Bahnunfall im Bereich des Hamburger Hafens

Erschienen: 26/05/2026Source: BahnblogstelleBy Redaktion
Categories: Hamburg, Rangierunfall, │ AKTUELL │, Altenwerder, Hafenbahn, Polizei, Rangierlok, Unfall, Zugkollision

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Vier Bundesländer wollen bessere Bahnverbindung nach Polen

Erschienen: 27/05/2026Source: BahnblogstelleBy Redaktion
Categories: Bahnausbau, Berlin, Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Polen, Sachsen, │ TOPTHEMA │, Infrastruktur, MecklenburgVorpommern

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Erster ICE-L auf Sylt getauft

Erschienen: 27/05/2026Source: Eisenbahnjournal Zughalt.deBy Stefan Hennigfeld
Categories: Fernverkehr, Schleswig-Holstein

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“Tarifdschungel” Nahverkehr in NRW – Was ändert sich und was fehlt?

Erschienen: 27/05/2026Source: BahnblogstelleBy Redaktion
Categories: Nordrhein-Westfalen, Ticket-App, Ticketpreise, │ AKTUELL │, AVV, Bahn, Bus, NRW, Nahverkehr, ProBahn, Stadtbahn, Ticket, VRR, VRS, Westfalentarif, ÖPNV

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Nach Korridorsanierung: DB nimmt Nordabschnitt der Strecke Hamburg – Berlin wieder in Betrieb

Erschienen: 15/05/2026Source: PresseinformationenBy

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S-Bahnen in Berlin, München und Stuttgart mit neuer Leitung

Erschienen: 05/03/2026Source: PresseinformationenBy

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Ruhrbahn installiert Photovoltaik

Erschienen: 27/05/2026Source: Eisenbahnjournal Zughalt.deBy Stefan Hennigfeld
Categories: VRR

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Untersuchungen zur Zugentgleisung zwischen Rosenheim und Pfraundorf (Inn) aufgenommen

Source: Bundesstelle für Eisenbahnunfalluntersuchung - Fachmitteilungen

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DB Regio Nord mit neuer Spitze

Erschienen: 13/05/2026Source: PresseinformationenBy

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Bürgerdialog in Braunschweig

Erschienen: 22/05/2026Source: Eisenbahnjournal Zughalt.deBy Stefan Hennigfeld
Categories: Niedersachsen

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AVG testet Automatisierungskonzepte

Erschienen: 20/05/2026Source: Eisenbahnjournal Zughalt.deBy Stefan Hennigfeld
Categories: Baden-Württemberg

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Dreißig Jahre LNVG Niedersachsen

Erschienen: 26/05/2026Source: Eisenbahnjournal Zughalt.deBy Stefan Hennigfeld
Categories: Niedersachsen

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Untersuchungen zur Zugkollision in Gelnhausen aufgenommen 

Source: Bundesstelle für Eisenbahnunfalluntersuchung - Fachmitteilungen

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Mit Aktions-BahnCards zu Ostern sparen

Erschienen: 22/03/2026Source: PresseinformationenBy

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Region profitiert: Ausbau Müllheim – Auggen sorgt für stabilere und schnellere Verbindungen

Erschienen: 31/03/2026Source: PresseinformationenBy

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Modernisierungen am Niederrhein

Erschienen: 21/05/2026Source: Eisenbahnjournal Zughalt.deBy Stefan Hennigfeld
Categories: Fahrplanänderungen, VRR

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BVG AöR: E-Busse bei Subunternehmen

Erschienen: 21/05/2026Source: Eisenbahnjournal Zughalt.deBy Stefan Hennigfeld
Categories: Berlin

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Vermummte Person bewirft Regionalzug in Lübeck mit Stein

Erschienen: 26/05/2026Source: BahnblogstelleBy Redaktion
Categories: Sachbeschädigung, Schleswig-Holstein, Steinwurf, │ AKTUELL │, Bundespolizei, Frontscheibe, Lokführer, Lübeck, Regionalzug, SchleswigHolstein

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Nachbarschaftsstreit sorgt für Stopp des U-Bahn-Verkehrs

Erschienen: 27/05/2026Source: BahnblogstelleBy Redaktion
Categories: Bayern, Polizeieinsatz, │ AKTUELL │, München, Streit, UBahn

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Bonn: Zukunftsbus gilt Klimatipps

Erschienen: 27/05/2026Source: Eisenbahnjournal Zughalt.deBy Stefan Hennigfeld
Categories: go.Rheinland

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Deutsche Bahn: Schritt nach vorn bei Umsatz und operativem Ergebnis

Erschienen: 27/03/2026Source: PresseinformationenBy

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Allianz pro Schiene fordert Digitalisierung

Erschienen: 21/05/2026Source: Eisenbahnjournal Zughalt.deBy Stefan Hennigfeld
Categories: Verkehrspolitik

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Untersuchungen zur Zugkollision in Bayreuth Hbf aufgenommen  

Source: Bundesstelle für Eisenbahnunfalluntersuchung - Fachmitteilungen

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Mehr Fahrten zum Hessentag

Erschienen: 27/05/2026Source: Eisenbahnjournal Zughalt.deBy Stefan Hennigfeld
Categories: Hessen

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Auch die Fläche ist wichtig

Erschienen: 21/05/2026Source: Eisenbahnjournal Zughalt.deBy Stefan Hennigfeld
Categories: Kommentar

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GDL kündigt Warnstreik bei der Saarbahn an

Erschienen: 27/05/2026Source: BahnblogstelleBy Redaktion
Categories: Saarland, Streikbedingte Einschränkungen, Tarifverhandlungen & Streiks, │ AKTUELL │, GDL, Gewerkschaft, Saarbahn, Streik, Tarifstreit, Warnstreik

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Hochbahn präsentiert Udo-Bus

Erschienen: 27/05/2026Source: Eisenbahnjournal Zughalt.deBy Stefan Hennigfeld
Categories: Hamburg

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Lkw Kartell: Deutsche Bahn und MAN einigen sich auf Zahlung von Schadensersatz

Erschienen: 17/04/2026Source: PresseinformationenBy

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Vhttps://bahninfos.com/?page_id=14147

MVV bietet Zugspitz-Ticket an

Erschienen: 22/05/2026Source: Eisenbahnjournal Zughalt.deBy Stefan Hennigfeld
Categories: Bayern

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Untersuchungen zur Zugkollision in Worms Hbf abgeschlossen

Source: Bundesstelle für Eisenbahnunfalluntersuchung - Fachmitteilungen

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Wien: Ertüchtigung der Verbindungsbahn

Erschienen: 22/05/2026Source: Eisenbahnjournal Zughalt.deBy Stefan Hennigfeld
Categories: Österreich

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Vossloh plant Cordel-Übernahme

Erschienen: 27/05/2026Source: Eisenbahnjournal Zughalt.deBy Stefan Hennigfeld
Categories: Allgemein

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30. ÖPNV-Forum in Stuttgart

Erschienen: 26/05/2026Source: Eisenbahnjournal Zughalt.deBy Stefan Hennigfeld
Categories: Stuttgart

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Fahrtziel Natur: 25 Jahre Partnerschaft für umweltfreundliche Mobilität in Schutzgebieten

Erschienen: 24/04/2026Source: PresseinformationenBy

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Zwischenbericht zur Zugentgleisung zwischen Rosenheim und Pfraundorf (Inn)

Source: Bundesstelle für Eisenbahnunfalluntersuchung - Fachmitteilungen

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Auto kollidiert mit Zug der Appenzeller Bahnen

Erschienen: 27/05/2026Source: BahnblogstelleBy Redaktion
Categories: Bahnübergangsunfall, Schweiz, │ AKTUELL │, Bahnübergang, Polizei, Unfalll, Wasserauen

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Mehr Komfort und neuer Glanz: DB Reisezentrum und DB Lounge im Kölner Hauptbahnhof nach Modernisierung wiedereröffnet

Erschienen: 24/03/2026Source: PresseinformationenBy

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Zwischenbericht zur Zugentgleisung in Nordstemmen

Source: Bundesstelle für Eisenbahnunfalluntersuchung - Fachmitteilungen

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Großes Jubiläumsfest zum 25. Geburtstag im DB Museum Koblenz

Erschienen: 21/05/2026Source: PresseinformationenBy

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Alkoholverbot an weiteren Bahnhöfen in NRW

Erschienen: 26/05/2026Source: BahnblogstelleBy Redaktion
Categories: Alkoholverbot, Nordrhein-Westfalen, │ AKTUELL │, Bahnhof, Bonn, DeutscheBahn, Dortmund, Duisburg, Düsseldorf, Essen, Hauptbahnhof, Köln, Münster, NRW, Sauberkeit, Sicherheit

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Streckenverlauf der neuen Hamburger U5 nach Osdorf steht fest

Erschienen: 26/05/2026Source: BahnblogstelleBy Redaktion
Categories: Hamburg, Metro & U-Bahn, │ TOPMELDUNG │, Nahverkehr, Osdorf, UBahn, ÖPNV

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Polizei evakuiert ICE in Ulm – Das war der Grund

Erschienen: 27/05/2026Source: BahnblogstelleBy Redaktion
Categories: Baden-Württemberg, Polizeieinsatz, Zugevakuierung, │ AKTUELL │, BadenWürttemberg, Bundespolizei, Hauptbahnhof, ICE, Ulm

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Untersuchungen zur Zugentgleisung in Berlin‐Lichtenberg abgeschlossen

Source: Bundesstelle für Eisenbahnunfalluntersuchung - Fachmitteilungen

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Hamburg: Hochbahn-Chef Henrich vorzeitig freigestellt

Erschienen: 26/05/2026Source: BahnblogstelleBy Redaktion
Categories: Hamburg, Personalien, │ TOPMELDUNG │, Freistellung, Hochbahn, Management, RobertHenrich, Verkehrspolitik, Vorstand

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Rhttps://bahninfos.com/?page_id=14147

Echtzeitdaten und integrierte Buchung - DB und Google weiten Kooperation aus

Erschienen: 13/05/2026Source: PresseinformationenBy

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Schiene verbindet Europa: neue Direktverbindung von Berlin über Kopenhagen nach Oslo kommt

Erschienen: 09/05/2026Source: PresseinformationenBy

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Reaktivierungen nehmen Fahrt auf

Erschienen: 26/05/2026Source: Eisenbahnjournal Zughalt.deBy Stefan Hennigfeld
Categories: Verkehrspolitik

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#mehrAchtung: Neue Kampagne fordert mehr Respekt für Mitarbeitende in Bussen und Bahnen

Erschienen: 05/05/2026Source: PresseinformationenBy

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Zwischenbericht zur Zugentgleisung in Mainz Hbf

Source: Bundesstelle für Eisenbahnunfalluntersuchung - Fachmitteilungen

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Zwischenbericht zum Bahnübergangsunfall zwischen Hamburg-Harburg und Hittfeld

Source: Bundesstelle für Eisenbahnunfalluntersuchung - Fachmitteilungen

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Wie die DB InfraGO Stabilität und Pünktlichkeit zurückgewinnen will

Erschienen: 07/05/2026Source: PresseinformationenBy

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Bhttps://bahninfos.com/?page_id=14147

DB InfraGO: Zustandsnote des Schienennetzes 2025 konstant geblieben

Erschienen: 07/05/2026Source: PresseinformationenBy

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Eisenbahner:in mit Herz 2026: Fünf Auszeichnungen für DB-Mitarbeitende

Erschienen: 16/04/2026Source: PresseinformationenBy

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Bauarbeiten zwischen Chiasso und Mailand: Einschränkungen im Bahnverkehr

Erschienen: 27/05/2026Source: BahnblogstelleBy Redaktion
Categories: Baubedingte Einschränkungen, Italien, │ TOPMELDUNG │, Bauarbeiten, Chiasso, Ersatzverkehr, Eurocity, Mailand, SBB, Schweiz

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Angriffe auf Bahn-Sicherheitsdienst – Bundespolizei ermittelt

Erschienen: 26/05/2026Source: BahnblogstelleBy Redaktion
Categories: Baden-Württemberg, Bedrohung & Körperverletzung, │ AKTUELL │, Bundespolizei, DBSicherheit, Gewalt, Körperverletzung, Messer, Pfefferspray, Regionalzug, SBahn, Sicherheit, Stuttgart

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Ruhrbahn nimmt große Photovoltaik-Anlage auf Betriebshof in Mülheim in Betrieb

Erschienen: 27/05/2026Source: BahnblogstelleBy Redaktion
Categories: Energieversorgung, Nordrhein-Westfalen, │ AKTUELL │, Betriebshof, Mülheim, NRW, Photovoltaikanlage, Ruhrbahn, Solaranlage

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Entgleisungsdetektoren im Gotthard-Tunnel

Erschienen: 21/05/2026Source: Eisenbahnjournal Zughalt.deBy Stefan Hennigfeld
Categories: Schweiz

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Großes Osterfest zum Saisonstart im DB Museum Koblenz

Erschienen: 30/03/2026Source: PresseinformationenBy

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Ermäßigtes Deutschlandticket für Azubis startet in Berlin

Erschienen: 26/05/2026Source: BahnblogstelleBy Redaktion
Categories: Azubiticket, Deutschlandticket, │ AKTUELL │, Bahn, Berlin, Bus, Nahverkehr, Tram, ÖPNV

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Es geht voran

Erschienen: 26/05/2026Source: Eisenbahnjournal Zughalt.deBy Stefan Hennigfeld
Categories: Kommentar

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VDV-Gutachten für das Saarland liegt vor

Erschienen: 22/05/2026Source: Eisenbahnjournal Zughalt.deBy Stefan Hennigfeld
Categories: Saarland

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WP HTTP Error: cURL error 60: SSL certificate problem: unable to get local issuer certificate

RMV erweitert digitale Auskunft

Erschienen: 26/05/2026Source: Eisenbahnjournal Zughalt.deBy Stefan Hennigfeld
Categories: Hessen

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Acht Stadler-Züge für Irland

Erschienen: 22/05/2026Source: Eisenbahnjournal Zughalt.deBy Stefan Hennigfeld
Categories: Europa

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Free2Move startet neue Kampagne

Erschienen: 22/05/2026Source: Eisenbahnjournal Zughalt.deBy Stefan Hennigfeld
Categories: Allgemein

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79 Jahre alter Radfahrer fährt über Bahngleise und stirbt

Erschienen: 26/05/2026Source: BahnblogstelleBy Redaktion
Categories: Bahnübergangsunfall, Niedersachsen, Personenunfall, Bahnübergang, Emsland, Güterzug, Lingen, Lokführer, Polizei, Radfahrer, Unfall

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Deutsche Bahn startet Frühjahrsputz an über 1.400 Stationen: Mehr als jeder vierte Bahnhof dabei

Erschienen: 23/03/2026Source: PresseinformationenBy

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Unbekannte versuchen in Arnstadt Ticketautomaten aufzubrechen

Erschienen: 27/05/2026Source: BahnblogstelleBy Redaktion
Categories: Thüringen, │ AKTUELL │, Arnstadt, Diebstahl, Polizei, Sachbeschädigung, Ticketautomat

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Vorbereitungen für das Pfalznetz

Erschienen: 21/05/2026Source: Eisenbahnjournal Zughalt.deBy Stefan Hennigfeld
Categories: Rheinland-Pfalz

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Technische Probleme wohl Ursache für Straßenbahn-Kollision

Erschienen: 27/05/2026Source: BahnblogstelleBy Redaktion
Categories: Nordrhein-Westfalen, Straßenbahnunfall, │ TOPMELDUNG │, Düsseldorf, Feuerwehr, Kollision, NRW, Polizei, Straßenbahn, Unfall, Verkehrsunfall

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Namensgeber für neue Mosel-Züge in Rheinland-Pfalz gesucht

Erschienen: 27/05/2026Source: BahnblogstelleBy Redaktion
Categories: Rheinland-Pfalz, Zugtaufe, │ TOPMELDUNG │, DeutscheBahn, Koblenz, Luxemburg, Regionalverkehr, RheinlandPfalz, Saarland, Trier

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Pony auf Bahnübergang bremst Zugverkehr in Coesfeld kurzzeitig aus

Erschienen: 27/05/2026Source: BahnblogstelleBy Redaktion
Categories: Nordrhein-Westfalen, Tiere im Gleis, │ AKTUELL │, Bahnübergang, Bundespolizei, Coesfeld, NRW, Pferd

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Untersuchungen zur Zugentgleisung zwischen Nordstemmen und Elze (Han) aufgenommen

Source: Bundesstelle für Eisenbahnunfalluntersuchung - Fachmitteilungen

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Pressemitteilung Deutsche Bahn AG

Erschienen: 26/03/2026Source: PresseinformationenBy

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Rheinfähre wird in SEV integriert

Erschienen: 26/05/2026Source: Eisenbahnjournal Zughalt.deBy Stefan Hennigfeld
Categories: go.Rheinland

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Inbetriebnahme der Strecke Hamburg – Berlin in zwei Stufen: Erste Zugfahrten ab 15. Mai

Erschienen: 11/03/2026Source: PresseinformationenBy

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Standard

Bremsberechnung für Bremszettel (App für Android)

Den Bremszettel mühsam selber ausrechnen war gestern! Wir haben eine Android-App von KingSoft2020, welche Ihnen dabei hilft die aktuellen Bremshundertstel eines Zuges zu errechnen.
Diverse Triebfahrzeugbaureihen mit ihren Grunddaten sind bereits als Vorlage vorhanden (z.B.: 189, 185, 182, 186, 192, 193…).

Aktuell funktioniert diese App nur für Güterzüge und auf Android-Geräte.

                  

Download der APK-Datei [hier klicken]

Rechtlicher Hinweis: Die App ist nur für den privaten Gebrauch gedacht. Wir übernehmen keine Haftung für die errechneten Ergebnisse und daraus resultierende Folgen oder Schäden in jeglicher Form!

29/01/2024Comments OffAndroid | App | Applikation | Bremsberechnung | Bremszettel | Handy | Programm | Smartphone | Tablet
Definitionen und Begriffe im Bahnbetrieb V-Z

Hier finden Sie eine Auflistung aller festgeschriebenen Definitionen und Begriffe im deutschen Eisenbahnsystem gemäß den Richtlinien der DB AG und den Vorschriften der EBO/ESO mit den Anfangsbuchstaben V bis Z.

Alphabetisch gelistet nach Anfangsbuchstaben:    A-E    F-M    N-U    V-Z

Um die Definitionen anzuzeigen, einfach auf den jeweiligen Begriff im grauen Kasten klicken.

Definition “Verfügbarkeitshinweis” im Bahnbetrieb

Ein Verfügbarkeitshinweis ist der Eintrag in einem Gleisabschnitt, der aussagt, dass das Gleis nur unter bestimmten Bedingungen genutzt werden kann bzw. aus einem dispositiven Grund gesperrt ist.

Ril 482.0009

Definition “Verkehrstauglichkeit” im Bahnbetrieb

Ist der Zustand von Wagen und deren zugehörigen Bauteile für einen bestimmungsgemäßen Verwendungszweck, der ihre Bedienung und Benutzung ohne wesentliche Behinderung, ohne Verletzung bzw. Beschädigung für Personen und/oder Sachen zulässt.

Definition “Vergreifschutz” im Bahnbetrieb

Der Vergreifschutz verhindert das unbeabsichtigte Bedienen einer Taste.

Ril 482.0009

Definition “Verlassensfeststellung” im Bahnbetrieb

Die Verlassensfeststellung umfasst die Prüfung, dass Zugfolgeabschnitte oder einzelne Gleisabschnitte von Fahrzeugen geräumt sind.

Bei der Verlassensfeststellung wird das Freisein durch das Auswerten der ordnungsgemäß wirkenden Einrichtungen des Streckenblocks oder der Gleisfreimeldeanlage oder, wo diese nicht vorhanden sind, durch das Auswerten von Einträgen und Meldungen geprüft.

Ril 408.0101A01

Definition “Verschieben” im Bahnbetrieb

Verschieben ist das Bewegen von Fahrzeugen durch Menschenkraft oder durch einen Antrieb, der nicht von einem Triebfahrzeug ausgeht.

Ril 408.0101A01

Definition “Verschlussmelder” im Bahnbetrieb

Der Verschlussmelder zeigt an, dass das Element in einer Fahrstraße verschlossen ist.

Solange der Melder leuchtet, kann eine Weiche, Kreuzung oder Gleissperre nicht umgestellt werden.

Ril 408.0101A01

Definition “Versuchsfahrten” im Bahnbetrieb

Versuchsfahrten sind Fahrten, die nach abweichenden Regeln verkehren. Diese sind in einer Fahrplananordnung gegeben.

Ril 408.0101A01

Definition “Virtuelle Blockstelle” im Bahnbetrieb

Virtuelle Blockstellen sind eingerichtet an Stellen, die mit einem allein stehenden Signal Ne 14 oder einem Blockkennzeichen gekennzeichnet sind.

Bei LZB sind virtuelle Blockstellen außerdem eingerichtet für Fahrten auf dem Gegengleis in Höhe des Blocksignals einer Abzweigstelle oder in Höhe des Einfahrsignals eines Bahnhofs.

Ril 408.0101A01

Definition “Wagen” im Bahnbetrieb

Wagen werden eingeteilt in

• Reisezugwagen

   – Personenwagen

   – Reisezuggepäckwagen

   – Autoreisezugwagen

   – Postwagen

• Güterwagen

Ril 408.0101A01

Definition “Weiche” im Bahnbetrieb

Eine Weiche ist ein Fahrwegelement, das schienengebundenen Fahrzeugen ohne Fahrtunterbrechung das Wechseln von einem Gleis auf ein anderes ermöglicht.

Ril 482.0009

Definition “Weichenlaufkette” im Bahnbetrieb

Eine Weichenlaufkette ist ein Zusammenschluss von Weichen, Gleissperren und Kreuzungen, deren automatische Ansteuerung gleichzeitig gesperrt oder entsperrt werden kann.

Ril 482.0009

Definition “Weichenselbstlauf” im Bahnbetrieb

Weichenselbstlauf ist die Bezeichnung für die beim Einstellen einer Fahrstraße automatisch erfolgende Ansteuerung aller beteiligten Weichen, Kreuzungen und Gleissperren zum Umstellen in die erforderliche Stellung.

Ril 482.0009

Definition “Weichenverschluss” im Bahnbetrieb

Der Begriff Weichenverschluss wird in der Signaltechnik zweimal verwendet.

1. Verschließen einer Weiche in einer Fahrstraße

Verschließen einer Weiche, eines Riegels, einer Gleissperre oder eines Sperrsignals in der für die eingestellte Fahrstraße erforderlichen Stellung.

2. Sammelbegriff für Zungen- und Herzstückverschlüsse

Weichenverschlüsse gewährleisten den dichten Schluss zwischen der anliegenden Zungenspitze bzw. der beweglichen Herzstückspitze und der Backen- bzw. Flügelschiene und sorgen dafür, dass die anliegende Zunge bzw. bewegliche Herzstückspitze in deren gesamter Länge in genauer geometrischer Lage fixiert wird.

Ril 482.0009

Definition “Weichenwärter” (Ww) im Bahnbetrieb

Weichenwärter wirken bei der Durchführung des Rangierens mit. Sie verständigen beim Rangieren Triebfahrzeugführer, Rangierbegleiter, benachbarte Weichenwärter, Schrankenwärter oder Fahrdienstleiter. Sie stimmen beim Rangieren Fahrzeugbewegungen zu. Verständigung und Zustimmung entfallen, wenn in Ortsstellbereichen rangiert wird.

Weichenwärter können an der Durchführung von Zugfahrten beteiligt sein.

Fahrdienstleiter und Weichenwärter sind in der Richtlinien 408.01-06 und 408.48 zusammenfassend in Kurzform auch als „Bediener“ angesprochen.

Ril 408.0101A01

Definition “Wendezüge” im Bahnbetrieb

Wendezüge sind vom Führerraum an der Spitze aus gesteuerte Züge, deren Triebfahrzeuge beim Wechsel der Fahrtrichtung den Platz im Zuge beibehalten.

Ril 408.0101A01

Definition “Zählwerk” im Bahnbetrieb

Das Zählwerk ist eine technische Einrichtung zum Zählen nachweispflichtiger Bedienhandlungen.

Ril 482.0009

Definition “Zielentfernung” im Bahnbetrieb

Die Zielentfernung ist die Entfernung zum Ort, an dem die Geschwindigkeit eines Zuges gleich oder niedriger sein muss als die vorgegebene Zielgeschwindigkeit.

Ril 408.0101A01

Definition “Zielfestlegemelder” (ZFM) im Bahnbetrieb

Der Zielfestlegemelder zeigt an, dass Zugstraßenbedingungen vorliegen.

Ril 482.0009

Definition “Zielgeschwindigkeit” im Bahnbetrieb

Die Zielgeschwindigkeit ist die Geschwindigkeit, die am durch die Zielentfernung vorgegebenen Ort erreicht sein muss.

Die Zielgeschwindigkeit 0 km/h zeigt einen zu erwartenden LZB-Halt oder ETCS-Halt an.

Ril 408.0101A01

Definition “Zufahrtsicherungssignal” im Bahnbetrieb

Ein Zufahrtsicherungssignal ist das letzte Hauptsignal vor einer Strecke mit ETCS-Level 2 ohne Hauptsignale.

Ril 408.0101A01

Definition “Züge” (Z) im Bahnbetrieb

Züge sind auf die freie Strecke übergehende oder innerhalb eines Bahnhofs nach einem Fahrplan verkehrende einzeln fahrende Triebfahrzeuge oder Einheiten, die zusammengesetzt sein können aus arbeitenden Triebfahrzeugen oder arbeitenden Triebfahrzeugen und dem Wagenzug, in den Wagen oder nicht arbeitende Triebfahrzeuge eingestellt sind.

Geeignete Nebenfahrzeuge dürfen wie Züge behandelt oder in Züge eingestellt werden. Das Eisenbahnverkehrsunternehmen gibt dem Zugpersonal bekannt, welche Nebenfahrzeuge für Züge geeignet sind.

Züge werden in Reise- und Güterzüge eingeteilt.

Ril 408.0101A01

Definition “Züge des Gelegenheitsverkehrs” im Bahnbetrieb

Züge des Gelegenheitsverkehrs sind Züge, die auf besondere Anordnung an bestimmten Tagen

– nach einem im Voraus festgelegten und bekannt gegebenen Fahrplan (Bedarfszüge) oder

– nach einem von Fall zu Fall besonders aufgestellten Fahrplan verkehren.

Ril 408.0101A01

   

Veralteter Begriff ist “Sonderzüge”.

Definition “Zugfahrt mit besonderem Auftrag” (ZmbA) im Bahnbetrieb

Eine Zugfahrt mit besonderem Auftrag ist eine Zugfahrt, die der Fahrdienstleiter nicht durch Fahrtstellung eines Hauptsignals oder einem daraus abgeleiteten Auftrag LZB-Fahrt bzw. einer ETCS-Fahrterlaubnis in der ETCS-Betriebsart FS zulassen kann oder darf.

An einer virtuellen Blockstelle entspricht der Fahrtstellung des Hauptsignals der entsprechende Fahrtmelder.

Ril 408.0101A01

Definition “Zugfolgeabschnitte” im Bahnbetrieb

Die Zugfolgeabschnitte sind Gleisabschnitte der freien Strecke, in die ein Zug nur eingelassen werden darf, wenn sie frei von Fahrzeugen sind und das Gleis bis zur nächsten Zugmeldestelle nicht durch einen Zug der Gegenrichtung beansprucht wird.

Es gibt Zugfolgeabschnitte für signalgeführte Züge und für anzeigegeführte Züge.

Ril 408.0101A01

Definition “Zugfolgestellen” (Zfst) im Bahnbetrieb

Die Zugfolgestellen begrenzen Zugfolgeabschnitte und regeln die Folge der Züge auf der freien Strecke.

Es gibt Zugfolgestellen für signalgeführte Züge und für anzeigegeführte Züge.

Ril 408.0101A01

Definition “Zuglenksignal” im Bahnbetrieb

Ein Hauptsignal wird als Zuglenksignal bezeichnet, wenn es über die Zuglenkung gestellt wird.

