der Rhein-Alpin-Korridor – eine der wichtigsten Güterverkehrsachsen Deutschlands und zentrale Verbindung von den Nordseehäfen über Süddeutschland bis in den Alpenraum und nach Italien. Im zweiten Halbjahr 2026 soll auch dieser Abschnitt im Rahmen der Korridorsanierung modernisiert werden. Allerdings ist bereits im Vorfeld…
Nach den winterlichen Problemen bei der Korridorsanierung zwischen Hamburg und Berlin ist nun klar: Der Frost zu Jahresbeginn scheint die Bauarbeiten völlig aus der Bahn geworfen zu haben. Die Inbetriebnahme der wichtigen Strecke verzögert sich um sechs Wochen. Die Nachricht verwundert ein wenig, teilte die InfraGO der Branche doch mit, dass man mit ca. drei…
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
Der Jahresbeginn startet mit einem Überblick zum aktuellen Stand der abgeschlossenen und noch laufenden Korridorsanierungen sowie einem Blick auf die kommenden Vollsperrungen 2026.
Die ersten 100 Tage der neunmonatigen Vollsperrung zwischen Hamburg und Berlin sind geschafft. In der Branche will sich nicht so recht Entspannung einstellen, denn auf anfängliche „Kinderkrankheiten“ folgte zügig die Erkenntnis, dass Probleme nicht nur Anfangs auftreten werden.
Die Oberleitungsstörung bei Uelzen vom 21. bis zum 23. September 2025 ist kein isolierter Betriebsunfall, sondern ein Stresstest für das ohnehin ausgedünnte Netz in Norddeutschland – mitten in der laufenden Korridorsanierung Hamburg–Berlin.
Die Sanierung der Strecke Hamburg–Berlin läuft seit einem knappen Monat. Güterbahnen erleben auf den Strecken eine Mischung aus Improvisation, langen Umwegen und verbesserungswürdiger Kommunikation.
Bereits in der zweiten von 38 Wochen „Generalsanierung Hamburg-Berlin“ melden EVU erhebliche Probleme: Auf den Umleitungsstrecken sind gleich zwei Baustellen eingerichtet.
Die dritte der sogenannten „Korridorsanierungen” der DB zwischen Hamburg und Berlin ist ein Belastungstest für die Schienenkunden, die Eisenbahnunternehmen, aber auch für das Vertrauen in das Großprojektmanagement der DB InfraGO.
Am Mittwoch, den 09. Juli 2025, fand auf Einladung der DB InfraGO in Frankfurt am Main ein Branchendialog mit rund 200 Vertreter:innen aus der Branche statt. Es ging um das WO, WANN und WIE der Korridorsanierung – bedarfsgerecht im Sinne der Betroffenen.
Die Reihung der geplanten Korridore dürfte sich verzögern. Zusammen mit Branche und Politik sollen die bisherigen Konzepte für alle Korridore, die ab 2028 geplant wurden, überarbeitet werden. Was zunächst nach einem Scheitern klingt, könnte sich als notwendige Korrektur herausstellen.
Die Korridorsanierung auf 70 Kilometern Strecke der sogenannten Riedbahn zwischen Frankfurt am Main und Mannheim, sollte ein Vorzeigeprojekt der Deutschen Bahn werden – ein symbolträchtiger Auftakt zur sogenannten Korridorsanierung.
Seit der Wiedereröffnung der Riedbahn am 15. Dezember 2024 haben einige Pannen auf der frisch, generalüberholten Strecke den Verkehr mehrmals verlangsamt, auf die bekannten Umleiterstrecken zurückverlagert oder zum Ausfall gebracht.
Seit Sonntagnacht rollen wieder Züge über die Riedbahn. Wir danken den vielen Mitarbeiter:innen der DB und den beteiligten Baufirmen für die Realisierung des Projekts. Der Betrieb der erneuerten Anlagen hat in den ersten beiden Tagen weitestgehend planmäßig funktioniert.
Die Sanierung des deutschen Schienennetzes hat mit der Riedbahn gerade erst begonnen, und noch bevor das erste von 41 Projekten abgeschlossen ist, gibt es massive Änderungen bei der Reihenfolge.
Die Riedbahn ist aktuell das größte Schieneninfrastrukturprojekt in Deutschland und zugleich der Auftakt zur umfassenden „Generalsanierung“ des deutschen Schienennetzes. Ziel ist es, die gesamte Schieneninfrastruktur nachhaltig zu verbessern und den Betrieb langfristig zu stabilisieren
100 Tage nach dem Baustart berichtet die DB InfraGO in einer Pressemitteilung über den Baufortschritt der Riedbahn. Wer sich auskennt, sieht schnell, dass viele Aussagen nur Halbwahrheiten sind.
In einem Artikel der FAZ vermittelt der Leiter der Infrastruktur im Regionalbereich Mitte den Eindruck, dass auf der Riedbahn eine umfassende Erneuerung aller Gewerke stattfindet. Doch DB-Watch weiß: Das entspricht nicht der Wirklichkeit
Laut einem Medienbericht könnte sich die vollständige Inbetriebnahme von Anfang 2025 auf Ende 2025 verzögern. Worst Case schmälert das die Kapazität auf der Riedbahn einige Monate, statt sie zu steigern.
Es wurde final, dass die Strecke 2026 für drei Monate und 2029 für fünf Monate komplett gesperrt werden soll. Kapazitätssteigernde Maßnahmen der stark belasteten Strecke wird es jedoch kaum geben.
Zum Start des Riedbahn-Live-Tickers äußert sich der Konzernbevollmächtigte für Gemeinwohlorientierte Schieneninfrastruktur Tobias Heinemann zur anstehenden Sanierung der Riedbahn.
Mehrere Wochen liefen die Verhandlungsrunden zwischen Bund und Ländern im Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat zur Novelle des Bundesschienenwegeausbaugesetzes (BSWAG). Jetzt steht das Ergebnis fest.
Die InfraGO AG verkündet, dass während der Generalsanierung der Riedbahn alle 400 bis 500 Güterzüge pro Woche über die verkehrsgünstige Main-Neckar-Bahn oder die Ludwigsbahn umgeleitet werden können. Mehrere EVU bestätigen, dass es zu Zurückweisungen bei Trassenbestellungen kam.
Am 29. Januar lädt die DB InfraGO zu einer Kundenveranstaltung bezüglich der beiden bayerischen Korridore Obertraubling – Passau und Nürnberg – Regensburg. Zentraler Konfliktpunkt: die langen Umwege und Umleiterstrecken für den Schienengüterverkehr. Sie hinterließ jedoch mehr Fragen als Antworten.
Die vorbereitenden Maßnahmen auf der Riedbahn zwischen Mannheim und Frankfurt verzögern sich. Kund:innen und Unternehmen können nur auf ein Sprichwort hoffen, das eigentlich im Theater gilt: „Wenn die Generalprobe schief geht, wird die Aufführung großartig“.
Am 15. Juni beginnt die fünfmonatige Sanierung der Riedbahn, der erste der 40 Korridore, die „generalsaniert“ werden sollen. Allerdings wird die 70 Kilometer lange Strecke zwischen Frankfurt am Main und Mannheim bereits zwischen dem 01. Januar bis zum 22. Januar 2024 komplett gesperrt – für mindestens drei Wochen, um den Testlauf zu starten!
Durch das Urteil des Bundesverfassungsgerichts, dass die Umschichtung von Corona-begründeten Kreditermächtigungen in den Klima- und Transformationsfonds (KTF) verfassungswidrig sei, gerät die Finanzierung der so genannten Generalsanierung unter Druck.
Die DB gibt in einer Pressemeldung bekannt, dass sich die Kosten der Riedbahn statt 500 Millionen auf 1,3 Milliarden Euro belaufen werden. Wenn alle Projekte so teuer werden, werden die 45 Zusatz-Milliarden für die Schiene, die der Bund bereitstellt, komplett aufgebraucht.
Wie zuvor bereits diskutiert, wird die Korridorsanierung der Strecke Hamburg-Hannover auf 2029 geschoben. Das soll mehr Zeit zu Vorbereitungen liefern, um nicht nur Sanierungen, sondern auch Ausbaumaßnahmen durchzuführen.
Auf dem Schienengipfel geben BMDV und DB die finale zeitliche Reihung der Korridore bekannt, die generalsaniert werden sollen. Die Anzahl verringert sich von 43 auf 40 Korridore.
Eine bundesweite Arbeitsgruppe, die sich speziell den Bedürfnissen des Güterverkehrs widmet, finden viele Branchenvertreter:innen sinnvoll. Doch sie legt auch viele Probleme offen.
Versprochenes Geld ist im bisherigen Haushaltsentwurf nicht abgebildet. Es bleibt fraglich, ob die Zusatz-Milliarden für die Schiene kommen und wenn ja, wofür sie ausgegeben werden.
Eine Novelle der Lkw-Maut soll einen Teil der versprochenen 45 Zusatz-Milliarden für die Schiene finanzieren. Einnahmen der Straßen-Maut können künftig auch für die Schiene aufgewendet werden.
Im Koalitionsausschuss werden der Schiene zusätzlich 45 Milliarden Euro bis 2027 zugesichert. Ursprung und Einsatz der Mittel bleiben aber zunächst vage.
Die Branche reicht weitere Änderungs- und Ergänzungswünsche bezüglich der Kriterienliste zur Priorisierung der Auswahl der Korridore ein. Ein wichtiger Punkt ist dabei das europäische Zugbeeinflussungssystem ETCS.
Zu früh gefreut: Störung auf frisch eröffnetem Umleiter und Knoten kurz vor dem Infarkt
Nachdem wir gestern noch die erfreulich reibungsfreie Inbetriebnahme des ersten Teilabschnitts nach der Korridorsanierung Hamburg – Berlin vermeldet hatten, meldete sich die Realität des deutschen Schienennetzes schnell zurück. Die InfraGO nahm am 15. Mai den Streckenabschnitt zwischen Hamburg und Hagenow in Betrieb, um Verkehre Richtung Nordost und eine wertvolle Umleitung nach Berlin zu ermöglichen. Kurz hinter dem eröffneten Abschnitt, zwischen Hagenow und Schwerin, kam es nun zu einer Störung, die den Eisenbahnverkehr direkt wieder einschränkt. In beide Richtungen gibt es eine sogenannte Rotausleuchtung: Die Signale zeigen an, dass ein Zug den entsprechenden Abschnitt (Block) blockiert, für den ankommenden Verkehr heißt es also auf Halt. Da im Bereich des Knotens Hagenow Land Arbeiten an der Stellwerkstechnik gemacht wurden, die auch die Strecke nach Schwerin Süd betreffen, liegt ein technischer Fehler nahe, etwa im Bereich der Achszähltechnik.
Jetzt gilt es, die Störung schnellstmöglich zu beheben und die Kapazität der Strecke wieder herzustellen. Immerhin sollen bis zu 50 Güterzüge über diese Strecke rollen und eine alternative Route über den Knoten Hannover ist aktuell kaum möglich. Der steht aktuell kurz vor dem Infarkt. Neben der Totalsperrung in Richtung Celle („Qualitätsoffensive“) gibt es diverse weitere Bauarbeiten und Störungen im Knoten Hannover. Vor allem die Ost-West Achse von Wunstorf nach Lehrte ist erneut ein Flaschenhals. Hier sollen eigentlich auch Züge zwischen Hamburg und Berlin verkehren. Im gesamten Regionalbereich Nord kommt es aktuell zu Verspätungen von bis zu mehreren Stunden.
