Der Tarifstreit zwischen Saarbahn und der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) dauert an. Am Freitagmorgen wurde wieder gestreikt – und wenig später kam der nächste Aufruf. aktualisiert Fahrgäste der Saarbahn benötigten erneut Geduld: Ab dem Mittag begann schon der zweite Streik innerhalb eines Tages. Die Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) hatte…
Erschienen am: 11.09.2026 /Quelle: Bahnblogstelle
Protestaktion sorgt für Verspätung bei 90 Prozent der Fernzüge
Als Reaktion auf ein Zugunglück protestieren Polens Lokführer für mehr Sicherheit. Sie schleichen mit ihren Zügen über jeden Bahnübergang mit 20 km/h – und wollen so auf ein Problem aufmerksam machen. In Polen haben Lokführer mit einer Bummelaktion für mehr Sicherheit auf der Schiene landesweit Verspätungen im Bahnverkehr ausgelöst. Am…
Erschienen am: 11.09.2026 /Quelle: Bahnblogstelle
Widerstand nach Fahrtausschluss | Mann filmt sich im Gleis | Bundespolizei gibt Tipps zum sicheren Schulweg
In Bielefeld beißt eine Frau bei einem Fahrtausschluss einen Bundespolizisten und wird festgenommen. In Zittau hält sich ein Mann zum Filmen im Gleisbereich auf. Zum Schulstart in Bayern informiert die Bundespolizei über Gefahren und sicheres Verhalten im Bahnverkehr. +++ Bielefeld: Frau beißt Bundespolizisten bei Fahrtausschluss +++ Am Mittwochnachmittag hat eine…
Erschienen am: 11.09.2026 /Quelle: Bahnblogstelle
U-Bahn kollidiert mit Auto | Widerstand nach Gleisüberquerung | Fahrgast beleidigt Zugbegleiterin
In Frankfurt werden drei U-Bahn-Fahrgäste bei einem Zusammenstoß mit einem Auto leicht verletzt. In Mainz ermittelt die Bundespolizei gegen einen Mann nach einer unerlaubten Gleisüberquerung und Widerstand. In Singen beleidigt ein Fahrgast eine Zugbegleiterin. +++ Frankfurt am Main: Drei Verletzte bei Zusammenstoß zwischen Auto und U-Bahn +++ Beim Zusammenstoß eines…
Erschienen am: 11.09.2026 /Quelle: Bahnblogstelle
Kontrollen im ÖPNV in Verden: Polizei stellt mehrere Messer sicher
Bei einer gemeinsamen Kontrollaktion im öffentlichen Nahverkehr in Verden haben Einsatzkräfte mehrere unerlaubt mitgeführte Messer sichergestellt. Insgesamt wurden 105 Personen kontrolliert. In einem weiteren Fall wurde eine geringe Menge Betäubungsmittel gefunden. Die Polizeiinspektion Verden/Osterholz hat am Donnerstag gemeinsam mit der Bundespolizei und dem Landkreis Verden Kontrollen im öffentlichen Nahverkehr durchgeführt.…
Erschienen am: 11.09.2026 /Quelle: Bahnblogstelle
Mann nach tödlicher ICE-Kollision in Hamburg angeklagt
Zwölf Menschen werden bei einem Zusammenstoß zwischen einem Sattelzug und einem ICE verletzt. Ein Passagier stirbt. Nun soll der Kraftfahrer vor Gericht kommen. Nach einer Kollision eines ICEs mit einem Laster ist in Hamburg ein 36-Jähriger angeklagt worden. Bei dem Unglück war ein Mensch gestorben, zwölf Personen wurden verletzt. Der…
Erschienen am: 11.09.2026 /Quelle: Bahnblogstelle
Großes Eisenbahn-Fest lockt am Wochenende nach Cheb
Von der historischen „Kaffeemühle“ bis zur Mehrsystemlokomotive: Cheb (Eger) wird zum Treffpunkt für Eisenbahnliebhaber. Was Kinder und Erwachsene alles beim Fest erleben können. Das grenznahe Cheb wird am Wochenende zum Zentrum für Eisenbahnfreunde aus ganz Tschechien und dem nahen Ausland. Zum nationalen Tag der Eisenbahn werden Tausende Besucher in der…
Erschienen am: 11.09.2026 /Quelle: Bahnblogstelle
Bahnhof Fangschleuse bei Tesla-Werk offiziell eingeweiht
Der Bahnhof Fangschleuse soll künftig die Tesla-Mitarbeiter zum Werk bringen und auch Güterzüge mit dem Werk verbinden. Was der Bahnhof für die Region bedeutet. Die ersten Züge halten bereits seit rund einem Monat wieder am Bahnhof in Fangschleuse – nun ist die Station feierlich eröffnet worden. „Mit längeren Bahnsteigen und…
Erschienen am: 11.09.2026 /Quelle: Bahnblogstelle
Großes Eisenbahnfest lockt nach Cheb
Von der historischen «Kaffeemühle» bis zur Mehrsystemlokomotive: Cheb (Eger) wird zum Treffpunkt für Eisenbahnliebhaber. Was Kinder und Erwachsene alles beim Fest erleben können.
Erschienen am: 11.09.2026 /Quelle: schiene.de – Bahnverkehr und Infrastruktur
Unbekannte legten Feuer an Gleisanlage in Dortmund
An einer Gleisanlage in Dortmund brennt es, Kabel werden beschädigt. Stecken Metalldiebe dahinter?
Erschienen am: 11.09.2026 /Quelle: schiene.de – Bahnverkehr und Infrastruktur
Bahnhof Fangschleuse bei Tesla-Werk feierlich eröffnet
Der Bahnhof Fangschleuse soll künftig die Tesla-Mitarbeiter zum Werk bringen und auch Güterzüge mit dem Werk verbinden. Was der Bahnhof für die Region bedeutet.
Erschienen am: 11.09.2026 /Quelle: schiene.de – Bahnverkehr und Infrastruktur
NRW befragt Fahrgäste im ÖPNV
In Nordrhein-Westfalen läuft derzeit eine neue landesweite Befragung zur Zufriedenheit mit dem öffentlichen Personennahverkehr. Für das „NRW-Kundenbarometer“ sollen bis Mitte Dezember rund 16.000 zufällig ausgewählte Fahrgäste telefonisch oder online zu ihren Erfahrungen mit Bus und Bahn befragt werden. Untersucht werden unter anderem Linien- und Streckennetz, Verbindungen und Anschlüsse, Fahrplantakte, Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit und Fahrgastinformationen. Auch aktuelle […]
Die Dresdner Verkehrsbetriebe (DVB) haben mit der Westhaus Energietechnik GmbH ihr tausendstes Jobticket-Partnerunternehmen gewonnen. Zugleich nutzen inzwischen rund 40.000 Beschäftigte in Dresden ein Jobticket. Die DVB bieten das Modell seit 2003 an und verzeichnen insbesondere seit Einführung des Deutschlandtickets deutlich mehr Partnerschaften. Das Angebot ist ein fester Bestandteil des betrieblichen Mobilitätsmanagements. Im Jahr 2022 bestanden […]
Der Verkehrs- und Tarifverbund Stuttgart (VVS) hat im ersten Halbjahr mehr Fahrten gezählt. Von Januar bis Juni wurden rund 183,1 Millionen Fahrten mit Bus und Bahn unternommen. Das waren 2,1 Millionen beziehungsweise 1,18 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Besonders die allgemeinen Zeitkarten legten mit einem Plus von 1,98 Prozent zu. Im Ausbildungsverkehr stieg die Zahl […]
Zum fünften Mal findet vom 18. bis 20. September der bundesweite „Tag der Schiene“ statt. Mehr als 280 Veranstaltungen sollen Einblicke in den Bahnverkehr, seine Berufe und die Arbeit hinter den Kulissen geben. Koordiniert werden die Aktionstage erneut von der Allianz pro Schiene. Das Programm reicht von Führungen und Technikvorführungen über Ausbildungsangebote bis zu Kulturveranstaltungen. […]
In Frankfurt am Main wird die Busflotte mit alternativen Antrieben weiter ausgebaut. Bis Ende 2026 soll mehr als ein Viertel der rund 435 Linienbusse batterieelektrisch oder mit Wasserstoff unterwegs sein. Von diesen Fahrzeugen entfallen nach Angaben der städtischen Nahverkehrsgesellschaft traffiQ etwas mehr als zwei Drittel auf Batteriebusse und rund ein Drittel auf Wasserstoffbusse. Damit gehört […]
Der PaderSprinter verzeichnet zwei Jahre nach dem Start seines „Zukunftsnetzes“ neue Fahrgastrekorde. 2025 nutzten nach Angaben des Unternehmens täglich rund 53.000 Fahrgäste die Stadtbusse in Paderborn. Damit liegt die Entwicklung über der eigenen Prognose. Das neue Liniennetz war im März 2024 eingeführt worden und stellte den größten Fahrplanwechsel seit 1996 dar. Hintergrund waren unter anderem […]
Entgleisung bei Marktoberdorf: Strecke bleibt bis Sonntag gesperrt
Wie kommen Ausflügler zum Schloss Neuschwanstein? Nach der Zugentgleisung fahren bis Sonntag Ersatzbusse +ndash; zum Schulstart soll der Zugverkehr wieder planmäßig laufen.
Erschienen am: 11.09.2026 /Quelle: schiene.de – Bahnverkehr und Infrastruktur
ÖBB eröffnen neue Servicestelle für Doppelstockzüge in Wien
Rund 100 Millionen Euro haben die ÖBB in eine neue Instandhaltungshalle in Wien-Floridsdorf investiert. Auf 16.500 Quadratmetern sollen dort künftig Cityjet- und Railjet-Doppelstockzüge gewartet und repariert werden. Die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) haben in Wien-Floridsdorf eine neue Servicestelle für die Instandhaltung ihrer Doppelstockflotte eröffnet. Laut Mitteilung wurden rund 100 Millionen Euro…
Erschienen am: 11.09.2026 /Quelle: Bahnblogstelle
Knorr-Bremse zeigt smarte Wayside-Lösungen auf der InnoTrans
Knorr-Bremse präsentiert auf der InnoTrans digitale Lösungen zur Modernisierung bestehender Bahnstrecken. Elektronik, Software und Konnektivität sollen Sicherheit, Verfügbarkeit und Effizienz der Bahninfrastruktur verbessern, ohne bestehende Komponenten vollständig ersetzen zu müssen. Auf der Messe InnoTrans in Berlin (vom 22. bis 25. September) stellt der Technologiekonzern Knorr-Bremse Lösungen zur Digitalisierung und Modernisierung…
Erschienen am: 11.09.2026 /Quelle: Bahnblogstelle
Bahnhof Freiberg erhält neuen Aufzug bis Frühjahr 2027
Der Bahnhof Freiberg soll bis Frühjahr 2027 einen neuen Aufzug an Bahnsteig 1 erhalten. Während der Bauzeit entfallen barrierefreie Zugänge vorübergehend, für mobilitätseingeschränkte Reisende sind Fahrdienste und Alternativrouten geplant. Am Bahnhof Freiberg wird der Aufzug an Bahnsteig 1 erneuert. Wie die Deutsche Bahn mitteilte, setzen DB und Stadt Freiberg das…
Erschienen am: 11.09.2026 /Quelle: Bahnblogstelle
Siemens Mobility testet Signaling X erstmals im deutschen Nahverkehr
Eine softwarebasierte Signaltechnik soll die Digitalisierung im städtischen Schienenverkehr voranbringen. Siemens Mobility und die Rostocker Straßenbahn AG haben dafür einen Probebetrieb von Signaling X auf der Tunnelstrecke unter dem Rostocker Hauptbahnhof gestartet. Siemens Mobility und die Rostocker Straßenbahn AG (RSAG) erproben die Plattform Signaling X erstmals im städtischen Schienennahverkehr in…
Erschienen am: 11.09.2026 /Quelle: Bahnblogstelle
Auflösung von DB E.C.O. Group – Niko Warbanoff verlässt Bahnkonzern
Die Deutsche Bahn beendet schrittweise ihre globalen Aktivitäten im Bahnbetrieb und richtet das Geschäft stärker auf Deutschland aus. In diesem Zuge wurde die DB E.C.O. Group bereits aufgelöst. Ihr bisheriger CEO Niko Warbanoff legt seine Aufgaben bald nieder. Im Zuge ihrer strategischen Neuausrichtung beendet die Deutsche Bahn schrittweise die globalen Aktivitäten…
Erschienen am: 11.09.2026 /Quelle: Bahnblogstelle
Deutsche Bahn startet Vorteilsprogramm für Deutschlandticket-Kunden
Mit zusätzlichen Rabatten und Angeboten will die Deutsche Bahn den Alltagsnutzen des Deutschlandtickets erhöhen. Das neue Programm DB Benefits bietet Inhabern eines aktiven Tickets Vorteile unter anderem in den Bereichen Mobilität, Reisen, Freizeit, Shopping und digitale Services. Die Deutsche Bahn hat mit DB Benefits ein Vorteilsprogramm für Inhaber eines aktiven…
Erschienen am: 10.09.2026 /Quelle: Bahnblogstelle
Bahn: Freigabe der Hunsrückquerbahn wohl erst im Herbst 2027
Für die Hunsrückquerbahn sind zusätzliche Arbeiten nötig: Rund 60 Durchlässe müssen instandgesetzt werden. Gleis- und Untergrundarbeiten sollen Ende Oktober 2026 fertig sein, die Freigabe der Strecke ist voraussichtlich im Herbst 2027 möglich. An der Hunsrückquerbahn müssen vor einer Wiederinbetriebnahme des Zugverkehrs zusätzliche Bauwerke an der Strecke instandgesetzt werden. Nach Angaben…
Erschienen am: 10.09.2026 /Quelle: Bahnblogstelle
Hochrheinbahn: Ersatzverkehr wird bis Basel ausgeweitet
Von 10. Oktober an ersetzen Busse alle Züge zwischen Basel Bad Bf und Erzingen. Für den Ausbau und die Elektrifizierung der Hochrheinbahn wird die Sperrung ausgeweitet; Express- und Ersatzlinien sollen die Mobilität bis Dezember 2027 sichern. Die Hochrheinbahn zwischen Basel und Erzingen wird ab dem 10. Oktober auf einem größeren…
Erschienen am: 10.09.2026 /Quelle: Bahnblogstelle
Nach Unfall in Polen: Lokführer wollen aus Protest langsam fahren
Jeder zweite Tag ein Unfall: Polnische Lokführer warnen vor riskanten Bahnübergängen. Aus Protest wollen sie ihre Züge einen Tag lang deutlich langsamer fahren lassen. aktualisiert Nach dem schweren Zugunglück in Polen mit einer Toten und mehreren Verletzten hat die Lokführergewerkschaft ihre Mitglieder zu einer Protestaktion für mehr Sicherheit auf…
Erschienen am: 10.09.2026 /Quelle: Bahnblogstelle
Harzer Schmalspurbahnen erneuern Gleise am Brocken
Wegen Bauarbeiten am Brocken ist die Strecke zwischen Schierke und dem Gipfel gesperrt. Auf rund einem Kilometer Länge werden die Gleise erneuert. Die Harzer Schmalspurbahnen erneuern derzeit einen rund einen Kilometer langen Streckenabschnitt ihres Schienennetzes am Brocken. Auf dem betroffenen Abschnitt unterhalb des Bahnhofs am Gipfel des Berges werden dabei…
Erschienen am: 10.09.2026 /Quelle: Bahnblogstelle
Pendler in Stuttgart atmen auf: Wochenlange S-Bahn-Sperrung endet
Bahnnutzer im Großraum Stuttgart mussten in den vergangenen Wochen wieder Umleitungen und Ersatzverkehr ertragen. Ab Samstag sollen die wichtigen S-Bahnen nun wieder regulär fahren. Aufatmen bei hunderttausenden Pendlerinnen und Pendlern im Großraum Stuttgart: Die Bauarbeiten an der wichtigen Stammstrecke der Stuttgarter S-Bahn neigen sich dem Ende zu. Die Arbeiten liefen…
Erschienen am: 10.09.2026 /Quelle: Bahnblogstelle
Bahn kündigt Änderungen zur Streckensperrung auf Linie RE1 an
Für die Bauarbeiten auf der Strecke Berlin – Frankfurt (Oder) plant die Deutsche Bahn keine neunmonatige Sperrung mehr. Das hat aus ihrer Sicht Vorteile für die Fahrgäste der Linie RE 1. Die Deutsche Bahn will die Sperrung der RE1-Strecke von Berlin nach Frankfurt (Oder) für die Sanierung ab 2029 etwas…
Erschienen am: 10.09.2026 /Quelle: Bahnblogstelle
Brandenburg: Bahn will Teile der RE1-Linie acht Monate sperren
Die Deutsche Bahn plant für die Bauarbeiten auf der Strecke Berlin – Frankfurt (Oder) keine neunmonatige Sperrung mehr. Das hat aus ihrer Sicht Vorteile für die Fahrgäste.
Erschienen am: 10.09.2026 /Quelle: schiene.de – Bahnverkehr und Infrastruktur
Bummelaktion: Polens Fernzüge extrem verspätet
Als Reaktion auf ein Zugunglück protestieren Polens Lokführer für mehr Sicherheit. Sie schleichen mit ihren Zügen über jeden Bahnübergang mit 20 km/h – und wollen so auf ein Problem aufmerksam machen.
Erschienen am: 10.09.2026 /Quelle: schiene.de – Bahnverkehr und Infrastruktur
Abonnieren und profitieren: Ab sofort mit dem Deutschland-Ticket bares Geld sparen
DB baut Vorteilswelt rund um Deutschland-Ticket • Exklusive Angebote auf Mobilität, Reisen, Freizeit, Shopping und digitale Services • Bereits über 120.000 neue Abonnenten
Deutsche Bahn zieht sich aus den globalen Aktivitäten im Bahnbetrieb zurück • DB E.C.O. Group aufgelöst • Bisheriger CEO der Sparte legt Tätigkeit nieder
Die Deutsche Bahn will bei Generalsanierungen besonders wichtiger Strecken insgesamt langsamer vorgehen. Das dürfte Auswirkungen auf den Zeitplan haben.
Erschienen am: 10.09.2026 /Quelle: schiene.de – Bahnverkehr und Infrastruktur
Zweiter Streik an einem Tag bei der Saarbahn – ab dem Mittag
Der Tarifstreit zwischen Saarbahn und der Gewerkschaft Deutscher Lokomotivführer (GDL) dauert an. Am Freitagmorgen wurde wieder gestreikt – und wenig später kam der nächste Aufruf.
Erschienen am: 10.09.2026 /Quelle: schiene.de – Bahnverkehr und Infrastruktur
Auto stürzt nach Flucht in Gleisbett – Bahnstrecke bei Leipzig gesperrt
Nach einer Verfolgungsfahrt in Bad Lausick stürzt ein Auto in ein Gleisbett. Drei Menschen werden verletzt, die Bahnstrecke bleibt gesperrt.
Erschienen am: 10.09.2026 /Quelle: schiene.de – Bahnverkehr und Infrastruktur
Bochum bekommt denkmalgeschützte U-Bahn-Station
Nächster Halt: Denkmal? Paris oder Berlin haben es vorgemacht, nun bekommt eine vor 37 Jahren eröffnete U-Bahn-Haltestelle im Ruhrgebiet Status. Aber was macht die unterirdische Station so besonders?
Erschienen am: 10.09.2026 /Quelle: schiene.de – Bahnverkehr und Infrastruktur
Bombe entschärft: Bahnverkehr in Hamburg läuft wieder regulär
In Hamburg hat der Fund einer Bombe zu Beeinträchtigungen im Nah- und Fernverkehr mit dem Zug geführt. Nach der Entschärfung am Mittwochabend sind am Morgen wieder alle Strecken freigegeben.
Erschienen am: 10.09.2026 /Quelle: schiene.de – Bahnverkehr und Infrastruktur
Falsche Anreize bei Trassenpreisen
Der Streit um die Trassenpreise zeigt ein grundsätzliches Problem der Eisenbahnfinanzierung. Politisch wird seit Jahren gefordert, mehr Verkehr auf die Schiene zu bringen, Takte zu verdichten und den Nahverkehr als Rückgrat der Verkehrswende zu stärken. Das heutige Trassenpreissystem setzt aber an einer entscheidenden Stelle den gegenteiligen Anreiz. Gerät ein Aufgabenträger unter finanziellen Druck, kann er […]
Der Streit um die Trassenpreise im deutschen Schienennetz hat eine neue juristische Stufe erreicht. Ende August hat der Bundesverband Schienennahverkehr (BSN) gemeinsam mit mehr als 40 Eisenbahnverkehrsunternehmen Klage gegen den Trassenpreisbescheid 2026 der Bundesnetzagentur erhoben. Auch der Freistaat Bayern hat sich angeschlossen. Hintergrund sind rückwirkende Preissteigerungen von neun Prozent im Schienenpersonennahverkehr, die nach Berechnungen des […]
Der Start des elektrischen Betriebs auf der S 28 rund um Düsseldorf wird um ein halbes Jahr verschoben. Statt wie bislang vorgesehen zum Fahrplanwechsel am 13. Dezember 2026 soll die elektrifizierte Strecke nun erst am 13. Juni 2027 in Betrieb gehen. Ab diesem Zeitpunkt sollen Elektrotriebzüge vom Typ FLIRT 3XL des Herstellers Stadler den Betrieb […]
Die DB Bahnbau Gruppe hat ihr erweitertes Qualifizierungszentrum in Knappenrode eröffnet. Zum Ausbildungsbeginn wurden dort rund 50 Auszubildende begrüßt. Mit dem Ausbau erhöht das Unternehmen seine Kapazitäten für die Aus- und Weiterbildung und stärkt zugleich den Standort in der Lausitz. Das Zentrum verfügt über eine Übungsfläche von mehr als 15.000 Quadratmetern. Neben drei modern ausgestatteten […]
Die internationale Nachtzugverbindung zwischen Stockholm, Hamburg und Berlin wird seit vergangener Woche von RDC Deutschland betrieben. Am 1. September startete erstmals der RDC EuroNight von Stockholm in Richtung Deutschland. Damit ist der zuvor angekündigte Betreiberwechsel vom SJ EuroNight im laufenden Betrieb vollzogen worden. Auf der ersten Fahrt setzte RDC zwei Schlafwagen, drei Liegewagen und einen […]
Zum Erfurter Weinfest schicken die Erfurter Verkehrsbetriebe (EVAG) am Samstag, 12. September, den historischen Katerexpress als „Rollenden Weinberg“ auf die Strecke. Gemeinsam mit der Weinmanufaktur Erfurt bietet die EVAG drei rund einstündige Rundfahrten mit Weinverkostung an. Abfahrt an der Haltestelle „Stadtrundfahrt“ am Domplatz Süd ist um 17 Uhr, 18.30 Uhr und 20 Uhr. Während der […]
Wiesn-Besuchermassen trotz Baustelle: Bahn rüstet sich
Zum Oktoberfest erwartet die Bahn pro Tag etwa 100.000 Fahrgäste zusätzlich in München. Doch am Hauptbahnhof herrscht wegen Bauarbeiten ohnehin Platzmangel. Wie dieses Problem gelöst werden soll.
Erschienen am: 09.09.2026 /Quelle: schiene.de – Bahnverkehr und Infrastruktur
Thüringen: Ausschreibung im Regionalverkehr gestoppt
Die Mitte-Deutschland-Verbindung durch Thüringen ist für Bahnfahrer ein Reizthema. Seit Jahren wird über die Elektrifizierung und den Ausbau geredet – nun wird eine Ausschreibung gestoppt.
Erschienen am: 09.09.2026 /Quelle: schiene.de – Bahnverkehr und Infrastruktur
Eine Tote bei Zugunglück in Polen
Ein Lkw kollidiert in Polen mit einem Intercity-Zug. Eine Frau stirbt, mehrere Menschen werden verletzt. Was über den Unfallhergang bekannt ist.
Erschienen am: 09.09.2026 /Quelle: schiene.de – Bahnverkehr und Infrastruktur
Einheitlicher Schülerausweis mit BVG-Ticket
Keine Fahrberechtigung mehr beantragen, weniger Papierkram: Was das neue BVG-Ticket im Schülerausweis für Kinder, Eltern und Schulen verändert.
Erschienen am: 09.09.2026 /Quelle: schiene.de – Bahnverkehr und Infrastruktur
Stahlbrücke sackt ab – Ruhr-Sieg-Strecke bleibt gesperrt
In Kirchhundem sollte eine neue tonnenschwere Stahlbrücke an der wichtigen Ruhr-Sieg-Strecke eingesetzt werden. Das scheiterte vorerst. Laut DB verzögert sich damit die Freigabe der Bahnstrecke.
Erschienen am: 09.09.2026 /Quelle: schiene.de – Bahnverkehr und Infrastruktur
Kollision am unbeschrankten Bahnübergang: Ein Pkw trifft auf einen Zug. Der Fahrer wird verletzt, rund 30 Fahrgäste kommen mit dem Schrecken davon.
Erschienen am: 09.09.2026 /Quelle: schiene.de – Bahnverkehr und Infrastruktur
Berlin-Hannover: 80 Minuten mehr Fahrzeit bis Ende 2027
Ab Oktober saniert die Bahn die Strecke zwischen Berlin und Lehrte bei Hannover. Fahrgäste müssen dort nun viel länger als bisher geplant erheblich längere Fahrzeiten in Kauf nehmen.
Erschienen am: 09.09.2026 /Quelle: schiene.de – Bahnverkehr und Infrastruktur
Hannover – Berlin: DB InfraGO legt erste Details zu angepasstem Bau- und Verkehrskonzept ab Dezember vor
Neues Umleitungskonzept aufgrund von Verzögerungen bei Elektrifizierung der Lehrter Stammbahn erforderlich • Fernverkehr fährt durchgängig über Braunschweig und Magdeburg • Detailliertes Nahverkehrsangebot noch in Abstimmung
Zug fährt gegen umgestürzten Baum und entgleist leicht
Im Allgäu flogen bei einem Unwetter Gartenmöbel durch die Gegend, auch Bäume stürzten um. Einer davon sorgte bei den Fahrgästen eines Zuges für Schrecken.
Erschienen am: 09.09.2026 /Quelle: schiene.de – Bahnverkehr und Infrastruktur
LNVG verbessert Barrierefreiheit
Die Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen (LNVG) verbessert die Orientierung für mobilitätseingeschränkte Fahrgäste. An rund 180 Fahrzeugen werden deutlich größere Symbole für Rollstuhl- und Mehrgenerationenbereiche angebracht. Die bisherigen Rollstuhl-Piktogramme an Doppelstockzügen mit 35 mal 40 Zentimetern wachsen auf etwa 56 mal 76 Zentimeter. „So wird es zum Beispiel für Menschen, die einen Rollstuhl nutzen, oder Reisende mit Kinderwagen […]
Die Stadtwerke Münster ziehen eine positive Bilanz zum Busverkehr während des NRW-Tags und Stadtfests. Von Freitag bis Sonntag nutzten rund 300.000 Fahrgäste die Stadtbusse. Das waren etwa 50 Prozent mehr als an vergleichbaren Wochenenden. Für die drei Veranstaltungstage hatten die Stadtwerke das Angebot gezielt ausgeweitet. Insgesamt wurden rund 25 Prozent mehr Fahrten eingeplant, insbesondere zu […]
Die Hallesche Verkehrs-AG (HAVAG) erweitert ihren digitalen Ticketvertrieb um eine neue Web2Wallet-Lösung. Das von TAF mobile entwickelte Angebot wird unter dem Namen „WalletTicket“ vermarktet und ermöglicht den Kauf von Fahrkarten ohne App oder Kundenkonto. Fahrgäste scannen dafür einen QR-Code und gelangen direkt zu einem webbasierten Ticketshop. Dort wählen sie die gewünschte Fahrkarte aus und bezahlen […]
Die Düsseldorfer Rheinbahn AG baut derzeit die ersten von insgesamt 2.100 CALO-Lesegeräten in ihre Busse ein. Bis Ende Oktober sollen alle Fahrzeuge damit ausgestattet sein. Ende des Jahres startet der neue Ticketkauf zunächst im Busverkehr und soll den Erwerb von Fahrkarten direkt im Fahrzeug vereinfachen. Fahrgäste können ihr Ticket künftig unmittelbar am Lesegerät auswählen und […]
Die chilenische Staatsbahn EFE Trenes de Chile setzt auf der Hauptstrecke ihrer Tochter EFE Central künftig die Plattform S3 Passenger ein. Die von Sqills, einer Tochter von Siemens Mobility, entwickelte Software unterstützt unter anderem dynamische Preisgestaltung, Reservierungen und Kapazitätsmanagement. Seit dem 22. Juli steht das System den Fahrgästen zur Verfügung. Nach Angaben von Siemens Mobility […]
Die VDV-Akademie richtet ihr Bildungsangebot für 2027 stärker auf die Veränderungen im öffentlichen Verkehr und im Schienengüterverkehr aus. Im Mittelpunkt stehen Qualifizierungen zu Digitalisierung, Fachkräftesicherung, neuen Berufsbildern sowie steigenden Anforderungen an Qualität, Sicherheit und Service. „Qualifizierung muss verlässlich, professionell und betriebliche Realität abbilden, wenn sie Unternehmen in der Transformation wirksam unterstützen will“, erklärt Geschäftsführer Alexander […]
Nach der gefährlichen Türöffnung in einem fahrenden Zug in Bayern dringt der Fahrgastverband Pro Bahn auf den Einbau von Überwachungskameras in den Einstiegsbereichen von Fernzügen.
