Kennbuchstabe (oder Ziffer)
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Bedeutung
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Beispiel
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Zusatzinfo
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4
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Österreich: Vierachser
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B4hET
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a
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· Mit Einrichtungen die den Betrieb des Abfertigungsverfahrens TAV (Technikbasiertes Abfertigungsverfahren) ermöglichen.
· Früher: dreiachsiger Reisezugwagen
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DBuza
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aa
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Früher: zweiachsiger Reisezugwagen
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b
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· Bis 1992 bei DB: Wendezug-Befehlsleitung (geändert in „uu“)
· Früher DR: Behelfsreisezugwagen der Baujahre 1943 bis 1945.
· Seit 1992: Reisezugwagen mit behindertengerechter Ausrüstung (einschließlich behindertengerechtem WC).
· Schweiz: Begleitwagen (nur in der Kombination „Db“)
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Bnrzb
Bpmbz
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bu
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Buffet-Abteil
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ARbuimz
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1992 geändert in „k“
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c
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Abteile mit Umbaumöglichkeit der Sitzplätze in Liegeplätze (Liegewagen)
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Bcm
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c -> „Couchette“ (frz. = Liege)
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d
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Mit Einrichtung für die Fahrradbeförderung (Fahrradstellplätze) oder Mehrzweckraum.
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Bpmdz
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-d
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Österreich: Doppelstockwagen
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-dl
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Österreich: Doppelstockwagen mit Steuerleitung (entfällt bei aktuellen Auslieferungen und Umzeichnungen)
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-ds
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Österreich: Doppelstockwagen-Steuerwagen Steuerwagen (entfällt bei aktuellen Auslieferungen und Umzeichnungen)
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e
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· Bis 1986: Elektrische Heizung aus der Zugsammelschiene
· Österreich bis 1962: Gepäckwagen mit Seitengang
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Büe
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Entfällt seit 1992 ersatzlos
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ee (e)
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Bis 1992: Wagen mit Energieversorgung aus der Zugsammelschiene (jedoch ohne elektrische Heizung).
Die Nebenzeichen e und ee standen am Ende des Gattungszeichens
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Dü(e)
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f
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· Reisezugwagen (Steuerwagen) mit Führerstand/Steuerabteil für den Wendezugbetrieb (36polige Steuerleitung) oder ZWS.
· DR bis 1986: Behelfssteuerwagen (Befehlswagen) für den Wendezugbetrieb.
· Zusätzlich zu „u“: Steuerwagen mit 34-poliger Leitung oder zeitmultiplexer Wendezugsteuerung.
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BDnrzf
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g
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Bis ca. 2000: Durch Gummiwülste geschützter Übergang (Gummiwulstübergänge) bei Sitz-, Liege- und Schlafwagen für den Schnellzugdienst. Wurde bei Fahrzeuge die bereits das Nebengattungszeichen „m“ verwenden nicht angewandt.
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Dag
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Entfällt seit 1993 bei Neubauten
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h
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· Energieversorgung (Batterieladung) wahlweise über Ladegerät (angeschlossen an Zugsammelschiene) oder Achsgeneratoren möglich.
· Bei ex-DR-Wagen: Kennzeichen nicht umgebauter Nahverkehrswagen der DR-Bauart (Großraumwagen mit Gummiwulstübergängen und Mittelgang).
· Bei Beförderung mit E-Lok oder V-Lok mit elektrischer Energieversorgung ist die Zugsammelschiene unter Spannung zu setzen. Die Art der Energieversorgung der Heizung bzw. Klimaanlage ist maßgebend für den Einsatz der Wagen auf elektrifizierten und nicht elektrifizierten Strecken.