Der Knoten Hannover ist seit langem komplett überlastet. Die zusätzlichen Umleiterverkehre zwischen Hamburg und Berlin verschärfen die Lage nun noch weiter. Der Tag, an dem der Korridor Hamburg – Berlin wieder vollständig ans Netz geht, kann für Eisenbahner:innen in Norddeutschland also nicht zu früh kommen.
Bekanntlich kann auf der frisch sanierten Strecke zwischen Hamburg und Berlin noch nicht überall mit der gewohnten Höchstgeschwindigkeit von 230 km/h gefahren werden. Die Linienförmige Zugbeeinflussung (LZB) konnte noch nicht überall in Betrieb genommen werden und auch der Fernverkehr ist abschnittsweise nur mit 160 km/h unterwegs.
Die Negativ-Serie beim DB-Konzern hört nicht auf – heute gab es gleich zwei unschöne Nachrichten zu Großprojekten der DB InfraGO: Das Bahnhofs- und Infrastrukturprojekt Stuttgart 21 wird nicht nur erst 2031 fertiggestellt, auch die Kosten steigen nochmal um 3 Milliarden Euro auf nunmehr 14,5 Milliarden Euro. Gleichzeitig wurden die geschätzten Gesamtkosten für die Korridorsanierung Hamburg – Berlin nach oben korrigiert. Aus 2,2 Milliarden Euro werden nun 2,7…
Am 19. Juni berichtete die Süddeutsche Zeitung über den „Bahnsinn“ bei Großprojekten. Tenor: Die Deutsche Bahn AG tut sich mit Großprojekten aktuell sehr schwer. So weit, so bekannt. Irritierend ist allerdings eine Metapher des InfraGO-Vorstands Dr. Philipp Nagl: Er gesteht Schwierigkeiten bei Großprojekten ein. Es würden Erfahrungen im Konzern fehlen. Die scheint man wohl mit…
Nach einer Sperrung von insgesamt zehneinhalb Monaten rollt der Zugverkehr auf der Strecke zwischen Hamburg und Berlin wieder. Insbesondere nach dem Chaos der vergangenen Wochen (u. a. Verkehrsrundschau vom 10. Juni 2026), vor allem rund um den Knoten Hannover, sorgt das für Entlastung.
Nachdem wir gestern noch die erfreulich reibungsfreie Inbetriebnahme des ersten Teilabschnitts nach der Korridorsanierung Hamburg – Berlin vermeldet hatten, meldete sich die Realität des deutschen Schienennetzes schnell zurück. Die InfraGO nahm am 15. Mai den Streckenabschnitt zwischen Hamburg und Hagenow in Betrieb, um Verkehre Richtung Nordost und eine wertvolle Umleitung nach Berlin zu ermöglichen.
Seit dem 15. Mai ist der erste Abschnitt der Strecke Hamburg – Berlin wieder befahrbar. Zwischen Hamburg und Hagenow Land rollt der Verkehr wieder. Das ist eine echte Entlastung, weil damit vor allem der Güterverkehr damit eine weitere Umleiterroute zwischen Hamburg und Berlin (und weiter Richtung östliche Nachbarländer) nehmen kann: Die Strecke über Schwerin und…
Auf dem Korridor Hamburg – Berlin kehrt keine Ruhe ein. Die vollständige Inbetriebnahme der Leit- und Sicherungstechnik verzögert sich wohl noch weiter. Im März erst gab die InfraGO bekannt, dass die für den 01. Mai geplante Wiederinbetriebnahmen der Strecke nicht zu halten sei. Winterbedingungen und Probleme mit der Montage der Leit- und Sicherungstechnik wurden als…
Entlang des Rheins verläuft von Troisdorf bei Köln über Koblenz bis nach Wiesbaden der Rhein-Alpin-Korridor – eine der wichtigsten Güterverkehrsachsen Deutschlands und zentrale Verbindung von den Nordseehäfen über Süddeutschland bis in den Alpenraum und nach Italien. Im zweiten Halbjahr 2026 soll auch dieser Abschnitt im Rahmen der Korridorsanierung modernisiert werden. Allerdings ist bereits im Vorfeld…
Nach den winterlichen Problemen bei der Korridorsanierung zwischen Hamburg und Berlin ist nun klar: Der Frost zu Jahresbeginn scheint die Bauarbeiten völlig aus der Bahn geworfen zu haben. Die Inbetriebnahme der wichtigen Strecke verzögert sich um sechs Wochen. Die Nachricht verwundert ein wenig, teilte die InfraGO der Branche doch mit, dass man mit ca. drei…
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
Der Jahresbeginn startet mit einem Überblick zum aktuellen Stand der abgeschlossenen und noch laufenden Korridorsanierungen sowie einem Blick auf die kommenden Vollsperrungen 2026.
Die ersten 100 Tage der neunmonatigen Vollsperrung zwischen Hamburg und Berlin sind geschafft. In der Branche will sich nicht so recht Entspannung einstellen, denn auf anfängliche „Kinderkrankheiten“ folgte zügig die Erkenntnis, dass Probleme nicht nur Anfangs auftreten werden.
Die Oberleitungsstörung bei Uelzen vom 21. bis zum 23. September 2025 ist kein isolierter Betriebsunfall, sondern ein Stresstest für das ohnehin ausgedünnte Netz in Norddeutschland – mitten in der laufenden Korridorsanierung Hamburg–Berlin.
Die Sanierung der Strecke Hamburg–Berlin läuft seit einem knappen Monat. Güterbahnen erleben auf den Strecken eine Mischung aus Improvisation, langen Umwegen und verbesserungswürdiger Kommunikation.
Bereits in der zweiten von 38 Wochen „Generalsanierung Hamburg-Berlin“ melden EVU erhebliche Probleme: Auf den Umleitungsstrecken sind gleich zwei Baustellen eingerichtet.
Die dritte der sogenannten „Korridorsanierungen” der DB zwischen Hamburg und Berlin ist ein Belastungstest für die Schienenkunden, die Eisenbahnunternehmen, aber auch für das Vertrauen in das Großprojektmanagement der DB InfraGO.
Am Mittwoch, den 09. Juli 2025, fand auf Einladung der DB InfraGO in Frankfurt am Main ein Branchendialog mit rund 200 Vertreter:innen aus der Branche statt. Es ging um das WO, WANN und WIE der Korridorsanierung – bedarfsgerecht im Sinne der Betroffenen.
Die Reihung der geplanten Korridore dürfte sich verzögern. Zusammen mit Branche und Politik sollen die bisherigen Konzepte für alle Korridore, die ab 2028 geplant wurden, überarbeitet werden. Was zunächst nach einem Scheitern klingt, könnte sich als notwendige Korrektur herausstellen.
Die Korridorsanierung auf 70 Kilometern Strecke der sogenannten Riedbahn zwischen Frankfurt am Main und Mannheim, sollte ein Vorzeigeprojekt der Deutschen Bahn werden – ein symbolträchtiger Auftakt zur sogenannten Korridorsanierung.
Seit der Wiedereröffnung der Riedbahn am 15. Dezember 2024 haben einige Pannen auf der frisch, generalüberholten Strecke den Verkehr mehrmals verlangsamt, auf die bekannten Umleiterstrecken zurückverlagert oder zum Ausfall gebracht.
Seit Sonntagnacht rollen wieder Züge über die Riedbahn. Wir danken den vielen Mitarbeiter:innen der DB und den beteiligten Baufirmen für die Realisierung des Projekts. Der Betrieb der erneuerten Anlagen hat in den ersten beiden Tagen weitestgehend planmäßig funktioniert.
Die Sanierung des deutschen Schienennetzes hat mit der Riedbahn gerade erst begonnen, und noch bevor das erste von 41 Projekten abgeschlossen ist, gibt es massive Änderungen bei der Reihenfolge.
Die Riedbahn ist aktuell das größte Schieneninfrastrukturprojekt in Deutschland und zugleich der Auftakt zur umfassenden „Generalsanierung“ des deutschen Schienennetzes. Ziel ist es, die gesamte Schieneninfrastruktur nachhaltig zu verbessern und den Betrieb langfristig zu stabilisieren
100 Tage nach dem Baustart berichtet die DB InfraGO in einer Pressemitteilung über den Baufortschritt der Riedbahn. Wer sich auskennt, sieht schnell, dass viele Aussagen nur Halbwahrheiten sind.
In einem Artikel der FAZ vermittelt der Leiter der Infrastruktur im Regionalbereich Mitte den Eindruck, dass auf der Riedbahn eine umfassende Erneuerung aller Gewerke stattfindet. Doch DB-Watch weiß: Das entspricht nicht der Wirklichkeit
Laut einem Medienbericht könnte sich die vollständige Inbetriebnahme von Anfang 2025 auf Ende 2025 verzögern. Worst Case schmälert das die Kapazität auf der Riedbahn einige Monate, statt sie zu steigern.
Es wurde final, dass die Strecke 2026 für drei Monate und 2029 für fünf Monate komplett gesperrt werden soll. Kapazitätssteigernde Maßnahmen der stark belasteten Strecke wird es jedoch kaum geben.
Zum Start des Riedbahn-Live-Tickers äußert sich der Konzernbevollmächtigte für Gemeinwohlorientierte Schieneninfrastruktur Tobias Heinemann zur anstehenden Sanierung der Riedbahn.
Mehrere Wochen liefen die Verhandlungsrunden zwischen Bund und Ländern im Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat zur Novelle des Bundesschienenwegeausbaugesetzes (BSWAG). Jetzt steht das Ergebnis fest.
Die InfraGO AG verkündet, dass während der Generalsanierung der Riedbahn alle 400 bis 500 Güterzüge pro Woche über die verkehrsgünstige Main-Neckar-Bahn oder die Ludwigsbahn umgeleitet werden können. Mehrere EVU bestätigen, dass es zu Zurückweisungen bei Trassenbestellungen kam.
Am 29. Januar lädt die DB InfraGO zu einer Kundenveranstaltung bezüglich der beiden bayerischen Korridore Obertraubling – Passau und Nürnberg – Regensburg. Zentraler Konfliktpunkt: die langen Umwege und Umleiterstrecken für den Schienengüterverkehr. Sie hinterließ jedoch mehr Fragen als Antworten.
Die vorbereitenden Maßnahmen auf der Riedbahn zwischen Mannheim und Frankfurt verzögern sich. Kund:innen und Unternehmen können nur auf ein Sprichwort hoffen, das eigentlich im Theater gilt: „Wenn die Generalprobe schief geht, wird die Aufführung großartig“.
Am 15. Juni beginnt die fünfmonatige Sanierung der Riedbahn, der erste der 40 Korridore, die „generalsaniert“ werden sollen. Allerdings wird die 70 Kilometer lange Strecke zwischen Frankfurt am Main und Mannheim bereits zwischen dem 01. Januar bis zum 22. Januar 2024 komplett gesperrt – für mindestens drei Wochen, um den Testlauf zu starten!
Durch das Urteil des Bundesverfassungsgerichts, dass die Umschichtung von Corona-begründeten Kreditermächtigungen in den Klima- und Transformationsfonds (KTF) verfassungswidrig sei, gerät die Finanzierung der so genannten Generalsanierung unter Druck.