Erschienen am: 09.09.2026 /Quelle: schiene.de – Bahnverkehr und Infrastruktur
Gera nimmt TINA-Bahnen in Betrieb
Die Verkehrs- und Betriebsgesellschaft Gera mbH hat die neuen TINA-Straßenbahnen offiziell in Betrieb genommen. Damit erreicht ein seit 2018 vorbereitetes Beschaffungsprojekt seinen nächsten Meilenstein. Insgesamt investiert die GVB gemeinsam mit Fördermittelgebern und Finanzierungspartnern rund 49 Millionen Euro in die neue Fahrzeuggeneration. Die neuen Bahnen sollen in den kommenden Jahrzehnten einen wesentlichen Teil des Geraer Straßenbahnverkehrs […]
Seit dem 1. September gelten bei den Wiener Linien strengere Regeln für die Mitnahme von E-Scootern. In der U-Bahn dürfen sie nur noch außerhalb der Stoßzeiten mitgenommen werden: montags bis freitags von 9 bis 15 Uhr sowie ab 18.30 Uhr bis Betriebsschluss. An Wochenenden und Feiertagen ist die Mitnahme ganztägig erlaubt. In Bussen und Straßenbahnen […]
Der Fahrgastverband Pro Bahn sieht in Schleswig-Holstein und Hamburg erheblichen Nachholbedarf bei der Modernisierung der Schieneninfrastruktur. Viele Ausfälle und Verspätungen seien auf veraltete Signal- und Stellwerkstechnik zurückzuführen. Im Zustandsbericht von DB InfraGO für 2025 erhält der Geschäftsbereich Fahrweg in Schleswig-Holstein die Note 3,25, in Hamburg 3,20. Besonders bei Leit- und Sicherungstechnik sieht Pro Bahn Sanierungsbedarf. […]
Der Vienna Airport Bus erweitert sein Angebot zwischen Wien und dem Flughafen. Mit den neuen Linien VAB 4 und VAB 5 werden künftig auch Karlsplatz und Praterstern direkt angebunden. Damit wächst das Netz auf insgesamt fünf Linien. ÖBB Postbus reagiert auf die steigende Nachfrage nach direkten Flughafenverbindungen. Durch die neuen Haltepunkte wird das Angebot zugleich […]
Die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG) hat das europaweite Vergabeverfahren für den Vorortverkehr München–Buchloe 2030+ gestartet. Derzeit betreibt DB Regio die Linie. Der Auftrag umfasst rund 700.000 Zugkilometer pro Jahr. Der neue Verkehrsvertrag soll im Dezember 2029 beginnen und mindestens bis Dezember 2035 laufen. Das Vertragsende kann die BEG über Verlängerungs- und Kündigungsoptionen an die Inbetriebnahme der […]
Hellenic Train stellt zentrale Planungsprozesse für Fahrzeuge und Personal neu auf. Die griechische Bahngesellschaft führt dafür die Software IVU.rail von IVU Traffic Technologies ein und ersetzt damit bisherige Altsysteme sowie weitgehend manuelle Abläufe. Hellenic Train betreibt täglich rund 300 Fahrten und setzt dafür etwa 550 Fahrzeuge sowie rund 500 Mitarbeiter im operativen Bereich ein. Bislang […]
Ab sofort und ohne Umstieg: ICE verbindet Köln mit Brüsseler Flughafen und Antwerpen
Neue internationale Verbindung startet jetzt • Flughafen Brüssel erstmals direkt ans ICE-Netz angebunden • Moderne ICE 3neo-Züge sorgen für mehr Komfort und Zuverlässigkeit
Die Ordnungspartnerschaft rund um den Frankfurter Hauptbahnhof zeigt vor allem eines: Sicherheit im öffentlichen Raum ist eine Gemeinschaftsaufgabe. Bundespolizei, Ortspolizei, Ordnungsamt, VGF und DB Sicherheit haben unterschiedliche Zuständigkeiten und Befugnisse. Für Reisende ist aber nicht entscheidend, wer formal wofür zuständig ist. Sie erwarten, dass Probleme erkannt und gelöst werden. Genau deshalb ist die enge Zusammenarbeit […]
Ein Jahr nach dem Start der Ordnungspartnerschaft für den Frankfurter Hauptbahnhof und weitere wichtige ÖPNV-Knoten ziehen die beteiligten Stellen eine positive Zwischenbilanz. Deutsche Bahn, Stadt Frankfurt, Landes- und Bundespolizei sowie die Verkehrsgesellschaft Frankfurt am Main (VGF) hatten ihre Zusammenarbeit am 1. September 2025 mit einer Kooperationsvereinbarung neu geordnet. Ziel ist es, Sicherheit und Aufenthaltsqualität am […]
Der Bund stockt die Förderung des Einzelwagenverkehrs im Schienengüterverkehr für 2026 um bis zu 84 Millionen Euro auf. Darauf haben sich Bundesverkehrsminister Steffen Bilger (CDU) und Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) verständigt. Damit stehen in diesem Jahr insgesamt bis zu 384 Millionen Euro zur Verfügung. Nach Angaben des Bundesverkehrsministeriums wird die zusätzliche Summe aus Ausgabenresten finanziert. […]
Arverio hat auf der Riesbahn zwischen Donauwörth und Aalen weiterhin erhebliche Probleme mit Verspätungen und Zugausfällen. Ursache sind mehrere Langsamfahrstellen, die DB InfraGO nach hitzebedingten Schäden an den Gleisanlagen eingerichtet hat. Besonders gravierend ist ein rund 1,6 Kilometer langer Abschnitt bei Wörnitzstein. Dort dürfen die Züge derzeit nur mit 20 statt normalerweise 100 Kilometern pro […]
Der öffentliche Nahverkehr in Deutschland wird wieder stärker genutzt und von den Fahrgästen etwas besser bewertet. Das zeigt das aktuelle VDV-Kundenbarometer. Die Globalzufriedenheit verbessert sich 2026 auf die Note 2,90 nach 2,95 bei der letzten Erhebung 2024. Gleichzeitig erreicht der Anteil der Menschen, die Busse und Bahnen mindestens einmal im Monat nutzen, mit rund 50 […]
Die Berliner Verkehrsbetriebe AöR haben den 100. Wagen der neuen U-Bahn-Baureihe J übernommen. Das Fahrzeug ist in der Werkstatt Friedrichsfelde eingetroffen und soll zeitnah in Betrieb gehen. Damit erreicht die Erneuerung der Flotte für die Großprofillinien U5 bis U9 einen weiteren Meilenstein. Seit dem Frühjahr werden die neuen Züge schrittweise in den Betrieb integriert. Nach […]
Die Kölner Verkehrsbetriebe (KVB) und die Agentur für Arbeit haben ihr Qualifizierungsprojekt „Job-Turbo“ abgeschlossen. Innerhalb von knapp 13 Monaten wurden in drei Durchgängen 13 geflüchtete Männer aus sieben Ländern zu Busfahrern ausgebildet. Alle Teilnehmer erwarben den erforderlichen Führerschein, elf von ihnen sind inzwischen im regulären Liniendienst der KVB eingesetzt. Die Teilnehmer stammen aus Iran, Syrien, […]
Stadt Essen und Ruhrbahn haben den Antrag auf Schülertickets vollständig digitalisiert. Mit dem neuen Online-Portal „myVIA“ können Eltern und Schüler den gesamten Prozess künftig online erledigen. Bislang mussten die Anträge papiergebunden eingereicht werden. Bereits während der Antragstellung prüft das System anhand der eingegebenen Daten, ob ein Anspruch auf Übernahme der Fahrtkosten besteht. Anschließend kann das […]
Die Landesnahverkehrsgesellschaft Niedersachsen (LNVG) lässt 72 Dieseltriebzüge der Typen LINT 41 und LINT 54 umfassend modernisieren. Das europaweite Vergabeverfahren ist abgeschlossen. Den Auftrag mit einem Volumen von rund 65 Millionen Euro erhält die Verkehrs Industrie Systeme GmbH (VIS) aus Sachsen-Anhalt. Das Unternehmen setzte sich nach Angaben der LNVG gegen vier weitere Bewerber durch. Die Arbeiten […]
CAF hat mit einem batterieelektrischen Triebzug des Typs Civity BEMU der Baureihe 557 im Siemens Prüf- und Validation Center in Wildenrath einen Reichweitentest absolviert. Das Fahrzeug legte dabei 273 Kilometer ausschließlich im Batteriebetrieb zurück. Neben der Reichweite wurde auch die Leistungsfähigkeit des Antriebssystems im Grenzbereich untersucht. Die gewonnenen Daten sollen in die weitere Optimierung der […]
Mehr als ein Jahr vor dem Start der InnoTrans Asia 2027 ist bereits rund die Hälfte der verfügbaren Ausstellungsfläche gebucht. Die neue Fachmesse für Verkehrstechnologie findet vom 7. bis 9. September 2027 in der Singapore EXPO statt. Nach Angaben der Messe Berlin haben Aussteller aus mehr als 30 Ländern ihre Teilnahme zugesagt. Zu den bislang […]
Die Stadtwerke München (SWM) und die Münchener Verkehrsgesellschaft (MVG) haben den Planfeststellungsbeschluss für den zweiten Abschnitt der Tram-Westtangente erhalten. Damit ist nun die gesamte Strecke genehmigt. Der erste Abschnitt vom Romanplatz bis zur Wendeschleife am Waldfriedhof war bereits im September 2023 planfestgestellt worden. Der zweite Abschnitt führt vom Waldfriedhof bis zur Aidenbachstraße. Die Tram-Westtangente soll […]
Die schrittweise Rückkehr der Bonner B-Wagen ist zunächst eine gute Nachricht. Dass die Fahrzeuge nach auffälligen Radsatzwellen nicht einfach weiter eingesetzt wurden, sondern erst nach einem abgestimmten Prüfverfahren wieder auf die Strecke dürfen, ist richtig. Sicherheit darf im öffentlichen Verkehr nicht verhandelbar sein. Gleichzeitig wäre es falsch, aus der aktuellen Lage die Forderung abzuleiten, ein […]
Die Stadtwerke Bonn (SWB) und die Elektrischen Bahnen der Stadt Bonn und des Rhein-Sieg-Kreises (SSB) haben mit der schrittweisen Wiederinbetriebnahme ihrer B-Wagen begonnen. Am vergangenen Freitag wurde das erste Fahrzeug einer Serie nach Prüfung durch die Technische Aufsichtsbehörde (TAB) wieder für den Fahrgastbetrieb freigegeben. Weitere Fahrzeuge sollen nun nach demselben Verfahren kontrolliert und anschließend nach […]
Die Verkehrsbetriebe Brandenburg an der Havel GmbH (VBBr) setzen die Erneuerung ihrer Straßenbahnflotte fort. Das Unternehmen hat bei der Škoda Group die Option über vier weitere Niederflurfahrzeuge des Typs ForCity Plus 48T gezogen. Damit steigt die Zahl der für Brandenburg an der Havel bestellten Straßenbahnen von vier auf insgesamt acht. Die Fahrzeuge gehören zu einer […]
Der Zustand des bayerischen Schienennetzes sorgt für immer größere Einschränkungen im Regionalverkehr. Nach Angaben des Freistaats ist die Zahl der Langsamfahrstellen innerhalb eines halben Jahres von rund 100 auf etwa 120 gestiegen. Auf inzwischen 45 Linien kann deshalb nicht mehr nach dem regulären Fahrplan gefahren werden. Betroffen sind unter anderem Verbindungen rund um München und […]
Für die geplante Verlängerung von 18 Straßenbahnen des Typs Avenio M erhält die SWU Verkehr GmbH Fördermittel für zwei zentrale Infrastrukturprojekte. Baden-Württembergs Verkehrsministerin Nicole Razavi (CDU) übergab die Förderzusagen Ende August bei einem Besuch in Ulm. Die SWU Verkehr hatte die Verlängerung der Fahrzeuge bereits 2024 beauftragt. Die heute rund 31,5 Meter langen Straßenbahnen werden […]
Die Verbundgesellschaft Paderborn/Höxter (VPH) stellt zum 1. Dezember 2026 den Vertrieb von Privatkunden-Abonnements für Bus und Bahn ein. Fahrgäste, die ihr Deutschlandticket oder andere Abos weiter nutzen möchten, müssen deshalb zu einem neuen Anbieter wechseln. HochstiftBewegt bietet das Deutschlandticket künftig direkt im eigenen Online-Shop an. Nach der Bestellung wird das Ticket per E-Mail bereitgestellt und […]
Der Aufzug an der Schwebebahnstation Ohligsmühle in Fahrtrichtung Oberbarmen ist seit vergangener Woche wieder in Betrieb. Gleichzeitig bereiten die Wuppertaler Stadtwerke (WSW) die Modernisierung der Aufzugsanlage in Fahrtrichtung Vohwinkel vor. Die Arbeiten beginnen am 7. September und sollen bis zum 30. Oktober dauern. Während dieser Zeit steht der Aufzug in Richtung Vohwinkel nicht zur Verfügung. […]
Der Fahrgastverband Pro Bahn begrüßt den Planfeststellungsbeschluss für den Abschnitt Lübeck der Schienenhinterlandanbindung zur Festen Fehmarnbeltquerung. Gleichzeitig kritisiert der Verband, dass neuere Angebotsplanungen im seit 2018 laufenden Verfahren nicht berücksichtigt werden konnten. Dazu zählen der aktuelle Entwurf des Deutschlandtakts und die geplante Regio-S-Bahn Lübeck. Nach Einschätzung von Pro Bahn reichen die bislang vorgesehenen zwei Gleise […]
Im Rems-Murr-Kreis soll der Einsatz von Wasserstoffbussen im Linienverkehr ausgeweitet werden. Die ersten sechs Fahrzeuge befinden sich seit Ende Mai 2026 im Probebetrieb. Landkreis und Verkehrs- und Tarifverbund Stuttgart (VVS) ziehen bislang eine positive Bilanz. Die Busse seien inzwischen werktags nahezu täglich unterwegs und hätten auch komplette Umläufe bei hohen Temperaturen störungsfrei absolviert. Der Übergang […]
Der Niedersachsentarif bietet ab September ein neues Erste-Klasse-Upgrade für das Deutschlandticket an. Für zusätzlich 63 Euro im Monat können Fahrgäste damit die erste Klasse in allen Nahverkehrszügen in Niedersachsen, Bremen und Hamburg nutzen. Voraussetzung ist ein gültiges Deutschlandticket. Das Angebot gilt unabhängig davon, bei welchem Verkehrsunternehmen oder Verbund das Deutschlandticket gekauft wurde. Das Upgrade wird […]
Mit dem neuen Ausbildungsjahr 2026/27 blickt die Captrain-Deutschland-Gruppe auf zehn Jahre Lokführerausbildung in Dresden und Pirna zurück. Seit 2016 bildet die Tochtergesellschaft ITL Eisenbahngesellschaft mbH dort angehende Eisenbahner im Betriebsdienst, Fachrichtung Lokführer und Transport, aus. Seit dem ersten Ausbildungsjahr haben 47 junge Menschen bei der ITL ihre Ausbildung begonnen. 31 von ihnen haben sie bereits […]
Der Landkreis Berchtesgadener Land soll in den Salzburger Verkehrsverbund integriert werden. Dafür stehen rund 750.000 Euro aus dem INTERREG VI-A-Programm Bayern–Österreich 2021–2027 zur Verfügung. Die Mittel stammen aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung. Mit der Verbundintegration sollen der grenzüberschreitende Nahverkehr zwischen dem Berchtesgadener Land und dem Land Salzburg vereinfacht und die bislang getrennten Strukturen […]
Deutsche Bahn richtet Marke neu aus und rückt Verantwortung in den Mittelpunkt
Neue Markenpersönlichkeit, neues Erscheinungsbild: Mit der Neuausrichtung des Unternehmens beginnt auch in der Markenführung ein neues Kapitel. Die neue Markenpersönlichkeit stellt diejenigen in den Mittelpunkt, die jeden Tag Verantwortung für eine bessere Bahn übernehmen: Die Macherinnen und Macher.
Wenige Wochen vor Beginn des 191. Oktoberfests und der Oidn Wiesn haben die Stadtwerke München (SWM) und die Münchner Verkehrsgesellschaft (MVG) ihre Vorbereitungen weitgehend abgeschlossen. Während die SWM die Energie- und Wasserversorgung auf der Theresienwiese sicherstellen, bereitet die MVG zusätzliche Kapazitäten für die An- und Abreise vor. Seit Ende Juni richtet das Wiesn-Team der SWM […]
Für rund 11.000 Schüler in den Landkreisen Mittelsachsen und Zwickau sowie im Erzgebirgskreis beginnt wieder die Bus- und Bahnschule des Verkehrsverbunds Mittelsachsen (VMS). In den kommenden Monaten lernen die Kinder, wie sie Busse und Straßenbahnen sicher nutzen können. Die Ausbildung übernehmen Fahrer der beteiligten Verkehrsunternehmen gemeinsam mit Polizisten und Mitarbeitern der Verkehrswachten. Das Angebot richtet […]
Der Verkehrsclub Österreich (VCÖ) sieht beim Bahnverkehr deutlichen Verbesserungsbedarf. Für den aktuellen VCÖ-Bahntest wurden 11.257 Fahrgäste in Zügen von neun Bahnunternehmen befragt. Besonders häufig kritisiert wurden Zugausfälle und Störungen, mangelhafte Anschlüsse zwischen Bus und Bahn sowie Unpünktlichkeit. Auch beim Preis-Leistungs-Verhältnis sehen viele Reisende Rückschritte. 45 Prozent der Befragten gaben an, in den vergangenen zwölf Monaten […]
Sachsen-Anhalt will den Einsatz autonomer Fahrzeuge im öffentlichen Nahverkehr vorantreiben. Ziel ist es, vor allem im ländlichen Raum neue Angebote für die Feinerschließung und als Zubringer zu wichtigen ÖPNV-Knoten zu schaffen. Sechs Landkreise, die Städte Halle und Magdeburg, die Otto-von-Guericke-Universität sowie die Nahverkehrsservice Sachsen-Anhalt GmbH haben dazu ein gemeinsames Memorandum unterzeichnet. Beteiligt sind die Landkreise […]
Die französische Bahnindustrie wird sich auf der InnoTrans in Berlin mit einem Gemeinschaftsauftritt und zahlreichen neuen Technologien präsentieren. Frankreich zählt mit mehr als 2.000 Unternehmen und über 200.000 Beschäftigten zu den größten Bahnstandorten Europas. Der Jahresumsatz liegt bei etwa 35 Milliarden Euro. Das französische Schienennetz umfasst etwa 28.000 Kilometer, darunter rund 2.700 Kilometer Hochgeschwindigkeitsstrecken. Vor […]
Die Berliner Verkehrsbetriebe AöR stellen Berlin in einer neuen Kampagne als „echte Stadt der Liebe“ dar und nehmen dabei augenzwinkernd Paris aufs Korn. Im Mittelpunkt steht ein neuer Imagefilm, der über die Social-Media-Kanäle des Unternehmens verbreitet wird. Der Film verbindet bekannte Motive französischer Romantik mit dem Alltag in der Bundeshauptstadt. Der Eiffelturm bekommt Konkurrenz von […]
5.200 Nachwuchskräfte: Ausbildungsstart bei der DB
Personalvorstand Martin Seiler: „Nachwuchs unverzichtbar für Sanierung und nachhaltige Mobilität“ • Übernahmeangebot nach erfolgreichem Abschluss • Schwerpunkt auf Nachwuchs für operativen Betrieb
Der Ausbau des Knotens Köln ist dringend notwendig. Die S-Bahn-Stammstrecke ist heute heillos überlastet, und besonders am Hauptbahnhof stoßen Gleise und Bahnsteige regelmäßig an ihre Grenzen. Zwei zusätzliche S-Bahngleise am Breslauer Platz lösen zwar nicht alle Probleme der weiterhin weitgehend zweigleisigen Stammstrecke. Sie schaffen aber an einem besonders kritischen Punkt zusätzliche Kapazität. Wenn künftig je […]
Der Ausbau des Eisenbahnknotens Köln kommt bei einem zentralen S-Bahn-Projekt voran. Für zwei von vier Planfeststellungsabschnitten des Ausbaus der S 11 zwischen Köln und Bergisch Gladbach liegt inzwischen Baurecht vor. Das Eisenbahn-Bundesamt hat die Beschlüsse für den Abschnitt am Kölner Hauptbahnhof sowie am Bahnhof Bergisch Gladbach erlassen. Damit kann DB InfraGO die nächsten Schritte für […]
Die Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) erhöht beim Schutz von Bahnbeschäftigten den Druck auf die Bundesregierung. Sollte der angekündigte Gesetzentwurf für härtere Strafen bei Angriffen auf Zugpersonal nicht bis Jahresende in den Bundestag kommen, wollen EVG-Betriebsräte bei DB Regio und nichtbundeseigenen Eisenbahnen ab Januar 2027 den Dienstplänen nicht mehr zustimmen. Die Bild-Zeitung hatte die Ankündigung als […]
Der Fahrgastverband Pro Bahn fordert die Stadt München und die Stadtwerke München auf, den geplanten zweiten U-Bahn-Betriebshof in Neuperlach möglichst schnell zu bauen. Dabei sollen sowohl ein zweigleisiger Ausbau der S-Bahn als auch eine mögliche spätere Verlängerung der U-Bahn in Richtung Ottobrunn berücksichtigt werden. Nach Einschätzung des Verbands ist der bestehende Betriebshof bereits heute überlastet. […]
HEAG mobilo und Stadler haben ihre Untersuchungen zu Erschütterungen durch die neuen TINA-Straßenbahnen im Darmstädter Netz fortgesetzt. Im Juni 2026 wurde erneut geprüft, welchen Einfluss veränderte Räder auf die Übertragung von Schwingungen haben. Dafür verglichen die Unternehmen ein technisch angepasstes Fahrzeug unter realen Betriebsbedingungen mit einem Serienfahrzeug. Die Messfahrten fanden an vier Standorten im HEAG-Betriebsgebiet […]
Zum Beginn des neuen Schuljahres in Bayern wird der Fahrplan zwischen München und Mühldorf angepasst. Hintergrund sind mehrere Langsamfahrstellen wegen Gleisschäden, die auf der eingleisigen Strecke zuletzt zu Verspätungen und Zugausfällen geführt haben. Auch beliebte Expressverbindungen im Berufsverkehr waren betroffen. DB InfraGO hat deshalb für die Züge der Südostbayernbahn einen neuen Fahrplan mit zusätzlichen Fahrzeitreserven […]
Die Braunschweiger Verkehrs-GmbH (BSVG) hat nach acht Jahren den grundlegenden Umbau ihres Busbetriebshofs am Lindenberg abgeschlossen. Seit 2018 wurde das rund 50.000 Quadratmeter große Gelände bei laufendem Betrieb modernisiert. Entstanden sind neue Werkstätten, ein Verwaltungsgebäude sowie drei neue Abstellhallen, sogenannte Bus-Ports. Der Betriebshof bietet nun Platz für rund 165 Busse und ist auf den Einsatz […]
Der MVV-Expressbus X380, besser bekannt als Alpenbus, wird im Raum Rosenheim besonders stark genutzt. Nach Angaben des Münchner Verkehrs- und Tarifverbunds ist die Auslastung auf dem Abschnitt zwischen Au bei Bad Aibling und Rosenheim Bahnhof etwa doppelt so hoch wie auf anderen Teilen der Strecke. Seit Einführung der Linie sind die Fahrgastzahlen kontinuierlich gestiegen. Besonders […]
Die 18 neuen FLIRT-3-XL-Triebzüge im Mosel-Lux-Netz erhalten Namen und Wappen von Gemeinden entlang der Mosel. Bei einer Veranstaltung im DB-Regio-Werk Trier wurden die ausgewählten Kommunen in der vergangenen Woche offiziell als Namenspaten ausgezeichnet. Die Fahrzeuge sind seit Dezember 2025 auf den Regionalbahnlinien RB 81 zwischen Trier und Koblenz sowie RB 82 zwischen Trier und Perl-Schengen […]
Der RE 1 zwischen Magdeburg und Berlin erhält in Burg im Landkreis Jerichower Land eine neue Auslastungsanzeige. Fahrgäste können dort seit kurzem auf den Bahnsteigmonitoren sehen, wie stark die einzelnen Wagen des einfahrenden Zuges besetzt sind. Sachsen-Anhalts Verkehrsministerin Lydia Hüskens (FDP) ließ sich die Funktion gemeinsam mit Burgs Bürgermeister Philipp Stark vor Ort erläutern. Die […]
Seit Schuljahresbeginn gilt bei der Bremer Straßenbahn AG (BSAG) der erweiterte Fahrplan. Mit dichteren Takten, längeren Betriebszeiten und neuen Direktverbindungen wurde das Angebot auf mehreren stark genutzten Linien ausgebaut. Im Mittelpunkt stehen die Linien 4, 6, 24 und 63. Gleichzeitig wurden neue Verbindungen in die Überseestadt und zum Neubaugebiet Seehöfe eingerichtet. Die Linie 63 wurde […]
Matthias Bütler übernimmt die Leitung der Division Markt Personenverkehr der SBB und wird Mitglied der Konzernleitung. Er hatte den Bereich seit dem Weggang von Véronique Stephan im April 2026 bereits interimistisch geführt. Bütler war zuvor drei Jahre lang Mitglied der Geschäftsleitung von Markt Personenverkehr und leitete dort den Bereich Marketing und Marktentwicklung. Zwischen 2006 und […]
Deutschland hat bei der Schiene kein Erkenntnisproblem. Die großen Baustellen sind seit Jahren bekannt: marode Infrastruktur, zu wenig Kapazität, hohe Trassenpreise, veraltete Stellwerkstechnik und eine unklare Rolle des Bundes als Eigentümer der Deutschen Bahn. Steffen Bilger muss deshalb nicht die nächste Grundsatzstrategie erfinden. Er muss dafür sorgen, dass aus bekannten Zielen endlich verbindliche Politik wird. […]
Mit fünf Arbeitsaufträgen an Bundesverkehrsminister Steffen Bilger (CDU) verbindet die Allianz pro Schiene kurzfristige Probleme mit grundsätzlichen Strukturfragen der deutschen Bahnpolitik. Seit seinem Amtsantritt Ende Juli ist Bilger bereits mit dem Niedrigwasser und Verlagerungsfragen im Güterverkehr konfrontiert. Das Verkehrsbündnis fordert Entscheidungen, die weit über die laufende Legislaturperiode hinausreichen. An erster Stelle steht die Finanzierung der […]
Die erixx GmbH wird ab Dezember 2028 die neue Regionalbahnverbindung zwischen Lüneburg und Soltau betreiben. Das Unternehmen setzte sich in einem europaweiten Vergabeverfahren gegen zwei weitere Bewerber durch. Der Verkehrsvertrag läuft zunächst bis Dezember 2033 und kann um bis zu zwei Jahre verlängert werden. Die Verbindung trägt derzeit den Arbeitstitel „Salzexpress“ und soll täglich mit […]
Zum 200. Nürnberger Herbstvolksfest vom 28. August bis 13. September verstärkt die VAG Nürnberg den Verkehr zum Volksfestplatz am Dutzendteich. Wegen der Baustelle in der Allersberger Straße gelten allerdings mehrere Änderungen. Die Straßenbahnlinien 6 und 8 fahren derzeit nicht zwischen Schweiggerstraße und Doku-Zentrum. Als Alternative verkehren die Linien 7 und 10 bis Dutzendteich. Die Linie […]
Die DB Regio AG wird das Elektronetz Oberelbe (ENOE) auch künftig betreiben. Der Zweckverband Verkehrsverbund Ostsachsen (ZVVO), das Land Brandenburg und der Zweckverband für den Nahverkehrsraum Leipzig (ZVNL) haben dafür einen neuen Verkehrsvertrag unterzeichnet. Er beginnt im Dezember 2026, läuft über 14 Jahre und endet 2040. Der Vertrag verbindet damit Verkehrsleistungen in Sachsen und Brandenburg […]
Auf der VRR-Linie S 28 kommt es wegen Bauarbeiten der DB InfraGO bis Anfang Oktober zu erheblichen Einschränkungen. Seit letzter Woche ist die Strecke zwischen Wuppertal Hauptbahnhof und Neuss Hauptbahnhof gesperrt. Die Sperrung dauert bis zum 4. September um 21 Uhr. Zwischen Neuss und Düsseldorf Hauptbahnhof können Fahrgäste auf die Linien S 8 und S […]
Mit dem Fahrplanwechsel zum neuen Schuljahr ordnet Cottbusverkehr das Straßenbahn- und Busnetz in Cottbus neu. Zum 24. August tauschen die Straßenbahnlinien 2 und 3 ihre Endpunkte. Damit fahren künftig alle vier Straßenbahnlinien über den Hauptbahnhof und ermöglichen dort direkte Anschlüsse zum Regional- und Fernverkehr sowie zu weiteren Bus- und Bahnlinien. Die Linie 2 verkehrt künftig […]
Der Zweckverband Hermann-Hesse-Bahn (ZV HHB) zieht eine positive Zwischenbilanz zu den zusätzlichen Fahrten zwischen Calw und Renningen. Während der Sommerferien fahren die Züge auch im Berufsverkehr bis Renningen durch, weil die S-Bahn-Linie S62 wegen Bauarbeiten in Stuttgart entfällt. Nach Angaben des Zweckverbands werden die zusätzlichen Verbindungen gut genutzt. Geschäftsführer Frank von Meißner verweist darauf, dass […]
Die Stadtwerke Bonn (SWB) haben das Geschäftsjahr 2025 besser abgeschlossen als ursprünglich geplant. Aus Sicht der Eigentümerin Bundesstadt Bonn ergibt sich nach Steuern ein Konzernergebnis von 2,1 Millionen Euro. Das konsolidierte Ergebnis der gesamten SWB-Gruppe liegt bei einem Überschuss von 15,4 Millionen Euro. Während das Energiegeschäft vergleichsweise stabil verlief, bleibt insbesondere der Verkehrsbereich finanziell angespannt. […]
Die Südostbayernbahn modernisiert vom 1. September bis 9. November die Strecke zwischen Traunstein und Ruhpolding. Schwerpunkt der Arbeiten ist der Abschnitt zwischen Siegsdorf und Ruhpolding, der rund zehn Wochen gesperrt bleibt. Zeitweise wird auch die gesamte Strecke außer Betrieb genommen. Auf sechs Kilometern wird das Streckengleis erneuert, auf weiteren zwei Kilometern finden Stopfarbeiten statt. Hinzu […]
Die DB InfraGO passt ihre Planungen für die Bauarbeiten auf der Achse Hannover–Berlin im Jahr 2027 an. Grund sind Verzögerungen bei der Elektrifizierung der parallel zur Schnellfahrstrecke verlaufenden Lehrter Stammbahn. Dadurch steht diese voraussichtlich bis Dezember 2027 nicht wie geplant für Umleitungsverkehre des Fernverkehrs zur Verfügung. Auf der Ost-West-Verbindung sollen gleichzeitig die Feste Fahrbahn der […]