Ril 482.0009

Definition “Zuglenkung” im Bahnbetrieb

Die Zuglenkung ist eine technische Einrichtung in Stellwerken zur automatisierten Einstellung von Zugstraßen. Fahrstraßen werden selbsttätig gewählt und die Stellbefehle werden zeitgerecht ausgegeben.

Ril 482.0009

Definition “Zuglenkziffer” im Bahnbetrieb

Die Zuglenkziffer ist eine der Zugnummer vorangestellt Ziffer, die die Einstellung einer bestimmten Zugstraße bewirkt.

Ril 482.0009

Definition “Zugmeldestellen” (Zmst) im Bahnbetrieb

Zugmeldestellen sind diejenigen Zugfolgestellen, die die Reihenfolge der Züge auf der freien Strecke regeln.

Bahnhöfe, Abzweigstellen und Überleitstellen sind stets Zugmeldestellen.

Ril 408.0101A01

Definition “Zugbegleiter, Zugbegleitpersonal” (Zub) im Bahnbetrieb

Zum Zugbegleitpersonal, den Zugbegleitern, zählen Zugführer und Zugschaffner.

BRW.0102 Glossar

Definition “Zugpersonal” (Zp) im Bahnbetrieb

Das Zugpersonal besteht aus dem Triebfahrzeugführer (Tf) und weiterem mit sonstigen betrieblichen Aufgaben im Zug betrautem Personal des Eisenbahnverkehrsunternehmens (EVU).

Ril 408.0101A01


Zum Zugpersonal zählen das Triebfahrzeugpersonal und das Zugbegleitpersonal.

BRW.0102 Glossar

Definition “Zugstraße” im Bahnbetrieb

Die Zugstraße ist ein technisch gesicherter Fahrwege für eine Zugfahrt. Die technische Sicherung umfasst den Ausschluss aller sicherungstechnisch beeinflussbaren Gefährdungsmöglichkeiten.

Ril 482.0009

Definition “Zungenverbindungsstange” im Bahnbetrieb

Die Zungenverbindungsstange auch “Schieberstange” genannt, verbindet die Weichenzungen miteinander und ist über die Stellstange mit dem Antrieb der Weiche verbunden.

Ril 482.0009

Definition “Zuständigkeitsbezirk” im Bahnbetrieb

Der Zuständigkeitsbezirk ist der Teil einer Signalanlage, in dem ein Bediener (Fahrdienstleiter oder Weichenwärter) für die Bedienungen der Signalanlage betrieblich verantwortlich ist.

Sind in einer Unterzentrale mehrere Bediener gleichzeitig tätig, ist die Zuordnung durch den Zuständigkeitsbezirk geregelt.

Ril 482.0009

Definition “Verkehrliche Abfahrtszeit” im Bahnbetrieb

Die verkehrliche Abfahrtszeit ist die für eine Betriebsstelle in den Auskunftsmedien und in den Fahrgastinformationen am Bahnsteig veröffentlichte Zeit. Die verkehrliche Abfahrtszeit ist für den Reisenden die maßgebliche Zeit.

408.0101A01

Definition “Vorgesetzte” im Bahnbetrieb

Vorgesetzte sind die Personen innerhalb der Organisationsstruktur, denen die Befugnis erteilt wurde, Anordnungen an nachgeordnete Personen zu erteilen.

BRW.0102 Glossar

Definition “Vorspann” im Bahnbetrieb

Vorspann ist die Bespannung eines Zuges mit zwei Lokomotiven, die mit je einem Tf besetzt sind. Die Vorspannlokomotive befindet sich an der Spitze des Zuges.

408.0101A01

Definition “Wageneinheiten” im Bahnbetrieb

Wageneinheiten sind aus mehreren Einzelwagen ständig gekuppelte Einheiten, die im Betrieb nicht getrennt werden können und von denen jeder Einzelwagen mit einem Laufwerk ausgerüstet ist. Wageneinheiten haben nur eine Wagennummer und enthalten Anschriften für nur einen Wagen.

408.0101A01

 

Verfügbarkeitshinweis
Definition “Verfügbarkeitshinweis” im Bahnbetrieb
Ein Verfügbarkeitshinweis ist der Eintrag in einem Gleisabschnitt, der aussagt, dass das Gleis nur unter bestimmten Bedingungen genutzt werden kann bzw. aus einem dispositiven Grund gesperrt ist.
Ril 482.0009
Verkehrstauglichkeit
Definition “Verkehrstauglichkeit” im Bahnbetrieb
Ist der Zustand von Wagen und deren zugehörigen Bauteile für einen bestimmungsgemäßen Verwendungszweck, der ihre Bedienung und Benutzung ohne wesentliche Behinderung, ohne Verletzung bzw. Beschädigung für Personen und/oder Sachen zulässt.
Vergreifschutz
Definition “Vergreifschutz” im Bahnbetrieb
Der Vergreifschutz verhindert das unbeabsichtigte Bedienen einer Taste.
Ril 482.0009
Verlassensfeststellung
Definition “Verlassensfeststellung” im Bahnbetrieb
Die Verlassensfeststellung umfasst die Prüfung, dass Zugfolgeabschnitte oder einzelne Gleisabschnitte von Fahrzeugen geräumt sind.
Bei der Verlassensfeststellung wird das Freisein durch das Auswerten der ordnungsgemäß wirkenden Einrichtungen des Streckenblocks oder der Gleisfreimeldeanlage oder, wo diese nicht vorhanden sind, durch das Auswerten von Einträgen und Meldungen geprüft.
Ril 408.0101A01
Verschieben
Definition “Verschieben” im Bahnbetrieb
Verschieben ist das Bewegen von Fahrzeugen durch Menschenkraft oder durch einen Antrieb, der nicht von einem Triebfahrzeug ausgeht.
Ril 408.0101A01
Verschlussmelder
Definition “Verschlussmelder” im Bahnbetrieb
Der Verschlussmelder zeigt an, dass das Element in einer Fahrstraße verschlossen ist.
Solange der Melder leuchtet, kann eine Weiche, Kreuzung oder Gleissperre nicht umgestellt werden.
Ril 408.0101A01
Versuchsfahrten
Definition “Versuchsfahrten” im Bahnbetrieb
Versuchsfahrten sind Fahrten, die nach abweichenden Regeln verkehren. Diese sind in einer Fahrplananordnung gegeben.
Ril 408.0101A01
Virtuelle Blockstelle
Definition “Virtuelle Blockstelle” im Bahnbetrieb
Virtuelle Blockstellen sind eingerichtet an Stellen, die mit einem allein stehenden Signal Ne 14 oder einem Blockkennzeichen gekennzeichnet sind.
Bei LZB sind virtuelle Blockstellen außerdem eingerichtet für Fahrten auf dem Gegengleis in Höhe des Blocksignals einer Abzweigstelle oder in Höhe des Einfahrsignals eines Bahnhofs.
Ril 408.0101A01
Wagen (Wg)
Definition “Wagen” im Bahnbetrieb
Wagen werden eingeteilt in
• Reisezugwagen
– Personenwagen
– Reisezuggepäckwagen
– Autoreisezugwagen
– Postwagen
• Güterwagen
Ril 408.0101A01
Weiche (W)
Definition “Weiche” im Bahnbetrieb
Eine Weiche ist ein Fahrwegelement, das schienengebundenen Fahrzeugen ohne Fahrtunterbrechung das Wechseln von einem Gleis auf ein anderes ermöglicht.
Ril 482.0009
Weichenlaufkette
Definition “Weichenlaufkette” im Bahnbetrieb
Eine Weichenlaufkette ist ein Zusammenschluss von Weichen, Gleissperren und Kreuzungen, deren automatische Ansteuerung gleichzeitig gesperrt oder entsperrt werden kann.
Ril 482.0009
Weichenselbstlauf
Definition “Weichenselbstlauf” im Bahnbetrieb
Weichenselbstlauf ist die Bezeichnung für die beim Einstellen einer Fahrstraße automatisch erfolgende Ansteuerung aller beteiligten Weichen, Kreuzungen und Gleissperren zum Umstellen in die erforderliche Stellung.
Ril 482.0009
Weichenverschluss
Definition “Weichenverschluss” im Bahnbetrieb
Der Begriff Weichenverschluss wird in der Signaltechnik zweimal verwendet.
1. Verschließen einer Weiche in einer Fahrstraße
Verschließen einer Weiche, eines Riegels, einer Gleissperre oder eines Sperrsignals in der für die eingestellte Fahrstraße erforderlichen Stellung.
2. Sammelbegriff für Zungen- und Herzstückverschlüsse
Weichenverschlüsse gewährleisten den dichten Schluss zwischen der anliegenden Zungenspitze bzw. der beweglichen Herzstückspitze und der Backen- bzw. Flügelschiene und sorgen dafür, dass die anliegende Zunge bzw. bewegliche Herzstückspitze in deren gesamter Länge in genauer geometrischer Lage fixiert wird.
Ril 482.0009
Weichenwärter (Ww)
Definition “Weichenwärter” (Ww) im Bahnbetrieb
Weichenwärter wirken bei der Durchführung des Rangierens mit. Sie verständigen beim Rangieren Triebfahrzeugführer, Rangierbegleiter, benachbarte Weichenwärter, Schrankenwärter oder Fahrdienstleiter. Sie stimmen beim Rangieren Fahrzeugbewegungen zu. Verständigung und Zustimmung entfallen, wenn in Ortsstellbereichen rangiert wird.
Weichenwärter können an der Durchführung von Zugfahrten beteiligt sein.
Fahrdienstleiter und Weichenwärter sind in der Richtlinien 408.01-06 und 408.48 zusammenfassend in Kurzform auch als „Bediener“ angesprochen.
Ril 408.0101A01
Wendezüge
Definition “Wendezug” im Bahnbetrieb
Wendezüge sind vom Führerraum an der Spitze aus gesteuerte Züge, deren Triebfahrzeuge beim Wechsel der Fahrtrichtung den Platz im Zuge beibehalten.
Ril 408.0101A01
Zählwerk
Definition “Zählwerk” im Bahnbetrieb
Das Zählwerk ist eine technische Einrichtung zum Zählen nachweispflichtiger Bedienhandlungen.
Ril 482.0009
Zielentfernung
Definition “Zielentfernung” im Bahnbetrieb
Die Zielentfernung ist die Entfernung zum Ort, an dem die Geschwindigkeit eines Zuges gleich oder niedriger sein muss als die vorgegebene Zielgeschwindigkeit.
Ril 408.0101A01
Zielfestlegemelder
Definition “Zielfestlegemelder” im Bahnbetrieb
Der Zielfestlegemelder zeigt an, dass Zugstraßenbedingungen vorliegen.
Ril 482.0009
Zielfestlegemelder (ZFM)
Definition “Zielfestlegemelder” (ZFM) im Bahnbetrieb
Der Zielfestlegemelder zeigt an, dass Zugstraßenbedingungen vorliegen.
Ril 482.0009
Zielgeschwindigkeit
Definition “Zielgeschwindigkeit” im Bahnbetrieb
Die Zielgeschwindigkeit ist die Geschwindigkeit, die am durch die Zielentfernung vorgegebenen Ort erreicht sein muss.
Die Zielgeschwindigkeit 0 km/h zeigt einen zu erwartenden LZB-Halt oder ETCS-Halt an.
Ril 408.0101A01
Zufahrtsicherungssignal
Definition “Zufahrtsicherungssignal” im Bahnbetrieb
Ein Zufahrtsicherungssignal ist das letzte Hauptsignal vor einer Strecke mit ETCS-Level 2 ohne Hauptsignale.
Ril 408.0101A01
Züge / Zug (Z)
Definition “Zug” (Z) im Bahnbetrieb
Züge sind auf die freie Strecke übergehende oder innerhalb eines Bahnhofs nach einem Fahrplan verkehrende einzeln fahrende Triebfahrzeuge oder Einheiten, die zusammengesetzt sein können aus arbeitenden Triebfahrzeugen oder arbeitenden Triebfahrzeugen und dem Wagenzug, in den Wagen oder nicht arbeitende Triebfahrzeuge eingestellt sind.
Geeignete Nebenfahrzeuge dürfen wie Züge behandelt oder in Züge eingestellt werden. Das Eisenbahnverkehrsunternehmen gibt dem Zugpersonal bekannt, welche Nebenfahrzeuge für Züge geeignet sind.
Züge werden in Reise- und Güterzüge eingeteilt.
Ril 408.0101A01
Züge des Gelegenheitsverkehrs
Definition “Züge des Gelegenheitsverkehrs” im Bahnbetrieb
Züge des Gelegenheitsverkehrs sind Züge, die auf besondere Anordnung an bestimmten Tagen
– nach einem im Voraus festgelegten und bekannt gegebenen Fahrplan (Bedarfszüge) oder
– nach einem von Fall zu Fall besonders aufgestellten Fahrplan verkehren.
Ril 408.0101A01

Veralteter Begriff ist “Sonderzüge”.
Zugfahrt mit besonderem Auftrag (ZmbA)
Definition “Zugfahrt mit besonderem Auftrag” (ZmbA) im Bahnbetrieb
Eine Zugfahrt mit besonderem Auftrag ist eine Zugfahrt, die der Fahrdienstleiter nicht durch Fahrtstellung eines Hauptsignals oder einem daraus abgeleiteten Auftrag LZB-Fahrt bzw. einer ETCS-Fahrterlaubnis in der ETCS-Betriebsart FS zulassen kann oder darf.
An einer virtuellen Blockstelle entspricht der Fahrtstellung des Hauptsignals der entsprechende Fahrtmelder.
Ril 408.0101A01
Zugfolgeabschnitt
Definition “Zugfolgeabschnitt” im Bahnbetrieb
Die Zugfolgeabschnitte sind Gleisabschnitte der freien Strecke, in die ein Zug nur eingelassen werden darf, wenn sie frei von Fahrzeugen sind und das Gleis bis zur nächsten Zugmeldestelle nicht durch einen Zug der Gegenrichtung beansprucht wird.
Es gibt Zugfolgeabschnitte für signalgeführte Züge und für anzeigegeführte Züge.
Ril 408.0101A01
Zugfolgestelle (Zfst)
Definition “Zugfolgestelle” (Zfst) im Bahnbetrieb
Die Zugfolgestellen begrenzen Zugfolgeabschnitte und regeln die Folge der Züge auf der freien Strecke.
Es gibt Zugfolgestellen für signalgeführte Züge und für anzeigegeführte Züge.
Ril 408.0101A01
Zuglenksignal
Definition “Zuglenksignal” im Bahnbetrieb
Ein Hauptsignal wird als Zuglenksignal bezeichnet, wenn es über die Zuglenkung gestellt wird.
Ril 482.0009
Zuglenkung
Definition “Zuglenkung” im Bahnbetrieb
Die Zuglenkung ist eine technische Einrichtung in Stellwerken zur automatisierten Einstellung von Zugstraßen. Fahrstraßen werden selbsttätig gewählt und die Stellbefehle werden zeitgerecht ausgegeben.
Ril 482.0009
Zuglenkziffer
Definition “Zuglenkziffer” im Bahnbetrieb
Die Zuglenkziffer ist eine der Zugnummer vorangestellt Ziffer, die die Einstellung einer bestimmten Zugstraße bewirkt.
Ril 482.0009
Zugmeldestelle (Zmst)
Definition “Zugmeldestelle” (Zmst) im Bahnbetrieb
Zugmeldestellen sind diejenigen Zugfolgestellen, die die Reihenfolge der Züge auf der freien Strecke regeln.
Bahnhöfe, Abzweigstellen und Überleitstellen sind stets Zugmeldestellen.
Ril 408.0101A01
Zugbegleiter, Zugbegleitpersonal (Zub)
Definition “Zugbegleiter, Zugbegleitpersonal” (Zub) im Bahnbetrieb
Zum Zugbegleitpersonal, den Zugbegleitern, zählen Zugführer und Zugschaffner.
BRW.0102 Glossar
Zugpersonal (Zp)
Definition “Zugpersonal” (Zp) im Bahnbetrieb
Das Zugpersonal besteht aus dem Triebfahrzeugführer (Tf) und weiterem mit sonstigen betrieblichen Aufgaben im Zug betrautem Personal des Eisenbahnverkehrsunternehmens (EVU).
Ril 408.0101A01
Zum Zugpersonal zählen das Triebfahrzeugpersonal und das Zugbegleitpersonal.
BRW.0102 Glossar
Zugstraße
Definition “Zugstraße” im Bahnbetrieb
Die Zugstraße ist ein technisch gesicherter Fahrwege für eine Zugfahrt. Die technische Sicherung umfasst den Ausschluss aller sicherungstechnisch beeinflussbaren Gefährdungsmöglichkeiten.
Ril 482.0009
Zungenverbindungsstange
Definition “Zungenverbindungsstange” im Bahnbetrieb
Die Zungenverbindungsstange auch “Schieberstange” genannt, verbindet die Weichenzungen miteinander und ist über die Stellstange mit dem Antrieb der Weiche verbunden.
Ril 482.0009
Zuständigkeitsbezirk
Definition “Zuständigkeitsbezirk” im Bahnbetrieb
Der Zuständigkeitsbezirk ist der Teil einer Signalanlage, in dem ein Bediener (Fahrdienstleiter oder Weichenwärter) für die Bedienungen der Signalanlage betrieblich verantwortlich ist.
Sind in einer Unterzentrale mehrere Bediener gleichzeitig tätig, ist die Zuordnung durch den Zuständigkeitsbezirk geregelt.
Ril 482.0009
Vorgesetzte
Definition “Vorgesetzte” im Bahnbetrieb
Vorgesetzte sind die Personen innerhalb der Organisationsstruktur, denen die Befugnis erteilt wurde, Anordnungen an nachgeordnete Personen zu erteilen.
BRW.0102 Glossar
29/01/2024Comments OffAndroid | App | Applikation | Bremsberechnung | Bremszettel | Handy | Programm | Smartphone | Tablet
Definitionen und Begriffe im Bahnbetrieb N-U

Hier finden Sie eine Auflistung aller festgeschriebenen Definitionen und Begriffe im deutschen Eisenbahnsystem gemäß den Richtlinien der DB AG und den Vorschriften der EBO/ESO mit den Anfangsbuchstaben N bis U.

Alphabetisch gelistet nach Anfangsbuchstaben:    A-E    F-M    N-U    V-Z

Um die Definitionen anzuzeigen, einfach auf den jeweiligen Begriff im grauen Kasten klicken.

Definition “Nachgeschobene Züge” im Bahnbetrieb

Nachgeschobene Züge sind Züge, in denen mindestens ein arbeitendes Triebfahrzeug an der Spitze läuft oder von der Spitze aus gesteuert wird und in denen bis zu zwei arbeitende Triebfahrzeuge laufen, die nicht von der Spitze aus gesteuert werden.

Ril 408.0101A01

Definition “Nahstellbereich” im Bahnbetrieb

Ein Nahstellbereich ist der Teil eines Stellwerksbereichs, der bei eingeschaltetem Nahstellbetrieb über Bedieneinrichtungen vor Ort bedient werden kann.

Ist der Nahstellbetrieb ausgeschaltet erfolgt die Bedienung vom Stellwerk.

Ril 482.0009

Definition “Nebenfahrzeuge” im Bahnbetrieb

Nebenfahrzeuge werden unterschieden in Nebenfahrzeuge mit Kraftantrieb und in Nebenfahrzeuge ohne Kraftantrieb.

Bestimmungen für Triebfahrzeuge gelten auch für Nebenfahrzeuge mit Kraftantrieb, sofern es nicht im Einzelfall anders bestimmt ist.

Ril 408.0101A01

Definition “Nebengleise” im Bahnbetrieb

Nebengleise sind Gleise, die planmäßig nicht von Zügen befahren werden.

Ril 408.0101A01

Definition “NL (Non Leading)” im Bahnbetrieb

Betriebsart bei ETCS, die der Triebfahrzeugführer der Zuglokomotive bei Vorspann bzw. eines mit dem Zug gekuppelten Schiebetriebfahrzeuges wählen muss.

Ril 408.0101A01

Definition “Notbremsüberbrückungsabschnitt” im Bahnbetrieb

Ein Notbremsüberbrückungsabschnitt (NBÜ) ist ein durch NBÜ-Kennzeichen gekennzeichneter Abschnitt, in dem Züge bei einer Notbremsung nicht anhalten sollen.

Ril 408.0101A01

Definition “Notfallmanager” im Bahnbetrieb

Der Notfallmanager der für den Notfallbezirk zuständige Mitarbeiter des EIU.

BRW.0102 Glossar

Definition “Notfallmitarbeiter” im Bahnbetrieb

Der Notfallmitarbeiter ist der im Ereignisfall zuständige Mitarbeiter des EVU, der den Notfallmanager berät und Maßnahmen im EVU veranlasst.

BRW.0102 Glossar

Definition “NP (No Power)” im Bahnbetrieb

Betriebsart bei ETCS, in die das ETCS-Fahrzeuggerät wechselt, wenn die Stromversorgung ausgeschaltet ist.

Ril 408.0101A01

Definition “Örtliche Zusätze” im Bahnbetrieb

Örtliche Zusätze sind zusätzliche und abweichende Regelungen, die vom EVU zu Inhalten der Fahrdienstvorschrift (Richtlinie 408.21 – 27) für Mitarbeiter des EVU auf den Betriebsstellen bekanntgegeben werden können.

BRW.0102 Glossar

Definition “Ortsstellbereich” im Bahnbetrieb

Ein Ortsstellbereich ist ein Bereich in Nebengleisen mit ortsgestellten Weichen und Gleissperren, in dem ausschließlich rangiert wird.

Die Weichen und Gleissperren werden einzeln ggf. in Gruppen (elektrischer Antrieb) umgestellt. Die Bedienung erfolgt durch das Rangierpersonal. Zug- und Rangierstraßen sind nicht vorhanden.

Ein für eine Rangierfahrt Halt gebietendes Signal begrenzt Ortsstellbereiche nach außen.

Der Beginn eines Ortsstellbereiches kann durch ein Orientierungszeichen nach Ril 301.9001 gekennzeichnet sein.

Ril 408.0101A01

Definition “OS (On Sight)” im Bahnbetrieb

Betriebsart bei ETCS, bei der ein Zug auf Sicht fahren muss, und zwar mit einer ETCS-Fahrterlaubnis, die dem Triebfahrzeugführer mit einem Symbol in der Führerraumanzeige angezeigt wird.

ETCS überwacht die maximal zulässige Geschwindigkeit für Fahren auf Sicht und das Ende der ETCS-Fahrterlaubnis.

Ril 408.0101A01

Definition “Override EOA” im Bahnbetrieb

Funktion im ETCS-Fahrzeuggerät, die es dem Triebfahrzeugführer ermöglicht, aus den ETCS-Betriebsarten FS oder OS in die ETCS-Betriebsart SR zu wechseln sowie an einem ETCS-Halt vorbeizufahren.

Ril 408.0101A01

Definition “Planmäßige Halte” im Bahnbetrieb

Ein planmäßiger Halt kann

– als Fahrplanhalt im Fahrplan bzw. in einer Fahrplananordnung angeordnet sein oder

– als zusätzlicher Halt angeordnet werden. Diese Anordnung darf das Eisenbahnverkehrsunternehmen erteilen.

Ril 408.0101A01

Definition “PT (Post Trip)” im Bahnbetrieb

Betriebsart bei ETCS, in die das ETCS-Fahrzeuggerät wechselt, nachdem der Triebfahrzeugführer im Stilstand die Betriebsart TR bestätigt hat.

Ril 408.0101A01

Definition “Quittieren” im Bahnbetrieb

Quittieren ist das Kommando zur Kenntnisnahme einer Fehler- oder Störungsmeldung auf der Lupe.

Ril 482.0009

Definition “Rangierabteilung” (Rabt) im Bahnbetrieb

Ein angetriebenes Fahrzeug, das mit anderen Fahrzeugen gekuppelt sein kann und zum Rangieren bestimmt ist.

Ril 408.0101A01

Definition “Rangieren” im Bahnbetrieb

Rangieren ist das Bewegen von Fahrzeugen im Bahnbetrieb, ausgenommen das Fahren der Züge. Das Bewegen von Fahrzeugen im Baugleis ist Rangieren. Beim Rangieren wird nach folgenden Fahrzeugbewegungen unterschieden:

Rangierfahrt,

Ablaufen, (Abdrücken),

Abstoßen,

Beidrücken,

Aufdrücken und

Verschieben.

Ril 408.0101A01

Definition “Rangierfahrt” im Bahnbetrieb

Eine Rangierfahrt ist eine bewegte Rangierabteilung.

Ril 408.0101A01

Definition “Rangierschalter” im Bahnbetrieb

Mit dem Rangierschalter am Bahnübergang wird die Bahnübergangssicherungsanlage gleisneutral ein- und ausgeschaltet.

Eine mit dem Rangierschalter eingeschaltete Bahnübergangssicherungsanlage wird durch den Einschaltmelder angezeigt.

Ril 482.0009

Definition “Rangierstraße” im Bahnbetrieb

Die Rangierstraße ist ein technisch gesicherter Fahrweg für eine Rangierfahrt.

Ril 482.0009

Definition “Regelfahrzeuge” im Bahnbetrieb

Regelfahrzeuge werden unterschieden nach Triebfahrzeugen und Wagen.

Ril 408.0101A01

Definition “Regelgleis” im Bahnbetrieb

Das Gleis, das auf zweigleisiger, freier Strecke in der gewöhnlichen Fahrtrichtung befahren wird, wird als Regelgleis bezeichnet.

Ril 408.0101A01 

Definition “Regelhalt” im Bahnbetrieb

Ein Regelhalt ist ein Fahrplanhalt, bei dem ein Zug auf der Betriebsstelle halten muss.

Ril 408.0101A01

Definition “Regelungen” im Bahnbetrieb

Regelungen umfassen Hinweise, Regeln, Vorgaben, Anordnungen und Anweisungen, die der Mitarbeiter, sofern diese für seine Tätigkeiten zutreffen, kennen und beachten muss.

BRW.0102 Glossar

Definition “Regelungen des EVU” im Bahnbetrieb

Regelungen des EVU sind die zum Betriebsregelwerk weiterführenden, ergänzenden und/oder abweichenden Regelungen, die das EVU eigenständig erstellt und in Zusätzen bekannt gibt.

BRW.0102 Glossar

Definition “Regelzüge” im Bahnbetrieb

Regelzüge sind Züge, die nach einem im Voraus festgelegten Fahrplan täglich oder an bestimmten Tagen verkehren.

Ril 408.0101A01

Definition “Release Speed” im Bahnbetrieb

Die Release Speed erlaubt in ETCS-Level 1 die Fahrt bis zu dem Signal mit der Balisengruppe, die der ETCS-Fahrzeugeinrichtung eine neue ETCS-Fahrterlaubnis übermittelt.

In ETCS-Level 2 dient die Release Speed dem Ausgleich der Ungenauigkeiten der Wegmessung, indem sie es ermöglicht, bis zum zugehörigen Hauptsignal, Signal Ne 14, Blockkennzeichen oder Gleisabschluss vorzufahren.

Ril 408.0101A01

Definition “Rillen” im Bahnbetrieb

Rillen treten umlaufend über den Radumfang auf und können die gesamte Laufflächenbreite betreffen und kennzeichnen sich durch scharfkantige Übergänge

Definition “Riss” im Bahnbetrieb

Ist eine unvollständige Werkstofftrennung, die nicht den ganzen betrachteten Querschnitt erfasst und das Bauteil nicht in zwei lose Stücke zerfallen lässt.

Definition “SB (Stand By)” im Bahnbetrieb

Betriebsart bei ETCS, bei der die ETCS-Fahrzeugeinrichtung in Bereitschaft ist und die dem Triebfahrzeugführer durch ein Symbol in der Führerraumanzeige angezeigt wird.

In der Betriebsart SB ist der Zug noch ohne ETCS-Fahrterlaubnis.

Ril 408.0101A01

Definition “Schieberstange” im Bahnbetrieb

Die Schieberstange verbindet die Weichenzungen miteinander und ist über die Stellstange mit dem Antrieb der Weiche verbunden. Sie wird auch Zungenverbindungsstange genannt.

Ril 482.0009

Definition “Schleppen” im Bahnbetrieb

Schleppen ist das Befördern nicht arbeitender, betriebsfähiger Triebfahrzeuge.

