Gute Nachrichten für Reisende zwischen Hamburg und Hannover: Die Bahn hat die Strecke nach zehn Wochen wieder in Betrieb genommen. Es kommt aber noch zu Verspätungen. Die Züge zwischen Hamburg und Hannover fahren wieder: Seit dem frühen Samstag sind Personenzüge im Nah- und Fernverkehr unterwegs, der Güterverkehr startete bereits am…
Erschienen am: 11.07.2026 /Quelle: Bahnblogstelle
Nach Böschungsbrand: Sabotageverdacht an Bahnstrecke
Nach einem Feuer an der Bahnstrecke zwischen Düsseldorf und Köln steht der Verdacht auf Sabotage im Raum. Die Ermittlungen laufen. Die Strecke ist weiterhin gesperrt.
Erschienen am: 11.07.2026 /Quelle: schiene.de – Bahnverkehr und Infrastruktur
Bekennerschreiben nach Sabotage an Bahnstrecke bei Leverkusen aufgetaucht
Nach den Schäden an einer Bahnstrecke nördlich von Leverkusen ist ein Bekennerschreiben veröffentlicht worden. Die Polizei ermittelt wegen des Sabotageakts, der zu erheblichen Einschränkungen im Nah- und Fernverkehr führte. aktualisiert Eine mutmaßlich linksextreme Gruppe hat sich zu Sabotageakten an der Bahnstrecke nördlich von Leverkusen bekannt. In einem Bekennerschreiben, das…
Erschienen am: 11.07.2026 /Quelle: Bahnblogstelle
Bahnverkehr wegen Bauarbeiten bei Fulda ausgebremst
Rund um den Bahnknotenpunkt Fulda stehen kurzfristig Bauarbeiten an. Reisende müssen ab Samstag mit längeren Fahrtzeiten und Ausfällen im Fern- und Nahverkehr rechnen. Welche Strecken betrifft das?
Erschienen am: 11.07.2026 /Quelle: schiene.de – Bahnverkehr und Infrastruktur
Länder warnen vor Abbestellungen – Weniger Züge auf der Schiene
Ein Urteil sorgt für eine finanzielle Mehrbelastung der Länder. Sie warnen vor Abbestellungen und haben klare Erwartungen an den Bund. Die Länder fordern den Bund zu einer finanziellen Kompensation von Mehrbelastungen auf, um drohende Abbestellungen von Verkehren auf der Schiene zu verhindern. Der Bundesrat beschloss einen entsprechenden Entschließungsantrag. Konkret geht…
Erschienen am: 11.07.2026 /Quelle: Bahnblogstelle
Sanierte Bahnstrecke Köln–Wuppertal nach erneuter Sperrung wieder in Betrieb
Kurz nach dem Abschluss der monatelangen Generalsanierung war der Verkehr auf der Bahnstrecke zwischen Köln und Wuppertal vorübergehend erneut beeinträchtigt. Jetzt läuft er wieder. Die Bahnstrecke von Hagen über Wuppertal nach Köln ist wieder in Betrieb. Züge im Regional- und Fernverkehr sowie im Güterverkehr fahren wieder, wie die Bahn in…
Erschienen am: 10.07.2026 /Quelle: Bahnblogstelle
Echtzeit-Gesichtserkennung durch Bundespolizei an Bahnhöfen
Live-Gesichtserkennung, anlasslose Kontrollen und KI-Nutzung: Was die Bundespolizei künftig dürfen soll – und warum die Opposition Alarm schlägt. Mit den Stimmen der Koalition hat der Bundestag ein Gesetz verabschiedet, das der Bundespolizei in besonderen Gefahrenlagen eine automatische Echtzeit-Gesichtserkennung an Bahnhöfen und anderen Orten in ihrem Zuständigkeitsbereich erlaubt. Für die Bekämpfung…
Erschienen am: 10.07.2026 /Quelle: Bahnblogstelle
BRB-Züge im Netz Chiemgau-Inntal fehlen in DB-Fahrplanauskunft
Wegen einer technischen Störung werden Zugverbindungen der Bayerischen Regiobahn im Netz Chiemgau-Inntal tagelang nicht in den Auskunftssystemen der Deutschen Bahn angezeigt. Darauf weist die Bayerische Regiobahn hin. Fahrgäste im Netz Chiemgau-Inntal müssen vorübergehend mit Einschränkungen bei den Fahrgastinformationen rechnen. Nach Angaben der Bayerischen Regiobahn (BRB) werden die Zugverbindungen bis voraussichtlich…
Erschienen am: 10.07.2026 /Quelle: Bahnblogstelle
Bahn: Generalsanierung Köln–Wuppertal–Hagen günstiger als geplant
Gut fünf Monate lang hat die Bahn die Strecke von Köln nach Hagen saniert. Es war eine Belastungsprobe für viele Pendler. Nun sind die Arbeiten fertig – pünktlich und im Kostenrahmen. aktualisiert Die Deutsche Bahn hat die gut fünfmonatige Generalsanierung der Strecke Köln-Wuppertal-Hagen abgeschlossen und die Strecke wieder freigegeben.…
Erschienen am: 10.07.2026 /Quelle: Bahnblogstelle
111 Menschen gegen 111 Tonnen – Muskelkraft soll eine Diesellok bewegen
Rheinland-Pfalz fiebert einem außergewöhnlichen Spektakel entgegen. In Speyer beginnt die Herausforderung schon vor dem ersten Zug am Seil. Speyer plant am Samstagabend einen besonderen Kraftakt: Beim Brezelfest sollen 111 Menschen eine 111 Tonnen schwere Diesellok samt zwei Waggons mit Muskelkraft 111 Meter weit ziehen. Die Aktion wird vom Verkehrsverein Speyer…
Erschienen am: 10.07.2026 /Quelle: Bahnblogstelle
Bahnstrecke Düsseldorf–Köln bis auf weiteres gesperrt – Polizei ermittelt
Ein Böschungsbrand hat Bahnanlagen auf der Strecke Düsseldorf–Köln beschädigt. Die Folgen für Reisende sind massiv. Der Staatsschutz ermittelt. aktualisiert Nach einem Böschungsbrand bleibt die wichtige Bahnstrecke zwischen Düsseldorf und Köln bis auf weiteres gesperrt. Das sagte ein Sprecher der Deutschen Bahn. Im Nah- und Fernverkehr kommt es deshalb zu…
Erschienen am: 10.07.2026 /Quelle: Bahnblogstelle
Großprojekt Brenner-Nordzulauf: Nun ist der Bundestag am Zug
Nach jahrzehntelangen Diskussionen soll der Bundestag über eines der strittigsten Bahn-Großprojekte Bayerns entscheiden. Bahn und Bundesverkehrsministerium haben ihren Part abgeschlossen. Der geplanten Entscheidung des Bundestags über eines der strittigsten Bahnprojekte Bayerns steht formell nichts mehr im Wege: Das Bundesverkehrsministerium hat die Planungsunterlagen der DB zum Bau der deutschen Zuleitungsstrecke zum…
Erschienen am: 10.07.2026 /Quelle: Bahnblogstelle
Tierrettung im Gleis, Gewalttat und Auto auf Bahnübergang – Blaulichtmeldungen
Eine verletzte Graugans im Gleisbett, mehrere Verletzte nach einer Auseinandersetzung am Frankfurter Hauptbahnhof und ein Unfall an einem Bahnübergang in Brandenburg haben Polizei und Bundespolizei beschäftigt. +++ Hamburg: Bundespolizei rettet verletzte Graugans aus Gleisbett +++ Eine verletzte Graugans hat am frühen Donnerstagmorgen nahe dem Bahnhof Dammtor einen Einsatz der Bundespolizei…
Erschienen am: 10.07.2026 /Quelle: Bahnblogstelle
Bahnstrecke Düsseldorf-Köln gesperrt – Reparatur dauert an
Ein Brand an einer Böschung hat eine wichtige Bahnstrecke in NRW lahmgelegt. Noch immer ist nicht klar, wann dort Züge wieder rollen. Was steckt hinter dem Feuer?
Erschienen am: 10.07.2026 /Quelle: schiene.de – Bahnverkehr und Infrastruktur
Neuer Nahverkehrsplan soll bessere Verbindungen im Norden bringen
Ob neue Direktverbindungen nach Hamburg oder ein Innenstadtbahnhof in Flensburg: Der neue Nahverkehrsplan verspricht mehr Komfort und Tempo im Norden. Die wichtigsten Änderungen im Überblick. Der Bahnverkehr in Schleswig-Holstein soll zuverlässiger und bequemer werden. Der neue landesweite Nahverkehrsplan für die Jahre 2027 bis 2031 sieht dazu eine ganze Reihe von…
Erschienen am: 10.07.2026 /Quelle: Bahnblogstelle
Bundesrechnungshof warnt vor teurer Zwischenlösung für Fehmarn-Anbindung
Der Bundesrechnungshof kritisiert Pläne zur Elektrifizierung der Fehmarnsundbrücke als Übergangslösung. Wegen Verzögerungen beim Tunnelbau drohen höhere Kosten und eine spätere Fertigstellung der Bahnverbindung nach Dänemark. Der Bundesrechnungshof warnt vor einer teuren Zwischenlösung für die neue Bahnverbindung von Deutschland nach Dänemark. Der Trassenabschnitt zwischen dem deutschen Festland und der Insel Fehmarn…
Erschienen am: 10.07.2026 /Quelle: Bahnblogstelle
Brenner-Nordzulauf: Nun ist der Bundestag am Zug
Nach jahrzehntelangen Diskussionen soll der Bundestag über eines der strittigsten Bahn-Großprojekte Bayerns entscheiden. Bahn und Bundesverkehrsministerium haben ihren Part abgeschlossen.
Erschienen am: 10.07.2026 /Quelle: schiene.de – Bahnverkehr und Infrastruktur
Zug entgleist im Stuttgarter Hauptbahnhof bei Rangierfahrt
Stuttgarts Kopfbahnhof muss wegen der Hängepartie um Stuttgart 21 noch Jahre in Betrieb bleiben. Ein entgleister Zug blockierte nun einige Gleise. Mehrere Stunden gab es Einschränkungen.
Erschienen am: 10.07.2026 /Quelle: schiene.de – Bahnverkehr und Infrastruktur
Entgleisung bei Rangierfahrt am Stuttgarter Hauptbahnhof
Ein Zug ist bei einer Rangierfahrt im Stuttgarter Hauptbahnhof entgleist. Mehrere Gleise sind gesperrt, wodurch es im Regional- und Fernverkehr zu Verspätungen kommt. Die Ursache wird untersucht. aktualisiert Bei einer Rangierfahrt ohne Fahrgäste ist ein Zug im Stuttgarter Hauptbahnhof entgleist. Ein Drehgestell eines Flixtrains sprang aus dem Gleis. Der…
Erschienen am: 10.07.2026 /Quelle: Bahnblogstelle
Neue Technik für Brandleitetunnel – drei Monate Sperrung
Seit vielen Generationen fahren Bahnreisende durch den altehrwürdigen Brandleitetunnel im Thüringer Wald. Am Samstag beginnen dort Bauarbeiten. Ein Blick in den geänderten Fahrplan ist sinnvoll.
Erschienen am: 10.07.2026 /Quelle: schiene.de – Bahnverkehr und Infrastruktur
Sanierung Köln-Wuppertal-Hagen wird günstiger als geplant
Gut fünf Monate lang hat die Bahn die Strecke von Köln nach Hagen saniert. Es war eine Belastungsprobe für viele Pendler. Nun sind die Arbeiten fertig – pünktlich und im Kostenrahmen.
Erschienen am: 10.07.2026 /Quelle: schiene.de – Bahnverkehr und Infrastruktur
Bundesrat stimmt für Infrastrukturgesetz – Projekte sollen schneller umgesetzt werden
Der Bundesrat hat dem Infrastruktur-Zukunftsgesetz zugestimmt. Damit sollen Planungs- und Genehmigungsverfahren für Verkehrsprojekte beschleunigt werden. Die Bahn sieht darin einen wichtigen Schritt, um den Aus- und Neubau des Schienennetzes schneller voranzubringen. Mehr Tempo bei Bauprojekten von Autobahnen, Schienen und Wasserwegen: Mit dem Beschluss des Bundesrates kann das Infrastruktur-Zukunftsgesetz umgesetzt werden.…
Erschienen am: 10.07.2026 /Quelle: Bahnblogstelle
Pro Bahn kritisiert neue DB-Info-App und fordert offene Mobilitätsplattform
Mit deutlicher Kritik reagiert der Fahrgastverband Pro Bahn auf die Pläne der Deutschen Bahn, zusätzlich zum DB Navigator eine neue „DB Info“-App einzuführen. Der Verband sieht darin eine Abkehr von den Zielen der Kundenagenda des Bundesverkehrsministeriums und fordert stattdessen eine einheitliche, offene Plattform für Fahrgastinformation und Ticketvertrieb. Der Fahrgastverband Pro…
Erschienen am: 10.07.2026 /Quelle: Bahnblogstelle
Festnahme im Zug, Radfahrerin stürzt ins Gleis und Kupferdiebstahl – Blaulichtmeldungen
Eine Fahrscheinkontrolle führt in Bielefeld zur Festnahme eines per Haftbefehl gesuchten Mannes. In Schwerin verletzt sich eine Radfahrerin schwer. Zudem ermittelt die Kriminalpolizei nach einem Kupferkabeldiebstahl an einer Straßenbahnstrecke in Baunatal. +++ Bielefeld: Gesuchter Mann nach Fahrscheinkontrolle festgenommen +++ Ein 27-jähriger polnischer Staatsangehöriger ist am Donnerstagmorgen im Hauptbahnhof Bielefeld von…
Erschienen am: 10.07.2026 /Quelle: Bahnblogstelle
Mann mit Pistole löst größeren Polizeieinsatz in Zug aus
In einem Zug sorgt ein Mann mit einer Pistole für Aufruhr. Einem Zugbegleiter fällt die Waffe auf, die Polizei rückt an. Ein Mann mit einer Pistole in einem Zug hat am Donnerstagabend einen größeren Polizeieinsatz ausgelöst. Ein Zugbegleiter bemerkte die Waffe in einem Regionalexpress der nach Amberg unterwegs war und…
Erschienen am: 10.07.2026 /Quelle: Bahnblogstelle
Flix-Chef: Italo-Einstieg trifft vor allem Deutsche Bahn
In einem möglichen Markteintritt von Italo sieht Flix-CEO André Schwämmlein vor allem Nachteile für die Deutsche Bahn. Flixtrain wolle sein Angebot ab 2028 mit neuen Hochgeschwindigkeitszügen weiter ausbauen und zusätzliche Fahrgäste gewinnen. Flix-CEO André Schwämmlein sieht in einem möglichen Markteintritt der Privatbahn Italo keine Konkurrenz für Flixtrain, sondern vor allem…
Erschienen am: 10.07.2026 /Quelle: Bahnblogstelle
Mann mit Pistole im Zug löst größeren Polizeieinsatz bei Amberg aus
Ein Mann mit einer Waffe sorgt für Aufruhr in einem Zug. Einem Zugbegleiter fällt der Gegenstand auf, die Polizei rückt an.
Erschienen am: 10.07.2026 /Quelle: schiene.de – Bahnverkehr und Infrastruktur
Bahnstrecke Hamburg-Hannover am Abend wieder frei
Gute Nachrichten für Reisende zwischen Hamburg und Hannover: Die Bahn nimmt die Strecke wieder in Betrieb. Gleise, Oberleitungen, Bahnhöfe und Brücken wurden erneuert.
Erschienen am: 10.07.2026 /Quelle: schiene.de – Bahnverkehr und Infrastruktur
TüBus baut Ladeinfrastruktur
Ende 2027 werden in Tübingen 47 Linienbusse elektrisch, leise und emissionsfrei durch die Universitätsstadt rollen. Das entspricht rund 60 Prozent der TüBus-Flotte. An der Elektrifizierung des Tübinger ÖPNV arbeiten die Stadtwerke Tübingen und die TüBus GmbH seit vielen Jahren. Jetzt erhielten sie aus den Händen von Ministerialdirektor Christian Schneider den Förderbescheid des Landes Baden-Württemberg über […]
Zum 1. Juli wurde Marco Bär zum neuen Geschäftsführer der Zentral-Omnibus-Bahnhof „ZOB“ Hamburg GmbH bestellt. Damit folgt er auf Thorsten Rath, der sich nach acht Jahren als Geschäftsführer des ZOB künftig ausschließlich auf seine Tätigkeit innerhalb der Hamburger Hochbahn AG konzentriert. Die Position wird traditionell von der Hochbahn als größter Gesellschafterin der Gesellschaft besetzt. Saskia […]
Die Deutsche Bahn sucht noch Auszubildende und dual Studierende für den Start in diesem Herbst. Kurzentschlossene können sich insbesondere für freie Plätze in operativen Berufen bewerben. Insgesamt rekrutiert das Unternehmen in diesem Jahr rund 5.200 Nachwuchskräfte. Die DB bietet ein breites Spektrum an Einstiegsmöglichkeiten. Ob im Zug, im Stellwerk oder in der Werkstatt: Insgesamt stehen […]
Die technische Einbauphase der neuen Automatischen Fahrgastzählsysteme (AFZS) im Bereich des Zweckverbands Verkehrsverbund Süd-Niedersachsen (ZVSN) ist erfolgreich abgeschlossen. Im Rahmen des mit EU-Mitteln geförderten Programms „Zukunftsregionen in Niedersachsen“ wurden insgesamt 128 Busse in den Landkreisen Göttingen, Holzminden und Northeim mit moderner Zähltechnik ausgerüstet. Die Umsetzung des Projekts in der Zukunftsregion Südniedersachsen wird mit rund 398.500 […]
Der Padersprinter schickt zwei neue, vollständig elektrisch betriebene Solobusse in den Liniendienst und nimmt damit einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung Zukunft für den ÖPNV in der Stadt. Möglich ist dies auch durch den Erhalt von Fördermitteln. „In den letzten Jahren hat der Padersprinter Fahrzeuge mit verschiedenen Antriebstechnologien im regulären Betriebsalltag getestet. Dazu gehörten bereits […]
Ein Jahr nach der Vorstellung der Machbarkeitsstudie laden die Stadt Reutlingen und der Zweckverband Regional-Stadtbahn Neckar-Alb die Öffentlichkeit erneut auf das Gelände des ehemaligen Güter- und Containerbahnhofs in Reutlingen ein. Bei drei geführten Rundgängen am Mittwoch, 15. Juli 2026, um jeweils 18 Uhr, 18.30 Uhr und 19 Uhr erhalten Bürger Einblicke in die aktuellen Planungen […]
Bahnstrecke rechts des Rheins für mehrere Monate gesperrt
Nun wird es ernst für Reisende auf der rechtsrheinischen Bahnstrecke: Zwischen Wiesbaden und Troisdorf in Nordrhein-Westfalen wird die Strecke bis Dezember gesperrt. Wie man dennoch ans Ziel kommt.
Erschienen am: 10.07.2026 /Quelle: schiene.de – Bahnverkehr und Infrastruktur
Bauarbeiten schränken Rhein-Main-Bahnverkehr ein
Wer zwischen Mainz, Wiesbaden und Frankfurt pendelt, braucht ab Freitag noch stärkere Nerven als sonst. Im S-Bahn und Regionalverkehr drohen Sperrungen. Welche Alternativen bietet die Bahn an?
Erschienen am: 10.07.2026 /Quelle: schiene.de – Bahnverkehr und Infrastruktur
Flix sieht Nachteile für Deutsche Bahn durch Italo-Einstieg
Flix-CEO Andr+eacute; Schwämmlein sieht in einem möglichen Markteintritt der Privatbahn Italo keine Konkurrenz für Flixtrain, sondern vor allem ein Problem für die Deutsche Bahn (DB).
Erschienen am: 10.07.2026 /Quelle: schiene.de – Bahnverkehr und Infrastruktur
Bahnverkehr in Schleswig-Holstein bleibt trotz Baustellen gefragt
Die Auslastung im Bahnverkehr Schleswig-Holsteins ist trotz Baustellen und Zugausfällen hoch. Warum das Land jetzt in neue Akkuzüge investieren will. Trotz eines leichten Rückgangs im Jahr 2025 bleibt die Auslastung im Bahnverkehr Schleswig-Holsteins hoch. “Viele Züge in Schleswig-Holstein sind gut gefüllt. Das ist erfreulich, weil es zeigt, dass der Nahverkehr…
Erschienen am: 09.07.2026 /Quelle: Bahnblogstelle
Bahn in Schleswig-Holstein bleibt trotz Baustellen gefragt
Trotz Baustellen und Zugausfällen ist die Auslastung im Bahnverkehr Schleswig-Holsteins hoch. Warum das Land jetzt in neue Akkuzüge investieren will.
Erschienen am: 09.07.2026 /Quelle: schiene.de – Bahnverkehr und Infrastruktur
Nürnberger Straßenbahnen fahren wieder
Die Hitze hatte die Straßenbahnen in Bayerns zweitgrößter Stadt lahmgelegt. Jetzt können die Nürnberger wieder mit der Tram fahren.
Erschienen am: 09.07.2026 /Quelle: schiene.de – Bahnverkehr und Infrastruktur
Bahn plant Mahn- und Gedenkort für getöteten Schaffner
Nach dem gewaltsamen Tod eines Zugbegleiters in Rheinland-Pfalz soll ein Ort dauerhaft an ihn erinnern. Was geplant ist.
Erschienen am: 09.07.2026 /Quelle: schiene.de – Bahnverkehr und Infrastruktur
Weniger ICE-Stopps: Bahn entlastet NRW-Streckennetz
Vier Prozent weniger Stopps, mehr Verlässlichkeit: Die Bahn streicht ab Samstag ausgewählte ICE-Haltepunkte in Düsseldorf und im Ruhrgebiet. Das soll für mehr Puffer in den Bahnhöfen sorgen.
Erschienen am: 09.07.2026 /Quelle: schiene.de – Bahnverkehr und Infrastruktur
Erstes Brückenteil der neuen Schleibrücke sitzt
Ein 120-Tonnen-Brückenteil ist jetzt an Ort und Stelle: Der Bau der neuen Schleibrücke Lindaunis macht sichtbare Fortschritte.
Erschienen am: 09.07.2026 /Quelle: schiene.de – Bahnverkehr und Infrastruktur
Tödlicher Angriff auf Zugbegleiter: Zehn Jahre Haft
Tödliche Faustschläge bei einer Ticketkontrolle: Fünf Monate nach dem brutalen Angriff auf einen Zugbegleiter in Rheinland-Pfalz ist der Angeklagte zu zehn Jahren Gefängnis verurteilt worden.
Erschienen am: 09.07.2026 /Quelle: schiene.de – Bahnverkehr und Infrastruktur
US-Angriffe legen wichtige Bahnstrecke im Iran lahm
Nach US-Angriffen ruht der Zugverkehr auf der Strecke Teheran-Maschhad. Sind auch Menschen betroffen, die zur Bestattung des früheren Religionsführers Ajatollah Ali Chamenei reisen wollen?
Erschienen am: 09.07.2026 /Quelle: schiene.de – Bahnverkehr und Infrastruktur
Aus Mangel wird kein Wettbewerb
Wettbewerb auf der Schiene soll den Fahrgästen bessere Angebote, mehr Qualität und attraktivere Preise bringen. Insofern ist das Vorhaben der Bundesnetzagentur nachvollziehbar: Wer neue Fernverkehrsangebote etablieren will, muss Milliarden in Fahrzeuge, Personal und Vertrieb investieren. Diese Investitionen werden nur getätigt, wenn Unternehmen darauf vertrauen können, später auch tatsächlich auf die Strecke zu kommen. Planungssicherheit ist […]
Die Bundesnetzagentur hat letzte Woche dem Eisenbahninfrastrukturbeirat den Entwurf eines Beschlusses zur Anhörung übersandt. Damit wird der Markteintritt neuer Anbieter im vertakteten Schienenpersonenfernverkehr bei Engpässen leichter als bisher ermöglicht. „Wir stärken den Wettbewerb im Fernverkehr. Für Bahnkunden bedeutet Wettbewerb bessere Qualität und niedrigere Preise“, erklärt Klaus Müller, Präsident der Bundesnetzagentur. „Wettbewerber der DB Fernverkehr wie […]
Die Verlängerung der Berliner Linie U8 ins Märkische Viertel nimmt Fahrt auf. Nachdem der Berliner Senat Ende April 2026 die Fortführung der Planungen beschlossen hat, liegt nun auch der offizielle Planungsauftrag für die nächste Projektphase vor. Die zuständige Senatsverwaltung für Mobilität, Verkehr, Klimaschutz und Umwelt hat die BVG AöR und ihre Tochtergesellschaft BVG Projekt GmbH […]
Seit dieser Woche laufen im Freistaat Sachsen die Sommerferien. Gleichzeitig fährt auch die Seenlandbahn zwischen Dresden, Kamenz und Senftenberg wieder. Die Stadt Bernsdorf, der Verkehrsverbund Oberelbe (VVO) und der Landkreis Bautzen engagieren sich mit finanzieller Unterstützung des Freistaats Sachsen für die saisonale Wiederinbetriebnahme der Strecke an den Wochenenden bis einschließlich 16. August – bevor am […]
Die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) hat gemeinsam mit dem Ministerium für Verkehr Baden-Württemberg das Vergabeverfahren „S-Bahn Nürnberg 2031+“ im Umfang von 8,3 Millionen Zugkilometern pro Jahr gestartet. Im Rahmen des europaweit offenen Vergabeverfahrens wird nun jenes Unternehmen gesucht, das künftig von Dezember 2030 bis Dezember 2044 die S-Bahn-Linien im Großraum Nürnberg betreibt. Der Zuschlag wird voraussichtlich […]
Schulen können ab sofort wieder die bewährten Unterrichtsmaterialien der „Bus- und Bahn-Detektive“ beim Verkehrsverbund Rhein-Sieg (VRS) bestellen. Auch für das kommende Schuljahr werden Arbeitsblätter sowie praktische Handlungshinweise zur Nutzung von Bus und Bahn angeboten – speziell konzipiert für die Klassen drei und vier. Ziel ist es, Kinder in diesem Alter im Rahmen von Verkehrserziehung und […]
Brandstifter legen Zugverkehr bei Fürth zeitweise lahm
Unbekannte legen Feuer an einer Bahnstrecke. Zwischen Nürnberg und Bamberg stehen die Züge still. Die Bundespolizei sucht nun Zeugen.