Die Berliner Verkehrsbetriebe AöR, die Technische Universität Berlin und das Reiner Lemoine Institut haben mit WeBus ein webbasiertes Simulationstool für die Planung elektrischer Busflotten entwickelt. Das frei verfügbare Open-Source-Angebot ist im Forschungsprojekt E-Bus 2030+ entstanden und soll Verkehrsunternehmen und Kommunen bei der Umstellung auf Elektrobusse unterstützen. Mit WeBus lassen sich unterschiedliche Elektrifizierungsszenarien vergleichen. Nutzer können […]
Der Verkehrsverbund Großraum Nürnberg (VGN) baut die digitale Buchung von Bedarfsverkehren weiter aus. Inzwischen sind rund 150 Angebote aus zehn Landkreisen und kreisfreien Städten in die App „VGN Fahrplan & Tickets“ integriert. Bis zum Jahresende sollen etwa 50 weitere hinzukommen. Langfristig will der Verbund alle Bedarfsverkehre im VGN-Gebiet über die App buchbar machen. Seit Januar […]
ESWE Verkehr in Wiesbaden hat seine im Juni gestartete Respektkampagne „Unser Weg: Respekt“ deutlich ausgeweitet. Seit August sind zwei entsprechend gestaltete Busse im Stadtgebiet unterwegs. Zusätzlich hängen die Kampagnenmotive an zentralen Haltestellen und auf rund 100 beleuchteten Citylight-Flächen. Die Botschaften wie „Respekt ist: wenn deine Musik privat bleibt“ oder „Respekt ist: wenn Grenzen akzeptiert werden“ […]
Knapp vier Wochen nach Beginn der umfangreichen Gleisbauarbeiten im Bielefelder Stadtbahn-Tunnel ziehen die Bielefelder Beteiligungs- und Vermögensverwaltungsgesellschaft (BBVG) und moBiel eine deutlich positive Zwischenbilanz. Die Arbeiten zwischen den Haltestellen Rathaus und Hauptbahnhof verlaufen nach Angaben der Beteiligten planmäßig. Seit dem 20. Juli wird die Infrastruktur in diesem Abschnitt grundlegend erneuert. Insgesamt werden rund vier Millionen […]
Die Frankfurter Nahverkehrsgesellschaft TraffiQ hat ihren Geschäftsbericht für 2025 vorgelegt. Darin zieht das Unternehmen Bilanz zu Projekten und Entwicklungen im öffentlichen Verkehr der Stadt. Zu den Schwerpunkten gehörten unter anderem die Vorplanung für den viergleisigen Ausbau der Straßenbahnhaltestelle am Hauptbahnhof sowie die weitere Elektrifizierung des Busverkehrs. Mit dem 100. Elektrobus wurde ein weiterer Schritt für […]
Siemens Mobility hat den ersten von zwölf dreiteiligen Metrozügen für das Projekt Sydney Metro – Western Sydney Airport nach Australien geliefert. Das Fahrzeug befindet sich nun im Abstell- und Wartungszentrum Orchard Hills in New South Wales. In den kommenden Monaten stehen zunächst Inbetriebnahme und Tests im Depot an, anschließend folgen dynamische Erprobungen auf der Hauptstrecke. […]
Vossloh hat die Übernahme des britischen LiDAR-Spezialisten Cordel abgeschlossen. Nach gerichtlicher Genehmigung und Zustimmung der Anteilseigner wurde die Transaktion in dieser Woche vollzogen. Für Cordel zahlt Vossloh rund 29 Millionen britische Pfund, umgerechnet etwa 33 Millionen Euro. Cordel setzt LiDAR-Technologie zur digitalen Inspektion von Bahnstrecken ein. Dabei erfassen auf Zügen installierte Laserscanner die Umgebung dreidimensional. […]
Die Berliner Verkehrsbetriebe AöR (BVG AöR) haben in den vergangenen Jahren erfahren, wie schnell ein großes Nahverkehrssystem ins Wanken geraten kann, wenn Fahrzeuge fehlen, Personal knapp wird und der Betrieb immer unzuverlässiger erscheint. Vor diesem Hintergrund war der Kurs „Stabilität vor Wachstum“ richtig. Ein größeres Angebot hilft niemandem, wenn angekündigte Busse und Bahnen regelmäßig ausfallen. […]
Die Berliner Verkehrsbetriebe AöR (BVG AöR) sehen sich nach dem ersten Halbjahr 2026 auf ihrem Stabilisierungskurs vorangekommen. Bei einem Sommerupdate in der vergangenen Woche stellte Vorstandsvorsitzender Henrik Falk aktuelle Kennzahlen zu Zuverlässigkeit, Fahrzeugen, Personal, Infrastruktur und Sicherheit vor. Nach den Jahren mit Fahrzeug- und Personalengpässen liegt der Schwerpunkt weiterhin auf einem stabilen Betrieb, bevor das […]
Vom 28. bis 30. August wird Münster zum Gastgeber des NRW-Tags. Parallel findet das Stadtfest „Münster mittendrin“ statt, am Sonntag kommt ein verkaufsoffener Sonntag hinzu. Die Stadtwerke Münster rechnen deshalb mit deutlich mehr Fahrgästen und verdichten an allen drei Tagen den Busverkehr. Gleichzeitig ist der Nahverkehr innerhalb des Stadtgebiets kostenlos, auch die An- und Abreise […]
Zum heutigen Schuljahresbeginn in Mecklenburg-Vorpommern behalten die kostenfreien Schülertickets für Schüler der Hanse- und Universitätsstadt Rostock ihre Gültigkeit. Voraussetzung ist, dass die bisherigen Anspruchsvoraussetzungen weiterhin erfüllt sind. Neue Chipkarten werden nach den Sommerferien grundsätzlich nicht ausgegeben. Eine Ausnahme gilt für Schüler, die im Rahmen ihrer Ausbildung von einer allgemeinbildenden auf eine berufliche Schule wechseln. Sie […]
Der City Airport Train (CAT) in Wien hat am heutigen Montag (24. August) seinen vorgezogenen Busbetrieb zwischen Wien Mitte und dem Flughafen Wien aufgenommen. Hintergrund ist die frühzeitige Sperre der Wiener S-Bahn-Stammstrecke nach dem Kabelbrand im Bereich Wien Praterstern. Gemeinsam mit Blaguss bietet der CAT damit bereits zwei Wochen früher als ursprünglich geplant eine direkte […]
Bei den Stadtwerken Halle (SWH) haben in der vergangenen Woche 70 junge Erwachsene ihre Ausbildung oder ihr duales Studium begonnen. Bevor sie in Werkstätten, Leitstellen, Schwimmbädern oder Büros in den regulären Ausbildungsalltag starten, durchlaufen sie zunächst eine zweiwöchige Willkommensphase. Zum Auftakt kamen die neuen Auszubildenden und Studenten aus den verschiedenen Unternehmen der Stadtwerke-Gruppe in der […]
Die Nextbike-Gruppe wird auch künftig das regionale Fahrradvermietsystem im Verkehrsverbund Rhein-Neckar (VRN) betreiben. Nach Abschluss eines europaweiten Vergabeverfahrens erhielt das Unternehmen den Zuschlag für acht Jahre. Zusätzlich besteht eine Verlängerungsoption um weitere vier Jahre. Nextbike betreibt das System bereits seit 2015 und setzte sich bei der Neuvergabe gegen vier Mitbewerber durch. Mit dem Neustart zum […]
Der Verkehrsverbund Rhein-Ruhr (VRR) fördert die Modernisierung der Fahrgastinformation an sechs Bahnhöfen mit rund 4,58 Millionen Euro. DB InfraGO erhält die Mittel für den Austausch und Neubau von insgesamt 99 Zuginformationsmonitoren und Anzeigetafeln. Die Gesamtkosten des Projekts liegen bei rund 6,2 Millionen Euro. Die Umsetzung ist für 2026 und 2027 vorgesehen. Von der Maßnahme profitieren […]
ÖBB Postbus startet gemeinsam mit dem türkischen Fahrzeughersteller Otokar einen Pilotbetrieb mit einem vollautomatisierten Elektrobus. Das Fahrzeug des Typs Autonomous e-CENTRO C verfügt über Technik nach SAE Level 4. Damit kann der Bus die Fahraufgabe innerhalb eines klar definierten Einsatzbereichs grundsätzlich selbstständig übernehmen. Nach österreichischer Rechtslage muss während des Pilotbetriebs dennoch eine geschulte Sicherheitsperson an […]
Die Zentralbahn hat das erste Fahrzeug ihrer neuen FINK-Serie übernommen. Der Triebzug wurde in der Nacht vom 12. auf den 13. August von Stadler in Bussnang nach Interlaken Ost transportiert und dort auf das Netz der Zentralbahn überführt. Von Meiringen aus beginnt nun die Inbetriebsetzung mit umfangreichen Typentests. In den kommenden Wochen wird das Fahrzeug […]
Geänderte Bauplanungen der Deutschen Bahn sorgen in Sachsen-Anhalt für Kritik. Nach Angaben des Landes führen die neuen Zeitpläne zu deutlich längeren Sperrungen, insbesondere in der Altmark. Verkehrsministerin Lydia Hüskens (FDP) fordert zusätzliche Fernverkehrsangebote und eine bessere Berücksichtigung regionaler Interessen. Besonders betroffen ist die Strecke Wolfsburg–Oebisfelde–Stendal–Rathenow. Ihre Sperrung soll nach den neuen Planungen bis zu zwei […]
Der Verkehrsverbund Mittelsachsen (VMS) erweitert seine Echtzeitauskunft. Ab sofort zeigt auch die App „MOOVME“ nahezu alle Verbindungen im Verbundgebiet mit aktuellen Fahrplandaten an. Damit erhalten Fahrgäste neben Ticketangeboten künftig auch Informationen zu Verspätungen und tatsächlichen Abfahrtszeiten in derselben Anwendung. Bislang standen Echtzeitdaten unter anderem an ausgewählten Haltestellen, in der Elektronischen Fahrplanauskunft auf der VMS-Internetseite sowie […]
Niedrigwasser am Rhein ist kein überraschendes Ereignis mehr. Dass Binnenschiffe bei niedrigen Pegeln weniger Ladung aufnehmen können und Lieferketten dadurch unter Druck geraten, ist seit Jahren bekannt. Trotzdem wirkt die Reaktion häufig noch immer wie Krisenmanagement auf Zuruf: zusätzliche Wagen hier, kurzfristige Umleitungen dort. Das reicht nicht. Die erste Aufgabe muss sein, die Wasserstraße selbst […]
Das anhaltende Niedrigwasser am Rhein erhöht den Druck auf die Logistik. Weil Binnenschiffe wegen geringer Wasserstände weniger Ladung transportieren können, wächst der Bedarf an alternativen Transportmöglichkeiten. DB Cargo hat angeboten, kurzfristig rund 400 zusätzliche Güterwagen bereitzustellen. Fahrgastverband Pro Bahn und Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV) sehen darin grundsätzlich eine Chance für die Schiene, setzen aber unterschiedliche […]
Der Stadtverkehr Detmold (SVD) setzt seine Kampagne für mehr Respekt gegenüber dem Fahrpersonal fort. Hintergrund sind Berichte von Mitarbeitern über verbale Entgleisungen und aggressive Fahrgäste in den Stadtbussen. Tätliche Übergriffe, wie sie bundesweit zuletzt vor allem aus dem Bahnverkehr bekannt wurden, stehen in Detmold dabei nicht im Mittelpunkt. Die SVD und die beteiligten Verkehrsunternehmen BVO […]
Die Stadtwerke Bonn bzw. SWB Bus und Bahn arbeiten an der Wiederinbetriebnahme der stillgelegten Stadtbahnen. Das Verkehrsunternehmen erstellt dafür ein Prüf- und Überwachungskonzept sowie eine Fehlermöglichkeits- und Einflussanalyse (FMEA). Beide Unterlagen sollen der Technischen Aufsichtsbehörde vorgelegt werden. Die FMEA bildet die Grundlage für das Überwachungskonzept. Auf dieser Basis entscheidet die Behörde über eine Betriebserlaubnis für […]
Der Schweizer Schienenpersonenverkehr hat im zweiten Quartal 2026 einen neuen Höchststand erreicht. Mit 6,30 Milliarden Personenkilometern lag die Verkehrsleistung um 5,2 Prozent über dem Wert des Vorjahresquartals. Damit wurde auch der bisherige Rekord aus dem vierten Quartal 2025 mit 6,11 Milliarden Personenkilometern übertroffen. Das geht aus dem aktuellen Quartalsreporting Bahn von LITRA und dem Verband […]
Der Aufgabenträger go.Rheinland erweitert das Angebot in seinen go.Centern. An den Standorten Köln Hauptbahnhof, Köln/Bonn Flughafen und Aachen Hauptbahnhof können Fahrgäste ab sofort auch Tickets für Flixbus und Flixtrain kaufen. Damit ergänzt der Aufgabenträger den bisherigen Verkauf von Nah- und Fernverkehrsangeboten um weitere Verbindungen im Bus- und Bahnfernverkehr. Das neue Angebot richtet sich insbesondere an […]
Mercedes-Benz Trucks und Daimler Buses unterstützen in diesem Jahr die bundesweite Verkehrssicherheitsinitiative „Deutschland blickt’s“ des Vereins Blicki. Im Mittelpunkt stehen vor allem Vorschul- und Grundschulkinder, die für Gefahren im Straßenverkehr sensibilisiert werden sollen. Zum Einsatz kommen dabei der Mercedes-Benz Safety Truck und der Mercedes-Benz Safety Coach, mit denen Sicherheitstechnik und typische Gefahrensituationen praxisnah vermittelt werden. […]
Die Bauarbeiten an der Franz-Josefs-Bahn zwischen Kritzendorf und St. Andrä-Wördern liegen nach Angaben der ÖBB im Zeitplan. Nach sechs Wochen Bauzeit sind die Arbeiten an Gleisen und Entwässerungsanlagen auf rund sieben Kilometern weit fortgeschritten. Auch die Kabeltröge sowie die 420 Meter lange Lärmschutzwand im Bahnhof St. Andrä-Wördern werden planmäßig errichtet. Mit Schulbeginn am 7. September […]
Der On-Demand-Dienst Holibri von HochstiftBewegt ist ab sofort auch über die landesweite Plattform rufmobil.nrw buchbar. Fahrgäste können Fahrten dort suchen, buchen und bezahlen. Damit erhält das Angebot im Hochstift einen zusätzlichen digitalen Zugang. Holibri ergänzt den klassischen Linienverkehr vor allem dort, wo Busse nur eingeschränkt oder nicht durchgehend verkehren. Dazu gehören insbesondere Abendstunden und Gebiete […]
Die Mainzer Verkehrsgesellschaft (MVG) bekommt zum Jahreswechsel eine neue Technische Geschäftsführerin. Nadine Gottschalk übernimmt die Position zum 1. Januar 2027 und folgt auf Jochen Erlhof, der nach 25 Jahren im Unternehmen in den Ruhestand tritt. Gemeinsam mit dem Kaufmännischen Geschäftsführer Florian Wiesemann, der seit Juni 2024 im Amt ist, wird sie künftig die Geschäfte der […]
Seit Beginn des neuen Schuljahres in Niedersachsen hat die Üstra in Hannover ihr Busangebot im Schulverkehr in Hannover und der Region angepasst. Seit dem 13. August gelten auf mehreren Linien zusätzliche Fahrten, veränderte Abfahrtszeiten und neue Anschlüsse. Im Bereich Wettbergen ist die Linie 130 nach einer baubedingten Einstellung während der Sommerferien wieder unterwegs. Auf der […]
Die DB InfraGO erneuert vom 28. August bis zum 20. November in Hagen-Dahl die Brücke „Untergraben“. Das acht Meter lange Bauwerk stammt aus dem Jahr 1912 und führt über einen kleinen Flutgraben zur Volme. Die Kosten für den Neubau liegen bei rund 4,6 Millionen Euro. Parallel werden zwei weitere Brücken über die Volme in Hagen-Eilpe […]
Die Deutsche Bahn verschärft nach Übergriffen auf Beschäftigte ihre Sicherheitsmaßnahmen im Regionalverkehr. Im ersten Halbjahr 2026 registrierte DB Regio insgesamt 989 Übergriffe auf Mitarbeiter. Davon entfielen 781 Fälle auf einfache Körperverletzungen wie Schubsen, Greifen oder Bespucken, weitere 185 Fälle auf versuchte Körperverletzungen. In 22 Fällen wurden Beschäftigte Opfer schwerer Körperverletzungen. Zu Beginn des Jahres war […]
Die Freiburger Verkehrs AG (VAG) und der Regio-Verkehrsverbund Freiburg (RVF) erweitern das Fahrradvermietsystem Frelo um 13 neue Probestationen. Damit wächst das Netz in Freiburg von bislang 93 Stationen und wird stärker in äußere Stadtteile sowie Gewerbegebiete ausgeweitet. Damit entstehen zusätzliche Möglichkeiten für Wege zur Arbeit, zum Einkauf und in der Freizeit. Die ersten neuen Standorte […]
Zum Schulbeginn am 17. August schließen die Erfurter Verkehrsbetriebe (EVAG) die Gleiserneuerung in der Bahnhofsunterführung planmäßig ab. Damit kehren die Stadtbahn-Linien 1, 2, 3, 5 und 6 auf ihre regulären Linienwege zurück. Gleichzeitig treten zum Start des neuen Schuljahres mehrere Änderungen im Stadtbahn- und Busverkehr in Kraft. Die Fahrzeiten der Stadtbahn-Linien 1, 2, 3, 4 […]
Der Zweckverband SPNV Rheinland-Pfalz Nord kritisiert die Fahrgastinformation der DB Regio zu den Störungen auf der Pellenzstrecke zwischen Andernach und Mayen Ost. Seit Anfang Juli ist dort der Zugfunk gestört, weshalb das Zugangebot bereits deutlich eingeschränkt werden musste. Seit dem vergangenen Montag kam zusätzlich ein Gleislagefehler bei Thür hinzu. Die Strecke zwischen Andernach und Mayen […]
Die Berliner Verkehrsbetriebe AöR testen am U-Bahnhof Kottbusser Tor einen neuen Meldeweg über WhatsApp. Fahrgäste können dort ab sofort Verschmutzungen, beschädigte Einrichtungen, Graffiti, Vandalismus oder andere Auffälligkeiten direkt an das Unternehmen melden. Der Versuch ist zunächst auf den Bahnhof Kottbusser Tor beschränkt. Damit ergänzt die BVG ihre Kontaktmöglichkeiten um einen digitalen Meldeweg, der unmittelbar vor […]
Auf der Bahnstrecke München – Buchloe – Memmingen – Lindau müssen sich Fahrgäste seit einigen Tagen auf umfangreiche Einschränkungen einstellen. Seit dem 13. August führen zahlreiche Baustellen der DB InfraGO zu Zugausfällen auf den Linien RE 96, RE 72 und RB 92. Nach Angaben von Arverio dauern die Behinderungen nach bisherigem Planungsstand bis mindestens 16. […]
ETCS-Software-Lösung ermöglicht mehr Güterverkehr auf Strecke Bamberg – Erfurt
DB InfraGO-Chef Philipp Nagl: „Mit dieser innovativen Lösung können wir die vorhandene Infrastruktur effizienter nutzen.“ • Zusätzliche Trassen für Güterzüge insbesondere nachts und in Tagesrandlagen
Wasserstoffbusse können nur dann zuverlässig fahren, wenn der benötigte Kraftstoff jederzeit verfügbar ist. Das klingt banal, ist aber genau der Punkt, an dem Wasserstoffprojekte in der Vergangenheit immer wieder ins Stolpern geraten sind. Im Schienenverkehr hat sich bereits gezeigt, dass technisch einsatzbereite Wasserstoffzüge zeitweise nicht fahren konnten, weil der Kraftstoff fehlte oder die Versorgung nicht […]
Mit einem Spatenstich in der vergangenen Woche hat die Regionalverkehr Köln (RVK) in Mechernich den Bau einer eigenen Wasserstoffproduktion begonnen. Auf dem Gelände des geplanten Aus- und Weiterbildungszentrums für klimaneutrale und digitale Mobilität (AWM) entsteht eine Anlage aus Elektrolyseur und Tankstelle. Ende 2026 soll sie in Betrieb gehen. Damit will die RVK grünen Wasserstoff künftig […]
Die DB InfraGO bündelt ab dem 21. August zahlreiche Instandhaltungs- und Modernisierungsarbeiten auf der Bahnstrecke zwischen Düsseldorf und Köln. Bis zum 4. September ist zunächst die gesamte Strecke zwischen Köln-Mülheim und Düsseldorf Hauptbahnhof gesperrt. Anschließend bleibt bis zum 4. Dezember die S-Bahn-Strecke außer Betrieb. Fern-, Regional- und S-Bahn-Züge werden während der Sperrungen umgeleitet oder durch […]
Die Verkehrsverbünde Oberelbe (VVO) und Oberlausitz-Niederschlesien (ZVON) starten im Zuge ihrer geplanten Zusammenführung zum neuen Verkehrsverbund Ostsachsen eine umfangreiche Befragung in der Region. Dabei soll ermittelt werden, wie die Einwohner den öffentlichen Nahverkehr derzeit bewerten und welche Erwartungen sie an den künftigen gemeinsamen Verbund haben. Die Befragung beginnt am 17. August und läuft bis Mitte […]
Der Eigenbetrieb Beteiligungen der Landeshauptstadt Kiel (EBK) treibt die Elektrifizierung des Busverkehrs weiter voran. Auf dem Betriebshof der Kieler Verkehrsgesellschaft (KVG) in der Werftstraße beginnt mit dem Rückbau der früheren Wagenhalle ein weiterer Bauabschnitt. Auf der freiwerdenden Fläche soll zusätzliche Infrastruktur für Elektrobusse entstehen, die ab 2029 eingesetzt werden sollen. Kiel verfolgt das Ziel, den […]
Hitachi Rail investiert im laufenden und kommenden Geschäftsjahr rund sieben Millionen Euro in die Weiterentwicklung seines Standorts in Arnstadt. Hintergrund ist die steigende Nachfrage nach digitalen Signal- und Sicherungssystemen. Mit der Investition sollen zusätzliche Produktionskapazitäten geschaffen und bestehende Gebäude modernisiert werden. Im Mittelpunkt steht die Neuordnung und Erweiterung von Büroflächen. Dadurch entstehen nach Angaben des […]
DB InfraGO plant Anpassungen bei Bauarbeiten zwischen Hannover und Berlin
Zwischen Oktober 2026 und Dezember 2027 drei große Baumaßnahmen gebündelt auf wichtiger Ost-West-Achse • Verzögerungen bei Elektrifizierung Lehrter Stammbahn machen Anpassungen im Umleitungskonzept für 2027 notwendig • Anpassung des Verkehrskonzepts startet zeitnah im Dialog mit Unternehmen, Aufgabenträgern und Ländern
Mehr Sicherheit an Bahnhöfen: DB stattet Service-Mitarbeitende mit Bodycams aus
Sicherheit für Mitarbeitende und Fahrgäste hat für die Deutsche Bahn höchste Priorität • Auch Mitarbeitende im Service an den Bahnhöfen bekommen Bodycams • Bahnhofschefin Katja Hüske: „Weiterer Baustein im Sicherheitskonzept der Bahnhöfe“
DB Junior Express startet: Deutsche Bahn bietet Begleitservice für allein reisende Kinder
Ab 21. August freitags und sonntags auf sechs ICE-Verbindungen • Geschultes Personal betreut Kinder zwischen 6 und 14 Jahren durchgehend vom Start- bis zum Zielbahnhof • Service für 69 Euro pro Strecke zzgl. Kinderticket ab 12. August buchbar
Deutsche Bahn: Ergebnis nach Steuern erstmals seit 2019 mit 147 Millionen Euro wieder positiv
Ergebnissprung von 907 Millionen Euro • Bereinigtes EBIT im ersten Halbjahr 2026 um rund 650 Millionen Euro auf 415 Millionen Euro verbessert • Konzernumsatz leicht gestiegen • DB-Chefin Palla: „Wir liefern Schritt für Schritt, was wir versprochen haben!“ • Rekord-Investitionen in Infrastruktur
Planbare Entlastung: Bahnverkehr soll bei Extrem-Hitze verlässlicher werden
Neue Regelung der DB InfraGO • Möglichkeit zur gezielten temporären Entlastung des Bahnbetriebs • Trassenpreisregelungen werden für bestimmte Zeiträume angepasst • Entscheidung liegt bei Aufgabenträgern und Eisenbahnverkehrsunternehmen
Deutsche Bahn: Alkoholkonsumverbot an allen Bahnhöfen
DB-Chefin Evelyn Palla: „Wir greifen durch“ • Brutaler Angriff von Freitag zeigt einmal mehr, dass Alkohol und Gewalt oft zusammenhängen • Neue Regel gilt bundesweit und wird schrittweise bis zum 15. Oktober 2026 umgesetzt
Deutsche Bahn besetzt regionale Führungspositionen neu
Neue Konzernbevollmächtigte für die Regionen Nord, Südost und Südwest • Martin Walden folgt auf Ute Plambeck im Norden • Cornelia Kadatz übernimmt Region Südost • Clarissa Freundorfer übergibt an Dirk Rothenstein im Südwesten
Lok Report: Wegen Stromausfalles derzeit keine Updates
Liebe Leserinnen und Leser!
Lok Report bedauert mitteilen zu müssen, dass die Redaktion vom Stromausfall in Teilen von Berlin betroffen ist.
Die Redaktionsarbeit kann leider erst nach Wiederherstellung der Energieversorgung wieder aufgenommen werden.
Wir bedauern die Situation und bitten um Entschuldigung
Die Redaktion
Erschienen am: 04.01.2026 /Quelle: LOK Report – News
Probleme zwischen Hamburg und Berlin reißen einfach nicht ab
Bekanntlich kann auf der frisch sanierten Strecke zwischen Hamburg und Berlin noch nicht überall mit der gewohnten Höchstgeschwindigkeit von 230 km/h gefahren werden. Die Linienförmige Zugbeeinflussung (LZB) konnte noch nicht überall in Betrieb genommen werden und auch der Fernverkehr ist abschnittsweise nur mit 160 km/h unterwegs.
Nun hat die InfraGO über ihre Pläne informiert, wie die ursprüngliche Geschwindigkeit wieder erreicht werden soll: Bis zum 31. August soll bei insgesamt fünf nächtlichen Vollsperrungen erneut an der Strecke gearbeitet werden. Die InfraGO spricht von „Störungsbeseitigung“, tatsächlich handelt es sich jedoch eher um Nacharbeiten nach der Korridorsanierung. Softwarewechsel, Oberleitungsarbeiten und auch Arbeiten am Oberbau sollen notwendig sein. Angesichts der langen und entbehrungsreichen Sperrdauer inklusive der nochmaligen Verschiebung der Inbetriebnahme haben die Kund:innen gehofft, eine fertige Strecke vorzufinden. Dass nun erneut Sperrungen und Arbeiten notwendig sind, ist vor allem für den Schienengüterverkehr ärgerlich, der viel in den Nachtstunden unterwegs ist. Das Versprechen, die Strecken nach einer Korridorsanierung für mehrere Jahre baufrei zu halten, ist damit ebenfalls für diese Strecke dahin.
Ein Lichtblick ist, dass Umleitungsstrecken verfügbar sind, die nach monatelanger Übung hoffentlich reibungsfrei genutzt werden können – wenngleich es auch hier während der vielen Monate immer wieder zu Engpässen und Problemen kam. Die Erwartungen sind also eher gedämpft. Ob nach dem 31. August die gesamte Strecke wieder mit 230 km/h gefahren werden kann, bleibt offen. Die LZB-Zentrale in Büchen wird bei diesen Arbeiten laut DB InfraGO nämlich nicht mit in Betrieb genommen, sondern zu einem späteren Zeitpunkt.
Für die Korridorsanierung zwischen Obertraubling und Passau vermeldet die InfraGO übrigens Planmäßigkeit. Allerdings bleibt nach der vorherigen Korridorsanierung zwischen Nürnberg und Regensburg Skepsis: Hier wurde lange Planmäßigkeit propagiert, letztlich kam die Info zu verspäteter Inbetriebnahme drei Tage vor der geplanten Wiederinbetriebnahme.
Bekanntlich kann auf der frisch sanierten Strecke zwischen Hamburg und Berlin noch nicht überall mit der gewohnten Höchstgeschwindigkeit von 230 km/h gefahren werden. Die Linienförmige Zugbeeinflussung (LZB) konnte noch nicht überall in Betrieb genommen werden und auch der Fernverkehr ist abschnittsweise nur mit 160 km/h unterwegs.
Die Negativ-Serie beim DB-Konzern hört nicht auf – heute gab es gleich zwei unschöne Nachrichten zu Großprojekten der DB InfraGO: Das Bahnhofs- und Infrastrukturprojekt Stuttgart 21 wird nicht nur erst 2031 fertiggestellt, auch die Kosten steigen nochmal um 3 Milliarden Euro auf nunmehr 14,5 Milliarden Euro. Gleichzeitig wurden die geschätzten Gesamtkosten für die Korridorsanierung Hamburg – Berlin nach oben korrigiert. Aus 2,2 Milliarden Euro werden nun 2,7…
Am 19. Juni berichtete die Süddeutsche Zeitung über den „Bahnsinn“ bei Großprojekten. Tenor: Die Deutsche Bahn AG tut sich mit Großprojekten aktuell sehr schwer. So weit, so bekannt. Irritierend ist allerdings eine Metapher des InfraGO-Vorstands Dr. Philipp Nagl: Er gesteht Schwierigkeiten bei Großprojekten ein. Es würden Erfahrungen im Konzern fehlen. Die scheint man wohl mit…
Nach einer Sperrung von insgesamt zehneinhalb Monaten rollt der Zugverkehr auf der Strecke zwischen Hamburg und Berlin wieder. Insbesondere nach dem Chaos der vergangenen Wochen (u. a. Verkehrsrundschau vom 10. Juni 2026), vor allem rund um den Knoten Hannover, sorgt das für Entlastung.
Nachdem wir gestern noch die erfreulich reibungsfreie Inbetriebnahme des ersten Teilabschnitts nach der Korridorsanierung Hamburg – Berlin vermeldet hatten, meldete sich die Realität des deutschen Schienennetzes schnell zurück. Die InfraGO nahm am 15. Mai den Streckenabschnitt zwischen Hamburg und Hagenow in Betrieb, um Verkehre Richtung Nordost und eine wertvolle Umleitung nach Berlin zu ermöglichen.