BRW.0102 Glossar

Definition “Schneeräumfahrten” im Bahnbetrieb

Schneeräumfahrten sind Fahrten mit arbeitenden Schneeräumern – außer Fahrten mit Schneepflügen, die mit dem Triebfahrzeug fest verbunden sind.

Ril 408.0101A01

Definition “Selbstrettung” im Bahnbetrieb

Die Selbstrettung beschreibt alle Maßnahmen, die vorbereitend und im Verlauf von Fahrten von mit Reisenden besetzten Zügen erforderlich werden, um – bei einem Brand innerhalb eines Zuges oder außerhalb an den Wageneinrichtungen eines Zuges, – bei einem anderen Ereignis im Zusammenhang mit einem Reisezug, das Auswirkungen auf die Sicherheit betroffener Personen haben kann, Reisende und Mitarbeiter noch vor dem Eintreffen der Fremdrettungskräfte vor den Folgen des Ereignisses zu schützen. Die Evakuierung von Zügen im Zusammenhang mit einem Ereignis ist Bestandteil der Selbstrettung.

BRW.0102 Glossar

Definition “Selbstrettungskonzept” im Bahnbetrieb

Das Selbstrettungskonzept beschreibt die technischen, organisatorischen und operativen Maßnahmen der Selbstrettung.

BRW.0102 Glossar

Definition “Selbsttätige Blockstellen” (Sbk) im Bahnbetrieb

Selbsttätige Blockstellen sind Blockstellen der freien Strecke, wo selbsttätiger Streckenblock eingerichtet ist, ausgenommen Abzweigstellen oder Überleitstellen.

Ril 408.0101A01

Definition “Selbststellbetrieb” im Bahnbetrieb

Bei Selbststellbetrieb oder bei Zuglenkung mit Lenkplan werden Zugstraßen selbsttätig eingestellt.

Ril 408.0101A01

Definition “SF (System Failure)” im Bahnbetrieb

Betriebsart bei ETCS, in die die ETCS-Fahrzeugeinrichtung bei sicherheitsrelevanten Fehlern wechselt.

Gleichzeitig leitet die ETCS-Fahrzeugeinrichtung eine Zwangsbremsung ein.

Ril 408.0101A01

Definition “SH (Shunting)” im Bahnbetrieb

Betriebsart bei ETCS, bei der ein Zug oder eine Rangierfahrt ohne ETCS-Fahrterlaubnis fahren kann und die ETCS dem Triebfahrzeugführer durch ein Symbol in der Führerraumanzeige anzeigt; die Fahrterlaubnis erhält der Triebfahrzeugführer durch einen Befehl bzw. beim Rangieren durch Zustimmung des Weichenwärters.

Ril 408.0101A01

Definition “Signalabhängigkeit” im Bahnbetrieb

Ein (Haupt-) Signal darf sich erst dann auf Fahrt stellen lassen, wenn alle zu der betreffenden Zugstraße gehörenden Weichen, Riegel und Flankenschutzeinrichtungen sich in der für die Fahrt erforderlichen Stellung befinden und verschlossen sind, diese solange in dieser Stellung verschlossen gehalten werden, wie sich das Signal in der Fahrtstellung befindet und dass alle zur Zugstraße gehörenden Einrichtungen auch nach Rückstellung des Signals so lange verschlossen bleiben, bis die ordnungsgemäße Auflösung erfolgt ist.

Ril 482.0009

Definition “Signalgeführt” im Bahnbetrieb

Züge sind signalgeführt, wenn sie nicht anzeigegeführt sind.

Ril 408.0101A01

Definition “Signalnottaste” im Bahnbetrieb

Die Signalnottaste ermöglicht die sofortiger Haltstellung aller zugeordneten Signale bei drohender Gefahr.

Ril 482.0009

Definition “Sollgeschwindigkeit” im Bahnbetrieb

Die Sollgeschwindigkeit ist die als V-soll angezeigte Geschwindigkeit für einen anzeigegeführten Zug, mit der ein Zug fahren kann, ohne dass LZB oder ETCS eine Warnung ausgibt oder eine Bremsung einleitet.

Ril 408.0101A01

Definition “Sperrfahrt” im Bahnbetrieb

Sperrfahrten sind Züge oder Kleinwagenfahrten, die in ein Gleis der freien Strecke eingelassen werden, das gesperrt ist.

Ril 408.0101A01

Definition “SR (Staff Responsible)” im Bahnbetrieb

Betriebsart bei ETCS, bei der ETCS die zulässige Geschwindigkeit für SR und das Ende der Fahrterlaubnis durch Balisen mit der Information „Halt für Züge in der ETCS-Betriebsart SR“ am Signal Ne 14 überwacht.

ETCS zeigt dem Triebfahrzeugführer die Betriebsart SR durch ein Symbol in der Führerraumanzeige an.

Die Fahrterlaubnis erhält der Triebfahrzeugführer durch einen Befehl, bei ETCS-Level 1 auch durch ein Signal oder bei ETCS-Level 2 auch durch eine Textmeldung.

Ril 408.0101A01

Definition “Standort des Zuges” im Bahnbetrieb

Der Standort des Zuges ist die möglichst genaue Angabe der Stelle, an der sich die Spitze des Zuges beim Halten befindet. Während der Fahrt ist der Standort die aktuelle Position des Zuges. Beispiele: „Asig P1 in Gleis 1 des Bf Kleinstadt“ oder „in km 29,4 im Regelgleis von Kleinstadt nach Erle“.

Ril 408.0101A01

Definition “Stellungsmelder” im Bahnbetrieb

Der Stellungsmelder dient der Anzeige des Umstellvorgangs. Er ist gleichzeitig Überwachungs-, Besetzt-, Frei- und Auffahrmelder.

Ril 482.0009

Definition “Stellwerk” im Bahnbetrieb

Ein Stellwerk ist eine bauliche und technische Einrichtung in dem die Bedienungs- und Überwachungseinrichtungen der sicherungstechnischen Außenanlagen zusammengefasst sind.

Zum Ausschluss gefährdender Fahrten werden im Stellwerk Abhängigkeiten zwischen den Weichen, Riegeln, Gleissperren und Signalen hergestellt.

Die Stellwerke werden nach folgenden Bauarten unterschieden:

 

– Mechanisches Stellwerk

Ein mechanisches Stellwerk ist ein Stellwerk mit mechanischen Verschlusseinrichtungen, bei dem die Weichen, Riegel, Gleissperren und Signale mit Hebel oder Kurbel über Drahtzugleitungen oder Gestänge gestellt werden.

 

– Elektromechanische Stellwerke

Ein elektromechanisches Stellwerk ist ein Stellwerk, bei dem die Abhängigkeiten zwischen Weichen, Gleissperren und Signalen sowie die Voraussetzungsprüfungen für das Zulassen von Zugfahrten und Stellvorgängen mechanisch oder elektrisch hergestellt werden. Die Weichen, Gleissperren und Signale werden mittels Hebel (z.B. Drehschalter) elektrisch gestellt.

 

– Relaisstellwerke

Ein Relaisstellwerk ist ein Stellwerk, beim dem die Stellvorgänge, die erforderlichen Abhängigkeiten zwischen Signalen, Weichen, Gleissperren und die Voraussetzungsprüfung für das Zulassen von Zug- oder Rangierfahrten unter der Verwendung von Relais in Abhängigkeitsschaltungen ausgeführt bzw. hergestellt werden. Die Weichen, Gleissperren und Signale werden mittels Druck- oder Zugtasten elektrisch gestellt.

 

– Elektronische Stellwerke

Ein Elektronisches Stellwerk ist ein Stellwerk, bei dem alle Stellvorgänge sowie die erforderlichen Abhängigkeiten und die Voraussetzungsprüfungen für das Zulassen von Zugfahrten mittels Rechentechnik ausgeführt bzw. hergestellt werden. Das Stellen der Weichen, Gleissperren und Signale erfolgt über eine Bedienoberfläche mittels Maus und Tastatur.

Ril 482.0009

Definition “Strecken mit Stichstreckenblock” im Bahnbetrieb

Strecken mit Stichstreckenblock sind eingleisige Stichstrecken, die mit Streckenblock ausgerüstet sind und nur aus einem Zugfolgeabschnitt bestehen. Dabei befinden sich alle Bedieneinrichtungen des Stichstreckenblocks auf der angrenzenden Zugmeldestelle.

Ril 408.0101A01

Definition “Streckenblock” im Bahnbetrieb

Der Streckenblock ist eine technische Einrichtung zur Sicherung der Zugfolge auf der freien Strecke und in besonderen Fällen auch auf den durchgehenden Hauptgleisen der Bahnhöfe.

Durch den “Streckenblock” werden Zugfahrten im Einrichtungsbetrieb vor nachfolgenden Zugfahrten und im Zweirichtungsbetrieb vor nachfolgenden und entgegenkommenden Zugfahrten geschützt.

Der Streckenblock wird unterschieden in:

nichtselbsttätig

– Felderblock

– Relaisblock

– Trägerfrequenzblock

selbsttätig

– Selbstblock

– Zentralblock

– LZB-Block

– EBL 2000

Ril 482.0009

Definition “Streckenbuch” im Bahnbetrieb

Das Streckenbuch enthält – die Angaben des Infrastrukturbetreibers gemäß FV-DB bzw. FV-NE (Sammlung betrieblicher Vorschriften (SbV)) und – die ggf. dazu ergänzenden Regelungen des EVU (z. B. örtliche Zusätze).

Die Angaben des Infrastrukturbetreibers können enthalten sein z. B. – im Fahrplan und – in den Angaben zu vorübergehenden Langsamfahrstellen und anderen Besonderheiten (La).

BRW.0102 Glossar

Definition “Tätigkeit” im Bahnbetrieb

Tätigkeiten sind Arbeiten, für die eine besondere Ausbildung, Unterweisung und/oder Prüfung erforderlich ist.

BRW.0102 Glossar

Definition “TR (Trip)” im Bahnbetrieb

Betriebsart bei ETCS, in die das ETCS-Fahrzeuggerät nach Überfahren eines ETCS-Haltes oder in bestimmten Störsituationen wechselt.

Ril 408.0101A01

Definition “Triebfahrzeuge” im Bahnbetrieb

Triebfahrzeuge sind:

– Lokomotiven

– Triebwagen

– Triebköpfe

– Triebzüge

– Kleinlokomotiven

Ril 408.0101A01

Definition “Triebfahrzeugpersonal” im Bahnbetrieb

Zum Triebfahrzeugpersonal zählen Triebfahrzeugführer, Triebfahrzeugbegleiter und Heizer.

BRW.0102 Glossar

Definition “Unregelmäßigkeit” im Bahnbetrieb

Unregelmäßigkeiten sind unzulässige Abweichung der Signalanlage vom Sollzustand, das sind Fehler und Störungen.

Ril 482.0009

Definition “Überholen” im Bahnbetrieb

Beim Überholen fährt ein Zug an einem anderen Zug derselben Fahrtrichtung vorbei.

Ril 408.0101A01

Definition “Überleitstellen” (Üst) im Bahnbetrieb

Überleitstellen sind Blockstellen der freien Strecke, wo Züge auf ein anderes Gleis derselben Strecke übergehen können.

Eine Überleitstelle wird durch ihre Blocksignale begrenzt.

Bestimmungen für Abzweigstellen gelten auch für Überleitstellen, sofern es nicht im Einzelfall anders bestimmt ist.

Ril 408.0101A01

Definition “Überwachende Zugmeldestelle” im Bahnbetrieb

Überwachende Zugmeldestelle ist die in einer Betra bezeichnete Zugmeldestelle, ab der ein Gleis der freien Strecke während unterbrochener Arbeitszeit gesperrt werden soll.

Ril 408.0101A01

Definition “Umleiten” im Bahnbetrieb

Beim Umleiten fährt ein Zug über eine andere als die im Fahrplan angegebene Strecke.

Ril 408.0101A01

Definition “UN (Unfitted)” im Bahnbetrieb

Betriebsart bei ETCS, die nur im ETCS-Level 0 möglich ist. In der Betriebsart UN liest das ETCS-Fahrzeuggerät die Balisen und kann eine Verbindung zur ETCS-Zentrale aufbauen.

Das Fahrzeuggerät überwacht die zulässige Geschwindigkeit von 50 km/h bei nicht wirksamer Zugbeeinflussung.

Ril 408.0101A01

Definition “Unfallmeldestelle” im Bahnbetrieb

Die Unfallmeldestelle ist die zentrale Stelle eines EIU, die im Ereignisfall für ein bestimmtes Gebiet Notrufe und Meldungen über Ereignisse und Gefahren im Zusammenhang mit dem Eisenbahnverkehr entgegennimmt und betriebliche Maßnahmen der EIU und der EVU sowie weitere Maßnahmen veranlasst. Sofern vom EIU nicht anders festgelegt, nimmt der Fahrdienstleiter die Aufgaben der Unfallmeldestelle wahr.

BRW.0102 Glossar

Definition “RBC” (Radio Block Centre) im Bahnbetrieb

Siehe Begriff „ETCS-Zentrale“.

Ril 408.0101A01

Definition “Triebfahrzeugführer” (Tf) im Bahnbetrieb

Mitarbeiter eines Eisenbahnverkehrsunternehmens, die zum selbstständigen Führen und Bedienen von Triebfahrzeugen befugt sind.

Ril 408.0101A01

 

Nachgeschobene Züge
Definition “Nachgeschobene Züge” im Bahnbetrieb
Nachgeschobene Züge sind Züge, in denen mindestens ein arbeitendes Triebfahrzeug an der Spitze läuft oder von der Spitze aus gesteuert wird und in denen bis zu zwei arbeitende Triebfahrzeuge laufen, die nicht von der Spitze aus gesteuert werden.
Ril 408.0101A01
Nahstellbereich
Definition “Nahstellbereich” im Bahnbetrieb
Ein Nahstellbereich ist der Teil eines Stellwerksbereichs, der bei eingeschaltetem Nahstellbetrieb über Bedieneinrichtungen vor Ort bedient werden kann.
Ist der Nahstellbetrieb ausgeschaltet erfolgt die Bedienung vom Stellwerk.
Ril 482.0009
Nebenfahrzeuge
Definition “Nebenfahrzeuge” im Bahnbetrieb
Nebenfahrzeuge werden unterschieden in Nebenfahrzeuge mit Kraftantrieb und in Nebenfahrzeuge ohne Kraftantrieb.
Bestimmungen für Triebfahrzeuge gelten auch für Nebenfahrzeuge mit Kraftantrieb, sofern es nicht im Einzelfall anders bestimmt ist.
Ril 408.0101A01
Nebengleise
Definition “Nebengleise” im Bahnbetrieb
Nebengleise sind Gleise, die planmäßig nicht von Zügen befahren werden.
Ril 408.0101A01
NL (Non Leading)
Definition “NL (Non Leading)” im Bahnbetrieb
Betriebsart bei ETCS, die der Triebfahrzeugführer der Zuglokomotive bei Vorspann bzw. eines mit dem Zug gekuppelten Schiebetriebfahrzeuges wählen muss.
Ril 408.0101A01
Notbremsüberbrückungsabschnitt
Definition “Notbremsüberbrückungsabschnitt” im Bahnbetrieb
Ein Notbremsüberbrückungsabschnitt (NBÜ) ist ein durch NBÜ-Kennzeichen gekennzeichneter Abschnitt, in dem Züge bei einer Notbremsung nicht anhalten sollen.
Ril 408.0101A01
Notfallmanager
Definition “Notfallmanager” im Bahnbetrieb
Der Notfallmanager der für den Notfallbezirk zuständige Mitarbeiter des EIU.
BRW.0102 Glossar
Notfallmitarbeiter
Definition “Notfallmitarbeiter” im Bahnbetrieb
Der Notfallmitarbeiter ist der im Ereignisfall zuständige Mitarbeiter des EVU, der den Notfallmanager berät und Maßnahmen im EVU veranlasst.
BRW.0102 Glossar
NP (No Power)
Definition “NP (No Power)” im Bahnbetrieb
Betriebsart bei ETCS, in die das ETCS-Fahrzeuggerät wechselt, wenn die Stromversorgung ausgeschaltet ist.
Ril 408.0101A01
Örtliche Zusätze
Definition “Örtliche Zusätze” im Bahnbetrieb
Örtliche Zusätze sind zusätzliche und abweichende Regelungen, die vom EVU zu Inhalten der Fahrdienstvorschrift (Richtlinie 408.21 – 27) für Mitarbeiter des EVU auf den Betriebsstellen bekanntgegeben werden können.
BRW.0102 Glossar
Ortsstellbereich
Definition “Ortsstellbereich” im Bahnbetrieb
Ein Ortsstellbereich ist ein Bereich in Nebengleisen mit ortsgestellten Weichen und Gleissperren, in dem ausschließlich rangiert wird.
Die Weichen und Gleissperren werden einzeln ggf. in Gruppen (elektrischer Antrieb) umgestellt. Die Bedienung erfolgt durch das Rangierpersonal. Zug- und Rangierstraßen sind nicht vorhanden.
Ein für eine Rangierfahrt Halt gebietendes Signal begrenzt Ortsstellbereiche nach außen.
Der Beginn eines Ortsstellbereiches kann durch ein Orientierungszeichen nach Ril 301.9001 gekennzeichnet sein.
Ril 408.0101A01
OS (On Sight)
Definition “OS (On Sight)” im Bahnbetrieb
Betriebsart bei ETCS, bei der ein Zug auf Sicht fahren muss, und zwar mit einer ETCS-Fahrterlaubnis, die dem Triebfahrzeugführer mit einem Symbol in der Führerraumanzeige angezeigt wird.
ETCS überwacht die maximal zulässige Geschwindigkeit für Fahren auf Sicht und das Ende der ETCS-Fahrterlaubnis.
Ril 408.0101A01
Override EOA
Definition “Override EOA” im Bahnbetrieb
Funktion im ETCS-Fahrzeuggerät, die es dem Triebfahrzeugführer ermöglicht, aus den ETCS-Betriebsarten FS oder OS in die ETCS-Betriebsart SR zu wechseln sowie an einem ETCS-Halt vorbeizufahren.
Ril 408.0101A01
Planmäßige Halte
Definition “Planmäßige Halte” im Bahnbetrieb
Ein planmäßiger Halt kann
– als Fahrplanhalt im Fahrplan bzw. in einer Fahrplananordnung angeordnet sein oder
– als zusätzlicher Halt angeordnet werden. Diese Anordnung darf das Eisenbahnverkehrsunternehmen erteilen.
Ril 408.0101A01
PT (Post Trip)
Definition “PT (Post Trip)” im Bahnbetrieb
Betriebsart bei ETCS, in die das ETCS-Fahrzeuggerät wechselt, nachdem der Triebfahrzeugführer im Stilstand die Betriebsart TR bestätigt hat.
Ril 408.0101A01
Quittieren
Definition “Quittieren” im Bahnbetrieb
Quittieren ist das Kommando zur Kenntnisnahme einer Fehler- oder Störungsmeldung auf der Lupe.
Ril 482.0009
Rangieren
Definition “Rangieren” im Bahnbetrieb
Rangieren ist das Bewegen von Fahrzeugen im Bahnbetrieb, ausgenommen das Fahren der Züge. Das Bewegen von Fahrzeugen im Baugleis ist Rangieren. Beim Rangieren wird nach folgenden Fahrzeugbewegungen unterschieden:
– Rangierfahrt,
– Ablaufen, (Abdrücken),
– Abstoßen,
– Beidrücken,
– Aufdrücken und
– Verschieben.
Ril 408.0101A01
Rangierfahrt
Definition “Rangierfahrt” im Bahnbetrieb
Eine Rangierfahrt ist eine Fahrzeugbewegung beim Rangieren, bei der
– einzelne arbeitende Triebfahrzeuge oder
– eine Gruppe gekuppelter Fahrzeuge, von denen mindestens ein Fahrzeug ein arbeitendes Triebfahrzeug ist, bewegt werden.
Ril 408.0101A01
Rangierschalter
Definition “Rangierschalter” im Bahnbetrieb
Mit dem Rangierschalter am Bahnübergang wird die Bahnübergangssicherungsanlage gleisneutral ein- und ausgeschaltet.
Eine mit dem Rangierschalter eingeschaltete Bahnübergangssicherungsanlage wird durch den Einschaltmelder angezeigt.
Ril 482.0009
Rangierstraße
Definition “Rangierstraße” im Bahnbetrieb
Die Rangierstraße ist ein technisch gesicherter Fahrweg für eine Rangierfahrt.
Ril 482.0009
Regelfahrzeuge
Definition “Regelfahrzeuge” im Bahnbetrieb
Regelfahrzeuge werden unterschieden nach Triebfahrzeugen und Wagen.
Ril 408.0101A01
Regelgleis
Definition “Regelgleis” im Bahnbetrieb
Das Gleis, das auf zweigleisiger, freier Strecke in der gewöhnlichen Fahrtrichtung befahren wird, wird als Regelgleis bezeichnet.
Ril 408.0101A01
Regelhalt
Definition “Regelhalt” im Bahnbetrieb
Ein Regelhalt ist ein Fahrplanhalt, bei dem ein Zug auf der Betriebsstelle halten muss.
Ril 408.0101A01
Regelungen
Definition “Regelungen” im Bahnbetrieb
Regelungen umfassen Hinweise, Regeln, Vorgaben, Anordnungen und Anweisungen, die der Mitarbeiter, sofern diese für seine Tätigkeiten zutreffen, kennen und beachten muss.
BRW.0102 Glossar
Regelungen des EVU
Definition “Regelungen des EVU” im Bahnbetrieb
Regelungen des EVU sind die zum Betriebsregelwerk weiterführenden, ergänzenden und/oder abweichenden Regelungen, die das EVU eigenständig erstellt und in Zusätzen bekannt gibt.
BRW.0102 Glossar
Regelzüge
Definition “Regelzüge” im Bahnbetrieb
Regelzüge sind Züge, die nach einem im Voraus festgelegten Fahrplan täglich oder an bestimmten Tagen verkehren.
Ril 408.0101A01
Release Speed
Definition “Release Speed” im Bahnbetrieb
Die Release Speed erlaubt in ETCS-Level 1 die Fahrt bis zu dem Signal mit der Balisengruppe, die der ETCS-Fahrzeugeinrichtung eine neue ETCS-Fahrterlaubnis übermittelt.
In ETCS-Level 2 dient die Release Speed dem Ausgleich der Ungenauigkeiten der Wegmessung, indem sie es ermöglicht, bis zum zugehörigen Hauptsignal, Signal Ne 14, Blockkennzeichen oder Gleisabschluss vorzufahren.
Ril 408.0101A01
Rillen
Definition “Rillen” im Bahnbetrieb
Rillen treten umlaufend über den Radumfang auf und können die gesamte Laufflächenbreite betreffen und kennzeichnen sich durch scharfkantige Übergänge
Riss
Definition “Riss” im Bahnbetrieb
Ist eine unvollständige Werkstofftrennung, die nicht den ganzen betrachteten Querschnitt erfasst und das Bauteil nicht in zwei lose Stücke zerfallen lässt.
SB (Stand By)
Definition “SB (Stand By)” im Bahnbetrieb
Betriebsart bei ETCS, bei der die ETCS-Fahrzeugeinrichtung in Bereitschaft ist und die dem Triebfahrzeugführer durch ein Symbol in der Führerraumanzeige angezeigt wird.
In der Betriebsart SB ist der Zug noch ohne ETCS-Fahrterlaubnis.
Ril 408.0101A01
Schieberstange
Definition “Schieberstange” im Bahnbetrieb
Die Schieberstange verbindet die Weichenzungen miteinander und ist über die Stellstange mit dem Antrieb der Weiche verbunden. Sie wird auch Zungenverbindungsstange genannt.
Ril 482.0009
Schleppen
Definition “Schleppen” im Bahnbetrieb
Schleppen ist das Befördern nicht arbeitender, betriebsfähiger Triebfahrzeuge.
BRW.0102 Glossar
Schneeräumfahrten
Definition “Schneeräumfahrten” im Bahnbetrieb
Schneeräumfahrten sind Fahrten mit arbeitenden Schneeräumern – außer Fahrten mit Schneepflügen, die mit dem Triebfahrzeug fest verbunden sind.
Ril 408.0101A01
Selbstrettung
Definition “Selbstrettung” im Bahnbetrieb
Die Selbstrettung beschreibt alle Maßnahmen, die vorbereitend und im Verlauf von Fahrten von mit Reisenden besetzten Zügen erforderlich werden, um – bei einem Brand innerhalb eines Zuges oder außerhalb an den Wageneinrichtungen eines Zuges, – bei einem anderen Ereignis im Zusammenhang mit einem Reisezug, das Auswirkungen auf die Sicherheit betroffener Personen haben kann, Reisende und Mitarbeiter noch vor dem Eintreffen der Fremdrettungskräfte vor den Folgen des Ereignisses zu schützen. Die Evakuierung von Zügen im Zusammenhang mit einem Ereignis ist Bestandteil der Selbstrettung.
BRW.0102 Glossar
Selbstrettungskonzept
Definition “Selbstrettungskonzept” im Bahnbetrieb
Das Selbstrettungskonzept beschreibt die technischen, organisatorischen und operativen Maßnahmen der Selbstrettung.
BRW.0102 Glossar
Selbsttätige Blockstellen
Definition “Selbsttätige Blockstellen” (Sbk) im Bahnbetrieb
Selbsttätige Blockstellen sind Blockstellen der freien Strecke, wo selbsttätiger Streckenblock eingerichtet ist, ausgenommen Abzweigstellen oder Überleitstellen.
Ril 408.0101A01
Selbststellbetrieb, Zuglenkung
Definition “Selbststellbetrieb” im Bahnbetrieb
Bei Selbststellbetrieb oder bei Zuglenkung mit Lenkplan werden Zugstraßen selbsttätig eingestellt.
Ril 408.0101A01
SF (System Failure)
Definition “SF (System Failure)” im Bahnbetrieb
Betriebsart bei ETCS, in die die ETCS-Fahrzeugeinrichtung bei sicherheitsrelevanten Fehlern wechselt.
Gleichzeitig leitet die ETCS-Fahrzeugeinrichtung eine Zwangsbremsung ein.
Ril 408.0101A01
SH (Shunting)
Definition “SH (Shunting)” im Bahnbetrieb
Betriebsart bei ETCS, bei der ein Zug oder eine Rangierfahrt ohne ETCS-Fahrterlaubnis fahren kann und die ETCS dem Triebfahrzeugführer durch ein Symbol in der Führerraumanzeige anzeigt; die Fahrterlaubnis erhält der Triebfahrzeugführer durch einen Befehl bzw. beim Rangieren durch Zustimmung des Weichenwärters.
Ril 408.0101A01
Signalabhängigkeit
Definition “Signalabhängigkeit” im Bahnbetrieb
Ein (Haupt-) Signal darf sich erst dann auf Fahrt stellen lassen, wenn alle zu der betreffenden Zugstraße gehörenden Weichen, Riegel und Flankenschutzeinrichtungen sich in der für die Fahrt erforderlichen Stellung befinden und verschlossen sind, diese solange in dieser Stellung verschlossen gehalten werden, wie sich das Signal in der Fahrtstellung befindet und dass alle zur Zugstraße gehörenden Einrichtungen auch nach Rückstellung des Signals so lange verschlossen bleiben, bis die ordnungsgemäße Auflösung erfolgt ist.
Ril 482.0009
Signalgeführt
Definition “Signalgeführt” im Bahnbetrieb
Züge sind signalgeführt, wenn sie nicht anzeigegeführt sind.
Ril 408.0101A01
Signalnottaste
Definition “Signalnottaste” im Bahnbetrieb
Die Signalnottaste ermöglicht die sofortiger Haltstellung aller zugeordneten Signale bei drohender Gefahr.
Ril 482.0009
Sollgeschwindigkeit
Definition “Sollgeschwindigkeit” im Bahnbetrieb
Die Sollgeschwindigkeit ist die als V-soll angezeigte Geschwindigkeit für einen anzeigegeführten Zug, mit der ein Zug fahren kann, ohne dass LZB oder ETCS eine Warnung ausgibt oder eine Bremsung einleitet.
Ril 408.0101A01
Sperrfahrt
Definition “Sperrfahrt” im Bahnbetrieb
Sperrfahrten sind Züge oder Kleinwagenfahrten, die in ein Gleis der freien Strecke eingelassen werden, das gesperrt ist.
Ril 408.0101A01
SR (Staff Responsible)
Definition “SR (Staff Responsible)” im Bahnbetrieb
Betriebsart bei ETCS, bei der ETCS die zulässige Geschwindigkeit für SR und das Ende der Fahrterlaubnis durch Balisen mit der Information „Halt für Züge in der ETCS-Betriebsart SR“ am Signal Ne 14 überwacht.
ETCS zeigt dem Triebfahrzeugführer die Betriebsart SR durch ein Symbol in der Führerraumanzeige an.
Die Fahrterlaubnis erhält der Triebfahrzeugführer durch einen Befehl, bei ETCS-Level 1 auch durch ein Signal oder bei ETCS-Level 2 auch durch eine Textmeldung.
Ril 408.0101A01
Stellungsmelder
Definition “Stellungsmelder” im Bahnbetrieb
Der Stellungsmelder dient der Anzeige des Umstellvorgangs. Er ist gleichzeitig Überwachungs-, Besetzt-, Frei- und Auffahrmelder.
Ril 482.0009
Stellwerk
Definition “Stellwerk” im Bahnbetrieb
Ein Stellwerk ist eine bauliche und technische Einrichtung in dem die Bedienungs- und Überwachungseinrichtungen der sicherungstechnischen Außenanlagen zusammengefasst sind.
Zum Ausschluss gefährdender Fahrten werden im Stellwerk Abhängigkeiten zwischen den Weichen, Riegeln, Gleissperren und Signalen hergestellt.
Die Stellwerke werden nach folgenden Bauarten unterschieden:

– Mechanisches Stellwerk
Ein mechanisches Stellwerk ist ein Stellwerk mit mechanischen Verschlusseinrichtungen, bei dem die Weichen, Riegel, Gleissperren und Signale mit Hebel oder Kurbel über Drahtzugleitungen oder Gestänge gestellt werden.