Erschienen am: 08.07.2026 /Quelle: schiene.de – Bahnverkehr und Infrastruktur
Bahn und Bund stellen Sofortprogramm „Bessere Kundenkommunikation“ vor
DB investiert rund 50 Millionen Euro zusätzlich • Branchenweite integrierte Reisendeninformation • KI für präzisere und individuellere Reiseauskunft • Neue Infomonitore an den Bahnhöfen • DB Info: neue Info-App für Bahnreisende ab Ende 2026
Die Öffis im niedersächsischen Landkreis Hameln-Pyrmont blicken auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2025 zurück. Rekordfahrgastzahlen, steigende Erlöse und ein deutlich besseres Ergebnis als geplant unterstreichen die positive Entwicklung des Unternehmens. Mit dem neuen öffentlichen Dienstleistungsauftrag für die kommenden 15 Jahre und Investitionen in klimafreundliche Mobilität wurden zugleich wichtige Weichen für die Zukunft gestellt. Im vergangenen Jahr […]
Wie gut sind die Fahrgastinformationen des Nordhessischen Verkehrsverbunds? Das haben Fahrgäste jetzt bei der Veranstaltungsreihe „Lass uns reden“ getestet. Ziel war es, zu erfahren, wie Fahrgäste ihre Fahrten planen und erleben und welche Informationen vor, während und nach der Fahrt besonders wichtig sind. Dabei haben die NVV-Mitarbeiter wertvolle Hinweise von den Teilnehmern erhalten, wie die […]
Gemeinsam mit der DB Vertrieb GmbH hat die Hamburger Hochbahn-Wache GmbH ein modernes Prüfsystem für die mobile Ticketkontrolle im Hamburger Nahverkehr erfolgreich in Betrieb genommen. Mit dem neuen Prüfsystem modernisiert die Hamburger Hochbahn-Wache zentrale Prozesse rund um die Ticketprüfung und die digitale Erfassung erhöhter Beförderungsentgelte. Ziel war es, die bestehenden mobilen Kontrollprozesse und insbesondere die […]
Seit dieser Woche laufen im Freistaat Sachsen die Sommerferien. Für Touren durch den ganzen Freistaat in den Ferien bieten die sächsischen Verkehrsverbünde mit dem Ferienticket Sachsen das passende Ticket für Schüler, Auszubildende und Freiwilligendienstleister an, die am ersten Ferientag unter 21 Jahre alt sind. Schmalspurbahnen und Badegewässer sind mit dem Ticket ebenso erreichbar wie zahlreiche […]
Die Eröffnung der neuen Düsseldorfer Stadtbahnlinie U80/81 steht kurz bevor. In der letzten Woche konnte die technische Fertigstellung des ersten Bauabschnitts erfolgreich abgeschlossen werden. Die Abnahme durch die Technische Aufsichtsbehörde (TAB) ist erfolgt. Über den Sommer werden noch erforderliche Feuerwehrübungen im Rahmen des Brandschutzes sowie die Schulungen der Fahrer der Rheinbahn vorgenommen. Bei einem gemeinsamen […]
Seit dem 1. Juli gibt es in Innsbruck beim IVB-Stadtrad einen neuen und günstigeren Tarif für alle bis 26 Jahre. „Junge Menschen sollen sich in Innsbruck unabhängig davon, ob sie in die Schule gehen, studieren, eine Lehre machen oder bereits arbeiten, einfach und leistbar fortbewegen können. Mit dem neuen U26-Tarif machen wir das Stadtrad für […]
Korridorsanierung Hagen – Wuppertal – Köln und Qualitätsoffensive Hamburg – Hannover im Plan. Inbetriebnahme der Strecke Nürnberg – Regensburg verzögert sich
Sicherheitsüberprüfung der neuen Stellwerkstechnik in Bayern dauert länger als geplant • Durchgehender Zugverkehr zum Beginn der bayerischen Sommerferien wieder möglich • Umleitungskonzept und Ersatzverkehre werden in Bayern unverändert fortgeführt
Evelyn Palla stellt Aufsichtsrat neue DB-Strategie vor
DB-Chefin legt Marschroute für die nächsten zehn Jahre fest: Realismus statt unerreichbarer Ziele • Abkehr von der „Starken Schiene“ • Evelyn Palla: Wir konzentrieren uns auf das, was unmittelbar den Kunden und dem Geschäft hilft • Grundlage für Erfolg: eine andere Leistungskultur – Umbau wirkt
Mit den zuletzt eingebrachten Verbesserungen bei Planungsbeschleunigung, Elektrifizierung und grenzüberschreitenden Verbindungen setzt das Parlament wichtige zusätzliche Impulse im Infrastrukturzukunftsgesetz (IZG). Das jüngst durch den Bundestag beschlossene Gesetz enthält aus Branchensicht zahlreiche positive Elemente, um Bauprojekte auf der Schiene und im ÖPNV künftig deutlich einfacher und schneller umzusetzen. Die Planungsbeschleunigung muss laut Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) […]
Entscheidende Veränderungen grundsätzlicher Art fordern der VCD und Pro Bahn in Hessen als Reaktion auf die Böschungsbrände im Bereich Karben/Wöllstadt an mehreren Stellen auf acht Kilometern der Main-Weser-Bahn sowie den gleichzeitigen Stellwerksausfall. Es braucht neben Notfallplänen vor allem ein vertrauenswürdiges Informationsmanagement. Dafür machen die Verbände sowohl den Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) als auch die hessische Landespolitik verantwortlich. […]
Die Wuppertaler Stadtwerke (WSW) setzen Maßnahmen für die Energie- und Verkehrswende um und investieren in eine zukunftssichere Daseinsvorsorge. Die Jahresbilanz 2025 entspricht den eigenen Erwartungen. Die WSW haben das Geschäftsjahr 2025 mit einem Gewinn von 11,7 Millionen Euro abgeschlossen und liegen damit etwas über dem geplanten Ergebnis. Die Umsatzerlöse der Unternehmensgruppe beliefen sich auf rund […]
Die Länder fordern bei der Ministerpräsidentenkonferenz vom 25. Juni 2026, die Regionalisierungsmittel deutlich zu erhöhen, wie es der Koalitionsvertrag auch vorsieht. Dies unterstützen die Aufgabenträger des SPNV ausdrücklich. „Die Finanzlage im SPNV ist angespannter denn je. Nachzahlungen in dreistelliger Millionenhöhe bei den Trassenpreisen in den Jahren 2025 und 2026 können die Aufgabenträger nicht tragen, ebenso […]
Mehr als eine Million Euro kostet jedes Jahr die Beseitigung von mutwillig herbeigeführten Schäden in Bussen, Stadtbahnen und an Haltestellen der Kölner Verkehrsbetriebe AG. Zugenommen haben insbesondere die Graffiti-Schmierereien an Bahnen – allein hier mussten im vergangenen Jahr mit großem Aufwand rund 12.000 Quadratmeter aufgesprühter Farbe beseitigt werden. Der Gesamtschaden durch Graffiti stieg zuletzt auf […]
Die Reaktivierung der Siemensbahn nimmt Formen an. In der letzten Woche begannen erste Arbeiten. Dabei geht es zunächst um die Sanierung des Stahlviadukts. Die ersten Arbeiten laufen auf einem Testfeld, auf dem zentrale Verfahren für die Instandsetzung des Stahlviadukts untersucht werden. Das denkmalgeschützte Viadukt stammt aus dem Jahr 1928 und besteht aus insgesamt 71 Einzelbauwerken. […]
Berlin, 06.07.2026. Trotz Rekordschulden und Sondervermögen hat die Bundesregierung im Haushaltsentwurf für das kommende Jahr 1,3 Milliarden Euro bei den Investitionen in die Schieneninfrastruktur gekürzt. Damit riskiere die Bundesregierung den Erfolg der Korridorsanierungen, kritisierte die Allianz pro Schiene. Als positiv bewertet das Verkehrsbündnis, dass eine halbe Milliarde Euro mehr für den Aus- und Neubau des […]
Erschienen am: 06.07.2026 /Quelle: Allianz pro Schiene
Eine Brücke in die Zukunft
Schon beim Bau der Müngstener Brücke Ende des 19. Jahrhunderts war vor allem Remscheid die treibende Kraft, weil man eine Schienenverbindung über das Wuppertal nach Düsseldorf und Köln haben wollte. Deshalb ist es auch heute wichtig, dass mit der Linie RE 47 wieder eine Direktverbindung von Remscheid in die Landeshauptstadt geschaffen wird und gleichzeitig in […]
Seit dem 1. Juli verkehrt die VRR-Linie RE 47 wieder von Remscheid über Solingen in die Landeshauptstadt Düsseldorf. Nach drei Jahren kehrt diese wichtige Eisenbahnverbindung über die Müngstener Brücke in den Regionalverkehr zurück. Zum Einsatz kommen neue Züge vom Typ Mireo Smart Plus B des Herstellers Siemens Mobility. Die Fahrzeuge wurden durch das Unternehmen Smart […]
Die Berliner Verkehrsbetriebe AöR treibt die Elektrifizierung ihrer Busflotte voran. Bis 2027 kommen 270 zusätzliche Elektrobusse hinzu. Insgesamt werden damit rund 550 elektrisch betriebene Fahrzeuge auf Berlins Straßen unterwegs sein. Das stärkt die Betriebsstabilität und verbessert das Angebot für Fahrgäste: Die neuen Busse bieten mehr Platz und Komfort auf ihren täglichen Fahrten. Mehr Elektrobusse brauchen […]
Mit der Übergabe des Planfeststellungsbeschlusses für den Neubau der Stadtbahnstrecke durch das Mannheimer Glückstein-Quartier ist ein zentraler Schritt auf dem Weg zur Realisierung des Projekts erreicht. Der Beschluss bildet die rechtliche Grundlage für den Bau der etwa 1,5 Kilometer langen neuen Stadtbahntrasse, die künftig die bestehenden Strecken im Bereich der Haltestelle MA Hauptbahnhof Süd und […]
Auch im Schuljahr 2026/27 wird die Nah.SH wieder rund 40.000 Kinderkalender an Grundschulen im Norden verteilen. Neu hinzu kommen im Rahmen eines Pilotprojekts etwa 20.000 Jugendkalender. Letzte Woche haben Landesverkehrsminister Claus Ruhe Madsen (CDU) gemeinsam mit Birgit Austen, Geschäftsführerin der Nah.SH GmbH, die neuen Jugendplaner und auch die Hausaufgabenhefte für Grundschüler für das Schuljahr 2026/2027 […]
Im Rahmen des Stadtbahn-Projekts in der Dessauer Straße werden die Bauarbeiten durch die Hallesche Verkehrs-AG (HAVAG) unter Berücksichtigung der örtlichen Randbedingungen fortgeführt. Ein Ende ist in Sicht: Die Wiederaufnahme des Straßenbahnverkehrs ist voraussichtlich ab Ende September geplant, die Gesamtfertigstellung der Baumaßnahme bis zum Ende des Jahres. Der Bauablauf ist derzeit insbesondere durch sicherheitsrelevante Untersuchungen und […]
Der Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Nord (SPNV-Nord) begrüßt die bevorstehende Korridorsanierung der rechten Rheinstrecke als wichtigen Schritt zur Modernisierung einer der bedeutendsten Eisenbahnachsen in Rheinland-Pfalz und eines zentralen europäischen Schienenkorridors. Positiv bewertet der SPNV-Nord, dass die Korridorsanierung über die reine Erneuerung von Gleisen, Weichen, Oberleitungen und weiteren Anlagen hinausgeht. Vorgesehen sind zusätzliche Überleitstellen, neue Weichenverbindungen, die […]
Die MVGO ist die Mobilitäts-App für München und das Umland. Regelmäßig kommen neue Funktionen und Verbesserungen nach Kundenwünschen hinzu. Mehr als zwei Millionen Kunden sind mit ihren Zugangsdaten, dem M-Login, in der MVGO registriert. Die App verbindet den klassischen Nahverkehr mit Sharing-Angeboten. Praktisch sind neben der bayernweiten Verbindungsauskunft der Verkauf von Handytickets, der mittlerweile auch […]
Um Abhängigkeiten zu minimieren und damit die Pünktlichkeit und Verlässlichkeit des Gesamtbetriebs für die Fahrgäste zu steigern, hat die Eurobahn in Abstimmung mit dem Aufgabenträger NWL und dem KC ITF NRW im Dezember 2025 die Linien RB 69 und RB 89 getrennt. Bis dahin fuhren sie auf dem Streckenabschnitt zwischen Hamm und Münster gekuppelt und […]
Für den Einsatz der geplanten Akku-Züge auf der Linie RE 10 (RheinRuhrBahn) passt die DB InfraGo die Infrastruktur zwischen Krefeld und Kleve an. Die DB hat den Bauablauf des Projekts optimiert und dadurch die notwendigen Sperrpausen verkürzt. Die Fachleute bündeln 2028 alle geplanten Maßnahmen an Gleisen, Oberleitungen, Weichen und Bahnhöfen. Längere Sperrungen der Strecke in […]
Die DB InfraGo modernisiert den Kölner Bahnknoten und führt dafür im Januar 2027 gebündelt umfangreiche Arbeiten durch. Zum einen geht dann das neue elektronische Stellwerk (ESTW) Köln Hauptbahnhof ans Netz. Die moderne Technik sorgt für einen stabileren Zugverkehr. Die Inbetriebnahme des ESTW Köln musste Ende letzten Jahres aufgrund eines Softwarefehlers verschoben werden. Zum anderen nutzt […]
Nach über drei Jahrzehnten im Verwaltungsrat des Regionalverkehrs Bern-Solothurn (RBS) hat Kurt Fluri an der Generalversammlung vom 25. Juni sein Amt abgegeben. Neuer Verwaltungsratspräsident ist Peter Füglistaler. Der RBS brachte 2025 fünf Prozent mehr Fahrgäste zuverlässig ans Ziel. Damit das auch bei wachsender Nachfrage so bleibt, investiert er im Auftrag der öffentlichen Hand gezielt in […]
Der bundesweite Ausfall des Zugfunks war mehr als eine technische Panne. Er war ein Offenbarungseid. Wenn der Austausch einer einzelnen Netzwerkkomponente genügt, um den Eisenbahnverkehr in ganz Deutschland zum Stillstand zu bringen, dann stellt sich zwangsläufig die Frage, wie belastbar die technische Infrastruktur tatsächlich ist. Dass eine vorhandene Redundanz wegen eines Softwarefehlers nicht ansprang, macht […]
Aufgrund einer bundesweiten Störung im Zugfunk GSM-R kam es in der vergangenen Woche zu einem vollständigen Stillstand des deutschen Eisenbahnnetzes. DB InfraGo hat die Ursache analysiert und mehrere Gegenmaßnahmen getroffen, die eine Wiederholung des Fehlers ausschließen sollen. Die Allianz pro Schiene fordert eine schnellere Modernisierung der Zugfunktechnik. Philipp Nagl, Vorstandsvorsitzender der DB InfraGo, erklärt: „Wir […]
Die ÖBB setzen mit dem neu beschlossenen Rahmenplan für 2027 bis 2032 ihren Investitionskurs in ein modernes, leistungsfähiges und zuverlässiges Bahnnetz für morgen fort. Geplant sind dafür Investitionen in Höhe von 19,5 Milliarden Euro. Der Rahmenplan bildet die finanzielle Grundlage für zentrale Vorhaben in der Bahninfrastruktur und stellt sicher, dass auch unter anspruchsvollen budgetären Rahmenbedingungen […]
Wie verhalte ich mich sicher im Straßenverkehr? Was steckt hinter dem „toten Winkel“ eines Busses? Und wie lassen sich Konflikte gewaltfrei lösen? Antworten auf diese und viele weitere Fragen erhalten Kinder beim Verkehrssicherheitstraining der Erfurter Verkehrsbetriebe. Am 25. und 26. August 2026 lädt die Erfurter Verkehrs AG (EVAG) gemeinsam mit der WingTsun Akademie Erfurt und […]
Mit dem Fahrplanwechsel am 14. Juni hat die Ruhrbahn die größte Neuordnung des ÖPNV-Angebots im Essener Bediengebiet seit zehn Jahren umgesetzt. Nahezu alle Linien erhielten neue Abfahrtszeiten, sechs von acht Straßenbahnlinien einen geänderten Linienweg. Darüber hinaus hat die Ruhrbahn ein zusätzliches Reinigungsprogramm an den am stärksten frequentierten Haltestellen umgesetzt. Trotz der hohen Komplexität ist der […]
Die SWEG wird ihre aktuellen Regionalbuslinien im Ortenaukreis bis Mitte Dezember 2036 weiterbetreiben. Die bisherige Genehmigung des Ortenaukreises läuft bis Mitte Dezember 2026. Der Weiterbetrieb vom 13. Dezember 2026 bis 2036 betrifft die Linienbündel „Lahr Umland“, „Kehl Süd“ und „Kehl Nord“. Basis der neuen Fahrpläne und Linienverläufe ist die sogenannte Vorabbekanntmachung des Ortenaukreises, die weitestgehend […]
DB Museum: Ausstellung „Tunnel“ bringt Licht in die Welt der dunklen Röhren
Rund 200 Objekte, Bilder und Dokumente geben Einblicke in die Unterwelt der Eisenbahn • vom historischen Tunnelbau bis zu Megaprojekten der Gegenwart • Begleitmagazin zum Nachlesen und Rätseln • vielfältiges Rahmenprogramm mit Führungen des Ausstellungsteams, Sommerferienprogramm und Vorträgen
Mehr Sicherheit für alle: Bodycams in Zügen des Fernverkehrs
Sicherheit für Mitarbeitende und Fahrgäste hat für die Deutsche Bahn höchste Priorität • DB stattet über 2.000 Mitarbeitende im Fernverkehr mit Bodycams aus • Einführung ist Teil des „Aktionsplans für mehr Sicherheit auf der Schiene“
Mit einem feierlichen Festakt hat der Verkehrsverbund Region Trier (VRT) sein 25-jähriges Bestehen gefeiert. Im Hotel Nells Park in Trier kamen zahlreiche Gäste und langjährige Partner aus Politik, Wirtschaft und der Mobilitätsbranche zusammen, um gemeinsam auf ein Vierteljahrhundert erfolgreicher Verbundarbeit zurückzublicken. Den Auftakt der Veranstaltung bildete das Grußwort von VRT-Verbandsvorsteher Landrat Stefan Metzdorf (SPD) aus […]
Die 52 Wasserstoffbusse der rebus Regionalbus Rostock GmbH haben seit ihrer Inbetriebnahme im Linienverkehr inzwischen mehr als drei Millionen Fahrplankilometer zurückgelegt. Damit gehört rebus weiterhin zu den Vorreitern der emissionsfreien Mobilität im öffentlichen Nahverkehr in Deutschland. Gleichzeitig blickt das kommunale Verkehrsunternehmen aus dem Landkreis Rostock auf ein insgesamt erfolgreiches Jahr 2025 zurück – mit steigenden […]
Rock Rail setzt beim Zweckverband Nahverkehr Westfalen-Lippe (NWL) bei der Weiterentwicklung des regionalen Schienenverkehrs im Netz Nördliches Westfalen (NNW) auf das ganzheitliche Betriebs- und Instandhaltungskonzept Railigent X von Siemens Mobility. Kern des Projekts ist ein Full-Service-Vertrag für 61 batterieelektrische Mireo Plus B-Züge mit einer Laufzeit von bis zu 30 Jahren. Im Rahmen dieses langfristigen Servicepakets […]
Ein Balanceakt der besonderen Art ist den ÖBB in der vergangenen Woche gelungen. Dort, wo sich zwei Hauptverkehrswege kreuzen – die Weststrecke und die Autobahn A25 –, haben die ÖBB eine neue Eisenbahnbrücke erfolgreich über die Autobahn A25 in ihre endgültige Position verschoben. Bereits zwei von drei Eisenbahnbrücken über die A25 wurden nach rund 50 […]
Der Aufsichtsrat des Rhein-Main-Verkehrsverbunds hat beschlossen, die Preise für RMV-Einzel- und Tageskarten zum 1. Januar 2027 unverändert zu belassen. Zudem stimmte das Gremium Eckpunkten einer grundlegend neuen Tarifstruktur im RMV zu. Der neue Tarif baut auf dem durch die Politik nun langfristig gesicherten Deutschland-Ticket auf und wird die Anzahl der heute über 100 Ticketarten und […]
Im Sommer startet die Hamburger Hochbahn die zentrale Bauphase ihres Infrastrukturprojekts „Ohlsdorf 2026“. Im Mittelpunkt steht die vollständige Erneuerung des über 100 Jahre alten Bahnsteigs der U1-Haltestelle Ohlsdorf sowie der Neubau der unmittelbar angrenzenden U-Bahn-Brücke über die Alsterdorfer Straße. Gleichzeitig werden weitere Bauwerke entlang der Strecke instand gesetzt sowie Gleise und technische Anlagen modernisiert. Im […]
Seit dem Start des regionalen Bikesharing-Systems am 7. Mai in der Landeshauptstadt München und in den 36 umliegenden Städten und Gemeinden wurden knapp 116.200 Fahrten mit MyRadl zurückgelegt, etwa ein Drittel davon mit Pedelecs. Die Auswertungen nach etwas mehr als einem Monat zeigen, dass MyRadl vor allem für kurze Wege im Alltag genutzt wird – […]
Der Rhein-Nahe Nahverkehrsverbund (RNN) startet zum 1. August 2026 den ersten Umsetzungsschritt seiner Tarifreform. Den Auftakt bildet eine grundlegende Vereinfachung im Zeitkartenbereich: Statt zahlreicher Preisstufen und Tarifkombinationen gibt es künftig klar strukturierte Wochen-, Monats- und Jahreskarten mit einheitlichen Preisen. Gleichzeitig wird die Gültigkeit aller Zeitkarten auf das gesamte RNN-Verbundgebiet ausgeweitet. „Menschen wünschen sich Mobilität, die […]
Ab 1. Juli werden im Westen Wiens weitere Verbesserungen beim Busverkehr umgesetzt. Konkret wird der bisherige 51A aufgeteilt: Der 51A fährt von der U-Bahn-Station Hietzing bis zur Haltestelle Ottakringer Bad. Der neue 51B übernimmt die Strecke zwischen Hietzing und dem Hanusch-Krankenhaus. Dank dieser Maßnahmen kann der am häufigsten genutzte Abschnitt zwischen Hietzing und der Haltestelle […]
Der Gäubahnausbau Nord wird auch für Außenstehende immer sichtbarer: Die zentrale Baustelleneinrichtung an der Landesstraße L 1192 ist weit fortgeschritten, und die Großbohrgeräte für den Vortrieb der zwei Tunnelröhren des Pfaffensteigtunnels stehen bereit. Startklar sind auch die Rhomberg Sersa Rail Group und Swietelsky. Als Arbeitsgemeinschaft „VP5 Gäubahn“ übernehmen die beiden Bahnbau- und Bahntechnikunternehmen im Rahmen […]
Der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV), die S-Bahn Rhein-Main und die World Design Capital Frankfurt RheinMain 2026 (WDC) stellen heute am Frankfurter Hauptbahnhof mit dem „Demokratie Wagen“ ein neues gemeinsames Projekt vor. Die speziell gestaltete S-Bahn des Typs ET430 steht im Zeichen des Leitmotivs der WDC „Design for Democracy“ und rollt künftig im regulären Betrieb durch das Rhein-Main-Gebiet. […]
Die Kölner Verkehrsbetriebe AG (KVB) und cambio Carsharing werben gemeinsam um Neukunden. Wer bis zum 12. Juli dieses Jahres einen Vertrag für ein Deutschlandticket im Kundenportal der KVB abschließt, kann sich gleichzeitig kostenfrei als Kunde bei cambio anmelden. Normalerweise beträgt die cambio-Anmeldegebühr 30 Euro. Diese wird dann erlassen. Das Kundenportal der KVB findet sich im […]
Berlin verfügt über das dichteste Nahverkehrsangebot Deutschlands. Das ist kein Zufall, sondern das Ergebnis einer langfristigen Verkehrspolitik. Wer in der Hauptstadt unterwegs ist, erreicht die meisten Ziele mit Bus und Bahn schnell und zuverlässig. Genau darin liegt aber auch die eigentliche Botschaft des vorliegenden Gutachtens: Ein leistungsfähiger Nahverkehr entsteht nicht von selbst. Er muss dauerhaft […]
Ein ÖPNV-Gutachten zeigt: Berlin ist beim Bus- und Bahnangebot Spitzenreiter unter den Bundesländern. Erhalt, Modernisierung und Ausbau erfordern deshalb auch weiterhin klare Finanzierungsentscheidungen. Der Berliner Nahverkehr steht im bundesweiten Vergleich an der Spitze: Mit einer durchschnittlichen ÖPNV-Güteklasse von 1,5 erreicht Berlin bereits heute den Spitzenwert unter allen Bundesländern. Auch bei der Nutzerfinanzierung steht die Hauptstadt […]
In der vergangenen Woche haben Stadler und der süditalienische Bahnbetreiber Trasporti Regionali della Sardegna (ARST) in Erlen den weltweit ersten Wasserstoffzug für Schmalspurstrecken enthüllt. Verglichen mit Dieselfahrzeugen sparen die zehn neuen Züge auf der ARST-Linie jährlich über 2.100 Tonnen CO2 gegenüber konventionellen Dieseltriebzügen ein. Neben Sardinien stellen auch Sizilien und Kalabrien mit Stadler-Zügen auf einen […]
Um die Verkehrswende voranzubringen, hat der VRR im Jahr 2024 einen neuen Fördertatbestand für kapazitätssteigernde Maßnahmen im kommunalen Stadtbahnverkehr geschaffen. Seitdem können entsprechende Infrastrukturprojekte mit bis zu 75 Prozent gefördert werden – ein gezielter Impuls für den Ausbau des ÖPNV in der Region. Vor diesem Hintergrund erhalten die Dortmunder Stadtwerke (DSW21) für die Schaffung zusätzlicher […]
Nachdem sie im Februar die Ergebnisse der Machbarkeitsstudie zur Reaktivierung der Strecke Bitterfeld – Zörbig – Stumsdorf vorgestellt hat, hat sich Sachsen-Anhalts Infrastrukturministerin Lydia Hüskens (FDP) in der vergangenen Woche vor Ort einen Eindruck vom gegenwärtigen Zustand der Saftbahn-Strecke verschafft. Sie nahm dafür an einer Streckenbefahrung des Projektteams teil. „Für die Umsetzung der Reaktivierung müssen […]
Der Mainzer Stadtrat hat in der vergangenen Woche einen weiteren wichtigen Grundsatzbeschluss für den Ausbau des Mainzer Straßenbahnnetzes gefasst. Mit dem Beschluss setzt er die bereits 2020 und 2023 gefassten Grundsatzentscheidungen zum Ausbau des Mainzer Straßenbahnnetzes fort und legt die nächsten Planungsschritte für die Anbindung des Heiligkreuz-Viertels und der Uniklinik fest. Der Beschluss beinhaltet noch […]
Siemens Mobility hat vor Kunden und internationalen Medien im neu eröffneten Rail Service Center in München-Allach die nächste Generation hoch digitalisierter Lokomotiven für den Schienengüter- und Personenverkehr präsentiert – den Vectron X. Die neue Lokomotive basiert auf der marktführenden Vectron-Lokomotivenplattform, die sich mit fast 3.000 verkauften Fahrzeugen im täglichen Betrieb bewährt hat. Sie kombiniert bewährte […]
Der Aufsichtsrat der Hamburger Hochbahn AG hat in seiner heutigen Sitzung über die Aufstellung des Unternehmens entschieden. Dabei wurde Technikvorstand Jens-Günter Lang zum Sprecher des Vorstandes berufen. Mit seiner langjährigen Vorstandserfahrung sowie seiner technischen und operativen Expertise koordiniert er die Arbeit des Gremiums und vertritt die Hochbahn nach außen. Als gleichberechtigte Vorstände bilden Jens-Günter Lang, […]
Vier Wochen nach dem Start des regulären Fahrgastbetriebs der neuen J-Züge auf der U5 bestätigt sich ein klarer Trend: Die neuen Fahrzeuge werden von den Fahrgästen gut angenommen und tragen gleichzeitig zur Stabilität der Linie bei. Die Zuverlässigkeit auf der U5 lag in den vergangenen zwei Wochen bei 98,9 Prozent. Damit bewegt sich die Linie […]
Die Hallesche Verkehrs-AG baut ihren Sicherheitsdienst „HAVAG-Sicherheit“ weiter aus. Um die Sicherheit der Fahrgäste in den Linienfahrzeugen und an den Haltestellen in den Abend- und Nachtstunden zu erhöhen, ist das Sicherheitsteam künftig montags bis sonntags zwischen 18 Uhr und 6 Uhr im Einsatz. Damit schließt die HAVAG eine bestehende Lücke in den frühen Morgenstunden zwischen […]
Der Nordhessische Verkehrsverbund (NVV) testet in Zusammenarbeit mit Busunternehmen und Fahrzeugherstellern den Einsatz alternativer Antriebsformen im Linienbusbetrieb. Der Testbetrieb findet auf Buslinien in allen fünf nordhessischen Landkreisen statt. Hintergrund ist, dass perspektivisch vermehrt Fahrzeuge mit alternativen Antrieben auf den Buslinien im NVV-Gebiet eingesetzt werden sollen. Der NVV hat das Testprojekt initiiert und wird dieses eng […]
Nach einer erfolgreichen Pilotphase weitet Hessen das Sicherheitsprogramm „Kompass-Bahnhof“ auf weitere Bahnhöfe aus. Es handelt sich um ein gemeinsames Projekt der hessischen Polizei, der Bundespolizei, der Deutschen Bahn und der beteiligten Kommunen. Für die DB ist es ein weiterer Baustein, um die Sicherheit und das Sicherheitsgefühl an Bahnhöfen weiter zu steigern. Im Dezember 2023 sind […]
Aufsichtsrat bestellt erfahrenen VW-Spitzenmanager • AR-Vorsitzender Werner Gatzer: „Führungspersönlichkeit mit herausragender Expertise als CFO in einem Großkonzern“ macht Vorstand komplett
Wenn die Zugausfälle abnehmen, aber gleichzeitig auf extrem hohem Niveau Baustellensperrungen stattfinden, dann muss man wohl attestieren, dass das Problem des Personalmangels, das die frühen 2020er Jahre geprägt hat, ein Stück weit zurückgegangen ist. Das hat alle möglichen Gründe: Zum einen wurden während der Coronazeit etliche Kurse unterbrochen. Nicht abgebrochen – sie mussten unterbrochen werden, […]
Der Kölner SPNV-Aufgabenträger go.Rheinland hat seinen Qualitätsbericht für 2025 vorgelegt. Das jetzt erschienene hilft dabei, die Entwicklungen im Regional- und S-Bahn-Verkehr nachzuvollziehen, Hintergründe zu erkennen und Handlungsansätze für die Zukunft zu skizzieren. „Als Aufgabenträger für den SPNV haben wir im letzten Jahr sehr unterschiedliche Entwicklungen festgestellt“, so go.Rheinland-Geschäftsführer Norbert Reinkober. „Während die Verspätungswerte auf einem […]
In der vergangenen Woche hat der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) drei Bewilligungsbescheide in Höhe von insgesamt 712.200 Euro an die Stadt Herdecke, den EUV Stadtbetrieb in Castrop-Rauxel und die Stadt Bochum ausgestellt. Die drei Zuwendungsempfänger hatten die Fördergelder für den barrierefreien Um- bzw. Neubau von Haltestellen beantragt. Der Ennepe-Ruhr-Kreis hat im Rahmen seines Nahverkehrsplans die Qualität […]
Die Verkehrsgesellschaft Vorpommern-Greifswald mbH (VVG) hat heute (16. Juni) auf ihrem Betriebshof in Bansin einen batterieelektrischen Linienbus vorgestellt. Der Mercedes-Benz eCitaro wird bis zum 26. Juni 2026 im regulären Fahrgastbetrieb auf der Insel Usedom sowie auf weiteren Linien im Landkreis eingesetzt. Mit dem Praxistest sammelt die VVG wichtige Erfahrungen für die schrittweise Umstellung ihres Fuhrparks […]
Die Bundesregierung bremst derzeit Dutzende zentrale Aus- und Neubauprojekte im deutschen Schienenverkehr aus. Weil der Bund kein Geld dafür bereitstellt, droht mehr als 90 Projekten in verschiedenen Planungsphasen der Stillstand und einzelnen bereits im Bau befindlichen Strecken sogar ein Baustopp. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen […]
Unter dem Motto „Willkommen beim Westfalentarif“ bietet die Westfalentarif GmbH als Service- und Managementgesellschaft, in der dreißig Aufgabenträger und über sechzig Verkehrsunternehmen zusammengeschlossen sind, Fahrgästen sowie Interessierten eine neue, moderne Anlaufstelle für Informationen rund um den öffentlichen Personennahverkehr in der Region Westfalen-Lippe im zum Meta-Konzern gehörenden Netzwerk Instagram. Ziel der digitalen Kommunikation ist es, Abonnenten […]
Berlin, 24.06.2026. Die Allianz pro Schiene fordert nach der deutschlandweiten Störung des Bahnfunksystems GSM-R und dem zweistündigen bundesweiten Zugstillstand eine gemeinsame Initiative von Bund und Bahnbranche für ein moderneres Funksystem. „So etwas wie gestern Nacht darf nicht passieren. Es ist völlig unverständlich, wie der Tausch einer technischen Komponente das ganze Netz lahmlegen kann. Die Ursachen […]
Erschienen am: 24.06.2026 /Quelle: Allianz pro Schiene
München: Pro Bahn gegen Kürzungen