Seit dem 15. Mai ist der erste Abschnitt der Strecke Hamburg – Berlin wieder befahrbar. Zwischen Hamburg und Hagenow Land rollt der Verkehr wieder. Das ist eine echte Entlastung, weil damit vor allem der Güterverkehr damit eine weitere Umleiterroute zwischen Hamburg und Berlin (und weiter Richtung östliche Nachbarländer) nehmen kann: Die Strecke über Schwerin und…
Auf dem Korridor Hamburg – Berlin kehrt keine Ruhe ein. Die vollständige Inbetriebnahme der Leit- und Sicherungstechnik verzögert sich wohl noch weiter. Im März erst gab die InfraGO bekannt, dass die für den 01. Mai geplante Wiederinbetriebnahmen der Strecke nicht zu halten sei. Winterbedingungen und Probleme mit der Montage der Leit- und Sicherungstechnik wurden als…
Entlang des Rheins verläuft von Troisdorf bei Köln über Koblenz bis nach Wiesbaden der Rhein-Alpin-Korridor – eine der wichtigsten Güterverkehrsachsen Deutschlands und zentrale Verbindung von den Nordseehäfen über Süddeutschland bis in den Alpenraum und nach Italien. Im zweiten Halbjahr 2026 soll auch dieser Abschnitt im Rahmen der Korridorsanierung modernisiert werden. Allerdings ist bereits im Vorfeld…
Nach den winterlichen Problemen bei der Korridorsanierung zwischen Hamburg und Berlin ist nun klar: Der Frost zu Jahresbeginn scheint die Bauarbeiten völlig aus der Bahn geworfen zu haben. Die Inbetriebnahme der wichtigen Strecke verzögert sich um sechs Wochen. Die Nachricht verwundert ein wenig, teilte die InfraGO der Branche doch mit, dass man mit ca. drei…
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
Der Jahresbeginn startet mit einem Überblick zum aktuellen Stand der abgeschlossenen und noch laufenden Korridorsanierungen sowie einem Blick auf die kommenden Vollsperrungen 2026.
Die ersten 100 Tage der neunmonatigen Vollsperrung zwischen Hamburg und Berlin sind geschafft. In der Branche will sich nicht so recht Entspannung einstellen, denn auf anfängliche „Kinderkrankheiten“ folgte zügig die Erkenntnis, dass Probleme nicht nur Anfangs auftreten werden.
Die Oberleitungsstörung bei Uelzen vom 21. bis zum 23. September 2025 ist kein isolierter Betriebsunfall, sondern ein Stresstest für das ohnehin ausgedünnte Netz in Norddeutschland – mitten in der laufenden Korridorsanierung Hamburg–Berlin.
Die Sanierung der Strecke Hamburg–Berlin läuft seit einem knappen Monat. Güterbahnen erleben auf den Strecken eine Mischung aus Improvisation, langen Umwegen und verbesserungswürdiger Kommunikation.
Bereits in der zweiten von 38 Wochen „Generalsanierung Hamburg-Berlin“ melden EVU erhebliche Probleme: Auf den Umleitungsstrecken sind gleich zwei Baustellen eingerichtet.
Die dritte der sogenannten „Korridorsanierungen” der DB zwischen Hamburg und Berlin ist ein Belastungstest für die Schienenkunden, die Eisenbahnunternehmen, aber auch für das Vertrauen in das Großprojektmanagement der DB InfraGO.
Am Mittwoch, den 09. Juli 2025, fand auf Einladung der DB InfraGO in Frankfurt am Main ein Branchendialog mit rund 200 Vertreter:innen aus der Branche statt. Es ging um das WO, WANN und WIE der Korridorsanierung – bedarfsgerecht im Sinne der Betroffenen.
Die Reihung der geplanten Korridore dürfte sich verzögern. Zusammen mit Branche und Politik sollen die bisherigen Konzepte für alle Korridore, die ab 2028 geplant wurden, überarbeitet werden. Was zunächst nach einem Scheitern klingt, könnte sich als notwendige Korrektur herausstellen.
Die Korridorsanierung auf 70 Kilometern Strecke der sogenannten Riedbahn zwischen Frankfurt am Main und Mannheim, sollte ein Vorzeigeprojekt der Deutschen Bahn werden – ein symbolträchtiger Auftakt zur sogenannten Korridorsanierung.
Seit der Wiedereröffnung der Riedbahn am 15. Dezember 2024 haben einige Pannen auf der frisch, generalüberholten Strecke den Verkehr mehrmals verlangsamt, auf die bekannten Umleiterstrecken zurückverlagert oder zum Ausfall gebracht.
Seit Sonntagnacht rollen wieder Züge über die Riedbahn. Wir danken den vielen Mitarbeiter:innen der DB und den beteiligten Baufirmen für die Realisierung des Projekts. Der Betrieb der erneuerten Anlagen hat in den ersten beiden Tagen weitestgehend planmäßig funktioniert.
Die Sanierung des deutschen Schienennetzes hat mit der Riedbahn gerade erst begonnen, und noch bevor das erste von 41 Projekten abgeschlossen ist, gibt es massive Änderungen bei der Reihenfolge.
Die Riedbahn ist aktuell das größte Schieneninfrastrukturprojekt in Deutschland und zugleich der Auftakt zur umfassenden „Generalsanierung“ des deutschen Schienennetzes. Ziel ist es, die gesamte Schieneninfrastruktur nachhaltig zu verbessern und den Betrieb langfristig zu stabilisieren
100 Tage nach dem Baustart berichtet die DB InfraGO in einer Pressemitteilung über den Baufortschritt der Riedbahn. Wer sich auskennt, sieht schnell, dass viele Aussagen nur Halbwahrheiten sind.
In einem Artikel der FAZ vermittelt der Leiter der Infrastruktur im Regionalbereich Mitte den Eindruck, dass auf der Riedbahn eine umfassende Erneuerung aller Gewerke stattfindet. Doch DB-Watch weiß: Das entspricht nicht der Wirklichkeit
Laut einem Medienbericht könnte sich die vollständige Inbetriebnahme von Anfang 2025 auf Ende 2025 verzögern. Worst Case schmälert das die Kapazität auf der Riedbahn einige Monate, statt sie zu steigern.
Es wurde final, dass die Strecke 2026 für drei Monate und 2029 für fünf Monate komplett gesperrt werden soll. Kapazitätssteigernde Maßnahmen der stark belasteten Strecke wird es jedoch kaum geben.
Zum Start des Riedbahn-Live-Tickers äußert sich der Konzernbevollmächtigte für Gemeinwohlorientierte Schieneninfrastruktur Tobias Heinemann zur anstehenden Sanierung der Riedbahn.
Mehrere Wochen liefen die Verhandlungsrunden zwischen Bund und Ländern im Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat zur Novelle des Bundesschienenwegeausbaugesetzes (BSWAG). Jetzt steht das Ergebnis fest.
Die InfraGO AG verkündet, dass während der Generalsanierung der Riedbahn alle 400 bis 500 Güterzüge pro Woche über die verkehrsgünstige Main-Neckar-Bahn oder die Ludwigsbahn umgeleitet werden können. Mehrere EVU bestätigen, dass es zu Zurückweisungen bei Trassenbestellungen kam.
Am 29. Januar lädt die DB InfraGO zu einer Kundenveranstaltung bezüglich der beiden bayerischen Korridore Obertraubling – Passau und Nürnberg – Regensburg. Zentraler Konfliktpunkt: die langen Umwege und Umleiterstrecken für den Schienengüterverkehr. Sie hinterließ jedoch mehr Fragen als Antworten.
Die vorbereitenden Maßnahmen auf der Riedbahn zwischen Mannheim und Frankfurt verzögern sich. Kund:innen und Unternehmen können nur auf ein Sprichwort hoffen, das eigentlich im Theater gilt: „Wenn die Generalprobe schief geht, wird die Aufführung großartig“.
Am 15. Juni beginnt die fünfmonatige Sanierung der Riedbahn, der erste der 40 Korridore, die „generalsaniert“ werden sollen. Allerdings wird die 70 Kilometer lange Strecke zwischen Frankfurt am Main und Mannheim bereits zwischen dem 01. Januar bis zum 22. Januar 2024 komplett gesperrt – für mindestens drei Wochen, um den Testlauf zu starten!
Durch das Urteil des Bundesverfassungsgerichts, dass die Umschichtung von Corona-begründeten Kreditermächtigungen in den Klima- und Transformationsfonds (KTF) verfassungswidrig sei, gerät die Finanzierung der so genannten Generalsanierung unter Druck.
Die DB gibt in einer Pressemeldung bekannt, dass sich die Kosten der Riedbahn statt 500 Millionen auf 1,3 Milliarden Euro belaufen werden. Wenn alle Projekte so teuer werden, werden die 45 Zusatz-Milliarden für die Schiene, die der Bund bereitstellt, komplett aufgebraucht.
Wie zuvor bereits diskutiert, wird die Korridorsanierung der Strecke Hamburg-Hannover auf 2029 geschoben. Das soll mehr Zeit zu Vorbereitungen liefern, um nicht nur Sanierungen, sondern auch Ausbaumaßnahmen durchzuführen.
Auf dem Schienengipfel geben BMDV und DB die finale zeitliche Reihung der Korridore bekannt, die generalsaniert werden sollen. Die Anzahl verringert sich von 43 auf 40 Korridore.
Eine bundesweite Arbeitsgruppe, die sich speziell den Bedürfnissen des Güterverkehrs widmet, finden viele Branchenvertreter:innen sinnvoll. Doch sie legt auch viele Probleme offen.
Versprochenes Geld ist im bisherigen Haushaltsentwurf nicht abgebildet. Es bleibt fraglich, ob die Zusatz-Milliarden für die Schiene kommen und wenn ja, wofür sie ausgegeben werden.
Eine Novelle der Lkw-Maut soll einen Teil der versprochenen 45 Zusatz-Milliarden für die Schiene finanzieren. Einnahmen der Straßen-Maut können künftig auch für die Schiene aufgewendet werden.
Im Koalitionsausschuss werden der Schiene zusätzlich 45 Milliarden Euro bis 2027 zugesichert. Ursprung und Einsatz der Mittel bleiben aber zunächst vage.
Die Branche reicht weitere Änderungs- und Ergänzungswünsche bezüglich der Kriterienliste zur Priorisierung der Auswahl der Korridore ein. Ein wichtiger Punkt ist dabei das europäische Zugbeeinflussungssystem ETCS.
Rückwärtsrollen und Schneckentempo: DB InfraGO müht sich am 740-Meter-Netz ab
Mit dem Sonderprogramm „740-Meter-Netz“ will der Bund bis 2030 das Schienennetz für 740 Meter lange Güterzüge ertüchtigen. Diese Bestrebung ist auch im Bundesverkehrswegeplan (BVWP – siehe Infobox für weitere Infos zum BVWP und BSWAG) verankert. Dafür sind bundesweit zahlreiche Anpassungen und Baumaßnahmen erforderlich. Doch bei der Realisierung kommt die dafür verantwortliche DB InfraGO AG nur schleppend voran.
Genauer gesagt: Im Verlauf der vergangenen Jahre hat die Infrastruktur-Tochter der Deutschen Bahn die Zielwerte für das Programm sukzessive nach unten angepasst – und selbst diese abgesenkten Ziele verfehlt. Das geht aus den von der DB InfraGO quartalsweise veröffentlichten „Tickern“ hervor, die DB-Watch analysiert hat.
War im November 2022 noch die Umsetzung von 35 Maßnahmen bis Ende 2025 geplant, wurde dieser Zielwert innerhalb von zwei Jahren gleich zwei Mal auf letztlich 32 nach unten korrigiert (siehe auch DB-Watch-News vom 3. April 2024). Abgeschlossen waren zum Ende des vergangenen Jahres dann lediglich 28 Maßnahmen.
Noch ernüchternder ist der Blick auf die angepassten Zielvorgaben für das laufende Jahr 2026: Während die DB InfraGO noch im November 2022 von 46 realisierten Projekten ausgegangen war, senkte sie zwei Jahre später diesen Wert zunächst auf 40 – um ihn dann noch einmal auf 36 zu reduzieren.
Mit Blick auf die Vielzahl der mitunter in kurzen zeitlichen Abständen vorgenommenen Anpassungen wirft die Planung der DB InfraGO abermals erhebliche Fragen bezüglich der Professionalität und eines seriösen Baustellenmanagements auf. Zugleich liegt in Anbetracht der wiederkehrenden Muster der Verdacht nahe, dass ein Ende des Zahlenwirrwarrs längst noch nicht erreicht ist.
Zumindest gilt als gesichert, dass die planmäßige Realisierung der Bauvorhaben bis 2030 verfehlt wird. Auch die Zielvorgaben für das Jahr 2030 hatte die DB InfraGO seit 2022 kontinuierlich von 71 Maßnahmen nach unten korrigiert – am 25. Februar 2026 kündigte dann der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, Christian Hirte, in der Fragestunde im Bundestag die Vollendung von insgesamt 60 Maßnahmen bis Ende 2030 an. Der komplette Bauplan der DB InfraGO umfasst allerdings 71 Maßnahmen. „Die verbleibenden 11 Maßnahmen werden nach 2030 in Betrieb genommen“, sagte Hirte.
Die Rückwärtsrollentaktik im Schneckentempo liegt bei der DB InfraGO also weiter im Trend.
Bekanntlich kann auf der frisch sanierten Strecke zwischen Hamburg und Berlin noch nicht überall mit der gewohnten Höchstgeschwindigkeit von 230 km/h gefahren werden. Die Linienförmige Zugbeeinflussung (LZB) konnte noch nicht überall in Betrieb genommen werden und auch der Fernverkehr ist abschnittsweise nur mit 160 km/h unterwegs.
Die Negativ-Serie beim DB-Konzern hört nicht auf – heute gab es gleich zwei unschöne Nachrichten zu Großprojekten der DB InfraGO: Das Bahnhofs- und Infrastrukturprojekt Stuttgart 21 wird nicht nur erst 2031 fertiggestellt, auch die Kosten steigen nochmal um 3 Milliarden Euro auf nunmehr 14,5 Milliarden Euro. Gleichzeitig wurden die geschätzten Gesamtkosten für die Korridorsanierung Hamburg – Berlin nach oben korrigiert. Aus 2,2 Milliarden Euro werden nun 2,7…
Am 19. Juni berichtete die Süddeutsche Zeitung über den „Bahnsinn“ bei Großprojekten. Tenor: Die Deutsche Bahn AG tut sich mit Großprojekten aktuell sehr schwer. So weit, so bekannt. Irritierend ist allerdings eine Metapher des InfraGO-Vorstands Dr. Philipp Nagl: Er gesteht Schwierigkeiten bei Großprojekten ein. Es würden Erfahrungen im Konzern fehlen. Die scheint man wohl mit…
Nach einer Sperrung von insgesamt zehneinhalb Monaten rollt der Zugverkehr auf der Strecke zwischen Hamburg und Berlin wieder. Insbesondere nach dem Chaos der vergangenen Wochen (u. a. Verkehrsrundschau vom 10. Juni 2026), vor allem rund um den Knoten Hannover, sorgt das für Entlastung.
Nachdem wir gestern noch die erfreulich reibungsfreie Inbetriebnahme des ersten Teilabschnitts nach der Korridorsanierung Hamburg – Berlin vermeldet hatten, meldete sich die Realität des deutschen Schienennetzes schnell zurück. Die InfraGO nahm am 15. Mai den Streckenabschnitt zwischen Hamburg und Hagenow in Betrieb, um Verkehre Richtung Nordost und eine wertvolle Umleitung nach Berlin zu ermöglichen.
Seit dem 15. Mai ist der erste Abschnitt der Strecke Hamburg – Berlin wieder befahrbar. Zwischen Hamburg und Hagenow Land rollt der Verkehr wieder. Das ist eine echte Entlastung, weil damit vor allem der Güterverkehr damit eine weitere Umleiterroute zwischen Hamburg und Berlin (und weiter Richtung östliche Nachbarländer) nehmen kann: Die Strecke über Schwerin und…
Auf dem Korridor Hamburg – Berlin kehrt keine Ruhe ein. Die vollständige Inbetriebnahme der Leit- und Sicherungstechnik verzögert sich wohl noch weiter. Im März erst gab die InfraGO bekannt, dass die für den 01. Mai geplante Wiederinbetriebnahmen der Strecke nicht zu halten sei. Winterbedingungen und Probleme mit der Montage der Leit- und Sicherungstechnik wurden als…
Entlang des Rheins verläuft von Troisdorf bei Köln über Koblenz bis nach Wiesbaden der Rhein-Alpin-Korridor – eine der wichtigsten Güterverkehrsachsen Deutschlands und zentrale Verbindung von den Nordseehäfen über Süddeutschland bis in den Alpenraum und nach Italien. Im zweiten Halbjahr 2026 soll auch dieser Abschnitt im Rahmen der Korridorsanierung modernisiert werden. Allerdings ist bereits im Vorfeld…
Nach den winterlichen Problemen bei der Korridorsanierung zwischen Hamburg und Berlin ist nun klar: Der Frost zu Jahresbeginn scheint die Bauarbeiten völlig aus der Bahn geworfen zu haben. Die Inbetriebnahme der wichtigen Strecke verzögert sich um sechs Wochen. Die Nachricht verwundert ein wenig, teilte die InfraGO der Branche doch mit, dass man mit ca. drei…
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
Der Jahresbeginn startet mit einem Überblick zum aktuellen Stand der abgeschlossenen und noch laufenden Korridorsanierungen sowie einem Blick auf die kommenden Vollsperrungen 2026.
Die ersten 100 Tage der neunmonatigen Vollsperrung zwischen Hamburg und Berlin sind geschafft. In der Branche will sich nicht so recht Entspannung einstellen, denn auf anfängliche „Kinderkrankheiten“ folgte zügig die Erkenntnis, dass Probleme nicht nur Anfangs auftreten werden.
Die Oberleitungsstörung bei Uelzen vom 21. bis zum 23. September 2025 ist kein isolierter Betriebsunfall, sondern ein Stresstest für das ohnehin ausgedünnte Netz in Norddeutschland – mitten in der laufenden Korridorsanierung Hamburg–Berlin.
Die Sanierung der Strecke Hamburg–Berlin läuft seit einem knappen Monat. Güterbahnen erleben auf den Strecken eine Mischung aus Improvisation, langen Umwegen und verbesserungswürdiger Kommunikation.
Bereits in der zweiten von 38 Wochen „Generalsanierung Hamburg-Berlin“ melden EVU erhebliche Probleme: Auf den Umleitungsstrecken sind gleich zwei Baustellen eingerichtet.
Die dritte der sogenannten „Korridorsanierungen” der DB zwischen Hamburg und Berlin ist ein Belastungstest für die Schienenkunden, die Eisenbahnunternehmen, aber auch für das Vertrauen in das Großprojektmanagement der DB InfraGO.
Am Mittwoch, den 09. Juli 2025, fand auf Einladung der DB InfraGO in Frankfurt am Main ein Branchendialog mit rund 200 Vertreter:innen aus der Branche statt. Es ging um das WO, WANN und WIE der Korridorsanierung – bedarfsgerecht im Sinne der Betroffenen.
Die Reihung der geplanten Korridore dürfte sich verzögern. Zusammen mit Branche und Politik sollen die bisherigen Konzepte für alle Korridore, die ab 2028 geplant wurden, überarbeitet werden. Was zunächst nach einem Scheitern klingt, könnte sich als notwendige Korrektur herausstellen.
Die Korridorsanierung auf 70 Kilometern Strecke der sogenannten Riedbahn zwischen Frankfurt am Main und Mannheim, sollte ein Vorzeigeprojekt der Deutschen Bahn werden – ein symbolträchtiger Auftakt zur sogenannten Korridorsanierung.
Seit der Wiedereröffnung der Riedbahn am 15. Dezember 2024 haben einige Pannen auf der frisch, generalüberholten Strecke den Verkehr mehrmals verlangsamt, auf die bekannten Umleiterstrecken zurückverlagert oder zum Ausfall gebracht.
Seit Sonntagnacht rollen wieder Züge über die Riedbahn. Wir danken den vielen Mitarbeiter:innen der DB und den beteiligten Baufirmen für die Realisierung des Projekts. Der Betrieb der erneuerten Anlagen hat in den ersten beiden Tagen weitestgehend planmäßig funktioniert.
Die Sanierung des deutschen Schienennetzes hat mit der Riedbahn gerade erst begonnen, und noch bevor das erste von 41 Projekten abgeschlossen ist, gibt es massive Änderungen bei der Reihenfolge.
Die Riedbahn ist aktuell das größte Schieneninfrastrukturprojekt in Deutschland und zugleich der Auftakt zur umfassenden „Generalsanierung“ des deutschen Schienennetzes. Ziel ist es, die gesamte Schieneninfrastruktur nachhaltig zu verbessern und den Betrieb langfristig zu stabilisieren
100 Tage nach dem Baustart berichtet die DB InfraGO in einer Pressemitteilung über den Baufortschritt der Riedbahn. Wer sich auskennt, sieht schnell, dass viele Aussagen nur Halbwahrheiten sind.
In einem Artikel der FAZ vermittelt der Leiter der Infrastruktur im Regionalbereich Mitte den Eindruck, dass auf der Riedbahn eine umfassende Erneuerung aller Gewerke stattfindet. Doch DB-Watch weiß: Das entspricht nicht der Wirklichkeit
Laut einem Medienbericht könnte sich die vollständige Inbetriebnahme von Anfang 2025 auf Ende 2025 verzögern. Worst Case schmälert das die Kapazität auf der Riedbahn einige Monate, statt sie zu steigern.
Es wurde final, dass die Strecke 2026 für drei Monate und 2029 für fünf Monate komplett gesperrt werden soll. Kapazitätssteigernde Maßnahmen der stark belasteten Strecke wird es jedoch kaum geben.
Zum Start des Riedbahn-Live-Tickers äußert sich der Konzernbevollmächtigte für Gemeinwohlorientierte Schieneninfrastruktur Tobias Heinemann zur anstehenden Sanierung der Riedbahn.
Mehrere Wochen liefen die Verhandlungsrunden zwischen Bund und Ländern im Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat zur Novelle des Bundesschienenwegeausbaugesetzes (BSWAG). Jetzt steht das Ergebnis fest.
Die InfraGO AG verkündet, dass während der Generalsanierung der Riedbahn alle 400 bis 500 Güterzüge pro Woche über die verkehrsgünstige Main-Neckar-Bahn oder die Ludwigsbahn umgeleitet werden können. Mehrere EVU bestätigen, dass es zu Zurückweisungen bei Trassenbestellungen kam.
Am 29. Januar lädt die DB InfraGO zu einer Kundenveranstaltung bezüglich der beiden bayerischen Korridore Obertraubling – Passau und Nürnberg – Regensburg. Zentraler Konfliktpunkt: die langen Umwege und Umleiterstrecken für den Schienengüterverkehr. Sie hinterließ jedoch mehr Fragen als Antworten.
Die vorbereitenden Maßnahmen auf der Riedbahn zwischen Mannheim und Frankfurt verzögern sich. Kund:innen und Unternehmen können nur auf ein Sprichwort hoffen, das eigentlich im Theater gilt: „Wenn die Generalprobe schief geht, wird die Aufführung großartig“.
Am 15. Juni beginnt die fünfmonatige Sanierung der Riedbahn, der erste der 40 Korridore, die „generalsaniert“ werden sollen. Allerdings wird die 70 Kilometer lange Strecke zwischen Frankfurt am Main und Mannheim bereits zwischen dem 01. Januar bis zum 22. Januar 2024 komplett gesperrt – für mindestens drei Wochen, um den Testlauf zu starten!
Durch das Urteil des Bundesverfassungsgerichts, dass die Umschichtung von Corona-begründeten Kreditermächtigungen in den Klima- und Transformationsfonds (KTF) verfassungswidrig sei, gerät die Finanzierung der so genannten Generalsanierung unter Druck.
Die DB gibt in einer Pressemeldung bekannt, dass sich die Kosten der Riedbahn statt 500 Millionen auf 1,3 Milliarden Euro belaufen werden. Wenn alle Projekte so teuer werden, werden die 45 Zusatz-Milliarden für die Schiene, die der Bund bereitstellt, komplett aufgebraucht.
Wie zuvor bereits diskutiert, wird die Korridorsanierung der Strecke Hamburg-Hannover auf 2029 geschoben. Das soll mehr Zeit zu Vorbereitungen liefern, um nicht nur Sanierungen, sondern auch Ausbaumaßnahmen durchzuführen.
Auf dem Schienengipfel geben BMDV und DB die finale zeitliche Reihung der Korridore bekannt, die generalsaniert werden sollen. Die Anzahl verringert sich von 43 auf 40 Korridore.
Eine bundesweite Arbeitsgruppe, die sich speziell den Bedürfnissen des Güterverkehrs widmet, finden viele Branchenvertreter:innen sinnvoll. Doch sie legt auch viele Probleme offen.
Versprochenes Geld ist im bisherigen Haushaltsentwurf nicht abgebildet. Es bleibt fraglich, ob die Zusatz-Milliarden für die Schiene kommen und wenn ja, wofür sie ausgegeben werden.
Eine Novelle der Lkw-Maut soll einen Teil der versprochenen 45 Zusatz-Milliarden für die Schiene finanzieren. Einnahmen der Straßen-Maut können künftig auch für die Schiene aufgewendet werden.
Im Koalitionsausschuss werden der Schiene zusätzlich 45 Milliarden Euro bis 2027 zugesichert. Ursprung und Einsatz der Mittel bleiben aber zunächst vage.
Die Branche reicht weitere Änderungs- und Ergänzungswünsche bezüglich der Kriterienliste zur Priorisierung der Auswahl der Korridore ein. Ein wichtiger Punkt ist dabei das europäische Zugbeeinflussungssystem ETCS.
Mehrfach bitter: Korridorsanierung Hamburg – Berlin wird nach Verzögerungen nochmal teurer
Die Negativ-Serie beim DB-Konzern hört nicht auf: Nach dem zweiwöchigen Schienenchaos in Norddeutschland um Himmelfahrt und dem bundesweiten Ausfall des Bahnfunks gab es heute gleich zwei unschöne Nachrichten zu Großprojekten der DB InfraGO: Das Bahnhofs- und Infrastrukturprojekt Stuttgart 21 wird nach Angaben von Konzernchefin Evelyn Palla nicht nur erst 2031 fertiggestellt, auch die Kosten steigen demnach nochmal um 3 Milliarden Euro auf nunmehr 14,5 Milliarden Euro. Gleichzeitig wurden auf Nachfrage des Linken-Abgeordneten Christian Görke nun auch die geschätzten Gesamtkosten für die Korridorsanierung Hamburg – Berlin nach oben korrigiert. Aus 2,2 Milliarden Euro werden nun 2,7 Milliarden Euro, wie das Bundesverkehrsministerium mitteilte.
Die Kostensteigerungen resultieren demnach aus den sechs Wochen Verzögerungen und können auch noch weiter steigen. Ursprünglich waren Kosten in Höhe von 1,8 Milliarden Euro vorgesehen, dazu ein Risikopuffer in Höhe von 400 Millionen Euro für mögliche Kostensteigerungen. Dieser wurde wohl zwischenzeitlich ausgeschöpft, denn auf die 2,2 Milliarden Euro wurde nach Angaben der Bundesregierung ein weiterer Risikopuffer in Höhe von 300 Millionen Euro gesetzt. Mit der neuesten Kostenkalkulation reicht jedoch auch dieser nicht mehr aus.
Verglichen mit der Riedbahn sind die Kosten pro saniertem Kilometer immer noch gering (ca. 9,6 Millionen Euro vs. mindestens 20 Millionen Euro bei der Riedbahn). Und für Baupreissteigerungen ist die InfraGO nicht allein verantwortlich. Angesichts des reduzierten Maßnahmenumfangs (z.B. kein ETCS) sind die Kostensteigerungen aber bitter. Zumal die wirtschaftlichen Folgen für die Unternehmen und Industrien, die auf die Strecke angewiesen sind, in der Kalkulation gar keine Berücksichtigung finden.
Ausgefallene Züge, massiver Rückstau und chaotische Zustände waren um Himmelfahrt die Folge der verspäteten Inbetriebnahme der Strecke Hamburg – Berlin. Die Stahlindustrie musste teilweise ihre Produktion herunterfahren (u.a. SZ vom 04. Juni 2026), da die Rohstoffe im Schienennetz feststeckten. Auch private Güterbahnen hatten in der Zeit mit massiven Umsatzverlusten zu kämpfen: Noch fehlt ein Gesamtüberblick, jedoch meldeten bereits mehrere EVU Umsatzverluste im mittleren sechsstelligen Bereich. Diese volkswirtschaftlichen Folgekosten kommen bei Debatten um Verzögerungen von Infrastrukturprojekten leider oft zu kurz.
Bekanntlich kann auf der frisch sanierten Strecke zwischen Hamburg und Berlin noch nicht überall mit der gewohnten Höchstgeschwindigkeit von 230 km/h gefahren werden. Die Linienförmige Zugbeeinflussung (LZB) konnte noch nicht überall in Betrieb genommen werden und auch der Fernverkehr ist abschnittsweise nur mit 160 km/h unterwegs.
Die Negativ-Serie beim DB-Konzern hört nicht auf – heute gab es gleich zwei unschöne Nachrichten zu Großprojekten der DB InfraGO: Das Bahnhofs- und Infrastrukturprojekt Stuttgart 21 wird nicht nur erst 2031 fertiggestellt, auch die Kosten steigen nochmal um 3 Milliarden Euro auf nunmehr 14,5 Milliarden Euro. Gleichzeitig wurden die geschätzten Gesamtkosten für die Korridorsanierung Hamburg – Berlin nach oben korrigiert. Aus 2,2 Milliarden Euro werden nun 2,7…
Am 19. Juni berichtete die Süddeutsche Zeitung über den „Bahnsinn“ bei Großprojekten. Tenor: Die Deutsche Bahn AG tut sich mit Großprojekten aktuell sehr schwer. So weit, so bekannt. Irritierend ist allerdings eine Metapher des InfraGO-Vorstands Dr. Philipp Nagl: Er gesteht Schwierigkeiten bei Großprojekten ein. Es würden Erfahrungen im Konzern fehlen. Die scheint man wohl mit…
Nach einer Sperrung von insgesamt zehneinhalb Monaten rollt der Zugverkehr auf der Strecke zwischen Hamburg und Berlin wieder. Insbesondere nach dem Chaos der vergangenen Wochen (u. a. Verkehrsrundschau vom 10. Juni 2026), vor allem rund um den Knoten Hannover, sorgt das für Entlastung.
Nachdem wir gestern noch die erfreulich reibungsfreie Inbetriebnahme des ersten Teilabschnitts nach der Korridorsanierung Hamburg – Berlin vermeldet hatten, meldete sich die Realität des deutschen Schienennetzes schnell zurück. Die InfraGO nahm am 15. Mai den Streckenabschnitt zwischen Hamburg und Hagenow in Betrieb, um Verkehre Richtung Nordost und eine wertvolle Umleitung nach Berlin zu ermöglichen.