Die DB gibt in einer Pressemeldung bekannt, dass sich die Kosten der Riedbahn statt 500 Millionen auf 1,3 Milliarden Euro belaufen werden. Wenn alle Projekte so teuer werden, werden die 45 Zusatz-Milliarden für die Schiene, die der Bund bereitstellt, komplett aufgebraucht.
Wie zuvor bereits diskutiert, wird die Korridorsanierung der Strecke Hamburg-Hannover auf 2029 geschoben. Das soll mehr Zeit zu Vorbereitungen liefern, um nicht nur Sanierungen, sondern auch Ausbaumaßnahmen durchzuführen.
Auf dem Schienengipfel geben BMDV und DB die finale zeitliche Reihung der Korridore bekannt, die generalsaniert werden sollen. Die Anzahl verringert sich von 43 auf 40 Korridore.
Eine bundesweite Arbeitsgruppe, die sich speziell den Bedürfnissen des Güterverkehrs widmet, finden viele Branchenvertreter:innen sinnvoll. Doch sie legt auch viele Probleme offen.
Versprochenes Geld ist im bisherigen Haushaltsentwurf nicht abgebildet. Es bleibt fraglich, ob die Zusatz-Milliarden für die Schiene kommen und wenn ja, wofür sie ausgegeben werden.
Eine Novelle der Lkw-Maut soll einen Teil der versprochenen 45 Zusatz-Milliarden für die Schiene finanzieren. Einnahmen der Straßen-Maut können künftig auch für die Schiene aufgewendet werden.
Im Koalitionsausschuss werden der Schiene zusätzlich 45 Milliarden Euro bis 2027 zugesichert. Ursprung und Einsatz der Mittel bleiben aber zunächst vage.
Die Branche reicht weitere Änderungs- und Ergänzungswünsche bezüglich der Kriterienliste zur Priorisierung der Auswahl der Korridore ein. Ein wichtiger Punkt ist dabei das europäische Zugbeeinflussungssystem ETCS.
Seit dem 15. Mai ist der erste Abschnitt der Strecke Hamburg – Berlin wieder befahrbar. Zwischen Hamburg und Hagenow Land rollt der Verkehr wieder. Das ist eine echte Entlastung, weil damit vor allem der Güterverkehr damit eine weitere Umleiterroute zwischen Hamburg und Berlin (und weiter Richtung östliche Nachbarländer) nehmen kann: Die Strecke über Schwerin und Neustrelitz verbindet nun zusätzlich die beiden Metropolen.
Nach ersten Berichten aus der Branche ist die Inbetriebnahme des Streckenabschnitts auch weitgehend reibungsfrei geglückt und die Verkehre laufen aktuell stabil. Allerdings ist die Strecke nicht besonders leistungsfähig: Die Nahverkehrslinien RE 4 (Bützow – Lalendorf) und RE 50 (Rostock – Langhagen) müssen ausgedünnt werden, damit auf der teilweise eingleisigen Strecke auch für den Güterverkehr Platz ist. Der kann seit Freitag nämlich nicht mehr über Uelzen, Celle und Lehrte Richtung Osten fahren. Die „Qualitätsoffensive“ zwischen Hamburg und Hannover schreitet voran und der Streckenabschnitt zwischen Uelzen und Celle ist gesperrt worden. Damit wird eine wichtige Schienenanbindung an den Hamburger Hafen gekappt.
Die Lage des Eisenbahnverkehrs in Norddeutschland bleibt also nach der Verzögerung der Korridorsanierung zwischen Hamburg und Berlin vorerst angespannt. Vor allem, dass jetzt doch gleichzeitig Arbeiten zwischen Hamburg und Hannover stattfinden, verschärft die Lage. Wir müssen noch bis zum 14. Juni warten, bis der wichtige Korridor wieder ganz ans Netz geht.
Auf die vollständige Inbetriebnahme der Leit- und Sicherungstechnik müssen wir aber auch dann noch weiter warten. Dazu gibt es hier weitere Informationen.
Bekanntlich kann auf der frisch sanierten Strecke zwischen Hamburg und Berlin noch nicht überall mit der gewohnten Höchstgeschwindigkeit von 230 km/h gefahren werden. Die Linienförmige Zugbeeinflussung (LZB) konnte noch nicht überall in Betrieb genommen werden und auch der Fernverkehr ist abschnittsweise nur mit 160 km/h unterwegs.
Die Negativ-Serie beim DB-Konzern hört nicht auf – heute gab es gleich zwei unschöne Nachrichten zu Großprojekten der DB InfraGO: Das Bahnhofs- und Infrastrukturprojekt Stuttgart 21 wird nicht nur erst 2031 fertiggestellt, auch die Kosten steigen nochmal um 3 Milliarden Euro auf nunmehr 14,5 Milliarden Euro. Gleichzeitig wurden die geschätzten Gesamtkosten für die Korridorsanierung Hamburg – Berlin nach oben korrigiert. Aus 2,2 Milliarden Euro werden nun 2,7…
Am 19. Juni berichtete die Süddeutsche Zeitung über den „Bahnsinn“ bei Großprojekten. Tenor: Die Deutsche Bahn AG tut sich mit Großprojekten aktuell sehr schwer. So weit, so bekannt. Irritierend ist allerdings eine Metapher des InfraGO-Vorstands Dr. Philipp Nagl: Er gesteht Schwierigkeiten bei Großprojekten ein. Es würden Erfahrungen im Konzern fehlen. Die scheint man wohl mit…
Nach einer Sperrung von insgesamt zehneinhalb Monaten rollt der Zugverkehr auf der Strecke zwischen Hamburg und Berlin wieder. Insbesondere nach dem Chaos der vergangenen Wochen (u. a. Verkehrsrundschau vom 10. Juni 2026), vor allem rund um den Knoten Hannover, sorgt das für Entlastung.
Nachdem wir gestern noch die erfreulich reibungsfreie Inbetriebnahme des ersten Teilabschnitts nach der Korridorsanierung Hamburg – Berlin vermeldet hatten, meldete sich die Realität des deutschen Schienennetzes schnell zurück. Die InfraGO nahm am 15. Mai den Streckenabschnitt zwischen Hamburg und Hagenow in Betrieb, um Verkehre Richtung Nordost und eine wertvolle Umleitung nach Berlin zu ermöglichen.
Seit dem 15. Mai ist der erste Abschnitt der Strecke Hamburg – Berlin wieder befahrbar. Zwischen Hamburg und Hagenow Land rollt der Verkehr wieder. Das ist eine echte Entlastung, weil damit vor allem der Güterverkehr damit eine weitere Umleiterroute zwischen Hamburg und Berlin (und weiter Richtung östliche Nachbarländer) nehmen kann: Die Strecke über Schwerin und…
Auf dem Korridor Hamburg – Berlin kehrt keine Ruhe ein. Die vollständige Inbetriebnahme der Leit- und Sicherungstechnik verzögert sich wohl noch weiter. Im März erst gab die InfraGO bekannt, dass die für den 01. Mai geplante Wiederinbetriebnahmen der Strecke nicht zu halten sei. Winterbedingungen und Probleme mit der Montage der Leit- und Sicherungstechnik wurden als…
Entlang des Rheins verläuft von Troisdorf bei Köln über Koblenz bis nach Wiesbaden der Rhein-Alpin-Korridor – eine der wichtigsten Güterverkehrsachsen Deutschlands und zentrale Verbindung von den Nordseehäfen über Süddeutschland bis in den Alpenraum und nach Italien. Im zweiten Halbjahr 2026 soll auch dieser Abschnitt im Rahmen der Korridorsanierung modernisiert werden. Allerdings ist bereits im Vorfeld…
Nach den winterlichen Problemen bei der Korridorsanierung zwischen Hamburg und Berlin ist nun klar: Der Frost zu Jahresbeginn scheint die Bauarbeiten völlig aus der Bahn geworfen zu haben. Die Inbetriebnahme der wichtigen Strecke verzögert sich um sechs Wochen. Die Nachricht verwundert ein wenig, teilte die InfraGO der Branche doch mit, dass man mit ca. drei…
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
Der Jahresbeginn startet mit einem Überblick zum aktuellen Stand der abgeschlossenen und noch laufenden Korridorsanierungen sowie einem Blick auf die kommenden Vollsperrungen 2026.
Die ersten 100 Tage der neunmonatigen Vollsperrung zwischen Hamburg und Berlin sind geschafft. In der Branche will sich nicht so recht Entspannung einstellen, denn auf anfängliche „Kinderkrankheiten“ folgte zügig die Erkenntnis, dass Probleme nicht nur Anfangs auftreten werden.
Die Oberleitungsstörung bei Uelzen vom 21. bis zum 23. September 2025 ist kein isolierter Betriebsunfall, sondern ein Stresstest für das ohnehin ausgedünnte Netz in Norddeutschland – mitten in der laufenden Korridorsanierung Hamburg–Berlin.
Die Sanierung der Strecke Hamburg–Berlin läuft seit einem knappen Monat. Güterbahnen erleben auf den Strecken eine Mischung aus Improvisation, langen Umwegen und verbesserungswürdiger Kommunikation.
Bereits in der zweiten von 38 Wochen „Generalsanierung Hamburg-Berlin“ melden EVU erhebliche Probleme: Auf den Umleitungsstrecken sind gleich zwei Baustellen eingerichtet.
Die dritte der sogenannten „Korridorsanierungen” der DB zwischen Hamburg und Berlin ist ein Belastungstest für die Schienenkunden, die Eisenbahnunternehmen, aber auch für das Vertrauen in das Großprojektmanagement der DB InfraGO.
Am Mittwoch, den 09. Juli 2025, fand auf Einladung der DB InfraGO in Frankfurt am Main ein Branchendialog mit rund 200 Vertreter:innen aus der Branche statt. Es ging um das WO, WANN und WIE der Korridorsanierung – bedarfsgerecht im Sinne der Betroffenen.
Die Reihung der geplanten Korridore dürfte sich verzögern. Zusammen mit Branche und Politik sollen die bisherigen Konzepte für alle Korridore, die ab 2028 geplant wurden, überarbeitet werden. Was zunächst nach einem Scheitern klingt, könnte sich als notwendige Korrektur herausstellen.
Die Korridorsanierung auf 70 Kilometern Strecke der sogenannten Riedbahn zwischen Frankfurt am Main und Mannheim, sollte ein Vorzeigeprojekt der Deutschen Bahn werden – ein symbolträchtiger Auftakt zur sogenannten Korridorsanierung.
Seit der Wiedereröffnung der Riedbahn am 15. Dezember 2024 haben einige Pannen auf der frisch, generalüberholten Strecke den Verkehr mehrmals verlangsamt, auf die bekannten Umleiterstrecken zurückverlagert oder zum Ausfall gebracht.
Seit Sonntagnacht rollen wieder Züge über die Riedbahn. Wir danken den vielen Mitarbeiter:innen der DB und den beteiligten Baufirmen für die Realisierung des Projekts. Der Betrieb der erneuerten Anlagen hat in den ersten beiden Tagen weitestgehend planmäßig funktioniert.
Die Sanierung des deutschen Schienennetzes hat mit der Riedbahn gerade erst begonnen, und noch bevor das erste von 41 Projekten abgeschlossen ist, gibt es massive Änderungen bei der Reihenfolge.