Der Fahrgastverband Pro Bahn kritisiert geplante Leistungskürzungen in der bayerischen Landeshauptstadt München. Während die Nachfrage auf Rekordniveau ist, werden auch gut gefüllte Fahrten gestrichen, wie bei der U7 oder der ehemaligen Linie 15 auf der heutigen Tram 25 tagsüber. Das vorgelegte Streichprogramm ist die Reaktion darauf, dass sich die städtische Finanzlage deutlich verschlechtert hat. Dennoch […]
Die neue Bike+Ride-Anlage am Bahnhaltepunkt Quickborn Süd bietet Platz für 142 Fahrräder. In der vergangenen Woche eröffnete Verkehrsstaatssekretärin Susanne Henckel (parteilos) die neue wettergeschützte Anlage gemeinsam mit Quickborns Bürgermeister Thomas Beckmann (FDP) und Petra Coordes, Prokuristin des Nahverkehrsverbundes Schleswig-Holstein. Ein weiterer Grund zur Freude: In Schleswig-Holstein gibt es nun 65 Bike+Ride-Anlagen im Nah.SH-Design, die durch […]
Am 17. Juni haben vermutlich vier Jugendliche eine Lokomotive beschädigt. Mitarbeiter der Bahn konnten die flüchtenden Tatverdächtigen beobachten. Jetzt sucht die Bundespolizei Zeugen. Gegen 16:10 Uhr vernahmen Mitarbeiter der Bahn am Schwerter Güterbahnhof ein lautes Geräusch. Bei genauerer Nachschau im Bereich der Margot-Röttger-Rath-Straße stellten sie fest, dass vier Jugendliche versuchten, die Scheibe einer Diesellok einzuschlagen. […]
Dieselfahrzeuge im SPNV werden in den kommenden Jahren in Sachsen-Anhalt Stück für Stück durch emissionsfreie Fahrzeuge ersetzt. Laut einer Studie, die die NASA GmbH in Auftrag gegeben hat, sind dafür am besten Akkuzüge geeignet; sie sind als wirtschaftlichste Alternative unter anderem Wasserstoffzügen und Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor vorzuziehen. Ein solches Battery Electric Multiple Unit-Fahrzeug (kurz: BEMU) […]
Seit März 2026 hat der Holibri Willebadessen von HochstiftBewegt zahlreiche weitere Fahrgäste befördert. Damit bleibt der On-Demand-Verkehr im Hochstift weiter auf Erfolgskurs. Die Nutzerzahlen haben sich seit der Inbetriebnahme im Juli 2023 positiv entwickelt. Jetzt konnte dieses moderne ÖPNV-Angebot den 30.000. Fahrgast begrüßen. Zu den beliebtesten Zielhaltestellen der Holibri-Linie HW1 gehören weiterhin der Bahnhof Willebadessen […]
Im Juli und August 2026 fahren junge Menschen unter 28 Jahren wieder kostenlos mit dem Deutschland-Ticket in der Region Grand Est mit allen Nahverkehrszügen. Umgekehrt können junge Menschen aus Frankreich mit dem Pass Jeune kostenlos in den drei Ländern alle Nahverkehrszüge nutzen. Damit geht das Deutsch-Französische Jugendticket nach 2024 und 2025 nun bereits ins dritte […]
Das Geschäftsjahr 2025 bei der Duisburger Verkehrsgesellschaft AG (DVG) hat für den ÖPNV in der Stadt vor allem mehr Leistung und mehr Komfort gebracht. Mit 14,8 Millionen gefahrenen Kilometern mit Bus und Bahn hat die DVG fast eine Million Kilometer mehr auf Duisburgs Straßen und Schienen zurückgelegt als im Jahr 2024. Dieser massive Ausbau des […]
Die Geschäftsführung der Hamburger Verkehrsverbund GmbH (hvv) stellt sich neu auf. Raimund Brodehl hat das Unternehmen zum 15. Juni verlassen. Dieser Entschluss fiel vor dem Hintergrund unterschiedlicher Sichtweisen zu verschiedenen fachlichen Themen und in gegenseitigem Einvernehmen. Raimund Brodehl hat seit Januar 2023 zusammen mit Anna-Theresa Korbutt die Geschäfte des hvv geleitet. Frau Korbutt wird diese […]
Die Fahrgäste von U-Bahn, Tram und Bus in München bewerten die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) in einer aktuellen Umfrage positiv. Das zeigt die Kundenzufriedenheitsanalyse 2025. Auf einer Skala von 1 (sehr zufrieden) bis 4 (unzufrieden) liegt die Gesamtzufriedenheit bei 2,01 und ist damit im Vergleich zum Vorjahr (2,02) stabil. Am besten schneidet die Tram ab: Sie […]
Mehr als 350 Millionen Fahrgäste nutzen jedes Jahr die Busse und Bahnen im Verkehrs- und Tarifverbund Stuttgart (VVS). Rund 2,6 Prozent davon, also mehr als 900.000 Fahrgäste, waren im Jahr 2025 ohne gültiges Ticket unterwegs. Um auf die Folgen des Fahrens ohne gültiges Ticket aufmerksam zu machen, haben die Prüfdienste von SSB, DB Regio und […]
Am vorletzten Sonntag war das inhabergeführte Eisenbahnverkehrsunternehmen Die Regionenbahn GmbH erneut auf besonderer Mission unterwegs: mit Abnahmefahrten für die Hermann-Hesse-Bahn im Bahnhof Renningen und auf der DB-Strecke zwischen Renningen und Weil der Stadt. Damit die Züge der Hermann-Hesse-Bahn künftig durchgehend von Calw über Weil der Stadt bis nach Renningen fahren können, waren umfangreiche Anpassungen an […]
VBG-Vertreter Rainer Erb hat Ruhrbahn-Geschäftsführer und Arbeitsdirektor Ahmet Avsar die Auszeichnung für die Kampagne „Wir stehen auf!“ überreicht. Mit der Ehrung würdigt die Verwaltungs-Berufsgenossenschaft (VBG), die für die Ruhrbahn zuständige gesetzliche Unfallversicherung, das Engagement der Ruhrbahn für mehr Respekt, Wertschätzung und Sicherheit im öffentlichen Nahverkehr. Die Auszeichnung wird im Rahmen eines bundesweiten Wettbewerbs vergeben, den […]
Dreißig Jahre Regionalisierung im Eisenbahnverkehr sind ein guter Anlass, um Bilanz zu ziehen. Dabei zeigt das Beispiel Bayern sehr deutlich, warum die Reform Mitte der neunziger Jahre richtig war. Wer sich noch an die alte Bundesbahn erinnert, weiß, dass die Eisenbahn damals keineswegs das romantisierte Erfolgsmodell war, als das sie heute gelegentlich dargestellt wird. Vielmehr […]
Im Sommer 2026 feiert man in Bayern das dreißigjährige Jubiläum der Regionalisierung im Eisenbahnverkehr: Nach der Gründung der DB AG am 1. Januar 1994 folgte am 1. Januar 1996 die Verantwortung der Länder für den Regionalverkehr. In Bayern ist seitdem die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) für die Ausgestaltung verantwortlich. Zum Dreißigjährigen zieht die BEG eine positive […]
Zehn Jahre nach dem Start des Elektronetzes Mittelsachsen (EMS) ziehen der Verkehrsverbund Mittelsachsen (VMS) und die Mitteldeutsche Regiobahn (MRB) eine positive Bilanz: Das Angebot hat sich zu einem tragenden Pfeiler des Schienenpersonennahverkehrs in Sachsen entwickelt. Über 10,5 Millionen Fahrgastfahrten wurden im Jahr 2024 im EMS absolviert – so viele wie nie zuvor. Auch 2025 blieb […]
Die bdo-Arbeitsgruppe „Automatisiertes Fahren im Busmittelstand“ hat das Projekt albus in Burgdorf besucht und sich vor Ort über den ersten automatisiert fahrenden Linienbus im Testbetrieb in Deutschland informiert. Vor diesem Hintergrund begrüßt der bdo die Initiative der Bundesregierung zur stärkeren europäischen Koordinierung beim autonomen Fahren, sieht aber auf nationaler Ebene die Notwendigkeit, Kräfte zu bündeln. […]
Die SBB und Stadler haben heute eine neue Streckenlokomotive für den Güterverkehr vorgestellt. Sie reduziert den Energieverbrauch und den Verschleiß der Gleise, ermöglicht flexiblere Transporte und erscheint im klassischen SBB-Rot – ein sichtbares Zeichen für die Stärkung und Weiterentwicklung des Güterverkehrs innerhalb der SBB. Im September 2024 bestellte SBB Cargo Schweiz eine erste Tranche von […]
Die Almex GmbH hat von der ESWE Verkehrsgesellschaft mbH aus Wiesbaden sowie der Mainzer Verkehrsgesellschaft mbH den Auftrag zur Lieferung und Implementierung moderner stationärer Ticketautomaten erhalten. Das Projekt umfasst insgesamt 107 Geräte – davon 60 für Wiesbaden und 47 für Mainz. Mit der gemeinsamen Beschaffung setzen die beiden Verkehrsunternehmen ihre bewährte Kooperation im Verkehrsverbund Mainz-Wiesbaden […]
Die Euregiobahn blickt auf 25 Jahre erfolgreiche Geschichte zurück und setzt gleichzeitig ein starkes Zeichen für die Zukunft: Mit einer feierlichen Zugfahrt der RB 20 vom Stolberger Hauptbahnhof nach Stolberg-Altstadt wurde in der vergangenen Woche nicht nur das Jubiläum gefeiert, sondern auch die Strecke von Stolberg-Rathaus bis Stolberg-Altstadt erstmals seit der Flutkatastrophe 2021 wieder in […]
Mit mehr als 18 Millionen Euro fördert das Verkehrsministerium Baden-Württemberg die Instandhaltung und Verbesserung der Infrastruktur von nichtbundeseigenen Eisenbahnen (NE-Bahnen) und stärkt die kleineren Bahnen für die Zukunft. Die Investitionen im Rahmen des Landeseisenbahnfinanzierungsgesetzes (LEFG) unterstreichen das Engagement der Landesregierung, den öffentlichen Personennahverkehr zu stärken und die Schienenverkehrsinfrastruktur im Land zu verbessern. Verkehrsministerin Nicole Razavi […]
Die Kritik des Landes an den starken Einschränkungen des Bahnverkehrs in Sachsen-Anhalt durch Mängelstellen zeigt Wirkung. Imke Kellner, Vorstand Fahrweg der DB InfraGO AG, hat gegenüber Infrastrukturministerin Lydia Hüskens (FDP) klare Zeiträume für die Beseitigung der angesprochenen Mängel benannt. Die DB InfraGO AG und die NASA GmbH vereinbarten zudem eine Anpassung der Fahrpläne. „Mit der […]
Hundert Tage nach der Inbetriebnahme des ersten Teilstücks der Tram-Westtangente zieht die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) eine positive Bilanz: Mit der neuen Linie 14 zwischen Pasing Bf. und Gondrellplatz sind unter der Woche täglich ca. 11.000 Fahrgäste unterwegs. Der weitaus größte Teil davon fährt auf der Neubaustrecke selbst – also im Abschnitt zwischen den Haltestellen Fürstenrieder […]
Das Fahrgastzentrum in Koblenz bietet wieder an seinem angestammten Platz in der Eingangshalle des Hauptbahnhofs seinen Service an – seit dem 1. Juni in umgebauten und renovierten Räumlichkeiten im einheitlichen und landesweiten ÖPNV-Design. Aus diesem Anlass besuchte Markus Wolf (CDU), neuer Staatssekretär im Ministerium des Innern für Integration und Verkehr, das Fahrgastzentrum im Hauptbahnhof Koblenz. […]
Mit Blick auf die Rheinkirmes 2026, eine der besucherstärksten Veranstaltungen Düsseldorfs, testet die Rheinbahn erstmals den Einsatz einer durch Künstliche Intelligenz (KI) gestützten Anomalieerkennung. Die Technologie erkennt Abweichungen vom üblichen Geschehen auf Bahnsteigen und in Bahnhofsanlagen im Videokamerabild und meldet potenzielle Gefahrensituationen automatisch an die Leitstelle. Ziel ist es, Reaktionszeiten im Ereignisfall deutlich zu verkürzen […]
Korridorsanierung Lehrte – Berlin: Ab Oktober startet erste Phase der Bauarbeiten
Fernverkehrszüge zwischen Berlin und Hannover fahren Umleitung und brauchen zwischen Oktober und Dezember rund eine Stunde länger • Angepasstes Konzept mit zeitweise eingleisigem Betrieb • Ersatzbusse für entfallende Nahverkehrsverbindungen
Der offene Netzzugang auf der Schiene gehört zu den Grundprinzipien des europäischen Eisenbahnmarktes. Wer als zugelassenes Eisenbahnverkehrsunternehmen eine Trasse beantragt, hat grundsätzlich Anspruch darauf, diese auch zu erhalten. Kommt es zu konkurrierenden Anträgen, greifen gesetzlich festgelegte Priorisierungsregeln. Oft entscheidet dabei schlicht, wer die Trasse über die längere Strecke nutzen möchte. Das kann dazu führen, dass […]
In Deutschland wird derzeit über private Fernverkehrsanbieter diskutiert, die erstmals in größerem Umfang in den Eisenbahnmarkt einsteigen wollen. Was auf dem Papier nach mehr Wettbewerb klingt, führt in der Praxis jedoch schnell zu Trassenkonflikten zwischen Nahverkehr, bestehendem Fernverkehr und neuen Interessenten. Im Kern geht es um die Verteilung knapper Kapazitäten auf einer vielerorts bereits überlasteten […]
Mit der Einführung der „Quattro-Streife“ setzen das Polizeipräsidium München, die Bundespolizei München, die DB Sicherheit sowie die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) künftig auf eine noch engere und sichtbarere Zusammenarbeit speziell im Bereich des Münchner Hauptbahnhofs. Damit ist München die erste Stadt in Bayern, in der ein gemeinsames Streifenkonzept dieser Art umgesetzt wird. Bundesweit werden diese „Quattro-Streifen“ […]
Der Verkehrsverbund Großraum Nürnberg verzeichnet so viele digitale Nutzerkonten wie nie zuvor: Mit 500.000 registrierten Personen für seine internetbasierten Services nutzen nun knapp 14 Prozent der im VGN-Gebiet lebenden Menschen eine oder mehrere digitale VGN-Anwendungen, für die eine Anmeldung nötig ist. Mit ihrem persönlichen Nutzerkonto können VGN-Kunden zum Beispiel egon in der App VGN Fahrplan […]
Bei der Weiterentwicklung der TINA-Fahrzeuge in Darmstadt steht der nächste Schritt an: Im Juni finden erneut Messfahrten mit einem technisch modifizierten TINA-Fahrzeug in Darmstadt statt. Im Mittelpunkt stehen dabei die Räder: Bei den TINA-Fahrzeugen sitzt zwischen Radnabe und Radreifen eine Gummischicht, die Erschütterungen abfedern soll. Auf Grundlage der positiven Messergebnisse der Testfahrten mit einem modifizierten […]
Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) fordert ein entschlossenes politisches Handeln bei der Einführung des autonomen Fahrens in Deutschland. Zwar sieht der Koalitionsvertrag der Bundesregierung vor, Deutschland zu einem Leitmarkt für autonomes Fahren zu entwickeln, eine übergreifende Strategie zur Umsetzung dieses Ziels fehlt nach Ansicht des Verbandes jedoch weiterhin. Statt einer koordinierten Gesamtstrategie setzen Bund und […]
Gemeinsam die Versorgung der systemkritischen Industrie sichern
Dialog der DB-Vorstandsvorsitzenden Evelyn Palla und der Ministerpräsidenten der Länder Saarland, Niedersachsen und Brandenburg zu aktuellen Herausforderungen bei der Versorgung der Stahlindustrie • Ad-hoc-Runde zur Stabilisierung kritischer Rohstoffverkehre auf der Schiene vereinbart
Der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) kritisiert den aktuellen Gesetzentwurf des Bundesumweltministeriums zur Stärkung der natürlichen Infrastruktur und zur Fortentwicklung der naturschutzrechtlichen Eingriffsregelung. Nach Ansicht des Branchenverbandes drohen neue Zielkonflikte mit dem geplanten Infrastruktur-Zukunftsgesetz, das Planungs- und Genehmigungsverfahren für Modernisierung, Erhalt und Ausbau der Schieneninfrastruktur beschleunigen soll. VDV-Hauptgeschäftsführer Oliver Wolff erklärt: „Wir unterstützen ausdrücklich das Ziel, […]
Am Rande des Verkehrsministerrates der Europäischen Union in Luxemburg hat Bundesverkehrsminister Patrick Schnieder (CDU) gemeinsam mit Vertretern von sechzehn weiteren Mitgliedstaaten eine Absichtserklärung zur Förderung des autonomen Fahrens unterzeichnet. Ziel ist es, die Entwicklung und den Einsatz automatisierter Fahrzeuge im regulären Verkehr europaweit besser zu koordinieren. Die Initiative geht auf den „Industrial Action Plan for […]
Bei der Salzburger Lokalbahn beginnt in diesem Sommer die heiße Phase des diesjährigen Modernisierungsprogramms. Im Mittelpunkt stehen Bauarbeiten an den Bahnhöfen Bergheim und Anthering sowie umfangreiche Maßnahmen zur Erhöhung der Sicherheit entlang der Strecke. Um die Arbeiten innerhalb eines kompakten Zeitfensters durchführen zu können, wird die Strecke zwischen Salzburg Hauptbahnhof und Bürmoos vom 13. Juni […]
Der Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Nord (SPNV-Nord) erweitert seine Maßnahmen zur Qualitätssicherung im Schienenpersonennahverkehr. Ab Mitte Juni kommen erstmals sogenannte Profitester zum Einsatz, die die Qualität der Verkehrsleistungen anhand festgelegter Kriterien überprüfen sollen. Bereits heute enthalten die Verkehrsverträge umfangreiche Qualitätsvorgaben für die Eisenbahnverkehrsunternehmen. Mit den zusätzlichen Erhebungen möchte der Aufgabenträger ein genaueres Bild über die tatsächliche […]
Den Fahrgästen der Üstra steht ab sofort in allen 19 Tunnelstationen des Stadtbahnnetzes kostenloses WLAN zur Verfügung. Damit bleibt die Internetverbindung nicht nur während der Fahrt in Bussen und Stadtbahnen bestehen, sondern auch beim Warten und Umsteigen in den unterirdischen Stationen. Der Ausbau des WLAN-Angebots in den Tunnelstationen stellt einen weiteren Meilenstein im Projekt „WLAN […]
Die VHAG Straßenbahn Mülheim e.V. und die Ruhrbahn laden am Samstag, den 20. Juni, zu einer Zeitreise durch die Geschichte des Mülheimer Busverkehrs ein. Anlass ist ein besonderes Jubiläum: Vor achtzig Jahren wurde in Mülheim der Linienbusverkehr aufgenommen. Die erste Buslinie nahm am 19. März 1946 ihren Betrieb auf und verband den damaligen Bahnhof Eppinghofen, […]
DB beschleunigt Reparaturen an Bahnhöfen mit mobilen Handwerkerteams
Rund 200 neue Mitarbeitende in 44 Teams sorgen für mehr Tempo bei Reparaturen • Motto: „44 Handwerkerteams: flexibel unterwegs für bessere Bahnhöfe.“ • Sichtbare Verbesserungen für Kundinnen und Kunden
Alpha Trains investiert als einer der ersten privaten Schienenfahrzeugvermieter in Deutschland in die Nachrüstung einer Bestandsflotte mit dem European Train Control System (ETCS). Die Maßnahme betrifft insgesamt 35 Elektrotriebzüge des Typs Stadler FLIRT3, die künftig weiterhin im Netz Rosenheimer Kreuz eingesetzt werden sollen. Bei den Fahrzeugen handelt es sich um sieben dreiteilige und 28 sechsteilige […]
Die Klasse 4a der Grundschule Oberschöna im Landkreis Mittelsachsen hat den Gestaltungswettbewerb für das neue Hausaufgabenheft des Verkehrsverbundes Mittelsachsen (VMS) gewonnen. Als Preis erhalten die Schüler Eintrittskarten für den Zoo Leipzig einschließlich der An- und Abreise mit Regiobus Mittelsachsen. Nach Angaben des VMS überzeugte das Siegerbild die Jury durch eine fröhliche und lebendige Darstellung des […]
Zum ersten Geburtstag des go.Centers im Kölner Hauptbahnhof veranstaltet go.Rheinland ein besonderes Konzert im Kundencenter am Bahnhofsvorplatz. Am Donnerstag, den 25. Juni, wird die Einrichtung auf der Domseite des Hauptbahnhofs von 19 bis 21 Uhr zur Konzertbühne. Zu Gast ist der Kölner Pianist Thelonious Herrmann, der unter dem Namen „Stadtgeklimper“ bekannt ist. Gemeinsam mit einem […]
ZF präsentiert auf der Busworld Türkei in Istanbul vom 17. bis 19. Juni neue Technologien für einen effizienteren, sichereren und nachhaltigeren öffentlichen Nahverkehr. Im Mittelpunkt stehen Lösungen zur Elektrifizierung von Bussen, moderne Fahrerassistenzsysteme sowie digitale Anwendungen für Flottenmanagement und Fahrzeugüberwachung. Die Türkei gewinnt für ZF zunehmend an Bedeutung – sowohl als Absatzmarkt als auch als […]
Nach der Anlieferung des ersten Fahrzeugs Ende vergangenen Jahres stehen beim VDV-Tramtrain-Projekt nun umfangreiche Test-, Zulassungs- und Systemprüfungen im Mittelpunkt. Darüber informierten die Verkehrsbetriebe Karlsruhe (VBK) und die Albtal-Verkehrs-Gesellschaft (AVG) im Rahmen der VDV-Jahrestagung in Karlsruhe. Seit Mitte Mai befindet sich zudem ein erstes Fahrzeug für die VBK vor Ort. Mit zwei weiteren Fahrzeugen, deren […]
Die Kieler Verkehrsgesellschaft (KVG) und Daimler Buses haben einen Vertrag über die Lieferung von 28 batterieelektrischen Gelenkbussen des Typs Mercedes-Benz eCitaro G unterzeichnet. Darüber hinaus wurde eine Option auf fünf weitere Fahrzeuge vereinbart. Vorausgegangen war eine europaweite Ausschreibung. Als öffentlicher Auftraggeber ist die KVG bei der Beschaffung neuer Fahrzeuge an die Vorgaben des Vergaberechts gebunden. […]
Bundesregierung bremst Aus- und Neubau auf der Schiene
Berlin, 15.06.2026. Die Bundesregierung bremst derzeit dutzende zentrale Aus- und Neubauprojekte im deutschen Schienenverkehr aus. Weil der Bund kein Geld dafür bereitstellt, droht mehr als 90 Projekten in verschiedenen Planungsphasen Stillstand und einzelnen bereits im Bau befindlichen Strecken sogar der Baustopp. Das geht aus einer Antwort der Bundesregierung auf eine Anfrage von Bündnis 90/Die Grünen […]
Erschienen am: 15.06.2026 /Quelle: Allianz pro Schiene
Der Ernstfall kann vielfältig sein
Wenn man sich das Papier des VDV anschaut, mag der junge Mensch berechtigte Kriegsängste entwickeln. Der etwas ältere erinnert sich dagegen daran, dass vieles von dem, was heute diskutiert wird, in der Zeit der deutschen Teilung längst selbstverständlich war. Schulen verfügten über ABC-Schutzräume, die Bundesbahn war auf den Verteidigungsfall vorbereitet und hätte im Ernstfall Lazarettzüge […]
Eisenbahn und öffentlicher Personennahverkehr sind nach Auffassung des Verbands Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) weit mehr als reine Verkehrsträger. Mit dem auf der VDV-Jahrestagung 2026 in Karlsruhe vorgestellten Positionspapier „Krisenfeste Mobilität: Eisenbahn, Bus und Infrastruktur für Verteidigung, Zivil- und Katastrophenschutz“ fordert der Verband, Bahnen, Busse und ihre Infrastruktur stärker als Teil der deutschen Sicherheitsarchitektur zu betrachten. VDV-Präsident […]
Die öffentlichen Verkehrsmittel im Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) blieben auch im Jahr 2025 stark nachgefragt. Rund 1,56 Milliarden Fahrgäste nutzten die Busse und Bahnen der 36 Verkehrsunternehmen im Verbundgebiet. Damit bewegte sich die Nachfrage weiterhin auf hohem Niveau. Mit 99,4 Prozent des bisherigen Rekordwertes aus dem Jahr 2019 blieb das Fahrgastaufkommen gegenüber dem Vorjahr nahezu unverändert. […]
Die Eurobahn veranstaltet einmal jährlich das Forum „Eurobahn im Dialog mit Partnern“. Dabei kommen Vertreter aus Politik und Branche, Fahrgäste sowie Mitarbeiter des Eisenbahnverkehrsunternehmens zusammen, um die aktuelle Situation des Schienenpersonennahverkehrs und die Entwicklung der Eurobahn aus unterschiedlichen Perspektiven zu diskutieren. Die nächste Veranstaltung findet am Donnerstag, den 18. Juni, von 10 bis 14 Uhr […]
Seit dem Start von DB Lightgate im September vergangenen Jahres profitieren immer mehr Fahrgäste der Münchner S-Bahn von einer Live-Auslastungsanzeige am Bahnsteig. Mittlerweile sind an zwanzig Stationen nahezu einhundert Displays im Einsatz, die in Echtzeit anzeigen, wie stark die einzelnen Wagen des nächsten Zuges ausgelastet sind. Damit ist das System inzwischen entlang der gesamten Stammstrecke […]
Die rku.it erweitert ihren Gesellschafterkreis. Mit den Stadtwerken Heidelberg beteiligt sich ein weiteres kommunales Unternehmen an dem IT- und Infrastrukturdienstleister für die Energie- und Versorgungswirtschaft. Seit Jahrzehnten unterstützt rku.it Versorgungsunternehmen beim Betrieb und der Weiterentwicklung ihrer digitalen Infrastruktur. Das Unternehmen setzt dabei auf ein kommunales Gesellschaftermodell sowie auf standardisierte Prozesse und integrierte IT-Lösungen. „Der Beitritt […]
Korridorsanierung Hamburg – Berlin: Verkehr läuft ab 14. Juni wieder durchgängig
Nahverkehrszüge verkehren nach regulärem Fahrplan • Fahrzeiten im Fernverkehr in den ersten zwei Wochen leicht angepasst • Umfangreiches Baupensum vollständig umgesetzt
Bahnstrecke Hamburg – Berlin nach Korridorsanierung wieder in Betrieb
278 km lange Strecke wieder für den Zugverkehr freigegeben, Bus-Ersatzverkehr beendet • DB InfraGO-Chef Philipp Nagl: „Die größte der bis 2036 geplanten Korridorsanierungen ist abgeschlossen.“ • Verzögerungen in der Anlaufphase noch möglich
Bahn-Familien-Sommer startet am 14. Juni: DB-Vorstand Peterson verspricht: „Mit vielen günstigen Angeboten ermöglichen wir Deutschland den Sommerurlaub!“
Ab Sonntag buchbar: Familienticket inklusive Reservierung für 99,99 Euro • Super Sparpreis Young ab 4,99 Euro • Außerdem: Jugend BahnCard 25 für alle zwischen 6 und 18 Jahren geschenkt • Begleitung allein reisender Kinder mit dem DB Junior Express
Bahn sagt Danke für die Geduld: 100.000 Extra-Schnäppchentickets zur Wiedereröffnung der Strecke Hamburg – Berlin
14,99 Euro für die direkte Fahrt zwischen beiden Metropolen • Tickets vom 12. bis 14. Juni buchbar, Reisezeitraum bis 12. Dezember • Wieder über 35 Prozent mehr Fernverkehrsfahrten auf der Strecke • Attraktive Hochgeschwindigkeitszüge für hohen Komfort • Direktverbindungen bis über Grenzen hinweg
Berlin, 10.06.2026. Die Allianz pro Schiene fordert die Bundesregierung dazu auf, zügig Leitplanken für einen geregelten Wettbewerb im Fernverkehr auf der Schiene zu definieren. Der Vorstoß des Eisenbahnunternehmens Italo für eine langfristige Trassensicherung weist dem gemeinnützigen Verkehrsbündnis zufolge auf eine problematische Regelungslücke hin. Eine Einzelfallentscheidung ohne eine Strategie für die Entwicklung des Angebots im Schienenfernverkehr […]
Erste Fahrt des neuen Sommer-ICE von Köln über Brüssel nach Ostende an der belgischen Nordseeküste • Frisch getaufter ICE 3neo „Köln“ ab sofort zwischen den beiden Nachbarländern unterwegs
Berlin, 02.06.2026. Deutschland kommt bei der Elektrifizierung seines Schienennetzes nur quälend langsam voran. Wie die Allianz pro Schiene mitteilt, gab es bei den elektrischen Oberleitungen im Bundesschienennetz in den zurückliegenden 15 Jahren lediglich einen Zuwachs von vier Prozentpunkten. Insgesamt ist im vergangenen Jahr das mit Oberleitungen versehene Schienennetz um gut 60 Kilometer gewachsen. Damit waren […]
Erschienen am: 02.06.2026 /Quelle: Allianz pro Schiene
Lok Report: Wegen Stromausfalles derzeit keine Updates
Liebe Leserinnen und Leser!
Lok Report bedauert mitteilen zu müssen, dass die Redaktion vom Stromausfall in Teilen von Berlin betroffen ist.
Die Redaktionsarbeit kann leider erst nach Wiederherstellung der Energieversorgung wieder aufgenommen werden.
Wir bedauern die Situation und bitten um Entschuldigung
Die Redaktion
Erschienen am: 04.01.2026 /Quelle: LOK Report – News
Mehrfach bitter: Korridorsanierung Hamburg – Berlin wird nach Verzögerungen nochmal teurer
Die Negativ-Serie beim DB-Konzern hört nicht auf: Nach dem zweiwöchigen Schienenchaos in Norddeutschland um Himmelfahrt und dem bundesweiten Ausfall des Bahnfunks gab es heute gleich zwei unschöne Nachrichten zu Großprojekten der DB InfraGO: Das Bahnhofs- und Infrastrukturprojekt Stuttgart 21 wird nach Angaben von Konzernchefin Evelyn Palla nicht nur erst 2031 fertiggestellt, auch die Kosten steigen demnach nochmal um 3 Milliarden Euro auf nunmehr 14,5 Milliarden Euro. Gleichzeitig wurden auf Nachfrage des Linken-Abgeordneten Christian Görke nun auch die geschätzten Gesamtkosten für die Korridorsanierung Hamburg – Berlin nach oben korrigiert. Aus 2,2 Milliarden Euro werden nun 2,7 Milliarden Euro, wie das Bundesverkehrsministerium mitteilte.
Die Kostensteigerungen resultieren demnach aus den sechs Wochen Verzögerungen und können auch noch weiter steigen. Ursprünglich waren Kosten in Höhe von 1,8 Milliarden Euro vorgesehen, dazu ein Risikopuffer in Höhe von 400 Millionen Euro für mögliche Kostensteigerungen. Dieser wurde wohl zwischenzeitlich ausgeschöpft, denn auf die 2,2 Milliarden Euro wurde nach Angaben der Bundesregierung ein weiterer Risikopuffer in Höhe von 300 Millionen Euro gesetzt. Mit der neuesten Kostenkalkulation reicht jedoch auch dieser nicht mehr aus.
Verglichen mit der Riedbahn sind die Kosten pro saniertem Kilometer immer noch gering (ca. 9,6 Millionen Euro vs. mindestens 20 Millionen Euro bei der Riedbahn). Und für Baupreissteigerungen ist die InfraGO nicht allein verantwortlich. Angesichts des reduzierten Maßnahmenumfangs (z.B. kein ETCS) sind die Kostensteigerungen aber bitter. Zumal die wirtschaftlichen Folgen für die Unternehmen und Industrien, die auf die Strecke angewiesen sind, in der Kalkulation gar keine Berücksichtigung finden.
Ausgefallene Züge, massiver Rückstau und chaotische Zustände waren um Himmelfahrt die Folge der verspäteten Inbetriebnahme der Strecke Hamburg – Berlin. Die Stahlindustrie musste teilweise ihre Produktion herunterfahren (u.a. SZ vom 04. Juni 2026), da die Rohstoffe im Schienennetz feststeckten. Auch private Güterbahnen hatten in der Zeit mit massiven Umsatzverlusten zu kämpfen: Noch fehlt ein Gesamtüberblick, jedoch meldeten bereits mehrere EVU Umsatzverluste im mittleren sechsstelligen Bereich. Diese volkswirtschaftlichen Folgekosten kommen bei Debatten um Verzögerungen von Infrastrukturprojekten leider oft zu kurz.
Die Negativ-Serie beim DB-Konzern hört nicht auf – heute gab es gleich zwei unschöne Nachrichten zu Großprojekten der DB InfraGO: Das Bahnhofs- und Infrastrukturprojekt Stuttgart 21 wird nicht nur erst 2031 fertiggestellt, auch die Kosten steigen nochmal um 3 Milliarden Euro auf nunmehr 14,5 Milliarden Euro. Gleichzeitig wurden die geschätzten Gesamtkosten für die Korridorsanierung Hamburg – Berlin nach oben korrigiert. Aus 2,2 Milliarden Euro werden nun 2,7…
Am 19. Juni berichtete die Süddeutsche Zeitung über den „Bahnsinn“ bei Großprojekten. Tenor: Die Deutsche Bahn AG tut sich mit Großprojekten aktuell sehr schwer. So weit, so bekannt. Irritierend ist allerdings eine Metapher des InfraGO-Vorstands Dr. Philipp Nagl: Er gesteht Schwierigkeiten bei Großprojekten ein. Es würden Erfahrungen im Konzern fehlen. Die scheint man wohl mit…
Nach einer Sperrung von insgesamt zehneinhalb Monaten rollt der Zugverkehr auf der Strecke zwischen Hamburg und Berlin wieder. Insbesondere nach dem Chaos der vergangenen Wochen (u. a. Verkehrsrundschau vom 10. Juni 2026), vor allem rund um den Knoten Hannover, sorgt das für Entlastung.