· (Personenwagen mit Ausrüstung für Menschen mit körperlicher Behinderung)
· Österreich: Wagen mit elektrischer Heizung (entfällt ab 1968, ausgenommen bei Triebwagen und Schmalspurfahrzeugen)
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ARmh
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i
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· Zusätzlich zu „m“: ehemalige InterRegio-Wagen
· Bis ca. 1992: Durchgangswagen mit offenen Übergängen
· Schweiz: Wagen mit offenen Plattformen bzw. Wagen mit behindertengerechter Toilette (nur bei RhB und MGB)
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Bimz
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ip
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Wagen mit Mittelgang, geschlossenen Plattformen und offenen Übergangsbrücken (bis 1968 ausgenommen Schmalspurwagen).
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k
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Reisezugwagen mit Speiseraum (Restaurant) zur Selbstbedienung, Wirtschaftraum, Küchenabteil oder Warenautomaten.
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Bpmbkz
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k -> Kiosk
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-k
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Österreich ab 1982: Wagen mit Zugführerkabine
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l
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· Großraumwagen mit Mitteleinstieg und 11 B-Abteilen im Byl oder 5 B- und 5 A-Abteilen im AByl (wie m-Wagen, jedoch ohne Seitengang).
· Österreich: Triebwagenanhänger mit Steuerleitung
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AByl
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l -> LS-Wagen („Leichte Schnellzugwagen“)
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-l
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Österreich ab 1995: wendezugfähiger Wagen
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B4iph-l
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m
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Fernverkehrswagen mit einer Länge von mehr als 24,5 m (oder mindestens 26,4 m) mit 10 A-Abteilen im Am, 5 A- und 6 B-Abteilen im ABm, 12 B-Abteilen im Bm oder 6 B-Abteilen im BDm und Gummiwulstübergängen (außer bei DDm).
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Bm
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m -> Mielich, Konstrukteur der ersten UIC-X- bzw. m-Wagen
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mm
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Modernisierter m-Wagen (ab ca. 2016).
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n
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Nahverkehrswagen mit mehr als 24,5 m Länge, Großraum mit Mittelgang in der 2. Klasse (12 fiktive Abteile), 2 Mitteleinstiegen und je 3 fiktive Abteile in den Endräumen und 6 fiktive Abteile im Mittelteil, in der ersten Klasse 5 (fiktive) Abteile im Mittelteil zwischen den Einstiegen, seit 1992 außerdem mit 36-poliger ex-DB-Wendezugsteuerleitung.
Mittelgang oder Seitengang in der 1. Klasse
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Bn
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o
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· Unklimatisierter Fernverkehrswagen mit weniger als für das Gattungszeichen „m“ nötigen aber vergrößerten Abteilen. Wird zusätzlich zu „m“ angeschrieben.
· Bis 1992: Wagen ohne Sitzpolster
· Österreich bis 1980: Wagen ohne Dampfheizung
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ABom
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p
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· Früher: InterCity-Großraumwagen
· Klimatisierter Fernverkehrs- und Nahverkehrswagen mit Großraum und Mittelgang („pullman-artig).
· Schweiz: Panoramawagen (nur bei RhB, MGB und Vorgängerbahnen)
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Apmz
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q
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Reisezugwagen (Steuerwagen) mit Steuerabteil für Wendezugbetrieb; 34-polige ex-DR-Steuerleitung (wird seit 1991 bei Neubauten durch die Kombination …uf… ersetzt). Wird angewandt bei nichtmodernisierten Fahrzeugen, die nicht das „n“ oder „y“ tragen.
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DBmqz
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r
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· Hochleistungsbremse der Bauart KE-GPR, nur in Verwendung mit „n“ oder bei Postwagen („post“).
· Früher: Schnellzugwagen mit Wagenübergängen und Speisraum für Selbstbedienung.
