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670 003 „Fürstin Louise“ Dessau- Wörlitzer Eisenbahn
am 28/03/2025
Nach gut knapp 10 Monaten Pause – wegen eines defekten Bremszylinders – fuhr 670 003 wieder auf der Dessau- Wörlitzer Eisenbahn. Immer donnerstags (März- Mai & September- November) kommt 670 003 zum Einsatz, ansonsten ein VT 672. Am 27.03.2025 machte ich am ersten planmäßigen Einsatztag ein paar Bilder entlang der Strecke von Dessau nach Wörlitz. Der Fahrplan für die DWE ist unter https://www.dvv-dessau.de/verkehr/fahrplan-woerlitzer-eisenbahn/ einzusehen. Max Berger
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Neues Leben für alte Dame im Prignitzer Kleinbahnmuseum Lindenberg
am 27/03/2025
Fotos Stefan Hoeppner, Steve Domschke. Seit 1968 ist das Feuer im Kessel der Schmalspurlokomotive 99 4644 erloschen. Nun beginnt beim Prignitzer Kleinbahnmuseum Lindenberg e.V. die betriebsfähige Aufarbeitung der Lok. 2027 soll sie wieder fahren. Foto Andrea Woltschek. Es ist ein Meilenstein in der Geschichte des „Pollo“-Vereins. Nach langer Planung kann die Aufarbeitung des Kessels von 99 4644 (Orenstein & Koppel, 1923) starten. Dank zahlreicher Spenden und Förderungen der Ostdeutschen Sparkassenstiftung, der Sparkasse Prignitz und des Vereins Energie Dezent e.V. ist die Finanzierung dieses Teilvorhabens bereits gesichert. Nun wurde der vier Tonnen schwere Kessel nach Oberwiesenthal in die Lokwerkstatt der Sächsischen Dampfeisenbahngesellschaft mbH transportiert, wo er im Laufe des Jahres instandgesetzt wird. Die über 100 Jahre alte Schmalspurlokomotive befindet sich seit 1994 im Eigentum des Vereins und ist das einzige erhalten gebliebene Exemplar dieser Bauart. Einst war sie auf den Strecken der Rosenberger Kreisbahn, bei der KJ-1 in Sachsen-Anhalt, im Netz Perleberg und zuletzt bei der Rügenschen Kleinbahn unterwegs. Nach der Restaurierung soll sie wieder auf den Gleisen zwischen Lindenberg und Mesendorf dampfen. Die Sanierung des Kessels ist dabei ein entscheidender Schritt, um die betriebsfähige Wiederinbetriebnahme der Lok zu ermöglichen. „Dies ist ein großer Moment für unseren Verein und für alle Freunde historischer Eisenbahnen“, erklärt der Vereinsvorsitzende. „Die Lok 99 4644 ist ein bedeutendes Stück regionaler Geschichte, und wir setzen alles daran, sie wieder in Betrieb zu nehmen. Die erfolgreiche Finanzierung der Kesselaufarbeitung zeigt, wie groß das Interesse und die Unterstützung für unser Projekt sind.“ Während der Kessel in der Werkstatt überholt wird, laufen in Mesendorf Arbeiten für die weitere Instandsetzung des Rahmens der Lokomotive. Sobald der Kessel zurückkehrt, sollen die nächsten Schritte folgen – darunter Arbeiten an Fahrwerk und Kesselverkleidung. Der Verein hofft, die Dampflok ab Mitte 2027 wieder für Sonderfahrten und Veranstaltungen nutzen zu können. Der Prignitzer Kleinbahnmuseum Lindenberg e.V. bedankt sich herzlich bei allen Spendern und Unterstützern, die dieses Projekt möglich machen. Wer die Restaurierung weiterhin begleiten oder fördern möchte, findet aktuelle Informationen auf der Website des Vereins unter www.pollo.de. Pressemeldung Prignitzer Kleinbahnmuseum Lindenberg e.V.
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Härtsfeld-Museumsbahn e.V.: Generalversammlung im Landhotel „Zur Kanne“
am 25/03/2025
Am Samstag, 22. März 2025 fand im Landhotel „Zur Kanne“ in Neresheim-Ohmenheim die ordentliche Generalversammlung für das Jahr 2024 des Härtsfeld-Museumsbahn e.V. statt. Der 1. Vorsitzende des Vereins, Werner Kuhn, begrüßte die zahlreich erschienenen Vereinsmitglieder, stellte die notwendigen Formalien fest, bedauerte die Abwesenheit von Vertretern der Kommunen im Jubiläumsjahr, und übermittelte die Grußworte von Ehrenmitglied Dr. Alfred Geisel, Landtagsvizepräsident a.D. Sodann wurde der im Berichtsjahr verstorbenen Vereinsmitglieder und eng verbundener, verdienter Vereinsfreunde mit einer Schweigeminute gedacht. Seit der Generalversammlung 2023 ist mit 12 Neumitgliedern die Zahl von 349 Mitgliedern nahezu konstant geblieben. Kuhn berichtete über den Museumsbetrieb und Arbeiten des vergangenen Jahres, das ganz im Zeichen der Heimattage Baden-Württemberg stand. Die Härtsfeld-Museumsbahn war mit vielen Veranstaltungen eingebunden. Zum Landesfestumzug am 8. September hat die Museumsbahn mit 4 Triebwagenfahrten Zubringerdienste geleistet. Das Betriebspersonal und die Aktiven des HMB sind in Uniform als Fußtruppe mitgelaufen und mit Beifall begrüßt worden. Kuhn zeigte sich sehr erfreut, dass gewürdigt wird, dass die Härtsfeld-Museumsbahn nicht nur Teil der Heimat ist, sondern Wichtiges dazu beiträgt. Mit ca. 8.300 Fahrgästen wurden etwas weniger Personen befördert als 2023, aber zu Aller Zufriedenheit wiederum ohne Unfälle oder Schäden. Etwas mehr, nämlich 102 Zugfahrten wurden bis weit in den Oktober hinein durchgeführt, es war mit 15 vorgeplanten und zwei zusätzlichen Betriebstagen (Blaulichttage, Aktionstag Landwirtschaft) eine lange Saison. 38 Sonderfahrten – 12 mit der Dampflok und 26 mit dem Triebwagen – wurden durchgeführt. Die Royal Academy of Music aus London ist immer ein besonders lieber Ehrengast, aber auch Fahrten für den Lionsclub Dillingen, die CDU-Landtagsfraktion mit Manuel Hagel, das Ferienprogramm Dischingen, den Landesfestumzug und nicht zuletzt die kleinste je durchgeführte Sonderfahrt mit nur 2 Fahrgästen verdienen besondere Erwähnung. Die Mitglieder wurden ausführlich über die durchgeführten Arbeiten unterrichtet. Wesentliche Projekte an Fahrzeugen konnten mit Hauptuntersuchungen abgeschlossen werden, Diesellok D4 JUMBO wurde eingeweiht, der Rungenwagen 322 dem Betrieb übergeben, die Fahrzeughalle im Lokschuppen wurde gründlich ausgebaut und renoviert, im Lagerhaus eine viel Arbeit sparende Sandstrahlkabine eingebaut, und nicht zuletzt wurden und werden noch umfangreiche Gleisbauarbeiten durchgeführt. Kuhn dankte allen Beteiligten für ihren aktiven Einsatz. Besonders hob er auch abgeschlossene Ausbildungen zum Zugführer von Luis Heinrich und Lukas Mutschler sowie zum Triebfahrzeugführer Diesellokomotive von Lukas Mutschler hervor, die intern durchgeführt werden konnten, auch das eine große Leistung. Bernd Sontheimer übernahm die Entlastung der Vorstandschaft sowie die Wahlen des neuen Vorstandes und der Kassenprüfer. Nachdem der Rechnungsführer Harald Hofbauer die solide Finanzlage erläutert und die Kassenprüfer das positive Prüfungsergebnis bekannt gegeben hatten, wurde der Vorstand einstimmig entlastet. Die turnusmäßigen Neuwahlen bestätigten den 1. Vorsitzenden Werner Kuhn, den 2. Vorsitzenden Dietmar Fischer, Rechnungsführer Harald Hofbauer, Protokollführer Ingo Adam, Pressewart Dr. Walter Gekeler, Platzwart Lukas Mutschler und die Kassenprüfer Hans-Joachim Weisbach und Sabine Fischer in ihren Ämtern. Bernd Sontheimer lobte die geleistete Arbeit und dankte den ehrenamtlich tätigen Aktiven für ihren Einsatz. Der Rechnungsführer erläuterte die Finanzplanung, die wie bewährt die Einnahmen konservativ und die Ausgaben pessimistisch fortschreibt. Der Haushaltsplan wurde einstimmig angenommen. Der Vorsitzende, Werner Kuhn, dankte sodann herzlich all seinen Aktiven, den Mitgliedern und den Förderern, Spendern und Sponsoren, insbesondere der Gudrun & Joachim Falk Stiftung, den Landkreisen, Kommunen, der Stadt Neresheim und Gemeinde Dischingen, die das große Ganze erst ermöglichen. Ein Wermutstropfen im Kelch der Zuversicht sei jedoch die zögerliche Haltung der Gemeinde Dischingen, die den Weiterbau der Museumsstrecke bis zum Endpunkt Dischingen doch dem Wunsch der Bevölkerung entsprechend fördern sollte. Dazu werden intensiv weitere Gespräche geführt. Für langjährige Mitgliedschaft von 15 Jahren wurden 3 Mitglieder geehrt, 8 Mitglieder für 25 Jahre Mitgliedschaft, und, erstmalig dieses Jahr, für 40-jährige Mitgliedschaft 18 Personen, darunter die Gründungsmitglieder. Geehrt wurden: • 15 Jahre: Josef Albrecht, Lothar Moosbrugger und Reinhold Schnell. • 25 Jahre: Roswitha Fiechtner, Marcus Heuschmid, Reinhard Kabus, Franz Rieger, Jürgen Schneider, Marco Weigel, Dr. Michael Weinmann und Fa. Leonhard Weiss GmbH & Co. KG. • 40 Jahre: Ursula Blohmann, Jürgen Bucher, Manfred Bucher, Jürgen Fischer, Artur Grimm, Dr. Helmut Kausen, Werner Kuhn, Gaby Lörch, Hans-Jochen Münnich, Dr. Andreas Räntzsch, Bernd Sontheimer, Stadt Aalen, Adolf Wahl, Reinhard Walloschke, Georg Weber, Elke Weis, Peter Weis und Dieter Zöpf. In seinem Ausblick erwartet Kuhn ein hoffentlich schönes und zahlreich besuchtes Jubiläumsjahr. Zur Saisonvorbereitung stehen noch etliche Arbeiten an: Lok 12 und Wagen 1 werden noch fertig hergerichtet, wagentechnische Untersuchungen durchgeführt, und nicht zuletzt ein Wagenputztag am 26. April. Mithelfer sind herzlich willkommen! Langjährige Restaurierungsprojekte wie Lok 11 und Triebwagen T 37 sollen, auch mit Investitionen in Auftragsvergabe, energisch vorangetrieben werden. Auf eine Fernsehsendung sei an dieser Stelle hingewiesen: Das Anheizen der Dampflok wird am 23. April live im ARD und ZDF-Mittagsmagazin gegen 12:15 und 13:15 Uhr gesendet. Der Beginn der 24. Betriebssaison ist dann am 1. Mai mit einem Regelbetriebstag. Die weiteren Regelbetriebstage finden jeweils ersten Sonntag im Monat bis Oktober statt, am 6. Juli und 7. September mit geführten Bibertouren. Am Himmelfahrtstag, 29. Mai ist dann „Tag der offenen Lokschuppentür“, zu Pfingsten, Fronleichnam und zum Stadtfest sind weitere Sonderbetriebstage. Die Hauptfestveranstaltung zum Vereinsjubiläum findet dann mit der Bahnhofshocketse am 9. und 10. August statt, mit Bewirtung, Oldtimertreffen, Kinderdampfbahn und vielen Extras. Es folgt noch der Tag des offenen Denkmals – am 14. September ist der Bahnhof Dischingen wieder geöffnet und wenigstens mit einem historischen Buspendel angeschlossen. Am 18. Oktober ist, welche Freude, die Neresheimer Lichternacht mit Kneipenfest „reloaded“ eingeplant! Am 8. Dezember finden dann noch Nikolausfahrten statt. Kuhn schloss die Versammlung mit herzlichem Dank und den besten Wünschen für alle Aktiven, Mitglieder, Unterstützer und Freunde. Pressemeldung HMB e.V.