Seit dem 15. Mai ist der erste Abschnitt der Strecke Hamburg – Berlin wieder befahrbar. Zwischen Hamburg und Hagenow Land rollt der Verkehr wieder. Das ist eine echte Entlastung, weil damit vor allem der Güterverkehr damit eine weitere Umleiterroute zwischen Hamburg und Berlin (und weiter Richtung östliche Nachbarländer) nehmen kann: Die Strecke über Schwerin und…
Auf dem Korridor Hamburg – Berlin kehrt keine Ruhe ein. Die vollständige Inbetriebnahme der Leit- und Sicherungstechnik verzögert sich wohl noch weiter. Im März erst gab die InfraGO bekannt, dass die für den 01. Mai geplante Wiederinbetriebnahmen der Strecke nicht zu halten sei. Winterbedingungen und Probleme mit der Montage der Leit- und Sicherungstechnik wurden als…
Entlang des Rheins verläuft von Troisdorf bei Köln über Koblenz bis nach Wiesbaden der Rhein-Alpin-Korridor – eine der wichtigsten Güterverkehrsachsen Deutschlands und zentrale Verbindung von den Nordseehäfen über Süddeutschland bis in den Alpenraum und nach Italien. Im zweiten Halbjahr 2026 soll auch dieser Abschnitt im Rahmen der Korridorsanierung modernisiert werden. Allerdings ist bereits im Vorfeld…
Nach den winterlichen Problemen bei der Korridorsanierung zwischen Hamburg und Berlin ist nun klar: Der Frost zu Jahresbeginn scheint die Bauarbeiten völlig aus der Bahn geworfen zu haben. Die Inbetriebnahme der wichtigen Strecke verzögert sich um sechs Wochen. Die Nachricht verwundert ein wenig, teilte die InfraGO der Branche doch mit, dass man mit ca. drei…
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
Der Jahresbeginn startet mit einem Überblick zum aktuellen Stand der abgeschlossenen und noch laufenden Korridorsanierungen sowie einem Blick auf die kommenden Vollsperrungen 2026.
Die ersten 100 Tage der neunmonatigen Vollsperrung zwischen Hamburg und Berlin sind geschafft. In der Branche will sich nicht so recht Entspannung einstellen, denn auf anfängliche „Kinderkrankheiten“ folgte zügig die Erkenntnis, dass Probleme nicht nur Anfangs auftreten werden.
Die Oberleitungsstörung bei Uelzen vom 21. bis zum 23. September 2025 ist kein isolierter Betriebsunfall, sondern ein Stresstest für das ohnehin ausgedünnte Netz in Norddeutschland – mitten in der laufenden Korridorsanierung Hamburg–Berlin.
Die Sanierung der Strecke Hamburg–Berlin läuft seit einem knappen Monat. Güterbahnen erleben auf den Strecken eine Mischung aus Improvisation, langen Umwegen und verbesserungswürdiger Kommunikation.
Bereits in der zweiten von 38 Wochen „Generalsanierung Hamburg-Berlin“ melden EVU erhebliche Probleme: Auf den Umleitungsstrecken sind gleich zwei Baustellen eingerichtet.
Die dritte der sogenannten „Korridorsanierungen” der DB zwischen Hamburg und Berlin ist ein Belastungstest für die Schienenkunden, die Eisenbahnunternehmen, aber auch für das Vertrauen in das Großprojektmanagement der DB InfraGO.
Am Mittwoch, den 09. Juli 2025, fand auf Einladung der DB InfraGO in Frankfurt am Main ein Branchendialog mit rund 200 Vertreter:innen aus der Branche statt. Es ging um das WO, WANN und WIE der Korridorsanierung – bedarfsgerecht im Sinne der Betroffenen.
Die Reihung der geplanten Korridore dürfte sich verzögern. Zusammen mit Branche und Politik sollen die bisherigen Konzepte für alle Korridore, die ab 2028 geplant wurden, überarbeitet werden. Was zunächst nach einem Scheitern klingt, könnte sich als notwendige Korrektur herausstellen.
Die Korridorsanierung auf 70 Kilometern Strecke der sogenannten Riedbahn zwischen Frankfurt am Main und Mannheim, sollte ein Vorzeigeprojekt der Deutschen Bahn werden – ein symbolträchtiger Auftakt zur sogenannten Korridorsanierung.
Seit der Wiedereröffnung der Riedbahn am 15. Dezember 2024 haben einige Pannen auf der frisch, generalüberholten Strecke den Verkehr mehrmals verlangsamt, auf die bekannten Umleiterstrecken zurückverlagert oder zum Ausfall gebracht.
Seit Sonntagnacht rollen wieder Züge über die Riedbahn. Wir danken den vielen Mitarbeiter:innen der DB und den beteiligten Baufirmen für die Realisierung des Projekts. Der Betrieb der erneuerten Anlagen hat in den ersten beiden Tagen weitestgehend planmäßig funktioniert.
Die Sanierung des deutschen Schienennetzes hat mit der Riedbahn gerade erst begonnen, und noch bevor das erste von 41 Projekten abgeschlossen ist, gibt es massive Änderungen bei der Reihenfolge.
Die Riedbahn ist aktuell das größte Schieneninfrastrukturprojekt in Deutschland und zugleich der Auftakt zur umfassenden „Generalsanierung“ des deutschen Schienennetzes. Ziel ist es, die gesamte Schieneninfrastruktur nachhaltig zu verbessern und den Betrieb langfristig zu stabilisieren
100 Tage nach dem Baustart berichtet die DB InfraGO in einer Pressemitteilung über den Baufortschritt der Riedbahn. Wer sich auskennt, sieht schnell, dass viele Aussagen nur Halbwahrheiten sind.
In einem Artikel der FAZ vermittelt der Leiter der Infrastruktur im Regionalbereich Mitte den Eindruck, dass auf der Riedbahn eine umfassende Erneuerung aller Gewerke stattfindet. Doch DB-Watch weiß: Das entspricht nicht der Wirklichkeit
Laut einem Medienbericht könnte sich die vollständige Inbetriebnahme von Anfang 2025 auf Ende 2025 verzögern. Worst Case schmälert das die Kapazität auf der Riedbahn einige Monate, statt sie zu steigern.
Es wurde final, dass die Strecke 2026 für drei Monate und 2029 für fünf Monate komplett gesperrt werden soll. Kapazitätssteigernde Maßnahmen der stark belasteten Strecke wird es jedoch kaum geben.
Zum Start des Riedbahn-Live-Tickers äußert sich der Konzernbevollmächtigte für Gemeinwohlorientierte Schieneninfrastruktur Tobias Heinemann zur anstehenden Sanierung der Riedbahn.
Mehrere Wochen liefen die Verhandlungsrunden zwischen Bund und Ländern im Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat zur Novelle des Bundesschienenwegeausbaugesetzes (BSWAG). Jetzt steht das Ergebnis fest.
Die InfraGO AG verkündet, dass während der Generalsanierung der Riedbahn alle 400 bis 500 Güterzüge pro Woche über die verkehrsgünstige Main-Neckar-Bahn oder die Ludwigsbahn umgeleitet werden können. Mehrere EVU bestätigen, dass es zu Zurückweisungen bei Trassenbestellungen kam.
Am 29. Januar lädt die DB InfraGO zu einer Kundenveranstaltung bezüglich der beiden bayerischen Korridore Obertraubling – Passau und Nürnberg – Regensburg. Zentraler Konfliktpunkt: die langen Umwege und Umleiterstrecken für den Schienengüterverkehr. Sie hinterließ jedoch mehr Fragen als Antworten.
Die vorbereitenden Maßnahmen auf der Riedbahn zwischen Mannheim und Frankfurt verzögern sich. Kund:innen und Unternehmen können nur auf ein Sprichwort hoffen, das eigentlich im Theater gilt: „Wenn die Generalprobe schief geht, wird die Aufführung großartig“.
Am 15. Juni beginnt die fünfmonatige Sanierung der Riedbahn, der erste der 40 Korridore, die „generalsaniert“ werden sollen. Allerdings wird die 70 Kilometer lange Strecke zwischen Frankfurt am Main und Mannheim bereits zwischen dem 01. Januar bis zum 22. Januar 2024 komplett gesperrt – für mindestens drei Wochen, um den Testlauf zu starten!
Durch das Urteil des Bundesverfassungsgerichts, dass die Umschichtung von Corona-begründeten Kreditermächtigungen in den Klima- und Transformationsfonds (KTF) verfassungswidrig sei, gerät die Finanzierung der so genannten Generalsanierung unter Druck.
Die DB gibt in einer Pressemeldung bekannt, dass sich die Kosten der Riedbahn statt 500 Millionen auf 1,3 Milliarden Euro belaufen werden. Wenn alle Projekte so teuer werden, werden die 45 Zusatz-Milliarden für die Schiene, die der Bund bereitstellt, komplett aufgebraucht.
Wie zuvor bereits diskutiert, wird die Korridorsanierung der Strecke Hamburg-Hannover auf 2029 geschoben. Das soll mehr Zeit zu Vorbereitungen liefern, um nicht nur Sanierungen, sondern auch Ausbaumaßnahmen durchzuführen.
Auf dem Schienengipfel geben BMDV und DB die finale zeitliche Reihung der Korridore bekannt, die generalsaniert werden sollen. Die Anzahl verringert sich von 43 auf 40 Korridore.
Eine bundesweite Arbeitsgruppe, die sich speziell den Bedürfnissen des Güterverkehrs widmet, finden viele Branchenvertreter:innen sinnvoll. Doch sie legt auch viele Probleme offen.
Versprochenes Geld ist im bisherigen Haushaltsentwurf nicht abgebildet. Es bleibt fraglich, ob die Zusatz-Milliarden für die Schiene kommen und wenn ja, wofür sie ausgegeben werden.
Eine Novelle der Lkw-Maut soll einen Teil der versprochenen 45 Zusatz-Milliarden für die Schiene finanzieren. Einnahmen der Straßen-Maut können künftig auch für die Schiene aufgewendet werden.
Im Koalitionsausschuss werden der Schiene zusätzlich 45 Milliarden Euro bis 2027 zugesichert. Ursprung und Einsatz der Mittel bleiben aber zunächst vage.
Die Branche reicht weitere Änderungs- und Ergänzungswünsche bezüglich der Kriterienliste zur Priorisierung der Auswahl der Korridore ein. Ein wichtiger Punkt ist dabei das europäische Zugbeeinflussungssystem ETCS.
Das Trainingslager ist lange beendet, wir sind in der K.o.-Phase, Dr. Nagl!
Am 19. Juni berichtete die Süddeutsche Zeitung über den „Bahnsinn“ bei Großprojekten.
Tenor: Die Deutsche Bahn AG tut sich mit Großprojekten aktuell sehr schwer. So weit, so bekannt. Irritierend ist allerdings eine Metapher des InfraGO-Vorstands Dr. Philipp Nagl: Er gesteht Schwierigkeiten bei Großprojekten ein. Es würden Erfahrungen im Konzern fehlen. Die scheint man wohl mit dem laufenden Programm der Korridorsanierung sammeln zu wollen: „Eine Korridorsanierung ist nichts anderes als ein Trainingslager für Großprojekte.“
Natürlich darf, ja soll bei den Korridorsanierungen noch dazugelernt werden, aber mehrmonatige, teils milliardenschwere Vollsperrung hoch ausgelasteter Strecken dürfen nicht als Training angesehen werden. Die Folgen der Sperrungen sind bitterer Ernst, wie man zuletzt gesehen hat (z.B. Spiegel Online vom 5. Juni 2026).
Für die verladende Wirtschaft und die EVU hat längst das Spiel begonnen, sie können sich kein Trainingslager mehr leisten, um im Bild zu bleiben. Das Programm der Korridorsanierung ist bisher auf vielen Korridoren durch Kostensteigerungen, Verzögerungen und Umleitungschaos geprägt. Für die betroffenen EVU ist das bitterer Ernst, teilweise geht es bereits ums Überleben einzelner Unternehmen. Hier ein paar anonymisierte Beispiele, was das „Trainingslager“ Korridorsanierung für Menschen und Unternehmen im Schienengüterverkehr in den letzten Wochen bedeutet hat:
Allein über die besonders kritischen Mai-Feiertage verzeichnete Unternehmen 1 einen Umsatzverlust in Höhe von 500.000 Euro.
Bei Unternehmen 2 sollte ein Güterzug von Großkorbetha (südliches Sachsen-Anhalt) nach Schweinfurt verkehren. Aufgrund einer Totalsperrung zwischen Großkorbetha und Naumburg, der Eingleisigkeit zwischen Sangerhausen und Erfurt mit fehlenden freien Trassenkapazitäten sowie einer Totalsperrung zwischen Gerstungen (Westthüringen) und Wildeck-Hönebach ab 21 Uhr musste der Zug über Angersdorf (bei Halle), Nordhausen, Eichenberg, Bebra, Fulda und Gemünden umgeleitet werden. Die planmäßige Abfahrt war für den 15. Juni 2026 um 18:02 Uhr vorgesehen, tatsächlich erfolgte sie um 18:01 Uhr. Die tatsächliche Ankunft in Schweinfurt erfolgte erst am 17. Juni 2026 um 16:49 Uhr. Zudem konnte der Fahrplan ab Eichenberg nicht weiterbearbeitet werden, da der Zug für die Strecke zwischen Eichenberg und Bebra zu schwer war. Dieser Umstand wurde erst nach der Bearbeitung durch den Regionalbereich Südost festgestellt. Der geplante Entladeslot in Schweinfurt lag am 16. Juni 2026 zwischen 03:00 Uhr und 12:00 Uhr. Die zurückgelegte Strecke betrug 423,9 Kilometer.
Unternehmen 3 meldete den Ausfall von etwa zehn KV-Zügen. Die Ausfallkosten aufgrund kurzfristiger Stornierungen beliefen sich auf rund 12.000 Euro. Darüber hinaus fielen Schwerlastzüge aus, die über Hannover nach Hamburg oder ins Emsland verkehren sollten. Weitere Ausfälle entstanden durch extrem hohe Wartezeiten und daraus resultierende Lenkzeitüberschreitungen trotz einwandfreier Fahrpläne. Hierdurch entstand ein Schaden von rund 50.000 Euro zuzüglich entsprechender Ausfallpönalen der Kunden in Höhe von 15.000 Euro. In den genannten Kosten sind auch die Trassenkosten enthalten, die bei den betroffenen Zügen angefallen sind und aufgrund der kurzfristigen Ausfälle nicht mehr storniert werden konnten. Diese Kosten belaufen sich auf etwa 6.000 Euro und sind bereits in den genannten 50.000 Euro enthalten.
Diese Beispiele verdeutlichen, dass die deutsche Wirtschaft auf eine funktionierende Infrastruktur angewiesen ist und die Korridorsanierungen erhebliche betriebliche Folgen nach sich ziehen. Angesichts eines hohen Anteils an Fixkosten können sich die Unternehmen hohe und regelmäßig auftretende Umsatzverluste, wie sie zuletzt zu verzeichnen waren, nicht leisten. Von einem „Trainingslager“ kann daher keine Rede sein – die Branche befindet sich bereits in der K.-o.-Phase.
Bekanntlich kann auf der frisch sanierten Strecke zwischen Hamburg und Berlin noch nicht überall mit der gewohnten Höchstgeschwindigkeit von 230 km/h gefahren werden. Die Linienförmige Zugbeeinflussung (LZB) konnte noch nicht überall in Betrieb genommen werden und auch der Fernverkehr ist abschnittsweise nur mit 160 km/h unterwegs.
Die Negativ-Serie beim DB-Konzern hört nicht auf – heute gab es gleich zwei unschöne Nachrichten zu Großprojekten der DB InfraGO: Das Bahnhofs- und Infrastrukturprojekt Stuttgart 21 wird nicht nur erst 2031 fertiggestellt, auch die Kosten steigen nochmal um 3 Milliarden Euro auf nunmehr 14,5 Milliarden Euro. Gleichzeitig wurden die geschätzten Gesamtkosten für die Korridorsanierung Hamburg – Berlin nach oben korrigiert. Aus 2,2 Milliarden Euro werden nun 2,7…
Am 19. Juni berichtete die Süddeutsche Zeitung über den „Bahnsinn“ bei Großprojekten. Tenor: Die Deutsche Bahn AG tut sich mit Großprojekten aktuell sehr schwer. So weit, so bekannt. Irritierend ist allerdings eine Metapher des InfraGO-Vorstands Dr. Philipp Nagl: Er gesteht Schwierigkeiten bei Großprojekten ein. Es würden Erfahrungen im Konzern fehlen. Die scheint man wohl mit…
Nach einer Sperrung von insgesamt zehneinhalb Monaten rollt der Zugverkehr auf der Strecke zwischen Hamburg und Berlin wieder. Insbesondere nach dem Chaos der vergangenen Wochen (u. a. Verkehrsrundschau vom 10. Juni 2026), vor allem rund um den Knoten Hannover, sorgt das für Entlastung.
Nachdem wir gestern noch die erfreulich reibungsfreie Inbetriebnahme des ersten Teilabschnitts nach der Korridorsanierung Hamburg – Berlin vermeldet hatten, meldete sich die Realität des deutschen Schienennetzes schnell zurück. Die InfraGO nahm am 15. Mai den Streckenabschnitt zwischen Hamburg und Hagenow in Betrieb, um Verkehre Richtung Nordost und eine wertvolle Umleitung nach Berlin zu ermöglichen.
Seit dem 15. Mai ist der erste Abschnitt der Strecke Hamburg – Berlin wieder befahrbar. Zwischen Hamburg und Hagenow Land rollt der Verkehr wieder. Das ist eine echte Entlastung, weil damit vor allem der Güterverkehr damit eine weitere Umleiterroute zwischen Hamburg und Berlin (und weiter Richtung östliche Nachbarländer) nehmen kann: Die Strecke über Schwerin und…
Auf dem Korridor Hamburg – Berlin kehrt keine Ruhe ein. Die vollständige Inbetriebnahme der Leit- und Sicherungstechnik verzögert sich wohl noch weiter. Im März erst gab die InfraGO bekannt, dass die für den 01. Mai geplante Wiederinbetriebnahmen der Strecke nicht zu halten sei. Winterbedingungen und Probleme mit der Montage der Leit- und Sicherungstechnik wurden als…
Entlang des Rheins verläuft von Troisdorf bei Köln über Koblenz bis nach Wiesbaden der Rhein-Alpin-Korridor – eine der wichtigsten Güterverkehrsachsen Deutschlands und zentrale Verbindung von den Nordseehäfen über Süddeutschland bis in den Alpenraum und nach Italien. Im zweiten Halbjahr 2026 soll auch dieser Abschnitt im Rahmen der Korridorsanierung modernisiert werden. Allerdings ist bereits im Vorfeld…
Nach den winterlichen Problemen bei der Korridorsanierung zwischen Hamburg und Berlin ist nun klar: Der Frost zu Jahresbeginn scheint die Bauarbeiten völlig aus der Bahn geworfen zu haben. Die Inbetriebnahme der wichtigen Strecke verzögert sich um sechs Wochen. Die Nachricht verwundert ein wenig, teilte die InfraGO der Branche doch mit, dass man mit ca. drei…
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
Der Jahresbeginn startet mit einem Überblick zum aktuellen Stand der abgeschlossenen und noch laufenden Korridorsanierungen sowie einem Blick auf die kommenden Vollsperrungen 2026.
Die ersten 100 Tage der neunmonatigen Vollsperrung zwischen Hamburg und Berlin sind geschafft. In der Branche will sich nicht so recht Entspannung einstellen, denn auf anfängliche „Kinderkrankheiten“ folgte zügig die Erkenntnis, dass Probleme nicht nur Anfangs auftreten werden.
Die Oberleitungsstörung bei Uelzen vom 21. bis zum 23. September 2025 ist kein isolierter Betriebsunfall, sondern ein Stresstest für das ohnehin ausgedünnte Netz in Norddeutschland – mitten in der laufenden Korridorsanierung Hamburg–Berlin.
Die Sanierung der Strecke Hamburg–Berlin läuft seit einem knappen Monat. Güterbahnen erleben auf den Strecken eine Mischung aus Improvisation, langen Umwegen und verbesserungswürdiger Kommunikation.
Bereits in der zweiten von 38 Wochen „Generalsanierung Hamburg-Berlin“ melden EVU erhebliche Probleme: Auf den Umleitungsstrecken sind gleich zwei Baustellen eingerichtet.
Die dritte der sogenannten „Korridorsanierungen” der DB zwischen Hamburg und Berlin ist ein Belastungstest für die Schienenkunden, die Eisenbahnunternehmen, aber auch für das Vertrauen in das Großprojektmanagement der DB InfraGO.
Am Mittwoch, den 09. Juli 2025, fand auf Einladung der DB InfraGO in Frankfurt am Main ein Branchendialog mit rund 200 Vertreter:innen aus der Branche statt. Es ging um das WO, WANN und WIE der Korridorsanierung – bedarfsgerecht im Sinne der Betroffenen.
Die Reihung der geplanten Korridore dürfte sich verzögern. Zusammen mit Branche und Politik sollen die bisherigen Konzepte für alle Korridore, die ab 2028 geplant wurden, überarbeitet werden. Was zunächst nach einem Scheitern klingt, könnte sich als notwendige Korrektur herausstellen.
Die Korridorsanierung auf 70 Kilometern Strecke der sogenannten Riedbahn zwischen Frankfurt am Main und Mannheim, sollte ein Vorzeigeprojekt der Deutschen Bahn werden – ein symbolträchtiger Auftakt zur sogenannten Korridorsanierung.
Seit der Wiedereröffnung der Riedbahn am 15. Dezember 2024 haben einige Pannen auf der frisch, generalüberholten Strecke den Verkehr mehrmals verlangsamt, auf die bekannten Umleiterstrecken zurückverlagert oder zum Ausfall gebracht.
Seit Sonntagnacht rollen wieder Züge über die Riedbahn. Wir danken den vielen Mitarbeiter:innen der DB und den beteiligten Baufirmen für die Realisierung des Projekts. Der Betrieb der erneuerten Anlagen hat in den ersten beiden Tagen weitestgehend planmäßig funktioniert.
Die Sanierung des deutschen Schienennetzes hat mit der Riedbahn gerade erst begonnen, und noch bevor das erste von 41 Projekten abgeschlossen ist, gibt es massive Änderungen bei der Reihenfolge.
Die Riedbahn ist aktuell das größte Schieneninfrastrukturprojekt in Deutschland und zugleich der Auftakt zur umfassenden „Generalsanierung“ des deutschen Schienennetzes. Ziel ist es, die gesamte Schieneninfrastruktur nachhaltig zu verbessern und den Betrieb langfristig zu stabilisieren
100 Tage nach dem Baustart berichtet die DB InfraGO in einer Pressemitteilung über den Baufortschritt der Riedbahn. Wer sich auskennt, sieht schnell, dass viele Aussagen nur Halbwahrheiten sind.
In einem Artikel der FAZ vermittelt der Leiter der Infrastruktur im Regionalbereich Mitte den Eindruck, dass auf der Riedbahn eine umfassende Erneuerung aller Gewerke stattfindet. Doch DB-Watch weiß: Das entspricht nicht der Wirklichkeit
Laut einem Medienbericht könnte sich die vollständige Inbetriebnahme von Anfang 2025 auf Ende 2025 verzögern. Worst Case schmälert das die Kapazität auf der Riedbahn einige Monate, statt sie zu steigern.
Es wurde final, dass die Strecke 2026 für drei Monate und 2029 für fünf Monate komplett gesperrt werden soll. Kapazitätssteigernde Maßnahmen der stark belasteten Strecke wird es jedoch kaum geben.
Zum Start des Riedbahn-Live-Tickers äußert sich der Konzernbevollmächtigte für Gemeinwohlorientierte Schieneninfrastruktur Tobias Heinemann zur anstehenden Sanierung der Riedbahn.
Mehrere Wochen liefen die Verhandlungsrunden zwischen Bund und Ländern im Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat zur Novelle des Bundesschienenwegeausbaugesetzes (BSWAG). Jetzt steht das Ergebnis fest.
Die InfraGO AG verkündet, dass während der Generalsanierung der Riedbahn alle 400 bis 500 Güterzüge pro Woche über die verkehrsgünstige Main-Neckar-Bahn oder die Ludwigsbahn umgeleitet werden können. Mehrere EVU bestätigen, dass es zu Zurückweisungen bei Trassenbestellungen kam.
Am 29. Januar lädt die DB InfraGO zu einer Kundenveranstaltung bezüglich der beiden bayerischen Korridore Obertraubling – Passau und Nürnberg – Regensburg. Zentraler Konfliktpunkt: die langen Umwege und Umleiterstrecken für den Schienengüterverkehr. Sie hinterließ jedoch mehr Fragen als Antworten.
Die vorbereitenden Maßnahmen auf der Riedbahn zwischen Mannheim und Frankfurt verzögern sich. Kund:innen und Unternehmen können nur auf ein Sprichwort hoffen, das eigentlich im Theater gilt: „Wenn die Generalprobe schief geht, wird die Aufführung großartig“.
Am 15. Juni beginnt die fünfmonatige Sanierung der Riedbahn, der erste der 40 Korridore, die „generalsaniert“ werden sollen. Allerdings wird die 70 Kilometer lange Strecke zwischen Frankfurt am Main und Mannheim bereits zwischen dem 01. Januar bis zum 22. Januar 2024 komplett gesperrt – für mindestens drei Wochen, um den Testlauf zu starten!
Durch das Urteil des Bundesverfassungsgerichts, dass die Umschichtung von Corona-begründeten Kreditermächtigungen in den Klima- und Transformationsfonds (KTF) verfassungswidrig sei, gerät die Finanzierung der so genannten Generalsanierung unter Druck.
Die DB gibt in einer Pressemeldung bekannt, dass sich die Kosten der Riedbahn statt 500 Millionen auf 1,3 Milliarden Euro belaufen werden. Wenn alle Projekte so teuer werden, werden die 45 Zusatz-Milliarden für die Schiene, die der Bund bereitstellt, komplett aufgebraucht.
Wie zuvor bereits diskutiert, wird die Korridorsanierung der Strecke Hamburg-Hannover auf 2029 geschoben. Das soll mehr Zeit zu Vorbereitungen liefern, um nicht nur Sanierungen, sondern auch Ausbaumaßnahmen durchzuführen.
Auf dem Schienengipfel geben BMDV und DB die finale zeitliche Reihung der Korridore bekannt, die generalsaniert werden sollen. Die Anzahl verringert sich von 43 auf 40 Korridore.
Eine bundesweite Arbeitsgruppe, die sich speziell den Bedürfnissen des Güterverkehrs widmet, finden viele Branchenvertreter:innen sinnvoll. Doch sie legt auch viele Probleme offen.
Versprochenes Geld ist im bisherigen Haushaltsentwurf nicht abgebildet. Es bleibt fraglich, ob die Zusatz-Milliarden für die Schiene kommen und wenn ja, wofür sie ausgegeben werden.
Eine Novelle der Lkw-Maut soll einen Teil der versprochenen 45 Zusatz-Milliarden für die Schiene finanzieren. Einnahmen der Straßen-Maut können künftig auch für die Schiene aufgewendet werden.
Im Koalitionsausschuss werden der Schiene zusätzlich 45 Milliarden Euro bis 2027 zugesichert. Ursprung und Einsatz der Mittel bleiben aber zunächst vage.
Die Branche reicht weitere Änderungs- und Ergänzungswünsche bezüglich der Kriterienliste zur Priorisierung der Auswahl der Korridore ein. Ein wichtiger Punkt ist dabei das europäische Zugbeeinflussungssystem ETCS.
Korridorsanierung Hamburg – Berlin (fast) abgeschlossen: Norddeutschland atmet verlangsamt auf
Nach einer Sperrung von insgesamt zehneinhalb Monaten rollt der Zugverkehr auf der Strecke zwischen Hamburg und Berlin wieder. Insbesondere nach dem Chaos der vergangenen Wochen (u. a. Verkehrsrundschau vom 10. Juni 2026), vor allem rund um den Knoten Hannover, sorgt das für Entlastung.
Der Güterverkehr rollt in den ersten Tagen relativ stabil. Genau das ist zu Beginn der Wiedereröffnung gleich doppelt wichtig: Nicht nur können Industrie und Hafen nun wieder zuverlässiger versorgt werden, sondern nach umfangreichen Oberbauarbeiten wie im Fall der Korridorsanierung Hamburg – Berlin muss auch das Schotterbett verdichtet werden. Das geschieht in der Regel, indem schwere Züge – also Güterzüge – über die Strecke fahren. Deshalb kamen auch private Schienengüterverkehrsunternehmen den kurzfristigen Bitten der InfraGO nach Aushilfe nach. Hierzu wurden einige schwere Güterzüge auf die frische Strecke umgeleitet, um diese schnellstmöglich mit den notwendigen Lasttonnen zu befahren.
Reisende im Fernverkehr haben allerdings mit Fahrzeitverlängerungen zu kämpfen: Viele Fernverkehrszüge sind 10 bis 15 Minuten verspätet. Der DB InfraGO zufolge sollen diese Beeinträchtigungen noch bis einschließlich 30. Juni bestehen. Die Begründung, warum der Fernverkehr nach Wiedereröffnung länger braucht, ist bei der DB dabei nicht einheitlich. Zwischenzeitlich war von Fahrplanänderungen die Rede oder davon, dass nun mehr Züge über die Strecke fahren würden. Der wichtigste Grund dürfte aber sein, dass abschnittsweise noch nicht die gewohnte Maximalgeschwindigkeit erreicht werden kann.
Von den Verzögerungen bei der vollständigen Inbetriebnahme der Linienförmigen Zugbeeinflussung (LZB) haben wir bereits berichtet (News vom 06. Mai 2026). Demnach wurde auf der Strecke entgegen vorherigen Ankündigungen nicht das moderne Zugleit- und Sicherungssystem ETCS verbaut, sondern lediglich die bestehende LZB-Technik erneuert. Zudem ist bis auf Weiteres wegen Stellwerksarbeiten abschnittsweise nur die noch ältere Punktförmige Zugbeeinflussung (PZB) nutzbar, wie InfraGO-Vorstandsvorsitzender Dr. Philipp Nagl selbst auf dem Eisenbahn-Blog „Drehscheibe Online“ (03. Mai 2026) schreibt. Die Höchstgeschwindigkeit in diesen Abschnitten liegt bei 160 km/h, bei LZB sind es allerdings 230 km/h. Fahrzeiten sind nicht monokausal, viele Faktoren spielen eine Rolle. Es stellt sich aber die Frage, ob es nicht zumindest ehrlicher wäre, auch dieses technische Detail bei Presseanfragen zu erwähnen.
Bekanntlich kann auf der frisch sanierten Strecke zwischen Hamburg und Berlin noch nicht überall mit der gewohnten Höchstgeschwindigkeit von 230 km/h gefahren werden. Die Linienförmige Zugbeeinflussung (LZB) konnte noch nicht überall in Betrieb genommen werden und auch der Fernverkehr ist abschnittsweise nur mit 160 km/h unterwegs.