Die Riedbahn ist aktuell das größte Schieneninfrastrukturprojekt in Deutschland und zugleich der Auftakt zur umfassenden „Generalsanierung“ des deutschen Schienennetzes. Ziel ist es, die gesamte Schieneninfrastruktur nachhaltig zu verbessern und den Betrieb langfristig zu stabilisieren
100 Tage nach dem Baustart berichtet die DB InfraGO in einer Pressemitteilung über den Baufortschritt der Riedbahn. Wer sich auskennt, sieht schnell, dass viele Aussagen nur Halbwahrheiten sind.
In einem Artikel der FAZ vermittelt der Leiter der Infrastruktur im Regionalbereich Mitte den Eindruck, dass auf der Riedbahn eine umfassende Erneuerung aller Gewerke stattfindet. Doch DB-Watch weiß: Das entspricht nicht der Wirklichkeit
Laut einem Medienbericht könnte sich die vollständige Inbetriebnahme von Anfang 2025 auf Ende 2025 verzögern. Worst Case schmälert das die Kapazität auf der Riedbahn einige Monate, statt sie zu steigern.
Es wurde final, dass die Strecke 2026 für drei Monate und 2029 für fünf Monate komplett gesperrt werden soll. Kapazitätssteigernde Maßnahmen der stark belasteten Strecke wird es jedoch kaum geben.
Zum Start des Riedbahn-Live-Tickers äußert sich der Konzernbevollmächtigte für Gemeinwohlorientierte Schieneninfrastruktur Tobias Heinemann zur anstehenden Sanierung der Riedbahn.
Mehrere Wochen liefen die Verhandlungsrunden zwischen Bund und Ländern im Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat zur Novelle des Bundesschienenwegeausbaugesetzes (BSWAG). Jetzt steht das Ergebnis fest.
Die InfraGO AG verkündet, dass während der Generalsanierung der Riedbahn alle 400 bis 500 Güterzüge pro Woche über die verkehrsgünstige Main-Neckar-Bahn oder die Ludwigsbahn umgeleitet werden können. Mehrere EVU bestätigen, dass es zu Zurückweisungen bei Trassenbestellungen kam.
Am 29. Januar lädt die DB InfraGO zu einer Kundenveranstaltung bezüglich der beiden bayerischen Korridore Obertraubling – Passau und Nürnberg – Regensburg. Zentraler Konfliktpunkt: die langen Umwege und Umleiterstrecken für den Schienengüterverkehr. Sie hinterließ jedoch mehr Fragen als Antworten.
Die vorbereitenden Maßnahmen auf der Riedbahn zwischen Mannheim und Frankfurt verzögern sich. Kund:innen und Unternehmen können nur auf ein Sprichwort hoffen, das eigentlich im Theater gilt: „Wenn die Generalprobe schief geht, wird die Aufführung großartig“.
Am 15. Juni beginnt die fünfmonatige Sanierung der Riedbahn, der erste der 40 Korridore, die „generalsaniert“ werden sollen. Allerdings wird die 70 Kilometer lange Strecke zwischen Frankfurt am Main und Mannheim bereits zwischen dem 01. Januar bis zum 22. Januar 2024 komplett gesperrt – für mindestens drei Wochen, um den Testlauf zu starten!
Durch das Urteil des Bundesverfassungsgerichts, dass die Umschichtung von Corona-begründeten Kreditermächtigungen in den Klima- und Transformationsfonds (KTF) verfassungswidrig sei, gerät die Finanzierung der so genannten Generalsanierung unter Druck.
Die DB gibt in einer Pressemeldung bekannt, dass sich die Kosten der Riedbahn statt 500 Millionen auf 1,3 Milliarden Euro belaufen werden. Wenn alle Projekte so teuer werden, werden die 45 Zusatz-Milliarden für die Schiene, die der Bund bereitstellt, komplett aufgebraucht.
Wie zuvor bereits diskutiert, wird die Korridorsanierung der Strecke Hamburg-Hannover auf 2029 geschoben. Das soll mehr Zeit zu Vorbereitungen liefern, um nicht nur Sanierungen, sondern auch Ausbaumaßnahmen durchzuführen.
Auf dem Schienengipfel geben BMDV und DB die finale zeitliche Reihung der Korridore bekannt, die generalsaniert werden sollen. Die Anzahl verringert sich von 43 auf 40 Korridore.
Eine bundesweite Arbeitsgruppe, die sich speziell den Bedürfnissen des Güterverkehrs widmet, finden viele Branchenvertreter:innen sinnvoll. Doch sie legt auch viele Probleme offen.
Versprochenes Geld ist im bisherigen Haushaltsentwurf nicht abgebildet. Es bleibt fraglich, ob die Zusatz-Milliarden für die Schiene kommen und wenn ja, wofür sie ausgegeben werden.
Eine Novelle der Lkw-Maut soll einen Teil der versprochenen 45 Zusatz-Milliarden für die Schiene finanzieren. Einnahmen der Straßen-Maut können künftig auch für die Schiene aufgewendet werden.
Im Koalitionsausschuss werden der Schiene zusätzlich 45 Milliarden Euro bis 2027 zugesichert. Ursprung und Einsatz der Mittel bleiben aber zunächst vage.
Die Branche reicht weitere Änderungs- und Ergänzungswünsche bezüglich der Kriterienliste zur Priorisierung der Auswahl der Korridore ein. Ein wichtiger Punkt ist dabei das europäische Zugbeeinflussungssystem ETCS.
Korridorsanierung Hamburg – Berlin: Nach der Nachspielzeit kommt nun die Verlängerung?
Auf dem Korridor Hamburg – Berlin kehrt keine Ruhe ein. Die vollständige Inbetriebnahme der Leit- und Sicherungstechnik verzögert sich wohl noch weiter. Im März erst gab die InfraGO bekannt, dass die für den 01. Mai geplante Wiederinbetriebnahmen der Strecke nicht zu halten sei. Winterbedingungen und Probleme mit der Montage der Leit- und Sicherungstechnik wurden als Grund genannt. Als neues Inbetriebnahmedatum wurde der 14. Juni verkündet. Die Folgen für den Eisenbahnverkehr in Norddeutschland haben wir hier dargestellt.
Über die Probleme mit der Leit- und Sicherungstechnik wurde zwischenzeitlich viel spekuliert. Nun meldete sich Dr. Philipp Nagl selbst über das Forum Drehscheibe zu Wort. Am 14. Juni sei es noch nicht möglich, auf der gesamten Strecke die Linienförmige Zugbeeinflussung (LZB) wieder in Betrieb zu nehmen. Vor allem die neu errichteten Stellwerke führen wohl zu weiteren Verzögerungen. Auf Anfrage teilte die InfraGO mit, dass auf den Streckenabschnitten vor Hamburg und Berlin Stellwerkstechnik noch nicht in Betrieb genommen werden kann. Konkret heißt das, dass die auf der Strecke zuvor gewohnte Maximalgeschwindigkeit von 230 km/h zunächst nur zwischen Büchen und Neustadt (Dosse) erreicht werden wird. Ansonsten muss wohl auf die ältere Technik der Punktförmigen Zugbeeinflussung (PZB) zurückgegriffen werden, was eine Maximalgeschwindigkeit von nur 160 km/h ermöglicht. Nach zehneinhalb Monaten Totalsperrung und Kosten von mindestens 2,2 Milliarden Euro wird die Strecke also zunächst erstmal langsamer sein als vorher.
Die InfraGO teilte mit, dass die vollständige Inbetriebnahme der LZB auf ganzer Strecke „in den Wochen nach dem Start“ am 14. Juni erfolgen soll. Dafür müssen wir erneut mit Sperrungen rechnen. Erst danach sind wieder durchgehend 230 km/h möglich. Die verringerte Maximalgeschwindigkeit wird man laut InfraGO bis dahin kaum merken.
Das Grundversprechen des Prinzips Korridorsanierung, wonach große Einschränkungen (Totalsperrung) auch große Vorteile (Bautempo, Effizienzgewinne, anschließende Baufreiheit) mit sich bringen, gerät weiter unter Druck. Zumal auf den ursprünglich geplanten Einbau der Leit- und Sicherungstechnik ETCS anstelle der nun verzögerten LZB aus Zeit- und Kostengründen verzichtet wurde. Eine Nachrüstung ist erst in den 2030er Jahren vorgesehen – inklusive neuer Sperrpausen.
Bekanntlich kann auf der frisch sanierten Strecke zwischen Hamburg und Berlin noch nicht überall mit der gewohnten Höchstgeschwindigkeit von 230 km/h gefahren werden. Die Linienförmige Zugbeeinflussung (LZB) konnte noch nicht überall in Betrieb genommen werden und auch der Fernverkehr ist abschnittsweise nur mit 160 km/h unterwegs.
Die Negativ-Serie beim DB-Konzern hört nicht auf – heute gab es gleich zwei unschöne Nachrichten zu Großprojekten der DB InfraGO: Das Bahnhofs- und Infrastrukturprojekt Stuttgart 21 wird nicht nur erst 2031 fertiggestellt, auch die Kosten steigen nochmal um 3 Milliarden Euro auf nunmehr 14,5 Milliarden Euro. Gleichzeitig wurden die geschätzten Gesamtkosten für die Korridorsanierung Hamburg – Berlin nach oben korrigiert. Aus 2,2 Milliarden Euro werden nun 2,7…
Am 19. Juni berichtete die Süddeutsche Zeitung über den „Bahnsinn“ bei Großprojekten. Tenor: Die Deutsche Bahn AG tut sich mit Großprojekten aktuell sehr schwer. So weit, so bekannt. Irritierend ist allerdings eine Metapher des InfraGO-Vorstands Dr. Philipp Nagl: Er gesteht Schwierigkeiten bei Großprojekten ein. Es würden Erfahrungen im Konzern fehlen. Die scheint man wohl mit…
Nach einer Sperrung von insgesamt zehneinhalb Monaten rollt der Zugverkehr auf der Strecke zwischen Hamburg und Berlin wieder. Insbesondere nach dem Chaos der vergangenen Wochen (u. a. Verkehrsrundschau vom 10. Juni 2026), vor allem rund um den Knoten Hannover, sorgt das für Entlastung.
Nachdem wir gestern noch die erfreulich reibungsfreie Inbetriebnahme des ersten Teilabschnitts nach der Korridorsanierung Hamburg – Berlin vermeldet hatten, meldete sich die Realität des deutschen Schienennetzes schnell zurück. Die InfraGO nahm am 15. Mai den Streckenabschnitt zwischen Hamburg und Hagenow in Betrieb, um Verkehre Richtung Nordost und eine wertvolle Umleitung nach Berlin zu ermöglichen.