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am 25/03/2025
Letzten Samstag fuhr ein Sonderzug, gezogen von der Bügelfalten-E10 350 in Kobaltblau, von Herford zur Meyer-Werft in Papenburg, wo es ein Besichtigungsprogramm gab. Mit etwa ½ Stunde Verspätung passierte der Zug die Rollklappbrücke über die Hunte in Oldenburg. Zum Zug gehörte diesmal auch der Krombacher-Partywagen. Jacek Rużyczka
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am 25/03/2025
Am 22.03.2025 war Railpool 155 138 mit einem Schotterzug von Halle nach Frankfurt unterwegs und wurde in Stotternheim fotografiert. Sven Molle
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Frühlingserwachen im Vogtsbauernhof
am 25/03/2025
Am vergangenen Sonntag war der historische Schienenbus „Roter-Flitzer“ unter dem Motto „Frühlingserwachen im Vogtsbauernhof“ unterwegs. Von Bietigheim-Bissingen, Ludwigsburg, Stuttgart-Vaihingen und Böblingen über die Gäubahn bis Eutigen und dann weiter über die Freudenstädter Viadukte und Freudenstadt in die Kloster und Brauereistadt Alpirsbach, durch die Flöserstadt Schiltach und das Kinzigtal nach Hausach. Dort war Richtungswechsel und dann konnten die Fahrgäste am Haltepunkt Gutach Freilichtmuseum aussteigen und diesem einen Besuch abstatten, während der Schienenbus zur Abstellung zurück nach Hausach fuhr. Das Wetter war trüb und in Gutach und Hausach kam sogar mal der Regen. Später ging es über die Schwarzwaldbahn nach Villingen (schwarzwald) und zu einer Stadtbesichtigung und später über die Gäubahn zurück zu den morgendlichen Ausgangspunkten. Harald Becker
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Bergbaulok als Denkmal in Möhlau
am 24/03/2025
In Möhlau – einem Ortsteil von Gräfenhainichen, wurde von der Interessengemeinschaft Bergbau ein Denkmal errichtet, das an die historische Verbindung des Ortes zum Bergbau erinnern soll. Im Zentrum des Ortes wurden eine 50-Tonnen-Lok sowie eine Baggerschaufel platziert. Ein Sonderling war die zweiachsige 3-191. Das 1942 von SSW gebaute Fahrzeug gehörte zu einer Serie von elektrischen Werklokomotiven und war bis 1986 im Streckendienst beim VEB Braunkohlenwerk Golpa, Grube Golpa eingesetzt. Anschließend war sie noch im Werkstattverschub im Einsatz. Folke Brockmann
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Rätselhafte (Oster)Abenteuer in der Dauerausstellung Bahnhof Bebra
am 24/03/2025
Fotos Dauerausstellung Bahnhof Bebra. Die Osterferien stehen vor der Tür, und die Dauerausstellung Bahnhof Bebra lädt alle kleinen und großen Rätselfreunde zu einer spannenden Entdeckungsreise ein! Von Samstag, 5. April bis Sonntag, 20. April, verwandelt sich die Ausstellung in ein echtes Abenteuerland mit einem Oster-Gewinnspiel der Extraklasse. Zehn tolle Preise warten darauf, von den besten Detektiven ergattert zu werden. Während der Osterzeit werden die Modellanlagen der Ausstellung in riesige Wimmelbilder verwandelt, die es genau zu durchsuchen gilt. Doch nicht nur dort gibt es Geheimnisse zu lüften – auch in der Ausstellung hat der Osterhase einige Überraschungen versteckt! Jeder Besucher erhält eine Teilnehmerkarte mit kniffligen Fragen, deren Antworten sich beim aufmerksamen Erkunden der Ausstellung offenbaren. Romy Grimm, Tourismusbeauftragte und kreative Ideengeberin des Rätselspaßes, erklärt: „Ein Besuch in der Dauerausstellung ist in der Osterzeit nicht nur ein tolles Familienerlebnis, sondern auch eine Herausforderung für alle, die gerne knobeln und rätseln.“ Tolle Preise für clevere Spürnasen Alle Besucher der Bahnhofsausstellung können teilnehmen. Und das Beste: Wer das Museum öfter besucht, steigert seine Chancen auf einen der begehrten Gewinne! Die Preise im Überblick: 1. Preis: Outdoor Escape für 8 Personen „Schicksalsfahrt Biber-Express“2.–3. Preis: je 2 Karten für die Schienenbusfahrt „Ferkeltaxi“ am 16.08.20254. Preis:Familienkarte für den Kletterpark in Rotenburg5. Preis:Familienkarte für eine Ziegenwanderung6. Preis:Familienkarte für den Highwalk in Rotenburg7.-8. Preis: Familienkarte für eine Naturführung mit den Bebraer Rangern9.–10. Preis: je 2 Karten für die Feldbahnfahrten am Wasserturm Öffnungszeiten und Teilnahmebedingungen Die Dauerausstellung Bahnhof Bebra ist mittwochs bis sonntags von 10 bis 17 Uhr geöffnet – auch an den Osterfeiertagen. Eine Teilnahme ist mit dem regulären Museumseintritt möglich. Nutzen Sie die Gelegenheit, die Osterferien mit einer spannenden und unterhaltsamen Aktion in der Bahnhofsausstellung Bebra zu verbringen. Pressemeldung Dauerausstellung Bahnhof Bebra / Tourist-Information Bebra
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Königlich-sächsischer Osterzauber mit Hase und Dackel
am 24/03/2025
Fotos Traditionsbahn Radebeul. Eigentlich vertragen sich Dackel und Hase ja nicht. Aber einmal im Jahr zu Ostern schaffen es die Mitglieder des Traditionsbahnverein Radebeul e.V., dass beide Vierbeiner sich verbünden und gemeinsam mit dem Dampfzug königlich sächsisch von Radebeul nach Moritzburg fahren. Gezogen von einer 112 Jahre alten, aber rüstigen Dampflok fährt der aus bis zu 130 Jahre alten Wagen bestehende Zug durch den erblühenden Lößnitzgrund. Dabei geht es an Mühlen vorbei, die Teichlandschaft durchquerend, hinauf zur Moritzburger Osterwiese. Die Freude an der gemeinsamen Reise teilen Hase und Dackel gern und laden alle Kinder mit Eltern und Großeltern ein, mitzufahren. Denn viele kleine Überraschungen sind dort versteckt und warten nur darauf, gefunden und vernascht zu werden. Und dafür ist genügend Zeit. An allen Tagen reisen Osterhase und Dackel pünktlich um 12.35 Uhr ab Radebeul Ost hinauf nach Moritzburg, am Sonntag und Montag zusätzlich bereits für Frühaufsteher um 09.12 Uhr. Wer zu späterer Stunde mit Hase und Dackel unterwegs sein möchte, kann am Samstag und Sonntag den Zug 15:30 Uhr nutzen. Ankunftszeit in Radebeul Ost ist jeweils um 11.32 Uhr, 14.48 Uhr und 17.51 Uhr. Interessierte sollten sich beeilen: Viele Plätze sind schon reserviert. Fahrkarten bestellen Sie unter www.trr.de, per Mail an verein@trr.de oder telefonisch unter 0351 79696277. Für Kurzentschlossene sind erfahrungsgemäß am Zug noch Restkarten zu vergeben. Dabei gilt allerdings: Frühes Kommen sichert die besten Plätze. Pressemeldung Traditionsbahn Radebeul e.V.