Die Negativ-Serie beim DB-Konzern hört nicht auf – heute gab es gleich zwei unschöne Nachrichten zu Großprojekten der DB InfraGO: Das Bahnhofs- und Infrastrukturprojekt Stuttgart 21 wird nicht nur erst 2031 fertiggestellt, auch die Kosten steigen nochmal um 3 Milliarden Euro auf nunmehr 14,5 Milliarden Euro. Gleichzeitig wurden die geschätzten Gesamtkosten für die Korridorsanierung Hamburg – Berlin nach oben korrigiert. Aus 2,2 Milliarden Euro werden nun 2,7…
Am 19. Juni berichtete die Süddeutsche Zeitung über den „Bahnsinn“ bei Großprojekten. Tenor: Die Deutsche Bahn AG tut sich mit Großprojekten aktuell sehr schwer. So weit, so bekannt. Irritierend ist allerdings eine Metapher des InfraGO-Vorstands Dr. Philipp Nagl: Er gesteht Schwierigkeiten bei Großprojekten ein. Es würden Erfahrungen im Konzern fehlen. Die scheint man wohl mit…
Nach einer Sperrung von insgesamt zehneinhalb Monaten rollt der Zugverkehr auf der Strecke zwischen Hamburg und Berlin wieder. Insbesondere nach dem Chaos der vergangenen Wochen (u. a. Verkehrsrundschau vom 10. Juni 2026), vor allem rund um den Knoten Hannover, sorgt das für Entlastung.
Nachdem wir gestern noch die erfreulich reibungsfreie Inbetriebnahme des ersten Teilabschnitts nach der Korridorsanierung Hamburg – Berlin vermeldet hatten, meldete sich die Realität des deutschen Schienennetzes schnell zurück. Die InfraGO nahm am 15. Mai den Streckenabschnitt zwischen Hamburg und Hagenow in Betrieb, um Verkehre Richtung Nordost und eine wertvolle Umleitung nach Berlin zu ermöglichen.
Seit dem 15. Mai ist der erste Abschnitt der Strecke Hamburg – Berlin wieder befahrbar. Zwischen Hamburg und Hagenow Land rollt der Verkehr wieder. Das ist eine echte Entlastung, weil damit vor allem der Güterverkehr damit eine weitere Umleiterroute zwischen Hamburg und Berlin (und weiter Richtung östliche Nachbarländer) nehmen kann: Die Strecke über Schwerin und…
Auf dem Korridor Hamburg – Berlin kehrt keine Ruhe ein. Die vollständige Inbetriebnahme der Leit- und Sicherungstechnik verzögert sich wohl noch weiter. Im März erst gab die InfraGO bekannt, dass die für den 01. Mai geplante Wiederinbetriebnahmen der Strecke nicht zu halten sei. Winterbedingungen und Probleme mit der Montage der Leit- und Sicherungstechnik wurden als…
Entlang des Rheins verläuft von Troisdorf bei Köln über Koblenz bis nach Wiesbaden der Rhein-Alpin-Korridor – eine der wichtigsten Güterverkehrsachsen Deutschlands und zentrale Verbindung von den Nordseehäfen über Süddeutschland bis in den Alpenraum und nach Italien. Im zweiten Halbjahr 2026 soll auch dieser Abschnitt im Rahmen der Korridorsanierung modernisiert werden. Allerdings ist bereits im Vorfeld…
Nach den winterlichen Problemen bei der Korridorsanierung zwischen Hamburg und Berlin ist nun klar: Der Frost zu Jahresbeginn scheint die Bauarbeiten völlig aus der Bahn geworfen zu haben. Die Inbetriebnahme der wichtigen Strecke verzögert sich um sechs Wochen. Die Nachricht verwundert ein wenig, teilte die InfraGO der Branche doch mit, dass man mit ca. drei…
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
Der Jahresbeginn startet mit einem Überblick zum aktuellen Stand der abgeschlossenen und noch laufenden Korridorsanierungen sowie einem Blick auf die kommenden Vollsperrungen 2026.
Die ersten 100 Tage der neunmonatigen Vollsperrung zwischen Hamburg und Berlin sind geschafft. In der Branche will sich nicht so recht Entspannung einstellen, denn auf anfängliche „Kinderkrankheiten“ folgte zügig die Erkenntnis, dass Probleme nicht nur Anfangs auftreten werden.
Die Oberleitungsstörung bei Uelzen vom 21. bis zum 23. September 2025 ist kein isolierter Betriebsunfall, sondern ein Stresstest für das ohnehin ausgedünnte Netz in Norddeutschland – mitten in der laufenden Korridorsanierung Hamburg–Berlin.
Die Sanierung der Strecke Hamburg–Berlin läuft seit einem knappen Monat. Güterbahnen erleben auf den Strecken eine Mischung aus Improvisation, langen Umwegen und verbesserungswürdiger Kommunikation.
Bereits in der zweiten von 38 Wochen „Generalsanierung Hamburg-Berlin“ melden EVU erhebliche Probleme: Auf den Umleitungsstrecken sind gleich zwei Baustellen eingerichtet.
Die dritte der sogenannten „Korridorsanierungen” der DB zwischen Hamburg und Berlin ist ein Belastungstest für die Schienenkunden, die Eisenbahnunternehmen, aber auch für das Vertrauen in das Großprojektmanagement der DB InfraGO.
Am Mittwoch, den 09. Juli 2025, fand auf Einladung der DB InfraGO in Frankfurt am Main ein Branchendialog mit rund 200 Vertreter:innen aus der Branche statt. Es ging um das WO, WANN und WIE der Korridorsanierung – bedarfsgerecht im Sinne der Betroffenen.
Die Reihung der geplanten Korridore dürfte sich verzögern. Zusammen mit Branche und Politik sollen die bisherigen Konzepte für alle Korridore, die ab 2028 geplant wurden, überarbeitet werden. Was zunächst nach einem Scheitern klingt, könnte sich als notwendige Korrektur herausstellen.
Die Korridorsanierung auf 70 Kilometern Strecke der sogenannten Riedbahn zwischen Frankfurt am Main und Mannheim, sollte ein Vorzeigeprojekt der Deutschen Bahn werden – ein symbolträchtiger Auftakt zur sogenannten Korridorsanierung.
Seit der Wiedereröffnung der Riedbahn am 15. Dezember 2024 haben einige Pannen auf der frisch, generalüberholten Strecke den Verkehr mehrmals verlangsamt, auf die bekannten Umleiterstrecken zurückverlagert oder zum Ausfall gebracht.
Seit Sonntagnacht rollen wieder Züge über die Riedbahn. Wir danken den vielen Mitarbeiter:innen der DB und den beteiligten Baufirmen für die Realisierung des Projekts. Der Betrieb der erneuerten Anlagen hat in den ersten beiden Tagen weitestgehend planmäßig funktioniert.
Die Sanierung des deutschen Schienennetzes hat mit der Riedbahn gerade erst begonnen, und noch bevor das erste von 41 Projekten abgeschlossen ist, gibt es massive Änderungen bei der Reihenfolge.
Die Riedbahn ist aktuell das größte Schieneninfrastrukturprojekt in Deutschland und zugleich der Auftakt zur umfassenden „Generalsanierung“ des deutschen Schienennetzes. Ziel ist es, die gesamte Schieneninfrastruktur nachhaltig zu verbessern und den Betrieb langfristig zu stabilisieren
100 Tage nach dem Baustart berichtet die DB InfraGO in einer Pressemitteilung über den Baufortschritt der Riedbahn. Wer sich auskennt, sieht schnell, dass viele Aussagen nur Halbwahrheiten sind.
In einem Artikel der FAZ vermittelt der Leiter der Infrastruktur im Regionalbereich Mitte den Eindruck, dass auf der Riedbahn eine umfassende Erneuerung aller Gewerke stattfindet. Doch DB-Watch weiß: Das entspricht nicht der Wirklichkeit
Laut einem Medienbericht könnte sich die vollständige Inbetriebnahme von Anfang 2025 auf Ende 2025 verzögern. Worst Case schmälert das die Kapazität auf der Riedbahn einige Monate, statt sie zu steigern.
Es wurde final, dass die Strecke 2026 für drei Monate und 2029 für fünf Monate komplett gesperrt werden soll. Kapazitätssteigernde Maßnahmen der stark belasteten Strecke wird es jedoch kaum geben.
Zum Start des Riedbahn-Live-Tickers äußert sich der Konzernbevollmächtigte für Gemeinwohlorientierte Schieneninfrastruktur Tobias Heinemann zur anstehenden Sanierung der Riedbahn.
Mehrere Wochen liefen die Verhandlungsrunden zwischen Bund und Ländern im Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat zur Novelle des Bundesschienenwegeausbaugesetzes (BSWAG). Jetzt steht das Ergebnis fest.
Die InfraGO AG verkündet, dass während der Generalsanierung der Riedbahn alle 400 bis 500 Güterzüge pro Woche über die verkehrsgünstige Main-Neckar-Bahn oder die Ludwigsbahn umgeleitet werden können. Mehrere EVU bestätigen, dass es zu Zurückweisungen bei Trassenbestellungen kam.
Am 29. Januar lädt die DB InfraGO zu einer Kundenveranstaltung bezüglich der beiden bayerischen Korridore Obertraubling – Passau und Nürnberg – Regensburg. Zentraler Konfliktpunkt: die langen Umwege und Umleiterstrecken für den Schienengüterverkehr. Sie hinterließ jedoch mehr Fragen als Antworten.
Die vorbereitenden Maßnahmen auf der Riedbahn zwischen Mannheim und Frankfurt verzögern sich. Kund:innen und Unternehmen können nur auf ein Sprichwort hoffen, das eigentlich im Theater gilt: „Wenn die Generalprobe schief geht, wird die Aufführung großartig“.
Am 15. Juni beginnt die fünfmonatige Sanierung der Riedbahn, der erste der 40 Korridore, die „generalsaniert“ werden sollen. Allerdings wird die 70 Kilometer lange Strecke zwischen Frankfurt am Main und Mannheim bereits zwischen dem 01. Januar bis zum 22. Januar 2024 komplett gesperrt – für mindestens drei Wochen, um den Testlauf zu starten!
Durch das Urteil des Bundesverfassungsgerichts, dass die Umschichtung von Corona-begründeten Kreditermächtigungen in den Klima- und Transformationsfonds (KTF) verfassungswidrig sei, gerät die Finanzierung der so genannten Generalsanierung unter Druck.
Die DB gibt in einer Pressemeldung bekannt, dass sich die Kosten der Riedbahn statt 500 Millionen auf 1,3 Milliarden Euro belaufen werden. Wenn alle Projekte so teuer werden, werden die 45 Zusatz-Milliarden für die Schiene, die der Bund bereitstellt, komplett aufgebraucht.
Wie zuvor bereits diskutiert, wird die Korridorsanierung der Strecke Hamburg-Hannover auf 2029 geschoben. Das soll mehr Zeit zu Vorbereitungen liefern, um nicht nur Sanierungen, sondern auch Ausbaumaßnahmen durchzuführen.
Auf dem Schienengipfel geben BMDV und DB die finale zeitliche Reihung der Korridore bekannt, die generalsaniert werden sollen. Die Anzahl verringert sich von 43 auf 40 Korridore.
Eine bundesweite Arbeitsgruppe, die sich speziell den Bedürfnissen des Güterverkehrs widmet, finden viele Branchenvertreter:innen sinnvoll. Doch sie legt auch viele Probleme offen.
Versprochenes Geld ist im bisherigen Haushaltsentwurf nicht abgebildet. Es bleibt fraglich, ob die Zusatz-Milliarden für die Schiene kommen und wenn ja, wofür sie ausgegeben werden.
Eine Novelle der Lkw-Maut soll einen Teil der versprochenen 45 Zusatz-Milliarden für die Schiene finanzieren. Einnahmen der Straßen-Maut können künftig auch für die Schiene aufgewendet werden.
Im Koalitionsausschuss werden der Schiene zusätzlich 45 Milliarden Euro bis 2027 zugesichert. Ursprung und Einsatz der Mittel bleiben aber zunächst vage.
Die Branche reicht weitere Änderungs- und Ergänzungswünsche bezüglich der Kriterienliste zur Priorisierung der Auswahl der Korridore ein. Ein wichtiger Punkt ist dabei das europäische Zugbeeinflussungssystem ETCS.
Zu früh gefreut: Störung auf frisch eröffnetem Umleiter und Knoten kurz vor dem Infarkt
Nachdem wir gestern noch die erfreulich reibungsfreie Inbetriebnahme des ersten Teilabschnitts nach der Korridorsanierung Hamburg – Berlin vermeldet hatten, meldete sich die Realität des deutschen Schienennetzes schnell zurück. Die InfraGO nahm am 15. Mai den Streckenabschnitt zwischen Hamburg und Hagenow in Betrieb, um Verkehre Richtung Nordost und eine wertvolle Umleitung nach Berlin zu ermöglichen. Kurz hinter dem eröffneten Abschnitt, zwischen Hagenow und Schwerin, kam es nun zu einer Störung, die den Eisenbahnverkehr direkt wieder einschränkt. In beide Richtungen gibt es eine sogenannte Rotausleuchtung: Die Signale zeigen an, dass ein Zug den entsprechenden Abschnitt (Block) blockiert, für den ankommenden Verkehr heißt es also auf Halt. Da im Bereich des Knotens Hagenow Land Arbeiten an der Stellwerkstechnik gemacht wurden, die auch die Strecke nach Schwerin Süd betreffen, liegt ein technischer Fehler nahe, etwa im Bereich der Achszähltechnik.
Jetzt gilt es, die Störung schnellstmöglich zu beheben und die Kapazität der Strecke wieder herzustellen. Immerhin sollen bis zu 50 Güterzüge über diese Strecke rollen und eine alternative Route über den Knoten Hannover ist aktuell kaum möglich. Der steht aktuell kurz vor dem Infarkt. Neben der Totalsperrung in Richtung Celle („Qualitätsoffensive“) gibt es diverse weitere Bauarbeiten und Störungen im Knoten Hannover. Vor allem die Ost-West Achse von Wunstorf nach Lehrte ist erneut ein Flaschenhals. Hier sollen eigentlich auch Züge zwischen Hamburg und Berlin verkehren. Im gesamten Regionalbereich Nord kommt es aktuell zu Verspätungen von bis zu mehreren Stunden.
Der Knoten Hannover ist seit langem komplett überlastet. Die zusätzlichen Umleiterverkehre zwischen Hamburg und Berlin verschärfen die Lage nun noch weiter. Der Tag, an dem der Korridor Hamburg – Berlin wieder vollständig ans Netz geht, kann für Eisenbahner:innen in Norddeutschland also nicht zu früh kommen.
Bekanntlich kann auf der frisch sanierten Strecke zwischen Hamburg und Berlin noch nicht überall mit der gewohnten Höchstgeschwindigkeit von 230 km/h gefahren werden. Die Linienförmige Zugbeeinflussung (LZB) konnte noch nicht überall in Betrieb genommen werden und auch der Fernverkehr ist abschnittsweise nur mit 160 km/h unterwegs.
Die Negativ-Serie beim DB-Konzern hört nicht auf – heute gab es gleich zwei unschöne Nachrichten zu Großprojekten der DB InfraGO: Das Bahnhofs- und Infrastrukturprojekt Stuttgart 21 wird nicht nur erst 2031 fertiggestellt, auch die Kosten steigen nochmal um 3 Milliarden Euro auf nunmehr 14,5 Milliarden Euro. Gleichzeitig wurden die geschätzten Gesamtkosten für die Korridorsanierung Hamburg – Berlin nach oben korrigiert. Aus 2,2 Milliarden Euro werden nun 2,7…
Am 19. Juni berichtete die Süddeutsche Zeitung über den „Bahnsinn“ bei Großprojekten. Tenor: Die Deutsche Bahn AG tut sich mit Großprojekten aktuell sehr schwer. So weit, so bekannt. Irritierend ist allerdings eine Metapher des InfraGO-Vorstands Dr. Philipp Nagl: Er gesteht Schwierigkeiten bei Großprojekten ein. Es würden Erfahrungen im Konzern fehlen. Die scheint man wohl mit…
Nach einer Sperrung von insgesamt zehneinhalb Monaten rollt der Zugverkehr auf der Strecke zwischen Hamburg und Berlin wieder. Insbesondere nach dem Chaos der vergangenen Wochen (u. a. Verkehrsrundschau vom 10. Juni 2026), vor allem rund um den Knoten Hannover, sorgt das für Entlastung.
Nachdem wir gestern noch die erfreulich reibungsfreie Inbetriebnahme des ersten Teilabschnitts nach der Korridorsanierung Hamburg – Berlin vermeldet hatten, meldete sich die Realität des deutschen Schienennetzes schnell zurück. Die InfraGO nahm am 15. Mai den Streckenabschnitt zwischen Hamburg und Hagenow in Betrieb, um Verkehre Richtung Nordost und eine wertvolle Umleitung nach Berlin zu ermöglichen.
Seit dem 15. Mai ist der erste Abschnitt der Strecke Hamburg – Berlin wieder befahrbar. Zwischen Hamburg und Hagenow Land rollt der Verkehr wieder. Das ist eine echte Entlastung, weil damit vor allem der Güterverkehr damit eine weitere Umleiterroute zwischen Hamburg und Berlin (und weiter Richtung östliche Nachbarländer) nehmen kann: Die Strecke über Schwerin und…
Auf dem Korridor Hamburg – Berlin kehrt keine Ruhe ein. Die vollständige Inbetriebnahme der Leit- und Sicherungstechnik verzögert sich wohl noch weiter. Im März erst gab die InfraGO bekannt, dass die für den 01. Mai geplante Wiederinbetriebnahmen der Strecke nicht zu halten sei. Winterbedingungen und Probleme mit der Montage der Leit- und Sicherungstechnik wurden als…
Entlang des Rheins verläuft von Troisdorf bei Köln über Koblenz bis nach Wiesbaden der Rhein-Alpin-Korridor – eine der wichtigsten Güterverkehrsachsen Deutschlands und zentrale Verbindung von den Nordseehäfen über Süddeutschland bis in den Alpenraum und nach Italien. Im zweiten Halbjahr 2026 soll auch dieser Abschnitt im Rahmen der Korridorsanierung modernisiert werden. Allerdings ist bereits im Vorfeld…
Nach den winterlichen Problemen bei der Korridorsanierung zwischen Hamburg und Berlin ist nun klar: Der Frost zu Jahresbeginn scheint die Bauarbeiten völlig aus der Bahn geworfen zu haben. Die Inbetriebnahme der wichtigen Strecke verzögert sich um sechs Wochen. Die Nachricht verwundert ein wenig, teilte die InfraGO der Branche doch mit, dass man mit ca. drei…
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
Der Jahresbeginn startet mit einem Überblick zum aktuellen Stand der abgeschlossenen und noch laufenden Korridorsanierungen sowie einem Blick auf die kommenden Vollsperrungen 2026.
Die ersten 100 Tage der neunmonatigen Vollsperrung zwischen Hamburg und Berlin sind geschafft. In der Branche will sich nicht so recht Entspannung einstellen, denn auf anfängliche „Kinderkrankheiten“ folgte zügig die Erkenntnis, dass Probleme nicht nur Anfangs auftreten werden.
Die Oberleitungsstörung bei Uelzen vom 21. bis zum 23. September 2025 ist kein isolierter Betriebsunfall, sondern ein Stresstest für das ohnehin ausgedünnte Netz in Norddeutschland – mitten in der laufenden Korridorsanierung Hamburg–Berlin.
Die Sanierung der Strecke Hamburg–Berlin läuft seit einem knappen Monat. Güterbahnen erleben auf den Strecken eine Mischung aus Improvisation, langen Umwegen und verbesserungswürdiger Kommunikation.
Bereits in der zweiten von 38 Wochen „Generalsanierung Hamburg-Berlin“ melden EVU erhebliche Probleme: Auf den Umleitungsstrecken sind gleich zwei Baustellen eingerichtet.
Die dritte der sogenannten „Korridorsanierungen” der DB zwischen Hamburg und Berlin ist ein Belastungstest für die Schienenkunden, die Eisenbahnunternehmen, aber auch für das Vertrauen in das Großprojektmanagement der DB InfraGO.
Am Mittwoch, den 09. Juli 2025, fand auf Einladung der DB InfraGO in Frankfurt am Main ein Branchendialog mit rund 200 Vertreter:innen aus der Branche statt. Es ging um das WO, WANN und WIE der Korridorsanierung – bedarfsgerecht im Sinne der Betroffenen.
Die Reihung der geplanten Korridore dürfte sich verzögern. Zusammen mit Branche und Politik sollen die bisherigen Konzepte für alle Korridore, die ab 2028 geplant wurden, überarbeitet werden. Was zunächst nach einem Scheitern klingt, könnte sich als notwendige Korrektur herausstellen.
Die Korridorsanierung auf 70 Kilometern Strecke der sogenannten Riedbahn zwischen Frankfurt am Main und Mannheim, sollte ein Vorzeigeprojekt der Deutschen Bahn werden – ein symbolträchtiger Auftakt zur sogenannten Korridorsanierung.
Seit der Wiedereröffnung der Riedbahn am 15. Dezember 2024 haben einige Pannen auf der frisch, generalüberholten Strecke den Verkehr mehrmals verlangsamt, auf die bekannten Umleiterstrecken zurückverlagert oder zum Ausfall gebracht.
Seit Sonntagnacht rollen wieder Züge über die Riedbahn. Wir danken den vielen Mitarbeiter:innen der DB und den beteiligten Baufirmen für die Realisierung des Projekts. Der Betrieb der erneuerten Anlagen hat in den ersten beiden Tagen weitestgehend planmäßig funktioniert.
Die Sanierung des deutschen Schienennetzes hat mit der Riedbahn gerade erst begonnen, und noch bevor das erste von 41 Projekten abgeschlossen ist, gibt es massive Änderungen bei der Reihenfolge.
Die Riedbahn ist aktuell das größte Schieneninfrastrukturprojekt in Deutschland und zugleich der Auftakt zur umfassenden „Generalsanierung“ des deutschen Schienennetzes. Ziel ist es, die gesamte Schieneninfrastruktur nachhaltig zu verbessern und den Betrieb langfristig zu stabilisieren
100 Tage nach dem Baustart berichtet die DB InfraGO in einer Pressemitteilung über den Baufortschritt der Riedbahn. Wer sich auskennt, sieht schnell, dass viele Aussagen nur Halbwahrheiten sind.
In einem Artikel der FAZ vermittelt der Leiter der Infrastruktur im Regionalbereich Mitte den Eindruck, dass auf der Riedbahn eine umfassende Erneuerung aller Gewerke stattfindet. Doch DB-Watch weiß: Das entspricht nicht der Wirklichkeit
Laut einem Medienbericht könnte sich die vollständige Inbetriebnahme von Anfang 2025 auf Ende 2025 verzögern. Worst Case schmälert das die Kapazität auf der Riedbahn einige Monate, statt sie zu steigern.
Es wurde final, dass die Strecke 2026 für drei Monate und 2029 für fünf Monate komplett gesperrt werden soll. Kapazitätssteigernde Maßnahmen der stark belasteten Strecke wird es jedoch kaum geben.
Zum Start des Riedbahn-Live-Tickers äußert sich der Konzernbevollmächtigte für Gemeinwohlorientierte Schieneninfrastruktur Tobias Heinemann zur anstehenden Sanierung der Riedbahn.
Mehrere Wochen liefen die Verhandlungsrunden zwischen Bund und Ländern im Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat zur Novelle des Bundesschienenwegeausbaugesetzes (BSWAG). Jetzt steht das Ergebnis fest.
Die InfraGO AG verkündet, dass während der Generalsanierung der Riedbahn alle 400 bis 500 Güterzüge pro Woche über die verkehrsgünstige Main-Neckar-Bahn oder die Ludwigsbahn umgeleitet werden können. Mehrere EVU bestätigen, dass es zu Zurückweisungen bei Trassenbestellungen kam.
Am 29. Januar lädt die DB InfraGO zu einer Kundenveranstaltung bezüglich der beiden bayerischen Korridore Obertraubling – Passau und Nürnberg – Regensburg. Zentraler Konfliktpunkt: die langen Umwege und Umleiterstrecken für den Schienengüterverkehr. Sie hinterließ jedoch mehr Fragen als Antworten.
Die vorbereitenden Maßnahmen auf der Riedbahn zwischen Mannheim und Frankfurt verzögern sich. Kund:innen und Unternehmen können nur auf ein Sprichwort hoffen, das eigentlich im Theater gilt: „Wenn die Generalprobe schief geht, wird die Aufführung großartig“.
Am 15. Juni beginnt die fünfmonatige Sanierung der Riedbahn, der erste der 40 Korridore, die „generalsaniert“ werden sollen. Allerdings wird die 70 Kilometer lange Strecke zwischen Frankfurt am Main und Mannheim bereits zwischen dem 01. Januar bis zum 22. Januar 2024 komplett gesperrt – für mindestens drei Wochen, um den Testlauf zu starten!
Durch das Urteil des Bundesverfassungsgerichts, dass die Umschichtung von Corona-begründeten Kreditermächtigungen in den Klima- und Transformationsfonds (KTF) verfassungswidrig sei, gerät die Finanzierung der so genannten Generalsanierung unter Druck.
Die DB gibt in einer Pressemeldung bekannt, dass sich die Kosten der Riedbahn statt 500 Millionen auf 1,3 Milliarden Euro belaufen werden. Wenn alle Projekte so teuer werden, werden die 45 Zusatz-Milliarden für die Schiene, die der Bund bereitstellt, komplett aufgebraucht.
Wie zuvor bereits diskutiert, wird die Korridorsanierung der Strecke Hamburg-Hannover auf 2029 geschoben. Das soll mehr Zeit zu Vorbereitungen liefern, um nicht nur Sanierungen, sondern auch Ausbaumaßnahmen durchzuführen.
Auf dem Schienengipfel geben BMDV und DB die finale zeitliche Reihung der Korridore bekannt, die generalsaniert werden sollen. Die Anzahl verringert sich von 43 auf 40 Korridore.
Eine bundesweite Arbeitsgruppe, die sich speziell den Bedürfnissen des Güterverkehrs widmet, finden viele Branchenvertreter:innen sinnvoll. Doch sie legt auch viele Probleme offen.
Versprochenes Geld ist im bisherigen Haushaltsentwurf nicht abgebildet. Es bleibt fraglich, ob die Zusatz-Milliarden für die Schiene kommen und wenn ja, wofür sie ausgegeben werden.
Eine Novelle der Lkw-Maut soll einen Teil der versprochenen 45 Zusatz-Milliarden für die Schiene finanzieren. Einnahmen der Straßen-Maut können künftig auch für die Schiene aufgewendet werden.
Im Koalitionsausschuss werden der Schiene zusätzlich 45 Milliarden Euro bis 2027 zugesichert. Ursprung und Einsatz der Mittel bleiben aber zunächst vage.
Die Branche reicht weitere Änderungs- und Ergänzungswünsche bezüglich der Kriterienliste zur Priorisierung der Auswahl der Korridore ein. Ein wichtiger Punkt ist dabei das europäische Zugbeeinflussungssystem ETCS.
Seit dem 15. Mai ist der erste Abschnitt der Strecke Hamburg – Berlin wieder befahrbar. Zwischen Hamburg und Hagenow Land rollt der Verkehr wieder. Das ist eine echte Entlastung, weil damit vor allem der Güterverkehr damit eine weitere Umleiterroute zwischen Hamburg und Berlin (und weiter Richtung östliche Nachbarländer) nehmen kann: Die Strecke über Schwerin und Neustrelitz verbindet nun zusätzlich die beiden Metropolen.
Nach ersten Berichten aus der Branche ist die Inbetriebnahme des Streckenabschnitts auch weitgehend reibungsfrei geglückt und die Verkehre laufen aktuell stabil. Allerdings ist die Strecke nicht besonders leistungsfähig: Die Nahverkehrslinien RE 4 (Bützow – Lalendorf) und RE 50 (Rostock – Langhagen) müssen ausgedünnt werden, damit auf der teilweise eingleisigen Strecke auch für den Güterverkehr Platz ist. Der kann seit Freitag nämlich nicht mehr über Uelzen, Celle und Lehrte Richtung Osten fahren. Die „Qualitätsoffensive“ zwischen Hamburg und Hannover schreitet voran und der Streckenabschnitt zwischen Uelzen und Celle ist gesperrt worden. Damit wird eine wichtige Schienenanbindung an den Hamburger Hafen gekappt.
Die Lage des Eisenbahnverkehrs in Norddeutschland bleibt also nach der Verzögerung der Korridorsanierung zwischen Hamburg und Berlin vorerst angespannt. Vor allem, dass jetzt doch gleichzeitig Arbeiten zwischen Hamburg und Hannover stattfinden, verschärft die Lage. Wir müssen noch bis zum 14. Juni warten, bis der wichtige Korridor wieder ganz ans Netz geht.
Auf die vollständige Inbetriebnahme der Leit- und Sicherungstechnik müssen wir aber auch dann noch weiter warten. Dazu gibt es hier weitere Informationen.
Bekanntlich kann auf der frisch sanierten Strecke zwischen Hamburg und Berlin noch nicht überall mit der gewohnten Höchstgeschwindigkeit von 230 km/h gefahren werden. Die Linienförmige Zugbeeinflussung (LZB) konnte noch nicht überall in Betrieb genommen werden und auch der Fernverkehr ist abschnittsweise nur mit 160 km/h unterwegs.
Die Negativ-Serie beim DB-Konzern hört nicht auf – heute gab es gleich zwei unschöne Nachrichten zu Großprojekten der DB InfraGO: Das Bahnhofs- und Infrastrukturprojekt Stuttgart 21 wird nicht nur erst 2031 fertiggestellt, auch die Kosten steigen nochmal um 3 Milliarden Euro auf nunmehr 14,5 Milliarden Euro. Gleichzeitig wurden die geschätzten Gesamtkosten für die Korridorsanierung Hamburg – Berlin nach oben korrigiert. Aus 2,2 Milliarden Euro werden nun 2,7…
Am 19. Juni berichtete die Süddeutsche Zeitung über den „Bahnsinn“ bei Großprojekten. Tenor: Die Deutsche Bahn AG tut sich mit Großprojekten aktuell sehr schwer. So weit, so bekannt. Irritierend ist allerdings eine Metapher des InfraGO-Vorstands Dr. Philipp Nagl: Er gesteht Schwierigkeiten bei Großprojekten ein. Es würden Erfahrungen im Konzern fehlen. Die scheint man wohl mit…
Nach einer Sperrung von insgesamt zehneinhalb Monaten rollt der Zugverkehr auf der Strecke zwischen Hamburg und Berlin wieder. Insbesondere nach dem Chaos der vergangenen Wochen (u. a. Verkehrsrundschau vom 10. Juni 2026), vor allem rund um den Knoten Hannover, sorgt das für Entlastung.