Seit dem 15. Mai ist der erste Abschnitt der Strecke Hamburg – Berlin wieder befahrbar. Zwischen Hamburg und Hagenow Land rollt der Verkehr wieder. Das ist eine echte Entlastung, weil damit vor allem der Güterverkehr damit eine weitere Umleiterroute zwischen Hamburg und Berlin (und weiter Richtung östliche Nachbarländer) nehmen kann: Die Strecke über Schwerin und…
Auf dem Korridor Hamburg – Berlin kehrt keine Ruhe ein. Die vollständige Inbetriebnahme der Leit- und Sicherungstechnik verzögert sich wohl noch weiter. Im März erst gab die InfraGO bekannt, dass die für den 01. Mai geplante Wiederinbetriebnahmen der Strecke nicht zu halten sei. Winterbedingungen und Probleme mit der Montage der Leit- und Sicherungstechnik wurden als…
Entlang des Rheins verläuft von Troisdorf bei Köln über Koblenz bis nach Wiesbaden der Rhein-Alpin-Korridor – eine der wichtigsten Güterverkehrsachsen Deutschlands und zentrale Verbindung von den Nordseehäfen über Süddeutschland bis in den Alpenraum und nach Italien. Im zweiten Halbjahr 2026 soll auch dieser Abschnitt im Rahmen der Korridorsanierung modernisiert werden. Allerdings ist bereits im Vorfeld…
Nach den winterlichen Problemen bei der Korridorsanierung zwischen Hamburg und Berlin ist nun klar: Der Frost zu Jahresbeginn scheint die Bauarbeiten völlig aus der Bahn geworfen zu haben. Die Inbetriebnahme der wichtigen Strecke verzögert sich um sechs Wochen. Die Nachricht verwundert ein wenig, teilte die InfraGO der Branche doch mit, dass man mit ca. drei…
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
Der Jahresbeginn startet mit einem Überblick zum aktuellen Stand der abgeschlossenen und noch laufenden Korridorsanierungen sowie einem Blick auf die kommenden Vollsperrungen 2026.
Die ersten 100 Tage der neunmonatigen Vollsperrung zwischen Hamburg und Berlin sind geschafft. In der Branche will sich nicht so recht Entspannung einstellen, denn auf anfängliche „Kinderkrankheiten“ folgte zügig die Erkenntnis, dass Probleme nicht nur Anfangs auftreten werden.
Die Oberleitungsstörung bei Uelzen vom 21. bis zum 23. September 2025 ist kein isolierter Betriebsunfall, sondern ein Stresstest für das ohnehin ausgedünnte Netz in Norddeutschland – mitten in der laufenden Korridorsanierung Hamburg–Berlin.
Die Sanierung der Strecke Hamburg–Berlin läuft seit einem knappen Monat. Güterbahnen erleben auf den Strecken eine Mischung aus Improvisation, langen Umwegen und verbesserungswürdiger Kommunikation.
Bereits in der zweiten von 38 Wochen „Generalsanierung Hamburg-Berlin“ melden EVU erhebliche Probleme: Auf den Umleitungsstrecken sind gleich zwei Baustellen eingerichtet.
Die dritte der sogenannten „Korridorsanierungen” der DB zwischen Hamburg und Berlin ist ein Belastungstest für die Schienenkunden, die Eisenbahnunternehmen, aber auch für das Vertrauen in das Großprojektmanagement der DB InfraGO.
Am Mittwoch, den 09. Juli 2025, fand auf Einladung der DB InfraGO in Frankfurt am Main ein Branchendialog mit rund 200 Vertreter:innen aus der Branche statt. Es ging um das WO, WANN und WIE der Korridorsanierung – bedarfsgerecht im Sinne der Betroffenen.
Die Reihung der geplanten Korridore dürfte sich verzögern. Zusammen mit Branche und Politik sollen die bisherigen Konzepte für alle Korridore, die ab 2028 geplant wurden, überarbeitet werden. Was zunächst nach einem Scheitern klingt, könnte sich als notwendige Korrektur herausstellen.
Die Korridorsanierung auf 70 Kilometern Strecke der sogenannten Riedbahn zwischen Frankfurt am Main und Mannheim, sollte ein Vorzeigeprojekt der Deutschen Bahn werden – ein symbolträchtiger Auftakt zur sogenannten Korridorsanierung.
Seit der Wiedereröffnung der Riedbahn am 15. Dezember 2024 haben einige Pannen auf der frisch, generalüberholten Strecke den Verkehr mehrmals verlangsamt, auf die bekannten Umleiterstrecken zurückverlagert oder zum Ausfall gebracht.
Seit Sonntagnacht rollen wieder Züge über die Riedbahn. Wir danken den vielen Mitarbeiter:innen der DB und den beteiligten Baufirmen für die Realisierung des Projekts. Der Betrieb der erneuerten Anlagen hat in den ersten beiden Tagen weitestgehend planmäßig funktioniert.
Die Sanierung des deutschen Schienennetzes hat mit der Riedbahn gerade erst begonnen, und noch bevor das erste von 41 Projekten abgeschlossen ist, gibt es massive Änderungen bei der Reihenfolge.
Die Riedbahn ist aktuell das größte Schieneninfrastrukturprojekt in Deutschland und zugleich der Auftakt zur umfassenden „Generalsanierung“ des deutschen Schienennetzes. Ziel ist es, die gesamte Schieneninfrastruktur nachhaltig zu verbessern und den Betrieb langfristig zu stabilisieren
100 Tage nach dem Baustart berichtet die DB InfraGO in einer Pressemitteilung über den Baufortschritt der Riedbahn. Wer sich auskennt, sieht schnell, dass viele Aussagen nur Halbwahrheiten sind.
In einem Artikel der FAZ vermittelt der Leiter der Infrastruktur im Regionalbereich Mitte den Eindruck, dass auf der Riedbahn eine umfassende Erneuerung aller Gewerke stattfindet. Doch DB-Watch weiß: Das entspricht nicht der Wirklichkeit
Laut einem Medienbericht könnte sich die vollständige Inbetriebnahme von Anfang 2025 auf Ende 2025 verzögern. Worst Case schmälert das die Kapazität auf der Riedbahn einige Monate, statt sie zu steigern.
Es wurde final, dass die Strecke 2026 für drei Monate und 2029 für fünf Monate komplett gesperrt werden soll. Kapazitätssteigernde Maßnahmen der stark belasteten Strecke wird es jedoch kaum geben.
Zum Start des Riedbahn-Live-Tickers äußert sich der Konzernbevollmächtigte für Gemeinwohlorientierte Schieneninfrastruktur Tobias Heinemann zur anstehenden Sanierung der Riedbahn.
Mehrere Wochen liefen die Verhandlungsrunden zwischen Bund und Ländern im Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat zur Novelle des Bundesschienenwegeausbaugesetzes (BSWAG). Jetzt steht das Ergebnis fest.
Die InfraGO AG verkündet, dass während der Generalsanierung der Riedbahn alle 400 bis 500 Güterzüge pro Woche über die verkehrsgünstige Main-Neckar-Bahn oder die Ludwigsbahn umgeleitet werden können. Mehrere EVU bestätigen, dass es zu Zurückweisungen bei Trassenbestellungen kam.
Am 29. Januar lädt die DB InfraGO zu einer Kundenveranstaltung bezüglich der beiden bayerischen Korridore Obertraubling – Passau und Nürnberg – Regensburg. Zentraler Konfliktpunkt: die langen Umwege und Umleiterstrecken für den Schienengüterverkehr. Sie hinterließ jedoch mehr Fragen als Antworten.
Die vorbereitenden Maßnahmen auf der Riedbahn zwischen Mannheim und Frankfurt verzögern sich. Kund:innen und Unternehmen können nur auf ein Sprichwort hoffen, das eigentlich im Theater gilt: „Wenn die Generalprobe schief geht, wird die Aufführung großartig“.
Am 15. Juni beginnt die fünfmonatige Sanierung der Riedbahn, der erste der 40 Korridore, die „generalsaniert“ werden sollen. Allerdings wird die 70 Kilometer lange Strecke zwischen Frankfurt am Main und Mannheim bereits zwischen dem 01. Januar bis zum 22. Januar 2024 komplett gesperrt – für mindestens drei Wochen, um den Testlauf zu starten!
Durch das Urteil des Bundesverfassungsgerichts, dass die Umschichtung von Corona-begründeten Kreditermächtigungen in den Klima- und Transformationsfonds (KTF) verfassungswidrig sei, gerät die Finanzierung der so genannten Generalsanierung unter Druck.
Die DB gibt in einer Pressemeldung bekannt, dass sich die Kosten der Riedbahn statt 500 Millionen auf 1,3 Milliarden Euro belaufen werden. Wenn alle Projekte so teuer werden, werden die 45 Zusatz-Milliarden für die Schiene, die der Bund bereitstellt, komplett aufgebraucht.
Wie zuvor bereits diskutiert, wird die Korridorsanierung der Strecke Hamburg-Hannover auf 2029 geschoben. Das soll mehr Zeit zu Vorbereitungen liefern, um nicht nur Sanierungen, sondern auch Ausbaumaßnahmen durchzuführen.
Auf dem Schienengipfel geben BMDV und DB die finale zeitliche Reihung der Korridore bekannt, die generalsaniert werden sollen. Die Anzahl verringert sich von 43 auf 40 Korridore.
Eine bundesweite Arbeitsgruppe, die sich speziell den Bedürfnissen des Güterverkehrs widmet, finden viele Branchenvertreter:innen sinnvoll. Doch sie legt auch viele Probleme offen.
Versprochenes Geld ist im bisherigen Haushaltsentwurf nicht abgebildet. Es bleibt fraglich, ob die Zusatz-Milliarden für die Schiene kommen und wenn ja, wofür sie ausgegeben werden.
Eine Novelle der Lkw-Maut soll einen Teil der versprochenen 45 Zusatz-Milliarden für die Schiene finanzieren. Einnahmen der Straßen-Maut können künftig auch für die Schiene aufgewendet werden.
Im Koalitionsausschuss werden der Schiene zusätzlich 45 Milliarden Euro bis 2027 zugesichert. Ursprung und Einsatz der Mittel bleiben aber zunächst vage.
Die Branche reicht weitere Änderungs- und Ergänzungswünsche bezüglich der Kriterienliste zur Priorisierung der Auswahl der Korridore ein. Ein wichtiger Punkt ist dabei das europäische Zugbeeinflussungssystem ETCS.
Entlang des Rheins verläuft von Troisdorf bei Köln über Koblenz bis nach Wiesbaden der Rhein-Alpin-Korridor – eine der wichtigsten Güterverkehrsachsen Deutschlands und zentrale Verbindung von den Nordseehäfen über Süddeutschland bis in den Alpenraum und nach Italien. Im zweiten Halbjahr 2026 soll auch dieser Abschnitt im Rahmen der Korridorsanierung modernisiert werden. Allerdings ist bereits im Vorfeld klar, dass entscheidende Bedingungen für eine gelungene Korridorsanierung nicht erfüllt werden. So folgt der mehrmonatigen Sperrzeit keine mehrjährige baufreie Zeit. Auf die vollständige Ausstattung des Korridors mit dem europäischen Zugleitsystems ETCS wird, wie auch auf dem Korridor zwischen Hamburg und Berlin, erneut verzichtet.
Besonders kritisch ist die Frage der versprochenen Baufreiheit nach der Sanierung. Ursprünglich versprach die DB InfraGO, auf sanierten Strecken zehn Jahre lang nicht erneut sperren zu müssen, später acht Jahre und nun sollen es immerhin noch fünf Jahre sein. Aber auch diese fünf Jahre könnten nun auf diesem Korridor untergraben werden: Für die Inbetriebnahme von Stellwerkstechnik soll die Strecke im Juli 2027, also ein halbes Jahr nach dem eigentlichen Abschluss der Korridorsanierung, erneut gesperrt werden. Aus DB-Kreisen ist zu hören, dass diese nachträglichen Sperrungen für die Inbetriebnahme von Stellwerkstechnik auch auf spätere Korridorsanierungen übertragen werden könnten.