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„Jungfernfahrt“ des restaurierten Wismarer Schienenbus VT 509 der Museumsbahnen Schönberger Strand
am 24/03/2025
Ein Retter von Kleinbahnen für Jahrzehnte war der Wismarer Schienenbus. Bei den Museumsbahnen Schönberger Strand ist der ehemalige T2 der Kleinbahn Lüneburg-Bleckede erhalten. Der Wagen des Typs Hannover C ist einer wenigen, die noch mit ihren originalen Ford Motoren BB fahren. Bei der OHE wurde er VT 509 wie er noch heute heißt. Nach der Fristabnahme am 12.10.2024 war nun am Sonntag seine erste Fahrgastfahrt. Der Projektleiter und Hauptakteur der neunjährigen Restauration bat zu einer Charterfahrt auf seiner Stammstrecke Schönberg (Holst.) – Museumsbahnhof Schönberger Strand. Er steht ab sofort für weitere Charterfahrten zur Verfügung. Meine Photos wurden im Bahnhof Schönberg und im Museumsbahnhof Schönberger Strand aufgenommen. Detlef Schulze-Hagenest
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am 23/03/2025
Der Extrazug Lyss-Arth-Goldau-Luzern-Lyss mit Re 4/4 I 10009 wurde in Mengen fotografiert. André Niederberger
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Saisonstart Dessau- Wörlitzer Eisenbahn
am 23/03/2025
Am 22. und 23.03.2025 fand auf der Dessau- Wörlitzer Eisenbahn der Saisonstart zum Frühlingserwachen im Wörlitzer Park statt. Zum Einsatz kam 672 913. Aufgrund eines Defektes kam 672 915 nicht mit zum Einsatz, sodass nur ein Triebwagen zur Verfügung stand. Teilweise musste auch ein Bus der Stadtwerke die vielen Fahrgäste fahren, da der Triebwagen an seine Grenzen gestoßen ist. Die DWE fährt nun bis zum 02.11.2025 wieder täglich ins Gartenreich. Von März bis Mai und September bis November kommt donnerstags immer 670 003 „Fürstin Louise“ zum Einsatz. Alle übrigen Tage bestreitet ein VT 672 den Fahrplan. Das Bild entstand am 23.03.2025 am Vormittag in Wörlitz. Max Berger
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am 22/03/2025
Am 15.3 veranstalten die Euro Vapor Sektion Deutschland eine Sonderfahrt von Würzburg entlang des Main’s und Saale mit zwei Umläufen. Start war in Würzburg über Schweinfurt nach Bad Kissingen, Hammelburg, Gräfendorf und Gemünden zurück nach Würzburg. Gezogen wurde der Sonderzug von der Österreichischen Schnellzug Tenderdampflok 77 250. Die Fotos entstanden bei Hammelburg und Retzbach-Zellingen. Ron Hempel
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670 002 „Alma“ erstmals auf Usedom
am 21/03/2025
Am 16.03.2025 startete „Alma“ in Chemnitz nach Zinnowitz. Erstmals konnte dadurch ein VT 670 auf der Insel Usedom erlebt werden. Abgestellt wurde sie in Zinnowitz, wo auch die Reisegruppe untergebracht war. Am 17.03. ging es von Zinnowitz bis Schmollensee, dann mit einem UBB-Bus weiter zur UBB-Werkstatt nach Heringsdorf. Am späten Nachmittag ging es wieder zurück. Der anschließende Tag stand den Leuten frei zur Verfügung, bevor es am Vormittag des 19.03. wieder zurück nach Hause ging. Bei der Hinfahrt wurde Zinnowitz fast 2 h eher erreicht und auf der Rückfahrt wurde Chemnitz ebenso knapp 90 min eher erreicht, als es der Fahrplan sagte. Die jeweils 500 km pro Richtung legte 670 002 ohne Probleme zurück. Laufweg war: Chemnitz- Riesa- Falkenberg- Calau (NL)- Königs Wusterhausen- Karower Kreuz- Angermünde- Pasewalk- Züssow- Zinnowitz Max Berger
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am 21/03/2025
Am 16.03.2025 waren die Ostsächsischen Eisenbahnfreunde aus Löbau auf Rundfahrt in den Schluckenauer Zipfel unterwegs. Die Fahrt führte über Ebersbach, Rumburk und Mikulášovice dolni nádraži nach Šluknov und zurück. Die Fotos entstanden in Ebersbach, Brtniky, Mikulášovice und Šluknov. Jens Reising
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am 20/03/2025
Heute ist 50 3616 vom Dampflokwerk Meiningen nach Schwarzenberg unterwegs. Die Fotos entstanden im Bahnhof Weimar. Sven Molle
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Start in die 69. Saison bei der Parkeisenbahn Wuhlheide
am 20/03/2025
Fotos BPE/Klaus Badesee. Am 29./30. März startet Berlins kleinste, von Kindern betriebene Eisenbahn, in die neue Saison. Sie ist bis zum 2. November an allen Wochenenden und Feiertagen unterwegs und fährt auch dienstags bis donnerstags in den Ferien der Landes Berlin. Am Eröffnungswochenende werden in der Zeit von 10.00 Uhr bis 11.55 Uhr und von 13.40 bis 16.35 Uhr halbstündige Rundfahrten vom Hauptbahnhof der Parkeisenbahn (Haupteingang FEZ / An der Wuhlheide) angeboten. Die Züge halten auf allen Unterwegsbahnhöfen, so auch am S-Bf. Wuhlheide, wo direkter Übergang zur S 3 besteht. An ausgewählten Terminen, so auch zu Saisonbeginn und zu Pfingsten werden auch wieder historische Dampflokomotiven vor die Züge gespannt. Die Fahrkarten für die halbstündigen Rundfahrten werden in den Zügen und am Schalter im Hauptbahnhof der Parkeisenbahn verkauft und kosten für eine Rundfahrt 5,00 Euro, Kinder ab 2 Jahren zahlen 3,50 Euro. Für die Mitfahrt im Dampfzug wird pro Person ein Zuschlag von 1,50 Euro erhoben. Pressemeldung BPE Berliner Parkeisenbahn gGmbH, www.parkeisenbahn.de
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Abschiedsfahrt Baureihe 406 – Ein letzter Gruß an den ersten ICE International BR 406 [Update]
am 20/03/2025
Fotos Michael Schuhmann, Deutsche Bahn. Die Baureihe 406, die den ICE vor 25 Jahren zum ICE International machte, geht in Rente! Am 12.04.2025 geht es zum letzten Mal auf einer Sonderfahrt nach Amsterdam. Vor einem Vierteljahrhundert läutete die Baureihe 406 eine neue Ära des internationalen Bahnverkehrs ein. Mit ihrem ersten Einsatz zur EXPO 2000 im internationalen Fahrgasteinsatz, begann die Erfolgsgeschichte von ICE International. Die in diesem Jahr 25 Jahre wird. 25 Jahre ICE internationaler Eisenbahnverkehr Die Baureihe 406 machte den ICE-Verkehr nach Amsterdam, Brüssel und Paris erstmalig möglich – schnell, komfortabel und grenzenlos. Heute feiern wir 25 erfolgreiche Jahre ICE International und zugleich die erfolgreiche Flottenmodernisierung im internationalen Hochgeschwindigkeitsverkehr. Die Baureihe 408 hat übernommen und die Baureihe 406 verabschiedet sich in den wohlverdienten Ruhestand. Aus diesem Grund veranstalten die DB Fernverkehr AG und NS International eine Sonderfahrt und ladet die Wegbegleiter der Baureihe 406, am 12. April 2025 herzlich zu einer einmaligen letzten Fahrt ein. Lassen Sie uns auf dieser Abschiedsfahrt die bewegte Geschichte dieser Baureihe gemeinsam aufleben und stilvoll Abschied nehmen. Die Fahrt findet mit zwei Mal BR 406 statt. Lassen sie sich diese einmalige Chance nicht entgehen. Buchen sie auf DB Navigator dieses einmalige noch nie dagewesenes Erlebnis. Update Die Zeiten der Sonderfahrt am 12.04.2024 haben sich etwas geändert: • ICE 13406Hannover Messe/Laatzen (Ab 08:47) – Amsterdam Centraal (An 14:17) • ICE 25Amsterdam Centraal (Ab 14:33) – Frankfurt (M) Hbf (An 21:15) Michael Schuhmann
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Sonderzüge mit 111 002 und 142 001
am 19/03/2025
Am Wochenende pendelten einige Fotozüge zwischen Gera und Leipzig-Knauthain hin und her. Am Samstag fuhr 111 002 mit einen Bauzug, beladen mit einem T174. Am Sonntag war EBS 142 001 mit dem „Städte Express“ Wagenpark auf der Strecke unterwegs. Großen Dank an alle Beteiligten die diese Fahrten ermöglicht haben. Sven Molle
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Saisoneröffnung mit Infozug der Mansfelder Bergwerksbahn und Mittagsverpflegung
am 19/03/2025
Fotos Markus Endt. Die reguläre Saison der Mansfelder Bergwerksbahn startet am 05.04.2025 mit dem Info- und Regelzug. Letzterer startet ab diesem Tag bis Anfang Oktober jeden Samstag 14:45 Uhr ab Benndorf. Der Info-Zug wartet 10:00 Uhr mit Dampflok Nr. 11 auf interessierte Fahrgäste. Thomas Fischer als Reiseführer gibt bei Halten auf mehreren Stationen Informationen zu Bergbau, Geschichte, Technik und Umgebung der Bergwerksbahn. So hält der Zug u. a. an den Stationen Bocksthal, Zirkelschacht, Gleisdreieck und Kupferkammerhütte. Anhand historischer Fotos und Lagepläne wird die Situation vor über 100 Jahren erklärt und auf noch vorhandene Relikte aus dieser Zeit hingewiesen. Geschichte und Geschichtchen aber auch Anekdoten aus längst vergangener Zeit werden im Rahmen des Info-Zuges zum Besten gegeben. Nach der Rückkunft in Benndorf wartet ein Gericht a la DDR-Schulküche, wie z.B. Erbsensuppe oder Nudeln mit roter Soße, sowie Bier vom Fass auf die hoffentlich hungrigen Teilnehmer (Selbstzahler). Wer nur Zug, ohne weitere Erklärungen fahren möchte, auf den wartet an diesem Tag 14:45 Uhr der Regelzug in Benndorf. Pressemeldung Mansfelder Bergwerksbahn e. V.