Nachdem wir gestern noch die erfreulich reibungsfreie Inbetriebnahme des ersten Teilabschnitts nach der Korridorsanierung Hamburg – Berlin vermeldet hatten, meldete sich die Realität des deutschen Schienennetzes schnell zurück. Die InfraGO nahm am 15. Mai den Streckenabschnitt zwischen Hamburg und Hagenow in Betrieb, um Verkehre Richtung Nordost und eine wertvolle Umleitung nach Berlin zu ermöglichen.
Seit dem 15. Mai ist der erste Abschnitt der Strecke Hamburg – Berlin wieder befahrbar. Zwischen Hamburg und Hagenow Land rollt der Verkehr wieder. Das ist eine echte Entlastung, weil damit vor allem der Güterverkehr damit eine weitere Umleiterroute zwischen Hamburg und Berlin (und weiter Richtung östliche Nachbarländer) nehmen kann: Die Strecke über Schwerin und…
Auf dem Korridor Hamburg – Berlin kehrt keine Ruhe ein. Die vollständige Inbetriebnahme der Leit- und Sicherungstechnik verzögert sich wohl noch weiter. Im März erst gab die InfraGO bekannt, dass die für den 01. Mai geplante Wiederinbetriebnahmen der Strecke nicht zu halten sei. Winterbedingungen und Probleme mit der Montage der Leit- und Sicherungstechnik wurden als…
Entlang des Rheins verläuft von Troisdorf bei Köln über Koblenz bis nach Wiesbaden der Rhein-Alpin-Korridor – eine der wichtigsten Güterverkehrsachsen Deutschlands und zentrale Verbindung von den Nordseehäfen über Süddeutschland bis in den Alpenraum und nach Italien. Im zweiten Halbjahr 2026 soll auch dieser Abschnitt im Rahmen der Korridorsanierung modernisiert werden. Allerdings ist bereits im Vorfeld…
Nach den winterlichen Problemen bei der Korridorsanierung zwischen Hamburg und Berlin ist nun klar: Der Frost zu Jahresbeginn scheint die Bauarbeiten völlig aus der Bahn geworfen zu haben. Die Inbetriebnahme der wichtigen Strecke verzögert sich um sechs Wochen. Die Nachricht verwundert ein wenig, teilte die InfraGO der Branche doch mit, dass man mit ca. drei…
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
Der Jahresbeginn startet mit einem Überblick zum aktuellen Stand der abgeschlossenen und noch laufenden Korridorsanierungen sowie einem Blick auf die kommenden Vollsperrungen 2026.
Die ersten 100 Tage der neunmonatigen Vollsperrung zwischen Hamburg und Berlin sind geschafft. In der Branche will sich nicht so recht Entspannung einstellen, denn auf anfängliche „Kinderkrankheiten“ folgte zügig die Erkenntnis, dass Probleme nicht nur Anfangs auftreten werden.
Die Oberleitungsstörung bei Uelzen vom 21. bis zum 23. September 2025 ist kein isolierter Betriebsunfall, sondern ein Stresstest für das ohnehin ausgedünnte Netz in Norddeutschland – mitten in der laufenden Korridorsanierung Hamburg–Berlin.
Die Sanierung der Strecke Hamburg–Berlin läuft seit einem knappen Monat. Güterbahnen erleben auf den Strecken eine Mischung aus Improvisation, langen Umwegen und verbesserungswürdiger Kommunikation.
Bereits in der zweiten von 38 Wochen „Generalsanierung Hamburg-Berlin“ melden EVU erhebliche Probleme: Auf den Umleitungsstrecken sind gleich zwei Baustellen eingerichtet.
Die dritte der sogenannten „Korridorsanierungen” der DB zwischen Hamburg und Berlin ist ein Belastungstest für die Schienenkunden, die Eisenbahnunternehmen, aber auch für das Vertrauen in das Großprojektmanagement der DB InfraGO.
Am Mittwoch, den 09. Juli 2025, fand auf Einladung der DB InfraGO in Frankfurt am Main ein Branchendialog mit rund 200 Vertreter:innen aus der Branche statt. Es ging um das WO, WANN und WIE der Korridorsanierung – bedarfsgerecht im Sinne der Betroffenen.
Die Reihung der geplanten Korridore dürfte sich verzögern. Zusammen mit Branche und Politik sollen die bisherigen Konzepte für alle Korridore, die ab 2028 geplant wurden, überarbeitet werden. Was zunächst nach einem Scheitern klingt, könnte sich als notwendige Korrektur herausstellen.
Die Korridorsanierung auf 70 Kilometern Strecke der sogenannten Riedbahn zwischen Frankfurt am Main und Mannheim, sollte ein Vorzeigeprojekt der Deutschen Bahn werden – ein symbolträchtiger Auftakt zur sogenannten Korridorsanierung.
Seit der Wiedereröffnung der Riedbahn am 15. Dezember 2024 haben einige Pannen auf der frisch, generalüberholten Strecke den Verkehr mehrmals verlangsamt, auf die bekannten Umleiterstrecken zurückverlagert oder zum Ausfall gebracht.
Seit Sonntagnacht rollen wieder Züge über die Riedbahn. Wir danken den vielen Mitarbeiter:innen der DB und den beteiligten Baufirmen für die Realisierung des Projekts. Der Betrieb der erneuerten Anlagen hat in den ersten beiden Tagen weitestgehend planmäßig funktioniert.
Die Sanierung des deutschen Schienennetzes hat mit der Riedbahn gerade erst begonnen, und noch bevor das erste von 41 Projekten abgeschlossen ist, gibt es massive Änderungen bei der Reihenfolge.
Die Riedbahn ist aktuell das größte Schieneninfrastrukturprojekt in Deutschland und zugleich der Auftakt zur umfassenden „Generalsanierung“ des deutschen Schienennetzes. Ziel ist es, die gesamte Schieneninfrastruktur nachhaltig zu verbessern und den Betrieb langfristig zu stabilisieren
100 Tage nach dem Baustart berichtet die DB InfraGO in einer Pressemitteilung über den Baufortschritt der Riedbahn. Wer sich auskennt, sieht schnell, dass viele Aussagen nur Halbwahrheiten sind.
In einem Artikel der FAZ vermittelt der Leiter der Infrastruktur im Regionalbereich Mitte den Eindruck, dass auf der Riedbahn eine umfassende Erneuerung aller Gewerke stattfindet. Doch DB-Watch weiß: Das entspricht nicht der Wirklichkeit
Laut einem Medienbericht könnte sich die vollständige Inbetriebnahme von Anfang 2025 auf Ende 2025 verzögern. Worst Case schmälert das die Kapazität auf der Riedbahn einige Monate, statt sie zu steigern.
Es wurde final, dass die Strecke 2026 für drei Monate und 2029 für fünf Monate komplett gesperrt werden soll. Kapazitätssteigernde Maßnahmen der stark belasteten Strecke wird es jedoch kaum geben.
Zum Start des Riedbahn-Live-Tickers äußert sich der Konzernbevollmächtigte für Gemeinwohlorientierte Schieneninfrastruktur Tobias Heinemann zur anstehenden Sanierung der Riedbahn.
Mehrere Wochen liefen die Verhandlungsrunden zwischen Bund und Ländern im Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat zur Novelle des Bundesschienenwegeausbaugesetzes (BSWAG). Jetzt steht das Ergebnis fest.
Die InfraGO AG verkündet, dass während der Generalsanierung der Riedbahn alle 400 bis 500 Güterzüge pro Woche über die verkehrsgünstige Main-Neckar-Bahn oder die Ludwigsbahn umgeleitet werden können. Mehrere EVU bestätigen, dass es zu Zurückweisungen bei Trassenbestellungen kam.
Am 29. Januar lädt die DB InfraGO zu einer Kundenveranstaltung bezüglich der beiden bayerischen Korridore Obertraubling – Passau und Nürnberg – Regensburg. Zentraler Konfliktpunkt: die langen Umwege und Umleiterstrecken für den Schienengüterverkehr. Sie hinterließ jedoch mehr Fragen als Antworten.
Die vorbereitenden Maßnahmen auf der Riedbahn zwischen Mannheim und Frankfurt verzögern sich. Kund:innen und Unternehmen können nur auf ein Sprichwort hoffen, das eigentlich im Theater gilt: „Wenn die Generalprobe schief geht, wird die Aufführung großartig“.
Am 15. Juni beginnt die fünfmonatige Sanierung der Riedbahn, der erste der 40 Korridore, die „generalsaniert“ werden sollen. Allerdings wird die 70 Kilometer lange Strecke zwischen Frankfurt am Main und Mannheim bereits zwischen dem 01. Januar bis zum 22. Januar 2024 komplett gesperrt – für mindestens drei Wochen, um den Testlauf zu starten!
Durch das Urteil des Bundesverfassungsgerichts, dass die Umschichtung von Corona-begründeten Kreditermächtigungen in den Klima- und Transformationsfonds (KTF) verfassungswidrig sei, gerät die Finanzierung der so genannten Generalsanierung unter Druck.
Die DB gibt in einer Pressemeldung bekannt, dass sich die Kosten der Riedbahn statt 500 Millionen auf 1,3 Milliarden Euro belaufen werden. Wenn alle Projekte so teuer werden, werden die 45 Zusatz-Milliarden für die Schiene, die der Bund bereitstellt, komplett aufgebraucht.
Wie zuvor bereits diskutiert, wird die Korridorsanierung der Strecke Hamburg-Hannover auf 2029 geschoben. Das soll mehr Zeit zu Vorbereitungen liefern, um nicht nur Sanierungen, sondern auch Ausbaumaßnahmen durchzuführen.
Auf dem Schienengipfel geben BMDV und DB die finale zeitliche Reihung der Korridore bekannt, die generalsaniert werden sollen. Die Anzahl verringert sich von 43 auf 40 Korridore.
Eine bundesweite Arbeitsgruppe, die sich speziell den Bedürfnissen des Güterverkehrs widmet, finden viele Branchenvertreter:innen sinnvoll. Doch sie legt auch viele Probleme offen.
Versprochenes Geld ist im bisherigen Haushaltsentwurf nicht abgebildet. Es bleibt fraglich, ob die Zusatz-Milliarden für die Schiene kommen und wenn ja, wofür sie ausgegeben werden.
Eine Novelle der Lkw-Maut soll einen Teil der versprochenen 45 Zusatz-Milliarden für die Schiene finanzieren. Einnahmen der Straßen-Maut können künftig auch für die Schiene aufgewendet werden.
Im Koalitionsausschuss werden der Schiene zusätzlich 45 Milliarden Euro bis 2027 zugesichert. Ursprung und Einsatz der Mittel bleiben aber zunächst vage.
Die Branche reicht weitere Änderungs- und Ergänzungswünsche bezüglich der Kriterienliste zur Priorisierung der Auswahl der Korridore ein. Ein wichtiger Punkt ist dabei das europäische Zugbeeinflussungssystem ETCS.
Korridorsanierung Hamburg – Berlin: Nach der Nachspielzeit kommt nun die Verlängerung?
Auf dem Korridor Hamburg – Berlin kehrt keine Ruhe ein. Die vollständige Inbetriebnahme der Leit- und Sicherungstechnik verzögert sich wohl noch weiter. Im März erst gab die InfraGO bekannt, dass die für den 01. Mai geplante Wiederinbetriebnahmen der Strecke nicht zu halten sei. Winterbedingungen und Probleme mit der Montage der Leit- und Sicherungstechnik wurden als Grund genannt. Als neues Inbetriebnahmedatum wurde der 14. Juni verkündet. Die Folgen für den Eisenbahnverkehr in Norddeutschland haben wir hier dargestellt.
Über die Probleme mit der Leit- und Sicherungstechnik wurde zwischenzeitlich viel spekuliert. Nun meldete sich Dr. Philipp Nagl selbst über das Forum Drehscheibe zu Wort. Am 14. Juni sei es noch nicht möglich, auf der gesamten Strecke die Linienförmige Zugbeeinflussung (LZB) wieder in Betrieb zu nehmen. Vor allem die neu errichteten Stellwerke führen wohl zu weiteren Verzögerungen. Auf Anfrage teilte die InfraGO mit, dass auf den Streckenabschnitten vor Hamburg und Berlin Stellwerkstechnik noch nicht in Betrieb genommen werden kann. Konkret heißt das, dass die auf der Strecke zuvor gewohnte Maximalgeschwindigkeit von 230 km/h zunächst nur zwischen Büchen und Neustadt (Dosse) erreicht werden wird. Ansonsten muss wohl auf die ältere Technik der Punktförmigen Zugbeeinflussung (PZB) zurückgegriffen werden, was eine Maximalgeschwindigkeit von nur 160 km/h ermöglicht. Nach zehneinhalb Monaten Totalsperrung und Kosten von mindestens 2,2 Milliarden Euro wird die Strecke also zunächst erstmal langsamer sein als vorher.
Die InfraGO teilte mit, dass die vollständige Inbetriebnahme der LZB auf ganzer Strecke „in den Wochen nach dem Start“ am 14. Juni erfolgen soll. Dafür müssen wir erneut mit Sperrungen rechnen. Erst danach sind wieder durchgehend 230 km/h möglich. Die verringerte Maximalgeschwindigkeit wird man laut InfraGO bis dahin kaum merken.
Das Grundversprechen des Prinzips Korridorsanierung, wonach große Einschränkungen (Totalsperrung) auch große Vorteile (Bautempo, Effizienzgewinne, anschließende Baufreiheit) mit sich bringen, gerät weiter unter Druck. Zumal auf den ursprünglich geplanten Einbau der Leit- und Sicherungstechnik ETCS anstelle der nun verzögerten LZB aus Zeit- und Kostengründen verzichtet wurde. Eine Nachrüstung ist erst in den 2030er Jahren vorgesehen – inklusive neuer Sperrpausen.
Bekanntlich kann auf der frisch sanierten Strecke zwischen Hamburg und Berlin noch nicht überall mit der gewohnten Höchstgeschwindigkeit von 230 km/h gefahren werden. Die Linienförmige Zugbeeinflussung (LZB) konnte noch nicht überall in Betrieb genommen werden und auch der Fernverkehr ist abschnittsweise nur mit 160 km/h unterwegs.
Die Negativ-Serie beim DB-Konzern hört nicht auf – heute gab es gleich zwei unschöne Nachrichten zu Großprojekten der DB InfraGO: Das Bahnhofs- und Infrastrukturprojekt Stuttgart 21 wird nicht nur erst 2031 fertiggestellt, auch die Kosten steigen nochmal um 3 Milliarden Euro auf nunmehr 14,5 Milliarden Euro. Gleichzeitig wurden die geschätzten Gesamtkosten für die Korridorsanierung Hamburg – Berlin nach oben korrigiert. Aus 2,2 Milliarden Euro werden nun 2,7…
Am 19. Juni berichtete die Süddeutsche Zeitung über den „Bahnsinn“ bei Großprojekten. Tenor: Die Deutsche Bahn AG tut sich mit Großprojekten aktuell sehr schwer. So weit, so bekannt. Irritierend ist allerdings eine Metapher des InfraGO-Vorstands Dr. Philipp Nagl: Er gesteht Schwierigkeiten bei Großprojekten ein. Es würden Erfahrungen im Konzern fehlen. Die scheint man wohl mit…
Nach einer Sperrung von insgesamt zehneinhalb Monaten rollt der Zugverkehr auf der Strecke zwischen Hamburg und Berlin wieder. Insbesondere nach dem Chaos der vergangenen Wochen (u. a. Verkehrsrundschau vom 10. Juni 2026), vor allem rund um den Knoten Hannover, sorgt das für Entlastung.
Nachdem wir gestern noch die erfreulich reibungsfreie Inbetriebnahme des ersten Teilabschnitts nach der Korridorsanierung Hamburg – Berlin vermeldet hatten, meldete sich die Realität des deutschen Schienennetzes schnell zurück. Die InfraGO nahm am 15. Mai den Streckenabschnitt zwischen Hamburg und Hagenow in Betrieb, um Verkehre Richtung Nordost und eine wertvolle Umleitung nach Berlin zu ermöglichen.
Seit dem 15. Mai ist der erste Abschnitt der Strecke Hamburg – Berlin wieder befahrbar. Zwischen Hamburg und Hagenow Land rollt der Verkehr wieder. Das ist eine echte Entlastung, weil damit vor allem der Güterverkehr damit eine weitere Umleiterroute zwischen Hamburg und Berlin (und weiter Richtung östliche Nachbarländer) nehmen kann: Die Strecke über Schwerin und…
Auf dem Korridor Hamburg – Berlin kehrt keine Ruhe ein. Die vollständige Inbetriebnahme der Leit- und Sicherungstechnik verzögert sich wohl noch weiter. Im März erst gab die InfraGO bekannt, dass die für den 01. Mai geplante Wiederinbetriebnahmen der Strecke nicht zu halten sei. Winterbedingungen und Probleme mit der Montage der Leit- und Sicherungstechnik wurden als…
Entlang des Rheins verläuft von Troisdorf bei Köln über Koblenz bis nach Wiesbaden der Rhein-Alpin-Korridor – eine der wichtigsten Güterverkehrsachsen Deutschlands und zentrale Verbindung von den Nordseehäfen über Süddeutschland bis in den Alpenraum und nach Italien. Im zweiten Halbjahr 2026 soll auch dieser Abschnitt im Rahmen der Korridorsanierung modernisiert werden. Allerdings ist bereits im Vorfeld…
Nach den winterlichen Problemen bei der Korridorsanierung zwischen Hamburg und Berlin ist nun klar: Der Frost zu Jahresbeginn scheint die Bauarbeiten völlig aus der Bahn geworfen zu haben. Die Inbetriebnahme der wichtigen Strecke verzögert sich um sechs Wochen. Die Nachricht verwundert ein wenig, teilte die InfraGO der Branche doch mit, dass man mit ca. drei…
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
Der Jahresbeginn startet mit einem Überblick zum aktuellen Stand der abgeschlossenen und noch laufenden Korridorsanierungen sowie einem Blick auf die kommenden Vollsperrungen 2026.
Die ersten 100 Tage der neunmonatigen Vollsperrung zwischen Hamburg und Berlin sind geschafft. In der Branche will sich nicht so recht Entspannung einstellen, denn auf anfängliche „Kinderkrankheiten“ folgte zügig die Erkenntnis, dass Probleme nicht nur Anfangs auftreten werden.
Die Oberleitungsstörung bei Uelzen vom 21. bis zum 23. September 2025 ist kein isolierter Betriebsunfall, sondern ein Stresstest für das ohnehin ausgedünnte Netz in Norddeutschland – mitten in der laufenden Korridorsanierung Hamburg–Berlin.
Die Sanierung der Strecke Hamburg–Berlin läuft seit einem knappen Monat. Güterbahnen erleben auf den Strecken eine Mischung aus Improvisation, langen Umwegen und verbesserungswürdiger Kommunikation.
Bereits in der zweiten von 38 Wochen „Generalsanierung Hamburg-Berlin“ melden EVU erhebliche Probleme: Auf den Umleitungsstrecken sind gleich zwei Baustellen eingerichtet.
Die dritte der sogenannten „Korridorsanierungen” der DB zwischen Hamburg und Berlin ist ein Belastungstest für die Schienenkunden, die Eisenbahnunternehmen, aber auch für das Vertrauen in das Großprojektmanagement der DB InfraGO.
Am Mittwoch, den 09. Juli 2025, fand auf Einladung der DB InfraGO in Frankfurt am Main ein Branchendialog mit rund 200 Vertreter:innen aus der Branche statt. Es ging um das WO, WANN und WIE der Korridorsanierung – bedarfsgerecht im Sinne der Betroffenen.
Die Reihung der geplanten Korridore dürfte sich verzögern. Zusammen mit Branche und Politik sollen die bisherigen Konzepte für alle Korridore, die ab 2028 geplant wurden, überarbeitet werden. Was zunächst nach einem Scheitern klingt, könnte sich als notwendige Korrektur herausstellen.
Die Korridorsanierung auf 70 Kilometern Strecke der sogenannten Riedbahn zwischen Frankfurt am Main und Mannheim, sollte ein Vorzeigeprojekt der Deutschen Bahn werden – ein symbolträchtiger Auftakt zur sogenannten Korridorsanierung.
Seit der Wiedereröffnung der Riedbahn am 15. Dezember 2024 haben einige Pannen auf der frisch, generalüberholten Strecke den Verkehr mehrmals verlangsamt, auf die bekannten Umleiterstrecken zurückverlagert oder zum Ausfall gebracht.
Seit Sonntagnacht rollen wieder Züge über die Riedbahn. Wir danken den vielen Mitarbeiter:innen der DB und den beteiligten Baufirmen für die Realisierung des Projekts. Der Betrieb der erneuerten Anlagen hat in den ersten beiden Tagen weitestgehend planmäßig funktioniert.
Die Sanierung des deutschen Schienennetzes hat mit der Riedbahn gerade erst begonnen, und noch bevor das erste von 41 Projekten abgeschlossen ist, gibt es massive Änderungen bei der Reihenfolge.
Die Riedbahn ist aktuell das größte Schieneninfrastrukturprojekt in Deutschland und zugleich der Auftakt zur umfassenden „Generalsanierung“ des deutschen Schienennetzes. Ziel ist es, die gesamte Schieneninfrastruktur nachhaltig zu verbessern und den Betrieb langfristig zu stabilisieren
100 Tage nach dem Baustart berichtet die DB InfraGO in einer Pressemitteilung über den Baufortschritt der Riedbahn. Wer sich auskennt, sieht schnell, dass viele Aussagen nur Halbwahrheiten sind.
In einem Artikel der FAZ vermittelt der Leiter der Infrastruktur im Regionalbereich Mitte den Eindruck, dass auf der Riedbahn eine umfassende Erneuerung aller Gewerke stattfindet. Doch DB-Watch weiß: Das entspricht nicht der Wirklichkeit
Laut einem Medienbericht könnte sich die vollständige Inbetriebnahme von Anfang 2025 auf Ende 2025 verzögern. Worst Case schmälert das die Kapazität auf der Riedbahn einige Monate, statt sie zu steigern.
Es wurde final, dass die Strecke 2026 für drei Monate und 2029 für fünf Monate komplett gesperrt werden soll. Kapazitätssteigernde Maßnahmen der stark belasteten Strecke wird es jedoch kaum geben.
Zum Start des Riedbahn-Live-Tickers äußert sich der Konzernbevollmächtigte für Gemeinwohlorientierte Schieneninfrastruktur Tobias Heinemann zur anstehenden Sanierung der Riedbahn.
Mehrere Wochen liefen die Verhandlungsrunden zwischen Bund und Ländern im Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat zur Novelle des Bundesschienenwegeausbaugesetzes (BSWAG). Jetzt steht das Ergebnis fest.
Die InfraGO AG verkündet, dass während der Generalsanierung der Riedbahn alle 400 bis 500 Güterzüge pro Woche über die verkehrsgünstige Main-Neckar-Bahn oder die Ludwigsbahn umgeleitet werden können. Mehrere EVU bestätigen, dass es zu Zurückweisungen bei Trassenbestellungen kam.
Am 29. Januar lädt die DB InfraGO zu einer Kundenveranstaltung bezüglich der beiden bayerischen Korridore Obertraubling – Passau und Nürnberg – Regensburg. Zentraler Konfliktpunkt: die langen Umwege und Umleiterstrecken für den Schienengüterverkehr. Sie hinterließ jedoch mehr Fragen als Antworten.
Die vorbereitenden Maßnahmen auf der Riedbahn zwischen Mannheim und Frankfurt verzögern sich. Kund:innen und Unternehmen können nur auf ein Sprichwort hoffen, das eigentlich im Theater gilt: „Wenn die Generalprobe schief geht, wird die Aufführung großartig“.
Am 15. Juni beginnt die fünfmonatige Sanierung der Riedbahn, der erste der 40 Korridore, die „generalsaniert“ werden sollen. Allerdings wird die 70 Kilometer lange Strecke zwischen Frankfurt am Main und Mannheim bereits zwischen dem 01. Januar bis zum 22. Januar 2024 komplett gesperrt – für mindestens drei Wochen, um den Testlauf zu starten!
Durch das Urteil des Bundesverfassungsgerichts, dass die Umschichtung von Corona-begründeten Kreditermächtigungen in den Klima- und Transformationsfonds (KTF) verfassungswidrig sei, gerät die Finanzierung der so genannten Generalsanierung unter Druck.
Die DB gibt in einer Pressemeldung bekannt, dass sich die Kosten der Riedbahn statt 500 Millionen auf 1,3 Milliarden Euro belaufen werden. Wenn alle Projekte so teuer werden, werden die 45 Zusatz-Milliarden für die Schiene, die der Bund bereitstellt, komplett aufgebraucht.
Wie zuvor bereits diskutiert, wird die Korridorsanierung der Strecke Hamburg-Hannover auf 2029 geschoben. Das soll mehr Zeit zu Vorbereitungen liefern, um nicht nur Sanierungen, sondern auch Ausbaumaßnahmen durchzuführen.
Auf dem Schienengipfel geben BMDV und DB die finale zeitliche Reihung der Korridore bekannt, die generalsaniert werden sollen. Die Anzahl verringert sich von 43 auf 40 Korridore.
Eine bundesweite Arbeitsgruppe, die sich speziell den Bedürfnissen des Güterverkehrs widmet, finden viele Branchenvertreter:innen sinnvoll. Doch sie legt auch viele Probleme offen.
Versprochenes Geld ist im bisherigen Haushaltsentwurf nicht abgebildet. Es bleibt fraglich, ob die Zusatz-Milliarden für die Schiene kommen und wenn ja, wofür sie ausgegeben werden.
Eine Novelle der Lkw-Maut soll einen Teil der versprochenen 45 Zusatz-Milliarden für die Schiene finanzieren. Einnahmen der Straßen-Maut können künftig auch für die Schiene aufgewendet werden.
Im Koalitionsausschuss werden der Schiene zusätzlich 45 Milliarden Euro bis 2027 zugesichert. Ursprung und Einsatz der Mittel bleiben aber zunächst vage.
Die Branche reicht weitere Änderungs- und Ergänzungswünsche bezüglich der Kriterienliste zur Priorisierung der Auswahl der Korridore ein. Ein wichtiger Punkt ist dabei das europäische Zugbeeinflussungssystem ETCS.
Entlang des Rheins verläuft von Troisdorf bei Köln über Koblenz bis nach Wiesbaden der Rhein-Alpin-Korridor – eine der wichtigsten Güterverkehrsachsen Deutschlands und zentrale Verbindung von den Nordseehäfen über Süddeutschland bis in den Alpenraum und nach Italien. Im zweiten Halbjahr 2026 soll auch dieser Abschnitt im Rahmen der Korridorsanierung modernisiert werden. Allerdings ist bereits im Vorfeld klar, dass entscheidende Bedingungen für eine gelungene Korridorsanierung nicht erfüllt werden. So folgt der mehrmonatigen Sperrzeit keine mehrjährige baufreie Zeit. Auf die vollständige Ausstattung des Korridors mit dem europäischen Zugleitsystems ETCS wird, wie auch auf dem Korridor zwischen Hamburg und Berlin, erneut verzichtet.
Besonders kritisch ist die Frage der versprochenen Baufreiheit nach der Sanierung. Ursprünglich versprach die DB InfraGO, auf sanierten Strecken zehn Jahre lang nicht erneut sperren zu müssen, später acht Jahre und nun sollen es immerhin noch fünf Jahre sein. Aber auch diese fünf Jahre könnten nun auf diesem Korridor untergraben werden: Für die Inbetriebnahme von Stellwerkstechnik soll die Strecke im Juli 2027, also ein halbes Jahr nach dem eigentlichen Abschluss der Korridorsanierung, erneut gesperrt werden. Aus DB-Kreisen ist zu hören, dass diese nachträglichen Sperrungen für die Inbetriebnahme von Stellwerkstechnik auch auf spätere Korridorsanierungen übertragen werden könnten.
Das würde das Konzept der Korridorsanierungen endgültig ad absurdum führen: Betroffene Unternehmen sollten Vollsperrungen als notwendiges Übel in Kauf nehmen, damit anschließend mehrere Jahre keine Bauarbeiten notwendig sind. Für EVU und ihre Kunden ist genau diese Planungssicherheit entscheidend. Entsprechend wächst in der Branche die Sorge, dass kurzfristige Änderungen am Bauprogramm das Vertrauen in das Konzept der Korridorsanierung insgesamt schwächen könnten. Besonders enttäuschend ist, dass bei diesem Vorgehen noch nicht einmal ETCS verbaut wird und die Layoutstandards erneut nicht eingehalten werden.
Auch die Projektplanung selbst steht zunehmend in der Kritik. Viele EVU bemängeln fehlende verbindliche Zusagen zu Maßnahmenumfang (Layoutstandards), Zeitplan und Betriebskonzept. Ohne diese Planungssicherheit wird es schwierig, Verkehre und Kundenbeziehungen zuverlässig zu organisieren. Auch die Bundesnetzagentur hat zuletzt öffentlich auf Defizite bei Planungssicherheit und Kommunikation hingewiesen (vgl. heise online, Malte Kirchner, 09. November 2025)
Während die ICE-Züge des Personenverkehrs größtenteils über die gut ausgebaute Schnellfahrstrecke zwischen Köln und Frankfurt verkehren, muss der Schienengüterverkehr auf Umleiterstrecken ausweichen. Vorgesehen sind vor allem die ebenfalls sanierungsbedürftigen und störungsanfälligen Dillstrecke (zwischen Siegen und Gießen) und Siegstrecke (zwischen Köln und Siegen). Für Güterbahnen bedeutet das massive Mehrbelastungen – etwa durch längere Fahrzeiten, höheren Energie- und Personalbedarf sowie stärkeren Verschleiß.
Der Umweg beträgt teilweise rund 100 Kilometer, die Fahrzeit kann sich von drei auf bis zu sieben Stunden erhöhen. Branchenvertreter:innen erwarten zudem zusätzliche Probleme durch störanfällige Bahnübergänge entlang der Umleitungsstrecken. Möglichkeiten, diese Infrastruktur im Vorfeld gezielt zu ertüchtigen, wurden bislang nur begrenzt genutzt.
Bekanntlich kann auf der frisch sanierten Strecke zwischen Hamburg und Berlin noch nicht überall mit der gewohnten Höchstgeschwindigkeit von 230 km/h gefahren werden. Die Linienförmige Zugbeeinflussung (LZB) konnte noch nicht überall in Betrieb genommen werden und auch der Fernverkehr ist abschnittsweise nur mit 160 km/h unterwegs.