Das würde das Konzept der Korridorsanierungen endgültig ad absurdum führen: Betroffene Unternehmen sollten Vollsperrungen als notwendiges Übel in Kauf nehmen, damit anschließend mehrere Jahre keine Bauarbeiten notwendig sind. Für EVU und ihre Kunden ist genau diese Planungssicherheit entscheidend. Entsprechend wächst in der Branche die Sorge, dass kurzfristige Änderungen am Bauprogramm das Vertrauen in das Konzept der Korridorsanierung insgesamt schwächen könnten. Besonders enttäuschend ist, dass bei diesem Vorgehen noch nicht einmal ETCS verbaut wird und die Layoutstandards erneut nicht eingehalten werden.
Auch die Projektplanung selbst steht zunehmend in der Kritik. Viele EVU bemängeln fehlende verbindliche Zusagen zu Maßnahmenumfang (Layoutstandards), Zeitplan und Betriebskonzept. Ohne diese Planungssicherheit wird es schwierig, Verkehre und Kundenbeziehungen zuverlässig zu organisieren. Auch die Bundesnetzagentur hat zuletzt öffentlich auf Defizite bei Planungssicherheit und Kommunikation hingewiesen (vgl. heise online, Malte Kirchner, 09. November 2025)
Während die ICE-Züge des Personenverkehrs größtenteils über die gut ausgebaute Schnellfahrstrecke zwischen Köln und Frankfurt verkehren, muss der Schienengüterverkehr auf Umleiterstrecken ausweichen. Vorgesehen sind vor allem die ebenfalls sanierungsbedürftigen und störungsanfälligen Dillstrecke (zwischen Siegen und Gießen) und Siegstrecke (zwischen Köln und Siegen). Für Güterbahnen bedeutet das massive Mehrbelastungen – etwa durch längere Fahrzeiten, höheren Energie- und Personalbedarf sowie stärkeren Verschleiß.
Der Umweg beträgt teilweise rund 100 Kilometer, die Fahrzeit kann sich von drei auf bis zu sieben Stunden erhöhen. Branchenvertreter:innen erwarten zudem zusätzliche Probleme durch störanfällige Bahnübergänge entlang der Umleitungsstrecken. Möglichkeiten, diese Infrastruktur im Vorfeld gezielt zu ertüchtigen, wurden bislang nur begrenzt genutzt.
Bekanntlich kann auf der frisch sanierten Strecke zwischen Hamburg und Berlin noch nicht überall mit der gewohnten Höchstgeschwindigkeit von 230 km/h gefahren werden. Die Linienförmige Zugbeeinflussung (LZB) konnte noch nicht überall in Betrieb genommen werden und auch der Fernverkehr ist abschnittsweise nur mit 160 km/h unterwegs.
Die Negativ-Serie beim DB-Konzern hört nicht auf – heute gab es gleich zwei unschöne Nachrichten zu Großprojekten der DB InfraGO: Das Bahnhofs- und Infrastrukturprojekt Stuttgart 21 wird nicht nur erst 2031 fertiggestellt, auch die Kosten steigen nochmal um 3 Milliarden Euro auf nunmehr 14,5 Milliarden Euro. Gleichzeitig wurden die geschätzten Gesamtkosten für die Korridorsanierung Hamburg – Berlin nach oben korrigiert. Aus 2,2 Milliarden Euro werden nun 2,7…
Am 19. Juni berichtete die Süddeutsche Zeitung über den „Bahnsinn“ bei Großprojekten. Tenor: Die Deutsche Bahn AG tut sich mit Großprojekten aktuell sehr schwer. So weit, so bekannt. Irritierend ist allerdings eine Metapher des InfraGO-Vorstands Dr. Philipp Nagl: Er gesteht Schwierigkeiten bei Großprojekten ein. Es würden Erfahrungen im Konzern fehlen. Die scheint man wohl mit…
Nach einer Sperrung von insgesamt zehneinhalb Monaten rollt der Zugverkehr auf der Strecke zwischen Hamburg und Berlin wieder. Insbesondere nach dem Chaos der vergangenen Wochen (u. a. Verkehrsrundschau vom 10. Juni 2026), vor allem rund um den Knoten Hannover, sorgt das für Entlastung.
Nachdem wir gestern noch die erfreulich reibungsfreie Inbetriebnahme des ersten Teilabschnitts nach der Korridorsanierung Hamburg – Berlin vermeldet hatten, meldete sich die Realität des deutschen Schienennetzes schnell zurück. Die InfraGO nahm am 15. Mai den Streckenabschnitt zwischen Hamburg und Hagenow in Betrieb, um Verkehre Richtung Nordost und eine wertvolle Umleitung nach Berlin zu ermöglichen.
Seit dem 15. Mai ist der erste Abschnitt der Strecke Hamburg – Berlin wieder befahrbar. Zwischen Hamburg und Hagenow Land rollt der Verkehr wieder. Das ist eine echte Entlastung, weil damit vor allem der Güterverkehr damit eine weitere Umleiterroute zwischen Hamburg und Berlin (und weiter Richtung östliche Nachbarländer) nehmen kann: Die Strecke über Schwerin und…
Auf dem Korridor Hamburg – Berlin kehrt keine Ruhe ein. Die vollständige Inbetriebnahme der Leit- und Sicherungstechnik verzögert sich wohl noch weiter. Im März erst gab die InfraGO bekannt, dass die für den 01. Mai geplante Wiederinbetriebnahmen der Strecke nicht zu halten sei. Winterbedingungen und Probleme mit der Montage der Leit- und Sicherungstechnik wurden als…
Entlang des Rheins verläuft von Troisdorf bei Köln über Koblenz bis nach Wiesbaden der Rhein-Alpin-Korridor – eine der wichtigsten Güterverkehrsachsen Deutschlands und zentrale Verbindung von den Nordseehäfen über Süddeutschland bis in den Alpenraum und nach Italien. Im zweiten Halbjahr 2026 soll auch dieser Abschnitt im Rahmen der Korridorsanierung modernisiert werden. Allerdings ist bereits im Vorfeld…
Nach den winterlichen Problemen bei der Korridorsanierung zwischen Hamburg und Berlin ist nun klar: Der Frost zu Jahresbeginn scheint die Bauarbeiten völlig aus der Bahn geworfen zu haben. Die Inbetriebnahme der wichtigen Strecke verzögert sich um sechs Wochen. Die Nachricht verwundert ein wenig, teilte die InfraGO der Branche doch mit, dass man mit ca. drei…
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
Der Jahresbeginn startet mit einem Überblick zum aktuellen Stand der abgeschlossenen und noch laufenden Korridorsanierungen sowie einem Blick auf die kommenden Vollsperrungen 2026.
Die ersten 100 Tage der neunmonatigen Vollsperrung zwischen Hamburg und Berlin sind geschafft. In der Branche will sich nicht so recht Entspannung einstellen, denn auf anfängliche „Kinderkrankheiten“ folgte zügig die Erkenntnis, dass Probleme nicht nur Anfangs auftreten werden.
Die Oberleitungsstörung bei Uelzen vom 21. bis zum 23. September 2025 ist kein isolierter Betriebsunfall, sondern ein Stresstest für das ohnehin ausgedünnte Netz in Norddeutschland – mitten in der laufenden Korridorsanierung Hamburg–Berlin.
Die Sanierung der Strecke Hamburg–Berlin läuft seit einem knappen Monat. Güterbahnen erleben auf den Strecken eine Mischung aus Improvisation, langen Umwegen und verbesserungswürdiger Kommunikation.
Bereits in der zweiten von 38 Wochen „Generalsanierung Hamburg-Berlin“ melden EVU erhebliche Probleme: Auf den Umleitungsstrecken sind gleich zwei Baustellen eingerichtet.
Die dritte der sogenannten „Korridorsanierungen” der DB zwischen Hamburg und Berlin ist ein Belastungstest für die Schienenkunden, die Eisenbahnunternehmen, aber auch für das Vertrauen in das Großprojektmanagement der DB InfraGO.
Am Mittwoch, den 09. Juli 2025, fand auf Einladung der DB InfraGO in Frankfurt am Main ein Branchendialog mit rund 200 Vertreter:innen aus der Branche statt. Es ging um das WO, WANN und WIE der Korridorsanierung – bedarfsgerecht im Sinne der Betroffenen.
Die Reihung der geplanten Korridore dürfte sich verzögern. Zusammen mit Branche und Politik sollen die bisherigen Konzepte für alle Korridore, die ab 2028 geplant wurden, überarbeitet werden. Was zunächst nach einem Scheitern klingt, könnte sich als notwendige Korrektur herausstellen.
Die Korridorsanierung auf 70 Kilometern Strecke der sogenannten Riedbahn zwischen Frankfurt am Main und Mannheim, sollte ein Vorzeigeprojekt der Deutschen Bahn werden – ein symbolträchtiger Auftakt zur sogenannten Korridorsanierung.
Seit der Wiedereröffnung der Riedbahn am 15. Dezember 2024 haben einige Pannen auf der frisch, generalüberholten Strecke den Verkehr mehrmals verlangsamt, auf die bekannten Umleiterstrecken zurückverlagert oder zum Ausfall gebracht.
Seit Sonntagnacht rollen wieder Züge über die Riedbahn. Wir danken den vielen Mitarbeiter:innen der DB und den beteiligten Baufirmen für die Realisierung des Projekts. Der Betrieb der erneuerten Anlagen hat in den ersten beiden Tagen weitestgehend planmäßig funktioniert.
Die Sanierung des deutschen Schienennetzes hat mit der Riedbahn gerade erst begonnen, und noch bevor das erste von 41 Projekten abgeschlossen ist, gibt es massive Änderungen bei der Reihenfolge.
Die Riedbahn ist aktuell das größte Schieneninfrastrukturprojekt in Deutschland und zugleich der Auftakt zur umfassenden „Generalsanierung“ des deutschen Schienennetzes. Ziel ist es, die gesamte Schieneninfrastruktur nachhaltig zu verbessern und den Betrieb langfristig zu stabilisieren
100 Tage nach dem Baustart berichtet die DB InfraGO in einer Pressemitteilung über den Baufortschritt der Riedbahn. Wer sich auskennt, sieht schnell, dass viele Aussagen nur Halbwahrheiten sind.
In einem Artikel der FAZ vermittelt der Leiter der Infrastruktur im Regionalbereich Mitte den Eindruck, dass auf der Riedbahn eine umfassende Erneuerung aller Gewerke stattfindet. Doch DB-Watch weiß: Das entspricht nicht der Wirklichkeit
Laut einem Medienbericht könnte sich die vollständige Inbetriebnahme von Anfang 2025 auf Ende 2025 verzögern. Worst Case schmälert das die Kapazität auf der Riedbahn einige Monate, statt sie zu steigern.
Es wurde final, dass die Strecke 2026 für drei Monate und 2029 für fünf Monate komplett gesperrt werden soll. Kapazitätssteigernde Maßnahmen der stark belasteten Strecke wird es jedoch kaum geben.
Zum Start des Riedbahn-Live-Tickers äußert sich der Konzernbevollmächtigte für Gemeinwohlorientierte Schieneninfrastruktur Tobias Heinemann zur anstehenden Sanierung der Riedbahn.