– Elektromechanische Stellwerke
Ein elektromechanisches Stellwerk ist ein Stellwerk, bei dem die Abhängigkeiten zwischen Weichen, Gleissperren und Signalen sowie die Voraussetzungsprüfungen für das Zulassen von Zugfahrten und Stellvorgängen mechanisch oder elektrisch hergestellt werden. Die Weichen, Gleissperren und Signale werden mittels Hebel (z.B. Drehschalter) elektrisch gestellt.

– Relaisstellwerke
Ein Relaisstellwerk ist ein Stellwerk, beim dem die Stellvorgänge, die erforderlichen Abhängigkeiten zwischen Signalen, Weichen, Gleissperren und die Voraussetzungsprüfung für das Zulassen von Zug- oder Rangierfahrten unter der Verwendung von Relais in Abhängigkeitsschaltungen ausgeführt bzw. hergestellt werden. Die Weichen, Gleissperren und Signale werden mittels Druck- oder Zugtasten elektrisch gestellt.

– Elektronische Stellwerke
Ein Elektronisches Stellwerk ist ein Stellwerk, bei dem alle Stellvorgänge sowie die erforderlichen Abhängigkeiten und die Voraussetzungsprüfungen für das Zulassen von Zugfahrten mittels Rechentechnik ausgeführt bzw. hergestellt werden. Das Stellen der Weichen, Gleissperren und Signale erfolgt über eine Bedienoberfläche mittels Maus und Tastatur.
Ril 482.0009
Strecken mit Stichstreckenblock
Definition “Strecken mit Stichstreckenblock” im Bahnbetrieb
Strecken mit Stichstreckenblock sind eingleisige Stichstrecken, die mit Streckenblock ausgerüstet sind und nur aus einem Zugfolgeabschnitt bestehen. Dabei befinden sich alle Bedieneinrichtungen des Stichstreckenblocks auf der angrenzenden Zugmeldestelle.
Ril 408.0101A01
Streckenblock
Definition “Streckenblock” im Bahnbetrieb
Der Streckenblock ist eine technische Einrichtung zur Sicherung der Zugfolge auf der freien Strecke und in besonderen Fällen auch auf den durchgehenden Hauptgleisen der Bahnhöfe.
Durch den “Streckenblock” werden Zugfahrten im Einrichtungsbetrieb vor nachfolgenden Zugfahrten und im Zweirichtungsbetrieb vor nachfolgenden und entgegenkommenden Zugfahrten geschützt.
Der Streckenblock wird unterschieden in:
nichtselbsttätig
– Felderblock
– Relaisblock
– Trägerfrequenzblock
selbsttätig
– Selbstblock
– Zentralblock
– LZB-Block
– EBL 2000
Ril 482.0009
Streckenbuch
Definition “Streckenbuch” im Bahnbetrieb
Das Streckenbuch enthält – die Angaben des Infrastrukturbetreibers gemäß FV-DB bzw. FV-NE (Sammlung betrieblicher Vorschriften (SbV)) und – die ggf. dazu ergänzenden Regelungen des EVU (z. B. örtliche Zusätze).
Die Angaben des Infrastrukturbetreibers können enthalten sein z. B. – im Fahrplan und – in den Angaben zu vorübergehenden Langsamfahrstellen und anderen Besonderheiten (La).
BRW.0102 Glossar
Tätigkeit
Definition “Tätigkeit” im Bahnbetrieb
Tätigkeiten sind Arbeiten, für die eine besondere Ausbildung, Unterweisung und/oder Prüfung erforderlich ist.
BRW.0102 Glossar
TR (Trip)
Definition “TR (Trip)” im Bahnbetrieb
Betriebsart bei ETCS, in die das ETCS-Fahrzeuggerät nach Überfahren eines ETCS-Haltes oder in bestimmten Störsituationen wechselt.
Ril 408.0101A01
Triebfahrzeuge
Definition “Triebfahrzeuge” im Bahnbetrieb
Triebfahrzeuge sind:
– Lokomotiven
– Triebwagen
– Triebköpfe
– Triebzüge
– Kleinlokomotiven
Ril 408.0101A01
Triebfahrzeugpersonal
Definition “Triebfahrzeugpersonal” im Bahnbetrieb
Zum Triebfahrzeugpersonal zählen Triebfahrzeugführer, Triebfahrzeugbegleiter und Heizer.
BRW.0102 Glossar
Unregelmäßigkeit
Definition “Unregelmäßigkeit” im Bahnbetrieb
Unregelmäßigkeiten sind unzulässige Abweichung der Signalanlage vom Sollzustand, das sind Fehler und Störungen.
Ril 482.0009
Überholen
Definition “Überholen” im Bahnbetrieb
Beim Überholen fährt ein Zug an einem anderen Zug derselben Fahrtrichtung vorbei.
Ril 408.0101A01
Überleitstelle (Üst)
Definition “Überleitstelle” (Üst) im Bahnbetrieb
Überleitstellen sind Blockstellen der freien Strecke, wo Züge auf ein anderes Gleis derselben Strecke übergehen können.
Eine Überleitstelle wird durch ihre Blocksignale begrenzt.
Bestimmungen für Abzweigstellen gelten auch für Überleitstellen, sofern es nicht im Einzelfall anders bestimmt ist.
Ril 408.0101A01
Überwachende Zugmeldestelle
Definition “Überwachende Zugmeldestelle” im Bahnbetrieb
Überwachende Zugmeldestelle ist die in einer Betra bezeichnete Zugmeldestelle, ab der ein Gleis der freien Strecke während unterbrochener Arbeitszeit gesperrt werden soll.
Ril 408.0101A01
Umleiten
Definition “Umleiten” im Bahnbetrieb
Beim Umleiten fährt ein Zug über eine andere als die im Fahrplan angegebene Strecke.
Ril 408.0101A01
UN (Unfitted)
Definition “UN (Unfitted)” im Bahnbetrieb
Betriebsart bei ETCS, die nur im ETCS-Level 0 möglich ist. In der Betriebsart UN liest das ETCS-Fahrzeuggerät die Balisen und kann eine Verbindung zur ETCS-Zentrale aufbauen.
Das Fahrzeuggerät überwacht die zulässige Geschwindigkeit von 50 km/h bei nicht wirksamer Zugbeeinflussung.
Ril 408.0101A01
Unfallmeldestelle
Definition “Unfallmeldestelle” im Bahnbetrieb
Die Unfallmeldestelle ist die zentrale Stelle eines EIU, die im Ereignisfall für ein bestimmtes Gebiet Notrufe und Meldungen über Ereignisse und Gefahren im Zusammenhang mit dem Eisenbahnverkehr entgegennimmt und betriebliche Maßnahmen der EIU und der EVU sowie weitere Maßnahmen veranlasst. Sofern vom EIU nicht anders festgelegt, nimmt der Fahrdienstleiter die Aufgaben der Unfallmeldestelle wahr.
BRW.0102 Glossar
29/01/2024Comments OffAndroid | App | Applikation | Bremsberechnung | Bremszettel | Handy | Programm | Smartphone | Tablet
Definitionen und Begriffe im Bahnbetrieb F-M

Hier finden Sie eine Auflistung aller festgeschriebenen Definitionen und Begriffe im deutschen Eisenbahnsystem gemäß den Richtlinien der DB AG und den Vorschriften der EBO/ESO mit den Anfangsbuchstaben F bis M.

Alphabetisch gelistet nach Anfangsbuchstaben:    A-E    F-M    N-U    V-Z

Um die Definitionen anzuzeigen, einfach auf den jeweiligen Begriff im grauen Kasten klicken.

Definition “Fahrdienstleiter” im Bahnbetrieb

Fahrdienstleiter regeln die Durchführung der Zugfahrten. Fahrdienstleiter dürfen auch die Tätigkeiten von Weichenwärtern verrichten.

Fahrdienstleiter und Weichenwärter sind in der Richtlinien 408.01 – 06 und 408.48 zusammenfassend in Kurzform auch als „Bediener“ angesprochen.

Ein Bahnhof kann in mehrere Fahrdienstleiterbezirke aufgeteilt sein.

Selbsttätige Blockstellen des automatischen Streckenblocks sind auf zweigleisigen Strecken dem Fahrdienstleiter der vorgelegenen Zugmeldestelle, auf eingleisigen Strecken einem festgelegten Fahrdienstleiter zugeteilt. Selbsttätige Blockstellen der übrigen Blockbauformen, Blockstellen für anzeigegeführte Züge oder örtlich nicht besetzte Bahnhöfe oder Abzweigstellen gelten als mit dem Fahrdienstleiter besetzt, der die Signalanlagen dieser Stellen bedient.

Ril 408.0101A01

Definition “Fahrleitung” im Bahnbetrieb

Fahrleitungen dienen der Versorgung der elektrisch betriebenen Fahrzeuge mit elektrischer Energie. Zu Fahrleitungen zählen Stromschienen und Oberleitungen.

BRW.0102 Glossar

Definition “Fahrplanhalt” im Bahnbetrieb

Es gibt folgende Fahrplanhalte:

Regelhalt, Bedarfshalt, Betriebshalt und Halt zum Sichern eines Bahnübergangs.

Ril 408.0101A01

Definition “Fahrstraße” im Bahnbetrieb

Die Fahrstraße ist ein technisch gesicherter Fahrweg für Zug- oder Rangierfahrten.

Ril 482.0009

Definition “Fahrstraßenanpassung” im Bahnbetrieb

Als Fahrstraßenanpassung wird die Schnittstelle zwischen zwei Stellwerken innerhalb eines Bahnhofs bezeichnet, bei der bei einer Fahrstraßenbildung über die Schnittstelle beide Stellwerke mitwirken müssen.

Ril 482.0009

Definition “Fahrtstellung eines Hauptsignals” im Bahnbetrieb

Fahrtstellung eines Hauptsignals bzw. Formulierungen wie „ein Hauptsignal auf Fahrt stellen“ umfassen jede Signalstellung eines Hauptsignals im Sinne von Ril 301.0002 A 1g, die es dem Triebfahrzeugführer eines Zuges erlaubt, an dem Signal vorbeizufahren, z.B. Signal Hp 2, Ks 1, Hl 3a, Sv 4.

An einer virtuellen Blockstelle entspricht der Fahrtstellung des Hauptsignals der entsprechende Fahrtmelder.

Ril 408.0101A01


Ril 301.0002 A 1g)
g) Abweichend von a) werden ortsfeste signaltechnische Einrichtungen, mit denen Signale nach a) gegeben werden, allgemein als Signal bezeichnet. Es gibt z. B. – Hauptsignale, – Vorsignale, – Sperrsignale. Sperrsignale zeigen an, ob in den folgenden Gleisabschnitt eingefahren und in diesem rangiert werden darf oder ob eine Drehscheibe oder Schiebebühne befahren werden darf. Sperrsignale werden auch als Zugdeckungssignale an Bahnsteigen, Brückendeckungssignale und Deckungssignale an Rückfallweichen angewendet.

Definition “Fahrweg” im Bahnbetrieb

Ein Fahrweg ist der aus Fahrwegelementen bestehende Weg zwischen einem Start- und einem Zielpunkt.

Ril 482.0009

Definition “Fahrwegelement” im Bahnbetrieb

Ein Fahrwegelement ist der Teil eines Fahrwegs, der durch eine Fahrt (Rangier- oder Zugfahrt) benutzt wird. Fahrwegelemente sind Weichen, Kreuzungen, Gleissperren, und Gleisabschnitte.

Ril 482.0009

Definition “Fahrzeuge” im Bahnbetrieb

Fahrzeuge werden unterschieden nach Regelfahrzeugen und Nebenfahrzeugen.

Ril 408.0101A01

Definition “Fahrzeuge mit unzureichender Belegung von 42 Hz-Gleisstromkreisen” im Bahnbetrieb

Regelfahrzeuge oder schwere Nebenfahrzeuge, welche die Gleisfreimeldeanlagen der 42 Hz-Gleisstrom-Technik (Bauform WSSB) während der Fahrt nicht zuverlässig erkennen können, werden als “Fahrzeuge mit unzureichender Belegung von 42 Hz-Gleisstromkreisen” bezeichnet.

Ril 408.0101 A01

Definition “Fehlleitung, fehlleiten” im Bahnbetrieb

Ein Zug wird fehlgeleitet, wenn er in einen Fahrweg eingelassen wird, der nicht seinem Fahrplan oder seinem Auftrag entspricht.

Ril 408.0101A01

Definition “Fertigmeldung” im Bahnbetrieb

Die Fertigmeldung ist die Meldung des Zugschaffners an den Zugführer, dass in seinem zugewiesenen Bereich des Zuges das Ein- und Aussteigen der Reisenden beendet ist, die Außentüren geschlossen sind und keine Personen oder Gegenstände eingeklemmt sind.

BRW.0102 Glossar

Definition “Festlegen” im Bahnbetrieb

Festlegen ist das Sichern von Fahrzeugen, Zügen oder Zugteilen gegen unbeabsichtigtes Bewegen. Hierzu können Feststellbremsen und Festlegemittel verwendet werden.

BRW.0102 Glossar

Definition “Festlegemittel” im Bahnbetrieb

Festlegemittel sind Hemmschuhe, doppelseitig wirkende Radvorleger und einseitig wirkende Radvorleger.

BRW.0102 Glossar

Definition “Feststellbremse” im Bahnbetrieb

Feststellbremsen – soweit am Eisenbahnfahrzeug vorhanden – können ausgeführt sein als – Handbremse (bedienbar vom Boden aus, auf der Bühne, im Wagen oder im Führerraum), – Federspeicherbremse (bedienbar im Führerraum oder unterhalb des Langträgers bzw. bei abgerüsteten Triebfahrzeugen durch Steuerung des Druckes in der Hauptluftleitung) oder – Fußbremse bei einigen Kleinlokomotiven.

BRW.0102 Glossar

Definition “Flachkreuzung” im Bahnbetrieb

Eine Flachkreuzung ist eine Kreuzung mit beweglichen Herzstückspitzen, die einen eigenen Antrieb besitzen.

Ril 482.0009

Definition “Flankenschutz” im Bahnbetrieb

Flankenschutz beinhaltet alle Maßnahmen und Einrichtungen, die verhindern sollen, das Fahrzeuge seitlich in den für eine Zugfahrt freigegebenen Fahr- und Durchrutschweg gelangen.

Flankenschutz kann mittelbar und unmittelbar gegeben werden.

Ril 482.0009

Definition “Flankenschutzeinrichtungen” im Bahnbetrieb

Flankenschutzeinrichtungen sind signaltechnische Einrichtungen, die Fahrten auf Fahrstraßen gegen Fahrzeugbewegungen schützen.

Zu den Flankenschutzeinrichtungen gehören Weichen, Gleissperren, Sperrsignale, Hauptsignale ohne Signal Zs 103, Signale Ra 11 (DS 301) mit Lichtsignal Sh 1, sofern technisch ausgeschlossen ist, dass das Signal Sh 1 erteilt werden kann, solange das Wartezeichen als Flankenschutz für eine Zugfahrt dient, und Signale Ra 11 a (DV 301).

Ril 408.0101A01


Flankenschutzeinrichtungen werden wie folgt unterteilt:

Direkte (zwingende) Flankenschutzeinrichtungen:

– Weichen

– Gleissperren

Indirekte (nicht zwingende) Flankenschutzeinrichtungen:

– Hauptsignale

– Sperrsignale

– Signale Ra 11

Definition “Flankenschutzraum” im Bahnbetrieb

Flankenschutzraum ist der Raum zwischen einer Flankenschutzeinrichtung oder einem Signal Ne 14 und dem Grenzzeichen einer Weiche oder Kreuzung im Fahrweg oder Durchrutschweg.

Ril 408.0101A01

Definition “Fortbildung” im Bahnbetrieb

Fortbildung umfasst die Maßnahmen, die beruflichen Qualifikationen der Mitarbeiter zu erhalten.

BRW.0102 Glossar

Definition “Freimeldeabschnitt” im Bahnbetrieb

Ein Freimeldeabschnitt ist ein Gleis- oder Weichenabschnitt, der durch eine Gleisfreimeldeanlage technisch überwacht wird.

Ril 482.0009

Definition “Freimeldegrenze” im Bahnbetrieb

Eine Freimeldegrenze ist die Trennung zweier Freimeldeabschnitte.

Ril 482.0009

Definition “FS (Full Supervision)” im Bahnbetrieb

Betriebsart bei ETCS, bei der ein Zug in Vollüberwachung fährt, und zwar mit einer ETCS-Fahrterlaubnis, die ETCS dem Triebfahrzeugführer mit Führungsgrößen und einem Symbol in der Führerraumanzeige anzeigt.

Ril 408.0101A01

Definition “Führungsgrößen” im Bahnbetrieb

Sollgeschwindigkeit, Zielgeschwindigkeit und Zielentfernung werden bei anzeigegeführten Zügen als Führungsgrößen bezeichnet und im Führerraum angezeigt.

Ril 408.0101A01

Definition “Führerraum” im Bahnbetrieb

Der Führerraum bezeichnet den Bereich innerhalb eines Eisenbahnfahrzeuges, der für das Führen des Triebfahrzeuges vorgesehen ist. Bei bestimmten Eisenbahnfahrzeugen wird dieser Bereich auch als Führerstand (Dampflokomotiven) oder als Fahrerkabine (Nebenfahrzeugen) bezeichnet.

BRW.0102 Glossar

Definition “Gefahrpunkt” im Bahnbetrieb

Der Gefahrpunkt ist die erste auf ein Hauptsignal folgende Stelle im Gleis, an der beim Durchrutschen eines Zuges eine Gefährdung eintreten kann.

Ril 482.0009

Definition “Gefahrpunktabstand” im Bahnbetrieb

Der Gefahrpunktabstand ist der Abstand zwischen einem Einfahr-, Block- oder Deckungssignal und dem Gefahrpunkt.

Ril 482.0009

Definition “Gefährdende Fahrt” im Bahnbetrieb

Eine gefährdende Fahrt ist eine Folgefahrt, eine Gegenfahrt oder eine Flankenfahrt.

Ril 482.0009

Definition “Gegengleis” im Bahnbetrieb

Das Gleis, das auf zweigleisiger, freier Strecke entgegen der gewöhnlichen Fahrtrichtung befahren wird, wird als Gegengleis bezeichnet.

Ril 408.0101A01

Definition “Gelenkwagen” im Bahnbetrieb

Gelenkwagen sind Wagen, die aus mehreren Wagenelementen bestehen, die untereinander durch ein Gelenk verbunden sind. Gelenkwagen haben nur eine Wagennummer.

Ril 408.0101A01

Definition “Geschobene Züge” im Bahnbetrieb

Geschobene Züge sind Züge, in denen kein arbeitendes Triebfahrzeug an der Spitze läuft oder von der Spitze aus gesteuert wird.

Züge, die aus einem Nebenfahrzeug mit Kraftantrieb und einem vorangestellten Nebenfahrzeug ohne Kraftantrieb oder aus einem Triebfahrzeug und einem vorangestellten Schneeräumfahrzeug gebildet sind, sind keine geschobenen Züge, wenn die Fahrzeuge eine bauartkompatible Einheit bilden.

Ril 408.0101A01

Definition “Gewaltschaden” (bzw. Gewaltschäden) im Bahnbetrieb

Gewaltschäden sind Schäden, die auf unsachgemäßen Umgang bei der Be- oder Entladung bzw. während der Beförderung, schließen lassen.

 

Gewaltschäden infolge von Unfällen:

Bei Schäden in Folge einer Kollision, Entgleisung, einem Bahnüber- gangsunfall oder Fahrzeugbrand, die sicherheitlichen Einfluss auf die Strukturen des Laufwerkes, der Federung oder des Tragwerkes so- wie der Bremse haben könnten, ist eine vom EVU beauftragte Person anzufordern, die das Fahrzeug untersucht, bevor es weiter- verwendet wird.

BRW.6103

Festgelegte Gewaltschäden wurden in Spalte 4 (Maßnahmen) der AVV mit Klammervermerk „Gewaltschaden“ versehen. Werden zugeordnete sowie weitere Gewaltschäden bei der Prüfung festgestellt, sind diese im DV-System mit Code und Ursachencode zu dokumentieren. Zusätzlich ist in der Bezettelung der Hinweis „Beschädigungsbericht erstellen“ anzukreuzen.

Definition “Gewöhnlicher Halteplatz” im Bahnbetrieb

Der gewöhnliche Halteplatz ist die Stelle, an der ein Zug bei einem planmäßigen Halt dem Zweck des Haltes entsprechend halten muss.

Im Einzelnen gilt Folgendes:

Der gewöhnliche Halteplatz eines Reisezuges mit Betriebshalt oder eines Güterzuges ist möglichst nahe am Halt gebietenden Signal, vor dem LZB-Halt bzw. vor dem ETCS-Halt.

Der gewöhnliche Halteplatz eines Reisezuges mit Regelhalt oder Bedarfshalt ist am Bahnsteig, hierbei müssen sich in der Regel alle für Reisende zum Ein- und Aussteigen vorgesehenen Türen am Bahnsteig befinden.

Die Regeln zum gewöhnlichen Halteplatz gelten nicht für Halte zum Sichern eines Bahnüberganges.

Ril 408.0101A01

Definition “Gleisabschnitt” im Bahnbetrieb

Als Gleisabschnitt im Sinne dieser Richtlinienreihe ist der Abschnitt eines Gleises zu verstehen, der durch Gleisfreimeldegrenzen unterteilt ist.

Ril 482.0009

Definition “Gleisfreimeldeanlage” im Bahnbetrieb

Gleisfreimeldeanlage ist eine technische Einrichtung, die das Frei- und Besetztsein von Gleisabschnitten und Weichen automatisch feststellen kann und zur Anzeige bringt.

Ril 482.0009

Definition “Gleissperre” im Bahnbetrieb

Eine Gleissperre ist eine Flankenschutzeinrichtung, die in aufliegender Stellung eine gefährdende Fahrzeugbewegung zum Entgleisen bringt.

Ril 482.0009

Definition “Gleiswechselbetrieb” im Bahnbetrieb

Gleiswechselbetrieb ist eingerichtet, wo das Gegengleis mit Hauptsignal und Signal Zs 6 befahren werden kann.

Gleiswechselbetrieb kann ständig oder vorübergehend eingerichtet sein.

Vorübergehend eingerichteter Gleiswechselbetrieb wird in einer Betra angeordnet.

Ril 408.0101A01

Definition “Grenze zwischen Bahnhof und freier Strecke” im Bahnbetrieb

Als Grenze zwischen den Bahnhöfen und der freien Strecke gelten im Allgemeinen die Einfahrsignale bzw. die sie ersetzenden Signale Ne 14 oder Trapeztafeln, sonst die Einfahrweichen.

Bei besonderen örtlichen Verhältnissen kann die Grenze anderweitig festgelegt sein.

Bahnhofsgleise und andere Anlagen neben den durchgehenden Hauptgleisen, die über die Grenze hinausreichen, gehören zu den Bahnhofsanlagen.

Ril 408.0101A01

Definition “Grenzsignal” im Bahnbetrieb

Ein Grenzsignal ist ein Hauptsignal, an dem eine Strecke mit ETCS beginnt oder endet.

Ril 408.0101A01

Definition “Halt zum Sichern eines Bahnüberganges” im Bahnbetrieb

Ein Halt zum Sichern eines Bahnüberganges ist ein Fahrplanhalt, bei dem ein Zug vor dem Bahnübergang anhalten muss, weil der Bahnübergang planmäßig durch Zugpersonal oder durch andere Mitarbeiter gesichert werden muss.

Ril 408.0101A01

Definition “Halteplatz” im Bahnbetrieb

Der gewöhnliche Halteplatz ist die Stelle, an der ein Zug bei einem planmäßigen Halt dem Zweck des Haltes entsprechend halten muss.

 

Erklärung der BahnInfos.com-Redaktion zum “Halteplatz”: 

Der gewöhnliche Halteplatz eines Reisezuges mit Betriebshalt oder eines Güterzuges ist möglichst nahe am Halt gebietenden Signal, vor dem LZB-Halt bzw. vor dem ETCS-Halt.

Der gewöhnliche Halteplatz eines Reisezuges mit Regelhalt oder Bedarfshalt ist am Bahnsteig, hierbei müssen sich in der Regel alle für Reisende zum Ein- und Aussteigen vorgesehenen Türen am Bahnsteig befinden.

Die Regeln zum gewöhnlichen Halteplatz gelten nicht für Halte zum Sichern eines Bahnüberganges.

Ril 408.0101A01

Definition “Haltepunkte” (Hp) im Bahnbetrieb

Haltepunkte sind Bahnanlagen ohne Weichen, wo Züge planmäßig halten, beginnen oder enden dürfen.

Ril 408.0101A01

Definition “Haltestellen” (Hst) im Bahnbetrieb

Haltestellen sind Abzweigstellen, Überleitstellen oder Anschlussstellen, die mit einem Haltepunkt örtlich verbunden sind.

Ril 408.0101A01 

Definition “Hauptgleise” im Bahnbetrieb

Hauptgleise sind die von Zügen planmäßig befahrenen Gleise.

Ril 408.0101A01

Definition “Hilfsfahrstraße” im Bahnbetrieb

Eine Hilfsfahrstraße gewährleistet die richtige Stellung und den Verschluss der zugehörigen Weichen und Flankenschutzeinrichtungen.

Hilfsfahrstraßen gibt es nur in mechanischen, elektromechanischen und älteren Relaisstellwerken.

Ril 482.0009

Definition “Hilfssperre” im Bahnbetrieb

Die Hilfssperre dient in mechanischen, elektromechanischen und Relaisstellwerken der mechanischen Blockierung eines Bedienelements.

Eine Sperre ist eine Einrichtung, die eine Bedienungshandlung verhindert, solange sie angebracht oder eingegeben ist.

Ril 482.0009

Definition “Inselgleis” im Bahnbetrieb

Als Inselgleis wird ein Gleisabschnitt ohne Weichen im Bahnhof bezeichnet, in den aus beiden Richtungen Rangierstraßen eingestellt werden können.

Richtlinie 482.0009

Definition “IS (Isolation)” im Bahnbetrieb

Betriebsart bei ETCS, wenn das ETCS-Fahrzeuggerät mit dem Störschalter abgeschaltet ist.