Die Negativ-Serie beim DB-Konzern hört nicht auf – heute gab es gleich zwei unschöne Nachrichten zu Großprojekten der DB InfraGO: Das Bahnhofs- und Infrastrukturprojekt Stuttgart 21 wird nicht nur erst 2031 fertiggestellt, auch die Kosten steigen nochmal um 3 Milliarden Euro auf nunmehr 14,5 Milliarden Euro. Gleichzeitig wurden die geschätzten Gesamtkosten für die Korridorsanierung Hamburg – Berlin nach oben korrigiert. Aus 2,2 Milliarden Euro werden nun 2,7…
Am 19. Juni berichtete die Süddeutsche Zeitung über den „Bahnsinn“ bei Großprojekten. Tenor: Die Deutsche Bahn AG tut sich mit Großprojekten aktuell sehr schwer. So weit, so bekannt. Irritierend ist allerdings eine Metapher des InfraGO-Vorstands Dr. Philipp Nagl: Er gesteht Schwierigkeiten bei Großprojekten ein. Es würden Erfahrungen im Konzern fehlen. Die scheint man wohl mit…
Nach einer Sperrung von insgesamt zehneinhalb Monaten rollt der Zugverkehr auf der Strecke zwischen Hamburg und Berlin wieder. Insbesondere nach dem Chaos der vergangenen Wochen (u. a. Verkehrsrundschau vom 10. Juni 2026), vor allem rund um den Knoten Hannover, sorgt das für Entlastung.
Nachdem wir gestern noch die erfreulich reibungsfreie Inbetriebnahme des ersten Teilabschnitts nach der Korridorsanierung Hamburg – Berlin vermeldet hatten, meldete sich die Realität des deutschen Schienennetzes schnell zurück. Die InfraGO nahm am 15. Mai den Streckenabschnitt zwischen Hamburg und Hagenow in Betrieb, um Verkehre Richtung Nordost und eine wertvolle Umleitung nach Berlin zu ermöglichen.
Seit dem 15. Mai ist der erste Abschnitt der Strecke Hamburg – Berlin wieder befahrbar. Zwischen Hamburg und Hagenow Land rollt der Verkehr wieder. Das ist eine echte Entlastung, weil damit vor allem der Güterverkehr damit eine weitere Umleiterroute zwischen Hamburg und Berlin (und weiter Richtung östliche Nachbarländer) nehmen kann: Die Strecke über Schwerin und…
Auf dem Korridor Hamburg – Berlin kehrt keine Ruhe ein. Die vollständige Inbetriebnahme der Leit- und Sicherungstechnik verzögert sich wohl noch weiter. Im März erst gab die InfraGO bekannt, dass die für den 01. Mai geplante Wiederinbetriebnahmen der Strecke nicht zu halten sei. Winterbedingungen und Probleme mit der Montage der Leit- und Sicherungstechnik wurden als…
Entlang des Rheins verläuft von Troisdorf bei Köln über Koblenz bis nach Wiesbaden der Rhein-Alpin-Korridor – eine der wichtigsten Güterverkehrsachsen Deutschlands und zentrale Verbindung von den Nordseehäfen über Süddeutschland bis in den Alpenraum und nach Italien. Im zweiten Halbjahr 2026 soll auch dieser Abschnitt im Rahmen der Korridorsanierung modernisiert werden. Allerdings ist bereits im Vorfeld…
Nach den winterlichen Problemen bei der Korridorsanierung zwischen Hamburg und Berlin ist nun klar: Der Frost zu Jahresbeginn scheint die Bauarbeiten völlig aus der Bahn geworfen zu haben. Die Inbetriebnahme der wichtigen Strecke verzögert sich um sechs Wochen. Die Nachricht verwundert ein wenig, teilte die InfraGO der Branche doch mit, dass man mit ca. drei…
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
Der Jahresbeginn startet mit einem Überblick zum aktuellen Stand der abgeschlossenen und noch laufenden Korridorsanierungen sowie einem Blick auf die kommenden Vollsperrungen 2026.
Die ersten 100 Tage der neunmonatigen Vollsperrung zwischen Hamburg und Berlin sind geschafft. In der Branche will sich nicht so recht Entspannung einstellen, denn auf anfängliche „Kinderkrankheiten“ folgte zügig die Erkenntnis, dass Probleme nicht nur Anfangs auftreten werden.
Die Oberleitungsstörung bei Uelzen vom 21. bis zum 23. September 2025 ist kein isolierter Betriebsunfall, sondern ein Stresstest für das ohnehin ausgedünnte Netz in Norddeutschland – mitten in der laufenden Korridorsanierung Hamburg–Berlin.
Die Sanierung der Strecke Hamburg–Berlin läuft seit einem knappen Monat. Güterbahnen erleben auf den Strecken eine Mischung aus Improvisation, langen Umwegen und verbesserungswürdiger Kommunikation.
Bereits in der zweiten von 38 Wochen „Generalsanierung Hamburg-Berlin“ melden EVU erhebliche Probleme: Auf den Umleitungsstrecken sind gleich zwei Baustellen eingerichtet.
Die dritte der sogenannten „Korridorsanierungen” der DB zwischen Hamburg und Berlin ist ein Belastungstest für die Schienenkunden, die Eisenbahnunternehmen, aber auch für das Vertrauen in das Großprojektmanagement der DB InfraGO.
Am Mittwoch, den 09. Juli 2025, fand auf Einladung der DB InfraGO in Frankfurt am Main ein Branchendialog mit rund 200 Vertreter:innen aus der Branche statt. Es ging um das WO, WANN und WIE der Korridorsanierung – bedarfsgerecht im Sinne der Betroffenen.
Die Reihung der geplanten Korridore dürfte sich verzögern. Zusammen mit Branche und Politik sollen die bisherigen Konzepte für alle Korridore, die ab 2028 geplant wurden, überarbeitet werden. Was zunächst nach einem Scheitern klingt, könnte sich als notwendige Korrektur herausstellen.
Die Korridorsanierung auf 70 Kilometern Strecke der sogenannten Riedbahn zwischen Frankfurt am Main und Mannheim, sollte ein Vorzeigeprojekt der Deutschen Bahn werden – ein symbolträchtiger Auftakt zur sogenannten Korridorsanierung.
Seit der Wiedereröffnung der Riedbahn am 15. Dezember 2024 haben einige Pannen auf der frisch, generalüberholten Strecke den Verkehr mehrmals verlangsamt, auf die bekannten Umleiterstrecken zurückverlagert oder zum Ausfall gebracht.
Seit Sonntagnacht rollen wieder Züge über die Riedbahn. Wir danken den vielen Mitarbeiter:innen der DB und den beteiligten Baufirmen für die Realisierung des Projekts. Der Betrieb der erneuerten Anlagen hat in den ersten beiden Tagen weitestgehend planmäßig funktioniert.
Die Sanierung des deutschen Schienennetzes hat mit der Riedbahn gerade erst begonnen, und noch bevor das erste von 41 Projekten abgeschlossen ist, gibt es massive Änderungen bei der Reihenfolge.
Die Riedbahn ist aktuell das größte Schieneninfrastrukturprojekt in Deutschland und zugleich der Auftakt zur umfassenden „Generalsanierung“ des deutschen Schienennetzes. Ziel ist es, die gesamte Schieneninfrastruktur nachhaltig zu verbessern und den Betrieb langfristig zu stabilisieren
100 Tage nach dem Baustart berichtet die DB InfraGO in einer Pressemitteilung über den Baufortschritt der Riedbahn. Wer sich auskennt, sieht schnell, dass viele Aussagen nur Halbwahrheiten sind.
In einem Artikel der FAZ vermittelt der Leiter der Infrastruktur im Regionalbereich Mitte den Eindruck, dass auf der Riedbahn eine umfassende Erneuerung aller Gewerke stattfindet. Doch DB-Watch weiß: Das entspricht nicht der Wirklichkeit
Laut einem Medienbericht könnte sich die vollständige Inbetriebnahme von Anfang 2025 auf Ende 2025 verzögern. Worst Case schmälert das die Kapazität auf der Riedbahn einige Monate, statt sie zu steigern.
Es wurde final, dass die Strecke 2026 für drei Monate und 2029 für fünf Monate komplett gesperrt werden soll. Kapazitätssteigernde Maßnahmen der stark belasteten Strecke wird es jedoch kaum geben.
Zum Start des Riedbahn-Live-Tickers äußert sich der Konzernbevollmächtigte für Gemeinwohlorientierte Schieneninfrastruktur Tobias Heinemann zur anstehenden Sanierung der Riedbahn.
Mehrere Wochen liefen die Verhandlungsrunden zwischen Bund und Ländern im Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat zur Novelle des Bundesschienenwegeausbaugesetzes (BSWAG). Jetzt steht das Ergebnis fest.
Die InfraGO AG verkündet, dass während der Generalsanierung der Riedbahn alle 400 bis 500 Güterzüge pro Woche über die verkehrsgünstige Main-Neckar-Bahn oder die Ludwigsbahn umgeleitet werden können. Mehrere EVU bestätigen, dass es zu Zurückweisungen bei Trassenbestellungen kam.
Am 29. Januar lädt die DB InfraGO zu einer Kundenveranstaltung bezüglich der beiden bayerischen Korridore Obertraubling – Passau und Nürnberg – Regensburg. Zentraler Konfliktpunkt: die langen Umwege und Umleiterstrecken für den Schienengüterverkehr. Sie hinterließ jedoch mehr Fragen als Antworten.
Die vorbereitenden Maßnahmen auf der Riedbahn zwischen Mannheim und Frankfurt verzögern sich. Kund:innen und Unternehmen können nur auf ein Sprichwort hoffen, das eigentlich im Theater gilt: „Wenn die Generalprobe schief geht, wird die Aufführung großartig“.
Am 15. Juni beginnt die fünfmonatige Sanierung der Riedbahn, der erste der 40 Korridore, die „generalsaniert“ werden sollen. Allerdings wird die 70 Kilometer lange Strecke zwischen Frankfurt am Main und Mannheim bereits zwischen dem 01. Januar bis zum 22. Januar 2024 komplett gesperrt – für mindestens drei Wochen, um den Testlauf zu starten!
Durch das Urteil des Bundesverfassungsgerichts, dass die Umschichtung von Corona-begründeten Kreditermächtigungen in den Klima- und Transformationsfonds (KTF) verfassungswidrig sei, gerät die Finanzierung der so genannten Generalsanierung unter Druck.
Die DB gibt in einer Pressemeldung bekannt, dass sich die Kosten der Riedbahn statt 500 Millionen auf 1,3 Milliarden Euro belaufen werden. Wenn alle Projekte so teuer werden, werden die 45 Zusatz-Milliarden für die Schiene, die der Bund bereitstellt, komplett aufgebraucht.
Wie zuvor bereits diskutiert, wird die Korridorsanierung der Strecke Hamburg-Hannover auf 2029 geschoben. Das soll mehr Zeit zu Vorbereitungen liefern, um nicht nur Sanierungen, sondern auch Ausbaumaßnahmen durchzuführen.
Auf dem Schienengipfel geben BMDV und DB die finale zeitliche Reihung der Korridore bekannt, die generalsaniert werden sollen. Die Anzahl verringert sich von 43 auf 40 Korridore.
Eine bundesweite Arbeitsgruppe, die sich speziell den Bedürfnissen des Güterverkehrs widmet, finden viele Branchenvertreter:innen sinnvoll. Doch sie legt auch viele Probleme offen.
Versprochenes Geld ist im bisherigen Haushaltsentwurf nicht abgebildet. Es bleibt fraglich, ob die Zusatz-Milliarden für die Schiene kommen und wenn ja, wofür sie ausgegeben werden.
Eine Novelle der Lkw-Maut soll einen Teil der versprochenen 45 Zusatz-Milliarden für die Schiene finanzieren. Einnahmen der Straßen-Maut können künftig auch für die Schiene aufgewendet werden.
Im Koalitionsausschuss werden der Schiene zusätzlich 45 Milliarden Euro bis 2027 zugesichert. Ursprung und Einsatz der Mittel bleiben aber zunächst vage.
Die Branche reicht weitere Änderungs- und Ergänzungswünsche bezüglich der Kriterienliste zur Priorisierung der Auswahl der Korridore ein. Ein wichtiger Punkt ist dabei das europäische Zugbeeinflussungssystem ETCS.
Korridorsanierung Hamburg – Berlin: Versuch der Schadensbegrenzung nach Frost-Fiasko
Nach den winterlichen Problemen bei der Korridorsanierung zwischen Hamburg und Berlin ist nun klar: Der Frost zu Jahresbeginn scheint die Bauarbeiten völlig aus der Bahn geworfen zu haben. Die Inbetriebnahme der wichtigen Strecke verzögert sich um sechs Wochen. Die Nachricht verwundert ein wenig, teilte die InfraGO der Branche doch mit, dass man mit ca. drei Wochen Frost gerechnet habe, und es nun ca. sechs Wochen Frost gab. In jedem Fall ist die Verzögerung ein herber Schlag für den Bahnverkehr in Norddeutschland.
Die InfraGO stellte der Branche schließlich noch vor Ablauf der selbstgesetzten Frist ein Inbetriebnahmekonzept vor, das den Schaden gleichmäßig verteilt. Die befürchteten Dominoeffekte im Zusammenhang mit weiteren, zeitlich und örtlich zusammenhängenden Sperrungen sollen durch eine mehrstufige Inbetriebnahme der Strecke abgeschwächt werden. Vor allem die für den 01. Mai geplante Sperrung des Korridors Hamburg – Hannover („Qualitätsoffensive“) musste mehrstufig angepasst werden, damit Umleiterverkehre möglich sind.
Die Details: Ehe die gesamte Strecke zwischen Hamburg und Berlin am 14. Juni wieder in Betrieb gehen soll, wird ab dem 15. Mai zunächst der Streckenabschnitt zwischen Hamburg und Hagenow Land geöffnet. Dadurch werden Verkehre von Hamburg über Schwerin und Güstrow in Richtung Berlin und weiter an die Landesgrenzen nach Polen und Tschechien ermöglicht. Entscheidend für den Güterverkehr ist, dass die für den 01. Mai vorgesehene Sperrung zwischen Hamburg und Hannover angepasst wird. Die Strecke zwischen Lüneburg, Uelzen und Celle wird bis zum 15. Mai offengehalten, um Verkehre aus Hamburg in Richtung Süden und Osten zu ermöglichen. Über Salzwedel und Stendal, sowie Braunschweig und Magdeburg ist dann Berlin erreichbar. Ab dem 15. Mai wird dann auch der Streckenabschnitt zwischen Uelzen und Celle für die „Qualitätsoffensive“ gesperrt und die Umleitung über Braunschweig und Magdeburg ist nur noch über den großen Umweg über Rotenburg (Wümme) und Verden erreichbar. Aktuell arbeitet die DB InfraGO mit den Eisenbahnverkehrsunternehmen die Fahrpläne aus. Angesichts der dynamischen Umleitersituation ist das eine Herausforderung.
Abb. 54 Umleiterkonzept Hamburg – Berlin 15.05-13.06.2026; Copyright DB InfraGO
Zwar grenzt das Konzept den verkehrlichen und wirtschaftlichen Schaden ein wenig ein und verteilt ihn auf die Verkehrsarten (um die nördliche Umleitung über Hagenow Land und Schwerin zu ermöglichen, werden dem Nahverkehr Kapazitäten genommen). Ein Großteil des Schadens ist jedoch bereits angerichtet. Sechs Wochen Verzögerung bedeuten auch sechs Wochen teils weiträumige Umleitungen und sechs Wochen stark begrenzte Kapazitäten sowie sechs Wochen erhöhte Personal- und Energiekosten für die EVU. Vor allem zwischen dem 15. Mai und dem 14. Juni, wenn die Strecke zwischen Hannover und Uelzen bereits gesperrt ist, die Strecke zwischen Hamburg und Berlin aber noch nicht wieder in Betrieb gegangen ist, wird es massive Kapazitätsprobleme geben. Die nördliche Strecke über Hagenow Land, Schwerin und Güstrow nach Berlin hat kaum Restkapazitäten und ist teilweise eingleisig. Damit dort Schienengüterverkehr überhaupt fahren kann, muss sogar ein Teil des Nahverkehrs weichen. Auf der Strecke zwischen Uelzen, Salzwedel und Stendal verkehrt bis zum 14. Juni noch der gesamte Fernverkehr. Dadurch wird es dort auch kaum Kapazitäten für Schienengüterverkehr geben. Es bleibt also nur die weiträumige Umleitung über Rotenburg (Wümme), Verden, Hannover und dann weiter über Braunschweig und Magdeburg. Da der Knoten Hannover bereits jetzt überlastet ist, wird auch diese Route an ihre Kapazitätsgrenzen kommen. Erst, wenn der Korridor Hamburg – Berlin wieder voll in Betrieb ist, wird sich die Lage entspannen können.
Man muss der InfraGO anrechnen, dass bei diesem Konzept auf die Belange des Güterverkehrs gehört wurde und die geringen Kapazitäten, die es gibt, relativ ausgeglichen verteilt wurden. In Anbetracht der nun sechs Wochen verspäteten Wiederinbetriebnahme trotz bereits sehr langer Vollsperrung von neun Monaten und ohne Installation von ETCS ist das jedoch nur Makulatur. Die Kapazitäts-Krise ist hausgemacht. Und kann sich bald wiederholen: Früher oder später werden an der Strecke erneut Sperrungen notwendig werden, um das zunächst nicht verbaute ETCS einzubauen. Laut InfraGO plant man mit dem Einbau in den „frühen 2030er Jahren“. 2031 läuft das fünfjährige Baufreiheitsversprechen für die Strecke ab.
Dass die InfraGO auf die aktuellen Verzögerungen nun halbwegs angemessen reagiert, löst bei den Betroffenen auf der Schiene keinen Jubel aus. Das Konzept der Korridorsanierung leidet unter zu vielen Planänderungen, Verzögerungen, ausgelassenen Maßnahmen und gestiegenen Kosten. Die InfraGO tritt aktuell eher als Nachlassverwalterin eines zerfallenden Netzes auf und nicht als Gestalterin einer wachsenden Infrastruktur.
Bekanntlich kann auf der frisch sanierten Strecke zwischen Hamburg und Berlin noch nicht überall mit der gewohnten Höchstgeschwindigkeit von 230 km/h gefahren werden. Die Linienförmige Zugbeeinflussung (LZB) konnte noch nicht überall in Betrieb genommen werden und auch der Fernverkehr ist abschnittsweise nur mit 160 km/h unterwegs.
Die Negativ-Serie beim DB-Konzern hört nicht auf – heute gab es gleich zwei unschöne Nachrichten zu Großprojekten der DB InfraGO: Das Bahnhofs- und Infrastrukturprojekt Stuttgart 21 wird nicht nur erst 2031 fertiggestellt, auch die Kosten steigen nochmal um 3 Milliarden Euro auf nunmehr 14,5 Milliarden Euro. Gleichzeitig wurden die geschätzten Gesamtkosten für die Korridorsanierung Hamburg – Berlin nach oben korrigiert. Aus 2,2 Milliarden Euro werden nun 2,7…
Am 19. Juni berichtete die Süddeutsche Zeitung über den „Bahnsinn“ bei Großprojekten. Tenor: Die Deutsche Bahn AG tut sich mit Großprojekten aktuell sehr schwer. So weit, so bekannt. Irritierend ist allerdings eine Metapher des InfraGO-Vorstands Dr. Philipp Nagl: Er gesteht Schwierigkeiten bei Großprojekten ein. Es würden Erfahrungen im Konzern fehlen. Die scheint man wohl mit…
Nach einer Sperrung von insgesamt zehneinhalb Monaten rollt der Zugverkehr auf der Strecke zwischen Hamburg und Berlin wieder. Insbesondere nach dem Chaos der vergangenen Wochen (u. a. Verkehrsrundschau vom 10. Juni 2026), vor allem rund um den Knoten Hannover, sorgt das für Entlastung.
Nachdem wir gestern noch die erfreulich reibungsfreie Inbetriebnahme des ersten Teilabschnitts nach der Korridorsanierung Hamburg – Berlin vermeldet hatten, meldete sich die Realität des deutschen Schienennetzes schnell zurück. Die InfraGO nahm am 15. Mai den Streckenabschnitt zwischen Hamburg und Hagenow in Betrieb, um Verkehre Richtung Nordost und eine wertvolle Umleitung nach Berlin zu ermöglichen.
Seit dem 15. Mai ist der erste Abschnitt der Strecke Hamburg – Berlin wieder befahrbar. Zwischen Hamburg und Hagenow Land rollt der Verkehr wieder. Das ist eine echte Entlastung, weil damit vor allem der Güterverkehr damit eine weitere Umleiterroute zwischen Hamburg und Berlin (und weiter Richtung östliche Nachbarländer) nehmen kann: Die Strecke über Schwerin und…
Auf dem Korridor Hamburg – Berlin kehrt keine Ruhe ein. Die vollständige Inbetriebnahme der Leit- und Sicherungstechnik verzögert sich wohl noch weiter. Im März erst gab die InfraGO bekannt, dass die für den 01. Mai geplante Wiederinbetriebnahmen der Strecke nicht zu halten sei. Winterbedingungen und Probleme mit der Montage der Leit- und Sicherungstechnik wurden als…
Entlang des Rheins verläuft von Troisdorf bei Köln über Koblenz bis nach Wiesbaden der Rhein-Alpin-Korridor – eine der wichtigsten Güterverkehrsachsen Deutschlands und zentrale Verbindung von den Nordseehäfen über Süddeutschland bis in den Alpenraum und nach Italien. Im zweiten Halbjahr 2026 soll auch dieser Abschnitt im Rahmen der Korridorsanierung modernisiert werden. Allerdings ist bereits im Vorfeld…
Nach den winterlichen Problemen bei der Korridorsanierung zwischen Hamburg und Berlin ist nun klar: Der Frost zu Jahresbeginn scheint die Bauarbeiten völlig aus der Bahn geworfen zu haben. Die Inbetriebnahme der wichtigen Strecke verzögert sich um sechs Wochen. Die Nachricht verwundert ein wenig, teilte die InfraGO der Branche doch mit, dass man mit ca. drei…
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
In den nächsten Monaten wird die Strecke Hagen–Wuppertal–Köln komplett gesperrt. Antworten der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN lassen Zweifel aufkommen, wie stark die Qualitätsverbesserungen nach Abschluss der Sanierungen wirklich sind.
Der Jahresbeginn startet mit einem Überblick zum aktuellen Stand der abgeschlossenen und noch laufenden Korridorsanierungen sowie einem Blick auf die kommenden Vollsperrungen 2026.
Die ersten 100 Tage der neunmonatigen Vollsperrung zwischen Hamburg und Berlin sind geschafft. In der Branche will sich nicht so recht Entspannung einstellen, denn auf anfängliche „Kinderkrankheiten“ folgte zügig die Erkenntnis, dass Probleme nicht nur Anfangs auftreten werden.
Die Oberleitungsstörung bei Uelzen vom 21. bis zum 23. September 2025 ist kein isolierter Betriebsunfall, sondern ein Stresstest für das ohnehin ausgedünnte Netz in Norddeutschland – mitten in der laufenden Korridorsanierung Hamburg–Berlin.
Die Sanierung der Strecke Hamburg–Berlin läuft seit einem knappen Monat. Güterbahnen erleben auf den Strecken eine Mischung aus Improvisation, langen Umwegen und verbesserungswürdiger Kommunikation.
Bereits in der zweiten von 38 Wochen „Generalsanierung Hamburg-Berlin“ melden EVU erhebliche Probleme: Auf den Umleitungsstrecken sind gleich zwei Baustellen eingerichtet.
Die dritte der sogenannten „Korridorsanierungen” der DB zwischen Hamburg und Berlin ist ein Belastungstest für die Schienenkunden, die Eisenbahnunternehmen, aber auch für das Vertrauen in das Großprojektmanagement der DB InfraGO.
Am Mittwoch, den 09. Juli 2025, fand auf Einladung der DB InfraGO in Frankfurt am Main ein Branchendialog mit rund 200 Vertreter:innen aus der Branche statt. Es ging um das WO, WANN und WIE der Korridorsanierung – bedarfsgerecht im Sinne der Betroffenen.
Die Reihung der geplanten Korridore dürfte sich verzögern. Zusammen mit Branche und Politik sollen die bisherigen Konzepte für alle Korridore, die ab 2028 geplant wurden, überarbeitet werden. Was zunächst nach einem Scheitern klingt, könnte sich als notwendige Korrektur herausstellen.
Die Korridorsanierung auf 70 Kilometern Strecke der sogenannten Riedbahn zwischen Frankfurt am Main und Mannheim, sollte ein Vorzeigeprojekt der Deutschen Bahn werden – ein symbolträchtiger Auftakt zur sogenannten Korridorsanierung.
Seit der Wiedereröffnung der Riedbahn am 15. Dezember 2024 haben einige Pannen auf der frisch, generalüberholten Strecke den Verkehr mehrmals verlangsamt, auf die bekannten Umleiterstrecken zurückverlagert oder zum Ausfall gebracht.
Seit Sonntagnacht rollen wieder Züge über die Riedbahn. Wir danken den vielen Mitarbeiter:innen der DB und den beteiligten Baufirmen für die Realisierung des Projekts. Der Betrieb der erneuerten Anlagen hat in den ersten beiden Tagen weitestgehend planmäßig funktioniert.
Die Sanierung des deutschen Schienennetzes hat mit der Riedbahn gerade erst begonnen, und noch bevor das erste von 41 Projekten abgeschlossen ist, gibt es massive Änderungen bei der Reihenfolge.
Die Riedbahn ist aktuell das größte Schieneninfrastrukturprojekt in Deutschland und zugleich der Auftakt zur umfassenden „Generalsanierung“ des deutschen Schienennetzes. Ziel ist es, die gesamte Schieneninfrastruktur nachhaltig zu verbessern und den Betrieb langfristig zu stabilisieren
100 Tage nach dem Baustart berichtet die DB InfraGO in einer Pressemitteilung über den Baufortschritt der Riedbahn. Wer sich auskennt, sieht schnell, dass viele Aussagen nur Halbwahrheiten sind.
In einem Artikel der FAZ vermittelt der Leiter der Infrastruktur im Regionalbereich Mitte den Eindruck, dass auf der Riedbahn eine umfassende Erneuerung aller Gewerke stattfindet. Doch DB-Watch weiß: Das entspricht nicht der Wirklichkeit
Laut einem Medienbericht könnte sich die vollständige Inbetriebnahme von Anfang 2025 auf Ende 2025 verzögern. Worst Case schmälert das die Kapazität auf der Riedbahn einige Monate, statt sie zu steigern.
Es wurde final, dass die Strecke 2026 für drei Monate und 2029 für fünf Monate komplett gesperrt werden soll. Kapazitätssteigernde Maßnahmen der stark belasteten Strecke wird es jedoch kaum geben.
Zum Start des Riedbahn-Live-Tickers äußert sich der Konzernbevollmächtigte für Gemeinwohlorientierte Schieneninfrastruktur Tobias Heinemann zur anstehenden Sanierung der Riedbahn.
Mehrere Wochen liefen die Verhandlungsrunden zwischen Bund und Ländern im Vermittlungsausschuss von Bundestag und Bundesrat zur Novelle des Bundesschienenwegeausbaugesetzes (BSWAG). Jetzt steht das Ergebnis fest.
Die InfraGO AG verkündet, dass während der Generalsanierung der Riedbahn alle 400 bis 500 Güterzüge pro Woche über die verkehrsgünstige Main-Neckar-Bahn oder die Ludwigsbahn umgeleitet werden können. Mehrere EVU bestätigen, dass es zu Zurückweisungen bei Trassenbestellungen kam.
Am 29. Januar lädt die DB InfraGO zu einer Kundenveranstaltung bezüglich der beiden bayerischen Korridore Obertraubling – Passau und Nürnberg – Regensburg. Zentraler Konfliktpunkt: die langen Umwege und Umleiterstrecken für den Schienengüterverkehr. Sie hinterließ jedoch mehr Fragen als Antworten.
Die vorbereitenden Maßnahmen auf der Riedbahn zwischen Mannheim und Frankfurt verzögern sich. Kund:innen und Unternehmen können nur auf ein Sprichwort hoffen, das eigentlich im Theater gilt: „Wenn die Generalprobe schief geht, wird die Aufführung großartig“.
Am 15. Juni beginnt die fünfmonatige Sanierung der Riedbahn, der erste der 40 Korridore, die „generalsaniert“ werden sollen. Allerdings wird die 70 Kilometer lange Strecke zwischen Frankfurt am Main und Mannheim bereits zwischen dem 01. Januar bis zum 22. Januar 2024 komplett gesperrt – für mindestens drei Wochen, um den Testlauf zu starten!
Durch das Urteil des Bundesverfassungsgerichts, dass die Umschichtung von Corona-begründeten Kreditermächtigungen in den Klima- und Transformationsfonds (KTF) verfassungswidrig sei, gerät die Finanzierung der so genannten Generalsanierung unter Druck.
Die DB gibt in einer Pressemeldung bekannt, dass sich die Kosten der Riedbahn statt 500 Millionen auf 1,3 Milliarden Euro belaufen werden. Wenn alle Projekte so teuer werden, werden die 45 Zusatz-Milliarden für die Schiene, die der Bund bereitstellt, komplett aufgebraucht.
Wie zuvor bereits diskutiert, wird die Korridorsanierung der Strecke Hamburg-Hannover auf 2029 geschoben. Das soll mehr Zeit zu Vorbereitungen liefern, um nicht nur Sanierungen, sondern auch Ausbaumaßnahmen durchzuführen.
Auf dem Schienengipfel geben BMDV und DB die finale zeitliche Reihung der Korridore bekannt, die generalsaniert werden sollen. Die Anzahl verringert sich von 43 auf 40 Korridore.
Eine bundesweite Arbeitsgruppe, die sich speziell den Bedürfnissen des Güterverkehrs widmet, finden viele Branchenvertreter:innen sinnvoll. Doch sie legt auch viele Probleme offen.
Versprochenes Geld ist im bisherigen Haushaltsentwurf nicht abgebildet. Es bleibt fraglich, ob die Zusatz-Milliarden für die Schiene kommen und wenn ja, wofür sie ausgegeben werden.
Eine Novelle der Lkw-Maut soll einen Teil der versprochenen 45 Zusatz-Milliarden für die Schiene finanzieren. Einnahmen der Straßen-Maut können künftig auch für die Schiene aufgewendet werden.
Im Koalitionsausschuss werden der Schiene zusätzlich 45 Milliarden Euro bis 2027 zugesichert. Ursprung und Einsatz der Mittel bleiben aber zunächst vage.
Die Branche reicht weitere Änderungs- und Ergänzungswünsche bezüglich der Kriterienliste zur Priorisierung der Auswahl der Korridore ein. Ein wichtiger Punkt ist dabei das europäische Zugbeeinflussungssystem ETCS.
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