Mitte der Neunzigerjahre gab es bei der DB rund 28.000 Bahnübergänge, über 50 Prozent davon technisch gesichert. 2023 waren es noch 15.820 Anlagen. Dies ist die niedrigste Zahl in der Geschichte der Deutschen Bahn. Mit Bund und Eigentümern der Straße arbeiten wir an der weiteren Reduzierung der Bahnübergänge.
Dies hilft, die Zahl der Unfälle zu verringern. 2023 gab es 154 Unfälle an den Bahnübergängen der DB. 1995 waren es noch 603 Kollisionen. Die Zahl der Unfälle ist somit um fast drei Viertel gesunken.
Die Mehrzahl der Bahnübergänge in Deutschland (63,3 %) ist technisch gesichert, z. B. durch Blinklichter, Halbschranken oder Vollschranken. Mitte der Neunzigerjahre gab es bei der DB noch ca. 28.000 BÜ, von denen nur etwa 50 Prozent technisch gesichert waren.
Die Ursachen für Bahnübergangsunfälle sind vielfältiger Natur. Aus den Erfahrungen der letzten Jahre zeichnet sich jedoch ab, dass über 95 Prozent der Kollisionen aufgrund von Unaufmerksamkeit, Leichtsinn oder Unkenntnis passieren. Aus diesem Grund ist die Aufklärung der Straßenverkehrsteilnehmer über geltende Verkehrsregeln am Bahnübergang ein wichtiges Thema, das die Bahn seit Jahren mit zahlreichen Partnern in der Gemeinschaftsaktion „sicher drüber“ unter anderem mit Videos, Flyern, Kooperationen mit Fahrschulverlagen und Vor-Ort-Terminen an Unfallschwerpunkten vorantreibt.
Weitere Informationen unter: www.deutschebahn.com/sicherheit
Pressemeldung Deutsche Bahn