Nachdem wir gestern noch die erfreulich reibungsfreie Inbetriebnahme des ersten Teilabschnitts nach der Korridorsanierung Hamburg – Berlin vermeldet hatten, meldete sich die Realität des deutschen Schienennetzes schnell zurück. Die InfraGO nahm am 15. Mai den Streckenabschnitt zwischen Hamburg und Hagenow in Betrieb, um Verkehre Richtung Nordost und eine wertvolle Umleitung nach Berlin zu ermöglichen.
Seit dem 15. Mai ist der erste Abschnitt der Strecke Hamburg – Berlin wieder befahrbar. Zwischen Hamburg und Hagenow Land rollt der Verkehr wieder. Das ist eine echte Entlastung, weil damit vor allem der Güterverkehr damit eine weitere Umleiterroute zwischen Hamburg und Berlin (und weiter Richtung östliche Nachbarländer) nehmen kann: Die Strecke über Schwerin und…
Auf dem Korridor Hamburg – Berlin kehrt keine Ruhe ein. Die vollständige Inbetriebnahme der Leit- und Sicherungstechnik verzögert sich wohl noch weiter. Im März erst gab die InfraGO bekannt, dass die für den 01. Mai geplante Wiederinbetriebnahmen der Strecke nicht zu halten sei. Winterbedingungen und Probleme mit der Montage der Leit- und Sicherungstechnik wurden als…
Entlang des Rheins verläuft von Troisdorf bei Köln über Koblenz bis nach Wiesbaden der Rhein-Alpin-Korridor – eine der wichtigsten Güterverkehrsachsen Deutschlands und zentrale Verbindung von den Nordseehäfen über Süddeutschland bis in den Alpenraum und nach Italien. Im zweiten Halbjahr 2026 soll auch dieser Abschnitt im Rahmen der Korridorsanierung modernisiert werden. Allerdings ist bereits im Vorfeld…
Nach den winterlichen Problemen bei der Korridorsanierung zwischen Hamburg und Berlin ist nun klar: Der Frost zu Jahresbeginn scheint die Bauarbeiten völlig aus der Bahn geworfen zu haben. Die Inbetriebnahme der wichtigen Strecke verzögert sich um sechs Wochen. Die Nachricht verwundert ein wenig, teilte die InfraGO der Branche doch mit, dass man mit ca. drei…
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
Der Jahresbeginn startet mit einem Überblick zum aktuellen Stand der abgeschlossenen und noch laufenden Korridorsanierungen sowie einem Blick auf die kommenden Vollsperrungen 2026.
Die ersten 100 Tage der neunmonatigen Vollsperrung zwischen Hamburg und Berlin sind geschafft. In der Branche will sich nicht so recht Entspannung einstellen, denn auf anfängliche „Kinderkrankheiten“ folgte zügig die Erkenntnis, dass Probleme nicht nur Anfangs auftreten werden.
Die Oberleitungsstörung bei Uelzen vom 21. bis zum 23. September 2025 ist kein isolierter Betriebsunfall, sondern ein Stresstest für das ohnehin ausgedünnte Netz in Norddeutschland – mitten in der laufenden Korridorsanierung Hamburg–Berlin.
Die Sanierung der Strecke Hamburg–Berlin läuft seit einem knappen Monat. Güterbahnen erleben auf den Strecken eine Mischung aus Improvisation, langen Umwegen und verbesserungswürdiger Kommunikation.
Bereits in der zweiten von 38 Wochen „Generalsanierung Hamburg-Berlin“ melden EVU erhebliche Probleme: Auf den Umleitungsstrecken sind gleich zwei Baustellen eingerichtet.
Die dritte der sogenannten „Korridorsanierungen” der DB zwischen Hamburg und Berlin ist ein Belastungstest für die Schienenkunden, die Eisenbahnunternehmen, aber auch für das Vertrauen in das Großprojektmanagement der DB InfraGO.
Am Mittwoch, den 09. Juli 2025, fand auf Einladung der DB InfraGO in Frankfurt am Main ein Branchendialog mit rund 200 Vertreter:innen aus der Branche statt. Es ging um das WO, WANN und WIE der Korridorsanierung – bedarfsgerecht im Sinne der Betroffenen.
Die Reihung der geplanten Korridore dürfte sich verzögern. Zusammen mit Branche und Politik sollen die bisherigen Konzepte für alle Korridore, die ab 2028 geplant wurden, überarbeitet werden. Was zunächst nach einem Scheitern klingt, könnte sich als notwendige Korrektur herausstellen.
Die Korridorsanierung auf 70 Kilometern Strecke der sogenannten Riedbahn zwischen Frankfurt am Main und Mannheim, sollte ein Vorzeigeprojekt der Deutschen Bahn werden – ein symbolträchtiger Auftakt zur sogenannten Korridorsanierung.
Seit der Wiedereröffnung der Riedbahn am 15. Dezember 2024 haben einige Pannen auf der frisch, generalüberholten Strecke den Verkehr mehrmals verlangsamt, auf die bekannten Umleiterstrecken zurückverlagert oder zum Ausfall gebracht.
Seit Sonntagnacht rollen wieder Züge über die Riedbahn. Wir danken den vielen Mitarbeiter:innen der DB und den beteiligten Baufirmen für die Realisierung des Projekts. Der Betrieb der erneuerten Anlagen hat in den ersten beiden Tagen weitestgehend planmäßig funktioniert.
Die Sanierung des deutschen Schienennetzes hat mit der Riedbahn gerade erst begonnen, und noch bevor das erste von 41 Projekten abgeschlossen ist, gibt es massive Änderungen bei der Reihenfolge.
Die Riedbahn ist aktuell das größte Schieneninfrastrukturprojekt in Deutschland und zugleich der Auftakt zur umfassenden „Generalsanierung“ des deutschen Schienennetzes. Ziel ist es, die gesamte Schieneninfrastruktur nachhaltig zu verbessern und den Betrieb langfristig zu stabilisieren
100 Tage nach dem Baustart berichtet die DB InfraGO in einer Pressemitteilung über den Baufortschritt der Riedbahn. Wer sich auskennt, sieht schnell, dass viele Aussagen nur Halbwahrheiten sind.
In einem Artikel der FAZ vermittelt der Leiter der Infrastruktur im Regionalbereich Mitte den Eindruck, dass auf der Riedbahn eine umfassende Erneuerung aller Gewerke stattfindet. Doch DB-Watch weiß: Das entspricht nicht der Wirklichkeit
Laut einem Medienbericht könnte sich die vollständige Inbetriebnahme von Anfang 2025 auf Ende 2025 verzögern. Worst Case schmälert das die Kapazität auf der Riedbahn einige Monate, statt sie zu steigern.
Es wurde final, dass die Strecke 2026 für drei Monate und 2029 für fünf Monate komplett gesperrt werden soll. Kapazitätssteigernde Maßnahmen der stark belasteten Strecke wird es jedoch kaum geben.
Zum Start des Riedbahn-Live-Tickers äußert sich der Konzernbevollmächtigte für Gemeinwohlorientierte Schieneninfrastruktur Tobias Heinemann zur anstehenden Sanierung der Riedbahn.
Mehrere Wochen liefen die Verhandlungsrunden zwischen Bund und Ländern im Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat zur Novelle des Bundesschienenwegeausbaugesetzes (BSWAG). Jetzt steht das Ergebnis fest.
Die InfraGO AG verkündet, dass während der Generalsanierung der Riedbahn alle 400 bis 500 Güterzüge pro Woche über die verkehrsgünstige Main-Neckar-Bahn oder die Ludwigsbahn umgeleitet werden können. Mehrere EVU bestätigen, dass es zu Zurückweisungen bei Trassenbestellungen kam.
Am 29. Januar lädt die DB InfraGO zu einer Kundenveranstaltung bezüglich der beiden bayerischen Korridore Obertraubling – Passau und Nürnberg – Regensburg. Zentraler Konfliktpunkt: die langen Umwege und Umleiterstrecken für den Schienengüterverkehr. Sie hinterließ jedoch mehr Fragen als Antworten.
Die vorbereitenden Maßnahmen auf der Riedbahn zwischen Mannheim und Frankfurt verzögern sich. Kund:innen und Unternehmen können nur auf ein Sprichwort hoffen, das eigentlich im Theater gilt: „Wenn die Generalprobe schief geht, wird die Aufführung großartig“.
Am 15. Juni beginnt die fünfmonatige Sanierung der Riedbahn, der erste der 40 Korridore, die „generalsaniert“ werden sollen. Allerdings wird die 70 Kilometer lange Strecke zwischen Frankfurt am Main und Mannheim bereits zwischen dem 01. Januar bis zum 22. Januar 2024 komplett gesperrt – für mindestens drei Wochen, um den Testlauf zu starten!
Durch das Urteil des Bundesverfassungsgerichts, dass die Umschichtung von Corona-begründeten Kreditermächtigungen in den Klima- und Transformationsfonds (KTF) verfassungswidrig sei, gerät die Finanzierung der so genannten Generalsanierung unter Druck.
Die DB gibt in einer Pressemeldung bekannt, dass sich die Kosten der Riedbahn statt 500 Millionen auf 1,3 Milliarden Euro belaufen werden. Wenn alle Projekte so teuer werden, werden die 45 Zusatz-Milliarden für die Schiene, die der Bund bereitstellt, komplett aufgebraucht.
Wie zuvor bereits diskutiert, wird die Korridorsanierung der Strecke Hamburg-Hannover auf 2029 geschoben. Das soll mehr Zeit zu Vorbereitungen liefern, um nicht nur Sanierungen, sondern auch Ausbaumaßnahmen durchzuführen.
Auf dem Schienengipfel geben BMDV und DB die finale zeitliche Reihung der Korridore bekannt, die generalsaniert werden sollen. Die Anzahl verringert sich von 43 auf 40 Korridore.
Eine bundesweite Arbeitsgruppe, die sich speziell den Bedürfnissen des Güterverkehrs widmet, finden viele Branchenvertreter:innen sinnvoll. Doch sie legt auch viele Probleme offen.
Versprochenes Geld ist im bisherigen Haushaltsentwurf nicht abgebildet. Es bleibt fraglich, ob die Zusatz-Milliarden für die Schiene kommen und wenn ja, wofür sie ausgegeben werden.
Eine Novelle der Lkw-Maut soll einen Teil der versprochenen 45 Zusatz-Milliarden für die Schiene finanzieren. Einnahmen der Straßen-Maut können künftig auch für die Schiene aufgewendet werden.
Im Koalitionsausschuss werden der Schiene zusätzlich 45 Milliarden Euro bis 2027 zugesichert. Ursprung und Einsatz der Mittel bleiben aber zunächst vage.
Die Branche reicht weitere Änderungs- und Ergänzungswünsche bezüglich der Kriterienliste zur Priorisierung der Auswahl der Korridore ein. Ein wichtiger Punkt ist dabei das europäische Zugbeeinflussungssystem ETCS.
Das Trainingslager ist lange beendet, wir sind in der K.o.-Phase, Dr. Nagl!
Am 19. Juni berichtete die Süddeutsche Zeitung über den „Bahnsinn“ bei Großprojekten.
Tenor: Die Deutsche Bahn AG tut sich mit Großprojekten aktuell sehr schwer. So weit, so bekannt. Irritierend ist allerdings eine Metapher des InfraGO-Vorstands Dr. Philipp Nagl: Er gesteht Schwierigkeiten bei Großprojekten ein. Es würden Erfahrungen im Konzern fehlen. Die scheint man wohl mit dem laufenden Programm der Korridorsanierung sammeln zu wollen: „Eine Korridorsanierung ist nichts anderes als ein Trainingslager für Großprojekte.“
Natürlich darf, ja soll bei den Korridorsanierungen noch dazugelernt werden, aber mehrmonatige, teils milliardenschwere Vollsperrung hoch ausgelasteter Strecken dürfen nicht als Training angesehen werden. Die Folgen der Sperrungen sind bitterer Ernst, wie man zuletzt gesehen hat (z.B. Spiegel Online vom 5. Juni 2026).
Für die verladende Wirtschaft und die EVU hat längst das Spiel begonnen, sie können sich kein Trainingslager mehr leisten, um im Bild zu bleiben. Das Programm der Korridorsanierung ist bisher auf vielen Korridoren durch Kostensteigerungen, Verzögerungen und Umleitungschaos geprägt. Für die betroffenen EVU ist das bitterer Ernst, teilweise geht es bereits ums Überleben einzelner Unternehmen. Hier ein paar anonymisierte Beispiele, was das „Trainingslager“ Korridorsanierung für Menschen und Unternehmen im Schienengüterverkehr in den letzten Wochen bedeutet hat:
Allein über die besonders kritischen Mai-Feiertage verzeichnete Unternehmen 1 einen Umsatzverlust in Höhe von 500.000 Euro.
Bei Unternehmen 2 sollte ein Güterzug von Großkorbetha (südliches Sachsen-Anhalt) nach Schweinfurt verkehren. Aufgrund einer Totalsperrung zwischen Großkorbetha und Naumburg, der Eingleisigkeit zwischen Sangerhausen und Erfurt mit fehlenden freien Trassenkapazitäten sowie einer Totalsperrung zwischen Gerstungen (Westthüringen) und Wildeck-Hönebach ab 21 Uhr musste der Zug über Angersdorf (bei Halle), Nordhausen, Eichenberg, Bebra, Fulda und Gemünden umgeleitet werden. Die planmäßige Abfahrt war für den 15. Juni 2026 um 18:02 Uhr vorgesehen, tatsächlich erfolgte sie um 18:01 Uhr. Die tatsächliche Ankunft in Schweinfurt erfolgte erst am 17. Juni 2026 um 16:49 Uhr. Zudem konnte der Fahrplan ab Eichenberg nicht weiterbearbeitet werden, da der Zug für die Strecke zwischen Eichenberg und Bebra zu schwer war. Dieser Umstand wurde erst nach der Bearbeitung durch den Regionalbereich Südost festgestellt. Der geplante Entladeslot in Schweinfurt lag am 16. Juni 2026 zwischen 03:00 Uhr und 12:00 Uhr. Die zurückgelegte Strecke betrug 423,9 Kilometer.
Unternehmen 3 meldete den Ausfall von etwa zehn KV-Zügen. Die Ausfallkosten aufgrund kurzfristiger Stornierungen beliefen sich auf rund 12.000 Euro. Darüber hinaus fielen Schwerlastzüge aus, die über Hannover nach Hamburg oder ins Emsland verkehren sollten. Weitere Ausfälle entstanden durch extrem hohe Wartezeiten und daraus resultierende Lenkzeitüberschreitungen trotz einwandfreier Fahrpläne. Hierdurch entstand ein Schaden von rund 50.000 Euro zuzüglich entsprechender Ausfallpönalen der Kunden in Höhe von 15.000 Euro. In den genannten Kosten sind auch die Trassenkosten enthalten, die bei den betroffenen Zügen angefallen sind und aufgrund der kurzfristigen Ausfälle nicht mehr storniert werden konnten. Diese Kosten belaufen sich auf etwa 6.000 Euro und sind bereits in den genannten 50.000 Euro enthalten.
Diese Beispiele verdeutlichen, dass die deutsche Wirtschaft auf eine funktionierende Infrastruktur angewiesen ist und die Korridorsanierungen erhebliche betriebliche Folgen nach sich ziehen. Angesichts eines hohen Anteils an Fixkosten können sich die Unternehmen hohe und regelmäßig auftretende Umsatzverluste, wie sie zuletzt zu verzeichnen waren, nicht leisten. Von einem „Trainingslager“ kann daher keine Rede sein – die Branche befindet sich bereits in der K.-o.-Phase.
Die Negativ-Serie beim DB-Konzern hört nicht auf – heute gab es gleich zwei unschöne Nachrichten zu Großprojekten der DB InfraGO: Das Bahnhofs- und Infrastrukturprojekt Stuttgart 21 wird nicht nur erst 2031 fertiggestellt, auch die Kosten steigen nochmal um 3 Milliarden Euro auf nunmehr 14,5 Milliarden Euro. Gleichzeitig wurden die geschätzten Gesamtkosten für die Korridorsanierung Hamburg – Berlin nach oben korrigiert. Aus 2,2 Milliarden Euro werden nun 2,7…
Am 19. Juni berichtete die Süddeutsche Zeitung über den „Bahnsinn“ bei Großprojekten. Tenor: Die Deutsche Bahn AG tut sich mit Großprojekten aktuell sehr schwer. So weit, so bekannt. Irritierend ist allerdings eine Metapher des InfraGO-Vorstands Dr. Philipp Nagl: Er gesteht Schwierigkeiten bei Großprojekten ein. Es würden Erfahrungen im Konzern fehlen. Die scheint man wohl mit…
Nach einer Sperrung von insgesamt zehneinhalb Monaten rollt der Zugverkehr auf der Strecke zwischen Hamburg und Berlin wieder. Insbesondere nach dem Chaos der vergangenen Wochen (u. a. Verkehrsrundschau vom 10. Juni 2026), vor allem rund um den Knoten Hannover, sorgt das für Entlastung.
Nachdem wir gestern noch die erfreulich reibungsfreie Inbetriebnahme des ersten Teilabschnitts nach der Korridorsanierung Hamburg – Berlin vermeldet hatten, meldete sich die Realität des deutschen Schienennetzes schnell zurück. Die InfraGO nahm am 15. Mai den Streckenabschnitt zwischen Hamburg und Hagenow in Betrieb, um Verkehre Richtung Nordost und eine wertvolle Umleitung nach Berlin zu ermöglichen.
Seit dem 15. Mai ist der erste Abschnitt der Strecke Hamburg – Berlin wieder befahrbar. Zwischen Hamburg und Hagenow Land rollt der Verkehr wieder. Das ist eine echte Entlastung, weil damit vor allem der Güterverkehr damit eine weitere Umleiterroute zwischen Hamburg und Berlin (und weiter Richtung östliche Nachbarländer) nehmen kann: Die Strecke über Schwerin und…
Auf dem Korridor Hamburg – Berlin kehrt keine Ruhe ein. Die vollständige Inbetriebnahme der Leit- und Sicherungstechnik verzögert sich wohl noch weiter. Im März erst gab die InfraGO bekannt, dass die für den 01. Mai geplante Wiederinbetriebnahmen der Strecke nicht zu halten sei. Winterbedingungen und Probleme mit der Montage der Leit- und Sicherungstechnik wurden als…
Entlang des Rheins verläuft von Troisdorf bei Köln über Koblenz bis nach Wiesbaden der Rhein-Alpin-Korridor – eine der wichtigsten Güterverkehrsachsen Deutschlands und zentrale Verbindung von den Nordseehäfen über Süddeutschland bis in den Alpenraum und nach Italien. Im zweiten Halbjahr 2026 soll auch dieser Abschnitt im Rahmen der Korridorsanierung modernisiert werden. Allerdings ist bereits im Vorfeld…
Nach den winterlichen Problemen bei der Korridorsanierung zwischen Hamburg und Berlin ist nun klar: Der Frost zu Jahresbeginn scheint die Bauarbeiten völlig aus der Bahn geworfen zu haben. Die Inbetriebnahme der wichtigen Strecke verzögert sich um sechs Wochen. Die Nachricht verwundert ein wenig, teilte die InfraGO der Branche doch mit, dass man mit ca. drei…
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
Der Jahresbeginn startet mit einem Überblick zum aktuellen Stand der abgeschlossenen und noch laufenden Korridorsanierungen sowie einem Blick auf die kommenden Vollsperrungen 2026.
Die ersten 100 Tage der neunmonatigen Vollsperrung zwischen Hamburg und Berlin sind geschafft. In der Branche will sich nicht so recht Entspannung einstellen, denn auf anfängliche „Kinderkrankheiten“ folgte zügig die Erkenntnis, dass Probleme nicht nur Anfangs auftreten werden.
Die Oberleitungsstörung bei Uelzen vom 21. bis zum 23. September 2025 ist kein isolierter Betriebsunfall, sondern ein Stresstest für das ohnehin ausgedünnte Netz in Norddeutschland – mitten in der laufenden Korridorsanierung Hamburg–Berlin.
Die Sanierung der Strecke Hamburg–Berlin läuft seit einem knappen Monat. Güterbahnen erleben auf den Strecken eine Mischung aus Improvisation, langen Umwegen und verbesserungswürdiger Kommunikation.
Bereits in der zweiten von 38 Wochen „Generalsanierung Hamburg-Berlin“ melden EVU erhebliche Probleme: Auf den Umleitungsstrecken sind gleich zwei Baustellen eingerichtet.
Die dritte der sogenannten „Korridorsanierungen” der DB zwischen Hamburg und Berlin ist ein Belastungstest für die Schienenkunden, die Eisenbahnunternehmen, aber auch für das Vertrauen in das Großprojektmanagement der DB InfraGO.
Am Mittwoch, den 09. Juli 2025, fand auf Einladung der DB InfraGO in Frankfurt am Main ein Branchendialog mit rund 200 Vertreter:innen aus der Branche statt. Es ging um das WO, WANN und WIE der Korridorsanierung – bedarfsgerecht im Sinne der Betroffenen.
Die Reihung der geplanten Korridore dürfte sich verzögern. Zusammen mit Branche und Politik sollen die bisherigen Konzepte für alle Korridore, die ab 2028 geplant wurden, überarbeitet werden. Was zunächst nach einem Scheitern klingt, könnte sich als notwendige Korrektur herausstellen.
Die Korridorsanierung auf 70 Kilometern Strecke der sogenannten Riedbahn zwischen Frankfurt am Main und Mannheim, sollte ein Vorzeigeprojekt der Deutschen Bahn werden – ein symbolträchtiger Auftakt zur sogenannten Korridorsanierung.
Seit der Wiedereröffnung der Riedbahn am 15. Dezember 2024 haben einige Pannen auf der frisch, generalüberholten Strecke den Verkehr mehrmals verlangsamt, auf die bekannten Umleiterstrecken zurückverlagert oder zum Ausfall gebracht.
Seit Sonntagnacht rollen wieder Züge über die Riedbahn. Wir danken den vielen Mitarbeiter:innen der DB und den beteiligten Baufirmen für die Realisierung des Projekts. Der Betrieb der erneuerten Anlagen hat in den ersten beiden Tagen weitestgehend planmäßig funktioniert.
Die Sanierung des deutschen Schienennetzes hat mit der Riedbahn gerade erst begonnen, und noch bevor das erste von 41 Projekten abgeschlossen ist, gibt es massive Änderungen bei der Reihenfolge.
Die Riedbahn ist aktuell das größte Schieneninfrastrukturprojekt in Deutschland und zugleich der Auftakt zur umfassenden „Generalsanierung“ des deutschen Schienennetzes. Ziel ist es, die gesamte Schieneninfrastruktur nachhaltig zu verbessern und den Betrieb langfristig zu stabilisieren
100 Tage nach dem Baustart berichtet die DB InfraGO in einer Pressemitteilung über den Baufortschritt der Riedbahn. Wer sich auskennt, sieht schnell, dass viele Aussagen nur Halbwahrheiten sind.
In einem Artikel der FAZ vermittelt der Leiter der Infrastruktur im Regionalbereich Mitte den Eindruck, dass auf der Riedbahn eine umfassende Erneuerung aller Gewerke stattfindet. Doch DB-Watch weiß: Das entspricht nicht der Wirklichkeit
Laut einem Medienbericht könnte sich die vollständige Inbetriebnahme von Anfang 2025 auf Ende 2025 verzögern. Worst Case schmälert das die Kapazität auf der Riedbahn einige Monate, statt sie zu steigern.
Es wurde final, dass die Strecke 2026 für drei Monate und 2029 für fünf Monate komplett gesperrt werden soll. Kapazitätssteigernde Maßnahmen der stark belasteten Strecke wird es jedoch kaum geben.
Zum Start des Riedbahn-Live-Tickers äußert sich der Konzernbevollmächtigte für Gemeinwohlorientierte Schieneninfrastruktur Tobias Heinemann zur anstehenden Sanierung der Riedbahn.
Mehrere Wochen liefen die Verhandlungsrunden zwischen Bund und Ländern im Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat zur Novelle des Bundesschienenwegeausbaugesetzes (BSWAG). Jetzt steht das Ergebnis fest.
Die InfraGO AG verkündet, dass während der Generalsanierung der Riedbahn alle 400 bis 500 Güterzüge pro Woche über die verkehrsgünstige Main-Neckar-Bahn oder die Ludwigsbahn umgeleitet werden können. Mehrere EVU bestätigen, dass es zu Zurückweisungen bei Trassenbestellungen kam.
Am 29. Januar lädt die DB InfraGO zu einer Kundenveranstaltung bezüglich der beiden bayerischen Korridore Obertraubling – Passau und Nürnberg – Regensburg. Zentraler Konfliktpunkt: die langen Umwege und Umleiterstrecken für den Schienengüterverkehr. Sie hinterließ jedoch mehr Fragen als Antworten.
Die vorbereitenden Maßnahmen auf der Riedbahn zwischen Mannheim und Frankfurt verzögern sich. Kund:innen und Unternehmen können nur auf ein Sprichwort hoffen, das eigentlich im Theater gilt: „Wenn die Generalprobe schief geht, wird die Aufführung großartig“.
Am 15. Juni beginnt die fünfmonatige Sanierung der Riedbahn, der erste der 40 Korridore, die „generalsaniert“ werden sollen. Allerdings wird die 70 Kilometer lange Strecke zwischen Frankfurt am Main und Mannheim bereits zwischen dem 01. Januar bis zum 22. Januar 2024 komplett gesperrt – für mindestens drei Wochen, um den Testlauf zu starten!
Durch das Urteil des Bundesverfassungsgerichts, dass die Umschichtung von Corona-begründeten Kreditermächtigungen in den Klima- und Transformationsfonds (KTF) verfassungswidrig sei, gerät die Finanzierung der so genannten Generalsanierung unter Druck.
Die DB gibt in einer Pressemeldung bekannt, dass sich die Kosten der Riedbahn statt 500 Millionen auf 1,3 Milliarden Euro belaufen werden. Wenn alle Projekte so teuer werden, werden die 45 Zusatz-Milliarden für die Schiene, die der Bund bereitstellt, komplett aufgebraucht.
Wie zuvor bereits diskutiert, wird die Korridorsanierung der Strecke Hamburg-Hannover auf 2029 geschoben. Das soll mehr Zeit zu Vorbereitungen liefern, um nicht nur Sanierungen, sondern auch Ausbaumaßnahmen durchzuführen.
Auf dem Schienengipfel geben BMDV und DB die finale zeitliche Reihung der Korridore bekannt, die generalsaniert werden sollen. Die Anzahl verringert sich von 43 auf 40 Korridore.
Eine bundesweite Arbeitsgruppe, die sich speziell den Bedürfnissen des Güterverkehrs widmet, finden viele Branchenvertreter:innen sinnvoll. Doch sie legt auch viele Probleme offen.
Versprochenes Geld ist im bisherigen Haushaltsentwurf nicht abgebildet. Es bleibt fraglich, ob die Zusatz-Milliarden für die Schiene kommen und wenn ja, wofür sie ausgegeben werden.
Eine Novelle der Lkw-Maut soll einen Teil der versprochenen 45 Zusatz-Milliarden für die Schiene finanzieren. Einnahmen der Straßen-Maut können künftig auch für die Schiene aufgewendet werden.
Im Koalitionsausschuss werden der Schiene zusätzlich 45 Milliarden Euro bis 2027 zugesichert. Ursprung und Einsatz der Mittel bleiben aber zunächst vage.
Die Branche reicht weitere Änderungs- und Ergänzungswünsche bezüglich der Kriterienliste zur Priorisierung der Auswahl der Korridore ein. Ein wichtiger Punkt ist dabei das europäische Zugbeeinflussungssystem ETCS.
Korridorsanierung Hamburg – Berlin (fast) abgeschlossen: Norddeutschland atmet verlangsamt auf
Nach einer Sperrung von insgesamt zehneinhalb Monaten rollt der Zugverkehr auf der Strecke zwischen Hamburg und Berlin wieder. Insbesondere nach dem Chaos der vergangenen Wochen (u. a. Verkehrsrundschau vom 10. Juni 2026), vor allem rund um den Knoten Hannover, sorgt das für Entlastung.
Der Güterverkehr rollt in den ersten Tagen relativ stabil. Genau das ist zu Beginn der Wiedereröffnung gleich doppelt wichtig: Nicht nur können Industrie und Hafen nun wieder zuverlässiger versorgt werden, sondern nach umfangreichen Oberbauarbeiten wie im Fall der Korridorsanierung Hamburg – Berlin muss auch das Schotterbett verdichtet werden. Das geschieht in der Regel, indem schwere Züge – also Güterzüge – über die Strecke fahren. Deshalb kamen auch private Schienengüterverkehrsunternehmen den kurzfristigen Bitten der InfraGO nach Aushilfe nach. Hierzu wurden einige schwere Güterzüge auf die frische Strecke umgeleitet, um diese schnellstmöglich mit den notwendigen Lasttonnen zu befahren.
Reisende im Fernverkehr haben allerdings mit Fahrzeitverlängerungen zu kämpfen: Viele Fernverkehrszüge sind 10 bis 15 Minuten verspätet. Der DB InfraGO zufolge sollen diese Beeinträchtigungen noch bis einschließlich 30. Juni bestehen. Die Begründung, warum der Fernverkehr nach Wiedereröffnung länger braucht, ist bei der DB dabei nicht einheitlich. Zwischenzeitlich war von Fahrplanänderungen die Rede oder davon, dass nun mehr Züge über die Strecke fahren würden. Der wichtigste Grund dürfte aber sein, dass abschnittsweise noch nicht die gewohnte Maximalgeschwindigkeit erreicht werden kann.
Von den Verzögerungen bei der vollständigen Inbetriebnahme der Linienförmigen Zugbeeinflussung (LZB) haben wir bereits berichtet (News vom 06. Mai 2026). Demnach wurde auf der Strecke entgegen vorherigen Ankündigungen nicht das moderne Zugleit- und Sicherungssystem ETCS verbaut, sondern lediglich die bestehende LZB-Technik erneuert. Zudem ist bis auf Weiteres wegen Stellwerksarbeiten abschnittsweise nur die noch ältere Punktförmige Zugbeeinflussung (PZB) nutzbar, wie InfraGO-Vorstandsvorsitzender Dr. Philipp Nagl selbst auf dem Eisenbahn-Blog „Drehscheibe Online“ (03. Mai 2026) schreibt. Die Höchstgeschwindigkeit in diesen Abschnitten liegt bei 160 km/h, bei LZB sind es allerdings 230 km/h. Fahrzeiten sind nicht monokausal, viele Faktoren spielen eine Rolle. Es stellt sich aber die Frage, ob es nicht zumindest ehrlicher wäre, auch dieses technische Detail bei Presseanfragen zu erwähnen.