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am 19/03/2025
Unter dem Motto „Mit Volldampf um Würzburg“ ging es am Samstag, den 15.03.2025, mit der österreichischen Dampflokomotive 77 250 (Baujahr 1927, Eurovapor – Betriebsgruppe Deutschland) und dem GleisGlück-Sonderzug zwei Mal um die unterfränkische Residenzstadt. Aufgrund der umgeleiteten Fernzüge auf der Strecke zwischen Würzburg und Schweinfurt gab es leider Fahrplanunstimmigkeiten durch DB InfraGo. Die erste Runde startete deshalb bereits mit 20 Minuten Verspätung. Über Schweinfurt, wo die Fahrtrichtung gewechselt wurde, und Bad Kissingen – mit einstündigem Aufenthalt und erneutem Fahrrichtungswechsel – ging es entlang der Fränkischen Saale nach Gemünden/Main. Aufgrund der Verzögerung waren zusätzliche Zugkreuzungen auf der eingleisigen Strecke zwischen Schweinfurt und Gemünden/M. notwendig, sodass weitere Verspätungsminuten „gesammelt“ wurden. In Gemünden/Main versorgte die Freiwillige Feuerwehr des Ortes das fast 100jährige Dampfross mit Wasser, bevor es entlang des Mains zurück nach Würzburg ging. Die erste Runde endete daraufhin mit über einer Stunde Verspätung. Mittlerweile war die Abfahrtszeit der zweiten Runde erreicht. Nach dem Fahrgastwechsel in Würzburg Hauptbahnhof startete diese Tour mit 47 Minuten plus. Wiederholt verzögerten die Trassenprobleme des Infrastrukturbetreibers (DB) die Fahrt des Dampfzuges. Bad Kissingen wurde derweil mit ca. 70 Minuten Verspätung erreicht. Der Aufenthalt dort wurde etwas gekürzt, da aufgrund der verlängerten Fahrzeiten nun im Dampfloktender der Kohlevorrat langsam zur Neige ging. Jetzt war das ganze Können der Lokmannschaft gefragt. Der Heizer schaffte es mit geschickter Hand, den nötigen Druck im Kessel der Lok bis zum Schluss zu halten. Nach erneutem Wassernehmen in Gemünden regelte der Meister den Dampf so gekonnt, dass Würzburg zwar mit verminderter Geschwindigkeit und letztendlich rund 100 Minuten Verspätung, dafür aber noch mit dem letzten Stück Kohle im Tender erreicht wurde. Die beiden Rundfahrten waren lt. Veranstalter ausgebucht. Insgesamt rund 600 Fahrgäste und zahlreiche Eisenbahnfreunde kamen an der Strecke wieder voll auf ihre Kosten. Vielen Dank an die Organisatoren für ihr Engagement und den erfolgreichen Tag! Die Aufnahmen entstanden bei Euerfeld, in Oberwerrn, im Saaletal bei Oerlenbach, Arnshausen und Gräfendorf sowie im Maintal in Gemünden. Matthias Kümmel, Quelle: Eurovapor
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am 16/03/2025
Am 15.03.25 ging eine Sonderfahrt von Berlin macht Dampf, über Eberswalde nach Letschin, hier kurz vor dem Bahnhof Letschin. Uwe Dieter Hochmuth
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am 16/03/2025
Foto Museumseisenbahn Hanau. Am Samstag, den 17.05.2025 (von 11:00 bis 18:00 Uhr) und am Sonntag, den 18.05.2025 (von 10:00 bis 17:00 Uhr) ist das historische Bahnbetriebswerk Hanau für Besucher geöffnet. Als Zubringer vom Hanauer Hauptbahnhof verkehrt ein Pendelzug direkt in das Historische Bahnbetriebswerk Hanau. Das Rahmenprogramm umfasst neben Führerstandsmitfahrten, eine Fahrzeugausstellung mit den vereinseigenen Fahrzeugen, Gastlokomotiven, Kinderrallye, Videovorführungen, und vieles mehr. Weiterhin finden Führung durch das historische Bahnbetriebswerk (Zwei Ringlokschuppen, ein Rechteckschuppen und zwei Drehscheiben) statt. Für den Nachwuchs wird eine Modelleisenbahn in Spur 5″ zum mitfahren angeboten. Weitere Aussteller rund um die Eisenbahn runden das Programm ab. Auch für Speis und Trank (nachmittags auch Kaffee und Kuchen) ist gesorgt. Pressemeldung Museumseisenbahn Hanau e. V., www.museumseisenbahn-hanau.de
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Saisoneröffnung im Museumsstellwerk Reinheim
am 16/03/2025
Fotos Museumsstellwerk Reinheim. Nicht nur in der Natur macht sich das Ende der kalten Jahreszeit zunehmend bemerkbar, auch das Museumsstellwerk Reinheim erwacht wieder aus dem Winterschlaf und startet im April in die neue Saison. Von einem wirklichen Winterschlaf kann man in diesem Fall allerdings nicht sprechen, denn die vergangenen Monate wurden von unseren Vereinsmitgliedern dazu genutzt, vor und hinter den Kulissen tatkräftig an der weiteren Ausgestaltung unseres Museums zu arbeiten. 2025 bieten wir wieder von April bis Dezember regelmäßige Öffnungstage an, bei denen das Stellwerk besichtigt werden kann. Es gibt Stellwerksführungen an der voll funktionsfähigen Stellwerksanlage, unsere Mitglieder erläutern Ihnen gerne auch individuell die Funktionsweise der Technik und geben einen Einblick in den Eisenbahnbetrieb vergangener Tage. Ein Rahmenprogramm mit Gartenbahn und Rangierspiel macht den Besuch im Museumsstellwerk für Groß und Klein gleichermaßen attraktiv. Unsere Termine 2025 • 06.04. Öffnungstag • 04.05. Öffnungstag • 14.06. Reinheimer Markt (abweichende Öffnungszeiten) • 15.06. Reinheimer Markt (abweichende Öffnungszeiten) • 13.07. Öffnungstag SOMMERPAUSE • 14.09. Tag des offenen Denkmals • 20.09. Tag der Schiene • 21.09. Tag der Schiene • 05.10. Öffnungstag • 02.11. Öffnungstag • 07.12. Advent im Stellwerk Das Stellwerk ist regulär jeweils von 11:00 bis 18:00 Uhr geöffnet. Weitere Veranstaltungen sowie kurzfristige Änderungen, aber auch Informationen über Arbeiten am Stellwerk, anstehende Projekte, die Geschichte der Eisenbahn in Reinheim und vieles mehr geben wir auf unserer Website www.mstw-reinheim.de sowie auf Facebook und Instagram bekannt. Wenn Sie das Stellwerk als Gruppe, z.B. bei einem Betriebsausflug oder als Schulexkursion besuchen möchten, können Sie auch einen individuellen Termin vereinbaren. Darüber hinaus freuen wir uns immer über neue Mitglieder, die sich an der Vereinsarbeit beteiligen möchten. Sprechen Sie uns gerne einfach an. Was erwartet Sie im Museumsstellwerk Reinheim? Als im Oktober 2007 die Odenwaldbahn auf elektronische Stellwerkstechnik umgestellt wurde, ging das heutige Museumsstellwerk Reinheim „Rf“ nach mehr als 100 Jahren außer Betrieb. Das Gebäude und die mechanische Stellwerkstechnik darin verwahrlosten zunehmend, bis sich schließlich unser Verein gründete und im Laufe der Jahre zahlreiche Renovierungsarbeiten erfolgten. Ein Stellwerk dient der sicheren Durchführung des Bahnbetriebs, indem es das Bedienen der Signale von der richtigen Lage der Weichen abhängig macht und die Steuerung des Betriebs von einem zentralen Punkt aus ermöglicht. Dieses Ziel wurde seinerzeit mit Hilfe hochentwickelter und zugleich sehr robuster mechanischer Technik erreicht, die im Museumsstellwerk Reinheim voll funktionsfähig erhalten wird. Der Bedienraum wird fast auf gesamter Länge von einer Hebelbank eingenommen, auf deren massivem Metallträger diverse Weichen- und Signalhebel angebracht sind. Jeder Hebel war früher mit Drahtzügen an eine Weiche oder ein Signal im Bahnhof angeschlossen und wurde vom Fahrdienstleiter per Muskelkraft bedient – was gerade bei kalten Temperaturen durchaus eine Herausforderung war. Hinter der Hebelbank sorgt der Verschlusskasten dafür, dass die Signale nur bei passender Weichenstellung bedient werden können. Er wurde für die museale Nutzung mit einer durchsichtigen Abdeckung ausgestattet, sodass auch hier ein Blick „hinter die Kulissen“ möglich ist. Während bislang alles rein mechanisch ablief, kommt nun am sogenannten Blockkasten auch Strom ins Spiel. Hier wird der Fahrweg für jeden Zug festgelegt, damit keine Weiche unter dem Zug umgestellt werden kann. Darüber hinaus wird auch sichergestellt, dass auf der eingleisigen Strecke zu den benachbarten Bahnhöfen immer nur ein Zug gleichzeitig unterwegs sein kann. Die Stellwerke der benachbarten Bahnhöfe werden im Museumsbetrieb per Fernbedienung simuliert. Die genaue Funktionsweise des Stellwerks und was früher alles erforderlich war, um einen Zug durch Reinheim fahren zu lassen, können Sie an unseren Öffnungstagen bei einer Stellwerksführung erfahren. Dabei geht es auch um die Geschichte der Stellwerke von den Anfängen der Eisenbahn bis in die Gegenwart und um den Arbeitsalltag eines Fahrdienstleiters. Neben der Technik sind im Museumsstellwerk auch zahlreiche Unterlagen und Gegenstände aus dem Bahnbetrieb vergangener Tage zu finden, sodass sie beispielsweise erfahren können, welch hohe Bedeutung den allgemein bekannten Zugschlusslaternen zukam oder warum im Stellwerk explosive Knallkapseln vorhanden waren. Das Museumsstellwerk Reinheim versteht sich als lebendiges Museum. Dabei steht die voll funktionsfähige Stellwerkstechnik im Vordergrund, die einen realistischen Vorführbetrieb ermöglicht. Darüber hinaus legen wir aber auch großen Wert auf ein originalgetreues Ambiente, sodass der Besuch im Museumsstellwerk zu einer kleinen Zeitreise wird. „Anfassen verboten“ gilt bei uns nicht – im Gegenteil: wir möchten das Stellwerk so authentisch wie möglich präsentieren und wer Interesse hat, kann auch selbst einmal unter Anleitung in die Rolle des Fahrdienstleiters schlüpfen. Pressemitteilung Museumsstellwerk Reinheim e.V.