Mehrere Wochen liefen die Verhandlungsrunden zwischen Bund und Ländern im Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat zur Novelle des Bundesschienenwegeausbaugesetzes (BSWAG). Jetzt steht das Ergebnis fest.
Die InfraGO AG verkündet, dass während der Generalsanierung der Riedbahn alle 400 bis 500 Güterzüge pro Woche über die verkehrsgünstige Main-Neckar-Bahn oder die Ludwigsbahn umgeleitet werden können. Mehrere EVU bestätigen, dass es zu Zurückweisungen bei Trassenbestellungen kam.
Am 29. Januar lädt die DB InfraGO zu einer Kundenveranstaltung bezüglich der beiden bayerischen Korridore Obertraubling – Passau und Nürnberg – Regensburg. Zentraler Konfliktpunkt: die langen Umwege und Umleiterstrecken für den Schienengüterverkehr. Sie hinterließ jedoch mehr Fragen als Antworten.
Die vorbereitenden Maßnahmen auf der Riedbahn zwischen Mannheim und Frankfurt verzögern sich. Kund:innen und Unternehmen können nur auf ein Sprichwort hoffen, das eigentlich im Theater gilt: „Wenn die Generalprobe schief geht, wird die Aufführung großartig“.
Am 15. Juni beginnt die fünfmonatige Sanierung der Riedbahn, der erste der 40 Korridore, die „generalsaniert“ werden sollen. Allerdings wird die 70 Kilometer lange Strecke zwischen Frankfurt am Main und Mannheim bereits zwischen dem 01. Januar bis zum 22. Januar 2024 komplett gesperrt – für mindestens drei Wochen, um den Testlauf zu starten!
Durch das Urteil des Bundesverfassungsgerichts, dass die Umschichtung von Corona-begründeten Kreditermächtigungen in den Klima- und Transformationsfonds (KTF) verfassungswidrig sei, gerät die Finanzierung der so genannten Generalsanierung unter Druck.
Die DB gibt in einer Pressemeldung bekannt, dass sich die Kosten der Riedbahn statt 500 Millionen auf 1,3 Milliarden Euro belaufen werden. Wenn alle Projekte so teuer werden, werden die 45 Zusatz-Milliarden für die Schiene, die der Bund bereitstellt, komplett aufgebraucht.
Wie zuvor bereits diskutiert, wird die Korridorsanierung der Strecke Hamburg-Hannover auf 2029 geschoben. Das soll mehr Zeit zu Vorbereitungen liefern, um nicht nur Sanierungen, sondern auch Ausbaumaßnahmen durchzuführen.
Auf dem Schienengipfel geben BMDV und DB die finale zeitliche Reihung der Korridore bekannt, die generalsaniert werden sollen. Die Anzahl verringert sich von 43 auf 40 Korridore.
Eine bundesweite Arbeitsgruppe, die sich speziell den Bedürfnissen des Güterverkehrs widmet, finden viele Branchenvertreter:innen sinnvoll. Doch sie legt auch viele Probleme offen.
Versprochenes Geld ist im bisherigen Haushaltsentwurf nicht abgebildet. Es bleibt fraglich, ob die Zusatz-Milliarden für die Schiene kommen und wenn ja, wofür sie ausgegeben werden.
Eine Novelle der Lkw-Maut soll einen Teil der versprochenen 45 Zusatz-Milliarden für die Schiene finanzieren. Einnahmen der Straßen-Maut können künftig auch für die Schiene aufgewendet werden.
Im Koalitionsausschuss werden der Schiene zusätzlich 45 Milliarden Euro bis 2027 zugesichert. Ursprung und Einsatz der Mittel bleiben aber zunächst vage.
Die Branche reicht weitere Änderungs- und Ergänzungswünsche bezüglich der Kriterienliste zur Priorisierung der Auswahl der Korridore ein. Ein wichtiger Punkt ist dabei das europäische Zugbeeinflussungssystem ETCS.
Korridorsanierung Hamburg – Berlin: Versuch der Schadensbegrenzung nach Frost-Fiasko
Nach den winterlichen Problemen bei der Korridorsanierung zwischen Hamburg und Berlin ist nun klar: Der Frost zu Jahresbeginn scheint die Bauarbeiten völlig aus der Bahn geworfen zu haben. Die Inbetriebnahme der wichtigen Strecke verzögert sich um sechs Wochen. Die Nachricht verwundert ein wenig, teilte die InfraGO der Branche doch mit, dass man mit ca. drei Wochen Frost gerechnet habe, und es nun ca. sechs Wochen Frost gab. In jedem Fall ist die Verzögerung ein herber Schlag für den Bahnverkehr in Norddeutschland.
Die InfraGO stellte der Branche schließlich noch vor Ablauf der selbstgesetzten Frist ein Inbetriebnahmekonzept vor, das den Schaden gleichmäßig verteilt. Die befürchteten Dominoeffekte im Zusammenhang mit weiteren, zeitlich und örtlich zusammenhängenden Sperrungen sollen durch eine mehrstufige Inbetriebnahme der Strecke abgeschwächt werden. Vor allem die für den 01. Mai geplante Sperrung des Korridors Hamburg – Hannover („Qualitätsoffensive“) musste mehrstufig angepasst werden, damit Umleiterverkehre möglich sind.
Die Details: Ehe die gesamte Strecke zwischen Hamburg und Berlin am 14. Juni wieder in Betrieb gehen soll, wird ab dem 15. Mai zunächst der Streckenabschnitt zwischen Hamburg und Hagenow Land geöffnet. Dadurch werden Verkehre von Hamburg über Schwerin und Güstrow in Richtung Berlin und weiter an die Landesgrenzen nach Polen und Tschechien ermöglicht. Entscheidend für den Güterverkehr ist, dass die für den 01. Mai vorgesehene Sperrung zwischen Hamburg und Hannover angepasst wird. Die Strecke zwischen Lüneburg, Uelzen und Celle wird bis zum 15. Mai offengehalten, um Verkehre aus Hamburg in Richtung Süden und Osten zu ermöglichen. Über Salzwedel und Stendal, sowie Braunschweig und Magdeburg ist dann Berlin erreichbar. Ab dem 15. Mai wird dann auch der Streckenabschnitt zwischen Uelzen und Celle für die „Qualitätsoffensive“ gesperrt und die Umleitung über Braunschweig und Magdeburg ist nur noch über den großen Umweg über Rotenburg (Wümme) und Verden erreichbar. Aktuell arbeitet die DB InfraGO mit den Eisenbahnverkehrsunternehmen die Fahrpläne aus. Angesichts der dynamischen Umleitersituation ist das eine Herausforderung.
Abb. 54 Umleiterkonzept Hamburg – Berlin 15.05-13.06.2026; Copyright DB InfraGO
Zwar grenzt das Konzept den verkehrlichen und wirtschaftlichen Schaden ein wenig ein und verteilt ihn auf die Verkehrsarten (um die nördliche Umleitung über Hagenow Land und Schwerin zu ermöglichen, werden dem Nahverkehr Kapazitäten genommen). Ein Großteil des Schadens ist jedoch bereits angerichtet. Sechs Wochen Verzögerung bedeuten auch sechs Wochen teils weiträumige Umleitungen und sechs Wochen stark begrenzte Kapazitäten sowie sechs Wochen erhöhte Personal- und Energiekosten für die EVU. Vor allem zwischen dem 15. Mai und dem 14. Juni, wenn die Strecke zwischen Hannover und Uelzen bereits gesperrt ist, die Strecke zwischen Hamburg und Berlin aber noch nicht wieder in Betrieb gegangen ist, wird es massive Kapazitätsprobleme geben. Die nördliche Strecke über Hagenow Land, Schwerin und Güstrow nach Berlin hat kaum Restkapazitäten und ist teilweise eingleisig. Damit dort Schienengüterverkehr überhaupt fahren kann, muss sogar ein Teil des Nahverkehrs weichen. Auf der Strecke zwischen Uelzen, Salzwedel und Stendal verkehrt bis zum 14. Juni noch der gesamte Fernverkehr. Dadurch wird es dort auch kaum Kapazitäten für Schienengüterverkehr geben. Es bleibt also nur die weiträumige Umleitung über Rotenburg (Wümme), Verden, Hannover und dann weiter über Braunschweig und Magdeburg. Da der Knoten Hannover bereits jetzt überlastet ist, wird auch diese Route an ihre Kapazitätsgrenzen kommen. Erst, wenn der Korridor Hamburg – Berlin wieder voll in Betrieb ist, wird sich die Lage entspannen können.
Man muss der InfraGO anrechnen, dass bei diesem Konzept auf die Belange des Güterverkehrs gehört wurde und die geringen Kapazitäten, die es gibt, relativ ausgeglichen verteilt wurden. In Anbetracht der nun sechs Wochen verspäteten Wiederinbetriebnahme trotz bereits sehr langer Vollsperrung von neun Monaten und ohne Installation von ETCS ist das jedoch nur Makulatur. Die Kapazitäts-Krise ist hausgemacht. Und kann sich bald wiederholen: Früher oder später werden an der Strecke erneut Sperrungen notwendig werden, um das zunächst nicht verbaute ETCS einzubauen. Laut InfraGO plant man mit dem Einbau in den „frühen 2030er Jahren“. 2031 läuft das fünfjährige Baufreiheitsversprechen für die Strecke ab.
Dass die InfraGO auf die aktuellen Verzögerungen nun halbwegs angemessen reagiert, löst bei den Betroffenen auf der Schiene keinen Jubel aus. Das Konzept der Korridorsanierung leidet unter zu vielen Planänderungen, Verzögerungen, ausgelassenen Maßnahmen und gestiegenen Kosten. Die InfraGO tritt aktuell eher als Nachlassverwalterin eines zerfallenden Netzes auf und nicht als Gestalterin einer wachsenden Infrastruktur.
Bekanntlich kann auf der frisch sanierten Strecke zwischen Hamburg und Berlin noch nicht überall mit der gewohnten Höchstgeschwindigkeit von 230 km/h gefahren werden. Die Linienförmige Zugbeeinflussung (LZB) konnte noch nicht überall in Betrieb genommen werden und auch der Fernverkehr ist abschnittsweise nur mit 160 km/h unterwegs.
Die Negativ-Serie beim DB-Konzern hört nicht auf – heute gab es gleich zwei unschöne Nachrichten zu Großprojekten der DB InfraGO: Das Bahnhofs- und Infrastrukturprojekt Stuttgart 21 wird nicht nur erst 2031 fertiggestellt, auch die Kosten steigen nochmal um 3 Milliarden Euro auf nunmehr 14,5 Milliarden Euro. Gleichzeitig wurden die geschätzten Gesamtkosten für die Korridorsanierung Hamburg – Berlin nach oben korrigiert. Aus 2,2 Milliarden Euro werden nun 2,7…
Am 19. Juni berichtete die Süddeutsche Zeitung über den „Bahnsinn“ bei Großprojekten. Tenor: Die Deutsche Bahn AG tut sich mit Großprojekten aktuell sehr schwer. So weit, so bekannt. Irritierend ist allerdings eine Metapher des InfraGO-Vorstands Dr. Philipp Nagl: Er gesteht Schwierigkeiten bei Großprojekten ein. Es würden Erfahrungen im Konzern fehlen. Die scheint man wohl mit…
Nach einer Sperrung von insgesamt zehneinhalb Monaten rollt der Zugverkehr auf der Strecke zwischen Hamburg und Berlin wieder. Insbesondere nach dem Chaos der vergangenen Wochen (u. a. Verkehrsrundschau vom 10. Juni 2026), vor allem rund um den Knoten Hannover, sorgt das für Entlastung.