Die Negativ-Serie beim DB-Konzern hört nicht auf – heute gab es gleich zwei unschöne Nachrichten zu Großprojekten der DB InfraGO: Das Bahnhofs- und Infrastrukturprojekt Stuttgart 21 wird nicht nur erst 2031 fertiggestellt, auch die Kosten steigen nochmal um 3 Milliarden Euro auf nunmehr 14,5 Milliarden Euro. Gleichzeitig wurden die geschätzten Gesamtkosten für die Korridorsanierung Hamburg – Berlin nach oben korrigiert. Aus 2,2 Milliarden Euro werden nun 2,7…
Am 19. Juni berichtete die Süddeutsche Zeitung über den „Bahnsinn“ bei Großprojekten. Tenor: Die Deutsche Bahn AG tut sich mit Großprojekten aktuell sehr schwer. So weit, so bekannt. Irritierend ist allerdings eine Metapher des InfraGO-Vorstands Dr. Philipp Nagl: Er gesteht Schwierigkeiten bei Großprojekten ein. Es würden Erfahrungen im Konzern fehlen. Die scheint man wohl mit…
Nach einer Sperrung von insgesamt zehneinhalb Monaten rollt der Zugverkehr auf der Strecke zwischen Hamburg und Berlin wieder. Insbesondere nach dem Chaos der vergangenen Wochen (u. a. Verkehrsrundschau vom 10. Juni 2026), vor allem rund um den Knoten Hannover, sorgt das für Entlastung.
Nachdem wir gestern noch die erfreulich reibungsfreie Inbetriebnahme des ersten Teilabschnitts nach der Korridorsanierung Hamburg – Berlin vermeldet hatten, meldete sich die Realität des deutschen Schienennetzes schnell zurück. Die InfraGO nahm am 15. Mai den Streckenabschnitt zwischen Hamburg und Hagenow in Betrieb, um Verkehre Richtung Nordost und eine wertvolle Umleitung nach Berlin zu ermöglichen.
Seit dem 15. Mai ist der erste Abschnitt der Strecke Hamburg – Berlin wieder befahrbar. Zwischen Hamburg und Hagenow Land rollt der Verkehr wieder. Das ist eine echte Entlastung, weil damit vor allem der Güterverkehr damit eine weitere Umleiterroute zwischen Hamburg und Berlin (und weiter Richtung östliche Nachbarländer) nehmen kann: Die Strecke über Schwerin und…
Auf dem Korridor Hamburg – Berlin kehrt keine Ruhe ein. Die vollständige Inbetriebnahme der Leit- und Sicherungstechnik verzögert sich wohl noch weiter. Im März erst gab die InfraGO bekannt, dass die für den 01. Mai geplante Wiederinbetriebnahmen der Strecke nicht zu halten sei. Winterbedingungen und Probleme mit der Montage der Leit- und Sicherungstechnik wurden als…
Entlang des Rheins verläuft von Troisdorf bei Köln über Koblenz bis nach Wiesbaden der Rhein-Alpin-Korridor – eine der wichtigsten Güterverkehrsachsen Deutschlands und zentrale Verbindung von den Nordseehäfen über Süddeutschland bis in den Alpenraum und nach Italien. Im zweiten Halbjahr 2026 soll auch dieser Abschnitt im Rahmen der Korridorsanierung modernisiert werden. Allerdings ist bereits im Vorfeld…
Nach den winterlichen Problemen bei der Korridorsanierung zwischen Hamburg und Berlin ist nun klar: Der Frost zu Jahresbeginn scheint die Bauarbeiten völlig aus der Bahn geworfen zu haben. Die Inbetriebnahme der wichtigen Strecke verzögert sich um sechs Wochen. Die Nachricht verwundert ein wenig, teilte die InfraGO der Branche doch mit, dass man mit ca. drei…
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
Der Jahresbeginn startet mit einem Überblick zum aktuellen Stand der abgeschlossenen und noch laufenden Korridorsanierungen sowie einem Blick auf die kommenden Vollsperrungen 2026.
Die ersten 100 Tage der neunmonatigen Vollsperrung zwischen Hamburg und Berlin sind geschafft. In der Branche will sich nicht so recht Entspannung einstellen, denn auf anfängliche „Kinderkrankheiten“ folgte zügig die Erkenntnis, dass Probleme nicht nur Anfangs auftreten werden.
Die Oberleitungsstörung bei Uelzen vom 21. bis zum 23. September 2025 ist kein isolierter Betriebsunfall, sondern ein Stresstest für das ohnehin ausgedünnte Netz in Norddeutschland – mitten in der laufenden Korridorsanierung Hamburg–Berlin.
Die Sanierung der Strecke Hamburg–Berlin läuft seit einem knappen Monat. Güterbahnen erleben auf den Strecken eine Mischung aus Improvisation, langen Umwegen und verbesserungswürdiger Kommunikation.
Bereits in der zweiten von 38 Wochen „Generalsanierung Hamburg-Berlin“ melden EVU erhebliche Probleme: Auf den Umleitungsstrecken sind gleich zwei Baustellen eingerichtet.
Die dritte der sogenannten „Korridorsanierungen” der DB zwischen Hamburg und Berlin ist ein Belastungstest für die Schienenkunden, die Eisenbahnunternehmen, aber auch für das Vertrauen in das Großprojektmanagement der DB InfraGO.
Am Mittwoch, den 09. Juli 2025, fand auf Einladung der DB InfraGO in Frankfurt am Main ein Branchendialog mit rund 200 Vertreter:innen aus der Branche statt. Es ging um das WO, WANN und WIE der Korridorsanierung – bedarfsgerecht im Sinne der Betroffenen.
Die Reihung der geplanten Korridore dürfte sich verzögern. Zusammen mit Branche und Politik sollen die bisherigen Konzepte für alle Korridore, die ab 2028 geplant wurden, überarbeitet werden. Was zunächst nach einem Scheitern klingt, könnte sich als notwendige Korrektur herausstellen.
Die Korridorsanierung auf 70 Kilometern Strecke der sogenannten Riedbahn zwischen Frankfurt am Main und Mannheim, sollte ein Vorzeigeprojekt der Deutschen Bahn werden – ein symbolträchtiger Auftakt zur sogenannten Korridorsanierung.
Seit der Wiedereröffnung der Riedbahn am 15. Dezember 2024 haben einige Pannen auf der frisch, generalüberholten Strecke den Verkehr mehrmals verlangsamt, auf die bekannten Umleiterstrecken zurückverlagert oder zum Ausfall gebracht.
Seit Sonntagnacht rollen wieder Züge über die Riedbahn. Wir danken den vielen Mitarbeiter:innen der DB und den beteiligten Baufirmen für die Realisierung des Projekts. Der Betrieb der erneuerten Anlagen hat in den ersten beiden Tagen weitestgehend planmäßig funktioniert.
Die Sanierung des deutschen Schienennetzes hat mit der Riedbahn gerade erst begonnen, und noch bevor das erste von 41 Projekten abgeschlossen ist, gibt es massive Änderungen bei der Reihenfolge.
Die Riedbahn ist aktuell das größte Schieneninfrastrukturprojekt in Deutschland und zugleich der Auftakt zur umfassenden „Generalsanierung“ des deutschen Schienennetzes. Ziel ist es, die gesamte Schieneninfrastruktur nachhaltig zu verbessern und den Betrieb langfristig zu stabilisieren
100 Tage nach dem Baustart berichtet die DB InfraGO in einer Pressemitteilung über den Baufortschritt der Riedbahn. Wer sich auskennt, sieht schnell, dass viele Aussagen nur Halbwahrheiten sind.
In einem Artikel der FAZ vermittelt der Leiter der Infrastruktur im Regionalbereich Mitte den Eindruck, dass auf der Riedbahn eine umfassende Erneuerung aller Gewerke stattfindet. Doch DB-Watch weiß: Das entspricht nicht der Wirklichkeit
Laut einem Medienbericht könnte sich die vollständige Inbetriebnahme von Anfang 2025 auf Ende 2025 verzögern. Worst Case schmälert das die Kapazität auf der Riedbahn einige Monate, statt sie zu steigern.
Es wurde final, dass die Strecke 2026 für drei Monate und 2029 für fünf Monate komplett gesperrt werden soll. Kapazitätssteigernde Maßnahmen der stark belasteten Strecke wird es jedoch kaum geben.
Zum Start des Riedbahn-Live-Tickers äußert sich der Konzernbevollmächtigte für Gemeinwohlorientierte Schieneninfrastruktur Tobias Heinemann zur anstehenden Sanierung der Riedbahn.
Mehrere Wochen liefen die Verhandlungsrunden zwischen Bund und Ländern im Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat zur Novelle des Bundesschienenwegeausbaugesetzes (BSWAG). Jetzt steht das Ergebnis fest.
Die InfraGO AG verkündet, dass während der Generalsanierung der Riedbahn alle 400 bis 500 Güterzüge pro Woche über die verkehrsgünstige Main-Neckar-Bahn oder die Ludwigsbahn umgeleitet werden können. Mehrere EVU bestätigen, dass es zu Zurückweisungen bei Trassenbestellungen kam.
Am 29. Januar lädt die DB InfraGO zu einer Kundenveranstaltung bezüglich der beiden bayerischen Korridore Obertraubling – Passau und Nürnberg – Regensburg. Zentraler Konfliktpunkt: die langen Umwege und Umleiterstrecken für den Schienengüterverkehr. Sie hinterließ jedoch mehr Fragen als Antworten.
Die vorbereitenden Maßnahmen auf der Riedbahn zwischen Mannheim und Frankfurt verzögern sich. Kund:innen und Unternehmen können nur auf ein Sprichwort hoffen, das eigentlich im Theater gilt: „Wenn die Generalprobe schief geht, wird die Aufführung großartig“.
Am 15. Juni beginnt die fünfmonatige Sanierung der Riedbahn, der erste der 40 Korridore, die „generalsaniert“ werden sollen. Allerdings wird die 70 Kilometer lange Strecke zwischen Frankfurt am Main und Mannheim bereits zwischen dem 01. Januar bis zum 22. Januar 2024 komplett gesperrt – für mindestens drei Wochen, um den Testlauf zu starten!
Durch das Urteil des Bundesverfassungsgerichts, dass die Umschichtung von Corona-begründeten Kreditermächtigungen in den Klima- und Transformationsfonds (KTF) verfassungswidrig sei, gerät die Finanzierung der so genannten Generalsanierung unter Druck.
Die DB gibt in einer Pressemeldung bekannt, dass sich die Kosten der Riedbahn statt 500 Millionen auf 1,3 Milliarden Euro belaufen werden. Wenn alle Projekte so teuer werden, werden die 45 Zusatz-Milliarden für die Schiene, die der Bund bereitstellt, komplett aufgebraucht.
Wie zuvor bereits diskutiert, wird die Korridorsanierung der Strecke Hamburg-Hannover auf 2029 geschoben. Das soll mehr Zeit zu Vorbereitungen liefern, um nicht nur Sanierungen, sondern auch Ausbaumaßnahmen durchzuführen.
Auf dem Schienengipfel geben BMDV und DB die finale zeitliche Reihung der Korridore bekannt, die generalsaniert werden sollen. Die Anzahl verringert sich von 43 auf 40 Korridore.
Eine bundesweite Arbeitsgruppe, die sich speziell den Bedürfnissen des Güterverkehrs widmet, finden viele Branchenvertreter:innen sinnvoll. Doch sie legt auch viele Probleme offen.
Versprochenes Geld ist im bisherigen Haushaltsentwurf nicht abgebildet. Es bleibt fraglich, ob die Zusatz-Milliarden für die Schiene kommen und wenn ja, wofür sie ausgegeben werden.
Eine Novelle der Lkw-Maut soll einen Teil der versprochenen 45 Zusatz-Milliarden für die Schiene finanzieren. Einnahmen der Straßen-Maut können künftig auch für die Schiene aufgewendet werden.
Im Koalitionsausschuss werden der Schiene zusätzlich 45 Milliarden Euro bis 2027 zugesichert. Ursprung und Einsatz der Mittel bleiben aber zunächst vage.
Die Branche reicht weitere Änderungs- und Ergänzungswünsche bezüglich der Kriterienliste zur Priorisierung der Auswahl der Korridore ein. Ein wichtiger Punkt ist dabei das europäische Zugbeeinflussungssystem ETCS.
Zu früh gefreut: Störung auf frisch eröffnetem Umleiter und Knoten kurz vor dem Infarkt
Nachdem wir gestern noch die erfreulich reibungsfreie Inbetriebnahme des ersten Teilabschnitts nach der Korridorsanierung Hamburg – Berlin vermeldet hatten, meldete sich die Realität des deutschen Schienennetzes schnell zurück. Die InfraGO nahm am 15. Mai den Streckenabschnitt zwischen Hamburg und Hagenow in Betrieb, um Verkehre Richtung Nordost und eine wertvolle Umleitung nach Berlin zu ermöglichen. Kurz hinter dem eröffneten Abschnitt, zwischen Hagenow und Schwerin, kam es nun zu einer Störung, die den Eisenbahnverkehr direkt wieder einschränkt. In beide Richtungen gibt es eine sogenannte Rotausleuchtung: Die Signale zeigen an, dass ein Zug den entsprechenden Abschnitt (Block) blockiert, für den ankommenden Verkehr heißt es also auf Halt. Da im Bereich des Knotens Hagenow Land Arbeiten an der Stellwerkstechnik gemacht wurden, die auch die Strecke nach Schwerin Süd betreffen, liegt ein technischer Fehler nahe, etwa im Bereich der Achszähltechnik.
Jetzt gilt es, die Störung schnellstmöglich zu beheben und die Kapazität der Strecke wieder herzustellen. Immerhin sollen bis zu 50 Güterzüge über diese Strecke rollen und eine alternative Route über den Knoten Hannover ist aktuell kaum möglich. Der steht aktuell kurz vor dem Infarkt. Neben der Totalsperrung in Richtung Celle („Qualitätsoffensive“) gibt es diverse weitere Bauarbeiten und Störungen im Knoten Hannover. Vor allem die Ost-West Achse von Wunstorf nach Lehrte ist erneut ein Flaschenhals. Hier sollen eigentlich auch Züge zwischen Hamburg und Berlin verkehren. Im gesamten Regionalbereich Nord kommt es aktuell zu Verspätungen von bis zu mehreren Stunden.
Der Knoten Hannover ist seit langem komplett überlastet. Die zusätzlichen Umleiterverkehre zwischen Hamburg und Berlin verschärfen die Lage nun noch weiter. Der Tag, an dem der Korridor Hamburg – Berlin wieder vollständig ans Netz geht, kann für Eisenbahner:innen in Norddeutschland also nicht zu früh kommen.
Die Negativ-Serie beim DB-Konzern hört nicht auf – heute gab es gleich zwei unschöne Nachrichten zu Großprojekten der DB InfraGO: Das Bahnhofs- und Infrastrukturprojekt Stuttgart 21 wird nicht nur erst 2031 fertiggestellt, auch die Kosten steigen nochmal um 3 Milliarden Euro auf nunmehr 14,5 Milliarden Euro. Gleichzeitig wurden die geschätzten Gesamtkosten für die Korridorsanierung Hamburg – Berlin nach oben korrigiert. Aus 2,2 Milliarden Euro werden nun 2,7…
Am 19. Juni berichtete die Süddeutsche Zeitung über den „Bahnsinn“ bei Großprojekten. Tenor: Die Deutsche Bahn AG tut sich mit Großprojekten aktuell sehr schwer. So weit, so bekannt. Irritierend ist allerdings eine Metapher des InfraGO-Vorstands Dr. Philipp Nagl: Er gesteht Schwierigkeiten bei Großprojekten ein. Es würden Erfahrungen im Konzern fehlen. Die scheint man wohl mit…
Nach einer Sperrung von insgesamt zehneinhalb Monaten rollt der Zugverkehr auf der Strecke zwischen Hamburg und Berlin wieder. Insbesondere nach dem Chaos der vergangenen Wochen (u. a. Verkehrsrundschau vom 10. Juni 2026), vor allem rund um den Knoten Hannover, sorgt das für Entlastung.
Nachdem wir gestern noch die erfreulich reibungsfreie Inbetriebnahme des ersten Teilabschnitts nach der Korridorsanierung Hamburg – Berlin vermeldet hatten, meldete sich die Realität des deutschen Schienennetzes schnell zurück. Die InfraGO nahm am 15. Mai den Streckenabschnitt zwischen Hamburg und Hagenow in Betrieb, um Verkehre Richtung Nordost und eine wertvolle Umleitung nach Berlin zu ermöglichen.
Seit dem 15. Mai ist der erste Abschnitt der Strecke Hamburg – Berlin wieder befahrbar. Zwischen Hamburg und Hagenow Land rollt der Verkehr wieder. Das ist eine echte Entlastung, weil damit vor allem der Güterverkehr damit eine weitere Umleiterroute zwischen Hamburg und Berlin (und weiter Richtung östliche Nachbarländer) nehmen kann: Die Strecke über Schwerin und…
Auf dem Korridor Hamburg – Berlin kehrt keine Ruhe ein. Die vollständige Inbetriebnahme der Leit- und Sicherungstechnik verzögert sich wohl noch weiter. Im März erst gab die InfraGO bekannt, dass die für den 01. Mai geplante Wiederinbetriebnahmen der Strecke nicht zu halten sei. Winterbedingungen und Probleme mit der Montage der Leit- und Sicherungstechnik wurden als…
Entlang des Rheins verläuft von Troisdorf bei Köln über Koblenz bis nach Wiesbaden der Rhein-Alpin-Korridor – eine der wichtigsten Güterverkehrsachsen Deutschlands und zentrale Verbindung von den Nordseehäfen über Süddeutschland bis in den Alpenraum und nach Italien. Im zweiten Halbjahr 2026 soll auch dieser Abschnitt im Rahmen der Korridorsanierung modernisiert werden. Allerdings ist bereits im Vorfeld…
Nach den winterlichen Problemen bei der Korridorsanierung zwischen Hamburg und Berlin ist nun klar: Der Frost zu Jahresbeginn scheint die Bauarbeiten völlig aus der Bahn geworfen zu haben. Die Inbetriebnahme der wichtigen Strecke verzögert sich um sechs Wochen. Die Nachricht verwundert ein wenig, teilte die InfraGO der Branche doch mit, dass man mit ca. drei…
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
Der Jahresbeginn startet mit einem Überblick zum aktuellen Stand der abgeschlossenen und noch laufenden Korridorsanierungen sowie einem Blick auf die kommenden Vollsperrungen 2026.
Die ersten 100 Tage der neunmonatigen Vollsperrung zwischen Hamburg und Berlin sind geschafft. In der Branche will sich nicht so recht Entspannung einstellen, denn auf anfängliche „Kinderkrankheiten“ folgte zügig die Erkenntnis, dass Probleme nicht nur Anfangs auftreten werden.
Die Oberleitungsstörung bei Uelzen vom 21. bis zum 23. September 2025 ist kein isolierter Betriebsunfall, sondern ein Stresstest für das ohnehin ausgedünnte Netz in Norddeutschland – mitten in der laufenden Korridorsanierung Hamburg–Berlin.
Die Sanierung der Strecke Hamburg–Berlin läuft seit einem knappen Monat. Güterbahnen erleben auf den Strecken eine Mischung aus Improvisation, langen Umwegen und verbesserungswürdiger Kommunikation.
Bereits in der zweiten von 38 Wochen „Generalsanierung Hamburg-Berlin“ melden EVU erhebliche Probleme: Auf den Umleitungsstrecken sind gleich zwei Baustellen eingerichtet.
Die dritte der sogenannten „Korridorsanierungen” der DB zwischen Hamburg und Berlin ist ein Belastungstest für die Schienenkunden, die Eisenbahnunternehmen, aber auch für das Vertrauen in das Großprojektmanagement der DB InfraGO.
Am Mittwoch, den 09. Juli 2025, fand auf Einladung der DB InfraGO in Frankfurt am Main ein Branchendialog mit rund 200 Vertreter:innen aus der Branche statt. Es ging um das WO, WANN und WIE der Korridorsanierung – bedarfsgerecht im Sinne der Betroffenen.
Die Reihung der geplanten Korridore dürfte sich verzögern. Zusammen mit Branche und Politik sollen die bisherigen Konzepte für alle Korridore, die ab 2028 geplant wurden, überarbeitet werden. Was zunächst nach einem Scheitern klingt, könnte sich als notwendige Korrektur herausstellen.
Die Korridorsanierung auf 70 Kilometern Strecke der sogenannten Riedbahn zwischen Frankfurt am Main und Mannheim, sollte ein Vorzeigeprojekt der Deutschen Bahn werden – ein symbolträchtiger Auftakt zur sogenannten Korridorsanierung.
Seit der Wiedereröffnung der Riedbahn am 15. Dezember 2024 haben einige Pannen auf der frisch, generalüberholten Strecke den Verkehr mehrmals verlangsamt, auf die bekannten Umleiterstrecken zurückverlagert oder zum Ausfall gebracht.
Seit Sonntagnacht rollen wieder Züge über die Riedbahn. Wir danken den vielen Mitarbeiter:innen der DB und den beteiligten Baufirmen für die Realisierung des Projekts. Der Betrieb der erneuerten Anlagen hat in den ersten beiden Tagen weitestgehend planmäßig funktioniert.
Die Sanierung des deutschen Schienennetzes hat mit der Riedbahn gerade erst begonnen, und noch bevor das erste von 41 Projekten abgeschlossen ist, gibt es massive Änderungen bei der Reihenfolge.
Die Riedbahn ist aktuell das größte Schieneninfrastrukturprojekt in Deutschland und zugleich der Auftakt zur umfassenden „Generalsanierung“ des deutschen Schienennetzes. Ziel ist es, die gesamte Schieneninfrastruktur nachhaltig zu verbessern und den Betrieb langfristig zu stabilisieren
100 Tage nach dem Baustart berichtet die DB InfraGO in einer Pressemitteilung über den Baufortschritt der Riedbahn. Wer sich auskennt, sieht schnell, dass viele Aussagen nur Halbwahrheiten sind.
In einem Artikel der FAZ vermittelt der Leiter der Infrastruktur im Regionalbereich Mitte den Eindruck, dass auf der Riedbahn eine umfassende Erneuerung aller Gewerke stattfindet. Doch DB-Watch weiß: Das entspricht nicht der Wirklichkeit
Laut einem Medienbericht könnte sich die vollständige Inbetriebnahme von Anfang 2025 auf Ende 2025 verzögern. Worst Case schmälert das die Kapazität auf der Riedbahn einige Monate, statt sie zu steigern.
Es wurde final, dass die Strecke 2026 für drei Monate und 2029 für fünf Monate komplett gesperrt werden soll. Kapazitätssteigernde Maßnahmen der stark belasteten Strecke wird es jedoch kaum geben.
Zum Start des Riedbahn-Live-Tickers äußert sich der Konzernbevollmächtigte für Gemeinwohlorientierte Schieneninfrastruktur Tobias Heinemann zur anstehenden Sanierung der Riedbahn.
Mehrere Wochen liefen die Verhandlungsrunden zwischen Bund und Ländern im Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat zur Novelle des Bundesschienenwegeausbaugesetzes (BSWAG). Jetzt steht das Ergebnis fest.
Die InfraGO AG verkündet, dass während der Generalsanierung der Riedbahn alle 400 bis 500 Güterzüge pro Woche über die verkehrsgünstige Main-Neckar-Bahn oder die Ludwigsbahn umgeleitet werden können. Mehrere EVU bestätigen, dass es zu Zurückweisungen bei Trassenbestellungen kam.
Am 29. Januar lädt die DB InfraGO zu einer Kundenveranstaltung bezüglich der beiden bayerischen Korridore Obertraubling – Passau und Nürnberg – Regensburg. Zentraler Konfliktpunkt: die langen Umwege und Umleiterstrecken für den Schienengüterverkehr. Sie hinterließ jedoch mehr Fragen als Antworten.
Die vorbereitenden Maßnahmen auf der Riedbahn zwischen Mannheim und Frankfurt verzögern sich. Kund:innen und Unternehmen können nur auf ein Sprichwort hoffen, das eigentlich im Theater gilt: „Wenn die Generalprobe schief geht, wird die Aufführung großartig“.
Am 15. Juni beginnt die fünfmonatige Sanierung der Riedbahn, der erste der 40 Korridore, die „generalsaniert“ werden sollen. Allerdings wird die 70 Kilometer lange Strecke zwischen Frankfurt am Main und Mannheim bereits zwischen dem 01. Januar bis zum 22. Januar 2024 komplett gesperrt – für mindestens drei Wochen, um den Testlauf zu starten!
Durch das Urteil des Bundesverfassungsgerichts, dass die Umschichtung von Corona-begründeten Kreditermächtigungen in den Klima- und Transformationsfonds (KTF) verfassungswidrig sei, gerät die Finanzierung der so genannten Generalsanierung unter Druck.
Die DB gibt in einer Pressemeldung bekannt, dass sich die Kosten der Riedbahn statt 500 Millionen auf 1,3 Milliarden Euro belaufen werden. Wenn alle Projekte so teuer werden, werden die 45 Zusatz-Milliarden für die Schiene, die der Bund bereitstellt, komplett aufgebraucht.
Wie zuvor bereits diskutiert, wird die Korridorsanierung der Strecke Hamburg-Hannover auf 2029 geschoben. Das soll mehr Zeit zu Vorbereitungen liefern, um nicht nur Sanierungen, sondern auch Ausbaumaßnahmen durchzuführen.
Auf dem Schienengipfel geben BMDV und DB die finale zeitliche Reihung der Korridore bekannt, die generalsaniert werden sollen. Die Anzahl verringert sich von 43 auf 40 Korridore.
Eine bundesweite Arbeitsgruppe, die sich speziell den Bedürfnissen des Güterverkehrs widmet, finden viele Branchenvertreter:innen sinnvoll. Doch sie legt auch viele Probleme offen.
Versprochenes Geld ist im bisherigen Haushaltsentwurf nicht abgebildet. Es bleibt fraglich, ob die Zusatz-Milliarden für die Schiene kommen und wenn ja, wofür sie ausgegeben werden.
Eine Novelle der Lkw-Maut soll einen Teil der versprochenen 45 Zusatz-Milliarden für die Schiene finanzieren. Einnahmen der Straßen-Maut können künftig auch für die Schiene aufgewendet werden.
Im Koalitionsausschuss werden der Schiene zusätzlich 45 Milliarden Euro bis 2027 zugesichert. Ursprung und Einsatz der Mittel bleiben aber zunächst vage.
Die Branche reicht weitere Änderungs- und Ergänzungswünsche bezüglich der Kriterienliste zur Priorisierung der Auswahl der Korridore ein. Ein wichtiger Punkt ist dabei das europäische Zugbeeinflussungssystem ETCS.
Seit dem 15. Mai ist der erste Abschnitt der Strecke Hamburg – Berlin wieder befahrbar. Zwischen Hamburg und Hagenow Land rollt der Verkehr wieder. Das ist eine echte Entlastung, weil damit vor allem der Güterverkehr damit eine weitere Umleiterroute zwischen Hamburg und Berlin (und weiter Richtung östliche Nachbarländer) nehmen kann: Die Strecke über Schwerin und Neustrelitz verbindet nun zusätzlich die beiden Metropolen.
Nach ersten Berichten aus der Branche ist die Inbetriebnahme des Streckenabschnitts auch weitgehend reibungsfrei geglückt und die Verkehre laufen aktuell stabil. Allerdings ist die Strecke nicht besonders leistungsfähig: Die Nahverkehrslinien RE 4 (Bützow – Lalendorf) und RE 50 (Rostock – Langhagen) müssen ausgedünnt werden, damit auf der teilweise eingleisigen Strecke auch für den Güterverkehr Platz ist. Der kann seit Freitag nämlich nicht mehr über Uelzen, Celle und Lehrte Richtung Osten fahren. Die „Qualitätsoffensive“ zwischen Hamburg und Hannover schreitet voran und der Streckenabschnitt zwischen Uelzen und Celle ist gesperrt worden. Damit wird eine wichtige Schienenanbindung an den Hamburger Hafen gekappt.
Die Lage des Eisenbahnverkehrs in Norddeutschland bleibt also nach der Verzögerung der Korridorsanierung zwischen Hamburg und Berlin vorerst angespannt. Vor allem, dass jetzt doch gleichzeitig Arbeiten zwischen Hamburg und Hannover stattfinden, verschärft die Lage. Wir müssen noch bis zum 14. Juni warten, bis der wichtige Korridor wieder ganz ans Netz geht.
Auf die vollständige Inbetriebnahme der Leit- und Sicherungstechnik müssen wir aber auch dann noch weiter warten. Dazu gibt es hier weitere Informationen.
Die Negativ-Serie beim DB-Konzern hört nicht auf – heute gab es gleich zwei unschöne Nachrichten zu Großprojekten der DB InfraGO: Das Bahnhofs- und Infrastrukturprojekt Stuttgart 21 wird nicht nur erst 2031 fertiggestellt, auch die Kosten steigen nochmal um 3 Milliarden Euro auf nunmehr 14,5 Milliarden Euro. Gleichzeitig wurden die geschätzten Gesamtkosten für die Korridorsanierung Hamburg – Berlin nach oben korrigiert. Aus 2,2 Milliarden Euro werden nun 2,7…
Am 19. Juni berichtete die Süddeutsche Zeitung über den „Bahnsinn“ bei Großprojekten. Tenor: Die Deutsche Bahn AG tut sich mit Großprojekten aktuell sehr schwer. So weit, so bekannt. Irritierend ist allerdings eine Metapher des InfraGO-Vorstands Dr. Philipp Nagl: Er gesteht Schwierigkeiten bei Großprojekten ein. Es würden Erfahrungen im Konzern fehlen. Die scheint man wohl mit…
Nach einer Sperrung von insgesamt zehneinhalb Monaten rollt der Zugverkehr auf der Strecke zwischen Hamburg und Berlin wieder. Insbesondere nach dem Chaos der vergangenen Wochen (u. a. Verkehrsrundschau vom 10. Juni 2026), vor allem rund um den Knoten Hannover, sorgt das für Entlastung.
Nachdem wir gestern noch die erfreulich reibungsfreie Inbetriebnahme des ersten Teilabschnitts nach der Korridorsanierung Hamburg – Berlin vermeldet hatten, meldete sich die Realität des deutschen Schienennetzes schnell zurück. Die InfraGO nahm am 15. Mai den Streckenabschnitt zwischen Hamburg und Hagenow in Betrieb, um Verkehre Richtung Nordost und eine wertvolle Umleitung nach Berlin zu ermöglichen.
Seit dem 15. Mai ist der erste Abschnitt der Strecke Hamburg – Berlin wieder befahrbar. Zwischen Hamburg und Hagenow Land rollt der Verkehr wieder. Das ist eine echte Entlastung, weil damit vor allem der Güterverkehr damit eine weitere Umleiterroute zwischen Hamburg und Berlin (und weiter Richtung östliche Nachbarländer) nehmen kann: Die Strecke über Schwerin und…
Auf dem Korridor Hamburg – Berlin kehrt keine Ruhe ein. Die vollständige Inbetriebnahme der Leit- und Sicherungstechnik verzögert sich wohl noch weiter. Im März erst gab die InfraGO bekannt, dass die für den 01. Mai geplante Wiederinbetriebnahmen der Strecke nicht zu halten sei. Winterbedingungen und Probleme mit der Montage der Leit- und Sicherungstechnik wurden als…
Entlang des Rheins verläuft von Troisdorf bei Köln über Koblenz bis nach Wiesbaden der Rhein-Alpin-Korridor – eine der wichtigsten Güterverkehrsachsen Deutschlands und zentrale Verbindung von den Nordseehäfen über Süddeutschland bis in den Alpenraum und nach Italien. Im zweiten Halbjahr 2026 soll auch dieser Abschnitt im Rahmen der Korridorsanierung modernisiert werden. Allerdings ist bereits im Vorfeld…
Nach den winterlichen Problemen bei der Korridorsanierung zwischen Hamburg und Berlin ist nun klar: Der Frost zu Jahresbeginn scheint die Bauarbeiten völlig aus der Bahn geworfen zu haben. Die Inbetriebnahme der wichtigen Strecke verzögert sich um sechs Wochen. Die Nachricht verwundert ein wenig, teilte die InfraGO der Branche doch mit, dass man mit ca. drei…
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
Der Jahresbeginn startet mit einem Überblick zum aktuellen Stand der abgeschlossenen und noch laufenden Korridorsanierungen sowie einem Blick auf die kommenden Vollsperrungen 2026.