Es sind keine Eingaben und Anzeigen über die Fahrzeugeinrichtung möglich.

Der Zug kann ohne ETCS-Fahrterlaubnis fahren.

Ril 408.0101A01

Definition “Kleinwagen” im Bahnbetrieb

Kleinwagen sind Nebenfahrzeuge, die Gleisschaltmittel oder Gleisfreimeldeanlagen nicht zuverlässig beeinflussen.

Ril 408.0101A01

Definition “Kleinwagenfahrt” im Bahnbetrieb

Kleinwagenfahrten sind Fahrten, die aus Kleinwagen gebildet sind oder in die Kleinwagen eingestellt sind. Sie dürfen nur als Sperrfahrt oder Rangierfahrt verkehren.

Kleinwagenfahrten als Sperrfahrten sind nach den Regeln für Zugfahrten unter Beachtung der für Kleinwagenfahrten geltenden Besonderheiten durchzuführen.

Kleinwagenfahrten als Rangierfahrten sind nach den Regeln für das Rangieren unter Beachtung der für Kleinwagen geltenden Besonderheiten durchzuführen.

Ril 408.0101A01

Definition “Kommando” im Bahnbetrieb

Ein Kommando ist ein Auftrag an den Rechner zum Stellen, Prüfen, Sperren und Freigeben von Elementen.

Ril 482.0009

Definition “Kommandofreigabe” im Bahnbetrieb

Die Kommandofreigabe ist ein betrieblich gefordertes Verfahren. Der Bediener muss seine Eingabe und die aktuelle Anzeige visuell überprüfen.

Ril 482.0009

Definition “Kommunikationsanzeige” im Bahnbetrieb

In der Kommunikationsanzeige werden alle aktuellen Bedienhandlungen und Meldungen der am Bedienplatz angeschlossenen Systeme aufgelistet.

Ril 482.0009

Definition “Kontaktstelle” im Bahnbetrieb

Kontaktstelle ist

a) die Zugmeldestelle, die während der Arbeitsunterbrechung der überwachenden Zugmeldestelle bei der Notfallleitstelle für ein der überwachenden Zugmeldestelle zugeordnetes, gesperrtes Gleis Hilfe aufrufen muss,

b) die Betriebsstelle, die die Meldungen zu Arbeitsende und Arbeitsbeginn bei unterbrochener Arbeitszeit entgegen nimmt und der Besonderheiten während der unterbrochenen Arbeitszeit gemeldet werden.

Ril 408.0101A01

Definition “Kreuzen” im Bahnbetrieb

Beim Kreuzen wartet ein Zug auf einer Zugmeldestelle, weil der Zugfolgeabschnitt, in den er eingelassen werden soll, noch durch einen in der Gegenrichtung fahrenden Zug beansprucht wird.

Ril 408.0101A01

Definition “Kreuzung” im Bahnbetrieb

Eine Kreuzung ist ein Fahrwegelement, bei dem sich zwei Gleise höhengleich kreuzen, ohne dass ein abzweigender Fahrzeugübergang zwischen den Gleisen möglich ist.

Ril 482.0009

Definition “Kreuzungsweiche” im Bahnbetrieb

Eine Kreuzungsweiche ist ein Fahrwegelement, bei dem sich zwei Gleise höhengleich kreuzen und ein abzweigender Fahrzeugübergang zwischen den Gleisen möglich ist.

Ril 482.0009

 

Arten von Kreuzungsweichen:

Es gibt folgende Arten von Kreuzungsweichen:

– Einfache Kreuzungsweiche (EKW)

– Doppelte Kreuzungsweiche (DKW)

Definition “Lampenzieher” im Bahnbetrieb

Der Lampenzieher ist ein Hilfsmittel zum Auswechseln von Lampen im Tischfeld bei Bedienpulten, Stelltischen und Stelltafeln.

Ril 482.0009

Definition “LS” (Limited Supervision) im Bahnbetrieb

Limited Supervision (LS) ist eine ETCS-Betriebsart im ETCS-Level 1. Es werden die Signalinformationen über schaltbare Balisen an das ETCS-Fahrzeuggerät des Zuges übertragen. In der ETCS-Betriebsart LS werden keine Führungsgrößen angezeigt. Die Züge fahren signalgeführt.

Ril 408.0101A01

Definition “Merkhinweis” im Bahnbetrieb

Ein Merkhinweis ist ein Schild oder eine Anzeige, die den Bediener an eine vom Regelbetrieb abweichende Betriebssituation erinnern soll.

Ril 482.0009

Definition “Mitarbeiter” im Bahnbetrieb

Mitarbeiter, im Sinne des bahnbetrieblichen Regelwerks, sind Personen, die Tätigkeiten im Bahnbetrieb selbstständig nur verrichten dürfen, wenn sie für diese Tätigkeiten geprüft und mit ihrer Ausführung beauftragt sind.

Ril 408.0101A01


Mitarbeiter im Eisenbahnbetrieb sind Bremsprobeberechtigte, Heizer, die örtliche Aufsicht, Rangierbegleiter, Triebfahrzeugbegleiter, Triebfahrzeugführer, Wagenuntersuchungsbeamte, Zugführer und Zugschaffner sowie weitere Mitarbeiter mit sicherheitsrelevanten Aufgaben.

BRW.0102 Glossar

Definition “Mittelweiche” im Bahnbetrieb

Die Mittelweiche ist eine Weiche in einem Bahnhofsgleis, die bei Ausfahrten zwischen der Zugspitze und dem Startsignal liegt oder durch den Zug besetzt sein kann.

Ril 482.0009

Definition Mehrkraft-Tfz im Bahnbetrieb

Mehrkraft-Tfz sind Triebfahrzeuge mit mehr als einer Antriebsart. Sie können sowohl fahrdrahtunabhängig oder mit gehobenem Stromabnehmer verkehren. Sie werden unterschieden nach Triebfahrzeugen mit „Last-Mile-Paket“ (vollwertiger Elektroantrieb mit Diesel-Hilfsmotor zur Überbrückung kurzer Abschnitte ohne Fahrdraht) und kombinierten Triebfahrzeugen mit mehreren vollwertigen Antriebssystemen, die ohne Wechsel des Triebfahrzeuges fahrdrahtunabhängig und mit gehobenem Stromabnehmer Züge vom Anfangs- bis zum Endbahnhof befördern können. Werden mehrere arbeitende Triebfahrzeuge, von denen mindestens jeweils eines fahrdrahtunabhängig und eines mit gehobenem Stromabnehmer verkehren kann, mit Mehrfachtraktionssteuerung gefahren, gelten diese ebenfalls als Mehrkraft-Tfz.

Ril 408.0101A01

Fahrdienstleiter
Definition “Fahrdienstleiter” im Bahnbetrieb
Fahrdienstleiter regeln die Durchführung der Zugfahrten. Fahrdienstleiter dürfen auch die Tätigkeiten von Weichenwärtern verrichten.
Fahrdienstleiter und Weichenwärter sind in der Richtlinien 408.01 – 06 und 408.48 zusammenfassend in Kurzform auch als „Bediener“ angesprochen.
Ein Bahnhof kann in mehrere Fahrdienstleiterbezirke aufgeteilt sein.
Selbsttätige Blockstellen des automatischen Streckenblocks sind auf zweigleisigen Strecken dem Fahrdienstleiter der vorgelegenen Zugmeldestelle, auf eingleisigen Strecken einem festgelegten Fahrdienstleiter zugeteilt. Selbsttätige Blockstellen der übrigen Blockbauformen, Blockstellen für anzeigegeführte Züge oder örtlich nicht besetzte Bahnhöfe oder Abzweigstellen gelten als mit dem Fahrdienstleiter besetzt, der die Signalanlagen dieser Stellen bedient.
Ril 408.0101A01
Fahrleitung
Definition “Fahrleitung” im Bahnbetrieb
Fahrleitungen dienen der Versorgung der elektrisch betriebenen Fahrzeuge mit elektrischer Energie. Zu Fahrleitungen zählen Stromschienen und Oberleitungen.
BRW.0102 Glossar
Fahrplanhalt
Definition “Fahrplanhalt” im Bahnbetrieb
Es gibt folgende Fahrplanhalte:
Regelhalt, Bedarfshalt, Betriebshalt und Halt zum Sichern eines Bahnübergangs.
Ril 408.0101A01
Fahrstraße
Definition “Fahrstraße” im Bahnbetrieb
Die Fahrstraße ist ein technisch gesicherter Fahrweg für Zug- oder Rangierfahrten.
Ril 482.0009
Fahrstraßenanpassung
Definition “Fahrstraßenanpassung” im Bahnbetrieb
Als Fahrstraßenanpassung wird die Schnittstelle zwischen zwei Stellwerken innerhalb eines Bahnhofs bezeichnet, bei der bei einer Fahrstraßenbildung über die Schnittstelle beide Stellwerke mitwirken müssen.
Ril 482.0009
Fahrtstellung eines Hauptsignals
Definition “Fahrtstellung eines Hauptsignals” im Bahnbetrieb
Fahrtstellung eines Hauptsignals bzw. Formulierungen wie „ein Hauptsignal auf Fahrt stellen“ umfassen jede Signalstellung eines Hauptsignals im Sinne von Ril 301.0002 A 1g, die es dem Triebfahrzeugführer eines Zuges erlaubt, an dem Signal vorbeizufahren, z.B. Signal Hp 2, Ks 1, Hl 3a, Sv 4.
An einer virtuellen Blockstelle entspricht der Fahrtstellung des Hauptsignals der entsprechende Fahrtmelder.
Ril 408.0101A01
Ril 301.0002 A 1g)
g) Abweichend von a) werden ortsfeste signaltechnische Einrichtungen, mit denen Signale nach a) gegeben werden, allgemein als Signal bezeichnet. Es gibt z. B. – Hauptsignale, – Vorsignale, – Sperrsignale. Sperrsignale zeigen an, ob in den folgenden Gleisabschnitt eingefahren und in diesem rangiert werden darf oder ob eine Drehscheibe oder Schiebebühne befahren werden darf. Sperrsignale werden auch als Zugdeckungssignale an Bahnsteigen, Brückendeckungssignale und Deckungssignale an Rückfallweichen angewendet.
Fahrweg
Definition “Fahrweg” im Bahnbetrieb
Ein Fahrweg ist der aus Fahrwegelementen bestehende Weg zwischen einem Start- und einem Zielpunkt.
Ril 482.0009
Fahrwegelement
Definition “Fahrwegelement” im Bahnbetrieb
Ein Fahrwegelement ist der Teil eines Fahrwegs, der durch eine Fahrt (Rangier- oder Zugfahrt) benutzt wird. Fahrwegelemente sind Weichen, Kreuzungen, Gleissperren, und Gleisabschnitte.
Ril 482.0009
Fahrzeuge
Definition “Fahrzeuge” im Bahnbetrieb
Fahrzeuge werden unterschieden nach Regelfahrzeugen und Nebenfahrzeugen.
Ril 408.0101A01
Fahrzeuge mit unzureichender Belegung von 42 Hz-Gleisstromkreisen
Definition “Fahrzeuge mit unzureichender Belegung von 42 Hz-Gleisstromkreisen” im Bahnbetrieb
Regelfahrzeuge oder schwere Nebenfahrzeuge, welche die Gleisfreimeldeanlagen der 42 Hz-Gleisstrom-Technik (Bauform WSSB) während der Fahrt nicht zuverlässig erkennen können, werden als “Fahrzeuge mit unzureichender Belegung von 42 Hz-Gleisstromkreisen” bezeichnet.
Ril 408.0101 A01
Fehlleitung
Definition “Fehlleitung” im Bahnbetrieb
Ein Zug wird fehlgeleitet, wenn er in einen Fahrweg eingelassen wird, der nicht seinem Fahrplan oder seinem Auftrag entspricht.
Ril 408.0101A01
Fertigmeldung
Definition “Fertigmeldung” im Bahnbetrieb
Die Fertigmeldung ist die Meldung des Zugschaffners an den Zugführer, dass in seinem zugewiesenen Bereich des Zuges das Ein- und Aussteigen der Reisenden beendet ist, die Außentüren geschlossen sind und keine Personen oder Gegenstände eingeklemmt sind.
BRW.0102 Glossar
Festlegen
Definition “Festlegen” im Bahnbetrieb
Festlegen ist das Sichern von Fahrzeugen, Zügen oder Zugteilen gegen unbeabsichtigtes Bewegen. Hierzu können Feststellbremsen und Festlegemittel verwendet werden.
BRW.0102 Glossar
Festlegemittel
Definition “Festlegemittel” im Bahnbetrieb
Festlegemittel sind Hemmschuhe, doppelseitig wirkende Radvorleger und einseitig wirkende Radvorleger.
BRW.0102 Glossar
Feststellbremse
Definition “Feststellbremse” im Bahnbetrieb
Feststellbremsen – soweit am Eisenbahnfahrzeug vorhanden – können ausgeführt sein als – Handbremse (bedienbar vom Boden aus, auf der Bühne, im Wagen oder im Führerraum), – Federspeicherbremse (bedienbar im Führerraum oder unterhalb des Langträgers bzw. bei abgerüsteten Triebfahrzeugen durch Steuerung des Druckes in der Hauptluftleitung) oder – Fußbremse bei einigen Kleinlokomotiven.
BRW.0102 Glossar
Flachkreuzung
Definition “Flachkreuzung” im Bahnbetrieb
Eine Flachkreuzung ist eine Kreuzung mit beweglichen Herzstückspitzen, die einen eigenen Antrieb besitzen.
Ril 482.0009
Flankenschutz
Definition “Flankenschutz” im Bahnbetrieb
Flankenschutz beinhaltet alle Maßnahmen und Einrichtungen, die verhindern sollen, das Fahrzeuge seitlich in den für eine Zugfahrt freigegebenen Fahr- und Durchrutschweg gelangen.
Flankenschutz kann mittelbar und unmittelbar gegeben werden.
Ril 482.0009
Flankenschutzeinrichtung
Definition “Flankenschutzeinrichtung” im Bahnbetrieb
Flankenschutzeinrichtungen sind signaltechnische Einrichtungen, die Fahrten auf Fahrstraßen gegen Fahrzeugbewegungen schützen.
Zu den Flankenschutzeinrichtungen gehören Weichen, Gleissperren, Sperrsignale, Hauptsignale ohne Signal Zs 103, Signale Ra 11 (DS 301) mit Lichtsignal Sh 1, sofern technisch ausgeschlossen ist, dass das Signal Sh 1 erteilt werden kann, solange das Wartezeichen als Flankenschutz für eine Zugfahrt dient, und Signale Ra 11 a (DV 301).
Ril 408.0101A01
Flankenschutzeinrichtungen werden wie folgt unterteilt:
Direkte (zwingende) Flankenschutzeinrichtungen:
– Weichen
– Gleissperren
Indirekte (nicht zwingende) Flankenschutzeinrichtungen:
– Hauptsignale
– Sperrsignale
– Signale Ra 11
Flankenschutzraum
Definition “Flankenschutzraum” im Bahnbetrieb
Flankenschutzraum ist der Raum zwischen einer Flankenschutzeinrichtung oder einem Signal Ne 14 und dem Grenzzeichen einer Weiche oder Kreuzung im Fahrweg oder Durchrutschweg.
Ril 408.0101A01
Fortbildung
Definition “Fortbildung” im Bahnbetrieb
Fortbildung umfasst die Maßnahmen, die beruflichen Qualifikationen der Mitarbeiter zu erhalten.
BRW.0102 Glossar
Freimeldeabschnitt
Definition “Freimeldeabschnitt” im Bahnbetrieb
Ein Freimeldeabschnitt ist ein Gleis- oder Weichenabschnitt, der durch eine Gleisfreimeldeanlage technisch überwacht wird.
Ril 482.0009
Freimeldegrenze
Definition “Freimeldegrenze” im Bahnbetrieb
Eine Freimeldegrenze ist die Trennung zweier Freimeldeabschnitte.
Ril 482.0009
FS (Full Supervision)
Definition “FS (Full Supervision)” im Bahnbetrieb
Betriebsart bei ETCS, bei der ein Zug in Vollüberwachung fährt, und zwar mit einer ETCS-Fahrterlaubnis, die ETCS dem Triebfahrzeugführer mit Führungsgrößen und einem Symbol in der Führerraumanzeige anzeigt.
Ril 408.0101A01
Führungsgrößen
Definition “Führungsgrößen” im Bahnbetrieb
Sollgeschwindigkeit, Zielgeschwindigkeit und Zielentfernung werden bei anzeigegeführten Zügen als Führungsgrößen bezeichnet und im Führerraum angezeigt.
Ril 408.0101A01
Führerraum
Definition “Führerraum” im Bahnbetrieb
Der Führerraum bezeichnet den Bereich innerhalb eines Eisenbahnfahrzeuges, der für das Führen des Triebfahrzeuges vorgesehen ist. Bei bestimmten Eisenbahnfahrzeugen wird dieser Bereich auch als Führerstand (Dampflokomotiven) oder als Fahrerkabine (Nebenfahrzeugen) bezeichnet.
BRW.0102 Glossar
Gefahrpunkt
Definition “Gefahrpunkt” im Bahnbetrieb
Der Gefahrpunkt ist die erste auf ein Hauptsignal folgende Stelle im Gleis, an der beim Durchrutschen eines Zuges eine Gefährdung eintreten kann.
Ril 482.0009
Gefahrpunktabstand
Definition “Gefahrpunktabstand” im Bahnbetrieb
Der Gefahrpunktabstand ist der Abstand zwischen einem Einfahr-, Block- oder Deckungssignal und dem Gefahrpunkt.
Ril 482.0009
Gefährdende Fahrt
Definition “Gefährdende Fahrt” im Bahnbetrieb
Eine gefährdende Fahrt ist eine Folgefahrt, eine Gegenfahrt oder eine Flankenfahrt.
Ril 482.0009
Gegengleis
Definition “Gegengleis” im Bahnbetrieb
Das Gleis, das auf zweigleisiger, freier Strecke entgegen der gewöhnlichen Fahrtrichtung befahren wird, wird als Gegengleis bezeichnet.
Ril 408.0101A01
Geschobene Züge
Definition “Geschobene Züge” im Bahnbetrieb
Geschobene Züge sind Züge, in denen kein arbeitendes Triebfahrzeug an der Spitze läuft oder von der Spitze aus gesteuert wird.
Züge, die aus einem Nebenfahrzeug mit Kraftantrieb und einem vorangestellten Nebenfahrzeug ohne Kraftantrieb oder aus einem Triebfahrzeug und einem vorangestellten Schneeräumfahrzeug gebildet sind, sind keine geschobenen Züge, wenn die Fahrzeuge eine bauartkompatible Einheit bilden.
Ril 408.0101A01
Gewaltschaden
Definition “Gewaltschaden” (bzw. Gewaltschäden) im Bahnbetrieb
Gewaltschäden sind Schäden, die auf unsachgemäßen Umgang bei der Be- oder Entladung bzw. während der Beförderung, schließen lassen.

Gewaltschäden infolge von Unfällen:
Bei Schäden in Folge einer Kollision, Entgleisung, einem Bahnüber- gangsunfall oder Fahrzeugbrand, die sicherheitlichen Einfluss auf die Strukturen des Laufwerkes, der Federung oder des Tragwerkes so- wie der Bremse haben könnten, ist eine vom EVU beauftragte Person anzufordern, die das Fahrzeug untersucht, bevor es weiter- verwendet wird.
BRW.6103
Festgelegte Gewaltschäden wurden in Spalte 4 (Maßnahmen) der AVV mit Klammervermerk „Gewaltschaden“ versehen. Werden zugeordnete sowie weitere Gewaltschäden bei der Prüfung festgestellt, sind diese im DV-System mit Code und Ursachencode zu dokumentieren. Zusätzlich ist in der Bezettelung der Hinweis „Beschädigungsbericht erstellen“ anzukreuzen.
Gewöhnlicher Halteplatz
Definition “Gewöhnlicher Halteplatz” im Bahnbetrieb
Der gewöhnliche Halteplatz ist die Stelle, an der ein Zug bei einem planmäßigen Halt dem Zweck des Haltes entsprechend halten muss.
Im Einzelnen gilt Folgendes:
Der gewöhnliche Halteplatz eines Reisezuges mit Betriebshalt oder eines Güterzuges ist möglichst nahe am Halt gebietenden Signal, vor dem LZB-Halt bzw. vor dem ETCS-Halt.
Der gewöhnliche Halteplatz eines Reisezuges mit Regelhalt oder Bedarfshalt ist am Bahnsteig, hierbei müssen sich in der Regel alle für Reisende zum Ein- und Aussteigen vorgesehenen Türen am Bahnsteig befinden.
Die Regeln zum gewöhnlichen Halteplatz gelten nicht für Halte zum Sichern eines Bahnüberganges.
Ril 408.0101A01
Gleisabschnitt
Definition “Gleisabschnitt” im Bahnbetrieb
Als Gleisabschnitt im Sinne dieser Richtlinienreihe ist der Abschnitt eines Gleises zu verstehen, der durch Gleisfreimeldegrenzen unterteilt ist.
Ril 482.0009
Gleisfreimeldeanlage
Definition “Gleisfreimeldeanlage” im Bahnbetrieb
Gleisfreimeldeanlage ist eine technische Einrichtung, die das Frei- und Besetztsein von Gleisabschnitten und Weichen automatisch feststellen kann und zur Anzeige bringt.
Ril 482.0009
Gleissperre
Definition “Gleissperre” im Bahnbetrieb
Eine Gleissperre ist eine Flankenschutzeinrichtung, die in aufliegender Stellung eine gefährdende Fahrzeugbewegung zum Entgleisen bringt.
Ril 482.0009
Gleiswechselbetrieb
Definition “Gleiswechselbetrieb” im Bahnbetrieb
Gleiswechselbetrieb ist eingerichtet, wo das Gegengleis mit Hauptsignal und Signal Zs 6 befahren werden kann.
Gleiswechselbetrieb kann ständig oder vorübergehend eingerichtet sein.
Vorübergehend eingerichteter Gleiswechselbetrieb wird in einer Betra angeordnet.
Ril 408.0101A01
Grenze zwischen Bahnhof und freier Strecke
Definition “Grenze zwischen Bahnhof und freier Strecke” im Bahnbetrieb
Als Grenze zwischen den Bahnhöfen und der freien Strecke gelten im Allgemeinen die Einfahrsignale bzw. die sie ersetzenden Signale Ne 14 oder Trapeztafeln, sonst die Einfahrweichen.
Bei besonderen örtlichen Verhältnissen kann die Grenze anderweitig festgelegt sein.
Bahnhofsgleise und andere Anlagen neben den durchgehenden Hauptgleisen, die über die Grenze hinausreichen, gehören zu den Bahnhofsanlagen.
Ril 408.0101A01
Grenzsignal
Definition “Grenzsignal” im Bahnbetrieb
Ein Grenzsignal ist ein Hauptsignal, an dem eine Strecke mit ETCS beginnt oder endet.
Ril 408.0101A01
Halt zum Sichern eines Bahnüberganges
Definition “Halt zum Sichern eines Bahnüberganges” im Bahnbetrieb
Ein Halt zum Sichern eines Bahnüberganges ist ein Fahrplanhalt, bei dem ein Zug vor dem Bahnübergang anhalten muss, weil der Bahnübergang planmäßig durch Zugpersonal oder durch andere Mitarbeiter gesichert werden muss.
Ril 408.0101A01
Halteplatz
Definition “Halteplatz” im Bahnbetrieb
Der gewöhnliche Halteplatz ist die Stelle, an der ein Zug bei einem planmäßigen Halt dem Zweck des Haltes entsprechend halten muss.

Erklärung der BahnInfos.com-Redaktion zum “Halteplatz”:
Der gewöhnliche Halteplatz eines Reisezuges mit Betriebshalt oder eines Güterzuges ist möglichst nahe am Halt gebietenden Signal, vor dem LZB-Halt bzw. vor dem ETCS-Halt.
Der gewöhnliche Halteplatz eines Reisezuges mit Regelhalt oder Bedarfshalt ist am Bahnsteig, hierbei müssen sich in der Regel alle für Reisende zum Ein- und Aussteigen vorgesehenen Türen am Bahnsteig befinden.
Die Regeln zum gewöhnlichen Halteplatz gelten nicht für Halte zum Sichern eines Bahnüberganges.
Ril 408.0101A01
Haltepunkte
Definition “Haltepunkt” (Hp) im Bahnbetrieb
Haltepunkte sind Bahnanlagen ohne Weichen, wo Züge planmäßig halten, beginnen oder enden dürfen.
Ril 408.0101A01
Haltestellen
Definition “Haltestelle” (Hst) im Bahnbetrieb
Haltestellen sind Abzweigstellen, Überleitstellen oder Anschlussstellen, die mit einem Haltepunkt örtlich verbunden sind.
Ril 408.0101A01
Hauptgleise
Definition “Hauptgleis” im Bahnbetrieb
Hauptgleise sind die von Zügen planmäßig befahrenen Gleise.
Ril 408.0101A01
Hilfsfahrstraße
Definition “Hilfsfahrstraße” im Bahnbetrieb
Eine Hilfsfahrstraße gewährleistet die richtige Stellung und den Verschluss der zugehörigen Weichen und Flankenschutzeinrichtungen.
Hilfsfahrstraßen gibt es nur in mechanischen, elektromechanischen und älteren Relaisstellwerken.
Ril 482.0009
Hilfssperre
Definition “Hilfssperre” im Bahnbetrieb
Die Hilfssperre dient in mechanischen, elektromechanischen und Relaisstellwerken der mechanischen Blockierung eines Bedienelements.
Eine Sperre ist eine Einrichtung, die eine Bedienungshandlung verhindert, solange sie angebracht oder eigegeben ist.
Ril 482.0009
Inselgleis
Definition “Inselgleis” im Bahnbetrieb
Als Inselgleis wird ein Gleisabschnitt ohne Weichen im Bahnhof bezeichnet, in den aus beiden Richtungen Rangierstraßen eingestellt werden können.
Richtlinie 482.0009
IS (Isolation)
Definition “IS (Isolation)” im Bahnbetrieb
Betriebsart bei ETCS, wenn das ETCS-Fahrzeuggerät mit dem Störschalter abgeschaltet ist.
Es sind keine Eingaben und Anzeigen über die Fahrzeugeinrichtung möglich.
Der Zug kann ohne ETCS-Fahrterlaubnis fahren.
Ril 408.0101A01
Kleinwagen
Definition “Kleinwagen” im Bahnbetrieb
Kleinwagen sind Nebenfahrzeuge, die Gleisschaltmittel oder Gleisfreimeldeanlagen nicht zuverlässig beeinflussen.
Ril 408.0101A01
Kleinwagenfahrten
Definition “Kleinwagenfahrt” im Bahnbetrieb
Kleinwagenfahrten sind Fahrten, die aus Kleinwagen gebildet sind oder in die Kleinwagen eingestellt sind. Sie dürfen nur als Sperrfahrt oder Rangierfahrt verkehren.
Kleinwagenfahrten als Sperrfahrten sind nach den Regeln für Zugfahrten unter Beachtung der für Kleinwagenfahrten geltenden Besonderheiten durchzuführen.
Kleinwagenfahrten als Rangierfahrten sind nach den Regeln für das Rangieren unter Beachtung der für Kleinwagen geltenden Besonderheiten durchzuführen.
Ril 408.0101A01
Kommando
Definition “Kommando” im Bahnbetrieb
Ein Kommando ist ein Auftrag an den Rechner zum Stellen, Prüfen, Sperren und Freigeben von Elementen.
Ril 482.0009
Kommandofreigabe
Definition “Kommandofreigabe” im Bahnbetrieb
Die Kommandofreigabe ist ein betrieblich gefordertes Verfahren. Der Bediener muss seine Eingabe und die aktuelle Anzeige visuell überprüfen.
Ril 482.0009
Kommunikationsanzeige
Definition “Kommunikationsanzeige” im Bahnbetrieb
In der Kommunikationsanzeige werden alle aktuellen Bedienhandlungen und Meldungen der am Bedienplatz angeschlossenen Systeme aufgelistet.
Ril 482.0009
Kontaktstelle
Definition “Kontaktstelle” im Bahnbetrieb
Kontaktstelle ist
a) die Zugmeldestelle, die während der Arbeitsunterbrechung der überwachenden Zugmeldestelle bei der Notfallleitstelle für ein der überwachenden Zugmeldestelle zugeordnetes, gesperrtes Gleis Hilfe aufrufen muss,
b) die Betriebsstelle, die die Meldungen zu Arbeitsende und Arbeitsbeginn bei unterbrochener Arbeitszeit entgegen nimmt und der Besonderheiten während der unterbrochenen Arbeitszeit gemeldet werden.
Ril 408.0101A01
Kreuzen
Definition “Kreuzen” im Bahnbetrieb
Beim Kreuzen wartet ein Zug auf einer Zugmeldestelle, weil der Zugfolgeabschnitt, in den er eingelassen werden soll, noch durch einen in der Gegenrichtung fahrenden Zug beansprucht wird.
Ril 408.0101A01
Kreuzung
Definition “Kreuzung” im Bahnbetrieb
Eine Kreuzung ist ein Fahrwegelement, bei dem sich zwei Gleise höhengleich kreuzen, ohne dass ein abzweigender Fahrzeugübergang zwischen den Gleisen möglich ist.
Ril 482.0009
Kreuzungsweiche
Definition “Kreuzungsweiche” im Bahnbetrieb
Eine Kreuzungsweiche ist ein Fahrwegelement, bei dem sich zwei Gleise höhengleich kreuzen und ein abzweigender Fahrzeugübergang zwischen den Gleisen möglich ist.
Ril 482.0009

Arten von Kreuzungsweichen:
Es gibt folgende Arten von Kreuzungsweichen:
– Einfache Kreuzungsweiche (EKW)
– Doppelte Kreuzungsweiche (DKW)
Lampenzieher
Definition “Lampenzieher” im Bahnbetrieb
Der Lampenzieher ist ein Hilfsmittel zum Auswechseln von Lampen im Tischfeld bei Bedienpulten, Stelltischen und Stelltafeln.
Ril 482.0009
Merkhinweis
Definition “Merkhinweis” im Bahnbetrieb
Ein Merkhinweis ist ein Schild oder eine Anzeige, die den Bediener an eine vom Regelbetrieb abweichende Betriebssituation erinnern soll.
Ril 482.0009
Mitarbeiter im Eisenbahnbetrieb
Definition “Mitarbeiter im Eisenbahnbetrieb” im Bahnbetrieb
Mitarbeiter im Eisenbahnbetrieb sind Bremsprobeberechtigte, Heizer, die örtliche Aufsicht, Rangierbegleiter, Triebfahrzeugbegleiter, Triebfahrzeugführer, Wagenuntersuchungsbeamte, Zugführer und Zugschaffner sowie weitere Mitarbeiter mit sicherheitsrelevanten Aufgaben.
BRW.0102 Glossar
Mittelweiche
Definition “Mittelweiche” im Bahnbetrieb
Die Mittelweiche ist eine Weiche in einem Bahnhofsgleis, die bei Ausfahrten zwischen der Zugspitze und dem Startsignal liegt oder durch den Zug besetzt sein kann.
Ril 482.0009
29/01/2024Comments OffAndroid | App | Applikation | Bremsberechnung | Bremszettel | Handy | Programm | Smartphone | Tablet
Definitionen und Begriffe im Bahnbetrieb A-E

    

Hier finden Sie eine Auflistung aller festgeschriebenen Definitionen und Begriffe im deutschen Eisenbahnsystem gemäß den Richtlinien der DB AG und den Vorschriften der EBO/ESO mit den Anfangsbuchstaben A bis E.