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Ausstellung „Kalter Krieg auf Schienen“ bis Ende April verlängert
am 15/03/2025
Foto S.Bahnmuseum. Die Sonderausstellung „Kalter Krieg auf Schienen – Die S-Bahn der Deutschen Reichsbahn in West-Berlin 1961–1989“ erfreute sich im Februar großer Beliebtheit. Aufgrund der anhaltend hohen Nachfrage wird die Ausstellung im Berliner Ostbahnhof nun bis zum 30. April 2025 verlängert. Die Ausstellung beleuchtet die einzigartigen Bedingungen, unter denen die S-Bahn im früheren West-Berlin fuhr. Obwohl sie sich auf West-Berliner Gebiet befand, wurde sie von der Deutschen Reichsbahn der DDR betrieben – ein Umstand, der sie zu einem Symbol des Kalten Krieges machte. Mit zahlreichen Exponaten wie historischen Bildern, Plänen, Dokumenten und Filmausschnitten zeichnet das Berliner S-Bahn-Museum die spannungsreiche Geschichte dieser Epoche nach. Museumsleiter Udo Dittfurth zeigt sich erfreut: „Die große Nachfrage bestätigt, dass das Interesse an diesem besonderen Kapitel der Berliner Verkehrsgeschichte ungebrochen ist. Wir freuen uns, die Ausstellung jetzt bis Ende April präsentieren zu können und so noch mehr Besucher:innen die Gelegenheit zu geben, sich mit dieser auch gesellschaftspolitisch relevanten Thematik auseinanderzusetzen.“ Die Ausstellung ist noch bis zum 30. April 2025 im Projektraum des Museums im Ostbahnhof zu sehen. Der Eintritt kostet 2 Euro, ermäßigte Tickets sind bereits für 1 Euro erhältlich. Pressemeldung Berliner S-Bahn-Museum, www.s-bahn-museum.de
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670 003 „Fürstin Louise“ Dessau- Wörlitzer Eisenbahn
am 28/03/2025Nach gut knapp 10 Monaten Pause – wegen eines defekten Bremszylinders – fuhr 670 003 wieder auf der Dessau- Wörlitzer Eisenbahn. Immer donnerstags (März- Mai & September- November) kommt 670 003 zum Einsatz, ansonsten ein VT 672. Am 27.03.2025 machte ich am ersten planmäßigen Einsatztag ein paar Bilder entlang der Strecke von Dessau nach Wörlitz. Der Fahrplan für die DWE ist unter https://www.dvv-dessau.de/verkehr/fahrplan-woerlitzer-eisenbahn/ einzusehen. Max Berger
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Neues Leben für alte Dame im Prignitzer Kleinbahnmuseum Lindenberg
am 27/03/2025Fotos Stefan Hoeppner, Steve Domschke. Seit 1968 ist das Feuer im Kessel der Schmalspurlokomotive 99 4644 erloschen. Nun beginnt beim Prignitzer Kleinbahnmuseum Lindenberg e.V. die betriebsfähige Aufarbeitung der Lok. 2027 soll sie wieder fahren. Foto Andrea Woltschek. Es ist ein Meilenstein in der Geschichte des „Pollo“-Vereins. Nach langer Planung kann die Aufarbeitung des Kessels von 99 4644 (Orenstein & Koppel, 1923) starten. Dank zahlreicher Spenden und Förderungen der Ostdeutschen Sparkassenstiftung, der Sparkasse Prignitz und des Vereins Energie Dezent e.V. ist die Finanzierung dieses Teilvorhabens bereits gesichert. Nun wurde der vier Tonnen schwere Kessel nach Oberwiesenthal in die Lokwerkstatt der Sächsischen Dampfeisenbahngesellschaft mbH transportiert, wo er im Laufe des Jahres instandgesetzt wird. Die über 100 Jahre alte Schmalspurlokomotive befindet sich seit 1994 im Eigentum des Vereins und ist das einzige erhalten gebliebene Exemplar dieser Bauart. Einst war sie auf den Strecken der Rosenberger Kreisbahn, bei der KJ-1 in Sachsen-Anhalt, im Netz Perleberg und zuletzt bei der Rügenschen Kleinbahn unterwegs. Nach der Restaurierung soll sie wieder auf den Gleisen zwischen Lindenberg und Mesendorf dampfen. Die Sanierung des Kessels ist dabei ein entscheidender Schritt, um die betriebsfähige Wiederinbetriebnahme der Lok zu ermöglichen. „Dies ist ein großer Moment für unseren Verein und für alle Freunde historischer Eisenbahnen“, erklärt der Vereinsvorsitzende. „Die Lok 99 4644 ist ein bedeutendes Stück regionaler Geschichte, und wir setzen alles daran, sie wieder in Betrieb zu nehmen. Die erfolgreiche Finanzierung der Kesselaufarbeitung zeigt, wie groß das Interesse und die Unterstützung für unser Projekt sind.“ Während der Kessel in der Werkstatt überholt wird, laufen in Mesendorf Arbeiten für die weitere Instandsetzung des Rahmens der Lokomotive. Sobald der Kessel zurückkehrt, sollen die nächsten Schritte folgen – darunter Arbeiten an Fahrwerk und Kesselverkleidung. Der Verein hofft, die Dampflok ab Mitte 2027 wieder für Sonderfahrten und Veranstaltungen nutzen zu können. Der Prignitzer Kleinbahnmuseum Lindenberg e.V. bedankt sich herzlich bei allen Spendern und Unterstützern, die dieses Projekt möglich machen. Wer die Restaurierung weiterhin begleiten oder fördern möchte, findet aktuelle Informationen auf der Website des Vereins unter www.pollo.de. Pressemeldung Prignitzer Kleinbahnmuseum Lindenberg e.V.
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Härtsfeld-Museumsbahn e.V.: Generalversammlung im Landhotel „Zur Kanne“
am 25/03/2025Am Samstag, 22. März 2025 fand im Landhotel „Zur Kanne“ in Neresheim-Ohmenheim die ordentliche Generalversammlung für das Jahr 2024 des Härtsfeld-Museumsbahn e.V. statt. Der 1. Vorsitzende des Vereins, Werner Kuhn, begrüßte die zahlreich erschienenen Vereinsmitglieder, stellte die notwendigen Formalien fest, bedauerte die Abwesenheit von Vertretern der Kommunen im Jubiläumsjahr, und übermittelte die Grußworte von Ehrenmitglied Dr. Alfred Geisel, Landtagsvizepräsident a.D. Sodann wurde der im Berichtsjahr verstorbenen Vereinsmitglieder und eng verbundener, verdienter Vereinsfreunde mit einer Schweigeminute gedacht. Seit der Generalversammlung 2023 ist mit 12 Neumitgliedern die Zahl von 349 Mitgliedern nahezu konstant geblieben. Kuhn berichtete über den Museumsbetrieb und Arbeiten des vergangenen Jahres, das ganz im Zeichen der Heimattage Baden-Württemberg stand. Die Härtsfeld-Museumsbahn war mit vielen Veranstaltungen eingebunden. Zum Landesfestumzug am 8. September hat die Museumsbahn mit 4 Triebwagenfahrten Zubringerdienste geleistet. Das Betriebspersonal und die Aktiven des HMB sind in Uniform als Fußtruppe mitgelaufen und mit Beifall begrüßt worden. Kuhn zeigte sich sehr erfreut, dass gewürdigt wird, dass die Härtsfeld-Museumsbahn nicht nur Teil der Heimat ist, sondern Wichtiges dazu beiträgt. Mit ca. 8.300 Fahrgästen wurden etwas weniger Personen befördert als 2023, aber zu Aller Zufriedenheit wiederum ohne Unfälle oder Schäden. Etwas mehr, nämlich 102 Zugfahrten wurden bis weit in den Oktober hinein durchgeführt, es war mit 15 vorgeplanten und zwei zusätzlichen Betriebstagen (Blaulichttage, Aktionstag Landwirtschaft) eine lange Saison. 38 Sonderfahrten – 12 mit der Dampflok und 26 mit dem Triebwagen – wurden durchgeführt. Die Royal Academy of Music aus London ist immer ein besonders lieber Ehrengast, aber auch Fahrten für den Lionsclub Dillingen, die CDU-Landtagsfraktion mit Manuel Hagel, das Ferienprogramm Dischingen, den Landesfestumzug und nicht zuletzt die kleinste je durchgeführte Sonderfahrt mit nur 2 Fahrgästen verdienen besondere Erwähnung. Die Mitglieder wurden ausführlich über die durchgeführten Arbeiten unterrichtet. Wesentliche Projekte an Fahrzeugen konnten mit Hauptuntersuchungen abgeschlossen werden, Diesellok D4 JUMBO wurde eingeweiht, der Rungenwagen 322 dem Betrieb übergeben, die Fahrzeughalle im Lokschuppen wurde gründlich ausgebaut und renoviert, im Lagerhaus eine viel Arbeit sparende Sandstrahlkabine eingebaut, und nicht zuletzt wurden und werden noch umfangreiche Gleisbauarbeiten durchgeführt. Kuhn dankte allen Beteiligten für ihren aktiven Einsatz. Besonders hob er auch abgeschlossene Ausbildungen zum Zugführer von Luis Heinrich und Lukas Mutschler sowie zum Triebfahrzeugführer Diesellokomotive von Lukas Mutschler hervor, die intern durchgeführt werden konnten, auch das eine große Leistung. Bernd Sontheimer übernahm die Entlastung der Vorstandschaft sowie die Wahlen des neuen Vorstandes und der Kassenprüfer. Nachdem der Rechnungsführer Harald Hofbauer die solide Finanzlage erläutert und die Kassenprüfer das positive Prüfungsergebnis bekannt gegeben hatten, wurde der Vorstand einstimmig entlastet. Die turnusmäßigen Neuwahlen bestätigten den 1. Vorsitzenden Werner Kuhn, den 2. Vorsitzenden Dietmar Fischer, Rechnungsführer Harald Hofbauer, Protokollführer Ingo Adam, Pressewart Dr. Walter Gekeler, Platzwart Lukas Mutschler und die Kassenprüfer Hans-Joachim Weisbach und Sabine Fischer in ihren Ämtern. Bernd Sontheimer lobte die geleistete Arbeit und dankte den ehrenamtlich tätigen Aktiven für ihren Einsatz. Der Rechnungsführer erläuterte die Finanzplanung, die wie bewährt die Einnahmen konservativ und die Ausgaben pessimistisch fortschreibt. Der Haushaltsplan wurde einstimmig angenommen. Der Vorsitzende, Werner Kuhn, dankte sodann herzlich all seinen Aktiven, den Mitgliedern und den Förderern, Spendern und Sponsoren, insbesondere der Gudrun & Joachim Falk Stiftung, den Landkreisen, Kommunen, der Stadt Neresheim und Gemeinde Dischingen, die das große Ganze erst ermöglichen. Ein Wermutstropfen im Kelch der Zuversicht sei jedoch die zögerliche Haltung der Gemeinde Dischingen, die den Weiterbau der Museumsstrecke bis zum Endpunkt Dischingen doch dem Wunsch der Bevölkerung entsprechend fördern sollte. Dazu werden intensiv weitere Gespräche geführt. Für langjährige Mitgliedschaft von 15 Jahren wurden 3 Mitglieder geehrt, 8 Mitglieder für 25 Jahre Mitgliedschaft, und, erstmalig dieses Jahr, für 40-jährige Mitgliedschaft 18 Personen, darunter die Gründungsmitglieder. Geehrt wurden: • 15 Jahre: Josef Albrecht, Lothar Moosbrugger und Reinhold Schnell. • 25 Jahre: Roswitha Fiechtner, Marcus Heuschmid, Reinhard Kabus, Franz Rieger, Jürgen Schneider, Marco Weigel, Dr. Michael Weinmann und Fa. Leonhard Weiss GmbH & Co. KG. • 40 Jahre: Ursula Blohmann, Jürgen Bucher, Manfred Bucher, Jürgen Fischer, Artur Grimm, Dr. Helmut Kausen, Werner Kuhn, Gaby Lörch, Hans-Jochen Münnich, Dr. Andreas Räntzsch, Bernd Sontheimer, Stadt Aalen, Adolf Wahl, Reinhard Walloschke, Georg Weber, Elke Weis, Peter Weis und Dieter Zöpf. In seinem Ausblick erwartet Kuhn ein hoffentlich schönes und zahlreich besuchtes Jubiläumsjahr. Zur Saisonvorbereitung stehen noch etliche Arbeiten an: Lok 12 und Wagen 1 werden noch fertig hergerichtet, wagentechnische Untersuchungen durchgeführt, und nicht zuletzt ein Wagenputztag am 26. April. Mithelfer sind herzlich willkommen! Langjährige Restaurierungsprojekte wie Lok 11 und Triebwagen T 37 sollen, auch mit Investitionen in Auftragsvergabe, energisch vorangetrieben werden. Auf eine Fernsehsendung sei an dieser Stelle hingewiesen: Das Anheizen der Dampflok wird am 23. April live im ARD und ZDF-Mittagsmagazin gegen 12:15 und 13:15 Uhr gesendet. Der Beginn der 24. Betriebssaison ist dann am 1. Mai mit einem Regelbetriebstag. Die weiteren Regelbetriebstage finden jeweils ersten Sonntag im Monat bis Oktober statt, am 6. Juli und 7. September mit geführten Bibertouren. Am Himmelfahrtstag, 29. Mai ist dann „Tag der offenen Lokschuppentür“, zu Pfingsten, Fronleichnam und zum Stadtfest sind weitere Sonderbetriebstage. Die Hauptfestveranstaltung zum Vereinsjubiläum findet dann mit der Bahnhofshocketse am 9. und 10. August statt, mit Bewirtung, Oldtimertreffen, Kinderdampfbahn und vielen Extras. Es folgt noch der Tag des offenen Denkmals – am 14. September ist der Bahnhof Dischingen wieder geöffnet und wenigstens mit einem historischen Buspendel angeschlossen. Am 18. Oktober ist, welche Freude, die Neresheimer Lichternacht mit Kneipenfest „reloaded“ eingeplant! Am 8. Dezember finden dann noch Nikolausfahrten statt. Kuhn schloss die Versammlung mit herzlichem Dank und den besten Wünschen für alle Aktiven, Mitglieder, Unterstützer und Freunde. Pressemeldung HMB e.V.