Die ersten 100 Tage der neunmonatigen Vollsperrung zwischen Hamburg und Berlin sind geschafft. In der Branche will sich nicht so recht Entspannung einstellen, denn auf anfängliche „Kinderkrankheiten“ folgte zügig die Erkenntnis, dass Probleme nicht nur Anfangs auftreten werden.
Die Oberleitungsstörung bei Uelzen vom 21. bis zum 23. September 2025 ist kein isolierter Betriebsunfall, sondern ein Stresstest für das ohnehin ausgedünnte Netz in Norddeutschland – mitten in der laufenden Korridorsanierung Hamburg–Berlin.
Die Sanierung der Strecke Hamburg–Berlin läuft seit einem knappen Monat. Güterbahnen erleben auf den Strecken eine Mischung aus Improvisation, langen Umwegen und verbesserungswürdiger Kommunikation.
Bereits in der zweiten von 38 Wochen „Generalsanierung Hamburg-Berlin“ melden EVU erhebliche Probleme: Auf den Umleitungsstrecken sind gleich zwei Baustellen eingerichtet.
Die dritte der sogenannten „Korridorsanierungen” der DB zwischen Hamburg und Berlin ist ein Belastungstest für die Schienenkunden, die Eisenbahnunternehmen, aber auch für das Vertrauen in das Großprojektmanagement der DB InfraGO.
Am Mittwoch, den 09. Juli 2025, fand auf Einladung der DB InfraGO in Frankfurt am Main ein Branchendialog mit rund 200 Vertreter:innen aus der Branche statt. Es ging um das WO, WANN und WIE der Korridorsanierung – bedarfsgerecht im Sinne der Betroffenen.
Die Reihung der geplanten Korridore dürfte sich verzögern. Zusammen mit Branche und Politik sollen die bisherigen Konzepte für alle Korridore, die ab 2028 geplant wurden, überarbeitet werden. Was zunächst nach einem Scheitern klingt, könnte sich als notwendige Korrektur herausstellen.
Die Korridorsanierung auf 70 Kilometern Strecke der sogenannten Riedbahn zwischen Frankfurt am Main und Mannheim, sollte ein Vorzeigeprojekt der Deutschen Bahn werden – ein symbolträchtiger Auftakt zur sogenannten Korridorsanierung.
Seit der Wiedereröffnung der Riedbahn am 15. Dezember 2024 haben einige Pannen auf der frisch, generalüberholten Strecke den Verkehr mehrmals verlangsamt, auf die bekannten Umleiterstrecken zurückverlagert oder zum Ausfall gebracht.
Seit Sonntagnacht rollen wieder Züge über die Riedbahn. Wir danken den vielen Mitarbeiter:innen der DB und den beteiligten Baufirmen für die Realisierung des Projekts. Der Betrieb der erneuerten Anlagen hat in den ersten beiden Tagen weitestgehend planmäßig funktioniert.
Die Sanierung des deutschen Schienennetzes hat mit der Riedbahn gerade erst begonnen, und noch bevor das erste von 41 Projekten abgeschlossen ist, gibt es massive Änderungen bei der Reihenfolge.
Die Riedbahn ist aktuell das größte Schieneninfrastrukturprojekt in Deutschland und zugleich der Auftakt zur umfassenden „Generalsanierung“ des deutschen Schienennetzes. Ziel ist es, die gesamte Schieneninfrastruktur nachhaltig zu verbessern und den Betrieb langfristig zu stabilisieren
100 Tage nach dem Baustart berichtet die DB InfraGO in einer Pressemitteilung über den Baufortschritt der Riedbahn. Wer sich auskennt, sieht schnell, dass viele Aussagen nur Halbwahrheiten sind.
In einem Artikel der FAZ vermittelt der Leiter der Infrastruktur im Regionalbereich Mitte den Eindruck, dass auf der Riedbahn eine umfassende Erneuerung aller Gewerke stattfindet. Doch DB-Watch weiß: Das entspricht nicht der Wirklichkeit
Laut einem Medienbericht könnte sich die vollständige Inbetriebnahme von Anfang 2025 auf Ende 2025 verzögern. Worst Case schmälert das die Kapazität auf der Riedbahn einige Monate, statt sie zu steigern.
Es wurde final, dass die Strecke 2026 für drei Monate und 2029 für fünf Monate komplett gesperrt werden soll. Kapazitätssteigernde Maßnahmen der stark belasteten Strecke wird es jedoch kaum geben.
Zum Start des Riedbahn-Live-Tickers äußert sich der Konzernbevollmächtigte für Gemeinwohlorientierte Schieneninfrastruktur Tobias Heinemann zur anstehenden Sanierung der Riedbahn.
Mehrere Wochen liefen die Verhandlungsrunden zwischen Bund und Ländern im Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat zur Novelle des Bundesschienenwegeausbaugesetzes (BSWAG). Jetzt steht das Ergebnis fest.
Die InfraGO AG verkündet, dass während der Generalsanierung der Riedbahn alle 400 bis 500 Güterzüge pro Woche über die verkehrsgünstige Main-Neckar-Bahn oder die Ludwigsbahn umgeleitet werden können. Mehrere EVU bestätigen, dass es zu Zurückweisungen bei Trassenbestellungen kam.
Am 29. Januar lädt die DB InfraGO zu einer Kundenveranstaltung bezüglich der beiden bayerischen Korridore Obertraubling – Passau und Nürnberg – Regensburg. Zentraler Konfliktpunkt: die langen Umwege und Umleiterstrecken für den Schienengüterverkehr. Sie hinterließ jedoch mehr Fragen als Antworten.
Die vorbereitenden Maßnahmen auf der Riedbahn zwischen Mannheim und Frankfurt verzögern sich. Kund:innen und Unternehmen können nur auf ein Sprichwort hoffen, das eigentlich im Theater gilt: „Wenn die Generalprobe schief geht, wird die Aufführung großartig“.
Am 15. Juni beginnt die fünfmonatige Sanierung der Riedbahn, der erste der 40 Korridore, die „generalsaniert“ werden sollen. Allerdings wird die 70 Kilometer lange Strecke zwischen Frankfurt am Main und Mannheim bereits zwischen dem 01. Januar bis zum 22. Januar 2024 komplett gesperrt – für mindestens drei Wochen, um den Testlauf zu starten!
Durch das Urteil des Bundesverfassungsgerichts, dass die Umschichtung von Corona-begründeten Kreditermächtigungen in den Klima- und Transformationsfonds (KTF) verfassungswidrig sei, gerät die Finanzierung der so genannten Generalsanierung unter Druck.
Die DB gibt in einer Pressemeldung bekannt, dass sich die Kosten der Riedbahn statt 500 Millionen auf 1,3 Milliarden Euro belaufen werden. Wenn alle Projekte so teuer werden, werden die 45 Zusatz-Milliarden für die Schiene, die der Bund bereitstellt, komplett aufgebraucht.
Wie zuvor bereits diskutiert, wird die Korridorsanierung der Strecke Hamburg-Hannover auf 2029 geschoben. Das soll mehr Zeit zu Vorbereitungen liefern, um nicht nur Sanierungen, sondern auch Ausbaumaßnahmen durchzuführen.
Auf dem Schienengipfel geben BMDV und DB die finale zeitliche Reihung der Korridore bekannt, die generalsaniert werden sollen. Die Anzahl verringert sich von 43 auf 40 Korridore.
Eine bundesweite Arbeitsgruppe, die sich speziell den Bedürfnissen des Güterverkehrs widmet, finden viele Branchenvertreter:innen sinnvoll. Doch sie legt auch viele Probleme offen.
Versprochenes Geld ist im bisherigen Haushaltsentwurf nicht abgebildet. Es bleibt fraglich, ob die Zusatz-Milliarden für die Schiene kommen und wenn ja, wofür sie ausgegeben werden.
Eine Novelle der Lkw-Maut soll einen Teil der versprochenen 45 Zusatz-Milliarden für die Schiene finanzieren. Einnahmen der Straßen-Maut können künftig auch für die Schiene aufgewendet werden.
Im Koalitionsausschuss werden der Schiene zusätzlich 45 Milliarden Euro bis 2027 zugesichert. Ursprung und Einsatz der Mittel bleiben aber zunächst vage.
Die Branche reicht weitere Änderungs- und Ergänzungswünsche bezüglich der Kriterienliste zur Priorisierung der Auswahl der Korridore ein. Ein wichtiger Punkt ist dabei das europäische Zugbeeinflussungssystem ETCS.
Korridorsanierung Hamburg – Berlin: Nach der Nachspielzeit kommt nun die Verlängerung?
Auf dem Korridor Hamburg – Berlin kehrt keine Ruhe ein. Die vollständige Inbetriebnahme der Leit- und Sicherungstechnik verzögert sich wohl noch weiter. Im März erst gab die InfraGO bekannt, dass die für den 01. Mai geplante Wiederinbetriebnahmen der Strecke nicht zu halten sei. Winterbedingungen und Probleme mit der Montage der Leit- und Sicherungstechnik wurden als Grund genannt. Als neues Inbetriebnahmedatum wurde der 14. Juni verkündet. Die Folgen für den Eisenbahnverkehr in Norddeutschland haben wir hier dargestellt.
Über die Probleme mit der Leit- und Sicherungstechnik wurde zwischenzeitlich viel spekuliert. Nun meldete sich Dr. Philipp Nagl selbst über das Forum Drehscheibe zu Wort. Am 14. Juni sei es noch nicht möglich, auf der gesamten Strecke die Linienförmige Zugbeeinflussung (LZB) wieder in Betrieb zu nehmen. Vor allem die neu errichteten Stellwerke führen wohl zu weiteren Verzögerungen. Auf Anfrage teilte die InfraGO mit, dass auf den Streckenabschnitten vor Hamburg und Berlin Stellwerkstechnik noch nicht in Betrieb genommen werden kann. Konkret heißt das, dass die auf der Strecke zuvor gewohnte Maximalgeschwindigkeit von 230 km/h zunächst nur zwischen Büchen und Neustadt (Dosse) erreicht werden wird. Ansonsten muss wohl auf die ältere Technik der Punktförmigen Zugbeeinflussung (PZB) zurückgegriffen werden, was eine Maximalgeschwindigkeit von nur 160 km/h ermöglicht. Nach zehneinhalb Monaten Totalsperrung und Kosten von mindestens 2,2 Milliarden Euro wird die Strecke also zunächst erstmal langsamer sein als vorher.
Die InfraGO teilte mit, dass die vollständige Inbetriebnahme der LZB auf ganzer Strecke „in den Wochen nach dem Start“ am 14. Juni erfolgen soll. Dafür müssen wir erneut mit Sperrungen rechnen. Erst danach sind wieder durchgehend 230 km/h möglich. Die verringerte Maximalgeschwindigkeit wird man laut InfraGO bis dahin kaum merken.
Das Grundversprechen des Prinzips Korridorsanierung, wonach große Einschränkungen (Totalsperrung) auch große Vorteile (Bautempo, Effizienzgewinne, anschließende Baufreiheit) mit sich bringen, gerät weiter unter Druck. Zumal auf den ursprünglich geplanten Einbau der Leit- und Sicherungstechnik ETCS anstelle der nun verzögerten LZB aus Zeit- und Kostengründen verzichtet wurde. Eine Nachrüstung ist erst in den 2030er Jahren vorgesehen – inklusive neuer Sperrpausen.
Die Negativ-Serie beim DB-Konzern hört nicht auf – heute gab es gleich zwei unschöne Nachrichten zu Großprojekten der DB InfraGO: Das Bahnhofs- und Infrastrukturprojekt Stuttgart 21 wird nicht nur erst 2031 fertiggestellt, auch die Kosten steigen nochmal um 3 Milliarden Euro auf nunmehr 14,5 Milliarden Euro. Gleichzeitig wurden die geschätzten Gesamtkosten für die Korridorsanierung Hamburg – Berlin nach oben korrigiert. Aus 2,2 Milliarden Euro werden nun 2,7…
Am 19. Juni berichtete die Süddeutsche Zeitung über den „Bahnsinn“ bei Großprojekten. Tenor: Die Deutsche Bahn AG tut sich mit Großprojekten aktuell sehr schwer. So weit, so bekannt. Irritierend ist allerdings eine Metapher des InfraGO-Vorstands Dr. Philipp Nagl: Er gesteht Schwierigkeiten bei Großprojekten ein. Es würden Erfahrungen im Konzern fehlen. Die scheint man wohl mit…
Nach einer Sperrung von insgesamt zehneinhalb Monaten rollt der Zugverkehr auf der Strecke zwischen Hamburg und Berlin wieder. Insbesondere nach dem Chaos der vergangenen Wochen (u. a. Verkehrsrundschau vom 10. Juni 2026), vor allem rund um den Knoten Hannover, sorgt das für Entlastung.
Nachdem wir gestern noch die erfreulich reibungsfreie Inbetriebnahme des ersten Teilabschnitts nach der Korridorsanierung Hamburg – Berlin vermeldet hatten, meldete sich die Realität des deutschen Schienennetzes schnell zurück. Die InfraGO nahm am 15. Mai den Streckenabschnitt zwischen Hamburg und Hagenow in Betrieb, um Verkehre Richtung Nordost und eine wertvolle Umleitung nach Berlin zu ermöglichen.
Seit dem 15. Mai ist der erste Abschnitt der Strecke Hamburg – Berlin wieder befahrbar. Zwischen Hamburg und Hagenow Land rollt der Verkehr wieder. Das ist eine echte Entlastung, weil damit vor allem der Güterverkehr damit eine weitere Umleiterroute zwischen Hamburg und Berlin (und weiter Richtung östliche Nachbarländer) nehmen kann: Die Strecke über Schwerin und…
Auf dem Korridor Hamburg – Berlin kehrt keine Ruhe ein. Die vollständige Inbetriebnahme der Leit- und Sicherungstechnik verzögert sich wohl noch weiter. Im März erst gab die InfraGO bekannt, dass die für den 01. Mai geplante Wiederinbetriebnahmen der Strecke nicht zu halten sei. Winterbedingungen und Probleme mit der Montage der Leit- und Sicherungstechnik wurden als…
Entlang des Rheins verläuft von Troisdorf bei Köln über Koblenz bis nach Wiesbaden der Rhein-Alpin-Korridor – eine der wichtigsten Güterverkehrsachsen Deutschlands und zentrale Verbindung von den Nordseehäfen über Süddeutschland bis in den Alpenraum und nach Italien. Im zweiten Halbjahr 2026 soll auch dieser Abschnitt im Rahmen der Korridorsanierung modernisiert werden. Allerdings ist bereits im Vorfeld…
Nach den winterlichen Problemen bei der Korridorsanierung zwischen Hamburg und Berlin ist nun klar: Der Frost zu Jahresbeginn scheint die Bauarbeiten völlig aus der Bahn geworfen zu haben. Die Inbetriebnahme der wichtigen Strecke verzögert sich um sechs Wochen. Die Nachricht verwundert ein wenig, teilte die InfraGO der Branche doch mit, dass man mit ca. drei…
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
Der Jahresbeginn startet mit einem Überblick zum aktuellen Stand der abgeschlossenen und noch laufenden Korridorsanierungen sowie einem Blick auf die kommenden Vollsperrungen 2026.
Die ersten 100 Tage der neunmonatigen Vollsperrung zwischen Hamburg und Berlin sind geschafft. In der Branche will sich nicht so recht Entspannung einstellen, denn auf anfängliche „Kinderkrankheiten“ folgte zügig die Erkenntnis, dass Probleme nicht nur Anfangs auftreten werden.
Die Oberleitungsstörung bei Uelzen vom 21. bis zum 23. September 2025 ist kein isolierter Betriebsunfall, sondern ein Stresstest für das ohnehin ausgedünnte Netz in Norddeutschland – mitten in der laufenden Korridorsanierung Hamburg–Berlin.
Die Sanierung der Strecke Hamburg–Berlin läuft seit einem knappen Monat. Güterbahnen erleben auf den Strecken eine Mischung aus Improvisation, langen Umwegen und verbesserungswürdiger Kommunikation.
Bereits in der zweiten von 38 Wochen „Generalsanierung Hamburg-Berlin“ melden EVU erhebliche Probleme: Auf den Umleitungsstrecken sind gleich zwei Baustellen eingerichtet.
Die dritte der sogenannten „Korridorsanierungen” der DB zwischen Hamburg und Berlin ist ein Belastungstest für die Schienenkunden, die Eisenbahnunternehmen, aber auch für das Vertrauen in das Großprojektmanagement der DB InfraGO.
Am Mittwoch, den 09. Juli 2025, fand auf Einladung der DB InfraGO in Frankfurt am Main ein Branchendialog mit rund 200 Vertreter:innen aus der Branche statt. Es ging um das WO, WANN und WIE der Korridorsanierung – bedarfsgerecht im Sinne der Betroffenen.
Die Reihung der geplanten Korridore dürfte sich verzögern. Zusammen mit Branche und Politik sollen die bisherigen Konzepte für alle Korridore, die ab 2028 geplant wurden, überarbeitet werden. Was zunächst nach einem Scheitern klingt, könnte sich als notwendige Korrektur herausstellen.
Die Korridorsanierung auf 70 Kilometern Strecke der sogenannten Riedbahn zwischen Frankfurt am Main und Mannheim, sollte ein Vorzeigeprojekt der Deutschen Bahn werden – ein symbolträchtiger Auftakt zur sogenannten Korridorsanierung.
Seit der Wiedereröffnung der Riedbahn am 15. Dezember 2024 haben einige Pannen auf der frisch, generalüberholten Strecke den Verkehr mehrmals verlangsamt, auf die bekannten Umleiterstrecken zurückverlagert oder zum Ausfall gebracht.
Seit Sonntagnacht rollen wieder Züge über die Riedbahn. Wir danken den vielen Mitarbeiter:innen der DB und den beteiligten Baufirmen für die Realisierung des Projekts. Der Betrieb der erneuerten Anlagen hat in den ersten beiden Tagen weitestgehend planmäßig funktioniert.
Die Sanierung des deutschen Schienennetzes hat mit der Riedbahn gerade erst begonnen, und noch bevor das erste von 41 Projekten abgeschlossen ist, gibt es massive Änderungen bei der Reihenfolge.
Die Riedbahn ist aktuell das größte Schieneninfrastrukturprojekt in Deutschland und zugleich der Auftakt zur umfassenden „Generalsanierung“ des deutschen Schienennetzes. Ziel ist es, die gesamte Schieneninfrastruktur nachhaltig zu verbessern und den Betrieb langfristig zu stabilisieren
100 Tage nach dem Baustart berichtet die DB InfraGO in einer Pressemitteilung über den Baufortschritt der Riedbahn. Wer sich auskennt, sieht schnell, dass viele Aussagen nur Halbwahrheiten sind.
In einem Artikel der FAZ vermittelt der Leiter der Infrastruktur im Regionalbereich Mitte den Eindruck, dass auf der Riedbahn eine umfassende Erneuerung aller Gewerke stattfindet. Doch DB-Watch weiß: Das entspricht nicht der Wirklichkeit
Laut einem Medienbericht könnte sich die vollständige Inbetriebnahme von Anfang 2025 auf Ende 2025 verzögern. Worst Case schmälert das die Kapazität auf der Riedbahn einige Monate, statt sie zu steigern.
Es wurde final, dass die Strecke 2026 für drei Monate und 2029 für fünf Monate komplett gesperrt werden soll. Kapazitätssteigernde Maßnahmen der stark belasteten Strecke wird es jedoch kaum geben.
Zum Start des Riedbahn-Live-Tickers äußert sich der Konzernbevollmächtigte für Gemeinwohlorientierte Schieneninfrastruktur Tobias Heinemann zur anstehenden Sanierung der Riedbahn.
Mehrere Wochen liefen die Verhandlungsrunden zwischen Bund und Ländern im Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat zur Novelle des Bundesschienenwegeausbaugesetzes (BSWAG). Jetzt steht das Ergebnis fest.
Die InfraGO AG verkündet, dass während der Generalsanierung der Riedbahn alle 400 bis 500 Güterzüge pro Woche über die verkehrsgünstige Main-Neckar-Bahn oder die Ludwigsbahn umgeleitet werden können. Mehrere EVU bestätigen, dass es zu Zurückweisungen bei Trassenbestellungen kam.
Am 29. Januar lädt die DB InfraGO zu einer Kundenveranstaltung bezüglich der beiden bayerischen Korridore Obertraubling – Passau und Nürnberg – Regensburg. Zentraler Konfliktpunkt: die langen Umwege und Umleiterstrecken für den Schienengüterverkehr. Sie hinterließ jedoch mehr Fragen als Antworten.
Die vorbereitenden Maßnahmen auf der Riedbahn zwischen Mannheim und Frankfurt verzögern sich. Kund:innen und Unternehmen können nur auf ein Sprichwort hoffen, das eigentlich im Theater gilt: „Wenn die Generalprobe schief geht, wird die Aufführung großartig“.
Am 15. Juni beginnt die fünfmonatige Sanierung der Riedbahn, der erste der 40 Korridore, die „generalsaniert“ werden sollen. Allerdings wird die 70 Kilometer lange Strecke zwischen Frankfurt am Main und Mannheim bereits zwischen dem 01. Januar bis zum 22. Januar 2024 komplett gesperrt – für mindestens drei Wochen, um den Testlauf zu starten!
Durch das Urteil des Bundesverfassungsgerichts, dass die Umschichtung von Corona-begründeten Kreditermächtigungen in den Klima- und Transformationsfonds (KTF) verfassungswidrig sei, gerät die Finanzierung der so genannten Generalsanierung unter Druck.
Die DB gibt in einer Pressemeldung bekannt, dass sich die Kosten der Riedbahn statt 500 Millionen auf 1,3 Milliarden Euro belaufen werden. Wenn alle Projekte so teuer werden, werden die 45 Zusatz-Milliarden für die Schiene, die der Bund bereitstellt, komplett aufgebraucht.
Wie zuvor bereits diskutiert, wird die Korridorsanierung der Strecke Hamburg-Hannover auf 2029 geschoben. Das soll mehr Zeit zu Vorbereitungen liefern, um nicht nur Sanierungen, sondern auch Ausbaumaßnahmen durchzuführen.
Auf dem Schienengipfel geben BMDV und DB die finale zeitliche Reihung der Korridore bekannt, die generalsaniert werden sollen. Die Anzahl verringert sich von 43 auf 40 Korridore.
Eine bundesweite Arbeitsgruppe, die sich speziell den Bedürfnissen des Güterverkehrs widmet, finden viele Branchenvertreter:innen sinnvoll. Doch sie legt auch viele Probleme offen.
Versprochenes Geld ist im bisherigen Haushaltsentwurf nicht abgebildet. Es bleibt fraglich, ob die Zusatz-Milliarden für die Schiene kommen und wenn ja, wofür sie ausgegeben werden.
Eine Novelle der Lkw-Maut soll einen Teil der versprochenen 45 Zusatz-Milliarden für die Schiene finanzieren. Einnahmen der Straßen-Maut können künftig auch für die Schiene aufgewendet werden.
Im Koalitionsausschuss werden der Schiene zusätzlich 45 Milliarden Euro bis 2027 zugesichert. Ursprung und Einsatz der Mittel bleiben aber zunächst vage.
Die Branche reicht weitere Änderungs- und Ergänzungswünsche bezüglich der Kriterienliste zur Priorisierung der Auswahl der Korridore ein. Ein wichtiger Punkt ist dabei das europäische Zugbeeinflussungssystem ETCS.
Entlang des Rheins verläuft von Troisdorf bei Köln über Koblenz bis nach Wiesbaden der Rhein-Alpin-Korridor – eine der wichtigsten Güterverkehrsachsen Deutschlands und zentrale Verbindung von den Nordseehäfen über Süddeutschland bis in den Alpenraum und nach Italien. Im zweiten Halbjahr 2026 soll auch dieser Abschnitt im Rahmen der Korridorsanierung modernisiert werden. Allerdings ist bereits im Vorfeld klar, dass entscheidende Bedingungen für eine gelungene Korridorsanierung nicht erfüllt werden. So folgt der mehrmonatigen Sperrzeit keine mehrjährige baufreie Zeit. Auf die vollständige Ausstattung des Korridors mit dem europäischen Zugleitsystems ETCS wird, wie auch auf dem Korridor zwischen Hamburg und Berlin, erneut verzichtet.
Besonders kritisch ist die Frage der versprochenen Baufreiheit nach der Sanierung. Ursprünglich versprach die DB InfraGO, auf sanierten Strecken zehn Jahre lang nicht erneut sperren zu müssen, später acht Jahre und nun sollen es immerhin noch fünf Jahre sein. Aber auch diese fünf Jahre könnten nun auf diesem Korridor untergraben werden: Für die Inbetriebnahme von Stellwerkstechnik soll die Strecke im Juli 2027, also ein halbes Jahr nach dem eigentlichen Abschluss der Korridorsanierung, erneut gesperrt werden. Aus DB-Kreisen ist zu hören, dass diese nachträglichen Sperrungen für die Inbetriebnahme von Stellwerkstechnik auch auf spätere Korridorsanierungen übertragen werden könnten.
Das würde das Konzept der Korridorsanierungen endgültig ad absurdum führen: Betroffene Unternehmen sollten Vollsperrungen als notwendiges Übel in Kauf nehmen, damit anschließend mehrere Jahre keine Bauarbeiten notwendig sind. Für EVU und ihre Kunden ist genau diese Planungssicherheit entscheidend. Entsprechend wächst in der Branche die Sorge, dass kurzfristige Änderungen am Bauprogramm das Vertrauen in das Konzept der Korridorsanierung insgesamt schwächen könnten. Besonders enttäuschend ist, dass bei diesem Vorgehen noch nicht einmal ETCS verbaut wird und die Layoutstandards erneut nicht eingehalten werden.
Auch die Projektplanung selbst steht zunehmend in der Kritik. Viele EVU bemängeln fehlende verbindliche Zusagen zu Maßnahmenumfang (Layoutstandards), Zeitplan und Betriebskonzept. Ohne diese Planungssicherheit wird es schwierig, Verkehre und Kundenbeziehungen zuverlässig zu organisieren. Auch die Bundesnetzagentur hat zuletzt öffentlich auf Defizite bei Planungssicherheit und Kommunikation hingewiesen (vgl. heise online, Malte Kirchner, 09. November 2025)
Während die ICE-Züge des Personenverkehrs größtenteils über die gut ausgebaute Schnellfahrstrecke zwischen Köln und Frankfurt verkehren, muss der Schienengüterverkehr auf Umleiterstrecken ausweichen. Vorgesehen sind vor allem die ebenfalls sanierungsbedürftigen und störungsanfälligen Dillstrecke (zwischen Siegen und Gießen) und Siegstrecke (zwischen Köln und Siegen). Für Güterbahnen bedeutet das massive Mehrbelastungen – etwa durch längere Fahrzeiten, höheren Energie- und Personalbedarf sowie stärkeren Verschleiß.
Der Umweg beträgt teilweise rund 100 Kilometer, die Fahrzeit kann sich von drei auf bis zu sieben Stunden erhöhen. Branchenvertreter:innen erwarten zudem zusätzliche Probleme durch störanfällige Bahnübergänge entlang der Umleitungsstrecken. Möglichkeiten, diese Infrastruktur im Vorfeld gezielt zu ertüchtigen, wurden bislang nur begrenzt genutzt.
Die Negativ-Serie beim DB-Konzern hört nicht auf – heute gab es gleich zwei unschöne Nachrichten zu Großprojekten der DB InfraGO: Das Bahnhofs- und Infrastrukturprojekt Stuttgart 21 wird nicht nur erst 2031 fertiggestellt, auch die Kosten steigen nochmal um 3 Milliarden Euro auf nunmehr 14,5 Milliarden Euro. Gleichzeitig wurden die geschätzten Gesamtkosten für die Korridorsanierung Hamburg – Berlin nach oben korrigiert. Aus 2,2 Milliarden Euro werden nun 2,7…
Am 19. Juni berichtete die Süddeutsche Zeitung über den „Bahnsinn“ bei Großprojekten. Tenor: Die Deutsche Bahn AG tut sich mit Großprojekten aktuell sehr schwer. So weit, so bekannt. Irritierend ist allerdings eine Metapher des InfraGO-Vorstands Dr. Philipp Nagl: Er gesteht Schwierigkeiten bei Großprojekten ein. Es würden Erfahrungen im Konzern fehlen. Die scheint man wohl mit…
Nach einer Sperrung von insgesamt zehneinhalb Monaten rollt der Zugverkehr auf der Strecke zwischen Hamburg und Berlin wieder. Insbesondere nach dem Chaos der vergangenen Wochen (u. a. Verkehrsrundschau vom 10. Juni 2026), vor allem rund um den Knoten Hannover, sorgt das für Entlastung.
Nachdem wir gestern noch die erfreulich reibungsfreie Inbetriebnahme des ersten Teilabschnitts nach der Korridorsanierung Hamburg – Berlin vermeldet hatten, meldete sich die Realität des deutschen Schienennetzes schnell zurück. Die InfraGO nahm am 15. Mai den Streckenabschnitt zwischen Hamburg und Hagenow in Betrieb, um Verkehre Richtung Nordost und eine wertvolle Umleitung nach Berlin zu ermöglichen.
Seit dem 15. Mai ist der erste Abschnitt der Strecke Hamburg – Berlin wieder befahrbar. Zwischen Hamburg und Hagenow Land rollt der Verkehr wieder. Das ist eine echte Entlastung, weil damit vor allem der Güterverkehr damit eine weitere Umleiterroute zwischen Hamburg und Berlin (und weiter Richtung östliche Nachbarländer) nehmen kann: Die Strecke über Schwerin und…
Auf dem Korridor Hamburg – Berlin kehrt keine Ruhe ein. Die vollständige Inbetriebnahme der Leit- und Sicherungstechnik verzögert sich wohl noch weiter. Im März erst gab die InfraGO bekannt, dass die für den 01. Mai geplante Wiederinbetriebnahmen der Strecke nicht zu halten sei. Winterbedingungen und Probleme mit der Montage der Leit- und Sicherungstechnik wurden als…
Entlang des Rheins verläuft von Troisdorf bei Köln über Koblenz bis nach Wiesbaden der Rhein-Alpin-Korridor – eine der wichtigsten Güterverkehrsachsen Deutschlands und zentrale Verbindung von den Nordseehäfen über Süddeutschland bis in den Alpenraum und nach Italien. Im zweiten Halbjahr 2026 soll auch dieser Abschnitt im Rahmen der Korridorsanierung modernisiert werden. Allerdings ist bereits im Vorfeld…
Nach den winterlichen Problemen bei der Korridorsanierung zwischen Hamburg und Berlin ist nun klar: Der Frost zu Jahresbeginn scheint die Bauarbeiten völlig aus der Bahn geworfen zu haben. Die Inbetriebnahme der wichtigen Strecke verzögert sich um sechs Wochen. Die Nachricht verwundert ein wenig, teilte die InfraGO der Branche doch mit, dass man mit ca. drei…
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
Der Jahresbeginn startet mit einem Überblick zum aktuellen Stand der abgeschlossenen und noch laufenden Korridorsanierungen sowie einem Blick auf die kommenden Vollsperrungen 2026.