Alphabetisch gelistet nach Anfangsbuchstaben:    A-E    F-M    N-U    V-Z

Um die Definitionen anzuzeigen, einfach auf den jeweiligen Begriff im grauen Kasten klicken.

Definition “Ablaufen” im Bahnbetrieb

Ablaufen ist das Bewegen von Fahrzeugen durch Schwerkraft im Allgemeinen von einem Ablaufberg herab, über den die Fahrzeuge abgedrückt werden.

Ril 408.0101A01

Definition “Abschleppen” im Bahnbetrieb

Abschleppen ist das Befördern nicht betriebsfähiger Triebfahrzeuge.

BRW.0102 Glossar

Definition “Abstellen” im Bahnbetrieb

Züge und Triebfahrzeuge sind abgestellt, wenn sie nicht mit einem Triebfahrzeugführer besetzt sind oder nicht gesteuert werden.

Wagen sind abgestellt, sofern sie nicht in Züge eingestellt sind oder nicht rangiert werden.

Ril 408.0101A01

Definition “Abstoßen” im Bahnbetrieb

Abstoßen ist das Bewegen geschobener, nicht mit einem arbeitenden Triebfahrzeug gekuppelter Fahrzeuge durch Beschleunigen, so dass die Fahrzeuge allein weiterfahren, nachdem das Triebfahrzeug angehalten hat.

Ril 408.0101A01

Definition “Abzweigstelle” im Bahnbetrieb

Abzweigstellen sind Blockstellen der freien Strecke, wo Züge von einer Strecke auf eine andere Strecke übergehen können. Eine Abzweigstelle wird durch ihre Blocksignale bzw. Signale Ne 14 begrenzt.

Ril 408.0101A01

Definition “Achszähler” im Bahnbetrieb

Der Achszähler ist eine Gleisfreimeldeanlage. Der Achszähler ermittelt durch Zählpunkte die in einen Freimeldeabschnitt ein- und ausfahrenden Achsen und vergleicht deren Anzahl miteinander.

Ril 482.0009

Definition “Akustischer Signalgeber” im Bahnbetrieb

Ist eine Einrichtung zum Wiedergeben von Tönen. Je nach vorgenommener Bedienung, auftretender Unregelmäßigkeit und der Ankündigung von Vorgangen werden unterschiedliche Töne erzeugt.

Ril 482.0009

Definition “Anlagenbetreiber” im Bahnbetrieb

Anlagenbetreiber ist die für den Betrieb einer technischen Anlage (z. B. Drehscheiben) zuständige
Stelle, sofern die Anlage nicht durch ein Eisenbahninfrastrukturunternehmen betrieben wird.

BRW.0102 Glossar

Definition “Anlagenverantwortlicher” im Bahnbetrieb

Anlagenverantwortlicher ist für die sichere und ordnungsgemäße Instandhaltung der zugewiesenen Anlagen und deren sichere und ordnungsgemäße Funktion verantwortlich.

Ril 482.0009

Definition “Annäherungsverschluss” im Bahnbetrieb

Der Annäherungsverschluss soll das hilfsweise Auflösen von Einfahrstraßen und Fahrstraßen von Abzweig und Überleitstellen im Interesse der Sicherheit als Gesamtfahrstraße verhindern und damit das hilfsweise Auflösen der Fahrstraße erschweren.

Ril 482.0009

Definition “Annäherungsverschlussabschnitt” im Bahnbetrieb

Der vor einem Signal gelegene Annäherungsverschlussabschnitt bewirkt nach Belegung durch den Zug den Annäherungsverschluss.

Ril 482.0009

Definition “Anrückabschnitt” im Bahnbetrieb

Als Anrückabschnitt auch “Annährungsabschnitt” genannt wird ein Gleisabschnitt bezeichnet, der dem Bediener anzeigt, dass sich eine Fahrt der Grenze seiner Betriebsstelle nähert.

Weiterhin kann dieser der zugbewirkten Einschaltung von Bahnübergangssicherungsanlagen oder der Realisierung anderer Stellwerksfunktionen dienen.

Ril 482.0009

Definition “Anschlussbahnhof” im Bahnbetrieb

Anschlussbahnhöfe haben besondere Aufgaben bei der Meldung der Züge.

Ril 408.0101A01

Definition “Anschlussstelle / Ausweichanschlussstelle” im Bahnbetrieb

Anschlussstellen sind Bahnanlagen der freien Strecke, wo Züge ein angeschlossenes Gleis als Rangierfahrt befahren können.
Es sind zu unterscheiden:

a) Anschlussstellen, bei denen die Blockstrecke nicht für einen anderen
Zug freigegeben wird,

b) Anschlussstellen, bei denen die Blockstrecke für einen anderen Zug frei-
gegeben wird (Ausweichanschlussstellen).

Ril 408.0101A01

Definition “Anzeigegeführt” im Bahnbetrieb

Ein Zug ist anzeigegeführt, wenn eine Zugbeeinflussung (LZB, ETCS) wirkt, die den Zug selbsttätig zum Halten bringen kann und außerdem führt, d.h. Führungsgrößen im Führerraum anzeigt, die für den Fahrtverlauf zulässigen Geschwindigkeiten kontinuierlich überwacht und ggf. die Geschwindigkeit selbsttätig regelt.

Anzeigegeführte Züge können LZB-geführt oder ETCS-geführt sein.


Ril 408.0101A01

Definition “Arbeitendes Triebfahrzeug” im Bahnbetrieb

 

Ein Triebfahrzeug ist arbeitend, wenn es Antriebskraft erzeugt.

 

Ril 408.0101A01

Definition ‘aS-Zug’ im Bahnbetrieb

aS-Züge sind Züge mit häufig vorkommenden außergewöhnlichen Sendungen, die im Fahrplan für Zugmeldestellen und Streckenfahrplan durch den Zusatz „aS“ hinter der Zugnummer gekennzeichnet sind.

Ril 408.0101A01 

Definition “Aufdrücken” im Bahnbetrieb

Aufdrücken ist das Bewegen von Fahrzeugen zum Entkuppeln oder von kuppelreif stehenden Fahrzeugen zum Kuppeln.

Ril 408.0101A01

Definition “Aufgehobene Signalabhängigkeit” im Bahnbetrieb

Signalabhängigkeit ist in folgenden Fällen aufgehoben:

– Ein Hauptsignal kann auf Fahrt gestellt werden und eine Fachkraft hat im Arbeits- und Störungsbuch die Abhängigkeit für aufgehoben erklärt.

– Ein Hauptsignal kann auf Fahrt gestellt werden und die Zungen- oder Herzstückverschlüsse von Weichen wirken nicht ordnungsgemäß.

Bei einer virtuellen Blockstelle entspricht deren Fahrtmelder der Fahrtstellung des Hauptsignals.

Ril 408.0101A01

Definition “Aufschaltbereich” im Bahnbetrieb

Der Aufschaltbereich umfasst den Bereich der dem Bediener (Fahrdienstleiter) bei der Anmeldung am Bedienplatz zur Auswahl angeboten wird und in dem er (Regel-) Bedienungen ausführen kann.

Der Aufschaltbereich kann eine oder mehrere Unterzentralen umfassen.

Ril 482.0009

Definition “Auftraggebende Stelle” im Bahnbetrieb

Auftraggebende Stellen sind Stellen innerhalb einer Organisation, die fachliche Anweisungen und Aufträge erteilen können. Dies sind z. B. Dispostellen, Einsatzstellen und Leitstellen.

BRW.0102 Glossar

Definition “Ausfalloffenbarungszeit” im Bahnbetrieb

Ausfallolfenbarungszeit ist die am Bedienplatz verbleidende Zeit, nach deren Ablauf kein Kommandofreigabeverfaren mehr durchführbar ist.

Ril 482.0009

Definition “Außenanlage” im Bahnbetrieb

Zu den Außenanlagen gehören Signale, Weichen, Riegel, Gleissperren, Kreuzungen, Gleisfreimeldeanlagen, Außenschlüsselsperren, Handverschlüsse, Bahnübergangssicherungsanlagen, Nahbedienstellen.

Ril 482.0009

Definition “Außergewöhnliche Transporte” im Bahnbetrieb

Außergewöhnliche Transporte sind Sendungen oder Fahrzeuge, wenn diese wegen ihrer äußeren Abmessungen, ihres Gewichts oder ihrer Beschaffenheit nur unter besonderen technischen und/oder betrieblichen Bedingungen zugelassen werden.

BRW.0102 Glossar

Definition “Bahnanlagen” im Bahnbetrieb

Es gibt Bahnanlagen der Bahnhöfe, der freien Strecke und sonstige Bahnanlagen.

Ril 408.0101A01

Definition “Bahnbetrieb”

Bahnbetrieb ist das Bewegen von Fahrzeugen.

Zum Bahnbetrieb gehören das Fahren von Zügen und das Rangieren.

Ril 408.0101A01

Definition “Bahnhöfe, Bahnhofsteile” im Bahnbetrieb

Bahnhöfe sind Bahnanlagen mit mindestens einer Weiche, wo Züge beginnen, enden, halten, kreuzen, überholen oder wenden dürfen.

Bahnhöfe können in Bahnhofsteile unterteilt sein.

Bahnhofsteile können durch Zwischensignale bzw. Signale Ne 14 gegeneinander abgegrenzt sein.

Grenze zwischen Bahnhof und freier Strecke:

Als Grenze zwischen den Bahnhöfen und der freien Strecke gelten im Allgemeinen die Einfahrsignale bzw. die sie ersetzenden Signale Ne 14 oder Trapeztafeln, sonst die Einfahrweichen.

Bei besonderen örtlichen Verhältnissen kann die Grenze anderweitig festgelegt sein.

Bahnhofsgleise und andere Anlagen neben den durchgehenden Hauptgleisen, die über die Grenze hinausreichen, gehören zu den Bahnhofsanlagen.

Ril 408.0101A01

Definition “Bahnhofsblock” im Bahnbetrieb

Der Bahnhofsblock ist eine Blockanlage die der Sicherung von Fahrten innerhalb eines Bahnhofs dient.

Mit dessen Hilfe wird die Abhängigkeit zwischen mehreren Stellwerken im Bahnhof als Grundlage für die Signalabhängigkeit hergestellt und übertragen.

Ril 482.0009

Definition “Bahnübergänge” im Bahnbetrieb:

Bahnübergänge sind höhengleiche Kreuzungen von Eisenbahnen mit Straßen, Wegen, Plätze.
Ausdrücklich nicht dazu gehören: Dienstwege, Reisendenübergänge (z.B. zu Zwecken des Gleiswechsels innerhalb des Bahnhofs)

§ 11 (1) EBO

Definition “Balise” im Bahnbetrieb

Eine Balise ist ein im Gleis angeordnetes Datenübertragungselement.

Bei ETCS übertragen Balisen Informationen zur Fahrzeugortung. Um die Fahrtrichtung eindeutig herleiten zu können, können Balisen zu einer Balisengruppe zusammengefasst sein. Bei ETCS-Level 1 übertragen schaltbare Balisen zusätzlich zur Ortung auch ETCS-Fahrterlaubnisse. An Signalen Ne 14 sind Balisen mit der Information „Halt in ETCS-Betriebsart SR“ verlegt.

Bei Neigetechnik übertragen Balisen Informationen für die Geschwindigkeitsüberwachung für Neigetechnik.

Ril 408.0101A01

Definition “Bedarfshalt” im Bahnbetrieb

Ein Bedarfshalt ist ein Fahrplanhalt, bei dem ein Zug auf der Betriebsstelle halten muss, wenn

– der Triebfahrzeugführer ein Haltsignal oder ein blinkendes Signal Ne 5 erhält,

– der Triebfahrzeugführer Reisende bemerkt, die ein- oder aussteigen wollen,

– die Fahrgasthaltewunscheinrichtung dem Triebfahrzeugführer einen Haltewunsch anzeigt oder

– der Triebfahrzeugführer nicht verständigt wurde, dass der Halt ausfallen darf.

Ril 408.0101A01

Definition “Bediener” im Bahnbetrieb

Als Bediener wird im Sinne dieser Richtlinienreihe ein Mitarbeiter bezeichnet, der mit der Bedienung der Signalanlage betraut ist.

Ril 482.0009

Bediener (Kurzform) sind gemäß Ril 408.01-06 und 408.48 Weichenwärter und Fahrdienstleiter

Definition “Bedienreflex” im Bahnbetrieb

Der Bedienreflex ist eine transparente Schraffur über dem Element, mit dem die Auswahl des Elements bestätigt wird. Er befindet sich beim Fahrwegelement innerhalb der Gleisfreimeldegrenzen.

Ril 482.0009

Definition “Beförderungsanordnung” im Bahnbetrieb

Mit der Beförderungsanordnung werden Verkehrstag, die zu benutzenden Züge und die betrieblichen Beförderungsbedingungen für außergewöhnliche Transporte angeordnet und allen am Laufweg beteiligten Stellen bekanntgegeben. Im internationalen Verkehr können Beförderungsanordnungen als Transportgenehmigungen bezeichnet werden.

BRW.0102 Glossar

Definition “Beförderungs- und Begleitpapiere” im Bahnbetrieb

Beförderungs- und Begleitpapiere sind Dokumente, die aufgrund von gesetzlichen Vorgaben oder Regelungen des EVU bei der Beförderung bestimmter Güter mitzuführen sind (z. B. Frachtbrief, Begleitschein).

BRW.0102 Glossar

Definition “Beidrücken” im Bahnbetrieb

Beidrücken ist das Bewegen getrennt stehender Fahrzeuge zum Kuppeln.

Ril 408.0101A01

Definition “Betriebliche Abfahrtszeit” im Bahnbetrieb

Die betriebliche Abfahrtszeit ist für die Abfahrt des Zuges auf einer Betriebsstelle maßgeblich.
In den Fahrplänen dieser Betriebsstellen können daneben auch verkehrliche Abfahrtszeiten veröffentlich sein.

Ril 408.0101A01

Definition “Betriebsanweisung” im Bahnbetrieb

Betriebsanweisungen sind die vom Unternehmen schriftlich erstellten Unterlagen zur Verwendung vom Arbeitsmitteln (Werkzeuge, Geräte, Maschinen, Anlagen). Sie erfassen die vom Hersteller bereitgestellten Bedienungsanleitungen und ggf. zusätzliche örtliche und betriebliche Vorgaben des Unternehmens.

BRW.0102 Glossar

Definition “Betriebshalt” im Bahnbetrieb

Ein Betriebshalt ist ein Fahrplanhalt, bei dem ein Zug auf der Betriebsstelle halten muss, wenn der Triebfahrzeugführer ein Haltsignal erhält.

Ril 408.0101 A01

Definition “Betriebssicherheit” im Bahnbetrieb

Ist der Zustand von Wagen und deren Komponenten zur Gewährleistung eines
Bahnbetriebes ohne abwendbare Gefährdung für Personen und Sachen.

Definition “Betriebsstellen” im Bahnbetrieb

Betriebsstellen sind

a) Bahnhöfe, Blockstellen, Abzweigstellen, Anschlussstellen, Haltepunkte, Haltestellen, Deckungsstellen oder

b) Stellen in den Bahnhöfen oder auf der freien Strecke, die der unmittelbaren Regelung und Sicherung der Zugfahrten und des Rangierens dienen.

Ril 408.0101A01

Definition “Blockabschnitt” im Bahnbetrieb

Ein Blockabschnitt ist der Gleisabschnitt zwischen zwei benachbarten Zugfolgestellen.

Ril 482.0009

Definition “Blockstellen” im Bahnbetrieb

Blockstellen sind Bahnanlagen, die eine Blockstrecke begrenzen. Eine Blockstelle kann zugleich als Bahnhof, Abzweigstelle, Überleitstelle, Anschlussstelle, Haltepunkt, Haltestelle oder Deckungsstelle eingerichtet sein.

Es gibt Blockstellen für signalgeführte Züge, für anzeigegeführte Züge und für Züge in ETCS-Betriebsart SR.

Blockstellen für signalgeführte Züge sind an Hauptsignalen eingerichtet.

Blockstellen für anzeigegeführte Züge sind eingerichtet an Hauptsignalen oder als virtuelle Blockstellen.

Blockstellen für Züge in ETCS-Betriebsart SR sind an Signalen Ne 14 eingerichtet.

Ril 408.0101A01

Definition “Blockstrecken” im Bahnbetrieb

Blockstrecken sind Gleisabschnitte, in die ein Zug nur einfahren darf, wenn sie frei von Fahrzeugen sind. Es gibt Blockstrecken für signalgeführte und für anzeigegeführte Züge.

Ril 408.0101A01

Definition “Blocküberwachungsmelder” im Bahnbetrieb

Der leuchtende Blocküberwachungsmelder zeigt an, dass der Zugfolgeabschnitt hinter dem Ausfahrsignal frei ist und der “Haltfall” des nächsten Hauptsignals überwacht wird.

Ril 482.0009

Definition “Bruch” im Bahnbetrieb

Ist eine vollständige Werkstofftrennung, die den ganzen betrachteten
Querschnitt erfasst, so dass das Bauteil in zwei lose Stücke zerfallen kann.

Definition “Deckungsstellen” im Bahnbetrieb

Deckungsstellen sind Bahnanlagen der freien Strecke, die den Bahnbetrieb insbesondere an beweglichen Brücken, Kreuzungen von Bahnen, Gleisverschlingungen oder Baustellen sichern.

Ril 408.0101A01

Definition “Dienst” im Bahnbetrieb

Dienst umfasst alle Tätigkeiten und weiteren Arbeiten, die ein Mitarbeiter im Eisenbahnbetrieb innerhalb einer definierten Arbeitszeit verrichtet.

BRW.0102 Glossar

Definition “Durchfahrbetrieb” im Bahnbetrieb

Der Durchfahrbetrieb ist eine Betriebsweise, bei der einmal im Durchfahrbetrieb eingestellte Zugstraßen durch mehrere Züge hintereinander benutzt werden können.

Die Zugstraßen, Ein- und Ausfahrt werden einmal eingestellt und verschlossen. Durch das Befahren des Annäherungsabschnittes vor dem Einfahrsignal wird die Fahrstraße festgelegt und die Signale kommen in die Fahrtstellung.

Nach erfolgter Zugfahrt fallen die Signale in „Halt”. Die Zugstraßenauflösung wird unterdrückt, so dass die Zugstraßen festgelegt bleiben.

Befährt ein nachfolgender Zug den Annäherungsabschnitt, werden die Fahrtstellungen der Signale wieder angeregt und sie kommen in die Fahrtstellung.

Ril 482.0009

Definition “Durchgehende Hauptgleise” im Bahnbetrieb

Durchgehende Hauptgleise sind die Hauptgleise der freien Strecke und ihre Fortsetzung in den Bahnhöfen.

Ril 408.0101A01

Definition “Durchrutschweg” im Bahnbetrieb

Der Durchrutschweg ist der Abstand von einem Ausfahr- oder Zwischensignal bis zum maßgebenden Gefahrpunkt.

Ril 482.0009

Definition “Dynamischer Schriftanzeiger” im Bahnbetrieb

Ein Dynamischer Schriftanzeiger ist ein Reisendeninformationssystem, dass an Bahnsteigen optisch/akustisch Zuginformationen ausgibt. Daneben kann der DSA Freitexte anzeigen.
Ein DSA informiert über Zugplandaten und z. B. über folgende Geschäftsvorfälle zur Reisendeninformation:
Verspätung, Gleiswechsel, Ausfall eines Zuges, Ausfall eines Zuges auf Teilstrecken, Umleitung eines Zuges, Ersatzzug, Zusatzzug, Sonderzug.

Ril 408.0101A01

Definition “Einfahrweiche” im Bahnbetrieb

Die Einfahrweiche ist die erste Weiche eines Bahnhofs, die bei Einfahrt von der freien Strecke her befahren wird.

Ril 408.0101A01

Definition “Eingabesicherung” im Bahnbetrieb

Die Eingabesicherung ist ein Verfahren, dass mit Hilfe eines Codes die Eingabe absichert.

Ril 482.0009

Definition “Eisenbahninfrastrukturunternehmen” (EIU) im Bahnbetrieb

Eisenbahninfrastrukturunternehmen sind Unternehmen, die Eisenbahninfrastruktur betreiben.

BRW.0102 Glossar

Definition “Eisenbahnverkehrsunternehmen” (EVU) im Bahnbetrieb

Eisenbahnverkehrsunternehmen sind Unternehmen, die Eisenbahnverkehrsleistungen erbringen.

BRW.0102 Glossar

Definition “Elektronisches Endgerät” im Bahnbetrieb

Zu elektronischen Endgeräten zählen zum Beispiel Mobiltelefone, Tablet-PC, Ton-, Funk- und Fernsehgeräte.

BRW.0102 Glossar

Definition “Entgleisung” im Bahnbetrieb

Ist das Abgleiten oder Abheben eines Eisenbahnfahrzeuges von der Fahrbahn, auch wenn es sich selbst wieder aufgleist, oder der zweispurige Lauf eines Eisenbahnfahrzeuges.

Ril 408.0101A01

Definition “EOA (End Of Authority)” im Bahnbetrieb

Für ETCS-geführte Züge ist ein ETCS-Halt (EOA) das Ende der ETCS-Fahrterlaubnis. Der EOA befindet sich am Signal Ne 14 oder an einer virtuellen Blockstelle. Ein EOA kann sich auch an der Spitze eines Zuges befinden, wenn eine Sollgeschwindigkeit von 0 km/h angezeigt wird oder am Sperrsignal.
Für LZB-geführte Züge ist ein LZB-Halt (EOA) an Hauptsignalen oder virtuellen Blockstellen eingerichtet. Ein EOA kann sich auch an der Spitze eines Zuges befinden, wenn eine Sollgeschwindigkeit von 0 km/h angezeigt wird.
Für signalgeführte Züge gelten Halt zeigende Signale (EOA) als Ende der Erlaubnis zur Fahrt.

Ril 408.0101A01

Definition “ETCS-Fahrterlaubnis” im Bahnbetrieb

Die ETCS-Fahrterlaubnis ist die Erlaubnis für einen ETCS-geführten Zug, bis zu einer bestimmten Stelle, dem ETCS-Halt, zu fahren.

 

Ril 408.0101A01

Definition “ETCS-Halt” im Bahnbetrieb

Ein ETCS-Halt ist die Stelle, an der die ETCS-Fahrterlaubnis eines ETCS-geführten Zuges endet.

Dem Triebfahrzeugführer wird ein ETCS-Halt durch eine Zielgeschwindigkeit von 0 km/h angekündigt und durch eine Sollgeschwindigkeit von 0 km/h angezeigt.

In ETCS-Betriebsart SR wird dem Triebfahrzeugführer ein ETCS-Halt durch ein Signal Ne 14 angezeigt.

Ril 408.0101A01

Definition “ETCS-Zentrale” im Bahnbetrieb

Zu einer ETCS-Zentrale gehören

– die ETCS-Bedieneinrichtung,

– ein sicheres Rechnersystem und

– die Schnittstellen zu den Stellwerken, ETCS-Nachbarzentralen und zum GSM-R.