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am 25/03/2025
Letzten Samstag fuhr ein Sonderzug, gezogen von der Bügelfalten-E10 350 in Kobaltblau, von Herford zur Meyer-Werft in Papenburg, wo es ein Besichtigungsprogramm gab. Mit etwa ½ Stunde Verspätung passierte der Zug die Rollklappbrücke über die Hunte in Oldenburg. Zum Zug gehörte diesmal auch der Krombacher-Partywagen. Jacek Rużyczka
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am 25/03/2025
Am 22.03.2025 war Railpool 155 138 mit einem Schotterzug von Halle nach Frankfurt unterwegs und wurde in Stotternheim fotografiert. Sven Molle
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Frühlingserwachen im Vogtsbauernhof
am 25/03/2025Am vergangenen Sonntag war der historische Schienenbus „Roter-Flitzer“ unter dem Motto „Frühlingserwachen im Vogtsbauernhof“ unterwegs. Von Bietigheim-Bissingen, Ludwigsburg, Stuttgart-Vaihingen und Böblingen über die Gäubahn bis Eutigen und dann weiter über die Freudenstädter Viadukte und Freudenstadt in die Kloster und Brauereistadt Alpirsbach, durch die Flöserstadt Schiltach und das Kinzigtal nach Hausach. Dort war Richtungswechsel und dann konnten die Fahrgäste am Haltepunkt Gutach Freilichtmuseum aussteigen und diesem einen Besuch abstatten, während der Schienenbus zur Abstellung zurück nach Hausach fuhr. Das Wetter war trüb und in Gutach und Hausach kam sogar mal der Regen. Später ging es über die Schwarzwaldbahn nach Villingen (schwarzwald) und zu einer Stadtbesichtigung und später über die Gäubahn zurück zu den morgendlichen Ausgangspunkten. Harald Becker
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Bergbaulok als Denkmal in Möhlau
am 24/03/2025In Möhlau – einem Ortsteil von Gräfenhainichen, wurde von der Interessengemeinschaft Bergbau ein Denkmal errichtet, das an die historische Verbindung des Ortes zum Bergbau erinnern soll. Im Zentrum des Ortes wurden eine 50-Tonnen-Lok sowie eine Baggerschaufel platziert. Ein Sonderling war die zweiachsige 3-191. Das 1942 von SSW gebaute Fahrzeug gehörte zu einer Serie von elektrischen Werklokomotiven und war bis 1986 im Streckendienst beim VEB Braunkohlenwerk Golpa, Grube Golpa eingesetzt. Anschließend war sie noch im Werkstattverschub im Einsatz. Folke Brockmann
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Rätselhafte (Oster)Abenteuer in der Dauerausstellung Bahnhof Bebra
am 24/03/2025Fotos Dauerausstellung Bahnhof Bebra. Die Osterferien stehen vor der Tür, und die Dauerausstellung Bahnhof Bebra lädt alle kleinen und großen Rätselfreunde zu einer spannenden Entdeckungsreise ein! Von Samstag, 5. April bis Sonntag, 20. April, verwandelt sich die Ausstellung in ein echtes Abenteuerland mit einem Oster-Gewinnspiel der Extraklasse. Zehn tolle Preise warten darauf, von den besten Detektiven ergattert zu werden. Während der Osterzeit werden die Modellanlagen der Ausstellung in riesige Wimmelbilder verwandelt, die es genau zu durchsuchen gilt. Doch nicht nur dort gibt es Geheimnisse zu lüften – auch in der Ausstellung hat der Osterhase einige Überraschungen versteckt! Jeder Besucher erhält eine Teilnehmerkarte mit kniffligen Fragen, deren Antworten sich beim aufmerksamen Erkunden der Ausstellung offenbaren. Romy Grimm, Tourismusbeauftragte und kreative Ideengeberin des Rätselspaßes, erklärt: „Ein Besuch in der Dauerausstellung ist in der Osterzeit nicht nur ein tolles Familienerlebnis, sondern auch eine Herausforderung für alle, die gerne knobeln und rätseln.“ Tolle Preise für clevere Spürnasen Alle Besucher der Bahnhofsausstellung können teilnehmen. Und das Beste: Wer das Museum öfter besucht, steigert seine Chancen auf einen der begehrten Gewinne! Die Preise im Überblick: 1. Preis: Outdoor Escape für 8 Personen „Schicksalsfahrt Biber-Express“2.–3. Preis: je 2 Karten für die Schienenbusfahrt „Ferkeltaxi“ am 16.08.20254. Preis:Familienkarte für den Kletterpark in Rotenburg5. Preis:Familienkarte für eine Ziegenwanderung6. Preis:Familienkarte für den Highwalk in Rotenburg7.-8. Preis: Familienkarte für eine Naturführung mit den Bebraer Rangern9.–10. Preis: je 2 Karten für die Feldbahnfahrten am Wasserturm Öffnungszeiten und Teilnahmebedingungen Die Dauerausstellung Bahnhof Bebra ist mittwochs bis sonntags von 10 bis 17 Uhr geöffnet – auch an den Osterfeiertagen. Eine Teilnahme ist mit dem regulären Museumseintritt möglich. Nutzen Sie die Gelegenheit, die Osterferien mit einer spannenden und unterhaltsamen Aktion in der Bahnhofsausstellung Bebra zu verbringen. Pressemeldung Dauerausstellung Bahnhof Bebra / Tourist-Information Bebra
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Königlich-sächsischer Osterzauber mit Hase und Dackel
am 24/03/2025Fotos Traditionsbahn Radebeul. Eigentlich vertragen sich Dackel und Hase ja nicht. Aber einmal im Jahr zu Ostern schaffen es die Mitglieder des Traditionsbahnverein Radebeul e.V., dass beide Vierbeiner sich verbünden und gemeinsam mit dem Dampfzug königlich sächsisch von Radebeul nach Moritzburg fahren. Gezogen von einer 112 Jahre alten, aber rüstigen Dampflok fährt der aus bis zu 130 Jahre alten Wagen bestehende Zug durch den erblühenden Lößnitzgrund. Dabei geht es an Mühlen vorbei, die Teichlandschaft durchquerend, hinauf zur Moritzburger Osterwiese. Die Freude an der gemeinsamen Reise teilen Hase und Dackel gern und laden alle Kinder mit Eltern und Großeltern ein, mitzufahren. Denn viele kleine Überraschungen sind dort versteckt und warten nur darauf, gefunden und vernascht zu werden. Und dafür ist genügend Zeit. An allen Tagen reisen Osterhase und Dackel pünktlich um 12.35 Uhr ab Radebeul Ost hinauf nach Moritzburg, am Sonntag und Montag zusätzlich bereits für Frühaufsteher um 09.12 Uhr. Wer zu späterer Stunde mit Hase und Dackel unterwegs sein möchte, kann am Samstag und Sonntag den Zug 15:30 Uhr nutzen. Ankunftszeit in Radebeul Ost ist jeweils um 11.32 Uhr, 14.48 Uhr und 17.51 Uhr. Interessierte sollten sich beeilen: Viele Plätze sind schon reserviert. Fahrkarten bestellen Sie unter www.trr.de, per Mail an verein@trr.de oder telefonisch unter 0351 79696277. Für Kurzentschlossene sind erfahrungsgemäß am Zug noch Restkarten zu vergeben. Dabei gilt allerdings: Frühes Kommen sichert die besten Plätze. Pressemeldung Traditionsbahn Radebeul e.V.