Die ersten 100 Tage der neunmonatigen Vollsperrung zwischen Hamburg und Berlin sind geschafft. In der Branche will sich nicht so recht Entspannung einstellen, denn auf anfängliche „Kinderkrankheiten“ folgte zügig die Erkenntnis, dass Probleme nicht nur Anfangs auftreten werden.
Die Oberleitungsstörung bei Uelzen vom 21. bis zum 23. September 2025 ist kein isolierter Betriebsunfall, sondern ein Stresstest für das ohnehin ausgedünnte Netz in Norddeutschland – mitten in der laufenden Korridorsanierung Hamburg–Berlin.
Die Sanierung der Strecke Hamburg–Berlin läuft seit einem knappen Monat. Güterbahnen erleben auf den Strecken eine Mischung aus Improvisation, langen Umwegen und verbesserungswürdiger Kommunikation.
Bereits in der zweiten von 38 Wochen „Generalsanierung Hamburg-Berlin“ melden EVU erhebliche Probleme: Auf den Umleitungsstrecken sind gleich zwei Baustellen eingerichtet.
Die dritte der sogenannten „Korridorsanierungen” der DB zwischen Hamburg und Berlin ist ein Belastungstest für die Schienenkunden, die Eisenbahnunternehmen, aber auch für das Vertrauen in das Großprojektmanagement der DB InfraGO.
Am Mittwoch, den 09. Juli 2025, fand auf Einladung der DB InfraGO in Frankfurt am Main ein Branchendialog mit rund 200 Vertreter:innen aus der Branche statt. Es ging um das WO, WANN und WIE der Korridorsanierung – bedarfsgerecht im Sinne der Betroffenen.
Die Reihung der geplanten Korridore dürfte sich verzögern. Zusammen mit Branche und Politik sollen die bisherigen Konzepte für alle Korridore, die ab 2028 geplant wurden, überarbeitet werden. Was zunächst nach einem Scheitern klingt, könnte sich als notwendige Korrektur herausstellen.
Die Korridorsanierung auf 70 Kilometern Strecke der sogenannten Riedbahn zwischen Frankfurt am Main und Mannheim, sollte ein Vorzeigeprojekt der Deutschen Bahn werden – ein symbolträchtiger Auftakt zur sogenannten Korridorsanierung.
Seit der Wiedereröffnung der Riedbahn am 15. Dezember 2024 haben einige Pannen auf der frisch, generalüberholten Strecke den Verkehr mehrmals verlangsamt, auf die bekannten Umleiterstrecken zurückverlagert oder zum Ausfall gebracht.
Seit Sonntagnacht rollen wieder Züge über die Riedbahn. Wir danken den vielen Mitarbeiter:innen der DB und den beteiligten Baufirmen für die Realisierung des Projekts. Der Betrieb der erneuerten Anlagen hat in den ersten beiden Tagen weitestgehend planmäßig funktioniert.
Die Sanierung des deutschen Schienennetzes hat mit der Riedbahn gerade erst begonnen, und noch bevor das erste von 41 Projekten abgeschlossen ist, gibt es massive Änderungen bei der Reihenfolge.
Die Riedbahn ist aktuell das größte Schieneninfrastrukturprojekt in Deutschland und zugleich der Auftakt zur umfassenden „Generalsanierung“ des deutschen Schienennetzes. Ziel ist es, die gesamte Schieneninfrastruktur nachhaltig zu verbessern und den Betrieb langfristig zu stabilisieren
100 Tage nach dem Baustart berichtet die DB InfraGO in einer Pressemitteilung über den Baufortschritt der Riedbahn. Wer sich auskennt, sieht schnell, dass viele Aussagen nur Halbwahrheiten sind.
In einem Artikel der FAZ vermittelt der Leiter der Infrastruktur im Regionalbereich Mitte den Eindruck, dass auf der Riedbahn eine umfassende Erneuerung aller Gewerke stattfindet. Doch DB-Watch weiß: Das entspricht nicht der Wirklichkeit
Laut einem Medienbericht könnte sich die vollständige Inbetriebnahme von Anfang 2025 auf Ende 2025 verzögern. Worst Case schmälert das die Kapazität auf der Riedbahn einige Monate, statt sie zu steigern.
Es wurde final, dass die Strecke 2026 für drei Monate und 2029 für fünf Monate komplett gesperrt werden soll. Kapazitätssteigernde Maßnahmen der stark belasteten Strecke wird es jedoch kaum geben.
Zum Start des Riedbahn-Live-Tickers äußert sich der Konzernbevollmächtigte für Gemeinwohlorientierte Schieneninfrastruktur Tobias Heinemann zur anstehenden Sanierung der Riedbahn.
Mehrere Wochen liefen die Verhandlungsrunden zwischen Bund und Ländern im Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat zur Novelle des Bundesschienenwegeausbaugesetzes (BSWAG). Jetzt steht das Ergebnis fest.
Die InfraGO AG verkündet, dass während der Generalsanierung der Riedbahn alle 400 bis 500 Güterzüge pro Woche über die verkehrsgünstige Main-Neckar-Bahn oder die Ludwigsbahn umgeleitet werden können. Mehrere EVU bestätigen, dass es zu Zurückweisungen bei Trassenbestellungen kam.
Am 29. Januar lädt die DB InfraGO zu einer Kundenveranstaltung bezüglich der beiden bayerischen Korridore Obertraubling – Passau und Nürnberg – Regensburg. Zentraler Konfliktpunkt: die langen Umwege und Umleiterstrecken für den Schienengüterverkehr. Sie hinterließ jedoch mehr Fragen als Antworten.
Die vorbereitenden Maßnahmen auf der Riedbahn zwischen Mannheim und Frankfurt verzögern sich. Kund:innen und Unternehmen können nur auf ein Sprichwort hoffen, das eigentlich im Theater gilt: „Wenn die Generalprobe schief geht, wird die Aufführung großartig“.
Am 15. Juni beginnt die fünfmonatige Sanierung der Riedbahn, der erste der 40 Korridore, die „generalsaniert“ werden sollen. Allerdings wird die 70 Kilometer lange Strecke zwischen Frankfurt am Main und Mannheim bereits zwischen dem 01. Januar bis zum 22. Januar 2024 komplett gesperrt – für mindestens drei Wochen, um den Testlauf zu starten!
Durch das Urteil des Bundesverfassungsgerichts, dass die Umschichtung von Corona-begründeten Kreditermächtigungen in den Klima- und Transformationsfonds (KTF) verfassungswidrig sei, gerät die Finanzierung der so genannten Generalsanierung unter Druck.
Die DB gibt in einer Pressemeldung bekannt, dass sich die Kosten der Riedbahn statt 500 Millionen auf 1,3 Milliarden Euro belaufen werden. Wenn alle Projekte so teuer werden, werden die 45 Zusatz-Milliarden für die Schiene, die der Bund bereitstellt, komplett aufgebraucht.
Wie zuvor bereits diskutiert, wird die Korridorsanierung der Strecke Hamburg-Hannover auf 2029 geschoben. Das soll mehr Zeit zu Vorbereitungen liefern, um nicht nur Sanierungen, sondern auch Ausbaumaßnahmen durchzuführen.
Auf dem Schienengipfel geben BMDV und DB die finale zeitliche Reihung der Korridore bekannt, die generalsaniert werden sollen. Die Anzahl verringert sich von 43 auf 40 Korridore.
Eine bundesweite Arbeitsgruppe, die sich speziell den Bedürfnissen des Güterverkehrs widmet, finden viele Branchenvertreter:innen sinnvoll. Doch sie legt auch viele Probleme offen.
Versprochenes Geld ist im bisherigen Haushaltsentwurf nicht abgebildet. Es bleibt fraglich, ob die Zusatz-Milliarden für die Schiene kommen und wenn ja, wofür sie ausgegeben werden.
Eine Novelle der Lkw-Maut soll einen Teil der versprochenen 45 Zusatz-Milliarden für die Schiene finanzieren. Einnahmen der Straßen-Maut können künftig auch für die Schiene aufgewendet werden.
Im Koalitionsausschuss werden der Schiene zusätzlich 45 Milliarden Euro bis 2027 zugesichert. Ursprung und Einsatz der Mittel bleiben aber zunächst vage.
Die Branche reicht weitere Änderungs- und Ergänzungswünsche bezüglich der Kriterienliste zur Priorisierung der Auswahl der Korridore ein. Ein wichtiger Punkt ist dabei das europäische Zugbeeinflussungssystem ETCS.
Korridorsanierung Hamburg – Berlin: Versuch der Schadensbegrenzung nach Frost-Fiasko
Nach den winterlichen Problemen bei der Korridorsanierung zwischen Hamburg und Berlin ist nun klar: Der Frost zu Jahresbeginn scheint die Bauarbeiten völlig aus der Bahn geworfen zu haben. Die Inbetriebnahme der wichtigen Strecke verzögert sich um sechs Wochen. Die Nachricht verwundert ein wenig, teilte die InfraGO der Branche doch mit, dass man mit ca. drei Wochen Frost gerechnet habe, und es nun ca. sechs Wochen Frost gab. In jedem Fall ist die Verzögerung ein herber Schlag für den Bahnverkehr in Norddeutschland.
Die InfraGO stellte der Branche schließlich noch vor Ablauf der selbstgesetzten Frist ein Inbetriebnahmekonzept vor, das den Schaden gleichmäßig verteilt. Die befürchteten Dominoeffekte im Zusammenhang mit weiteren, zeitlich und örtlich zusammenhängenden Sperrungen sollen durch eine mehrstufige Inbetriebnahme der Strecke abgeschwächt werden. Vor allem die für den 01. Mai geplante Sperrung des Korridors Hamburg – Hannover („Qualitätsoffensive“) musste mehrstufig angepasst werden, damit Umleiterverkehre möglich sind.
Die Details: Ehe die gesamte Strecke zwischen Hamburg und Berlin am 14. Juni wieder in Betrieb gehen soll, wird ab dem 15. Mai zunächst der Streckenabschnitt zwischen Hamburg und Hagenow Land geöffnet. Dadurch werden Verkehre von Hamburg über Schwerin und Güstrow in Richtung Berlin und weiter an die Landesgrenzen nach Polen und Tschechien ermöglicht. Entscheidend für den Güterverkehr ist, dass die für den 01. Mai vorgesehene Sperrung zwischen Hamburg und Hannover angepasst wird. Die Strecke zwischen Lüneburg, Uelzen und Celle wird bis zum 15. Mai offengehalten, um Verkehre aus Hamburg in Richtung Süden und Osten zu ermöglichen. Über Salzwedel und Stendal, sowie Braunschweig und Magdeburg ist dann Berlin erreichbar. Ab dem 15. Mai wird dann auch der Streckenabschnitt zwischen Uelzen und Celle für die „Qualitätsoffensive“ gesperrt und die Umleitung über Braunschweig und Magdeburg ist nur noch über den großen Umweg über Rotenburg (Wümme) und Verden erreichbar. Aktuell arbeitet die DB InfraGO mit den Eisenbahnverkehrsunternehmen die Fahrpläne aus. Angesichts der dynamischen Umleitersituation ist das eine Herausforderung.
Abb. 54 Umleiterkonzept Hamburg – Berlin 15.05-13.06.2026; Copyright DB InfraGO
Zwar grenzt das Konzept den verkehrlichen und wirtschaftlichen Schaden ein wenig ein und verteilt ihn auf die Verkehrsarten (um die nördliche Umleitung über Hagenow Land und Schwerin zu ermöglichen, werden dem Nahverkehr Kapazitäten genommen). Ein Großteil des Schadens ist jedoch bereits angerichtet. Sechs Wochen Verzögerung bedeuten auch sechs Wochen teils weiträumige Umleitungen und sechs Wochen stark begrenzte Kapazitäten sowie sechs Wochen erhöhte Personal- und Energiekosten für die EVU. Vor allem zwischen dem 15. Mai und dem 14. Juni, wenn die Strecke zwischen Hannover und Uelzen bereits gesperrt ist, die Strecke zwischen Hamburg und Berlin aber noch nicht wieder in Betrieb gegangen ist, wird es massive Kapazitätsprobleme geben. Die nördliche Strecke über Hagenow Land, Schwerin und Güstrow nach Berlin hat kaum Restkapazitäten und ist teilweise eingleisig. Damit dort Schienengüterverkehr überhaupt fahren kann, muss sogar ein Teil des Nahverkehrs weichen. Auf der Strecke zwischen Uelzen, Salzwedel und Stendal verkehrt bis zum 14. Juni noch der gesamte Fernverkehr. Dadurch wird es dort auch kaum Kapazitäten für Schienengüterverkehr geben. Es bleibt also nur die weiträumige Umleitung über Rotenburg (Wümme), Verden, Hannover und dann weiter über Braunschweig und Magdeburg. Da der Knoten Hannover bereits jetzt überlastet ist, wird auch diese Route an ihre Kapazitätsgrenzen kommen. Erst, wenn der Korridor Hamburg – Berlin wieder voll in Betrieb ist, wird sich die Lage entspannen können.
Man muss der InfraGO anrechnen, dass bei diesem Konzept auf die Belange des Güterverkehrs gehört wurde und die geringen Kapazitäten, die es gibt, relativ ausgeglichen verteilt wurden. In Anbetracht der nun sechs Wochen verspäteten Wiederinbetriebnahme trotz bereits sehr langer Vollsperrung von neun Monaten und ohne Installation von ETCS ist das jedoch nur Makulatur. Die Kapazitäts-Krise ist hausgemacht. Und kann sich bald wiederholen: Früher oder später werden an der Strecke erneut Sperrungen notwendig werden, um das zunächst nicht verbaute ETCS einzubauen. Laut InfraGO plant man mit dem Einbau in den „frühen 2030er Jahren“. 2031 läuft das fünfjährige Baufreiheitsversprechen für die Strecke ab.
Dass die InfraGO auf die aktuellen Verzögerungen nun halbwegs angemessen reagiert, löst bei den Betroffenen auf der Schiene keinen Jubel aus. Das Konzept der Korridorsanierung leidet unter zu vielen Planänderungen, Verzögerungen, ausgelassenen Maßnahmen und gestiegenen Kosten. Die InfraGO tritt aktuell eher als Nachlassverwalterin eines zerfallenden Netzes auf und nicht als Gestalterin einer wachsenden Infrastruktur.
Die Negativ-Serie beim DB-Konzern hört nicht auf – heute gab es gleich zwei unschöne Nachrichten zu Großprojekten der DB InfraGO: Das Bahnhofs- und Infrastrukturprojekt Stuttgart 21 wird nicht nur erst 2031 fertiggestellt, auch die Kosten steigen nochmal um 3 Milliarden Euro auf nunmehr 14,5 Milliarden Euro. Gleichzeitig wurden die geschätzten Gesamtkosten für die Korridorsanierung Hamburg – Berlin nach oben korrigiert. Aus 2,2 Milliarden Euro werden nun 2,7…
Am 19. Juni berichtete die Süddeutsche Zeitung über den „Bahnsinn“ bei Großprojekten. Tenor: Die Deutsche Bahn AG tut sich mit Großprojekten aktuell sehr schwer. So weit, so bekannt. Irritierend ist allerdings eine Metapher des InfraGO-Vorstands Dr. Philipp Nagl: Er gesteht Schwierigkeiten bei Großprojekten ein. Es würden Erfahrungen im Konzern fehlen. Die scheint man wohl mit…
Nach einer Sperrung von insgesamt zehneinhalb Monaten rollt der Zugverkehr auf der Strecke zwischen Hamburg und Berlin wieder. Insbesondere nach dem Chaos der vergangenen Wochen (u. a. Verkehrsrundschau vom 10. Juni 2026), vor allem rund um den Knoten Hannover, sorgt das für Entlastung.
Nachdem wir gestern noch die erfreulich reibungsfreie Inbetriebnahme des ersten Teilabschnitts nach der Korridorsanierung Hamburg – Berlin vermeldet hatten, meldete sich die Realität des deutschen Schienennetzes schnell zurück. Die InfraGO nahm am 15. Mai den Streckenabschnitt zwischen Hamburg und Hagenow in Betrieb, um Verkehre Richtung Nordost und eine wertvolle Umleitung nach Berlin zu ermöglichen.
Seit dem 15. Mai ist der erste Abschnitt der Strecke Hamburg – Berlin wieder befahrbar. Zwischen Hamburg und Hagenow Land rollt der Verkehr wieder. Das ist eine echte Entlastung, weil damit vor allem der Güterverkehr damit eine weitere Umleiterroute zwischen Hamburg und Berlin (und weiter Richtung östliche Nachbarländer) nehmen kann: Die Strecke über Schwerin und…
Auf dem Korridor Hamburg – Berlin kehrt keine Ruhe ein. Die vollständige Inbetriebnahme der Leit- und Sicherungstechnik verzögert sich wohl noch weiter. Im März erst gab die InfraGO bekannt, dass die für den 01. Mai geplante Wiederinbetriebnahmen der Strecke nicht zu halten sei. Winterbedingungen und Probleme mit der Montage der Leit- und Sicherungstechnik wurden als…
Entlang des Rheins verläuft von Troisdorf bei Köln über Koblenz bis nach Wiesbaden der Rhein-Alpin-Korridor – eine der wichtigsten Güterverkehrsachsen Deutschlands und zentrale Verbindung von den Nordseehäfen über Süddeutschland bis in den Alpenraum und nach Italien. Im zweiten Halbjahr 2026 soll auch dieser Abschnitt im Rahmen der Korridorsanierung modernisiert werden. Allerdings ist bereits im Vorfeld…
Nach den winterlichen Problemen bei der Korridorsanierung zwischen Hamburg und Berlin ist nun klar: Der Frost zu Jahresbeginn scheint die Bauarbeiten völlig aus der Bahn geworfen zu haben. Die Inbetriebnahme der wichtigen Strecke verzögert sich um sechs Wochen. Die Nachricht verwundert ein wenig, teilte die InfraGO der Branche doch mit, dass man mit ca. drei…
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
Der Jahresbeginn startet mit einem Überblick zum aktuellen Stand der abgeschlossenen und noch laufenden Korridorsanierungen sowie einem Blick auf die kommenden Vollsperrungen 2026.
Die ersten 100 Tage der neunmonatigen Vollsperrung zwischen Hamburg und Berlin sind geschafft. In der Branche will sich nicht so recht Entspannung einstellen, denn auf anfängliche „Kinderkrankheiten“ folgte zügig die Erkenntnis, dass Probleme nicht nur Anfangs auftreten werden.
Die Oberleitungsstörung bei Uelzen vom 21. bis zum 23. September 2025 ist kein isolierter Betriebsunfall, sondern ein Stresstest für das ohnehin ausgedünnte Netz in Norddeutschland – mitten in der laufenden Korridorsanierung Hamburg–Berlin.
Die Sanierung der Strecke Hamburg–Berlin läuft seit einem knappen Monat. Güterbahnen erleben auf den Strecken eine Mischung aus Improvisation, langen Umwegen und verbesserungswürdiger Kommunikation.
Bereits in der zweiten von 38 Wochen „Generalsanierung Hamburg-Berlin“ melden EVU erhebliche Probleme: Auf den Umleitungsstrecken sind gleich zwei Baustellen eingerichtet.
Die dritte der sogenannten „Korridorsanierungen” der DB zwischen Hamburg und Berlin ist ein Belastungstest für die Schienenkunden, die Eisenbahnunternehmen, aber auch für das Vertrauen in das Großprojektmanagement der DB InfraGO.
Am Mittwoch, den 09. Juli 2025, fand auf Einladung der DB InfraGO in Frankfurt am Main ein Branchendialog mit rund 200 Vertreter:innen aus der Branche statt. Es ging um das WO, WANN und WIE der Korridorsanierung – bedarfsgerecht im Sinne der Betroffenen.
Die Reihung der geplanten Korridore dürfte sich verzögern. Zusammen mit Branche und Politik sollen die bisherigen Konzepte für alle Korridore, die ab 2028 geplant wurden, überarbeitet werden. Was zunächst nach einem Scheitern klingt, könnte sich als notwendige Korrektur herausstellen.
Die Korridorsanierung auf 70 Kilometern Strecke der sogenannten Riedbahn zwischen Frankfurt am Main und Mannheim, sollte ein Vorzeigeprojekt der Deutschen Bahn werden – ein symbolträchtiger Auftakt zur sogenannten Korridorsanierung.
Seit der Wiedereröffnung der Riedbahn am 15. Dezember 2024 haben einige Pannen auf der frisch, generalüberholten Strecke den Verkehr mehrmals verlangsamt, auf die bekannten Umleiterstrecken zurückverlagert oder zum Ausfall gebracht.
Seit Sonntagnacht rollen wieder Züge über die Riedbahn. Wir danken den vielen Mitarbeiter:innen der DB und den beteiligten Baufirmen für die Realisierung des Projekts. Der Betrieb der erneuerten Anlagen hat in den ersten beiden Tagen weitestgehend planmäßig funktioniert.
Die Sanierung des deutschen Schienennetzes hat mit der Riedbahn gerade erst begonnen, und noch bevor das erste von 41 Projekten abgeschlossen ist, gibt es massive Änderungen bei der Reihenfolge.
Die Riedbahn ist aktuell das größte Schieneninfrastrukturprojekt in Deutschland und zugleich der Auftakt zur umfassenden „Generalsanierung“ des deutschen Schienennetzes. Ziel ist es, die gesamte Schieneninfrastruktur nachhaltig zu verbessern und den Betrieb langfristig zu stabilisieren
100 Tage nach dem Baustart berichtet die DB InfraGO in einer Pressemitteilung über den Baufortschritt der Riedbahn. Wer sich auskennt, sieht schnell, dass viele Aussagen nur Halbwahrheiten sind.
In einem Artikel der FAZ vermittelt der Leiter der Infrastruktur im Regionalbereich Mitte den Eindruck, dass auf der Riedbahn eine umfassende Erneuerung aller Gewerke stattfindet. Doch DB-Watch weiß: Das entspricht nicht der Wirklichkeit
Laut einem Medienbericht könnte sich die vollständige Inbetriebnahme von Anfang 2025 auf Ende 2025 verzögern. Worst Case schmälert das die Kapazität auf der Riedbahn einige Monate, statt sie zu steigern.
Es wurde final, dass die Strecke 2026 für drei Monate und 2029 für fünf Monate komplett gesperrt werden soll. Kapazitätssteigernde Maßnahmen der stark belasteten Strecke wird es jedoch kaum geben.
Zum Start des Riedbahn-Live-Tickers äußert sich der Konzernbevollmächtigte für Gemeinwohlorientierte Schieneninfrastruktur Tobias Heinemann zur anstehenden Sanierung der Riedbahn.
Mehrere Wochen liefen die Verhandlungsrunden zwischen Bund und Ländern im Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat zur Novelle des Bundesschienenwegeausbaugesetzes (BSWAG). Jetzt steht das Ergebnis fest.
Die InfraGO AG verkündet, dass während der Generalsanierung der Riedbahn alle 400 bis 500 Güterzüge pro Woche über die verkehrsgünstige Main-Neckar-Bahn oder die Ludwigsbahn umgeleitet werden können. Mehrere EVU bestätigen, dass es zu Zurückweisungen bei Trassenbestellungen kam.
Am 29. Januar lädt die DB InfraGO zu einer Kundenveranstaltung bezüglich der beiden bayerischen Korridore Obertraubling – Passau und Nürnberg – Regensburg. Zentraler Konfliktpunkt: die langen Umwege und Umleiterstrecken für den Schienengüterverkehr. Sie hinterließ jedoch mehr Fragen als Antworten.
Die vorbereitenden Maßnahmen auf der Riedbahn zwischen Mannheim und Frankfurt verzögern sich. Kund:innen und Unternehmen können nur auf ein Sprichwort hoffen, das eigentlich im Theater gilt: „Wenn die Generalprobe schief geht, wird die Aufführung großartig“.
Am 15. Juni beginnt die fünfmonatige Sanierung der Riedbahn, der erste der 40 Korridore, die „generalsaniert“ werden sollen. Allerdings wird die 70 Kilometer lange Strecke zwischen Frankfurt am Main und Mannheim bereits zwischen dem 01. Januar bis zum 22. Januar 2024 komplett gesperrt – für mindestens drei Wochen, um den Testlauf zu starten!
Durch das Urteil des Bundesverfassungsgerichts, dass die Umschichtung von Corona-begründeten Kreditermächtigungen in den Klima- und Transformationsfonds (KTF) verfassungswidrig sei, gerät die Finanzierung der so genannten Generalsanierung unter Druck.
Die DB gibt in einer Pressemeldung bekannt, dass sich die Kosten der Riedbahn statt 500 Millionen auf 1,3 Milliarden Euro belaufen werden. Wenn alle Projekte so teuer werden, werden die 45 Zusatz-Milliarden für die Schiene, die der Bund bereitstellt, komplett aufgebraucht.
Wie zuvor bereits diskutiert, wird die Korridorsanierung der Strecke Hamburg-Hannover auf 2029 geschoben. Das soll mehr Zeit zu Vorbereitungen liefern, um nicht nur Sanierungen, sondern auch Ausbaumaßnahmen durchzuführen.
Auf dem Schienengipfel geben BMDV und DB die finale zeitliche Reihung der Korridore bekannt, die generalsaniert werden sollen. Die Anzahl verringert sich von 43 auf 40 Korridore.
Eine bundesweite Arbeitsgruppe, die sich speziell den Bedürfnissen des Güterverkehrs widmet, finden viele Branchenvertreter:innen sinnvoll. Doch sie legt auch viele Probleme offen.
Versprochenes Geld ist im bisherigen Haushaltsentwurf nicht abgebildet. Es bleibt fraglich, ob die Zusatz-Milliarden für die Schiene kommen und wenn ja, wofür sie ausgegeben werden.
Eine Novelle der Lkw-Maut soll einen Teil der versprochenen 45 Zusatz-Milliarden für die Schiene finanzieren. Einnahmen der Straßen-Maut können künftig auch für die Schiene aufgewendet werden.
Im Koalitionsausschuss werden der Schiene zusätzlich 45 Milliarden Euro bis 2027 zugesichert. Ursprung und Einsatz der Mittel bleiben aber zunächst vage.
Die Branche reicht weitere Änderungs- und Ergänzungswünsche bezüglich der Kriterienliste zur Priorisierung der Auswahl der Korridore ein. Ein wichtiger Punkt ist dabei das europäische Zugbeeinflussungssystem ETCS.
Update zu den ersten bayerischen Korridoren: Lange Sperrungen treffen auf geringe Kapazitäten auf sanierungsbedürftigen Strecken
Seit dem 06. Februar fährt auf der Strecke Nürnberg – Regensburg kein Zug mehr. Damit begann die erste von vier Phasen, in denen die DB InfraGO die beiden aufeinanderfolgenden Korridore Nürnberg – Regensburg und Obertraubling – Passau sanieren möchte. Die beiden Korridore sind Teil des transeuropäischen Rhein-Donau-Korridors, der die Nordseehäfen Hamburg, Rotterdam und Antwerpen mit Mittel-, Ost- und Südosteuropa verbindet. Der Korridor endet in Konstanza am Schwarzen Meer und stellt eine zentrale Ost-West-Achse im europäischen Schienengüterverkehr dar. Sperrungen der bayrischen Korridore bedeuten also europaweite Einschränkungen im Schienengüterverkehr und erfordern robuste und tragfähige Umleitungskonzepte.
Das Umleitungskonzept sieht in der aktuellen, ersten Phase Umleitungen über Salzburg und München; Passau, Plattling und München; Ingolstadt und Treuchtlingen sowie, als Notfalloption, in Dieseltraktion über Schwandorf und Amberg vor. 158 Güterzüge, die eigentlich zwischen Nürnberg und Regensburg verkehren, können so theoretisch umgeleitet werden. Eine akzeptable Kapazität, die aktuell auch relativ stabil läuft – und trotzdem ächzen Schienengüterverkehrsunternehmen unter der Sperrung.
Ein Beispiel aus dem Feld ist BoxXpress. Das EVU mit Sitz in Hamburg fährt internationale Güterzugverkehre aus den Seehäfen Hamburg und Bremerhaven nach Österreich und Ungarn. Diese Züge werden aktuell über Passau, Plattling und München umgeleitet – und erreichen ihre Ziele im Schnitt sechs Stunden später als üblich. Circa drei Stunden sind von Anfang an durch die Umleitung eingeplant, die restlichen drei Stunden sind Verspätung on top. Umfangreiche Vorkehrungen auf Seiten des EVU, etwa die Besetzung der Loks mit drei, anstatt zwei Lokführer:innen, machen den Weg trotzdem möglich. Allein das zusätzliche Personal bedeutet jedoch ca. 1.000 Euro Mehrkosten pro Zugfahrt. Zieht man noch Energie und Kosten für die Fahrzeuge hinzu, kommt man im Schnitt auf 16,08 Euro Mehrkosten pro Kilometer Umleitung. Gerechnet auf die insgesamt ca. 1,7 Millionen Umleiterkilometer bei der Korridorsanierung Nürnberg – Regensburg entstehen bei den Betroffenen Mehrkosten in Höhe von ca. 27,4 Millionen Euro. Diese Zahlen basieren auf dem alten Umleiterkonzept der InfraGO. Die Einführung des vierphasigen Umleiterkonzepts wird ca. fünf bis zehn Prozent der Umleiterkilometer einsparen und die Mehrkosten dementsprechend leicht reduzieren.
Abb. 53 Umleiterkonzept Nürberg – Regensburg (Phase1); Copyright DB InfraGO
Nun droht, dass sich die verkehrliche Lage um die bayerischen Korridore herum noch weiter zuspitzt. In den Phasen 2, 3 und 4, sobald also der Korridor Obertraubling – Passau saniert wird, sinkt die Umleitungskapazität von 158 Züge pro Tag auf 121 bis 127 Züge pro Tag. Der Großteil der Umleiter soll in den Phasen 2 (14. Juni bis 10. Juli 2026) und 4 (21. September bis 12. Dezember 2026) über München und Salzburg laufen, in der Phase 3 ist eine eingleisige Befahrung der Strecke zwischen Passau und Plattling vorgesehen.
Vor allem während den Phasen 2 und 4 befürchten einige EVU noch größere Probleme. Die Umleiterstrecke zwischen München und Salzburg ist besonders störungsanfällig und zugleich hoch belastet. Bis die Sanierung der Korridore Rosenheim – Salzburg (05. Februar 2027 bis 09. Juli 2027) und München – Rosenheim (21. Januar 2028 bis 23. Juni 2028) abgeschlossen ist, sind kurzfristige Störungen nicht vermeidbar. Aktuell ist etwa der Streckenabschnitt zwischen Kreuzstraße und Westerham nach einem Dammrutsch für acht Wochen gesperrt. Die eingleisige Strecke verläuft parallel zur Hauptroute zwischen München und Rosenheim. Sollten auf der Hauptroute in den Phasen 2 und 4 Störungen auftreten, ist das Chaos vorprogrammiert.