Ril 408.0101 A01

  

Ablaufen
Definition “Ablaufen” im Bahnbetrieb
Ablaufen ist das Bewegen von Fahrzeugen durch Schwerkraft im Allgemeinen von einem Ablaufberg herab, über den die Fahrzeuge abgedrückt werden.
Ril 408.0101A01
Abschleppen
Definition “Abschleppen” im Bahnbetrieb
Abschleppen ist das Befördern nicht betriebsfähiger Triebfahrzeuge.
BRW.0102 Glossar
Abstellen
Definition “Abstellen” im Bahnbetrieb
Züge und Triebfahrzeuge sind abgestellt, wenn sie nicht mit einem Triebfahrzeugführer besetzt sind oder nicht gesteuert werden.
Wagen sind abgestellt, sofern sie nicht in Züge eingestellt sind oder nicht rangiert werden.
Ril 408.0101A01
Abstoßen
Definition “Abstoßen” im Bahnbetrieb
Abstoßen ist das Bewegen geschobener, nicht mit einem arbeitenden Triebfahrzeug gekuppelter Fahrzeuge durch Beschleunigen, so dass die Fahrzeuge allein weiterfahren, nachdem das Triebfahrzeug angehalten hat.
Ril 408.0101A01
Abzweigstellen (Abzw)
Definition “Abzweigstelle” im Bahnbetrieb
Abzweigstellen sind Blockstellen der freien Strecke, wo Züge von einer Strecke auf eine andere Strecke übergehen können. Eine Abzweigstelle wird durch ihre Blocksignale bzw. Signale Ne 14 begrenzt.
Ril 408.0101A01
Achszähler
Definition “Achszähler” im Bahnbetrieb
Der Achszähler ist eine Gleisfreimeldeanlage. Der Achszähler ermittelt durch Zählpunkte die in einen Freimeldeabschnitt ein- und ausfahrenden Achsen und vergleicht deren Anzahl miteinander.
Ril 482.0009
Akustischer Signalgeber
Definition “Akustischer Signalgeber” im Bahnbetrieb
Ist eine Einrichtung zum Wiedergeben von Tönen. Je nach vorgenommener Bedienung, auftretender Unregelmäßigkeit und der Ankündigung von Vorgangen werden unterschiedliche Töne erzeugt.
Ril 482.0009
Anlagenbetreiber
Definition “Anlagenbetreiber” im Bahnbetrieb
Anlagenbetreiber ist die für den Betrieb einer technischen Anlage (z. B. Drehscheiben) zuständige
Stelle, sofern die Anlage nicht durch ein Eisenbahninfrastrukturunternehmen betrieben wird.
BRW.0102 Glossar
Anlagenverantwortlicher
Definition “Anlagenverantwortlicher” im Bahnbetrieb
Anlagenverantwortlicher ist für die sichere und ordnungsgemäße Instandhaltung der zugewiesenen Anlagen und deren sichere und ordnungsgemäße Funktion verantwortlich.
Ril 482.0009
Annäherungsverschluss
Definition “Annäherungsverschluss” im Bahnbetrieb
Der Annäherungsverschluss soll das hilfsweise Auflösen von Einfahrstraßen und Fahrstraßen von Abzweig und Überleitstellen im Interesse der Sicherheit als Gesamtfahrstraße verhindern und damit das hilfsweise Auflösen der Fahrstraße erschweren.
Ril 482.0009
Annäherungsverschlussabschnitt
Definition “Annäherungsverschlussabschnitt” im Bahnbetrieb
Der vor einem Signal gelegene Annäherungsverschlussabschnitt bewirkt nach Belegung durch den Zug den Annäherungsverschluss.
Ril 482.0009
Anrückabschnitt
Definition “Anrückabschnitt” im Bahnbetrieb
Als Anrückabschnitt auch “Annährungsabschnitt” genannt wird ein Gleisabschnitt bezeichnet, der dem Bediener anzeigt, dass sich eine Fahrt der Grenze seiner Betriebsstelle nähert.
Weiterhin kann dieser der zugbewirkten Einschaltung von Bahnübergangssicherungsanlagen oder der Realisierung anderer Stellwerksfunktionen dienen.
Ril 482.0009
Anschlussbahnhof
Definition “Anschlussbahnhof” im Bahnbetrieb
Anschlussbahnhöfe haben besondere Aufgaben bei der Meldung der Züge.
Ril 408.0101A01
Anschlussstelle (Anst)
Definition “Anschlussstelle” im Bahnbetrieb
Anschlussstellen sind Bahnanlagen der freien Strecke, wo Züge ein angeschlossenes Gleis als Rangierfahrt befahren können.
Anschlussstellen bei denen die Blockstrecke nicht für einen anderen Zug freigegeben wird.
Ril 408.0101A01
Ausweichanschlussstelle (Awanst)
Definition “Ausweichanschlussstelle” im Bahnbetrieb
Ausweichanschlussstellen sind Bahnanlagen der freien Strecke, wo Züge ein angeschlossenes Gleis als Rangierfahrt befahren können.
Anschlussstellen bei denen die Blockstrecke für einen anderen Zug freigegeben wird.
Ril 408.0101A01
Anzeigegeführt
Definition “Anzeigegeführt” im Bahnbetrieb
Ein Zug ist anzeigegeführt, wenn eine Zugbeeinflussung (LZB, ETCS) wirkt, die den Zug selbsttätig zum Halten bringen kann und außerdem führt, d.h. Führungsgrößen im Führerraum anzeigt, die für den Fahrtverlauf zulässigen Geschwindigkeiten kontinuierlich überwacht und ggf. die Geschwindigkeit selbsttätig regelt.
Anzeigegeführte Züge können LZB-geführt oder ETCS-geführt sein.
Ril 408.0101A01
Arbeitendes Triebfahrzeug
Definition “Arbeitendes Triebfahrzeug” im Bahnbetrieb
Ein Triebfahrzeug ist arbeitend, wenn es Antriebskraft erzeugt.
Ril 408.0101A01
aS-Zug
Definition ‘aS-Zug’ im Bahnbetrieb
aS-Züge sind Züge mit häufig vorkommenden außergewöhnlichen Sendungen, die im Fahrplan für Zugmeldestellen und Streckenfahrplan durch den Zusatz „aS“ hinter der Zugnummer gekennzeichnet sind.
Ril 408.0101A01
Aufdrücken
Definition “Aufdrücken” im Bahnbetrieb
Aufdrücken ist das Bewegen von Fahrzeugen zum Entkuppeln oder von kuppelreif stehenden Fahrzeugen zum Kuppeln.
Ril 408.0101A01
Aufgehobene Signalabhängigkeit
Definition “Aufgehobene Signalabhängigkeit” im Bahnbetrieb
Signalabhängigkeit ist in folgenden Fällen aufgehoben:
– Ein Hauptsignal kann auf Fahrt gestellt werden und eine Fachkraft hat im Arbeits- und Störungsbuch die Abhängigkeit für aufgehoben erklärt.
– Ein Hauptsignal kann auf Fahrt gestellt werden und die Zungen- oder Herzstückverschlüsse von Weichen wirken nicht ordnungsgemäß.
Bei einer virtuellen Blockstelle entspricht deren Fahrtmelder der Fahrtstellung des Hauptsignals.
Ril 408.0101A01
Aufschaltbereich
Definition “Aufschaltbereich” im Bahnbetrieb
Der Aufschaltbereich umfasst den Bereich der dem Bediener (Fahrdienstleiter) bei der Anmeldung am Bedienplatz zur Auswahl angeboten wird und in dem er (Regel-) Bedienungen ausführen kann.
Der Aufschaltbereich kann eine oder mehrere Unterzentralen umfassen.
Ril 482.0009
Auftraggebende Stelle
Definition “Auftraggebende Stelle” im Bahnbetrieb
Auftraggebende Stellen sind Stellen innerhalb einer Organisation, die fachliche Anweisungen und Aufträge erteilen können. Dies sind z. B. Dispostellen, Einsatzstellen und Leitstellen.
BRW.0102 Glossar
Ausfalloffenbarungszeit
Definition “Ausfalloffenbarungszeit” im Bahnbetrieb
Ausfallolfenbarungszeit ist die am Bedienplatz verbleidende Zeit, nach deren Ablauf kein Kommandofreigabeverfaren mehr durchführbar ist.
Ril 482.0009
Außenanlage
Definition “Außenanlage” im Bahnbetrieb
Zu den Außenanlagen gehören Signale, Weichen, Riegel, Gleissperren, Kreuzungen, Gleisfreimeldeanlagen, Außenschlüsselsperren, Handverschlüsse, Bahnübergangssicherungsanlagen, Nahbedienstellen.
Ril 482.0009
Außergewöhnliche Transporte
Definition “Außergewöhnliche Transporte” im Bahnbetrieb
Außergewöhnliche Transporte sind Sendungen oder Fahrzeuge, wenn diese wegen ihrer äußeren Abmessungen, ihres Gewichts oder ihrer Beschaffenheit nur unter besonderen technischen und/oder betrieblichen Bedingungen zugelassen werden.
BRW.0102 Glossar
Bahnanlagen
Definition “Bahnanlagen” im Bahnbetrieb
Es gibt Bahnanlagen der Bahnhöfe, der freien Strecke und sonstige Bahnanlagen.
Ril 408.0101A01
Bahnbetrieb
Definition “Bahnbetrieb”
Bahnbetrieb ist das Bewegen von Fahrzeugen.
Zum Bahnbetrieb gehören das Fahren von Zügen und das Rangieren.
Ril 408.0101A01
Bahnhof
Definition “Bahnhof” im Bahnbetrieb
Bahnhöfe sind Bahnanlagen mit mindestens einer Weiche, wo Züge beginnen, enden, halten, kreuzen, überholen oder wenden dürfen.
Bahnhöfe können in Bahnhofsteile unterteilt sein.
Bahnhofsteile können durch Zwischensignale bzw. Signale Ne 14 gegeneinander abgegrenzt sein.
Grenze zwischen Bahnhof und freier Strecke:
Als Grenze zwischen den Bahnhöfen und der freien Strecke gelten im Allgemeinen die Einfahrsignale bzw. die sie ersetzenden Signale Ne 14 oder Trapeztafeln, sonst die Einfahrweichen.
Bei besonderen örtlichen Verhältnissen kann die Grenze anderweitig festgelegt sein.
Bahnhofsgleise und andere Anlagen neben den durchgehenden Hauptgleisen, die über die Grenze hinausreichen, gehören zu den Bahnhofsanlagen.
Ril 408.0101A01
Bahnhofsblock
Definition “Bahnhofsblock” im Bahnbetrieb
Der Bahnhofsblock ist eine Blockanlage die der Sicherung von Fahrten innerhalb eines Bahnhofs dient.
Mit dessen Hilfe wird die Abhängigkeit zwischen mehreren Stellwerken im Bahnhof als Grundlage für die Signalabhängigkeit hergestellt und übertragen.
Ril 482.0009
Bahnübergänge
Definition “Bahnübergänge” im Bahnbetrieb:
Bahnübergänge sind höhengleiche Kreuzungen von Eisenbahnen mit Straßen, Wegen, Plätze.
Ausdrücklich nicht dazu gehören: Dienstwege, Reisendenübergänge (z.B. zu Zwecken des Gleiswechsels innerhalb des Bahnhofs)
§ 11 (1) EBO
Balise
Definition “Balise” im Bahnbetrieb
Eine Balise ist ein im Gleis angeordnetes Datenübertragungselement.
Bei ETCS übertragen Balisen Informationen zur Fahrzeugortung. Um die Fahrtrichtung eindeutig herleiten zu können, können Balisen zu einer Balisengruppe zusammengefasst sein. Bei ETCS-Level 1 übertragen schaltbare Balisen zusätzlich zur Ortung auch ETCS-Fahrterlaubnisse. An Signalen Ne 14 sind Balisen mit der Information „Halt in ETCS-Betriebsart SR“ verlegt.
Bei Neigetechnik übertragen Balisen Informationen für die Geschwindigkeitsüberwachung für Neigetechnik.
Ril 408.0101A01
Bedarfshalt
Definition “Bedarfshalt” im Bahnbetrieb
Ein Bedarfshalt ist ein Fahrplanhalt, bei dem ein Zug auf der Betriebsstelle halten muss, wenn
– der Triebfahrzeugführer ein Haltsignal oder ein blinkendes Signal Ne 5 erhält,
– der Triebfahrzeugführer Reisende bemerkt, die ein- oder aussteigen wollen,
– die Fahrgasthaltewunscheinrichtung dem Triebfahrzeugführer einen Haltewunsch anzeigt oder
– der Triebfahrzeugführer nicht verständigt wurde, dass der Halt ausfallen darf.
Ril 408.0101A01
Bediener
Definition “Bediener” im Bahnbetrieb
Als Bediener wird im Sinne dieser Richtlinienreihe ein Mitarbeiter bezeichnet, der mit der Bedienung der Signalanlage betraut ist.
Ril 482.0009
Bediener (Kurzform) sind gemäß Ril 408.01-06 und 408.48 Weichenwärter und Fahrdienstleiter
Bedienreflex
Definition “Bedienreflex” im Bahnbetrieb
Der Bedienreflex ist eine transparente Schraffur über dem Element, mit dem die Auswahl des Elements bestätigt wird. Er befindet sich beim Fahrwegelement innerhalb der Gleisfreimeldegrenzen.
Ril 482.0009
Beförderungsanordnung
Definition “Beförderungsanordnung” im Bahnbetrieb
Mit der Beförderungsanordnung werden Verkehrstag, die zu benutzenden Züge und die betrieblichen Beförderungsbedingungen für außergewöhnliche Transporte angeordnet und allen am Laufweg beteiligten Stellen bekanntgegeben. Im internationalen Verkehr können Beförderungsanordnungen als Transportgenehmigungen bezeichnet werden.
BRW.0102 Glossar
Beförderungs- und Begleitpapiere
Definition “Beförderungs- und Begleitpapiere” im Bahnbetrieb
Beförderungs- und Begleitpapiere sind Dokumente, die aufgrund von gesetzlichen Vorgaben oder Regelungen des EVU bei der Beförderung bestimmter Güter mitzuführen sind (z. B. Frachtbrief, Begleitschein).
BRW.0102 Glossar
Beidrücken
Definition “Beidrücken” im Bahnbetrieb
Beidrücken ist das Bewegen getrennt stehender Fahrzeuge zum Kuppeln.
Ril 408.0101A01
Betriebsanweisung
Definition “Betriebsanweisung” im Bahnbetrieb
Betriebsanweisungen sind die vom Unternehmen schriftlich erstellten Unterlagen zur Verwendung vom Arbeitsmitteln (Werkzeuge, Geräte, Maschinen, Anlagen). Sie erfassen die vom Hersteller bereitgestellten Bedienungsanleitungen und ggf. zusätzliche örtliche und betriebliche Vorgaben des Unternehmens.
BRW.0102 Glossar
Betriebshalt
Definition “Betriebshalt” im Bahnbetrieb
Ein Betriebshalt ist ein Fahrplanhalt, bei dem ein Zug auf der Betriebsstelle halten muss, wenn der Triebfahrzeugführer ein Haltsignal erhält.
Ril 408.0101 A01
Betriebssicherheit
Definition “Betriebssicherheit” im Bahnbetrieb
Ist der Zustand von Wagen und deren Komponenten zur Gewährleistung eines
Bahnbetriebes ohne abwendbare Gefährdung für Personen und Sachen.
Betriebsstelle
Definition “Betriebsstelle” im Bahnbetrieb
Betriebsstellen sind
a) Bahnhöfe, Blockstellen, Abzweigstellen, Anschlussstellen, Haltepunkte, Haltestellen, Deckungsstellen oder
b) Stellen in den Bahnhöfen oder auf der freien Strecke, die der unmittelbaren Regelung und Sicherung der Zugfahrten und des Rangierens dienen.
Ril 408.0101A01
Blockabschnitt
Definition “Blockabschnitt” im Bahnbetrieb
Ein Blockabschnitt ist der Gleisabschnitt zwischen zwei benachbarten Zugfolgestellen.
Ril 482.0009
Blockstelle
Definition “Blockstelle” im Bahnbetrieb
Blockstellen sind Bahnanlagen, die eine Blockstrecke begrenzen. Eine Blockstelle kann zugleich als Bahnhof, Abzweigstelle, Überleitstelle, Anschlussstelle, Haltepunkt, Haltestelle oder Deckungsstelle eingerichtet sein.
Es gibt Blockstellen für signalgeführte Züge, für anzeigegeführte Züge und für Züge in ETCS-Betriebsart SR.
Blockstellen für signalgeführte Züge sind an Hauptsignalen eingerichtet.
Blockstellen für anzeigegeführte Züge sind eingerichtet an Hauptsignalen oder als virtuelle Blockstellen.
Blockstellen für Züge in ETCS-Betriebsart SR sind an Signalen Ne 14 eingerichtet.
Ril 408.0101A01
Blockstrecke
Definition “Blockstrecke” im Bahnbetrieb
Blockstrecken sind Gleisabschnitte, in die ein Zug nur einfahren darf, wenn sie frei von Fahrzeugen sind. Es gibt Blockstrecken für signalgeführte und für anzeigegeführte Züge.
Ril 408.0101A01
Blocküberwachungsmelder
Definition “Blocküberwachungsmelder” im Bahnbetrieb
Der leuchtende Blocküberwachungsmelder zeigt an, dass der Zugfolgeabschnitt hinter dem Ausfahrsignal frei ist und der “Haltfall” des nächsten Hauptsignals überwacht wird.
Ril 482.0009
Bruch
Definition “Bruch” im Bahnbetrieb
Ist eine vollständige Werkstofftrennung, die den ganzen betrachteten
Querschnitt erfasst, so dass das Bauteil in zwei lose Stücke zerfallen kann.
Deckungsstelle
Definition “Deckungsstelle” im Bahnbetrieb
Deckungsstellen sind Bahnanlagen der freien Strecke, die den Bahnbetrieb insbesondere an beweglichen Brücken, Kreuzungen von Bahnen, Gleisverschlingungen oder Baustellen sichern.
Ril 408.0101A01
Dienst
Definition “Dienst” im Bahnbetrieb
Dienst umfasst alle Tätigkeiten und weiteren Arbeiten, die ein Mitarbeiter im Eisenbahnbetrieb innerhalb einer definierten Arbeitszeit verrichtet.
BRW.0102 Glossar
Durchfahrbetrieb
Definition “Durchfahrbetrieb” im Bahnbetrieb
Der Durchfahrbetrieb ist eine Betriebsweise, bei der einmal im Durchfahrbetrieb eingestellte Zugstraßen durch mehrere Züge hintereinander benutzt werden können.
Die Zugstraßen, Ein- und Ausfahrt werden einmal eingestellt und verschlossen. Durch das Befahren des Annäherungsabschnittes vor dem Einfahrsignal wird die Fahrstraße festgelegt und die Signale kommen in die Fahrtstellung.
Nach erfolgter Zugfahrt fallen die Signale in „Halt”. Die Zugstraßenauflösung wird unterdrückt, so dass die Zugstraßen festgelegt bleiben.
Befährt ein nachfolgender Zug den Annäherungsabschnitt, werden die Fahrtstellungen der Signale wieder angeregt und sie kommen in die Fahrtstellung.
Ril 482.0009
Durchgehende Hauptgleise
Definition “Durchgehende Hauptgleise” im Bahnbetrieb
Durchgehende Hauptgleise sind die Hauptgleise der freien Strecke und ihre Fortsetzung in den Bahnhöfen.
Ril 408.0101A01
Durchrutschweg
Definition “Durchrutschweg” im Bahnbetrieb
Der Durchrutschweg ist der Abstand von einem Ausfahr- oder Zwischensignal bis zum maßgebenden Gefahrpunkt.
Ril 482.0009
Einfahrweiche
Definition “Einfahrweiche” im Bahnbetrieb
Die Einfahrweiche ist die erste Weiche eines Bahnhofs, die bei Einfahrt von der freien Strecke her befahren wird.
Ril 408.0101A01
Eingabesicherung
Definition “Eingabesicherung” im Bahnbetrieb
Die Eingabesicherung ist ein Verfahren, dass mit Hilfe eines Codes die Eingabe absichert.
Ril 482.0009
Eisenbahninfrastrukturunternehmen (EIU)
Definition “Eisenbahninfrastrukturunternehmen” (EIU) im Bahnbetrieb
Eisenbahninfrastrukturunternehmen sind Unternehmen, die Eisenbahninfrastruktur betreiben.
BRW.0102 Glossar
Eisenbahnverkehrsunternehmen (EVU)
Definition “Eisenbahnverkehrsunternehmen” (EVU) im Bahnbetrieb
Eisenbahnverkehrsunternehmen sind Unternehmen, die Eisenbahnverkehrsleistungen erbringen.
BRW.0102 Glossar
Elektronisches Endgerät
Definition “Elektronisches Endgerät” im Bahnbetrieb
Zu elektronischen Endgeräten zählen zum Beispiel Mobiltelefone, Tablet-PC, Ton-, Funk- und Fernsehgeräte.
BRW.0102 Glossar
Entgleisung
Definition “Entgleisung” im Bahnbetrieb
Ist das Abgleiten oder Abheben eines Eisenbahnfahrzeuges von der Fahrbahn, auch wenn es sich selbst wieder aufgleist, oder der zweispurige Lauf eines Eisenbahnfahrzeuges.
ETCS-Fahrterlaubnis
Definition “ETCS-Fahrterlaubnis” im Bahnbetrieb
Die ETCS-Fahrterlaubnis ist die Erlaubnis für einen ETCS-geführten Zug, bis zu einer bestimmten Stelle, dem ETCS-Halt, zu fahren.

Ril 408.0101A01

ETCS-Halt
Definition “ETCS-Halt” im Bahnbetrieb
Ein ETCS-Halt ist die Stelle, an der die ETCS-Fahrterlaubnis eines ETCS-geführten Zuges endet.
Dem Triebfahrzeugführer wird ein ETCS-Halt durch eine Zielgeschwindigkeit von 0 km/h angekündigt und durch eine Sollgeschwindigkeit von 0 km/h angezeigt.
In ETCS-Betriebsart SR wird dem Triebfahrzeugführer ein ETCS-Halt durch ein Signal Ne 14 angezeigt.
Ril 408.0101A01
ETCS-Zentrale
Definition “ETCS-Zentrale” im Bahnbetrieb
Zu einer ETCS-Zentrale gehören
– die ETCS-Bedieneinrichtung,
– ein sicheres Rechnersystem und
– die Schnittstellen zu den Stellwerken, ETCS-Nachbarzentralen und zum GSM-R.
Ril 408.0101 A01
29/01/2024Comments OffAndroid | App | Applikation | Bremsberechnung | Bremszettel | Handy | Programm | Smartphone | Tablet
Abkürzungen, Begriffe & Definitionen im Bahnbetrieb

Abkürzungen:

Abkürzungen – Bahnbetrieb allgemein
Abkürzungen – LST-Infrastruktursystem
Abkürzungen – Stelltisch / Stellwerk / Fahrdienstleiter
Abkürzungen – Züge fahren & Rangieren

Definitionen & Begriffe:

Definitionen   – A-E
Definitionen   – F-M
Definitionen   – N-U
Definitionen   – V-Z

21/12/2023Comments OffAbkürzungen | Bahn | Bahnbetrieb | Definitionen | Eisenbahn | Eisenbahnbetrieb | Rangieren | Stellwerk | Zug | Züge
Abkürzungen im Bahnbetrieb – LST-Infrastruktursystem

AMB
Anlagenmeldebuch

ATO
Automatic Train Operation

System zur automatischem Zugbetrieb mit abgestuften Automatisierungsgraden, Bestandteil der Zugleittechnik

AZR
Achszählrechner

BMVI
Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur

BÜSA
Bahnübergangssicherungsanlage

BVWP
Bundes-Verkehrs-Wegeplanung

CC
Comand and Control

DBMAS
Deutsche Bahn Meldeanlagensystem

DiB
Design integrierter Bedienplatz

DMS
Diagnosemanagementsystem

DSTW
Digitales Stellwerk

EKrG
Eisenbahnkreuzungsgesetz

ESTW
Elektronisches Stellwerk

ETCS
European Train Control System

Elektronisches Zugbeeinflussungssystem mit abgestufter Funktionalität (L1 LS, L1 FS, L2, L2 oS und L3)

FSÜ
Fahrstraßenüberwachung (der Sicherungsanlage für Bahnübergänge)

HGV
Hochgeschwindigkeitsverkehr

Fahrplanmäßiger Verkehr bis >200 km/h

HV
Hauptvorsignal-System Deutsche Bundesbahn bis ca. 1995

HI
Hauptsignalsystem der Deutschen Reichsbahn (DDR)

iBP
integrierter Bedienplatz

iBS-Z
integrierte Bediensystem-Zentrale

ILS
Interlocking System

iUZ
integrierte Unterzentrale

Ks
Kombinationssignalsystem der Deutschen Bahn seit ca. 1995

LBS
Leit- und Bediensystem

LMC
LST Management-Center

LPV
Lenkplanverwaltung

LST
Leit- und Sicherungstechnik

LZB
Linienzugbeeinflussung

LZB 80 für den Verkehr auf dem deutschen Eisenbahnnetz zur kontinuierlichen Zugsicherung

LX
Level Crossing

MAS
Melde-Anlagen-System

NTC
National Train Control

Nationale Lösung zur Zugsicherung, in Deutschland PZB 90 und LZB 80

Non-SIL
Non-Safety-Integrity Level

Eine Einstufung zur Signaltechnischen Sicherheit gemäß Norm CENELEC 50126

PZB
Punktzugbeeinflussung

PZB 90 zur Zugsicherung bei der DB Netz AG an den Signalstandorten

RBC
Radio Block Centre, funkbasierte Steuerungszentrale für ETCS

SCI
Standard Communication Interface

SCI-CC
SCI – Command and Control

Schnittstelle zur Leit- und Bedienebene

SCI-ILS
SCI – Interlocking System

Schnittselle Stellwerk-Stellwerk

SCI-LX
SCI – Level Crossing

Schnittstelle Stellwerk Bahnübergang

SCI-RBC
SCI – Radio Block Centre

Schnittstelle Stellwerk ETCS-Zentrale

SIL
Safety-Integrity Level

Eine Einstufung zur Signaltechnischen Sicherheit gemäß Norm CENELEC 50126

STE
Stelleinheiten (in der Leit- und Sicherungstechnik)

Signalbegriffe, Weichenantriebe, Fahrsperren ohne Gleisfreimeldetechnik

SPNV
Schienenpersonennahverkehr

UZ
Unterzentrale

21/12/2023Comments OffAbkürzungen | Bahnbetrieb | DB | Deutsche Bahn | Eisenbahnbetrieb | Infrastruktursystem | LST | Verzeichnis
Abkürzungen im Bahnbetrieb – Stelltisch (Fdl)

A
Automatiksperrmelder

(Außenmelder: Bahnübergang – gelb)

ANB
Anbieten / Vorausmelden

(Zugnummernmeldeanlage)

ANN
Annehmen / Bestätigen Vorausmeldung

(Zugnummernmeldeanlage)

ARB
Arbeitsstelle im Gleis

(Merkhinweis)

ASpM
Ausfahrtsperrenmelder

(Innenmelder: Fahrstraße)

ASpT
Automatiksperrtaste

(Außentaste bzw. Gruppentaste: Bahnübergang – gelb)


Automatiküberwachungsmelder

(Außenmelder: Fahrstraße – grün)

AzGrT
Achszählgrundstellungstaste

(Außentaste bzw. Gruppentaste: Achszähler – braun)

AzGrZ
Achszählgrundstellungszählwerk

(Zählwerk: Achszähler – braun)

Bft
Bahnhofstaste

(Innentaste)

BlESpT
Blocksignalentsperrtaste

(Außentaste bzw. Gruppentaste: Streckenblock – dunkelgrau)

BlGrT
Blockgrundstellungstaste

(Außentaste bzw. Gruppentaste: Streckenblock – dunkelgrau)

Blinklicht Stör
Überprüfung der Blink- und Dauerlichtanzeige

(Melder: Stromversorgung – tischgrau)

BlPrT
Blockabschnittsprüftaste

(Innentaste: Streckenblock)

BlSpT
Blocksignalsperrtaste

(Außentaste bzw. Gruppentaste: Streckenblock – dunkelgrau)

BLZ
Blinklichtstörzählwerk

(Zählwerk: Stromversorgung – tischgrau)

BUE
Bahnübergang gestört

(Merkhinweis)

BÜHFT
Bahnübergangshilfsfreimeldetaste

(Außentaste bzw. Gruppentaste: Bahnübergang – gelb)

BÜT
Bahnübergangstaste

(Innentaste: Bahnübergang)

DET
Dauereinschalttaste

(Außentaste bzw. Gruppentaste: Bahnübergang – gelb)

DELT
Dauereinschaltlöschtaste

(Außentaste bzw. Gruppentaste: Bahnübergang – gelb)

DHT
Durchrutschweghilfstaste

(Außentaste bzw. Gruppentaste: Fahrstraße – grün)

Dr S2
Drucktastenstellwerk Siemens 1952

DRGT
Durchrutschwegrücknahmegruppentaste

(Außentaste bzw. Gruppentaste: Fahrstraße – grün)

DSTW
Digitales Stellwerk

E
Erdschlussmelder

(Außenmelder: Stromversorgung – tischgrau)

EaGT
Erlaubnisabgabegruppentaste

(Außentaste bzw. Gruppentaste: Streckenblock – dunkelgrau)

Eat
Erlaubnisabgabetaste

(Innentaste: Streckenblock)

EAZ
Einzelauflösung Zugstraße

(Zählwerk: Fahrstraße – grün)

Ein
Einschaltmelder

(Innenmelder: Bahnübergang)

EKA
Eingabekontrollanzeige

(Zugnummernmeldeanlage)

ERD
Erdschlussmelder

(Außenmelder: Stromversorgung – tischgrau)