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Bnrz
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r -> „Rapid“
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rl
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Begleitwagen für die Rollende Landstraße
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Bocmrl
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rl -> „Rollende Landstraße“, entfällt seit 19__ erstzlos
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s
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· Mittelgang oder Seitengang in Gepäckwagen und Personenwagen mit Gepäckabteil
· Bei Schlafwagen: Bauart „Spezial“ mit kleine 1-Bett oder 2-Bett-Abteile
· Bei Abteilwagen: Service-Abteil
· Österreich bis 1962: Wagen für Expressgut
· Schweiz: Panoramawagen (von Superpanoramic-Express, nur bei MOB)
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BDms, WLABsm
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-s
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Österreich: Steuerwagen für Wendezugbetrieb
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B4iph-s
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/s
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Österreich: Wagen für die schmalspurigen Zahnradbahnen
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t
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· Wagen für Turnuszüge
· Großraumwagen mit Sitzplätzen und Mittelgang
· Schweiz: Steuerwagen für Pendelzüge
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WGtmh
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Entfällt seit 1998
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tr
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DR: Wagen mit Traglastenabteil
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u
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Reisezugwagen für den Wendezugbetrieb, die mit einer 34 Poligen Steuerleitung ausgerüstet sind (ex DR).
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DBuza
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ü
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Schweiz & Österreich bis 1968: Wagen mit geschlossenem Übergang
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uu
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Reisezugwagen mit 36-poliger ex-DB-Wendezugsteuerleitung für den Wendezugbetrieb, die mit einer 36 Poligen Steuerleitung ausgerüstet sind (ex Deutsche Bundesbahn). Bei „n“ ist diese Eigenschaft bereits inkludiert.
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Bduu
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v
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· Klimatisierter Abteilwagen mit weniger als für „m“ notwendigen Abteilen (11 statt 12 bei Bm, 6/4 statt 6/5 bei ABm, 9 statt 10 bei Am).
· Früher bei DR-Doppelstockwagen von 1970-1992 (ehemals „DB13“): Vierteilige Doppelstock-Einheit, verbunden über Jacobsdrehgestelle
· Klimatisierte Fernverkehrswagen mit vergrößerten Abteilen.
· Fahrzeug mit Fahrradabteil
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Avmz
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w
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· Bis 1977: Versuchsfahrzeug in Leichtbauweise
· Seit 2012: Fernverkehrswagen mit erheblich verringerter Abteilanzahl (9 statt 12 bei Bm).
· Früher: Sitzpolster auch in der 2. Klasse
· DR 1970 – 1995: leichte Durchgangswagen bis 32 t Eigenmasse
· Österreich: Wagen mit Webasto-Eigenheizung (bei Triebwagenanhängern nicht angeschrieben).
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Bwümz
Bwmz
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x
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· S-Bahn-Wagen / Wendezugwagen in Sonderbauart mit 24,5 m Länge, 3 Mitteleinstiegen, Großraum mit Mittelgang in der 1. und 2. Klasse, zentraler elektrischer Energieversorgung aus der Zugsammelschiene, Mitteleinstiegen sowie Hochleistungsbremse der Bauart KEGPRA ep. („x-Wagen“).
· 1992-2000 bei Doppelstockwagen: Zweiteilige Doppelstock-Einheit, verbunden über Jacobsdrehgestelle.
· Österreich ab 1962: Gepäckwagen für Expressgut
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ABx
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y
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· Nahverkehrswagen mit mehr als 24,5 m (oder mehr als 26,4 m) Länge, Großraum mit Mittelgang in der 2. Klasse, 2 Mitteleinstiegen, je 3 fiktiven Abteilen in den Endräumen und 5 fiktiven Abteilen im Mittelteil (gesamt 11 fiktive Abteile) zwischen den Einstiegen. Geeignet für Wendezugbetrieb mit 34-poliger Steuerleitung.
· Früher: Großraumwagen mit Mittelgang
· Österreich: Wagen mit Buffetabteil
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Byuuz
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z
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· Reisezugwagen mit zentraler elektrischer Energieversorgung aus der Zugsammelschiene ohne Achsgeneratoren (gilt nicht in Verbindung mit x).
· DR 1970-1992: zweiteilige Doppelstockeinheit (vormals „DB7“)
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Bomz
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