Störungen liegen teilweise nicht in der Hand des Infrastrukturbetreibers, etwa bei Autounfällen im Bereich von Bahnübergängen. Es kommt dann darauf an, dass Störungen so schnell wie möglich beseitigt werden und Umleiterstrecken im Voraus so zu ertüchtigen, dass sie die Umleiterverkehre auch aufnehmen können. Für die Strecke München – Rosenheim, aber auch etwa die Strecke Würzburg – Treuchtlingen, die Umleiterverkehre nördlich von München aufnehmen soll, bestehen erhebliche Zweifel. Die mehrfach verschobene Inbetriebnahme des Stellwerks in Ansbach hätte Umleiterverkehre auf der Strecke Würzburg – Treuchtlingen fast zu Beginn der bayerischen Korridorsanierungen verhindert. Gerade rechtzeitig glückte noch die Inbetriebnahme des Stellwerks und Umleiterverkehre konnten die Strecke nutzen.
Bei der Vielzahl an Baumaßnahmen und Störungen ist eine enge Kommunikation zwischen Infrastrukturbetreiber und -nutzern besonders wichtig. Leider berichteten mehrere EVU, dass die Kommunikation mit der DB InfraGO durchwachsen bis schlecht ist, von einem Unternehmen wird sie sogar als „unterirdisch“ bezeichnet. Die zuständige Betriebszentrale in München ist so überlastet, dass sie zeitweise gar nicht erreichbar war. Das scheint sich nun zu verbessern. In Anbetracht der bevorstehenden und herausfordernden Korridorsanierung Obertraubling – Passau ist das ein gutes Zeichen.
Die Negativ-Serie beim DB-Konzern hört nicht auf – heute gab es gleich zwei unschöne Nachrichten zu Großprojekten der DB InfraGO: Das Bahnhofs- und Infrastrukturprojekt Stuttgart 21 wird nicht nur erst 2031 fertiggestellt, auch die Kosten steigen nochmal um 3 Milliarden Euro auf nunmehr 14,5 Milliarden Euro. Gleichzeitig wurden die geschätzten Gesamtkosten für die Korridorsanierung Hamburg – Berlin nach oben korrigiert. Aus 2,2 Milliarden Euro werden nun 2,7…
Am 19. Juni berichtete die Süddeutsche Zeitung über den „Bahnsinn“ bei Großprojekten. Tenor: Die Deutsche Bahn AG tut sich mit Großprojekten aktuell sehr schwer. So weit, so bekannt. Irritierend ist allerdings eine Metapher des InfraGO-Vorstands Dr. Philipp Nagl: Er gesteht Schwierigkeiten bei Großprojekten ein. Es würden Erfahrungen im Konzern fehlen. Die scheint man wohl mit…
Nach einer Sperrung von insgesamt zehneinhalb Monaten rollt der Zugverkehr auf der Strecke zwischen Hamburg und Berlin wieder. Insbesondere nach dem Chaos der vergangenen Wochen (u. a. Verkehrsrundschau vom 10. Juni 2026), vor allem rund um den Knoten Hannover, sorgt das für Entlastung.
Nachdem wir gestern noch die erfreulich reibungsfreie Inbetriebnahme des ersten Teilabschnitts nach der Korridorsanierung Hamburg – Berlin vermeldet hatten, meldete sich die Realität des deutschen Schienennetzes schnell zurück. Die InfraGO nahm am 15. Mai den Streckenabschnitt zwischen Hamburg und Hagenow in Betrieb, um Verkehre Richtung Nordost und eine wertvolle Umleitung nach Berlin zu ermöglichen.
Seit dem 15. Mai ist der erste Abschnitt der Strecke Hamburg – Berlin wieder befahrbar. Zwischen Hamburg und Hagenow Land rollt der Verkehr wieder. Das ist eine echte Entlastung, weil damit vor allem der Güterverkehr damit eine weitere Umleiterroute zwischen Hamburg und Berlin (und weiter Richtung östliche Nachbarländer) nehmen kann: Die Strecke über Schwerin und…
Auf dem Korridor Hamburg – Berlin kehrt keine Ruhe ein. Die vollständige Inbetriebnahme der Leit- und Sicherungstechnik verzögert sich wohl noch weiter. Im März erst gab die InfraGO bekannt, dass die für den 01. Mai geplante Wiederinbetriebnahmen der Strecke nicht zu halten sei. Winterbedingungen und Probleme mit der Montage der Leit- und Sicherungstechnik wurden als…
Entlang des Rheins verläuft von Troisdorf bei Köln über Koblenz bis nach Wiesbaden der Rhein-Alpin-Korridor – eine der wichtigsten Güterverkehrsachsen Deutschlands und zentrale Verbindung von den Nordseehäfen über Süddeutschland bis in den Alpenraum und nach Italien. Im zweiten Halbjahr 2026 soll auch dieser Abschnitt im Rahmen der Korridorsanierung modernisiert werden. Allerdings ist bereits im Vorfeld…
Nach den winterlichen Problemen bei der Korridorsanierung zwischen Hamburg und Berlin ist nun klar: Der Frost zu Jahresbeginn scheint die Bauarbeiten völlig aus der Bahn geworfen zu haben. Die Inbetriebnahme der wichtigen Strecke verzögert sich um sechs Wochen. Die Nachricht verwundert ein wenig, teilte die InfraGO der Branche doch mit, dass man mit ca. drei…
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
Der Jahresbeginn startet mit einem Überblick zum aktuellen Stand der abgeschlossenen und noch laufenden Korridorsanierungen sowie einem Blick auf die kommenden Vollsperrungen 2026.
Die ersten 100 Tage der neunmonatigen Vollsperrung zwischen Hamburg und Berlin sind geschafft. In der Branche will sich nicht so recht Entspannung einstellen, denn auf anfängliche „Kinderkrankheiten“ folgte zügig die Erkenntnis, dass Probleme nicht nur Anfangs auftreten werden.
Die Oberleitungsstörung bei Uelzen vom 21. bis zum 23. September 2025 ist kein isolierter Betriebsunfall, sondern ein Stresstest für das ohnehin ausgedünnte Netz in Norddeutschland – mitten in der laufenden Korridorsanierung Hamburg–Berlin.
Die Sanierung der Strecke Hamburg–Berlin läuft seit einem knappen Monat. Güterbahnen erleben auf den Strecken eine Mischung aus Improvisation, langen Umwegen und verbesserungswürdiger Kommunikation.
Bereits in der zweiten von 38 Wochen „Generalsanierung Hamburg-Berlin“ melden EVU erhebliche Probleme: Auf den Umleitungsstrecken sind gleich zwei Baustellen eingerichtet.
Die dritte der sogenannten „Korridorsanierungen” der DB zwischen Hamburg und Berlin ist ein Belastungstest für die Schienenkunden, die Eisenbahnunternehmen, aber auch für das Vertrauen in das Großprojektmanagement der DB InfraGO.
Am Mittwoch, den 09. Juli 2025, fand auf Einladung der DB InfraGO in Frankfurt am Main ein Branchendialog mit rund 200 Vertreter:innen aus der Branche statt. Es ging um das WO, WANN und WIE der Korridorsanierung – bedarfsgerecht im Sinne der Betroffenen.
Die Reihung der geplanten Korridore dürfte sich verzögern. Zusammen mit Branche und Politik sollen die bisherigen Konzepte für alle Korridore, die ab 2028 geplant wurden, überarbeitet werden. Was zunächst nach einem Scheitern klingt, könnte sich als notwendige Korrektur herausstellen.
Die Korridorsanierung auf 70 Kilometern Strecke der sogenannten Riedbahn zwischen Frankfurt am Main und Mannheim, sollte ein Vorzeigeprojekt der Deutschen Bahn werden – ein symbolträchtiger Auftakt zur sogenannten Korridorsanierung.
Seit der Wiedereröffnung der Riedbahn am 15. Dezember 2024 haben einige Pannen auf der frisch, generalüberholten Strecke den Verkehr mehrmals verlangsamt, auf die bekannten Umleiterstrecken zurückverlagert oder zum Ausfall gebracht.
Seit Sonntagnacht rollen wieder Züge über die Riedbahn. Wir danken den vielen Mitarbeiter:innen der DB und den beteiligten Baufirmen für die Realisierung des Projekts. Der Betrieb der erneuerten Anlagen hat in den ersten beiden Tagen weitestgehend planmäßig funktioniert.
Die Sanierung des deutschen Schienennetzes hat mit der Riedbahn gerade erst begonnen, und noch bevor das erste von 41 Projekten abgeschlossen ist, gibt es massive Änderungen bei der Reihenfolge.
Die Riedbahn ist aktuell das größte Schieneninfrastrukturprojekt in Deutschland und zugleich der Auftakt zur umfassenden „Generalsanierung“ des deutschen Schienennetzes. Ziel ist es, die gesamte Schieneninfrastruktur nachhaltig zu verbessern und den Betrieb langfristig zu stabilisieren
100 Tage nach dem Baustart berichtet die DB InfraGO in einer Pressemitteilung über den Baufortschritt der Riedbahn. Wer sich auskennt, sieht schnell, dass viele Aussagen nur Halbwahrheiten sind.
In einem Artikel der FAZ vermittelt der Leiter der Infrastruktur im Regionalbereich Mitte den Eindruck, dass auf der Riedbahn eine umfassende Erneuerung aller Gewerke stattfindet. Doch DB-Watch weiß: Das entspricht nicht der Wirklichkeit
Laut einem Medienbericht könnte sich die vollständige Inbetriebnahme von Anfang 2025 auf Ende 2025 verzögern. Worst Case schmälert das die Kapazität auf der Riedbahn einige Monate, statt sie zu steigern.
Es wurde final, dass die Strecke 2026 für drei Monate und 2029 für fünf Monate komplett gesperrt werden soll. Kapazitätssteigernde Maßnahmen der stark belasteten Strecke wird es jedoch kaum geben.
Zum Start des Riedbahn-Live-Tickers äußert sich der Konzernbevollmächtigte für Gemeinwohlorientierte Schieneninfrastruktur Tobias Heinemann zur anstehenden Sanierung der Riedbahn.
Mehrere Wochen liefen die Verhandlungsrunden zwischen Bund und Ländern im Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat zur Novelle des Bundesschienenwegeausbaugesetzes (BSWAG). Jetzt steht das Ergebnis fest.
Die InfraGO AG verkündet, dass während der Generalsanierung der Riedbahn alle 400 bis 500 Güterzüge pro Woche über die verkehrsgünstige Main-Neckar-Bahn oder die Ludwigsbahn umgeleitet werden können. Mehrere EVU bestätigen, dass es zu Zurückweisungen bei Trassenbestellungen kam.
Am 29. Januar lädt die DB InfraGO zu einer Kundenveranstaltung bezüglich der beiden bayerischen Korridore Obertraubling – Passau und Nürnberg – Regensburg. Zentraler Konfliktpunkt: die langen Umwege und Umleiterstrecken für den Schienengüterverkehr. Sie hinterließ jedoch mehr Fragen als Antworten.
Die vorbereitenden Maßnahmen auf der Riedbahn zwischen Mannheim und Frankfurt verzögern sich. Kund:innen und Unternehmen können nur auf ein Sprichwort hoffen, das eigentlich im Theater gilt: „Wenn die Generalprobe schief geht, wird die Aufführung großartig“.
Am 15. Juni beginnt die fünfmonatige Sanierung der Riedbahn, der erste der 40 Korridore, die „generalsaniert“ werden sollen. Allerdings wird die 70 Kilometer lange Strecke zwischen Frankfurt am Main und Mannheim bereits zwischen dem 01. Januar bis zum 22. Januar 2024 komplett gesperrt – für mindestens drei Wochen, um den Testlauf zu starten!
Durch das Urteil des Bundesverfassungsgerichts, dass die Umschichtung von Corona-begründeten Kreditermächtigungen in den Klima- und Transformationsfonds (KTF) verfassungswidrig sei, gerät die Finanzierung der so genannten Generalsanierung unter Druck.
Die DB gibt in einer Pressemeldung bekannt, dass sich die Kosten der Riedbahn statt 500 Millionen auf 1,3 Milliarden Euro belaufen werden. Wenn alle Projekte so teuer werden, werden die 45 Zusatz-Milliarden für die Schiene, die der Bund bereitstellt, komplett aufgebraucht.
Wie zuvor bereits diskutiert, wird die Korridorsanierung der Strecke Hamburg-Hannover auf 2029 geschoben. Das soll mehr Zeit zu Vorbereitungen liefern, um nicht nur Sanierungen, sondern auch Ausbaumaßnahmen durchzuführen.
Auf dem Schienengipfel geben BMDV und DB die finale zeitliche Reihung der Korridore bekannt, die generalsaniert werden sollen. Die Anzahl verringert sich von 43 auf 40 Korridore.
Eine bundesweite Arbeitsgruppe, die sich speziell den Bedürfnissen des Güterverkehrs widmet, finden viele Branchenvertreter:innen sinnvoll. Doch sie legt auch viele Probleme offen.
Versprochenes Geld ist im bisherigen Haushaltsentwurf nicht abgebildet. Es bleibt fraglich, ob die Zusatz-Milliarden für die Schiene kommen und wenn ja, wofür sie ausgegeben werden.
Eine Novelle der Lkw-Maut soll einen Teil der versprochenen 45 Zusatz-Milliarden für die Schiene finanzieren. Einnahmen der Straßen-Maut können künftig auch für die Schiene aufgewendet werden.
Im Koalitionsausschuss werden der Schiene zusätzlich 45 Milliarden Euro bis 2027 zugesichert. Ursprung und Einsatz der Mittel bleiben aber zunächst vage.
Die Branche reicht weitere Änderungs- und Ergänzungswünsche bezüglich der Kriterienliste zur Priorisierung der Auswahl der Korridore ein. Ein wichtiger Punkt ist dabei das europäische Zugbeeinflussungssystem ETCS.
Verzögerungen bei der Korridorsanierung Hamburg – Berlin: wackliges Konzept gerät weiter ins Wanken
Die seit dem vergangenen Jahr für den 01. Mai 2026 angekündigte Wiederinbetriebnahme der knapp 300 Kilometer langen Strecke Hamburg – Berlin (und anknüpfender, derzeit ebenfalls nicht bedienter Strecken) wurde von der DB InfraGO auf noch unbestimmte Zeit verschoben. Als Ursache für die Verzögerungen wurden Unregelmäßigkeiten im Bauablauf infolge der frostigen Temperaturen zu Jahresbeginn genannt. Mit der Installation des sicherheitsrelevanten Leit- und Sicherungssystem sei man dadurch ca. vier Wochen in Verzug. Am 13. März will die DB den neuen Inbetriebnahmetermin verkünden.
Besonders vor dem Hintergrund, dass Ende 2023 die geplante Bauzeit von fünf auf neun Monate verlängert wurde, sind das schlechte Nachrichten für den Eisenbahnverkehr in Norddeutschland. Damals begründete die DB InfraGO, dass der Einbau der modernen Leit- und Sicherungstechnik ETCS eine längere Sperrzeit notwendig mache. Allerdings verwarfen DB InfraGO und das Bundesverkehrsministerium den Einbau von ETCS im Jahr 2024. Das Rekordbudget in Höhe von 2,2 Milliarden Euro wäre gesprengt worden. Was blieb, war die verlängerte Bauzeit von neun Monaten, die nun auch nicht mehr eingehalten wird. Der Grund ist ausgerechnet die Montage der Leit- und Sicherungstechnik LZB.
Die Linienförmige Zugbeeinflussung (LZB), die auf der Strecke die zuvor gewohnte Maximalgeschwindigkeit von 230 km/h ermöglichte, wird zum 01. Mai nicht fertig montiert sein. Womöglich könne dann jedoch bereits auf die Punktförmige Zugbeeinflussung (PZB) zugegriffen werden, womit die Strecke zumindest mit bis zu 160 km/h befahren werden könnte.
Die massiven Einschränkungen, die der Schienengüterverkehr durch die Vollsperrung hinnehmen muss, werden also noch länger als die geplanten neun Monate andauern. Die Strecke ist eine zentrale Ader der Hinterlandanbindung des Hamburger Hafens.
Das Eisenbahnverkehrsunternehmen METRANS Rail (Deutschland) GmbH wickelt viele Hinterlandverkehre des Hamburger Hafens ab und verbindet auch Länder in Mittel- und Osteuropa mit dem Hamburger Hafen. Sie sind von der Sperrung zwischen Hamburg und Berlin besonders betroffen. Güterzüge, die von und zu dem Hamburger Hafen fahren, werden regelmäßig weiträumig über Hannover und Bremen umgeleitet. Das verlängert den Laufweg um bis zu 100 Kilometer und die Fahrtzeit um zwei bis drei Stunden. Mit entsprechenden Folgen für den Betriebsablauf und für Betriebsmehrkosten. Kritisch wird es, wenn es zu Störungen auf der Umleitung kommt. Dann muss, oft kurzfristig, eine Umleitung der Umleitung über Leipzig, Bebra, Münster und Bremen gefahren werden. Unterjährige Baustellen auf Umleiterstrecken verstärken das Problem.
Die zeitliche Abfolge der Korridorsanierungen sowie weiterer Baustellen und Sperrungen waren von Anfang an auf Kante genäht. Sperrungen und Wiedereröffnungen sind sehr eng, teilweise auf den Tag genau, aufeinander folgend. Verzögerungen können also einen überregionalen und überjährigen Dominoeffekt auslösen, wie man bereits sieht: Die, entgegen der Branchenempfehlung, nahtlos anschließende „Qualitätsoffensive“ auf der Strecke Hamburg – Hannover (geplanter Start der zweieinhalbmonatigen Vollsperrung war der 01. Mai 2026) wird sich nun ebenfalls verzögern. Angesichts der sehr geringen Umleiterkapazitäten ist das eine schmerzhafte, aber richtige Konsequenz: Die beiden Strecken dienen wechselseitig für Umleiterverkehre. Eine gleichzeitige Sperrung beider Strecken hätte verheerende Folgen für den Eisenbahnverkehr in Norddeutschland und die Hinterlandanbindung des Hamburger Hafens.
Auch die ab dem 23. Juni 2028 geplante Sperrung und Korridorsanierung Lübeck – Hamburg könnte sich nun verzögern: Durch die geplante Sperrung werden Umleiterverkehre über die Strecke Lübeck – Bad Kleinen notwendig. Aktuell wird die Strecke bereits für Umleiterverkehre um die Sperrung Hamburg – Berlin herum genutzt. Aber auch auf der Strecke Lübeck – Bad Kleinen sind ab dem 01. Mai 2026 Bauarbeiten geplant. Die Strecke soll nach der Wiederinbetriebnahme von Hamburg – Berlin elektrifiziert werden und bei Gallentin soll eine Verbindungskurve gebaut werden. Es besteht also die akute Gefahr, dass es hier zu einem Dominoeffekt kommt.
Das Konzept der Korridorsanierung versprach dem Schienenverkehr große Einschränkungen durch die Totalsperrungen, aber auch große Vorteile durch anschließende Baufreiheit für mehrere Jahre. Mangelhafte Umleiterkonzepte und immer eingeschränktere Baufreiheitsversprechen lassen die Rechnung für die Eisenbahnverkehrsunternehmen aktuell nicht mehr aufgehen.
Die Negativ-Serie beim DB-Konzern hört nicht auf – heute gab es gleich zwei unschöne Nachrichten zu Großprojekten der DB InfraGO: Das Bahnhofs- und Infrastrukturprojekt Stuttgart 21 wird nicht nur erst 2031 fertiggestellt, auch die Kosten steigen nochmal um 3 Milliarden Euro auf nunmehr 14,5 Milliarden Euro. Gleichzeitig wurden die geschätzten Gesamtkosten für die Korridorsanierung Hamburg – Berlin nach oben korrigiert. Aus 2,2 Milliarden Euro werden nun 2,7…
Am 19. Juni berichtete die Süddeutsche Zeitung über den „Bahnsinn“ bei Großprojekten. Tenor: Die Deutsche Bahn AG tut sich mit Großprojekten aktuell sehr schwer. So weit, so bekannt. Irritierend ist allerdings eine Metapher des InfraGO-Vorstands Dr. Philipp Nagl: Er gesteht Schwierigkeiten bei Großprojekten ein. Es würden Erfahrungen im Konzern fehlen. Die scheint man wohl mit…
Nach einer Sperrung von insgesamt zehneinhalb Monaten rollt der Zugverkehr auf der Strecke zwischen Hamburg und Berlin wieder. Insbesondere nach dem Chaos der vergangenen Wochen (u. a. Verkehrsrundschau vom 10. Juni 2026), vor allem rund um den Knoten Hannover, sorgt das für Entlastung.
Nachdem wir gestern noch die erfreulich reibungsfreie Inbetriebnahme des ersten Teilabschnitts nach der Korridorsanierung Hamburg – Berlin vermeldet hatten, meldete sich die Realität des deutschen Schienennetzes schnell zurück. Die InfraGO nahm am 15. Mai den Streckenabschnitt zwischen Hamburg und Hagenow in Betrieb, um Verkehre Richtung Nordost und eine wertvolle Umleitung nach Berlin zu ermöglichen.
Seit dem 15. Mai ist der erste Abschnitt der Strecke Hamburg – Berlin wieder befahrbar. Zwischen Hamburg und Hagenow Land rollt der Verkehr wieder. Das ist eine echte Entlastung, weil damit vor allem der Güterverkehr damit eine weitere Umleiterroute zwischen Hamburg und Berlin (und weiter Richtung östliche Nachbarländer) nehmen kann: Die Strecke über Schwerin und…
Auf dem Korridor Hamburg – Berlin kehrt keine Ruhe ein. Die vollständige Inbetriebnahme der Leit- und Sicherungstechnik verzögert sich wohl noch weiter. Im März erst gab die InfraGO bekannt, dass die für den 01. Mai geplante Wiederinbetriebnahmen der Strecke nicht zu halten sei. Winterbedingungen und Probleme mit der Montage der Leit- und Sicherungstechnik wurden als…
Entlang des Rheins verläuft von Troisdorf bei Köln über Koblenz bis nach Wiesbaden der Rhein-Alpin-Korridor – eine der wichtigsten Güterverkehrsachsen Deutschlands und zentrale Verbindung von den Nordseehäfen über Süddeutschland bis in den Alpenraum und nach Italien. Im zweiten Halbjahr 2026 soll auch dieser Abschnitt im Rahmen der Korridorsanierung modernisiert werden. Allerdings ist bereits im Vorfeld…
Nach den winterlichen Problemen bei der Korridorsanierung zwischen Hamburg und Berlin ist nun klar: Der Frost zu Jahresbeginn scheint die Bauarbeiten völlig aus der Bahn geworfen zu haben. Die Inbetriebnahme der wichtigen Strecke verzögert sich um sechs Wochen. Die Nachricht verwundert ein wenig, teilte die InfraGO der Branche doch mit, dass man mit ca. drei…
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
Der Jahresbeginn startet mit einem Überblick zum aktuellen Stand der abgeschlossenen und noch laufenden Korridorsanierungen sowie einem Blick auf die kommenden Vollsperrungen 2026.
Die ersten 100 Tage der neunmonatigen Vollsperrung zwischen Hamburg und Berlin sind geschafft. In der Branche will sich nicht so recht Entspannung einstellen, denn auf anfängliche „Kinderkrankheiten“ folgte zügig die Erkenntnis, dass Probleme nicht nur Anfangs auftreten werden.
Die Oberleitungsstörung bei Uelzen vom 21. bis zum 23. September 2025 ist kein isolierter Betriebsunfall, sondern ein Stresstest für das ohnehin ausgedünnte Netz in Norddeutschland – mitten in der laufenden Korridorsanierung Hamburg–Berlin.
Die Sanierung der Strecke Hamburg–Berlin läuft seit einem knappen Monat. Güterbahnen erleben auf den Strecken eine Mischung aus Improvisation, langen Umwegen und verbesserungswürdiger Kommunikation.
Bereits in der zweiten von 38 Wochen „Generalsanierung Hamburg-Berlin“ melden EVU erhebliche Probleme: Auf den Umleitungsstrecken sind gleich zwei Baustellen eingerichtet.
Die dritte der sogenannten „Korridorsanierungen” der DB zwischen Hamburg und Berlin ist ein Belastungstest für die Schienenkunden, die Eisenbahnunternehmen, aber auch für das Vertrauen in das Großprojektmanagement der DB InfraGO.
Am Mittwoch, den 09. Juli 2025, fand auf Einladung der DB InfraGO in Frankfurt am Main ein Branchendialog mit rund 200 Vertreter:innen aus der Branche statt. Es ging um das WO, WANN und WIE der Korridorsanierung – bedarfsgerecht im Sinne der Betroffenen.
Die Reihung der geplanten Korridore dürfte sich verzögern. Zusammen mit Branche und Politik sollen die bisherigen Konzepte für alle Korridore, die ab 2028 geplant wurden, überarbeitet werden. Was zunächst nach einem Scheitern klingt, könnte sich als notwendige Korrektur herausstellen.
Die Korridorsanierung auf 70 Kilometern Strecke der sogenannten Riedbahn zwischen Frankfurt am Main und Mannheim, sollte ein Vorzeigeprojekt der Deutschen Bahn werden – ein symbolträchtiger Auftakt zur sogenannten Korridorsanierung.
Seit der Wiedereröffnung der Riedbahn am 15. Dezember 2024 haben einige Pannen auf der frisch, generalüberholten Strecke den Verkehr mehrmals verlangsamt, auf die bekannten Umleiterstrecken zurückverlagert oder zum Ausfall gebracht.
Seit Sonntagnacht rollen wieder Züge über die Riedbahn. Wir danken den vielen Mitarbeiter:innen der DB und den beteiligten Baufirmen für die Realisierung des Projekts. Der Betrieb der erneuerten Anlagen hat in den ersten beiden Tagen weitestgehend planmäßig funktioniert.
Die Sanierung des deutschen Schienennetzes hat mit der Riedbahn gerade erst begonnen, und noch bevor das erste von 41 Projekten abgeschlossen ist, gibt es massive Änderungen bei der Reihenfolge.
Die Riedbahn ist aktuell das größte Schieneninfrastrukturprojekt in Deutschland und zugleich der Auftakt zur umfassenden „Generalsanierung“ des deutschen Schienennetzes. Ziel ist es, die gesamte Schieneninfrastruktur nachhaltig zu verbessern und den Betrieb langfristig zu stabilisieren
100 Tage nach dem Baustart berichtet die DB InfraGO in einer Pressemitteilung über den Baufortschritt der Riedbahn. Wer sich auskennt, sieht schnell, dass viele Aussagen nur Halbwahrheiten sind.
In einem Artikel der FAZ vermittelt der Leiter der Infrastruktur im Regionalbereich Mitte den Eindruck, dass auf der Riedbahn eine umfassende Erneuerung aller Gewerke stattfindet. Doch DB-Watch weiß: Das entspricht nicht der Wirklichkeit
Laut einem Medienbericht könnte sich die vollständige Inbetriebnahme von Anfang 2025 auf Ende 2025 verzögern. Worst Case schmälert das die Kapazität auf der Riedbahn einige Monate, statt sie zu steigern.
Es wurde final, dass die Strecke 2026 für drei Monate und 2029 für fünf Monate komplett gesperrt werden soll. Kapazitätssteigernde Maßnahmen der stark belasteten Strecke wird es jedoch kaum geben.
Zum Start des Riedbahn-Live-Tickers äußert sich der Konzernbevollmächtigte für Gemeinwohlorientierte Schieneninfrastruktur Tobias Heinemann zur anstehenden Sanierung der Riedbahn.
Mehrere Wochen liefen die Verhandlungsrunden zwischen Bund und Ländern im Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat zur Novelle des Bundesschienenwegeausbaugesetzes (BSWAG). Jetzt steht das Ergebnis fest.
Die InfraGO AG verkündet, dass während der Generalsanierung der Riedbahn alle 400 bis 500 Güterzüge pro Woche über die verkehrsgünstige Main-Neckar-Bahn oder die Ludwigsbahn umgeleitet werden können. Mehrere EVU bestätigen, dass es zu Zurückweisungen bei Trassenbestellungen kam.
Am 29. Januar lädt die DB InfraGO zu einer Kundenveranstaltung bezüglich der beiden bayerischen Korridore Obertraubling – Passau und Nürnberg – Regensburg. Zentraler Konfliktpunkt: die langen Umwege und Umleiterstrecken für den Schienengüterverkehr. Sie hinterließ jedoch mehr Fragen als Antworten.
Die vorbereitenden Maßnahmen auf der Riedbahn zwischen Mannheim und Frankfurt verzögern sich. Kund:innen und Unternehmen können nur auf ein Sprichwort hoffen, das eigentlich im Theater gilt: „Wenn die Generalprobe schief geht, wird die Aufführung großartig“.
Am 15. Juni beginnt die fünfmonatige Sanierung der Riedbahn, der erste der 40 Korridore, die „generalsaniert“ werden sollen. Allerdings wird die 70 Kilometer lange Strecke zwischen Frankfurt am Main und Mannheim bereits zwischen dem 01. Januar bis zum 22. Januar 2024 komplett gesperrt – für mindestens drei Wochen, um den Testlauf zu starten!
Durch das Urteil des Bundesverfassungsgerichts, dass die Umschichtung von Corona-begründeten Kreditermächtigungen in den Klima- und Transformationsfonds (KTF) verfassungswidrig sei, gerät die Finanzierung der so genannten Generalsanierung unter Druck.
Die DB gibt in einer Pressemeldung bekannt, dass sich die Kosten der Riedbahn statt 500 Millionen auf 1,3 Milliarden Euro belaufen werden. Wenn alle Projekte so teuer werden, werden die 45 Zusatz-Milliarden für die Schiene, die der Bund bereitstellt, komplett aufgebraucht.
Wie zuvor bereits diskutiert, wird die Korridorsanierung der Strecke Hamburg-Hannover auf 2029 geschoben. Das soll mehr Zeit zu Vorbereitungen liefern, um nicht nur Sanierungen, sondern auch Ausbaumaßnahmen durchzuführen.
Auf dem Schienengipfel geben BMDV und DB die finale zeitliche Reihung der Korridore bekannt, die generalsaniert werden sollen. Die Anzahl verringert sich von 43 auf 40 Korridore.
Eine bundesweite Arbeitsgruppe, die sich speziell den Bedürfnissen des Güterverkehrs widmet, finden viele Branchenvertreter:innen sinnvoll. Doch sie legt auch viele Probleme offen.
Versprochenes Geld ist im bisherigen Haushaltsentwurf nicht abgebildet. Es bleibt fraglich, ob die Zusatz-Milliarden für die Schiene kommen und wenn ja, wofür sie ausgegeben werden.
Eine Novelle der Lkw-Maut soll einen Teil der versprochenen 45 Zusatz-Milliarden für die Schiene finanzieren. Einnahmen der Straßen-Maut können künftig auch für die Schiene aufgewendet werden.
Im Koalitionsausschuss werden der Schiene zusätzlich 45 Milliarden Euro bis 2027 zugesichert. Ursprung und Einsatz der Mittel bleiben aber zunächst vage.
Die Branche reicht weitere Änderungs- und Ergänzungswünsche bezüglich der Kriterienliste zur Priorisierung der Auswahl der Korridore ein. Ein wichtiger Punkt ist dabei das europäische Zugbeeinflussungssystem ETCS.
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