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„Jungfernfahrt“ des restaurierten Wismarer Schienenbus VT 509 der Museumsbahnen Schönberger Strand
am 24/03/2025Ein Retter von Kleinbahnen für Jahrzehnte war der Wismarer Schienenbus. Bei den Museumsbahnen Schönberger Strand ist der ehemalige T2 der Kleinbahn Lüneburg-Bleckede erhalten. Der Wagen des Typs Hannover C ist einer wenigen, die noch mit ihren originalen Ford Motoren BB fahren. Bei der OHE wurde er VT 509 wie er noch heute heißt. Nach der Fristabnahme am 12.10.2024 war nun am Sonntag seine erste Fahrgastfahrt. Der Projektleiter und Hauptakteur der neunjährigen Restauration bat zu einer Charterfahrt auf seiner Stammstrecke Schönberg (Holst.) – Museumsbahnhof Schönberger Strand. Er steht ab sofort für weitere Charterfahrten zur Verfügung. Meine Photos wurden im Bahnhof Schönberg und im Museumsbahnhof Schönberger Strand aufgenommen. Detlef Schulze-Hagenest
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am 23/03/2025
Der Extrazug Lyss-Arth-Goldau-Luzern-Lyss mit Re 4/4 I 10009 wurde in Mengen fotografiert. André Niederberger
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Saisonstart Dessau- Wörlitzer Eisenbahn
am 23/03/2025Am 22. und 23.03.2025 fand auf der Dessau- Wörlitzer Eisenbahn der Saisonstart zum Frühlingserwachen im Wörlitzer Park statt. Zum Einsatz kam 672 913. Aufgrund eines Defektes kam 672 915 nicht mit zum Einsatz, sodass nur ein Triebwagen zur Verfügung stand. Teilweise musste auch ein Bus der Stadtwerke die vielen Fahrgäste fahren, da der Triebwagen an seine Grenzen gestoßen ist. Die DWE fährt nun bis zum 02.11.2025 wieder täglich ins Gartenreich. Von März bis Mai und September bis November kommt donnerstags immer 670 003 „Fürstin Louise“ zum Einsatz. Alle übrigen Tage bestreitet ein VT 672 den Fahrplan. Das Bild entstand am 23.03.2025 am Vormittag in Wörlitz. Max Berger
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am 22/03/2025
Am 15.3 veranstalten die Euro Vapor Sektion Deutschland eine Sonderfahrt von Würzburg entlang des Main’s und Saale mit zwei Umläufen. Start war in Würzburg über Schweinfurt nach Bad Kissingen, Hammelburg, Gräfendorf und Gemünden zurück nach Würzburg. Gezogen wurde der Sonderzug von der Österreichischen Schnellzug Tenderdampflok 77 250. Die Fotos entstanden bei Hammelburg und Retzbach-Zellingen. Ron Hempel
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670 002 „Alma“ erstmals auf Usedom
am 21/03/2025Am 16.03.2025 startete „Alma“ in Chemnitz nach Zinnowitz. Erstmals konnte dadurch ein VT 670 auf der Insel Usedom erlebt werden. Abgestellt wurde sie in Zinnowitz, wo auch die Reisegruppe untergebracht war. Am 17.03. ging es von Zinnowitz bis Schmollensee, dann mit einem UBB-Bus weiter zur UBB-Werkstatt nach Heringsdorf. Am späten Nachmittag ging es wieder zurück. Der anschließende Tag stand den Leuten frei zur Verfügung, bevor es am Vormittag des 19.03. wieder zurück nach Hause ging. Bei der Hinfahrt wurde Zinnowitz fast 2 h eher erreicht und auf der Rückfahrt wurde Chemnitz ebenso knapp 90 min eher erreicht, als es der Fahrplan sagte. Die jeweils 500 km pro Richtung legte 670 002 ohne Probleme zurück. Laufweg war: Chemnitz- Riesa- Falkenberg- Calau (NL)- Königs Wusterhausen- Karower Kreuz- Angermünde- Pasewalk- Züssow- Zinnowitz Max Berger
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am 21/03/2025
Am 16.03.2025 waren die Ostsächsischen Eisenbahnfreunde aus Löbau auf Rundfahrt in den Schluckenauer Zipfel unterwegs. Die Fahrt führte über Ebersbach, Rumburk und Mikulášovice dolni nádraži nach Šluknov und zurück. Die Fotos entstanden in Ebersbach, Brtniky, Mikulášovice und Šluknov. Jens Reising
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am 20/03/2025
Heute ist 50 3616 vom Dampflokwerk Meiningen nach Schwarzenberg unterwegs. Die Fotos entstanden im Bahnhof Weimar. Sven Molle
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Start in die 69. Saison bei der Parkeisenbahn Wuhlheide
am 20/03/2025Fotos BPE/Klaus Badesee. Am 29./30. März startet Berlins kleinste, von Kindern betriebene Eisenbahn, in die neue Saison. Sie ist bis zum 2. November an allen Wochenenden und Feiertagen unterwegs und fährt auch dienstags bis donnerstags in den Ferien der Landes Berlin. Am Eröffnungswochenende werden in der Zeit von 10.00 Uhr bis 11.55 Uhr und von 13.40 bis 16.35 Uhr halbstündige Rundfahrten vom Hauptbahnhof der Parkeisenbahn (Haupteingang FEZ / An der Wuhlheide) angeboten. Die Züge halten auf allen Unterwegsbahnhöfen, so auch am S-Bf. Wuhlheide, wo direkter Übergang zur S 3 besteht. An ausgewählten Terminen, so auch zu Saisonbeginn und zu Pfingsten werden auch wieder historische Dampflokomotiven vor die Züge gespannt. Die Fahrkarten für die halbstündigen Rundfahrten werden in den Zügen und am Schalter im Hauptbahnhof der Parkeisenbahn verkauft und kosten für eine Rundfahrt 5,00 Euro, Kinder ab 2 Jahren zahlen 3,50 Euro. Für die Mitfahrt im Dampfzug wird pro Person ein Zuschlag von 1,50 Euro erhoben. Pressemeldung BPE Berliner Parkeisenbahn gGmbH, www.parkeisenbahn.de
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Abschiedsfahrt Baureihe 406 – Ein letzter Gruß an den ersten ICE International BR 406 [Update]
am 20/03/2025Fotos Michael Schuhmann, Deutsche Bahn. Die Baureihe 406, die den ICE vor 25 Jahren zum ICE International machte, geht in Rente! Am 12.04.2025 geht es zum letzten Mal auf einer Sonderfahrt nach Amsterdam. Vor einem Vierteljahrhundert läutete die Baureihe 406 eine neue Ära des internationalen Bahnverkehrs ein. Mit ihrem ersten Einsatz zur EXPO 2000 im internationalen Fahrgasteinsatz, begann die Erfolgsgeschichte von ICE International. Die in diesem Jahr 25 Jahre wird. 25 Jahre ICE internationaler Eisenbahnverkehr Die Baureihe 406 machte den ICE-Verkehr nach Amsterdam, Brüssel und Paris erstmalig möglich – schnell, komfortabel und grenzenlos. Heute feiern wir 25 erfolgreiche Jahre ICE International und zugleich die erfolgreiche Flottenmodernisierung im internationalen Hochgeschwindigkeitsverkehr. Die Baureihe 408 hat übernommen und die Baureihe 406 verabschiedet sich in den wohlverdienten Ruhestand. Aus diesem Grund veranstalten die DB Fernverkehr AG und NS International eine Sonderfahrt und ladet die Wegbegleiter der Baureihe 406, am 12. April 2025 herzlich zu einer einmaligen letzten Fahrt ein. Lassen Sie uns auf dieser Abschiedsfahrt die bewegte Geschichte dieser Baureihe gemeinsam aufleben und stilvoll Abschied nehmen. Die Fahrt findet mit zwei Mal BR 406 statt. Lassen sie sich diese einmalige Chance nicht entgehen. Buchen sie auf DB Navigator dieses einmalige noch nie dagewesenes Erlebnis. Update Die Zeiten der Sonderfahrt am 12.04.2024 haben sich etwas geändert: • ICE 13406Hannover Messe/Laatzen (Ab 08:47) – Amsterdam Centraal (An 14:17) • ICE 25Amsterdam Centraal (Ab 14:33) – Frankfurt (M) Hbf (An 21:15) Michael Schuhmann
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Sonderzüge mit 111 002 und 142 001
am 19/03/2025Am Wochenende pendelten einige Fotozüge zwischen Gera und Leipzig-Knauthain hin und her. Am Samstag fuhr 111 002 mit einen Bauzug, beladen mit einem T174. Am Sonntag war EBS 142 001 mit dem „Städte Express“ Wagenpark auf der Strecke unterwegs. Großen Dank an alle Beteiligten die diese Fahrten ermöglicht haben. Sven Molle
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Saisoneröffnung mit Infozug der Mansfelder Bergwerksbahn und Mittagsverpflegung
am 19/03/2025Fotos Markus Endt. Die reguläre Saison der Mansfelder Bergwerksbahn startet am 05.04.2025 mit dem Info- und Regelzug. Letzterer startet ab diesem Tag bis Anfang Oktober jeden Samstag 14:45 Uhr ab Benndorf. Der Info-Zug wartet 10:00 Uhr mit Dampflok Nr. 11 auf interessierte Fahrgäste. Thomas Fischer als Reiseführer gibt bei Halten auf mehreren Stationen Informationen zu Bergbau, Geschichte, Technik und Umgebung der Bergwerksbahn. So hält der Zug u. a. an den Stationen Bocksthal, Zirkelschacht, Gleisdreieck und Kupferkammerhütte. Anhand historischer Fotos und Lagepläne wird die Situation vor über 100 Jahren erklärt und auf noch vorhandene Relikte aus dieser Zeit hingewiesen. Geschichte und Geschichtchen aber auch Anekdoten aus längst vergangener Zeit werden im Rahmen des Info-Zuges zum Besten gegeben. Nach der Rückkunft in Benndorf wartet ein Gericht a la DDR-Schulküche, wie z.B. Erbsensuppe oder Nudeln mit roter Soße, sowie Bier vom Fass auf die hoffentlich hungrigen Teilnehmer (Selbstzahler). Wer nur Zug, ohne weitere Erklärungen fahren möchte, auf den wartet an diesem Tag 14:45 Uhr der Regelzug in Benndorf. Pressemeldung Mansfelder Bergwerksbahn e. V.