Nachdem wir gestern noch die erfreulich reibungsfreie Inbetriebnahme des ersten Teilabschnitts nach der Korridorsanierung Hamburg – Berlin vermeldet hatten, meldete sich die Realität des deutschen Schienennetzes schnell zurück. Die InfraGO nahm am 15. Mai den Streckenabschnitt zwischen Hamburg und Hagenow in Betrieb, um Verkehre Richtung Nordost und eine wertvolle Umleitung nach Berlin zu ermöglichen.
Seit dem 15. Mai ist der erste Abschnitt der Strecke Hamburg – Berlin wieder befahrbar. Zwischen Hamburg und Hagenow Land rollt der Verkehr wieder. Das ist eine echte Entlastung, weil damit vor allem der Güterverkehr damit eine weitere Umleiterroute zwischen Hamburg und Berlin (und weiter Richtung östliche Nachbarländer) nehmen kann: Die Strecke über Schwerin und…
Auf dem Korridor Hamburg – Berlin kehrt keine Ruhe ein. Die vollständige Inbetriebnahme der Leit- und Sicherungstechnik verzögert sich wohl noch weiter. Im März erst gab die InfraGO bekannt, dass die für den 01. Mai geplante Wiederinbetriebnahmen der Strecke nicht zu halten sei. Winterbedingungen und Probleme mit der Montage der Leit- und Sicherungstechnik wurden als…
Entlang des Rheins verläuft von Troisdorf bei Köln über Koblenz bis nach Wiesbaden der Rhein-Alpin-Korridor – eine der wichtigsten Güterverkehrsachsen Deutschlands und zentrale Verbindung von den Nordseehäfen über Süddeutschland bis in den Alpenraum und nach Italien. Im zweiten Halbjahr 2026 soll auch dieser Abschnitt im Rahmen der Korridorsanierung modernisiert werden. Allerdings ist bereits im Vorfeld…
Nach den winterlichen Problemen bei der Korridorsanierung zwischen Hamburg und Berlin ist nun klar: Der Frost zu Jahresbeginn scheint die Bauarbeiten völlig aus der Bahn geworfen zu haben. Die Inbetriebnahme der wichtigen Strecke verzögert sich um sechs Wochen. Die Nachricht verwundert ein wenig, teilte die InfraGO der Branche doch mit, dass man mit ca. drei…
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
Der Jahresbeginn startet mit einem Überblick zum aktuellen Stand der abgeschlossenen und noch laufenden Korridorsanierungen sowie einem Blick auf die kommenden Vollsperrungen 2026.
Die ersten 100 Tage der neunmonatigen Vollsperrung zwischen Hamburg und Berlin sind geschafft. In der Branche will sich nicht so recht Entspannung einstellen, denn auf anfängliche „Kinderkrankheiten“ folgte zügig die Erkenntnis, dass Probleme nicht nur Anfangs auftreten werden.
Die Oberleitungsstörung bei Uelzen vom 21. bis zum 23. September 2025 ist kein isolierter Betriebsunfall, sondern ein Stresstest für das ohnehin ausgedünnte Netz in Norddeutschland – mitten in der laufenden Korridorsanierung Hamburg–Berlin.
Die Sanierung der Strecke Hamburg–Berlin läuft seit einem knappen Monat. Güterbahnen erleben auf den Strecken eine Mischung aus Improvisation, langen Umwegen und verbesserungswürdiger Kommunikation.
Bereits in der zweiten von 38 Wochen „Generalsanierung Hamburg-Berlin“ melden EVU erhebliche Probleme: Auf den Umleitungsstrecken sind gleich zwei Baustellen eingerichtet.
Die dritte der sogenannten „Korridorsanierungen” der DB zwischen Hamburg und Berlin ist ein Belastungstest für die Schienenkunden, die Eisenbahnunternehmen, aber auch für das Vertrauen in das Großprojektmanagement der DB InfraGO.
Am Mittwoch, den 09. Juli 2025, fand auf Einladung der DB InfraGO in Frankfurt am Main ein Branchendialog mit rund 200 Vertreter:innen aus der Branche statt. Es ging um das WO, WANN und WIE der Korridorsanierung – bedarfsgerecht im Sinne der Betroffenen.
Die Reihung der geplanten Korridore dürfte sich verzögern. Zusammen mit Branche und Politik sollen die bisherigen Konzepte für alle Korridore, die ab 2028 geplant wurden, überarbeitet werden. Was zunächst nach einem Scheitern klingt, könnte sich als notwendige Korrektur herausstellen.
Die Korridorsanierung auf 70 Kilometern Strecke der sogenannten Riedbahn zwischen Frankfurt am Main und Mannheim, sollte ein Vorzeigeprojekt der Deutschen Bahn werden – ein symbolträchtiger Auftakt zur sogenannten Korridorsanierung.
Seit der Wiedereröffnung der Riedbahn am 15. Dezember 2024 haben einige Pannen auf der frisch, generalüberholten Strecke den Verkehr mehrmals verlangsamt, auf die bekannten Umleiterstrecken zurückverlagert oder zum Ausfall gebracht.
Seit Sonntagnacht rollen wieder Züge über die Riedbahn. Wir danken den vielen Mitarbeiter:innen der DB und den beteiligten Baufirmen für die Realisierung des Projekts. Der Betrieb der erneuerten Anlagen hat in den ersten beiden Tagen weitestgehend planmäßig funktioniert.
Die Sanierung des deutschen Schienennetzes hat mit der Riedbahn gerade erst begonnen, und noch bevor das erste von 41 Projekten abgeschlossen ist, gibt es massive Änderungen bei der Reihenfolge.
Die Riedbahn ist aktuell das größte Schieneninfrastrukturprojekt in Deutschland und zugleich der Auftakt zur umfassenden „Generalsanierung“ des deutschen Schienennetzes. Ziel ist es, die gesamte Schieneninfrastruktur nachhaltig zu verbessern und den Betrieb langfristig zu stabilisieren
100 Tage nach dem Baustart berichtet die DB InfraGO in einer Pressemitteilung über den Baufortschritt der Riedbahn. Wer sich auskennt, sieht schnell, dass viele Aussagen nur Halbwahrheiten sind.
In einem Artikel der FAZ vermittelt der Leiter der Infrastruktur im Regionalbereich Mitte den Eindruck, dass auf der Riedbahn eine umfassende Erneuerung aller Gewerke stattfindet. Doch DB-Watch weiß: Das entspricht nicht der Wirklichkeit
Laut einem Medienbericht könnte sich die vollständige Inbetriebnahme von Anfang 2025 auf Ende 2025 verzögern. Worst Case schmälert das die Kapazität auf der Riedbahn einige Monate, statt sie zu steigern.
Es wurde final, dass die Strecke 2026 für drei Monate und 2029 für fünf Monate komplett gesperrt werden soll. Kapazitätssteigernde Maßnahmen der stark belasteten Strecke wird es jedoch kaum geben.
Zum Start des Riedbahn-Live-Tickers äußert sich der Konzernbevollmächtigte für Gemeinwohlorientierte Schieneninfrastruktur Tobias Heinemann zur anstehenden Sanierung der Riedbahn.
Mehrere Wochen liefen die Verhandlungsrunden zwischen Bund und Ländern im Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat zur Novelle des Bundesschienenwegeausbaugesetzes (BSWAG). Jetzt steht das Ergebnis fest.
Die InfraGO AG verkündet, dass während der Generalsanierung der Riedbahn alle 400 bis 500 Güterzüge pro Woche über die verkehrsgünstige Main-Neckar-Bahn oder die Ludwigsbahn umgeleitet werden können. Mehrere EVU bestätigen, dass es zu Zurückweisungen bei Trassenbestellungen kam.
Am 29. Januar lädt die DB InfraGO zu einer Kundenveranstaltung bezüglich der beiden bayerischen Korridore Obertraubling – Passau und Nürnberg – Regensburg. Zentraler Konfliktpunkt: die langen Umwege und Umleiterstrecken für den Schienengüterverkehr. Sie hinterließ jedoch mehr Fragen als Antworten.
Die vorbereitenden Maßnahmen auf der Riedbahn zwischen Mannheim und Frankfurt verzögern sich. Kund:innen und Unternehmen können nur auf ein Sprichwort hoffen, das eigentlich im Theater gilt: „Wenn die Generalprobe schief geht, wird die Aufführung großartig“.
Am 15. Juni beginnt die fünfmonatige Sanierung der Riedbahn, der erste der 40 Korridore, die „generalsaniert“ werden sollen. Allerdings wird die 70 Kilometer lange Strecke zwischen Frankfurt am Main und Mannheim bereits zwischen dem 01. Januar bis zum 22. Januar 2024 komplett gesperrt – für mindestens drei Wochen, um den Testlauf zu starten!
Durch das Urteil des Bundesverfassungsgerichts, dass die Umschichtung von Corona-begründeten Kreditermächtigungen in den Klima- und Transformationsfonds (KTF) verfassungswidrig sei, gerät die Finanzierung der so genannten Generalsanierung unter Druck.
Die DB gibt in einer Pressemeldung bekannt, dass sich die Kosten der Riedbahn statt 500 Millionen auf 1,3 Milliarden Euro belaufen werden. Wenn alle Projekte so teuer werden, werden die 45 Zusatz-Milliarden für die Schiene, die der Bund bereitstellt, komplett aufgebraucht.
Wie zuvor bereits diskutiert, wird die Korridorsanierung der Strecke Hamburg-Hannover auf 2029 geschoben. Das soll mehr Zeit zu Vorbereitungen liefern, um nicht nur Sanierungen, sondern auch Ausbaumaßnahmen durchzuführen.
Auf dem Schienengipfel geben BMDV und DB die finale zeitliche Reihung der Korridore bekannt, die generalsaniert werden sollen. Die Anzahl verringert sich von 43 auf 40 Korridore.
Eine bundesweite Arbeitsgruppe, die sich speziell den Bedürfnissen des Güterverkehrs widmet, finden viele Branchenvertreter:innen sinnvoll. Doch sie legt auch viele Probleme offen.
Versprochenes Geld ist im bisherigen Haushaltsentwurf nicht abgebildet. Es bleibt fraglich, ob die Zusatz-Milliarden für die Schiene kommen und wenn ja, wofür sie ausgegeben werden.
Eine Novelle der Lkw-Maut soll einen Teil der versprochenen 45 Zusatz-Milliarden für die Schiene finanzieren. Einnahmen der Straßen-Maut können künftig auch für die Schiene aufgewendet werden.
Im Koalitionsausschuss werden der Schiene zusätzlich 45 Milliarden Euro bis 2027 zugesichert. Ursprung und Einsatz der Mittel bleiben aber zunächst vage.
Die Branche reicht weitere Änderungs- und Ergänzungswünsche bezüglich der Kriterienliste zur Priorisierung der Auswahl der Korridore ein. Ein wichtiger Punkt ist dabei das europäische Zugbeeinflussungssystem ETCS.
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