Ers
Ersatzsignalstörmelder

(Außenmelder: Signal – rot)

ErsGT
Ersatzsignalgruppentaste

(Außentaste bzw. Gruppentaste: Signal – rot)

ESTW
Elektronisches Stellwerk

ET
Einschalttaste

(Außentaste bzw. Gruppentaste: Bahnübergang – gelb)

F1 / F2
Fahrstraßentastensperrmelder 1 bzw. 2

(Außenmelder: Fahrstraße – grün)

Fe
Fehlermelder

(Innenmelder: Bahnübergang)

FfGT
Falschfahrgruppentaste

(Außentaste bzw. Gruppentaste: Signal – rot)

FfM
Festlegemelder

(Innenmelder: Fahrstraße)

FfrT
Fahrstraßenfreigabetaste

(Außentaste bzw. Gruppentaste: Fahrstraße – grün)

FHT
Fahrstraßenhilfstaste

(Außentaste bzw. Gruppentaste: Fahrstraße – grün)

FN
Fehlnummer

(Zugnummernmeldeanlage)

FreW
Frequenzwandlermelder

(Außenmelder: Stromversorgung – tischgrau)

FRT
Fahrstraßenrücknahmetaste

(Außentaste bzw. Gruppentaste: Fahrstraße – grün)

FTÜ
Fahrstraßentastenüberwachungsmelder

(Außenmelder: Fahrstraße – grün)

Fü
Fernüberwacht

(Bahnübergang)

G
Gestellschlussmelder

(Außenmelder: Stromversorgung – tischgrau)

GAZ
Gesamtauflösung Zugstraße

(Zählwerk: Fahrstraße – grün)

GEST
Gestellschlussmelder

(Außenmelder: Stromversorgung – tischgrau)

GTÜ
Gruppentastenüberwachungsmelder

(Außenmelder: Fahrstraße – grün)

GZ
Gesamtzählwerk

(Zählwerk)

H
Helligkeit

(Zugnummernmeldeanlage)

HaGT
Signalhaltgruppentaste

(Außentaste bzw. Gruppentaste: Signal – rot)

HAT
Hilfsausschalttaste

(Außentaste bzw. Gruppentaste: Bahnübergang – gelb)

Hsp
Hilfssperre

HUT
Hupenunterbrechertaste

(Außentaste bzw. Gruppentaste: Signal – rot)

KL
Kleinwagen Fahrt

(Merkhinweis)

k Stö
Melder „keine Störung“

(Innenmelder: Bahnübergang)

KWT
Kreuzungsweichenwahltaste

(Außentaste bzw. Gruppentaste: Weiche – blau)

L
LZB-Kennung

(Zugnummernmeldeanlage)

LK
Weichenlaufkettensperrmelder

(Außenmelder: Weiche – blau)

LOE
Löschen Eingabe

(Zugnummernmeldeanlage)

LsESpT
Lichtsignalentsperrtaste

(Außentaste bzw. Gruppentaste: Signal – rot)

LsSpT
Lichtsignalsperrtaste

(Außentaste bzw. Gruppentaste: Signal – rot)

LT
Löschtaste

(Außentaste bzw. Gruppentaste: Bahnübergang – gelb)

LUE
Lademaßüberschreitender Zugfahrt

(Merkhinweis)

MC L84
Modulares Compaktstellwerk Lorenz 1984

MC L84 N
Modulares Compaktstellwerk Lorenz für Neubaustrecken

MGT
Mittelgruppentaste

(Außentaste bzw. Gruppentaste: Fahrstraße – grün)

MH
Merkhinweis

N
Netzmelder

(Außenmelder: Stromversorgung – tischgrau)

NE
Netzersatzmelder

(Außenmelder: Stromversorgung – tischgrau)

NLF
Nicht Links Fahren

“Nicht auf Gegengleis fahren”

(Merkhinweis)

O/ST
Ordnung/Störung

(Außenmelder: Stromversorgung – tischgrau)

PrT
Prüftaste

(Außentaste bzw. Gruppentaste: Bahnübergang – gelb)

R
Rückruf

(Zugnummernmeldeanlage)

RP
Räumungsprüfung erforderlich

(Merkhinweis)

RSTW
Relaisstellwerk

S
Signalstörmelder

(Außenmelder: Signal – rot)

SB
Selbststellbetrieb / Selbststellbetriebsstörmelder

(Außenmelder: Fahrstraße – grün)

SBET
Selbststellbetriebseinschalttaste

(Außentaste bzw. Gruppentaste: Fahrstraße – grün)

SBRT
Selbststellbetriebsrücknahmetaste

(Außentaste bzw. Gruppentaste: Fahrstraße – grün)

SGT
Signalgruppentaste

(Außentaste bzw. Gruppentaste: Signal – rot)

Si
Tastensicherungsmelder

(Außenmelder: Bahnübergang – gelb)

Si 1 / Si 2 / Si 3 / Si 4
Melder für Tastenrelaissicherungen

(Außenmelder: Stromversorgung – tischgrau)

SiRT
Sicherungsrückstelltaste

(Außentaste bzw. Gruppentaste: Bahnübergang – gelb)

(Außentaste bzw. Gruppentaste: Stromversorgung – tischgrau)

SlFM
Schlüsselfreigabemelder

(Innenmelder: Weiche)

SlÜM
Schlüsselüberwachungsmelder

(Innenmelder: Weiche)

StAT
Stelltischausschalttaste

“Ausschalten der Weichenausleuchtung”

(Außentaste bzw. Gruppentaste: Stromversorgung – tischgrau)

StrV
Stromversorgung Unregelmäßigkeit

(Außenmelder: Stromversorgung – tischgrau)

Stö
Störungsmelder

(Innenmelder: Bahnübergang)

StöRT
Störungsrückstelltaste

(Außentaste bzw. Gruppentaste: Bahnübergang – gelb)

Sp Dr L30
Spurplan-Drucktastenstellwerk Lorenz 30 W Signallampenleistung

Sp Dr L60
Spurplan-Drucktastenstellwerk Lorenz 1960

Sp Dr S60
Spurplan-Drucktastenstellwerk Siemens 1960

Sp Dr S600
Spurplan-Drucktastenstellwerk Siemens 1979

SpM
Sperrmelder

(Innenmelder: Weiche)

SuT
Summerunterbrechertaste

(Außentaste bzw. Gruppentaste: Stromversorgung – tischgrau)

SUT
Summerunterbrechertaste

(Außentaste bzw. Gruppentaste: Bahnübergang – gelb)

T
Trennung / Test

(Zugnummernmeldeanlage)

TA
Tastenabschalter

(Schlüsselschalter: Stromversorgung – tischgrau)

THRT
Tastenhilfsfreigaberücknahmetaste

(Außentaste bzw. Gruppentaste: Streckenblock – dunkelgrau)

THT
Tastenhilfsfreigabetaste

(Außentaste bzw. Gruppentaste: Streckenblock – dunkelgrau)

THZ
Tastenhilfsfreigabezählwerk

(Zählwerk: Streckenblock – dunkelgrau)


Tastenüberwacher

(Außenmelder: Bahnübergang – gelb)

UFGT
Umfahrgruppentaste

(Außentaste bzw. Gruppentaste: Fahrstraße – grün)

UG
Umformermelder für Gleisstromkreise

(Außenmelder: Stromversorgung – tischgrau)

UNE
Umformermelder Nebenrot und Nebengelb

(Außenmelder: Stromversorgung – tischgrau)

US
Umformermelder für Signale

(Außenmelder: Stromversorgung – tischgrau)

UW
Umformermelder für Weichen

(Außenmelder: Stromversorgung – tischgrau)

VG
Verspätungsbegründung

(Zugnummernmeldeanlage)

VsM
Verschlussmelder

(Innenmelder: Weiche)

W
Weichenstörmelder

(Außenmelder: Weiche – blau)

WAT
Weichenauffahrtaste

(Außentaste bzw. Gruppentaste: Weiche – blau)

WESpT
Weichenentsperrtaste

(Außentaste bzw. Gruppentaste: Weiche – blau)

WGT
Weichengruppentaste

(Außentaste bzw. Gruppentaste: Weiche – blau)

WHT
Weichenhilfstaste

(Außentaste bzw. Gruppentaste: Weiche – blau)

WL
Weichenlaufmelder für Normalbetrieb

(Außenmelder: Weiche – blau)

WLU
Weichenlaufmelder für Umformerbetrieb

(Außenmelder: Weiche – blau)

WSpT
Weichensperrtaste

(Außentaste bzw. Gruppentaste: Weiche – blau)

WStw
Wärterstellwerk

WTS
Weichentastensperrmelder

(Außenmelder: Weiche – blau)

WTÜ
Weichentastenüberwachungsmelder

(Außenmelder: Weiche – blau)

WuT
Weckerunterbrechertaste

(Außentaste bzw. Gruppentaste: Weiche – blau)

WUT
Weckerunterbrechertaste

(Außentaste bzw. Gruppentaste: Fahrstraße – grün)

ZbHT
Zentralblockhilfstaste

(Außentaste bzw. Gruppentaste: Streckenblock – dunkelgrau)

ZHT
Zughilfsstraßentaste

(Innentaste: Fahrstraße)

ZNS
Zugnummer speichern

(Zugnummernmeldeanlage)


Zeitüberschreitungsmelder

(Innenmelder: Bahnübergang)

21/12/2023Comments OffAbkürzungen | Bahn | Bahnbetrieb | DB | Deutsche Bahn | Eisenbahnbetrieb | Stelltisch | Verzeichnis
Abkürzungen im Bahnbetrieb – Züge fahren & Rangieren

Abf
Abfahrt

Abschn
Abschnitt

Ap
Abschnittsprüfung

abs
absetzen

Abst
Abstand

abw v
abweichend von

Abw
Abweichung

Abzw
Abzweigstelle

X
Achse (Radsatz)

A-Weg
alternativer Fahrweg

ak
angekommen

A
Ankündigen

Ank
Ankunft

Anschl
Anschluss

Anst
Anschlussstelle

Arb
Arbeiten, Arbeitsstelle

Arbz
Arbeitszug

a
auf

aufgeh
aufgehobe

aufgest
aufgestellt

Aufs
Aufsicht

Asig
Ausfahrsignal

Ausf
Ausfahr(t)

Avsig
Ausfahrvorsignal

ausg
ausgenommen

au
außergewöhnlich

apl
außerplanmäßig

Awanst
Ausweichanschlussstelle

Bf
Bahnhof

Bft
Bahnhofsteil

Bstg
Bahnsteig


Bahnübergang

Bgl
Baugleis

Baust
Baustelle

B
Bedarfszug

Bef
Befehl

Befo
Beförderungsanordnung

Ben
Benachrichtigung

ben
benachrichtigt

bes
besetzt

Bet
Beteiligte (beteiligte Stellen)

Betra
Betriebs- und Bauanweisung

Betrst / Bst
Betriebsstelle

Bebu
Betriebsstellenbuch

BZ
Betriebszentrale

Bez
Bezirk

baw
bis auf weiteres

Blifü
Blinklichtanlagen mit Fernüberwachung

Blilo
Blinklichtanlagen mit Überwachungssignalen

Bksig
Blocksignal

Bk
Blockstelle

Bkvsig
Blockvorsignal

Br
Bremse

Brh
Bremshundertstel

Brpr
Bremsprobe

Dksig
Deckungssignal

Dkst
Deckungsstelle

Durchf
Durchfahr(t)

D-Weg
Durchrutschweg

Esig
Einfahrsignal

Einf
Einfahr(t)

Evsig
Einfahrvorsignal

Eing
Eingang

eingef
eingefahren

eingl
eingleisig

einv
einverstanden

el
elektrisch

Ellok
elektrische Lokomotive

ETCS
Europäische Zugbeeinflussung

(„European Train Control System”)

Fdl
Fahrdienstleiter

Fpl
Fahrplan

FfZ
Fahrplan für Zugmeldestellen

Fplo
Fahrplananordnung

Fplm
Fahrplan-Mitteilung

X
Fahrstraßenausschluss

Fweg
Fahrweg

Fpr
Fahrwegprüfung

Fz
Fahrzeug, Fahrzeuge

fmdl
fernmündlich

Fspr
Fernsprecher

FBOA
Festbremsortungsanlage

Frühh
Frühhalt

Ggl
Gegengleis

ges
gesichert

gesp
gesperrt

gest
gestört

gez.
gezeichnet

Gl
Gleis

Gs
Gleissperre

GWB
Gleiswechselbetrieb

GL
Grenzlast

GM
Grenzzeichenfreimeldung

Gz
Güterzug

Hp
Haltepunkt

Hst
Haltestelle

HM
Haltmeldung

HV
Handverschluss

Heißl
Heißläufer

HOA
Heißläuferortungsanlage

HAT
Hilfsausschalttaste

HET
Hilfseinschalttaste

i. A.
im Auftrag

Kennz
Kennziffer

Kl
Kleinwagen

X
Kreuzung

La
Zusammenstellung der vorübergehenden Langsamfahrstellen und anderen Besonderheiten

Lü
Lademaßüberschreitung

Lfsig
Langsamfahrsignal

Lfst
vorübergehende Langsamfahrstelle

LZB
Linienzugbeeinflussung

Lok
Lokomotive

Lokw
Lokomotivwechsel

VMZ
Maximal zulässige Geschwindigkeit des Zuges

Mbr
Mindestbremshundertstel

Min
Minute(n)

mdl
mündlich

NBÜ
Notbremsüberbrückungsabschnitt

Ol
Oberleitung

öA
örtliche Aufsicht

öZ
örtliche Zusätze

OB
Ortsstellbereich

Pl, pl
Plan, planmäßig

P
Posten

PZB
Punktförmige Zugbeeinflussung

X
Radsatz (Achse)

Rp
Räumungsprüfung

Rpz
Räumungsprüfung auf Zeit

Rb
Rangierbegleiter

Rf
Rangierfahrt

Rgl
Regelgleis


Reisendenübergang

Rz
Reisezug

Ri
Richtung

Rückf
Rückfahrt

R
Rückmelden, Rückmeldung

RMP
Rückmeldeposten

Sch-Tfz
Schiebetriebfahrzeug

Schrp
Schrankenposten

Schrw
Schrankenwärter

Sbk
selbsttätige Blockstelle,

selbsttätiges Blocksignal

Send
Sendung

Sifa
Sicherheitsfahrschaltung

Sig
Signal

Sigabh
Signalabhängigkeit

sp
später

Sperrf
Sperrfahrt

Hs
Sperrsignal – Formsignal

Ls
Sperrsignal – Lichtsignal

Sperr
Sperrun

Stw
Stellwerk

Stör
Störung

Str
Strecke (freie Strecke)

Strebu
Streckenbuch

Tfz
Triebfahrzeug

Tb
Triebfahrzeugbegleiter

Tfzf
Triebfahrzeugfahrt

Tf
Triebfahrzeugführer

überg
übergeben

ü
überholt durch


Überholung

Üst
Überleitstelle

Ültg
Überleitung

Üc
Übermittlungscode

übern
übernommen

Üs
Überwachungssignal

Std. / U
Uhrzeit in Vordrucken – Stundenspalte

Min. / M
Uhrzeit in Vordrucken – Minutenspalte

Uml
Umleitung

u
unbesetzt

u
und

unbest
unbestimmt

unv
unverändert

verk
verkehrt (verkehren)

versp
verspätet

v
von

vollst
vollständig

vsl
voraussichtlich

v Pl
vor Plan

Vsig
Vorsignal

Sbkvsig
Vorsignal eines selbsttätigen Blocksignals

Wg
Wagen

Wgm
Wagenmeister

Wgp
Wagenprüfer

W
Weiche

Ww
Weichenwärter

Weiterf
Weiterfahrt

wdh
wiederholen

Wdh
Wiederholer

Zes
Zentralschaltstelle

Z
Zug

Zub
Zugbegleiter

zugest
zugestimmt

Zfst
Zugfolgestelle

Zf
Zugführer

ZF
Zugfunk

Zugg
Zuggattung

Zmb
Zugmeldebuch

Zm
Zugmelder

Zmst
Zugmeldestelle

Zp
Zugpersonal

Zs
Zugschaffner

ZMP
Zugschlussmeldeposten

ZM
Zugschlussmeldung/Zugvollständigkeitsmeldung

Zugv
Zugvorbereiter

zust
zuständig

zw
zwischen

Zsig
Zwischensignal

Zvsig
Zwischenvorsignal

21/12/2023Comments OffAbkürzungen | Bahn | Bahnbetrieb | DB | Deutsche Bahn | Eisenbahn | Eisenbahnbetrieb | Rangieren | Zug | Züge
Abkürzungen im Bahnbetrieb – Allgemein

ABN
Allgemeine Geschäftsbedingungen für die Nutzung der Eisenbahninfrastruktur der DB Netz AG

ABV
Arbeitsblatt “Besondere Verspätungsursachen”

ADMB
Administrator Betrieb

ADMT
Administrator Technik

AEG
Allgemeines Eisenbahngesetz

Ag
Arbeitsgebiet

Ag F
Arbeitsgebiet Fahrdienst BZ

Ag L
Arbeitsgebiet Leit- und Sicherungstechnik BZ

Ag N
Arbeitsgebiet Netzdisposition

Ag P
Arbeitsgebiet Regionale Betriebsplanung

AMbG
Allgemeines Magnetschwebebahngesetz

APR
Arbeitsplatzrechner

AsStbez
Assistent im Steuerbezirk

Asig
Ausfahrsignal

AuSB
Arbeits- und Störungsbuch

AVI
Arbeitsvorbereitung und Instandhaltung

Basa
Bahnselbstanschlussanlage

BPol
Bundespolizei

Bd
Bereichsdisponent

BEGTPG
Bundesnetzagentur für Elektrizität, Gas, Telekommunikation, Post und Eisenbahnen Gesetz

Betra
Betriebs- und Bauanweisung

Bezl B
Bezirksleiter Betrieb

BEZNG
Bundeseisenbahn Zusammenführung und Neugliederungsgesetz

BEVVG
Bundeseisenbahnverkehrsverwaltungsgesetz

Bfo
Bahnhofsfahrordnung

Bfpl
Buchfahrplan

Bfsb
Bahnhofsbuch

Bfsk
Bahnhofskasse

Bfo
Bahnhofsfahrordnung

BGS
Bundesgrenzschutz

Bildfpl
Bildfahrplan

Bk
Bereichskoordinator NLZ

BKW
Bogenkreuzungsweiche

BLST
Betriebsleitstelle

BNetzA
Bundesnetzagentur

BSchWAusbG
Bundesschienenwegeausbaugesetz

Betrst / Bst
Betriebsstelle

Bstg
Bahnsteig

BTS
Base Transceiving Station (Feststation)


Bahnübergang

BÜS
Bahnübergangssicherung

BÜSA
Bahnübergangssicherungsanlage

BVU
Besondere Verspätungsursachen

BZ
Betriebszentrale

BZB
Bezirksleiter Betrieb BZ

DB
Deutsche Bundesbahn

DLA
Dauer-Lü-Anordnung

DFÜ
Datenfernübertragung

DN
Nacht-Schnellzug (D-Nacht)

dring Hilfz
dringlicher Hilfszug

EAZV
Eisenbahnarbeitszeitverordnung

EAS
Ein-/Ausgabestation des Systems LeiBIT

EBA
Eisenbahn Bundesamt

EBArbSchV
Eisenbahn Arbeitsschutzzuständigkeitsverordnung

EBO
Eisenbahn Bau- und Betriebsordnung

EbsÜ
Übersichtsplan mit Schaltanweisung

(Elektrotechnische Bau- und Ausrüstung von Strecken; Streckenausrüstung von Oberleitungen; Übersichtsplan mit Schaltanweisung)

EBuLa
Elektronischer Buchfahrplan und Verzeichnis der Langsamfahrstellen

EBV
Eisenbahnbetriebsleiterverordnung

EC
EuroCity

ECE
EuroCity-Express

ECT
Extended Call Transfer (Vermittlung/Weiterleitung von Anrufen)

Egmp
Eilgüterzug mit Personenbeförderung

EIGV
Eisenbahn-Inbetriebnahmegenehmigungsverordnung

EIU
Eisenbahninfrastrukturunternehmen

EIV
Eisenbahn-Interoperabilitätsverordnung

EKrG
Eisenbahnkreuzungsgesetz

El-Signale
Fahrleitungssignale

EN
EuroNight

EnKo
Energie-Korridor

EnSiTrV
Energiesicherungstransportverordnung

EOW
Elektrisch ortsgestellte Weiche

ERegG
Eisenbahnregulierungsgesetz

ESBO
Eisenbahn Schmalspur Bau- und Betriebsordnung

Esig
Einfahrsignal

ESichV
Eisenbahnverkehrssicherstellungsverordnung

EStreitKrLV
Eisenbahn Streitkräfte Leistungsverordnung

ESTW
Elektronisches Stellwerk

ESO
Eisenbahn-Signalordnung

ETCS
European Train Control System


Eisenbahnüberführung

EUKKostErstV
Eisenbahn-Unfallkasse Kostenerstattungsverordnung

EVO
Eisenbahn-Verkehrsordnung

EVU
Eisenbahnverkehrsunternehmen

EVZS
Für die Entstörungsveranlassung zuständige Stelle

EZGM
Elektritscheskaja Zentralisazija Malych Stanzii Germanii

Stellwerk für Nebenbahnen im Bereich der ehemaligen Deutschen Reichsbahn (DR) – sowjetische Bauform

FbS
Fernsprechverbindung für betriebsführende Stelle

FEX
Flughafen-Express

FIT
Fachliche Information und Training

Fplä
Fahrplanänderung

Fplo
Fahrplananordnung

FT
Fahrwegstelltafel

Fk LST
Fachkraft Leit- und Sicherungstechnik

Fk OB
Fachkraft Oberbau

FV
Fahrdienstvorschriften

FVWegeBestV
Fernverkehrswegebestimmungsverordnung

Gbf
Güterbahnhof

GeFo
GSM-R Fernsprecher ortsfest

Geko
Geschwindigkeitskonzeption

GFMA
Gleisfreimeldeanlage

Gfpl
Güterzugfahrplan

GGVSEB
Gefahrgutverordnung Straße, Eisenbahn und Binnenschifffahrt

GPH
General Purpose Handheld (mobiles GSM-R-Handsprechgerät für Standardeinsatz)

GSM-R
Global System for Mobile Communications – Railways

GUV
Gesetzliche Unfallversicherung

Hbf
Hauptbahnhof

Hg
Höchstgeschwindigkeit

Hilfsz
Hilfszug

Hp-Signale
Hauptsignal

Hs-Signale
Sperrsignal – Formsignal

IB
Integritätsbereich

IC
Intercity

ICE
Intercity-Express

ICG
Intercity Güterzug

ILST
Infoleitstelle

Indusi
Induktive Zugsicherung (Punktförmige Zugbeeinflussung)

IR
Inter Regio

IRE
Interregio-Express

Kapko
Kapazitätskoordinator

Kl
Kleinwagen

Klf
Kleinwagenführer

KoRil
Konzernrichtlinie

Ks-Signale
Kombinationssignal

KV
Kombinierter Verkehr

KV-Profil C
Tragwagen für Container und Wechselbehälter

KV-Profil P
Einheitstaschenwagen für Sattelanhänger

KV-Züge
Züge des Kombinierten Verkehrs

La
Übersicht der vorübergehend eingerichteten Langsamfahrstellen und sonstiger Besonderheiten

Lavo
Ladevorschriften

Lb
Lenkbereich

LE
Landeeinheit (Wechselbehälter, Container, Sattelanhänger)

LeiBIT
Leitsystem Betriebliche Informationsverteilung (abgelöst von LeiDis-FI)

LeiDis
Leitsystem der Betriebsführung Disposition

LeiDis-FI
Leitsystem der Betriebsführung Disposition – Flächeninformation

LeiDis-N
Leitsystem der Betriebsführung Disposition – Netzdisposition

LeiDis-NK
Leitsystem der Betriebsführung Disposition – Netz – Kunde

LIMEZ
Lichtraumprofil-Meßzug

Lrf
Lokrangierführer

Ls
Lichtsperrsignal

Ls-Signale
Sperrsignal – Lichtsignal

LST
Leit- und Sicherungstechnik

LÜS
Lenkübersicht

LZB
Linienförmige Zugbeeinflussung

MbBO
Magnetschwebebahn Bau- und Betriebsordnung

MSC
Mobile Switching Center (Vermittlungsknoten)

MuV
Meldungen und Vermerke (Zugmeldebuch)

Ne-Signale
Nebensignal

NFLS
Notfallleitstelle

NJ
Nightjet

NK
Netzkoordinator

NLZ
Netzleitzentrale

OE
Organisationseinheit

OPH
Operational Purpose Handheld

(mobiles GSM-R Handsprechgerät für Außeneinsatz)

ÖPNV
Öffentlicher Personennahverkehr

ORT
Oberleitungsrevisionstriebwagen (Turmtriebwagen)

özF
örtlich zuständiger Fahrdienstleiter

P+R
Park-and-Ride Anlage

Pbf
Personenbahnhof

PROM
Profilmeßtriebwagen

PU
Personenunfall

PZB
Punktförmige Zugbeeinflussung

Ra-Signale
Rangiersignal

RaStw
Rangierstellwerk

Rabt
Rangierabteilung

RB
Regionalbahn

RE
Regional-Express

Ril
Richtlinie (der Deutschen Bahn)

RMP
Rückmeldeposten

RoLa
Rollende Landstraße


Reisendenübergang

R-VST
Regionalvermittlungsstelle

RWZ
Regelwartezeit

Sakra
Sicherungsaufsichtskraft

SB
Signalbuch

SBT
Selbstbedientafel

Sch
Schotter (Gleisschotter)

Sdz
Sonderzug

Sdrfpl
Sonderfahrplan

SEV
Schienenersatzverkehr

SFS
Schnellfahrstrecke

Sfz
Schienenfahrzeug

SGFFG
Schienengüterfernverkehrsnetzförderungsgesetz

SGV
Schienengüterverkehr

Sh-Signale
Schutzhalte-Signale

SNB
Schienennetz-Benutzungsbedingungen der DB Netz AG

SPFV
Schienenpersonen-Fernverkehr

SPNV
Schienenpersonen-Nahverkehr

SRE
Schneeräumeinheit

Ssm
Schienenschleifmaschine

Ssz
Schienenschleifzug

Stbez
Steuerbezirk

Sv-Signale
Lichtsignale (Signalverbindungen) der Berliner S-Bahn

SZ
Steuerzentrale (Firmenbegriff für Steuerbezirk)

TaT
Technischen Sachbearbeiter für außergewöhnliche Transporte

TEN
Transeuropäischen Netz

TRI
Transrapid International

TmE
Training mit Ergebnisfeststellung

TNB
Technische Netzzugangsbedingungen

Ts-Signale
Signale für Schiebelokomotiven und Sperrfahrten

TSB
Tunnelsicherheitsbeleuchtung

TSI
Technische Spezifikationen für die Interoperabilität

TVG
Tarifvertragsgesetz

TVT
Turmverbrennungsmotortriebwagen (Turmtriebwagen)

Ühgl
Überholungsgleis

Ubf
Umschlagbahnhof

UVV
Unfallverhütungsvorschrift

UZ
Unterzentrale

VMZ
Größte zulässige Geschwindigkeit eines Anzeige geführten Zuges

VT
Verbrennungstriebwagen

VO
Verordnung

VzG
Verzeichnis der örtlich zulässigen Geschwindigkeiten

Wn-Signale
Weichensignal

WZ
Wartezeit

Zbbf
Zugbildungsbahnhof

Zd
Zugdisponent

Zes
Zentralschaltstelle

ZF
Zugfunk

Zg-Signale
Signale an Zügen

ZL
Zuglenkung mit Lenkplan

Zlr
Zuglenker

Zmb
Zugmeldebuch

ZN
Zugnummer

ZNL
Zugnummermeldeanlage

Zp-Signale
Signale für Zugpersonal

ZpG
Zugbildungsplan für Güterzüge

Zs-Signale
Zusatzsignale für Hauptsignale

Zsig
Zwischensignal

ZWL
Zeit-Wege-Linie

Zvm
Zugvorbereitungsmeldung

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