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am 19/03/2025
Unter dem Motto „Mit Volldampf um Würzburg“ ging es am Samstag, den 15.03.2025, mit der österreichischen Dampflokomotive 77 250 (Baujahr 1927, Eurovapor – Betriebsgruppe Deutschland) und dem GleisGlück-Sonderzug zwei Mal um die unterfränkische Residenzstadt. Aufgrund der umgeleiteten Fernzüge auf der Strecke zwischen Würzburg und Schweinfurt gab es leider Fahrplanunstimmigkeiten durch DB InfraGo. Die erste Runde startete deshalb bereits mit 20 Minuten Verspätung. Über Schweinfurt, wo die Fahrtrichtung gewechselt wurde, und Bad Kissingen – mit einstündigem Aufenthalt und erneutem Fahrrichtungswechsel – ging es entlang der Fränkischen Saale nach Gemünden/Main. Aufgrund der Verzögerung waren zusätzliche Zugkreuzungen auf der eingleisigen Strecke zwischen Schweinfurt und Gemünden/M. notwendig, sodass weitere Verspätungsminuten „gesammelt“ wurden. In Gemünden/Main versorgte die Freiwillige Feuerwehr des Ortes das fast 100jährige Dampfross mit Wasser, bevor es entlang des Mains zurück nach Würzburg ging. Die erste Runde endete daraufhin mit über einer Stunde Verspätung. Mittlerweile war die Abfahrtszeit der zweiten Runde erreicht. Nach dem Fahrgastwechsel in Würzburg Hauptbahnhof startete diese Tour mit 47 Minuten plus. Wiederholt verzögerten die Trassenprobleme des Infrastrukturbetreibers (DB) die Fahrt des Dampfzuges. Bad Kissingen wurde derweil mit ca. 70 Minuten Verspätung erreicht. Der Aufenthalt dort wurde etwas gekürzt, da aufgrund der verlängerten Fahrzeiten nun im Dampfloktender der Kohlevorrat langsam zur Neige ging. Jetzt war das ganze Können der Lokmannschaft gefragt. Der Heizer schaffte es mit geschickter Hand, den nötigen Druck im Kessel der Lok bis zum Schluss zu halten. Nach erneutem Wassernehmen in Gemünden regelte der Meister den Dampf so gekonnt, dass Würzburg zwar mit verminderter Geschwindigkeit und letztendlich rund 100 Minuten Verspätung, dafür aber noch mit dem letzten Stück Kohle im Tender erreicht wurde. Die beiden Rundfahrten waren lt. Veranstalter ausgebucht. Insgesamt rund 600 Fahrgäste und zahlreiche Eisenbahnfreunde kamen an der Strecke wieder voll auf ihre Kosten. Vielen Dank an die Organisatoren für ihr Engagement und den erfolgreichen Tag! Die Aufnahmen entstanden bei Euerfeld, in Oberwerrn, im Saaletal bei Oerlenbach, Arnshausen und Gräfendorf sowie im Maintal in Gemünden. Matthias Kümmel, Quelle: Eurovapor
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am 16/03/2025
Am 15.03.25 ging eine Sonderfahrt von Berlin macht Dampf, über Eberswalde nach Letschin, hier kurz vor dem Bahnhof Letschin. Uwe Dieter Hochmuth
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am 16/03/2025
Foto Museumseisenbahn Hanau. Am Samstag, den 17.05.2025 (von 11:00 bis 18:00 Uhr) und am Sonntag, den 18.05.2025 (von 10:00 bis 17:00 Uhr) ist das historische Bahnbetriebswerk Hanau für Besucher geöffnet. Als Zubringer vom Hanauer Hauptbahnhof verkehrt ein Pendelzug direkt in das Historische Bahnbetriebswerk Hanau. Das Rahmenprogramm umfasst neben Führerstandsmitfahrten, eine Fahrzeugausstellung mit den vereinseigenen Fahrzeugen, Gastlokomotiven, Kinderrallye, Videovorführungen, und vieles mehr. Weiterhin finden Führung durch das historische Bahnbetriebswerk (Zwei Ringlokschuppen, ein Rechteckschuppen und zwei Drehscheiben) statt. Für den Nachwuchs wird eine Modelleisenbahn in Spur 5″ zum mitfahren angeboten. Weitere Aussteller rund um die Eisenbahn runden das Programm ab. Auch für Speis und Trank (nachmittags auch Kaffee und Kuchen) ist gesorgt. Pressemeldung Museumseisenbahn Hanau e. V., www.museumseisenbahn-hanau.de
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Saisoneröffnung im Museumsstellwerk Reinheim
am 16/03/2025Fotos Museumsstellwerk Reinheim. Nicht nur in der Natur macht sich das Ende der kalten Jahreszeit zunehmend bemerkbar, auch das Museumsstellwerk Reinheim erwacht wieder aus dem Winterschlaf und startet im April in die neue Saison. Von einem wirklichen Winterschlaf kann man in diesem Fall allerdings nicht sprechen, denn die vergangenen Monate wurden von unseren Vereinsmitgliedern dazu genutzt, vor und hinter den Kulissen tatkräftig an der weiteren Ausgestaltung unseres Museums zu arbeiten. 2025 bieten wir wieder von April bis Dezember regelmäßige Öffnungstage an, bei denen das Stellwerk besichtigt werden kann. Es gibt Stellwerksführungen an der voll funktionsfähigen Stellwerksanlage, unsere Mitglieder erläutern Ihnen gerne auch individuell die Funktionsweise der Technik und geben einen Einblick in den Eisenbahnbetrieb vergangener Tage. Ein Rahmenprogramm mit Gartenbahn und Rangierspiel macht den Besuch im Museumsstellwerk für Groß und Klein gleichermaßen attraktiv. Unsere Termine 2025 • 06.04. Öffnungstag • 04.05. Öffnungstag • 14.06. Reinheimer Markt (abweichende Öffnungszeiten) • 15.06. Reinheimer Markt (abweichende Öffnungszeiten) • 13.07. Öffnungstag SOMMERPAUSE • 14.09. Tag des offenen Denkmals • 20.09. Tag der Schiene • 21.09. Tag der Schiene • 05.10. Öffnungstag • 02.11. Öffnungstag • 07.12. Advent im Stellwerk Das Stellwerk ist regulär jeweils von 11:00 bis 18:00 Uhr geöffnet. Weitere Veranstaltungen sowie kurzfristige Änderungen, aber auch Informationen über Arbeiten am Stellwerk, anstehende Projekte, die Geschichte der Eisenbahn in Reinheim und vieles mehr geben wir auf unserer Website www.mstw-reinheim.de sowie auf Facebook und Instagram bekannt. Wenn Sie das Stellwerk als Gruppe, z.B. bei einem Betriebsausflug oder als Schulexkursion besuchen möchten, können Sie auch einen individuellen Termin vereinbaren. Darüber hinaus freuen wir uns immer über neue Mitglieder, die sich an der Vereinsarbeit beteiligen möchten. Sprechen Sie uns gerne einfach an. Was erwartet Sie im Museumsstellwerk Reinheim? Als im Oktober 2007 die Odenwaldbahn auf elektronische Stellwerkstechnik umgestellt wurde, ging das heutige Museumsstellwerk Reinheim „Rf“ nach mehr als 100 Jahren außer Betrieb. Das Gebäude und die mechanische Stellwerkstechnik darin verwahrlosten zunehmend, bis sich schließlich unser Verein gründete und im Laufe der Jahre zahlreiche Renovierungsarbeiten erfolgten. Ein Stellwerk dient der sicheren Durchführung des Bahnbetriebs, indem es das Bedienen der Signale von der richtigen Lage der Weichen abhängig macht und die Steuerung des Betriebs von einem zentralen Punkt aus ermöglicht. Dieses Ziel wurde seinerzeit mit Hilfe hochentwickelter und zugleich sehr robuster mechanischer Technik erreicht, die im Museumsstellwerk Reinheim voll funktionsfähig erhalten wird. Der Bedienraum wird fast auf gesamter Länge von einer Hebelbank eingenommen, auf deren massivem Metallträger diverse Weichen- und Signalhebel angebracht sind. Jeder Hebel war früher mit Drahtzügen an eine Weiche oder ein Signal im Bahnhof angeschlossen und wurde vom Fahrdienstleiter per Muskelkraft bedient – was gerade bei kalten Temperaturen durchaus eine Herausforderung war. Hinter der Hebelbank sorgt der Verschlusskasten dafür, dass die Signale nur bei passender Weichenstellung bedient werden können. Er wurde für die museale Nutzung mit einer durchsichtigen Abdeckung ausgestattet, sodass auch hier ein Blick „hinter die Kulissen“ möglich ist. Während bislang alles rein mechanisch ablief, kommt nun am sogenannten Blockkasten auch Strom ins Spiel. Hier wird der Fahrweg für jeden Zug festgelegt, damit keine Weiche unter dem Zug umgestellt werden kann. Darüber hinaus wird auch sichergestellt, dass auf der eingleisigen Strecke zu den benachbarten Bahnhöfen immer nur ein Zug gleichzeitig unterwegs sein kann. Die Stellwerke der benachbarten Bahnhöfe werden im Museumsbetrieb per Fernbedienung simuliert. Die genaue Funktionsweise des Stellwerks und was früher alles erforderlich war, um einen Zug durch Reinheim fahren zu lassen, können Sie an unseren Öffnungstagen bei einer Stellwerksführung erfahren. Dabei geht es auch um die Geschichte der Stellwerke von den Anfängen der Eisenbahn bis in die Gegenwart und um den Arbeitsalltag eines Fahrdienstleiters. Neben der Technik sind im Museumsstellwerk auch zahlreiche Unterlagen und Gegenstände aus dem Bahnbetrieb vergangener Tage zu finden, sodass sie beispielsweise erfahren können, welch hohe Bedeutung den allgemein bekannten Zugschlusslaternen zukam oder warum im Stellwerk explosive Knallkapseln vorhanden waren. Das Museumsstellwerk Reinheim versteht sich als lebendiges Museum. Dabei steht die voll funktionsfähige Stellwerkstechnik im Vordergrund, die einen realistischen Vorführbetrieb ermöglicht. Darüber hinaus legen wir aber auch großen Wert auf ein originalgetreues Ambiente, sodass der Besuch im Museumsstellwerk zu einer kleinen Zeitreise wird. „Anfassen verboten“ gilt bei uns nicht – im Gegenteil: wir möchten das Stellwerk so authentisch wie möglich präsentieren und wer Interesse hat, kann auch selbst einmal unter Anleitung in die Rolle des Fahrdienstleiters schlüpfen. Pressemitteilung Museumsstellwerk Reinheim e.V.
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Ausstellung „Kalter Krieg auf Schienen“ bis Ende April verlängert
am 15/03/2025Foto S.Bahnmuseum. Die Sonderausstellung „Kalter Krieg auf Schienen – Die S-Bahn der Deutschen Reichsbahn in West-Berlin 1961–1989“ erfreute sich im Februar großer Beliebtheit. Aufgrund der anhaltend hohen Nachfrage wird die Ausstellung im Berliner Ostbahnhof nun bis zum 30. April 2025 verlängert. Die Ausstellung beleuchtet die einzigartigen Bedingungen, unter denen die S-Bahn im früheren West-Berlin fuhr. Obwohl sie sich auf West-Berliner Gebiet befand, wurde sie von der Deutschen Reichsbahn der DDR betrieben – ein Umstand, der sie zu einem Symbol des Kalten Krieges machte. Mit zahlreichen Exponaten wie historischen Bildern, Plänen, Dokumenten und Filmausschnitten zeichnet das Berliner S-Bahn-Museum die spannungsreiche Geschichte dieser Epoche nach. Museumsleiter Udo Dittfurth zeigt sich erfreut: „Die große Nachfrage bestätigt, dass das Interesse an diesem besonderen Kapitel der Berliner Verkehrsgeschichte ungebrochen ist. Wir freuen uns, die Ausstellung jetzt bis Ende April präsentieren zu können und so noch mehr Besucher:innen die Gelegenheit zu geben, sich mit dieser auch gesellschaftspolitisch relevanten Thematik auseinanderzusetzen.“ Die Ausstellung ist noch bis zum 30. April 2025 im Projektraum des Museums im Ostbahnhof zu sehen. Der Eintritt kostet 2 Euro, ermäßigte Tickets sind bereits für 1 Euro erhältlich. Pressemeldung Berliner S-Bahn-Museum, www.s-bahn-museum.de
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